Moslem gesucht

Aus der Sicht und im Vergleich zum christlichen Glauben

Moderator: bigbird

Re: Moslem gesucht

Beitragvon lionne » Sa 9. Jan 2016, 12:00

(Zitat) Auch 2008 wird uns ‚der Islam’ beschäftigen. Geraten dabei die Menschen islamischer Religion, die unter uns leben, aus dem Blick?
(Zitat Ende)

Das die Eröffnungsfrage vom 15. Januar 2008 in diesem Forum; wir sehen also, der Islam ist nicht erst seit Paris (oder Köln) ein Thema....
>>> viewtopic.php?f=180&t=14343&hilit=Islamdiskussion
Im betreffenden Thread (und auch in weiteren .... >>>Suchfunktion) können schon ganz viele Informationen gesammelt werden. Ich gehöre zu der Gattung Mensch, die ein reges Interesse für fremden Kulturen besitzt und dazu gehört eben auch das Interesse an anderen Religionen (wobei ich aber feststellen möchte, dass ich das eben als reines Allgemeinwissen ansehe).
Denn: https://www.youtube.com/watch?v=EK-1kSCnmN0
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Re: Moslem gesucht

Beitragvon Johelia » Sa 9. Jan 2016, 19:00

Knecht hat geschrieben:Eine Biografie, die auch erfolgreich verlegt wurde, sie gilt heute noch als Standardwerk. Für mich war sie jedenfalls interessant zu lesen, es kam bei mir keine Langeweile auf.

Gruß
rupert

In der Beschreibung des Buchs habe ich aber auch gelesen:
Sein Ansatz ist der des Historikers und Biographen, seine Ausführungen sind eher literarisch geprägt. So verzichtet er auf die Angaben von Quellen, um stattdessen seiner Phantasie in der Schilderung freien Lauf zu lassen.

Lese ich auf Wikipedia den Lebenslauf von Essad Bey fällt mir auf, dass er ein sehr schwieriges traumatisches Leben im Lichte des Kommunismus Russlands, des ersten Weltkriegs und in der Zeit des Naziregimes in Deutschland hatte.
Da verwundert es mich wenig wenn er zum Islam konvertiert ist, war ja ein Jude in Deutschland der 30 Jahre nicht gerade beliebt. Ich frage mich aber wie viel Selbstschutz mit der Konversion ein herging. (Malzeichen Off13,16?? / Geist 2Kor 11,4??)

Natürlich neigt ein Mensch mit solch traumatischen Erfahrungen dazu eine sehr dicke Brille anzuziehen und seine "neue" Identität zu glorifizieren.

Daher erwarte ich von diesem Buch "Mohammed. Eine Biographie. Kiepenheuer, Berlin 1932" nicht gerade eine wertneutrale Betrachtung oder "Standardwerk" das unvoreingenommene Einsichten in den Islam geben würde.

Aber trotzdem danke lieber Rupert für den Hinweis, falls sich Gelegenheit bietet werde ich in das Buch rein schauen.

Grüsse
Johel
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Re: Moslem gesucht

Beitragvon lionne » Sa 9. Jan 2016, 20:00

Ich habe ja schon am 1. Januar 2015 in diesem Strang angeregt: >>> (Zitat) Ein weiterer Tipp, um den Islam (unvoreingenommen) kennen zu lernen: sich mal mit der Vitae des Religionsstifters auseinandersetzen!
Auch darüber gibt es (gute) Bücher....
Gruss lionne (Zitat Ende)
Wie gesagt, gibt es viele, viele Bücher um/über das Leben von Mo und m.E. auch viel viel bessere (>aktuellere) als das erwähnte (das ich mir nicht beschaffen werde)! :idea: :idea:
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Re: Moslem gesucht

Beitragvon Knecht » So 10. Jan 2016, 10:05

Johelia hat geschrieben:
Aber trotzdem danke lieber Rupert für den Hinweis, falls sich Gelegenheit bietet werde ich in das Buch rein schauen.

Grüsse
Johel


Gern geschehen, Johel.

schönen Sonntag
rupert
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Re: Moslem gesucht

Beitragvon Ashur » So 17. Jan 2016, 08:51

Christustraeger hat geschrieben:Versteht mich bitte nicht falsch - ich sagre nie, dass der Islam ein gangbarer Weg zu Gott ist, sondern ich sehe den Islam als Bruderrelgion in einem Wartezustand.

In Liebe
Christof


hallo

Kannst du es Erklären was du genauer meinst? Was heißt Wartezustand? Es kommen in Koran viele Propheten vor die es in Bibel auch gibt. Die Geschichten sind aber anderes als in der Bibel. etwas verzerrt. Insbesondere die über Jesus.
Die Moslems glaube.
1. An Jungfrauen Gebort.
2. Jesus als der 2. Größte Prophet
3. Jesus Himmelfahrt
4. Wunder Jesus (etwas anderes als in der Bibel) z.B. Jesus redete als neugeborens Kind.

Aber Glabeun auch
1. Jesus wurde nicht gekreuzigt sonderen Judas . Allah wirkte ein Wunder dass die Menschen Jesus sahen als sie den Judas kreuzigten.
2. Jesus hat kein Vater
3. Die Vergebung muss nicht gesöht werden. allah vergibt einfach so. kein Kreuzestod nötigt. kein Opfer für die Sünde nach Islam
4. Die Bibel würde verfälscht. Es gab irgendwann eine richtige Bibel (keine Ahnung wann aber nach Qumran Funde (Jesaja Brief die über 2000 jahre alt ist und der selbe Texte enthält, ist hier ein Problem aufgetaucht)
5. Allahs Wort kann nicht verfäscht werden. (Frage bleibt, warum könnte die Bibel verfälscht werden?)

Grüße
Johannes 6,40
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Re: Moslem gesucht

Beitragvon onThePath » So 17. Jan 2016, 20:37

Netter Muslim gesucht .
Reicht es nicht, dass Muslime sich zurückhalten, wenn sie angesichts von Unrecht aus ihren Reihen klar Stellung dagegen machen sollten ? Nett ist niemand, der schweigt.

Wenn ich schon höre dass es Bestrebungen von bestimmten Muslem-Gruppen gibt, die anstreben dass Kritik am Koran und an Mohammed in Europa verboten werden soll. Wie hinterhältig angesichts der Christenverfolgung. Zuallererst sollten die gerechten Muslime für die Unantastbarkeit der Christen in ihren Ländern eintreten. Wer selber nur Vorteile haben möchte, schadet allen Anderen. Wer sich so verhält, verdient kein Vertrauen. Der fällt seinen Wohltäter irgendwann in den Rücken.
Ich fordere, was ein konvertierter Moslem fordert: Man kann nur demokratische Forderungen stellen, wenn die Muslime dafür sorgen, dass die Christen in ihren Ländern dieselben Rechte bekommen
Ich sehe dass die Türkei sich muslimisiert. Was würde geschehen wenn tūrkische Muslime uns überrennen wenn die Türkei in die EU käme ?

Muslime sind immer noch unzuverlässig. Sie zeigen ein freundliches Gesicht, aber wie lange ? Ein wenig die unmenschliche IS-Mõrderbande im Namen des Koran zu verurteilen reicht gar nicht.
Man sieht ja nicht, das der Islam gerecht und demokratisch würde. Überall wo er die Oberland gewinnt, wird er undemokratisch und diktatorisch. Da sind freundliche Muslime nicht gerade der Garant, dass sich was åndert an ihrer grundsåtzlichen Gesinnung. Auch im Nazi-Deutschland gab es nette Deutsche.Aber entscheidend ist, wie man mit Macht umgeht. Da setzt die muslimische Welt grausige Zeichen.

LG, otp
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Re: Moslem gesucht

Beitragvon bigbird » Mo 18. Jan 2016, 10:34

onThePath hat geschrieben:Netter Muslim gesucht .
Reicht es nicht, dass Muslime sich zurückhalten, wenn sie angesichts von Unrecht aus ihren Reihen klar Stellung dagegen machen sollten ? Nett ist niemand, der schweigt.

Wenn ich schon höre dass es Bestrebungen von bestimmten Muslim-Gruppen gibt, die anstreben dass Kritik am Koran und an Mohammed in Europa verboten werden soll. Wie hinterhältig angesichts der Christenverfolgung. Zuallererst sollten die gerechten Muslime für die Unantastbarkeit der Christen in ihren Ländern eintreten. Wer selber nur Vorteile haben möchte, schadet allen Anderen. Wer sich so verhält, verdient kein Vertrauen. Der fällt seinen Wohltäter irgendwann in den Rücken.
Ich fordere, was ein konvertierter Moslem fordert: Man kann nur demokratische Forderungen stellen, wenn die Muslime dafür sorgen, dass die Christen in ihren Ländern dieselben Rechte bekommen
Ich sehe dass die Türkei sich muslimisiert. Was würde geschehen wenn tūrkische Muslime uns überrennen wenn die Türkei in die EU käme ?

