Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

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Moderator: bigbird

Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon sugi » Do 25. Okt 2007, 08:24

Original von origo
du hast wenig Erfahrung über das, was du hier kritisierst,

Wenn du es so hören willst: Ja, du hast recht, ich persönlich habe wirklich wenig Erfahrung, was die Praktiken angeht..vielmehl habe ich die Erfahrung, was das geistliche angeht..und, wie immer, sind solche Erfahrungen nur sehr schwer Auszudrücken, weil ich die Erkenntnis hatte. Und es scheinbar so ausschaut, als ob ich nicht geeignet wäre, mich auszudrücken..sagen wir, ich bin ein Gegenteil vom Genussdenker! Was ´er´ z.B. aufs ´Blatt´ bringt mit Worten, bin ich kaum in der Lage!
Aber denoch hoffe ich, dass ich hier noch meine Erfahrungen anbringen kann und darf, auch wenn ich keine praktische Erfahrungen gemacht habe....sondern vielmehr auf das Herz höre und danch lebe! :)

Original von origo
Wenn du sagst, "mir fehlen die Worte", dann kann dir mal der Geist die Zunge bewegen, ohne dass es immer durch den Verstand gefiltert werden muss.


Röm.8,26 Ebenso nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheiten an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie es sich gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich in unaussprechlichen Seufzern.


Jesus genügt...


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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon sugi » Do 25. Okt 2007, 08:34

@ FROG
Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Muwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. Die Liebe hört niemals auf. 1Kor.13,4-8


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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Pilgrim » Do 25. Okt 2007, 15:54

Original von origo
Original von Oli4
Und wie kann mich etwas geistlich auferbauen, wenn ich es gar nicht im Verstand fasse?

1.Kor 14,4 Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst

Der (menschliche) Verstand ist dem Geist oft auch im Wege,
wie man beim philosophischen und ethischen Denken oft beobachten kann.
Wenn du sagst, "mir fehlen die Worte", dann kann dir mal der Geist die Zunge bewegen, ohne dass es immer durch den Verstand gefiltert werden muss.

Der Heilige Geist kennt doch deinen Verstandesgeist, warum sollte Er da noch was Unverständliches von Menschenseite hören wollen?
Be careful how you spend your time: Spend your time in nothing which you know must be repented of. —Richard Baxter
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Pilgrim » Do 25. Okt 2007, 16:04

Original von Enggi
Original von Pietà
Dabei unterlässt Du es aber gefliesslich, mir die Frage zu beantworten, ob Deine Begabung des Zungenredens eine moderne (Lallen) oder eine biblische ist...
... weil das nicht hierher gehört. Ich habe sie jedenfalls nicht bei Pfingstlern bekommen, sondern durch einen Aeltesten meiner ersten Gemeinde, und in meiner jetzigen Gemeinde kann ich sie nicht anwenden

Und ich dachte die Sprachenrede (Apg. 2:5-12) wie alle Geistesgaben wurde von Gott gegeben (1.Korinther 12:7-11), nach Seinem souveränen Willen :?
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Enggi » Do 25. Okt 2007, 21:35

Original von Pilgrim
Original von Enggi
Original von Pietà
Dabei unterlässt Du es aber gefliesslich, mir die Frage zu beantworten, ob Deine Begabung des Zungenredens eine moderne (Lallen) oder eine biblische ist...
... weil das nicht hierher gehört. Ich habe sie jedenfalls nicht bei Pfingstlern bekommen, sondern durch einen Aeltesten meiner ersten Gemeinde, und in meiner jetzigen Gemeinde kann ich sie nicht anwenden
Und ich dachte die Sprachenrede (Apg. 2:5-12) wie alle Geistesgaben wurde von Gott gegeben (1.Korinther 12:7-11), nach Seinem souveränen Willen :?
:? Wo habe ich etwas anderes behauptet?
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Enggi » Do 25. Okt 2007, 21:44

Original von Pietà
Der Heilige Geist "geistert" nicht einfach so rum, sondern ist gebunden an GottVater und GottSohn, deswegen ist es nicht nur überflüssig, Geistesgaben anzustreben, sondern auch gefährlich.
Ganz recht, es ist gefährlich, der Bibel* zu gehorchen. Es kostet das Leben. Zum Glück nur das Leben im Fleisch.
Ausserdem handelt es ich bei Forciertem nicht um eine Gabe, die Gott nach SEINEM WILLEN gibt.
Ja, sobald man es erzwingen will, kommen die Dämonen und helfen einem dabei, das Falsche zu bekommen.


_______________________
* Strebet nach der Liebe! Fleißiget euch der geistlichen Gaben, am meisten aber, daß ihr weissagen möget!
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon F.R.O.G » Fr 26. Okt 2007, 08:41

1.Sam 10,6
6 Und der Geist des HERRN wird über dich kommen, daß du mit ihnen in Verzückung gerätst; da wirst du umgewandelt und ein anderer Mensch werden.

Gott ist der selbe - gestern-heute-und in alle Ewigkeit
Warum sollte der Geist des Herrn heute etwas anderes bewirken?

2. Samuel 6,15+16
14 Und David tanzte mit aller Macht vor dem HERRN her und war umgürtet mit einem a leinenen Priesterschurz.
15 Und David mit dem ganzen Hause Israel führte die Lade des HERRN herauf mit Jauchzen und Posaunenschall.
16 Und als die Lade des HERRN in die Stadt Davids kam, guckte Michal, die Tochter Sauls, durchs Fenster und sah den König David springen und tanzen vor dem HERRN und verachtete ihn in ihrem Herzen
.

2. Samuel 6,20-23
20 Als aber David heimkam, seinem Haus den Segensgruß zu bringen, ging Michal, die Tochter Sauls, heraus ihm entgegen und sprach: Wie herrlich ist heute der König von Israel gewesen, als er sich vor den Mägden seiner Männer entblößt hat, wie sich die losen Leute entblößen!
21 David aber sprach zu Michal: Ich will vor dem HERRN tanzen, der mich erwählt hat vor deinem Vater und vor seinem ganzen Hause, um mich zum Fürsten zu bestellen über das Volk des HERRN, über Israel,
22 und ich will noch geringer werden als jetzt und will niedrig sein in meinen Augen; aber bei den Mägden, von denen du geredet hast, will ich zu Ehren kommen.
23 Aber Michal, Sauls Tochter, hatte kein Kind bis an den Tag ihres Todes.
David tanzte und jauchzte zum Posaunenschall zu Ehren des Herrn....und seine Frau Michal verachtete ihn deswegen......und das hatte Konsequenzen....

War David ein Charismatiker?





