Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Freikirchen, freie Gemeinden jeglicher Art, verschiedenste christliche Missionsgesellschaften und Hilfswerke

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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon alegna » Di 25. Mai 2010, 11:59

Trolli hat geschrieben:Was habt ihr den für Vorschläge, jetzt auf meine Situation bezogen?

Gegenfrage an Dich: was wünscht Du Dir denn ganz genau, kannst Du mir das definieren?
Ich habe immer das Gefühl, wenn meine Kinder regelmässig in die Freikirche gehen, regelmässig in das Jungscharenlager, Kinderwoche etc. gehen, die Gemeinschaft in der Freikirche erleben, ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass sie im Glauben bleiben und ihren Weg mit Gott gehen.

Diese Gedanken von Dir, zeigen mir, dass Du eigentlich genau weisst was zu tun wäre, weil Dir der HG Dich das klar zeigt.
Aber einen Garant dass Deine Kinder gläubig bleiben gibt es natürlich nicht. Was Du aber schon auch bedenken solltest ist, welche Vorbildfunktion Du selbst hast für Deine Kinder. Gehst Du nicht gerne oder sehr wenig in die Gemeinde, komunizierst Du dass es Dir nicht behagt etc. überträgt sich das auf die Kinder automatisch.
Ich habe einfach das Gefühl, ich muss meinen Kindern eine christliche Gemeinde bieten, damit sie ein besseres Fundament haben.

Nicht nur sie bekommen ein besseres Fundament, auch Du.
Nur kann ich nicht 100% hinter diesen Gemeinden stehen und dass reisst mich hin und her.

Nochmals die Frage an Dich, was genau stört Dich an der Gemeinde in die ihr geht, könnte es eine Möglichkeit sein, auch andere Gemeinden anzusehen? Was genau stört Dich? Was ist es das Dir Unbehagen bereitet?
Warum, was macht der Unterschied?

Ich denke das liegt nur bedingt an der Gemeinde selbst, sondern eher am Menschsein, vielleicht auch daran was in der Familie gelebt wurde, Vorbildfunktion ist extrem wichtig und nicht zu unterschätzen.
Als Christ lebst Du immer irgendwie in einer Spannung drin (jedenfalls geht es mir oft so), da ist einerseits das was der Christ weiss was er tun oder eben nicht tun sollte, andererseits ist die Welt sehr verlockend und Kinder aus christlichen Familien haben oft ein Nachholbedürfnis, aber sie haben ein Fundament und ich denke die Wahrscheinlichkeit dass sie wieder zurückkehren ist gross, verstehst Du?

Ich habe mich auch oft beklagt, dass die Gespräche oberflächlich seien und mir zu wenig Tiefgang bekämen.....weisst Du was meine Schwester zu mir gesagt hat? Sie sagte zu mir, wenn Du mehr Tiefgang möchtest, musst Du damit anfangen.....

erst musste ich schlucken, doch sie hat recht ;)
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Gnu » Di 25. Mai 2010, 12:24

Trolli hat geschrieben:Was habt ihr den für Vorschläge, jetzt auf meine Situation bezogen? … Ich habe einfach das Gefühl, ich muss meinen Kindern eine christliche Gemeinde bieten, damit sie ein besseres Fundament haben. Nur kann ich nicht 100% hinter diesen Gemeinden stehen und dass reisst mich hin und her.

Alegna hat es schon angesprochen: Du musst deinen Kindern nicht eine christliche Gemeinde bieten, sondern dein Mann müsste, mit dir zusammen, deinen Kindern eine christliche Familie bieten.
Es gibt viele Familien, da wenden sich die Kinder von der Freikirche ab und man sieht sie nie mehr im Gottesdienst. Und dann gibt es Familien, die haben 5 Kinder und alle sind irgendwo aktiv (Leiter, Musikchor, etc.) dabei. Meistens sind alle Kinder einer Familie voll dabei oder sämtliche Kinder kommen gar nicht mehr. Warum, was macht der Unterschied?

Meine Vermutung: Der Unterschied liegt im Familienleben begründet. Stimmt das Reden mit dem Leben überein, so entstehen treue Kinder, sonst nicht, denn Kinder lassen sich nur schwer täuschen.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Trolli » Di 25. Mai 2010, 13:42

Gegenfrage an Dich: was wünscht Du Dir denn ganz genau, kannst Du mir das definieren?
Ehrlich gesagt, kann ich dir nicht sagen was ICH MIR genau wünsche, da ich so stark auf für meine Kinder denke. Und was Gemeinschaft betrifft bin ich sehr eigen und war es schon immer, aber ich möchte meinen Charakter/Gefühle nicht als Massstab für meine Kinder nehmen und aus diesem Grund besuche ich regelmässig die Freikirche mit meiner Familie. Aber je länger wie mehr spüre ich, dass es für mich nicht stimmt und dass belastet mich irgendwie weil ich ja als Vorbild für meine Kinder da sein möchte.


Nochmals die Frage an Dich, was genau stört Dich an der Gemeinde in die ihr geht, könnte es eine Möglichkeit sein, auch andere Gemeinden anzusehen? Was genau stört Dich? Was ist es das Dir Unbehagen bereitet?
Die vielen Leute, das Gefühl immer und überall mithelfen zu müssen, Small-Talk nach dem Gottesdienst, immer wieder die Betonungen auf "wir sind eine Familie" und das Gefühl, dass sich die Gemeindeleitung einmischen würde, sobald bei uns etwas nicht "christliches" Platz einnehmen würde. Ich fühle mich auf eine Art eingeengt, aber nicht offensichtlich und sehr schwer zu erklären.

Wenn ich das Gespräch mit anderen Mitglieder suche, dann bevorzuge ich auch Themen mit Tiefgang. Aber oftmals sind das dann die Leute, die nach jedem Gottesdienst wieder das Gespräch suchen oder sogar nach Hause anrufen und sich eine tiefere Freundschaft vorstellen könnten, dass man sich auch Privat trifft. Und da bin ich im Moment nicht offen dafür, Gründe habe ich bereits erklärt.

Ich und mein Mann leben unseren Kindern ein christliches Leben vor, was das auch genau heissen soll??? Aber da wir beide noch nicht lange im Glauben sind, habe ich das Gefühl, dass hier noch viel mehr Potenzial da wäre, aber bei uns noch nicht so verankert ist. Ich möchte, dass meine Kinder noch so viel wie möglich von Gott hören und mit ihm erleben und aus diesem Grund ein bisschen dieses Gefühl, die Kinder in die Sonntagsschule, Lager, Kinderwochen etc zu schicken.

Ich frage mich manchmal sowieso, was zeichnet euch im alltäglichen Leben vom Morgen bis am Abend als Christ aus? Wenn ich Mäuschen wäre und euch einen Tag begleiten würde, an was würde ich merken, dass ihr Christ seit? Diese Vorbildfunktion als Eltern wird immer so hoch bewertet, in welchem Dingen genau ist man Vorbildfunktion? Nächstenliebe, stille Zeit machen, Mittagsgebet, über Gott sprechen, beten, Lieder hören....Kinder wollen praktisches, sie wollen Erlebnisse mit Gott zusammen erleben!!!
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon alegna » Di 25. Mai 2010, 13:45

@Trolli

lieben Dank für Deine prompte und lange Antwort, da ich jetzt dann gleich weg muss, kann ich erst später drauf reagieren, ich hoffe mir bis da ein paar Gedanken machen zu können, werde aber ganz sicher heute noch darauf eingehen.

Herzliche Grüsse
alegna
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Taube » Di 25. Mai 2010, 17:17

Trolli hat geschrieben:...
Ich habe immer das Gefühl, wenn meine Kinder regelmässig in die Freikirche gehen, regelmässig in das Jungscharenlager, Kinderwoche etc. gehen, die Gemeinschaft in der Freikirche erleben, ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass sie im Glauben bleiben und ihren Weg mit Gott gehen. Diese Gedanken und das Wohl meiner Kinder ist irgendwie ein zusätzlicher Stressfaktor, obwohl ich auf Gott vertraue und weiss, er hat auch einen Plan für meine Kinder. Ich habe einfach das Gefühl, ich muss meinen Kindern eine christliche Gemeinde bieten, damit sie ein besseres Fundament haben. Nur kann ich nicht 100% hinter diesen Gemeinden stehen und dass reisst mich hin und her.


Meinst Du, es gibt überhaupt eine Gemeinde, hinter der Du zu 100% dahinter stehen kannst? Die perfekte Gemeinde gibt es nicht. Du musst den Kindern gar nichts bieten, ausser eine ehrliche Suche, was wohl das beste für Eure Familie sein könnte. Dazu gehört manchmal auch, dass man etwas versucht und dann wieder korrigieren muss: also dass man einfach mal sich eingibt in eine Gemeinde und dann schaut.

Sonst erleben Eure Kinder Euch Eltern nur als Visionäre des Glaubens, welche aber keine Entscheidungen treffen.

Gruss Taube
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon alegna » Di 25. Mai 2010, 18:05

Trolli hat geschrieben:Aber je länger wie mehr spüre ich, dass es für mich nicht stimmt und dass belastet mich irgendwie weil ich ja als Vorbild für meine Kinder da sein möchte.

So Trolli
nun versuch ichs mal.
Ich hatte einen Gedanken bekommen als ich so über Dich und Deine "Abneigung" gegen eine Gemeinde nachdachte. Du schreibst Ihr seid noch nicht lange im Glauben, dann kann es sein, dass
1. Dir diese Art von Gemeinschaft noch sehr befremdlich ist und Du Dich deshalb irgendwie noch dagegen sträubst, oder
2. Du irgendwie das Gefühl hast, nicht zu genügen, weil Du vielleicht Dinge lebst die als Christ nicht unbedingt gern gesehen werden, weil Du vielleicht denkst, man würde es Dir ansehen oder sie würden es merken.
dass sich die Gemeindeleitung einmischen würde, sobald bei uns etwas nicht "christliches" Platz einnehmen würde.

Bis sich die Gemeindeleitung einmischen würde, muss schon sehr gravierendes passieren, habe gerade letzten Sonntag mit einem Mitglied unserer Gemeindeleitung darüber gesprochen....abgesehen davon ist es ja nicht unbedingt ein Einmischen, sondern eher ein Sorgen.
oder sogar nach Hause anrufen und sich eine tiefere Freundschaft vorstellen könnten, dass man sich auch Privat trifft. Und da bin ich im Moment nicht offen dafür, Gründe habe ich bereits erklärt.

Dies ist doch schön, zeigt es doch, dass sie Dich gerne näher kennenlernen wollen, geniesse es. Du hast mal geschrieben, dass Du viele Kontakte ausserhalb der Gemeinde hast und deshalb eigentlich keinen mehr wünschen würdest, das kann ich schon verstehen, aber Du solltest doch auch darüber nachdenken was Gemeinde heisst und was in der Bibel steht, dann wirst Du erkennen, dass es Gottes Wunsch ist, dass Seine Gläubigen sich untereinander treffen und Gemeinschaft haben, diese Freundschaften sind also zu fördern.
Ich und mein Mann leben unseren Kindern ein christliches Leben vor, was das auch genau heissen soll??? Aber da wir beide noch nicht lange im Glauben sind, habe ich das Gefühl, dass hier noch viel mehr Potenzial da wäre, aber bei uns noch nicht so verankert ist.

