ICF in den Medien

Freikirchen, freie Gemeinden jeglicher Art, verschiedenste christliche Missionsgesellschaften und Hilfswerke

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Re: ICF in den Medien

Beitragvon Enggi » Mi 21. Jan 2009, 12:54

Inetwa hat geschrieben:Ich glaube, wenn ich so jemanden in der Fam hätte, würde ich auswandern.

Wen meinst du mit „so jemanden“? Einen psychisch schwachen, einen Getauften oder einen, der ICF besucht?
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Re: ICF in den Medien

Beitragvon Inetwa » Do 22. Jan 2009, 16:41

Huhu

Ich meine natürlich Letzteres.

Auf die ersten beiden, hat man selbst in der Regel keinen Einfluss, ausser man tauft sich vorsätzlich :shock:

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Re: ICF in den Medien

Beitragvon Inetwa » Di 14. Apr 2009, 22:09

Huhu

Winterthur ist schon die Stadt mit den meisten Freikirchlern pro Einwohner in der Schweiz. Das hält die ICF allerdings nicht davon ab, nach Winterthur zu expandieren.
Ich kann mir die Namen von all den Freikirchen und dubios wirkenden Glaubensgemeinschaften schon gar nicht mehr merken, die in letzter Zeit nach Winti gekommen sind.
Manche sagen, das habe schon seit 150 Jahren Tradition, aber ich finde das langsam einfach nur noch krank!

Nur was treibt die alle her? Was haben wir verbrochen? Durch was haben wir so viel schlechtes Karma gesammelt, dass das unsere Strafe ist?

Nun besitzt ICF aber auch noch die Frechheit auf dem Campus zu werben. Nicht einmal eine Zuflucht der Wissenschaft können sie respektieren. :shock:

Wenn das so weitergeht muss ich mich wohl ins Piratenkostüm werfen und Flyer für das Fliegende Spaghettimonster verteilen um Gegensteuer zu geben. :]
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Re: ICF in den Medien

Beitragvon Taube » Mi 15. Apr 2009, 09:41

Inetwa hat geschrieben:Nun besitzt ICF aber auch noch die Frechheit auf dem Campus zu werben. Nicht einmal eine Zuflucht der Wissenschaft können sie respektieren. :shock:

Wenn das so weitergeht muss ich mich wohl ins Piratenkostüm werfen und Flyer für das Fliegende Spaghettimonster verteilen um Gegensteuer zu geben. :]

Warum soll sie auf dem Campus nicht auch werben? Du kannst es ja auch für das Fliegende Spaghettimonster. Zusammen könntet ihr Euch ja dann sogar ein Stand leisten, was die Arbeit bequemer macht.

Werbung selber stört mich nicht, solange ich nicht das glauben muss, was die bringen.


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Re: ICF in den Medien

Beitragvon parepidimos » Mi 15. Apr 2009, 16:12

Inetwa hat geschrieben:Nur was treibt die alle her?

Leute wie du, welche im bestehenden Angebot noch nichts Passendes fuer sich gefunden haben. ICF hat offenbar das Gefuehl, dass es in Winti genug Leute hat, die ihren Stil gegenueber dem anderer Gemeinden vorziehen. Oder vielleicht hat es in den diversen ICFs so viele Winterthurer dass es Sinn macht, lokal etwas anzufangen. Wo liegt das Problem?
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Re: ICF in den Medien

Beitragvon kingschild » Mi 15. Apr 2009, 16:29

Inetwa hat geschrieben:
Nur was treibt die alle her? Was haben wir verbrochen? Durch was haben wir so viel schlechtes Karma gesammelt, dass das unsere Strafe ist?

Nun besitzt ICF aber auch noch die Frechheit auf dem Campus zu werben. Nicht einmal eine Zuflucht der Wissenschaft können sie respektieren. :shock:


Das ist eine gute Frage was alle Freikirchen in Winti suchen...vielleicht Sodom und Gomorra vorbeugen :mrgreen:

Ich glaube wenn die Wissenschaft ICF respektiert wird es keine Probleme geben...oder beissen die ?

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Re: ICF in den Medien

Beitragvon origo » Fr 17. Apr 2009, 08:53

Inetwa hat geschrieben:Nur was treibt die alle her? Was haben wir verbrochen? Durch was haben wir so viel schlechtes Karma gesammelt, dass das unsere Strafe ist?

Hallo InEtwa

Wenn man öffentlich von "Karma" spricht, so wird man umso eher auch von Gott reden können ;)
Deswegen muss man ICF noch lange nicht als "Strafe" auffassen :D oder sind die so schlimm?
Nun besitzt ICF aber auch noch die Frechheit auf dem Campus zu werben. Nicht einmal eine Zuflucht der Wissenschaft können sie respektieren. :shock:

Wissenschaft und Glaube schliessen sich nicht aus, im Gegenteil, sie ergänzen sich.
Die Wissenschaft beschränkt sich bewusst auf das Mess- und Untersuchbare.
Das Christentum zeigt und erklärt, dass es auch noch eine geistliche Welt gibt.
Ist doch interessant?

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Re: ICF in den Medien

Beitragvon Inetwa » Fr 17. Apr 2009, 18:41

Huhu

Ich glaube nicht. (Weder an Karma noch an was anderes. Nur deklariere ich ironisch gemeinte Bemerkungen nicht als solche...)

Würdet ihr meine Erfahrung mit ICF teilen, würdet ihr es verstehen.

Nur schon wirtschaftlich gesehen macht es Null Sinn, das ICF nach Winti kommt. Das Angebot ist so schon viel grösser als die Nachfrage. Was stattfinden kann, ist ein Machtkampf um die Schäfchen, bei dem dann wieder die Gesellschaft leidet, welche die Schafe ja sonst schon tragen muss.

Nein, Winterthur kann gut ohne ICF leben, vorallem wenn sie nicht mal den Schneid haben, sich beim Namen zu nennen und sich dann über eine Tochterfirma einen Vertrag zu ergaunern. Soviel Offenheit könnte man von einer "Freikirche mit sektenhaften Zügen" doch schon Erwarten oder?

Es ist wieder das selbe wie bei der Arche... die bestritt, dass es sich um eine geplannte Kirche handelte...es ist ja "nur" eine Kindertagesstätte...wers glaubt- ich nicht!

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Re: ICF in den Medien

Beitragvon Taube » Sa 18. Apr 2009, 12:31

Inetwa hat geschrieben:...Würdet ihr meine Erfahrung mit ICF teilen, würdet ihr es verstehen.

