Wo lehrte Jesus tägliches Schriftenstudium?

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

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Wo lehrte Jesus tägliches Schriftenstudium?

Beitragvon John1955 » Fr 16. Feb 2018, 09:13

An alle Foris

Immer wieder wir tägliches Bibellesen als Selbstverständlichkeit für einen Christen angeordnet, vorausgesetzt.

Doch genaugenommen blieben doch die 1. Christen in der Lehre der Apostel, also hier ja wohl eher eines Jüngers Jesu Christi. Dieser empfahl, Busse zu tun und zur Vergebung der Sünden sich auf den Namen Jesus Christi taufen zu lassen.
Apostelgeschichte 2.37 Da sie aber das hörten, ging's ihnen durchs Herz, und fragten Petrus und die andern Apostel: Ihr Männer, was sollen wir tun? 38 Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. (39 Denn euer und eurer Kinder ist diese Verheißung und aller, die ferne sind, welche Gott, unser HERR, herzurufen wird. 40 Auch mit vielen anderen Worten bezeugte und ermahnte er: Lasset euch erretten aus diesem verkehrten Geschlecht! 41 Die nun sein Wort gern annahmen, ließen sich taufen; und wurden hinzugetan an dem Tage bei dreitausend Seelen. 42 Sie blieben aber beständig in der Apostel Lehre und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. 43 Es kam auch alle Seelen Furcht an, und geschahen viel Wunder und Zeichen durch die Apostel.


Zudem wurden ja seinerzeit Worte Gottes aus Christi Mund als Worte Gottes die sich von da an ausbreiteten erklärt.

) Das Wort Gottes aber wuchs und mehrte sich. Apostelgeschichte 12.24


Jesus sagte ja auch nicht dass Schriftenstudium selig mache, sondern sagte klar, dass selig seien, die das Wort Gottes hören.

Er aber sprach: Ja, selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren. Lukas 11.28


Mir ist schon seit langer Zeit aufgefallen, dass egal ob Predigten in Freikirchen oder in der Landeskirche, Worte Gottes aus Christi Mund kamen nie zum Zuge, was wohl mitnichten im Sinne unseres Herrn und Meisters Jesus Christus ist. Oft wurde aber gar lautstark darauf hingewiesen ja nicht das tägliche Bibelstudium zu vernachlässigen.

Jesus verwies eigentlich immer auf das Bleiben an SEINEM WORT, SEINER LEHRE. Deshalb sollte doch schon mehr darauf hingewiesen werden, wennschon Bibelstudium, dann prioritär dort, wo Jesus Christus lehrt, was für Christen wichtig und richtig ist. Jesus wünschte sich doch Nachfolger und Befolger seiner Lehren und keine Schriftengelehrten-Nachfolger, bin ich überzeugt.

Also mir persönlich hat es sehr geholfen, mich eine Zeit lang nurmehr - dafür aber intensiv- mit den Evangelien und auch der Apostelgeschichte zu beschäftigen.

Wie ist es mit euch? Ich fand jedenfalls keine Stelle, in welcher Jesus oder seine Jünger auf ein intensives Schriftenstudium also absolutes MUSS hinwiesen, es kursierten ja Jesus Lehren, wie man unschwer in den Briefen Paulus erkennen kann. Er gab weitgehend weiter, was ihm aufgetragen wurde, ebenso Petrus und Johannes, was der Herr Jesus sie gelehrt und zur Weiterverbreitung aufgetragen hatte.

Danke für eure Antworten und Gruss John
John1955
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Re: Wo lehrte Jesus tägliches Schriftenstudium?

