Hinduismus

Aus der Sicht und im Vergleich zum christlichen Glauben

Moderator: bigbird

Hinduismus

Beitragvon Dokidoki » Di 8. Jan 2008, 16:26

Im Hinduismus finden wir viele gute Dinge, wie z.B. eine tiefe Weisheit, eine relativ hohe Toleranz gegenüber Andersdenkenden, Naturnähe und Gewaltlosigkeit. Mehr als alle anderen Religionen besteht der Hinduismus aus einem Konglomerat von uralter Weisheit mit starken Einflüssen aus Buddhismus, Islam und Christentum. Kennzeichnend ist außerdem die typisch asiatische Vorliebe für Pracht, die im Hinduismus oft bis zum Kitsch übertrieben wird.

Aus christlicher Sicht ist der Hinduismus weitgehend ident mit dem alten Heidentum der Griechen und Römer. Vor allem durch Adaptierungen von Elementen des Christentums und des Islams, sowie Rückbesinnung auf uralte Wurzeln, konnte der Hinduismus im Gegensatz zum Heidentum der Griechen und Römer bis heute bestehen.

Drei Verirrungen behindern die Weiterentwicklung des Hinduismus:

1. Ohne Guru sei kein Zugang zu Gott möglich
Wenn Gott ohne ein Medium (Guru) nicht erreichbar ist, dann ist er für alle anderen außer dem Medium nicht existent. Indem ein Medium die exklusiven Rechte für Gott beansprucht, macht es sich selbst zu Gott und bezeugt dadurch Gottlosigkeit oder Atheismus.

Ähnliche Erscheinungen finden wir auch im Christentum, wenn Priester behaupten, ohne sie oder ihr Wirken oder ihre Sakramente wäre keine Erlösung möglich.

2. Christus wäre einer von vielen Gurus oder Erlösern
Gott ist nur einer und nicht einer von vielen. Christus ist der eine wahre Gott, der als Mensch auf die Erde gekommen ist. Wer glaubt, Christus sei einer von vielen, der bezeugt damit Atheismus, denn das Wesen des Atheismus besteht darin, den einen wahren Gott nicht zu kennen bzw. ihn mit vielen falschen auf eine Stufe stellen zu wollen.

Auch bei Christen finden wir eine Relativierung von Christus als den einen wahren Gott. Oft ist sie unter dem Mäntelchen von "gegenseitiger Toleranz" versteckt; eine Toleranz, die aber tatsächlich Gottes- und Selbstverleugnung ist.

3. Götzendienst
Die alten Weisen kleideten die Weisheit, die sie aus der Natur lasen, in mythische Geschichten und Personen, um sie dem einfachen Volk als Sinnbild verständlich zu machen. Sie schufen auch Bildgestalten, die diese Weisheiten symbolisierten. Wenn sie diese Gestalten ansahen oder die Geschichten hörten, erinnerten sie sich kraft der Entsprechung an die geistige Weisheit. Nachdem die Menschen aber zunehmend verweltlichten und dadurch die Sinnbilder nicht mehr verstehen konnten, glaubten sie die mythischen Personen und deren Bildnisse seien an sich verehrenswerte Götter und brachten ihnen einen veräußerlichten zeremoniellen Gottesdienst dar, der (wenn er nicht eingeschränkt werden kann) unweigerlich bis zum barbarischen Menschenopfer ausufert.

Bei den Christen finden wir einen noch schlimmeren Götzendienst: die Selbstvergottung. Selbst die Anbetung von Gestalten aus Stein usw. ist nicht derart gottlos, wie sich selbst anzubeten und zu verehren.

Wir erfahren von Christus, wir Menschen seien zu Göttern und zur Vollkommenheit bestimmt. Das ist wahrer Glaube. Der Unterschied zur Gottlosigkeit oder dem Atheismus, wo es nur darum geht, selbst Gott zu sein, besteht darin, dass man DURCH und KRAFT Gottes göttlich wird und SELBST NICHTS bleibt, nicht ANSTELLE und durch VERMEINTLICH EIGENE KRAFT sich zum Gott oder vielmehr Antigott machen will. Man kann nicht sein, was man nicht ist; man kann es nur werden, durch Gottes Kraft und Wille.

Ich freue mich über Kommentare.
Benutzeravatar
Dokidoki
Abgemeldet
 
Beiträge: 9
Registriert: Di 8. Jan 2008, 15:23

Re: Hinduismus

Beitragvon Custos » Sa 12. Jan 2008, 05:06

Im Hinduismus finden wir viele gute Dinge, wie z.B. eine tiefe Weisheit, eine relativ hohe Toleranz gegenüber Andersdenkenden, Naturnähe und Gewaltlosigkeit.


editiert - bitte Netikette studieren!
;)
Benutzeravatar
Custos
Newcomer
 
Beiträge: 9
Registriert: So 21. Okt 2007, 01:21

Re: Hinduismus

Beitragvon Pilgrim » Sa 12. Jan 2008, 17:20

Original von Dokidoki
Ich freue mich über Kommentare.

Kommentare über den Artikel oder Kommentare über den Hinduismus oder Kommentare über das Christentum..... :?
Be careful how you spend your time: Spend your time in nothing which you know must be repented of. —Richard Baxter
Pilgrim
My home is my castle
 
Beiträge: 10821
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 16:38

Re: Hinduismus

Beitragvon Naqual » Sa 12. Jan 2008, 20:30

@ Dokidoki

Bitte beachten, dass es DEN Hinduismus nicht gibt. Der Begriff Hinduismus war eine Sammelbezeichnung der britischen Kolonnialherren für die nichtmonotheistischen Religionen (also nicht: Christen, Juden, Moslems) im indischen Großreich. Entsprechend gibt es auch sehr unterschiedliche Glaubenssysteme und Göttervorstellungen.

Die Ähnlichkeiten zu den griechischen und römischen Glaubensvorstellungen sind mir völlig neu. Und ergeben auch widerum ein Problem: Im römischen Reich gab es nicht nur eine Religion, sondern etliche (und man war hier in dieser Sicht durchaus toleranter als ab dem Moment wo das Christentum römische Staatsreligion wurde). Bei den Griechen war es auch nicht wie im heutigen Süditalien, wo ein Protestant schon als Andersgläubiger etwas ungewöhnlich sein düfte.
Benutzeravatar
Naqual
Abgemeldet
 
Beiträge: 6212
Registriert: Sa 13. Okt 2007, 12:08

Re: Hinduismus

Beitragvon Pilgrim » So 13. Jan 2008, 16:29

Original von Naqual
Der Begriff Hinduismus war eine Sammelbezeichnung

....für viele Sekten unter diesem Begriff. Sie alle haben aber einen gemeinsame Texte wie u.a. die "Vedas, Upanishadas, die Mahabharata und die Ramayana".