Nur schon wirtschaftlich gesehen macht es Null Sinn, das ICF nach Winti kommt. Das Angebot ist so schon viel grösser als die Nachfrage. ...

...noch unter dem Eindruck der Extremmarktwirtschaft im Neoliberalismus muss dies ja nicht gerade zur Unruhe führen. Entweder ist beim ICF am Abend die Kasse voller als am Morgen und deshalb hat Winterthur diese Popevangelisten nötig - oder sie hat nichts mehr in der Kasse und geht bankrott, dann war es zu viel des Guten in Winterthur.

Einfachste Lösung, das Konzept wurde entwickelt und in der Praxis getestet in den USA von Wohlstandsevangelisten.

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Re: ICF in den Medien

Beitragvon Inetwa » Sa 18. Apr 2009, 14:42

Huhu

Lol, habe mich mit meinen Anglizismen gleich zweimal verlesen bei POPEvangelisten... ja ja der Papst und die Evangelisten...

Nö, schlussendlich ist es einmal mehr die Gesellschaft, die leidet und die Zeche zahlt. Gut, für dieses Jahr habe ich schon Steuern bezahlt, aber das nächste Jahr wird es mich schon stark "wurmen" für geknickte Schafe(Chr***) zu bezahlen, wenn man doch präventiv hätte handeln können. Irgendwann ist die Illusion (Glaube) weg und die Blase geplatzt und dann darf Vater Staat den Schafen wieder auf die Beine helfen...toll.

Hoffen wir mal, dass sie sich so parasitär verhalten, wie uns von den Medien gesagt wird und sie sich wenigstens nur die Schäfchen von anderen Freikirchen schnappen und keine friedliebenden Wölfe (Agnostiker+Atheisten+Nihilisten usw.) befallen.

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Re: ICF in den Medien

Beitragvon Enggi » Sa 18. Apr 2009, 20:43

Inetwa hat geschrieben:Es ist wieder das selbe wie bei der Arche... die bestritt, dass es sich um eine geplannte Kirche handelte...es ist ja "nur" eine Kindertagesstätte...wers glaubt- ich nicht!

Ich auch nicht, ich glaube dir nicht, dass die Arche als Kindertagesstätte deklariert war, es sei denn, das wäre neulich gewesen. Als die Arche vor etwa 28 Jahren gebaut wurde, war es klar ein Gemeindezentrum.
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Re: ICF in den Medien

Beitragvon parepidimos » So 19. Apr 2009, 00:19

Inetwa hat geschrieben:Nö, schlussendlich ist es einmal mehr die Gesellschaft, die leidet und die Zeche zahlt. Gut, für dieses Jahr habe ich schon Steuern bezahlt, aber das nächste Jahr wird es mich schon stark "wurmen" für geknickte Schafe(Chr***) zu bezahlen, wenn man doch präventiv hätte handeln können. Irgendwann ist die Illusion (Glaube) weg und die Blase geplatzt und dann darf Vater Staat den Schafen wieder auf die Beine helfen...toll.

Ich danke dir bereits zum Voraus herzlich. Mal ehrlich, was wuerden wir geknickte Schafe machen, wenn nicht grossherzige und -maeulige Atheisten wie du fuer uns aufkommen wuerden? :umarm:
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Re: ICF in den Medien

Beitragvon Inetwa » So 19. Apr 2009, 12:34

parepidimos hat geschrieben:
Inetwa hat geschrieben:Nö, schlussendlich ist es einmal mehr die Gesellschaft, die leidet und die Zeche zahlt. Gut, für dieses Jahr habe ich schon Steuern bezahlt, aber das nächste Jahr wird es mich schon stark "wurmen" für geknickte Schafe(Chr***) zu bezahlen, wenn man doch präventiv hätte handeln können. Irgendwann ist die Illusion (Glaube) weg und die Blase geplatzt und dann darf Vater Staat den Schafen wieder auf die Beine helfen...toll.

Ich danke dir bereits zum Voraus herzlich. Mal ehrlich, was wuerden wir geknickte Schafe machen, wenn nicht grossherzige und -maeulige Atheisten wie du fuer uns aufkommen wuerden? :umarm:


Huhu

Wenigstens sind wir uns im ironischen einig, das ist doch schon mal was. :]

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Re: ICF in den Medien

Beitragvon Inetwa » So 19. Apr 2009, 12:38

Enggi hat geschrieben:
Inetwa hat geschrieben:Es ist wieder das selbe wie bei der Arche... die bestritt, dass es sich um eine geplannte Kirche handelte...es ist ja "nur" eine Kindertagesstätte...wers glaubt- ich nicht!

Ich auch nicht, ich glaube dir nicht, dass die Arche als Kindertagesstätte deklariert war, es sei denn, das wäre neulich gewesen. Als die Arche vor etwa 28 Jahren gebaut wurde, war es klar ein Gemeindezentrum.


Huhu

Nö, anfangs wars wirklich als Tageststätte ausgeschrieben, als sie gebaut wurden.

Muss ich mir einen Schlüssel für das Landbotenarchiv besorgen oder GLAUBST du es mir?!

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Re: ICF in den Medien

Beitragvon parepidimos » So 19. Apr 2009, 14:49

Inetwa hat geschrieben:Muss ich mir einen Schlüssel für das Landbotenarchiv besorgen oder GLAUBST du es mir?!

Den Schluessel bitte. Oder mindestens ein ausfuehrliches Zitat.

Tust du ausser Steuern zahlen auch persoenlich etwas, um den geknickten Schafen auf die Beine zu helfen?
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Re: ICF in den Medien

Beitragvon kingschild » So 19. Apr 2009, 16:21

Inetwa hat geschrieben:
Hoffen wir mal, dass sie sich so parasitär verhalten, wie uns von den Medien gesagt wird und sie sich wenigstens nur die Schäfchen von anderen Freikirchen schnappen und keine friedliebenden Wölfe (Agnostiker+Atheisten+Nihilisten usw.) befallen.

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Weisst Du Inetwa Biba Mondsachaf, man kann als Christ für oder gegen eine Vereinigung wie ICF sein aber spätestens wenn alle friedliebenen Wölfe anfangen die Zähne zu fletschen und zu heulen, könnte das für eine Christliche Gemeinschaft schon fast ein Qualitäts Merkmal sein. Entweder sind sie wirklich eine Sekte und das heulen ist berechtigt oder sie sind so nah bei Jesus das sich das Anti Schaf Gen in den Wölfen bemerkbar macht. ;)

Wobei ich mir noch nicht erlauben würde ein Urteil zu blilden, denn dazu weiss ich noch zuwenig über ICF.