Du sagst es schon richtig, es gibt "bestimmte Muslim-Gruppen" - aber alles, was du dazu sagst, auf die Muslime allgemein zu übertragen, wäre Verleumdung.
Muslime sind immer noch unzuverlässig. Sie zeigen ein freundliches Gesicht, aber wie lange ? Ein wenig die unmenschliche IS-Mõrderbande im Namen des Koran zu verurteilen reicht gar nicht.
Jetzt sprichst du von "allen" Muslimen - das ist Verleumdung. Eigentlich müsste ich dies löschen, da dies aber in diesem speziellen Fall die Diskussion zerstören würde, lasse ich es stehen. Aber denk bitte daran!
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Stimmt, wo der Islam Oberhand gewinnt ... aber die "netten" Muslims (diejenigen ohne Machtstreben), die gewinnen nicht die Oberhand, weil sie sie nicht suchen. Von ihnen hört man kaum etwas.

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Re: Moslem gesucht

Beitragvon Johelia » Mo 18. Jan 2016, 11:46

Liebe BB

ich verstehe deine Situation als Mod sehr gut und danke dir, dass du bestrebt bist eine sinnvolle und ehrliche Diskussion nicht sogleich durch Zensur abzuwürgen. Danke für:
bigbird hat geschrieben:....da dies aber in diesem speziellen Fall die Diskussion zerstören würde, lasse ich es stehen. Aber denk bitte daran!


Was das abwürgen von Diskussionen und Verschweigen von Tatsachen anrichtet haben wir mit der Köln - Sache gerade 1:1 erlebt, dass sich Ignoranz der Tatsachen immer rächt. Dummerweise ist es dann meistens zu spät noch sinnvoll die Anfänge zu wehren.

Reagiert eine Gesellschaft Anfänglich nur aus ihrer dualen Polarisation heraus dann bleibt die Wahrheit immer auf der Strecke weil nur der Stärkere zu Wort kommt und der Schwächere abgewürgt wird. (Siehe PEGIDA die wurden vom Mainstream sofort zu Nazis deklassiert) Wahrheit scheint da nur noch im Auge des stärkeren des Betrachters zu liegen.
Aber ist das noch Wahrheit oder nur noch Brot und Spiele?


bigbird hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Man sieht ja nicht, das der Islam gerecht und demokratisch würde. Überall wo er die Oberland gewinnt, wird er undemokratisch und diktatorisch. Da sind freundliche Muslime nicht gerade der Garant, dass sich was åndert an ihrer grundsåtzlichen Gesinnung. Auch im Nazi-Deutschland gab es nette Deutsche. Aber entscheidend ist, wie man mit Macht umgeht. Da setzt die muslimische Welt grausige Zeichen.
Stimmt, wo der Islam Oberhand gewinnt ... aber die "netten" Muslims (diejenigen ohne Machtstreben), die gewinnen nicht die Oberhand, weil sie sie nicht suchen. Von ihnen hört man kaum etwas.

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Ich habe jahrelang in muslimischen Ländern gelebt und war dort stark ihrer Politik und Kultur unterworfen. Eins habe ich in diesen Jahren gelernt:
Es gibt keine Muslime ohne "Machtstreben". (Nur dass wir Westlichen hier wiedermal etwas ganz anderes darunter verstehen, uns fehlt krass das Verständnis der Arabischen Kultur)

Die Arabische (Muslimische) Kultur ist die eines Händlers. Seine ganzen Bestrebungen dienen immer dem Zweck der Vermehrung und des Handels. Unsere westliche Vorstellung von Ethik und Moral deckt sich in keiner Weise mit den Vorstellungen der Araber (Muslime). Was klar nicht sagen soll, dass sie keine Ethik und Moral haben, aber ihre ist krass anders als unsere. Wir sollten lernen die Araber zu verstehen und vergessen was wir meinen zu wissen.

"Die "netten" Muslims (diejenigen ohne Machtstreben)" wie du sagst sind die Muslime die schon lange als minimale Minderheit in der westlichen Kultur leben und sich daher deren angepasst haben. Diese werden von vielen Arabischen Muslimen nicht einmal mehr als richtige Muslime betrachtet.

Was uns nun aber in Form von Flüchtlingen millionenfach zuströmt sind Muslime die sich vom Westen noch nicht haben "zähmen" lassen. Diese Menschen sind noch in der ursprünglichen Kultur verwurzelt und sie werden mindestens zwei Generationen brauchen um sich anzupassen. Was bis dahin mit uns passiert dürfte wohl klar sein.

Grüsse
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Re: Moslem gesucht

Beitragvon lionne » Mo 18. Jan 2016, 14:41

Danke, Johelia, für Deine aufschlussreichen und korrekten Worte, denen ich mich, insbesondere hinsichtlich Islam, nur anschliessen kann. :applause:
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Re: Moslem gesucht

Beitragvon onThePath » Mo 18. Jan 2016, 16:58

Die Frage ist immer die nach der Gesinnung.
Und da sehe ich keine Zuverlässigkeit. Kritisch ist schon das Ausmaß. Das hat die Größe einer modernen Völkerwanderung. Das verursacht sicher nicht absehbare Schwierigkeiten mindestens zwei Generationen lang.
Ware absehbar, dass die eingewanderten Muslime ihre Gesinnung so weit åndern, dass sie sich nicht mehr von arabischen Staaten radikalisieren lassen und auch nicht gegen uns Christen agieren, dann wäre der liebe Moslem stabile Realität.

Nur nutzt es gar nichts, sich von einigen lieben Muslimen versichern zu lassen, dass der Koran die Christen in Ruhe lässt.
Nein, da müsste ein grundsätzliches Umdenken stattfinden. Sonst sehe ich keine echte Vertrauensbasis. Ein Spiegel sind nun mal die arabischen Staaten.

Wie gehen eigentlich die USA damit um, die ja anscheinend christlicher sind als wir Deutschen ?
Polen hat ja enorme Probleme als christliches Land mit muslimische Einwanderung.
Wenn ich natürlich die arabischen Staaten anschaue, und auch die Türkei, dann sieht man eine fortschreitende Dezimieren der Christen. Was werden die sagen, wenn christliche Europåer wieder die Christen dort anwachsen ließen ?

Und da sind noch mehr Fragen die mich bewegen.

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Re: Moslem gesucht

Beitragvon Ashur » Mo 18. Jan 2016, 21:12

hallo

Die Politik hat entweder die Fehler gemacht diese Menschen aufzunehmen, oder geht irgend etwas andere im Hintergrund vor. Diese Fakten sind jedem Klar. Diese Einwanderung kann nicht bewältigt werden.

Es wäre ganz einfach gewesen die Minderheiten aufzunehmen, Jesiden Christen und Junden von nahost. Diese hatten sich schnell intergriet. Die haben auch einen Grund zu Flucht gehabt. Jesiden und Christen wurden gezielt von IS angegrifen und ausgerottet. Warum hat die europäsche Politik nicht diese menschen aufgenommen sonderen alle. was geht da vor sich?
Ich habe keine Antwort darauf.

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Re: Moslem gesucht

Beitragvon onThePath » Mo 18. Jan 2016, 22:01

https://www.orientdienst.de/muslime/min ... ziehungen/

Zur Frage der Beziehung zwischen Muslimen und Christen.

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Re: Moslem gesucht

Beitragvon Knecht » Di 19. Jan 2016, 18:15

Hall Johel,

eigentlich wollte ich zum Thema Muslime, Ausländer.......... nichts mehr schreiben (sorry, leicht wird mir da ein bissl fade). Aber nun tue ich es doch.

