Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Freikirchen, freie Gemeinden jeglicher Art, verschiedenste christliche Missionsgesellschaften und Hilfswerke

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Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Trolli » Do 20. Mai 2010, 14:05

Meine Frage ist eigentlich, wie zwingend muss man als Christ in einer Freikirche bzw. Landeskirche dabei sein und dort in einer gewissen Regelmässigkeit Gottesdienste besuchen und aktiv/passiv mitzuwirken?

Mein Problem ist einfach, ich will in meinem Glauben wachsen, ich will meinen Lebensweg mit Gott gehen und ich möchte meinen Kindern eine christliche Familie "bieten". Doch, ich fühle mich einfach nicht Wohl in der Freikirche, es ist mir zu eng, alle kennen sich, man schüttelt fast allen die Hand, man schwatzt nach dem Gottesdienst zusammen, man wird eingeladen, man "sollte" mithelfen etc. Dies alles ist eine grosse Last für mich. Mein Problem ist, ich entwickle kein Gemeinschaftsgefühl, es ist nicht, dass ich nicht helfen möchte, aber ich habe dieses Gefühl von "wir sind eine Familie" absolut nicht. Die Menschen dort interessieren mich wenig, ich will gar nicht mehr Leute kennenlernen, da ich bereits viele Freundschaften intensiv pflege plus Familie und Verwandte, um die man sich kümmert.

Mein Mann und die Kinder gehen jedoch sehr gerne hin und fühlen sich Wohl. Und mich stresst es, dass ich diese Freude und Gelassenheit für diese Freikirche nicht entfalten kann. Ich empfinde mehr Stress als etwas anderes, ich bin auch eher der Einzelgänger und habe so Menschenmengen nicht gerne. Einerseits möchte ich einen Platz für uns als Familie und anderseits frage ich mich, wie weit muss ich in eine Freikirche gehen, um geistlich wachsen zu können? Gottesdienst und Lobpreis füllen mich sehr und daran habe ich auch Freude, aber diese Freude reicht nicht, um die Last der anderen Dinge auszugleichen.

Gibt es hier auch Gläubige, die nur in einem Hauskreis sind und keiner Freikirche oder der Landeskirche angehören? Oder solche, die ähnlich fühlen wie ich? Und wenn ja, wie geht ihr damit um, und welche Lösung habt ihr für euch gefunden?

Danke für Eure Beiträge :)
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon sugi » Do 20. Mai 2010, 14:20

Sali Trolli!

Ich bin auch so ein Typ.. Mag nicht gerne viele Menschen um mich herum..
Aber um das geht es ja nicht.

Im Glauben wachsen geht auch ohne Kirche, denn es ist ja die Beziehung die du zu Jesus hast, und nicht zu der Kirche/Gemeinde!

Es liegt an jedem selbst, wie sehr ich mich Gott ausliefere, dass Er mich verändern kann.. :)

Und ausserdem, hat man immer wieder Kontakte zu anderen Christen..
Was mir auch schon aufgefallen ist, nicht mit jedem kann man einfach so über Gott und den Glauben reden..und das finde ich dann eher Schade!
Wiederum erfreut es mich, wenn man einfach so offen über Jesus reden kann..denn Er ist ja das wichtigste im Leben überhaupt :)
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon alegna » Do 20. Mai 2010, 14:21

Hey Trolli
ich denke ich weiss genau wie Du fühlst, geht mir ganz ähnlich, aber...
ich habe auch festgestellt wie gut mir Gemeinde tut, wie wichtig Gemeinde und das Zusammensein mit ihnen ist, wie bereichernd und wie es mich auch weiterbringt, nämlich eben aus meinem Schildkrötendasein etwas rauszukommen. Ganz konkret:
mein Mann und meine Kinder gehen gerne und oft in die Gemeinde, ich selbst gehe mal sehr oft, dann wieder weniger, dann wieder mehr und immer so im Wechsel. Dieser Stress hab ich lange auch so empfunden, aber eigentlich nur weil ich meinte ich müsse doch regelmässig und auch noch gern gehen. Nach einer Zeit in der ich mich fest zurückzog habe ich gelernt anzunehmen dass ich nicht so viel nähe wünsche wie andere, so konnte ich mich mit dem erst mal annehmen, dann bin ich wieder hingegangen und habe jenen die gefragt haben gesagt, sie müssen nicht fragen, ich sei jetzt da und nur das zählt. Mittlerweile fragt keiner mehr warum ich komme oder eben nicht gekommen bin letztesmal, wir erfreuen uns an der Gemeinschaft und es ist jedesmal wie wenn ich jeden Sonntag hingehe, einfach normal. Auch habe ich bewusst keine Arbeit angenommen die für mich eine Anwesenheitszeit darlegt die ich nicht bringen kann und möchte, es hat sich aber eine Arbeit gefunden die ich jetzt gerne tue, weil ich den Zeitplan selbst gestalten kann und dann die Planung machen kann wenn ich das möchte. So bin ich integriert und habe Gemeinschaft in dem Rahmen wie es auch für mich in Ordnung und annehmbar ist. Auch habe ich gelernt dass Christen andere Christen brauchen, Gott weiss warum, es baut uns auf, ja Trolli, wir brauchen einander, die einen mehr die anderen brauchens weniger. Aber als Solochrist gehts auch nicht wirklich.
Ich habe noch das Glück, dass unsere Predigersfamilie in der selben Strasse wohnt wie wir, so sehen wir uns öfters und es ergeben nsich auch spontane Treffen :))
Ja ich muss auch lernen mich an der Gemeinschaft zu erfreuen, aber es lohnt sich.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Trolli » Fr 21. Mai 2010, 08:21

Ich gehe bereits über ein Jahr in diese Freikirche relativ regelmässig. Aber ich spüre einfach, wie es für mich zur Last wird. Und wenn ich mit anderen Mitglieder von Freikirchen sprechen, sind alle so begeistert, wieviel ihnen diese Freikirche gibt und dass es ein Segen sei etc. Ausser der Predigt und dem Lobpreis gibt mir diese Gemeinde nichts, so empfinde ich es jedenfalls. Ich weiss einfach nicht, ob ich mich jemals an dieser Gemeinschaft erfreuen kann oder ob es auch zu meinem Charakter gehört. Und das Problem ist nicht die Gemeinde, die ist wirklich top und ich würde sie jedem empfehlen. Es geht da ausschliesslich um mich, dass mich diese Versammlungen und das Zusammensein stresst und eine Last für mich ist. Gott hat jeden Menschen anders gemacht und ich weiss nicht, ob Gott will, dass ich mich hier so verbiegen lasse, ich spüre doch auch mein Wesen und meinen Charakter.

