Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Johncom » Mi 20. Okt 2010, 16:40

Dieser Filmclip ist 'christlich-warnend' gemeint, und wie meistens sind diese Produkte dann oberflächlich, es wird irgendwas zusammengemischt. Z.B. werden die kurz eingeblendeten Osho-Meditationen niemals in Trance führen sondern im Gegenteil die innere Wachheit unterstützen. Und zwar sehr stark. Die Toronto-Beobachter sehen zu Recht etwas wie 'Shaktipat'.

.... aber im Grunde bewirkt Shaktipad auch wieder keine Trance im Sinne von Bewusstlosigkeit. Es ist lediglich eine Übertragung des Meisters auf den Schüler in vollem gegenseitigen Vertrauen und Einverständnis.

http://www.youtube.com/watch?v=_dFAXlwCh5U

Es ist nichts spektakuläres daran, diese Geschehnisse passieren in völlig gesunder Atmosphäre. Die Teilnehmer sind normale Menschen und bleiben auch nach den Shaktipads normal.

onThePath hat geschrieben:Der Film ist interessant, und die Herkunft und Auswirkung dieser Kräfte beschäftigt mich immer noch.


http://www.youtube.com/watch?v=G635v_MRKJE

Das Bücherlesen, auch das der besseren Bücher, wird in diesem Fall niemanden weiterbringen. Man wird nicht wirklich klug, durch lesen und zuhause rumsitzen.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Mi 20. Okt 2010, 22:01

Das Bücherlesen, auch das der besseren Bücher, wird in diesem Fall niemanden weiterbringen. Man wird nicht wirklich klug, durch lesen und zuhause rumsitzen.


JohnCom

Ich finde diese Aussage wieder mal sehr leichtfertig dahergesagt.

1.) Gib mir 200 Jahre, dann besuche ich alle Menschen, von denen ich lernen könnte, ohne gesammelte Erfahrungsschätze lesen zu müssen.
Und ich müßte auch Wissen von Menschen sichten können, die bereits tot sind kürzer oder länger,

2.) Es geht um geistliche Erfahrungen und Einwirkungen jenseitiger geistiger Wesen.
Was willst Du tun, um darüber jemals klug zu werden ?

Darauf hast Du mit Sicherheit keine Antwort.

Der Mann, der seine Erfahrungen mit New Age und charismatischem Christentum verglichen hat, ist jedenfalls ein Mosaiksteinchen des Verstehens. Genauso wie Bücherwissen und eigene Erfahrungen mit Besessenen. All das hilft etwas zu verstehen, was in der geistlichen, verborgenen Wirklichkeit geschieht.

Wie Du auch festgestellt haben solltest, sind eigene Erfahrungen in Esoterik sowohl trügerisch als auch gefährlich.

So, ich denke, ich habe Deinem Satz, der mir sehr gedankenlos scheint,Einiges hinzugefügt.

Oder hast Du selber wie in diesem Film, mit einem Guru und dessen Segnungen Erfahrungen gemacht ?
Selbst dann ist es individuelle Interpretation von verborgenen geistig-geistlichen Vorgängen.

Was würdest Du kapieren dabei ? Wahrscheinlich Dich eher verirren in Esoterischen Erlebnissen.


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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Johncom » Do 21. Okt 2010, 00:54

onThePath hat geschrieben:2.) Es geht um geistliche Erfahrungen und Einwirkungen jenseitiger geistiger Wesen.
Was willst Du tun, um darüber jemals klug zu werden ?

Darauf hast Du mit Sicherheit keine Antwort.


Ich hab nicht den ganzen Thread gelesen. Geht es irgendwo - wieder mal - um jenseitige Wesen ?
Er heisst 'Die Zukunft des Christentums ist charismatisch', dann bleiben wir doch bei der charismatischen Kraft.
Was man tuen kann, um klug zu werden ist einfach beantwortet:
Gar nichts. :) Das Kluge, falls man es braucht, kommt von Gott zur rechten Zeit.

onThePath hat geschrieben:Der Mann, der seine Erfahrungen mit New Age und charismatischem Christentum verglichen hat .....


.. hat keine Ahnung und plappert nur nach.
Diese Verschwörungstheorien dürften so ungefähr seit Ende des 1. Weltkrieg kursieren, seit dem Völkerbund, dem Vorläufer der UNO. Mit einem Mal wurden die 'von Juden beherrschten Geheimlogen' zum Gespenst welches das christliche Vaterland bedroht. Aus diesem Topf bedienten sich nicht nur die Nazis.

onThePath hat geschrieben:Oder hast Du selber wie in diesem Film, mit einem Guru und dessen Segnungen Erfahrungen gemacht ?
Selbst dann ist es individuelle Interpretation von verborgenen geistig-geistlichen Vorgängen.


Ein Segen ist es wenn man sich ganz einfach in allen Dingen auf Gott verlässt anstelle jeder möglichen Gerüchteküche hinterher zu schnuppern.

Ja, ich verbrachte vor Jahren im schönen Berner Oberland eine Woche mit einem Mann, von dem Shakti ausgeht. Subramnium, ein in Sri Lanka geborener Brite. Wir waren eine Gruppe aus hauptsächlich Schweizern und Engländern, das Seminar bestand aus Gespräch und Meditation. Der Kontakt hat sich verloren, ich weiss gar nicht ob Subramnium noch lebt. Ich empfand ihn immer als ein 'grosses Herz' ohne wirkliche Eigeninteressen. Sein eigenes Wirken beschrieb er als Dienen, und so war er auch ... er 'diente' rund um die Uhr.

Einen anderen Guru, Ramesh Balsekar traf ich mal für eine Woche in Mumbay. Seine Lehrgespräche sind in viele Sprachen übersetzt und als Bücher käuflich. Ramesh, der vor kurzem verstarb, gilt als Lehrer im Neo Advaita. Von seiner Person ging überhaupt keine Energie aus, was auch niemand erwartet hätte. Meine Erkenntnis aus diesen Begegnungen ist, wie Du es nennst 'individuelle Interpretation'. Nur dass sie auch von anderen sehr ähnlich geteilt wird wenn nicht sinngemäss gleichlautend: Gott ist Liebe. Gott ist Weisheit ... und eigentlich ist nichts von dem kompliziert.
Oder 'okkult' - alles ist zu 100% im Tageslicht.

Das Thema ist aber das charismatische Christentum:

Die christliche Gemeinde, die sich ausschliesslich auf Bibelübersetzung mit Punkt und Komma konzentriert, erschafft sich selber eine grosse Menge an ewig untereinader konkurrierenden Besserwissern, aber kaum charismatische Heilige. Personen, von denen 'Heilendes' und Versöhnliches ausgeht. Das kann nur aus Menschen kommen, die schon ihr altes persöniches Leben überwunden haben. Wenn Christen wieder Vorbild sein sollen dann müssen sie mehr können als nur reden. Über die Presse und die Massenmedien wird viel geredet, das Volk ist jetzt schon mit Wortbotschaften abgefüllt. Was die Leute viel mehr anspricht, ist wenn jemand da ist, der Geduld hat und verstehend zuhört und vor allem, von dem Heil ( -iges ) ausgeht.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Do 21. Okt 2010, 08:09

onThePath hat geschrieben:...
Allerdings, manche der Leute, die in einem Trance-Zustand waren, erzählten beeindruckende Erlebnisse in dieser Zeit.