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Re: ICF in den Medien

Beitragvon Taube » So 19. Apr 2009, 16:58

kingschild hat geschrieben:
Inetwa hat geschrieben:Hoffen wir mal, dass sie sich so parasitär verhalten, wie uns von den Medien gesagt wird und sie sich wenigstens nur die Schäfchen von anderen Freikirchen schnappen ...
Weisst Du Inetwa Biba Mondsachaf, man kann als Christ für oder gegen eine Vereinigung wie ICF sein aber spätestens wenn alle friedliebenen Wölfe anfangen die Zähne zu fletschen und zu heulen, könnte das für eine Christliche Gemeinschaft schon fast ein Qualitäts Merkmal sein. Entweder sind sie wirklich eine Sekte und das heulen ist berechtigt oder sie sind so nah bei Jesus das sich das Anti Schaf Gen in den Wölfen bemerkbar macht. ;)....

Dieses parasitäre Verhalten, was schon einige Freikirchen spüren, muss schon zu denken geben, ob der ICF nicht recht stark auch gegen andere Christen und andere christliche Gemeinden arbeiten. Aber die Erfahrung zeigt dann plötzlich, dass wenn wirklich seelsorgerliche Notfälle da sind, diese ICF Besucher sich wieder gerne bei ihrer alten Gemeinde anklopfen, weil die Popevangelisten die Seelsorge nicht allzu tiefgreifend verstehen. In Notfällen sind dann die traditionellen Gemeinden gefragt!

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Re: ICF in den Medien

Beitragvon parepidimos » So 19. Apr 2009, 17:13

Taube hat geschrieben:Dieses parasitäre Verhalten, was schon einige Freikirchen spüren, muss schon zu denken geben, ob der ICF nicht recht stark auch gegen andere Christen und andere christliche Gemeinden arbeiten.

Wo immer ich dieses Problem bisher thematisiert habe, wurde es entweder geleugnet (man geht davon aus, dass die Leute nirgendwo hingehen wuerden, wenn die ICF nicht waere) oder mit einem schlecht maskierten Darwinismus gerechtfertigt (moege die beste Gemeinde den anderen die Leute abspenstig machen). Meine Vermutung ist, dass in dem Moment, wo die ICF erwachsen wird und sich zu einer ganzheitlichen Gemeinde mausert (zB. weil die Leiterschaft langsam in die 30er kommt) eine Konkurrenz aus dem Boden springt, die sich ausschliesslich darauf spezialisiert, bei den T(w)eens relevant zu sein.
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Re: ICF in den Medien

Beitragvon Taube » So 19. Apr 2009, 17:24

Ja, lange wurde das Phänomen geleugnet, aber schon einige Gemeinden realisieren, dass junge Leute plötzlich weg bleiben und sich nicht entscheiden konnten in die Gemeinde einzutreten. Beim Nachfragen erfuhr man dann, dass diese einfach beim ICF mitmachen...
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Re: ICF in den Medien

Beitragvon Inetwa » So 19. Apr 2009, 20:52

Huhu

Ja, das Prob ist, ich habe keinen Archivschlüssel und im Moment keine Zeit es nachzuprüfen also bleibt es Hörensagen.

Das mit den geknickten Schafen sieht man ja bei der Beratungsstelle, wo es schon mehr Anfragen und Gespräche zu ICF als zu den Zeugen Jehova gibt.

Und ja, ich kümmere mich sogar um Schafe bevor sie geknickt sind. Aber das geschieht im Alltag und ist halt nicht so spektakulär wie Blau-Gelbe-Schilder in der ganzen Schweiz aufzuhängen.

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Re: ICF in den Medien

Beitragvon parepidimos » Mo 20. Apr 2009, 04:30

Inetwa hat geschrieben:Das mit den geknickten Schafen sieht man ja bei der Beratungsstelle, wo es schon mehr Anfragen und Gespräche zu ICF als zu den Zeugen Jehova gibt.

"Anfragen" sind aber nicht identisch mit "Faellen" - dies zu implizieren heisst mit den Zahlen Meinungsmache zu betreiben.

Und ja, ich kümmere mich sogar um Schafe bevor sie geknickt sind. Aber das geschieht im Alltag und ist halt nicht so spektakulär wie Blau-Gelbe-Schilder in der ganzen Schweiz aufzuhängen.

Mit einem Spaghettimonsterkostuem?
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Re: ICF in den Medien

Beitragvon Inetwa » Mo 20. Apr 2009, 12:34

parepidimos hat geschrieben:
Inetwa hat geschrieben:Das mit den geknickten Schafen sieht man ja bei der Beratungsstelle, wo es schon mehr Anfragen und Gespräche zu ICF als zu den Zeugen Jehova gibt.

"Anfragen" sind aber nicht identisch mit "Faellen" - dies zu implizieren heisst mit den Zahlen Meinungsmache zu betreiben.

Und ja, ich kümmere mich sogar um Schafe bevor sie geknickt sind. Aber das geschieht im Alltag und ist halt nicht so spektakulär wie Blau-Gelbe-Schilder in der ganzen Schweiz aufzuhängen.

Mit einem Spaghettimonsterkostuem?


Huhu

Nö, zudem wäre ein Piratenkostüm angebracht. Gäbe es nicht immer weniger Piraten hätten wir diese Klimaerwärmung ja auch nicht. Da hat jemand seine Hausaufgaben nicht gemacht. :warn:

Nö, aber Schafe mache ich in einer Gruppe relativ schnell aus und schubse sie etwas an und schaue wie sie reagieren. Mit einem Perspektivenwechsel konfrontiert sind sie meist schon einsichtiger. :umarm: So mag ich Schafe^^

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Re: ICF in den Medien

Beitragvon parepidimos » Mo 20. Apr 2009, 15:33

Inetwa hat geschrieben:Mit einem Perspektivenwechsel konfrontiert sind sie meist schon einsichtiger. :umarm: So mag ich Schafe^^

Mit anderen Worten: Dich interessieren nur die problemlosen Faelle, denen mit einem Schubs geholfen ist. Die Frage waere natuerlich, ob du dir das nicht entschieden zu einfach machst, und ob du ev. vom Leben noch nicht genug gesehen hast, um die Problematik der _wirklich_ Geknickten angemessen zu wuerdigen. Der Staat kann ja eigentlich nur Probleme loesen, die mit Geld zu loesen sind, und nicht mal diese besonders effektiv. Wenn es darum geht, Menschen geduldig und mit eigener Opferberereitschaft auch dann noch zur Seite zu stehen, wenn die Selbsthilfeslogans verhallt sind und die Spaghetti-Juenger daheim vorm TV sitzen, dann sind die Juenger Jesu halt oftmals alleine unter sich. Aber traeum suess und geniesse das Schubsen, solange es dir das Gefuehl gibt, etwas zu erreichen.
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Re: ICF in den Medien

