freikirche der 7tags adventisten

Freikirchen, freie Gemeinden jeglicher Art, verschiedenste christliche Missionsgesellschaften und Hilfswerke

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Gespräche zwischen Allianz und Adventisten

Beitragvon info help » Do 1. Aug 2002, 16:30

Hier eine aktuelle Nachricht, die seitens der Allianzkreise nur "ungern" und - wie das Beispiel "idea D"+) zeigt - mit tendenziösen Zusätzen verbreitet wird:


Dialog auf Weltebene zwischen Evangelischer Allianz und Adventisten im Jahr 2003

Tübingen/Deutschland, 20.06.2002/APD Die für August im Allianzhaus des thüringischen Kurortes Bad Blankenburg angesetzten theologischen Gespräche zwischen Vertretern der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) und der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten sind auf nächstes Jahr verschoben worden. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Laut dem Vorsitzenden der Theologischen Kommission der WEA, Dr. Rolf Hille (Tübingen), mache die finanzielle Krise bei der
Weltweiten Evangelischen Allianz die Terminänderung erforderlich. Sie habe dazu geführt, dass bereits im Sommer letzten Jahres der bisherige hauptamtliche Exekutivdirektor, Dr. Jim Stamoolis, aus seiner Mitarbeit in der Theologischen Kommission ausschied. Er habe aber wesentlich die Gespräche initiiert, so dass die Vorbereitungszeit zu knapp geworden sei. "Eine gründliche Vorbereitung kann dem ganzen Projekt nur dienen", betonte Dr. Hille. Wie der Direktor für zwischenkirchliche Beziehungen der Generalkonferenz der
Adventisten, Dr. Bert B. Beach, mitteilte, sollten die theologischen Gespräche dazu dienen, Vorurteile auf beiden Seiten abzubauen und sich besser kennen zu lernen. Er könne sich aber auch vorstellen, nach Bereichen suchen, in denen eine Zusammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen möglich sei, etwa beim Einsatz für die Religionsfreiheit.

Die Weltweite Evangelische Allianz repräsentiert etwa 150 Millionen evangelikale Christen in 108 Staaten. Zur Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gehören über zwölf Millionen Mitglieder in 204 Ländern. In Deutschland gibt es 35 800, in der Schweiz etwa 4 000 und in Österreich 3 600 Mitglieder. In der Bundesrepublik ist die Freikirche Gastmitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) und in der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) sowie Mitglied der Deutschen Bibelgesellschaft (DBG). In der Schweiz hat sie in verschiedenen kantonalen ACKs Gaststatus und ist Mitglied der Schweizerischen und der Waadtländischen Bibelgesellschaft. In Österreich gehört sie der dortigen Bibelgesellschaft an.

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Gespräche zwischen Allianz und Adventisten

Beitragvon info help » Do 1. Aug 2002, 16:31

Hier eine aktuelle Nachricht, die seitens der Allianzkreise nur "ungern" und - wie das Beispiel "idea D"+) zeigt - mit tendenziösen Zusätzen verbreitet wird:


Dialog auf Weltebene zwischen Evangelischer Allianz und Adventisten im Jahr 2003

Tübingen/Deutschland, 20.06.2002/APD Die für August im Allianzhaus des thüringischen Kurortes Bad Blankenburg angesetzten theologischen Gespräche zwischen Vertretern der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) und der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten sind auf nächstes Jahr verschoben worden. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Laut dem Vorsitzenden der Theologischen Kommission der WEA, Dr. Rolf Hille (Tübingen), mache die finanzielle Krise bei der
Weltweiten Evangelischen Allianz die Terminänderung erforderlich. Sie habe dazu geführt, dass bereits im Sommer letzten Jahres der bisherige hauptamtliche Exekutivdirektor, Dr. Jim Stamoolis, aus seiner Mitarbeit in der Theologischen Kommission ausschied. Er habe aber wesentlich die Gespräche initiiert, so dass die Vorbereitungszeit zu knapp geworden sei. "Eine gründliche Vorbereitung kann dem ganzen Projekt nur dienen", betonte Dr. Hille. Wie der Direktor für zwischenkirchliche Beziehungen der Generalkonferenz der
Adventisten, Dr. Bert B. Beach, mitteilte, sollten die theologischen Gespräche dazu dienen, Vorurteile auf beiden Seiten abzubauen und sich besser kennen zu lernen. Er könne sich aber auch vorstellen, nach Bereichen suchen, in denen eine Zusammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen möglich sei, etwa beim Einsatz für die Religionsfreiheit.

Die Weltweite Evangelische Allianz repräsentiert etwa 150 Millionen evangelikale Christen in 108 Staaten. Zur Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gehören über zwölf Millionen Mitglieder in 204 Ländern. In Deutschland gibt es 35 800, in der Schweiz etwa 4 000 und in Österreich 3 600 Mitglieder. In der Bundesrepublik ist die Freikirche Gastmitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) und in der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) sowie Mitglied der Deutschen Bibelgesellschaft (DBG). In der Schweiz hat sie in verschiedenen kantonalen ACKs Gaststatus und ist Mitglied der Schweizerischen und der Waadtländischen Bibelgesellschaft. In Österreich gehört sie der dortigen Bibelgesellschaft an.

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Re: Gespräche zwischen Allianz und Adventisten

Beitragvon fisher » Fr 2. Aug 2002, 07:47

Liebe Info Help

Wieso glaubst du, dass die Ev. Allianz diese Mitteilung nur ungern verbreitet? Ich kann in diesem Artikel auch keine tendenziösen Aussagen erkennen

meint fisher
(zugegebenermassen mit noch kleinen Äuglein nach 1. August, der zum 2. August wurde :D )
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Gespräche zwischen Allianz und Adventisten

Beitragvon info help » Fr 2. Aug 2002, 10:37

Lieber fisher

zugegeben ich habe die Einleitung zur Pressemeldung aus einer "Insideroptik" geschrieben. Für "Outsider" klingt dies etwas kompliziert.

Ich (der info help) möchte zur Klärung beitragen:
1. Die Meldung enthält Fakten. Sie stammt vom Adventistischen Pressedienst und ging an die Medien (einschliesslich zu den der EA nahestehenden Medien).
Sie wurde bis auf "idea Deutschland" nicht kommuniziert.
2. Die Meldung in "idea-spektrum", Nr. 27/2002, Seite 13, weicht von der von mir im Forum plazierten Meldung "tendenziös" ab. Warum: Dort schreibt Rolf Hille (DEA): Es gehe um eine "kritische Auseinandersetzung mit adventistischen Sonderlehren". (Ein bisschen spät für einen solchen Wunsch! EA 1846 gegründet, STA 1863 gegründet).
Es geht um eine "kritische Auseinandersetzung mit den biblischen Grundlehren" (sola scriptura)! Hier liegt einer der tendenziösen "Hicks".

Alles klaro, auch nach der langen Bundesfeier? Brauchst jetzt keine grossen Augen machen.
Gruss und gute Woche

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Re: Gespräche zwischen Allianz und Adventisten

Beitragvon crazy-daisy » Sa 14. Sep 2002, 19:05

Hallo Gabriel,
wenn du schreibst, dass Jesus das Gesetz abgeschafft hat, dann müsste das ja auch heißen, dass wir die ganzen zehn Gebote nicht mehr halten bräuchten!
Mit dem "Gesetz" sind nicht nur die 10 Gebote gemeint! Das Gesetz das Jesus "ans Kreuz genagelt" hat, sind mE die Opfergesetze etc.! Das Opfer hat ja auch auf Jesu Tod hingewiesen!
Nur, weil man nicht durch Werke, sondern durch den Glauben gerecht wird, heißt das nicht, dass man nichts mehr für Jesus tun muss!
Gott hat den Sabbat während der Schöpfung erschaffen und es war nicht nur ein Gebot für die Israeliten!

Dazu noch einige Bibelstellen:

1.Mose 2,2.3 Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er gemacht hatte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte. 3 Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an im ruhte von allen seinen werken, doe Gott geschaffen und gemacht hatte.

Jakobus 2,10-11: Denn wen jemand das ganze Gesetz hält und sündigt gegen ein einziges Gebot, der ist am ganzen Gesetz schuldig. 11 Denn der gesagt hat (2.Mose 20,13.14): "Du sollst nicht ehebrechen", der hat auch gesagt: "Du sollst nicht töten". Wenn du nun nicht die Ehe brichst, tötest aber, bist du ein Übertreter des Gesetzes.

Lukas 23,56: Sie kehrten aber um und bereiteten wohlriechende Öle und Salben. Und den Sabbat über ruhten sie nach dem Gesetz!
Wichtig: Das war nach Jesu Tod!

Apostelgeschichte 13,14: Sie aber zogen von Perge weiter und kamen nach Antiochia in Pisidien und gingen am Sabbat in die Synagoge und setzten sich.

Johannes 14,15: Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.

Römer 13,10: Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.

Römer 7,6.7.12: Nun aber sind wir vom Gesetz frei geworden und ihm abgestorben, das uns gefangen hielt, so dass wir dienen im neuen Wesen des Geistes und nicht im alten Wesen des Buchstabens. 7 Was sollen wir denn nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! ... 12 So ist also das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut.

Galater 3,24.25: So ist das Gesetz unser Zuchtmeister gewesen auf Christus hin, damit wir durch den Glauben gerecht würden. 25 Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Zuchtmeister.
Gemeint sind nicht die 10 Gebote; Vergl. Vers 19

Epheser 2,14b-16: Durch das Opfer seines Leibes 15 hat er abgetan das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen (!), damit er in sich selber aus den zweien einen neuen Menschen schaffe und Frieden mache 16 und die beiden versöhne mit Gott zu einem Leib durch das Kreuz, indem er die Feindschaft tötete durch sich selbst.
Gemeint sind wieder die Opfergesetze.