Gar nicht gefiel mir, wenn ein Prediger plötzlich so laut und lange unkontrolliert lachen mußte, dass er es nicht schaffte, weiter zu predigen.


Gehen wir einfach mal wieder zur Bibel zurück. Die Gaben des Heiligen Geistes (Charisma und Charismen) werden ja vielerorts in der Bibel beschrieben. Im Ersten Testament beschreibt z.B. Jesaja in Kap. 11 die Charismen. Schöner ist aber der folgende Vers:

    1Sam 10,11 Als sie sahen, dass er mit den Propheten in Verzückung war, sprachen alle, die ihn früher gekannt hatten, untereinander: Was ist mit dem Sohn des Kisch geschehen? Ist Saul auch unter den Propheten?

Die Propheten waren also Charismatiker! Charismatische Ausprägungen im Gottesvolk des Ersten und Zweiten Testaments sind also ganz normal und gehören zum Glauben. Paulus zählt ja auch die charismatischen Gaben auf.

Ob die Zukunft des Christentums nur charismatisch sein soll, ist eine andere Frage. Aber wenn charismatische Gaben bei Christen grundsätzlich als minderwertig betrachtet werden, ist definitiv etwas falsch. Ich sage also besser: Es gibt keine Zukunft des Christentums, wenn nicht auch die biblischen Charismen zum Glauben gehören.

Gruss Taube
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Do 21. Okt 2010, 08:18

Zeugt die übermässige Vorsicht in Bezug auf die Charismatik nicht auf einer fehlenden weihnächtlichen, österlichen und pfingstlichen Freude? Wird diese Freude nicht zu oft von der Nachdenklichkeit des Karfreitags erschlagen?

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Do 21. Okt 2010, 12:02

Ein Segen ist es wenn man sich ganz einfach in allen Dingen auf Gott verlässt anstelle jeder möglichen Gerüchteküche hinterher zu schnuppern.


Johncom, Du missachtest permanent die Warnungen der Bibel.
Kein Wunder wenn dann solche Ratschläge kommen in der Richtung:

" Da kann gar nichts Negatives geschehen".


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Du scheinst auch wirklich so ziemlich Alles zu ignorieren.

Dabei blüht seit dem Aufbruch des Rationalismus der Spiritismus, das Okkulte und das Esoterische geradezu auf.
Da zu sagen "Alles im grünen Bereich" ist eigentlich mit wachem Verstand kaum möglich.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Do 21. Okt 2010, 12:10

Gehen wir einfach mal wieder zur Bibel zurück. Die Gaben des Heiligen Geistes (Charisma und Charismen) werden ja vielerorts in der Bibel beschrieben. Im Ersten Testament beschreibt z.B. Jesaja in Kap. 11 die Charismen. Schöner ist aber der folgende Vers:

1Sam 10,11 Als sie sahen, dass er mit den Propheten in Verzückung war, sprachen alle, die ihn früher gekannt hatten, untereinander: Was ist mit dem Sohn des Kisch geschehen? Ist Saul auch unter den Propheten?


Taube, damit, mit dieser einfachen Antwort ist erst wenig dazu gesagt.

Bei Mose gibt es eine Stelle, wo Mose von Gott Weisungen erhielt, das Volk aber nur Donner hörte;
Mose sah Gott, sein Volk konnte noch nicht mal das leuchtende Antlitz des Mose

Paulus hatte eine Begegnung mit Jesus. Das merkten zwar seine Begleiter, aber nur vage, weil sie nicht viel mitbekamen.

Es gibt Nähe zu Gott, aber es gibt auch Nähe zu falschen Göttern. Und Gott ging mit ihnen im AT hart um.
Oder strafte die spottenden Jünglinge. Also Gott geht es sehr um Gehorsam seiner Propheten und auch darum, dass sie geachtet werden um seiner Worte Willen, die sie zu Autoritäten machen.

Was den Toronto-Segen anbelangt, so halte ich die Erlebnisse zumindest für sehr unterschiedlich und nicht nur als vom HG.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Gnu » Do 21. Okt 2010, 12:16

Taube hat geschrieben: Zeugt die übermässige Vorsicht in Bezug auf die Charismatik nicht auf einer fehlenden weihnächtlichen, österlichen und pfingstlichen Freude? Wird diese Freude nicht zu oft von der Nachdenklichkeit des Karfreitags erschlagen?

Die „übermässige Vorsicht” könnte aber auch einfach daher kommen, dass wir es langsam satt haben, von den übergrossen Heilern an der Nase herumgeführt worden zu sein, welche mit Spendengeldern ein Luxusleben führen, und mit ihren Zaubershows ein grosses Publikum narren. Fällt dir nicht auf, dass jeder von ihnen ein eigenes Evangelium verkündigt? — Gegen die echten Charismen hat wohl niemand von uns etwas einzuwenden, nur, wo findet man sie denn heutzutage noch?
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Taube » Do 21. Okt 2010, 14:06

Gnu hat geschrieben:Gegen die echten Charismen hat wohl niemand von uns etwas einzuwenden, nur, wo findet man sie denn heutzutage noch?

Das ist genau die entscheidende Frage!

Doch es hilft nichts, die Frage zu umgehen. Solange die Geistesgaben nicht intergriert sind, bleibt kein christlicher Glaube übrig, sondern nur eine von Vernunftslehre. Die Hardcorecharismatiker mit ihren eigenen Golfplätzen und Privatjets dürfen nicht abschrecken, eine biblisch-basierte Theologie des Geistes zu suchen.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Johncom » Do 21. Okt 2010, 14:19

Gnu hat geschrieben:Gegen die echten Charismen hat wohl niemand von uns etwas einzuwenden, nur, wo findet man sie denn heutzutage noch?


Eigentlich erstmal nur in sich selber.
In der ganz eigenen authentischen gläubigen Öffnung.
Was ich selber nicht hab, kann dann auch der tollste Prediger oder Guru nicht hinkriegen.
Wenn ich alles kritisch sehe, werd ich auch alle Gemeinden und 'Glaubenführer' kritisch sehen, niemanden an mich ranlassen. Das Problem ist meine Verkopftheit. Weil ich nicht befreit lachen kann, muss ja das Lachen ( oder Weinen oder Herumzappeln ) in charismatischen Versammlungen unbedingt finstere Ursprünge haben.

Wo findet man die echten Charismen heutzutage noch ?

onThePath hat geschrieben:Im Herbst 1824 hatte Charles Finney ein Bekehrungserlebnis, als er alleine in einem Wäldchen spazieren war; wenige Tage später erfuhr er wieder ein intensives Erlebnis mit Gott, was er später als Geistestaufe beschrieb.


