Liebe ist interreligiös

Aus der Sicht und im Vergleich zum christlichen Glauben

Moderator: bigbird

Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Knecht » Mi 3. Jun 2015, 18:37

Ich bin auch der Überzeugung, dass die göttliche Liebe interreligiös ist, ja sie ist sogar universell. Sie ist nicht national und auch nicht religionsrassistisch. Sie macht nirgendwo halt, wenn nicht jemand dem Hass und Groll verfallen ist. Solche Menschen leben überall, in allen Ländern und allen Religionen – genauso wie es liebesfähige Menschen überall gibt. Ein Mensch, der - was nicht immer leicht ist - wahrlich liebt, der mag/liebt die Menschheit an und für sich. Liebe hat auch etwas mit Achtung, Respekt und Zuneigung zu tun – und das eine geht nicht ohne den anderem. Auch diese menschlichen Wesenszüge kommen überall vor. Nicht nur ausgesprochene, sondern vielmehr gepflegte Liebe, gepflegte Achtung vor jedem Lebewesen, gepflegter Respekt und gepflegte Zuneigung bewirken auch was. Was? Man darf viel eher mit heiterem Gemüt :) durchs Leben wandeln.

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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon erbreich » Mi 3. Jun 2015, 21:25

Knecht hat geschrieben:Nicht nur ausgesprochene, sondern vielmehr gepflegte Liebe, gepflegte Achtung vor jedem Lebewesen, gepflegter Respekt und gepflegte Zuneigung bewirken auch was. Was? Man darf viel eher mit heiterem Gemüt :) durchs Leben wandeln.

Was sich sowohl auf den Liebenden selbst wie auch auf den Geliebten in dieser Weise auswirkt. :))
Und ja, die Liebe ist universell und der Zugang zu ihr ist jedem Menschen offen.
Danke Rupert.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon onThePath » Do 4. Jun 2015, 00:59

Liebe hat auch etwas mit Achtung, Respekt und Zuneigung zu tun


Ich sehe sofort auf die praktische Seite der Liebe:

Ich reflektiere darüber, ob es dieserart ist, wenn ich anderen Menschen begegne. Ja, das war sehr wichtig bei Beziehungen mit gegenseitiger Achtung und Vertrauen, wo man sich menschlich sehr nahe kam.

Ich reflektiere weiter: Wenn wir uns um andere Menschen bemühen, gerade um Traumatisierte und verzweifelte Menschen, dann trägt diese Liebe und verändert, nährt den Menschen. Das braucht aber mitunter sehr viel Geduld, wie wir beim Thema Borderline festgestellt haben.

Diese Liebe ist es, was ich gerne erweise, als Fürsorglichkeit und Bemühung zu helfen, ehe ich von Gott rede.

Davon würde ich natürlich auch Niemand ausschließen, der einen anderen Glauben hat.
Diese Liebe ist wichtiger als völlige Gleichschaltung. Ich halte sie für eine bessere Predigt als bloße Predigten. Einander annehmen, füreinander dasein, auch in der Gemeinde.

lg, oTp
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Columba » Do 4. Jun 2015, 09:12

Christustraeger hat geschrieben:Liebe Columba,

hier, in der Definition und der Wirklichkeit, sehe ich eben auch das Problem. Man könnte schon eine Religion der Liebe machen, aber dann mit der göttlichen Liebe (Agape). Diese Liebe ist aber nach meiner Erfahrung nur selten. Dann hätten wir wieder eine Form des erweiterten Egoismus, der letztlich wieder nicht nach dem Nächsten fragt. Außerdem glaube ich, dass die göttliche Liebe das Seine sucht und es in Jesus Christus auch findet. Jedes Kind der Welt kennt Jesus Christus und weiß was er getan hat und schafft so sie Möglichkeit Christi Liebe zu erkennen. Da wären wir wieder beim Christentum als "Einheitsreligion" - auch eine Religion der Liebe, aber mit Christus (an Ihm führt eben kein Weg vorbei).

In Liebe
Christof


Guter Hinweis!

Tatsächlich lässt sich mit dieser Agabe Liebe eine Religion basteln. Aber ob diese Religion tatsächlich mehr als ein erweiterter Egoismus ist, ist fraglich.

Mit dem Bezug der göttliche Liebe via Jesus Christus zu Menschen kommt quasi der transzendente Gott zur Lebenswirklichkeit, d.h auch in den leiblichen Bereich des Menschen. Nur so können die verschiedenen Aspekte der Liebe (von Eros bis zur Fürsorglichkeit oder Achtsamkeit) auch anschaulich in Vereinigung sein mit der göttlichen Liebe - nämlich durch die Taten von Jesus Christus. Jesus, der der Christus ist, ist dabei der allumfassende Vermittler.


Grüsse Columba
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Mein sind die Jahre nicht, die etwa möchten kommen.
Der Augenblick ist mein, und nehm ich den in acht;
So ist der mein, der Jahr und Ewigkeit gemacht.

