Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Oli4 » Fr 9. Nov 2007, 07:40

Original von Enggi
Es gibt da eine Geschichte, die will ich hier erzählen. Ein Mann wusste, dass bei Gott alles viel grösser ist, als in der Welt. Er ging also zu Gott und bat ihn: „Gib mir tausend Franken!“ (Er erwartete natürlich eine Million Franken zu bekommen). Gott erwiderte: „Warte einen Augenblick!“ und verschwand vor den Augen des Mannes, der heute noch wartet.

Und das sage ich dir jetzt auch: „Warte ein Jahr oder zwei, dann erkläre ich dir, wie Gemeindeaufbau funktioniert.“ Unterdessen kannst du ja die Timotheus-Briefe und den Titus-Brief studieren, in welchem Paulus seinen Mitarbeitern, den „rechtschaffenen Söhnen“, Anweisungen für den Gemeindeaufbau gibt. Lies auch die Briefe an die Römer, Korinther, Galater, Epheser, Philipper, Kolosser und Thessalonicher, worin er direkt an Gemeinden schreibt.

Die Wuppertaler Studienbibel verweist bei 1 Kor 14,4 auf 1 Kor 3 zurück mit folgenden Worten: Das Wort „Aufbau“ ist dabei nicht „erbaulich“ gemeint, sondern noch ganz real als jenes „Bauen“ verstanden, von dem Kap. 3 sprach. Es geht nicht um das Gemütsleben, auf das auch die unverständliche Zungenrede einen starken Eindruck machen könnte. Es geht um die Förderung, die Stärkung und Reinigung des tatsächlichen Lebens der Gemeinde*.

__________________
* Gerade an der Verfälschung des Wortes „Erbauung“ zeigt sich die gefährliche Entstellung des Christentums in der Neuzeit. Während das Bildwort vom „Bauen“ so klar auf die Zusammenfügung der einzelnen Steine zu einem sinnvollen Ganzen hinweist, führt unsere Auffassung vom „Erbauen“ dazu. dass sogar in der Gemeindeversammlung jeder einelne einsam sich selbst „erbaut“! Was Paulus kritisch vom Zungenredner sagte: „er erbaut sich selbst“, das ist für uns ganz ohne Zungenrede der Normalfall von Erbauung überhaupt geworden. Vgl. dagegen 1 Pt 2,5.



Vielen herzlichen Dank Enggi !

Es geht ja nicht darum das ich nicht selber eine Meinung aus meinem Bescheidenen Wissen habe, sondern dass von vielen Seiten immer vom Aufbau, Erbaung und Auferbauung etc. geredet wird, aber bei Fragen niemand konkret sich äussern will (oder kann?), was denn das bei ihm selber, ganz konkret in der eigenen Gemeinde, durch diese Gaben auch auferbaut wird.

Das was Du geschrieben hast, das sehe ich wenn ich es alles richtig verstanden habe, auch so.
Nicht grosse Mitgliederzahlen will Gott, gesunde, kräftige Menschen, welche in ihrer Gesundheit eben auch andere Jünger bilde, d.h. ´gesund lehren´, können und tun. (ich rede von geistlichen Gaben also auch von geistlicher Gesundheit).
Wenn wir Leib Christi sind so müssen wir diesen Leib gesund aufbauen und rein halten indem wir gesunde Nahrung zu uns nehmen und ein gesundes Mass an Sport treiben.


So bin ich also gespannt, was Enggi uns in 2-3 Jahren von seiner geistlichen Front berichten wird. :))
Ich bete dass es gut kommt!
:pray:
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon origo » Fr 9. Nov 2007, 09:11

Original von Pilgrim
Was "Gemeindeaufbau" ist versteht Olivier sicherlich genau so gut wie du. Es geht doch hier um die Gaben des Geistes zum Gemeindeaufbau und dazu müssen ziemlich viele Fragen geklärt werden.

Fragen wie: Was sind geistliche Gaben? Wieviel sind es? Sind sie wichtig? Wie viele haben wir selbst? Wie bekommen wir diese? Wie wissen wir was sie sind? Können wir gewisse Gaben erstreben? Wie verstehen wir den Zweck der Gaben? Wie steht es mit Wundergaben wie Sprachen und Heilung, sind die immer noch in Betrieb? Was ist die Taufe des Heiligen Geistes? Besitzt jeder Christ die Fülle des Heiligen Geistes? Sind alle Gaben noch in Betrieb? Wenn nicht, welche sind noch, wie haben die anderen aufgehört und warum? Können die Gaben gefälscht werden? Was ist die wichtigste Gabe?

Siehste, ziemlich viel Detail muss da behandelt werden um das Thema zu verstehen!

Dieser Thread ist jetzt 11 Seiten lang, dazu lief lange Zeit der Thread "Zungensprache", und da sind all die Fragen, die du hier auflistest, des Langen und Breiten kontrovers diskutiert worden.

Ich habe keine Zeit, damit wieder von vorne anzufangen.
Und nochmal und nochmal....

lg origo
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon origo » Fr 9. Nov 2007, 09:24

Original von Oli4
Liebe ist eben selbstlos.

Da hast du recht. Doch gelingt es nicht immer. ;) :)
Und wenn Du sarkastische Anspielungen in meinem Text sehen willst so sehe es.

so war´s eigentlich auch nicht gemeint.
Und jetzt frage ich noch etwas weiter, in der Hoffnung auch da mindestens so selbstverständliche Antworten zu bekommen, denn ich versuche die Bibel systematisch zu verstehen und bestehe auf ihr Versprechen, diese beim Wort zu nehmen:

Frage:
Wenn Aufbau letztendlich Mehrung der Gemeindeglieder ist, wie ist denn das Niemandem verständliche Zungengelalle systematisch einzureihen?

Nein, Aufbau ist nicht bloss Mehrung. Es wird evangelisiert, Bekehrte sind da, jetzt muss eine Gemeinde aufgebaut werden, die sie hält, fördert, trägt. In der Gemeinschaft schöpft auch der einzelne neue Kraft und Zuversicht, er wird auferbaut (gestärkt) und mit dem Beten und Lobpreisen in Zungen baut er sich auch selbst auf (wird gestärkt).