Gerade hier wäre es doch genial, wenn Du Dich in die Gemeinde eingeben könntest um auch zu erleben wie andere christliche Eltern mit diesem und jenem umgehen, aus eigener Erfahrung weiss ich wieviel Fragen da sein können und wie oft ich schon Hilfe erfahren habe mit Mitgeschwistern die schon weiter sind als ich.
in welchem Dingen genau ist man Vorbildfunktion? Nächstenliebe, stille Zeit machen, Mittagsgebet, über Gott sprechen, beten, Lieder hören....Kinder wollen praktisches, sie wollen Erlebnisse mit Gott zusammen erleben!!!

Für mich bedeutet das mich immer wieder selbst an der Nase zu nehmen und mich korrigieren lassen. Zu Überdenken was ich vorlebe, in der Familie werden Grundwerte gelebt und mitgegeben, wie Ehrlichkeit, Gottesfurcht, was braucht es um die Ewigkeit bei und mit Gott verbringen zu können, ja warum wir Gott überhaupt brauchen, wie hat Gott sich das gedacht mit der Sexualität, Ehe, Nächstenliebe etc. wie gehen wir um mit Schwierigkeiten, wo wenden wir uns hin, von wem erwarten wir Hilfe und so weiter.
Du hast recht, Kinder wollen praktisches erleben und wie toll ist es von anderen Gleichaltrigen zu hören was sie erleben mit Gott?
Doch wie toll ist es auch für uns Erwachsene austauschen zu können was wir mit Gott ganz konkret erleben?
Taube hat geschrieben:Dazu gehört manchmal auch, dass man etwas versucht und dann wieder korrigieren muss: also dass man einfach mal sich eingibt in eine Gemeinde und dann schaut.

Sonst erleben Eure Kinder Euch Eltern nur als Visionäre des Glaubens, welche aber keine Entscheidungen treffen.

Dies kann ich unterschreiben Trolli, danke Taube.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Trolli » Mi 26. Mai 2010, 07:50

Alegna, danke für deine Antwort. Ich habe mir lange überlegt, warum ich mich nicht wohlfühle und es ist für mich sehr schwer, konkrete Punkte zu nennen. Es hat aber auch schon damit zu tun, dass ich mich mit diesen Leuten nicht verbunden fühle. Ich bin ein sehr aufgestellter Mensch, lache gerne und bin im Herz ein Kind geblieben und sehe vielleicht vieles nicht ganz so eng wie andere Christen, die im Glauben aufgewachsen sind. Kann aber auch tiefe Gespräche führen und mache mir sehr viele Gedanken über Gott und das Leben. Und ich muss sagen, obwohl die Gemeinde, die ich besuche nicht gerade klein ist, habe ich bei keinem das Gefühl, dass sich hier eine Freundschaft entwickeln könnte. Es hat zwar viele tolle Frauen und Familien, aber es ist keine darunter, die "auf meiner Wellenlänge" ist. Sie sind zwar lieb und ich könnte nichts gegen sie sagen, aber viele Frauen sind schon sehr verkrampft, ruhig, überlegt und kommen mir manchmal so kontrolliert herüber. Vielleicht wären sie im Kern gar nicht so, aber weil sie eben das Gefühl haben, sie müssten, sie dürfen nicht, man erwartet etc. und so schwindet sämtliche sichtbare Lebensfreude.

Ich spüre zwar bei einigen das Feuer für Gott, aber die Lebensfreude strahlen wenige aus, was nicht heissen soll, dass sie es nicht haben. Auch wenn ich während einem Gottesdienst oder dem Lobpreisteil die Leute beobachte, wenige stehen beim Singen auf, was mich auch hemmt zum Singen und Jubeln, und viele machen eher einen bedrückten Eindruck.

Ach, es ist so schwer zu beschreiben... wenn es nach mir gehen würde, würde ich sehr gerne auch andere Freikirchen ansehen, aber wie gesagt, meine Kinder haben Freunde dort und mein Mann fühlt sich auch wohl und vorallem ist sie in der Nähe von unserem Wohnort. Ich würde es nicht über das Herz bringen, meine Kinder dort wegzureissen. Vorallem weil ich nicht sicher bin, ob ich überhaupt geschaffen bin für eine Freikirche und die Art von Gemeinschaft.

Ich habe geschrieben, dass ich noch nicht lange im Glauben bin. Mittlerweile sind es doch schon 7 Jahre :D

Ich habe das Gefühl, dass mein Hauskreis, Bibel lesen, stille Zeit, christliche Seminare, Bücher lesen mich sättigen und glücklich machen und die Gemeinschaft der Freikirche mich im Moment eher belastet. Übrigens so nebenbei noch ein Buchtipp "überrascht von der Stimme Gottes" von Jack Deere, lese ich im Moment und finde es sehr packend.

Liebe Grüsse und einen schönen Tag!
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Taube » Mi 26. Mai 2010, 07:59

Trolli hat geschrieben:...
Ich spüre zwar bei einigen das Feuer für Gott, aber die Lebensfreude strahlen wenige aus, was nicht heissen soll, dass sie es nicht haben. Auch wenn ich während einem Gottesdienst oder dem Lobpreisteil die Leute beobachte, wenige stehen beim Singen auf, was mich auch hemmt zum Singen und Jubeln, und viele machen eher einen bedrückten Eindruck.
...
Ich habe geschrieben, dass ich noch nicht lange im Glauben bin. Mittlerweile sind es doch schon 7 Jahre :D
...

Vielleicht haben diese etwas Verkrampften gerade auf Dich gewartet? Du könntest da Lebensfreude ausstrahlen und leben. Mit sieben Jahre im Glaube bist Du ja schon lange dabei!

Gruss Taube
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Trolli » Mi 26. Mai 2010, 08:16

Taube, könnte sein :) , aber unbewusst wird man oft fast angesteckt und man sitzt dann dort mit der selben Mine und getraut sich auch beim Lobpreisteil nicht aufzustehen :?
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Taube » Mi 26. Mai 2010, 08:25

Ich weiss, diese Gefahr ist da, das könnte so auch mir mal passieren. Ich wollte einfach mal als Anregung diese andere Überlegung hier reinwerfen.

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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Zorro » Mi 26. Mai 2010, 10:19

Trolli hat geschrieben: Auch wenn ich während einem Gottesdienst oder dem Lobpreisteil die Leute beobachte, wenige stehen beim Singen auf, was mich auch hemmt zum Singen und Jubeln, und viele machen eher einen bedrückten Eindruck.


Muss man beim Singen aufstehen und Jubeln? Oder ist es nicht eher eine Einstellungsfrage, wie ich vor Gott trete und ihn anbete?
Diese Ausdrucksform ist eher eine Frage der Kultur. Es gibt Gemeinden da wird getanzt im Gottesdienst, da wird ausgelassen gefeiert. Meine Sache ist das nicht, aber vielleicht wäre das eher was für dich?

Vorallem weil ich nicht sicher bin, ob ich überhaupt geschaffen bin für eine Freikirche und die Art von Gemeinschaft.


Gemeinschaft der Kinder Gottes ist sehr wichtig. Aber es gibt Orte, wo du nicht hingehörst. Höre auf Gott und du wirst die Gemeinde finden, wo du hingehörst und glücklich wirst!
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Trolli » Mi 26. Mai 2010, 10:38

Nein man muss beim Singen sicher nicht aufstehen. Aber ich finde es schade, wenn die Leute nur aufstehen, wenn der Prediger sie darum bittet. Ich bin auch nicht der Typ der jubeln und tanzen will, aber ich finde es schön, wenn man mit ein bisschen mehr mit Begeisterung singt. Weiss aber, dass viele "still" mit Begeisterung singen können.

Wie genau geht das mit dem zitieren, irgendwie klappt das nicht bei mir!

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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Zorro » Mi 26. Mai 2010, 10:50

Trolli hat geschrieben: Ich bin auch nicht der Typ der jubeln und tanzen will, aber ich finde es schön, wenn man mit ein bisschen mehr mit Begeisterung singt. Weiss aber, dass viele "still" mit Begeisterung singen können.


Ja das erlebe ich so. Ich bin nach aussen still, im Inneren voll Freude und Glück über unseren Gott.


Wie genau geht das mit dem zitieren, irgendwie klappt das nicht bei mir!

LG Trolli


Markiere den gewünschten Satz und klicke oben auf QUOTE. Danach kannst du schreiben. Oder klicke ZITIEREN und der Inhalt des Beitrages wird automatisch zitiert.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Haimax » Mi 26. Mai 2010, 10:57

Und, muss man jetzt in einer Freikirche sein um die Erfüllung zu finden ?

Ich denke das ist individuell. Es ist nicht für jeden gleich.

Gruss
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Trolli » Mi 26. Mai 2010, 11:42

Ich bin auch zum Schluss gekommen, dass es wirklich nicht zwingend ist, in einer Freikirche sein zu müssen. Dass es wirklich Menschen gibt, die nicht diese Begeisterung für solche Gemeinschaften aufbringen können. Und Gott hat jeden Menschen anders gemacht, keiner ist gleich.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon alegna » Mi 26. Mai 2010, 12:40

Trolli hat geschrieben:Ich habe mir lange überlegt, warum ich mich nicht wohlfühle und es ist für mich sehr schwer, konkrete Punkte zu nennen.

Aber es ist wichtig darüber nachzudenken um auch zu wissen was genau einem stört, oder fehlt, darauf kann man dann aufbauen. Ich entnehme, dass sich Dein Mann und die Kinder sehr wohl fühlen dort?
Es hat aber auch schon damit zu tun, dass ich mich mit diesen Leuten nicht verbunden fühle. Ich bin ein sehr aufgestellter Mensch, lache gerne und bin im Herz ein Kind geblieben und sehe vielleicht vieles nicht ganz so eng wie andere Christen, die im Glauben aufgewachsen sind.

Das was verbindet ist der HG weltweit alle Christen miteinander und das ist das Fundament auf dem Freundschaften gemacht werden unter Christen, der gemeinsame Glaube an unseren Herrn Jesus, da spielt es keine Rolle wer wie ist, gut ich persönlich habe das Glück in unserer Gemeinde nicht die Einzige zu sein die etwas "aus dem Rahmen" fällt ;) aber durch den Geist fühle ich mich mit allen verbunden und finde es herrlich gemeinsam Gott anzubeten.
Was mich jetzt aber etwas stutzig macht, ist....Du schreibst Du siehst nicht alles so eng wie andere Christen....dies knüpft an an das was ich Dir letztes mal geschrieben habe, gibt es etwas wo Du nicht so lebst, vertrittst wie es in der Bibel als Gottes Wort steht? Wenn ja, sind das Punkte die trennen, aus eigener Erfahrung weiss ich, dass wenn ich mich gegen Gottes Weisungen stelle, also eigentlich in Sünde lebe, oder eine Weisung bewusst ablehne und somit wieder sündig bin, dann fühle auch ich mich nicht wohl unter Christen, weil sie mir irgendwie dann meine Sündhaftigkeit bewusst machen, obwohl sie davon nichts wissen, aber der HG in mir zeigt genau was gut und nicht gut ist, er widerspricht niemals der Schrift. Etwas verwirrlich, gell, aber verstehst Du was ich sagen möchte?
Vielleicht wären sie im Kern gar nicht so, aber weil sie eben das Gefühl haben, sie müssten, sie dürfen nicht, man erwartet etc. und so schwindet sämtliche sichtbare Lebensfreude.