Offenbarung 14,12: Hier ist Geduld der Heiligen! Hier sind, die da halten die Gebote Gottes und haben den Glauben Jesu!

Matthäus 5,17-20: Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen! 18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. 19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. 20 Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.

5.Mose 4,2: Ihr sollt nichts dazutun zu dem, was ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, auf dass ihr bewahrt die Gebote des HERRN, eures Gottes, die ich euch gebiete.

2.Mose 31,13.17: Sage den Israeliten: Haltet meinen Sabbat; denn er ist ein Zeichen zwischen mir und euch von Geschlecht zu Geschlecht, damit ihr erkennt, dass ich der HERR bin, der euch heiligt. 17 Er ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Israeliten. Denn in sechs Tagen machte der HERR Himmel und Erde, aber am siebenten Tage ruhte er und erquickte sich.

Maleachi 3,6: Ich, der HERR, wandle mich nicht; aber ihr habt nicht aufgehört, Jakobs Söhne zu sein.

Matthäus 24,20: Bittet aber dass eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.

Hui, das ist ne ganze Menge! Ich hoffe, du kannst damit was anfangen, ansonsten kann ich dir das gerne erläutern.

crazy-daisy

P.S.: Wenn ich unter der Gnade bin, ist das dann ein Freibrief, andere zu töten? Gibt mir die Gnade die Erlaubnis zum Stehlen? Hält mir die Gnade den Rücken frei zum Lügen? Kann ich aus Gnade den Sabbat brechen? -Natürlich nicht!
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Re: Gespräche zwischen Allianz und Adventisten

Beitragvon yru » Fr 20. Sep 2002, 19:43

Da pflichte ich bei, er hat die VERURTEILUNG durch das Gesetz aufgehoben, durch seine Gnade am Kreuz.
Mit seinem eigenen Leben hat er das Opfer erbracht zur -tilgung der Sünde.

Wir sollen aber die Gebote erfüllen... indem wir lieben - so sagt Jesus - erfüllen wir sie auch, denn ein Liebe^nder wird keines der 10 Gebote brechen...

ja liebe erfüllt alle Gesetze, Liebe Gott über alles und Deinen Nächsten wie Dich selbst.

Das ist die einfache Lösung aller theologischen Diskussion, sooo einfach ist das und doch wird soooo viiiel darüber geredet... es wird zerredet... leider nicht aus ... LIEBE...

8-) 8-) 8-)
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Re: Gespräche zwischen Allianz und Adventisten

Beitragvon Ahk » Fr 20. Sep 2002, 20:00

Wir sollen aber die Gebote erfüllen... indem wir lieben - so sagt Jesus - erfüllen wir sie auch, denn ein Liebe^nder wird keines der 10 Gebote brechen...

ja liebe erfüllt alle Gesetze, Liebe Gott über alles und Deinen Nächsten wie Dich selbst.

Das ist die einfache Lösung aller theologischen Diskussion, sooo einfach ist das und doch wird soooo viiiel darüber geredet... es wird zerredet... leider nicht aus ... LIEBE...
..


Da kann ich nur zustimmen.....
Manchmal sieht man leider den wald vor lauter bäumen nicht :roll:
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Re: Gespräche zwischen Allianz und Adventisten

Beitragvon raphael » Di 11. Mai 2004, 12:41

Hey is nun schon ne weile her aber danke für die vielen Beiträge :D

Das mit dem Sabbat ist aber immernoch nicht geklärt
Wenn ich Gott liebe,
sollte ich dann nicht auch den Sabbat halten?

Ich denke aber nicht, dass der Sabbat heilsnotwendig ist.
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Re: Gespräche zwischen Allianz und Adventisten

Beitragvon yru » Di 11. Mai 2004, 13:25

Ja, solltest du, besonders wenn der heilige geist dir das nahelegt, einen Tag Ruhe pro woche sollten wir ruhen, am besten vom
Freitag abend um ca 16-17h bis Samstag abend um 16-17h

Geführt durch den Geist kann es für dich jedoch auch andere Ruhezeiten geben, es wird auch dann etwa einem siebtel der woche entsprechen...

Wenn du diese ruhe beachtest und im Gebet, d.h. Gespräch mit Gott verbringst, wirst du riesige Segnungen empfangen, besonders wenn du auch zuhörst... Du wirst sogar die Anwesenheit Gottes spürbar wahrnehmen, das wird grosse Freude auslösen...
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Re: Gespräche zwischen Allianz und Adventisten

Beitragvon raphael » Di 11. Mai 2004, 13:56

Ziehst du das durch?

Oder Allgemeine Frage; wer feiert den Sabbat noch
richtig? (Fr abend bis Sa abend?)
Den Ganzen Tag Gott geweiht?

Wer macht das noch?

Wer nicht? Warum?
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Re: Freikirche der 7. Tags-Adventisten

Beitragvon Enggi » Di 11. Mai 2004, 16:13

Ich halte es wie folgt:

1. Gottes 7. Tag ist und bleibt der Sabbat. Dass der niemals ein Mittwoch oder ein anderer Tag war, dafür sorgt die pingelig genaue Ueberlieferung der Juden.

2. Die Juden leiten aus der Schöpfungsgeschichte her, dass ein Tag von Abend zu Abend dauere, was ich persönlich nicht restlos nachvollziehen kann. Deshalb halten sie den Sabbat von Freitag 16:00 bis Samstag 18:00. Die zwei Mehrstunden sind als Sicherheitspuffer gedacht, damit man z.B. vom Einkaufen noch nach Hause fahren kann. Effektiv beginnen tut der Feiertag um 18:00, aber dann ist fast alles verboten. Sie dürfen nicht einmal einen Lichtschalter betätigen, weil sie damit "ein Feuer anzünden", was am Sabbat verboten ist.

3. Die 10 Worte (genannt 10 Gebote) sind eine Kurzfassung des Gesetzes. Genau genommen gibt es 633 :? (stimmt die Zahl?) Gebote im Alten Testament. Sie gelten, wenn man den Zusammenhang nicht ausser Acht lässt, zwischen JHWH und dem Volk Gottes, nicht zwischen JHWH und den Heiden. Im neuen Testament werden diese Gebote nirgendwo als 10 Gebote erwähnt, sondern sie werden in den Evangelien oder den Briefen einzeln oder in Gruppen von weniger als 10 zitiert.

4. Gemäss Neuem Testament wurde das Volk Gottes wie folgt modifiziert: Jetzt zählt nicht mehr die Abstammung von Abraham nach dem Fleisch, sondern nach dem Glauben. Dies wurde möglich dank dem Messias Jeschua. Abraham hatte kein Gesetz, sondern nur den Glauben. Das Gesetz kam erst später durch Mose zum damaligen Volk Gottes. Das Gesetz enthielt einen Segen und einen Fluch. Segen für den, der alle Gebote hält (und das war ausschliesslich Jesus, jeder andere übertrat mindestens ein Gebot und wurde somit des ganzen Gesetzes schuldig). Fluch für den, der nicht alle Gebote hält, und das war ausser Jesus jedermann auf der ganzen Erde, sowohl Juden als auch Heiden. (Nachzulesen im Römerbrief). Jesus machte den Fluch des Gesetzes zunichte, indem er selbst zum Fluch wurde und am Kreuz dafür bestraft wurde. Somit ist der Fluch aufgehoben, der Segen bleibt.

5. Wer das begreifen möchte, muss den Galaterbrief von Paulus lesen und verstehen. Ich verstehe ihn erst seit kurzer Zeit richtig, und zwar, nachdem ich ihn in der Wuppertaler Studienbibel durchgelesen hatte, mitsamt den Kommentaren. Ich bin aber sehr vergesslich und weiss schon heute nur noch die Hälfte, obwohl ich ihn erst im März 2004 las.

6. Für mich bleibt das Gesetz Gottes, welches er durch Mose dem Volk Israel gab, gültig. Ich weiss aber, dass kein Fleischgezeugter es halten kann, weder Jude noch Heide.

7. Ich persönlich bezeichne den Sonntag als "Antisemitensabbat", weil er vom Kaiser Konstantin in die damals entstehende römisch-katholische Kirche eingeführt wurde. Ich befürworte, dass Christen den Sabbat heiligen, und zwar aus Solidarität zu Israel und dem Volk Gottes nach dem Fleisch. Ich verachte alle Lehren, die behaupten, die Christen seien anstelle der Juden Gottes Volk geworden. Es steht nicht so in der Bibel. Ich verachte auch alle Lehren, die behaupten, mit Vollendung der Bibel hätten die Geistesgaben aufgehört, denn auch das steht nicht in der Bibel, sondern ist eine willkürliche Interpretation eines Satzes im Korintherbrief.

8. Ich kann auch zählen und siehe da:

Erster Tag (Sonntag, der Tag der Sonne)
Zeiter Tag (Montag, der Tag des Mondes)
Dritter Tag (Dienstag, der Tag des Mars)

Vierter Tag (Mittwoch, Mitte der Woche, der Tag Merkurs)

Fünfter Tag (Donnerstag, der Tag Jupiters)
Sechster Tag (Freitag, der Tag der Venus)
Siebenter Tag (Samstag, der Tag Saturns)

Solange die Christen die Juden verachten, kann keine Erweckung kommen.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Gespräche zwischen Allianz und Adventisten

Beitragvon yru » Di 11. Mai 2004, 23:00

Ich tue dies so, aber nicht aus legalismus sondern weil
der heilige geist mich so führt. Ich spüre auch den segen davon. Als chris sollte man das neue leben durch den heiligen geist empfangen. Nur durch den geist ist es möglich das richtige zu tun. Es ist auch der geist der liebe. Als liebender begehrt man nicht, man wünscht niemandem den tot, man begeht keinen ehebruch man ehrt Gott den Vater und man ehrt den sabbat... alles so wie der geist es lehrt, denn er ist unser wahrer lehrer. Er kennt das Wort wohl, denn es ist seines! Der vater lehrt seine Kinder durch den geist. Dies erlebt jeder wiedergeborene!

