Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Freikirchen, freie Gemeinden jeglicher Art, verschiedenste christliche Missionsgesellschaften und Hilfswerke

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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon wahrheit48 » So 23. Mai 2010, 20:27

sugi hat geschrieben:
wahrheit48 hat geschrieben:Und hierin widerspreche ich "alegna" wie "Sugi":
Wer sich von der Retterliebe heimgeholt weiß, wird begierig sein, anderen Geretteten behilflich zu sein, mit ihnen Gemeinschaft zu haben und ihnen nach Kräften zu dienen. Das womöglich Wochen oder gar Monate und Jahre währende "Solochrischtentum" passt nicht in den Plan Gottes!
lg.w48

Hi wahrheit!

Gibt es bei dir nur:
Gemeinde=Gemeinschaft!
Keine Gemeinde=Solochrist!

Hallo sugi,
möchte doch gerne klar stellen, daß ich mein Verständnis von "Gemeinde der Glaubenden" bereits klar definiert hatte:
wahrheit48 hat geschrieben:"Gemeinde" ist überall auf der Welt: der weltweite Leib des Jesus Christus, an dem die einzelnen Glaubenden "Glieder" sind: Hand, Fuß, Auge, Ohr, ja Fingerglied, Mittelhandknochen, Zehe, Schienbein, Wadenbein ... kein Glied am menschl. Körper wäre etwas ohne das andere Glied. Erst das Zusammenwirken aller "Einzelteile" eines Menschen macht diese zu einem "Körper".
So wie sich dieser "Körper" weltweit darstellt, stellt er sich auch national und lokal dar: die einzelnen Glaubenden bilden auch hier die Gemeinde/Versammlung des Christus, unabhängig von den "Kirchengemeinden" in denen sie (eingeschriebene?) Mitglieder sind.

Die Glaubenden vor Ort (lokal) werden untereinander Gemeinschaft pflegen, gerade auch dann, wenn sie in ihren jeweiligen (organisierten) Kirchengemeinden kein schriftgemäßes Verhalten vorfinden! Nur ein Beispiel: mit wem sollen sie das Brot/Abendmahl teilen, wenn sie wissen, daß z.B. auch Ehebrecher, oder andersweitig in der Sünde Verharrende am Abendmahl teilnehmen?
Aber Gemeinschaft ist Gottes Wille!
sugi hat geschrieben:Schade!! Denn, ich kann dir sagen, dass meine "begierde" darauf beläuft, mich von Gott verändern zu lassen..

Das ist eine schöne "Begierde", ohne jeden Zweifel und darum bin ich auch überzeugt, daß eine solche Veränderung u.a. auch darin besteht, die Gemeinschaft mit anderen Glaubensgeschwistern zu suchen. Denn die Gemeinschaft seiner Kinder ist auch Gottes Wille! Insofern hätte ich nicht die Freiheit, einem Fragenden zu erklären, daß dies nicht so wichtig sei.
sugi hat geschrieben:Und wer sagt denn, dass jemand, der in keine Gemeinde geht, nicht für andere behilflich sein will?
Woher holst du das?

Behilflich sein kann ich selbstverständlich allen Menschen in irgendeiner Form. Aber als Glaubende(r) bin ich zunächst einmal Gott und dann meinen Mitglaubenden gegenüber verpflichtet, dem "Hause Gottes"! Diesen darf es nicht mangeln.
Darum z.B. auch die Warnung, die Versammlungen nicht leichtfertig zu verlassen/versäumen. Oder 1.Ko.14, 26 Was ist nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Offenbarung, hat eine Sprachenrede, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung.
In der Gemeinschaft erhalte ich Unterweisung wie Erbauung und bin auch selbst Werkzeug Gottes zur Unterweisung oder Erbauung der anderen Glaubenden.
Wenn ich nicht dahin gehe, mangelt es den Anderen an etwas.
Bevor nun hier wieder einige, sich mir besonders "verpflichtet" fühlende user (hallo Lichtenberg) meinen, ich würde "zu groß" von mir denken: ich gehe nicht dahin, weil ich "etwas zu sagen habe", sondern weil ich erwarte, daß Gott mir in den Glaubensgeschwistern begegnen wird, sei es daß ich ein Wort der Ermahnung erhalten soll oder selbst durch ein von IHM geschenktes Wort zur Erbauung der Glaubensgeschwister beitragen soll. Ich will diese Gemeinschaft, weil Gott mir auch dadurch "dient". (Wäre mal interssant den Begriff "Gottesdienst" unter diesem Aspekt zu diskutieren ;) )

sugi hat geschrieben:Merkst du eigentlich auch, wie du alles von aussen beurteilst?!
Und genau in diesen Momenten ist es tröstlich zu wissen, dass Gott nicht aufs äussere schaut..

Dies tröstet auch mich immer wieder, vielleicht denke und schreibe ich einfach zu kompliziert. Ich beurteile gewiss nicht "von aussen", dafür habe ich schon viel zu viele "Pferde k***** sehen", sprich viel zu viele Glaubende Schiffbruch erleiden gesehen.
Allerdings und damit möchte ich zum eingangs erwähnten zurückkommen: die Pflege der Gemeinschaft mit anderen Glaubenden ist keine "Äußerlichkeit"!
Der Herr ist mit Dir
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon wahrheit48 » So 23. Mai 2010, 20:39

jes_25913 hat geschrieben:Jeder Mensch muss sich in der Spätzeit, in der wir uns befinden, und manche Auffassungen schon richtig betoniert sind, selbst den Weg erleuchten können.

Jesus Christus spricht: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich."
Und nun warte ich auf die Tranfunzeln, die diesen Weg "erleuchten können"!
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon sugi » So 23. Mai 2010, 21:24

Wahrheit48! Gott schickt Menschen vorbei.. Erlebst du das nicht in deinem Leben? Immer und überall..
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon wahrheit48 » So 23. Mai 2010, 21:29

sugi hat geschrieben:Wahrheit48! Gott schickt Menschen vorbei.. Erlebst du das nicht in deinem Leben? Immer und überall..

Hallo sugi,
weiß nicht, worauf du dies beziehst?
Wenn es die "Tranfunzeln" betreffen sollte: nicht nur solche sind bei mir schon vorstellig geworden, sondern sogar "Irrlichter" :roll: !
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon sugi » So 23. Mai 2010, 21:44

wahrheit48 hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Wahrheit48! Gott schickt Menschen vorbei.. Erlebst du das nicht in deinem Leben? Immer und überall..

Hallo sugi,
weiß nicht, worauf du dies beziehst?
Wenn es die "Tranfunzeln" betreffen sollte: nicht nur solche sind bei mir schon vorstellig geworden, sondern sogar "Irrlichter" :roll: !
lg.w48

Nein wahrheit!
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon wahrheit48 » So 23. Mai 2010, 21:49

sugi hat geschrieben:
wahrheit48 hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Wahrheit48! Gott schickt Menschen vorbei.. Erlebst du das nicht in deinem Leben? Immer und überall..

Hallo sugi,
weiß nicht, worauf du dies beziehst?
Wenn es die "Tranfunzeln" betreffen sollte: nicht nur solche sind bei mir schon vorstellig geworden, sondern sogar "Irrlichter" :roll: !
lg.w48

Nein wahrheit!