Könnte es sein, dass Du das Gefühl hast Du müsstest so oder so sein, man erwartet das von Dir? Weisst Du es kann sehr erleichternd sein sich mal getrauen zu fragen,ja warum fragst Du nicht mal eine der Frauen ganz direkt aber mit viel Liebe?
Auch wenn ich während einem Gottesdienst oder dem Lobpreisteil die Leute beobachte, wenige stehen beim Singen auf, was mich auch hemmt zum Singen und Jubeln, und viele machen eher einen bedrückten Eindruck.

In unserer Gemeinde stehen nur etwa ein zwei Frauen auf und das ganz oft, eine geht dann immer ganz nach hinten um keinen zu stören, aber es stört sich auch niemand an ihr, mein Ding ist es auch nicht, aber wenn Dir das fehlt, warum tust Du es nicht einfach oder suchst Dir eine Gemeinde in der das vermehrt gemacht wird?
Ich würde es nicht über das Herz bringen, meine Kinder dort wegzureissen. Vorallem weil ich nicht sicher bin, ob ich überhaupt geschaffen bin für eine Freikirche und die Art von Gemeinschaft.

Klar ist, dass es immer für alle stimmen sollte innerhalb der Familie, wenn also Deine Familie sich sehr wohl fühlt und auch gerne in diese Gemeinde geht, solltest Du Dich überwinden und einfach auch lernen gerne hinzugehen, Deiner Familie zu liebe.
Geschaffen für die Gemeinde Jesu bist Du definitiv, Er selbst hat Dich dazu auserkoren, aber es ist auch ein hingeben in das, musste und muss ich auch noch immer lernen. Je länger je mehr erfahre ich einfach auch was es mir selbst bringt mich in die Gemeinde einzugeben, ich meine nicht mit Arbeit, sondern einfach gerne hingehen und nicht gleich zu verschwinden nach dem Godi, auch mal etwas Smaltalk zu führen, schon oft habe ich so gute Termine abgemacht, Einkaufsgemeinschaft gebildet mit und für jene die kein Auto haben, und die Gespräche mit der älteren Generation ist sehr sehr wertvoll geworden für mich, weil da schon viel mehr Glaubenserfahrungen da sind die Mut machen, die Aufbauen etc. und anhand meines eigenen alters durfte ich schon nach dem Godi ganz spontan mit der jüngeren Generation ganz ganz tolle Gespräche führen, weil ich über Lebenserfahrungen reden kann die nicht alle hinter sich haben. Ich denke jeder und jede kann sich irgendwie einbringen ohne damit überfordert zu werden.
Ich habe geschrieben, dass ich noch nicht lange im Glauben bin. Mittlerweile sind es doch schon 7 Jahre :D

Ja das ist doch schon eine ganze Weile ;)
Liebe Grüsse und einen schönen Tag!

Das wünsch ich Dir auch.
Taube hat geschrieben:Du könntest da Lebensfreude ausstrahlen und leben.

Genau das mein ich auch, sei einfach wie Du bist, einfach immer in Gottes Massstab bleibend ;)
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Trolli » Mi 26. Mai 2010, 13:24

alegna hat geschrieben:Aber es ist wichtig darüber nachzudenken um auch zu wissen was genau einem stört, oder fehlt, darauf kann man dann aufbauen. Ich entnehme, dass sich Dein Mann und die Kinder sehr wohl fühlen dort?


Ja, meiner Familie gefällt es dort sehr gut und aus diesem Grund bin ich ja auch so hin- und hergerissen. Seit mehr als ein Jahr gebe ich mir diese Zeit, aber ich werde nicht "warm", was mich irgendwie frustriert.

alegna hat geschrieben:Das was verbindet ist der HG weltweit alle Christen miteinander und das ist das Fundament auf dem Freundschaften gemacht werden unter Christen, der gemeinsame Glaube an unseren Herrn Jesus, da spielt es keine Rolle wer wie ist


Ich weiss was du damit meinst, aber man kann doch nicht mit sämtlichen Christen "auf Familie machen", so quasi, wir sind alles Schwestern und Brüder oder nicht? Es menschelt doch auch da? Man kann nicht jemand toll und sympathisch finden und zusammensitzen nur weil er auch Christ ist, ich habe da etwas Mühe damit.

alegna hat geschrieben:gibt es etwas wo Du nicht so lebst, vertrittst wie es in der Bibel als Gottes Wort steht? Wenn ja, sind das Punkte die trennen, aus eigener Erfahrung weiss ich, dass wenn ich mich gegen Gottes Weisungen stelle, also eigentlich in Sünde lebe, oder eine Weisung bewusst ablehne und somit wieder sündig bin, dann fühle auch ich mich nicht wohl unter Christen, weil sie mir irgendwie dann meine Sündhaftigkeit bewusst machen, obwohl sie davon nichts wissen,


Es gibt bei mir einfach einige Dinge, die ich nicht so eng sehe oder meine Kinder nie zu etwas zwingen würde, nur weil es die Bibel so sagt. Bei gewissen Themen wie Fasnacht, Kampfsportarten, Alternativmedizin, Sexualität vor der Ehe, Homosexualität, 10. Anteil an der Gemeinde etc. da spüre ich und habe auch schon von anderen Mitglieder Meinungen gehört, die mich einfach verstummen lassen, weil ich ganz weiss, hier sagst du jetzt besser nichts. Anfangs war es bei mir nicht so, denn ich diskutiere sehr gerne über "kritische" Themen und hinterfrage auch gerne. Aber meistens wird man nur schief angeschaut, man spürt die Ablehnung gegenüber diesem Thema aber wirklich offen darüber reden will niemand. Blicke sagen alles und mit der Zeit schweigt man halt und kann nicht mehr wirklich sich selber sein.

Ich danke Euch jedenfalls für die Antworten und die Mühe, die ihr Euch macht. Ist für eine sehr grosse Bereicherung und zwingt mich zum Nachdenken und dass ist gut so.

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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon alegna » Mi 26. Mai 2010, 18:48

Trolli hat geschrieben:Ich weiss was du damit meinst, aber man kann doch nicht mit sämtlichen Christen "auf Familie machen", so quasi, wir sind alles Schwestern und Brüder oder nicht? Es menschelt doch auch da? Man kann nicht jemand toll und sympathisch finden und zusammensitzen nur weil er auch Christ ist, ich habe da etwas Mühe damit.

Ich sehe Christen als meine Brüder und Schwestern im Herrn, niemand sagt dass man auf Familie machen soll und muss, aber spürst Du denn diese Einheit nicht? Fühlst Du Dich nicht verbunden mit Deinen Glaubensgeschwistern, weil sie dem Selben nachfolgen wie Du? Es menschelt ja natürlich, gerade da werden wir herausgefordert den anderen so zu sehen wie Gott ihn sieht. Das heisst nicht dass Du ihn bewundern musst, sondern es ist eine Basis da ein Fundament, eine Einheit die verbindet. Mich freut es oft, dass ich weiss mein Gegenüber weiss genau wovon ich rede, er weiss genau wessen Herrn ich von Herzen folge. Es freut mich zu wissen , ich bin nicht allein, es sind noch andere da die die gleiche Gesinnung haben.
Es gibt bei mir einfach einige Dinge, die ich nicht so eng sehe oder meine Kinder nie zu etwas zwingen würde, nur weil es die Bibel so sagt. Bei gewissen Themen wie Fasnacht, Kampfsportarten, Alternativmedizin, Sexualität vor der Ehe, Homosexualität, 10. Anteil an der Gemeinde etc. da spüre ich und habe auch schon von anderen Mitglieder Meinungen gehört, die mich einfach verstummen lassen, weil ich ganz weiss, hier sagst du jetzt besser nichts.

Das dachte ich mir schon Trolli, darauf habe ich hingearbeitet, genau das trennt, hat aber nur bedingt mit der Gemeinde zu tun, Du hast Mühe weil sie zu bibeltreu sind, oder? Du siehst nicht alles so "eng" was Gott sich von seinen Kindern wünscht, nicht weil er uns plagen will, sondern weil es besser ist für uns. Und ich denke genau da liegt eben der Knackpunkt, vielleicht solltest Du auch darüber nachdenken was Du vertreten kannst und was Du nicht verteten kannst, dann natürlich warum und was sagt die Bibel wirklich dazu, und so natürlich, was sagt Gott dazu.....folgedessen, inwieweit folge ich Gott und wo (noch) nicht?
Und so hart es klingt, dort wo Du nicht dem Wort Gottes folgen willst, folgst Du genaugenommen der Sünde und diese trennt Dich von Deinen Geschwistern im Herrn, diese Sünde macht es Dir nicht möglich Dich wohl zu fühlen. Jedenfalls ist es das wie ich es selbst erlebe und auch von anderen erzählt bekommen habe.
man spürt die Ablehnung gegenüber diesem Thema aber wirklich offen darüber reden will niemand. Blicke sagen alles und mit der Zeit schweigt man halt und kann nicht mehr wirklich sich selber sein.

Eigentlich sollte es kein Thema geben über das man nicht reden kann, so jedenfalls sehe ich das, gerade das miteinander über schwierige heikle Themen sind sehr wichtig, finde ich. Ich verstehe natürlich wenn Du dann lieber schweigst, doch könnte es auch sein, dass das Thema von einer falschen Seite her angegangen wurde?
Ist für eine sehr grosse Bereicherung und zwingt mich zum Nachdenken und dass ist gut so.

Jadas ist gut so, find ich auch. Jedenfalls freut es mich, dass Du Dich diesem Thema stellst und bereitwillig auch meine Fragen beantwortest :))

Liebe Grüsse
alegna
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Trolli » Mi 26. Mai 2010, 20:54

alegna hat geschrieben:spürst Du denn diese Einheit nicht? Fühlst Du Dich nicht verbunden mit Deinen Glaubensgeschwistern, weil sie dem Selben nachfolgen wie Du? Mich freut es oft, dass ich weiss mein Gegenüber weiss genau wovon ich rede, er weiss genau wessen Herrn ich von Herzen folge. Es freut mich zu wissen , ich bin nicht allein, es sind noch andere da die die gleiche Gesinnung haben.