Aber eigentlich müsstest du jemand fragen, der das mehr praktiziert als ich.
Ich bin da bloss offen und neugierig.
Und wehre mich dagegen, dass man das und andere Geistesgaben mit mageren Argumenten abtut oder gar schlechtmacht.

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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon F.R.O.G » Fr 9. Nov 2007, 09:31

Original von origo
Aber eigentlich müsstest du jemand fragen, der das mehr praktiziert als ich.
Heja Oli, kommst ja bald zu Besuch....... :P :roll: ;)
Ich bin da bloss offen und neugierig.
Und wehre mich dagegen, dass man das und andere Geistesgaben mit mageren Argumenten abtut oder gar schlechtmacht.
Origo, magst du mal mit uns in unsere
:D *charismatischeevangelikalejesuszentrierte* :D
Gemeinde kommen?

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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon origo » Fr 9. Nov 2007, 09:40

Hoi Froggy

ja, warum nicht. :)

liebe Grüsse
origo
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Enggi » Fr 9. Nov 2007, 09:41

Original von Oli4
Und jetzt frage ich noch etwas weiter, in der Hoffnung auch da mindestens so selbstverständliche Antworten zu bekommen, denn ich versuche die Bibel systematisch zu verstehen und bestehe auf ihr Versprechen, diese beim Wort zu nehmen:

Frage:
Wenn Aufbau letztendlich Mehrung der Gemeindeglieder ist, wie ist denn das Niemandem verständliche Zungengelalle systematisch einzureihen?
Meinst du mit „unverständliches Zungengelalle“ das Phänomen, dass „alle“ in der Gemeinde miteinander in Zungen singen? Wenn ja, dann gehört das für mich zu den (halb geistlich, halb seelischen) Aeusserungen der Pfingstler, wenn sie spüren, dass der Heilige Geist in der Versammlung gegenwärtig ist.

Oder verstehst du unter „Niemandem verständliches Gelalle“ das laute Beten in Zungen ohne Auslegung in der Versammlung? Das wäre dann einfach Ungehorsam der Schrift gegenüber.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Pietà » Fr 9. Nov 2007, 09:46

Original von Oli4
Es geht ja nicht darum das ich nicht selber eine Meinung aus meinem Bescheidenen Wissen habe, sondern dass von vielen Seiten immer vom Aufbau, Erbaung und Auferbauung etc. geredet wird, aber bei Fragen niemand konkret sich äussern will (oder kann?), was denn das bei ihm selber, ganz konkret in der eigenen Gemeinde, durch diese Gaben auch auferbaut wird.

Das ist mir auch aufgefallen!
Für mich ist es so, dass wenn etwas so überhaupt keine Kraft hat, sich erklärend zu äussern, oder wenn man es sich nicht leisten kann, seine Erfahrungen einzubringen und das gesunde Mass der Angelegenheit zu klären, dann wohnt dem Objekt der Diskussion nicht die Kraft Gottes inne.

Meiner Meinung nach haben die heute praktizierten Geistesgaben weder biblischen Begründungen standgehalten noch sind sie wichtig für die Nachfolge Christi.

Damals musste Gott den (Ur-)Christen noch eine ausserordentliche Kraft zur Verfügung stellen, denn der Aufbau und die Erbauung/Kräftigung der Gemeinde war sehr vonnöten.

Leider gilt anscheinend auch im Christentum, dass es heute das Ein und Alles ist, für "15 Minuten" ein Star zu sein, glänzen zu wollen und sich mit ausserordentlichem selbst zu empfehlen.

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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Enggi » Fr 9. Nov 2007, 09:53

Original von Oli4

Es geht ja nicht darum das ich nicht selber eine Meinung aus meinem Bescheidenen Wissen habe, sondern dass von vielen Seiten immer vom Aufbau, Erbaung und Auferbauung etc. geredet wird, aber bei Fragen niemand konkret sich äussern will (oder kann?), was denn das bei ihm selber, ganz konkret in der eigenen Gemeinde, durch diese Gaben auch auferbaut wird.
Das könnte daher kommen, dass Angehörige von Gemeinden, die stark im Aufbau beschäftigt sind, keine Zeit haben, im Forum mitzuschreiben, und diejenigen, welche mitschreiben, in stagnierenden Gemeinden zu Hause sind.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Pietà » Fr 9. Nov 2007, 09:54

Original von Enggi
Meinst du mit „unverständliches Zungengelalle“ das Phänomen, dass „alle“ in der Gemeinde miteinander in Zungen singen? Wenn ja, dann gehört das für mich zu den (halb geistlich, halb seelischen) Aeusserungen der Pfingstler, wenn sie spüren, dass der Heilige Geist in der Versammlung gegenwärtig ist.


:?
Ein äusserst fragwürdiges und schwammiges Ausweichmanöver...

Original von Enggi
Oder verstehst du unter „Niemandem verständliches Gelalle“ das laute Beten in Zungen ohne Auslegung in der Versammlung? Das wäre dann einfach Ungehorsam der Schrift gegenüber.


Ich finde, es reicht einfach nicht, immer wieder mit "hochherrschaftlicher Miene" auf die Schrift zu verweisen, ohne dabei einen wirklich werthaltigen Dialog mit der Heiligen Schrift als Grundlage zur Klärung einer Sache beizutragen.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Pietà » Fr 9. Nov 2007, 10:02

Original von Enggi
Original von Oli4

Es geht ja nicht darum das ich nicht selber eine Meinung aus meinem Bescheidenen Wissen habe, sondern dass von vielen Seiten immer vom Aufbau, Erbaung und Auferbauung etc. geredet wird, aber bei Fragen niemand konkret sich äussern will (oder kann?), was denn das bei ihm selber, ganz konkret in der eigenen Gemeinde, durch diese Gaben auch auferbaut wird.
Das könnte daher kommen, dass Angehörige von Gemeinden, die stark im Aufbau beschäftigt sind, keine Zeit haben, im Forum mitzuschreiben, und diejenigen, welche mitschreiben, in stagnierenden Gemeinden zu Hause sind.