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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon sugi » Fr 26. Okt 2007, 09:39

Es geht um die charismatsichen Bewegungen im Lichte der Bibel und ich denke kaum, dass David in nichtverständliche Worte gesungen hatte..! Damals war Jesus noch nicht auf der Erde, und die Bibel gabs auch noch nicht!

Ich finde es macht auch Sinn, dies nachzuprüfen! Denn, Satan zeigt sich den Menschen nicht unbedingt als Ungeheuer, er verstellt sich vielmehr in einen Engel des Lichts. Darin liegt die Versuchung. Das Wesen des Teufels, dass weder eine persönlichkeit ist, noch einen Leib hat, ist ein Wesen der Täuschung und der Lüge! Es ist eine undefinierbare Macht!!

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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon F.R.O.G » Fr 26. Okt 2007, 10:04

Original von sugi
Es geht um die charismatsichen Bewegungen im Lichte der Bibel und ich denke kaum, dass David in nichtverständliche Worte gesungen hatte..! Damals war Jesus noch nicht auf der Erde, und die Bibel gabs auch noch nicht!
Wer weiss, wer weiss....vielleicht doch?

Es geht doch nur darum, dass Gott immer und ewige der Selbe ist......Wenn Gottes Geist damals Menschen in Verzückung geraten liess - warum nicht noch heute? Hat sich Gottes Geist verändert in all den Jahren?






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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Oli4 » Fr 26. Okt 2007, 12:08

Original von F.R.O.G
Gott ist der selbe - gestern-heute-und in alle Ewigkeit
Warum sollte der Geist des Herrn heute etwas anderes bewirken?

Klar ist Er derselbe! :)

Warum essen wir dann heute Tiere?
Und warum opfern wir dann heute nicht mehr?
Weshalb bauen wir heute keine Archen mehr?
Weshalb halten wir heute den Sabbath nicht mehr?
Weshalb segnet uns denn Gott heute geistlich und nicht mehr mit Land, Vieh, Fruchtbarer Ernte, viel Nachwuchs, Sieg über Feinden usw. ?
Weshalb hat denn Gott die Gemeinde gegründet?

Ist denn ein Gott, der immer derselbe war und ist, nicht mehr derselbe, wenn sein Handeln an und durch seine Geschöpfe und seine Gebote an seine Geschöpfe nach seinem Ratschluss zu Inhalt und zeitlichen Bestimmungen hin nun anders erfolgen??

Jede Mutter und jeder vater sind immer dieselben und erziehen trotzdem ihre Kinder nicht mit denselben Methoden den Zweijährigen wie den 16-Jährigen. oder?


Auch wenn David tanzte so sehe ich nicht, dass er dies als Gottesdienst getan hatte sondern aus Freude!
ich darf doch aus Freude tanzen. Einen Anteoil an einem Gottesdienst sehe ich das aber als nicht notwendig.
Gottesdienst ist einzig Anbetung im Geist zur Mitte hin, zu Jesus Christus.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon sugi » Fr 26. Okt 2007, 12:58

Original von F.R.O.G
Wer weiss, wer weiss....vielleicht doch?

Das sind jetzt aber reine spekulationen...

Es geht doch nur darum, dass Gott immer und ewige der Selbe ist......

Offb.1,8 Ich bin das Alpha und das Omega, spricht der Herr, Gott, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.

Wenn Gottes Geist damals Menschen in Verzückung geraten liess - warum nicht noch heute? Hat sich Gottes Geist verändert in all den Jahren?

Ja eben, sind es die einen und dieselben "entzückungen" die ´heute´ auch genau so geschehen? Wohl kaum....Der Geist Gottes verändert sich nicht, aber die Menschen..


greez









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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon F.R.O.G » Fr 26. Okt 2007, 13:03

Original von Oli4
Ist denn ein Gott, der immer derselbe war und ist, nicht mehr derselbe, wenn sein Handeln an und durch seine Geschöpfe und seine Gebote an seine Geschöpfe nach seinem Ratschluss zu Inhalt und zeitlichen Bestimmungen hin nun anders erfolgen??
Es geht doch gar nicht um SEINE einzelnen Handlungen, sondern zu erkennen WER ER IST. Und wenn der Geist Gottes damals die Menschen in Verzückung brachte, warum sollte dies heute anders sein. Geist bleibt Geist.

Jede Mutter und jeder vater sind immer dieselben und erziehen trotzdem ihre Kinder nicht mit denselben Methoden den Zweijährigen wie den 16-Jährigen. oder?
Der Vergleich hinkt! Ein junger Christ wird Gott kaum anders erfahren, als ein reifer Christ.
Gott sagt von sich selbst:" Ich bin, der ich bin", also müssen wir erkennen WER ER IST.

Auch wenn David tanzte so sehe ich nicht, dass er dies als Gottesdienst getan hatte sondern aus Freude!
ich darf doch aus Freude tanzen. Einen Anteoil an einem Gottesdienst sehe ich das aber als nicht notwendig.
Gottesdienst ist einzig Anbetung im Geist zur Mitte hin, zu Jesus Christus.
Im Text kannst du lesen, dass David vor dem Herrn tanzt, zu SEINEN Ehren. Das ist Anbetung, das ist Gottesdienst.

Wo steht denn, dass wir den Gottesdiest so halten müssen, dass man im Kirchenbank einschläft, dass kein Mucks gemacht werden darf, dass nicht gelacht werden darf, dass nicht aufgestanden werden darf, dass man nicht auf die Knien gehen darf, dass man nicht die Arme nach unserem Vater im Himmel ausstrecken darf, dass man nicht tanzen darf, das man nicht Jubeln darf.......

Wo steht das bitteschön Herr Olivier?

Ist das,was wir hier in den Kirchen* halten, Gottesdienst oder eine One-Man-Show des Pfarrers?

* ich spreche hier von den Landeskirchen





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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon F.R.O.G » Fr 26. Okt 2007, 13:08

Original von sugi
Original von F.R.O.G
Wer weiss, wer weiss....vielleicht doch?

Das sind jetzt aber reine spekulationen...
Ja klar, aber auch zu sagen, dass er dies nicht getan hätte:
Reine Spekulation! 8-)

Wenn Gottes Geist damals Menschen in Verzückung geraten liess - warum nicht noch heute? Hat sich Gottes Geist verändert in all den Jahren?

Ja eben, sind es die einen und dieselben "entzückungen" die ´heute´ auch genau so geschehen? Wohl kaum....Der Geist Gottes verändert sich nicht, aber die Menschen..
wie willst du über etwas urteilen, von dem du, wie du schon selbst gesagt hast, keine Ahnung hast?