Gruss Trolli
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon snacketty » Fr 21. Mai 2010, 09:05

Trolli hat geschrieben: Gott hat jeden Menschen anders gemacht und ich weiss nicht, ob Gott will, dass ich mich hier so verbiegen lasse, ich spüre doch auch mein Wesen und meinen Charakter.

Gruss Trolli


Besprich es doch mal mit ihm, er weiss es am besten. Ich war jahrelang in keiner Gemeinde und habe jetzt mein (Gemeinde-)zuhause gefunden; zumindest für jetzt stimmt es und die Mitarbeit macht mir Freude.

Der Austausch unter Geschwister finde ich sehr wichtig und gibt mir immer wieder Impulse zum wachsen.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Trolli » Fr 21. Mai 2010, 10:07

Dieser Austausch ist wichtig, aber die besten Gespräche habe ich im Hauskreis oder in einem Kurs. Und natürlich lese ich sehr viel und diese sind für mein christliches Leben eine grosse Bereicherung. Vom Austausch fühle ich mich gesättigt.

Ich habe auch den Eindruck, dass nach dem Gottesdienst nicht unbedingt Gespräche über den Glauben stattfinden. Man redet über den Job, die Kinder, alltägliches etc. Ist für mich auch in Ordnung, nur um noch einmal auf diesen Austausch zurückzukommen.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon alegna » Fr 21. Mai 2010, 11:09

Trolli hat geschrieben:
Ich habe auch den Eindruck, dass nach dem Gottesdienst nicht unbedingt Gespräche über den Glauben stattfinden. Man redet über den Job, die Kinder, alltägliches etc. Ist für mich auch in Ordnung, nur um noch einmal auf diesen Austausch zurückzukommen.

Das ist auch so, nach dem Godi ist das auch fast nicht möglich, aber es können Kontakte geknüpft werden, um einen Austausch zu vertiefen. Gott hat uns in eine Gemeinschaft geholt, wir sind eine Gemeinde und nur zusammen sind wir stark, es braucht jeden Einzelnen, aber als Einzelgänger erreichen wir gar nichts. Mich dünkt Gemeindeleben einen guten Vorbereitungsplatz auf den Himmel. Da sind wir alle vereint, einen Geist, aber nicht erst dort, sondern auch hier schon, wir brauchen einander und können wachsen aneinander. Genmeindeleben ist auch ganz praktisch, da wird einander geholfen, gebetet, gedacht, besucht und betreut etc.

Versuch Dich ganz langsam in kleinen Schritten zu entspannen und ich bin sicher Du wirst lernen Dich auch wohlzufühlen. Niemand sagt Du musst jeden Sonntag und dann noch unter der Woche dreimal in die Gemeinde gehen, aber es ist halt schon so, je mehr man selbst gibt, desto mehr fliesst zurück.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Ihr » Fr 21. Mai 2010, 11:11

sugi hat geschrieben:Im Glauben wachsen geht auch ohne Kirche, denn es ist ja die Beziehung die du zu Jesus hast, und nicht zu der Kirche/Gemeinde!

Diese Meinung ist im Evangelikalismus leider sehr verbreitet, aber sie ist eine grobe Verzerrung/Vereinfachung dessen, was wir in der Bibel vorfinden. Tatsache ist doch, dass "Gemeinde" Gottes Vehikel ist, um Gläubige zu sich zu sammeln. Die Gemeinde ist der Leib Christi, das heisst sie ist die Fortsetzung seines irdischen Lebens. Jesus sagte selber, dass wir nur Frucht bringen können, wenn wir "in" ihm bleiben, und hat dazu das Bild der Rebe verwendet, welcher wir angehören müssen. Frucht und Wachstum sind nur möglich in einer Beziehung mit Jesus, aber diese Beziehung beinhaltet zu einem wesentlichen Teil, seinem Leib, dh. der Gemeinde anzugehören.

Es wäre auch zu bedenken, dass das individualistische Verständnis der Beziehung zu Jesus ein Kind unserer eigenen Zeit und Kultur ist. Wer dafür argumentiert, der tut dies i.d.R. weder aufgrund der Bibel noch aufgrund von 1800 Jahren Kirchentradition, die es anders handhabten, sondern aufgrund von modernistischer Ideologie. Dies muss dringend hinterfragt werden.

Es ist nicht meine Absicht, eine bestimmte Formen und Stile in der Gemeinde als gottgegeben zu verteidigen. Aber am Prinzip, dass ein Gläubiger der universellen Gemeinde Christi angehören sollte, und dass sich diese Angehörigkeit nicht nur geistlicher, sondern praktisch-sozialer Natur sein soll, daran gibt es meiner Meinung nach nichts zu rütteln.


