Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Di 10. Aug 2010, 13:07

alegna hat geschrieben:jetzt habe ich mal eine Frage an Dich. Wie siehst Du das, ist ein Wiedergeborener Christ erlöst aus Gnade oder erst dann wenn er alle schlechten Eigenschaften überwunden hat?

Die Erlösung geschieht aus Gnade und ist 100% von Jesus bezahlt, kann somit als Geschenk Gottes nicht verdient, sondern nur geglaubt und durch Bekehrung angenommen werden. Erlöst heisst aber noch nicht Bürger im Himmelreich.

alegna hat geschrieben:Wenn zweiteres, was ist mit einem Menschen der erst auf dem Sterbebett zu Jesus findet, der keine Zeit mehr hatte seine schlechten Eigenschaften zu überwinden?

Angenommen, die Bekehrung war echt, so wird er ins Leben eingehen. Waren darüber hinaus seine Werke wie die eines Christen, so wird er vermutlich auch den Lohn dafür empfangen, aber ich fühle mich nicht befugt, verbindliche Aussagen darüber zu machen.

alegna hat geschrieben:Verstehe mich nicht falsch, klar sollen wir mit Gottes Hilfe unsere schlechten Eigenschaften überwinden lernen, aber es kommt mir oft so vor, als würdest Du sagen ein Christ der zum Beispiel seinen Stolz nicht überwinden gelernt hat und stirbt, dem das Himmelreich verschlossen bleibt, dies würde dann eben bedeuten, dass nur jenen das Himmelreich geöffnet ist die alle schlechten Eigenschaften überwinden konnten.
Oder verstehe ich Dich falsch?

Das verstehst du richtig, denn so lehren es die Apostel und auch Jesus hat solche Aussagen gemacht. Nicht ins Himmelreich einzugehen ist aber nicht automatisch gleichbedeutend mit in die Hölle zu kommen. Ein Reicher kann sich bekehren und wiedergeboren werden, aber nur wenn er seinen Reichtum verschenkt, kann er ein Jünger Jesu werden. (Lukas 14 33)

Dass es in der Gemeinde zweierlei Arten von Gläubigen gibt, kann auch ersehen werden z.B. an der Begrüssung in 1. Korinther: „alle, die den Namen unsres Herrn Jesus Christus anrufen” werden separat aufgeführt von den „Geheiligten in Christus Jesus, berufenen Heiligen”.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Di 10. Aug 2010, 13:16

Taube hat geschrieben:Von welchem Himmelreich sprichst Du?

Dem von Matthäus 25,1: Fünf draussen, fünf drinnen. Alle waren wiedergeboren.
Zuletzt geändert von Gnu am Di 10. Aug 2010, 13:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon alegna » Di 10. Aug 2010, 13:17

Danke Gnu für Dein Bemühen, ich kann mich dunkel erinnern, dass Du mir das schon mal erklären musstest :oops:
Gnu hat geschrieben:Die Erlösung geschieht aus Gnade und ist 100% von Jesus bezahlt, kann somit als Geschenk Gottes nicht verdient, sondern nur geglaubt und durch Bekehrung angenommen werden. Erlöst heisst aber noch nicht Bürger im Himmelreich.


Angenommen, die Bekehrung war echt, so wird er ins Leben eingehen. Waren darüber hinaus seine Werke wie die eines Christen, so wird er vermutlich auch den Lohn dafür empfangen, aber ich fühle mich nicht befugt, verbindliche Aussagen darüber zu machen.

Einerseits sagst Du die Erlösung kommt zu 100% aus Gnade und kann nicht verdient werden, andererseits sprichst Du aber doch den Lohn der Werke an, der darüber entscheidet ob ich in oder vor Jerusalem sein werde (was Oli4 angedeutet hat). Bis jetzt hat es sich für mich noch nicht erschlossen ob es zweierlei Orte gibt für Gläubige.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Di 10. Aug 2010, 13:26

alegna hat geschrieben: Bis jetzt hat es sich für mich noch nicht erschlossen ob es zweierlei Orte gibt für Gläubige.

Wenn du die Bibel durch die Brille der evangelikalen Theologie liesest, so kann sich dir das kaum erschliessen. Zieh doch mal versuchsweise die Brille von Christoph Oswald an und du wirst kaum mehr Mühe haben damit. Falls sie dir nicht passt, die Brille, kannst du sie ja jederzeit wieder tauschen. Es gibt dutzende von ehemaligen Hörern seiner Botschaften, die wieder ausgestiegen sind, weil es ihnen zu eng wurde.

P.S. Die Bücher und CDs können alle gratis bezogen werden. Adresse auf Anfrage per PN oder Mail an mich.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Taube » Di 10. Aug 2010, 14:06

Gnu hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:Von welchem Himmelreich sprichst Du?

Dem von Matthäus 25,1: Fünf draussen, fünf drinnen. Alle waren wiedergeboren.