Beitragvon kingschild » Mo 20. Apr 2009, 15:43

Taube hat geschrieben:Dieses parasitäre Verhalten, was schon einige Freikirchen spüren, muss schon zu denken geben, ob der ICF nicht recht stark auch gegen andere Christen und andere christliche Gemeinden arbeiten. Aber die Erfahrung zeigt dann plötzlich, dass wenn wirklich seelsorgerliche Notfälle da sind, diese ICF Besucher sich wieder gerne bei ihrer alten Gemeinde anklopfen, weil die Popevangelisten die Seelsorge nicht allzu tiefgreifend verstehen. In Notfällen sind dann die traditionellen Gemeinden gefragt!

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Wenn die Gemeinde gute Jugendarbeit leistet dann sollte es andere schwer haben. Vielleicht deckt eben ICF ein Segment ab wo andere Kirchen sich damit schwerer tun und sie selbst haben eben bei den gereiften Segmenten nachhol bedarf, wie bereits erwähnt kann ich es nicht beurteilen da ich Ihre Seelsorge Arbeit nicht kenne.

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Re: ICF in den Medien

Beitragvon Taube » Mo 20. Apr 2009, 15:52

Aber es ist eben auch bemerkt worden, dass gerade wenn schwierige Seelsorgefälle auftauchen, plötzlich wieder der Gemeindepfarrer oder der Gemeindeprediger der alten Gemeinde gefragt ist, von solchen, die sich ganz wohl bei der ICF gefühlt haben.

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Re: ICF in den Medien

Beitragvon parepidimos » Mo 20. Apr 2009, 17:10

kingschild hat geschrieben:Wenn die Gemeinde gute Jugendarbeit leistet dann sollte es andere schwer haben. Vielleicht deckt eben ICF ein Segment ab wo andere Kirchen sich damit schwerer tun ...

Hier ist es, das Darwinismus-Argument.
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Re: ICF in den Medien

Beitragvon Inetwa » Mo 20. Apr 2009, 18:32

Huhu

Nö, natürlich helfe ich geknickten Schafen.-Das ich es nicht tue, hast du hineininterpretiert.

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

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Re: ICF in den Medien

Beitragvon parepidimos » Mo 20. Apr 2009, 20:16

Inetwa hat geschrieben:Nö, natürlich helfe ich geknickten Schafen.-Das ich es nicht tue, hast du hineininterpretiert.

Ich habe ueberhaupt nix "interpretiert", das ist eine Interpretation deinerseits. Ich habe etwas konkreter wissen wollen, inwiefern du dich um die geknickten Schafe kuemmerst, und deine Antwort ("Schubsen") war zwar nicht nichts, aber halt doch etwas duerftig und laesst die Frage offen, ob du das Ausmass der Problematik wirklich erfasst hast.

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Jawohl, das sehe ich genauso. :lesen:
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Re: ICF in den Medien

Beitragvon Inetwa » Mo 20. Apr 2009, 21:27

parepidimos hat geschrieben:
Inetwa hat geschrieben:Nö, natürlich helfe ich geknickten Schafen.-Das ich es nicht tue, hast du hineininterpretiert.

Ich habe ueberhaupt nix "interpretiert", das ist eine Interpretation deinerseits. Ich habe etwas konkreter wissen wollen, inwiefern du dich um die geknickten Schafe kuemmerst, und deine Antwort ("Schubsen") war zwar nicht nichts, aber halt doch etwas duerftig und laesst die Frage offen, ob du das Ausmass der Problematik wirklich erfasst hast.

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Jawohl, das sehe ich genauso. :lesen:


Huhu

Meine ursprüngliche Definition lautete anders, aber die wäre zu meinen Ungunste ausgelegt worden.

Mit "Schubsen" ist das gemeint, was ihr mit ein Samenkorn säen/setzen meint. Einen Denkanstoss/impuls geben. Daraus kann sich viel entwickeln, wenn es die Person zulässt, wenn nicht ist es nicht Schade um die Chance, ich habe sie der Person gerne gegeben.

Die Welt und das Leben sind schon viel einfacher und schöner, wenn man sich nicht dauernd fragen muss, ob das nun eine "Sünde" war etc.

Naja, es soll mir nun nicht übel genommen werden aber Religion ist Opium fürs Volk und bei mir hat nur ein kalter Entzug gewirkt. Mit Religion wurde das Loch immer tiefer und so was möchte ich anderen ersparen und ihnen helfen den Glauben abzulegen, ehe es zu spät ist.-Ja, sind halt meine Erfahrungen *Sorry*

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Re: ICF in den Medien

Beitragvon parepidimos » Di 21. Apr 2009, 01:27

Inetwa hat geschrieben:Mit "Schubsen" ist das gemeint, was ihr mit ein Samenkorn säen/setzen meint. Einen Denkanstoss/impuls geben. Daraus kann sich viel entwickeln, wenn es die Person zulässt, wenn nicht ist es nicht Schade um die Chance, ich habe sie der Person gerne gegeben.

Ich verstehe sehr wohl, die du das meintest. Mein Einwand war, dass du dir das entschieden zu einfach machst, vor allem wenn Leute _wirklich_ geknickt sind.

Die Welt und das Leben sind schon viel einfacher und schöner, wenn man sich nicht dauernd fragen muss, ob das nun eine "Sünde" war etc.

Medizin waere auch viel einfacher und schoener, wenn es keinen Krebs gaebe. Aber das ist eben Wunschdenken. Krebs ist real und nicht mit einem dialektischen Wortspielchen zu kurieren. Genauso ist es mit der Suende. Die Kur dafuer ist bekannt: Ein roemisches Folterinstrument namens "Kreuz". Die Wahl die du hast ist ob du selbst dran gehen willst, oder ob du lieber den bereits vollbrachten Tod von Jesus dafuer beanspruchst. Man koennte sogar sagen, dass das die einzige Frage von Konsequenz ist, die du dir ueberhaupt stellen kannst.

Naja, es soll mir nun nicht übel genommen werden aber Religion ist Opium fürs Volk und bei mir hat nur ein kalter Entzug gewirkt.