Es könnt auch daher kommen, dass man von Gott keine Kraft bekommt, Egotrip´s zu verteidigen...

Abgesehen davon finde ich Deine Argumentation sowas von "fast food"...

Anstatt dass Du klärst, wie Du ja von Dir behauptest, Du könnest das, prangerst Du einmal mehr "die bösen, bösen Kirchen an" - ein Armutszeugnis.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Enggi » Fr 9. Nov 2007, 10:03

Pietà, du vergisst offenbar, dass ich kein Pfingstler bin und nur mangels vorhandenen Pfingstlern im Forum deren Partei ergreife. Was ich schreibe ist immer nur meine persönliche Meinung, keine ex cathedra Lehre.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Oli4 » Fr 9. Nov 2007, 11:04

Original von origo
...In der Gemeinschaft schöpft auch der einzelne neue Kraft und Zuversicht, er wird auferbaut (gestärkt) und mit dem Beten und Lobpreisen in Zungen baut er sich auch selbst auf (wird gestärkt).

Hoi Origo
Schöne Paraphrasierung die Du schreibst aber noch keine Erklärung. ;)

Ich frage weiter bis Du verstanden hast, was meine Frage beinhaltet...
**hartnäckigbleibauchwennesdiegeduldstrapaziert**

Ich kenne die biblische Rechtfertigung Origo (wenn ich sie, wie bekannt, auch anders auslege).
Ich kenne aber weder eine andere biblische Belegstelle die mir weiterhelfen wird als 1.Kor.14,2, noch andere biblische Hinweise wie denn eben eine undefinierbare Sprache auferbauen tut wenn ich sie nicht verstehe!


Schau ich versuchs in einem (schlechten) Bsp. :
Ich bin mit meiner Frau zum Glauben gekommen, tagsdrauf mit einer Bibel im Gepäck auf einer einsamen Insel notgelandet und studiere nun, da ich viel Zeit habe, die Bibel intensiv und lese 1. Korinther 14,2.
Nun kann ich nichts damit anfangen weil ich nirgends etwas zu dem ´Phänomen´ finde, ich bitte Gott intensiv um diese Gabe. Es geschieht nichts. O.K. Gottes Wille.

Könnte es nun so sein, dass ich plötzlich in lallenden Zungen spreche (oder singe, egal) ? ich nehme jetzt mal an ja:
Wie kann ich nun mir sicher sein, dass diese Gabe Gott gegeben ist?
Gut, menschlich verführt kann es nicht sein, sind ja keine weiteren Zungenlaller anwesend.
Oder könnte es meine eigene unbewusste Vorstellung ab dem mir Unbekannten sein die mich zu dieser Praktik führt?

Wie kann ich mir sicher sein dass das was ich aus meinem Mund höre Gott gewirkt ist wenn ich es a) nicht verstehe
und b) nirgends auch nur andeutungsweise nachlesen kann, wie Gelalle biblisch verwendet wird???

Ein Versuch wäre zwar interessant aber schwierig durchzuführen, da der Kandidat ja (noch) nichts von 1.Kor wissen darf.. ;)



Aber eigentlich müsstest du jemand fragen, der das mehr praktiziert als ich.
Ich bin da bloss offen und neugierig.
Und wehre mich dagegen, dass man das und andere Geistesgaben mit mageren Argumenten abtut oder gar schlechtmacht.

Aktzeptiere ich ja von Dir! ...und verlange von Dir auch nur Antworten auf deine persönlichen Aussagen und Rechtfertigung (anderer). Du entscheidest ja immer selbst ob Du hier schreibst oder nicht, auch wenn ich schon sehe, dass es Dir wichtig ist, dass ÜBERHAUPT Antworten kommen :).
(mit 400 Millionen Pfingstlern schon im Bereich des Möglichen).

Ich erwarte voin Dir nie Antworten auf Aussagen Anderer, das können die selber tun, oder?



Die Frage ist erst in 3. oder 4. Priorität:
Weshalb niemand Antwort geben kann/tut/will/darf/soll, ausser Enggi der die Charismatiker ja auch ´bloss´ verteidigt; mangels deren Anwesenheit!?

Hat Abwesenheit System oder ist dies Angst vor Fragen oder Hilflosigkiet oder Lieblosigkeit oder oder oder?
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Oli4 » Fr 9. Nov 2007, 11:05

Original von Enggi
Das könnte daher kommen, dass Angehörige von Gemeinden, die stark im Aufbau beschäftigt sind, keine Zeit haben, im Forum mitzuschreiben, und diejenigen, welche mitschreiben, in stagnierenden Gemeinden zu Hause sind.
Wäre eine Möglichkeit ! :)
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Oli4 » Fr 9. Nov 2007, 11:11

Original von Enggi
Original von Oli4
Und jetzt frage ich noch etwas weiter, in der Hoffnung auch da mindestens so selbstverständliche Antworten zu bekommen, denn ich versuche die Bibel systematisch zu verstehen und bestehe auf ihr Versprechen, diese beim Wort zu nehmen:

Frage:
Wenn Aufbau letztendlich Mehrung der Gemeindeglieder ist, wie ist denn das Niemandem verständliche Zungengelalle systematisch einzureihen?
Meinst du mit „unverständliches Zungengelalle“ das Phänomen, dass „alle“ in der Gemeinde miteinander in Zungen singen? Wenn ja, dann gehört das für mich zu den (halb geistlich, halb seelischen) Aeusserungen der Pfingstler, wenn sie spüren, dass der Heilige Geist in der Versammlung gegenwärtig ist.

Oder verstehst du unter „Niemandem verständliches Gelalle“ das laute Beten in Zungen ohne Auslegung in der Versammlung? Das wäre dann einfach Ungehorsam der Schrift gegenüber.

