Der Tod-ein freudiges Ereignis?

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

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Der Tod-ein freudiges Ereignis?

Beitragvon Kartoffelsuppe » So 23. Dez 2018, 23:23

Der Übergang vom Leben zum Tod wird Sterben genannt. Den eingetretenen Tod bzw. das biologische Ende oder das endgültige Versagen aller lebenserhaltenden Funktionsabläufe nennt man auch Exitus letalis. Der Volksmund hat seine eigenen Sprüche auf Lager, hier nur einige Bsp.: wenn der Sensenmann kommt, ins Gras beißen, in die Grube fahren, über die Klinge springen, die Radieschen von unten anschauen, das letzte Stündlein hat geschlagen, die Hufe hochreißen, den Löffel abgeben, wenn die Lichter ausgehen oder in die ewigen Jagdgründe eingehen.

Vielen Menschen treibt es regelrecht Angstschweiß auf die Stirn, wenn sie über diesen nachdenken. Das ist gut so, denn unsere natürliche Ur-Angst, die Todesangst, sichert unseren stärksten Instinkt, das überleben, was das Leben wiederum zu einem wertvollen Gut macht. Die Evolution hat die Ängste so programmiert, dass sie uns mehr beim Überleben, (also z.B. für die Nahrungssuche, den Kälteschutz, das Fortpflanzen, Gefahren erkennen usw.), als beim Sterben helfen. Der Tod ist ein unerschlossenes Feld, das bisher noch niemand verlassen konnte. Und da brauchen wir uns auch nichts vormachen, auch niemals wird. Daher wissen wir nicht was auf diesem Acker von statten geht, so meinen wir. Aber auch wenn es viele nicht wahrhaben und anerkennen wollen, die Evolution hat uns einen natürlichen und sehr guten Hinweis gegeben, nämlich den Schlaf. Schon Homer (ca. 850 vor), einem aus der Antike stammendem Dichter und Autor, hat das erkannt. Ihm werden die Worte, „der Schlaf ist der kleine Bruder des Todes“, zugeschrieben. Auch dem Siddhartha Gautama (ca. 500 vor, Begründer des Buddhismus), ist das aufgefallen. Für ihn war der Schlaf, „der kleine Tod“.

Aber bleiben wir doch in unserer Zeit und den uns bekannten selbst nachvollziehbaren Hinweisen. Neben dem Schlaf wäre da noch die Narkose. Lassen sie sich einmal in eine OP Narkose versetzen. Von der Gasmaske bis zum Aufwachraum befindet man sich im gleichen Stadium wie vor der Geburt und dem traumlosen Schlaf. Allesamt sind sie identisch gefühllos, zeitlos, kurz zappen duster und das ohne wenn und aber. Und welcher Teil der Evolution, deren Produkt wir ja nun einmal sind, sollte uns denn, einen anderen Wesenszustand als den des Todes einräumen? Keiner, denn die Natur belohnt nicht und sie bestraft auch nicht. Es gibt nur Konsequenzen!

Die Evolution hat uns keine mentale Sterbehilfe mitgegeben, da in Vorzeiten, einzig nur das Überleben zählte. Alles andere wäre kontraproduktiv. Unsere Vorfahren, hatten auch nicht so viel Zeit bis sie einer Krankheit oder Verletzung erlagen oder ein Raubtier wie der Säbelzahntiger, diese auf natürliche Art und Weise entsorgen konnte. Da der Mensch heute vor Großkatzen und Krankheiten weitestgehend gefeit, bei Unfällen sehr viel reparabel, er nicht mehr auf Nahrungssuche angewiesen, sowie in beheizten Höhlen wohnt und vom Sofa aus ungefährdet den Fernseher dirigiert, hat er viel mehr Lebenszeit zur Verfügung, als seine Vorfahren.

Statt diese Zeit mit etwas sinnvollem zu gestalten, wie z.B. den Urinstinkt des Überlebens wieder einmal freizulegen, denn er liegt inzwischen unter einer dick verkrusteten Staubschicht, die verhindert, dass vernünftige Gedanken die Zentrale im Gehirn erreichen. Stattdessen wird die Zentrale mit unnützem Zeug wie Kriegsvideospiele, Werbe,- Suppen und Bibel TV, anderem Müll und religiösen Hirngespinsten gefüttert. Diese verdicken und verhärten die Kruste immer mehr und schüren die Angst vor dem Tod, dem Leben und dem eigenen Ich so weit auf, dass sich das Heer der Leichtgläubigen bedingungslos jenen, die ihnen diesen Bullshit auftischen, um ihnen sogleich die heilsbringende Lösung anzubieten, vor die Füße legt. Und man glaubt es kaum, aber auf solch einen Simsalabim, auf solch eine Angstmache, fallen auch heute noch viel zu viel Menschen herein.