Das heisst, reinste Gnade für die fünf Frauen mit Öl. Obwohl sie so eigensüchtig waren, dass sie nicht geteilt haben und andere in den Tod gestossen haben, sind diese fünf Frauen aufgenommen worden vom Bräutigam. Hätten sie wirklich geglaubt, hätte es für alle gereicht. siehe die Speisung der x-tausend.

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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Di 10. Aug 2010, 14:46

Taube hat geschrieben: Obwohl sie so eigensüchtig waren, dass sie nicht geteilt haben und andere in den Tod gestossen haben, …

Legt man dieses Gleichnis bei euch so aus? :shock:
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Taube » Di 10. Aug 2010, 14:51

Wen meinst Du mit "euch"? Muss es immer die 0815 Auslegung sein?
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Di 10. Aug 2010, 14:54

Taube hat geschrieben:Wen meinst Du mit "euch"? Muss es immer die 0815 Auslegung sein?

Mit euch meine ich deine Gemeinde oder Hauskreis oder Kirche oder wer bei euch solche Dinge lehrt. Wolltest du nur eine Witzauslegung ad hoc machen?
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Taube » Di 10. Aug 2010, 15:00

Nee, es ist keine Witzauslegung. Die Erfahrung, dass Evangelikale, inkl. Oswald, Charismatiker, Landeskirchler etc. die Gleichnisse immer gleich auslegen, macht mich ein wenig stutzig. Was der eine dem anderen nachschwäzt, gewinnt nicht immer an Argumentationskraft.

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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon alegna » Di 10. Aug 2010, 17:26

Gnu hat geschrieben:Dem von Matthäus 25,1: Fünf draussen, fünf drinnen. Alle waren wiedergeboren.

Bist Du Dir da so sicher?
Könnte es nicht auch sein, dass die fünf Törichten "nur" sogenannte Namenschristen sind die sich fast nicht von den Wiedergeborenen unterscheiden lassen, sondern erst ganz am Schluss wenn sich der Weizen vom Unkraut trennt? Wenn wir das Öl als das Geistliche Leben nehmen, mit dem der Wiedergeborene Christ sich füllen lässt, können eben jene Törichten gar nichts mitnehmen weil sie eben nur meinen Wiedergeboren zu sein.

Gibt es noch eine andere Stelle die Deine Theorie stützen würde? Meist eine einzige Stelle nicht dafür aus.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Di 10. Aug 2010, 18:56

alegna hat geschrieben: Gibt es noch eine andere Stelle die Deine Theorie stützen würde? Meist reicht eine einzige Stelle nicht dafür aus.

Ja, die gibt es. Als Jesus von seiner Wiederkunft und der Entrückung sprach, redete er zu Jüngern, nicht zu einem gemischten Publikum. Ihnen sagte er, dass zwei auf dem Felde seien, einer werde genommen, der andere verworfen. Zwei Frauen seien an der Mühle, die eine werde genommen, die andere verworfen. Hier findest du zweimal das gleiche Verhältnis eins zu eins, wie bei den Jungfrauen, wo es fünf zu fünf sind. Jesus sagte anschliessend, sie sollten wachen, denn sie wüssten nicht, an welchem Tag ihr Herr komme. Dieser Befehl richtet sich an solche, die den heiligen Geist haben und deshalb Jesus ihren Herrn nennen können.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon alegna » Di 10. Aug 2010, 19:06

Gnu hat geschrieben:einer werde genommen, der andere verworfen. Zwei Frauen seien an der Mühle, die eine werde genommen, die andere verworfen.

Aber bist Du Dir da sicher, dass es da in beiden Fällen bei den Verworfenen um Wiedergeborene handelt? Ich nicht.
Ich bin mir nicht mal sicher ob wir dies eins zu eins auf alle Christen anwenden können, oder ob es explizit etwas mit den Juden zu tun hat, aber vielleicht weiss da jemand anderes etwas genaueres?
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Di 10. Aug 2010, 19:45

alegna hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:einer werde genommen, der andere verworfen. Zwei Frauen seien an der Mühle, die eine werde genommen, die andere verworfen.

Aber bist Du Dir da sicher, dass es da in beiden Fällen bei den Verworfenen um Wiedergeborene handelt? Ich nicht.

Ich schon, jedenfalls bei den törichten Jungfrauen handelte es sich um Wiedergeborene, weil sie zur Hochzeit unterwegs waren. Von nicht Wiedergeborenen kann man das kaum behaupten, die wissen ja nicht mal dass eine Hochzeit ist. Die brennende Öllampe ist das klare Zeichen für erfolgte Wiedergeburt. Das fehlende Gefäss mit Ersatzöl ist das Zeichen für nicht vorhandene Werke. Die Hälfte der Wiedergeborenen wird nicht an der ersten Auferstehung oder der Entrückung teilhaben, nicht mit Christus zusammen tausend Jahre herrschen. Gerettet sein heisst eben noch nicht Braut sein. So einfach ist das.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Oli4 » Mi 11. Aug 2010, 06:49

alegna hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:einer werde genommen, der andere verworfen. Zwei Frauen seien an der Mühle, die eine werde genommen, die andere verworfen.