O.k. dann war es die Sache mit der Gemeinschaft:
Sicher erlebe ich das hin und wieder, aber eher selten. Vielmehr erlebe ich die Aufforderung selbst "zu gehen", an die Hecken und Zäune oder zu anderen Glaubensgeschwistern.
Sei herzlich gegrüßt
w48
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon kingschild » So 23. Mai 2010, 22:05

Trolli hat geschrieben:Was versteht ihr genau unter "Gemeinde"?


Hallo Trolli

Ich habe mal eine Gegenfrage. Was verstehst Du unter dem?

Apg 2:42 Sie blieben aber beständig in der Apostel Lehre und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.

Ob diese Gemeinschaft nun eine grosse oder eine kleine ist spielt für mich eigentlich nicht so eine Rolle aber eine verbindliche Gemeinschaft war es schon und die ersten Apostel die hatten noch viel engere Gemeinschaft als das was wir heute kennen. Ich glaube das jeder eine Gemeinschaft finden kann wo er sich zuhause fühlt und eben auch mit seinen Gaben dienen kann und Ihm gedient wird.

God bless
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Lichtenberg » Mo 24. Mai 2010, 09:25

Pilgrim hat geschrieben:
Lichtenberg hat geschrieben:…du konzipierst hier (wieder einmal) deine Privatbotschaften als Gottes einzig wahren Willen…

Und das ist Gottes Wille, daß "wir nicht unsere eigene Versammlung verlassen, wie es einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen - umsomehr wir den Tag herannahen sehen!" (Hebräer 10:25)…denn Gläubige werden ohne die Ermutigung anderer Gläubigen nie eine vollständige geistige Reife erlangen…1.Korinther 12:21-26… :idea:


Versteckt hinter Wörtern als Masken dürfen wir alles sagen, vorausgesetzt – das naiv Affektkontrollierte im biblisch Parabolischen ergibt auch einen Sinn. Ich weiß ja nun, das du mir die Reise in das so süße U ein wenig verschönern möchtest, allerguteste Pilgrimmin, aber mit den fliegenden Bildern und verslichen Blaupausen der biblischen Technokraten/Innen kann ich trotzdem und weiterhin nichts anfangen.

Ich sehe im göttlichen Grundlagenvertrag natürlich keine Pulp Fiction, aber in den Neopropheten durchaus deren Vertreter eben dieses seelenlosen Pulp. Soll heißen – die Retardierung sinnverhafteter biblischer Allgemeinplätze fiel dir noch niemals allzu schwer, konnte aber deine biblische fundierte Fremdenfeindlichkeit trotzdem nicht überspielen. Das ist nicht gut, das ist nicht fein und schön ist es auch nicht, Pilgrim.
Also doch nur wieder - Jesus bug und danach drollige Schmolllippen?

Gut, soweit, hoffe ich doch jetzt einmal.
Aber sage mir doch bitte, Pilgrim, wo Gott schrieb, das der Mensch als solcher, in eine Freikirche gehen soll, muss, möchte, oder auch möchten muss?
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon alegna » Mo 24. Mai 2010, 09:48

Lichtenberg hat geschrieben: das der Mensch als solcher, in eine Freikirche gehen soll, muss, möchte, oder auch möchten muss?

Nun, diese Frage sehen wir auch beantwortet, wenn wir das Leben Jesu betrachten.
Oder Seine Jünger, und als solche betrachten sich Christen doch..... :arrow: :idea:
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Lichtenberg » Mo 24. Mai 2010, 10:02

alegna hat geschrieben:
Lichtenberg hat geschrieben: das der Mensch als solcher, in eine Freikirche gehen soll, muss, möchte, oder auch möchten muss?

Nun, diese Frage sehen wir auch beantwortet, wenn wir das Leben Jesu betrachten.
Oder Seine Jünger, und als solche betrachten sich Christen doch..... :arrow: :idea:


Diese Antwort ist leider etwas oberflächlich, Alegna, denn sie beantwortete meine Frage nicht.

Erinnert mich immer an dieses menschenferne Separate but equal.
Oder du erkennst die Religionsfreiheit als eines der elementaren Grund- und Menschenrechte an?
Also das hier dann:

Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

„Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen in der Öffentlichkeit oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung eines Ritus zu bekunden.“

Erkennst du das an?
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon jes_25913 » Mo 24. Mai 2010, 10:02

wahrheit48 hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Jeder Mensch muss sich in der Spätzeit, in der wir uns befinden, und manche Auffassungen schon richtig betoniert sind, selbst den Weg erleuchten können.

Jesus Christus spricht: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich."
Und nun warte ich auf die Tranfunzeln, die diesen Weg "erleuchten können"!
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Ja, meine liebe "Wahrheit", dann hast Du wohl das Gleichnis von Jungfrauen nicht verstanden? Na, macht ja nichts, man muss ja nichts genau nehmen. Hauptsache man hat seine Meinung. und diffamiert anderen, die dieser nicht entsprechen. :mrgreen:
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Lichtenberg » Mo 24. Mai 2010, 10:11

wahrheit48 hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Jeder Mensch muss sich in der Spätzeit, in der wir uns befinden, und manche Auffassungen schon richtig betoniert sind, selbst den Weg erleuchten können.

Jesus Christus spricht: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich."
Und nun warte ich auf die Tranfunzeln, die diesen Weg "erleuchten können"!
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Ohne diese schon langsam inflationierende Diffamierung scheint es bei dir keine Diskussionsgrundlage zu geben, nicht wahr Wahrheit48?

Tranzfunzeln, mhhh, war eigentlich zu erwarten, diese hinneigende Nächstenliebe.

Lese ich deine Beiträge, dann bist du einer derjenigen, die diesen Weg, die Verkündung und das Verständnis dieses:

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.


eher verdunkelt.
Denn wer andere Menschen als Tranfunzel benamet, der sollte dann genug Tran in seiner Funzel haben, wenn...
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Gnu » Mo 24. Mai 2010, 10:19

Lichtenberg hat geschrieben:Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

„Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen in der Öffentlichkeit oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung eines Ritus zu bekunden.“

In der Schweiz gilt das glaublich noch nicht, sonst gäbe es Zielkonflikte mit dem öffentlichen Anstand, so von wegen Ritus & Co. Denk mal, was sie mit Adam aus Eden tun würden, so ohne Feigenblatt. Soll ja in Münster / Deutschland nach der Reformation schon mal vorgekommen sein. Alle verbrannt. Kirchengeschichte zensuriert.
Ich bin kein Freund langer Forenbeiträge, ich habe lieber lange Bärte.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon alegna » Mo 24. Mai 2010, 10:25

Lichtenberg hat geschrieben:Oder du erkennst die Religionsfreiheit als eines der elementaren Grund- und Menschenrechte an?