Der Herbst 1824 ist der gleiche wie der Herbst 2010 ...
es ist immer die rechte Zeit. Wenn jemand bereit ist, ist Gott schon da. Und manchmal ist so ein Wäldchen der Ort genauso wie es auch ein Schrottplatz sein kann. - Wenn man Glaubensgemeinden sucht ist das so etwa wie ein Produkt in einem Kaufhaus auszusuchen. Der Wunsch ist: Es soll mir 'was geben'. Gemeinden geben aber nichts, Prediger auch nicht. Alles was da ist, ist ein Raum, in dem jeder einzelne gibt. Wenn die einzelnen geben, kann etwas passieren für alle.

Gnu hat geschrieben:Die „übermässige Vorsicht” könnte aber auch einfach daher kommen, dass wir es langsam satt haben, von den übergrossen Heilern an der Nase herumgeführt worden zu sein, welche mit Spendengeldern ein Luxusleben führen, und mit ihren Zaubershows ein grosses Publikum narren.


Was immer übersehen wird, ist dass diese Showstars erst gemacht werden mussten. Von den vielen, die Führer suchen und die sie erst hochschaukelten mit Erwartungshaltung und dann auch mit Spendengeldern. Erst ist da der Wunsch 'Bitte führe mich' - dann taucht auch bald ein Führer auf. Das Unvermögen, sich selbst Gott gegenüber zu öffnen wie auch die eigene Lebensangst, das erschafft immer wieder Bühnenstars, die sich anbieten.

Gnu hat geschrieben:Fällt dir nicht auf, dass jeder von ihnen ein eigenes Evangelium verkündigt?


Das einzige wirkliche 'Evangelium' kommt ohne grosse Worte direkt in das Herz. Danach verkündet es jeder Baum und jeder Stein.
Also der Acker muss bereit sein, dann bringt der Same Frucht. Und ganz unabhängig davon, ob man einem Prediger-Star gefolgt ist oder ob man in den Wäldern spazieren geht.

Aus dem Thomas-Evangelium: 'Jesus sagte: Wenn jene, die euch (ver)führen, zu euch sagen: ,Siehe, das Königreich ist im Himmel`, (so) werden euch die Vögel des Himmels zuvorkommen.Sagen sie zu euch: ,Es ist im Meer`, (so) werden euch die Fische zuvorkommen. Aber das Königreich ist innerhalb von euch und außerhalb von euch. Wenn ihr euch erkennt, dann werdet ihr erkannt werden; und ihr werdet wissen, daß ihr die Söhne des lebendigen Vaters seid. Wenn ihr euch aber nicht erkennt, seid ihr in Armut, und ihr seid die Armut'.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Do 21. Okt 2010, 18:04

Der Herbst 1824 ist der gleiche wie der Herbst 2010 ...
es ist immer die rechte Zeit. Wenn jemand bereit ist, ist Gott schon da. Und manchmal ist so ein Wäldchen der Ort genauso wie es auch ein Schrottplatz sein kann. - Wenn man Glaubensgemeinden sucht ist das so etwa wie ein Produkt in einem Kaufhaus auszusuchen. Der Wunsch ist: Es soll mir 'was geben'. Gemeinden geben aber nichts, Prediger auch nicht. Alles was da ist, ist ein Raum, in dem jeder einzelne gibt. Wenn die einzelnen geben, kann etwas passieren für alle.


Klar, Gott ist für Dich der archaische, uralte, es existiert für Dich keine Heilsgeschichte mit Jesus als den entscheidenden Retter, durch den Gott selber in die Geschichte des Menschen eingreift.

Deshalb ist für Dich jede Religion, die Gott sucht Maßstab.

Das Unvermögen, sich selbst Gott gegenüber zu öffnen wie auch die eigene Lebensangst, das erschafft immer wieder Bühnenstars, die sich anbieten.


Genau, und es erschafft den ganzen modernen esoterischen Rummel, der sich von Christus loslöst und alles besser weiß als die Bibel. So alsd hätte das Leben und Sterben des Jesus Christus nie stattgefunden, wird es degradiert zur relativen Unbedeutung.

Wer das AT kennt, weiß wie Wenige damals Gott kannten und ihm treu waren. Auch damal schon ließ Gott sich finden. Wieviel mehr nun, nachdem Christus Heilsgeschichte machte.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Johncom » Do 21. Okt 2010, 22:41

Das Unvermögen, sich selbst Gott gegenüber zu öffnen wie auch die eigene Lebensangst, das erschafft immer wieder Bühnenstars, die sich anbieten.


onThePath hat geschrieben:Genau, und es erschafft den ganzen modernen esoterischen Rummel, der sich von Christus loslöst und alles besser weiß als die Bibel. So alsd hätte das Leben und Sterben des Jesus Christus nie stattgefunden, wird es degradiert zur relativen Unbedeutung.


Also von diesem Rummel krieg ich wohl nicht soviel mit wie Du.
Das Leben und Sterben des Jesus Christus ist für Dich bedeutent, dann lebe und sterbe mit Jesus.
In Deinen Beiträgen merk ich das nicht so, ich höre nur eine Art Unzufriedenheit heraus.

onThePath hat geschrieben:Wer das AT kennt, weiß wie Wenige damals Gott kannten und ihm treu waren. Auch damal schon ließ Gott sich finden. Wieviel mehr nun, nachdem Christus Heilsgeschichte machte.


Also worauf wartest Du noch ?
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Fr 22. Okt 2010, 00:58

Das Leben und Sterben des Jesus Christus ist für Dich bedeutent, dann lebe und sterbe mit Jesus.
In Deinen Beiträgen merk ich das nicht so, ich höre nur eine Art Unzufriedenheit heraus.


Ich habe eben nicht so eine selbstgefällige Zufriedenheit wie Du, sondern ich sehe das Leben so wie es ist:
kompliziert. Und das Leben des Einzelnen voller Problematik, die bewältigt werden muß. Und die religiösen Lösungsangebote von einer Vielfalt und Durchmischung mit Falschem.

Und ich sehe die Unfähigkeit des Menschen, wie er mit seiner Logik Wege zu Gott sucht und dabei Jesus Christus verfehlt. (Esoterik)

Und ich sehe Menschen, die noch nicht mal an Gott glauben.

Ich sehe immer mehr Menschen, die psychische Probleme haben.

Und so Gott will, will ich Anderen so weit beistehen wie mir möglich ist, dass sie den Weg der inneren Freiheit finden, der der Weg zu Jesus Christus ist.

Auch ich muß auf diesem Pfad bleiben.

Deinen leichfertigen Umgang z.B. mit der Esoterik kann ich jedenfalls nicht akzeptieren. Und Deine freie, von der Bibel losgelöste Einstellung zum Glauben an Christus -wie Du weißt- auch nicht.

Wenn ich Ruhe zum Erholen brauche von all den Dingen die mich beschäftigen und neue Impulse, verschaffe ich mir schon Ruhe. Keine Sorge.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Johncom » Fr 22. Okt 2010, 01:52

onThePath hat geschrieben:Und so Gott will, will ich Anderen so weit beistehen wie mir möglich ist, dass sie den Weg der inneren Freiheit finden, der der Weg zu Jesus Christus ist.