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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon onThePath » Do 4. Jun 2015, 13:42

Unsere Interreligiösen verneinen ja grundsätzlich, dass Jesus von Gott ausgegangen ist.
Sie nehmen ja stattdessen an, dass Jesus wie jeder Mensch war. Sie meinen, in einer psychischen Entwicklung werde irgendwann jeder Mensch jesusgleich, also gottgleich.

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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Christustraeger » Do 4. Jun 2015, 20:37

Ist das die Geschichte vom göttlichen Kern in jedem Menschen?
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon onThePath » Do 4. Jun 2015, 21:50

Christustraeger hat geschrieben:Ist das die Geschichte vom göttlichen Kern in jedem Menschen?

ja

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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon erbreich » Do 4. Jun 2015, 22:08

onThePath hat geschrieben:Unsere Interreligiösen verneinen ja grundsätzlich, dass Jesus von Gott ausgegangen ist.

Ich weiss jetzt nicht, ob du mich zu den Interreligiösen zählst...;-)
...aber ich wüsste nicht, warum und wozu ich das verneinen sollte.

Sie nehmen ja stattdessen an, dass Jesus wie jeder Mensch war.

Als Menschensohn: Ja.
Als Gottessohn: Nein.

Sie meinen, in einer psychischen Entwicklung werde irgendwann jeder Mensch jesusgleich, also gottgleich.

Einfach so? Von selber? Das scheint mir doch eher unwahrscheinlich...
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Christustraeger » Do 4. Jun 2015, 22:13

Danke lieber oTp, für die kurze Antwort :D . Ich sehe das so, dass diese Vorstellung von der Gegenseite kommt. Wer einen wirklichen göttlichen Geist bekommt, bestimmt immer noch der Vater. Und da hat Jesus diesen Geist empfangen. Ich kenne noch den Geist der Sohnschaft - der kommt aber auch vom Vater. Keineswegs haben alle Menschen einen göttlichen Funken, der nur noch freigelegt werden muss. Also Achtung Verwechslungsgefahr - genauso mit der Liebe, die oft nur selbstbezogen ist, aber viele wollen meinen, diese käme von Gott, dabei ist es nur eine besondere Form von Selbstliebe.

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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon onThePath » Do 4. Jun 2015, 23:27

Ja, Chritof, mich zieht es auch immer zu Christus, und nur Ihm vertraue ich.


Einfach so? Von selber? Das scheint mir doch eher unwahrscheinlich...


Erbreich, nein es ist nicht einfach. Man stellt es sich ja vor als schier endloser Kreislauf.

Zur Göttlichkeit des Menschen, zu seinem angeblich göttlichen Kern fällt mir noch ein, dass der Mensch Gott erleben kann, dann ist das Himmelreich in ihm. Aber wenn es um Gottgleichheit geht, muß ich passen. Buddha mag zwar Vieles in sich erlöscht haben und nur noch Gottes Gegenwart wahrgenommen haben, aber ich finde beinahe, dass es eine Art archaischer Weg ist.
Was Jesus war, getan und gelehrt hat, ist für mich umfassender.

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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon erbreich » Do 4. Jun 2015, 23:38

onThePath hat geschrieben:Aber wenn es um Gottgleichheit geht, muß ich passen.

Ich auch.
Ausserdem muss ich auch da passen, wo die Ansicht vertreten wird, es sei dem Menschen möglich in dieser irdischen Existenz vollständig vom Leiden frei zu sein.
Das hier finde ich schön gesagt von dir:

Zur Göttlichkeit des Menschen, zu seinem angeblich göttlichen Kern fällt mir noch ein, dass der Mensch Gott erleben kann, dann ist das Himmelreich in ihm.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon onThePath » Do 4. Jun 2015, 23:44

Danke, ist aber auch bewußt unvollständig, Erbreich. Das wird aber sicher noch angesprochen werden.

lg, oTp
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon erbreich » Fr 5. Jun 2015, 00:38

onThePath hat geschrieben:Danke, ist aber auch bewußt unvollständig, Erbreich. Das wird aber sicher noch angesprochen werden.

Ist mir klar, dass es Menschen gibt, denen da noch was fehlt... ;)
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon jes_25913 » Fr 5. Jun 2015, 08:36

@ all,

echte Liebe nimmt sich des anderen an, d.h. auch, sie nimmt ihn ernst, sie will ihn verstehen. Deshalb hört sie ihm zu, nicht nur äusserlich. Sie vollzieht die Gedankengänge des anderen nach. Deshalb kann sie wirklich auf den anderen eingehen und ihn "dort abholen, wo er ist."
Davon sind wir alle noch weit entfernt. Eine solche Liebe hat man nicht, wenn man dem anderen nur Bibelverse, und "das musst Du glauben" an den Kopf werfen kann. Da ist es nämlich die eigene Unsicherheit in Glaubensdingen, die verhindert, dass man wirklich auf andere Menschen eingeht. So ist man auch dadurch gezwungen das Gute, das in anderen, in anderen Religionen, in der Philosophie und Psychologie zu finden ist, zu verurteilen. Man kann es auch gar nicht sehen, da man sich nicht erlaubt, wirklich hinzusehen.