Wisst ihr das denn nicht und nennt euch Priester und Lehrer?

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Re: Gespräche zwischen Allianz und Adventisten

Beitragvon Bianca12 » Mi 19. Mai 2004, 14:29

zitat : den ein leibender wird keines der gebote brechen "


dann hällst du auch den shabbat ?

MfG
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Re: Gespräche zwischen Allianz und Adventisten

Beitragvon Bianca12 » Mi 19. Mai 2004, 14:35

Original von raphael
Ziehst du das durch?

Oder Allgemeine Frage; wer feiert den Sabbat noch
richtig? (Fr abend bis Sa abend?)
Den Ganzen Tag Gott geweiht?

Wer macht das noch?

Wer nicht? Warum?



Hallo , meine fam. u.ich halten den von G"tt für alle menschen gegegeben shabbat !!

dieser beginnt bei sonnenuntergang am freitag u. endet bei sonnenuntergang am samstag !!

wann die sonnne untergeht in den jeweiligen ländern u.regionen erfahrt ihr zb. hier : www.wetter.de

MfG
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Re: Gespräche zwischen Allianz und Adventisten

Beitragvon Bianca12 » Mi 19. Mai 2004, 14:40

hallo yru !

ZITAT:
Wisst ihr das denn nicht und nennt euch Priester und Lehrer? "

um diese frage stellen zu können solltest du erst mal klären wer denn in wahrheit sich priester nennen darf u.wer lehrer !!

dies erfährst du/ihr im AT !

MFG
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Re: Gespräche zwischen Allianz und Adventisten

Beitragvon prim_ass » Mi 19. Mai 2004, 15:00

Original von raphael
Ziehst du das durch?

Oder Allgemeine Frage; wer feiert den Sabbat noch
richtig? (Fr abend bis Sa abend?)
Den Ganzen Tag Gott geweiht?

Wer macht das noch?

Wer nicht? Warum?



Hi,

ja, ich halte den Sabbat genau so.

Warum?

Ganz einfach: Ich habe gelesen, dass Gott sich den 7.Tag geheiligt hat (Schöpfungsbericht).

Naja, wenn Gott sich den Tag geheiligt hat, dann heilige ich ihn halt auch.

2,1 So wurden der Himmel und die Erde und all ihr Heer vollendet. 2,2 Und Gott vollendete am siebten Tag sein Werk, das er gemacht hatte; und er ruhte am siebten Tag von all seinem Werk, das er gemacht hatte. 2,3 Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn; denn an ihm ruhte er von all seinem Werk, das Gott geschaffen hatte, indem er es machte. 2,4 Dies ist die Entstehungsgeschichte der Himmel und der Erde, als sie geschaffen wurden.



Warum ab dem Freitag-Abend?

Das hängt auch mit dem Schöpfungsbericht zusammen, weil da steht: Und es war Abend und es war Morgen: Ein Tag. So ist allgemein ein Tag mit dunkel/hell-Sequenz durch Gott definiert. (mal so nebenbei, für den 7.Tag stehts nicht mehr so da, aber es ergibt sich aus dem vorhergehenden 6.Tag, der ja eine Abend/Morgen-Sequenz hat und der nächste 1. hat ja auch wieder eine Abend-Morgen-Sequenz).

Am Sabbat haben wir halt auch Versammlung und so.


Mal was anderes in diesem Zusammenhang:

Ist euch schon aufgefallen, dass Gott am Ruhetag im Schöpfungsbericht die Zahl 7 dreimal erwähnt?

Also 777, im Gegensatz zu 666 in der Offenbarung.

Oder 7+7+7=21

Alle anderen Werktage werden nur einmal als Zahl erwähnt,
also 1+2+3+4+5+6=21.

Ferner ist im Lukas-Evangelium Henoch (der von Gott ja aufgnommen wurde) der 7., Abraham der 21. (=3*7) und Jesus der 77. von Adam (mitgezählt) an.

Naja, war jetzt OT,...
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Re: Gespräche zwischen Allianz und Adventisten

Beitragvon Enggi » Mi 19. Mai 2004, 16:12

Original von prim_ass
Warum ab dem Freitag-Abend?

Das hängt auch mit dem Schöpfungsbericht zusammen, weil da steht: Und es war Abend und es war Morgen: Ein Tag. So ist allgemein ein Tag mit dunkel/hell-Sequenz durch Gott definiert. (mal so nebenbei, für den 7.Tag stehts nicht mehr so da, aber es ergibt sich aus dem vorhergehenden 6.Tag, der ja eine Abend/Morgen-Sequenz hat und der nächste 1. hat ja auch wieder eine Abend-Morgen-Sequenz).
1. Mose 1,5 Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein Tag. Daraus zu schliessen, der Tag beginne mit Sonnenuntergang und ende einen Untergang später, kann ich nicht nachvollziehen. «Es wurde Abend» bedeutet «es war Tag» und «es wurde Morgen» bedeutet «es war Nacht». Somit beginnt der Tag mit dem Sonnenaufgang und endet einen Sonnenaufgang später. Unsere Tageszeiten von Mitternacht zu Mitternacht sind viel logischer und vernünftiger, als ein im Verlauf des Jahres sich verändernder Zeitpunkt, der dann aus praktischen Gründen auf 18:00 Uhr festgelegt wird. Dass JHWH den Juden diesen Irrtum durchliess, zeigt wie tolerant er ist, und wie sehr er sich in vielem nach den Menschen richtet. Das muss auch der Grund sein, dass er nicht schon längst den Sonntag abgeschafft hat.
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Re: Gespräche zwischen Allianz und Adventisten

Beitragvon fugu » Mi 19. Mai 2004, 17:27

Wir erfüllen das Gesetz, indem wir Gott ehren und ihm den Ruhetag widmen, und nicht indem wir uns sklavisch an einen Kalender, eine Uhr oder einen Verhaltenskatalog binden. Das hat Jesus nach meinem Verständnis ziemlich klar gemacht.
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Re: Gespräche zwischen Allianz und Adventisten

Beitragvon manfred » Fr 21. Mai 2004, 08:03

Hallo fuqu!

Ich denke nicht daß Bianca12 sagen wollte, daß du den Sabbat punktgenau halten mußt.
Ich denke mir,daß man sich bereits mit Einsetzung des Sonnenunterganges auf dem Sabbat einstimmt.
Und wenn die Sonne am Samstag wieder untergeht läßt man das ganze ausklingen.
Man wird nach Sonnenuntergang am Samstag nicht gleich umtriebig seine Geschäfte fortführen.
Denn der Sabbat ist ein Geschenk Gottes für uns Menschen.
Man hält den Sabbat auch nicht aus eigener Kraft, denn das wird oft nicht gelingen. In vielen Berufen ist es oft nicht anderst möglich.
Aber wenn Gott möchte, daß du den Sabbat halten darfst, dann kannst du ihn bitten, daß dir das möglich ist.


liebe grüße

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Re: Gespräche zwischen Allianz und Adventisten

Beitragvon Sisu » Sa 22. Mai 2004, 14:26

@Eggi

1. Mose 1,5 Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein Tag.
Daraus zu schliessen, der Tag beginne mit Sonnenuntergang und ende einen Untergang später, kann ich nicht nachvollziehen. «Es wurde Abend» bedeutet «es war Tag» und «es wurde Morgen» bedeutet «es war Nacht». Somit beginnt der Tag mit dem Sonnenaufgang und endet einen Sonnenaufgang später.


Was denkst du eigentlich, was war, bevor Gott das Licht geschaffen hat? Es war dunkel! Also war es zuerst dunkel und dann hell... - den Rest hast du bereits in der Bibel gelesen.

Unsere Tageszeiten von Mitternacht zu Mitternacht sind viel logischer und vernünftiger, als ein im Verlauf des Jahres sich verändernder Zeitpunkt,...


Was logisch ist oder nicht, kannst du doch Gott nicht vorschreiben... - genauso wenig, wie du die biblischen Aussagen nach deiner eigenen Vorstellung zurechtbiegen kannst... - außerdem hat Gott dem Menschen eine ganze Erde zum Geschenk gemacht und nicht eine bescheuerte Armbanduhr... - sollten sie Mitternacht vieleicht schätzen?... - außerdem erkennt man einen Dunkel-Hell- und Hell-Dunkel-Übergang ohne jegliche Hilfsmittel... - also eine ganz einfache (und nachvollziehbare) Art der Zeiteinteilung... - in den Polargebieten geht es dann doch nicht ohne Uhr, aber das Problem hatten die Leute im Paradies und in Israel nicht!

...der dann aus praktischen Gründen auf 18:00 Uhr festgelegt wird. Dass JHWH den Juden diesen Irrtum durchliess, zeigt wie tolerant er ist, und wie sehr er sich in vielem nach den Menschen richtet. Das muss auch der Grund sein, dass er nicht schon längst den Sonntag abgeschafft hat.


Ob Gott hier irgend wem irgend etwas durchgehen läßt, mag ich bezweifeln, oder weißt du etwa, daß die Juden bereits von Gott erettet wurden und im Himmel sind?... - ich hab davon jedenfalls noch nichts gehört... ! Am Äquator trifft das mit dem 18.00 - 18.00 Uhr jedenfalls zu!