@Trolli

Versuche doch einmal, anstatt von deinen eigenen empfundenen Bedürfnissen von der Bibel her zu verstehen, was Gemeinde sein soll und will. Das Problem ist, dass (zu) viele Gemeinden versuchen, ein geselliges Clübli zu sein um ein möglichst breites Spektrum von Menschen "abzuholen". Das ist ein Problem für jene Christen, die sich von diesem Mix nicht "abgeholt" fühlen, und die Gemeinde verkauft sich dadurch zu billig. Ihre Aufgabe ist es eigentlich, "rechten Gottesdienst" (gem Röm. 12) zu pflegen. Gemeinde ist die Schicksalsgemeinschaft derer, die sich in Jesus verbunden wissen, und nicht eine Interessegemeinschaft oder ein Dienstleistungsbetrieb für eine wählerische Kundschaft.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Trolli » Fr 21. Mai 2010, 11:26

Ich habe halt mehr das Bedürfnis Leuten von Gott zu erzählen, die nicht im Glauben sind. Vielleicht bei meinen Verwandten, im Geschäft, in der Nachbarschaft, in einem Verein, einfach dort wo ich das Gefühl habe, hier wäre es jetzt angebracht über Gott zu erzählen. Diese Gemeinschaft spricht mich mehr an, es sind doch auch genau solche Leute, die Gott vielleicht am nötigsten haben. Warum dürfen Christen nicht in der Fasnacht mitmachen??? Gerade in solchen Gruppen wäre es wichtig von Gott zu erzählen!
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon sugi » Fr 21. Mai 2010, 11:31

Trolli hat geschrieben:Ich habe auch den Eindruck, dass nach dem Gottesdienst nicht unbedingt Gespräche über den Glauben stattfinden. Man redet über den Job, die Kinder, alltägliches etc. Ist für mich auch in Ordnung, nur um noch einmal auf diesen Austausch zurückzukommen.

..das ist im wahresten Sinne des Wortes so..

Hat man doch soeben eine gute Predigt gehört und schwupp ist es vorbei, und alle kehren wiede in ihren Alltag zurück!!
Verstehe dich..hab da auch Mühe!!

Oder, ich weiss noch, als ich in der FEG war, die Predigt war gut.. Und dann war sie fertig, es wurde gebetet, und die Kaffemaschine angestellt..Tische zusammen geruckt, Kekse hervorgeholt etc.

Nein, dass kann ich auch zuhause haben.. :?
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon sugi » Fr 21. Mai 2010, 11:33

Trolli hat geschrieben:Warum dürfen Christen nicht in der Fasnacht mitmachen??? Gerade in solchen Gruppen wäre es wichtig von Gott zu erzählen!


Von dürfen ist nicht die Rede..
Ich könnte jetzt nie an die Fastnacht gehen, fühle mich da sehr unwohl..!!
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Krispus » Fr 21. Mai 2010, 11:42

Trolli hat geschrieben:Ich habe halt mehr das Bedürfnis Leuten von Gott zu erzählen, die nicht im Glauben sind. Vielleicht bei meinen Verwandten, im Geschäft, in der Nachbarschaft, in einem Verein, einfach dort wo ich das Gefühl habe, hier wäre es jetzt angebracht über Gott zu erzählen. Diese Gemeinschaft spricht mich mehr an, es sind doch auch genau solche Leute, die Gott vielleicht am nötigsten haben. Warum dürfen Christen nicht in der Fasnacht mitmachen??? Gerade in solchen Gruppen wäre es wichtig von Gott zu erzählen!

Natürlich darfst Du an die Fasnacht! Meinst es es hätte in Basel und Luzern keine Christen dabei?

Wenn Du aber anderen von Gott erzählen willst, brauchst Du auch eine Basis. Was kannst Du überhaupt vom christlichen Leben erzählen, wenn Du keine Gemeinde hast. Zum christliches Leben ist eben auch Gemeinschaft miteinander haben. ...und dazu gehört eben auch mal Austausch über die Erfahrungen mit Schnecken im Garten oder wie man die Kaffeemaschine putzt im Gemeindehaus nach dem Gottesdienst.

Ohne alltägliches Leben und Austausch ist auch ein Christ armselig dran.

Gruss Taube


PS
Da habe ich gerade mal noch einen uralt Konto von mir gefunden. Anscheinend ist der immer noch gültig gewesen.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Trolli » Fr 21. Mai 2010, 11:48

sugi hat geschrieben:Hat man doch soeben eine gute Predigt gehört und schwupp ist es vorbei, und alle kehren wiede in ihren Alltag zurück!!
Verstehe dich..hab da auch Mühe!!

Oder, ich weiss noch, als ich in der FEG war, die Predigt war gut.. Und dann war sie fertig, es wurde gebetet, und die Kaffemaschine angestellt..Tische zusammen geruckt, Kekse hervorgeholt etc.

Nein, dass kann ich auch zuhause haben.. :?


Du bringst es absolut auf den Punkt, genau so empfinde ich es. Ich bin jeweils noch so vertieft von der Predigt und mache mir meine Gedanken, da hört man schon die Kaffeemaschine rattern. Gehört ja auch dazu, aber was nach dem Gottesdienst kommt, erlebe ich auch mit Bekannten, die nicht im Glauben sind. Es wird Small-Talk geführt, mehr nicht. Und man hört in der Predigt so viele gute Ansätze, über die man vielleicht reden möchte, aber ich spüre, dass viele gar nicht darüber reden wollen und lieber über alltägliches schwatzen. Und da kommt bei mir keine Begeisterung auf.

Ich möchte auch nicht in der Fasnacht mitmachen, war nur so ein Beispiel!

Gruss Trolli
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon alegna » Fr 21. Mai 2010, 12:23

Gemeinde ist der „Leib“ Jesu. Es ist auch Jesus selbst, der seine Gemeinde baut (Matthäus 16, 18). Das alles macht deutlich: Gemeinde im christlichen Sinn kann also nur die Gemeinde Jesu sein. Mit Jesus als Existenzgrund und mit ihm im Zentrum.
Gemeinde ist also nicht nur dazu da, ein wenig nett untereinander zu sein. Es geht auch nicht nur um die Veränderung des Einzelnen. Es geht um nichts weniger, als das Reich Gottes zu bauen. Gott nimmt jeden Christen in diesen großen Plan mit hinein. Hier ist jeder gefragt. Jeder Christ kann mitmachen. Christen sind dazu aufgerufen, die Welt zum Positiven zu verändern, Jesus immer ähnlicher zu werden und anderen im Namen Jesu zu helfen. So werden sie zum Segen für andere. Das ist eine überzeugende, frohe Botschaft. Evangelium eben.