Johelia hat geschrieben:Reagiert eine Gesellschaft Anfänglich nur aus ihrer dualen Polarisation heraus dann bleibt die Wahrheit immer auf der Strecke weil nur der Stärkere zu Wort kommt und der Schwächere abgewürgt wird. (Siehe PEGIDA die wurden vom Mainstream sofort zu Nazis deklassiert)

Ich mag dumme Verallgemeinerungen und Pauschalierungen, egal, in welche Richtung es geht, sowieso nicht, aber wundern tun mich diese Deklassierungen nicht. Es ist nun mal so, wenn es um Ausländer, Fremde, Flüchtlinge geht, bedienen sie pauschalierend, entgegen dem Gebot der Nächsten/Feindesliebe, mehr oder weniger geifernd und hetzerisch, manchmal aber auch in schöne Worte gepackt, dieselben dummen Klischees wie die Braunen. Wenn dann Ausländer-/Flüchtlingsunterkünfte brennen, ja, dann distanzieren sie sich und sagen, damit haben wir nichts zu tun. Bei der nächsten Demo aber stehen sie sozusagen wieder Schulter an Schulter (manche missbrauchen unwissend/unbewusst das Kreuz), und schreien, geprägt durch altbackene nationalistische Deutschtümelei - in dieser Sache gesinnungsgleich mit den Braunen – irgendwelche pauschalierenden fremdenfeindlichen also seichten Sprüche hinaus und stärken dadurch (unbewusst) und indirekt den Braunen den Rücken. Ich sehe da keinen qualitativen Unterschied zu den in der Vergangenheit steckengebliebenen Islamisten in Deutschland oder sonst wo. Für mich ist das, ohne intellektueller Qualität, die Gleiche undifferenzierte seichte Denke. Da sind mir die Mainstreamchristen, die diesbezüglich im Sinne Jesu gefälliger also auch friedvoller und sanftmütiger agieren, um einiges näher. Sie können vorurteilsfreier – ohne dem richterlichen Hexenhammer - viel besser bei Andersgläubigen zwischen gut und schlecht unterscheiden. Für mich sind daher diese Mainstreamchristen (eine wunderbare Mehrheit) sehr viel glaubwürdiger, weil sie ja durch die NS-Zeit etwas gelernt haben, nämlich, indem sie voll verstanden haben, was für furchtbare Auswirkungen der doofe Antisemitismus hatte. Sie haben es eben so gut verstanden, dass es ihnen jetzt zuwider ist, im gleichen Stil einen widerwärtigen Antiislamismus zu schüren. Das gefällt mir schon sehr, ja es freut mich ungemein.

Ich habe jahrelang in muslimischen Ländern gelebt und war dort stark ihrer Politik und Kultur unterworfen. Eins habe ich in diesen Jahren gelernt:
Es gibt keine Muslime ohne "Machtstreben". (Nur dass wir Westlichen hier wiedermal etwas ganz anderes darunter verstehen, uns fehlt krass das Verständnis der Arabischen Kultur)

Die Arabische (Muslimische) Kultur ist die eines Händlers. Seine ganzen Bestrebungen dienen immer dem Zweck der Vermehrung und des Handels. Unsere westliche Vorstellung von Ethik und Moral deckt sich in keiner Weise mit den Vorstellungen der Araber (Muslime). Was klar nicht sagen soll, dass sie keine Ethik und Moral haben, aber ihre ist krass anders als unsere. Wir sollten lernen die Araber zu verstehen und vergessen was wir meinen zu wissen.

Keine Muslime ohne Machtstreben? Sorry, das ist aber schon etwas daneben. Ich mein, die meisten Familien streben oder gieren doch nicht nach Macht, die wollen nur ein gutes Leben führen, so wie wir auch. Auch die Mehrheit der muslimischen Zuwanderer streben nicht nach politischer oder religiöser Macht.
Z. B. IS-Führer oder Islamisten in unseren Ländern streben nach Macht, um ihre religiösen Vorstellungen durchzubringen.
Natürlich gibt es auch Muslime, die in der Geschäftswelt (auch christliche Mächtige wollen den Handel vermehren also keinen Handelsdefizit erwirtschaften) oder sonst wo nach Macht streben, aber das ist doch nicht grundsätzlich schlecht. Letztendlich kommt es nur darauf an, wie man mit Macht umgeht, also - ob man sie entgegen den ethisch-moralischen Werten missbraucht oder nicht. Da unterscheiden sich Muslime nicht von den Christen (siehe rücksichtslos-überbordender menschenfeindlicher Kapitalismus). Dass in muslimischen aber auch christlichen und anderen Ländern dieser Welt, wegen der immer noch schlechten politischen Verhältnisse, durch z. B. überdurchschnittlich viel Korruption viel mehr Machtmissbrauch geschieht, versteht sich von selbst. Ebenso versteht es sich von selbst, dass eine Verbesserung nicht von heute auf morgen geschieht.
Der arabische Frühling hat sich in vielen Ländern leider nicht durchgesetzt. Heraus kam aber, dass in den jeweiligen Ländern der Großteil der Bevölkerung die Demokratie haben will.

"Die "netten" Muslims (diejenigen ohne Machtstreben)" wie du sagst sind die Muslime die schon lange als minimale Minderheit in der westlichen Kultur leben und sich daher deren angepasst haben. Diese werden von vielen Arabischen Muslimen nicht einmal mehr als richtige Muslime betrachtet.

Das sehe ich auch so, nur das die netten Muslime (ohne Machtstreben) eine kleine Minderheit sind, halte ich für eine glatte Fehleinschätzung. Ohne mich unterwerfen zu müssen :mrgreen: , war auch ich viel in muslimischen Gegenden (auch mit Gastfreundschaft, die sich sehen lassen kann) unterwegs und hatte auch daheim, beruflich bedingt, sehr viel mit Muslimen (Kollegen, Kunden) zu tun. In charakterlicher Hinsicht lautet meine simple Einschätzung: Es gibt – ohne großen prozentualen Unterschied - überall Solche und Solche. Und, da ich, ohne irgendeinem Überlegenheitsgefühl, ihnen Respekt entgegenbrachte, durfte ich von ihnen ebenfalls viel Respekt erfahren. Aufgefallen ist mir aber, ein minderer Teil der Muslime haben weniger oder mehr eine fremdenfeindliche Gesinnung. Na ja, durchschnittlich gesehen - sind sie auch nicht besser als die Christen. Leider, also ich mein, leider sind beide veralteten Strömungen nicht besser – immer noch nicht vortrefflicher unterwegs. Da liegt aus meiner Sicht, wenn es um das friedliche Miteinander in unseren Ländern geht, der Hund begraben. Ich sehe für unsere Gesellschaft die Gefahr darin, wenn von beiden Seiten antimuslimisch und antichristlich gehässiges Geschwätz immer weiter gegeneinander betrieben wird, es zeitweilig zu größeren bösen Auseinandersetzungen mit viel Leid auf beiden Seiten kommt. Ausschließen kann ich das nicht, hoffe aber, dass die göttliche Vernunft der Mehrheit, die alles tun will, um dagegenzuwirken, siegt. :)
Wenn es nicht klappt, geht's unweigerlich bergab :( ! Aber, wie gewöhnlich, nach einem Tief kommt auch wieder das Hoch!

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Re: Moslem gesucht

Beitragvon onThePath » Di 19. Jan 2016, 19:13

Hier einige Zusammenhänge, warum die Muslime Christen Probleme machen:

Im Folgenden werden einige Koranaussagen, die sich mit der Beziehung der Mus­lime zu Christen beschäftigen, kurz genannt und untersucht. Zunächst eine Auswahl an Versen, die sich eher positiv oder liberal äußern:

Sure 2, 62 (Die Kuh, geoffenbart zu Medina): Christen und Juden haben für ihren Glauben und ihre Taten ihren Lohn bei Gott.

Sure 2, 109: Menschen vom „Volk der Schrift“ werden versuchen, Muslime vom rechten Glauben abzubringen. Darum sollen Muslime sie zwar meiden, ihnen aber trotzdem vergeben.

Sure 2,256: Es gibt keinen Zwang in der Religion.

Sure 5, 82 (Der Tisch, Medina): Muslime sollen Christen wegen ihres Glaubens und ihrer Demut schätzen.

Sure 5, 105: Muslime sollen sich um Andersgläubige nicht kümmern.



Raum zu einer eher aggressiven Auslegung geben folgende Koranverse:

Sure 4,47 (Die Weiber, Medina): Zwang und Gewaltausübung in der Religion sind eindeutig erlaubt. Es wird sogar dazu aufgerufen.

Sure 4,89 Muslime sollen soziale Interaktionen mit Ungläubigen vermeiden und keine Freundschaft mit ihnen pflegen.

Sure 8, 39 (Die Beute, Medina): Kampf gegen all jene, die den Islam ablehnen, bis sie bereit sind, Allah anzubeten.

Sure 8,55-60: Ungläubige sind keine menschlichen Wesen. Gewalt ihnen gegen­über ist ein legitimes Mittel.

Sure 9,5 (Die Reue, Medina): Der sog. „Schwertvers“, der sich wohl in erster Linie gegen Polytheisten richtete. Er spricht ganz klar davon, dass ihnen gegenüber Gewalt ausgeübt werden darf.

Sure 9,123: Aufruf zum Kampf gegen die Ungläubigen.