Doch, diese Verbundenheit spüre ich sehr gut und es ist schön so offen über die Beziehung zu Gott, über meine Gebete, die Bibel etc. sprechen zu können und zu wissen, mein Gegenüber hat das gleiche Fundament. Solche Gespräche kann ich zum Beispiel mit meinen Arbeitskollegen/-innen nicht führen. Genau diese Beziehung geniesse ich zum Beispiel, wenn ich an ein Frauenzmorgen gehe. Man lernt Frauen kennen, die man noch nie gesehen hat, aber man hat die gleiche Basis und dies macht sooo vieles einfacher. Das hast du Recht.


alegna hat geschrieben:Das dachte ich mir schon Trolli, darauf habe ich hingearbeitet, genau das trennt, hat aber nur bedingt mit der Gemeinde zu tun, Du hast Mühe weil sie zu bibeltreu sind, oder? Du siehst nicht alles so "eng"


Ich will bibeltreu leben. Aber wie bereits geschrieben bin ich für meine Verhältnisse noch nicht lange im Glauben und kenne die Bibel noch nicht sehr gut und bin manchmal unsicher, wo sagt Gott was genau. Ich merke einfach, dass es keine Linie unter den Christen gibt und aus diesem Grund hinterfrage ich auch sehr viel und überlege mir, oder versuche herauszufinden, ist dieses Handeln aus menschlicher Ueberzeugung oder aus biblischer Ueberzeugung. Zum Beispiel gibt es Christen, die trinken Wein andere nicht, einige wohnen vor der Ehe zusammen andere nicht, einige Christen spielen Fussball andere nicht und so gäbe es noch viele andere Themen wie über Geld, Kinobesuch, Nächstenliebe/gesunder Egoismus,....und so finde ich bei vielen Themen keine Einheit, kein roter Faden die Christen miteinander verbindet, ausser der Glaube an unseren Gott. Möchte ich einen Bibeltext erklärt bekommen, erhalte ich 4 verschiedene Antworten. Ich weiss, Gott spricht zu jedem anders, es hat für jeden eine andere Bedeutung je nach Lebensphase und wie Gott einem mit einem Vers berührt, und so habe ich das Gefühl, dass jeder nach seinem "Geschmack" die Bibel auslegen möchte. Und es geht doch auch um viel mehr als die Bibel zu studieren. Viele sind absolute Experten was die Bibel betrifft und haben ein grosses Wissen, aber haben sie die persönliche Beziehung zu Gott, oftmals sind es gerade solche Menschen, die nie wirklich die Stimme Gottes gehört haben und eine persönliche Beziehung zu ihm pflegen und sich von ihm durch das Leben leiten lassen. Und so gibt es bei mir vieles, dass mich halt zweifeln lässt, ich hinterfrage, weil ich das Gefühl habe, viele "Gesetze" wurden von Menschen geschaffen und nicht wirklich von Gott wie zum Beispiel das man nicht Fussball spielen sollte oder man Kinobesuche lieber sein lässt :) . Ich bin überzeugt, auch wenn meine Kinder einmal ins Kino gehen und dies voller Freude geniessen, hat Gott meine Kinder trotzdem lieb, weil er in ihr Herz sieht.

alegna hat geschrieben:Eigentlich sollte es kein Thema geben über das man nicht reden kann, so jedenfalls sehe ich das, gerade das miteinander über schwierige heikle Themen sind sehr wichtig, finde ich. Ich verstehe natürlich wenn Du dann lieber schweigst, doch könnte es auch sein, dass das Thema von einer falschen Seite her angegangen wurde?


Es stimmt, dass man über heikle Themen sprechen sollte und eine Bereicherung sein können. Aber ich mache die Erfahrung, bei sehr vielen kritischen Themen haben sich viele Christen gar nie Gedanken darüber gemacht, weil sie es seit Kinderheit nicht anders kennen und es einfach so ist, oder man es einfach macht oder es so erwartet wird und dies seit Grossmutters Zeiten. Und so sind dann einige bei meinen Themen überfordert, haben nichts dazu zu sagen, weil sie sich ja nie Gedanken darüber gemacht haben und auch nicht möchten und so fange ich halt diese "Blicke" ein, die allsagend sind. Und ich würde es halt extrem spannend finden. Und so erzähle ich halt diesen Leuten nicht, dass ich meinen Kindern einen Hustensaft von Weleda gebe :). Und auch beim Thema Weleda wusste ich bis vor kurzem gar nicht, dass dies unter Christen verpönt ist. Und so gibt es vielleicht noch viele Dinge, die ich lebe, die ich anwende und weiss gar nicht, dass es eigentlich nicht nach Gottes Wille ist.

Ja spannende Sache....ich freue mich jedenfalls weiterhin mein Weg mit Gott zu gehen und ich weiss, Gott wird mich verändern, aber alles zu seiner Zeit und Schritt für Schritt.

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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon alegna » Do 27. Mai 2010, 12:17

Trolli hat geschrieben:Ich will bibeltreu leben. Aber wie bereits geschrieben bin ich für meine Verhältnisse noch nicht lange im Glauben und kenne die Bibel noch nicht sehr gut und bin manchmal unsicher, wo sagt Gott was genau.

Doch genau dafür ist doch eine Gemeinde da Trolli, hier wirst Du in der Schrift unterwiesen, hier sind Christen die gleiche Gesinnung haben.
wie zum Beispiel das man nicht Fussball spielen sollte oder man Kinobesuche lieber sein lässt :) . Ich bin überzeugt, auch wenn meine Kinder einmal ins Kino gehen und dies voller Freude geniessen, hat Gott meine Kinder trotzdem lieb, weil er in ihr Herz sieht.

Wird bei Euch das in der Gemeinde gesagt, dass Fussball nicht gespielt werden darf, geht keiner ins Kino? Wenn ja, wäre es wirklich sinnvoll die Gemeinde zu hinterfragen, wenn Du aber nur meinst dass es so ist......musst Du Dich hinterfragen. Schau, ich sag Dir ganz ehrlich, ich habe schon oft direkt zu unserem Prediger Kontakt aufgenommen weil ich verwirrt war über die verschiedenen Ansichten der Lehre. Da hat er sich bedankt, dass ich ihn Frage, weil sich das fast niemand getraue, so haben wir dann gemeinsam erarbeitet wie wir es aus der Bibel verstehen und das alles per Email. Aber auch schon ganz direkt. Könntest Du Dir vorstellen, Dich direkt an die Gemeindeleitung zu wenden und zu fragen wie sie das sehen, damit Du siehst welche Lehre sie vertreten in der Gemeinde? Es lohnt sich.
und so fange ich halt diese "Blicke" ein, die allsagend sind. Und ich würde es halt extrem spannend finden. Und so erzähle ich halt diesen Leuten nicht, dass ich meinen Kindern einen Hustensaft von Weleda gebe :). Und auch beim Thema Weleda wusste ich bis vor kurzem gar nicht, dass dies unter Christen verpönt ist. Und so gibt es vielleicht noch viele Dinge, die ich lebe, die ich anwende und weiss gar nicht, dass es eigentlich nicht nach Gottes Wille ist.

Und wo kannst Du da am Besten die Antworten bekommen? In der Gemeinde Trolli
Ja spannende Sache....ich freue mich jedenfalls weiterhin mein Weg mit Gott zu gehen und ich weiss, Gott wird mich verändern, aber alles zu seiner Zeit und Schritt für Schritt.

Das wird Er ganz bestimmt, liebe Trolli, denn Veränderung haben wir alle immer und immer wieder nötig.

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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon sugi » Do 27. Mai 2010, 15:56

alegna hat geschrieben:
Trolli hat geschrieben:Ich will bibeltreu leben. Aber wie bereits geschrieben bin ich für meine Verhältnisse noch nicht lange im Glauben und kenne die Bibel noch nicht sehr gut und bin manchmal unsicher, wo sagt Gott was genau.

Doch genau dafür ist doch eine Gemeinde da Trolli, hier wirst Du in der Schrift unterwiesen, hier sind Christen die gleiche Gesinnung haben.

Da sträubt sich in mir die Frage:

Wie kann man sowas nur so pauschal sagen?!!
Verstehe ich nicht..

Es wird sonst wirklich noch zum Zwang!

Da ich selbst in einer Freikirche (Chrischona) gross wurde..weiss ich genau, wie das ist..!

Ich glaube, wenn jemand mit sowas kommt, könnte mich da einschliessen, dann gehts nur darum, so schnell wie möglich eine Gemeinde zu suchen..!
Warum? Ist das das wichtigste? Oder was ist es..!!

Auch hat man immer das Gefühl..man habe so keine Gemeinschaften! Was auch nicht stimmt!

Ich fühle mich teilweise echt angegriffen..auch wenn ich gar nicht müsste! :x ;)

Dieses Oberflächliche getue..!! Immer schön brav und alles von aussen zu beurteilen..!!
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon alegna » Do 27. Mai 2010, 16:59

sugi hat geschrieben:Wie kann man sowas nur so pauschal sagen?!!
Verstehe ich nicht..

Wird denn nicht aus der Schrift gelesen und eine Predigt gehalten? Gibt es keine Bibelstunden die man besuchen kann?
gross wurde..weiss ich genau, wie das ist..!

Wie was ist? Was ist da was Dich heute davon abhält einer Gemeinde anzugehören?
Warum? Ist das das wichtigste? Oder was ist es..!!

Das Wichtigste ist die persönliche Beziehung zu Gott......aber eine Gemeinde ist auch wichtig.
Auch hat man immer das Gefühl..man habe so keine Gemeinschaften!

Hier pauschaliesierst Du, das habe ich nicht gesagt. Und auch nicht gemeint sugi.
Ich fühle mich teilweise echt angegriffen..auch wenn ich gar nicht müsste! :x ;)

Und ich frage mich, wieso fühlt sich sugi da gleich angegriffen, was ist passiert dass sie sich so vehement gegen Gemeinde ausspricht?
Dieses Oberflächliche getue..!! Immer schön brav und alles von aussen zu beurteilen..!!

Was meinst Du mit Oberflächlich? Ich beurteile nicht sondern versuche herauszufinden warum. Nochmals, was ist passiert?
Das ist so die Allgemeinheit!! Sollen die sich betroffen fühlen, die es auch betrifft!!

Erkläre Dich bitte!
Wer sollte sich betroffen fühlen?
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Taube » Do 27. Mai 2010, 17:36

Trolli hat geschrieben:...
Und auch beim Thema Weleda wusste ich bis vor kurzem gar nicht, dass dies unter Christen verpönt ist. Und so gibt es vielleicht noch viele Dinge, die ich lebe, die ich anwende und weiss gar nicht, dass es eigentlich nicht nach Gottes Wille ist.
...

Eine kleine Geschichte dazu: Eine Frau auch in einer engen christlichen Gemeinde hatte auch mal Probleme und war unsicher, ob ihre Haaarpflegeprodukte von Jesus zertifiziert sind. Die Frau hat dann alle ihre Wella Produkte weggeschmissen. Erst später hat sie realisiert, dass sie Weleda und Wella verwechselt hatte. Also wenn man biblischer als die Bibel sein will, gehts auch schief.

Deshalb lieber selber mehr Gott vertrauen, als den anderen in der Gemeinde. Mit Deiner langen "Glaubenspraxis" kannst Du sicher schon sehen, dass die Bibelkenner auch nur mit Wasser kochen. Wenn Du schon vier Meinungen zu einem Bibelproblem vorgetragen bekommst, ist es ja nicht mehr viel schlimmer, wenn Du eine fünfte Meinung vertrittst! Das heisst also konkret für Dich! Du darfst sicher mit Deinen Kindern Fussball spielen. Früh übt sich, wer Weltmeister werden will! ...und auch ein Kinobesuch kann Dir doch niemand verwehren, die Bibel sagt darüber nämlich nichts. Nur die Wieder-neue-Gesetzlimacher wollen da die Glaubenden einengen.

Gruss Taube
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon wahrheit48 » Do 27. Mai 2010, 18:36

Taube hat geschrieben:
Trolli hat geschrieben:...
Und auch beim Thema Weleda wusste ich bis vor kurzem gar nicht, dass dies unter Christen verpönt ist. Und so gibt es vielleicht noch viele Dinge, die ich lebe, die ich anwende und weiss gar nicht, dass es eigentlich nicht nach Gottes Wille ist.
...