Diese hochgepuschte Angst, weit entfernt von der natürlichen Angst, treibt Menschen in ein Absurdum an Phantastereien und Narreteien, weil sie die Realität, nicht mehr anerkennen wollen und können. Sie quälen und bestrafen sich psychisch oder manchmal körperlich, in vielerlei Art und Weise und hoffen unter anderem darauf, nach dem Tod wiederaufzuerstehen um ewig zu leben. Sie beziehen sich dabei auf einen Menschen, dem dieses widerfahren sein soll. Das kuriose dabei, dieser Mensch ist historisch gesehen, der große Unbekannte, denn weder seine Geburt, noch etwas aus seinem Leben kann von zeitgenössischen Historikern bestätigt werden. Diese fehlenden Zeugnisse waren schon den ersten Christen ein Dorn im Auge, so dass sie ein Schreiben von ihm an den König Abgar Ukhama von Edessa (4 v.- 50 nach), einen Brief des Pilatus an Kaiser Tiberius und andere ähnliche Produktionen fälschten.
Es gibt nur Geschichten, Worte und Taten, die wurden geschrieben, da war der biologische Kreislauf dieses Herrn schon längst abgeschlossen. Und zur Glaubwürdigkeit dieser, nur so viel. „Etwaige Ähnlichkeiten, mit voran gegangenen Begebenheiten oder anderen Personen wären rein zufällig“. Sonst hätte man die Schreiber wegen Diebstahl von geistigem Eigentum belangen können. Da aber zu dieser Zeit das Urheberrecht im heutigen Sinne noch unbekannt war, genauso wie Abmahnanwälte und Pfändungsgrenzen, konnte die volle Härte des reichen Mannes Gesetzes sowieso nichts ausrichten. Nackig hätten sie weiter schreiben müssen, wahrscheinlicher jedoch, den Verlust ihrer Bürgerrechte in Kauf nehmen, um als Sklave ins Ausland verkauft zu werden.

Damit aber noch nicht genug, manch einem reichen diese Traumgebilde nicht aus und sie bilden sich ein, dass dabei noch nach dem „Ich-für-Gut“ und dem „andere-für-Böse“ Prinzip selektiert wird. Das verblüffende dabei, die Selektion findet schon zu Lebzeiten statt. Und das läuft dann so ab. Wer regelmäßig in die Kirche geht und den Klingelbeutel füllt, den Pfarrer somit bei Laune hält, dem wird schon mal ein Platz im Himmel inklusive Erlösung versichert. Wer den Pfaffen noch mehr Geld in den Allerwertesten steckt, darf sogar mit einem Platz in der ersten Reihe rechnen. Und unsere Vorfahren, für die noch keine Erlösung vorgesehen, sowie diejenigen die nicht zahlen können oder wollen, kommen nach ganz hinten oder sie verschmoren auf ewig in der Hölle. Wenn sich unsere Vorfahren, auch nur im Geringsten, mit solchen trügerischen Hoffnungen und Kopfgeburten, als mit dem Überleben abgegeben hätten, wäre der Mensch schon längst ausgestorben. Vielleicht wäre das ja auch besser so.

Ewiges Leben, wie bitteschön soll denn das gehen und wo soll das nur stattfinden? Die Erde und ihr Umfeld so wie wir es kennen, wird es nicht ewig geben. Und da brauchen wir nicht auf die sich immer weiter ausdehnende Sonne oder auf den Andromeda Nebel zu warten. Bevor die unsere Erde verbrennen oder unser Universum zerfetzen, wird der Mensch schon sehr weit vor diesen Ereignissen, wie die Dinos, Geschichte sein. Und da beißt die Maus keinen Faden ab.

