Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Helmuth » Sa 17. Aug 2019, 18:47

Leuchte hat geschrieben:Die Inspiration ist dieselbe, da sie immer vom Heiligen Geist kommt.

Der Mechanismus der Inspiration muss auch erst einmal verstanden werden. Zumeist erfolgt sie nicht direkt durch den Heiligen Geist auf deinen Geist sondern indirekt über den Filter der jeweiligen Lehre durch die Gemeinde.

So manche Farbschattierungen erkennt man mit der Zeit, weil immer dieselben Bibelstellen herhalten müssen. Ungefiltert steht aber z.B. geschrieben:

1 Johannes 4,15 hat geschrieben:Wer nun bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott.

Wenn also so Gott in mir bleibt, will mir dann jemand etwa den Heiligen Geist austreiben? Das Wort ist die reine unverfälschte Milch, wie man es mir unlängst zusagte. Theologische Zusatzbekenntnisse sind also bestenfalls redundant.
Herzliche Grüße
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Leuchte » Sa 17. Aug 2019, 19:05

Hallo Helmuth,

Ungefiltert steht aber z.B. geschrieben:

Siehe 2.Petrus 1,20-21.
Es ist etwas Großes: An Gräbern stehen und doch froh bleiben.
(Hermann Bezzel)
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Helmuth » Sa 17. Aug 2019, 20:21

Leuchte hat geschrieben:Siehe 2.Petrus 1,20-21.

Hier erschließt sich mir kein Zusammenhang zu meiner Aussage bzw. zum Thema.
Herzliche Grüße
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Habatom » Mo 19. Aug 2019, 14:51

Hallo Miteinander,

"Leuchte" - du hast auf Philipper 2 hingewiesen:


2 so erfüllt meine Freude, dass ihr dieselbe Gesinnung und dieselbe Liebe habt, einmütig, eines Sinnes seid,
3 nichts aus Eigennutz oder eitler Ruhmsucht tut, sondern dass in der Demut einer den anderen höher achtet als sich selbst;
5 Habt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war,

6 der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein.
7 Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden,
8 erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz.

In der Gestalt Gottes - von seinem Wesen her - dem inneren Kern wie auch dem heiligen Geist der Jesu menschlichem Geiste/Verstand aufhalf,

Jesus ist dann aber der erstgeborene Sohn vom Vater (Gott) im Himmel.
Insofern sind sie 2 Personen. Gott, Vater. Und sein Sohn (erschienen ganz in der Wesenhaftigkeit und imselben Geist wie der Vater (Schöpfer/Gott) im Himmel.

Er nahm Knechtsgestalt an, insofern er dienend kam (bei seinem ersten Kommen - als Lamm Gottes -- Lamm zeigt hier die Wesenshaftigkeit). Trotz allem hatte er alle Macht des Vaters im Himmel gegeben bekommen. Durch Gottes heiligen Geist.

Und da er in Maria geboren wurde -ohne das hier ein weiterer menschlicher Erzeuger/Samenspender nötig war. Gab ihm das nochmal eine ganz besondere Vorrangstellung.

Er wurde zwar versucht in allem - wie wir auch - widerstand dann aber - bzw. konnte auch nicht sündigen.

Dort wo wir im heiligen Geist wandeln können wir die Sünde nicht vollbringen. Können auch wir, die wir unter unserem alten Adam leiden, den Begierden des Fleisches, dann dort - wo wir diesen im Tode halten - durch den Geiste wandeln - die Begierden des alten Adam nicht vollbringen.

Nur das wir hier - anders als Jesus - immer mal wieder uns von Gott entfernen können. Aber auch wenn wir untreu sind, Gottes ist treu und sorgt dafür, das wir - wenn wir denn seine Kinder sind - immer wieder zu ihm zurückfinden.

Spr 24,16 Denn siebenmal (jeden Tag die Woche) fällt der Gerechte und steht doch wieder auf, aber die Gottlosen stürzen nieder im Unglück.


Psalm 91,
9 Denn du hast gesagt: "Der HERR ist meine Zuflucht!"; du hast den Höchsten zu deiner Wohnung gesetzt;
10 so begegnet dir kein Unglück, und keine Plage naht deinem Zelt.
11 Denn er bietet seine Engel für dich auf, dich zu bewahren auf allen deinen Wegen.
12 Auf den Händen tragen sie dich, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.
13 Auf Löwen und Vipern trittst du, Junglöwen und Schlangen trittst du nieder.
14 "Weil er an mir hängt, will ich ihn retten. Ich will ihn schützen, weil er meinen Namen kennt.
15 Er ruft mich an, und ich antworte ihm. Ich bin bei ihm in der Not. Ich befreie ihn und bringe ihn zu Ehren.
16 Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn mein Heil schauen."



Hier denke wir auch an die Verheißung über Jesus in

1.Mose 3
14 Da sprach Gott der HERR zur Schlange: Weil du dies getan hast, so sollst du verflucht sein mehr als alles Vieh und mehr als alle Tiere des Feldes! Auf deinem Bauch sollst du kriechen und Staub sollst du fressen dein Leben lang!
15 Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

Du - sprich die Schlange/der Teufel tritt mit Gedanken der Verführung an uns heran. Die uns zum Abfall und zur Übertretung verleiten sollen.

Markus 16,
17 Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, in neuen Zungen reden,
18 Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden;

Mose hatte eine eherne (bronzene) Schlange gemacht, sie erhöht - an einen Balken/Holz -, um zu zeigen, das die Menschen nicht mehr am Gift der Sünde sterben müssen, das Gott hier den Verführer vom Boden reisst - um diesem keinen Einfluss mehr zu gewähren, dem Volk Gottes (den Israeliten) so zu schaden, das sie daran sterben müssen. Zuvor hatte Gott selbst giftige Schlangen gesandt, um den Ungehorsam/'Abfall des Volkes heimsuchen.

Wenn Gott Schuld heimsucht, dann würden wir alle am Gift der Sünde sterben.
Hier ließ er sich punktuell erbitten.

In Jesus - wurde Gott nun selbst ...durch seinen Sohn .. zum Fluch ... - am Holz hängend, auf das wir, dort wo wir zu ihm aufschauen, auch nicht mehr am Gift der Sünde sterben müssen.

Und neutestamentlich heißt es dann:

Markus 16,
17 Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, in neuen Zungen reden,
18 Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden;

Die Macht des Teufels/der Dämonen aufheben. Unwirksam machen.

lg,
habatom
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