Man ist in der Liebe umso größer, je mehr man fähig ist, mit dem anderen in seiner Sprache, auf seiner Ebene zu kommunizieren. Wenn ich das mit einem Atheisten, einem Hindu, einem Buddhisten, einem Mohamedaner tun kann, ja, dann muss ich innere Stärke haben, um mich nicht zu verlieren.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon erbreich » Fr 5. Jun 2015, 10:21

jes_25913 hat geschrieben:echte Liebe nimmt sich des anderen an, d.h. auch, sie nimmt ihn ernst, sie will ihn verstehen. Deshalb hört sie ihm zu, nicht nur äusserlich. Sie vollzieht die Gedankengänge des anderen nach. Deshalb kann sie wirklich auf den anderen eingehen und ihn "dort abholen, wo er ist."

Ja, das ist etwas ganz Wesentliches. Das wird auch Empathie genannt.

Davon sind wir alle noch weit entfernt.

Wir sind am Üben, "Übung macht den Meister"...

So ist man auch dadurch gezwungen das Gute, das in anderen, in anderen Religionen, in der Philosophie und Psychologie zu finden ist, zu verurteilen. Man kann es auch gar nicht sehen, da man sich nicht erlaubt, wirklich hinzusehen.

Was ich nicht sehen kann, ist dies, was für einen Wert der Absolutheitsanspruch haben kann.

Für den Einzelnen habe ich damit kein Problem: Es besteht keine zwingende Notwendigkeit, verschiedene Befreiungswege zu gehen und in die eigene Persönlichkeit zu integrieren. Wenn ein Mensch einen Weg gefunden hat, der ihn wirklich frei macht, dann ist das genug und er kann in Frieden diesen Weg gehen.

Aber wenn man diesen, den eigenen Weg, zum absoluten, alleinseligmachenden Weg erklärt, dann wird in meinen Augen eine unzulässige Grenze überschritten.

Immanuel Kant gehört zu den ersten Gelehrten, die auf den möglichen Missbrauch der Empathie hingewiesen haben. Wenn ich also mein Einfühlungsvermögen dahingehend missbrauche, dass ich das Gegenüber zwar dort abhole wo es ist, dies aber nur zum dem Zweck tue, den Menschen in mein eigenes - angeblich einzig wahres und befreiendes - System zu ziehen, dann missbrauche ich die Fähigkeit der Empathie für manipulative Zwecke.

Aber da gebe ich dir recht, jes, wir sind wohl alle noch weit davon entfernt, nicht-manipulativ zu kommunizieren... :cry:

Man ist in der Liebe umso größer, je mehr man fähig ist, mit dem anderen in seiner Sprache, auf seiner Ebene zu kommunizieren. Wenn ich das... tun kann, ja, dann muss ich innere Stärke haben, um mich nicht zu verlieren.

Das ist wahr.
Und um das zu üben, sind Diskussionsplattformen wie dieses hier keine schlechten Trainingsfelder... :)
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon onThePath » Fr 5. Jun 2015, 10:22

jes, hört sich positiv an.

Was die Liebe betrifft, sowohl die Liebe Gottes beispielhaft vorgelebt als auch die Nächstenliebe, sagt mir Jesus Christus wesentlich mehr als Buddha.

Die Liebe die Christus lebte und lehrte ist liebevolles aktives Kümmern um den Mitmenschen.
Buddha zeigt einen Weg nicht des Handelns in Liebe, sondern der persönlichen Auflösung und Auslöschung. Im schlechten Fall ist dieser Mensch unnütz für seine Mitmenschen.

Deshalb kann mich Jesus und das Mönchtum mehr lehren in Sachen Liebe als die weltabgewandte, die Aktivität auflösende "Erfüllung" des inneren Menschen in berauschendem Erleben der Fülle Gottes. Es ist ein Auflösen und das Negieren der alltäglichen Wirklichkeit.
Wie man an zurückgezogenen einsamen christlichen Heiligen sieht, kann der innere Gewinn einer nahen Beziehung mit Gott, die innere Umgestaltung, den Mitmenschen viel Gewinn bringen, weil spürbar lebendiges Wasser sprudelt. Das kann es aber nur im aktiven Miteinander unter Menschen.

Wobei es darauf ankommt, dass Christus das innere Zentrum unseres Verhaltens, unserer liebenden Zuwendung zum Mitmenschen ist.