500 Milliarden Jahre, lassen wir uns das einmal auf der Zunge zergehen. Welcher Mensch kann mir bitte einmal erklären, was man 500 Mrd. Jahre lang nur anstellen soll. Meiner Phantasie sind da Grenzen gesetzt, mir dieses auch nur im Ansatz vorstellen zu können. Meine erste Frage: Warum nur will Mensch so lange leben? Meine zweite Frage: In welchem Zustand kann er denn da leben? Als eine in Himmelsfarben getarnte und geheiligte magische Miesmuschel oder als blubbernde Blase, vielleicht im Seelen-, bzw. Psycho-, oder im Quantenzustand. Nein von der Quantenphysik will man hier nichts wissen, man bevorzugt immaterielles, wie Seele, Geist und übernatürliche Wesenheiten wie einen Gott, der in Wirklichkeit nur in den Köpfen der Menschen existiert, diese herrschend vereinnahmt und je nach Religion mehr oder weniger sein Unwesen treibt.

Wir sollten das mal realistisch betrachten und einschätzen was für Möglichkeiten es gibt, diese 500 Mrd. Jahre zu verbringen. Die Blubberblasen oder die göttlich unsichtbare Konstitution erlauben da nicht viel. Vielleicht im Kreise schwebend blubbern, beten, Chorale singen oder Schlager gemixt mit himmlischen Elektropop oder „Halleluja“ in einer endlos Schleife.
Diese Befindlichkeit kann man aber auch positiv sehen. Langzeitkreationisten wie die Zeugen Jehovas, könnten sich dann nicht mehr der Bildung und Wahrheit verweigern. Keine geistige Vergewaltigung mehr, nur noch Kosmische Evolution pur, ohne Schöpfkelle im Live-Unterricht. Die sich die erste Reihe erkauft haben, dürfen dann auch noch zur Belohnung hautnah, am allernächsten miterleben, wie das Schöpfertum, sich in kosmische Leere, besser in Quanten auflöst.

Ende Teil 1
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Re: Der Tod-ein freudiges Ereignis?

Beitragvon Kartoffelsuppe » So 23. Dez 2018, 23:27

Teil 2

Eine weitere Möglichkeit wäre ja der Voyeur. Jeder könnte von da oben aus alles betrachten. Stellen Sie sich doch mal vor, wie der verstorbene und verhasste Nachbar, der sie schon immer heimlich mit dem Fernglas beobachtet hat, nun endlich einmal ungehindert das volle Programm im Schlafzimmer genießen kann, oder diejenigen, die Homosexualität als pervers und krank ansehen, beobachten müssen, wie ihr geliebter Sohn es mit einem Kerl treibt. Oh je, Oh je wie würden die sich verhalten, wenn der Sohn mit seinem Mann dann da oben auch noch mit rumblubbert. Aber keine Angst, ihr allmächtiger, liebender und gerechter Gott lässt ja zu, dass sie ins Fegefeuer kommen. Soviel ist sicher, das wäre die mit Abstand größte und mannigfaltigste Peepshow aller Zeiten und es ist für jeden Geschmack etwas dabei, auch für die katholischen Kinderschänder Pfaffen. Und hier trifft pervers und krank nun wirklich zu. Und ekelerregend ist das auch noch, für die Kinder!

Schwatzen wäre ja auch noch eine Möglichkeit, denn an Schwätzern die andere sinnestrunken reden, mangelt es nun wirklich nicht, aber der Gesprächsstoff geht doch auch nicht mehr, als nur über einen Lebenszyklus hinaus. Und das sind dann schon die richtig guten Vielschwätzer. Diese werden dann nur noch von den politischen, den philosophischen und den parapsychischen übertroffen. Die bekommen nochmal und das locker, 80 Jahre schwätzend zusammen, wahrscheinlich noch mehr.

Noch einmal, 500 Milliarden Jahre und das sind ja nur die ersten von niemals endenden. Und da gibt es tatsächlich Menschen, die uns solch einen unsäglich zum Himmel schreienden Unsinn vom ewigen Leben einreden wollen und solche, die diesen Irrsinn auch noch glauben.