Gott ist langmütig, er ist auch gnädig, aber mit absoluter Sicherheit nicht tolerant!!! Sich nach den Menschen zu richten, würde bedeuten, ihnen in ihre Sündhaftigkeit zu folgen, was für Gott nicht möglich ist. Gott richtet sich also auch definitiv nicht nach den Menschen, aber er gibt ihnen bis zum Schluß (Versiegelung) die Möglichkeit zur Umkehr! Gott schafft den (nachweislich unbiblischen) Sonntag nicht ab... - seit dem Kreuzestod Jesu herrscht Gnadenzeit und jeder muß sich für Gott oder gegen ihn zu entscheiden... - wenn ich Gott liebe, dann muß ich auch seine Gebote und damit den Sabbattag (heiligen) halten... - alles andere wäre Selbstbetrug!
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon soleil » Di 25. Mai 2004, 12:42

Hallo Leute

Hmm..ich muss sagen...diese Auslegung der Adventisten gefällt mir zwar nicht, aber ich muss zugeben, dass sie mir in sich am schlüssigsten und wahrsten erscheint! :shock:

Sie hebt die Widersprüchlichkeit vom Gesetz und der Gnade auf. Dies löst zwar meinen Verständniskonflikt, hält mich aber vom Christsein wieder ab. Abgesehen vom geistigen Gefängnis, sehe ich in der heutigen Zeit keine reale Möglichkeit danach zu leben. Den Samstag könnte ich zwar heiligen (denn ich bin momentan arbeitslos ;) ), doch um 6 Tage zu arbeiten, müsste man zuerst mal einen Job haben!!!


na ja...gruss, soleil
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon manfred » Mi 26. Mai 2004, 06:56

Hallo soleil!

Hab ich dich richtig verstanden? Du meinst das Gott sagt wir müssen an 6 Tage arbeiten und am siebten Tag ruhen?
Gott sagt das nicht. Er sagt du kannst an den anderen 6 Tage deine Dinge erledigen.

Sicher gibt es auch Arbeit die am Sabbat erledigt werden muß, wie Ärzte oder Krankenschwester.Das ist schon klar.
Und da hat die Bibel auch nichts dagegen.
Die Mehrheit muß aber am Sabbat nicht arbeiten.
Jetzt könntest du sagen: Wenn ich von Montag bis Freitag arbeite komme ich nicht zum Einkaufen. ´
Ich gebe dir einen guten Tipp: Es gibt den Versandhandel,
und die meisten Einkäufe kannst du am Freitag Nachmittag ereledigen!

Ich meine, wenn ich will, dann kann ich mir den Sabbat frei machen.

lg manfred
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Sisu » Mi 26. Mai 2004, 12:23

@Manfred

Hast du schon mal etwas von der Bibel gehört?... - das ist so ein dickes Buch, das auch als das Wort Gottes bezeichnet wird!

Einige Auszüge:

2. Mo 20,9+10a
Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun,...

2. Mo 31,14+15
Darum haltet meinen Sabbat, denn er soll euch heilig sein. Wer ihn entheiligt, der soll des Todes sterben. Denn wer eine Arbeit am Sabbat tut, der soll ausgerottet werden aus seinem Volk. Sechs Tage soll man arbeiten, aber am siebenten Tag ist Sabbat, völlige Ruhe, heilig dem HERRN. Wer eine Arbeit tut am Sabbattag, soll des Todes sterben.

2. Mo 34, 21
Sechs Tage sollst du arbeiten; am siebenten Tage sollst du ruhen, auch in der Zeit des Pflügens und des Erntens.

2. Mo 35,2
Sechs Tage sollt ihr arbeiten, den siebenten Tag aber sollt ihr heilig halten als einen Sabbat völliger Ruhe, heilig dem HERRN. Wer an diesem Tag arbeitet, soll sterben.

3. Mo 23,3

Sechs Tage sollst du arbeiten; der siebente Tag aber ist ein feierlicher Sabbat, heilige Versammlung. Keine Arbeit sollt ihr an ihm tun; denn es ist ein Sabbat für den HERRN, überall, wo ihr wohnt.

5. Mo 5,13+14a
Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tag ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun...

und noch etwas aus dem neuen Testament...

2. Thess 3,6-13
Warnung vor Müßiggang
Wir gebieten euch aber, liebe Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, daß ihr euch zurückzieht von jedem Bruder, der unordentlich lebt und nicht nach der Lehre, die ihr von uns empfangen habt. Denn ihr wißt, wie ihr uns nachfolgen sollt. Denn wir haben nicht unordentlich bei euch gelebt, haben auch nicht umsonst Brot von jemandem genommen, sondern mit Mühe und Plage haben wir Tag und Nacht gearbeitet, um keinem von euch zur Last zu fallen. Nicht, daß wir dazu nicht das Recht hätten, sondern wir wollten uns selbst euch zum Vorbild geben, damit ihr uns nachfolgt. Denn schon als wir bei euch waren, geboten wir euch: Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen. Denn wir hören, daß einige unter euch unordentlich leben und nichts arbeiten, sondern unnütze Dinge treiben. Solchen aber gebieten wir und ermahnen sie in dem Herrn Jesus Christus, daß sie still ihrer Arbeit nachgehen und ihr eigenes Brot essen. Ihr aber, liebe Brüder, laßt´s euch nicht verdrießen, Gutes zu tun.


Arbeit ist, in diesem Sinne, die Bereitschaft und den Willen zu haben, für den eigenen Lebensunterhalt zu sorgen bzw. am Aufbau der Gemeinde mitzuarbeiten, um in letzter Konsequenz das Werk Gottes voranzubringen!

gruss Jens

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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon manfred » Mi 26. Mai 2004, 13:04

Hast du schon mal etwas von der Bibel gehört?... - das ist so ein dickes Buch, das auch als das Wort Gottes bezeichnet wird!


:cry: :cry: :cry:

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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Sisu » Mi 26. Mai 2004, 16:43

@Manfred

Hab ich dich richtig verstanden? Du meinst das Gott sagt wir müssen an 6 Tage arbeiten und am siebten Tag ruhen? Gott sagt das nicht. Er sagt du kannst an den anderen 6 Tage deine Dinge erledigen.

:cry: :cry: :cry:


...du hast ja so Recht... - es ist wirklich zum Heulen, wenn die deutlichen Aussagen der Bibel so verändert oder entschärft werden, daß sie sich wie eine Wischi-Waschi-Botschaft anhören, die du in jedem Buch zum Thema "Besser leben" oder in beliebigen Journalen nachlesen kannst... - ist die Bibel, und damit Gottes Wort, wirklich so wenig wert???

Das wolltest du jetzt zwar nicht sagen, aber ich habe es trotzdem gedacht... ;)

Entschuldige bitte meinen Sarkasmus vom letzten post!

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Beitragvon Mak-Mak » Mi 26. Mai 2004, 22:36

:?
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon manfred » Do 27. Mai 2004, 07:34

Hallo Sisu!


Ich gebe dir schon recht, daß unsere Schwester im Glauben und Prophetin Ellen White davon spricht fleißig zu sein, keine Arbeit zu scheuen.

Aber du hast mich mißverstanden, wenn du sagst, ich fordere Müßiggang.

Dann habe ich noch eine Frage:

Arbeit also in Israel jeder Arbeitnehmer von Sonntag bis Freitag?
Wie hoch ist die Arbeitszeit?
Die maxiamale Arbeitszeit beträgt glaube ich 47 Stunden?
Siehe lInk!
http://www.mfa.gov.il/MFADE/Facts%20About%20Israel/WIRTSCHAFT-%20Lohne%20und%20Arbeitsbedingungen

Was macht es für einen Unterschied ob ich diese Arbeitszeit an 5 Tagen oder 6 Tagen arbeite?
Du arbeitest dann doch nicht mehr als ich, weil ich komme mit meinen Überstunden auch auf manchmal sogar über 50 Stunden komme. Wie argumentierst du hier mit dem Thessalonicherbrief?


liebe grüsse
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon manfred » Do 27. Mai 2004, 07:43

Hallo Sisu!

Wie siehst du dann dieses Gleichnis aus dem dicken Buch, daß manche, wie auch ich,für das Wort Gottes halten?

Von den Arbeitern im Weinberg

1 Denn das Himmelreich gleicht einem Hausherrn, der früh am Morgen ausging, um Arbeiter für seinen Weinberg einzustellen.
2 Und als er mit den Arbeitern einig wurde über einen Silbergroschen als Tagelohn, sandte er sie in seinen Weinberg.
3 Und er ging aus um die dritte Stunde und sah andere müßig auf dem Markt stehen
4 und sprach zu ihnen: Geht ihr auch hin in den Weinberg; ich will euch geben, was recht ist.
5 Und sie gingen hin. Abermals ging er aus um die sechste und um die neunte Stunde und tat dasselbe.
6 Um die elfte Stunde aber ging er aus und fand andere und sprach zu ihnen: Was steht ihr den ganzen Tag müßig da?
7 Sie sprachen zu ihm: Es hat uns niemand eingestellt. Er sprach zu ihnen: Geht ihr auch hin in den Weinberg.
8 Als es nun Abend wurde, sprach der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter und gib ihnen den Lohn und fang an bei den letzten bis zu den ersten.
9 Da kamen, die um die elfte Stunde eingestellt waren, und jeder empfing seinen Silbergroschen.
10 Als aber die Ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr empfangen; und auch sie empfingen ein jeder seinen Silbergroschen.
11 Und als sie den empfingen, murrten sie gegen den Hausherrn
12 und sprachen: Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, doch du hast sie uns gleichgestellt, die wir des Tages Last und Hitze getragen haben.
13 Er antwortete aber und sagte zu einem von ihnen: Mein Freund, ich tu dir nicht Unrecht. Bist du nicht mit mir einig geworden über einen Silbergroschen?
14 Nimm, was dein ist, und geh! Ich will aber diesem Letzten dasselbe geben wie dir.


Wäre das dann nicht ungerecht, oder?

Oder sollte ein gläubiger Mensch nicht einfach nur nicht eifersüchtig auf den anderen sein?
Oder soll uns einfach der Verdienst nicht so wichtig sein?
Oder soll der Mensch nicht einfach auf Gott vertrauen und sich keine Sorgen um das täglich Brot machen, denn siehe die Vögel und die Blumen, sie machen sich keine Sorgen über den nächsten Tag?

Wie stehst du dazu?


liebe grüsse

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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon manfred » Do 27. Mai 2004, 07:48

Hallo Sisu!