Unsere Herren Psychologen sollte man würdigen, in ihrer Praxis aber nicht überschätzen, was ihr Beitrag zur Liebe ist.
Letztlich sind sie Therapeuten die arbeiten für einen Haufen Geld für eine viel zu kleine Zeiteinheit mit enormen Terminabständen. ( Jemand sagte mir sogar, dass sie eine Doppelstunde bekäme, die aus 70 Minuten statt 120 Minuten bestehe). Ihr Interesse an Menschen ist demgemäß alles andere als ideal. In vielen Fällen wird ein erfahrener Seelsorger mehr bewirken können. Wegen Ziel und Motivation und weil er nicht mit der Stoppuhr dasteht. Was der Christ vom Mönch und Psychologen für tätige Liebe lernen kann, ist sehr viel.
Der Psychologe kann nicht danach handeln: Wenn einer dich bittet (eigentlich nötigt), eine Meile mitzugehen, gehe 2 mit. Der Psychologe schafft mal eben so 100 Meter. und schaut dann auf seinen Terminplan, wann er sich wieder kurz dazugesellt. Das ist keine ideale Liebe oder Fürsorge. Gut, sie bringen Empathie und das Auseinandersetzen mit den inneren Problemen in Gang. Wie ich aktuell sehe an drei Beispielen, steuern sie noch nicht mal großartig aktiv, sondern der Mensch ist eh ziemlich auf sich selber angewiesen auf die Auseinandersetzung mit seinem Innenleben. Und das Ziel, das Vorbild, die Hoffnung Gott und Christus vermitteln sie auch nicht.

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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Christustraeger » Di 9. Jun 2015, 05:57

Ihr Lieben,

ja Liebe ist interreligiös, aber Liebe jeder Art sollte Christus Jesus erkennen, denn seine Tat am Karfreitag war aus Liebe. Jeder, der liebt, sollte diese Liebe erkennen und Ihm nacheifern - Gott wird jeden unterstützen, der sowas tut.

In Liebe
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon maria139 » Sa 18. Mär 2017, 13:05

sternenkind56 hat geschrieben:Es gibt nur EINEN Gott und die Liebe ist interreligiös.

Es interessiert Gott nicht welche Religion wir haben es interessiert ihn allein wie LIEBEVOLL wir in unserem Leben waren.


Ja, so steht es auch in der Bibel. Jesus lehrte das ganz klar im Weltengericht, wo Menschen aufgrund ihres Verhaltens gegenüber Mitmenschen, hilfsbedürftigen Nächsten von Gott zu den Schafen respektive Böcken gestellt werden.

Jesus erkennt gemäss Bibel auch an der gelebten Liebe unteteinander, dass es sich um Anhänger von ihm handelt.

Ebenso liest man auch bei Johannes, dass wer in der Liebe bleibt in Gott lebt und Gott in Ihnen.

Ich hoffe sehr, dass sternenkind56 nicht aufgrund dieser biblisch einwandfreien Feststellung gesperrt worden ist. Das wäre dann unblisch und lieblos.

Gruss Maria
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon maria139 » Sa 18. Mär 2017, 13:12

Christustraeger hat geschrieben:Ihr Lieben,

ja Liebe ist interreligiös, aber Liebe jeder Art sollte Christus Jesus erkennen, denn seine Tat am Karfreitag war aus Liebe. Jeder, der liebt, sollte diese Liebe erkennen und Ihm nacheifern - Gott wird jeden unterstützen, der sowas tut.

In Liebe
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Oh, da sehe ich gerade, dass noch jemand gesperrt wurde, der hier auch biblisch einwandfrei schreibt.Hier wundert es mich noch mehr. Liebe ist interreligiös, doch Jesus Liebe war unübertrefflich.

Gruss Maria
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon maria139 » Sa 18. Mär 2017, 13:30

erbreich hat geschrieben:
Knecht hat geschrieben:Nicht nur ausgesprochene, sondern vielmehr gepflegte Liebe, gepflegte Achtung vor jedem Lebewesen, gepflegter Respekt und gepflegte Zuneigung bewirken auch was. Was? Man darf viel eher mit heiterem Gemüt :) durchs Leben wandeln.

Was sich sowohl auf den Liebenden selbst wie auch auf den Geliebten in dieser Weise auswirkt. :))
Und ja, die Liebe ist universell und der Zugang zu ihr ist jedem Menschen offen.
Danke Rupert.


Also, solche Worte erfreuen mich bis tief ins Herz. :clap: :applause: :umarm: Mit heiterem Gemüt und strahlenden Augen durchs Leben gehen. Die Augen wiederspiegeln das Innere des Menschen, lehrte Jesus. Matth. 6, 22 und 23.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Lepitoptera » Sa 18. Mär 2017, 14:05

Liebe Maria

Vermutlich bist du es dir nicht bewusst, dass du mit deinem Beiträgen (vermutlich ungewollt) uns "unterstellst", dass wir anderen, zumindest einige anderen hier, keine Liebe hätten, nicht in Liebe handeln würden, Christus Liebe für andere nicht anerkennen und danach handeln würden usw. Dies finde ich lieblos und überheblich von dir. Aber zu deinen Gunsten gehe ich davon aus, dass du es dir einfach nicht bewusst bist, wie deine Beiträge teilweise ankommen. Wenn du nicht an den Gott des AT's glauben willst, dass er derselbe Vater wie im NT ist, ist dies deine Sache. Aber höre bitte auf uns anderen, die daran glauben, als lieblos zu bezeichnen. Du kennst keinen von uns, als verurteile uns bitte dementsprechend auch nicht. Danke.