Diese kurze Darstellung der Verse lässt den Schluss zu, dass die Beziehung der Muslime zu Nicht-Muslimen einen gewissen Überlegenheitsanspruch in sich birgt. Historisch betrachtet ist es die Beziehung von Eroberern zu Eroberten. Diese Aus­sage lässt sich am besten durch Sure 9,29 belegen: „Kämpfet wider jene von denen, welchen die Schrift gegeben ward, die nicht glauben an Allah und an den Jüngsten Tag und nicht verwehren, was Allah und Sein Gesandter verwehrt haben, und nicht bekennen das Bekenntnis der Wahrheit, bis sie den Tribut aus der Hand gedemütigt entrichten.“

Die in diesem Vers erwähnten Tributzahlungen motivierten Eroberungen be­reits christlicher Gebiete im Laufe der islamischen Invasion des 7. und 8. Jh.



Im 7. und 8. Jh. wurden bereits christianisierte orientalische Provinzen von islami­schen Heeren überrollt. Die christliche Bevölkerung geriet unter islamische Fremd­herrschaft. In deren Folge kam es zu Übertritten zum Islam oder zu einer indirekten „Zwangsislamisierung“, da die Menschen dem wachsenden gesellschaftlichen Druck nicht mehr standhalten konnten. Es kam zu freiwilligen oder zu erzwungenen Auswanderungen. Damit wurde die christliche Bevölke­rung stark dezimiert und zu einer religiös-kulturellen Minderheit.



Christen sowie Anhänger anderer Religionen (Juden, Zoroastrier und andere) wurden gezwungen, sog. „Kapitulationsverträge“ zu unterzeichnen. Die daraus resultierenden „Schutzverträge“ hießen „dhimma“. Die Unterzeichner wurden zu „dhimmi“ d. h. zu „Schutzbefohlenen“. Dieser sogenannte Schutz musste durch die in Sure 9,29 erwähnten Tributzahlungen (dschizya) erkauft werden. Die „Schutzbefohlenen“ waren alle Nichtmuslime, die einer islamischen Herrschaft und den Inhalten der Schutzverträge zustimmten. Das jeweilige Ausmaß ihrer Freiheit bestimmte ihre Akzeptanz und Kooperation mit der islamischen Vorherrschaft. Dies bedeutet im praktischen Lebensvollzug, dass sie im Wesentlichen als tolerierte Minderheit lebten, ohne das Recht zu haben, den eigenen Glauben zu verkünden oder zu missionieren. Oftmals lebten Christen als Minderheit am Rande der Gesellschaft. Sie waren gezwungen, sich ei­ner zeitweise lächerlichen Kleiderordnung zu unterwerfen. Es gab keine Religions-, Meinungs- oder Gewissensfreiheit.


Bis in die heutige Zeit beeinflussen solche und andere Relikte aus der Vergangenheit das Zusammenleben von Muslimen und Christen in islamischen Staaten. Leider kommt es nach wie vor zu mehr oder weniger starken Diskriminierungen von Chris­ten in islamischen Staaten. Besonders schwierig ist die Lage von Konvertiten aus ei­nem islamischen Hintergrund. Es ist aber auch wichtig darauf hinzuweisen, dass es viele Beispiele für ein friedliches und harmonisches Zusammenleben von Muslimen und Christen gibt, und es gilt, auf beiden Seiten Vorurteile und Misstrauen abzubauen.




Sie dürfen diesen Artikel frei kopieren unter Angabe der Herkunft: http://www.orientdienst.de

Solche Darstellungen sind, meine ich, fair.
In der Vergangenheit hatte ich ab und zu Berührungspunkte mit dem Orientdienst.

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Re: Moslem gesucht

Beitragvon onThePath » Di 19. Jan 2016, 19:31

Sure 8,55-60: Ungläubige sind keine menschlichen Wesen. Gewalt ihnen gegen­über ist ein legitimes Mittel


Werden deshalb von der IS legitim Frauen vergewaltigt ?
Das geschieht auch beim Frauenfang von Muslimen, die Christinnen rauben als seien sie Freiwild (Ägypten ?)
Das geschieht in Afghanistan wo Christinnen manchmal als Sex-Sklavinnen gehalten werden.

Nur ein Beispiel niederträchtiger, mittelalterlicher Dummheit und Bosheit.

Nun, der Zustand der islamischen Staaten ist auch alles anders als demokratisch oder fortschrittlich.
Auf der Suche nach dem guten Moslem muss man Einiges berücksichtigen.

Der gute Muslim: Damit verbinde ich das gastfreundliche Volk der Türken. War ja in Jahrzehnten oft genug da.

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Re: Moslem gesucht

Beitragvon Hanspeter » Di 19. Jan 2016, 19:49

onThePath hat geschrieben:Der gute Muslim: Damit verbinde ich das gastfreundliche Volk der Türken.


Leider ist Herr Erdogan dran, auch das kaputt zu machen.

LG Hanspeter
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Re: Moslem gesucht

Beitragvon onThePath » Di 19. Jan 2016, 20:03

Hanspeter hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Der gute Muslim: Damit verbinde ich das gastfreundliche Volk der Türken.


Leider ist Herr Erdogan dran, auch das kaputt zu machen.

LG Hanspeter


Da sehe ich Einiges auch mit Besorgnis.
Beim letzten Urlaub gab es Tūrken, die dies auch freimütig äußerten.

Das ist in erster Linie wohl eine Sache der Macht, in die der Muslim mit eingespannt wird.

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Re: Moslem gesucht

Beitragvon Ashur » Di 19. Jan 2016, 21:54

hallo

ich komme aus der Iran und ich sehe das ein bissen anderes.
Seit die islamische Revolution im Iran vor 36 Jahren, ist der Anzahl der konvertiten zum christentum Explodiert. Die Menschen in Iran haben es gesehn was ein Islamische Regierung alles macht, und wie es ist unter ein islamisches Regierung zu leben. Viele haben sich von islam abgewand. Ich glaube Gott hat durch die Islamische Regierung eine Erweckung der menschen bewirkt.

So wird es denke ich in andere islamische länder auch sein. Die islamisierung von türkei wird viele menschen von Islam abbringen. Und seit wir in Europa eine islamiesierung haben, beschäftigen sich auch mehr Menschen mit Religion Islam und Christentum. Die Wahre Islam zeigt sich immer mehr seit 11. Sep in der Welt und das bingt viele muslime zum nachdenken.

LG
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Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

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Re: Moslem gesucht

Beitragvon Johelia » Di 19. Jan 2016, 22:36

Danke Ashur

für deinen guten Beitrag. Unser aller Herz sehnt sich nach Frieden und Geborgenheit und das können wir von Jesus jederzeit als freies Geschenk erhalten.

Ashur hat geschrieben:So wird es denke ich in andere islamische länder auch sein. Die islamisierung von türkei wird viele menschen von Islam abbringen. Und seit wir in Europa eine islamiesierung haben, beschäftigen sich auch mehr Menschen mit Religion Islam und Christentum. Die Wahre Islam zeigt sich immer mehr seit 11. Sep in der Welt und das bingt viele muslime zum nachdenken.


Ich sehe das auch so, dass je mehr das wahre Gesicht des Islams erkennbar wird, desto mehr Menschen werden zu Jesus Christus finden.

Andererseits hoffe ich auch dass viele westliche Menschen die Gott verworfen haben oder erkaltet sind sich wieder zu Jesus zurück wenden werden.

Liebe Grüsse
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Re: Moslem gesucht

Beitragvon Ashur » Di 19. Jan 2016, 23:54

Hallo

Ja genau

Den Gott setzt die Königreiche dieser Welt. Und so sind die Islamische staaten auch mit erlaubniss von Gott zu Macht gekommen.

gegen ende dieses welt wird sich das böse immer weiter verstärken.

Off 22,11

1 Wer Böses tut, der tue weiterhin Böses, und wer unrein ist, der sei weiterhin unrein; aber wer gerecht ist, der übe weiterhin Gerechtigkeit, und wer heilig ist, der sei weiterhin heilig.
12 Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jeden zu geben, wie seine Werke sind.

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Re: Moslem gesucht

Beitragvon onThePath » Di 19. Jan 2016, 23:58

Ja, ich glaube gerne, Ashur, wie schon China und Russland gezeigt haben:
Unter Verfolgung erstehen starke Christen. Auch gerade aus Sehnsucht nach dem sanftmütig Friedefürst, der sich entåussert hat seiner ganzen Herrlichkeit um die geschundene, schuldbbeladene Menscheit zu erlõsen.