Nein Enggi nicht ganz, wir haben nur in einem ganz kleinen Punkt ein anderes Verständnis des uns zur Verfügung steheneden Textes.
Wir beide sind so gesehen immer inen Teil ungehorsam und haben deshalb Gottes Wort so nötig :))
(Ich habe da auch noch ganz andere Bereiche wo Gott noch viel mehr zu tun hat :baby: )

Du siehst zwei Arten von Sprachen und ich sehe und verstehe nur eine Sprache (das andere bezeichne ich mit Zungenrede).


Die Zusatzfrage wäre aber bei meiner Ansicht von Sprachenrede: Wieso diese verständlichen Sprachen denn gesprochen werden, wenn keine fremsprachigen Ungläubigen anwesend sind?

Wobei mir das jetzt nicht so wichtig scheint, mehr der Selbst-Auferbau der da überall so kräftig verteidigt wird.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Pilgrim » Fr 9. Nov 2007, 15:32

Original von Pietà
Leider gilt anscheinend auch im Christentum, dass es heute das Ein und Alles ist, für "15 Minuten" ein Star zu sein, glänzen zu wollen und sich mit ausserordentlichem selbst zu empfehlen.

Sind wir inmitten eines déjà vu Erlebnis :D Das war ja gerade das Problem in Korinth das Paulus dazu veranlasste den ersten Brief an sie zu schreiben. Nicht lange nach seinem Weggang entwickelten sich schwerwiegende moralische und geistliche Probleme in der Korinther Gemeinde. Dieser erste Brief befasst sich ausschliesslich mit diesen Problemen.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Pilgrim » Fr 9. Nov 2007, 16:09

Original von Enggi
Original von Oli4
Es geht ja nicht darum das ich nicht selber eine Meinung aus meinem Bescheidenen Wissen habe, sondern dass von vielen Seiten immer vom Aufbau, Erbaung und Auferbauung etc. geredet wird, aber bei Fragen niemand konkret sich äussern will (oder kann?), was denn das bei ihm selber, ganz konkret in der eigenen Gemeinde, durch diese Gaben auch auferbaut wird.
Das könnte daher kommen, dass Angehörige von Gemeinden, die stark im Aufbau beschäftigt sind, keine Zeit haben, im Forum mitzuschreiben, und diejenigen, welche mitschreiben, in stagnierenden Gemeinden zu Hause sind.

Biblisch gesehen ist die Gemeinde ein lebender Organismus, der Leib Christi wobei Christus das Haupt dieses lebendigen Leibes (Gläubigen) ist. Es ist "die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt" (Epheser 1:23). Sie kann nicht sterben, ist ewig. Jesus sagt über sie, dass die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen werde (Matthäus 16:18 ).

Und darum meine ich, dass diese Gemeinde zu ihrer Tätigkeit für Aufbau vom Geist Gottes mit übernatürlichen Gaben ausgestattet worden ist, denn sie sind zur Tätigkeit der Gemeinde entscheidend. Aber dazu müssen wir Geistesgaben verstehen und auch realisieren, dass Satan diese fälscht, weil sie eben zu Leben und Funktion der Gemeinde unbedingt nötig sind.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon stranger » Fr 9. Nov 2007, 18:51

Original von Pietà
Meiner Meinung nach haben die heute praktizierten Geistesgaben weder biblischen Begründungen standgehalten noch sind sie wichtig für die Nachfolge Christi.


Meines Erachtens eine äußerst schwachsinnige Argumentation, da die Begründung der Geistesgaben aus der Bibel selbst gezogen werden muss, und nicht aus der Praxis der Gemeinde X oder Y.


Original von Pietà
Damals musste Gott den (Ur-)Christen noch eine ausserordentliche Kraft zur Verfügung stellen, denn der Aufbau und die Erbauung/Kräftigung der Gemeinde war sehr vonnöten.


Dumm nur, dass es für diese haltlose Mutmaßung keine biblischen Belege gibt, sondern bloß Deine Privatmeinung darstellt.

Viele Grüße

stranger
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon stranger » Fr 9. Nov 2007, 18:53

Original von Oli4
Nicht grosse Mitgliederzahlen will Gott, gesunde, kräftige Menschen, welche in ihrer Gesundheit eben auch andere Jünger bilde, d.h. ´gesund lehren´, können und tun. (ich rede von geistlichen Gaben also auch von geistlicher Gesundheit).



Ja, lieber Oli4, dass trifft es sehr gut.

Liebe Grüße

stranger :)
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon stranger » Fr 9. Nov 2007, 18:56

Original von Enggi
Pietà, du vergisst offenbar, dass ich kein Pfingstler bin und nur mangels vorhandenen Pfingstlern im Forum deren Partei ergreife. Was ich schreibe ist immer nur meine persönliche Meinung, keine ex cathedra Lehre.




Pieta schlägt wild um sich und kann nicht mal mehr zwischen Pfingstler und Nichtpfingstler unterscheiden... :D Dabei geht es um die biblische Schau der Geistesgaben, deren Eindeutigkeit versucht sie wegzureden.... Naja, vielleicht sollten wir mal wieder einen netten Thread zur RKK aufmachen?
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon SunFox » Fr 9. Nov 2007, 20:47

Original von stranger
Naja, vielleicht sollten wir mal wieder einen netten Thread zur RKK aufmachen?


Anstiftung? :P
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon origo » Fr 9. Nov 2007, 23:11

Original von Enggi
Original von Oli4
Es geht ja nicht darum das ich nicht selber eine Meinung aus meinem Bescheidenen Wissen habe, sondern dass von vielen Seiten immer vom Aufbau, Erbaung und Auferbauung etc. geredet wird, aber bei Fragen niemand konkret sich äussern will (oder kann?), was denn das bei ihm selber, ganz konkret in der eigenen Gemeinde, durch diese Gaben auch auferbaut wird.
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Hallo Enggi
Hallo Pieta

das könnte sehr wohl so sein!
Mir ist dieser Gedanke auch schon gekommen!!
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon origo » Fr 9. Nov 2007, 23:27

Original von Oli4
Ich kenne aber weder eine andere biblische Belegstelle die mir weiterhelfen wird als 1.Kor.14,2, noch andere biblische Hinweise wie denn eben eine undefinierbare Sprache auferbauen tut wenn ich sie nicht verstehe!