Das ist gut gesagt.
Und Du weisst sicher dass 'die Anderen' Deinen Beistand auch zulassen - wenn - sie bei Dir selbst diese innere Freiheit wahrnehmen können. Solange Du aber nur glaubst, irgendwann freier zu sein, kannst Du nur glaubend beistehen. Etwas glauben und etwa sein sind zweierlei. Andere, die Du zum Weg zu Jesus Christus führen möchtest, werden mitgehen wenn Du das darstellst, was innere Freiheit ist. Das wär wieder das Stichwort Charismatik.

onThePath hat geschrieben:Ich habe eben nicht so eine selbstgefällige Zufriedenheit wie Du, sondern ich sehe das Leben so wie es ist:
kompliziert. Und das Leben des Einzelnen voller Problematik, die bewältigt werden muß. Und die religiösen Lösungsangebote von einer Vielfalt und Durchmischung mit Falschem.


Ich bin nicht selbstgefällig, nur schau ich vielleicht etwas ungestresster auf mich wie auf die anderen. Ich denke, dieses Leben - egal, ob es jemand als gut oder schlecht bewertet - ist Gottes Plan. So wie es angefangen hat wird es auch weitergehen, also warum soll man sich gegen das Leben anstemmen.

Religiöse Lösungsangebote: ..... Jesus lehrte nicht orthodoxe Rechtgläubigkeit sondern wies auf das gute Herz hin, und das unabhängig von bestimmten Bekenntnissen. Wenn Du es anders siehst, sags nur.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Johncom » Fr 22. Okt 2010, 02:35

onThePath hat geschrieben:Deinen leichfertigen Umgang z.B. mit der Esoterik kann ich jedenfalls nicht akzeptieren. Und Deine freie, von der Bibel losgelöste Einstellung zum Glauben an Christus -wie Du weißt- auch nicht.


Das wäre ja schon seltsam, wenn jeder irgendwas schreibt um einem oder zweien 'akzeptiert' zu werden.
Sinn einer guten Diskussion kann es sein, gut zu lesen und gut zu antworten. Überlegt und gewissenhaft, und so ... können am Ende beide etwas zum Nachdenken mitnehmen.

Warum soll man sich wünschen, von einen andern User in einem Forum akzeptiert zu werden. Weil er eine ähnliche/andere Einstellung hat zu Bibel, Glauben an Christus und Esoterik muss man ihn annehmen/ablehnen ? :D
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Fr 22. Okt 2010, 10:50

Und Du weisst sicher dass 'die Anderen' Deinen Beistand auch zulassen - wenn - sie bei Dir selbst diese innere Freiheit wahrnehmen können. Solange Du aber nur glaubst, irgendwann freier zu sein, kannst Du nur glaubend beistehen. Etwas glauben und etwa sein sind zweierlei. Andere, die Du zum Weg zu Jesus Christus führen möchtest, werden mitgehen wenn Du das darstellst, was innere Freiheit ist. Das wär wieder das Stichwort Charismatik.


Danke für diese grundsätzliche Belehrung
Hätte ja sein können, dass ich alles weiß und nichts bin.
Oder nicht wüßte, worauf es ankommt.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Gnu » Do 28. Okt 2010, 11:53

Johncom hat geschrieben: Oh ja, dieser Walter Veith :-P
macht also diese Vorträge. Ist er Adventist ?

Laut eigener Aussage war er römisch-katholisch und als er sich für die Bibel entschied, merkte er, dass er Adventist werden musste, wenn er sich in 100%iger Konsequenz von den päpstlichen Irrtümern trennen wollte, denn gewisse römisch-katholische Publikationen würden sich mokieren über die Inkonsequenz der Protestanten, welche sich auf „nur die Schrift” berufen, in der Tat aber sich an römisch-katholische Lehren halten, z.B. den Sonntag als dies Domini zu feiern.

Was mir an seinen Vorträgen gefällt: Er darf alles sagen, was er glaubt. Hier im Forum würde er gesperrt für seine Aussagen. Ich habe irgendwo gelesen, dass er auch bei den Adventisten ein rotes Tuch sei, indem er gewisse Mißstände anprangere.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Do 28. Okt 2010, 12:05

Habe gerade ein Buch gelesen, das davon handelt, näher an Gott dran zu sein.

Dieses Bemühen würde ich als notwendig für das Bestehen des Christentums halten.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Johncom » Fr 29. Okt 2010, 06:06

onThePath hat geschrieben:Habe gerade ein Buch gelesen, das davon handelt, näher an Gott dran zu sein.

Dieses Bemühen würde ich als notwendig für das Bestehen des Christentums halten.


Oh durchaus. :)

Für das Bestehen des Christentums ist es sicher notwendig, näher an Gott dran zu sein.
Also gut, so ein Buch zu lesen, das davon handelt.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Johncom » Fr 29. Okt 2010, 06:31

Gnu hat geschrieben:
Johncom hat geschrieben: Oh ja, dieser Walter Veith :-P
macht also diese Vorträge. Ist er Adventist ?


Was mir an seinen Vorträgen gefällt: Er darf alles sagen, was er glaubt. Hier im Forum würde er gesperrt für seine Aussagen. Ich habe irgendwo gelesen, dass er auch bei den Adventisten ein rotes Tuch sei, indem er gewisse Mißstände anprangere.


Johannes Kovar, adventistischer Dozent für Neues Testament wirft Veith bei diesem Thema mangelnde Kompetenz und Seriosität, Verantwortungslosigkeit und Populismus vor, steht da.

Wie kommst Du - ernsthaft - darauf, dass dieser wandernde Vortragsredner in diesem Forum gesperrt würde für seine Aussagen. Für welche Aussagen genau. Jeder kann alles sagen woran er oder sie glaubt, hier sicher auch. Nur muss auch Diskussion möglich sein mit z.B. Andersdenkenden. Wenn manche lieber den Tag des Saturn feiern als den Tag der Sonne, warum nicht.

Charismatischen Bewegungen ist diese Pingeligkeit wohl eher fremd. Dem heiligen Geist auch ...
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Gnu » Fr 29. Okt 2010, 06:44

Johncom hat geschrieben:Wie kommst Du - ernsthaft - darauf, dass dieser wandernde Vortragsredner in diesem Forum gesperrt würde für seine Aussagen. Für welche Aussagen genau.

Ich weiss nicht mehr genau, wie er es formulierte, aber es lief darauf hinaus, dass das Papsttum den Faschismus propagiere. Von einzelnen Leuten behauptet er, sie seien Luziferier. Solche persönlichen Angriffe werden im Forum nicht toleriert.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon wahrheit48 » Fr 29. Okt 2010, 19:27

onThePath hat geschrieben:Habe gerade ein Buch gelesen, das davon handelt, näher an Gott dran zu sein.