Aber bist Du Dir da sicher, dass es da in beiden Fällen bei den Verworfenen um Wiedergeborene handelt? Ich nicht.
Ich bin mir nicht mal sicher ob wir dies eins zu eins auf alle Christen anwenden können, oder ob es explizit etwas mit den Juden zu tun hat, aber vielleicht weiss da jemand anderes etwas genaueres?

Jesus spricht zu Juden aus Israel. Die Christenheit existiete zu dem zeitpunkt nicht. Weil die zuhörer Juden sind verstehen diese sehr wohl was Jesus anhand einer traditionell Hochzeit aussagt. Wir denken in solchen Dingen viel zu mitteleuropäisch, Bibelarithmeitk zur Grundlehre machen ist etwas sehr gfährliches. Gleichnisse machen nie Grundsatzlehre sondern verdeutlichen etwas Gelehrtes.

@GNU: Jungfrauen heiraten nicht den Bräutigam sondern die Braut heiratet den Bräutigam. Du presst hier ein wenig zu viel erst später gelehrte Dinge in das Gleichnis,; meinem Geschmack nach.


Den Aspekt von Taubes Auslegung finde ich prüfenswert, wenn auch mir persönlich nicht im Sinne eines Glaubens verschenkens, sondern ehr im geistlichen "Vervielfältigen" des HeiligenGeistes in die Törrichten Jungfrauen, mittels wachem, nicht schlafenden Lehren der Nächsten und so zum Glauben führen von diesen.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Taube » Mi 11. Aug 2010, 08:03

Oli4 hat geschrieben:Jesus spricht zu Juden aus Israel. Die Christenheit existiete zu dem zeitpunkt nicht. Weil die zuhörer Juden sind verstehen diese sehr wohl was Jesus anhand einer traditionell Hochzeit aussagt. Wir denken in solchen Dingen viel zu mitteleuropäisch, Bibelarithmeitk zur Grundlehre machen ist etwas sehr gfährliches. Gleichnisse machen nie Grundsatzlehre sondern verdeutlichen etwas Gelehrtes.

@GNU: Jungfrauen heiraten nicht den Bräutigam sondern die Braut heiratet den Bräutigam. Du presst hier ein wenig zu viel erst später gelehrte Dinge in das Gleichnis,; meinem Geschmack nach.
...
[/quote]
Du hast da gute Punkte angesprochen in der Interpretation von Gleichnissen!

Meiner Meinung nach geht es hier auch um das plötzliche Auftreten dieses Bräutigams. Alle schlafen ja, das wird auch nicht kritisiert. Was aber dann bedeutend wird, ist das "Bereit sein" und nicht das "Sich vorbereitet haben", also das Sein und nicht das Tun, wird wichtig. Dies lässt sich dann auch gut mit den orientalischen Heiratsbräuchen verstehen.

Gnu, ist darin nicht gerade auch Oswald angesprochen. Ist bei ihm nicht eher ein Aktivismus der Heiligung zu beobachten und weniger das Gerettet sein?


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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Mi 11. Aug 2010, 09:05

Oli4 hat geschrieben:Jungfrauen heiraten nicht den Bräutigam sondern die Braut heiratet den Bräutigam. Du presst hier ein wenig zu viel erst später gelehrte Dinge in das Gleichnis,; meinem Geschmack nach. ...

Im Gleichnis tritt die Braut nicht auf, sondern nur der Bräutigam und die zur Hochzeit pilgernden Jungfrauen. Ich weiss schon, dass man das gerne verwechselt bei Christens, aber für die Kernaussage dessen, was Jesus im Gleichnis ausdrückt, spielt es m. E. keine Rolle, welche Funktion diese Brautjungfern an der Hochzeit haben. Tatsache ist, fünf schaffen den Eintritt, fünf sind Türhüterinnen. Und das Verhältnis fünf zu fünf ist das gleiche wie das Verhältnis eins zu eins bei der Entrückung. Oswald bekämpft hauptsächlich die falsche Lehre, dass Bekehrung und Wiedergeburt genügt, um bei der Entrückung bzw. Erstauferstehung garantiert dabei zu sein. Ich denke, du hast sein Anliegen längst verstanden.

Taube hat geschrieben: Du hast da gute Punkte angesprochen in der Interpretation von Gleichnissen!

Meiner Meinung nach geht es hier auch um das plötzliche Auftreten dieses Bräutigams. Alle schlafen ja, das wird auch nicht kritisiert. Was aber dann bedeutend wird, ist das "Bereit sein" und nicht das "Sich vorbereitet haben", also das Sein und nicht das Tun, wird wichtig. Dies lässt sich dann auch gut mit den orientalischen Heiratsbräuchen verstehen.