Also, ich versuch´s mal anders:
Wenn du in der Dusche gerade ein Lied singst, und dir der Text nicht mehr einfällt, dann singst du doch auch einfach "Lalala" oder "Hu-bu-gla" und das Singen ist auch so stimmig. So ähnlich ist es beim Lobpreis in Zungen, denn "wes das Herz voll ist, dem geht der Mund über", und wenn er keine Worte mehr findet, dann singt er halt einfach Laute oder Silben.

Und Gott schaut ja nicht zuerst auf den Verstand, oder auf die sprachliche Ausdruckskraft, sondern auf das Herz.
Könnte es nun so sein, dass ich plötzlich in lallenden Zungen spreche (oder singe, egal) ? ich nehme jetzt mal an ja:
Wie kann ich nun mir sicher sein, dass diese Gabe Gott gegeben ist?
Gut, menschlich verführt kann es nicht sein, sind ja keine weiteren Zungenlaller anwesend.
Oder könnte es meine eigene unbewusste Vorstellung ab dem mir Unbekannten sein die mich zu dieser Praktik führt?

Wie kann ich mir sicher sein dass das was ich aus meinem Mund höre Gott gewirkt ist wenn ich es a) nicht verstehe
und b) nirgends auch nur andeutungsweise nachlesen kann, wie Gelalle biblisch verwendet wird???

Da gehe ich halt ganz pragmatisch dran heran:
Ich schaue, was dabei heraus kommt.
Fühle ich mich Gott näher und gestärkt,
oder sehe ich mich von Gott abgeschnitten und von unsichtbaren Mächten gequält?
Die Frage ist erst in 3. oder 4. Priorität:
Weshalb niemand Antwort geben kann/tut/will/darf/soll, ausser Enggi der die Charismatiker ja auch ´bloss´ verteidigt; mangels deren Anwesenheit!?

Hat Abwesenheit System oder ist dies Angst vor Fragen oder Hilflosigkiet oder Lieblosigkeit oder oder oder?

Du hast ja gelesen, warum sich Stranger aus diesem Thread verabschiedet hat. Wenn mit so vorgefassten negativen Meinungen ein Thema eröffnet wird.

Wenn mit solch abwertenden und negativen Verurteilungen geschrieben wird wie von "Pieta".

Wir haben hier aber auch nicht so viele Mitglieder. Die meisten sind ja "Dateileichen", die schon längst gelöscht gehören.

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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Pilgrim » Sa 10. Nov 2007, 01:39

Original von stranger
Original von Enggi
Pietà, du vergisst offenbar, dass ich kein Pfingstler bin und nur mangels vorhandenen Pfingstlern im Forum deren Partei ergreife. Was ich schreibe ist immer nur meine persönliche Meinung, keine ex cathedra Lehre.

Pieta schlägt wild um sich und kann nicht mal mehr zwischen Pfingstler und Nichtpfingstler unterscheiden... :D Dabei geht es um die biblische Schau der Geistesgaben, deren Eindeutigkeit versucht sie wegzureden.... Naja, vielleicht sollten wir mal wieder einen netten Thread zur RKK aufmachen?

Was du wild nennst ist es gar nicht! Du vergisst anscheinend gefliessentlich, dass nicht nur Pfingstler lallen:
Original von Enggi
Es ist einfach so, denn es steht so in der Bibel (Wer in Zungen redet, der erbaut sich selbst, 1.Kor 14,4a) und es wirkt auch. Wenn ein Mensch das erfunden hätte, würde ich es nicht tun, auch wenn es wirkt. Aber da es so geschrieben steht, wage ich es.

(Enggi, da steht übrigens "Zunge" in der Einzahl und nicht Zungen in der Mehrzahl, wichtiger Unterschied! Meinst du nicht auch?)

Stranger, anderswo hat Enggi sogar behauptet, dass er die "Zunge" von einem Ältesten einer Gemeinde gelehrt hat, sie aber in seiner jetzigen Versammlung nicht mehr anwenden kann.

Ich sehe das Wilde eher auf deiner Seite woher kaum je ein konstruktiver Beitrag erscheint. Kannst du das Blödelen nicht endlich lassen und mal mit uns Erwachsenen die Schrift von allen Seiten betrachten und nicht lediglich prooftexting betreiben?
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Pilgrim » Sa 10. Nov 2007, 02:07

Original von origo
Und Gott schaut ja nicht zuerst auf den Verstand, oder auf die sprachliche Ausdruckskraft, sondern auf das Herz.

Dagegen sagt aber Gott ganz ausdrücklich, dass wir Ihn mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele und mit ganzem Denken und mit ganzer Kraft lieben sollen (Markus 12:30) "Und Ihn zu lieben mit ganzem Herzen und mit ganzem Verstand und mit ganzer Seele und mit aller Kraft...ist mehr als alle Brand- und Schlachtopfer!" {Vers 33)

Was meinst du denn was der Unterschied zwischen Herz, Seele, Geist und Verstand ist, vielleicht liegt hier der Haken des Unverständnis?
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Enggi » Sa 10. Nov 2007, 03:25

Original von Pilgrim
Original von Enggi
Es ist einfach so, denn es steht so in der Bibel (Wer in Zungen redet, der erbaut sich selbst, 1.Kor 14,4a) und es wirkt auch. Wenn ein Mensch das erfunden hätte, würde ich es nicht tun, auch wenn es wirkt. Aber da es so geschrieben steht, wage ich es.

(Enggi, da steht übrigens "Zunge" in der Einzahl und nicht Zungen in der Mehrzahl, wichtiger Unterschied! Meinst du nicht auch?)

Stranger, anderswo hat Enggi sogar behauptet, dass er die "Zunge" von einem Ältesten einer Gemeinde gelehrt hat, sie aber in seiner jetzigen Versammlung nicht mehr anwenden kann.
Lieber Pilgrim

Ich danke für die Korrektur. In 1. Korinther 14,4 steht tatsächlich: «Der Redende mit einer Zunge sich selbst baut auf; aber der prophetisch Redende Gemeinde baut auf.» (Interlinearübersetzung von Ernst Dietzfelbinger nach dem Text von Nestle-Aland). Mein obiges Zitat «Wer in Zungen redet, der erbaut sich selbst, 1.Kor 14,4a» hatte ich aus bibel-online.net, die leider falsch übersetzt. Der Unterschied ist wichtig, weil man sonst meinen könnte, die Gabe befähige einen, in mehreren Sprachen gleichzeitig zu reden.