Was sagst du dann zu diesr Geschichte aus dem dicken Buch, das manche, wie auch ich, für das Wort Gottes halten?

aus Lukas 10

Maria und Marta

38 Sie zogen zusammen weiter und er kam in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn freundlich auf.
39 Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu.
40 Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, für ihn zu sorgen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen!
41 Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen.
42 Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden.

Marta mußte die ganze Arbeit tun, Maria hörte Jesus zu.
Wäre das nicht auch ungerecht nach deiner Denkweise?

liebe grüsse

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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon manfred » Do 27. Mai 2004, 07:57

und meine vorletzte Frage lieber Sisu!

Wie siehst folgendes Gleichnis in Zusammenhang mit den 6 Tagen arbeiten und der Vergebung?

Das Gleichnis vom verlorenen Sohn

11 Weiter sagte Jesus: Ein Mann hatte zwei Söhne.
12 Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht. Da teilte der Vater das Vermögen auf.
13 Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen.
14 Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über das Land und es ging ihm sehr schlecht.
15 Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten.
16 Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon.
17 Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu essen und ich komme hier vor Hunger um.
18 Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt.
19 Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner.
20 Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von weitem kommen und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.
21 Da sagte der Sohn: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein.
22 Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand und zieht ihm Schuhe an.
23 Bringt das Mastkalb her und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein.
24 Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern.
25 Sein älterer Sohn war unterdessen auf dem Feld. Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz.
26 Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle.
27 Der Knecht antwortete: Dein Bruder ist gekommen und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn heil und gesund wiederbekommen hat.
28 Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu.
29 Doch er erwiderte dem Vater: So viele Jahre schon diene ich dir, und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt; mir aber hast du nie auch nur einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte.
30 Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet.
31 Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein.
32 Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern; denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.

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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon manfred » Do 27. Mai 2004, 08:06

Lieber Sisu!

Ich frage mich nur was du für ein Gottesbild hast.
Ich hatte früher die Vorstellung vom strengen brutalen Gott, der nichts verzeiht und vergibt.
Die Adventgemeinde hat mir gezeigt anhand von vielen Bibelstellen, daß Gott langmütig ist und das Gott die Liebe ist.
Ja, wir sind aus dem Paradies gefallen, wir müssen im Schweiße unseres Angesichts arbeiten.
Aber Gott will nicht, daß wir uns zu Tode rackern.
Ellen White spricht auch vom Tempel des heiligen Geistes, also unseren Körper, denn wir von Gott erhalten haben.
Wir schädigen diesen Tempel auch durch Faulheit, da gebe ich dir recht, aber auch durch Haß und Intoleranz!
Aber Gott ist bei uns. Er trägt unsere Lasten des Alltages, wenn wir ihn darum bitten.
Gott ist nicht der Satist, der sich freut an unseren Qualen. Nein, er erquickt unsere Seelen.
Er möchte nicht, wie du richtig sagst, daß Menschen auf Kosten von anderen leben und schmarotzen.
Mich stört an dir, daß du so aggressiv bist.
Sollten wir gläubigen nicht die Worten des Evangeliums in unseren Herzen tragen?

gottes segen
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Sisu » Do 27. Mai 2004, 15:29

@Manfred

Da bist du ja ein richtiger Whitie (E.G.White-fester Adventist) ;) ... - aber lesen und verstehen sind scheinbar doch Zweierlei... :(

Aber du hast mich mißverstanden, wenn du sagst, ich fordere Müßiggang.


Habe ich niieeee behauptet!!! Ich habe nur festgestellt, daß du die Bibel falsch wiedergibst!

Hab ich dich richtig verstanden? Du meinst das Gott sagt wir müssen an 6 Tage arbeiten und am siebten Tag ruhen? Gott sagt das nicht. Er sagt du kannst an den anderen 6 Tage deine Dinge erledigen.


im Vergleich dazu die Bibel...

2. Mo 20,9+10a
Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun,...

Ich habe in der Bibel immer "du sollst" gelesen und nicht "du kannst"! Es geht hier um eine Entstellung des Inhalts, denn wenn ich etwas kann, dann ist das nicht mehr als ein Angebot, wenn ich aber etwas soll, dann handelt es sich um eine klare Aufforderung! Deshalb heißen die zehn Gebote auch die zehn Gebote und nicht die zehn Möglichkeiten, und beginnen dem entsprechend auch mit "Du sollst..." und nicht mit "Du kannst..."!

Arbeit also in Israel jeder Arbeitnehmer von Sonntag bis Freitag?
Wie hoch ist die Arbeitszeit?
Die maxiamale Arbeitszeit beträgt glaube ich 47 Stunden?


Is ja echt der Oberhammer... :D

Was macht es für einen Unterschied ob ich diese Arbeitszeit an 5 Tagen oder 6 Tagen arbeite?
Du arbeitest dann doch nicht mehr als ich, weil ich komme mit meinen Überstunden auch auf manchmal sogar über 50 Stunden komme.


Manno... - war es wirklich so schwer den Sinn meiner Worte zu ergründen... :roll: - es geht um deinen Willen, deinen Lebensunterhalt zu verdienen, der ja (nach deinen Angaben) eindeutig vorhanden ist... - Arbeit ist aber auch, wenn du deinen Garten zurecht machst, an deinem Auto rumbaust, Staub saugst oder du deine monatliche Steuer machst... - das trägt zwar nicht zu deinem Einkommen aber trotzdem zu deiner Lebenssituation bei... - was du dich da an deiner Arbeitszeit heiß machst, is mir echt zu hoch!!!
Wenn du halt nur an 5 Tagen buckeln willst, dann ist das deine persönliche Sache, aber nach der Bibel werden wir halt dazu aufgefordert, uns nicht dem "Müßiggang" hinzugeben, wobei das "Arbeiten" ja auch richtig streßfrei und im kleinen Rahmen (z.B. geistige Arbeit an der neuen Predigt oder einem Jugendstundenthema) stattfinden kann... - also bitte nich gleich übertreiben... - Gott hat, denk ich mal, nur unser Bestes im Sinn, wenn er dies fordert... - denn wie ich an Sozialschwachen (in unserem Arbeitsbereich) ohne Arbeit und damit ohne feste Aufgabe sehe, verfallen diese immer mehr in einen Zustand der totalen Antriebslosigkeit, sie lassen sich nur noch vom Fernseher berieseln, ohne jegliche Motivation zu eigenem Denken... - Gott will aber, daß wir geistig und geistlich hellwach sind!

Wer nichts macht, kommt doch eh nur auf dumme Ideen!

Wie argumentierst du hier mit dem Thessalonicherbrief?


Na ganz einfach... - richtig!

Dann will ich mich mal selber quoten... (d.h. den Bibeltext)

Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen. Denn wir hören, daß einige unter euch unordentlich leben und nichts arbeiten, sondern unnütze Dinge treiben.


Das Wort "will" war die Erläuterung für soleils Anmerkung...

Den Samstag könnte ich zwar heiligen (denn ich bin momentan arbeitslos ), doch um 6 Tage zu arbeiten, müsste man zuerst mal einen Job haben!!!


Es ist also nicht die Frage, ob man kann, sondern ob man die Bereitschaft dazu hat... - und die scheint er ja zu haben, wenn er auf der Suche nach einem neuen Job ist... - oder?!

Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg...

Wäre das dann nicht ungerecht, oder? ... ...

Wie stehst du dazu?


:( ... - Hebr 5,13... - ?!

Was ist daran ungerecht, wenn der Hausherr mit allen Arbeitern die gleiche Lohnpauschale vereinbart und sie diese auch gezahlt bekommen, unabhängig von ihrer Arbeitszeit... - sie waren doch alle mit den Bedingungen einverstanden... !

Christus ist für jeden gestorben, egal wie weit deine Erkenntnis ist... - wenn du Jesus Christus annimmst, dann bist du genauso erettet, wenn er jetzt wiederkommt, wie ein Christ, der schon 2000 Menschen zu Jesus geführt hat... - im Klartext sagt das Gleichnis, daß ich mir den "Himmel" nicht erarbeiten kann (Und genau hier scheitern die Juden!), sondern daß meine Errettung ein Gnadengeschenk Gottes ist, das ich nur annehmen oder ablehnen muß!

Als Hinweis möchte ich noch anfügen, daß dieses Gleichnis kein Freibrief für die billige Gnade (Christus erettet mich, egal wie ich lebe, das Wichtigste, ich berufe mich auf ihn) ist... - die Bibel sagt eindeutig, daß Jesus zu lieben, nach seinem Willen zu leben und in seinem Wort (Bibel) zu forschen bedeutet... - wir sollen also im Herrn wachsen und geistliche Frucht bringen!

Oder sollte ein gläubiger Mensch nicht einfach nur nicht eifersüchtig auf den anderen sein?
Oder soll uns einfach der Verdienst nicht so wichtig sein?


Eifersucht und Gier (viel Verdienst) sind Verhaltensweisen, die du bei Jesus nicht finden wirst... - wenn du ihn liebst und nach seinen Geboten (besonders im Sinne der Bergpredigt, die die Gebrauchsanweisung für die zehn Gebote ist) lebst, dann wirst du mit Gottes Hilfe auch diese menschlichen Schwächen, oder besser gesagt Sünden, immer besser (später auch ganz) überwinden!

Oder soll der Mensch nicht einfach auf Gott vertrauen und sich keine Sorgen um das täglich Brot machen, denn siehe die Vögel und die Blumen, sie machen sich keine Sorgen über den nächsten Tag?


Was will uns der Bibeltext, auf den du dich hier beziehst, wirklich sagen?... - sicherlich nicht, daß du die Hände in den Schoß legen sollst und nichts mehr machen brauchst!
Nein, wir sollen uns bemühen (seit dem Sündenfall ist das so) und arbeiten, aber egal was passiert, ob Arbeitslosigkeit, schwere Krankheit oder was auch immer, wir können uns auf Gott verlassen, daß er uns beisteht und uns hilft... - bei Gott gibt es keine ausweglosen Situationen, wo wir uns sorgen müßten, Gott hat für alles schon eine Lösung!!!