...... nichtmonotheistischen Religionen (also nicht: Christen, Juden, Moslems)

Gut, dass du das mit Qualifikation gesagt hast, denn auch wenn sie als polytheistisch verstanden werden und 330 Millionen Götter anerkennen, so haben sie einen "Gott" der Höchster ist: Brahma.

Wenn wir all die verschiedenen Hindusekten betrachten, so ist´s klar, dass sie atheistisch, deistisch oder auch nihilistisch sind. Wie können wir da wissen was ein Hindu wirklich ist?
Be careful how you spend your time: Spend your time in nothing which you know must be repented of. —Richard Baxter
Pilgrim
My home is my castle
 
Beiträge: 10821
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 16:38

Re: Hinduismus

Beitragvon Dokidoki » So 13. Jan 2008, 16:48

Original von Pilgrim
Kommentare über den Artikel oder Kommentare über den Hinduismus oder Kommentare über das Christentum..... :?


Das überlasse ich gerne dir.

@Naqual
Gemeint ist der allgemeine Volksglaube. Darum auch mein Vergleich mit dem "Konglomerat". Womöglich kennst du vorwiegend nur den philosophischen oder mystischen Hinduismus, wie die meisten Europäer. Daher ist dir der Vergleich mit den alten Griechen und Römern neu.

So wie unsere alten Griechen und Römer ist der Hinduismus auch nur bedingt tolerant. Erst kürzlich wurden ja wieder Kirchen niedergebrannt in Indien.

Herzliche Grüße!
Benutzeravatar
Dokidoki
Abgemeldet
 
Beiträge: 9
Registriert: Di 8. Jan 2008, 15:23

Re: Hinduismus

Beitragvon Naqual » So 13. Jan 2008, 20:42

@ Dokidoki

Gemeint ist der allgemeine Volksglaube. Darum auch mein Vergleich mit dem "Konglomerat". Womöglich kennst du vorwiegend nur den philosophischen oder mystischen Hinduismus, wie die meisten Europäer. Daher ist dir der Vergleich mit den alten Griechen und Römern neu.


Klingt interessant. Kannst Du den "allgemeinen Volksglauben" im Hinduismus in einigen Sätzen kurz darstellen?
Vielleicht auch, wie Du persönlich drauf kommst? Aufenthalt in Indien?

Das mit den Gurus sehe ich zweigespalten zu Deinen Ausführungen. Als "persönliche Lehrer" mit Verantwortung für ihre "Schüler" hätte es ja auch Vorteile. Das Christentum stagniert hier nämlich auch etwas: der Lehrer müsste dann aber nicht einfach Religion unterrichten, sondern Schritt für Schritt auch die Lebensführung mit besprechen. Schöngeistige Bibelverserörterung mögen zwar erbaulich sein, aber es geht ja immer (vor allem) um eine persönliche Beziehung zu Gott, die sich nur im persönlichen Leben äußern kann. Hier ist das Christentum zu allgemein-theoretisch. Wenn Du weißt was ich meine.

Viele Grüße!

Benutzeravatar
Naqual
Abgemeldet
 
Beiträge: 6212
Registriert: Sa 13. Okt 2007, 12:08

Re: Hinduismus

Beitragvon Dokidoki » Mo 14. Jan 2008, 11:36

Original von Naqual
Kannst Du den "allgemeinen Volksglauben" im Hinduismus in einigen Sätzen kurz darstellen? Vielleicht auch, wie Du persönlich drauf kommst? Aufenthalt in Indien?


Der "allgemeine Volksglaube" ist der im einfachen Volk gelebte Glaube, mehr Ritual und Tradition, oft auch ein Aberglaube, aufrechterhalten und gefördert von den Priestern (Brahmanen), die davon leben, so wie bei uns der Kirchenglaube. Nicht die Erkenntnisse der Philosophen oder die Erleuchtungen der Mystiker, die nur wenige Menschen leben oder auch nur kennen.

Zum Beispiel der Götzendienst wird von den meisten Philosophen und Mystikern abgelehnt oder zumindest eingegrenzt, dennoch ist er im Volk das populärste und am weitesten verbreitete Element des hinduistischen Volksglaubens. Was mich betrifft, ja, ich habe einige Zeit in Indien verbracht.

Das mit den Gurus sehe ich zweigespalten zu Deinen Ausführungen. Als "persönliche Lehrer" mit Verantwortung für ihre "Schüler" hätte es ja auch Vorteile. Das Christentum stagniert hier nämlich auch etwas: der Lehrer müsste dann aber nicht einfach Religion unterrichten, sondern Schritt für Schritt auch die Lebensführung mit besprechen. Schöngeistige Bibelverserörterung mögen zwar erbaulich sein, aber es geht ja immer (vor allem) um eine persönliche Beziehung zu Gott, die sich nur im persönlichen Leben äußern kann. Hier ist das Christentum zu allgemein-theoretisch. Wenn Du weißt was ich meine.


Eine persönliche Betreuung von einem qualifizierten Lehrer ist sicherlich eine wertvolle und nützliche Einrichtung. Zumindest solange sich der Lehrer nicht anmaßt, die Verantwortung für seinen Schüler übernehmen zu können oder das alleinige Medium oder auch gleich Gott selbst für ihn zu sein. Ein wahrer Lehrer wird vielmehr darauf hinarbeiten, sich selbst überflüssig zu machen, indem er dem Schüler dabei hilft, seinen Weg ohne seine persönliche Anleitung zu Gott oder dem Wahren und Guten zu finden.

Leider sind qualifizierte Lehrer heute so selten wie sibirische Tiger. Die wenigen wahrhaft von Gott erleuchteten Menschen, die es gibt, müssen aufgrund der Verfolgung durch die Welt und deren zahlreichen falschen Lehrern zumeist im Verborgenen leben. Und wenn sie zum Lehren berufen werden, nützen sie natürlich die modernen Mittel, wie den Buchdruck und predigen nicht wie vor 2000 Jahren die Apostel, was vielleicht romantisch, aber heute völlig unzeitgemäß und uneffektiv wäre.

Herzliche Grüße!
Benutzeravatar
Dokidoki
Abgemeldet
 
Beiträge: 9
Registriert: Di 8. Jan 2008, 15:23

Re: Hinduismus

Beitragvon Naqual » Mo 14. Jan 2008, 14:01

@ Dokidoki

Kann Dir nur Recht geben! :)

Ergänzung: für den (auch christlichen) Mystiker steht das unmittelbare Erleben (welches ein innerer Prozess ist) im Vordergrund. Rituale wie in Gottesdiensten etc. können die innere Einstellung bzw. Einstimmung fördern. Sie sind aber nur Hilfsmittel.
Im Volksglauben werden die Hilfsmittel selbst zu heiligen Objekten, die eigene Ehrung und Wertschätzung erfahren. Gibts aber auch hochoffiziell: z.B. Weihwasser oder das Abendmahl im christlichen Bereich.