LG, otp
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Re: Moslem gesucht

Beitragvon Johelia » Mi 20. Jan 2016, 00:24

.
Knecht hat geschrieben:Hall Johel,

eigentlich wollte ich zum Thema Muslime, Ausländer.......... nichts mehr schreiben (sorry, leicht wird mir da ein bissl fade). Aber nun tue ich es doch.

Danke dafür Rupert

Ich werde versuche dir auf deinen Post so gut wie möglich zu antworten, obwohl das nicht ganz einfach wird weil dein Text eher wenig Struktur aufweist.
Ich versuche die einzelnen Aussagen zu extrahieren und zu beantworten. Korrigiere mich falls ich es falsch aufgefasst habe.

Knecht hat geschrieben:Ich mag dumme Verallgemeinerungen und Pauschalierungen, egal, in welche Richtung es geht, sowieso nicht.

Es ist nun mal so, wenn es um Ausländer, Fremde, Flüchtlinge geht, bedienen sie pauschalierend, entgegen dem Gebot der Nächsten/Feindesliebe, mehr oder weniger geifernd und hetzerisch, manchmal aber auch in schöne Worte gepackt, dieselben dummen Klischees wie die Braunen.

Das betrachte ich nun aber auch als Verallgemeinerung und Pauschalisierung deinerseits! ;)
Ich finde es polarisierend blind mit der „braunen Keule zu schwingen“ und im Dunkel zu versuchen einen Treffer zu landen.

Knecht hat geschrieben:Wenn dann Ausländer-/Flüchtlingsunterkünfte brennen, ja, dann distanzieren sie sich und sagen, damit haben wir nichts zu tun. Bei der nächsten Demo aber stehen sie sozusagen wieder Schulter an Schulter und schreien, geprägt durch altbackene nationalistische Deutschtümelei - in dieser Sache gesinnungsgleich mit den Braunen – irgendwelche pauschalierenden fremdenfeindlichen also seichten Sprüche hinaus und stärken dadurch (unbewusst) und indirekt den Braunen den Rücken.

Ich nehme an, dass du hier die PEGIDA ansprichst und ihnen vorwirfst mit den Braunen Schulter an Schulter zu stehen.
Auch das ist wieder eine Pauschalisierung von dir, die du eigentlich ja ablehnst. Du bist insofern nicht besser als die die du anklagst. 8-)

Was du nun als „altbackene nationalistische …..tümelei“ bezeichnest, bezeichne ich als Patriotismus. Ich verstehe, dass viele Gutmenschen heute ein Gedankengut „ohne Grenzen“ hegen, alle Grenzen aufheben wollen, Eigentum ablehnen und vom Staat alles fordern ohne selbst etwas zu leisten.

Dieses ganze Konzept lehne nun ich wiederum entschieden ab, da es in keiner Weise den Ordnungen Bibel entspricht. Die Geschichte zeigt 100% klar auf dass jedes dieser dümmlichen Systeme die bisher immer zusammengebrochen ist, und nur zu Diktatur, Unterdrückung und Leiden der Menschen führte.

Knecht hat geschrieben: (manche missbrauchen unwissend/unbewusst das Kreuz)

Wie aus der Diskussion mit Kingschild hervorging, sind deine Ansichten vom Kreuz (Allversöhnung) auch ziemlich kontrovers. Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein....

Knecht hat geschrieben:Da sind mir die Mainstreamchristen, die diesbezüglich im Sinne Jesu gefälliger also auch friedvoller und sanftmütiger agieren, um einiges näher. Sie können vorurteilsfreier – ohne dem richterlichen Hexenhammer - viel besser bei Andersgläubigen zwischen gut und schlecht unterscheiden.

Da gehen unsere Ansichten betreffend Jesus eben bedeutend auseinander. Meiner Meinung nach hast du nicht begriffen was die Bibel wirklich sagt und welche Aufgabe Jesus hat wenn ER wiederkommt. Bei der Scheidung von Schafen und Böcken zum ersten Mal und beim Gericht wirst du sehen, dass du dich da in einer Friede, Freude Phantasie verrannt hast.

Knecht hat geschrieben:Für mich sind daher diese Mainstreamchristen (eine wunderbare Mehrheit) sehr viel glaubwürdiger……

Für mich sind sie: 2Thess 2,3 / 1Tim 4,1 / 2Tim 4,3

Knecht hat geschrieben:Sie haben es eben so gut verstanden, dass es ihnen jetzt zuwider ist, im gleichen Stil einen widerwärtigen Antiislamismus zu schüren. Das gefällt mir schon sehr, ja es freut mich ungemein.

Rö1,32 …..üben sie es nicht allein aus, sondern haben auch Wohlgefallen an denen, die es tun.

Knecht hat geschrieben:Keine Muslime ohne Machtstreben? Sorry, das ist aber schon etwas daneben…….
……Auch die Mehrheit der muslimischen Zuwanderer streben nicht nach politischer oder religiöser Macht.

Dann schau die bitte einmal die Verhältnisse in England und Frankreich an. Dort gilt in vielen Bezirken schon heute die Scharia und die Muslime sind befugt ihre Angelegenheiten vor ihren Muslimischen Gerichten außerhalb des Landesgerichts selbst zu richten. Stichwort Parallelgesellschaft.

Knecht hat geschrieben:Letztendlich kommt es nur darauf an, wie man mit Macht umgeht, also - ob man sie entgegen den ethisch-moralischen Werten missbraucht oder nicht.

Wie ich in meiner vorherigen Post ausführte kann man die Ethik und Moral der Araber nicht mit unseren westlichen Vorstellungen gleichsetzten.
Für mich ist das Durchsetzen einer fremden Ethik und Moral in meinem eigenen Haus (Land) schon Missbrauch des Gastrechts.


Knecht hat geschrieben:Da unterscheiden sich Muslime nicht von den Christen (siehe rücksichtslos-überbordender menschenfeindlicher Kapitalismus)

Du sagst also Schlechtigkeit rechtfertigt Schlechtigkeit?? (Nivelage ver le bas)

Knecht hat geschrieben:Der arabische Frühling hat sich in vielen Ländern leider nicht durchgesetzt. Heraus kam aber, dass in den jeweiligen Ländern der Großteil der Bevölkerung die Demokratie haben will.

Ich will auch vieles haben, aber ob ich dazu fähig bin steht auf einem anderen Blatt. Demokratie erfordert die Kampf- und Gewaltlose Akzeptanz von anderen Meinungen und Mehrheitsentscheiden.

Dazu sind eben viele Menschen noch gar nicht fähig oder wäre es gut wenn ich jeden SP’ler erschlage und mit der Hellebarde im Bundeshaus rumfuchtle wenn es mir nicht passt? Demokratie erfordert Toleranz nicht Kampf!! :idea:

Knecht hat geschrieben:Es gibt – ohne großen prozentualen Unterschied - überall Solche und Solche.

Da hast du leider Recht. Viele Menschen hüben und drüben sind gut oder schlecht.

Knecht hat geschrieben:Und, da ich, ohne irgendeinem Überlegenheitsgefühl, ihnen Respekt entgegen brachte, durfte ich von ihnen ebenfalls viel Respekt erfahren.

Warum sollten wir Weissen uns überlegen fühlen?? Wir sind / keinen Deut besser.

Ich habe viele tolle Freunde unter den Muslimen und war an vielen Festen und Hochzeiten eingeladen. Tolles Erlebnise.


Knecht hat geschrieben:Ich sehe für unsere Gesellschaft die Gefahr darin, wenn von beiden Seiten antimuslimisch und antichristlich gehässiges Geschwätz immer weiter gegeneinander betrieben wird, es zeitweilig zu größeren bösen Auseinandersetzungen mit viel Leid auf beiden Seiten kommt.

Das kann nur so kommen, wenn der Hausherr sein Haus nicht unter Kontrolle hat und die Gäste das Gastrecht ausnutzen.
Weiss aber der Herr des Hauses und der Gast wo sie stehen, und die Regeln werden konsequent durchgezogen dann ist nur der Delinquent der Leidtragende.

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Re: Moslem gesucht

Beitragvon Knecht » Mi 20. Jan 2016, 17:39

Johelia hat geschrieben:.

Knecht hat geschrieben:Ich mag dumme Verallgemeinerungen und Pauschalierungen, egal, in welche Richtung es geht, sowieso nicht.
Es ist nun mal so, wenn es um Ausländer, Fremde, Flüchtlinge geht, bedienen sie pauschalierend, entgegen dem Gebot der Nächsten/Feindesliebe, mehr oder weniger geifernd und hetzerisch, manchmal aber auch in schöne Worte gepackt, dieselben dummen Klischees wie die Braunen.