Es ist nur von Verzückung die Rede und nicht wie diese nun aussah.....diese wird überigens mit Ekstase übersetzt!

Mann, früher gerieten die Menschen in Ekstase, wenn der Geist Gottes sie ergriff und heute?
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon F.R.O.G » Fr 26. Okt 2007, 13:12

Original von F.R.O.G
Original von sugi
Original von F.R.O.G
Wer weiss, wer weiss....vielleicht doch?

Das sind jetzt aber reine spekulationen...
Ja klar, aber auch zu sagen, dass er dies nicht getan hätte:
Reine Spekulation! 8-)

Wenn Gottes Geist damals Menschen in Verzückung geraten liess - warum nicht noch heute? Hat sich Gottes Geist verändert in all den Jahren?

Ja eben, sind es die einen und dieselben "entzückungen" die ´heute´ auch genau so geschehen? Wohl kaum....Der Geist Gottes verändert sich nicht, aber die Menschen..
wie willst du über etwas urteilen, von dem du, wie du schon selbst gesagt hast, keine Ahnung hast?

Es ist nur von Verzückung die Rede und nicht wie diese nun aussah.....diese wird überigens mit Ekstase übersetzt!

Mann, früher gerieten die Menschen in Ekstase, wenn der Geist Gottes sie ergriff und heute?



Zum Thema:

Zungenrede Das Wort für Zunge bedeutet in den biblischen Ursprachen zugleich »Sprache« (1. Mose 11,1-9). Als eine Gabe des -› Geistes galt in den ersten Christengemeinden das Reden »in Zungen« (Apg 10,46; 19,6; 1. Kor 14,2): ein Reden oder Beten in der Verzückung (Ekstase), in Lauten, die ohne Auslegung nicht verständlich sind. In der Gemeinde von Korinth (1. Kor 14,1-40) wurde diese Gabe als ein besonders wertvoller Erweis des Geistes angesehen und von einem Teil der Gemeindeglieder stark überschätzt. Eine neue Art geistgewirkten Redens »in Zungen« (= verständlichen Sprachen) bezeugt Apg 2,4. Nach heutigen Erfahrungen geschieht das »Zungenreden« bei vollem Bewußtsein, jedoch so, daß der Sprecher sich dem Wirken des Geistes öffnet. Es wird von einer wachsenden Zahl als eine Weise des Gebets und als Mittel persönlicher Erbauung geschätzt.
Quelle: Elbiwin
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Enggi » Fr 26. Okt 2007, 17:38

Original von F.R.O.G

Wo steht denn, dass wir den Gottesdiest so halten müssen, dass man im Kirchenbank einschläft, dass kein Mucks gemacht werden darf, dass nicht gelacht werden darf, dass nicht aufgestanden werden darf, dass man nicht auf die Knien gehen darf, dass man nicht die Arme nach unserem Vater im Himmel ausstrecken darf, dass man nicht tanzen darf, das man nicht Jubeln darf.......

Wo steht das bitteschön Herr Olivier?

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* ich spreche hier von den Landeskirchen

Ich schliesse mich dem voll an. Es hat aber gewisse Gefahren darin, das sehe ich schon auch. Achtet einmal auf euer Liedgut, wieviel da im Text noch von Jesus enthalten ist, und wieviele "neutrale" Lieder dabei sind, wo auch ein Buddhist mitsingen könnte. Manchmal kann ich nur schweigen, wenn solche Lieder als Anbetung gesungen werden.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Kantate » Fr 26. Okt 2007, 18:42

Original von F.R.O.G
Der Vergleich hinkt! Ein junger Christ wird Gott kaum anders erfahren, als ein reifer Christ.
Gott sagt von sich selbst:" Ich bin, der ich bin", also müssen wir erkennen WER ER IST.


Das ist nicht richtig F.R.O.G

natürlich erfährt ein junger Christ Gott anders als es ein erfahrener, reifer Christ tut. Und selbst ein erfahrener Christ erfährt Gott immer wieder anders. Es gibt keine Regel wie man "Gott zu erfahren hat". Das hängt von deinem Leben, deiner Verfassung, deiner Auffassung etc ab. Gott ändert sich nicht. Das ist richtig. Aber wir ändern uns. Unsere Stimmungen und Situationen ändern sich. Ein Mensch der gesund und glücklich und zufrieden ist, wird Gott anders erfahren als ein Mensch, der krank ist oder gar dem Tode geweiht.
Ein junger Mensch lernt erst wer Gott ist und er muss erst die Erfahrung machen wo er Gott begegnet und wie er erkennt dass das, was er erfährt auch wirklich von Gott kommt und nicht seinen eigenen Wünschen entspricht oder ihm gar von irgend welchen Menschen eingeredet wird. :)
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon sugi » Fr 26. Okt 2007, 18:44

Original von F.R.O.G
Wo steht denn, dass wir den Gottesdiest so halten müssen, dass man im Kirchenbank einschläft, dass kein Mucks gemacht werden darf, dass nicht gelacht werden darf, dass nicht aufgestanden werden darf, dass man nicht auf die Knien gehen darf, dass man nicht die Arme nach unserem Vater im Himmel ausstrecken darf, dass man nicht tanzen darf, das man nicht Jubeln darf.......

Habe ich irgendwas von nicht dürfen gesagt? Wir gingen da raus, weil wir uns nicht wohl fühlten, ganz einfach!!

Hier das Zitat: der Ursprung!

Mein Mann und ich gingen schon mal aus einer ´Gemeinde´, und zwar schon ganz am Anfang, als sie anfingen vorne mit Tüchern in den Händen rumzuhüpfen und neben, vor und hinter uns immer mehr anfingen aufzustehen und immer mehr ein jubel und getrubel war..als sonst was..


Und Enggi erwähnt gerade wieder etwas neues..habe mit vielen Liedern sehr Mühe..ich kann nicht alles mitsingen oder mir anhören..! So nebenbei..

Ja, so ein richtiger Querschlegler bin ich :P


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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon sugi » Fr 26. Okt 2007, 18:50

Original von F.R.O.G
Original von sugi
Original von F.R.O.G
Wenn Gottes Geist damals Menschen in Verzückung geraten liess - warum nicht noch heute? Hat sich Gottes Geist verändert in all den Jahren?

Ja eben, sind es die einen und dieselben "entzückungen" die ´heute´ auch genau so geschehen? Wohl kaum....Der Geist Gottes verändert sich nicht, aber die Menschen..
wie willst du über etwas urteilen, von dem du, wie du schon selbst gesagt hast, keine Ahnung hast?