Eine kleine Geschichte dazu: Eine Frau auch in einer engen christlichen Gemeinde hatte auch mal Probleme und war unsicher, ob ihre Haaarpflegeprodukte von Jesus zertifiziert sind. Die Frau hat dann alle ihre Wella Produkte weggeschmissen. Erst später hat sie realisiert, dass sie Weleda und Wella verwechselt hatte. Also wenn man biblischer als die Bibel sein will, gehts auch schief.

hallo Taube,
für diesen letzten Satz hast du meine vollste Zustimmung, will auch nicht einmal auf die Herstellungsmethoden der antroposophischen Produkte (da steckt doch ein gerüttelt Maß an Aberglaube dahinter) eingehen. Wenn Paulus schreibt, Gott in allen Dingen dankbar zu sein, so gilt dies gewiss auch für die Heilkräfte der von IHM geschaffenen Pflanzen und deren arzneilich wirksamen Inhaltsstoffen.
Eine andere Frage ist aber doch für den Glaubenden: Wen, oder welche "Religion" unterstütze ich mit meinem Kauf? Müssen es denn wirklich antroposophisch ausgerichtete Unternehmen sein, deren Inhaber zumindest wissen, wem sie ihren "Geschäftserfolg" zu verdanken haben und sich entsprechend verhalten?
Es ist m.E. sehr bedauerlich, daß sich auf der Seite der Glaubenden keine vergleichbare "Unternehmenskultur" findet, sprich die "Naturgaben" des Schöpfers als solche angeboten werden.
Bevor hier dann ein Sturm der Entrüstung losbricht: "Klosterfrau*", oder "Hildegard-von-Bingen-Arzneien*", oder "Abtei*" sind im Gegensatz zu den "Wala-*", "Weleda-*", oder "DHU*"-Produkten keine dem deutschen Arzneimittelgesetz unterliegende Produkte und deshalb größtenteils von der Erstattung durch die Krankenversicherung ausgeschlossen.

*International eingetragene und geschützte Markennamen

Deshalb lieber selber mehr Gott vertrauen, als den anderen in der Gemeinde.

Nicht ganz, aber hinterfragen bei den "Vorstehern" muß schon (erlaubt) sein. Hatte ja an anderer Stelle auch gewisse "Traditionen" christlicher Kreise angezweifelt.
Das heisst also konkret für Dich! Du darfst sicher mit Deinen Kindern Fussball spielen. Früh übt sich, wer Weltmeister werden will! ...und auch ein Kinobesuch kann Dir doch niemand verwehren, die Bibel sagt darüber nämlich nichts.

Sofern der Fussball (überhaupt jedes Hobby, auch eine Cineasten-Begeisterung) die (Ver)Ehrung Gottes nicht schmälert (Du sollst keine anderen Götter ...).
Nur die Wieder-neue-Gesetzlimacher wollen da die Glaubenden einengen.

Vielleicht ist es - zumindest ;) manchmal - auch die eigene leidvolle Erfahrung, wohin es bei unkritischem Umgang mit den Hobbies führen kann?

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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon wahrheit48 » Do 27. Mai 2010, 20:33

wahrheit48 hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:Das heisst also konkret für Dich! Du darfst sicher mit Deinen Kindern Fussball spielen. Früh übt sich, wer Weltmeister werden will! ...und auch ein Kinobesuch kann Dir doch niemand verwehren, die Bibel sagt darüber nämlich nichts.

Sofern der Fussball (überhaupt jedes Hobby, auch eine Cineasten-Begeisterung) die (Ver)Ehrung Gottes nicht schmälert (Du sollst keine anderen Götter ...).

nochmal, zur Verdeutlichung:
Ich war jahrelang selbst in einem Fußballverein als Jugendtrainer, Jugendleiter, Öffentlichkeitsarbeiter und Vorstandsmitglied tätig und habe dabei meine Verantwortung gegenüber meinem "Obersten Dienstherrn" wahrgenommen, indem ich mit den Jugendlichen vor dem Training oder Wettkampf gebetet habe (nicht für den Sieg, sondern Dank, daß Gott uns so wunderbar geschaffen hat mit Muskeln, Sehnen, Knochen usw., wir einen so phantsatischen Körper von IHM haben, den wir im Wettkampf erproben können) und da waren auch "andersgläubige" Jugendliche dabei, ich durfte "Zeuge" meines Gottes sein. Genauso in den anderen Funktionen: im Vereinsmagazin wurden in regelmäßigen Abständen christliche Fußballer vorgestellt, im Stadionheft konnte ich ab und an ein Vorwort mit Bezug zum christlichen Glauben schreiben und die Sonntagsveranstungen des Vereins begannen auf mein Betreiben immer mit Rücksicht auf die Gottesdienste der örtlichen, christlichen Gemeinden und auch bei den sonstigen Anlässen dieser Gemeinden erst nach Rücksprache mit diesen.
Der Verein wollte mich mit den mir von meinem HERRN gegebenen Gaben und ich habe nach viel Gebet die Bedingungen gestellt, die mir alle zugestanden wurden!
Dies schreibe ich nicht zu meiner eigenen "Glorifizierung", sondern als Ermunterung Aller, die sich in "die Welt" einmischen wollen, besser noch: können
Nur die Wieder-neue-Gesetzlimacher wollen da die Glaubenden einengen.


Vielleicht ist es - zumindest ;) manchmal - auch die eigene leidvolle Erfahrung, wohin es bei unkritischem Umgang mit den Hobbies führen kann?


Oder auch die Unkenntnis, oder die Bequemlichkei der Gemeinde sich mit den Lebensumständen der Menschen in ihrer Umgebung auseinanderzusetzen. Ich kenne auch die fragenden und zweifelnden Blicke, die Anfragen vieler meiner damaligen Weggefährten in der Gemeinde. Ich weiß, daß mein Handeln richtig war!
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon sugi » Fr 28. Mai 2010, 08:32

alegna, lies mal das allererste posting.. :arrow: :idea:


alegna hat geschrieben:Doch genau dafür ist doch eine Gemeinde da Trolli, hier wirst Du in der Schrift unterwiesen, hier sind Christen die gleiche Gesinnung haben.

Warum nur, sollte das genau so sein?!?!
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon sugi » Fr 28. Mai 2010, 12:29

alegna hat geschrieben:Nochmals, was ist passiert?


Nichts ist passiert..!!
Es ist einfach mehr eine Oragnisation geworden..

Wenn du als "Gast" in eine Freikirche gehst, dann wird zuerst mal das ganze organisatorische Zeugs durchgenommen..
Darauf hab ich kein Bock.. Und ist mir die Zeit zu schade!!

Weisst du, wenn jemand daher kommt, und noch ganz frisch im Glauben ist..für diejenige finde ich es gut,
wenn man in eine Gemeinde geht.. Und ich rate dies sogar!

Jedoch verstehe ich den Eingangposting anders... ;)
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon alegna » Fr 28. Mai 2010, 18:41

sugi hat geschrieben:Weisst du, wenn jemand daher kommt, und noch ganz frisch im Glauben ist..für diejenige finde ich es gut,
wenn man in eine Gemeinde geht.. Und ich rate dies sogar!

Also für einen "Frischling" ist Gemeinde gut und löblich, aber ein reiferer Christ braucht das nicht mehr? Das macht keinen Sinn sugi.

Hmm, seh ich nicht so, denn auch ein reiferer Christ braucht Gemeinde.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon sugi » Sa 29. Mai 2010, 11:04

alegna hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Weisst du, wenn jemand daher kommt, und noch ganz frisch im Glauben ist..für diejenige finde ich es gut,
wenn man in eine Gemeinde geht.. Und ich rate dies sogar!

Also für einen "Frischling" ist Gemeinde gut und löblich,

..ja, er braucht "Milch"!!

aber ein reiferer Christ braucht das nicht mehr?

..der braucht "feste Nahrung"!!

Das macht keinen Sinn sugi.

Dann denk mal weiter!!


Hmm, seh ich nicht so, denn auch ein reiferer Christ braucht Gemeinde.

Braucht, muss, soll..!

Jesus allein genügt..ohne ein Solochrist zu sein!!
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon wahrheit48 » Di 1. Jun 2010, 20:37

sugi hat geschrieben:Braucht, muss, soll..!

Jesus allein genügt..ohne ein Solochrist zu sein!!

Hi sugi,
ich gehe doch wohl zurecht davon aus, daß du die ganze hl.Schrift als Gottes geoffenbartes und unfehlbares Wort achtest? Ja "Jesus allein genügt", da ja seine JüngerInnen allein durch sein Leiden und Sterben "gerechtfertigt", d.h. vor Gott richtig gemacht, seiner absoluten Heiligkeit genügend gemacht sind. Es braucht keine anderen Opfer, Rituale oder Anstrengungen, keine Ablässe, Sterbesakrament, Totenmessen u.ä. : Jesus allein genügt!
Weil das aber so ist, werden seine JüngerInnen IHN entsprechend lieben und ehren, auch vor der sichtbaren Welt. Sie werden als der sichtbare "Leib des Christus" vor die Welt treten. Die Zersplitterung in viele kleine Gruppierungen und Grüppchen ist gewiss kein Mittel zur Ehre des EINEN HERRN. Daß es in der "Ökumene" oder evangelischen Allianz diesbezgl. auch Diskussionsbedarf hat, ist nicht Thema dieses threats. Es geht in diesem threat nur darum, ob ich als Christ "zwingend" in einer Freikirche sein muß. Obwohl ich selbst mich in eine "Brüderversammlung" mit anderen Wiedergeborenen (und deren Kinder) eingebracht habe, beantworte ich diese Frage mit einem eindeutigen "nein"!
Wichtig ist zunächst einmal nicht, was ich davon habe (dies wäre eine Konsumentenmentalität, wie sie auch die "Welt" pflegt), sondern wie ich dem "Leib Christi", seinem Haupt aus Dankbarkeit diene und IHM Ehre bereite, verschaffe.
Wenn in einem Hauskreis oder einer Hauskirche oder auch in einer "offiziellen" Gemeinde anderes gelehrt würde, würde ich unter Protest ausziehen (ich habe dies getan)!
Und dann scheint mir dein Gemeindeverständnis auch in anderen Punkten nicht ganz deckungsgleich mit der Schrift zu sein:
sugi hat geschrieben:
Weisst du, wenn jemand daher kommt, und noch ganz frisch im Glauben ist..für diejenige finde ich es gut,
wenn man in eine Gemeinde geht.. Und ich rate dies sogar!

Wenn wir die gesamte hl. Schrift als Gottes geoffenbartes Wort, sein "Testament" für die Menschheit wissen, und das tun wir beide doch, so können wir doch sein Wort nicht in "Primar"- oder "Sekundarstufen" einteilen, und die "Maturisten" haben dann womöglich gar keine "Erbauung, Ermahnung, Zurechtbringung oder Stärkung und Ermunterung" nötig?
Das, von uns beiden anerkannte Wort Gottes spricht diesbezgl. eine andere Sprache und wenn in deiner Hauskirche, deinem Hauskreis der hl. Geist regiert -nicht Hauskreisleiter o.ä. -, müsstest du dies wissen.
Leider ist es so, daß auch in den kleinsten Zellen der Christen, den Hauskreisen, den Hauskirchen auch solche Gläubige zu finden sind, die sich nicht unter die gesunde Lehre beugen* wollen, dies gilt gerade auch für die "Leiter" solcher Kreise.

Sugi bevor du hier gegen mein "Geschreibsel" loslegst: Ich weiß, daß dir dies nicht gefallen kann und dennoch sehe ich mich verpflichtet, dies hier zu veröffentlichen.
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* Bei den "Beugunwilligen" dürfen Zweifel geäußert werden, ob diese Christen nach der Schrift sind. Zumindest "beharren sie in Sünde", wenn sie sich auf Dauer gegen den Willen Gottes stellen.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon sugi » Di 1. Jun 2010, 22:18

Hi!

wahrheit48 hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Braucht, muss, soll..!

Jesus allein genügt..ohne ein Solochrist zu sein!!