Da ich in meiner nicht charismatischen Versammlung nicht in einer Fremdsprache bete, wende ich die Gabe in meiner persönlichen Gebetszeit an, besonders in der Fürbitte.

Darüber hinaus bilde ich mich weiter durch das Lesen von Berichten von Christen, welche die Geistestaufe erlebten und die Gaben in ihrem Dienst anwenden.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon stranger » Sa 10. Nov 2007, 08:18

Original von Pilgrim
Original von stranger
Original von Enggi
Pietà, du vergisst offenbar, dass ich kein Pfingstler bin und nur mangels vorhandenen Pfingstlern im Forum deren Partei ergreife. Was ich schreibe ist immer nur meine persönliche Meinung, keine ex cathedra Lehre.

Pieta schlägt wild um sich und kann nicht mal mehr zwischen Pfingstler und Nichtpfingstler unterscheiden... :D Dabei geht es um die biblische Schau der Geistesgaben, deren Eindeutigkeit versucht sie wegzureden.... Naja, vielleicht sollten wir mal wieder einen netten Thread zur RKK aufmachen?

Was du wild nennst ist es gar nicht! Du vergisst anscheinend gefliessentlich, dass nicht nur Pfingstler lallen:



Du meinst mit "lallen" offenbar Gottes Gabe der Zungenrede, eine Gabe Gottvaters. "lallen" finde ich in diesem Zusammenhang blasphemisch, aber dass wird Gott bewerten, nicht ich. Nebenbei sei noch erwähnt, dass es mehr als ausreichend Christen gibt, die Zungensprache als biblisch gutheißen - unabhängig von einer Kirche oder Organisation - und genau diese Prüfung hängt nur von der Bibel ab, deren einschlägige Kapitel zu mit Nullargumenten auszuhebeln versuchst. Schau doch mal weg, von Deinem Hass auf Pfingstkirchen, und lese die Bibel.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon stranger » Sa 10. Nov 2007, 08:22

Original von Pilgrim
Ich sehe das Wilde eher auf deiner Seite woher kaum je ein konstruktiver Beitrag erscheint. Kannst du das Blödelen nicht endlich lassen und mal mit uns Erwachsenen die Schrift von allen Seiten betrachten und nicht lediglich prooftexting betreiben?



Zu dem editiert ist es auch kaum möglich, vernünftige Beiträge zu formulieren, da Du Dich aber selbst als offenbar erwachsener ansiehst, editiert Die Thematik wurde schon oft und viel hier im Forum besprochen, warum das Rad immer wieder neu erfinden, wenn es die Suchfunktion gibt.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon stranger » Sa 10. Nov 2007, 08:34

Original von Pilgrim
(Enggi, da steht übrigens "Zunge" in der Einzahl und nicht Zungen in der Mehrzahl, wichtiger Unterschied! Meinst du nicht auch?)


Sinnloser Einwurf, da es hier nur auf die korrekte Übertragung in das Verständnis der Zielsprache ankommt, sachlich ergibt sich überhaupt keine Konsequenz aus Singular oder Plural, da γλωσση schlicht dem Verständis der Zeit angepasst wurde - haben Übersetzungen so ansich. Nehmen wir mal γλωσση bei 1.Kor14:13:

Darum, welcher mit Zungen redet, der bete also, daß er´s auch auslege.

Wenn hier für den Leser nicht zwischen der Zungenrede und der normalen Rede begrifflich differenziert wird, dann ist die Aussage nicht mehr verständlich, da natürlich jeder mit der Zunge redet. Verstehst Du das?
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon stranger » Sa 10. Nov 2007, 08:36

Original von origo
Du hast ja gelesen, warum sich Stranger aus diesem Thread verabschiedet hat. Wenn mit so vorgefassten negativen Meinungen ein Thema eröffnet wird.

Wenn mit solch abwertenden und negativen Verurteilungen geschrieben wird wie von "Pieta".



Hi origo, musste doch noch mal mitschreiben, diese m. E. doch etwas wirren Hetzschriften von Pieta und Pilgrim kann man nicht so stehen lassen...

MfG, stranger

PS: Oli4 ist dagegen schon fast überzeugend. 8-)
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon kingschild » Sa 10. Nov 2007, 19:13

Original von F.R.O.G
1.Sam 10,6
6 Und der Geist des HERRN wird über dich kommen, daß du mit ihnen in Verzückung gerätst; da wirst du umgewandelt und ein anderer Mensch werden.

Gott ist der selbe - gestern-heute-und in alle Ewigkeit
Warum sollte der Geist des Herrn heute etwas anderes bewirken?




AMEN das ist er und wer Gott Raum gibt wird erst richtig erkennen was verzückung bedeutet...

Gott danken damit der Geist des Herrn Raum bekommt in seiner Fülle und vielfalt zu wirken..Gott ist nicht nur Ruhe er ist vielfältig und wer im begegnet kann durchaus Erfahrungen machen die man logisch nicht erklären kann..

Wir Menschen können Gott auf unterschiedliche Arten erleben..und ganz sicher können wir Gott nicht in eine Schablone stecken wie er zu sein hat um sich uns zu offenbaren.

Wenn man schon nur die Erlebnisse des Daniels nachliest dann wird von gewaltigen Begegnungen gesprochen die Daniel erlebte...wenn wir Daniel gesehen hätten wie im alle Kraft schwand hätten wir dann auch gesagt es sei nicht ein Werk Gottes nur weil wir nicht das gleiche erlebt haben? Daniel schwand die Kraft und er wurde auch wieder mächtig gestärkt..sein Glaube und seine Dankbarkeit gegenüber dem allmächtigen sind dadurch nur gefestigt worden.