Du weichst aus..und gehst nicht auf mein posting ein!

Ich habe nie gesagt, dass ich keine Ahnung habe, sondern dass ich die Erfahrungen anders machte..aus einem ´nüchteren´ Zustand, wenn ich das mal so sagen darf..


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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Oli4 » Fr 26. Okt 2007, 19:40

Original von F.R.O.G
Es geht doch gar nicht um SEINE einzelnen Handlungen, sondern zu erkennen WER ER IST. Und wenn der Geist Gottes damals die Menschen in Verzückung brachte, warum sollte dies heute anders sein.

Du hast eine Frage gestellt und ich habe in Frageform meine Antwort gegeben.
Er ist der Gleiche Ewiglich und er handelt im Laufe der Zeit angepasst auf seinem Ratschluss entsprechende Weise.



Geist bleibt Geist.

Was hat das mit dem ´Ausdruck´ des Geistes zu tun?
Bin ich es denn, der meine Freude Ausdrückt oder der in mir wohnende Geist?
Handle ich auf mein Erkennen hin oder handelt Er?
Bin ich denn eine Marionette ohne Einflussnahme? :?

Der Vergleich hinkt! Ein junger Christ wird Gott kaum anders erfahren, als ein reifer Christ.
Gott sagt von sich selbst:" Ich bin, der ich bin", also müssen wir erkennen WER ER IST.

Da hinkt gar nichts, wir reden bloss nicht vom Selben.
Ich rede von Gottes Heilshandeln an der menschheit in Bezug des Zeitlaufes und Du von den Erfahrungen welche Menschen mit Ihm machen und ihren Reaktionen darauf.

Wir müssen nicht, wir dürfen aber alle! :praise:

a
Auch wenn David tanzte so sehe ich nicht, dass er dies als Gottesdienst getan hatte sondern aus Freude!
ich darf doch aus Freude tanzen. Einen Anteoil an einem Gottesdienst sehe ich dasber als nicht notwendig.
Gottesdienst ist einzig Anbetung im Geist zur Mitte hin, zu Jesus Christus.
Im Text kannst du lesen, dass David vor dem Herrn tanzt, zu SEINEN Ehren. Das ist Anbetung, das ist Gottesdienst.
Dann tanz mal schön, Frau Frosch-Königin :P ;)
Ich gönn Dir eine Versammlung wo Du das machen darfst und sich niemand gestört fühlt.

Das Tanzen Davids ist nach meiner Recherche die einzige Stelle im AT+NT wo vor dem Herrn kräftig getanzt wurde.
Was mir verständlich scheint, denn die Bundeslade war endlich in Jerusalem angelangt!

(*)(*)
Gottesdienst ist Dienst an Gott, da hat mein eigenes Ich auf das nur allerkleinst mögliche zurückzugehen. (meine Meinung)
Gottesdienst ist natürlich auch Dienst am Nächsten, denn der Nächste ist Gottes Geschöpf und gehört somit Ihm.
Ob all meine als GD genannten Taten auch von Gott so gesehen werden? Ich weiss es nicht.
Einmal werden alle meine Taten durchs Feuer hindurch geprüft und Bestand haben oder aber verbrennen wie Holz und Stroh. Gut leben wir durch Gottes Gnade und nicht durch unsere eigene Gerechtigkeit.
(*)(*)




Wo steht denn, dass wir den Gottesdiest so halten müssen, dass man im Kirchenbank einschläft, dass kein Mucks gemacht werden darf, dass nicht gelacht werden darf, dass nicht aufgestanden werden darf, dass man nicht auf die Knien gehen darf, dass man nicht die Arme nach unserem Vater im Himmel ausstrecken darf, dass man nicht tanzen darf, das man nicht Jubeln darf.......

Wo steht das bitteschön Herr Olivier?

Wo biddeschön Frau Frosch habe ich das behauptet?
Schläfst Du ein, wenn Du nicht tanzen kannst?
Du schriebst vom Tanzen, jetzt ist es schon ein Lachen, ein Hände heben, ein in die Knie gehen....

Unterstell doch nicht anderen dasjenige was Du selber leider in deiner Versammlung nicht oder nur sehr schwer ändern kannst. Danke.
Ein Gebet für gegenseitige Rücksichtsnahme UND Verständnis für verschiedene Bedürfnisse unter einen ´Hut´ zu bringen täte allen zusammen mehr nützen. Also beten wir doch besser darum. :pray:

Schau Frogli, Solange Du irgendwas in der Liebe zum Nächsten tust, bist Du frei, Du tust recht.

Wenn sich nun einige im GD an Dir stören und Du tanzt trotzdem weiter, so handelst Du nicht mehr in Liebe.
Wenn Dir andere Brüder und Schwestern das Tanzen verbieten wollen, so handeln sie nicht in Liebe.
Wo können denn nun beide Einigung finden?
Wäre da eine offene Kommunikation mit genau den Menschen, mit denen Du zusammen den GD eigentlich feiern möchtest, nicht mehr fruchtbar, als hier theoretische Diskussionen mit mir, dem sich ab Tänzen in GD´s in seiner Konzentration gestört fühlenden, alternden Olivier zu führen?
:baby:



Ist das,was wir hier in den Kirchen* halten, Gottesdienst oder eine One-Man-Show des Pfarrers?

* ich spreche hier von den Landeskirchen


Wäre es eine Show ich würde aufstehen und gehen.
Und wäre ich regelmässig in diesem GD, das klärende Gespräch mit Allen suchen.
Wichtiger aber als alle Form zusammen sind mir ein gesundes, biblisches Lehrfundament.



(*)(*) Nachtrag; da begonnener Gedanke ick nicht beendet habe ;) (*)(*)
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon origo » Fr 26. Okt 2007, 21:21

So soll halt jeder in einen Gottesdienst gehen, wie er ihm gefällt.
Ich bin auch der Meinung von FROG, dass man beim Lobpreis auch aufstehen und die Hände erheben können soll.
Aber wenn jemand das nicht mag, soll er halt in eine Gemeinde gehen, wo das nicht gemacht wird.

Bloss soll man dann nicht den andern vorwerfen, es sei "nicht biblisch", wie sie ihren Gottesdienst feiern, oder die Geistesgaben, die sie bekommen haben, anwenden.

Wir würden uns besser für die Verkündigung des Evangeliums und die Hilfe für die Nächsten einsetzen, statt andere Christen schlecht zu machen.
Es ist klar, dass es Uebertreibungen gibt, und falsche Entwicklungen, auch Irrlehren, aber das meiste fällt wieder in sich zusammen.