Dieses Bemühen würde ich als notwendig für das Bestehen des Christentums halten.

lg, oTp

Dann bemühe Dich weiter mein Lieber!
Mal 'ne ganz andere Frage: Können unsere "Bemühungen" uns näher zu "Gott" führen, als uns Jesus Christus dem Vater nahe gebracht hat?
Das "Bestehen des Christentums" hängt gewiss nicht vom Bemühen der vermeintlichen "Christen" ab, sondern ist einzig und allein Gnade! Was überhaupt unter dem "Bestehen des Christentums" gemeint ist, wäre schließlich auch zu klären! Nur ein paar Anregungen: Was ist "Christentum", wie sieht "Bestehen" aus, wie lange muß ein solches "Bestehen" denn dauern, und ach ja: wie sehen diese erwünschten "Bemühungen" denn aus?
Worship and Praise the Lord bis zum Umfallen etwa?
Der "Garant" für das "Bestehen" SEINER weltweiten Versammlung/Gemeinde ist einzig und allein Jesus Christus!
Die, die meinen, der Gnade unseres Vaters durch allerlei "Bemühungen" auf die Sprünge helfen zu müssen
sind "aus der Gnade gefallen" (Gal 5,4 Ihr seid von Christus abgetrennt, die ihr im Gesetz gerechtfertigt werden wollt; ihr seid aus der Gnade gefallen.)
lg w48
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Johncom » Fr 29. Okt 2010, 19:30

Gnu hat geschrieben:Ich weiss nicht mehr genau, wie er es formulierte, aber es lief darauf hinaus, dass das Papsttum den Faschismus propagiere. Von einzelnen Leuten behauptet er, sie seien Luziferier. Solche persönlichen Angriffe werden im Forum nicht toleriert.


Dafür gibt es doch einen Test-Thread.
Einfach mal jemanden als Luziferier bezeichen und schauen ob die Forumsleitung reagiert.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Fr 29. Okt 2010, 23:00

Das "Bestehen des Christentums" hängt gewiss nicht vom Bemühen der vermeintlichen "Christen" ab, sondern ist einzig und allein Gnade! Was überhaupt unter dem "Bestehen des Christentums" gemeint ist, wäre schließlich auch zu klären!


wahrheit 48

Außer Gnade von Gott braucht es Gehorsam von Seiten seiner Gemeinde.
Sonst wird das Salz nutzlos.



lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Johncom » Sa 30. Okt 2010, 06:54

Gnu hat geschrieben: Von einzelnen Leuten behauptet er, sie seien Luziferier. Solche persönlichen Angriffe werden im Forum nicht toleriert.


Die Frage wäre noch offen, wie wichtig sind Kopp-Verlag oder Infokrieger überhaupt.
Die Bezeichnung Luziferier kursiert wohl nur in kleinen Sonderzirkeln, man könnte schon sagen 'christliche Geheimgesellschaften'. Bestimmt auch in nicht-christichen Zirkeln, die sich zu Weltverschwörung austauschen.

Wenn dieses Wort so unbekannt ist, wie kann sich jemand hier davon negativ angesprochen fühlen ?
Wie es zu diesem Begriff kam, und wieweit er wirklich mit Bibel und Christentum zu tun hat, könntest Du ausführlich in einem dafür passenden Thread erklären, lieber Gnu. Sonst bleibt es nur bei seltsamen Andeutungen.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Gnu » Sa 30. Okt 2010, 16:41

Johncom hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben: Von einzelnen Leuten behauptet er, sie seien Luziferier. Solche persönlichen Angriffe werden im Forum nicht toleriert.

Die Frage wäre noch offen, wie wichtig sind Kopp-Verlag oder Infokrieger überhaupt.
Die Bezeichnung Luziferier kursiert wohl nur in kleinen Sonderzirkeln, man könnte schon sagen 'christliche Geheimgesellschaften'. Bestimmt auch in nicht-christichen Zirkeln, die sich zu Weltverschwörung austauschen.

Wenn dieses Wort so unbekannt ist, wie kann sich jemand hier davon negativ angesprochen fühlen ?
Wie es zu diesem Begriff kam, und wieweit er wirklich mit Bibel und Christentum zu tun hat, könntest Du ausführlich in einem dafür passenden Thread erklären, lieber Gnu. Sonst bleibt es nur bei seltsamen Andeutungen.

Mir ist das Wort Luziferier nicht so wichtig, dass ich mit Hilfe von YouTube durch dieses Wort einen Link zum Kopp-Verlag und den Infokriegern herstellen muss. Ich denke, mit Luziferier meint Walter Veith Satans-Verehrer, wie es sie in den obersten Etagen der Neue-Welt-Ordnung-Pyramide geben soll. Ich selbst verwende diese Bezeichnung nicht, denn auch die Bibel bezeichnet den Satan nicht als Luzifer, höchstens er selbst bezeichnet sich so, denn nach 2. Korinther 11.14 nimmt er die Gestalt eines Engels des Lichts an. Luzifer heisst wörtlich Lichtträger, Lichtbringer und ist die lateinische Bezeichnung des Morgensterns. Soviel zu diesem Thema. Ich würde aber lieber mehr Beiträge über die charismatische Zukunft des Christentums lesen, und unseren Ausflug zum Thema Toronto-Segen und Kundalini-Yoga beenden.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Johncom » Di 2. Nov 2010, 06:17

Gnu hat geschrieben:Ich würde aber lieber mehr Beiträge über die charismatische Zukunft des Christentums lesen, und unseren Ausflug zum Thema Toronto-Segen und Kundalini-Yoga beenden.


Für mein Gefühl gleicht kein Mensch dem andren.
Man kann die Menschen in eine Uniform zwängen, das wäre eine äusserliche Gleichheit. Ein wahrhafter Glaube wird aber von innen gelebt.

Die charismatische Richtung im Christentum wird sich sicher in eine Zukunft entwickeln, aber sie wird nicht Religion für alle werden. Weil, wie ich meine, kein Mensch dem andren gleicht, weil wir verschiedene Typen sind, verschiedene Charaktere. Weil der andere stark zu Vernunft, wohlmöglich zu skeptischer Vernunft neigt.

Auch das Christentum selbst kann nicht die Religion aller werden. Das Christentum hatte viel Zeit, sich allen bekannt zu machen, aber es konnte bisher keine Kultur zu 100% 'beigeistern'.

Vielleicht ist es Unsinn, sich Gedanken zu machen um eine gesellschaftlich-allgemein lebbare Religion. Die Frage ist eher: Bin ... ich ... ein Charismatiker ? Oder bin ich eher ein ernster, am Wort haftender Charakter. Wo fühle ich mich wirklich zuhause und aufgehoben.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Gnu » Di 2. Nov 2010, 07:01

Johncom hat geschrieben: Auch das Christentum selbst kann nicht die Religion aller werden. Das Christentum hatte viel Zeit, sich allen bekannt zu machen, aber es konnte bisher keine Kultur zu 100% 'beigeistern'.

Wenn es das gekonnt hätte, hätte es sich selbst widerlegt.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Johncom » Di 2. Nov 2010, 20:11

Gnu hat geschrieben:
Johncom hat geschrieben: Auch das Christentum selbst kann nicht die Religion aller werden. Das Christentum hatte viel Zeit, sich allen bekannt zu machen, aber es konnte bisher keine Kultur zu 100% 'beigeistern'.