Was hat das jetzt mit dem Thema zu tun, Lichtenberg, ich weiss Du hörst es nicht gerne, aber Christen und ich meine wirklich Christen sind nicht dazu Christen geworden damit sie alleine durchs Leben schippern, sie sind in eine Gemeinschaft berufen, in dieser Gemeinschaft/Versammlung/Gemeinde sind sie aufgefordert ihre vom HG verteilten Gaben einzubringen zur Erbauung der Gemeinde/des Einzelnen, hier werden sie in der Schrift unterwiesen, und erfahren selbst Erbauung durch andere. Jesus kam als Diener, Er diente den Jüngern und den Menschen, Er unterwies Seine Jünger in der Lehre wie es die Schrift schrieb, wie guter Lichtenberg will ein Christ dies alles tun und selbst erleben, wenn er alleine bleiben will und sich keiner Gemeinschaft anzuschliessen bereit ist? War Jesus ein Einzelgänger, waren Seine Jünger alleine unterwegs, trafen sie sich nicht in Versammlungen????
Wie will ein Christ das Abendmahl feiern zum Gedenken an Jesus, alleine?
Lichtenberg hat geschrieben:Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

„Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen in der Öffentlichkeit oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung eines Ritus zu bekunden.“


Und? Ein Christ sollte sich immer und zuallererst fragen, was würde Jesus wollen? Was dient der Gemeinde? Es geht nicht immer nur um mich persönlich, es geht um das was Jesus will, Er will Seine Gemeinde bauen und innerhalb dieser werden Christen das erleben was es heisst eine Gemeinde zu sein.
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Lichtenberg » Mo 24. Mai 2010, 10:49

alegna hat geschrieben:
Lichtenberg hat geschrieben:Oder du erkennst die Religionsfreiheit als eines der elementaren Grund- und Menschenrechte an?

Was hat das jetzt mit dem Thema zu tun, Lichtenberg, ich weiss Du hörst es nicht gerne, aber Christen und ich meine wirklich Christen sind nicht dazu Christen geworden damit sie alleine durchs Leben schippern, sie sind in eine Gemeinschaft berufen, in dieser Gemeinschaft/Versammlung/Gemeinde sind sie aufgefordert ihre vom HG verteilten Gaben einzubringen zur Erbauung der Gemeinde/des Einzelnen, hier werden sie in der Schrift unterwiesen, und erfahren selbst Erbauung durch andere.


Danke, für deine ausführliche Antwort, gute Alegna.

Es geht mir um die Freikirche, allein um das Themenentsprechende - Freikirche.
Verstehst du, Alegna?

Wenn Gemeinschaft der Gläubigen in Jesus Christus, warum dann allein die Freikirche?
Also dem Thema gemäß!

Kann ein Christ nicht in der jeder Geimeinschaft dann - Gemeinschaft mit Jesus Christus haben?
Muss es unbedingt eine oder DIE Freikirche sein? Eine christliche Gemeinschaft etwas "neueren" Datums dann, die sich wohl für allgemeinverbindlich hält.

Lichtenberg hat geschrieben:Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

„Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen in der Öffentlichkeit oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung eines Ritus zu bekunden.“



Und? Ein Christ sollte sich immer und zuallererst fragen, was würde Jesus wollen? Was dient der Gemeinde? Es geht nicht immer nur um mich persönlich, es geht um das was Jesus will, Er will Seine Gemeinde bauen und innerhalb dieser werden Christen das erleben was es heisst eine Gemeinde zu sein.


Kurz hierzu:
Eine menschliche Gruppierung, die die Menschenrechte nicht anerkennt, eine menschliche Gemeinschaft dann, die die Menschenrechte nicht anerkennt noch anerkennen will und ein Mensch, der die allgemeinen Menschenrechte nicht anerkennt, der oder die Gemeinschaft, oder der Mensch, der hat sich selbst außerhalb der universell verbindlichen Menschlichkeit gestellt.
Denn das Experiment Jesus scheiterte ebenso wie der "Allah - Entwurf".
Wenn Christen, oder der Islam, meinen, die Menschenrechte nicht anerkennen zu müssen, so ist das ihre Angelegenheit, denn als menschlich, als wirklich liebend und menschlich empfand ich das Christentum (noch den Islam) eher selten bis nie, aber dann müssen sich Christen auch über die Folgen dieser Ablehnung im klaren sein, heute mehr denn je.
Das Christentum kannte des Menschen ureigenste Rechte nie, das Christentum verweigerte dem Menschen vielmehr seine ureigensten Rechte und genauso sehe ich diese Religion in ihrem so extrem bizarren und fundamentalen Selbstverständnis - im ewig sturen Beharren der menschenfernen Gestrigkeit.

Sola Dogma..., das kann nicht gutgehen, Alegna.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Lichtenberg » Mo 24. Mai 2010, 10:52

Gnu hat geschrieben:
Lichtenberg hat geschrieben:Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

„Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen in der Öffentlichkeit oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung eines Ritus zu bekunden.“

In der Schweiz gilt das glaublich noch nicht, sonst gäbe es Zielkonflikte mit dem öffentlichen Anstand, so von wegen Ritus & Co. Denk mal, was sie mit Adam aus Eden tun würden, so ohne Feigenblatt. Soll ja in Münster / Deutschland nach der Reformation schon mal vorgekommen sein. Alle verbrannt. Kirchengeschichte zensuriert.


Das ist aber nicht die Zukunft, gutes Gnu.
(Gott sei Dank nicht, hätte ich bald geagt!)
Religionen sind auch einem Wandel unterworfen und Gott agiert auch, also auch in der Geschichte der Menschheit.
(Also auch in der Schweiz.)

:lol:

Meinst nicht auch, gutes Gnu?
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon alegna » Mo 24. Mai 2010, 11:07

Lichtenberg hat geschrieben:Es geht mir um die Freikirche, allein um das Themenentsprechende - Freikirche.
Verstehst du, Alegna?

Wenn Gemeinschaft der Gläubigen in Jesus Christus, warum dann allein die Freikirche?
Also dem Thema gemäß!

Nein, es muss keine Freikirche sein! Meine Erfahrung ist einfach, dass die Wortverkündigung in den Freikirchen besser ist als in der Landeskirche, aber....es gibt da und dort gute und schlechte.
Das Christentum kannte des Menschen ureigenste Rechte nie, das Christentum verweigerte dem Menschen vielmehr seine ureigensten Rechte und genauso sehe ich diese Religion in ihrem so extrem bizarren und fundamentalen Selbstverständnis - im ewig sturen Beharren der menschenfernen Gestrigkeit.

Du redest von ureigensten Rechte?
Wer hat die denn gegeben? Der Mensch oder Gott?
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon kingschild » Mo 24. Mai 2010, 12:40

Lichtenberg hat geschrieben: „Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen in der Öffentlichkeit oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung eines Ritus zu bekunden.“

Kurz hierzu:
Eine menschliche Gruppierung, die die Menschenrechte nicht anerkennt, eine menschliche Gemeinschaft dann, die die Menschenrechte nicht anerkennt noch anerkennen will und ein Mensch, der die allgemeinen Menschenrechte nicht anerkennt, der oder die Gemeinschaft, oder der Mensch, der hat sich selbst außerhalb der universell verbindlichen Menschlichkeit gestellt. .


Das Menschenrecht sagt aber das jeder Anspruch hat auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit also darf eigentlich eine Relgionsgemeinschaft auch glauben das jeder der den falschen Weg beschreitet, von Gott den gerechten Lohn bekommen wird oder gibt es da schon Ausnahmen ihm Menschenrecht oder arbeitet man bereits an den Ausnahmen?

Off 22:12 Und siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, zu geben einem jeglichen, wie seine Werke sein werden.