Die Vorsicht soll aber nicht dazu führen, dass man Gott Vorschriften macht, was Er für Gaben geben darf oder eben nicht, oder dem H. Geist, wo Er wirken darf.

lg origo
"Lass dich nicht einfangen durch Philosophie und Weisheit von Menschen, nach den Grundsätzen der Welt, aber nicht Christus gemäss. Denn in Ihm ist die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig und ihr habt die Fülle in Ihm, dem Herrscher." Kolosser 2,8-9
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Pietà » Sa 27. Okt 2007, 09:53

Original von origo
Die Vorsicht soll aber nicht dazu führen, dass man Gott Vorschriften macht, was Er für Gaben geben darf oder eben nicht, oder dem H. Geist, wo Er wirken darf.

lg origo


Die Vorsicht führt ganz bestimmt nicht dazu, dass man Gott Vorschriften macht, was ER für Gaben geben darf oder eben nicht - im Gegenteil: Die Vorsicht führt wohl eher dazu, dass man auf dem Pfad der Nachfolge Christi bleibt. Wenn Gott etwas von einem will, dann setzt ER das trotz Vorsicht durch.

Es ist wohl eher das "unbedingt Geistesgaben haben wollen", mit dem man Gott versucht Vorschriften zu machen, was ER einem geben soll.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon kingschild » Sa 27. Okt 2007, 13:32

Original von origo
So soll halt jeder in einen Gottesdienst gehen, wie er ihm gefällt.
Ich bin auch der Meinung von FROG, dass man beim Lobpreis auch aufstehen und die Hände erheben können soll.
Aber wenn jemand das nicht mag, soll er halt in eine Gemeinde gehen, wo das nicht gemacht wird.

Bloss soll man dann nicht den andern vorwerfen, es sei "nicht biblisch", wie sie ihren Gottesdienst feiern, oder die Geistesgaben, die sie bekommen haben, anwenden.

Wir würden uns besser für die Verkündigung des Evangeliums und die Hilfe für die Nächsten einsetzen, statt andere Christen schlecht zu machen.
Es ist klar, dass es Uebertreibungen gibt, und falsche Entwicklungen, auch Irrlehren, aber das meiste fällt wieder in sich zusammen.

Die Vorsicht soll aber nicht dazu führen, dass man Gott Vorschriften macht, was Er für Gaben geben darf oder eben nicht, oder dem H. Geist, wo Er wirken darf.

lg origo



Ich habe auch schon Gottesdienste besucht wo ich manchmal das Gefühl hatte das mehr die Gruppendynamik als der heilige Geist wirkte.

Aber er es obliegt mir nicht zu Urteilen und deshalb kann ich nur sagen ich habe es gefühlsmässig so wahrgenommen.

Wir Schweizer haben halt manchmal ein wenig mühe unseren Gefühle der Freude zu zeigen und nicht alle sind gleich beim ausdrücken der Freude. Gott ist allgegenwärtig und vielfältig und warum sollte ich meine Gefühle der Freude nicht zeigen in Lobpreis, Tanz oder jauchzen. Was kann denn daran so falsch sein wenn ich meinen Dank gegenüber Gott ausdrücke.

So lange nichts falsches gelehrt wird und wir alle gleichgeschaltet sein müssen so sehe ich keine Gefahr. Es kann in einem Gottesdienst der vom Geist geleitet ist viele verschiedenen Dinge Platz haben von Tanzen, Ruhe, Andacht, Busse, Lehre usw. sollte alles so Platz haben wie der Geist es führt.

Am schlimmsten sind für mich Gottesdienste mit einem Program wo gewisse Dinge keinen Platz haben dürfen. Oder wo man Tradionsgemäss ruhig zu sein hat oder eben umgekehrt Tradionsgemäss lachen und unnatürlich schreien muss oder wo alle auf Knopfdruck aufstehen müssen um Programmgemäss nicht aus der Reihe zu tanzen. Wir sind alle viel zu unterschiedlich damit ein Programm funktionieren würde.

Gott dienen wie das Wort Gottesdienst ausdrückt kann verschiedene Formen haben. Anbetung ist für mich sehr wichtig. Anbetung ist für mich auch meine Gefühle der Freude zu zeigen. Manchmal kann für mich aber auch ein stilles Gebet wahre Anbetung sein...so wie der Geist es eben führt.

God bless
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon F.R.O.G » Di 30. Okt 2007, 09:32

Liebe Mitstreiter

Mir ist es im Moment echt zu mühsam mich stets erklären zu müssen....... :(

Geistesgaben (oder auch Gnadengaben Gottes) sind Geschenke, wer sie annehmen will, der soll´s tun und wer nicht, der lässt es eben.

Somit verabschiede ich mich hier.

Frog
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Genussdenker » So 4. Nov 2007, 11:51

Was diese Gemeinden im Gesammten wiederum ausmacht, ist deren Vielfältigkeit. Die Bandbreite reicht von sehr liberal über stark mythologisch, bis hin zu esoterisch und/oder sektiererisch. Mit "sektiererisch" sollte keineswegs gesagt sein, das es sich um zT Sekten handelt! Sondern um deren oftmals strengen Hierarchie.

Was aber solche Gemeinden vielen staatskonfessionellen Gemeinden voraushaben : die Konzentrierung auf die Gemeinde selber.
Das ist einerseits eine der grossen Stärken der charismatischen Kirchen/Gemeinden, kann abr auch zur Schwäche werden. Denn eben die besagte Bandbreite isoliert manche Gemeinde theologisch.

Persönlich betrachte ich die charismatischen Gemeinden mit Skepsis. Und zwar deshalb weil sie theologisch meist apokalyptisch ausgerichtet sind und sich vereinzelt esoterischen Methoden bedienen.
Dies wiederspiegelt sich natürlich dann in der Liturgie.

Sie praktizieren eine Liturgie, die eher weniger das Intellekt anspricht, sondern sehr emotionell wirkt und deshalb über das Erlebte funktioniert.
Dies ist natürlich keineswegs verwerflich.

Über das Gesammte gesehen, könnte man sogar sagen diese Gemeinden/Kirchen seien ziemlich opportunistisch. Kommt eine neue Idee auf, so wird gleich eine neue Gemeinde gegründet!
Dies wiederspiegelt sich dann in der genannten Vielfalt.