Da wäre ja noch die Wiedergeburt. Unter der Voraussetzung einer Seele oder ähnlichem, hat diese in der Ausführbarkeit, eigentlich die besten Chancen auf Glaubwürdigkeit. Wir schwirren, flattern und kreiseln da oben herum, bis wir wieder in einen neuen Körper schlüpfen. Aber das wirft die Frage auf, woher kommen denn überhaupt die erforderlichen Seelen, für die explosionsartig anwachsende Bevölkerungszahl. Sterben deswegen vermehrt andere Arten aus, damit die erforderlichen Seelen kompensiert werden können oder es ist eine Koproduktion mit dem Jehova, welcher sie aus seiner Schöpfkelle heraus holt, ähnlich wie ein Fakir seine Schlange aus dem Korb, nur viel schneller. Und da wäre auch schon die nächste Frage. Mit der lebensfähigen Erde, geht es eines Tages zu Ende. Was dann? Wir müssten Planetentechnisch gesehen umziehen. Nun gut, der Transport der Seelen wäre nicht das Problem, die flattern halt so viele Lichtjahre hinaus, bis sie einen geeigneten Planeten gefunden haben. Aber wie bringen wir die Körper dazu, den Seelen zeitnah und wohlbehalten zu folgen? Und da hilft auch keine Schöpfkelle!
Egal was auch immer. Mir treibt es den Angstschweiß auf die Stirn, wenn diese erhofften und einfältigen Phantastereien, auch nur im Ansatz zutreffen würden. Ich ziehe es lieber vor, dem Tod so zu begegnen, wie es uns natürliche und künstliche Hinweise und das unverfälscht, schon zu verstehen geben. Der Tod ist nichts weiter als der natürliche Abschluss des Lebens. Und das ist auch gut so, denn ohne Tod könnten wir nicht die Freuden des Lebens genießen, keine Kinder zeugen, denn es würde ganz einfach keine Evolution des Lebens stattfinden. Also nicht traurig sein oder durchdrehen, im Grunde genommen, ist er ja ein freudiges Ereignis, denn ohne diesen, würden wir nicht leben dürfen.
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Re: Der Tod-ein freudiges Ereignis?

Beitragvon onThePath » Mo 24. Dez 2018, 00:09

Ach wie rührend du die Bedeutung des Todes darstellst. Das sind alles Phantastereien eines Menschen, der sich seine eigene Welt schafft.
Im verzweifelten Versuch sie zu verstehen und den Sinn des Lebens.
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Re: Der Tod-ein freudiges Ereignis?

Beitragvon Habatom » Mo 24. Dez 2018, 11:16

Kartoffelsuppe hat geschrieben: in einer endlos Schleife.
Diese Befindlichkeit kann man aber auch positiv sehen. Langzeitkreationisten wie die Zeugen Jehovas, könnten sich dann nicht mehr der Bildung und Wahrheit verweigern. Keine geistige Vergewaltigung mehr, nur noch Kosmische Evolution pur, ohne Schöpfkelle im Live-Unterricht. Die sich die erste Reihe erkauft haben, dürfen dann auch noch zur Belohnung hautnah, am allernächsten miterleben, wie das Schöpfertum, sich in kosmische Leere, besser in Quanten auflöst.

Ende Teil 1



Tja - die Frage nach dem Ende der Unendlichkeit und die Frage nach dem: was ist Unendlichkeit...

und wer ist in dieser Zeit, nach dieser vergänglichen Welt, dann in der folgende Zeit noch dabei....

Und - wer vollzieht diese "Quantensprünge" - gleichsam der Energieabgabe einer Sonne, nachdem dort im Inneren eine Fusion zweier Wasserstoffatome stattgefunden hat, die sich nun durch das Innere der Sonne bewegen müssen, auf das sie von der Oberfläche der Sonne abgestrahlt werden können..... -
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Re: Der Tod-ein freudiges Ereignis?

Beitragvon Habatom » Mo 24. Dez 2018, 11:19

Kartoffelsuppe hat geschrieben:Teil 2

Eine weitere Möglichkeit wäre ja der Voyeur. - Aber keine Angst, ihr allmächtiger, liebender und gerechter Gott lässt ja zu, dass sie ins Fegefeuer kommen.


-

Mit der lebensfähigen Erde, geht es eines Tages zu Ende. Was dann?


Wir müssten Planetentechnisch gesehen umziehen. Nun gut, der Transport der Seelen wäre nicht das Problem, die flattern halt so viele Lichtjahre hinaus, bis sie einen geeigneten Planeten gefunden haben. Aber wie bringen wir die Körper dazu, den Seelen zeitnah und wohlbehalten zu folgen? Und da hilft auch keine Schöpfkelle!
Egal was auch immer. Mir treibt es den Angstschweiß auf die Stirn, wenn diese erhofften und einfältigen Phantastereien, auch nur im Ansatz zutreffen würden. Ich ziehe es lieber vor, dem Tod so zu begegnen, wie es uns natürliche und künstliche Hinweise und das unverfälscht, schon zu verstehen geben.

Der Tod ist nichts weiter als der natürliche Abschluss des Lebens.