Wow, da hast du aber tief in der Mottenkiste gewuehlt! War das nicht der letzte Schrei so ca. 1850? Ob und in welcher Hinsicht der Entzug bei dir "gewirkt" hat, ware interessant zu ermitteln. Hat es dich zu einem zufriedeneren Menschen gemacht? Oder einem verantwortungsbewussteren? Oder einem hoffnungsvolleren? Woran misst du deinen Erfolg?
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Re: ICF in den Medien

Beitragvon origo » Di 21. Apr 2009, 08:47

parepidimos hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Wenn die Gemeinde gute Jugendarbeit leistet dann sollte es andere schwer haben. Vielleicht deckt eben ICF ein Segment ab wo andere Kirchen sich damit schwerer tun ...

Hier ist es, das Darwinismus-Argument.

:mrgreen: yes, exactly

Welche freikirchliche Gemeinde ist schon so gross, dass sie "Events" bieten kann, die an den "Erlebniswert" von Popkonzerten heranreichen? Jugendliche wollen nun mal etwas erleben.

Etwas Interessantes haben sich diverse Züri Oberländer Gemeinden einfallen lassen, die machen glaub einmal im Monat gemeinsam einen Grossevent für Jugendliche.

Generell meine ich aber, es ist normal, dass meine Jungs erst mal aus 'meiner' Gemeinde weggehen und sich umschauen, um dann das zu suchen, was ihnen entspricht. Ich würde also nicht allzu viel dran setzen, die eigenen Kinder in der 'eigenen' Gemeinde zu halten, wohl aber für Jugendliche interessant zu sein.

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Re: ICF in den Medien

Beitragvon Inetwa » Di 21. Apr 2009, 10:37

Huhu

Ja, um meine Schwester habe ich mich gekümmert als sie angeschlagen aus einem Lager zurück kam. Schlimm genug, dass es unsere Nachbarn waren und es vor der Einladung ins Lager sogar noch abstritten, dass es religiös sei.

Ja, doch die Existenz von Krebs ist durchaus bewiesen, die von "Sünde" und "Gott" aber nicht.

Vor (Höllen-)Drohungen hatte ich als Kind mega Respekt. Heute nicht mehr und ich kann nur darüber lachen. Wer will, dass ich ihn liebe soll mich nicht verdammen, wenn ich es nicht tue.

"Wow, da hast du aber tief in der Mottenkiste gewuehlt!" -->Wer betet ein zweitausend Jahre alten ***edit an? -Du bist süss :]

Mir geht es heute besser als früher.

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Re: ICF in den Medien

Beitragvon kingschild » Di 21. Apr 2009, 11:45

origo hat geschrieben:
parepidimos hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Wenn die Gemeinde gute Jugendarbeit leistet dann sollte es andere schwer haben. Vielleicht deckt eben ICF ein Segment ab wo andere Kirchen sich damit schwerer tun ...

Hier ist es, das Darwinismus-Argument.

:mrgreen: yes, exactly

Welche freikirchliche Gemeinde ist schon so gross, dass sie "Events" bieten kann, die an den "Erlebniswert" von Popkonzerten heranreichen? Jugendliche wollen nun mal etwas erleben.

Etwas Interessantes haben sich diverse Züri Oberländer Gemeinden einfallen lassen, die machen glaub einmal im Monat gemeinsam einen Grossevent für Jugendliche.

Generell meine ich aber, es ist normal, dass meine Jungs erst mal aus 'meiner' Gemeinde weggehen und sich umschauen, um dann das zu suchen, was ihnen entspricht. Ich würde also nicht allzu viel dran setzen, die eigenen Kinder in der 'eigenen' Gemeinde zu halten, wohl aber für Jugendliche interessant zu sein.

LG origo


Für einen Jugendgerechten Gottesdienst braucht es keine Gross Events das schon die Jungen miteinbeziehen kann ausreichen etwas auf die Beine zu stellen. Ich bin zwar nicht Profi in sowas aber mit ein paar Ideen kann etwas gutes Zustande kommen wie ja anscheinend auch die Oberländer Gemeinden gemäss Deinem Beitrag fähig sind, sich auf neue Wege einzulassen.

Wo kämen wir den hin wenn in jeder Gemeinde nur die Pfingstjubel Lieder von 1892 raum finden würden.

Ein bisschen Evolution oder neues ausprobieren bevor das alte einkrustet kann da nicht schaden und wenn der Denkanstoss von aussen kommt wie von einer ICF schadet dies auch nicht. Besser wäre es ja wenn es von Innen durch den Heiligen Geist gewirkt würde aber voneinander lernen schadet auch nicht.

Und ich meine damit gar nicht das alt bewährte zu verlassen und dauernd etwas neu zu erfinden aber mal etwas einbringen wo die Oldies vielleicht mehr Mühe haben damit schadet durchaus nicht. Ich bine eher für das altbewährte aber das eingekrustete liebe ich überhaupt nicht.

Dort wo der Geist Gottes wirken darf, gibt es keinen Grund wegzurennen zu einer Show.

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Re: ICF in den Medien

Beitragvon parepidimos » Di 21. Apr 2009, 13:09

Inetwa hat geschrieben:Ja, doch die Existenz von Krebs ist durchaus bewiesen, die von "Sünde" und "Gott" aber nicht.

Dass Suende real ist, dafuer ist die Geschichte der Menschheit Beweis genug. Who are you kidding?

"Wow, da hast du aber tief in der Mottenkiste gewuehlt!" -->Wer betet ein zweitausend Jahre alten ***edit an? -Du bist süss :]

Ich habe je laenger je mehr das Gefuehl, dass du dich ueber etwas lustig machst, was du gar nicht verstanden hast.

Mir geht es heute besser als früher.

Das hast du jetzt schon ein paarmal behauptet. Mit dem konkretisieren hat es bisher allerdings gehapert. Ein Gefuehl des Bessergehens kann zB. daher kommen, dass man einfach seine Seele anaesthesiert (zB. mit Konsum oder Beziehungen). Das funktioniert vor allem dann prima, wenn keine Krisen da sind der Mann mit der Sense noch weit weg scheint. Lies mal das Gleichnis vom reichen Bauer in der Bibel.

Ok, wir sind schon lange OT, ich werde dich jetzt in Ruhe lassen.
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Re: ICF in den Medien

Beitragvon parepidimos » Di 21. Apr 2009, 14:14

kingschild hat geschrieben:Wo kämen wir den hin wenn in jeder Gemeinde nur die Pfingstjubel Lieder von 1892 raum finden würden.