Benutzeravatar
Naqual
Abgemeldet
 
Beiträge: 6212
Registriert: Sa 13. Okt 2007, 12:08

Re: Hinduismus

Beitragvon Naqual » Mo 14. Jan 2008, 14:11

@Dokidoki

Du sprachst in Deinem Eingangs-Post davon, dass der Hinduismus in der Weiterentwicklung behindert wird. Siehst Du eine bestimmte Richtung der möglichen bzw. wünschenswerten Entwicklung?

Auch bei Christen finden wir eine Relativierung von Christus als den einen wahren Gott. Oft ist sie unter dem Mäntelchen von "gegenseitiger Toleranz" versteckt; eine Toleranz, die aber tatsächlich Gottes- und Selbstverleugnung ist.


Nicht unbedingt. Dann, wenn man Gott ausschließlich transzendent versteht und Jesus, der als Mensch den transzendenten Gott (Christus) in sich hatte.
In dem Fall ist es keine Selbstverleugnung. Der Mensch Jesus wird zum absoluten Vorbild für Mensch durch die Göttlichkeit des ersteren. Aber fassbar. Jesus der Gott kann man nicht nachfolgen, er ist zuweit oben.

Benutzeravatar
Naqual
Abgemeldet
 
Beiträge: 6212
Registriert: Sa 13. Okt 2007, 12:08

Re: Hinduismus

Beitragvon Dokidoki » Di 15. Jan 2008, 20:34

Original von Naqual
Du sprachst in Deinem Eingangs-Post davon, dass der Hinduismus in der Weiterentwicklung behindert wird. Siehst Du eine bestimmte Richtung der möglichen bzw. wünschenswerten Entwicklung?


Ich sehe da zwei Stufen. 1. Weg von der Gesetzesreligion, hin zur Liebesreligion. Der bessere Hinduismus befindet sich da in einem Dämmerlicht, ist zwar noch verfinstert, aber hat auch schon einige Helligkeit. Um wirklich ins Licht zu kommen, muß Christus als der eine Wahre erkannt und angenommen werden.

Dann gibt es noch die (geheime) 2. Stufe, die selbst die meisten Christen nicht kennen. Das ist das doppelte Kreuz, das Joch Christi plus dem Kreuz der Mitmenschen, das Miterlöser sein. Diese allerhöchste Stufe der Spiritualiät oder Mystik ist meines Wissen bis heute außer dem mystischen Christentum keiner einzigen Religion bekannt; im Falle des Hinduismus selbst nicht in den Teilen, die starke christliche Einflüsse aufweisen. Die allgemeinen Inder sind dafür noch lange nicht reif, obwohl sie von allen Völkern der Welt sichtlich die meiste Sehnsucht nach der weltlichen Bewunderung hegen, die das Miterlösertum ihrer (falschen) Meinung nach mit sich bringt. Ich schließe das aus den übermäßig vielen Gurus in Indien, die ja zumeist alle Erlöser sein wollen. In Wirklichkeit bedeutet Miterlöser sein den höchsten Grad von Schmerz, Verfolgung und Verachtung, was ein normaler Mensch überhaupt aushalten kann und nicht weltliche Hochachtung und Pracht, wonach den Asiaten so sehr gelüstet. Aber wer kann schon sagen, was Gott mit den Indern spezielles vor hat. Es ist (nach meiner Einschätzung) das zweitfaszinierendste Volk der Erde; noch faszinierender finde ich allerdings die Japaner. Vor denen muß man sich noch mehr in Acht nehmen als vor den Indern. ;)

Jesus der Gott kann man nicht nachfolgen, er ist zuweit oben.


Würde ich so nicht sagen. Es gibt zwar eine gewisse nicht überbrückbare Ungleichheit zwischen Christus und dem normalen Menschen, eine Nachfolge ist aber trotzdem möglich. Als wahre Christen sind wir kleine Christuse, zwar nicht der eine große, aber immerhin in Christus, Teil von Christus, nicht Gott, aber Kinder Gottes.

Herzliche Grüße!
Benutzeravatar
Dokidoki
Abgemeldet
 
Beiträge: 9
Registriert: Di 8. Jan 2008, 15:23

Re: Hinduismus

Beitragvon Grasy » Di 15. Jan 2008, 22:01

Hallo Dokidoki,

Miterlöser? Kleine Christuse? Gibt´s das Wort überhaupt in Mehrzahl?!

"so sei euch und allem Volk von Israel kundgetan, daß in dem Namen Jesu Christi von Nazareth, welchen ihr gekreuzigt habt, den Gott von den Toten auferweckt hat, steht dieser allhier vor euch gesund. Das ist der Stein, von euch Bauleuten verworfen, der zum Eckstein geworden ist. Und ist in keinem andern-Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden." (Apg 4:10-12 - Lut1912)

"Dieser aber, da er hat ein Opfer für die Sünden geopfert, das ewiglich gilt, sitzt nun zur Rechten Gottes und wartet hinfort, bis daß seine Feinde zum Schemel seiner Füße gelegt werden. Denn mit einem Opfer hat er in Ewigkeit vollendet die geheiligt werden." (Heb 10:12-14 - Lut1912)


Mfg,
Grasy
Grasy
Senior-Moderator im Ruhestand
 
Beiträge: 5250
Registriert: Fr 4. Feb 2005, 21:36

Re: Hinduismus

Beitragvon onThePath » Di 15. Jan 2008, 22:50

Original von Dokidoki
[Dann gibt es noch die (geheime) 2. Stufe, die selbst die meisten Christen nicht kennen. Das ist das doppelte Kreuz, das Joch Christi plus dem Kreuz der Mitmenschen, das Miterlöser sein. Diese allerhöchste Stufe der Spiritualiät oder Mystik ist meines Wissen bis heute außer dem mystischen Christentum keiner einzigen Religion bekannt;


Wie niedlich. Ein gigantisch wissendes mystisches Christentum.

Kann ich mit anhand von Rudolf Steiners Geheimlehren in etwa vorstellen.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 22290
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Hinduismus

Beitragvon Dokidoki » Mi 16. Jan 2008, 15:31

Diese beiden letzten Kommentare bestätigen nur die erwähnten Vorurteile und Verfolgungen. Die ärgsten Anfechtungen richten sich gegen die Opferseelen oder Miterlöser: Spott, Gewalt, Verleumdung, nirgends tobt sich die Hölle mehr aus. Und diese Verfolgung geht durchwegs von Kirchenmenschen aus, so wie einst bei Jesus. Wer mehr über das Wesen dieser höchsten und edelsten Spiritualität erfahren will, dem sei das Buch "Die Hefte 1943" der katholischen Mystikerin Maria Valtorta empfohlen. Das Werk ist aber nur für wahre Katholiken und jene besonderen Menschen geeignet, die als Opferseelen erwählt sind (das können auch Nichtkatholiken sein). Alle anderen werden diese Mystik nicht oder nur kaum verstehen können, was zur Erlösung auch nicht notwendig ist, sofern man nicht die Berufung hat.