Aufpassen müssen wir Christen nur das es nicht zu einem Gruppendynamischen Trend wird...und das die Lehre auch stimmt...

Wenn ich sage fülle mich Jesus Christus mit Deiner Kraft, Liebe und Herrlichkeit dann werde ich wohl schon wissen wann mein Freund anklopft..

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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon kingschild » Sa 10. Nov 2007, 19:31

Original von Pilgrim

Dagegen sagt aber Gott ganz ausdrücklich, dass wir Ihn mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele und mit ganzem Denken und mit ganzer Kraft lieben sollen (Markus 12:30) "Und Ihn zu lieben mit ganzem Herzen und mit ganzem Verstand und mit ganzer Seele und mit aller Kraft...ist mehr als alle Brand- und Schlachtopfer!" {Vers 33)

Was meinst du denn was der Unterschied zwischen Herz, Seele, Geist und Verstand ist, vielleicht liegt hier der Haken des Unverständnis?


Wenn ich in Verzückung bin ist mein Verstand dadurch noch lange nicht ausgeschaltet..auch die Verzückung ist ein Zustand wo man klar sieht und denkt..aber mit allen meinen Gefühlen Ehre ich Gott und die Freude weil er mir nahe ist bewegt mich noch mehr zu loben..eben wie gesagt wird mit ganzer Kraft nicht nur mit Verstand.

Ich denke es ist ein grosser Unterschied zwischen Verzückung und Trance...aber Menschen die diese Zustände nicht kennen bezeichnen oft beides als gleich...

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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon F.R.O.G » So 11. Nov 2007, 00:48

@ Kingschild:

Danke für deine Post´s :)
There is none in heavens like you,,
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You are far above, You´re the highest of hights,
And i´m bowing down to exalt you.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon picopedro » So 11. Nov 2007, 10:52

Original von Enggi
Ich danke für die Korrektur. In 1. Korinther 14,4 steht tatsächlich: «Der Redende mit einer Zunge sich selbst baut auf; aber der prophetisch Redende Gemeinde baut auf.» (


tatsächlich wird ja bei den geitesgaben von zwei unterschiedlichen zungenreden gesprochen. die in 1. kor. 14/4 ist die persönliche gebetssprache, die ein christ bei seiner wiedergeburt erhält und sie dient ausschließlich seinem persönlichen lobpreis und seiner auferbauung. die andere sind gaben der zuungenrede und dabi geht es um etwas ganz anderes.

die verwechslung der beiden unterschiedlichen gaben führt immer wieder zu mißverständnissen.

lg peter
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon sugi » So 11. Nov 2007, 14:08

Original von kingschild
Aufpassen müssen wir Christen nur das es nicht zu einem Gruppendynamischen Trend wird...und das die Lehre auch stimmt...

Aber genau da liegt ja der Trend! Es genügt zu wissen, in welcher ´fortgeschrittener´ Zeit wir Leben...


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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon sugi » So 11. Nov 2007, 14:19

Kommt vom "Seelsorge-Thread"!!

@ F.R.O.G
Original von F.R.O.G
Frage: Betest du auch in Zungen?


Original von Michael Herrmann
Ja, ich bete in Zungen,


Ich finde, es ist nichts biblisches dabei, wenn man mit anderen Menschen in einem Raum Loblieder singt und irgendwer oder wahrscheindlich mehrere das miteinander/durcheinander so machen, dass geht nicht unter "eigene Auferbauung"!! Und somit auch nicht biblisch..du kannst dir nicht so deine Bestätigungen holen, das siehst du hoffentlich auch! Denn wenn es mit Gott gemacht wird, läuft es ein wenig anders, als wenn man fragt, und fragt, und fragt, und dann zählt irgendwann diese Frage nicht mehr, warum? Weil du sie für dich beantwortet, bestätigt und geprüft hast..aus deiner Entscheidung, und mit deinem Willen! Also, so empfinde ich das....



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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon thery » So 11. Nov 2007, 14:53

Hm. Ich frage mich immer noch ob es wirklich biblisch ist wenn wir alle aufstehen sollen und der Referent (oder wer auch immer) vorne betet der Heilige Geist soll jetzt auf uns kommen und wir sollen ganz still stehen bleiben und warten was passiert. Und dann fangen einige an zu zucken und andere fangen an zu weinen.....
Und ich stehe da und frage mich: Was soll denn das werden?

Ich bin schon zwei mal raus gelaufen weil mir das einfach Angst macht. Ja ich weiss auch, Angst kommt nicht von Gott.

Ich bin immer noch der Meinung wenn ich mich bekehre werde ich ja mit dem Heiligen Geist erfüllt. Und der kommt und geht doch nicht wieder? Oder doch?
Warum muss ich dann wieder den Heiligen Geist bitten zu kommen?

Und ich habe einfach Mühe damit auf Kommando etwas zu erwarten.

Ich sitze dann da und alle um mich herum sind in Verzückung und ich habe das Gefühl völlig am falschen Ort zu sein.

Oder vielleicht verweigere ich mich ja auch einfach weil ich Angst habe es könnte auch etwas mit mir passieren. Ich weiss es nicht.

Jedenfalls beschäftigt mich das sehr.
thery
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon kingschild » So 11. Nov 2007, 15:30

Original von sugi
Original von kingschild
Aufpassen müssen wir Christen nur das es nicht zu einem Gruppendynamischen Trend wird...und das die Lehre auch stimmt...

Aber genau da liegt ja der Trend! Es genügt zu wissen, in welcher ´fortgeschrittener´ Zeit wir Leben...


greez


Ja sugi es ist wirklich schwierig zu beurteilen wo ist Gott am Wirken und wo gibt sich ein Mensch dem Druck der Gruppendynamik hin. Deshalb finde ich es auch gut wenn dieses Thema besprochen wird.

Aber wenn jemand sagt Gott hat mich berührt und ich habe dies oder dies erlebt und er in seinem Glauben bestärkt wurde und er nicht eine falsche Lehre verzapft das dies jetzt bei jedem so sein muss so gehe ich doch mal davon aus das Gott diesen Menschen tatsächlich berührt hat...klar hat kollektives Umfallen auch immer den Nachgeschmack von Massenhypnose..und von der wissen wir ja auch das Sie nur wirkt wenn man sich fest öffnet dafür.