Gnu, ist darin nicht gerade auch Oswald angesprochen. Ist bei ihm nicht eher ein Aktivismus der Heiligung zu beobachten und weniger das Gerettet sein?

Das plötzliche Auftreten des Bräutigams ist das Kommen Jesu in die Luft um die Seinen zu sich zu entrücken. Und deine Analyse sonst teile ich und auch Oswald legt sehr viel Wert auf das Sein im Gegensatz zum Tun. Tun müssen wir nur Busse, wenn wir Tatsünden, Wortsünden und Gedankensünden begangen haben. Mit der Zeit geht dies in Fleisch und Blut über und wird zum Normalprogramm des Christen nach dem Vorbild Oswalds. Heiligung betrifft stets unseren Charakter, nicht das Bauen von Häusern oder das Evangelisieren. Zuviel Evangelisieren ist nach ihm ein Feigenblatt für das Vernachlässigen der Lehre über Heiligung, Busse und so weiter, wovon das Neue Testament übervoll ist, die Predigten aber leer sind. Das Christsein wird von der Bibelkenntnis auf die Gefühlsebene verlegt, wo dann alles erlaubt ist, was gefällt und einen Schein von Liebe hat. Dabei hat doch Jesus gesagt, wenn die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe erkalten. Genau das beobachen wir heute. Wer es anders sieht, der kann das anders sehen. Meine Beobachtungen in meiner Gemeinde stimmen erschreckend überein mit denen Oswalds in seinen Beispielen.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Oli4 » Mi 11. Aug 2010, 09:07

Taube hat geschrieben:.. Oswald ... Ist bei ihm nicht eher ein Aktivismus der Heiligung zu beobachten und weniger das Gerettet sein?
Nach meiner Einsicht -anhand seinen Mp3-Predigten- trennt er eben 2 Dinge auf Errettung von der Hölle und ewiges beim Herrn sein.
Was in einer solchen Stufen-Errettung für eine Heilsgewissheit ist, frage ich mich da... ich bin froh ab 2 Dingen: das sich absolute Heilsgewissheit haben darf aus Gnade mittels Glauben und dass ich mich durch den Wandel in Christo, vom Vater verändern lassen kann und will - auch ohne Leistungsausweis -, aus Gnade motiviert in dankbarer Liebe zum Herrn.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Taube » Mi 11. Aug 2010, 09:18

Ja, das stimmt auch! ...und in diese Richtung geht ja auch meine Argumentation im Antichristus und Christus Thread. Wenn zu sehr diese Errettung vor der Hölle betont wird, ist die Heilsgewissheit immer in Gefahr.

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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Oli4 » Mi 11. Aug 2010, 09:41

Gnu hat geschrieben:Ich denke, du hast sein Anliegen längst verstanden.
Ich sehe (leider) dass sein Anliegen gegen falsch Praktiken in charismatischen Kreisen liegt.
Dies mag spezifisch gut sein, die Theologie die er aber entwickelt dünkt mich theologisch unwirklich und in praktischer Anwendung für nicht-charismatische Verführte geradezu kontraproduktiv.

Meiner Meinung nach geht es hier auch um das plötzliche Auftreten dieses Bräutigams. Alle schlafen ja, das wird auch nicht kritisiert. Was aber dann bedeutend wird, ist das "Bereit sein" und nicht das "Sich vorbereitet haben", also das Sein und nicht das Tun, wird wichtig. Dies lässt sich dann auch gut mit den orientalischen Heiratsbräuchen verstehen.
Und gerade in dem jüdischen Heiratszeremoniell 'TUN' sie eben gerade nichts wirklich tätigendes ausser: freudig geschmückt gespannt warten.

Meine Beobachtungen in meiner Gemeinde stimmen erschreckend überein mit denen Oswalds in seinen Beispielen.

Eben das erschreckt mich Gnu. Der gute Beginn und das dann wieder zurückgehen auf einem alten Weg.
Dass man eine neue Theologie aus ursprünglich besten Motiven heraus übernimmt weil man sieht dass ein Bussprediger zwar korrekt und angebracht in bestimmten Kreisen zur Busse aufruft, aber dazu meiner Ansicht nach nur zurück zu irdischem geht . Nebst dem freimütigen Aufruf zu Bekenntnis und Umkehr vom Falschen brauchts keine neu-alte Theologie sondern Verständis in der Tiefe was wir in Christo haben und dessen praktisch umgesetztes Leben im Glauben, hin zu einem Christusähnlicheren leben. Ein praktisches leben des Lebens, dass ich bereist vollständig in Christus gesegnet, vollständig habe.

Das plötzliche Auftreten des Bräutigams ist das Kommen Jesu in die Luft um die Seinen zu sich zu entrücken.