Kingschild, es ist weder noetig noch sachdienlich, dieses Klischee zu bemuehen. Wenn schon, dann ist es die ICF, die sich dem Vorwurf der Einseitigkeit gefallen lassen muss.

Ein bisschen Evolution oder neues ausprobieren bevor das alte einkrustet kann da nicht schaden und wenn der Denkanstoss von aussen kommt wie von einer ICF schadet dies auch nicht. Besser wäre es ja wenn es von Innen durch den Heiligen Geist gewirkt würde aber voneinander lernen schadet auch nicht.

Was haben die traditionellen Gemeinden denn deiner Meinung nach von der ICF zu lernen? Es ist ja nicht so, dass sie musikalisch nicht aufgeschlossen waeren, sondern dass sie aufgrund ihrer Groesse nicht mit ICF konkurrieren koennen, oder dass sie einen signifikanten Anteil von Leuten in der zweiten Lebenshaelfte haben. Beides laesst sich nicht durch einen "Lernprozess" aendern.

Ich sehe die ICF eher wie die gutmeinende Lady, die den Kindern an der Strassenecke auf dem Schulweg Suessigkeiten zusteckt. Wenn sie dann nach Hause kommen, haben sie keinen Appetit mehr auf Brot, Salat und Gemuese. Da hilft es auch nicht, wenn die Mama versucht, mit einem Dessert mitzuhalten. Es gibt hier nichts zu "lernen", sondern nur zu hoffen, dass die Jungen irgendwann den Vorteil einer ganzheitlichen Ernaehrung entdecken.

Dort wo der Geist Gottes wirken darf, gibt es keinen Grund wegzurennen zu einer Show.

Das finde ich eine reichlich billige Ausrede, um der Problematik nicht ins Auge schauen zu muessen: Der Heilige Geist ist schuld! Mit den huebschen Girls, der professionell herbeiproduzierten Atmosphaere oder dem Massenerlebnis hat das ueberhaupt nichts zu tun! Du selber hast dieser Idee weiter oben selber widersprochen, indem du die angeblich "verkrustete" Musik in traditionellen Gemeinden fuer diesen Zustand verantwortlich machtest. Ich waere also nicht zu vorschnell, um menschliche Machenschaften und Motivationen dem Heiligen Geist zu unterstellen.
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Re: ICF in den Medien

Beitragvon kingschild » Di 21. Apr 2009, 15:05

parepidimos hat geschrieben:Kingschild, es ist weder noetig noch sachdienlich, dieses Klischee zu bemuehen. Wenn schon, dann ist es die ICF, die sich dem Vorwurf der Einseitigkeit gefallen lassen muss.


Nein es ist nicht ein Klischee, es ist genau so wie ich mich damals fühlte als ich Gottes Grösse kennen lernen durfte und dann mit einem Pfingsjubellied fast erschlagen wurde. Und ich bin froh das Gottes Grösse grösser war als den Schlag den ich damals erhielt. Unterdessen durfte ich wachsen und dennoch macht mir all das was Baby Christen fast aus der Kirche treibt Mühe. Ist vielleicht ein wenig streng formuliert aber es kann auch kurz und bündig auf den Punkt gebracht werden.

Was haben die traditionellen Gemeinden denn deiner Meinung nach von der ICF zu lernen? Es ist ja nicht so, dass sie musikalisch nicht aufgeschlossen waeren, sondern dass sie aufgrund ihrer Groesse nicht mit ICF konkurrieren koennen, oder dass sie einen signifikanten Anteil von Leuten in der zweiten Lebenshaelfte haben. Beides laesst sich nicht durch einen "Lernprozess" aendern.


Zu aller erst nicht neidisch werden auf die ICF. Zweitens sicher nicht die ICf kopieren denn das würde schnell mal unecht wirken. Drittens die Gemeinde so gestalten das sich sowohl Alt als Jung als Einheit in der Gemeinde identifizieren können und man auf einander zugeht (Nahrung vom Müsli für den gestandenen bis ein wenig Brei für das Baby.) Gut das können sie nicht von der ICF lernen da diese ja durchschnittlich eher Junge Menschen anzieht aber wenn dies gefördert wird dann können die Jungen auch nach Ihrem Ausflug dorthin zurückkehren wo Alt und Jung eine Einheit sind. Ich glaube nicht das es die Grösse ausmacht sondern schlichtweg die Qualität, gut das sich der Junge mal von Grösse leiten lässt und denkt das dort mehr Gemeinschaftsgefühl zu finden ist, das wird sich legen mit der Reife.

Ich sehe die ICF eher wie die gutmeinende Lady, die den Kindern an der Strassenecke auf dem Schulweg Suessigkeiten zusteckt. Wenn sie dann nach Hause kommen, haben sie keinen Appetit mehr auf Brot, Salat und Gemuese. Da hilft es auch nicht, wenn die Mama versucht, mit einem Dessert mitzuhalten. Es gibt hier nichts zu "lernen", sondern nur zu hoffen, dass die Jungen irgendwann den Vorteil einer ganzheitlichen Ernaehrung entdecken.


Gut das ist natürlich ein schönes Beispiel dem ich nicht ganz wiedersprechen würde. Wenn es jetzt das Ziel wäre nur Leute abzuwerben dann wäre es schlecht ich sehe aber eher das die Grundidee dort lag junge Menschen mal auf Ihren Ebenen anzusprechen und zwar eben auch solche die Gott nicht kennen und solche die in einer tristen Nachfolge stehen mal zu zeigen..heh Leute Gott nachzufolgen das ist eine tolle Sache und darüber kann man sich freuen und diese Freude auch teilen. Das es dann nicht nur ein paar Gefühle braucht und feste Nahrung die nährt da gehe ich mit Dir einig. Aber vor lauter Müsli kann man auch griesgrämig werden ;) und gerade junge Menschen brauchen eben auch noch viel auf dieser Gefühls Ebene und sind evt. auch noch nicht vollkommen bereit die Urfeste Nahrung zu kauen.


Das finde ich eine reichlich billige Ausrede, um der Problematik nicht ins Auge schauen zu muessen: Der Heilige Geist ist schuld! Mit den huebschen Girls, der professionell herbeiproduzierten Atmosphaere oder dem Massenerlebnis hat das ueberhaupt nichts zu tun! Du selber hast dieser Idee weiter oben selber widersprochen, indem du die angeblich "verkrustete" Musik in traditionellen Gemeinden fuer diesen Zustand verantwortlich machtest. Ich waere also nicht zu vorschnell, um menschliche Machenschaften und Motivationen dem Heiligen Geist zu unterstellen.