Beitragvon Thea » Fr 16. Feb 2018, 11:07

Hallo John,
mir ist eine solche Stelle auch nicht bekannt. Es würde mich auch wundern, wenn es die gäbe, denn das Jesus Glauben als etwas sehr "Tätiges", auf den Nächsten bzw. den Mitmenschen bezogenes interpretiert und gelehrt hat, scheint mir eindeutig. Glauben mit Händen und Füßen und Herz (und ein bisschen auch mit dem Kopf), nicht nur mit dem Intellekt und dem Verstand, so verstehe ich seine Botschaft. "Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst" als das höchste Gebot gibt da ja einen recht eindeutigen Pfad vor, oder? Und immer wieder gibt es doch Gleichnisse, wo Jesus spitzfindige Auseinandersetzungen mit Schriftgelehrten mit unnachahmlichem Geschick auf das reale Leben und das konkrete Verhalten des Einzelnen zurückführt, egal wie groß und genau die Bibelkenntnisse, egal wie spitzfindig die theologische Diskussion - das Verhalten im realen Leben gegenüber den Mitmenschen wird in den Mittelpunkt gerückt. Und meines Erachtens gibt es das Bild vom "Glauben mit dem Füßen" (im Sinne eines Losgehens im realen Leben, eines Aufbruchs, wenn Gott ruft) auch im Alten Testament schon an mehreren Stellen......
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Re: Wo lehrte Jesus tägliches Schriftenstudium?

Beitragvon Mariette M. » Fr 16. Feb 2018, 19:02

John1955 hat geschrieben:
Also mir persönlich hat es sehr geholfen, mich eine Zeit lang nurmehr - dafür aber intensiv- mit den Evangelien und auch der Apostelgeschichte zu beschäftigen.

Mir ging/geht es genauso. Irgendwann habe ich aus meiner Bibel alle Worte Jesu in ein extra Heft geschrieben, um nah an seiner Lehre zu sein.
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Wo lehrte Jesus tägliches Schriftenstudium?

Beitragvon Mariette M. » Fr 16. Feb 2018, 19:03

Thea hat geschrieben: Und immer wieder gibt es doch Gleichnisse, wo Jesus spitzfindige Auseinandersetzungen mit Schriftgelehrten mit unnachahmlichem Geschick auf das reale Leben und das konkrete Verhalten des Einzelnen zurückführt, egal wie groß und genau die Bibelkenntnisse, egal wie spitzfindig die theologische Diskussion - das Verhalten im realen Leben gegenüber den Mitmenschen wird in den Mittelpunkt gerückt.

Ja, da bin ich auch ganz bei -Dir. Glaube ist Tun, Leben, nicht Wissen oder FürWahrHalten.
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Re: Wo lehrte Jesus tägliches Schriftenstudium?

Beitragvon Nudeleintopf » Fr 16. Feb 2018, 20:24

Woher wollen Sie wissen, dass er überhaupt etwas gelehrt hat. Es gibt keinen einzigen zeitgenössischen Historiker der dies bestätigen kann.
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Re: Wo lehrte Jesus tägliches Schriftenstudium?

Beitragvon Reginald 32 » Mo 19. Feb 2018, 11:33

Nudeleintopf, dass Jesus eine historische Person ist, ist durch hinreichende Zeugnisse seiner Zeitgenossen bewiesen. Wer sich aber wie Du seinen Kopf mit Deschner (ich habe einige Bücher von ihm) und Nietsche vollstopft, von dem kann man nichts Anderes erwarten als ein Ende, wie es Nietzsche eben hatte: Große Worte - nichts dahinter.

Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Wo lehrte Jesus tägliches Schriftenstudium?

Beitragvon kingschild » Mo 19. Feb 2018, 12:42

Nudeleintopf hat geschrieben:Woher wollen Sie wissen, dass er überhaupt etwas gelehrt hat. Es gibt keinen einzigen zeitgenössischen Historiker der dies bestätigen kann.


Joh 15:26 Wenn aber der Beistand kommen wird, welchen ich euch vom Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, so wird der von mir zeugen;

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Re: Wo lehrte Jesus tägliches Schriftenstudium?

Beitragvon Helmuth » Mo 19. Feb 2018, 13:51

John1955 hat geschrieben:Danke für eure Antworten und Gruss John

Ich habe aus deinem ersten Post nicht wirklich eine Frage herausgelesen, ich meine eine konkrete. Aber was ich dazu denke kann ich gerne beitragen.

Themenfrage "Wo lehrte Jesus tägliches Schriftstudium?"

Weiß ich nicht, einfache Antwort. Was ich aber zu wissen meine ist, dass er klar lesen und schreiben konnte, und zwar hebräisch. In einer Synagoge las er aus der Rolle Jesaja vor und erklärte die Schriftstalle als vor ihren Augen erfüllt.