Lg Lepitoptera
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon maria139 » So 19. Mär 2017, 11:30

Ich verstehe deine Antwort auf mein Erstaunen nicht, dass User wie Christusträger und sternenkind56 gesperrt wurden, die ja keine antichristlichen Lehren vertreten haben, die Liebe Gottes in den Vordergrund stellen, wie es Jesus sicher gefällt, so auch Apostel Paulus, der ja die gelebte Liebe als Garant für gottgefälliges Verhalten lehrt.

Auch Johannes lehrt: Wer Liebe lebt, lebt in Gott und Gott in solchen... Der Vater im Himmel macht da keinen Unterschied..ob Jude, Grieche, Beschnitten oder Unbeschnitten...somit ist die LIEBE interreligiös, erkannte auch Petrus in Apg 10.36.bei Gott gibt es kein Ansehen der Person...Jesus attestierte auch einem Samarier mehr erkennbare Nächstenliebe als einem Priester so auch Leviten, die lieblos am Verletzten vorbeieilten.

Gruss Maria
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Lepitoptera » So 19. Mär 2017, 13:55

Sali Maria

Ich habe es ehrlich gesagt nicht speziell auf diesen Thread hier bezogen gehabt, sondern allgemein auf deine Beiträge. Bei diesem Thread war es bei mir einfach zusätzlich noch in der Art angekommen: "Hier! Nochmals ein Beweis, dass ihr die Liebe Christi nicht in euch habt! Sonst hättet ihr diese User sicher nicht gesperrt gehabt!" Dabei gehe ich davon aus, dass du den wahren Grund, weshalb sie tatsächlich gesperrt worden waren, gar nicht kennst. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie gesperrt worden waren, weil sie die Liebe Christi in sich getragen hätten. Da muss bedeutend mehr gewesen. Ich glaube kaum, dass jemand einfach so aus dem Blauen heraus gesperrt würde. Deshalb kamen mir deine Worte jetzt nur auf diesen Thread bezogen ziemlich hämisch rüber. Aber ich habe dir ja auch gesagt, dass ich dir keine böse Absicht unterstellen würde, sondern, dass du dir einfach nicht bewusst sein könntest, wie Antworten von dir in allen Threads teilweise ankommen könnten. Es geht in die Richtung, wie du auf Antworten reagierst, die nicht in DEIN Bibeljesusbild passen. Hier kommt bei mir manchmal rüber, dass du alle jene, die eben beispielsweise auch glauben, dass der Gott des AT's ganz klar Jesus Vater wäre, dass Jesus ganz klar als Richter in diese Welt kommen würde, dass es ganz klar ein Gericht geben würde und dass jene, die Jesus Vergebungsgeschenk verwerfen, auch die entsprechenden Konsequenzen tragen werden müssen, als lieblos bezeichnest, dass wir Jesus nicht kennen würden, ihm nicht nach deinen Massstäben nachfolgen würden etc pp. Dabei kannst du dies gar nicht beurteilen, da du hier wohl kaum jemanden persönlich kennst. Dies wollte ich dir mitteilen. Nicht im Sinne von Vorwürfen, einfach als Hinweis.

Lg Lepitoptera
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon doro » So 19. Mär 2017, 15:26

Hallo zusammen

Lepitoptera hat geschrieben:Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie gesperrt worden waren, weil sie die Liebe Christi in sich getragen hätten. Da muss bedeutend mehr gewesen.

Genau, davon ist auszugehen. ;) Wir freuen uns, wenn die User liebevoll sind und selbstverständlich streben wir auch selber danach, in Christi Sinn und in der Liebe zu handeln.

Weswegen konkret die genannten gesperrt wurden, besprechen wir nicht öffentlich. Ich bitte dich, maria139, dringend, das zu respektieren und die Diskussion darüber hiermit zu lassen. faq.php#f2r0 (Punkt 20 der Netikette)

lg, doro - Admin
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Johelia » So 19. Mär 2017, 15:55

Sali Maria

hier zeigt sich deine spezielle Art Schlüsse zu ziehen wieder ganz deutlich. Du liesst ein paar wenige Zeilen und meinst die Lage soweit verstanden zu haben, dass du dich als Richterin über Andere hinstellen kannst. Hast du schon mal Lk 17 und Mt 7,1 gelesen?

Genauso einseitig verfährst du auch mit der Bibel. Ein paar wenige Stellen lesen, den Rest ignorieren und dann möglichst andere Christen be- und verurteilen. :applause:

maria139 hat geschrieben:Ich verstehe deine Antwort auf mein Erstaunen nicht, dass User wie Christusträger und sternenkind56 gesperrt wurden, die ja keine antichristlichen Lehren vertreten haben, die Liebe Gottes in den Vordergrund stellen, wie es Jesus sicher gefällt, so auch Apostel Paulus, der ja die gelebte Liebe als Garant für gottgefälliges Verhalten lehrt.