Mt 6,32a-34b
Denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr all dessen bedürft. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen.

Die Sorge trübt unseren Blick für die rettende Hand Gottes... - deshalb sollen wir zuerst nach seinem Reich und seiner Gerechtigkeit trachten, Gott also an die erste Position in unserem Leben stellen, dann kann er sich auch um unsere "Sorgen" kümmern, die für Gott und dann bestimmt auch für uns keine Sorgen mehr sind!

Die Geschichte vonMaria und Marta...

Marta mußte die ganze Arbeit tun, Maria hörte Jesus zu. Wäre das nicht auch ungerecht nach deiner Denkweise?


Wiieeeesooooo???

Wo ist hier der sp.ri.ng.en.de Punkt?...

Marta hatte sich, der Sitte folgend, um das Wohl der Gäste gekümmert... - sie waren sicherlich erschöpft von der Reise und hatten Hunger und Durst, bis hierhin war alles in Ordnung... - aber was ist dann schief gelaufen?
Schauen wir in die Bibel in den Vers 40...

Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, für ihn zu sorgen.

und weiter Vers 41...

Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen.

Etwas zu machen, um Hunger und Durst zu stillen, ist schnell erledigt und wird wohl kaum diesen Äußerungen gerecht... - Martha wollte eine würdige und gute Gastgeberin sein und hatte sich deshalb an die Bereitung eines opulenten Mahles gemacht... - ja, sie hatte richtig Streß und sorgte sich sicherlich darum, ob es auch üppig und gut genug wäre... - warum sagt ihr Jesus dann, daß Maria das bessere Teil erwählt hat... - das muß wie eine schallende Ohrfeige für Martha gewesen sein... - sie, die sich so abgerackert hatte, sollte Unrecht haben?!... - Jesus verurteilt sie aber nicht, im Gegenteil, er würdigt das Sorgen um sein Wohl, aber Martha hatte sich so hineingesteigert, daß sie nicht, wie Maria, die Wichtigkeit dieser geistlichen Nahrung aus den Worten Jesu erkannte (obwohl man davon ausgehen kann, daß der Heilige Geist an beiden Frauen wirkte)!

Die Frage war also das wieviel und welche Priorität!

Stellen wir Gott wirklich immer an die erste Stelle?
Oder werden wir von unserem Alltagstrott und unseren Wunschvorstellungen manchmal so in Beschlag genommen, daß es für eine Liebesbeziehung mit Gott einfach nicht mehr reicht?

Diese Fragen kann sich jeder selbst beantworten...

Das Gleichnis vom verlorenen Sohn...

Wie siehst folgendes Gleichnis in Zusammenhang mit den 6 Tagen arbeiten und der Vergebung?


Mit den 6 Tagen Arbeit seh ich hier gar nix... - aber mit Vergebung schon!

Der Sohn (jeder, der Christus annimmt) kam nicht einfach so nach Hause, er kam demütig als Bettler zurück, in der Hoffnung sein Vater würde ihn wenigstens eine niedere Arbeit machen lassen und er hätte wieder Geld zum Leben... - er war durch die tiefsten Tiefen zur Reue gelangt!

Der Vater (Gott) empfängt ihn mit offenen Armen..., sein Mitleid und seine Liebe sind einfach grenzenlos (Gott opferte seinen eigenen Sohn am Kreuz für unsere Schuld)... - er ist einfach glücklich und so voll Freude, daß sein Sohn wieder heimgekehrt ist, sodaß er es groß feiert, um seinen Sohn wieder in der Familie aufzunehmen (Luk 15,7 So wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen. )!

Der Bruder (jeder, der die Vergebung durch Christus ablehnt) ist verbittert... - er hat sich inzwischen eine schöne Zukunft als Alleinerbe des Besitzes ausgemahlt, er hat ja schließlich auch alles dafür getan und richtig hart gearbeitet!... - stattdessen soll der Bruder, dieser unfähige Tölpel, der sein Erbteil verschleudert hat, auch noch die Hälfte von seinem (des Bruders) Erbe erhalten? Da ist kein Platz mehr für Liebe, für Vergebung, für Mitleid, für eine zweite Chance... - da ist nur noch der Haß auf den Erbschleicher... - hier gehts ums Geld, ums eigene Vorwärtskommen... - Ergebnis offen... !?

Ich frage mich nur was du für ein Gottesbild hast.


Das des Gottes, der in der Bibel beschrieben wird und zwar so, wie er beschrieben wird!

Ich hatte früher die Vorstellung vom strengen brutalen Gott, der nichts verzeiht und vergibt. Die Adventgemeinde hat mir gezeigt anhand von vielen Bibelstellen, daß Gott langmütig ist und das Gott die Liebe ist. Ja, wir sind aus dem Paradies gefallen, wir müssen im Schweiße unseres Angesichts arbeiten. Aber Gott will nicht, daß wir uns zu Tode rackern. Ellen White spricht auch vom Tempel des heiligen Geistes, also unseren Körper, denn wir von Gott erhalten haben. Wir schädigen diesen Tempel auch durch Faulheit, da gebe ich dir recht, aber auch durch Haß und Intoleranz! Aber Gott ist bei uns. Er trägt unsere Lasten des Alltages, wenn wir ihn darum bitten. Gott ist nicht der Sadist, der sich freut an unseren Qualen. Nein, er erquickt unsere Seelen. Er möchte nicht, wie du richtig sagst, daß Menschen auf Kosten von anderen leben und schmarotzen.


...der Weg der Erkenntnis ist weit und du bist auf dem rechten Weg! Ich wünsche dir die Führung des Heiligen Geistes und daß er dir auch weiterhin das Wort offenbaren möge!

Mich stört an dir, daß du so aggressiv bist. Sollten wir Gläubigen nicht die Worten des Evangeliums in unseren Herzen tragen?


Ich bin hin und wieder etwas agressiv, wenn ich sehe, wie Gottes Wort in Wort und Sinn entstellt und dann als Wahrheit verkauft wird! Auch Jesus ging dagegen vor! Daher bitte (bete) ich auch um den Heiligen Geist, daß ich nicht aus der Menschen (meiner) Weißheit schreibe, sondern die Wahrheit Gottes geoffenbart bekomme!

Manchmal fehlt mir zugegebenermaßen aber wirklich die "Geduld der Heiligen"!

Ich meine es nie perönlich, aber immer sehr deutlich... !!!

Gruß
Jens

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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon sterngucker » Fr 28. Mai 2004, 17:04

hi zusammen..

ich habe eine frage zu den adventisten, die jetzt wohl nicht ganz zum thema ist.. aber der name ist trotzdem gefallen:

Ellen G.White


wie erklären die STA, dass ellen g. white lehrte?

das widerspricht sich ja mit dem was im neuen testament steht.

liebe grüsse


sterngucker
"Denn das Wort des Herrn ist wahrhaftig,
Und all sein Tun ist Treue"

Psalm 33,4
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Bibel und Ellen G. White

Beitragvon info help » Fr 28. Mai 2004, 18:14

Mit liebem Gruss an "sterngucker" hier einige Präzisierungen zu Ellen G.White:
(Offizielle Quellen der STA)

Frohe Pfingsttage
info help

Die Heilige Schrift und die Autorität der Kirche (Kapitel II)
(Auszüge aus dem Bericht über die Gespräche zwischen dem Lutherischen
Weltbund und der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten 1994-1998-)

Hinweis: Der vollständige Text des Abschlussberichts ist in deutscher, französischer
und englischer Sprache auch im Internet unter
http://www.stanet.ch/APD/pdf/2000/Schlussb0.pdf abrufbar


"Die Heilige Schrift und die Autorität der Kirche

Lutheraner und Adventisten betrachten die Heilige Schrift als das Fundament der Autorität der
Kirche. Beide Glaubensgemeinschaften bekennen sich zum reformatorischen Sola-Scriptura-
Prinzip und sehen in der Heiligen Schrift die Grundlage ihrer Verkündigung.

Die Lutheraner haben ein organisches Konzept der kirchlichen Autorität, in dem das Amt durch
den Dienst des Wortes und der Sakramente ausgeübt wird. In diesem organischen Verständnis
ist das Evangelium das Wesen der Autorität, die Schrift ihr urkundlich belegtes Fundament, und
die Sakramente sind ihre äußerlich sichtbaren Zeichen. Synoden und andere kirchliche
Körperschaften sowie die ordinierten Geistlichen sind ihre öffentlichen Träger. Der Geist ist der,
der in ihr handelt. Für Adventisten ist die Autorität, die Christus seiner Kirche übergeben hat, der
gesamten Körperschaft übertragen. Alle Lehren, alle Handlungen und Entscheidungen müssen
am Wort Gottes gemessen werden. Der Artikel über die Heilige Schrift erscheint als erster in den
Glaubensüberzeugungen (Fundamental Beliefs - FB) der Kirche. Ein Abschnitt dieses Artikels
lautet: “Die Heilige Schrift ist die unfehlbare Offenbarung seines [Gottes] Willens. Sie ist der
Maßstab für den Charakter und der Prüfstein aller Erfahrungen. Sie ist die maßgebende
Offenbarungsquelle aller Lehre und der zuverlässige Bericht von Gottes Handeln in der
Geschichte.”