Wenn es das gekonnt hätte, hätte es sich selbst widerlegt.


Im Umkehrschluss hiesse das:
Ein Christentum, das sich bestätigt wird jede Kultur verfinstern.
'Ich bin das Licht der Welt' sagte da einer.
Nun muss der, der ihm nachfolgt, nicht mehr in der Finsternis gehen. Er wird 'das Licht des Lebens' haben. Heisst das nicht auch .... begeistern ?

Gnu hat geschrieben:Wenn es das gekonnt hätte, hätte es sich selbst widerlegt.


Ich denke, das Christentum widerlegt sich da, wo es Strukturen schafft wie gesetzliche Regelwerke und den Leuten ein schlechtes Gewissen einredet. Das Christentum lebt da, wo es heilt.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon wahrheit48 » Fr 5. Nov 2010, 20:33

Johncom hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:
Johncom hat geschrieben: Auch das Christentum selbst kann nicht die Religion aller werden. Das Christentum hatte viel Zeit, sich allen bekannt zu machen, aber es konnte bisher keine Kultur zu 100% 'beigeistern'.

Wenn es das gekonnt hätte, hätte es sich selbst widerlegt.


Im Umkehrschluss hiesse das:
Ein Christentum, das sich bestätigt wird jede Kultur verfinstern.

Oder eben auch, daß ein Christentum, das die Kultur bestätigt, sich selbst ad absurdum führte? Wohin führten denn die unsäglichen "Integrationsversuche" des sog. Christentums z.B. in Südamerika?
'Ich bin das Licht der Welt' sagte da einer.
Nun muss der, der ihm nachfolgt, nicht mehr in der Finsternis gehen. Er wird 'das Licht des Lebens' haben. Heisst das nicht auch .... begeistern ?

Sicher, aber "begeistern" wofür, nach welcher Seite hin? Um beim Beispiel Südamerika zu bleiben: sollten, um "Licht zu sein", ganz konkret, die dort in vielen Regionen praktizierten voodoo-Kulte in die Verkündigung und Praxis der christlichen Gemeinde integriert werden? Da Du persönlich ein weitgereister Mann zu sein scheinst, nehme ich an, daß Du auch jene Praktiken zu kennen scheinst? Bitte korrigiere mich diesbezgl. wenn nötig.

Gnu hat geschrieben:Wenn es das gekonnt hätte, hätte es sich selbst widerlegt.


Ich denke, das Christentum widerlegt sich da, wo es Strukturen schafft wie gesetzliche Regelwerke und den Leuten ein schlechtes Gewissen einredet. Das Christentum lebt da, wo es heilt.

Heilung wovon und heil sein wozu?
Wenn Dein Arzt Dir das Rauchen ausreden wollte, Dir als freiem Menschen könnte er es ja eh nicht verbieten: Welche Argumente würden Dich bewegen, seinem Ratschlag zu folgen?
Ich bleibe bei meinem angeführten Beispiel aus Südamerika, wobei es auf allen Erdteilen aus der Geschichte vergleichbare Beispiele von "(Götzen)Kulten" gibt, aus denen Menschen durch die "Christianisierung" befreit wurden.
Da wurde "geheilt", wobei nicht in Abrede gestellt werden darf, daß in vielen Fällen auch neue "Knechtschaften" befördert wurden, z.B. auch an (weltweit anerkannte) "Kirchen".
Letztlich erscheint manche Praxis in den weltweiten sog. "Charismatischen Gemeinden oder - Kirchen" eher am "Gusto" der jeweiligen Umgebung ausgerichtet, denn an den unvergänglichen Anweisungen des einzigen, unveräderbaren Gottes der Schrift.
Und wenn dann in einer rein deutschsprachigen Gemeinde eine "Worship-Band" in schwarzen T-Shirts mit dem roten Aufdruck "heart of worship" mit englischen Songs den Ton angibt (im sog. "Gottesdienst"), dann ist der Vergleich mit den Tänzen Israels ums "Goldene Kalb" nicht ganz abwegig: Tue weg das Geplärr deiner Lieder!
Tue weg deine vorgebliche Verehrung, denn du verehrst dich selbst. Mache ein Ende mit den Verführungsversuchen meiner wahren Anbeter!
Und von daher wage ich zu bezweifeln, daß zumindest von diesen sog. charismat. Gemeinden "Licht" kommen soll!
lg
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Johncom » Sa 6. Nov 2010, 07:15

wahrheit48 hat geschrieben:Und von daher wage ich zu bezweifeln, daß zumindest von diesen sog. charismat. Gemeinden "Licht" kommen soll!


Hallo Wahrheit,
ich meine, es liegt an der Verschiedenheit der Menschen. Wenn sich jeder allein von der Logik des geschriebenen Wortes überzeugen liesse, wären die Bibelstunden voll. Aber viele Menschen wollen wieder sehen, fühlen, erleben. Und dann gibt es noch die, die in Stille wahrnehmen wollen. Die lassen sich weder charismatisch noch biblizistisch ansprechen.

wahrheit48 hat geschrieben:
Johncom hat geschrieben:Ich denke, das Christentum widerlegt sich da, wo es Strukturen schafft wie gesetzliche Regelwerke und den Leuten ein schlechtes Gewissen einredet. Das Christentum lebt da, wo es heilt.

Heilung wovon und heil sein wozu?


Heilung von der Sorge um das kleine Ich. Heilung von Angst.

wahrheit48 hat geschrieben:Wenn Dein Arzt Dir das Rauchen ausreden wollte, Dir als freiem Menschen könnte er es ja eh nicht verbieten: Welche Argumente würden Dich bewegen, seinem Ratschlag zu folgen?


Mir selber vielleicht mit dem Hinweis, dass ein rauchfreies Leben mehr Fitness bringt und das mehr Geld übrig bleibt. Jemand anderes fühlt sich angesprochen von Warnungen vor Lungenkrebs.

wahrheit48 hat geschrieben: Um beim Beispiel Südamerika zu bleiben: sollten, um "Licht zu sein", ganz konkret, die dort in vielen Regionen praktizierten voodoo-Kulte in die Verkündigung und Praxis der christlichen Gemeinde integriert werden?


Das geht mit Sicherheit nicht. Wenn die katholische Kirche dort den weichen Weg geht und die Menschen 'privat' ihre Macumba Praxis ausüben lässt, dann wohl weil sie inzwischen eine lange Erfahrung hat mit traditionellem Volksglauben aller Art. In der heutigen Zeit können Hexer nicht mehr verfolgt werden. Eine Kirche die sowas nochmal aufgreift, begräbt sich selbst.

Was aber die Menschen hier wie dort von Religion erwarten, ist Kraft. In Südamerika ist der grössere Teil der Gesellschaft zwar nicht mehr analphabetisch, aber auch nicht so belesen und 'überinformiert' wie bei uns. Herz und Verstand liegen noch dicht beieinander.