Lichtenberg es ist doch klar das jeder glauben und lehren darf was er will solange er seinen Mitmenschen nicht mit Gewalt zwingt daselbe zu tun. Jeder Mensch kann frei entscheiden ob er etwas annehmen will oder verwerfen will. Es muss nicht zwingend eine Freikirche sein aber es sollte eine Gemeinschaft sein die in der Lehre der Apostel bleibt. Dies wäre dann das Kriterium das von der Bibel her erfüllt sein sollte. Wenn jemand dieses Kriterium verwirft dann darf er das.

Denn das Experiment Jesus scheiterte ......


Erstens war es kein Experiment, zweitens wurde es zu Ende gebracht. Das Experiment zu lieben, zu vergeben, in der Wahrheit zu wandeln, seine Feinde zu lieben, sanfmütig und barmherzig zu sein, Ehrfürchtig vor Gott ist nicht gescheitert. Was gescheitert ist das Experiment Humanismus das in der Weltkirche kläglich seinem Untergang entgegen rennt.

Wenn Christen, oder der Islam, meinen, die Menschenrechte nicht anerkennen zu müssen, so ist das ihre Angelegenheit, denn als menschlich, als wirklich liebend und menschlich empfand ich das Christentum (noch den Islam) eher selten bis nie, aber dann müssen sich Christen auch über die Folgen dieser Ablehnung im klaren sein, heute mehr denn je.
Das Christentum kannte des Menschen ureigenste Rechte nie, das Christentum verweigerte dem Menschen vielmehr seine ureigensten Rechte und genauso sehe ich diese Religion in ihrem so extrem bizarren und fundamentalen Selbstverständnis - im ewig sturen Beharren der menschenfernen Gestrigkeit.


Die Christen anerkennen die Menschenrechte aber ob das Humanistische Menschenrecht Gesetz in Zukunft auch für die Christen gelten wird das werden wir sehen. Du Lichtenberg bringst ein Gesetz in die Thematik hinein aber gerade dem Christentum und dem Islam willst Du dies nicht zur Anwendung bringen:

„Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit;" Entweder gilt dies für alle oder die Humanisten Clubs müssen mal überlegen wie sie die Ausnahme Regeln dann definieren wollen, damit man dann die Christen wieder verfolgen kann. Ich bin mir sicher sie werden Antworten finden denn so steht es in der Offenbarung geschrieben.

Das Christentum ist auf dem aufgebaut das jeder tun und lassen darf was er will und das jeder seinen gerechten Lohn dafür bekommen wird von Gott. Christus will aber das der Mensch durch Christus sich trennen kann von dem was Ihm dem Tod bringt und dabei werden einige Sünden beim Namen genennt die gemäss Weltgesetz zum Grundrecht des Menschen gehören und gemäss Gottes Gesetz dann Gericht zur Folge haben wird. Die Nachfolger Christus wollen nicht mehr als Christus. Solange aber die Religionsfreiheit im Menschenrecht verankert ist werden wir über diese Sünden sprechen und auch dann wenn wir es gemäss Grundgesetz nicht mehr dürfen werden wir über das was uns Gott offenbarte nicht schweigen.

Sola Dogma..., das kann nicht gutgehen, Alegna.


Lichtenberg nicht zwingend Freikirche, aber wer Gottes Dogma verwirft zugunsten der Menschlichen Dogmen der Weltclubs, für den wird es wahrlich nicht gut gehen. Man kann nicht Gottes Dogma als schlecht verwerfen und dann ein Humanistisches Dogma aufstellen und meinen das führe dann zum Erfolg. So ist und bleibt am Ende nicht mehr übrig als ein haufen Dogmatiker die Christen und Juden verfolgen und alles was sich Ihrer neuen Weltordnung in den Weg stellt, genau so ist es prophezeit und genau so wird es kommen.

God bless
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon wahrheit48 » Mo 24. Mai 2010, 13:56

Lichtenberg hat geschrieben:Oder du erkennst die Religionsfreiheit als eines der elementaren Grund- und Menschenrechte an?
Also das hier dann:

Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

„Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen in der Öffentlichkeit oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung eines Ritus zu bekunden.“

Erkennst du das an?

So wie jener Mensch vor der Mattscheibe sich über das Werbefernsehen aufregt, das gegen die gesetzlich verbriefte Gedanken- und Gewissensfreiheit verstoße, da es ihn zu manipulieren versuche.
Genausowenig wie das Werbefernsehen unaufgefordert in unsere Wohnungen kommt, genausowenig kommen die Gedanken der Christen unaufgefordert zu dir lieber Lichtenberg. Wenn du allerdings unter Religionsfreiheit verstehen solltest, daß Religion in der Gesellschaft nichts zu suchen habe: auch die Überzeugung der Atheisten (Weltanschauung) wird durch jenen Artikel 18 geschützt!
Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft.(1.Ko.1,18)
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon wahrheit48 » Mo 24. Mai 2010, 14:05

jes_25913 hat geschrieben:
wahrheit48 hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Jeder Mensch muss sich in der Spätzeit, in der wir uns befinden, und manche Auffassungen schon richtig betoniert sind, selbst den Weg erleuchten können.

Jesus Christus spricht: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich."
Und nun warte ich auf die Tranfunzeln, die diesen Weg "erleuchten können"!
Wie wäre es mit dir _12345?
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Ja, meine liebe "Wahrheit", dann hast Du wohl das Gleichnis von Jungfrauen nicht verstanden? Na, macht ja nichts, man muss ja nichts genau nehmen. Hauptsache man hat seine Meinung. und diffamiert anderen, die dieser nicht entsprechen. :mrgreen:

Sorry,
als Vertreter einer Reinkarnationslehre hätt ich mir an deiner Stelle ein besseres Gleichnis ausgesucht: Der Bräutigam kommt nur einmal, um die vorbereiteten Jungfrauen mit zum Hochzeitsmal zu nehmen. Jene mit den erloschenen Lampen erhalten keine zweite Chance! Es geht in diesem Gleichnis ums "Bereitsein", wenn der Ruf erschallt "Der Bräutigam kommt"!
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Lichtenberg » Mo 24. Mai 2010, 14:37

alegna hat geschrieben:
Wer hat die denn gegeben? Der Mensch oder Gott?


Der Mensch, Alegna, einen Gott sah ich in meinem Leben noch nicht.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon wahrheit48 » Mo 24. Mai 2010, 14:41

Lichtenberg hat geschrieben:
wahrheit48 hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Jeder Mensch muss sich in der Spätzeit, in der wir uns befinden, und manche Auffassungen schon richtig betoniert sind, selbst den Weg erleuchten können.

Jesus Christus spricht: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich."
Und nun warte ich auf die Tranfunzeln, die diesen Weg "erleuchten können"!
Wie wäre es mit dir _12345?
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Ohne diese schon langsam inflationierende Diffamierung scheint es bei dir keine Diskussionsgrundlage zu geben, nicht wahr Wahrheit48?

Warum so weinerlich, habe ich mich jemals über den Unrat beschwert, der zeitweise über mir entleert wird?
Wer sich nicht als "Tranfunzel" angesprochen fühlt, muß ja auch nicht antworten, oder?

Lichtenberg hat geschrieben:Tranzfunzeln, mhhh, war eigentlich zu erwarten, diese hinneigende Nächstenliebe.

Lese ich deine Beiträge, dann bist du einer derjenigen, die diesen Weg, die Verkündung und das Verständnis dieses:

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.


eher verdunkelt.
Denn wer andere Menschen als Tranfunzel benamet, der sollte dann genug Tran in seiner Funzel haben, wenn...