Evangelische Christen könnten es alternativ mit dem Buch "Im Geistfeuer Gottes" von Carl Welkisch versuchen, wofür man aber zuerst zwei Bücher von Emanuel Swedenborg kennen und schätzen sollte: "Himmel und Hölle" und "Die eheliche Liebe". Mehr werde ich zu dem Thema nicht schreiben, da es hier schließlich um den Hinduismus gehen soll.

Herzliche Grüße!
Benutzeravatar
Dokidoki
Abgemeldet
 
Beiträge: 9
Registriert: Di 8. Jan 2008, 15:23

Re: Hinduismus

Beitragvon onThePath » Mi 16. Jan 2008, 15:59

Original von Dokidoki
Diese beiden letzten Kommentare bestätigen nur, was ich schon sagte: Die ärgsten Anfechtungen richten sich gegen die Opferseelen oder Miterlöser - Spott, Gewalt, Verleumdung, nirgends tobt sich die Hölle mehr aus. Und diese Verfolgung geht durchwegs von Kirchenmenschen aus, so wie einst bei Jesus. Wer mehr über das Wesen dieser höchsten und edelsten Spiritualität erfahren will, dem sei das Buch "Die Hefte 1943" der katholischen Mystikerin Maria Valtorta empfohlen. Das Werk ist aber nur für wahre Katholiken und jene besonderen Menschen geeignet, die als Opferseelen erwählt sind (das können auch Nichtkatholiken sein). Alle anderen werden diese Mystik nicht oder nur kaum verstehen können, was zur Erlösung auch nicht notwendig, sofern man nicht die Berufung hat.

Evangelische Christen könnten es alternativ mit dem Buch "Im Geistfeuer Gottes" von Carl Welkisch versuchen, wofür man aber zuerstzwei Bücher von Emanuel Swedenborg kennen und schätzen sollte: "Himmel und Hölle" und "Die eheliche Liebe". Mehr werde ich zu dem Thema nicht schreiben, da es hier schließlich um den Hinduismus gehen soll.

Herzliche Grüße!



Kenne ich doch alles.

Wenn ich skeptisch bin, dann hat es mit der Lehre der Bibel zu tun.

Jesus Christus ist unser alleiniger Erlöser.

Die kath. Kirche kennt schon Menschen, die trotz anscheinender Sündlosigkeit viel leiden mußten,

etwa Pater Pio, der viele dämonische Angriffe erdulden mußte.

Aber dies sewhe ich nicht absolut.
Und der traurige Fall Anne Michels zeigt, dass Dämonen diesen Gedanken des Sühneleidens für Andere gerne ausnutzen.

lg, oTp

Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 22290
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Hinduismus

Beitragvon Dokidoki » Mi 16. Jan 2008, 20:14

Original von onThePath
Kenne ich doch alles.


Selbst wenn du die erwähnten Bücher gelesen hast, was sehr wahrscheinlich nicht der Fall ist, dann wurden sie von dir leider nicht verstanden. Zumindest läßt sich das aus deinen Kommentaren schließen. Wenn du verstanden hättest, dann würdest du nicht betonen, Jesus Christus sei der alleinige Erlöser, zumal ich das ja im Anfangsposting dem Hinduismus vorhalte, nicht zu verstehen. Miterlöser sein bedeutet durch oder im Auftrag von Christus und nicht auf eigene Rechnung oder statt Christus. Auch würdest du einen Fall von dämonischer Besessenheit nicht damit oder mit Pater Pio vergleichen, der (wie jeder Stigmatisierte) eine Opferseele war. Opferseelen oder Miterlöser sind im Gegenteil von Christus "besessen" und nicht von Dämonen. Daraus erklären sich die schweren Anfechtungen von Seiten der Welt, wobei die schlimmsten Verfolger, wie gesagt, die Pharisäer oder die Scheinheiligen sind. Jetzt aber wirklich Schluss damit.

Anderes Thema: Wieso hast du "alles ist vergänglich" oder "alles ist relativ" als deine Signatur gewählt? Ist das deine Überzeugung?

Herzliche Grüße!
Benutzeravatar
Dokidoki
Abgemeldet
 
Beiträge: 9
Registriert: Di 8. Jan 2008, 15:23

Re: Hinduismus

Beitragvon onThePath » Mi 16. Jan 2008, 20:29

Original von Dokidoki
Original von onThePath
Kenne ich doch alles.


Selbst wenn du die erwähnten Bücher gelesen hast, was sehr wahrscheinlich nicht der Fall ist,


Soll ich Bücher anführen, die Du nicht gelesen hast, die aber zum Thema passen würden.

Wenn Du Dich spezialisiert hast auf Opfer und sonstige Seelen, dann weil Du es als Lehre für wahr und untentbehrlich hälst.

Mir sind die Fakten dafür zu mager.

Wenn Du mir solche "Seelen" nennst, kann ich mal nachforschen.

Anscheinend sind mir nur "Opferseelen" bekannt.

Miterlöser im Auftrage Jesu eher nur theoretisch bekannt.




lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 22290
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Hinduismus

Beitragvon Grasy » Do 17. Jan 2008, 01:25

Original von Dokidoki
Diese beiden letzten Kommentare bestätigen nur die erwähnten Vorurteile und Verfolgungen. Die ärgsten Anfechtungen richten sich gegen die Opferseelen oder Miterlöser: Spott, Gewalt, Verleumdung, nirgends tobt sich die Hölle mehr aus. Und diese Verfolgung geht durchwegs von Kirchenmenschen aus, so wie einst bei Jesus.


Wer verfolgt dich denn hier Dokidoki? Du hast uns gerade mit Pharisäern verglichen weißt du das? Soll ich mich jetzt (auch?) mit einer Stelle aus der Schrift vertrösten?

Ich finde weder das Wort "Miterlöser" noch "Christuse" in der Schrift und wenn ich ":cry:geheime) 2.Stufe" lese dann hab ich halt da sprichwörtlich so ein ziehen in der Magengegend.


Mfg,
Grasy
Grasy
Senior-Moderator im Ruhestand
 
Beiträge: 5250
Registriert: Fr 4. Feb 2005, 21:36

Re: Hinduismus

Beitragvon Frau Katz » Do 17. Jan 2008, 11:12

Original von Dokidoki
Die ärgsten Anfechtungen richten sich gegen die Opferseelen oder Miterlöser: Spott, Gewalt, Verleumdung, nirgends tobt sich die Hölle mehr aus.Und diese Verfolgung geht durchwegs von Kirchenmenschen aus, so wie einst bei Jesus.