Wenn die grosse christliche Religion Befreiung verspricht, dann muss sie auch 'kräftig' befreien, dann muss oder sollte sie auch mit Power das herausjagen, was den keinen Mann belastet. Und das könnten eben Voodoo-Flüche sein oder andere abergläubische Abhängigkeiten, die ganz einfach im Denken dort noch vorhanden sind. Eine christliche Kirche in Südamerika wird also entsprechend kraftvoll auftreten. Sie muss mit ihrer Gemeinde den 'grossen Gott' beschwören, der die alten kleinen Götter oder Geister besiegt.

wahrheit48 hat geschrieben: Ich bleibe bei meinem angeführten Beispiel aus Südamerika, wobei es auf allen Erdteilen aus der Geschichte vergleichbare Beispiele von "(Götzen)Kulten" gibt, aus denen Menschen durch die "Christianisierung" befreit wurden.


Diese frühere Christianisierung ging immer einher mit machtpolitischem und ökonomischem Kolonialismus. Die 'Befreiten' durften sich dann als keine brave Lohnarbeiter wiederfinden. - Aber das ist nicht Thema sondern Charismatik. Und da finde ich, und Du wirst da woh zustimmen ... dass das gepredigte Wort wenig nützt wenn es nicht auch gelebt wird. Und auch nicht 'zum Schein' gelebt wird.

Christianisierung heisst erst mal, selbst frei zu sein von den ganzen Nebengöttern.
Die heissen Stolz, Neid, Selbtsucht, Geiz .... Niemand ist christianisiert wenn er eine Bibel herumträgt und anderen Leuten vorhält, sie wären noch unbefreit.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon kingschild » Sa 6. Nov 2010, 09:36

Johncom hat geschrieben:
Auch das Christentum selbst kann nicht die Religion aller werden. Das Christentum hatte viel Zeit, sich allen bekannt zu machen, aber es konnte bisher keine Kultur zu 100% 'beigeistern'.

Vielleicht ist es Unsinn, sich Gedanken zu machen um eine gesellschaftlich-allgemein lebbare Religion. Die Frage ist eher: Bin ... ich ... ein Charismatiker ? Oder bin ich eher ein ernster, am Wort haftender Charakter. Wo fühle ich mich wirklich zuhause und aufgehoben.


Selbst zu Christus Zeiten war es offensichtlich das viele Menschen Ihn selbst ablehnten und dies ist bis zum heutigen Tag so geblieben. Es lag aber nicht daran das Christus nicht begeistern konnte, sonder daran das der Mensch nicht bereit war Gottes reden zu hören. Bei den Christen von heute besteht das selbe Problem. Es liegt nicht daran das sie keine Kraft hätten um den Weg zum Vater aufzuzeigen, sondern es liegt sehr oft daran das der Mensch seinen eigenen Weg, dem Weg des Vaters vorzieht. Genau hier wäre eben ein ablegen des Stolzes von nöten aber dazu sind nur wenige bereit.

Ob Charismatiker oder nicht an den Worten von Jesus Christus wird keiner vorbei kommen:

1Jo 5:12 Wer den Sohn GOttes hat, der hat das Leben; wer den Sohn GOttes nicht hat, der hat das Leben nicht.

Es heisst also nicht wer Charismatisch ist hat das Leben, wer nicht ist, der hat das Leben nicht. Es heisst aber das alle die den Sohn nicht haben, das Leben nicht haben.

Diese Botschaft von Christus ist voller Kraft und Verheissung aber wie Du richtig erkannt nicht 100% der Menschheit können mit Ihr etwas anfangen, deshalb verliert sie aber keineswegs an Bedeutung und Kraft. Die Erfahrung den Sohn zu haben verändert jeden ob nun Charismatisch oder nicht. Wer den Sohn nicht hat der hat das Leben nicht, wer Ihn hat weiss das Christus kein Lügner war und ist.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Johncom » So 7. Nov 2010, 04:09

kingschild hat geschrieben:Diese Botschaft von Christus ist voller Kraft und Verheissung aber wie Du richtig erkannt nicht 100% der Menschheit können mit Ihr etwas anfangen, deshalb verliert sie aber keineswegs an Bedeutung und Kraft. Die Erfahrung den Sohn zu haben verändert jeden ob nun Charismatisch oder nicht. Wer den Sohn nicht hat der hat das Leben nicht, wer Ihn hat weiss das Christus kein Lügner war und ist.


Und so jemand ist Dir schon begegnet, einer der sagt Christus sei ein Lügner ? Mir nicht.
Vielleicht die Anschauung, dass manche Christen sich in ihrer Überzeugung hochschaukeln als die einzig 'wahren Gottesanbeter' auf diesem Planeten ... das hörst Du öfters. Nur eben richtet sich diese Bewertung nicht gegen Christus sondern gegen bestimmte Christen.

Die Interpretation des Sohnes und des Lebens bestimmt glaube ich, die Verständnis-Ebene jedes einzelnen.
Was mir da in den Sinn kommt ist Jesus' Deutlichmachung seines 'Hauptgebotes', das Gleichnis vom barmherzigen Samariter:
Dieser Sarmariter hatte streng wörtlich-biblisch weder Sohn noch Leben, er war ohne rechten Glauben. Der Priester und der Levit waren achtlos an dem Verwundeten vorbei gegangen, dieser - eigentlich unreine und nicht rechtgläubige Ausländer aber handelte aus 'reinem' Impuls.

Schon von daher klingt es komisch wenn man denen, die das öffentliche Bekenntnis zum 'Sohn' und zur Bibel nicht zur Schau tragen, das Leben absprechen will. Die Botschaft von Christus ist, wie Du sagst, voller Kraft ... und am besten wenn sie auch das Gefühl erreicht, und das Handeln aus dem Gefühl. Aus dem hohen Gefühl, also Liebe. Denn einfach nur nachgeredet bleibt sie nur auf der Zunge. Und der Zuhörer schaltet auf 'links rein und rechts raus'.

Wenn diese 100% der Menschheit also mit der Botschaft vom Sohn und vom Leben nur teilweise erreicht werden, dann kann es daran liegen dass sie zwar reichlich beschallt wurden mit Verheissungen, nur eben noch nicht von der spürbaren Wirkung des heiligen Geistes.
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon SunFox » Mi 19. Feb 2014, 13:00

Habe die Nacht ein interessant Video gesehen von Walter Veith über diverse Umtriebe die sich im Christentum eingeschlichen haben, getragen von viel Hintergrundwissen was allgemein eigentlich nicht bekannt ist!

Fremdes Feuer

Hättet ihr zum Beispiel gedacht, das der berühmte US-amerikanische Fernsehprediger Jesse Duplantis in Wirklichkeit ein Satanist ist! Was? :o

Ja, er ruft direkt Satan an und verherrlicht ihn! Das fällt eigentlich keinem auf, denn er benutzt eine schnelle Zungensprache ganz kurz, aber wenn man seine Worte ganz langsam abspielt, dann kann man genau hören, wen er da namentlich angerufen hat! Und andere wie z.B. Benny Hinn verherrlichen real auch Satan, man muß nur ganz genau auf deren ihre Worte achten!