Und das ist auch gut so, denn ohne Tod könnten wir nicht die Freuden des Lebens genießen, keine Kinder zeugen, denn es würde ganz einfach keine Evolution des Lebens stattfinden. Also nicht traurig sein oder durchdrehen, im Grunde genommen, ist er ja ein freudiges Ereignis, denn ohne diesen, würden wir nicht leben dürfen.



Begrüßen wir also den Tod? -? Als unweigerliches Ende aller, für uns gerade beschlossener gottloser Existenz?
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Re: Der Tod-ein freudiges Ereignis?

Beitragvon Habatom » Mo 24. Dez 2018, 11:20

onThePath hat geschrieben:Ach wie rührend du die Bedeutung des Todes darstellst. Das sind alles Phantastereien eines Menschen, der sich seine eigene Welt schafft.
Im verzweifelten Versuch sie zu verstehen und den Sinn des Lebens.
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Der Sinn des Lebens ... hmm... lass mich überlegen...


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Re: Der Tod-ein freudiges Ereignis?

Beitragvon lionne » Mo 24. Dez 2018, 12:12

Für mich persönlich ist der Tod kein "freudiges Ereignis", denn ich lebe (trotz allem) gerne noch ein bisschen weiter auf diesem Planeten! :D
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Re: Der Tod-ein freudiges Ereignis?

Beitragvon kingschild » Mo 24. Dez 2018, 13:05

Kartoffelsuppe hat geschrieben: Der Tod ist nichts weiter als der natürliche Abschluss des Lebens.


Hallo Kartoffelsuppe

Nur kurz zur Information. Wir sind ein Diskussionsforum und kein Forum wo man einfach seinen persönlichen Frust über das Christliche Konzept oder Religion, einfach mal missionarisch deponieren kann um sich dabei besser zu fühlen.

Darum mal konkret eine Frage, bist Du eigentlich an einer ernsthaften Diskussion interessiert zu den Punkten welche Du aufführst oder möchtest Du uns einfach mitteilen das Du glaubst, der Tod hätte das letzte Wort?

Wie du ja weisst haben die Menschen hier eine andere Meinung zu dem Thema, weil sie persönlich, den kennen lernen durften von dem Du im Moment glaubst er sei tot oder habe gar nie existiert.

Beim Christlichen Glauben und der Nachfolge Christi geht es um das Leben, wenn Du wirklich so zufrieden bist mit dem Tod wie Du hier zumindest den Anschein hinterlässt, was genau suchst Du in einem Forum wo über das Leben und Christus diskutiert wird?

Jeder darf hier seine Meinung posten aber sie sollte eben dann auch als Diskussionsgrundlage im Raum stehen und nicht nur als reine Naturwissenschaftliche Erklärung (Mission) über den Tod.

Darum meine Frage an Dich, bist Du interessiert mal zu hören, warum viele hier Glauben das der Tod nicht das letzte Wort hat und willst Dich mit diesen Menschen austauschen oder willst Du einfach Atheistische Gedanken abladen, welche uns Christen ja nicht neu sind?

Ich warte auf eine Antwort, sollte ich nichts hören von Dir, werde ich hier schliessen und eben auch löschen, weil reine Mission ist weder Sinn noch Zweck dieses Forum.

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Re: Der Tod-ein freudiges Ereignis?

Beitragvon Kartoffelsuppe » Do 27. Dez 2018, 23:25

An alle,
ich geb einen aus und zwar einen wo man noch 500 Milliarden Jahre davon spricht, sollte Euer gesamtes Wunschdenken, Eure Hoffnungen oder Phantastereien eintreten. Mal ganz ehrlich, ich muss zugeben, dass das eigentlich auch in meinem Sinne wäre, weiter zu leben. Aber es geht nun mal nicht, denn die Natur belohnt nicht und sie bestraft auch nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Und an kingschild, wenn Dir nichts weiter einfällt als hier zu schließen, dann bitte ich darum sofort zu schließen, denn das beweist nur, dass Dir nichts weiter einfällt.
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Re: Der Tod-ein freudiges Ereignis?

Beitragvon onThePath » Fr 28. Dez 2018, 00:23

Kartoffelsuppe,
Wenn du nach Wahrheit suchst, könntest du mehr finden und nicht immer wieder deine selbe Ratlosigkeit anstimmen.
Aber du bist nicht offen weil du keinerlei Hoffnung siehst und festgefahren bist in deinen Vorstellungen.

Lg, otp
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Re: Der Tod-ein freudiges Ereignis?

Beitragvon Habatom » Fr 28. Dez 2018, 09:28

Zum Thema und zur Eingangsfrage:

Der Tod - ein freudiges Ereignis?