Ach nein, nicht nur von Kirchenmenschen... Wie man auch bei Jesus sah, dessen Begründung fürs Todesurteil eine politische war, nicht eine religiöse oder theologische. Schwierig wird es immer da, wo weltliche Macht nicht anerkannt wird.

Ausserdem gibts Mystik, auch die höchsten Stufen, längst nicht nur im Christentum, sondern auf der ganzen Welt. Und warum auch nicht im Hinduismus.

grüsse, barbara

Die Rolle der Propheten ist immer noch die gleiche - sie hält die Menschheit wach. (arno gruen)
Frau Katz
Abgemeldet
 
Beiträge: 1461
Registriert: Mi 17. Okt 2007, 18:12
Wohnort: Suissesse en France

Re: Hinduismus

Beitragvon onThePath » Do 17. Jan 2008, 11:35

Original von Dokidoki

(wie jeder Stigmatisierte) eine Opferseele war. Opferseelen oder Miterlöser sind im Gegenteil von Christus "besessen" und nicht von Dämonen. Daraus erklären sich die schweren Anfechtungen von Seiten der Welt, wobei die schlimmsten Verfolger, wie gesagt, die Pharisäer oder die Scheinheiligen sind.


Skepsis erklärt sich erst mal durch stark abweichende Lehre.

Vielleicht lehren es die Lorbeerianer ?

Stigmatisierte werden auch nur von der katholischen Kirche akzeptiert.

Ich versuche mich mal darüber schlau zu machen.
Pater Pio wäre also eine Opferseele und ich weiß von noch mindestens zwei anderen faszinierenden Stigmatisierten.

Kannst Du mit eine "Helferseele" nennen ?



lg, oTp



Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 22290
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Hinduismus

Beitragvon Dokidoki » Do 17. Jan 2008, 16:03

Original von Frau Katz
Ausserdem gibts Mystik, auch die höchsten Stufen, längst nicht nur im Christentum, sondern auf der ganzen Welt. Und warum auch nicht im Hinduismus.


Jede Religion hat ihre eigene Mystik... Mystik ist das Leben oder die Seele von Religion. Eine Religion ohne Mystik ist bestenfalls sowas wie ein Sozialverein.

Dennoch hat nicht jede Religion die gleich hohe Fähigkeit zur Gotteserkenntnis und der daraus folgenden Liebe oder Mystik.

Der Hinduismus kennt keine wahre Gotteskindschaft, da diese nur durch Christus zu erlangen ist. Sie bedingt die Erkenntnis von Christus als den einen wahren Gott und Menschen. Die noch anspruchsvollere Miterlöserschaft oder Erwählung als Opferseele kennen nicht einmal die allermeisten Christen.

Herzliche Grüße!
Benutzeravatar
Dokidoki
Abgemeldet
 
Beiträge: 9
Registriert: Di 8. Jan 2008, 15:23

Re: Hinduismus

Beitragvon Dokidoki » Do 17. Jan 2008, 16:23

Original von onThePath
Ich versuche mich mal darüber schlau zu machen.


Das hat keinen Sinn, du wirst nur für dich und andere Verwirrung und Unheil anrichten, wenn du das erkunden willst. Du bist noch viel zu stark im äußerlichen Denken gefangen. Nach deiner Signatur zu urteilen, denkst du sogar wie ein ganz ungläubiger Mensch, wenn sie deine Einstellung beschreiben soll. Auch dein Forumname "onThePath" bedeutet "noch nicht da". Um diese Dinge verstehen oder untersuchen zu können, muss man aber erstmal "da" sein. Gott darf da nicht mehr "fremd wie ein unbekannter Vater" sein, der einem höchstens ein "herrliches Erbe" verschafft (sobald er gestorben ist...) sondern muss am leben und mit dir sein, denn nur durch Leben in Christus kann man die christliche Mystik verstehen.

Herzliche Grüße!
Benutzeravatar
Dokidoki
Abgemeldet
 
Beiträge: 9
Registriert: Di 8. Jan 2008, 15:23

Re: Hinduismus

Beitragvon onThePath » Do 17. Jan 2008, 22:43

Original von Dokidoki
Original von onThePath
Ich versuche mich mal darüber schlau zu machen.


Das hat keinen Sinn, du wirst nur für dich und andere Verwirrung und Unheil anrichten, wenn du das erkunden willst. Du bist noch viel zu stark im äußerlichen Denken gefangen. Nach deiner Signatur zu urteilen, denkst du sogar wie ein ganz ungläubiger Mensch, wenn sie deine Einstellung beschreiben soll. Auch dein Forumname "onThePath" bedeutet "noch nicht da". Um diese Dinge verstehen oder untersuchen zu können, muss man aber erstmal "da" sein. Gott darf da nicht mehr "fremd wie ein unbekannter Vater" sein, der einem höchstens ein "herrliches Erbe" verschafft (sobald er gestorben ist...) sondern muss am leben und mit dir sein, denn nur durch Leben in Christus kann man die christliche Mystik verstehen.

Herzliche Grüße!


Mit dieser Deutung meiner Signatur zeigst Du mir nur was ich ohnehin vermute:

Großsprecherisches Gehabe und Kleinmacherei Anderer.

Das mag passieren, wenn einem die Mystik zu Kopf steigt.

Probier es doch einfach mal mit Argumenten, anstatt mit nebulösem Gehabe.

Oder meinst Du, ich billige Dir eine Autorität an Wissen oder menschliche Reife zu, nur weil Du es behauptest ?

Sag mir lieber, woher Du Deine Weisheiten beziehst, als Dich hinter ihrer angeblichen Glorie zu verstecken.

Ich habe schon über Pater Pio und Sundar Singh nachgedacht,
und Swedenborg, Dudde, Lorbeer, Therese Neumann sind mir auch nicht unbekannt.

Da gilt es aber abzuwägen. Anstatt sich ganz vereinnahmen zu lassen.




lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 22290
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Hinduismus

Beitragvon onThePath » Fr 18. Jan 2008, 07:33

Noch ein Gedanke zu menschlicher Reife und Verfügbarkeit von Wissen:

Dank Globalisierung, unzähliger Bücher und Internet können die irrigsten "Geister" leicht über den größten Blödsinn an Wissen über Mensch und Gott verfügen.

Da wäre es angebracht, Wahrheit zu verbreiten, und auch "die Geister", d.h. die geistigen Inhalte zu prüfen.

Angesichts dieser Bedingungen ist es seltsam, wenn hier im Forum überhaupt Jemand etwas behauptet, ohne sich darüber zu erklären.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 22290
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Hinduismus

Beitragvon Frau Katz » Fr 18. Jan 2008, 10:09

Original von onThePath
Noch ein Gedanke zu menschlicher Reife und Verfügbarkeit von Wissen:

Dank Globalisierung, unzähliger Bücher und Internet können die irrigsten "Geister" leicht über den größten Blödsinn an Wissen über Mensch und Gott verfügen.