Ergo, er muss Lesen und Schreiben wo gelernt haben. Allgemeine jüdische Erziehung ist und war, den Kinder im Alter von 5 - 13 die Thora beizubringen. Wie kann ich nicht genau sagen, ob durch Eltern, mit Lehrern, oder ob dafür z.B. die Synagoge als Schule deinte. Das kann ich mir aber vorstellen.

Und die Begabten gingen zu anerkannte Lehrern. Wie wir von Paulus wissen, war er ein Gamaliel-Schüler. Dass er vn je her begabt war, dürfte klar sein.

Daher gehe ich davon aus, dass auch Jesus in der Art gelernt hatte. Ob von Josef, dem Adoptivvater oder durch andere wissen wir nicht. Aber als 12-Jähriger stellte er beim jährlichen Gang zum Tempel dort Fragen, über die sogar Gelehrte erstaunt waren. Ich gehe also davon aus, dass er sich dem regelmäßigen Studium des gesamten Tanach hingab.

Erst in den letzten 3 Jahren seines Erdenlebens, und damit des eigentlichen Dienstes denke ich war kein weiteres Studium mehr notwendig, als er hier zu 100% nur mehr noch auf die Stimme des Heiligen Geistes hörte. Daher lesen wir hier auch nichts über Bibelstudium. Er hatte es in diesem Alter einfach schon drauf. Und nun lehrte ihn der Vater selbst, und gab das direkt an die Jünger weiter.

Wenn man z.B. die Begenbenheit mit der Smariterin am Jakobsbrunnen hernimmt, und er ihr sagte, er gäbe ihr lebendiges Wasser weiß er das aus Jesaja. Und dass er ihr sagte, dass sie 5 Männer hatte, das steht wo? Nirgendwo, es war ein Wort der Erkenntnis, das er exakt in diese Situation durch den HG erhalten hatte.

Woher er die Weisheit hatte, seine Gleichnisse zu predigen, nun ich denk da kann es nur eine Antwort geben: Gott inspirierte ihn hier direkt oder er hielt es während seiner zahlreichen Gebetsnächte. Wie auch immer, es kam von Gott, dem Vater.

Es wird aber zurecht daruf hingewiesen, sich dem Studium der Schrift zu widmen bevor man dienen kann. Zuerst muss man darin gelehrt und ausgebildet werden. Erst dann kann man dienen. Es gibt ein Sprichwort: Kein Meister fällt vom Himmel, selbst für Jesus galt das meiner Meinung nach.
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Re: Wo lehrte Jesus tägliches Schriftenstudium?

Beitragvon kingschild » Mo 19. Feb 2018, 14:05

John1955 hat geschrieben:.
Jesus verwies eigentlich immer auf das Bleiben an SEINEM WORT, SEINER LEHRE. Deshalb sollte doch schon mehr darauf hingewiesen werden, wennschon Bibelstudium, dann prioritär dort, wo Jesus Christus lehrt, was für Christen wichtig und richtig ist. Jesus wünschte sich doch Nachfolger und Befolger seiner Lehren und keine Schriftengelehrten-Nachfolger, bin ich überzeugt.


Hallo John

Wir Menschen vergessen oft sehr schnell, selbst wenn uns das Wort eben tief in unsere Herzen geschrieben wurde ist es zumindest hilfreich eben für die Nachfolge des öfteren auch wieder das Wort Gottes zu lesen und darüber nach zu sinnen. Jesus hat kein Gesetz gemacht und ich habe noch nie eine Kirche gesehen die daraus ein Gesetz macht.

Viele Menschen aber erkennen wie heilsam es ist, treu beim Wort zu bleiben und wie eben Gott auch täglich durch sein Wort zu uns spricht.

Wir lesen auch von Jesus:

Lu 19:47 Und er lehrte täglich im Tempel;

Das heisst seine Nachfolger Jünger und Zuhörer wurden dort täglich mit dem Wort Gottes konfrontiert. Im Tempel war es üblich das die Schriften gelesen wurde und man sich eben immer wieder daran erinnerte, sich damit auseinander setzte, sie in seinen Tagesablauf einfliessen liess, Erkenntnisse daraus zog.