Dieses ganze Potential hat Gott in der Gemeinde angelegt. Wenn sich Menschen von Gott gebrauchen lassen, ist sie der Weg, auf dem diese Veränderungen möglich sind. Eine Gemeinschaft von hingegebenen Christen hat also enormes Potential – was deutlich macht, wie wichtig „Gemeinde“ ist. Nur durch die Gemeinde kann sich dieses Potential voll entfalten.
Eine Aufgabe der Gemeinde finden wir schon im Alten Testament. Das Volk Israel gilt schon dort als Gemeinschaft, die sich versammeln sollte (z. B. 5. Mose 4, 10), um Gott zu ehren (Psalm 22, 22). Paulus ruft die Kolosser auch dazu auf, Gott mit Liedern etc. die Ehre zu geben. Das ganze Leben eines Christen soll Gott verherrlichen (Epheser 1, 12).
Eine weitere Aufgabe der Gemeinde ist es, die Gläubigen geistlich zu ernähren. Menschen sollen in der Gemeinde dazu ermutigt werden, in ihrem Glauben zu wachsen.
An anderer Stelle, dass die Gläubigen zugerüstet werden sollen und sie zu einem reifen Glauben finden (Epheser 4, 12-13). Dazu gehört es, sich gegenseitig zu ermutigen, aber auch zu ermahnen, wenn nötig. Auch das gegenseitige Anteilnehmen bis hin zur Seelsorge kann dazu beitragen. Der Ort, wo das alles möglich sein sollte, ist die Gemeinschaft in der Gemeinde.
mehrglauben.de

Muss man zwingend in einer Freikirche sein??
Zwingend sicher nicht, aber wenn wir uns im klaren darüber sind, wie Jesus Gemeinde sieht und was Gemeinde ist.....erübrigt sich m.E. diese Frage.
Mir macht es manchmal schon etwas Angst wenn ich sehe wie viele Christen lieber alleine bleiben wollen, oder selbst wursteln.....
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Trolli » Fr 21. Mai 2010, 13:44

Ich will ja nicht alleine sein oder bleiben. Ich habe meine christlichen Kontakte, eines davon ist der regelmässige Hauskreistreff, Lager, Kurse etc. Und ich glaube nicht, dass ich mit jedem aus der Freikirche auf Schwester oder Bruder machen muss, nur weil wir beide an den gleichen Gott glauben. Auch da "menschelt" es. Aber viele haben das Gefühl man muss mit jeder und jedem können und nett sein und da spüre ich dann auch das Unehrliche, das was nicht von Herzen kommt. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele mit einem Lächeln entgegenkommen und am Sonntag plauder plauder, aber wenn man sie im Dorf sieht, hat man das Gefühl, als möchte man lieber nicht gesehen werden.

Die Gemeinde Gottes kann ich doch auch zum wachsen bringen, wenn ich meinen "nichtgläubigen" Freunden, Nachbarn etc. von Gott erzähle und sie für den Glauben motiviere oder nicht? Wo ist da der Unterschied? Ich bin nicht überzeugt, dass Jesus sich diese Gemeinschaft so vorgestellt hat, wie sie zum Teil hier gelebt wird. Wenn ich schon nur an den Stress und die Termine der letzten Kinderweihnachtsaufführung denke...will Gott solche Aufführungen??? Oder will es die Gemeinde? Für viele Besucher sind solche Gottesdienste auch zur Routine geworden, weil man es seit Jahren macht, oder viele haben auch fast kein soziales Umfeld und geniessen vorallem den Kontakt nach dem Gottesdienst. Ob die Beweggründe, warum man in einer Freikirche ist, immer mit den Augen von Jesus gesehen werden, bezweifle ich.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Taube » Fr 21. Mai 2010, 13:51

alegna hat geschrieben:...
Muss man zwingend in einer Freikirche sein??
Zwingend sicher nicht, aber wenn wir uns im klaren darüber sind, wie Jesus Gemeinde sieht und was Gemeinde ist.....erübrigt sich m.E. diese Frage.
Mir macht es manchmal schon etwas Angst wenn ich sehe wie viele Christen lieber alleine bleiben wollen, oder selbst wursteln.....


Ja, so sehe ich es auch.

Im Ersten Testament ging es vor allem um das Volk? Einzelkämpfer gab es auch, aber auch diese verstanden sich als Mitglieder dieses Volkes.
Im Zweiten Testament ist vor allem die Gemeinde herausgerufen. Die meisten Briefe sind an die Gemeinde gerichtet.

Gruss Taube
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Trolli » Fr 21. Mai 2010, 14:59

Was versteht ihr genau unter "Gemeinde"?
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon sugi » Fr 21. Mai 2010, 18:20

Trolli hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Hat man doch soeben eine gute Predigt gehört und schwupp ist es vorbei, und alle kehren wiede in ihren Alltag zurück!!
Verstehe dich..hab da auch Mühe!!

Oder, ich weiss noch, als ich in der FEG war, die Predigt war gut.. Und dann war sie fertig, es wurde gebetet, und die Kaffemaschine angestellt..Tische zusammen geruckt, Kekse hervorgeholt etc.

Nein, dass kann ich auch zuhause haben.. :?


Du bringst es absolut auf den Punkt, genau so empfinde ich es. Ich bin jeweils noch so vertieft von der Predigt und mache mir meine Gedanken, da hört man schon die Kaffeemaschine rattern. Gehört ja auch dazu, aber was nach dem Gottesdienst kommt, erlebe ich auch mit Bekannten, die nicht im Glauben sind. Es wird Small-Talk geführt, mehr nicht. Und man hört in der Predigt so viele gute Ansätze, über die man vielleicht reden möchte, aber ich spüre, dass viele gar nicht darüber reden wollen und lieber über alltägliches schwatzen. Und da kommt bei mir keine Begeisterung auf.


