Hinduismus

Aus der Sicht und im Vergleich zum christlichen Glauben

Moderator: bigbird

Re: Hinduismus

Beitragvon Urmilsch » Mo 3. Aug 2020, 14:13

Nataraja hat geschrieben:Wenn dem so wäre, dass die heilige Schrift der Christen eine Mitteilung Gottes ist, bzw. eine Selbstoffenbarung Gottes, dann frage ich mich, warum diese Offenbarung nicht eindeutig ist, sondern so missverständlich. Immerhin fußen auf dieser Schrift ca. 16.000 verschiedene Christentümer. Das heißt, es gibt etwa 16.000 verschiedene Interpretationen dieser angeblich eindeutigen Schrift.

LG
Nataraja (back again)


Herr Lehrer, ich hätte da eine Idee :idea:

Becouse dem Glauben, denn wenn die Schrift eindeutig wäre, wo wäre dann Platz für den Glauben? Eindeutige Schrift = kein Platz für Glaube. Nichteindeutige Schrift und unterschiedlich dargestellte Gottheiten = Platz für Glaube!

Ja und da wären sie mal wieder, die geistigen Ejakulationen des Urmilsch.

Das At präsentiert uns einen Gott, welcher primitiver nicht sein könnte, denn der dort dargestellte Gott fordert seine Geschöpfe zu unnötiger und sinnloser Gewalt an Anderen Menschen auf.
Man stelle sich nur mal vor, dass jemand ein Stück Holz am Sabbat aufhebt und anschließend bis auf den Kopf eingebuddelt wird, um unter Beisein von Frau, Kind, Mutter oder Vater gesteinigt zu werden. Herzlichen Glückwunsch kann man da nur sagen, wer solche Aussagen Gott einem Schöpfer zuordnet!

Ich möchte nicht alles aufzählen, was der Gott des At da so primitives und gewaltverherrlichendes vom Stapel lässt, aber er animierte und animiert nicht wenige Menschen auf diesem Planeten schreckliche Dinge zu tun und die denken doch tatsächlich, sie hätten Gott damit einen Gefallen getan, denn die Handschrift der gewaltverherrlichenden Thora trägt derzeit der Koran. Und warum? Na weil er aus Aussagen des AT und aus Aussagen des NT besteht, siehe Sure 3:3. Nicht nur das, man kann diese Schrift auch noch falsch verstehen, weil mehrdeutige Aussagen darin zu finden sind siehe 3:7.

Was iss aber mit dem AT?

Ja nix, denn das WORT GOTTES findet man erst im NT, weil das AT erst auf dieses WORT GOTTES erscheinend in der Zukunft verweist siehe Dtn 18, 18-19. Haben wir eine Schrift, ja wir haben eine Schrift und da liest man nur WORTE. Dieses Wort Gottes ist in der Schrift Christus zuzuordnen, welcher uns einen ganz anderen Gott und Vater zeigt, welcher von den Menschen nur eins möchte, dass sie sich untereinander verstehen, weil sie eben EINS sind. Da iss er ja endlich, mein Gott und Vater, verpackt schlau und gekonnt in das Paket SOHN. Wer wird SOHN, GOTT der Vater wird SOHN, siehe Joh 1, 1-14. Wer spricht nicht die Worte eines Sohnes sondern die des Vaters, ja der Sohn, womit all seine Aussagen eben die des Vaters sind. Sagt er etwa nicht, dass alle die vor ihm kamen Mörder und Diebe waren, seine Schafe diesen Aussagen jedoch keinen Glauben schenkten und sie ihnen nicht folgten.? hat er gesagt. Denkt an den Holzreffer.

Lange Rede, kurzer Sinn: Glaube spielt doch eine zentrale Rolle in den Schriften, wobei man Gott anhand seinen Aussagen doch erkennen kann und ihm allein dann auch Glauben schenken kann oder nicht? Der Koran im Übrigen stellt den Glauben der Menschen wieder auf die Probe, denn AT und NT zeigen nicht gleichermaßen GOTT.

Fast alles was man an rituellen Handlungen in vermeintlichen Gotteshäusern wahrnehmen kann ist null und nichtig, denn es entspricht nicht der Handlungsanweisung Gottes, offenbart erst durch sein Wort im eingeborenen (in sich selbst geborenen Sohn), welcher kein geringerer war, als der Schöpfer von Himmel und Erde selbst, siehe Kol 1. Man kann nur auf einem Pferd reiten und man kann nur einem Herrn dienen, dass ist Glaube Jungs, sich zu entscheiden. Gottesdienst ist so ganz anders als das was man auf dieser Erde wahrnehmen kann, denn Gottesdienst ist der Dienst an seinen Mitmenschen und Natur, ja das ist Glaube, wenn man diesem allein Glauben schenkt, denn nur der bleibt in der Liebe des Sohnes und somit des Vaters, der sein GEBOT beachtet, looki looki in Joh 15, 9-17!

Lockisch, denn der Wahrnehmende iss ja er selbst, so kann er schließlich ja auch wissen, was man so in seinem Leben treibt.