Hi sugi,
ich gehe doch wohl zurecht davon aus, daß du die ganze hl.Schrift als Gottes geoffenbartes und unfehlbares Wort achtest? Ja "Jesus allein genügt", da ja seine JüngerInnen allein durch sein Leiden und Sterben "gerechtfertigt", d.h. vor Gott richtig gemacht, seiner absoluten Heiligkeit genügend gemacht sind. Es braucht keine anderen Opfer, Rituale oder Anstrengungen, keine Ablässe, Sterbesakrament, Totenmessen u.ä. : Jesus allein genügt!

Also, da muss ich doch was klarstellen.. Nirgends sagte ich sowas wie in deinem Zitat!
(Unterstrichen und blau gemacht von mir ;) )


Weil das aber so ist, werden seine JüngerInnen IHN entsprechend lieben und ehren, auch vor der sichtbaren Welt. Sie werden als der sichtbare "Leib des Christus" vor die Welt treten.

..ja, genau so wie bei meinem Nächsten..!!


Die Zersplitterung in viele kleine Gruppierungen und Grüppchen ist gewiss kein Mittel zur Ehre des EINEN HERRN. Daß es in der "Ökumene" oder evangelischen Allianz diesbezgl. auch Diskussionsbedarf hat, ist nicht Thema dieses threats.

Was hat das mit mir zutun?

Es geht in diesem threat nur darum, ob ich als Christ "zwingend" in einer Freikirche sein muß.

Genau, und da sage ich "nein"!


Obwohl ich selbst mich in eine "Brüderversammlung" mit anderen Wiedergeborenen (und deren Kinder) eingebracht habe, beantworte ich diese Frage mit einem eindeutigen "nein"!

He, das gleiche sagte ich auch soeben.. :D


Wenn in einem Hauskreis oder einer Hauskirche oder auch in einer "offiziellen" Gemeinde anderes gelehrt würde, würde ich unter Protest ausziehen (ich habe dies getan)!
Und dann scheint mir dein Gemeindeverständnis auch in anderen Punkten nicht ganz deckungsgleich mit der Schrift zu sein:

Wenn wir gerade dabei sind.. Wo steht denn in der Schrift irgendwas, was die Konfirmation betrifft?

sugi hat geschrieben:
Weisst du, wenn jemand daher kommt, und noch ganz frisch im Glauben ist..für diejenige finde ich es gut,
wenn man in eine Gemeinde geht.. Und ich rate dies sogar!

Wenn wir die gesamte hl. Schrift als Gottes geoffenbartes Wort, sein "Testament" für die Menschheit wissen, und das tun wir beide doch, so können wir doch sein Wort nicht in "Primar"- oder "Sekundarstufen" einteilen, und die "Maturisten" haben dann womöglich gar keine "Erbauung, Ermahnung, Zurechtbringung oder Stärkung und Ermunterung" nötig?

Warum? Es ist ja Sein Wille, der geschieht..!
Ich weiss nicht, worauf du hinaus willst.. Also, ich vermute was, aber lieg wahrscheindlich daneben.

Leider ist es so, daß auch in den kleinsten Zellen der Christen, den Hauskreisen, den Hauskirchen auch solche Gläubige zu finden sind, die sich nicht unter die gesunde Lehre beugen* wollen, dies gilt gerade auch für die "Leiter" solcher Kreise.

Was willst du mir damit sagen?

Sugi bevor du hier gegen mein "Geschreibsel" loslegst: Ich weiß, daß dir dies nicht gefallen kann und dennoch sehe ich mich verpflichtet, dies hier zu veröffentlichen.

Ah, easy.. Was hast du denn?

Offenheit und Ehrlichkeit, sollte eigentlich schon weit oben stehen.. ;)

* Bei den "Beugunwilligen" dürfen Zweifel geäußert werden, ob diese Christen nach der Schrift sind. Zumindest "beharren sie in Sünde", wenn sie sich auf Dauer gegen den Willen Gottes stellen.

Wie hat sich das bemerkbar gemacht?
Warst du selbst auch dort dabei?
Musst mir nicht Antworten, sind viele Fragezeichen ich weiss..ist halt meine Art.. :)
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon sugi » Di 1. Jun 2010, 22:30

Hi alegna, hi @ll !

Es ist irgendwie schade, dass du dich nicht mehr den Fragen gestellt hast..

Wenn jemand ein selbst Betroffenes Thema eröffnet und so offen und klar schreibt,
dann muss man nicht gleich wieder dies "erzwingen" wollen, wo es ja eben daurm geht,
weil es sich ja "gehört"..das ist nicht die Lösung!!

Schlussendlich wird Trolli den Weg gehen und machen.. Gott wird immer an ihrer Seite sein,
und wer sich führen lässt, der wird auch erkennen, was Gott will!

Nein, oft tut dies der Mensch nicht..er will vieles noch selbst in der Hand haben!!

Jesus nachzufolgen bedeuten alles durch, mit und für Ihn zu tun..!!
Er ist der Töpfer..und dies muss der Mensch zulassen..! Denn es ist nicht immer einfach..denn Gott prüft..

Ich habe nichts, aber rein gar nichts gegen die Christen wenn sie ihre Gemeinde haben.. Warum auch?
Viel schlimmer ist es, wenn man sieht, dass keiner, aber nicht einer besser wäre als der andere..!!

Wir alle würden nicht bestehen können.. dass geht nur durch Jesus!
Durch Sein Blut! Er verändert..wenn wir dies auch zulassen..egal wo wir uns befinden..denn Gott ist überall!

Es beginnt immer zuerst bei sich selbst!
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon alegna » Mi 2. Jun 2010, 06:22

sugi hat geschrieben:Hi alegna,
Es ist irgendwie schade, dass du dich nicht mehr den Fragen gestellt hast..

Verstehe ich grad nicht, meinst Du den Fragen von Trolli, oder von Dir?
Ich denke ich habe gesagt was es zu sagen gibt und irgendwann muss ich auch mal warten um zu sehen was noch kommt, und Du lässt in mir mehr Fragen offen als Du schliesst, deshalb hab ich mich auch etwas zurückgehalten, weil ich nicht so gut im Rätseln bin was der andere eigentlich meint oder von was er spricht.
Schlussendlich wird Trolli den Weg gehen und machen.. Gott wird immer an ihrer Seite sein,
und wer sich führen lässt, der wird auch erkennen, was Gott will!

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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon wahrheit48 » Mi 2. Jun 2010, 09:24

sugi hat geschrieben:Hi!

wahrheit48 hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Braucht, muss, soll..!

Jesus allein genügt..ohne ein Solochrist zu sein!!

Hi sugi,
ich gehe doch wohl zurecht davon aus, daß du die ganze hl.Schrift als Gottes geoffenbartes und unfehlbares Wort achtest? Ja "Jesus allein genügt", da ja seine JüngerInnen allein durch sein Leiden und Sterben "gerechtfertigt", d.h. vor Gott richtig gemacht, seiner absoluten Heiligkeit genügend gemacht sind. Es braucht keine anderen Opfer, Rituale oder Anstrengungen, keine Ablässe, Sterbesakrament, Totenmessen u.ä. : Jesus allein genügt!

Also, da muss ich doch was klarstellen.. Nirgends sagte ich sowas wie in deinem Zitat!
(Unterstrichen und blau gemacht von mir ;) )

Dies ist als Erklärung des "Jesus allein genügt!" von mir geschrieben!


Weil das aber so ist, werden seine JüngerInnen IHN entsprechend lieben und ehren, auch vor der sichtbaren Welt. Sie werden als der sichtbare "Leib des Christus" vor die Welt treten.

..ja, genau so wie bei meinem Nächsten..!!

Sicher, da ja dein "Nächster" auch zu dieser Welt gehört, vor der die Christen den "Leib des Christus" bezeugen!
Die Zersplitterung in viele kleine Gruppierungen und Grüppchen ist gewiss kein Mittel zur Ehre des EINEN HERRN. Daß es in der "Ökumene" oder evangelischen Allianz diesbezgl. auch Diskussionsbedarf hat, ist nicht Thema dieses threats.

Was hat das mit mir zutun?

Ächz, stöhn ... Mit der Zersplitterung hast du doch wohl zu tun, wenn du meinst, in keiner Gemeinde Anschluss suchen zu wollen!

Wenn in einem Hauskreis oder einer Hauskirche oder auch in einer "offiziellen" Gemeinde anderes gelehrt würde, würde ich unter Protest ausziehen (ich habe dies getan)!
Und dann scheint mir dein Gemeindeverständnis auch in anderen Punkten nicht ganz deckungsgleich mit der Schrift zu sein:

Wenn wir gerade dabei sind.. Wo steht denn in der Schrift irgendwas, was die Konfirmation betrifft?

Sorry, dies ist auch nicht Thema dieses threats. Wenn dich die "Konfirmation" stört, gäbe es genügend Alternativen, eine Gemeinde zu finden, die solches nicht praktiziert!

sugi hat geschrieben:
Weisst du, wenn jemand daher kommt, und noch ganz frisch im Glauben ist..für diejenige finde ich es gut,
wenn man in eine Gemeinde geht.. Und ich rate dies sogar!

Wenn wir die gesamte hl. Schrift als Gottes geoffenbartes Wort, sein "Testament" für die Menschheit wissen, und das tun wir beide doch, so können wir doch sein Wort nicht in "Primar"- oder "Sekundarstufen" einteilen, und die "Maturisten" haben dann womöglich gar keine "Erbauung, Ermahnung, Zurechtbringung oder Stärkung und Ermunterung" nötig?

Warum? Es ist ja Sein Wille, der geschieht..!
Ich weiss nicht, worauf du hinaus willst.. Also, ich vermute was, aber lieg wahrscheindlich daneben.

In der von uns so geliebten gesamten hl.Schrift steht eben nichts davon, daß nur Neulinge im Glauben die Gemeinde nötig haben.
Dort lese ich vom Nichtverlassen der Gemeinde. Ich lese, daß Gott in seine Gemeinde gegeben hat allerlei Gaben und Dienste, so z.B. Eph.4, 11 Und er hat die einen als Apostel gegeben und andere als Propheten, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer,
12 zur Ausrüstung der Heiligen für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes Christi,
13 bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zur vollen Mannesreife, zum Maß der vollen Reife Christi.
Wozu sollten diese Gaben in die Gemeinde gegeben sein, wenn sich dort nur "Anfänger" träfen? Diese Stelle in Eph.4, sagt eindeutig, daß wir Alle Lehrlinge sind, bis wir "zum Maß der vollen Reife Christi" gelangt sind. Und dies ist bis zum Ende unseres irdischen Lebens nicht der Fall.
Leider ist es so, daß auch in den kleinsten Zellen der Christen, den Hauskreisen, den Hauskirchen auch solche Gläubige zu finden sind, die sich nicht unter die gesunde Lehre beugen* wollen, dies gilt gerade auch für die "Leiter" solcher Kreise.

Was willst du mir damit sagen?

Daß leider auch Hauskirchen oder auch Bibelkreise entstehen, weil Menschen mit Sonderlehren ihre Gemeinden verlassen haben, da solche Sonderlehren dort (zu Recht?) nicht geduldet wurden. So scharen sich womöglich andere "Unzufriedene", oder Anhänger dieser Sonderlehren um einen "Anführer", der durchaus auch eine Frau sein kann, der dann eben auch als Leiter fungiert. Es finden sich dort eben auch solche, die sich nicht unter die gesunde Lehre beugen wollen.