Mit Jesus Christus zu Leben ist mehr, als nur in die Kirche zu gehen.. ;)


Eine kleine Geschichte meinerseits:
Einmal, ich war gerade dabei das Treppenhaus zu reinigen, steckte eine ältere Person einen Gemeindebrief hinter den Fussteppich!
Als ich den Teppich wieder so hinlegte wie er zu Anfang war, nahm ich ihn entgegen..

Ich ging dann nach Hause, und fing an zu lesen..und es hat mich genau getroffen..!! Wie abgestimmt für mich!!
Eine Woche später, sagte ich der Frau! Danke für den Brief, und ich staune immer und immer wieder, wie Gott
uns zueinander verbindet.. Es ist alles innerlich! Denn es kommt von innen..!

Ich habe nichts, aber rein gar nichts dagegen, wer in eine Gemeinde geht..warum auch?
Ich habe viel mehr Mühe mit dem, wenn es ein "Muss" ist!
Und viele es einfach nicht akzeptieren können!

Ich stehe z. Bsp. hinter keiner Konfirmation..und lese dies auch nicht in der Bibel!

So quasi: Jetzt darfst du auch das Abendmahl nehmen..

Man denkt immer, wer nicht in eine Gemeinde geht, der hat auch keinen Kontakt zu Christen! Was hinten und vorne nicht stimmt!

Ich hoffe, ich stosse hier jetzt nicht allzufest an :)
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon wahrheit48 » Fr 21. Mai 2010, 20:04

Trolli hat geschrieben:Was versteht ihr genau unter "Gemeinde"?

Hi Trolli,
"Gemeinde" ist überall auf der Welt: der weltweite Leib des Jesus Christus, an dem die einzelnen Glaubenden "Glieder" sind: Hand, Fuß, Auge, Ohr, ja Fingerglied, Mittelhandknochen, Zehe, Schienbein, Wadenbein ... kein Glied am menschl. Körper wäre etwas ohne das andere Glied. Erst das Zusammenwirken aller "Einzelteile" eines Menschen macht diese zu einem "Körper".
So wie sich dieser "Körper" weltweit darstellt, stellt er sich auch national und lokal dar: die einzelnen Glaubenden bilden auch hier die Gemeinde/Versammlung des Christus, unabhängig von den "Kirchengemeinden" in denen sie (eingeschriebene?) Mitglieder sind.
Beispiel:
Kinder finden beim Spielen einen menschl. Finger und bringen (über Umwege) diesen zur Polizei. Was wird dort geschehen? Der Finger gehört zu einem Menschen! Wie ist die DNA, gehört dieses Glied zu einem uns bereits bekannten "Opfer" usw., usw ....? Da wird nicht nach lokalen Kriminalfällen gefragt, sonder wohin dieser Finger bundesweit "gehört".
Es gibt Gemeinden/Versammlungen von Glaubenden jenseits aller "offizieller" Bezeichnungen: die dem Weg des Jesus Christus folgen: dies ist "Gemeinde"!
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Trolli » Fr 21. Mai 2010, 20:33

Wahrheit, du hast absolut Recht. Aber die meisten verstehen unter Gemeinde und Gemeinschaft, ihre "kirchliche Gemeinde". Ich kann auch ausserhalb einer Freikirche meine Kontakte zu anderen Christen pflegen, ist auch eine Gemeinschaft.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon alegna » Fr 21. Mai 2010, 20:46

Trolli hat geschrieben:Wahrheit, du hast absolut Recht. Aber die meisten verstehen unter Gemeinde und Gemeinschaft, ihre "kirchliche Gemeinde". Ich kann auch ausserhalb einer Freikirche meine Kontakte zu anderen Christen pflegen, ist auch eine Gemeinschaft.

Natürlich kannst Du das, aber was spricht denn gegen eine Gemeinde?
Angst vor Verpflichtung, Verbindlichkeit oder was ist es?
Ich möchte auch Wortverkündigung geniessen können, wo kann ich das, wenn nicht in einer Gemeinde, wo kann ich mich üben in der Liebe, wenn nicht in einer Gemeinde, wo erlebe ich echte Gemeinschaft, wenn nicht in einer Gemeinde, wo erlebe ich Lobpreis und Anbetung mit Geschwistern, wenn nicht in einer Gemeinde, wo und wie kann ich sicherstellen, dass ich nicht einem Irrglauben aufsitze, wenn nicht durch eine Gemeinde? etc. verstehst Du?
Ich habe auch viele Kontakte ausserhalb der Gemeinde, ist auch gut so, aber echte Hilfe und echte Gemeinschaft mit Tiefgang erlebe ich nur mit Gemeindegliedern...wo wende ich mich hin mit einem geistlichen Problem, wenn nicht an die Gemeindeleitung, wo bekomme ich Gebetsbeistand, wenn nicht von der Gemeinde, wo ist Jesus Christus das Haupt, wenn nicht in der Gemeinde? Wo werden meine Kinder biblisch unterrichtet, wenn nicht in der Gemeinde, wie sollen Kindern lernen, dass Gemeinschaft wichtig ist, wenn ich in keine Gemeinde gehe?
Verstehst Du, Gemeinde ist einfach mehr als nur Godi, Gemeinde lebt und Jesus ist das Haupt!
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon wahrheit48 » Fr 21. Mai 2010, 21:41

Trolli hat geschrieben:Wahrheit, du hast absolut Recht. Aber die meisten verstehen unter Gemeinde und Gemeinschaft, ihre "kirchliche Gemeinde". Ich kann auch ausserhalb einer Freikirche meine Kontakte zu anderen Christen pflegen, ist auch eine Gemeinschaft.