Hast du die 408 Beiträge von Christustraeger und die 393 Beiträge von Sternenkind alle gelesen um WIRKLICH beurteilen zu können was damals passierte?


Liebe Lepitoptera :umarm:

Bitte reg dich über nicht über maria auf, ich kenne solche Spielchen von früher hier und anderen Foren.
Meiner Meinung versucht Maria hier in diesem Forum nur noch gesperrt zu werden, damit sie dann ins nächste Forum ziehen kann und sich dann dort beklagen kann wie "böse" sie hier behandelt wurde.
Lass Maria, halt Maria139 sein. Ihre Frucht wurde hier ja schon gut erkannt. Da braucht sie ja keine Plattform mehr.

Grüsse
Johel
Ihr könnt nicht Gott (JHWH) und dem Geld dienen!
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Lepitoptera » So 19. Mär 2017, 17:07

Hey Johel! :umarm:

Ich rege mich doch gar nicht auf... :) Ich habe nur sachlich versucht meinen Standpunkt zu vertreten. Im Sinne von kunstruktiver Kritik, nicht um jemanden zusammenzustauchen. Wir alle sind doch auf der Suche und keiner weiss es wirklich. Wir alle interpretieren doch und versuchen es zu verstehen. Deshalb finde ich es schön, dass es solche Foren zum diskutieren gibt. Wo man Fragen stellen kann, wo man sich andere Ansichten anhören kann, sich austauschen kann.

Wenn jemand aber seine Meinung benützt, um alle damit überführen zu wollen, dass nur das stimmt und alles andere falsch ist, dann missfällt mir dies. Maria kann ihre Meinung durchaus haben und dazu stehen, wenn ich mich aber beginne angegriffen zu fühlen, weil ich eben anderer Meinung bin, dann melde ich mich eben mal zu Wort. Schlussendlich wird jeder für sich selber rausfinden müssen, was für ihn stimmt. Dieses Thema haben wir doch auch schon gehabt. Das mit den 10 Jahren Suche und so. Ich suche jeden Tag wieder aufs Neue und kann absolut nicht behaupten ich wüsste definitiv Bescheid. Dennoch bin ich inzwischen soweit, dass ich für mich bestimmen kann, woran ich klar glauben möchte und woran klar nicht.

Und ich teile einiges nicht mit Maria. Solange sie mich mit ihren Überzeugungen aber nicht beginnt zu belästigen, ist es für mich okay. Ich habe das gesagt, was mich gestört hat. Ob sie aus meinen Worten etwas beherzigen möchte, ist ihre Sache. Ich finde, dass sie grundsätzlich eine gute Sicht hat was die Nächstenliebe betrifft. Sie scheint sich diesbeüglich Jesus Worte sehr zu Herzen zu nehmen und möchte ein gutes Beispiel abgeben. Soweit alles gut für mich. Aber für mich lehnt sie auf der anderen Seite zuviel ab. Sie zitiert jene Bibelverse, die in ihr Bild passen, um ihre Sichtweise zu beweisen, lehnt aber auf der anderen Seite jene Verse ab, welche die Meinung von einigen anderen von hier wiederum genauso beweisen würde. Für mich ist dies einfach inkonsequent. Wenn ich nur diesen Versen glauben schenke, die in mein persönliches Bild passen und jene, die dieses Bild trüben könnten, verwerfe.

Was mich betrifft, ich habe für mich entschieden, dass ich entweder gar nicht an die Bibel glaube oder wenn doch, dann aber an die ganze Bibel. Ich picke mir nicht einfach raus, was mir gefällt, sondern nehme die ganze Schrift für mich an. Ich habe auch schon erwähnt, dass gerade was das AT betrifft, ich auch vieles nicht verstehen könnte. Aber deswegen verleugne ich nicht, dass der Gott des AT's nicht Jesus Vater sein könnte. Was das NT betrifft, ich nehme mir Jesus Worte über Vergebung und Nächstenliebe sehr zu Herzen und versuche mich darauf auszurichten, lehne den Teil aber auch nicht ab, indem Jesus als Richter der Welt auftreten wird. Für mich ist Jesus nicht einfach ein Kuschel-Schmuse-Jesus, der nicht auch strafen würde. Denn so interpretiere ich nun mal die Schrift, wenn ich sie ganz lese. Ich glaube den Worten der Apostelbriefen ganz klar. Ich halte sie für Gottes Wort und nicht für apostolische Gedanken. Diese Worte sind für mich ebenso Gottes Wort wie Jesus persönliche Worte.

Wenn Maria dies anders sehen möchte, dann soll sie ihren Weg gehen. Ich gehe meinen. Ich nehme gerne Inputs von anderen hier an. Ich habe von einigen hier schon sehr gute Inputs und Hilfe bekommen! Vielen Dank an alle dafür! :umarm: Wenn ich einen Input aber nicht annehmen möchte, dann möchte ich mich nicht verurteilt fühlen oder eben sogar noch indirekt bezichtigt werden ich würde nicht Jesus Liebe in mir tragen und dies habe ich mitgeteilt...