Das betrachte ich nun aber auch als Verallgemeinerung und Pauschalisierung deinerseits! ;)
Ich finde es polarisierend blind mit der „braunen Keule zu schwingen“ und im Dunkel zu versuchen einen Treffer zu landen.

Hallo Johel,

ich korrigiere. Ich habe nicht pauschaliert, ich habe geschrieben, dass ich die Deklassierungen verstehe (verstehen heißt aber noch lange nicht, dass ich das gutheiße), und habe beschrieben, warum ich es verstehe. Von diesen Sätzen kann ich auch nichts wegnehmen, weil es nun mal den Tatsachen entspricht. Jeder konnte das via Fernsehen beobachten. Manche Zuseher schreien Hurra, wunderbar, vielen gefällt es aber nicht. Die von mir geliebte Freiheit und Demokratie in Deutschland und anderswo erlaubt das. Gut so.

Knecht hat geschrieben:Wenn dann Ausländer-/Flüchtlingsunterkünfte brennen, ja, dann distanzieren sie sich und sagen, damit haben wir nichts zu tun. Bei der nächsten Demo aber stehen sie sozusagen wieder Schulter an Schulter und schreien, geprägt durch altbackene nationalistische Deutschtümelei - in dieser Sache gesinnungsgleich mit den Braunen – irgendwelche pauschalierenden fremdenfeindlichen also seichten Sprüche hinaus und stärken dadurch (unbewusst) und indirekt den Braunen den Rücken.

Ich nehme an, dass du hier die PEGIDA ansprichst und ihnen vorwirfst mit den Braunen Schulter an Schulter zu stehen.
Auch das ist wieder eine Pauschalisierung von dir, die du eigentlich ja ablehnst. Du bist insofern nicht besser als die die du anklagst. 8-)

Nein, wenn man aufmerksam liest, habe ich das nicht. Ich habe differenziert, indem ich eingefügt habe, ....mehr oder weniger geifernd und hetzerisch ...........sozusagen (quasi) Schulter an Schulter..............in dieser Sache den Braunen gleichgesinnt....indirekt den Rücken stärken. Anscheinend ist dir das nicht aufgefallen. Da ich kein Richter bin, ist es mir zuwider einen Menschen oder eine Menschengruppe, egal welcher Religions- oder Politgemeinschaft...... sie angehören, als Ganzes anzuklagen - zu richten – zu verurteilen. In der Sache aber klage/kritisiere ich Sachen/Geschehnisse, die ich für zerstörerisch erachte, sehr wohl. Das muss der Mensch, auch wenn er sich betroffen fühlt, aushalten. Wie die einzelnen Personen damit umgehen, also ob sie es mit Verstand verstehen wollen oder nicht, ist dann nicht mehr meine Sache.

Was du nun als „altbackene nationalistische …..tümelei“ bezeichnest, bezeichne ich als Patriotismus. Ich verstehe, dass viele Gutmenschen heute ein Gedankengut „ohne Grenzen“ hegen, alle Grenzen aufheben wollen, Eigentum ablehnen und vom Staat alles fordern ohne selbst etwas zu leisten.

Dieses ganze Konzept lehne nun ich wiederum entschieden ab, da es in keiner Weise den Ordnungen Bibel entspricht. Die Geschichte zeigt 100% klar auf dass jedes dieser dümmlichen Systeme die bisher immer zusammengebrochen ist, und nur zu Diktatur, Unterdrückung und Leiden der Menschen führte.

Gut, wenn der Patriotismus gesund ist, habe ich nichts dagegen; nur geistig ungesunden Patriotismus (Deutschtümelei) mag ich nicht.
Ich mag das Wort Gutmensch, so wie es benutzt wird, nicht. Finde es gut, dass dieses Wort zum Unwort des Jahres gewählt wurde. Es wird ja von oben herab immer wieder benutzt, um pauschal Menschen, die nicht dieselbe Denkrichtung haben, abzuwerten. Genau genommen sind Leute, die dieses Wort allzugerne mit Abfälligkeit benutzen, da sie ja in diesen oder jenen Dingen glauben, besser und GUTER zu denken, sie also glauben zu den guten Guten zu gehören, auch nicht besser als die sogenannten Gutmenschen.
Auf den unteren Satz/Absatz, da es ein anderes Thema ist, mag ich nicht eingehen.

Knecht hat geschrieben:Da sind mir die Mainstreamchristen, die diesbezüglich im Sinne Jesu gefälliger also auch friedvoller und sanftmütiger agieren, um einiges näher. Sie können vorurteilsfreier – ohne dem richterlichen Hexenhammer - viel besser bei Andersgläubigen zwischen gut und schlecht unterscheiden.

Da gehen unsere Ansichten betreffend Jesus eben bedeutend auseinander. Meiner Meinung nach hast du nicht begriffen was die Bibel wirklich sagt und welche Aufgabe Jesus hat wenn ER wiederkommt. Bei der Scheidung von Schafen und Böcken zum ersten Mal und beim Gericht wirst du sehen, dass du dich da in einer Friede, Freude Phantasie verrannt hast.

Ach, Jesus war doch kein Dampfplauderer. Er hat nun mal Nächsten- und Feindesliebe gefordert. So gesehen, sind die Mainstreamchristen dir da voraus. Meine Meinung.

Bezüglich des Gerichtes, überlasse ich es dem künftigen Meschensohn Jesus, zu schalten und walten, wie er will. Aber eines wird herausstellen: Es wird welche geben, die heulen und mit den Zähnen knirschen, und es wird welche geben, die frohgemut und freudig im Paradies wandeln dürfen.

Knecht hat geschrieben:Für mich sind daher diese Mainstreamchristen (eine wunderbare Mehrheit) sehr viel glaubwürdiger……

Für mich sind sie: 2Thess 2,3 / 1Tim 4,1 / 2Tim 4,3

Knecht hat geschrieben:Sie haben es eben so gut verstanden, dass es ihnen jetzt zuwider ist, im gleichen Stil einen widerwärtigen Antiislamismus zu schüren. Das gefällt mir schon sehr, ja es freut mich ungemein.

Rö1,32 …..üben sie es nicht allein aus, sondern haben auch Wohlgefallen an denen, die es tun.

Siehe Jesus Christ Superstar: „Richtet nicht,..................................

Fortsetzung folgt
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Re: Moslem gesucht

Beitragvon Knecht » Mi 20. Jan 2016, 18:20

Johelia hat geschrieben:.
Knecht hat geschrieben:Letztendlich kommt es nur darauf an, wie man mit Macht umgeht, also - ob man sie entgegen den ethisch-moralischen Werten missbraucht oder nicht.

Wie ich in meiner vorherigen Post ausführte kann man die Ethik und Moral der Araber nicht mit unseren westlichen Vorstellungen gleichsetzten.
Für mich ist das Durchsetzen einer fremden Ethik und Moral in meinem eigenen Haus (Land) schon Missbrauch des Gastrechts.

Sorry, das ist blanker Unsinn zum Quadrat. Die Muslime haben keine fremde Ethik und Moral. Mohammed hat Moses, Jesus sowie alle Propheten bestätigt, er hat also auch die 10 Gebote und die Bergpredigt bestätigt. Im Koran ist es den Muslimen geboten, sich daran zu halten. Mehr oder weniger recht und schlecht tun sie das auch. Und damit sie im Paradies nicht traurig sein müssen, ist es ihnen dringendst geboten, gute Werke zu tun, also z. B. den Armen zu helfen, oder auch (man sollte dies wie überhaupt alles - im historischen Kontext sehen), wenn sie sich eines Vergehens schuldig gemacht haben, als Buße einen Sklaven in die Freiheit entlassen...............
Was die Scharia anbelangt, müssen sich alle Muslime also auch die Konservativsten von ihnen, unseren Gesetzen unterorden, auch in England wird ihnen nichts anderes übrigbleiben. Bin mir sicher, die stille Mehrheit hat damit sowieso kein Problem. Selbst die Kriminellen hocken lieber in unseren Gefängnissen.