Satan hat sich in vielen Bereichen als Engel des Lichts verstellt, 2.Korinther 11,12-15: "Was ich aber tue, das will ich auch weiterhin tun und denen den Anlass nehmen, die einen Anlass suchen, sich zu rühmen, sie seien wie wir. Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter und verstellen sich als Apostel Christi. Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts. Darum ist es nichts Großes, wenn sich auch seine Diener verstellen als Diener der Gerechtigkeit; deren Ende wird sein nach ihren Werken."

Wir Europäer in unseren beschaulichen christlichen heilen Welt haben kaum eine Ahnung, was in diversen charismatischen Kreisen wirklich abgeht, aber dieser Vortrag bringt etwas Licht in die Dunkelheit! Was da zum Teil gelehrt und vertreten wird ist kaum zu glauben, ja bald unvollstellbar! Satan ist wirklich mächtig am wirken!

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Mi 19. Feb 2014, 14:37

Jesse Duplantis


Ich beobachte ihn.
Das muß erst bewiesen werden.
Von ihm habe ich ein langes Himmelserlebnis. Deshalb beobachte ich ihn besonders aufmerksam.

Er gibt vor, danach, in seiner Kirche schier "geleuchtet" zu haben, so deutlich sei die Ausstrahlung der Gegenwart Gottes durch ihn gewesen.

Einige der amerikanischen Superpastoren mit Megagemeinden habe ich schon abgehakt.

Das fällt eigentlich keinem auf, denn er benutzt eine schnelle Zungensprache ganz kurz, aber wenn man seine Worte ganz langsam abspielt, dann kann man genau hören, wen er da namentlich angerufen hat!

Vielleicht fällt es ihm selber nicht auf, dass ihn seine Zungensprache zum Satanisten macht, indem er Satan lobt. Er wird sich selber nicht verstehen, was er da sagt. Aber ist das Urteil verläßlich ? Kann man wirklich deutlich etwas aus dem erkennen, was er in Zungen redet ? Die Gefahr, etwas rauszuhören was gar nicht gesagt wird, ist groß.

Dass manche angebliche himmliche Zungensprache in Wirklichkeit satanisch ist, dafür gibt es schon einige Beispiele.
Normalerweise ist der entsprechende Christ selbst ein ahnungsloser Betrogener.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon SunFox » Mi 19. Feb 2014, 15:27

onThePath hat geschrieben:Einige der amerikanischen Superpastoren mit Megagemeinden habe ich schon abgehakt.


Ja lieber oTP, ist es aber nicht traurig, wieviele Menschen sich durch deren ihre Lehren verführen lassen?

2.Korinther 11,12-15: "Was ich aber tue, das will ich auch weiterhin tun und denen den Anlass nehmen, die einen Anlass suchen, sich zu rühmen, sie seien wie wir.

Und genau gegen solche Lehrer trat auch ein Paulus an, gegen jene die sich rühmen, sie seien wie er, wie die anderen Apostel und Jünger!

onThePath hat geschrieben:Normalerweise ist der entsprechende Christ selbst ein ahnungsloser Betrogener.


In wie weit die wirklich ahnungslos sind, das wäre noch eine andere Sache! Aber wenn ich z.B. sehe, wie der eine Pastor mit Zischlauten (wie die von einer Schlange) die Menschen zum umfallen bringt, dann frage ich mich doch, was hat das mit Ahnungslosigkeit zu tun?

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon onThePath » Mi 19. Feb 2014, 15:41

Stichwort Zischlaute ?
Ein auf Entdämonisierung spezialisierter amerikanischer Pastor (damit selber potentiell in Gefahr wegen Einseitigkeit) warnt in diesem Zusammenhang ganz offen vor Propheten mit sogenannten Schlangengeistern ( deren Benehmen und Artikulieren schlangenartig ist).
Das Beispiel, das er auf Video zeigte, das ich schon mal nannte, ist die weissagende Frau eines amerikanischen Predigers. Davon gibt es Videos.
http://www.youtube.com/watch?v=macIFwHROaM

Habe sie aber selber schon live erlebt. Hat mich auch buchstäblich umgehauen. Schon durch ihr dramatisches, durch Mark und Bein durchgehendes Rumgeschreie.

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon SunFox » Mi 19. Feb 2014, 17:27

Ja lieber oTP, da gilt wohl im wahrsten Sinne des Wortes:

2.Korinther 11,3: "Ich fürchte aber, dass wie die Schlange Eva verführte mit ihrer List, so auch eure Gedanken abgewendet werden von der Einfalt und Lauterkeit gegenüber Christus."

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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon Meta » Mi 19. Feb 2014, 18:11

SunFox hat geschrieben:Habe die Nacht ein interessant Video gesehen von Walter Veith über diverse Umtriebe die sich im Christentum eingeschlichen haben, getragen von viel Hintergrundwissen was allgemein eigentlich nicht bekannt ist!

Fremdes Feuer

Hättet ihr zum Beispiel gedacht, das der berühmte US-amerikanische Fernsehprediger Jesse Duplantis in Wirklichkeit ein Satanist ist! Was? :o

Ja, er ruft direkt Satan an und verherrlicht ihn! Das fällt eigentlich keinem auf, denn er benutzt eine schnelle Zungensprache ganz kurz, aber wenn man seine Worte ganz langsam abspielt, dann kann man genau hören, wen er da namentlich angerufen hat! Und andere wie z.B. Benny Hinn verherrlichen real auch Satan, man muß nur ganz genau auf deren ihre Worte achten!

Satan hat sich in vielen Bereichen als Engel des Lichts verstellt, 2.Korinther 11,12-15: "Was ich aber tue, das will ich auch weiterhin tun und denen den Anlass nehmen, die einen Anlass suchen, sich zu rühmen, sie seien wie wir. Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter und verstellen sich als Apostel Christi. Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts. Darum ist es nichts Großes, wenn sich auch seine Diener verstellen als Diener der Gerechtigkeit; deren Ende wird sein nach ihren Werken."

Wir Europäer in unseren beschaulichen christlichen heilen Welt haben kaum eine Ahnung, was in diversen charismatischen Kreisen wirklich abgeht, aber dieser Vortrag bringt etwas Licht in die Dunkelheit! Was da zum Teil gelehrt und vertreten wird ist kaum zu glauben, ja bald unvollstellbar! Satan ist wirklich mächtig am wirken!

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zu 2.Korinther 11, 12 -15 http://www.jcrelations.net/Ist+in+Ausch ... 0.html?L=2
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
8,7 Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist
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Re: Die Zukunft des Christentums ist charismatisch

Beitragvon SunFox » Mi 19. Feb 2014, 19:42

Meta hat geschrieben:http://www.jcrelations.ne/Ist+in+Auschwitz+das+Christentum+gestorben%3F.1286.0.html?L=2[


Liebe Meta, leider erschließt es sich mir, was dieses auch nur im Ansatz mit dem Threadthema zu tun hat?

Das gehört nicht hier her!

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