Also der Sohnemann und Papi sind schonmal EINS in Form eines untrennbaren GANZEN. Jungs das seid ihr auch, denn es gibt nur einen einzigen Gott und euer SELBST ist auch im Gegenüber zu finden. Jetzt macht Papi mal keine schande und glaubt an ihn, welcher sich aber erst im Sohn den Menschen zeigte und seinen Namen offenbarte Joh 17, 6.

Die Liebe ist der Weg, die Wahrheit und das Leben, der andere Kram Irrtum!

Horido die Waldfee
Urmilsch
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Re: Hinduismus

Beitragvon Urmilsch » Di 4. Aug 2020, 06:50

Lazar hat geschrieben:
Nataraja hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:
Das letztendlich richtige "Wort Gottes" auf Erden ist für mich noch lange nicht in Seiner eigenen reinen Vollkommenheit gesprochen.

Herzliche Grüße
Eleazar


Das Wort Gottes hat gesprochen, nur dass es noch einmal einer Erklärung seiner Worte bedarf, denn verstehen konnten es die Menschen damals nicht und verstehen wollen sie es auch heute nicht, vgl. Joh 16, 12.

- Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten.

Was würde dieser denn in etwa sagen? Nun er hätte das Shrivatsa Zeichen auf seiner Brust, denn er wüsste wohl, dass ausnahmslos alles miteinander verbunden ist und letztlich alle Erscheinungsformen dieses einen Gottes sind. Er entspräche dem angekündigten Buddha der Hindus.

Er würde den Muslimen erklären, welches Verhalten einen wahren Muslimen ausmachen würde, wie der Koran wirklich zu deuten ist, denn er entspräche dem Imam Mahdi, welcher vom Geist Christi durchdrungen ist.

Er würde natürlich auch den Hindus, Christen und alle den anderen Menschen erklären wer oder was Christus war, was ein Gotteshaus ist und weshalb Gottesdienst so völlig andersartig ist, wie das was man auf dieser Erde erlernt.

Im Nachgang würden die Menschen aufhören schreckliche Dinge zu tun, denn das Wort Gottes hat gesprochen und zwar eine mehr als eindeutige Sprache:

So ihr meine Gebote haltet (Nicht die irgend eines anderen), so bleibt ihr in meiner Liebe. Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, gleichwie ich euch liebe. Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, was ich euch gebiete (Nicht was ein anderer gebietet).Das gebiete ich euch, dass ihr euch untereinander liebt.

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert. (Albert Einstein)

Das Bisherige Denkmodell der Menschen war für ein friedvolles Miteinander Aller nicht zu gebrauchen und es wird unverändert hierzu auch nicht zu gebrauchen sein. Der gemeinsame Nenner aller Religionen ist das Gebot Jesu, welches den einzig wahren Gottesdienst darstellen sollte. Und warum? Weil Christus das Wort des unsichtbaren Vaters war, weil Christus der Schöpfer von Himmel und Erde ist, weil Christus = Isa nach den indischen Veden das Höchste ist, der Schöpfer von Himmel und Erde und weil Christus nicht irgend ein Gesandter, sondern der GESANDTE der Muslime war Sure 4:171, deren Schrift der Koran jedoch aus Aussagen der Thora und aus Aussagen des Evangeliums besteht, einmal Irrtum und einmal Wahrheit, denn:

das Gesetz ist durch Moses gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesum Christum geworden. (vormals also Irrtum, wenn die Wahrheit erst durch Christus wurde) Joh 1, 17.

Sure 5:15 O Leute der Schrift, Unser Gesandter ist nunmehr zu euch gekommen, um euch vieles von dem klar zu machen, was ihr von der Schrift verborgen gehalten habt, und er verzeiht vieles. Gekommen ist, nunmehr zu euch von Allah ein Licht und ein deutliches Buch. Damit leitet Allah jene, die Sein Wohlgefallen suchen, auf den Pfaden des Friedens, und Er führt sie aus den Finsternissen zum Licht nach Seinem Willen und leitet sie auf den geraden Weg.

Joh. 12, 44-46: Jesus aber rief und sprach: Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat. Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat. Ich bin als ein Licht in die Welt gekommen, auf dass, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.

Joh. 8, 12: Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Jesus sprach: „Ich bin das Licht, das über ihnen allen ist. Ich bin das All, das All ist aus mir hervorgegangen, und das All ist bis zu mir ausgedehnt. Spaltet ein Holz, ich bin da. Hebt den Stein auf, und ihr werdet mich dort finden.“ Thom Ev.
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Re: Hinduismus

Beitragvon Urmilsch » Di 4. Aug 2020, 10:12

viper187 hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:Welche "Strömung" glaubt nicht an einen Gott oder Götter und warum nicht....


Buddhismus.