Hi Trolli,
wie wäre es hiermit:
Du bist errettet durch das Opfer des Christus, du bist berufen in die Gemeinschaft der Heiligen, damit du den Heiligen dienst, an dem Platz, an dem dich Gott eingeplant hat! Und nun zeige mir bitte einen Platz nach dem Willen Gottes außerhalb?
Einfach mal "nachfragen" nach dem Willen deines Herrn, wo SEINE Platzanweisung für dich ist.
Der Herr Jesus Christus segnet dich
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Trolli » Fr 21. Mai 2010, 21:48

Alegna, vielen Dank für diesen Beitrag, genau dies sind meine Gedanken und gerade deswegen habe ich diesen "Stress" mit mir. Weil ich mir irgendwie dieses "Feuer" für unsere Gemeinde wünschen würde, aber es kommt nicht. Im Gegenteil, mich stressen schon die kleinsten Dinge, wie vor dem Gottesdienst den meisten Besucher die Hand zu schütteln. Ich frage mich manchmal auch, vor was genau habe ich Angst, wo ist mein Problem? Etwas das mich sehr in die Enge treibt sind, wenn Mitglieder ausserhalb der Freikirche mit mir den Kontakt suchen, mich einladen wollen und so. Denn ich brauche viel und lange Zeit, bis ich jemand so nahe an mich heranlasse und ins Herz schliessen kann. Ich bin so und dieser Teil von meinem Charakter gehört auch zu mir. Aber wie kann man ein solches Feuer und diese Freude für eine Gemeinde entwickeln? Ich besuche jetzt seit mehr als einem Jahr regelmässig den Gottesdienst und ich spüre eher das Gegenteil. Und so lange ich nicht 100% sicher bin, dass diese Gemeinde, oder überhaupt eine Gemeinde, richtig ist für mich, möchte ich keine Aufgabe übernehmen. Denn wenn ich ja sage, dann 100% und von ganzem Herzen und mit einer zuverlässigen Hingabe.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Trolli » Fr 21. Mai 2010, 21:52

Ja ich bete immer wieder dafür und auch für die Begeisterung einer Gemeinde.
:praisegod:
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon alegna » Sa 22. Mai 2010, 07:27

Trolli hat geschrieben:Und so lange ich nicht 100% sicher bin, dass diese Gemeinde, oder überhaupt eine Gemeinde, richtig ist für mich, möchte ich keine Aufgabe übernehmen. Denn wenn ich ja sage, dann 100% und von ganzem Herzen und mit einer zuverlässigen Hingabe.

Ja Trolli, solange Du nicht ein volles Ja hast, ist es sicher richtig keine Aufgabe zu übernehmen, ist es das was Dich so stresst? Das Gefühl zu haben, Du müsstest eine Aufgabe übernehmen?
Da kann ich Dir sagen, lass Dich da nicht drängen, niemand kann Dich da zwingen, es gibt viele die keine Aufgabe annehmen und doch voll in und hinter der Gemeinde stehen.

Schönes Wochenende :praisegod:
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Marcus » Sa 22. Mai 2010, 12:11

Ja ich kann sagen, auch ich bin nur eher selten in der Gemeinde anzutreffen. Auch ich bin nicht so "Partyhengst", der sich am liebsten in der Mitte der Gemeinschaft aufhält. Wenn ich denn mal wieder gehe, dann finde ich es zwar immer wieder schön und zumeist auch lehrreich und ich musste mir auch schon die Frage gefallen lassen, ob ich mich denn als Christ bezeichnen würde, da es ja anscheinend für die allermeisten absolut unverständlich ist, dass man eben nicht jeden Sonntag mit Eifer zur Gemeinde geht. Eine Hauszelle besuche ich auch nicht obwohl auch dort oft über sehr gute Themen gesprochen wird aber ich fühle mich einfach nicht wohl. Du bist also in guter Gesellschaft.
Ich empfinde es beinahe als Druck oder Verpflichtung, jeden Sonntag hinzugehen und das gefällt mir nicht.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon sugi » Sa 22. Mai 2010, 13:14

Marcus hat geschrieben:Ich empfinde es beinahe als Druck oder Verpflichtung, jeden Sonntag hinzugehen und das gefällt mir nicht.


Und so soll es auch nicht sein..!

Ich verstehe dich :))
Es ist tröstend zu wissen, dass Jesus ins Herz schaut..
Traurig ist es, wenn man Abneigung erfährt, nur weil man in keiner Freikirche ist!
Aber ich kann dann nur für diese Menschen beten..
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Marcus » Sa 22. Mai 2010, 14:07

Damit wir uns richtig verstehen, ich gehe sehr gerne gelegentlich in die Gemeinde aber eben nicht jeden Sonntag. Wenn ich jeden Sonntag hingehen würde, dann würde ich es für die anderen tun aber nicht für mich und das ist heuchlerisch.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Gnu » Sa 22. Mai 2010, 20:36

Hallo Trolli

ich kann dich sehr gut verstehen, es ging mir auch so, dass ich den Small-Talk nach der Predigt überhaupt nicht goutierte. Ich ging dann auf Distanz zu solchen Schwätzern und wenn immer möglich sofort nach der Predigt nach Hause.

Unterdessen weiss ich, dass die meisten Freikirchen neben der Wahrheit, dass Jesus Christus der einzige Zugang zum Himmelreich ist, einen Haufen Irrtümer lehren, die natürlich gut versteckt hinter ihren Lieblingsbibelstellen verborgen daherkommen. Es kann gut sein, dass dein an der BIbel geschultes Gewissen dir dies signalisiert und du es aber um des falschen Friedens willen unterdrückst. Von daher wäre dein Unbehagen erklärlich.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon alegna » Sa 22. Mai 2010, 22:10

Gnu hat geschrieben:Unterdessen weiss ich, dass die meisten Freikirchen neben der Wahrheit, dass Jesus Christus der einzige Zugang zum Himmelreich ist, einen Haufen Irrtümer lehren, die natürlich gut versteckt hinter ihren Lieblingsbibelstellen verborgen daherkommen