Nicht nur Tran, sondern richtig gut brennendes, kostbares Öl.
Ich finde es äußerst aufschlußreich, daß viele jener Leute, die den in der Schrift bezeugten Gott ablehnen, ausgerechnet diesen dann wieder zum Zeugen gegen seine Jünger bemühen, wenn es gerade in ihre Argumentationskette passt!
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Lichtenberg » Mo 24. Mai 2010, 14:51

wahrheit48 hat geschrieben:Wenn du allerdings unter Religionsfreiheit verstehen solltest, daß Religion in der Gesellschaft nichts zu suchen habe: auch die Überzeugung der Atheisten (Weltanschauung) wird durch jenen Artikel 18 geschützt!


Ja, das ist doch schön und nett, so!
Früher haben die Menschen dafür gebrannt, wenn sie nicht an die vorgegebenen Götter und Götzen glauben wollten.
Heute ist's eine schöne Selbstverständlichkeit, einem Papiergott auch einmal den Rücken zeigen zu dürfen!

In dieser Welt gibt es eben zu viele Götter und so ist es heute dann ein rein religiöses Geschmäcklertum, ob man an Allah, oder JHWH, oder wem auch immer glauben möchte, oder eben auch nicht.
Wenn man sich das einmal bildlich vorstellen darf: Artikel 18 der allgemeinen Menschenrechte schützt die Menschheit ja auch vor dem Christentum!
Und wer hat nun noch Angst vor'm schwarzen Mann?
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Lichtenberg » Mo 24. Mai 2010, 15:02

wahrheit48 hat geschrieben:Ich finde es äußerst aufschlußreich, daß viele jener Leute, die den in der Schrift bezeugten Gott ablehnen, ausgerechnet diesen dann wieder zum Zeugen gegen seine Jünger bemühen, wenn es gerade in ihre Argumentationskette passt!
w48


Aufschlussreich ist nur der dir dargereichte Spiegel, aus dem dann oft selten mehr als ein Zwergenkönig heraus schaut, Wahrheit48.
Denn für den historischen Schnitt, also dem endgültigen Niedergang des Christentums, dafür sorgten allein die Christen, die Atheisten sitzen nur auf den ersten Rängen und blicken etwas gelangweilt auf diese vorletzte, aber dafür große religiöse Tragikkomödie.

Der Gott, der Eisen wachsen liess
der wollte keine Knechte,
drum gab er Säbel, Schwert und Spieß
dem Mann in seine Rechte;
drum gab er ihm den kühnen Mut
den Zorn der freien Rede,
daß er bestände bis aufs Blut
bis in den Tod die Fehde

Ach ja, dahin, endgültig dahin die schönen guten alten Zeiten, wo man noch durfte, was man jetzt nimmer mehr darf, nicht wahr, Wahrheit48!
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon wahrheit48 » Mo 24. Mai 2010, 15:15

Lichtenberg hat geschrieben:Wenn man sich das einmal bildlich vorstellen darf: Artikel 18 der allgemeinen Menschenrechte schützt die Menschheit ja auch vor dem Christentum!

Bis auf jenen Teil der Menschen, denen auch das christliche "Werbefernsehen" gefällt.
Und wer hat nun noch Angst vor'm schwarzen Mann?

Habe den Eindruck, daß das gar nicht so wenige sind. Die Seiten diese Forums sind gefüllt mit Beiträgen jener Mitbürger, die nach wie vor glauben, die Existenz des "schwarzen Mannes" wiederlegen zu können.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Lichtenberg » Mo 24. Mai 2010, 15:34

wahrheit48 hat geschrieben:
Lichtenberg hat geschrieben:Wenn man sich das einmal bildlich vorstellen darf: Artikel 18 der allgemeinen Menschenrechte schützt die Menschheit ja auch vor dem Christentum!

Bis auf jenen Teil der Menschen, denen auch das christliche "Werbefernsehen" gefällt.
Und wer hat nun noch Angst vor'm schwarzen Mann?

Habe den Eindruck, daß das gar nicht so wenige sind. Die Seiten diese Forums sind gefüllt mit Beiträgen jener Mitbürger, die nach wie vor glauben, die Existenz des "schwarzen Mannes" wiederlegen zu können.


Wer will etwas widerlegen (ich glaube, so wird es richtig geschrieben), also wer will etwas widerlegen, das nicht existent ist, Wahrheit48?
Das, was nicht existiert, kann nicht und braucht nicht widerlegt werden, denn - Nichts, also was nicht - Ist, das kann und braucht man nicht widerlegen!
Und man braucht es noch weniger zu glauben, Wahrheit48.

Kein Mensch braucht mehr DInge zu glauben, die dem menschlichen Geist zuwider sind.
Kein Mensch wird mehr gezwungen, unter Androhung von Strafen an Leib und Leben, an irgendwelche Götter zu glauben, denn wahrlich, wahrlich ich sage dir, davon gibt's auf dieser Welt einfach zu viele, vielzuviele.
Und kein Mensch, nicht ein einziger Mensch muss das Glauben, was Menschen aus längst vergangenen Zeiten dann irgendwann einmal in ein Buch hinein scribentierten.
Ich glaube nicht an die Wahrheit der Märchen der Gebdrüder Grimm, dazu kann kein Mensch gezwungen werden, ebenso glaube ich nicht an eine Religionsform, die ihren Gott zwischen zwei Buchdeckeln einsperrte. Denn dann könnte ich ja auch wieder an die Märchen der Gebrüder Grimm glauben.

Verstehst du das, Wahrheit48?
Jeder soll glauben was er will und meint und was immer gut für ihn ist, zweifelsfrei ist das - gut zu nennen.
Aber wer Menschen verdammt und verteufelt, Menschen also die es sich erlauben sich selbst zu bestimmen, eine andere Meinung, Ansicht, Weltsicht, Überzeugung oder Religion zu haben, der wird eines Tag von der Geschichte der Menschheit in die Ecke gestellt.
Denn das geht nun schon seit einigen Jahrhunderten höchstselbst gegen die Kaste der sich selbst ernannten religiösen Gutmenschen (einschließlich des Islam), die eben den "ungläubigen" Teil der Menschheit so gerne verdammen, verteufeln und geistig bevormunden (wollen).

Was daraus entsteht, was meinst du, Wahrheit48?
Das der Mensch sich immer mehr seines Menschseins bewusst wird und immer mehr spürt und begreift, wie überflüssig doch eigentlich die Götter sind.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon sugi » Mo 24. Mai 2010, 17:38

Lichtenberg hat geschrieben:
alegna hat geschrieben:
Lichtenberg hat geschrieben:Oder du erkennst die Religionsfreiheit als eines der elementaren Grund- und Menschenrechte an?

Was hat das jetzt mit dem Thema zu tun, Lichtenberg, ich weiss Du hörst es nicht gerne, aber Christen und ich meine wirklich Christen sind nicht dazu Christen geworden damit sie alleine durchs Leben schippern, sie sind in eine Gemeinschaft berufen, in dieser Gemeinschaft/Versammlung/Gemeinde sind sie aufgefordert ihre vom HG verteilten Gaben einzubringen zur Erbauung der Gemeinde/des Einzelnen, hier werden sie in der Schrift unterwiesen, und erfahren selbst Erbauung durch andere.