Meine Antwort hierzu:

Für diejenigen, die in Christus sind ein Übergang vom Glauben zum Schauen.


Für die, die in ihrem Leben keinen Frieden mit ihrem Schöpfer, mit ihrem Gott, gefunden haben, die sich vielleicht als Zufallsprodukt einer Milliarden Jahre andauernden Evolution begreifen wollen, ein Schrecken. Ein Übergang in etwas Unbekanntes, worüber sie in ihrem Glauben nur spekulieren können.
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Re: Der Tod-ein freudiges Ereignis?

Beitragvon Kartoffelsuppe » Fr 28. Dez 2018, 09:42

An alle,
ich habe persönlich schon verschiedene Kulturen und Religionen längerfristig kennen gelernt und kann Euch versichern, wäret Ihr in einer anderen Gesellschaft, Kultur, Umgebung aufgewachsen, würdet Ihr Euch, mit genauso viel Beflissenheit und Kurzsichtigkeit, in einer anderen Religion verlaufen.
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Re: Der Tod-ein freudiges Ereignis?

Beitragvon Habatom » Fr 28. Dez 2018, 09:52

An "Kartoffelsuppe",

du magst deine Erfahrungen gemacht haben. Wie jeder hier von uns seine Erfahrungen macht. Am Ende zählen tut doch dann nur, ob man in dem was man glaubt zufrieden ist. Gemeinschaft mit Gleichgesinnten findet und sich dann gemeinsam des Lebens freuen kann.

In diesem Sinne wünsche ich dir Frieden für deine Seele zu finden.

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Re: Der Tod-ein freudiges Ereignis?

Beitragvon kingschild » Sa 29. Dez 2018, 21:14

Kartoffelsuppe hat geschrieben:An alle,
ich geb einen aus und zwar einen wo man noch 500 Milliarden Jahre davon spricht, sollte Euer gesamtes Wunschdenken, Eure Hoffnungen oder Phantastereien eintreten. Mal ganz ehrlich, ich muss zugeben, dass das eigentlich auch in meinem Sinne wäre, weiter zu leben. Aber es geht nun mal nicht, denn die Natur belohnt nicht und sie bestraft auch nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Und an kingschild, wenn Dir nichts weiter einfällt als hier zu schließen, dann bitte ich darum sofort zu schließen, denn das beweist nur, dass Dir nichts weiter einfällt.


Ich habe konkret eine Frage an Dich gerichtet:

Darum mal konkret eine Frage, bist Du eigentlich an einer ernsthaften Diskussion interessiert zu den Punkten welche Du aufführst oder möchtest Du uns einfach mitteilen das Du glaubst, der Tod hätte das letzte Wort?

Deine Antwort lässt darauf schliessen, das du sie entweder überlesen hast oder tatsächlich wirklich nicht an einer Diskussion interessiert bist.

Ja wenn es so bleibt, dann fällt mir wirklich nichts besseres ein als tatsächlich zu schliessen.

Es liegt also an Dir ob hier eine Diskussion stattfinden kann oder eben nicht.

God bless
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Re: Der Tod-ein freudiges Ereignis?

Beitragvon Helmuth » Mo 31. Dez 2018, 12:10

kingschild hat geschrieben:Ja wenn es so bleibt, dann fällt mir wirklich nichts besseres ein als tatsächlich zu schliessen.

Diesen Worten kann ich mich anschließen. Man kann aber auch die Gelgenheit ergreifen und darauf antworten wie wir als Christen den Tod sehen sollten, nämlich zum Zeugnis der anderen. Bitte, ich rede aber nur vom irdischen Tod und nicht von Leid, Schmerz und Siechtum, das möge man unterscheiden.

An meine Familie habe ich schon mehrfach und das ernsthaft den Appell gerichtet nach meinem Ableben keine Trauerfeier meinetwegen zu veranstalten. Stattdessen sollen alle in weiß kommen und meine Heimkehr feiern, am besten mit dem Gospel „When the Saints Go Marchin in“, so in der Art.

Ich wurde gefragt wir sie dann trauen sollen, denn das werden sie. Darauf habe ich gesagt, jeder in seiner Kammer und die Tränen nicht mir sondern Gott widmen, aber öffentlich wird nicht getrauert.

Mal sehen ob sie das umsetzen werden. Ich werde es erst erfahren, wenn wir dann wieder beieinander sind, wer halt zum Leben bestimmt wurde.
Herzliche Grüße
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