Bei den "Beugunwilligen" dürfen Zweifel geäußert werden, ob diese Christen nach der Schrift sind. Zumindest "beharren sie in Sünde", wenn sie sich auf Dauer gegen den Willen Gottes stellen.

Wie hat sich das bemerkbar gemacht?
Warst du selbst auch dort dabei?
Musst mir nicht Antworten, sind viele Fragezeichen ich weiss..ist halt meine Art.. :)

Das habe ich oben beantwortet: Nicht bereit zu sein, Sonderlehre aufzugeben, keine Ermahnungen anzunehmen etc.
Ich bin aus einer freien Gemeinde weggegangen, weil dort mit Duldung durch die Leiter übelste Dinge eingerissen waren, die das Zeugnis vor der Welt verlästerten und meine Ermahnungen als "engführend" abgelehnt wurden. Konkret ein Beispiel: der Jugendkreis "missionierte" sehr gerne in den großen Diskotheken unter Aufsicht der Jugendleiter. Leider mit dem Ergebnis, daß von Gemeindefernen berichtet wurde, daß die Betrunkensten in der Disco ausgerechnet Mitglieder dieses "christlichen Jugendkreises" gewesen seien. Dies geschah wiederholt.
Ich habe aber keinen "eigenen Laden" aufgemacht, sondern habe nach Gemeinschaft mit anderen Christen gesucht, wo das Wort Gottes einen höheren Stellenwert hatte als zuletzt.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Trolli » Mi 2. Jun 2010, 11:33

Ich bin auch noch da :D

Es wurde sehr viel geschrieben und auf alles kann ich nicht eingehen. Aber etwas möchte ich noch erwähnen:

Als ich vor 7 Jahren zum Glauben gekommen bin, wäre ich in einer Freikirche absolut überfordert gewesen. Ich hätte zum grössten Teil keine Ahnung gehabt, von was da gesprochen wird.

Ich wollte anfangs auch nicht unbedingt die Bibel lesen, die Bibel hatte bei mir nicht oberste Priorität, denn ich verstand die Verse nicht, Text zu kompliziert geschrieben etc., was mir auch heute nicht immer einfach scheint. Mir ging es am Anfang meines Christseins um das praktische Leben mit Gott. Wie sieht mein Alltag mit Gott aus, wie höre ich Gott, was ist sein Plan, hat er überhaupt ein Pan für mein Leben Fragen über Fragen....erst nach einem Jahr kam der Wunsch bei mir auf, die Bibel noch besser verstehen zu können, was ich jetzt tue, aber anfangs wollte ich hinaus in mein Leben mit Gott.

Und ich weiss, jeder ist vor Gott gleich, ob ich jetzt 2 Jahre im Glauben bin oder 40 Jahre, keiner ist besser oder hat irgendwas mehr nötig als der Andere. Im Gegenteil, ich mache oftmals die Erfahrung, dass "frische" Christen ein viel bewegteres/frischeres Leben mit Gott führen. Sie sind vielleicht noch nicht so die Bibelkenner und schlagen die Bibel nicht immer gleich am richtigen Ort auf, aber sie erzählen von ihren Erlebnissen mit Gott, die sie jeden Tag erleben und ihnen Kraft gibt. Sie tragen Gottesbeziehung ganz tief im Herzen und diese Liebe Gottes strahlen sie auch aus.

Gruss Trolli
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon sugi » Mi 2. Jun 2010, 13:18

Hi!

alegna hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Hi alegna,
Es ist irgendwie schade, dass du dich nicht mehr den Fragen gestellt hast..

Verstehe ich grad nicht, meinst Du den Fragen von Trolli, oder von Dir? Ich denke ich habe gesagt was es zu sagen gibt und irgendwann muss ich auch mal warten um zu sehen was noch kommt, und Du lässt in mir mehr Fragen offen als Du schliesst, deshalb hab ich mich auch etwas zurückgehalten, weil ich nicht so gut im Rätseln bin was der andere eigentlich meint oder von was er spricht.

Das habe ich alles oben geschrieben..!
Wenn du vllt liest, dann müsstest du weniger rätseln..wäre mir auf die länge auch zu Anstrengend.. ;)
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon wahrheit48 » Mi 2. Jun 2010, 13:47

Trolli hat geschrieben:Ich bin auch noch da :D

Als ich vor 7 Jahren zum Glauben gekommen bin, wäre ich in einer Freikirche absolut überfordert gewesen. Ich hätte zum grössten Teil keine Ahnung gehabt, von was da gesprochen wird.

Hallo Trolli,
da ist dann aber ganz schön "geschludert" worden in jener Gemeinde. Ich kenne das anders, mal abgesehen von den lange Zeit üblichen "Alpha-Kursen" landauf, landab.
Gerade wenn es einzelne Neubekehrte hat, hat sich bewährt, daß ein Gemeindeglied, das schon länger im Glauben steht, quasi eine "Patenschaft" übernimmt und mit dem Neuling "Griffe kloppt", d.h. die grundlegenden Dinge, wie Gemeinschaft der Glaubenden, Brotbrechen/Abendmahl, Taufe etc. über einen längeren Zeitraum anhand der Bibel bespricht, mit dem Neuling lernt. Daher auch die Gabe des "Lehrens".
Ich wollte anfangs auch nicht unbedingt die Bibel lesen, die Bibel hatte bei mir nicht oberste Priorität, denn ich verstand die Verse nicht, Text zu kompliziert geschrieben etc., was mir auch heute nicht immer einfach scheint.

Ja hat denn diese Gemeinde keine Bibelkreise angeboten? Ich erinnere mich an meine Anfangszeit. Da saß ich manchesmal auch in solch einem Kreis und verstand oft genug nur "Bahnhof". Da habe ich Fragen gestellt. Dies ist das gute Recht von "Anfängern"! Kein Mensch wird von ihnen erwarten können, daß sie gleich mit einem ausgeprägten Gebiß für "feste Nahrung" antreten. Nur darf man dann nicht zu stolz zum Fragen sein.
Mir ging es am Anfang meines Christseins um das praktische Leben mit Gott. Wie sieht mein Alltag mit Gott aus, wie höre ich Gott, was ist sein Plan, hat er überhaupt ein Pan für mein Leben Fragen über Fragen....erst nach einem Jahr kam der Wunsch bei mir auf, die Bibel noch besser verstehen zu können, was ich jetzt tue, aber anfangs wollte ich hinaus in mein Leben mit Gott.

Aber dieser von dir gewünschte Plan Gottes kommt ja nicht per Postbote, sondern steht in der Schrift. Und Anfänger im Glauben können da schon das Eine oder Andere mißverstehen, was sich durch Fragen vermeiden ließe. Hinaus ins Leben mit Gott ist wirklich eine wunderbare Einstellung. Was aber, wenn da draußen so seltsame Leute sind, die dir deinen Gott "um die Ohren hauen" wollen, dein Vertrauen in IHN erschüttern wollen, womit willst du ihnen begegnen, außer mit dem "Es steht geschrieben"?

Und ich weiss, jeder ist vor Gott gleich, ob ich jetzt 2 Jahre im Glauben bin oder 40 Jahre, keiner ist besser oder hat irgendwas mehr nötig als der Andere.

Abgesehen vom Schriftverständnis und auch Glaubenserfahrungen, darin gibt es unterschiedliche Entwicklungsstufen.
Im Gegenteil, ich mache oftmals die Erfahrung, dass "frische" Christen ein viel bewegteres/frischeres Leben mit Gott führen.


Ja, ja die "erste Liebe", das Feuer ist vom Verglühen immer bedroht.
Sie sind vielleicht noch nicht so die Bibelkenner und schlagen die Bibel nicht immer gleich am richtigen Ort auf,

Wenn es in einer Gemeinde hierfür natürlich "Fleißbildchen" gibt, für den/die Schnellste(n), kann ich deinen Frust schon nachvollziehen.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon sugi » Mi 2. Jun 2010, 13:49

Hi w48!

wahrheit48 hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:
wahrheit48 hat geschrieben:Hi sugi,
ich gehe doch wohl zurecht davon aus, daß du die ganze hl.Schrift als Gottes geoffenbartes und unfehlbares Wort achtest? Ja "Jesus allein genügt", da ja seine JüngerInnen allein durch sein Leiden und Sterben "gerechtfertigt", d.h. vor Gott richtig gemacht, seiner absoluten Heiligkeit genügend gemacht sind. Es braucht keine anderen Opfer, Rituale oder Anstrengungen, keine Ablässe, Sterbesakrament, Totenmessen u.ä. : Jesus allein genügt!

Also, da muss ich doch was klarstellen.. Nirgends sagte ich sowas wie in deinem Zitat!
(Unterstrichen und blau gemacht von mir ;) )

Dies ist als Erklärung des "Jesus allein genügt!" von mir geschrieben!

Und so willst du es stehen lassen?
Es sei dir gegönnt.. ;)


Weil das aber so ist, werden seine JüngerInnen IHN entsprechend lieben und ehren, auch vor der sichtbaren Welt. Sie werden als der sichtbare "Leib des Christus" vor die Welt treten.

..ja, genau so wie bei meinem Nächsten..!!

Sicher, da ja dein "Nächster" auch zu dieser Welt gehört, vor der die Christen den "Leib des Christus" bezeugen!

Mein Nächster ist jeder, der mir begegnet..!

Die Zersplitterung in viele kleine Gruppierungen und Grüppchen ist gewiss kein Mittel zur Ehre des EINEN HERRN. Daß es in der "Ökumene" oder evangelischen Allianz diesbezgl. auch Diskussionsbedarf hat, ist nicht Thema dieses threats.

Was hat das mit mir zutun?

Ächz, stöhn ... Mit der Zersplitterung hast du doch wohl zu tun, wenn du meinst, in keiner Gemeinde Anschluss suchen zu wollen!

Komische Schlussfolgerung!

Wenn in einem Hauskreis oder einer Hauskirche oder auch in einer "offiziellen" Gemeinde anderes gelehrt würde, würde ich unter Protest ausziehen (ich habe dies getan)!
Und dann scheint mir dein Gemeindeverständnis auch in anderen Punkten nicht ganz deckungsgleich mit der Schrift zu sein:

Wenn wir gerade dabei sind.. Wo steht denn in der Schrift irgendwas, was die Konfirmation betrifft?

Sorry, dies ist auch nicht Thema dieses threats. Wenn dich die "Konfirmation" stört, gäbe es genügend Alternativen, eine Gemeinde zu finden, die solches nicht praktiziert!

Es ist typisch! Wenn dich was stört, dann suchst du halt eine, die dies nicht praktiziert..!!

Hauptsache du gehst :!:

So hört sich das an..


sugi hat geschrieben:
Weisst du, wenn jemand daher kommt, und noch ganz frisch im Glauben ist..für diejenige finde ich es gut,
wenn man in eine Gemeinde geht.. Und ich rate dies sogar!

Wenn wir die gesamte hl. Schrift als Gottes geoffenbartes Wort, sein "Testament" für die Menschheit wissen, und das tun wir beide doch, so können wir doch sein Wort nicht in "Primar"- oder "Sekundarstufen" einteilen, und die "Maturisten" haben dann womöglich gar keine "Erbauung, Ermahnung, Zurechtbringung oder Stärkung und Ermunterung" nötig?

Warum? Es ist ja Sein Wille, der geschieht..!
Ich weiss nicht, worauf du hinaus willst.. Also, ich vermute was, aber lieg wahrscheindlich daneben.

In der von uns so geliebten gesamten hl.Schrift steht eben nichts davon, daß nur Neulinge im Glauben die Gemeinde nötig haben.