Doch der charismatischen Bewegung muss man zweifellos zugestehen, dass sie es verstehen/verstanden enorm viele Menschen anzusprechen und zum Glauben zu bringen, die sich in den traditionellen Grosskirchen nicht wohlfühlten weil sie deren Liturgie oftmals als zu "trocken" oder eben unemotionell empfanden.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon picopedro » So 4. Nov 2007, 17:14

ich habe mich viele jahre auch in pfingstlichen und charismatischen gemeinden umgesehen und auch sehr viele autoren, die diese gruppen beinflussen gelesen, wie z.b. derek prince, hagin, wolfhard margies, francis hunter udgl.

nach un nach bin ich immer mehr daraufgekommen, daß diese autoren in eine ganz bestimmte richtung führen. im mittelpunkt "ihres" evangeliums steht hauptsächlich der mensch, mit seinen wünschen nach wohlstand, gesundheit und erfolg.

wenn ich dabei an unsere hauptapostel im urchristentum denke und das, was sie uns in ihren briefen vermittelt haben, dann steht dort etwas ganz anderes. dort wird vom mitleiden gesprochen, ohne das wir gar nicht verherrlicht werden können.

jesus sagte uns auch etwas ganz anderes als die charimsatik .

er sprach davon, daß wir uns verleugnen sollten, also unser ego töten müßten, er sagte uns, daß wir uns ihm ausliefern müßten, er sagte uns, daß wir unser kreuz täglich auf uns nehmen müßten, unser altes auf unsere bedürfnisse ausgerichtetes leben nicht behalten sollten udgl.

es ist keine frage, daß bei einem entsprechendem leben auch der heilige geist mit seinen gaben in uns wirksam werden wird, wenn wir davor einmal seine früchte hervorbringen. diese gaben dienen aber in erster linie der gemeinde und sind kraftvolle unterstützung in der evanglisation und sind nicht dazu da, daß wir meinen müßten, uns damit ein beschaulicheres leben im sinne dessen, was die welt darunter versteht, schaffen sollten.

durch viele dinge in der charimatik wurde jesus aus dem zentrum genommen und es sind teilweise schamanische praktiken in das christentum eingedrungen.

ich möchte nicht falsch verstanden werden, aber extreme wie der torontosegen und ähnliches sollten schon an der heiligen schrift hinterfragt werden und wir sollten unsere aufmerksamkeit mehr darauf richten, glaubensfrüchte hervorzubringen, anstatt uns in events zu berauschenm, die nichts mehr mit dem zu tun haben, was unsere geschwister im urchristentum praktiziert haben.

strategien eines maslows mit seiner bedürfnispyramide, wie sie in der "christlichen" psychologie eingesetzt werden, sind diametral zu der selbstverlegnung, die uns jesus als voraussetzung für unsere jüngerschaft verkündet hat.

liebe grüsse
peter
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Genussdenker » So 4. Nov 2007, 17:27

@"picopedro" :
Ja, das sehe ich sehr ähnlich und in den Grundsätzen sogar identisch.

Charismatische Lehren, sind auch stets zusätzliche Lehren zu "den" biblischen. Und ganz besonders : Erfolgsorientiert.

Das Verständnis, dass Glauben stets zu persönlichem Erfolg führen müsse, ist mir sogar zuwider. Die Demut verliert ihre Universalität und richtet sich im charismatischen Verständnis "nur" noch zu Gott/Jesus.
Dadurch "individualisiert" sich der praktizierende Glaube, was aber sehr vielen Menschen heutzutage eben entspricht.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon origo » So 4. Nov 2007, 20:13

Original von Pietà
Original von origo
Die Vorsicht soll aber nicht dazu führen, dass man Gott Vorschriften macht, was Er für Gaben geben darf oder eben nicht, oder dem H. Geist, wo Er wirken darf.

Die Vorsicht führt ganz bestimmt nicht dazu, dass man Gott Vorschriften macht, was ER für Gaben geben darf oder eben nicht - im Gegenteil: Die Vorsicht führt wohl eher dazu, dass man auf dem Pfad der Nachfolge Christi bleibt.

Sie kann auch dazu führen, dass du hinter dem Ofen sitzen bleibst, statt dich auf den schmalen und oft steinigen Pfad zu machen.
Wenn Gott etwas von einem will, dann setzt ER das trotz Vorsicht durch.

Nein, Gott zwingt niemand etwas auf.
Es ist wohl eher das "unbedingt Geistesgaben haben wollen", mit dem man Gott versucht Vorschriften zu machen, was ER einem geben soll.

Du kannst und darfst Gott hundert Mal bitten und anflehen - es bleibt Seine souveräne Entscheidung, dir etwas zu geben oder nicht.
Dumm, aber nicht schlimm, ist bloss das Imitieren.

lg origo
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Pietà » Do 8. Nov 2007, 08:57

Original von Pietà
Die Vorsicht führt ganz bestimmt nicht dazu, dass man Gott Vorschriften macht, was ER für Gaben geben darf oder eben nicht - im Gegenteil: Die Vorsicht führt wohl eher dazu, dass man auf dem Pfad der Nachfolge Christi bleibt.

Original von Origo

Sie kann auch dazu führen, dass du hinter dem Ofen sitzen bleibst, statt dich auf den schmalen und oft steinigen Pfad zu machen.


Ich gehe meinen Weg mit Christus und der ist steinig und karg - dies mit lallen und tanzen uns sonstig extrovertiertem Getue auszuschmücken hat nichts mit der Nachfolge Christi zu tun und ist biblisch keinesfalls so begründet, wie hier ja auch schon belegt wurde.

Ich denke, picopedro hat mit seinem Beitrag vom 4.11.07/17.14 eine sehr gute Antwort gegeben.

Wenn Gott etwas von einem will, dann setzt ER das trotz Vorsicht durch.

Original von origo
Nein, Gott zwingt niemand etwas auf.


Wenn Gott etwas will, dann setzt ER das auch durch. Punkt.

Diese verniedlichten Gottesbilder vom Allmächtigen gehen zuweilen auf die nerven...
Es ist wohl eher das "unbedingt Geistesgaben haben wollen", mit dem man Gott versucht Vorschriften zu machen, was ER einem geben soll.

Original von Origo
Du kannst und darfst Gott hundert Mal bitten und anflehen - es bleibt Seine souveräne Entscheidung, dir etwas zu geben oder nicht.

Man kann sich aber auch einfach SEINEM Willen hingeben, anstatt sich die Zeit zu vergeuden mit betteln und flehen...
Unbedingt Geistesgaben haben wollen = Ego aufblähen wollen; was hat das bitteschön mit der Nachfolge Christi zu tun?
Original von Origo
Dumm, aber nicht schlimm, ist bloss das Imitieren.


Imitieren ist dumm aber nicht schlimm???
Imitieren ist Lügen ist schlimm!

Gruss Pietà
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Pietà » Do 8. Nov 2007, 08:58

Original von Genussdenker
@"picopedro" :
Ja, das sehe ich sehr ähnlich und in den Grundsätzen sogar identisch.

Charismatische Lehren, sind auch stets zusätzliche Lehren zu "den" biblischen. Und ganz besonders : Erfolgsorientiert.

Das Verständnis, dass Glauben stets zu persönlichem Erfolg führen müsse, ist mir sogar zuwider. Die Demut verliert ihre Universalität und richtet sich im charismatischen Verständnis "nur" noch zu Gott/Jesus.
Dadurch "individualisiert" sich der praktizierende Glaube, was aber sehr vielen Menschen heutzutage eben entspricht.


Daumen hoch und :) .
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon origo » Do 8. Nov 2007, 09:21

Original von Pietà
Original von Pietà
Wenn Gott etwas von einem will, dann setzt ER das trotz Vorsicht durch.

Original von origo
Nein, Gott zwingt niemand etwas auf.

Wenn Gott etwas will, dann setzt ER das auch durch. Punkt.

Diese verniedlichten Gottesbilder vom Allmächtigen gehen zuweilen auf die nerven...

@ Pieta

schade, dass du so hart bist, da macht eine Diskussion leider keinen Sinn mehr.

Das sind keine verniedlichten Gottesbilder - es ist eine unzulässige Interpretation von dir.
Gott zwingt niemanden, Ihm nachzufolgen, oder gar eine Geistesgabe anzunehmen, für die er/sie noch gar nicht reif ist.

lg origo

P.S. Ich muss leider feststellen, dass Stranger recht hatte. Diese Diskussion war von Anfang an nicht offen, sie war vergiftet.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon sugi » Do 8. Nov 2007, 09:36

Original von origo
@ Pieta

schade, dass du so hart bist, da macht eine Diskussion leider keinen Sinn mehr.

Wenn es für einem persönlich zu hart wird, macht es keinen Sinn mehr?!

Stell dir mal Jesus vor, als er in der Wüste war, in seinem fleischlichen ´schwachen´ Zustand, aber ´geistlich´ stark wurde er aufs ´Gröbste´ versucht, und Gott sein Vater liess es zu! Er wurde versucht..und hatte sich nicht verführen lassen! Der Glauben, sowie auch das Vertrauen wächst....und es war bestimmt hart!

Das sind keine verniedlichten Gottesbilder - es ist eine unzulässige Interpretation von dir.
Gott zwingt niemanden, Ihm nachzufolgen, oder gar eine Geistesgabe anzunehmen, für die er/sie noch gar nicht reif ist.

Gott gibt, und das hat nichts mit einer Frage zutun, wenn du alles durch Ihn, für Ihn, und mit Ihm machst..!
Und wenn dem nicht so der Fall ist, können sich ´Christen´ auch das auswählen, was sie für sich ´gewinnen´ wollen..leider geht das, denn Gott lässt zu!!!

Nur, wo ist da der Leidensweg, denn Jesus auch ging? Heisst es nicht, sein Kreuz auf sich nehmen und alles dafür tun? Sich in die ´Züchtigung´ Gottes legen?!


Diese Diskussion war von Anfang an nicht offen, sie war vergiftet.

Wieso vergiftet..von welcher Seite aus?


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Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Enggi » Do 8. Nov 2007, 14:33

Die Charismata sind keine Gaben zur Aufblähung des Ego, nur die falschen Geistesgaben dienen dazu.

Die in der Bibel aufgezählten Gaben des Geistes dienen laut 1. Korinther 14,4.5.12 dem Gemeindeaufbau. Wer allerdings in eine Kirche geht, muss keinen Gemeindeaufbau betreiben, sondern er findet eine vollkommen vorbereitete Organisation* vor, in die er sich nur noch einfügen muss.

Paulus schreibt, man solle nach den Geistesgaben streben, um damit in Liebe die Gemeinde zu bauen. Wenn also eine Gemeinde missionarisch tätig ist, so sind die Gaben für diese Gemeinde bestimmt. 1 Kor 14,1.12.39

Ob jetzt die Zuschauer auf der Kirchentribüne Beifall klatschen oder Buhrufen, kann eigentlich egal sein, denn es steht geschrieben

Ist aber jemand unwissend, der sei unwissend.


__________________
* Es könnte sogar sein, dass die Kirche gemeint ist mit dem Vollkommenen von 1 Kor 13,10.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Oli4 » Do 8. Nov 2007, 15:25

Original von Enggi

Die in der Bibel aufgezählten Gaben des Geistes dienen laut 1. Korinther 14,4.5.12 dem Gemeindeaufbau.

Bis heute konnte mir niemand schlüssig erklären was das ist, schon gar nicht anhand Schriftverweisen. Paralellstellen zur Begrifflichkeit.

Also Enggi, gib alles!! Ich zähl auf Dich ! :D
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Pilgrim » Do 8. Nov 2007, 16:19

Original von Enggi
Paulus schreibt, man solle nach den Geistesgaben streben, um damit in Liebe die Gemeinde zu bauen. Wenn also eine Gemeinde missionarisch tätig ist, so sind die Gaben für diese Gemeinde bestimmt. 1 Kor 14,1.12.39

Da die Gemeinde zu ihrer Tätigkeit für Aufbau und Evangelisation vom Geist Gottes mit übernatürlichen Gaben ausgestattet worden ist, so sind sie zu ihrer Tätigkeit entscheidend. Aber dazu müssen wir Geistesgaben verstehen und auch realisieren, dass Satan diese fälscht, weil sie eben zu Leben und Funktion der Gemeinde unbedingt nötig sind.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Pilgrim » Do 8. Nov 2007, 16:21

Original von Oli4
Also Enggi, gib alles!! Ich zähl auf Dich ! :D

Er zählt auch auf dich! Hast du sein Augenzwinkerli * unter der Linie benerkt?
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Oli4 » Do 8. Nov 2007, 16:36

Original von Pilgrim
Original von Oli4
Also Enggi, gib alles!! Ich zähl auf Dich ! :D

Er zählt auch auf dich! Hast du sein Augenzwinkerli * unter der Linie benerkt?

Hey! :)) ja jetzt da!

Einmal mehr mein geistiger Anstoss.., der gute alte Pilgrim! :)
thanks a lot :baby:




@Enggi! :clap:


Alle gemeinsam schaffen wir die uns gestellten Aufgaben! :praise:
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon origo » Do 8. Nov 2007, 19:59

Original von Oli4
Original von Enggi
Die in der Bibel aufgezählten Gaben des Geistes dienen laut 1. Korinther 14,4.5.12 dem Gemeindeaufbau.