Buddha selbst sah sich weder als Gott noch als Überbringer der Lehre eines Gottes. Er stellte klar, dass er die Lehre, Dhamma (Pali) bzw. Dharma (Sanskrit), nicht aufgrund göttlicher Offenbarung erhalten, sondern vielmehr durch eigene meditative Schau (Kontemplation) ein Verständnis der Natur des eigenen Geistes und der Natur aller Dinge erkannt habe. Diese Erkenntnis sei jedem zugänglich, wenn er seiner Lehre und Methodik folge. Dabei sei die von ihm aufgezeigte Lehre nicht dogmatisch zu befolgen. Im Gegenteil warnte er vor blinder Autoritätsgläubigkeit und hob die Selbstverantwortung des Menschen hervor. Er verwies auch auf die Vergeblichkeit von Bemühungen, die Welt mit Hilfe von Begriffen und Sprache zu erfassen, und mahnte eine Skepsis gegenüber dem geschriebenen Wort oder feststehenden Lehren an, die in anderen Religionen in dieser Radikalität kaum anzutreffen ist.


In meinen Augen eine der wenigen Religionen auf dieser Welt, die halbwegs Sinn ergeben.


Weshalb gab er den Hinweis, dass es unmöglich ist die Welt mit Hilfe von Begriffen und Sprache zu erfassen? Weil der Urgrund dieser Welt nicht begreifbar ist! https://www.deutschlandfunkkultur.de/es-ist-heute-noch-neu-weil-noch-nicht-akzeptiert.954.de.html?dram:article_id=144625

Was sagte er denn noch der Buddha? Alle Menschen sind eins. Was sie unterscheidet, ist der Name, den man ihnen gibt!

Irre diese Feststellung des Buddha, denn sie unterscheidet sich keinesfalls von den Aussagen anderer religiöser Schriften, nur dass diese nicht wirklich in diesem Kontext verstanden werden oder verstanden werden wollen.

Nehmen wir die Veden: Alles ist Brahman. Aus Ihm entsteht alles, durch Ihn wird alles erhalten und in Ihm vergeht alles. Brahma sprach:
Oh Sohn, du sprichst von der Vielfalt der Wesen. Das eine Wesen jedoch, über das ich meditiere, steht hinter all diesen Wesen und ist unsichtbar. All die vielen Wesen, die im Weltall existieren, haben in diesem einen Purusha [b]"Geist" [/b]ihre Grundlage. Und weil dieser Eine als die Quelle bezeichnet wird, woraus all die unzähligen Wesen entstehen, so sind sie fähig, in diesen Purusha einzugehen, wenn sie alles Eigene ablegen. Denn dieser "Geist" Purusha ist das ganze Universum, das Höchste, das Erste, das Ewige, die Summe aller möglichen Eigenschaften und damit ohne spezielle Eigenschaften.

Er wohnt im Inneren aller Wesen, und alles wohnt in ihm. siehe Joh 14, 20 (ihr in mir und ich in euch) Und so ist Vasudeva der Schöpfer und Bewahrer der Welt. Doch obwohl er eins mit allen Wesen ist, ist er auch jenseits von ihnen und aller materiellen Natur, ihrer Erscheinungen, Eigenschaften und Unvollkommenheiten. Er ist der Urgrund aller gestalteten Materie. Er ist die alldurchdringende Seele, und das ganze Universum ist von ihm vollständig erfüllt. Er ist die Gutheit an sich, und in jedem Geschöpf ist ein kleiner Teil seines Wesens verkörpert.

Joh 17: auf dass sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; dass auch sie in uns eins seien.

Ehrlich gesagt sehe ich keinerlei Unterschied zwischen den Aussagen des Buddha, den Aussagen der Veden und den Aussagen der abrahamitischen Schriften. Der Unterschied basiert rein auf dem Unverständnis unserer Vorfahren. Allen Schriften gemäß existiert nur ein unteilbares Ganzes, wobei der Geist Gottes ein jeglich Wesen durchdringt siehe 1 Kor 3, 16; 2 Kor 6, 16 und all die Wesen hervorbringt, der Wahrnehmende jedoch immer der SELBE ist. Gottesdienst ist deshalb der Dienst an den Mitmenschen und der Natur, weil der Geist Gottes es ist, welche in diesen zu finden ist. Der Mensch ist der wahre Tempel Gottes 1 Kor 3, 16; 2 Kor 6, 16 und nicht ein Gemäuer. Der lebendige Gott ist lebendig, weshalb man nicht das anbeten sollte, was weder Augen hat zum sehen, Ohren hat zu hören und was einem auch sonst in keiner Weise nützlich sein kann.

Abschließen noch Aussagen Jesu aus dem Thomas Evangelium, welche erst in diesem Zusammenhang bedeutsam werden und verstanden werden können:

- Jesus sprach: „Wenn die, die euch führen, euch sagen: Seht, das Königreich ist im Himmel, so werden die Vögel des Himmels euch vorangehen. Wenn sie euch sagen: es ist im Meer, so werden die Fische euch vorangehen. Aber das Königreich ist in euch, und es ist außerhalb von euch. Wenn ihr euch erkennen werdet, dann werdet ihr erkannt, und ihr werdet wissen, dass ihr die Söhne des lebendigen Vaters seid. Aber wenn ihr euch nicht erkennt, dann seid ihr in der Armut, und ihr seid die Armut.“

- Jesus sprach: Werdet Vorübergehende
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