Wie gesagt, die Muslime haben keine fremde oder andere Ethik und Moral. Der Unterschied ist nur, sie haben, je nachdem aus welchen Land/Region sie kommen, einen anderen kulturellen Hintergrund - andere Sitten und Gebräuche. In einigen Dingen haben sie, gegenüber vom Westen, mehr oder weniger sehr konservative/veraltete Sichtweisen, z. B. ihr Frauenbild, am krassesten siehe Taliban. Da wird den Frauen die Schulbidung verweigert oder im konservativen Saudiarabien, dürfen sie immer noch nicht ein Auto fahren. Krass ist auch, dass in einigen Ländern vergewaltigte Frauen mit ihrem Peiniger verheiratet werden. Schlimm ist auch, dass in weiten Teilen der muslimischen Welt, die Zwangsverheiratung immer noch praktiziert wird, obwohl es dem Koran widerspricht. Dort ist geboten, dass Frauen letztlich selber wählen dürfen, welchen Mann sie heiraten wollen.
Keinesfalls kann man sagen, dass das eine typische muslimische Erscheinung sei. Nein, wenn wir 100 Jahre und weiter zurückdenken, wurde das in der Christenheit genauso praktiziert. Erst in jüngster Zeit hat sich das, abgesehen von Einzelfällen, vor allem in der westlichen Welt (christliche afrikanische Länder hinken ebenso hinterher) Gott sei Dank geändert. Im Großen und Ganzen dürfen Frauen, vom Gesetz her gleichberechtigt den Männern, ein freies Leben führen.
Was die Muslima betrifft, habe ich einige negativen Erscheinungen, die es immer noch gibt, auf gezählt. Das heißt aber nicht, alle Männer sind pauschal schlecht und behandeln lieblos ihre Frauen schlecht. Es gibt auch sehr viele Ehen - wo Mann und Frau, weniger öffentlich als bei uns, einander lieben und respektieren. Ja es gibt auch sehr starke und kluge Muslima, die, da sie diplomatisch agieren können ohne ihren Männern gegenüber den Respekt zu verlieren, heimlich die Hosen anhaben.:-)

Knecht hat geschrieben:Da unterscheiden sich Muslime nicht von den Christen (siehe rücksichtslos-überbordender menschenfeindlicher Kapitalismus)

Du sagst also Schlechtigkeit rechtfertigt Schlechtigkeit?? (Nivelage ver le bas)

Nein, das interprediest du so, ich haben nur einen Vergleich eingefügt.

Knecht hat geschrieben:Der arabische Frühling hat sich in vielen Ländern leider nicht durchgesetzt. Heraus kam aber, dass in den jeweiligen Ländern der Großteil der Bevölkerung die Demokratie haben will.

Ich will auch vieles haben, aber ob ich dazu fähig bin steht auf einem anderen Blatt. Demokratie erfordert die Kampf- und Gewaltlose Akzeptanz von anderen Meinungen und Mehrheitsentscheiden.

Dazu sind eben viele Menschen noch gar nicht fähig oder wäre es gut wenn ich jeden SP’ler erschlage und mit der Hellebarde im Bundeshaus rumfuchtle wenn es mir nicht passt? Demokratie erfordert Toleranz nicht Kampf!! :idea:

Ja, für die Gegenwart und Zukunft sehe ich das auch so. Nur die Geschichte ist halt anders verlaufen. Unsere Vorfahren haben die Demokratie schwer, nicht nur mit Worten, sondern mehr oder weniger auch mit Waffen erkämpft. Wenn sie damals lieb-illusionistisch und naiv darauf gewartet hätten, bis alle brav die Demokratie akzeptieren, hätten wir heute immer noch keine Demokratie. Hitlers Schergen wären immer noch an der Macht. Natürlich mag auch ich denn Kampf nicht so ohne Weiteres, da aber die Geschichte so verlaufen ist, nützt es auch nichts, darüber zu urteilen.
Apropos Kampf und Waffengewalt. Da man das nicht ausschließen kann, nehmen wir mal an, der IS-Staat würde sich mit Gewalt auch nach Europa ausbreiten, was würdest du dann vorschlagen? Würdest du empfehlen, wenn es nicht anders geht, sie zu bekämpfen, oder, würdest du in deiner Weisheit den Deutschen und allen Europäern empfehlen, darauf zu warten, bis diese grausamen IS-Führer und Kämpfer vielleicht irgendwann mal im Jahre Schnee unsere Demokratien gewaltlos akzeptieren? Für mich wäre so eine Empfehlung, grenzenlose Naivität pur.

Knecht hat geschrieben:Und, da ich, ohne irgendeinem Überlegenheitsgefühl, ihnen Respekt entgegen brachte, durfte ich von ihnen ebenfalls viel Respekt erfahren.

Warum sollten wir Weissen uns überlegen fühlen?? Wir sind / keinen Deut besser.

Ich habe viele tolle Freunde unter den Muslimen und war an vielen Festen und Hochzeiten eingeladen. Tolles Erlebnise.


Kaum zu glauben, aber schön, das du viele tolle muslimische Freunde hast und tolle Erlebnisse hattest. Da du dich aber – als Islamversteher - diesen nach Macht strebenden Muslimen unterwerfen musstest, muss das schon sehr anstrengend gewesen sein. :mrgreen:


Knecht hat geschrieben:Ich sehe für unsere Gesellschaft die Gefahr darin, wenn von beiden Seiten antimuslimisch und antichristlich gehässiges Geschwätz immer weiter gegeneinander betrieben wird, es zeitweilig zu größeren bösen Auseinandersetzungen mit viel Leid auf beiden Seiten kommt.

Das kann nur so kommen, wenn der Hausherr sein Haus nicht unter Kontrolle hat und die Gäste das Gastrecht ausnutzen.
Weiss aber der Herr des Hauses und der Gast wo sie stehen, und die Regeln werden konsequent durchgezogen dann ist nur der Delinquent der Leidtragende.

Nun, wenn die gleichgeschalteten Hetzer auf beiden Seiten ohne Ende dooflich weiter hetzen würden, leiden im schlimmsten Fall alle darunter. Zum Handkuss kommen dann auch diejenigen, denen das oberflächliche und hetzende Gelaber zuwider ist.
Darum gilt es, so gut als möglich, mit Vernunft und klaren Worten - ohne Gut/Bösmenschengeseiere - entgegenzuwirken.

Gruß
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Re: Moslem gesucht

Beitragvon onThePath » Do 21. Jan 2016, 01:13

Was soll man mit einem Koran anfangen, der von Muslimen nicht hinterfragt werden darf ?
Das verhindert doch die vernünftige Auseinandersetzung mit Problemen, die durch Suren verursacht werden.

Wie oben durch Süden belegt, kann der Muslim mit Christen umspringen wie er Lust hat.
Aus dem Grund sehe ich auch keine echt fundamentale Vertrauensbasis den Muslimen gegenüber.
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Re: Moslem gesucht

Beitragvon Hanspeter » Do 21. Jan 2016, 08:54

onThePath hat geschrieben:Was soll man mit einem Koran anfangen, der von Muslimen nicht hinterfragt werden darf ?


Darf denn die Bibel hinterfragt werden? Für einen gläubigen Christen ist die Bibel Gottes Wort, jedes Wort inspiriert und unveränderlich. Aus Sicht des gläubigen Moslems ist der Koran doch genau dasselbe. Wie es für einen gläubigen Christen unstatthaft ist, die Bibel zu hinterfragen, ist es für einen gläubigen Moslem unstatthaft, den Koran zu hinterfragen.

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Re: Moslem gesucht

Beitragvon onThePath » Do 21. Jan 2016, 09:54

Ja, natürlich.
Nur dass Jesus keine Gewalt lehrt. Wenn Jemand nach Gewalt lüstet kann er dafür nicht das NT missbrauchen. Man sieht ja, dass dennoch in der Vergangenheit des Christentums im Namen Gottes Gewalt angewendet und getötet wurde. Auch gegen Ketzer war man rabiat. Der Koran fordert aber eindeutig zur Gewalt und Diskriminierung auf. Das wird vielfältig genutzt zu Drangsalieren der Christen und selbst Verbrecher wie der IS können Aussagen des Koran leicht schändlich missbrauchen.

Kann man denn grundsätzlich behaupten der Koran sei friedfertig ?

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Re: Moslem gesucht

Beitragvon Hanspeter » Do 21. Jan 2016, 10:28

Sicher, Jesus lehrte keine Gewalt, und das NT lässt sich nicht für die Ausübung von Gewalt missbrauchen. Aber, genauso wie Christen (Papierchristen?), welche sich aus der Bibel rauspflücken, was ihnen passt, und bei gewissen Aussagen der Bibel für sich entscheiden, dass sie dies nicht mitmachen, machen dies Moslems auch. Auch Moslems (Papiermoslems?) entscheiden für sich, was sie vom Koran akzeptieren und was nicht. Aufgrund der auch im Koran vorkommenden "friedlichen Aussagen" lehnen viele Moslems Gewalt ab, für sie ist der Islam eine friedliche Religion. Fatal wird es, wenn Bibel und Koran buchstabengetreu umgesetzt werden. Da landet der Christ nicht nur bei der Liebe, sondern rechtfertigt z.B. auch die Ausgrenzung von Homosexuellen, und der Moslem rechtfertigt Gewalt. Sowohl bei Christen wie Moslems gibt es je nach Glaubensrichtung echte und unechte Gläubige. Im Islam sind leider die Auswirkungen der Buchstabengläubigkeit ungleich fataler als im Christentum.