An Orten wo ich dieses Gefühl habe überlasse ich das Urteil immer Gott...aber es ist gefährlich alles als Gruppendynamik zu bezeichnen...und ich weiss das Gott auf übernatürliche Arten wirken kann obschon ich noch nie hingefallen bin..

Mit dem sehnen nach mehr Wundern wird auch vieles herbei suggestiert aber dies sollte uns nie daran hindern uns mehr für Gott zu öffnen damit die wahren Wunder auch wieder sichtbar werden

Scharlatane und Selbsternannte gibt es überall halt auch im christlichen Umfeld...

Aber wenn Gott wirkt dann verläuft das halt nicht immer still und bedächtig.

Wenn aber eine Gemeinde eins wird in der Anbetung dann kann Gott gewaltig wirken..und das Wort verzückung erhält Dimensionen die unser Verstand bei weitem übersteigt..

Die Frage geben wir Gott diesen Raum?

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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon stranger » So 11. Nov 2007, 15:37

Original von kingschild
Ja sugi es ist wirklich schwierig zu beurteilen wo ist Gott am Wirken und wo gibt sich ein Mensch dem Druck der Gruppendynamik hin. Deshalb finde ich es auch gut wenn dieses Thema besprochen wird.

Aber wenn jemand sagt Gott hat mich berührt und ich habe dies oder dies erlebt und er in seinem Glauben bestärkt wurde und er nicht eine falsche Lehre verzapft das dies jetzt bei jedem so sein muss so gehe ich doch mal davon aus das Gott diesen Menschen tatsächlich berührt hat...klar hat kollektives Umfallen auch immer den Nachgeschmack von Massenhypnose..und von der wissen wir ja auch das Sie nur wirkt wenn man sich fest öffnet dafür.

An Orten wo ich dieses Gefühl habe überlasse ich das Urteil immer Gott...aber es ist gefährlich alles als Gruppendynamik zu bezeichnen...und ich weiss das Gott auf übernatürliche Arten wirken kann obschon ich noch nie hingefallen bin..

Mit dem sehnen nach mehr Wundern wird auch vieles herbei suggestiert aber dies sollte uns nie daran hindern uns mehr für Gott zu öffnen damit die wahren Wunder auch wieder sichtbar werden

Scharlatane und Selbsternannte gibt es überall halt auch im christlichen Umfeld...

Aber wenn Gott wirkt dann verläuft das halt nicht immer still und bedächtig.

Wenn aber eine Gemeinde eins wird in der Anbetung dann kann Gott gewaltig wirken..und das Wort verzückung erhält Dimensionen die unser Verstand bei weitem übersteigt..

Die Frage geben wir Gott diesen Raum?

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Amen. Sehr guter Beitrag.


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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon onThePath » So 11. Nov 2007, 20:29

Ich ziehe mich etwas zurück aus der Suche, was nun an der Charismatik echt und gottgewollt ist.

An Ort und Stelle habe ich damals, als es dran war, in Toronto und Pensacola selber geforscht, welcher Geist da herrscht, nebst Besuche von Veranstaltungen zum Torontosegen in der Basilea Bern.
Ich habe John Wimber predigen gesehen.

Ich habe mich über die Entstehung der Pfingstbewegung informiert und Gottesdienste und Veranstaltubgen von Pfingslern besucht.

Ich habe Bücher über die Geistesgaben und Charismatik gelesen.

Ich habe erlebt, wie die einen die torontische Charismatik in meiner damaligen Gemeinde annahmen und die Anderen sie ablehnten. Eine Verbesserung der Gemeinde konnte ich nicht feststellen.

Ich kenne Heilungsveranstaltungen und habe in Winterthur Paul Cain und dort und sonstwo noch andere "Propheten" erlebt.

Rick Joyner kenne ich nicht nur von einer Veranstaltung.

Ich weiß von den angeblichen Möglichkeiten christlicher Mystik.

Aber all das stellt mich dennoch nicht zufrieden.
Dennoch kommt mir Vieles davon komisch vor.

Deshalb will ich im Moment nur meine Ruhe und ohne all diesen äußeren Wirbel herausfinden, was für mich und meine Beziehung zu Gott wichtig ist.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Kantate » So 11. Nov 2007, 20:55

Original von onThePath
Ich ziehe mich etwas zurück aus der Suche, was nun an der Charismatik echt und gottgewollt ist.

An Ort und Stelle habe ich damals, als es dran war, in Toronto und Pensacola selber geforscht, welcher Geist da herrscht, nebst Besuche von Veranstaltungen zum Torontosegen in der Basilea Bern.
Ich habe John Wimber predigen gesehen.

Ich habe mich über die Entstehung der Pfingstbewegung informiert und Gottesdienste und Veranstaltubgen von Pfingslern besucht.

Ich habe Bücher über die Geistesgaben und Charismatik gelesen.

Ich habe erlebt, wie die einen die torontische Charismatik in meiner damaligen Gemeinde annahmen und die Anderen sie ablehnten. Eine Verbesserung der Gemeinde konnte ich nicht feststellen.

Ich kenne Heilungsveranstaltungen und habe in Winterthur Paul Cain und dort und sonstwo noch andere "Propheten" erlebt.

Rick Joyner kenne ich nicht nur von einer Veranstaltung.

Ich weiß von den angeblichen Möglichkeiten christlicher Mystik.

Aber all das stellt mich dennoch nicht zufrieden.
Dennoch kommt mir Vieles davon komisch vor.

Deshalb will ich im Moment nur meine Ruhe und ohne all diesen äußeren Wirbel herausfinden, was für mich und meine Beziehung zu Gott wichtig ist.

lg, oTp


Hallo oTp, manchmal ist es gut sich zurückzuziehen, um sich wieder zu "grounden" um einen klaren Blick zu bekommen für das was für einen selbst gut und richtig ist und auf der Suche nach der Wahrheit die in der Bibel steckt.

LG
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