Und eben das sagt das Gleichnis in seinen Worten ja gar nicht aus.
Nicht die Braut wird zur Hochzeit geholt (welche ja erst ab Pfingsten durch Christo selbst gebildet wird und die Juden überhaupt gar nicht verstehen würden !) sondern die Jungfrauen - das Bild Israels in der Endzeit von welcher der Herr hier seit einem Kapitel vorher schon spricht, einem Zeitpunkt wo die Braut bereits entrückt ist) werden als passende Gästeschar vom kommenden Bräutigam hereingelassen.

Die Inhalte, Ausagen und Aussprüche des Herrn in den Evangelien sind nie an Christen gesprochen worden. Trotzdem dürfen wir all diese Dinge in moralischer und jeglicher anderer Hinsicht zu unserer Belehrung annehmen , daran lernen, IHN kennenlernen, Ihm auf diesem Wege näher zu kommen, Ihn so zu vereheren, anzubeten, jedoch sollten wir nie Dinge auf uns münzen, in denen nicht wirklich wir direkt und unmissverständlich vollumfänglich angesprochen sind. Das ist nicht immer einfach sofort herauszufinden, ein Hineindenken in das jüdische Denken und das pflegen einer biblisch gelehrten und Geist geführten Unterscheidungsfähigkeit macht es aber stückweise vorwärtskommend, erbauend.

Gottes Wort braucht auch Dinge nie zweimal zu lehren, als dass sie erst so wahr währen... Nur irdische Menschen brauchen zwei oder drei Zeugen. Wer Gott vertraut, glaubt auch einem einzigen Wort von Ihm.
Die 50/50& Berechnung lehrmässig aus Gleichnissen herauszulesen ist doch eher irdisch.
Zuletzt geändert von Oli4 am Mi 11. Aug 2010, 09:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Oli4 » Mi 11. Aug 2010, 09:48

Taube hat geschrieben:und in diese Richtung geht ja auch meine Argumentation im Antichristus und Christus Thread. Wenn zu sehr diese Errettung vor der Hölle betont wird, ist die Heilsgewissheit immer in Gefahr.

HeilsUNgewissheit ist eine ganz ganz schlimme geistliche Krankheit, die einen Christen wie einen bösartigen Virus befallen kann und dessen Folgen weitgehender sind, als viele sich vorstellen können.
Heilung gibt aber Gott, durch Sein Wort, durch den Sohn, auch mittels einer gesunden Gemeinschaft die einem in solch wichtigen Dingen alle Aspekte des Christenlebens aufzeigen kann und muss. Es gaht damit NIE darum, jemandem (s)eine Einbildungskraft zu stärken sondern dessen Glauben auf dem festen Fundament wachsen zu lassen. Diese Motivation des ChrO ist sicherlich löblich, aber leider greift die Umsetzung zu kurz bzw. etwas daneben.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Do 12. Aug 2010, 09:06

Oli4 hat geschrieben:Ich sehe (leider) dass sein Anliegen gegen falsch Praktiken in charismatischen Kreisen liegt.

Das ist aber nur ungefähr 10% seiner Botschaft. Gäbe es im evangelikalen Lager nur die charismatischen Irrungen, so könnten wir ihn vergessen und als extremen Bruder stehen lassen. Das Motiv, sich überhaupt mit den Evangelikalen in der Schweiz zu beschäftigen, war aber deren geistliche Wirkungslosigkeit, und die Bücher und Vorträge sind sein Versuch, die Ursachen zu finden und zu beheben. Bis auf weiteres finde ich, dies sei ihm gelungen. Wer ihn einfach verwirft, ohne seine Bücher gelesen zu haben, verpasst meiner Meinung nach etwas.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Oli4 » Do 12. Aug 2010, 10:36

Gnu hat geschrieben:Das ist aber nur ungefähr 10% seiner Botschaft. Gäbe es im evangelikalen Lager nur die charismatischen Irrungen, so könnten wir ihn vergessen und als extremen Bruder stehen lassen.

Ich sehe halt seinen Beginn und seine ersichtlich ausdrucksungebremsten Aufrufe dort, inkl. all den laufend ausgebauten Versuchen an Begründung.

Was ich vermisse ist - von ihm alle anderen Christen als allianz-evangelikal bezeichnend -, seine offene Kentnissnahme, dass es in der CH viele bibeltreue Versammlungen gibt die wissen was Busse bedeutet und es auch laufend tun, welche dennoch seine verbreitete Theologie niemals goutieren würden. Selbstkritisch genug ist er, Gutes finde ich aber selten bis nie auch nur irgendwo angesprochen.
Mir kommt das ganze Auftreten, ganz subjektiv, irgendwie sehr engstirnig zielgerichtet gegen "etwas bestimmtes-erklärtes" vor und weniger wirklich umfassend betrachtet und auch Gutes erkennend und stehen lassend. Irgendwie rel. lieblos. Gut ist das nur mein subjektiver Eindruck ;)
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Taube » Do 12. Aug 2010, 10:39

Dünkt es mich nur oder ist es so, dass sich Oswald immer mehr versteckt im Internet? Was sind jetzt seine Homepages?