Hanspeter
Zuletzt geändert von Hanspeter am Do 21. Jan 2016, 12:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Moslem gesucht

Beitragvon onThePath » Do 21. Jan 2016, 10:50

Ja gut, kann ich so nachvollziehen.

Aber daß sich was in der Gesinnung ändert, wäre z.B. , daß die Christen in muslimischen Staaten gesetzlich geschützt und geachtet werden. Das Gegenteil trifft zu. Noch nicht mal die Türkei geht fair mit Christen um. Und völlig unduldsam wird man, wenn Christen missionieren oder Muslime sich zum Christentum bekehren.

Übrigens gelten Christen oft wohl auch als verachtungswürdige Politeisten, weil sie Christus als Gott gleich verehren.

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Re: Moslem gesucht

Beitragvon Ashur » Do 21. Jan 2016, 10:58

Hanspeter hat geschrieben:Sicher, Jesus lehrte keine Gewalt, und das NT lässt sich nicht für die Ausübung von Gewalt missbrauchen. Aber, genauso wie Christen (Papierchristen?), welche sich aus der Bibel rauspflücken, was ihnen passt, und bei gewissen Aussagen der Bibel für sich entscheiden, dass sie dies nicht mitmachen, machen dies Moslems auch. Auch Moslems (Papiermoslems?) entscheiden für sich, was sie vom Koran akzeptieren und was nicht. Aufgrund der auch im Koran vorkommenden "friedlichen Aussagen" lehnen viele Moslems Gewalt ab, für sie ist der Islam eine friedliche Religion. Fatal wird es, wenn Bibel und Koran buchstabengetreu umgesetzt werden. Da landet der Christ nicht nur bei der Liebe, sondern rechtfertigt z.B. auch die Ausgrenzung von Homosexuellen, und der Moslem rechtfertigt Gewalt. Die sowohl bei Christen wie Moslems gibt es je nach Glaubensrichtung echte und unechte Gläubige. Im Islam sind leider die Auswirkungen der Buchstabengläubigkeit ungleich fataler als im Christentum.

Hanspeter


hallo

Jesus hat es uns vorgelebt. Da ist keine Gewalt in namen Jesus möglich. ein Beispiel:

MT 5,44
Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Du sollst deinen Nächsten lieben« (3.Mose 19,18) und deinen Feind hassen.
44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen,
45 damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel
. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.

Das hatoben Jesus geprädigt und unten hat er selbst für seine Peiniger um vergebeung gebeten.

Und als sie kamen an die Stätte, die da heißt Schädelstätte, kreuzigten sie ihn dort und die Übeltäter mit ihm, einen zur Rechten und einen zur Linken.
34 Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun! Und sie verteilten seine Kleider und warfen das Los darum.

Hier sehen wir ein übereinstimmung zwischen prädigt, und Vergebung am Kreuz. Es ist eindeutig und jesus lässt keine Flasche interpretationen zu. In Islam war der Prophet an einige Kriege mit Schwert selbst beteiligt. so folgen ihn auch viele Muslime mit Waffen. (warum nehmen die Is keine Schwerter? das wäre interessant zu disskutieren)

LG
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Re: Moslem gesucht

Beitragvon onThePath » Do 21. Jan 2016, 11:13

Ja, Nahrung bekäme Gewalt vor allem, wenn der Christ nicht auf Christus, sondern nur auf das AT schaut.

Aber Mohammed macht die Bedeutung Christi wieder klein, macht sich selber größer und führt wieder die unchristliche Gewalt ein. Und macht seine Offenbarungen zum Maßstab aller Dinge.

Das ist für mich direkt gegen das Liebegebot von Christus gerichtet.

LG, otp
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Re: Moslem gesucht

Beitragvon lionne » Do 21. Jan 2016, 12:29

onThePath hat geschrieben:Kann man denn grundsätzlich behaupten der Koran sei friedfertig ?

Zu dieser Frage gibt es einen Strang hier im Forum mit vielen interessanten
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Re: Moslem gesucht

Beitragvon lionne » Do 21. Jan 2016, 12:37

Hanspeter hat geschrieben:Aufgrund der auch im Koran vorkommenden "friedlichen Aussagen" lehnen viele Moslems Gewalt ab, für sie ist der Islam eine friedliche Religion.

Frag dich mal warum und wie und was diese 'friedlichen Aussagen'?? (>Suren) sind! :cry:
(= Basiswissen über den Islam, das man natürlich nicht in der Moschee vermittelt bekommt.... oder durch den netten Kebab-Verkäufer an der Ecke.)
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Re: Moslem gesucht

Beitragvon Hanspeter » Do 21. Jan 2016, 13:22

Ashur hat geschrieben:Jesus hat es uns vorgelebt. Da ist keine Gewalt in Namen Jesus möglich.


Sehe ich auch so:

Hanspeter hat geschrieben:Jesus lehrte keine Gewalt, und das NT lässt sich nicht für die Ausübung von Gewalt missbrauchen.


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Re: Moslem gesucht

Beitragvon lionne » Do 21. Jan 2016, 13:37

Als Christen leben wir unter der Gnade!! :lesen:
Da ist kein Platz für selbstherrliche Gewalt.
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Re: Moslem gesucht

Beitragvon Knecht » Do 21. Jan 2016, 14:22

lionne hat geschrieben:Als Christen leben wir unter der Gnade!! :lesen:
Da ist kein Platz für selbstherrliche Gewalt.
LG lionne

Ja richtig, aber nicht jede Gewalt ist selbstherrlich.
Ich mein, wenn z. B. ein ausgerasteter Psycho in eine Schule geht, mit dem Ziel, so viele als möglich zu töten, wäre es für mich äußerst unchristlich, wenn die Polizei denen, die noch nicht abgemurkst wurden, nicht zur Hilfe eilt.

Gruß
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Re: Moslem gesucht

Beitragvon onThePath » Do 21. Jan 2016, 14:42

Knecht, ich sehe es sowieso mit Selbstverständlichkeit, dass man Mordbanden, Selbstmörder und Amokläufer stoppen muss. Auch wenn man einen Mörder daran hindert, einen selbst umzubringen, sehe ich darin keine Sünde.

LG, otp
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Re: Moslem gesucht

Beitragvon Knecht » Do 21. Jan 2016, 17:47

onThePath hat geschrieben:Knecht, ich sehe es sowieso mit Selbstverständlichkeit, dass man Mordbanden, Selbstmörder und Amokläufer stoppen muss. Auch wenn man einen Mörder daran hindert, einen selbst umzubringen, sehe ich darin keine Sünde.

Ja oTp, dem ist nichts hinzuzufügen.

Weis nicht, ob du mitbekommen hast, wie ich an anderer Stelle erzählt habe, wie ich in den 80ern den Wehrdienst verweigerte. Damals gab es noch die Gewissensprüfung vor einer Kommission. Mir wurde sinngemäß die Frage gestellt, ob ich es für richtig halte, das die Polizei ohne Waffen ihren Dienst versehen soll. Diese Frage ging mir tief ins Mark und brachte mich innerlich ins Schwitzen. So an die 20 – 30 Sekunden, du weißt, das kann ganz schön lange sein, ist mir nichts eingefallen. Schließlich fiel mir endlich ein, da ich 2 Jahre davor in Indien war, dass die normalen Polizisten auf der Straße dort keine Pistolen bei sich hatten, sie hatten nur Schlagstöcke aus Bambus dabei. Das mit den Schlagstöcken ließ ich weg und antwortete in letzter Rettung kurz: Ja, in Indien trägt die Polizei auch keine Waffen. So kam ich durch die Prüfung durch und durfte danach Zivildienst leisten.
Heute sehe ich das ein wenig anders. Theorie und Wirklichkeit sind halt nicht selten - zwei verschiedene paar Schuhe.

Gruß
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Re: Moslem gesucht

Beitragvon onThePath » Do 21. Jan 2016, 18:34

Wobei ich die Knüppel der indischen Polizei schon in Aktion gesehen habe. Die sind nicht zimperlich. :o

LG,otp
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Re: Moslem gesucht

Beitragvon Knecht » Do 21. Jan 2016, 20:07

onThePath hat geschrieben:Wobei ich die Knüppel der indischen Polizei schon in Aktion gesehen habe. Die sind nicht zimperlich. :o

LG,otp


Ja, habe ich auch gesehen.

Gruß
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