Es macht mir etwas mühe, wenn einfach gesagt wird die Freikirchen verbreiten Irrlehren, es gibt nämlich sehr gute Freikirchen, m.E. ist das nur eine Erklärung um in keine zu gehen zu müssen. Wenn etwas nicht in Ordnung ist, finde ich sollte man das der Gemeindeleitung mitteilen, es kann nicht sein, dass man einfach nicht mehr geht und sagt die Freikirchen seien nicht gut und die Verkündigung von Irrlehren stark verbreitet, kann ja sein, dass man selbst einer Irrlehre aufsitzt und jetzt meint die anderen seien falsch?
Es tut mir leid, aber ich gehöre lieber einer Freikirche an und habe Gemeinschaft mit Christen, kann die Predigt hören und praktisch leben was es heisst in die Gemeinde Christi aufgenommen zu sein, als zu sagen, ihr braucht nicht zu gehen, es brauchts nicht, ist eh nicht richtig was gelehrt wird, es geht gut ohne Gemeinde, ja als Solochrist kommst Du weiter, sorry, aber das finde ich nur in Ausnahmefällen befürwortbar.
Wer in keine Gemeinde gehen möchte, okey muss jeder selbst prüfen ob es das ist was Jesus lehrte, aber bitte nicht behaupten die Freikirchen seien eh alle nicht gut, nein da hab ich wirklich ein Problem.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Gnu » Sa 22. Mai 2010, 23:42

alegna hat geschrieben:Es macht mir etwas mühe, wenn einfach gesagt wird die Freikirchen verbreiten Irrlehren, es gibt nämlich sehr gute Freikirchen, m.E. ist das nur eine Erklärung um in keine zu gehen zu müssen.
...
Wer in keine Gemeinde gehen möchte, okey muss jeder selbst prüfen ob es das ist was Jesus lehrte, aber bitte nicht behaupten die Freikirchen seien eh alle nicht gut, nein da hab ich wirklich ein Problem.

Sorry, das war nicht die Meinung von meinem Beitrag. Tut mir leid, wenn du das so verstehst. Als erstes ist die Suche nach einer Gemeinde angesagt, die dem Irrtum nicht aufsitzt, denn theologische Irrtümer sind dermassen zäh, dass auch eine Reklamation bei den Aeltesten nichts nützt, schliesslich hat man es schon immer so gelehrt oder gemacht und so bleibt es auch bis in Ewigkeit. Es soll aber auch schon das Beten im kleinen Kreis geholfen haben. ;)
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Marcus » Sa 22. Mai 2010, 23:50

Ich kann euch Beide, alegnia wie auch Gnu, gut verstehen. Einer Gemeinde bringt man die Irrlehre nicht einfach mal so ausgetrieben, das zeigt sich in einer der weltweit grössten Sekten der Erde, den ZJ, um nur eine zu nennen. Aber einfach in keine mehr zu gehen ist auch nicht gut. Der Kontakt zu anderen Christen ist sehr wichtig und kann uns vor Schlamperei im Glauben bewahren.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon wahrheit48 » So 23. Mai 2010, 00:00

Mal wieder "Grundsätzliches":
Mir gefällt diese Polarisierung, hier Volkskirche - dort Freikirche überhaupt nicht! Ich kenne hier wie dort "verlotterte" Gemeinden! Ich kenne hier wie dort sowohl Mitläufer wie auch ernsthafte Jünger Christi!
Allerdings frage ich mich, bei dem bisher Gelesenen, was uns heutzutage unterscheidet von den ersten Christen. Von jenen heißt es, daß sie beständig waren: in der Lehre der Apostel, in der Wortbetrachtung, den (Gemeinde)Versammlungen und im Brotbrechen. Beständigkeit äußert sich nach meinem Empfinden in Kontinuität, z.B. nicht nur hin und wieder die Gemeinschaft unterm Wort, oder beim Brotbrechen zu pflegen!
Für mich persönlich gehört zur "Christusliebe" auch das Verlangen nach Gemeinschaft mit den Glaubensgeschwistern! Dienst an dieser Gemeinschaft als Zwang zu empfinden .... naja?
Will sagen: den mehr oder weniger ausgeprägten "Hang" zur Gemeinschaft kennen sowohl Volkskirchen, wie auch Freikirchen, hier wie dort gibt es "Karteileichen", denn nichts anderes sind die "Mitläufer" der Freikirchen ja auch!
Und hierin widerspreche ich "alegna" wie "Sugi":
Wer sich von der Retterliebe heimgeholt weiß, wird begierig sein, anderen Geretteten behilflich zu sein, mit ihnen Gemeinschaft zu haben und ihnen nach Kräften zu dienen. Das womöglich Wochen oder gar Monate und Jahre währende "Solochrischtentum" passt nicht in den Plan Gottes!
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Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft.(1.Ko.1,18)
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon alegna » So 23. Mai 2010, 07:20

wahrheit48 hat geschrieben:Und hierin widerspreche ich "alegna" wie "Sugi":
Wer sich von der Retterliebe heimgeholt weiß, wird begierig sein, anderen Geretteten behilflich zu sein, mit ihnen Gemeinschaft zu haben und ihnen nach Kräften zu dienen. Das womöglich Wochen oder gar Monate und Jahre währende "Solochrischtentum" passt nicht in den Plan Gottes!

Und worin widersprichst Du mir jetzt genau? Versteh ich jetzt nämlich nicht so genau, ich proklamiere ja pro Gemeinde, sage aber es ist kein Zwang.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon sugi » So 23. Mai 2010, 12:33

Marcus hat geschrieben:Damit wir uns richtig verstehen, ich gehe sehr gerne gelegentlich in die Gemeinde aber eben nicht jeden Sonntag. Wenn ich jeden Sonntag hingehen würde, dann würde ich es für die anderen tun aber nicht für mich und das ist heuchlerisch.

Ich hab das auch so verstanden.. :))
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon sugi » So 23. Mai 2010, 12:46

wahrheit48 hat geschrieben:Und hierin widerspreche ich "alegna" wie "Sugi":
Wer sich von der Retterliebe heimgeholt weiß, wird begierig sein, anderen Geretteten behilflich zu sein, mit ihnen Gemeinschaft zu haben und ihnen nach Kräften zu dienen. Das womöglich Wochen oder gar Monate und Jahre währende "Solochrischtentum" passt nicht in den Plan Gottes!
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Hi wahrheit!