Da wäre es angebracht, Wahrheit zu verbreiten, und auch "die Geister", d.h. die geistigen Inhalte zu prüfen.

Angesichts dieser Bedingungen ist es seltsam, wenn hier im Forum überhaupt Jemand etwas behauptet, ohne sich darüber zu erklären.


hier muss ich dir, ausnahmsweise, mal uneingeschränkt recht geben. :))

grüsse, barbara
Die Rolle der Propheten ist immer noch die gleiche - sie hält die Menschheit wach. (arno gruen)
Frau Katz
Abgemeldet
 
Beiträge: 1461
Registriert: Mi 17. Okt 2007, 18:12
Wohnort: Suissesse en France

Re: Hinduismus

Beitragvon Dokidoki » Fr 18. Jan 2008, 16:54

Original von onThePath
Großsprecherisches Gehabe und Kleinmacherei Anderer.


Das siehst du deswegen bei anderen, weil es in dir steckt. In Wirklichkeit ist nur bei dir "großsprecherisches Gehabe und Kleinmacherei", indem du die Opferseelen oder genauer Christus in ihnen verspottet und niedergemacht hast und dafür sogar dreist die Bibel verwenden wolltest. Darum habe ich solches mit dem Tun der Pharisäer verglichen, weil die verfuhren mit Christus genauso.

Ich habe dir klarzumachen versucht, woran es liegt, dass ich das Thema nicht weiter vertiefen oder besprechen kann. Es ist nicht mein Fehler, wenn du meine Ausführungen für großsprecherisches Gehabe und Kleinmacherei hälst.

Probier es doch einfach mal mit Argumenten, anstatt mit nebulösem Gehabe.


Solche Themen kann und darf man nur mit Menschen besprechen, die ein höheres Glaubensverständnis erlangt haben. Nicht bloß äußerliches Bibelwissen sondern Verwirklichung. Letzteres zeichnet sich durch Demut vor Gott und den Seinen aus. Durch diese Verwirklichung erkennt man auch erst den Herrn: die Seinen kennen ihren Herrn, die anderen nicht. Und genau diese Kenntnis vermisse ich bei dir und den anderen, die die Miterlöserschaft angefeindet haben oder überhaupt kein Verständnis von wahrem Glauben und Mystik haben, da geistig tot wie die Pharisäer. Wenn wenigstens ein guter Wille da wäre, aber bisher kam nur Schweinegegrunze. Schon der einfache Glaube ist kein Thema für ein Streitgespräch; noch viel weniger die höchsten Glaubensgeheimnisse. Dazu muss erst eine gute Basis vorhanden sein.

Ich gebe der Sache trotzdem noch eine letzte Chance, der heiligen Namen wegen, die du genannt hast: Pater Pio, Sundar Singh, Swedenborg, Dudde, Lorbeer (Jakob Lorber nehme ich an?), Therese Neumann.

Du sagtest: "Da gilt es aber abzuwägen. Anstatt sich ganz vereinnahmen zu lassen."

Genau da liegt dein Fehler. Das "ganz vereinnahmen" ist notwendig, der Herr akzeptiert nichts neben Sich, da heißt es nur entweder ganz oder gar nicht. Prüfen ist schon richtig, aber das Urteil kann letztlich nur schuldig oder nicht schuldig lauten. Nur abwägen ist kein Zustand, sondern immer noch ein Schuldspruch, durch den du aber nur dich selbst verurteilst, da nicht du Gott bist. All diese Menschen sind Prüfsteine an denen du dich vor Gott verurteilst oder freisprichst. Wenn du dich auch nur über einen einzigen von ihnen freispricht, dich also "ganz vereinnahmen" läßt, kann ich darauf aufbauen.

Daher meine Frage: Erkennst du eine von diesen Personen vorbehaltlos als Sprachrohr oder Botschafter Christi, so wie einen Propheten oder Apostel der Bibel?

Wenn ja, dann gibt es da einen wahren oder lebendigen Glauben und wir haben eine Basis. Wenn nein, dann ist die Sache so hoffnungslos wie bisher.

Natürlich kannst du auch die Bibel vorbehaltlos akzeptieren, was ich aber streng prüfen werde, also sei gewarnt, falls du auf eine Ausflucht sinnst. Und falls ich mir das überhaupt, aus welchem Grund auch immer, antun will. Weil in der Bibel ist alles nur verkapselt in Samenform vorhanden und nicht aufgeschlüsselt. Noch dazu in Wort und Form von vor zweitausend Jahren und mehr. Gott hat ja eben deswegen die von dir genannten Personen und noch etliche andere erwählt, das Wort Gottes richtig und modernen Menschen verständlicher auszulegen und neu zu verkünden, weil allein aus der Bibel soviel verkehrt verstanden wird.

MfG
Benutzeravatar
Dokidoki
Abgemeldet
 
Beiträge: 9
Registriert: Di 8. Jan 2008, 15:23

Re: Hinduismus

Beitragvon Grasy » Fr 18. Jan 2008, 17:17

Original von Dokidoki
Nach deiner Signatur zu urteilen, denkst du sogar wie ein ganz ungläubiger Mensch, wenn sie deine Einstellung beschreiben soll. Auch dein Forumname "onThePath" bedeutet "noch nicht da".


Eigentlich bedeutet es eher "auf dem Weg" und es gibt auch einen richtigen Weg, einen Weg der Wahrheit. Hast du eigentlich schon mal die Pilgerreise vom Bunyan gelesen?

"Und viele werden nachfolgen ihrem Verderben; um welcher willen wird der Weg der Wahrheit verlästert werden." (2.Petr 2:2 - Lut1912 - farbig hervorgehoben von Grasy)

"Sie haben verlassen den richtigen Weg und gehen irre und folgen nach dem Wege Bileams, des Sohnes Beors, welcher liebte den Lohn der Ungerechtigkeit," (2.Petr 2:15 - Lut1912 - farbig hervorgehoben von Grasy)


Der Weg der Wahrheit ist nicht für Ungläubige sondern für Gläubige.

"Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Joh 14:6 - Lut1912)

"Aber da ich sah, daß sie nicht richtig wandelten nach der Wahrheit des Evangeliums, sprach ich zu Petrus vor allen öffentlich: So du, der du ein Jude bist, heidnisch lebst und nicht jüdisch, warum zwingst du denn die Heiden, jüdisch zu leben?" (Gal 2:14 - Lut1912)


"Diese alle sind gestorben im Glauben und haben die Verheißung nicht empfangen, sondern sie von ferne gesehen und sich ihrer getröstet und wohl genügen lassen und bekannt, daß sie Gäste und Fremdlinge auf Erden wären. Denn die solches sagen, die geben zu verstehen, daß sie ein Vaterland suchen." (Heb 11:13-14 - Lut1912)

"Diese alle haben durch den Glauben Zeugnis überkommen und nicht empfangen die Verheißung, darum daß Gott etwas Besseres für uns zuvor ersehen hat, daß sie nicht ohne uns vollendet würden." (Heb 11:39-40 - Lut1912)

"Strebet aber nach den besten Gaben! Und ich will euch noch einen köstlichern Weg zeigen." (1.Kor 12:31 - Lut1912)

"Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht, sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit; sie verträgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles. Die Liebe höret nimmer auf, so doch die Weissagungen aufhören werden und die Sprachen aufhören werden und die Erkenntnis aufhören wird. Denn unser Wissen ist Stückwerk, und unser Weissagen ist Stückwerk. Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören. Da ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und war klug wie ein Kind und hatte kindische Anschläge; da ich aber ein Mann ward, tat ich ab, was kindisch war. Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunkeln Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich´s stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen." (1.Kor 13:4-13 - Lut1912)


Sind wir denn schon zu Hause? Was hofft man aber auch was man sieht? Ist diese Hoffnung für Ungläubige oder für Gläubige? Siehst du denn mehr als die Apostel? Willst du diese gar Ungläubige bezeichnen?


"Seid ihr nun mit Christo auferstanden, so suchet, was droben ist, da Christus ist, sitzend zu der Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist. Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christo in Gott. Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in der Herrlichkeit." (Kol 3:1-4 - Lut1912)

"und lasset uns halten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat;" (Heb 10:23 - Lut1912)

"Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir haben des Geistes Erstlinge, sehnen uns auch bei uns selbst nach der Kindschaft und warten auf unsers Leibes Erlösung. Denn wir sind wohl selig, doch in der Hoffnung. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man des hoffen, das man sieht? So wir aber des hoffen, das wir nicht sehen, so warten wir sein durch Geduld." (Röm 8:23-25 - Lut1912)

"Nicht, daß ich´s schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich´s auch ergreifen möchte, nachdem ich von Christo Jesu ergriffen bin. Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht, daß ich´s ergriffen habe. Eines aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich zu dem, was da vorne ist," (Phil 3:12-13 - Lut1912)

"Meine Lieben, wir sind nun Gottes Kinder; und es ist noch nicht erschienen, was wir sein werden. Wir wissen aber, wenn es erscheinen wird, daß wir ihm gleich sein werden; denn wir werden ihn sehen, wie er ist." (1.Joh 3:2 - Lut1912)



Mfg,
Grasy
Grasy
Senior-Moderator im Ruhestand
 
Beiträge: 5250
Registriert: Fr 4. Feb 2005, 21:36

Re: Hinduismus

Beitragvon onThePath » Fr 18. Jan 2008, 17:49

Original von Dokidoki
in der Bibel ist alles nur verkapselt in Samenform vorhanden und nicht aufgeschlüsselt. Noch dazu in Wort und Form von vor zweitausend Jahren und mehr. Gott hat ja eben deswegen die von dir genannten Personen und noch etliche andere erwählt, das Wort Gottes richtig und modernen Menschen verständlicher auszulegen und neu zu verkünden, weil allein aus der Bibel soviel verkehrt verstanden wird.

MfG


Hallo, Dokidoki

Menschen, die sich nach Gott sehnen, möchten natürlich lebendige Speise.

Schon Pfarrer Blumhardt hat darüber geklagt, wie wenig nah Gott vielen Menschen mit ihren Problemen ist.

Er hat aber auch gemerkt, dass Gott ihn erzog und ihm Autorität gab, und er eine Hilfe für andere Menschen sein könnte, die Gott suchten.


Was ist es, was den Mensch so daran hindert, Gottes Leben in sich deutlich zu haben ?

Die Geschichte von Hiob zeigt auch eine Kluft von Schauen und Glauben. Gott offenbart Hiob nicht den Grund seines Leidens.

Nur manche Propheten künden von einer engen Beziehung zu Gott. Du magst sie als AT-Mystiker bezeichnen.


So, ich mache erst mal einen Halt, weil das Thema schwer ist und umfangreich.


lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 22290
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Hinduismus

Beitragvon Pilgrim » Fr 18. Jan 2008, 18:45

Original von Grasy
Ich finde weder das Wort "Miterlöser" noch "Christuse" in der Schrift und wenn ich ":cry:geheime) 2.Stufe" lese dann hab ich halt da sprichwörtlich so ein ziehen in der Magengegend.

Das ist der Wind, der aus der Swedenborgianismuskultecke weht :))
Be careful how you spend your time: Spend your time in nothing which you know must be repented of. —Richard Baxter
Pilgrim
My home is my castle
 
Beiträge: 10821
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 16:38

Re: Hinduismus

Beitragvon Haimax » Fr 25. Jan 2008, 13:16

Original von onThePath

Die kath. Kirche kennt schon Menschen, die trotz anscheinender Sündlosigkeit viel leiden mußten,

etwa Pater Pio, der viele dämonische Angriffe erdulden mußte.

lg, oTp



Auch du, oTp, editiert

Ist Lachhaft, die Menschen mit solchem und weinenden Marienstatuen übers Ohr zu hauen!

Aber wer´s braucht! vielleicht Köln Kalk ?
Alle Menschen sind gleich.
Rassen, Nationalität und Religion spielen keine Rolle, wichtig ist der gelebte Respekt, die Tolleranz, das Recht auf Glück und das Recht sich zu verwirklichen.
Haimax
Wohnt hier
 
Beiträge: 1237
Registriert: So 12. Aug 2007, 18:23

Re: Hinduismus

Beitragvon onThePath » Fr 25. Jan 2008, 14:29

Original von Haimax
Original von onThePath

Die kath. Kirche kennt schon Menschen, die trotz anscheinender Sündlosigkeit viel leiden mußten,

etwa Pater Pio, der viele dämonische Angriffe erdulden mußte.

lg, oTp



Auch du, oTp, editiert

Ist Lachhaft, die Menschen mit solchem und weinenden Marienstatuen übers Ohr zu hauen!

Aber wer´s braucht! vielleicht Köln Kalk ?


Haimax, ich verstehe Deine Wut auf Pater Pio, denn er hatte mehr Macht als ein normaler Mensch, und was man über ihn weiß ist so erstaunlich und umfangreich, dass ein Atheist leicht explodiert.

Leute wie Pater Pio sind für Atheisten sehr gefährlich.
Da hilft nur ignorieren oder verläumden.

lg, oTp

Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 22290
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Hinduismus

Beitragvon Lambert » Mi 18. Jun 2008, 16:46

Original von Naqual
@ Dokidoki

Gemeint ist der allgemeine Volksglaube. Darum auch mein Vergleich mit dem "Konglomerat". Womöglich kennst du vorwiegend nur den philosophischen oder mystischen Hinduismus, wie die meisten Europäer. Daher ist dir der Vergleich mit den alten Griechen und Römern neu.