In beiden Konfessionen ist allein Christus das Haupt der Kirche. Alle Dienste sind von ihm
abgeleitet, einschließlich des Priestertums aller Gläubigen und der Autorität, die ordinierten
Geistlichen übertragen wird. Die Amtsstrukturen der Kirche sind bei Lutheranern und
Adventisten unterschiedlich. Die lutherischen Kirchenstrukturen sind sehr verschieden, je nach
der Geschichte und dem kulturellen Umfeld der jeweiligen Kirchen. Die adventistische Kirche
besitzt, obwohl sie in vielen Ländern vertreten ist, eine im Wesentlichen einheitliche Struktur.
Während Lutheraner und Adventisten darin übereinstimmen, dass die Heilige Schrift die
Grundlage aller Autorität ist, unterscheidet sich ihre Sicht der Bibel in mehrfacher Hinsicht. Für
Lutheraner ist das Evangelium, das als Angebot unverdienter Rechtfertigung verstanden wird,
das organische Zentrum der Heiligen Schrift, der hermeneutische Schlüssel für das Studium und
die Auslegung der Schrift. Adventisten haben die Gesamtheit der Heiligen Schrift im Blick und
suchen in ihr Christus als das Zentrum zu finden. Sie sehen im Neuen Testament den Höhepunkt
der Schrift. Außerdem neigen Adventisten dazu, nach eindeutigen biblischen Beweisen zu
suchen, während Lutheraner mehr Raum für das lassen, was nicht ausdrücklich dasteht (z. B. die
Beobachtung des Sonntags). Adventisten lassen zwar den geschichtlichen Hintergrund nicht
außer acht, wenden aber biblische Aussagen gern unmittelbar auf das heutige Leben an.
Lutheraner neigen dazu, bestimmte biblische Passagen auf die Gesamtbotschaft der Schrift zu
beziehen, und wenden sich mit besonderer Aufmerksamkeit den veränderten Verhältnissen der
heutigen Welt zu.

Für Lutheraner und Adventisten ist die Bibel der letztgültige Maßstab - norma normans. Beide
billigen aber anderen von ihr abgeleiteten Dokumenten ebenfalls Autorität zu - norma normata.
Die Kirchen der lutherischen Reformation halten an fünf Glaubensbekenntnissen bzw.
Bekenntnisschriften fest: den altkirchlichen Bekenntnissen (Apostolikum, Nicaenum,
Athanasium), dem Augsburgischen Bekenntnis und Luthers Kleinem Katechismus. Das
apostolische Bekenntnis und das Bekenntnis von Nicaea haben einen selbstverständlichen Platz
in der Liturgie der lutherischen Kirchen. Luthers Kleiner Katechismus wird in der allgemeinen
christlichen Unterweisung benutzt, und das Augsburgische Bekenntnis ist vorrangig für die
theologische Ausbildung und Orientierung von Bedeutung.

Adventisten bejahen den biblischen Inhalt der altkirchlichen Bekenntnisse und bekennen sich
ausdrücklich zum Glauben an die Dreieinigkeit (FB 2-5).

Obwohl Adventisten sich nicht an Bekenntnisschriften orientieren, genießt das Schrifttum von
Ellen G. White hohes Ansehen, weil sie glauben, dass sich darin die Gabe der Prophetie
(Weissagung) offenbart hat. Ihre Tätigkeit bestand hauptsächlich darin, die Kirche zu beraten und
den Gläubigen geistlichen Beistand zu leisten. Adventisten betrachten ihre Schriften als “eine
fortwirkende, bevollmächtigte Stimme der Wahrheit, die der Gemeinde Trost, Führung,
Unterweisung und Zurechtweisung verschafft” (FB 17). Ellen G. Whites Autorität ist eine
abgeleitete Autorität. Sie selbst hat entschieden das Sola-Scriptura-Prinzip vertreten, und
Adventisten prüfen ihr Schrifttum an der Heiligen Schrift.

Lutheraner und Adventisten unterscheiden sich somit beträchtlich in ihrer Sicht der Heiligen
Schrift, der Amtsstrukturen der Kirche und der maßgebenden Dokumente außerhalb der Schrift.
Beide Gemeinschaften haben jedoch im Grunde dieselbe entscheidende Quelle aller Autorität -
die Heilige Schrift."

******************



Die Adventisten - eine konfessionskundliche Einordnung
von Professor Dr. Erich Geldbach

(Auszug aus dem Beitrag "Die Adventisten - eine konfessionskundliche Einordnung",
Materialdienst Konfessionskundlichen Instituts Bensheim, MD 3/92)



Die Stellung Ellen G. Whites

Wie also steht es um Ellen G. White? Es bedarf keiner Frage, dass sie für die Adventbewegung
stets eine grosse Rolle gespielt hat. Auch lässt sich feststellen, dass ihre Bedeutung in der
Anfangsphase der Bewegung und zeit ihres Lebens grösser war, als heute. Besonders ihre
ersten Visionen tragen "einen starken lehrhaften, die biblischen Texte in Einzelheiten ergänzenden
Charakter". Aber das änderte sich, was wohl mit dem schon für die Urkirche geltenden und auch
sonst beobachtbaren Tatbestand zusammenhängt, dass eine Endzeitbewegung mit Eintritt in die
dritte Generation unvermeidbar vor andere Fragen gestellt wird. Die Bedeutung der Erziehung
und Bildung bei den STA und damit eng verknüpft ihre theologische Arbeit auf eingenen
Seminaren und Universitäten taten ein übriges, um den Horizont zu erweitern. White gilt als
Prophetin der Endzeit.

Die Generalkonferenz der STA - das höchste Gremium der weltweit organisierten und strukturierten
Adventgemeinschaft - sah sich 1980 veranlasst, die Zuordnung von Heiliger Schrift und der
"Gabe der Weissagung" wie folgt vorzunehmen: "Eine der Gaben des Heiligen Geistes ist die
Weissagung. Diese Gabe ist ein Kennzeichen der Gemeinde der Übrigen und hat sich im Dienst
von Ellen G. White erwiesen. Die Schriften dieser Botin des Herrn sind eine fortwirkende,
bevollmächtigte Urkunde der Wahrheit und geben der Gemeinde Trost, Leitung, Unterweisung
und Zurechtweisung. Sie heben auch deutlich hervor, dass die Bibel der Massstab ist, an dem
alle Lehre und Erfahrung geprüft werden muss (Joel 3,1f; Apg. 2,14-21; Hebr. 1,1-2;
Offb. 12,17; 19,10)."

Das Verhältnis von Heiliger Schrift und den Schriften Ellen G. Whites wird weiterhin so bestimmt,
dass "mit prophetischer Dringlichkeit" von der Heiligen Schrift her Weisungen für das geistliche
und sittliche Leben der Adventgemeinde gegeben werden. Der Zweck der Schriften Whites
besteht nicht in einer Ergänzung der Heiligen Schrift. Sie dienen auch nicht als Lehrgrundlage
oder als Ersatz für die Heilige Schrift und stehen mit dieser nicht auf einer Stufe. Die Bibel
gilt vielmehr als massgebende Offenbarungsquelle und alleinige Grundlage des Glaubens.
Die STA wollen damit das reformatorische "sola scriptura" für sich gelten lassen. Zugleich
sagen sie, dass Jesus Christus bzw. das Kreuz Christi der zentrale Fixpunkt der biblischen
Offenbarung ist. (*) Dennoch sind die Schriftn der White nicht einfach Schriften, die gut und
nützlich zu lesen wären. Sie gelten trotz ediner freizügigen Nutzung literarischer Quellen, die
zu dem Vorwurf des Plagiats geführt hat, als vom Geist der Weissagung inspiriert. Gleichwohl
sollten die eindeutigen Aussagen zur Bedeutung der Heiligen Schrift als "normierenden Norm"
den Vorwurf verstummen lassen, die STA beriefen sich auf ausserbiblische Offenbarungsquellen.
Whites Schriften sind im Vergleich zur Heiligen Schrift "letzten Endes ohne fundamentale
Bedeutung".

(*) Vgl. Seventh-day Adventists Believe. A Biblical Exposition of 27 Fundamental Doctrines, Washington DC,
1988, S. 6. Auf Seite 227 heisst es: "Die Schriftn der Ellen White sind kein Ersatz für die Schrift. Si können
nicht auf der gleichen Stufe stehen...Siebenten-Tags-Adventisten stehen voll hinter dem reformatorischen
Prinzip sola sciptura, die Bibel als ihre eigene Auslegerin und allein die Bibel als Grundlage aller Lehre."

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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon scutum » Mo 10. Mai 2010, 13:43

Was glauben Adventisten?



Allgemeines:

Die Adventisten bezeichnet sich als eine protestantische Freikirche.
Sie bezeichnen sich selbst als streng bibelbezogen und als ,,Gemeinde der Übrigen“.
Ellen Gould White gilt als Prophetin, deren Schriften über die Bibel die Grundlagen des adventistischen Glaubens sind.
Am 3. April 1847 hatte sie eine Vision, in der sie die Tafeln der 10 Gebote sah.
Das vierte Gebot war besonders hervorgehoben. Das Gebot der Sabbatruhe.
Die Sabbatlehre ist der wichtigste Teil der Lehre der Adventisten. Sie feiern den Sabbat Samstags und nicht wie sonst Sonntags.
Das heißt, dass der Gottesdienst immer Samstags stattfindet.

Die Sabbatlehre bezieht sich auf den Ruhetag Gottes in der Schöpfungsgeschichte.
Also, nachdem Gott sechs Tage Himmel und Erde und alle Pflanzen und Tiere, sowie als Höhepunkt der Schöpfung die Menschen, geschaffen hatte, machte er eine Pause, um sich zu erholen.
Daher kommt das ‚Siebenten-Tags’ im Namen der Adventisten.
Ein weiterer Teil der Lehre, der sich stark von dem evangelischen und katholischen Glauben unterscheidet, ist die Heiligtumslehre.
Sie bezieht sich auf den Eintritt Christi in das ,,Allerheiligste des Himmels“ im Jahre 1844.