Das habe ich auch nicht so gesagt..!!
Es sind meine Worte.


Dort lese ich vom Nichtverlassen der Gemeinde. Ich lese, daß Gott in seine Gemeinde gegeben hat allerlei Gaben und Dienste, so z.B. Eph.4, 11 Und er hat die einen als Apostel gegeben und andere als Propheten, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer,
12 zur Ausrüstung der Heiligen für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes Christi,
13 bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zur vollen Mannesreife, zum Maß der vollen Reife Christi.
Wozu sollten diese Gaben in die Gemeinde gegeben sein, wenn sich dort nur "Anfänger" träfen? Diese Stelle in Eph.4, sagt eindeutig, daß wir Alle Lehrlinge sind, bis wir "zum Maß der vollen Reife Christi" gelangt sind. Und dies ist bis zum Ende unseres irdischen Lebens nicht der Fall.

Gibts Anfänger? Ist Geist nicht gleich Geist? :idea:

Was du aber daraus machst, ist eine Rollenverteilung..! Soweit ich das verstehe von dir..
Es geschieht alles über den Geist! Dies ist die Verbindung!

Leider ist es so, daß auch in den kleinsten Zellen der Christen, den Hauskreisen, den Hauskirchen auch solche Gläubige zu finden sind, die sich nicht unter die gesunde Lehre beugen* wollen, dies gilt gerade auch für die "Leiter" solcher Kreise.

Was willst du mir damit sagen?

Daß leider auch Hauskirchen oder auch Bibelkreise entstehen, weil Menschen mit Sonderlehren ihre Gemeinden verlassen haben, da solche Sonderlehren dort (zu Recht?) nicht geduldet wurden. So scharen sich womöglich andere "Unzufriedene", oder Anhänger dieser Sonderlehren um einen "Anführer", der durchaus auch eine Frau sein kann, der dann eben auch als Leiter fungiert. Es finden sich dort eben auch solche, die sich nicht unter die gesunde Lehre beugen wollen.

Und wo liegt deiner Meinung nach das Problem?

Zum Einen: ich habe es mir nicht selbst ausgesucht, wenn wir nach einer Zeit wieder gegangen sind..!
Manchmal merkten wir es schon vorher.. Oder am Anfang eines Gottesdienstes.. Liefen auch schon heraus, holten die Kinder und gingen..!!
Ich würde in keine Veranstaltung gehen..weil es mir dann zuviel wird!

Diese Gottesdienste, die hier überall angeboten werden..sagen mir nicht viel!
Sie gleichen mehr einer Organisation..!


Bei den "Beugunwilligen" dürfen Zweifel geäußert werden, ob diese Christen nach der Schrift sind. Zumindest "beharren sie in Sünde", wenn sie sich auf Dauer gegen den Willen Gottes stellen.

Wie hat sich das bemerkbar gemacht?
Warst du selbst auch dort dabei?
Musst mir nicht Antworten, sind viele Fragezeichen ich weiss..ist halt meine Art.. :)

Das habe ich oben beantwortet: Nicht bereit zu sein, Sonderlehre aufzugeben, keine Ermahnungen anzunehmen etc.

Ich wusste ja nicht, dass es diese Gemeinde betrifft.. ;)

Ich bin aus einer freien Gemeinde weggegangen, weil dort mit Duldung durch die Leiter übelste Dinge eingerissen waren, die das Zeugnis vor der Welt verlästerten und meine Ermahnungen als "engführend" abgelehnt wurden. Konkret ein Beispiel: der Jugendkreis "missionierte" sehr gerne in den großen Diskotheken unter Aufsicht der Jugendleiter. Leider mit dem Ergebnis, daß von Gemeindefernen berichtet wurde, daß die Betrunkensten in der Disco ausgerechnet Mitglieder dieses "christlichen Jugendkreises" gewesen seien. Dies geschah wiederholt.

.

Widerspiegelt ein Kirchengänger mehr aus?
Das sei Ferne!!


Ich habe aber keinen "eigenen Laden" aufgemacht, sondern habe nach Gemeinschaft mit anderen Christen gesucht, wo das Wort Gottes einen höheren Stellenwert hatte als zuletzt.

Mit Jesus zu Leben, ist mehr als nur in die Kirche zu gehen!!

Es ist eine Beziehung, die im Alltag geführt wird..!!

Es ist für mich das normalste überhaupt, immer und als erstes an Jesus zu denken.. Ich kenn es nicht anders!
Das geht schon über 25 Jahre so..und, Er hat mich noch nie im Stich gelassen!

Wir können Ihm vertrauen, kann Er auch uns?
Nichts für ungut, lieber wahrheit48, freut mich, mich mit dir auszutauschen..es ist doch wirklich immer interessant!
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
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Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

Spr.3,5-6
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Oli4 » Mi 2. Jun 2010, 14:50

sugi hat geschrieben:Mit Jesus zu Leben, ist mehr als nur in die Kirche zu gehen!!

Es ist eine Beziehung, die im Alltag geführt wird..!!

Es ist für mich das normalste überhaupt, immer und als erstes an Jesus zu denken.. Ich kenn es nicht anders!
Das geht schon über 25 Jahre so..und, Er hat mich noch nie im Stich gelassen!

Hoi Sugi :))

Wenn ich deine Signatur sehe so finde ich es wichtig zu sehen, dass es nicht darum geht Menschen nicht vertrauen zu dürfen, zu sollen, zu können, sondern dass das 'Ur'vertrauen (wenn ich dieses ausgelatschte Wort verwenden darf) sich auf Gott beziehen muss (zuerst ER, inhaltlich durch Sein Wort).
Genauso wie im Doppelgebot der Liebe Gott zuerst und gleichermassen die Menschen genauso stark geliebt werden wollen, genau so ist es biblisch, Gemeinschaft nicht alleine mit Gott zu haben sondern auch mit all meinen Mitmenschen, ganz besonders und speziell mit meinen geistlichen Geschwistern. Das kann und darf auf ganz unterschiedliche Weise wo, wann und wie geschehen, solange es dabei sich an den biblischen Weisen und Lehren orientiert und nicht aus einer Flucht vor persönlich unangenehmen Auseinandersetzungen motiviert herkommt.

Was ich sagen möchte: Das eine schliesst das andere nicht aus, egal was ich persönlich erlebt habe, erlebe oder noch mit diesen ebenso Unvollkommenen Menschen erleben werde oder nicht. -> Gott erlebt aus gegenseitlicher Sicht an uns unvollkommenen Heiligen jeden Tag wieder Neues Fehlerhaftes und ER stösst uns dabei nie weg, Er geht nie weg. Genauso wäre es Idealfall unseres zwischenmenschlichen Gemeinschaftslebens, wie wir mit unseren Geschwistern im Herrn, ob Gross oder Klein, Alt oder Jung, sympathisch oder "nicht so mein Fall", umgehen dürfen.
Es ist etwas, was uns auf rein menschlicher Ebene täglich prüft, täglich lehrt, täglich belehrter macht. Lassen wir es nicht sausen, diese Chance des aneinander lernens und lernen Liebe und Barmherzigkeit an Geschwistern zu leben. Es ist ein wichtiger Teil des persönlichen geistlichen Wachstums, nebst Faktor Zeit und dem alles überwiegenden 'Faktor' der Gnade Gottes :praise:

Seine Gnade trägt, hält, führt und lehrt uns.
:umarm:
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon wahrheit48 » Mi 2. Jun 2010, 15:19

sugi hat geschrieben:Hi w48!

wahrheit48 hat geschrieben:
In der von uns so geliebten gesamten hl.Schrift steht eben nichts davon, daß nur Neulinge im Glauben die Gemeinde nötig haben.

Das habe ich auch nicht so gesagt..!!
Es sind meine Worte.

Was nun? Kann man Worte machen und dennoch nichts gesagt haben? Abgesehen von jenen Leuten, die selbst mit vielen Worten nichts mitzuteilen haben! Damit bist nicht du gemeint!
Doch zur Erinnerung:
sugi hat geschrieben:(von sugi » Fr 28. Mai 2010, 13:29)Weisst du, wenn jemand daher kommt, und noch ganz frisch im Glauben ist..für diejenige finde ich es gut,
wenn man in eine Gemeinde geht.. Und ich rate dies sogar!




Dort lese ich vom Nichtverlassen der Gemeinde. Ich lese, daß Gott in seine Gemeinde gegeben hat allerlei Gaben und Dienste, so z.B. Eph.4, 11 Und er hat die einen als Apostel gegeben und andere als Propheten, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer,
12 zur Ausrüstung der Heiligen für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes Christi,
13 bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zur vollen Mannesreife, zum Maß der vollen Reife Christi.
Wozu sollten diese Gaben in die Gemeinde gegeben sein, wenn sich dort nur "Anfänger" träfen? Diese Stelle in Eph.4, sagt eindeutig, daß wir Alle Lehrlinge sind, bis wir "zum Maß der vollen Reife Christi" gelangt sind. Und dies ist bis zum Ende unseres irdischen Lebens nicht der Fall.

Gibts Anfänger? Ist Geist nicht gleich Geist? :idea:

Was du aber daraus machst, ist eine Rollenverteilung..! Soweit ich das verstehe von dir..
Es geschieht alles über den Geist! Dies ist die Verbindung!

Die "Frischlinge" sind doch deiner Tastatur entschlüpft :-P und du hast auch recht damit, diese gibt es in der Tat: Hebr.5, 12 Denn während ihr der Zeit nach Lehrer sein solltet, habt ihr wieder nötig, dass man euch lehre, was die Anfangsgründe der Aussprüche Gottes sind; und ihr seid solche geworden, die Milch nötig haben und nicht feste Speise.
13 Denn jeder, der noch Milch genießt, ist richtiger Rede unkundig, denn er ist ein Unmündiger;
14 die feste Speise aber ist für Erwachsene, die infolge der Gewöhnung geübte Sinne haben zur Unterscheidung des Guten wie auch des Bösen.
oder 1.Ko.3, 1 Und ich, Brüder, konnte nicht zu euch reden als zu Geistlichen, sondern als zu Fleischlichen, als zu Unmündigen in Christus.
2 Ich habe euch Milch zu trinken gegeben, nicht feste Speise; denn ihr konntet sie noch nicht vertragen. Ihr könnt es aber auch jetzt noch nicht,
3 denn ihr seid noch fleischlich.

Auch hier zur Erinnerung:
sugi hat geschrieben:von sugi » Sa 29. Mai 2010, 12:04
alegna hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:
Weisst du, wenn jemand daher kommt, und noch ganz frisch im Glauben ist..für diejenige finde ich es gut,
wenn man in eine Gemeinde geht.. Und ich rate dies sogar!


Also für einen "Frischling" ist Gemeinde gut und löblich,


..ja, er braucht "Milch"!!




Was willst du mir damit sagen?

Daß leider auch Hauskirchen oder auch Bibelkreise entstehen, weil Menschen mit Sonderlehren ihre Gemeinden verlassen haben, da solche Sonderlehren dort (zu Recht?) nicht geduldet wurden. So scharen sich womöglich andere "Unzufriedene", oder Anhänger dieser Sonderlehren um einen "Anführer", der durchaus auch eine Frau sein kann, der dann eben auch als Leiter fungiert. Es finden sich dort eben auch solche, die sich nicht unter die gesunde Lehre beugen wollen.

Und wo liegt deiner Meinung nach das Problem?

:roll: :?
Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft.(1.Ko.1,18)
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