Wo das Herz von Brigger und Co. steckt weiss ich nicht, habe mich noch nie mit Ihm unterhalten. Das einzige was ich aus einem Interwiev herausnahm das es Ihm ein echtes Anliegen ist junge Menschen mit dem Wort zu erreichen. Ob er da vielleicht auch ein wenig zu Professionell Menschlich ran geht, um dieses Anliegen zu erreichen das kann sein. Ich war erst einmal in Bern dabei und dort musste ich sagen nicht mein Stil und ich habe Gottesdienste mit mehr Herrlichkeit, Power und Freude erlebt die auch ohne Schicki Micki das Ziel erreichten.

Aber die Aussage, wenn es in der Gemeinde richtig läuft die Gemeinde nicht Angst haben muss von solchen Dingen zu dieser Aussage stehe ich nach wie vor. Den wo der Geist des Herrn ist da ist Freiheit, Freude und Frieden und wer diesen erlebt, der lässt sich nicht von einer Show täuschen, zumindest nicht langfristig.

Das die Jungen mehr gefährdeter sind dessen bin ich mir bewusst aber bei guter Nahrung wechselt man meist nicht langfristig zu Junk food. Diese muss aber zuerst geschmeckt werden sonst läuft man wirklich die Gefahr das man ein Leben lang nur noch Junk food liebt.

Gut was in der Hochburg Zürich alles läuft kann ich eben schlecht beurteilen und deshalb bin ich vielleicht auch ein wenig zurückhaltender was ICF anbelangt.

Ich haben nie gesagt das der Heilige Geist schuld wäre, höchstens diejenigen die ihn ständig abwürgen oder am liebsten in einen Käfig sperren möchten.

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Re: ICF in den Medien

Beitragvon parepidimos » Di 21. Apr 2009, 16:06

kingschild hat geschrieben:Wo das Herz von Brigger und Co. steckt weiss ich nicht, habe mich noch nie mit Ihm unterhalten. Das einzige was ich aus einem Interwiev herausnahm das es Ihm ein echtes Anliegen ist junge Menschen mit dem Wort zu erreichen.

Es kaeme mir nicht im Traum in den Sinn, dies zu hinterfragen. Aber darum geht es auch gar nicht, ebensowenig wie es um Neid geht. Es ist demnach eine Ablenkung, die Problematik auf diese Fragen zu reduzieren. Die Problematik ist das Alleingaengertum der ICF darin, wie sie ihren Auftrag versteht und wahrnimmt und damit jene Gemeinden unter Druck setzt, die ihren Auftrag vielleicht etwas ganzheitlicher sehen, insbesondere was die altersmaessige Durchmischung und die laengerfristige Begleitung betrifft. Die direkte Evangelisation ist nur _eine_ von vielen Funktionen, die eine biblische Gemeinde ausmacht.

Aber die Aussage, wenn es in der Gemeinde richtig läuft die Gemeinde nicht Angst haben muss von solchen Dingen zu dieser Aussage stehe ich nach wie vor.

Ich realisiere das. Ich kann mich nur wiederholen, dass dies darwinistisches Marktdenken ist, welches "richtig laufen" mit zahlenmaessigem Erfolg verwechselt und meint, der Erfolg eruebrige jede kritische Diskussion.

Das die Jungen mehr gefährdeter sind dessen bin ich mir bewusst aber bei guter Nahrung wechselt man meist nicht langfristig zu Junk food. Diese muss aber zuerst geschmeckt werden sonst läuft man wirklich die Gefahr das man ein Leben lang nur noch Junk food liebt.

Wer Kinder zu erziehen hat weiss, dass die Foerderung eines ganzheitlichen Geschmacks eine langfristige Aufgabe ist. Ein ganzheitlicher Geschmack muss erlernt werden, was auch mal Ueberwindung kosten kann. Die Befriedigung und die langfristigen Vorteile, welche sich daraus ergeben sind nicht nach jedem Essen unmittelbar spuerbar, sondern erst in der Rueckschau. Und der Wille, sich auf diesen Weg zu begeben wird von der Lady an der Strassenecke unterwandert, weil sie einen sofortigen Kick fuer d

Gut was in der Hochburg Zürich alles läuft kann ich eben schlecht beurteilen und deshalb bin ich vielleicht auch ein wenig zurückhaltender was ICF anbelangt. Ich haben nie gesagt das der Heilige Geist schuld wäre, höchstens diejenigen die ihn ständig abwürgen oder am liebsten in einen Käfig sperren möchten.

Vielleicht waere es gut, du waerest auch mit deiner Beurteilung hunderter kleinerer Gemeinden etwas zurueckhaltender, bevor du ihnen derart pauschal die Suende gegen den Heiligen Geist unterstellst. Du waehlst einmal mehr eine aeusserst billige Logik, um deine Meinung zu rechtfertigen und der Frage aus dem Weg zu gehen.
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Re: ICF in den Medien

Beitragvon Taube » Di 21. Apr 2009, 17:01

kingschild hat geschrieben:...
Wo das Herz von Brigger und Co. steckt weiss ich nicht, habe mich noch nie mit Ihm unterhalten. Das einzige was ich aus einem Interwiev herausnahm das es Ihm ein echtes Anliegen ist junge Menschen mit dem Wort zu erreichen.
...

Das zweifle ich nicht, dass Brigger ein echtes Anliegen vertritt, zudem liegt es ihm noch, bei jungen Menschen zu wirken. Aber auf welche Kosten ist doch auch noch eine wichtige Frage, oder nicht? Es geht doch nicht nur um den einzelnen Menschen, sondern um den Leib Christi, um die Gemeinde Christi. Das ist eben mehr als nur die Anzahl aller Gläubigen. Du kannst noch so viele Menschen zu Christus bewegen, aber wenig ist erreicht, wenn diese Christen nicht Gemeinde werden. Das gilt es doch auch anzuschauen!