Gruss Taube
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Do 12. Aug 2010, 17:50

Taube hat geschrieben:Dünkt es mich nur oder ist es so, dass sich Oswald immer mehr versteckt im Internet? Was sind jetzt seine Homepages?

Gruss Taube

Sein Auftritt war von Anfang an nicht im Internet. Er lebt und predigt die totale Abstinenz von Fernsehen und Internet.

Einzige Fundstelle von einigen mp3-Dateien mit alten Vorträgen von ihm ist in den downloads von yah.ch. Dort auf den Ordner Oswald klicken. Yah.ch vertritt eine andere Theologie als Oswald und wird von einem Bruder betrieben, der in Reutigen Oswalds Vorträge hörte, sich aber in Muri AG kaum noch blicken lässt. Die neusten Vorträge seit etwa einem Jahr sind nicht mehr im Internet veröffentlicht, jedenfalls soviel ich weiss.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Taube » Do 12. Aug 2010, 19:40

Gnu hat geschrieben:Sein Auftritt war von Anfang an nicht im Internet. Er lebt und predigt die totale Abstinenz von Fernsehen und Internet.
...

Ich weiss, er war nie sehr präsent, aber mich dünkt schon, dass er immer wie weniger auffindbar ist. ...ob dies das Vertrauen an ihn erhöht? Der exteme Rückzug ist schon oft die Basis zu einer Sekte gworden.

Gruss Taube
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Do 12. Aug 2010, 20:31

Oli4 hat geschrieben: Was ich vermisse ist - von ihm alle anderen Christen als allianz-evangelikal bezeichnend -, seine offene Kentnissnahme, dass es in der CH viele bibeltreue Versammlungen gibt die wissen was Busse bedeutet und es auch laufend tun, welche dennoch seine verbreitete Theologie niemals goutieren würden.

Sein Problem scheint zu sein, dass er aus sämtlichen Gemeinden und Hauskreisen, die nicht er selbst leitet, herausfliegt, sobald er den Leuten ihre verborgenen Sünden vorhält. Ob jetzt das seine Schwäche oder die der anderen ist, kann ich als Unbeteiligter nicht beurteilen. Ich kann gut leben mit seiner Art, weil ich da Predigten anhören kann, die mir zeigen, wie es im Idealfall auch noch sein könnte, ohne mich unter den Druck zu bringen, dass es bei mir jetzt und sofort so sein muss. Ich zähle mich einfach [noch] nicht zu den berufenen Heiligen der Braut Jesu Christi und lebe wie die Made im Speck. :mrgreen: Noch ist er bei mir nicht bei Johannes 6:66 angekommen. :lol:
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Do 12. Aug 2010, 20:39

Taube hat geschrieben:Ich weiss, er war nie sehr präsent, aber mich dünkt schon, dass er immer wie weniger auffindbar ist. ...ob dies das Vertrauen an ihn erhöht? Der exteme Rückzug ist schon oft die Basis zu einer Sekte gworden.

In Suchmaschinen fand man schon immer nur drei relevante Treffer. Wo jemand nie war, davon kann er sich auch nicht zurückziehen. Seine Sache ist nicht die Breitenwirkung, sondern er ist als guter Schweizer :lol: auf Qualität aus. Ich habe da eine Äusserung von ihm im Hinterkopf, die ich noch einstellen werde, wenn ich sie wieder finde. … Ist schon geschehen: „Die innere Kraft einer Gemeinschaft bemisst sich nicht an der Anzahl Köpfe im Saal, sondern an der Treue zum geschriebenen Wort Gottes.” Diesen Satz sagte er in der Einleitung zum Vortrag „Der siebente Tag”, nachdem er die Befürchtung geäussert hatte, einige könnten jetzt den Saal verlassen, weil sie des Sabbat-Themas überdrüssig seien.
Zuletzt geändert von Gnu am Do 12. Aug 2010, 22:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Taube » Do 12. Aug 2010, 20:46

Qualität?

Qualität, wenn sich einer nicht eingliedern will in den Leib Christi? ...und immer meint, die anderen machen es falsch?
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Fr 13. Aug 2010, 02:54

Taube hat geschrieben:Qualität?

Qualität, wenn sich einer nicht eingliedern will in den Leib Christi? ...und immer meint, die anderen machen es falsch?