Klingt interessant. Kannst Du den "allgemeinen Volksglauben" im Hinduismus in einigen Sätzen kurz darstellen?
Vielleicht auch, wie Du persönlich drauf kommst? Aufenthalt in Indien?

Das mit den Gurus sehe ich zweigespalten zu Deinen Ausführungen. Als "persönliche Lehrer" mit Verantwortung für ihre "Schüler" hätte es ja auch Vorteile. Das Christentum stagniert hier nämlich auch etwas: der Lehrer müsste dann aber nicht einfach Religion unterrichten, sondern Schritt für Schritt auch die Lebensführung mit besprechen. Schöngeistige Bibelverserörterung mögen zwar erbaulich sein, aber es geht ja immer (vor allem) um eine persönliche Beziehung zu Gott, die sich nur im persönlichen Leben äußern kann. Hier ist das Christentum zu allgemein-theoretisch. Wenn Du weißt was ich meine.

Viele Grüße!





Du schreibst: Hier ist das Christentum zu allgemein-theoretisch. Wenn Du weißt was ich meine.

Nö Naqual, was meinst Du damit, allgemein-theoretisch?

Grüsse, Andreas
Lambert
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5601
Registriert: Sa 3. Sep 2005, 01:15
Wohnort: Deutschland

Re: Hinduismus

Beitragvon Nataraja » Mi 2. Jul 2008, 12:22

Hinduismus ist für den böse, der nicht weiß, was das sein soll.
Und wie schon gesagt: Den Hinduismus gibt es nicht, es gibt eine vielzahl von Denktraditionen und religiösen Gruppierungen, wie im Christentum auch.
Insofern: Über was wird hier geredet? Und vor allem: Es erschreckt mich wieder, mit wieviel Halbwahrheiten, bzw. Unwahrheiten (teils gespeist aus schlechtem oder komplett vorurteilsbehaftetem Wissen) hier rumgemeint wird....

Greez

Nataraja
"... denn die einzige Wahrheit heißt: lernen, sich von der krankhaften Leidenschaft für die Wahrheit zu befreien."
(Umberto Eco: Der Name der Rose; S. 624)
Benutzeravatar
Nataraja
Wohnt hier
 
Beiträge: 2454
Registriert: Mo 12. Aug 2002, 08:58
Wohnort: Bayern

Re: Hinduismus

Beitragvon Remi » Fr 4. Jul 2008, 21:04

Also ich habe ja keine Ahnung :D aber ich möchte meinen Senf doch noch dazu geben!!!
Ich finde, es rendiert gar nich, drüber zu reden, was gut an einer anderen Religion ist, und was doof...Ich denke einfacht: Jesus ist der einzige wahre Gott, und die anderen Religionen sind Götzen-Verehrung
(Bitte seit nicht zu streng zu mir, wenn ich da etwas falsches herauslasse...ich bin neu hier :? )
Gbu
Remi
Lebt sich ein
 
Beiträge: 38
Registriert: Fr 4. Jul 2008, 12:23

Re: Hinduismus

Beitragvon Nitrosio » Fr 4. Jul 2008, 21:29

@oTP: Pio ist auch für alle Christen sehr gefährlich, denn er war ein Scharlatan und hatte nix mit Jesus zu tun!! ;)
24Ihr verblendeten Leiter, die ihr Mücken seihet und Kamele verschluckt! 25Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist's voll Raubes und Fraßes! Matthäus 23
Benutzeravatar
Nitrosio
Power Member
 
Beiträge: 666
Registriert: Mi 20. Nov 2002, 09:15

Re: Hinduismus

Beitragvon Remi » Fr 4. Jul 2008, 22:43

Was ist den Pio???? Oder was heisst das????
Remi
Lebt sich ein
 
Beiträge: 38
Registriert: Fr 4. Jul 2008, 12:23

Re: Hinduismus

Beitragvon onThePath » Sa 5. Jul 2008, 01:18

Nitrosio hat geschrieben:@oTP: Pio ist auch für alle Christen sehr gefährlich, denn er war ein Scharlatan und hatte nix mit Jesus zu tun!! ;)


Ich hoffe ja sehr, werter Nitrosio, dass Du gut informiert bist. Denn der Vatikan selbst hat Pater Pio sehr argwöhnisch beäugt, untersucht und getestet, ob er nicht ein Scharlatan ist. Dieser - eigentlich gesunde - Argwohn konnte sich nicht bestätigen.

Argwohn kommt aus der anticharismatischen Ecke, aus der Richtung Koch konnte ich vernehmen, dass man bei ihm okkulte Verstrickungen vermutet, dass er jedenfalls nicht ganz astrein gewesen sei.

Ich enthalte mich eines solchen Urteils.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 22290
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Hinduismus

Beitragvon Nitrosio » Sa 5. Jul 2008, 05:12

Und was ist mit der Karbolsäure, die er sich gekauft hat, oder war das mit seinen "Blutungen" doch dämonischer Natur? :roll:
24Ihr verblendeten Leiter, die ihr Mücken seihet und Kamele verschluckt! 25Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist's voll Raubes und Fraßes! Matthäus 23
Benutzeravatar
Nitrosio
Power Member
 
Beiträge: 666
Registriert: Mi 20. Nov 2002, 09:15

Re: Hinduismus

Beitragvon Remi » Di 8. Jul 2008, 10:17

Habt ihr zu viele Horror-Filme gesehen??? ;)
Was redet ihr da für komisches Zeugs??? Also ich kapiere nichts von dem :?

Egal... Interessiert mich auch gar nicht so, wie Scharlatan Pio mit der Karbolsäure dämonsichen Blutungen gemacht hat... Odr so irgendwie
Remi
Lebt sich ein
 
Beiträge: 38
Registriert: Fr 4. Jul 2008, 12:23

Re: Hinduismus

Beitragvon onThePath » Di 8. Jul 2008, 10:34

Nitrosio hat geschrieben:Und was ist mit der Karbolsäure, die er sich gekauft hat, oder war das mit seinen "Blutungen" doch dämonischer Natur? :roll:


Ihm wurde kein Betrug nachgewiesen, so ließ die katholische Kirche ihn dann in Ruhe.

So viel ich weiß, gelten Stigmata bei Nichtkatholiken als dämonisch.
Aber Pater Pio darauf zu reduzieren, wäre ziemlich engsichtig.

Übrigens passierte bei ihm so vieles, dass nur wer keine Ahnung hat, ihn Scharlatan nennen kann.
Ein Albtraum für Atheisten. ;) Aber hier ist das Thema Hinduismus.

Wie kamen wir eigentlich auf Pater Pio zu sprechen ?
lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 22290
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Nächste

Zurück zu Weltreligionen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast