Baptistenbund

Freikirchen, freie Gemeinden jeglicher Art, verschiedenste christliche Missionsgesellschaften und Hilfswerke

Moderator: bigbird

Wie sehen Baptisten hier im Forum diese Entwicklung?

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Baptistenbund

Beitragvon stranger » Sa 1. Okt 2005, 18:10

An alle Baptisten hier im Forum:

Nach neuer Meldung gibt es nun eine entscheidendes Übereinkommen zwischen einer der größten Freikirchen Deutschlands, dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten) und dem Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP).

Schlagzeile vom 23. September aus der offiziellen Baptistenseite: Baptisten.org


Verhältnis zwischen Baptisten und Pfingstlern unbelastet und gut

Zwei bekenntnisverwandte Bünde – Für Gemeindewechsel genügt Überweisung

B e r l i n – Die Beziehung zwischen dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) und dem Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) ist unbelastet und gut. Auf Gemeindeebene gibt es immer mehr Kontakte, wobei in beiden Freikirchen das missionarische Anliegen im Mittelpunkt steht. Das erklärten beide Seiten nach einer Begegnung im Bildungszentrum Elstal (bei Berlin) am 21. September unter Leitung von BEFG-Präsident Pastor Siegfried Großmann (Seesen bei Hannover) und BFP-Präses Pastor Ingolf Ellßel (Tostedt bei Bremen). Wie es hieß, seien beide Gemeindebünde bekenntnisverwandt. Wenn Mitglieder von einer Gemeinde eines Bundes in eine Gemeinde des anderen Bundes wechseln wollten, genüge eine einfache Überweisung. Ungeklärt ist noch die Frage, ob eine ähnliche Regelung auch für den Dienst von Pastoren gefunden werden könne. Wie es hieß, hätten beide Seiten "mit großer Offenheit" reagiert. "Einem Baptistenpastor, der sich in den Dienst einer Pfingstgemeinde berufen fühlt, dürfen keine unüberwindbaren Hindernisse in den Weg gestellt werden und umgekehrt", betonte BFP-Bundessekretär Hartmut Knorr (Erzhausen bei Darmstadt). Wie bekannt wurde, gehe es bei der Pastorenfrage aber nicht um den Wechsel der Konfession, sondern um den Dienst eines Pastors in der jeweils anderen Konfession. Beide Seiten kamen überein, eine Kommission ins Leben zu rufen, die sich aus Mitgliedern der Leitungsgremien beider Freikirchen zusammensetzt. Dieses Gremium soll sich genauer mit dieser Frage beschäftigen. Zum BEFG gehören 850 Gemeinden mit 84.000 Mitgliedern, zum BFP 540 Gemeinden mit 34.000 Mitgliedern.


1) Wie sehen Baptisten hier im Forum diese Entwicklung?

2) Wie sehen Baptisten hier im Forum die Entwicklung des Baptistenbundes und die neue offizielle Haltung der Frauenordination gegenüber?

Viele Grüße

stranger
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Re: Baptistenbund

Beitragvon stranger » Mo 3. Okt 2005, 21:45

Gibt es hier denn 1) keine Baptisten oder vielleicht 2) nur Baptisten, die sich nicht äußern möchten?

Hatte wenigstens mit ein paar Antwort gerechnet, da Baptisten eigentlich mengenmäßig im deutschsprachigen, freikirchlichen Spektrum den Hauptanteil stellen.
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Re: Baptistenbund

Beitragvon bigbird » Mo 3. Okt 2005, 21:55

Original von stranger
da Baptisten eigentlich mengenmäßig im deutschsprachigen, freikirchlichen Spektrum den Hauptanteil stellen.
Bist du sicher? hätt ich nicht gedacht.

bb
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Baptistenbund

Beitragvon stranger » Mo 3. Okt 2005, 22:07

Original von bigbird
Original von stranger
da Baptisten eigentlich mengenmäßig im deutschsprachigen, freikirchlichen Spektrum den Hauptanteil stellen.
Bist du sicher? hätt ich nicht gedacht.

bb



Mal eine beliebige Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Baptisten#Verbreitung

"In rund 160 Ländern der Welt existieren Baptistengemeinden mit zirka 47 Millionen Mitgliedern. Rechnet man die Kinder und die am Leben der Gemeinde teil nehmenden Freunde hinzu, muss die genannte Zahl mindestens verdoppelt werden. Die meisten nationalen Baptistenunionen gehören zum Weltbund der Baptisten (Baptist World Alliance / BWA). Bedeutsame Ausnahmen sind hier unter anderem der US-amerikanische Bund der südlichen Baptisten (Southern Baptist Convention) mit ca 11 Millionen getauften Mitgliedern und die Rückwanderergemeinden der russlanddeutschen Baptisten mit ca 350.000 Mitgliedern. Die Zahl der Baptisten hat sich seit 1905 versiebenfacht. Die stärksten baptistischen Gruppen befinden sich in den USA, den Ländern der ehemaligen UdSSR sowie in Brasilien, Burma und in Indien. Der offizielle Name der deutschen Baptisten lautet seit 1941 Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland (BEFG). Dieser Gemeindebund bildet mit rund 85.000 getauften Mitgliedern (ohne Kinder und Freunde) in 862 Gemeinden die größte Freikirche in Deutschland."



Allerdings kann es sein, dass wenn Baptisten in den übrigen deutschsprachigen Ländern exorbitant unterbesetzt wären, dann könnte das die gute Quote von Deutschland evtl. doch noch runterziehen.

Die offizielle Schweizer Baptistenseite gibt darüber keine Auskunft: http://www.baptisten.ch/

Weiß da jemand Genaueres?

Viele Grüße

stranger

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Re: Baptistenbund

Beitragvon stranger » Sa 8. Okt 2005, 01:59

Hi BB,

habe nun rausgefunden, wieviele Baptisten es in der Schweiz gibt:

Bund Schweizer Baptistengemeinden:
ca 1250 Getaufte (ohne Kinder,
Angehörige und Freunde)

Aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Baptisten_in_der_Schweiz

Dann dürfte auch klar sein, warum dieser Thread hier verwaist. :D

Naja, vielleicht schwappen ja noch ein paar aus D rüber... 8-)
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Re: Baptistenbund

Beitragvon OldBird » Mo 5. Dez 2005, 22:56

1)Ich denke das man Veränderungen sehr sorgfältig beobachten sollte. Die Eigenarten der Pfingstgemeinden liegen nicht jedem. Im BEFG sind ja verschiedene Richtungen vereint, überwiegend sachlicher Natur. Differenzen werden wohl erst im Zusammenleben in einer Gemeinde auftreten.

2)Frauenordination wird wohl vermehrt kommen! Ist sie schriftgemäß? Es gibt zwei Läger dazu. Für die Konservativen im BEFG gibt es nur das nein (noch) ... für andere wiederum ist das normal. Beide Parteien berufen sich auf Bibelstellen.

Beide Punkte betreffend wird es wohl so bleiben, Zurückhaltung und Liberalismus dazu individuelle Erkenntnis prägen regional.

Nur, wo ist die Wahrheit? Wer hat sie? Wenn mehr Meinungen vorhanden wären ... wäre es einfacher? So stehen eigentlich zwei Erkenntnisse gegeneinander.

Die Baptisten aus Rußland werden derlei wohl überhaupt nicht nachvollziehen können.



Mit herzlichem Gruß von Oldbird
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