Ja sicher Qualität. 1 A Schweizer Präzisionsarbeit. Und dazu alles gratis, gesponsort vom Vater im Himmel. Mach ihm das mal nach und dann komm wieder und kritisier weiter!
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Oli4 » Fr 13. Aug 2010, 07:08

Gnu hat geschrieben:Noch ist er bei mir nicht bei Johannes 6:66 angekommen. :lol:

Ach weisst Du Gnu, von dem Herrn wirst Du wohl kaum mehr weggehen, vielleicht von ChrO, aber wohl kaum vom Herrn Jesus.
Und wissen wer glaubt, das weiss der Herr Ch.R.O. ganz bestimmt nicht besser als jeder andere Zuhörer/Zuschauer der seine eigenen Scheuklappen nicht zu eng bindet, bestenfalls sehen wir verschwommene oder deutlichere Symptome davon, was uns vollauf genügen soll. Der HERR alleine kennt die Seinen.
:praisegod:
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Oli4 » Fr 13. Aug 2010, 07:21

Gnu hat geschrieben:Sein Problem scheint zu sein, dass er aus sämtlichen Gemeinden und Hauskreisen, die nicht er selbst leitet, herausfliegt, sobald er den Leuten ihre verborgenen Sünden vorhält.

Das offensichtlich als Effekt.
Die Ursache liegt meines errachtens darin, dass er a) Sündenregister aufstellt aber bei Lösungen zum Angehen von eigenen Sünden Sünder ziemlich anleitungslos stehen lässt (zumindest aus den Predigten heraus..), b) Sündenregister aufstellt die zu Teilen schlicht falsch sind; aus kontextueller Unverstandenheit und aus Bewertung des irdisch-natürlichen Wesens heraus jedoch als richtig und wichtig errachtet wurden und nicht anhand der fortlaufenden Heilsgeschichte Gottes mit dem Menschen.

Aber eines will ich zugeben, für mich ist das ganze recht lehrreich wenn auch manchmal haarsträubend :? ; denn die Spreu vom Weizen trennen (nicht Ch.R.O. von anderen Menschen sondern innerhalb seiner gepredigten Inhalte) ist in der heutigen Zeit eine sehr wichtige Tätigkeit und sein aufmerksam machen zur persönlichen Busse ist sicher eingehend, wenn auch der Heilige Geist uns letztendlich ohne ellenlanges vorhalten von Strafregistern zur Busse treibt, nicht Ch.R.O.
Was ich gänzlich verwerfen will ist seine zusammengeklaubte Theologie.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Taube » Fr 13. Aug 2010, 07:41

Gnu hat geschrieben:...
Sein Auftritt war von Anfang an nicht im Internet. Er lebt und predigt die totale Abstinenz von Fernsehen und Internet.
...

Das ist aber schon eine etwas grosse Blauäugigkeit von CRO? Auch wenn er selbst nicht im Internet erscheinen will, gibt es andere "Überträger" durch das Netz der elektronischen Kommunikation: nämlich hier bist Du es.

Eine Illusion heute, dass man sich mit einer Abstinenz von Fernsehen und Internet abschliessen kann. Neue Vorurteile entstehen, wie kann er Bewegungen kritisieren, welche er nur noch ungenügend kennt, weil eben vieles nicht mehr in den Printmedien ist. Abschottung führt dann gerne zu Vorurteilen oder beim Beharren von alten Urteilen.

Gruss Taube
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Fr 13. Aug 2010, 10:14

Taube hat geschrieben: Auch wenn er selbst nicht im Internet erscheinen will, gibt es andere "Überträger" durch das Netz der elektronischen Kommunikation: nämlich hier bist Du es.

Ja, und ich musste mich schon einige Male zurückhalten, ihn wörtlich aus Büchern und Predigten zu zitieren, weil ich dann seine Absicht verletzen würde. Er schreibt, dass das auszugsweise Kopieren verboten ist, da man das ganze Produkt ja gratis bei ihm erwerben kann.

Taube hat geschrieben: Eine Illusion heute, dass man sich mit einer Abstinenz von Fernsehen und Internet abschliessen kann. Neue Vorurteile entstehen, wie kann er Bewegungen kritisieren, welche er nur noch ungenügend kennt, weil eben vieles nicht mehr in den Printmedien ist. Abschottung führt dann gerne zu Vorurteilen oder beim Beharren von alten Urteilen.

Abschliessen will er vor allem seine eigenen Gedanken vor der Verunreinigung durch den Dreck, der in den Medien verbreitet wird. Echo hat er selbst genügend durch Leserbriefe und Telefonate von Gegnern und Freunden. Und vergiss bitte nicht den direkten Draht zum Vater im Himmel, den er durch tägliche Gebete und Bibelstudium unterhält. Demnächst läuft er mir noch über den Zürichsee und stillt einen Sturm. :roll: :lol:

Das meiste, was er über die Standard-Fehler der Christen hinaus kritisiert, kennt er aus persönlicher Anschauung vor Ort und aus den Problemen der bei ihm Seelsorge suchenden Christen, sowie aus der Reaktion von erbosten Gegnern.