Du hast sicher auch Einblick in Deine Gemeinde. Eine Vielfalt von Menschen, Junge, Alte, Arme, Reiche etc. Ein organisches Gebilde, das nur gesund bleiben kann, wenn Gleichgewichte auch da sind. Schon die Finanzen! Als kleinere Gemeinde, die alle wichtigen Dienste anbietet, ist halt auch das Geld wichtig: Bleiben jetzt junge Leute einfach weg, weil sie abgeworben werden, wird auch die Gemeinde geschwächt für die Zukunft. Vielleicht bist Du in einer Gemeinde, wo alles Geld so leicht zusammenkommt, wo es also nicht mehr darauf ankommt, dass gemeindetragende Menschen nachwachsen? Aber viele Gemeinden haben auch heute immer wieder Schwierigkeiten.
Wenn der ICF wirklich ganz an jungen Menschen und der Gemeinde liegen würde, müsste ja nicht immer wieder eine eigene neue Ableger gegründet werden. Man kann ja auch in die einzelnen Gemeinden gehen und dort mit den Gaben, welche die ICFler mitbringen, die Gemeinden rundum unterstützen. Ich weiss auch nicht, ob sich ICF die Mühe genommen hat, in Winterthur mal alle Gemeinde- und Kirchenleiter einzuladen und sie zu orientieren und anzufragen, wie sie sich dazu stellen. Ich würde es hoffen und erwarten, es wäre das mindeste an Anstand. Auch wenn aus Bescheidenheit vielleicht wenig Kritik und Bedenken kommt, sollte doch auch das Gespür da sein, dass vielleicht immer der eigene way of life im christlichen Bereich nicht immer angemessen ist.

Es hat nichts mit Neid zu tun, aber sehr viel mit Liebe zur Gemeinde Christi, man ist ein Leib, nicht nur im subjektiv gemeinten schönen Worten, sondern auch in Taten: Man nimmt Rücksicht aufeinander und kann auch mal auf etwas in der Evangelisation verzichten, wenn man sonst gewachsene Strukturen nur schwächt. Dann erst kann man sagen, dass die jungen Menschen ein Anliegen sind.

Gruss Taube
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Re: ICF in den Medien

Beitragvon kingschild » Di 21. Apr 2009, 17:04

parepidimos hat geschrieben:Es kaeme mir nicht im Traum in den Sinn, dies zu hinterfragen. Aber darum geht es auch gar nicht, ebensowenig wie es um Neid geht. Es ist demnach eine Ablenkung, die Problematik auf diese Fragen zu reduzieren. Die Problematik ist das Alleingaengertum der ICF darin, wie sie ihren Auftrag versteht und wahrnimmt und damit jene Gemeinden unter Druck setzt, die ihren Auftrag vielleicht etwas ganzheitlicher sehen, insbesondere was die altersmaessige Durchmischung und die laengerfristige Begleitung betrifft. Die direkte Evangelisation ist nur _eine_ von vielen Funktionen, die eine biblische Gemeinde ausmacht.


Wenn Du aber erkennst die Wurzeln von Brigger dann versteht man vielleicht auch wieso er vielleicht gerade diesen Alleingang wählte. Ich selber bin der Meinung das eine Gute Durchmischung das beste ist was einer Gemeinde passieren kann und das wird ja wie Du ja schon bemerkt hast auch bei der ICF eintreten. Und vielleicht kommt eben gerade auch mit dem Alter dann die Weisheit das es beides braucht zumal sonst selbst plötzlich sehr unnütz vorkommt.


Ich realisiere das. Ich kann mich nur wiederholen, dass dies darwinistisches Marktdenken ist, welches "richtig laufen" mit zahlenmaessigem Erfolg verwechselt und meint, der Erfolg eruebrige jede kritische Diskussion.


Pare ich habe erwähnt das ich im kleinen schon mehr gefunden habe als ihn grossen Massenbewegungen die abflauen. Und obschon ich weniger der stetige Typ bin kann ich das steige nur befürworten.

Wer Kinder zu erziehen hat weiss, dass die Foerderung eines ganzheitlichen Geschmacks eine langfristige Aufgabe ist. Ein ganzheitlicher Geschmack muss erlernt werden, was auch mal Ueberwindung kosten kann. Die Befriedigung und die langfristigen Vorteile, welche sich daraus ergeben sind nicht nach jedem Essen unmittelbar spuerbar, sondern erst in der Rueckschau. Und der Wille, sich auf diesen Weg zu begeben wird von der Lady an der Strassenecke unterwandert, weil sie einen sofortigen Kick fuer d


Ja sicher sehe ich die Gefahr das schnelles heranzüchten ohne nachhaltige Pflege langfristig nicht das ist, was sich sicher auch Gott nicht wünscht. Jedoch bei denen der Samen auf guten Grund fällt wird eben der Geist Gottes führen das sie genug gute Nahrung bekommen, wenn es sein muss und die ICF dies verpasst nötigenfalls in der herkömmlichen traditionellen Gemeinde und wer weiss ob der Topf vielleicht so überfliesst das eben auch die ICF sieht das sie Hilfe und Gemeinschaft nötig hat.

Vielleicht waere es gut, du waerest auch mit deiner Beurteilung hunderter kleinerer Gemeinden etwas zurueckhaltender, bevor du ihnen derart pauschal die Suende gegen den Heiligen Geist unterstellst. Du waehlst einmal mehr eine aeusserst billige Logik, um deine Meinung zu rechtfertigen und der Frage aus dem Weg zu gehen.


Jedes Gefäss sofern es in Christus gegründet ist braucht sich von meiner Kritik nicht angesprochen zu fühlen. Ich habe lediglich etwas eingefügt was ich so erlebt habe und ich schliesse daraus das ich vielleicht nicht der einzige bin der es so erlebt.

Für mich hat jede Gemeinde Christi seine Berrechtigung solange sie die Wahrheit lehrt, wenn aber plötzlich nur noch Alte zu finden sind dann glaube ich, das man schon auch mal intern mal über die Bücher gehen darf. Für Dich ist das billige Logik, für mich ist es schlicht gesagt einfach mal bei sich selbst schauen und Gott fragen was ist Deine Antwort darauf. Wenn der Mensch gute Nahrung bekommt in genügendem Ausmass dann ist kein Platz für Junk Food mehr übrig.

Ich gehe hier nicht der Diskussion aus dem Weg und ich sehe sehr wohl Deine Kritikpunkte, vielleicht sehe ich sie eben nicht so stark weil dort wo ich zur Zeit mich bewege dieses Problem kein Problem zu sein scheint. Pare wenn Du sagst ich gehe der Diskussion aus dem Weg dann versuche auch nicht der Diskussion aus dem Weg zu gehen das es vielleicht auch an den internen Gefügen liegen kann wenn plötzlich viel Bewegung ausserhalb passiert.

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Re: ICF in den Medien

Beitragvon Schoham » Di 21. Apr 2009, 17:18

Inetwa hat geschrieben:Nur was treibt die alle her?


Was treibt das Mondschaf an hier rumzubähhhen? Schafe denen es besser geht die weiden friedlich auf ihren satten Wiesen.
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