Ursprünglich nahmen die STA an, dass Jesus Christi in diesem Jahr auf die Erde kommen war, aber da dieses nicht geschah, nimmt man heute an, dass Jesus ins „Allerheiligste des Himmels“ eintrat, um die Erlösung aller Gläubigen vorzubereiten.
Daher kommt das ‚Adventisten’ in ihrem Namen, da Advent lateinisch Ankunft oder Wiederkunft heißt.
Dieses Jahr wurde von William Miller, einem zum adventistischen Glauben bekehrten Baptisten, berechnet.
Das Glaubensleben eines Adventisten wird durch das Streben nach Erfüllung der Gebote, dass heißt nach Einhalten der Gebote, bestimmt.
Adventisten sind sehr darum bemüht ihre Mitmenschen zu dem adventistischen Glauben zu bekehren, um ihre Gemeinde zu vergrößern.
Da sie nicht an die Unsterblichkeit der Seele glauben, sind Hygiene, gesunde Ernährung und Medikamente auf Naturbasis von großer Wichtigkeit.
Dazu gehört die Vermeidung von Schweinefleisch, Blutwurst, Alkohol, schwarzem Tee, Kaffee und Nikotin.

Die Kindertaufe wird abgelehnt.
Die Erwachsenentaufe erfolgt durch das Untertauchen ins Wasser.
Dieses symbolisiert das Begraben des alten Lebens und die Auferstehung des neuen Lebens mit Jesus Christus.
Das Abendmahl wird alle drei Monate gefeiert.
Vor dem Abendmahl bereiten sich die Gemeindemitglieder durch Sündenbekenntnisse und Selbstprüfungen, sowie durch eine gegenseitige Fußwaschung, vor.
Diese Fußwaschung zeigt den Willen sich gegenüber Anderen zu demütigen.
Beim Abendmahl wird Brot und Wein als Zeichen für Christi Leib und Blut ausgeteilt

Die Adventisten sehen ihre Zukunft darin, dass Jesus Christus sichtbar auf die Erde zurückkommt, um die Erde dem ewigen Gottesreich, also dem Paradies, gleich zu machen. Gehören die Siebenten-Tags-Adventisten in die Kategorie >>Sekte<<?
Seit einiger Zeit führt die STA in Deutschland in ihrem Namen offiziel den Zusatz
>>Protestantische Freikirche<<.

Damit wird einerseits das Selbstverständnis und andererseits wohl der Wunsch zum Ausdruck gebracht, auch von anderen nicht mehr (wie bisher) als >>Sekte<< eingeordnet zu werden.

Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen den Adventisten und Protetanten?

Der Begriff >>protestantisch<< kann aus konfessionskundlichen Gründen, allerdings nur für solche Glaubensüberzeugungen gelten, die die STA mit den Kirchen der Reformation teilen:
z.B. die Rechtfertigung aus Gnaden (sola gratia), die Erlösung alleine durch Christus (solus Christus), die Bibel als alleinige Richtschnur des Glaubens (sola sciptura), die Wiederkunft Christi am Ende der Zeiten, u.a.



Welche Unterschiede gibt es?

Die Unterschiede liegen darin, dass darüber hinaus die STA noch eine Reihe anderer Überzeugungen aufweist, die aus Sicht von Landes- und Freikirche nicht ohne weiteres mit dem Begriff >>protestantisch<< und >>freikirchlich<< gekennzeichnet werden können.
Sie bilden vielmehr die harten, von der Ökumene trennende Charakteristika des Adventismus:
Im besonderen sind dies die Sabbatlehre

Sie verwerfen die Sonntagsfeier als widergöttliche Einrichtung.

Daraus ergibt sich die >>Heiligtums- und Gerichtslehre<< in Verbindung mit dem unbiblischen Datum >>1843/44<< errechnete Wiederkunft Christi

Noch immer wird an der Lehre von der baldigen Wiederkunft Christi festgehalten, der Enthusiasmus der Gründerzeit ist heute jedoch in den Gemeinden einer gewissen Ernüchterung gewichen.
Sowie das exklusive Selbstverständnis als >>Gemeinde der übrigen<< in Ahnlehnung an die >>dreifache Engelbotschaft<< aus Offenbarung 14.

Auch ein Unterschied ist, dass im Adventismus die Unsterblichkeit der Seele abgelehnt wird, so räumt das Menschenbild des Adventismus der Körperpflege, gesunder Ernährung und naturgemäßen Heilmethoden einen hohen Stellenwert ein.

Auserdem wird die Kindertaufe abgelehnt und erst als Erwachsener kann man getauft werden.

Sind die STA also keine Freikirche?

Diese letztgenannten, von den adventisten als >>unaufgebbar<< bezeichneten Glaubensaussagen erlauben es den traditionellen Kirchen gegenwertig noch nicht, die STA den >>Freikirchen<< zuzurechnen.

Das Miteinander unterschiedlicher Lehren, d.h. solche >>protestantischer<< und >>adventistischer Herkunft, charakterisiert die STA deshalb als
>>Sondergemeinschaft<<.

Es ist festzustellen, dass die Adventisten sehr vergleichbar mit den Protestanten sind, sich aber durch ihre Sonderlehren doch ziemlich abgrenzen.
Die Bibel spricht immer zu uns, aber nicht immer von uns!
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Lichtenberg » Mo 10. Mai 2010, 14:57

scutum hat geschrieben:so räumt das Menschenbild des Adventismus der Körperpflege, gesunder Ernährung und naturgemäßen Heilmethoden einen hohen Stellenwert ein

...

Es ist festzustellen, dass die Adventisten sehr vergleichbar mit den Protestanten sind, sich aber durch ihre Sonderlehren doch ziemlich abgrenzen.


Ein wenig musste ich jetzt doch lachen, denn:

so räumt das Menschenbild des Adventismus der Körperpflege, gesunder Ernährung


ist das nicht etwas selbstverständliches? Ich meine, Menschen die sich jeden Tag einer ganz selbstverständlichen Körperhygenie unterziehen, die würden sich jetzt bestimmt nicht als Adventisten bezeichnen! Und jeder Mensch der sich gesund ernährt, wenn er sich dann überhaupt gesund ernärhen kann und das können sehr viele Menschen eben nicht, weil sie selten nicht einmal das täglich Brot haben, dann ist das auch eine persönliche Einstellung, Ansicht, oder Ethik, ein Adventist muss man deshalb wohl auch nicht werden.

:lol:

Ich weiß ja nicht, ob der gute SunFox nun Kaffee oder Tee trinkt, oder auch nicht trinkt, aber böse Lebensmittel sind das nun nicht so unbedingt.
Ich finde das jegliche Speisevorschrift, aus dem Neuen Testament hergeleitet, reiner Unsinn ist. Gegen den Rest der christlichen Welt willkürlich ausgelegte Bibelverse, eigensinnig und engstirnig in die Welt posaunt von religiösen Minderheiten, die riechen für mich immer nach Sekte.
Meine persönliche Meinung, dazu.
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon SunFox » Mo 10. Mai 2010, 15:32

Lichtenberg hat geschrieben: religiöse(n) Minderheiten, die riechen für mich immer nach Sekte.


Lieber Lichtenberg, es gibt mehr Adventisten wie Juden! ;)

Lichtenberg hat geschrieben:Meine persönliche Meinung, dazu.


Ich will sie dir nicht rauben!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon blakki » Mo 10. Mai 2010, 15:52

Und es gibt bedeutend mehr Katholiken als Adventisten :mrgreen:
ALS GOTT MICH SCHUF, WOLLTE ER ANGEBEN
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon SunFox » Mo 10. Mai 2010, 15:55

scutum hat geschrieben:
......................

......................

......................

Sind die STA also keine Freikirche?

Diese letztgenannten, von den adventisten als >>unaufgebbar<< bezeichneten Glaubensaussagen erlauben es den traditionellen Kirchen gegenwertig noch nicht, die STA den >>Freikirchen<< zuzurechnen.



Lieber scutum, Aufgabe erfolgt gegenwärtig nicht, und auch sonst nicht in naher oder ferner Zukunft! ;)

Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) hat auf jeden Fall kein Problem damit, das die Adventisten in ihren Reihen sind! Dort wird sie nämlich vollberechtigt als Mitgliedskirche geführt, siehe hier!

Und schließlich können die Adventisten nichts dafür, wenn sich über die Jahrhunderte hinweg die Botschaft der Bibel verändert hat!

Adventisten haben das was in der Reformationszeit vergessen wurde zu bereinigen nachgeholt, wobei man dabei sehr wohl bedenken muß, das viele Reformatoren z.B. gerne den Sabbat durchgesetzt hätten, sprich die Leseform der Zehn Gebote nach biblischer Vorgabe! Sie waren aber längst nicht die ersten, die den biblischen Ruhetag beachtet haben, bloß da gab es eine größere Amtskirche, die diese Sabbathalter rigeros verfolgte und dezimierte!

Erst die neue Welt mit ihren unbegrenzten Möglichkeiten gab dem Sabbat wieder die Möglichkeit sich zu entwickeln, weil es auf dem europäischen Festland ungleich schwerer war! Dennoch liegt die Wurzel der Siebenten-Tags-Baptisten in Europa! Quelle

Und ebenfalls unter der gleichen Quelle kannst du folgendes lesen: "Joseph Bates, Mitbegründer der Siebenten-Tags-Adventisten, übernahm den Sabbat-Gedanken von den Siebenten-Tags-Baptisten."

Man hatte es geprüft und für biblisch richtig erachtet, gemäß der biblischen Anordnung: "Prüfet aber alles und das Gute behaltet!" :)

Liebe Grüße von SunFox
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon SunFox » Mo 10. Mai 2010, 15:58

blakki hat geschrieben:Und es gibt bedeutend mehr Katholiken als Adventisten :mrgreen:


Ja lieber blakki, man hatte ja über die Jahrhunderte hinweg genügend Zeit Andersdenkende klein zu halten, bzw. im Keim zu ersticken und die Vielfalt der angewendeten Methoden kannst du in den Geschichtsbüchern nachlesen!

Und darauf können besagte bestimmt nicht stolz sein!

Liebe Grüße von SunFox
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