Gibt es bei dir nur:
Gemeinde=Gemeinschaft!
Keine Gemeinde=Solochrist!

Schade!! Denn, ich kann dir sagen, dass meine "begierde" darauf beläuft, mich von Gott verändern zu lassen..

Und wer sagt denn, dass jemand, der in keine Gemeinde geht, nicht für andere behilflich sein will?
Woher holst du das?

Merkst du eigentlich auch, wie du alles von aussen beurteilst?!
Und genau in diesen Momenten ist es tröstlich zu wissen, dass Gott nicht aufs äussere schaut..
Dies machen ja schon Menschen!

Es ist Traurig zu lesen, dass du dies so machst..


Du weisst ja ganz genau, WAS in Gottes Plan passt, hmm?!

Nun ja, ich lasse es mir gerne zeigen, und mich dabei führen und leiten..
Gott hat immer und in allem einen Plan..denn muss nicht zuerst noch ein Mensch bestimmen ;)

Ich könnte dir jetzt noch viel schreiben, aber es würde (glaube ich) nichts bringen..und, ich muss mich auch nicht Rechterfigen 8-)
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon jes_25913 » So 23. Mai 2010, 16:54

Gnu hat geschrieben:
alegna hat geschrieben:Es macht mir etwas mühe, wenn einfach gesagt wird die Freikirchen verbreiten Irrlehren, es gibt nämlich sehr gute Freikirchen, m.E. ist das nur eine Erklärung um in keine zu gehen zu müssen.
...
Wer in keine Gemeinde gehen möchte, okey muss jeder selbst prüfen ob es das ist was Jesus lehrte, aber bitte nicht behaupten die Freikirchen seien eh alle nicht gut, nein da hab ich wirklich ein Problem.

Als erstes ist die Suche nach einer Gemeinde angesagt, die dem Irrtum nicht aufsitzt, denn theologische Irrtümer sind dermassen zäh, dass auch eine Reklamation bei den Aeltesten nichts nützt, schliesslich hat man es schon immer so gelehrt oder gemacht und so bleibt es auch bis in Ewigkeit. Es soll aber auch schon das Beten im kleinen Kreis geholfen haben. ;)


Da muss ich Dir voll Recht geben. Man sieht ja auch hier im Forum wie man partout an falschen Lehren festhalten will, obwohl die Gegenargumente überzeugend sind.
Jeder Mensch muss sich in der Spätzeit, in der wir uns befinden, und manche Auffassungen schon richtig betoniert sind, selbst den Weg erleuchten können. Das besagt ja das Gleichnis von den 10 Jungfrauen. Jedes sich Verlassen auf den Anderen, jedes Betäuben klaren Denkens und Fühlens muss sich fatal auswirken.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon SunFox » So 23. Mai 2010, 17:37

jes_25913 hat geschrieben:Man sieht ja auch hier im Forum wie man partout an falschen Lehren festhalten will, obwohl die Gegenargumente überzeugend sind.


Ja lieber jes, du triffst auch einmal den Nagel auf den Kopf! ;)

Aber Argumente scheinen nicht gefragt zu sein, jeder will nach seiner eigenen Facon selig werden, schlimmsten Falls schätzt man sich sogar als Irrtumslos ein!

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Lichtenberg » So 23. Mai 2010, 18:50

wahrheit48 hat geschrieben:Mal wieder "Grundsätzliches":

...

Das womöglich Wochen oder gar Monate und Jahre währende "Solochrischtentum" passt nicht in den Plan Gottes!
lg.w48


Verkündet und beschlossen im Jahre des HERRN 2010 von..., ja, von wem eigentlich?

Muss man einen geheiligten Beißreflex besitzen, um hier denjenigen Christen die es sich erlauben, ohne kirchliche Parteizugehörigkeit einem Jesus nachzufolgen, etwas grundsätzliches zu verkünden?
Bist du, Wahrheit48, außer Gott, dann gut und besser als Der, der dieses selbst den Menschen kündete?
Welch sonderbarer Heiligenschein doch hier so manch prophetische Lichtgestalt umfängt, denn ihres Gottspielens ist nimmer ein ende.

Mann kann sich konfessionell nicht aus dem Leben ausloggen, oder nach kirchenspezifischen Bibelverslaunen dieses Leben verdammen oder begrüßen, diese Welt ablehnen oder gebrauchen. Das Materielle in all seinen Formen und Auswüchsen berherrscht den konfessionell gruppierten Christen ebenso wie den normalen Alltagsbürger. Das Wesen und Unwesen der tausenderlei christlichen Konfessionen ist dafür Beweis allemal genug und kann niemals ein allgemein gültiges Siegel für seine selbstverbastelte Göttlichkeit sein.

Wenn eine Kirchenzugehörigkeit, sei es da welche auch immer, entscheidend ist für die Annahme des Menschen durch Jesus Christus, dann habe ich - entweder die Bibel falsch gelesen, dann werfe ich mich vor dir, Wahrheit48, als dem fünefften Evangelisten reuevoll in den Staub dieser sündigen Erde, oder - du konzipierst hier (wieder einmal) deine Privatbotschaften als Gottes einzig wahren Willen, dann allerdings wärest du ein religiös fundierter Taschenspieler.
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Re: Muss man zwingend in einer Freikirche sein?

Beitragvon Pilgrim » So 23. Mai 2010, 20:02

Lichtenberg hat geschrieben:…du konzipierst hier (wieder einmal) deine Privatbotschaften als Gottes einzig wahren Willen…

Und das ist Gottes Wille, daß "wir nicht unsere eigene Versammlung verlassen, wie es einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen - umsomehr wir den Tag herannahen sehen!" (Hebräer 10:25)…denn Gläubige werden ohne die Ermutigung anderer Gläubigen nie eine vollständige geistige Reife erlangen…1.Korinther 12:21-26… :idea:
Be careful how you spend your time: Spend your time in nothing which you know must be repented of. —Richard Baxter
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