Danke, für deine ausführliche Antwort, gute Alegna.

Es geht mir um die Freikirche, allein um das Themenentsprechende - Freikirche.
Verstehst du, Alegna?

Wenn Gemeinschaft der Gläubigen in Jesus Christus, warum dann allein die Freikirche?
Also dem Thema gemäß!

Kann ein Christ nicht in der jeder Geimeinschaft dann - Gemeinschaft mit Jesus Christus haben?
Muss es unbedingt eine oder DIE Freikirche sein? Eine christliche Gemeinschaft etwas "neueren" Datums dann, die sich wohl für allgemeinverbindlich hält.


Doch Lichtenberg! Doch.. :)

Oder meinst du eine andere Kirche..eine Staatskirche?!!
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

Spr.3,5-6
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon kingschild » Mo 24. Mai 2010, 18:28

Lichtenberg hat geschrieben:Das der Mensch sich immer mehr seines Menschseins bewusst wird und immer mehr spürt und begreift, wie überflüssig doch eigentlich die Götter sind.


Dieses Denken war bereits im Garten Eden populär und ist kein Phänomen der Neuzeit. Die Folge davon waren die Götterbastler und diejenigen die in Ablenkung, Magie und Drogen Ihre neuen Götter kreirten. Wenn sie nicht Müde und in die Ruhe eingekehrt sind, dann tun sie es noch heute, hier und jetzt,... basteln an der Welt der Menschen ohne Gott.

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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon alegna » Mo 24. Mai 2010, 18:29

Lichtenberg hat geschrieben:Wer will etwas widerlegen (ich glaube, so wird es richtig geschrieben), also wer will etwas widerlegen, das nicht existent ist, Wahrheit48?

Nur weil es der menschliche Geist nicht zu fassen vermag, heisst das nicht, dass es das nicht gibt.
Ich glaube nicht an die Wahrheit der Märchen der Gebdrüder Grimm,

Ja ja die Gebrüder Grimm (ich glaube so schreibt man das) ;)
Jeder soll glauben was er will und meint und was immer gut für ihn ist, zweifelsfrei ist das - gut zu nennen.

Einzig gut zu nennen ist das was der Wahrheit entspricht und nicht das was der Mensch meint es sei gut für ihn.
Das der Mensch sich immer mehr seines Menschseins bewusst wird und immer mehr spürt und begreift, wie überflüssig doch eigentlich die Götter sind.

Kein Mensch kann sich seines Menschseins bewusster werden, weder wenn er sich Gott bewusst wird.
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon kingschild » Mo 24. Mai 2010, 19:09

Lichtenberg hat geschrieben:Jeder soll glauben was er will und meint und was immer gut für ihn ist, zweifelsfrei ist das - gut zu nennen.
Aber wer Menschen verdammt und verteufelt, Menschen also die es sich erlauben sich selbst zu bestimmen, eine andere Meinung, Ansicht, Weltsicht, Überzeugung oder Religion zu haben, der wird eines Tag von der Geschichte der Menschheit in die Ecke gestellt.
Denn das geht nun schon seit einigen Jahrhunderten höchstselbst gegen die Kaste der sich selbst ernannten religiösen Gutmenschen (einschließlich des Islam), die eben den "ungläubigen" Teil der Menschheit so gerne verdammen, verteufeln und geistig bevormunden (wollen).


Das Problem das existiert Lichtenberg ist folgendes wenn es tatsächlich kein Gericht geben würde, warum fürchten sich dann die Leugner dieses Gerichts am meisten davor. Wenn die Gläubigen eh nur Märchen erzählen dann gäbe es eigentlich keinen vernünftigen Grund sich vor Märchen bedroht zu fühlen oder sich darüber aufzuregen und wegen einem Märchen müsste man auch niemanden in die Ecke stellen. ;) In einer Welt die Tolerant ist sollte doch solches locker Platz haben.

Es geht aber bei der neuen Weltordnung nicht um Toleranz, den von Märchen Erzählern müsste sich eine neue Welt Ordnung nicht bedroht fühlen. Von dem der die die Lüge entlarven und die Wahrheit beim Namen nennen kann, vor dem macht der schwarze Mann schon heute in die Hosen. Wie er dann die Christen zwingen wird Ihren Glauben zu verleugnen, das wird mit Toleranz nichts zu tun haben. Zwingend kein Glauben mehr der dieses Menschen System gefährden könnte lautet die Devise, ob das dann freiwillig sein wird, wie es heute freiwillig ist den Christen zu glauben oder nicht, wird die Zukunft auch Dir zeigen. Sehr wahrscheinlich kennst Du das System schon das Märchen Erzähler eliminieren kann ansonsten wirst Du es in der nächsten Stufe kennen lernen oder in der übernächsten na auf jeden Fall hast Du schon mal gehört das Toleranz nicht das Credo der neuen Welt sein wird.

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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Lichtenberg » Mo 24. Mai 2010, 19:17

alegna hat geschrieben:Einzig gut zu nennen ist das was der Wahrheit entspricht und nicht das was der Mensch meint es sei gut für ihn.


Gott als wahr zu verkünden, dazu bedarf es mehr als eines religiösen Geltungsanspruchs, Alegna.

Etwas was nicht ist, was nicht existent ist, was nur dem glaubenden Subjekt als Wahrheitsbegriff dient und dienlich ist, als einzig wahr zu bezeichnen, ist objektiv unwahr.
Eine Wahrheit, die ungeprüft als existent postuliert wird, sich aber jeder Prüfung auf Existenz entzieht, ist als unwahr zu bezeichnen.
Eine Wahrheit, die einzig und allein auf das Führwahrhalten seiner Postulaten beruht, aber unbeweisbar ist, von eben den Vertrtern dieser Pseudowahrheit und demnach nicht bewiesen werden kann, ist als Unwahrheit abzutun.

Somit ist der Glaube an einen Gott nichts weiter als ein alternativer Mythos, beruhend auf dogmatisierte Buchstabenfolgen, deren angeblich traditionelle christliche Herkunft ebenfalls zweifelhaft ist, da oft genug auf mythologische Plagiate beruhend. Oder - das Ausgeborgte im Dienst dann wieder nur und unbedingter zweifelhafter Wahrheiten.
Gott als Norm für die Mündigkeit der Menschheit, das jedenfalls ist nun endlich Geschichte, denn Gott wurde in die Ecke gestellt und das von der Vernunft - des Menschen.

Sela!
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon doro » Mo 24. Mai 2010, 19:21

Geht es hier nicht um die Überlegung, ob ein Christ sich einer Gemeinde anschliesst, anschliessen will, anschliessen soll? Und weshalb? :)

Die Grundsatzdiskussion, ob es Gott gibt, ist hier eigentlich nicht Thema.

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Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Lichtenberg » Mo 24. Mai 2010, 19:25

kingschild hat geschrieben:Von dem der die die Lüge entlarven und die Wahrheit beim Namen nennen kann, vor dem macht der schwarze Mann schon heute in die Hosen.