Bis heute konnte mir niemand schlüssig erklären was das ist, schon gar nicht anhand Schriftverweisen. Paralellstellen zur Begrifflichkeit.

Was was ist, ein Gemeindeaufbau?
Gemeindeaufbau ist die Folge von Evangelisation, und den Befehl Jesu dazu kennst du ja wohl, Oli?
Wieso sollte man hier eigentlich jedes kleinste Detail erklären? Wir sind doch mehrheitlich unter Christen, da kann man eine gewisse Kenntnis der Bibel voraussetzen.
Oder hab ich was falsch verstanden?

lg origo
"Lass dich nicht einfangen durch Philosophie und Weisheit von Menschen, nach den Grundsätzen der Welt, aber nicht Christus gemäss. Denn in Ihm ist die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig und ihr habt die Fülle in Ihm, dem Herrscher." Kolosser 2,8-9
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Enggi » Do 8. Nov 2007, 23:10

Original von Oli4
Original von Enggi

Die in der Bibel aufgezählten Gaben des Geistes dienen laut 1. Korinther 14,4.5.12 dem Gemeindeaufbau.
Bis heute konnte mir niemand schlüssig erklären was das ist, schon gar nicht anhand Schriftverweisen. Paralellstellen zur Begrifflichkeit.

Also Enggi, gib alles!! Ich zähl auf Dich ! :D
Es gibt da eine Geschichte, die will ich hier erzählen. Ein Mann wusste, dass bei Gott alles viel grösser ist, als in der Welt. Er ging also zu Gott und bat ihn: „Gib mir tausend Franken!“ (Er erwartete natürlich eine Million Franken zu bekommen). Gott erwiderte: „Warte einen Augenblick!“ und verschwand vor den Augen des Mannes, der heute noch wartet.

Und das sage ich dir jetzt auch: „Warte ein Jahr oder zwei, dann erkläre ich dir, wie Gemeindeaufbau funktioniert.“ Unterdessen kannst du ja die Timotheus-Briefe und den Titus-Brief studieren, in welchem Paulus seinen Mitarbeitern, den „rechtschaffenen Söhnen“, Anweisungen für den Gemeindeaufbau gibt. Lies auch die Briefe an die Römer, Korinther, Galater, Epheser, Philipper, Kolosser und Thessalonicher, worin er direkt an Gemeinden schreibt.

Die Wuppertaler Studienbibel verweist bei 1 Kor 14,4 auf 1 Kor 3 zurück mit folgenden Worten: Das Wort „Aufbau“ ist dabei nicht „erbaulich“ gemeint, sondern noch ganz real als jenes „Bauen“ verstanden, von dem Kap. 3 sprach. Es geht nicht um das Gemütsleben, auf das auch die unverständliche Zungenrede einen starken Eindruck machen könnte. Es geht um die Förderung, die Stärkung und Reinigung des tatsächlichen Lebens der Gemeinde*.

__________________
* Gerade an der Verfälschung des Wortes „Erbauung“ zeigt sich die gefährliche Entstellung des Christentums in der Neuzeit. Während das Bildwort vom „Bauen“ so klar auf die Zusammenfügung der einzelnen Steine zu einem sinnvollen Ganzen hinweist, führt unsere Auffassung vom „Erbauen“ dazu. dass sogar in der Gemeindeversammlung jeder einelne einsam sich selbst „erbaut“! Was Paulus kritisch vom Zungenredner sagte: „er erbaut sich selbst“, das ist für uns ganz ohne Zungenrede der Normalfall von Erbauung überhaupt geworden. Vgl. dagegen 1 Pt 2,5.
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Pilgrim » Fr 9. Nov 2007, 02:37

Original von origo
Original von Oli4
Original von Enggi
Die in der Bibel aufgezählten Gaben des Geistes dienen laut 1. Korinther 14,4.5.12 dem Gemeindeaufbau.

Bis heute konnte mir niemand schlüssig erklären was das ist, schon gar nicht anhand Schriftverweisen. Paralellstellen zur Begrifflichkeit.

Was was ist, ein Gemeindeaufbau?
Gemeindeaufbau ist die Folge von Evangelisation, und den Befehl Jesu dazu kennst du ja wohl, Oli?
Wieso sollte man hier eigentlich jedes kleinste Detail erklären?

Was "Gemeindeaufbau" ist versteht Olivier sicherlich genau so gut wie du. Es geht doch hier um die Gaben des Geistes zum Gemeindeaufbau und dazu müssen ziemlich viele Fragen geklärt werden.

Fragen wie: Was sind geistliche Gaben? Wieviel sind es? Sind sie wichtig? Wie viele haben wir selbst? Wie bekommen wir diese? Wie wissen wir was sie sind? Können wir gewisse Gaben erstreben? Wie verstehen wir den Zweck der Gaben? Wie steht es mit Wundergaben wie Sprachen und Heilung, sind die immer noch in Betrieb? Was ist die Taufe des Heiligen Geistes? Besitzt jeder Christ die Fülle des Heiligen Geistes? Sind alle Gaben noch in Betrieb? Wenn nicht, welche sind noch, wie haben die anderen aufgehört und warum? Können die Gaben gefälscht werden? Was ist die wichtigste Gabe?

Siehste, ziemlich viel Detail muss da behandelt werden um das Thema zu verstehen!
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Re: Charismatische Bewegung im Licht der Bibel

Beitragvon Oli4 » Fr 9. Nov 2007, 07:19

Original von origo
Was was ist, ein Gemeindeaufbau?
Gemeindeaufbau ist die Folge von Evangelisation, und den Befehl Jesu dazu kennst du ja wohl, Oli?
Wieso sollte man hier eigentlich jedes kleinste Detail erklären? Wir sind doch mehrheitlich unter Christen, da kann man eine gewisse Kenntnis der Bibel voraussetzen.
Oder hab ich was falsch verstanden?

Liebe ist eben selbstlos.

Und wenn Du sarkastische Anspielungen in meinem Text sehen willst so sehe es.
Ich habe bis heute noch keine Erklärung bekommen, was Aufbau denn konkret ist/bedeutet/auswirkt etc.

Danke dass Du das jetzt so erklärt hast.





Und jetzt frage ich noch etwas weiter, in der Hoffnung auch da mindestens so selbstverständliche Antworten zu bekommen, denn ich versuche die Bibel systematisch zu verstehen und bestehe auf ihr Versprechen, diese beim Wort zu nehmen:

Frage:
Wenn Aufbau letztendlich Mehrung der Gemeindeglieder ist, wie ist denn das Niemandem verständliche Zungengelalle systematisch einzureihen?
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