Liebste Grüsse an alle!
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Barmherzigkeit ist es, etwas nicht zu bekommen, das wir verdient hätten (Tod). Gnade ist es, etwas zu bekommen, das wir nicht verdient hätten (Himmel). Danke Jesus!
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Gnu » So 19. Mär 2017, 19:34

Mein „Amen“ unter die Beiträge von Lepitoptera. :D
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon maria139 » So 19. Mär 2017, 20:37

Lepitoptera hat geschrieben: Denn so interpretiere ich nun mal die Schrift, wenn ich sie ganz lese. Ich glaube den Worten der Apostelbriefen ganz klar. Ich halte sie für Gottes Wort und nicht für apostolische Gedanken. Diese Worte sind für mich ebenso Gottes Wort wie Jesus persönliche Worte.
Liebste Grüsse an alle!
Lepitoptera


Liebe Lepitoptera
Wie du und alle hier -in einem Jesus-Forum - glaube ich auch das Recht zu haben biblisch zu belegen warum ich glaube was ich glaube, respektive mit Bibelstellen zu belegen warum ich nicht mehr glaube, was ich einmal geglaubt habe.Im Gegensatz zu andern hier schreibe ich niemandem vor, was er oder sie zu glauben habe.

Wenn Paulus sich an Jesus Auftrag hält und Jesus Lehren im Sinne des Herrn weiterlehrt,wie bezüglich der enormen Wichtigkeit der gelebten Liebe, dann sind jene Worte Paulus auch für mich gottgewirkte Worte. Trotzdem ist für mich, ich betone FÜR MICH Jesus das einzige fleischgewordene Wort Gottes und einziger Masstab bezüglich wahrer Göttlichkeit in der Bibel und betreffend meinem Gottesglauben somit und insbesondere.

Zurück zur Liebe. Da ist Paulus ja wahrhaftig -als einstiger Christenverfolger- zu bewundern. In 1.Kor.13 beschreibt er wie Liebe sein sollte und dass bezüglich Glaube, Liebe, Hoffnung die Liebe das Wichtigste ist.

Und dass die aufrichtig gelebte Liebe zur Erfüllung der Gebote....nicht zu töten, nicht zu stehlen, nicht zu ehebrechen nicht zu verleumden beiträgt ist auch eine wunderbare Erkenntnis des Paulus.Römer 13, 8-10.

Denn es zeigt mir auch hier dass die Liebe interreligiös ist, wie auch bei Johannes in 1.Johannes 4.1klar gelehrt wird, Gott ist die Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm.

Und Jesus selber lehrte ja, dass man Jünger von ihm daran erkennt, dass sie sich untereinander lieben.Joh.13.35

Ich habe das Glück dieser Liebe in meinem Umfeld mannigfaltig zu begegnen, gottgefällige Liebe unter Menschen unterschiedlicher Konfessionen, Religionen...darin eingebunden zu sein, was mich darin bestärkt zu glauben, dass Gott, also die Liebe uns zusammengeführt hat.

Gruss Maria
Jesus Christus ist für mich Masstab für wahre Göttlichkeit in AT und NT.z.B. betr. Johannes 12.45 / 14.9 I love Jesus deep down in my heart...
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Gnu » So 19. Mär 2017, 21:21

maria139 hat geschrieben:
Im Gegensatz zu andern hier schreibe ich niemandem vor, was er oder sie zu glauben habe.



Wir sind ja schliesslich nicht mehr Papst. :mrgreen:
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon firebird » So 19. Mär 2017, 22:00

Gnu hat geschrieben:
maria139 hat geschrieben:
Im Gegensatz zu andern hier schreibe ich niemandem vor, was er oder sie zu glauben habe.



Wir sind ja schliesslich nicht mehr Papst. :mrgreen:


Ja der Papst gehört zur römischen Kirche. Doch kleinere oder grössere Glaubensdiktatoren sind interreligiös. Dies einfach weil unsere verdorbene Natur häufig machtgierig ist und über den Glauben anderer Menschen herrschen will.

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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon maria139 » So 19. Mär 2017, 22:52

Somit wäre es doch eigentlich klarer zu schreiben: Liebe ist religionsunabhängig. Wahrhaftig liebende Menschen respektieren einander, sind füreinander da, helfen einander, ohne Ansehen der Person, ohne Ansehen /Wissen bezüglich deren Religionszugehörigkeit.
Jesus Christus ist für mich Masstab für wahre Göttlichkeit in AT und NT.z.B. betr. Johannes 12.45 / 14.9 I love Jesus deep down in my heart...
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Gnu » Mo 20. Mär 2017, 09:40

Jesus hat ein neues Gebot gegeben, dass seine Jünger ihre Feinde lieben sollen.
Ich plane, demnächst eine Liste meiner Lieblingsfeinde zu veröffentlichen, dann muss ich keine Hassparolen mehr schreiben und bin fein raus. :lol:

PS In einem deutschen Forum habe ich den Begriff „biblical correctness“ gelesen.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon jesher » Mo 20. Mär 2017, 10:22