:lol: :lol: :lol:

Mir deucht, also mir schwant, das Kingschild so richtig nimmer begriff, was und wem ich mit dem schwarzen Mann meinte.
Jeh, jeh, jeh, irgendwie sehr erheiternd, das!
Kingschild, Kingschild, zwischen dem heidnischen Schneewittchen und der bösen Knusperhexe sind die Unterschiede schon gewaltig.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon wahrheit48 » Mo 24. Mai 2010, 21:01

Lichtenberg hat geschrieben:Wer will etwas widerlegen (ich glaube, so wird es richtig geschrieben), also wer will etwas widerlegen, das nicht existent ist, Wahrheit48?

Genau lieber Freund, darum verwundert mich das "Gestrampel" der Gottesleugner: warum laßt ihr jene, eurer Meinung nach "Unwissenden", nicht in ihrem Irrglauben, daß es einen Gott gäbe? Warum schaltet ihr diesen Kanal "Christliches Werbefernsehen" überhaupt ein, wenn die dort angepriesenen "Produkte" in euren Augen nur nicht existierende Fantasieprodukte sind?
Genügt euer Programm nicht euren "Qualitätsansprüchen", daß ihr euch bei Anderen umsehen müßt?
Lichtenberg hat geschrieben:Das, was nicht existiert, kann nicht und braucht nicht widerlegt werden

Warum also in der Milch herumtrampeln: die Herstellung der Butter ist längst bekannt! Und dennoch gibt es Leute, die sich bemühen, nach Meinung der Atheisten längst Bekanntes, immer wieder neu zu beweisen!
Lichtenberg hat geschrieben:... denn - Nichts, also was nicht - Ist, das kann und braucht man nicht widerlegen!

s.o.
Lichtenberg hat geschrieben:Und man braucht es noch weniger zu glauben, Wahrheit48.

Dann halte dich daran fest.

Lichtenberg hat geschrieben:Kein Mensch braucht mehr DInge zu glauben, die dem menschlichen Geist zuwider sind.

Wer verlangt dies vom "menschlichen Geist"?
Lichtenberg hat geschrieben:Kein Mensch wird mehr gezwungen, unter Androhung von Strafen an Leib und Leben, an irgendwelche Götter zu glauben, denn wahrlich, wahrlich ich sage dir, davon gibt's auf dieser Welt einfach zu viele, vielzuviele.

Gebe zu, daß es vor geraumer Zeit viel Religionszwang mit schrecklichen Auswüchsen gab. Dafür sind, zumindest in der zivilisierten Welt neueren Datums, die Methoden "der anderen Seite" auch nicht gerade mit fünf Sternen für Humanität auszuzeichnen.
Lichtenberg hat geschrieben:scribentierten

Wo bringt ein "Gelehrter" wie du ein solch überraschendes "n" her: Die lat. Stammform jenes Verbs lautet "scribere"
Lichtenberg hat geschrieben:Ich glaube nicht an die Wahrheit der Märchen der Gebdrüder Grimm, dazu kann kein Mensch gezwungen werden, ebenso glaube ich nicht an eine Religionsform, die ihren Gott zwischen zwei Buchdeckeln einsperrte. Denn dann könnte ich ja auch wieder an die Märchen der Gebrüder Grimm glauben.

Dann sei ganz einfach Realist auf Grund eigener Erkenntnis und überlass die "Kinder" ihrem Märchenglauben.

Lichtenberg hat geschrieben:Verstehst du das, Wahrheit48?
Jeder soll glauben was er will und meint und was immer gut für ihn ist, zweifelsfrei ist das - gut zu nennen.

Ja das verstehe ich, lieber Lichtenberg! Was ich dennoch nicht verstehe, ist die Tatsache, daß du zu einem Programm "zappst", das dich nervt! Es gibt weltweit so tolle Unterhaltungsprogramme, warum ausgerechnet "livenet.ch"?

Lichtenberg hat geschrieben:Was daraus entsteht, was meinst du, Wahrheit48?
Das der Mensch sich immer mehr seines Menschseins bewusst wird und immer mehr spürt und begreift, wie überflüssig doch eigentlich die Götter sind.

Dann sehen wir uns im nächsten Leben, sagte jener Blinde .....
Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft.(1.Ko.1,18)
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Lichtenberg » Di 25. Mai 2010, 10:42

wahrheit48 hat geschrieben:
Lichtenberg hat geschrieben:Wer will etwas widerlegen (ich glaube, so wird es richtig geschrieben), also wer will etwas widerlegen, das nicht existent ist, Wahrheit48?

Genau lieber Freund, darum verwundert mich das "Gestrampel" der Gottesleugner: warum laßt ihr jene, eurer Meinung nach "Unwissenden", nicht in ihrem Irrglauben, daß es einen Gott gäbe? Warum schaltet ihr diesen Kanal "Christliches Werbefernsehen" überhaupt ein, wenn die dort angepriesenen "Produkte" in euren Augen nur nicht existierende Fantasieprodukte sind?
Genügt euer Programm nicht euren "Qualitätsansprüchen", daß ihr euch bei Anderen umsehen müßt?
Lichtenberg hat geschrieben:Das, was nicht existiert, kann nicht und braucht nicht widerlegt werden

Warum also in der Milch herumtrampeln: die Herstellung der Butter ist längst bekannt! Und dennoch gibt es Leute, die sich bemühen, nach Meinung der Atheisten längst Bekanntes, immer wieder neu zu beweisen!
Lichtenberg hat geschrieben:... denn - Nichts, also was nicht - Ist, das kann und braucht man nicht widerlegen!

s.o.
Lichtenberg hat geschrieben:Und man braucht es noch weniger zu glauben, Wahrheit48.

Dann halte dich daran fest.

Lichtenberg hat geschrieben:Kein Mensch braucht mehr DInge zu glauben, die dem menschlichen Geist zuwider sind.

Wer verlangt dies vom "menschlichen Geist"?
...


Weiter oben schrieb Doro:

Geht es hier nicht um die Überlegung, ob ein Christ sich einer Gemeinde anschliesst, anschliessen will, anschliessen soll? Und weshalb? :)

Die Grundsatzdiskussion, ob es Gott gibt, ist hier eigentlich nicht Thema.

lg, doro - Admin


Also werde ich auf deinen Beitrag hier und jetzt nicht antworten (können), denn das würde als provokativ und herausfordernd empfunden.
Zu gegebener Zeit am gegebenen Ort und dem Thema entsprechend werde ich dir dann ausführlich antworten, Wahrheit48.
Denn alles hat seine Zeit.
Und damit sei es, hier, nun genug.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Trolli » Di 25. Mai 2010, 11:05

Puh, da hat sich ja einiges getan. Muss zuerst einmal alles in Ruhe durchlesen. Danke jedenfalls für eure Beiträge ;)

Ich spüre bei vielen Christen, auch in unserer Gemeinde, dass man in einer Freikirche sein sollte und wenn einem die Gemeinde am Herzen liegt, dass man auch eine Aufgabe übernehmen sollte. Auch die Finanzierung wird in jeder dritten Predigt leicht angeschnitten.

Ich spüre den Druck nicht offensichtlich, er wird auch nicht kommuniziert. Aber bei Gesprächen, Predigten spürt man die "unterschwelligen" Erwartungen. Ich habe auch schon mitbekommen, dass sich die Gemeindeleitung zum Teil einmischen, wenn junge Erwachsene Mitglieder zusammenziehen möchten, obwohl sie nicht verheiratet sind und ähnliches. Und so wächst meine Liste, die mich tief innen skeptisch stimmt und ich mich frage, meinte Jesus diese Art von Gemeinschaft? Muss es die Gemeinschaft immer in der gleichen Gruppe sein? Kann ich nicht auch mit einem bunten Mix von Christen (Hauskreis, Seminare, Freikirche, Landeskirche) Gemeinschaft pflegen und für diese Leute Tag und Nacht da sein und ihnen in jeder Zeit beistehen? Geht es in erster Linie nicht um die Liebe für unsere Mitmenschen, egal ob Christ oder Nichtchrist?