Und erstaunlich ist doch, dass bis jetzt kein Evangelikaler ihm widerstanden hat und sagte: Das was du uns nachsagst, lehren oder tun wir gar nicht so. Standard-Abwehr ist: So wie wir es praktizieren ist es richtig. :shock: Ich würde deshalb empfehlen, zuerst die Bücher* zu lesen und dann die Irrtümer fundiert zu diskutieren. Zu vieles hier drin basiert auf Hörensagen.

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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Taube » Fr 13. Aug 2010, 10:34

Gnu hat geschrieben:Demnächst läuft er mir noch über den Zürichsee und stillt einen Sturm. :roll: :lol:

Beeindrucken würde er mich deshalb gar nicht!

Freddy Nock ist nicht nur über den See gelaufen, sondern sogar hoch über dem See! :P
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon jes_25913 » Sa 14. Aug 2010, 14:08

Taube hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:Demnächst läuft er mir noch über den Zürichsee und stillt einen Sturm. :roll: :lol:

Beeindrucken würde er mich deshalb gar nicht!


Beeindruckend wäre das schon. Nur würde es nichts über die Richtigkeit seiner Lehre aussagen.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon jes_25913 » Sa 14. Aug 2010, 14:12

Oli4 hat geschrieben:
Die Ursache liegt meines errachtens darin, dass er a) Sündenregister aufstellt aber bei Lösungen zum Angehen von eigenen Sünden Sünder ziemlich anleitungslos stehen lässt


Ja, wer bietet denn Lösungen zum Angehen der eigenen Sünden an? - Ich kenne niemand!
Wenn ich es nicht selbst gefunden hätte, wäre ich längst in meinen Depressionen zur Hölle gefahren.
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Mi 8. Sep 2010, 05:17

Kreuz und Königtum

Vortrag vom Sa, 4. Sep. 2010

Generalthema: Der hierarchische Aufbau des Reiches Gottes und der Neuen Welt.

Zitat: „Die Könige der Neuen Welt müssen nicht nur einen Heiland haben, der für sie ans Kreuz genagelt war, sondern sie müssen ihre eigenen unheiligen und emotionellen Charakterzüge ans Kreuz genagelt haben.”
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Taube » Mi 8. Sep 2010, 11:57

...und was erwartest Du von diesem Thema? Hast Du Dir schon Gedanken darüber gemacht?

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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon jes_25913 » Mi 8. Sep 2010, 11:59

Gnu hat geschrieben:Kreuz und Königtum

Vortrag vom Sa, 4. Sep. 2010

Generalthema: Der hierarchische Aufbau des Reiches Gottes und der Neuen Welt.

Zitat: „Die Könige der Neuen Welt müssen nicht nur einen Heiland haben, der für sie ans Kreuz genagelt war, sondern sie müssen ihre eigenen unheiligen und emotionellen Charakterzüge ans Kreuz genagelt haben.”


Die Frage ist ja immer, wie macht man das? - Das mit dem "ans Kreuz nageln" ist ja bildliche Redeweise.
Den Charakter, den ein Mensch hat, hat er deshalb weil er diesen einst für sich selbst als vorteilhaft im Lebenskampf ansah und deshalb bestimmte Verhaltensweisen zur Gewohnheit wurden (Charakter ist das Zusammenwirken der Gewohnheiten).
Wenn man also den Charakter aufgeben muss, dann muss ich neue Möglichkeiten finden mit der Welt/Menschen umzugehen. Und der neue Umgang muss mir vorteilhafter erscheinen als der alte. Sonst halte ich an den alten Gewohnheiten fest...
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Re: Christoph R. Oswald - ein Prediger wer kennt ihn ?

Beitragvon Gnu » Mi 8. Sep 2010, 15:25

Taube hat geschrieben: ...und was erwartest Du von diesem Thema? Hast Du Dir schon Gedanken darüber gemacht?


jes_25913 hat geschrieben: Die Frage ist ja immer, wie macht man das? - Das mit dem "ans Kreuz nageln" ist ja bildliche Redeweise.

Ich mache es so, wie immer: Ich werde mir die CD wiederholte Male anhören und nach dem Motto „der Glaube kommt aus der Predigt” wird dies und das hängen bleiben.

Vor allem wenn er praktische Beispiele bringt, wie man es machen kann, so setze ich sie meinen Möglichkeiten gemäss in die Tat um.

Ich bin immer noch nicht restlos überzeugt, dass ich zum Kreis der von ihm angesprochenen „Brautgemeinde” gehöre, aber solange er mich nicht hinausekelt, höre ich mir seine Vorträge gerne auch direkt an, als Gegengewicht zum Allianzevangelium.

Seit Samstag bin ich mit ihm per Du (auch mit seiner Frau und seiner Assistentin). Bis dahin hielt ich mich bewusst auf Distanz, aber es hat sich so ergeben.
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