Gnu hat geschrieben:In einem deutschen Forum habe ich den Begriff „biblical correctness“ gelesen.
Oh! Ist das eine neue Form von "Lehre spaltet, Liebe eint!" ?

sonnige grüße,
jesher
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Lee » Mo 20. Mär 2017, 10:46

jesher hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:In einem deutschen Forum habe ich den Begriff „biblical correctness“ gelesen.
Oh! Ist das eine neue Form von "Lehre spaltet, Liebe eint!" ?

sonnige grüße,
jesher

Zum besseren Verständnis hier ein Beitrag zu „biblical correctness“
Gruß Lee
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Dreieck » Mo 20. Mär 2017, 20:04

Aus dem Link in Lees Beitrag:
[...] entgegengehalten: „Wir glauben nicht an die Bibel, sondern an Jesus.“ Das hört sich so an, als sei es noch mal etwas ganz anderes, an Jesus zu glauben, als die Bibel ernstzunehmen. Die Agitatoren wissen um die psychologische Wirkung von Worten, dass nämlich die schlichten Bibeltreuen, sich davon beeindrucken lassen: „Ist das überhaupt wichtig für uns?“ Und schon hat man einen Keil zwischen den Gläubigen und Gottes Urkunde getrieben. [...]

http://zeltmacher.eu/biblical-correctness/

Viele meinen ja, "Glaube an Gott" sei das gleiche wie "Glaube an die Kirche".
Wobei, wer an die Kirche glaubt, in der Regel auch an Gott glaubt ;) .
Jedoch, wer an "Gott" glaubt, glaubt bei weitem nicht automatisch an die Kirche.

An die Kirche braucht niemand zu glauben - man stellt sich vor das Gebäude, und sieht sie, und weiß somit, statt glaub'. :mrgreen:



Ich meine, je näher jemand bei/mit "Gott",
umso unnötiger werde ihm die Institution Kirche
(umso unnötiger wird jene Krücke sowie andere Krücken),
die allzuoft eher Horizonte verbaut an Statt ("ER"-)öffnet.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Lee » Mo 20. Mär 2017, 21:10

Dreieck hat geschrieben:An die Kirche braucht niemand zu glauben - man stellt sich vor das Gebäude, und sieht sie, und weiß somit, statt glaub'. :mrgreen:

Es gibt nicht die eine Kirche! Kirche/Gemeinde! Wichtig sind für mich persönlich die Lehraussagen einer Kirche/Gemeinde.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon kingschild » Di 21. Mär 2017, 15:42

Gnu hat geschrieben:Jesus hat ein neues Gebot gegeben, dass seine Jünger ihre Feinde lieben sollen.
Ich plane, demnächst eine Liste meiner Lieblingsfeinde zu veröffentlichen, dann muss ich keine Hassparolen mehr schreiben und bin fein raus. :lol:



Sozusagen eine Gebetsliste nicht nur für das stille Kämmerlein.

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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon kingschild » Di 21. Mär 2017, 16:08

Lepitoptera hat geschrieben:
Was mich betrifft, ich habe für mich entschieden, dass ich entweder gar nicht an die Bibel glaube oder wenn doch, dann aber an die ganze Bibel. Ich picke mir nicht einfach raus, was mir gefällt, sondern nehme die ganze Schrift für mich an.


Das ist genau das was die Schäfchen so an sich haben, sie hören was der Höchste zu Ihnen spricht. Du tust gut daran Lepioptera denn der Höchste behütet uns davor, sein Heiligtum zu leugnen und zu verachten.


Die Liebe zur Welt ist defintiv interreligiös.

Die Liebe zu Gott die folgt nur der Wahrheit und diese Liebe weiss: Verlässt und verleugnet man die Wahrheit Gottes, bleibt höchstens noch die Liebe für die Götzen, dieser Welt übrig.

Die Kinder Gottes streben nach der Liebe Gottes, die Kinder dieser Welt nach der Liebe dieser Welt und wie man die nennt, das wiederum kennen die Kinder Gottes.

Die Liebe zu Gott die zieht zu dem einen hin. Die "Liebe" welche versucht den einen wahren, den Götzen dieser Welt gleich zu stellen, ist keine.

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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Denkmal » Do 27. Apr 2017, 11:46

Hallo
Echte Liebe kommt nur von Gott.
Wir Menschen können nur echte Liebe schenken wenn wir aus Gottes Liebe schöpfen.
Beweis:
Echte Gottgegebene Liebe vergibt alles, erträgt alles und macht aus Christen bessere Menschen.
Endzeit: Die Liebe wird in vielen erkalten. Sieh in die Welt wie brutal, ja Menschenverachtend sie geworden ist.
Wenn Gott den heiligen Geist zurückruft werden sich die Menschen so brutal bekriegen, dass Gott eingreifen muss um noch ein par Menschen zu retten.
Die Hölle ist die Abwesenheit von Liebe! Nicht auszudenken wie diese Qual sein wird.
Vertrauen wir also allein auf Gottes Liebe
Ein Segen für alle
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