Ich spüre in den Freikirchen auch vieles, über das nicht gesprochen wird. Solange es mich nicht betrifft bekomme ich es auch nicht offensichtlich mit. Aber wie wird es sein, wenn einmal eines meiner Kinder vor der Eheschliessung mit einem Freund zusammenziehen möchte? Wenn eines meiner Kinder vielleicht ins Karate möchte? Ich könnte mir gut vorstellen, dass es in der Freikirche ein Thema werden könnte und dass würde ich nicht tolerieren, so würde meinen Kindern die Beziehung zu Gott nur vergrault werden. Christen können oftmals härter gegenüber anderen Christen urteilen, als es Gott tun würde.

LG Trolli
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Kalle » Di 25. Mai 2010, 11:16

Liebe Trolli,

grundsätzlich gilt, dass man im Glauben wächst und erfahrungsgemäß geht dies in einer Gemeinde am besten. Wer regelmäßig an einem Gottesdienst teilnimmt und die Predigten hört, der wird geistliches Wachstum an sich feststellen können, wenn er nicht gerade die Ohren auf Durchzug stellt.

Es hat durchaus seine Vorzüge, wenn man in einem Gottesdienst nicht gleich von jedermann umringt und beschnuppert wird. Ich weiß von vielen Gemeindegliedern, die gerade in Notzeiten (Kinder oder Ehepartner ernstlich erkrankt) am Gottesdienst teilgenommen haben und ganz bestimmt nicht in der Stimmung für Palaver waren. Die waren dankbar, wenn man nicht gleich über sie herfällt.

In Freikirchen wird immer viel die Gemeinschaft beschworen. Tatsächlich gibt es aber in jeder Freikirche auch Cliquen, in der sich in übersichtlicher Größe, Familien oder Paare mit gleichen oder ähnlichen Interessen finden. Gerade in Freikirchen wird die Gemeinschaft als der Vorteil gegenüber den großen Volkskirchen gesehen. Kritiker nennen dieses Verhalten „Lovebombing“.

Gerade einsame Personen oder Personen ohne große soziale Kontakte fühlen sich von diesen Gemeinden sehr angesprochen und dies ist ja auch bewusst der geeignete Kandidat für die Mitgliedschaft. Personen mit vielen sozialen Bindungen sind eigentlich für die Freikirche weniger geeignet. Wer dort der Gemeinschaft angehören möchte, aber sich nur begrenzt der Gemeinschaft öffnen möchte, der wird bald belehrt.

Egal in welcher Kirche man Mitglied ist – wer regelmäßig in den Gottesdienst kommt, der wird auch bald für zusätzliche Aufgaben angesprochen. Da sucht man anfangs noch Teilnehmer für den Bibelkreis oder Sänger für den Chor. Dann kommen die ersten Aushilfstätigkeiten beim Gemeindefest und weil es so gut geklappt hat für die Weihnachtsfeier.

Wer sich in seiner Gemeinde engagieren will, der sollte sich genau überlegen was er/sie machen möchte. Und es ist wirklich sehr vernünftig und für alle Beteiligten fair, wenn man sagt was man nicht möchte oder wenn der zeitliche Rahmen limitiert ist. Oder man sagt ganz offen: ja, die Jugendstunde kann ich übernehmen, dafür muss dann aber jemand für den Chor gesucht und gefunden werden. Nein, es gibt keine Übergangslösung.

Was man auf gar keinen Fall machen sollte, ist das Übernehmen vieler Ämter und Tätigkeiten und dann zu sagen: „Das mache ich für den Herrn.“ Die Wahrheit ist meist, dass wir dies für uns und unser Selbstbewusstsein tun und nicht für den Herrn.
Dann wird das Glaubensleben zum Stressfaktor und das Gemeindeleben zum Abarbeiten von Verpflichtungen und Terminen. Dann ist es auch mit dem geistigen Wachstum nicht mehr weit her. Und dann kommt es auch häufig zu großen Enttäuschungen.

Liebe Grüße
Kalle
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Trolli » Di 25. Mai 2010, 11:32

Kalle, vielen Dank für Deinen Beitrag, sehr gut geschrieben und widerspiegelt genau mein Empfinden. Auch was du mit dem sozialen Umfeld beschreibst, genau so ist es bei mir. Und da mein soziales Umfeld mit Familie, Verwandten, Freunden und Bekannten (Christen wie Nichtchristen) für meine Verhältnisse sehr gross ist und man ja auch die Beziehung pflegen will und in allen Zeiten beistehen möchte, habe ich fast kein Bedürfnis, nach noch mehr Kontakten aus der Freikirche. Oberflächlich ja, aber mehr nicht. Aber leider ist oberflächlich fast nicht möglich, da man immer wieder eingeladen wird, angerufen wird etc. Und mich engt es ein, da ich es nicht möchte.

Ist vielleicht schwer zu verstehen.
Trolli
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Gnu » Di 25. Mai 2010, 12:19

Trolli hat geschrieben:Ist vielleicht schwer zu verstehen.

Nö, ist ganz leicht zu verstehen. Würden Peter, Paul und Hans heute noch leben und unsere Gemeinden besuchen, so müssten sie zuerst einmal zünftig aufräumen.
Ich bin kein Freund langer Forenbeiträge, ich habe lieber lange Bärte.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Trolli » Di 25. Mai 2010, 12:38

Was habt ihr den für Vorschläge, jetzt auf meine Situation bezogen? Denn meinem Mann und den Kindern gefällt es sehr gut in der Freikirche und man möchte ja gemeinsam unterwegs sein. Ich überlege mir auch immer, wie weit müssen die Kinder in einer Gemeinde eingebettet sein, damit sie im Glauben bleiben?

Ich habe immer das Gefühl, wenn meine Kinder regelmässig in die Freikirche gehen, regelmässig in das Jungscharenlager, Kinderwoche etc. gehen, die Gemeinschaft in der Freikirche erleben, ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass sie im Glauben bleiben und ihren Weg mit Gott gehen. Diese Gedanken und das Wohl meiner Kinder ist irgendwie ein zusätzlicher Stressfaktor, obwohl ich auf Gott vertraue und weiss, er hat auch einen Plan für meine Kinder. Ich habe einfach das Gefühl, ich muss meinen Kindern eine christliche Gemeinde bieten, damit sie ein besseres Fundament haben. Nur kann ich nicht 100% hinter diesen Gemeinden stehen und dass reisst mich hin und her.

Es gibt viele Familien, da wenden sich die Kinder von der Freikirche ab und man sieht sie nie mehr im Gottesdienst. Und dann gibt es Familien, die haben 5 Kinder und alle sind irgendwo aktiv (Leiter, Musikchor, etc.) dabei. Meistens sind alle Kinder einer Familie voll dabei oder sämtliche Kinder kommen gar nicht mehr. Warum, was macht der Unterschied?
Trolli
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