Die Menschen im AT haben so schnell vergessen. Die grössten Wunder erlebten Sie und kurz darauf nahmen sie es mit der Treue wieder nicht mehr ernst oder gar nicht ernst.

Klar wir NT Christen haben den Heiligen Geist der uns ermahnt, der uns führt und der uns leitet aber wie sieht es bei uns aus? Sind wir wirklich immer treu im Wort unterwegs, wissen wir es wirklich immer eins zu eins wie es dort eben stand, nehmen wir uns die Vorbilder auch des AT zu Herzen und vergessen nicht?

So kann eben auch die Erinnerung in der Predigt eben ein Weckruf sein, in dieser treuen Haltung sich zu bewegen und ja das Wort eben nicht nur zu hören, sondern eben treu zu bewahren.

Steht nicht auch im Sendschreiben das die Gemeinde die erste Liebe vergessen hat? Wenn es also sein kann, das sogar Neu Testament Christen die erste Liebe vergessen trotz des Heiligen Geistes, wie viel mehr können sie da andere Details vergessen, wenn sie das was sie erhalten haben, nicht bewahren?

Wenn das Wort sagt selig ist auch das bewahren, können wir durchaus auch Ermahnung erhalten, dies eben zu tun. Wir alle kennen die Hektik der Zeit, die Dinge wo uns der Feind abhalten möchte vom Wesentlichen und so ist eine Tägliche Rückbesinnung auf das Wort sicher nicht als Gesetz zu verstehen aber als guter Ratschlag, in der Treue zu bleiben auch beim lesen der Worte Gottes.

Wenn die Apostel dieses Wort täglich hörten, durch Lesung und Auslegung und die Begleitung aller Wunder und am Ende wieder von Jesus ermahnt wurden, weil sie alles vergessen hatten? Sind wir da weiter als die Apostel? Ich kann nur von mir sagen, mir schadet es nicht ab und zu an Wesentliche Dinge erinnert zu werden.

Wenn ich die Briefe lese, welche Paulus und Petrus oft zur Ermahnung geschrieben haben an die Gemeinden, so zeugt dies auch davon das auch die Gemeindenmitglieder oft schnell im hören waren aber auch wieder schnell im vergessen. ;)

Tägliches Studium ist nicht ein Gesetz aber gegen das Menschliche lau werden, schadet es nicht wenn man öfters daran erinnert wird. Wie sagte ja Jesus mal so schön:

Mt 4:4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: « Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht. »

Schön ist es sicher wenn diese Wort fest im Herz verankert ist durch den Geist Gottes aber eine Tägliche Lesung, wird ja in diesem Sinne sicher nicht ein contra Produktive Wirkung haben.

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Re: Wo lehrte Jesus tägliches Schriftenstudium?

Beitragvon Lepitoptera » Mo 19. Feb 2018, 18:36

Ich glaube, dass es ein Bedürfnis sein sollte das Wort Gottes zu studieren (ein Wunsch, ein Verlangen) und sicher kein Müssen (Gesetz). Wenn ich die Bibel lesen MUSS, habe ich keinen Bock dazu und nehme vermutlich aus dem Inhalt wenig mit. Wenn ich das Bedüfnis habe die Bibel lesen zu WOLLEN, dann erfreue ich mich beim Lesen an der Bibel und darf erkennen, wie ich immer mehr und mehr plötzlich etwas verstehen darf, was ich früher noch nicht verstanden habe. Alles, was mit MÜSSEN zu tun hat, empfinde ich als Gesetzlichkeit. Übrigens auch was den Zehnten betrifft. Wenn mir jemand sagt, ich MÜSSTE den Zehnten geben, sage ich klar nein. Denn laut NT stehe ich nicht mehr unter dem Gesetz, sondern unter der Herrschaft Jesu. Ich gebe sehr gerne den Zehnten, aber nicht aus Gesetzlichkeit, sondern weil es mein Herz möchte und so macht es Freude. Und ich denke, dass es bei allem so sein sollte. So macht es nämlich Freude Christ zu sein und wird nicht zu irgend einer gesetzlichen "Pflichtübung"...

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Re: Wo lehrte Jesus tägliches Schriftenstudium?

Beitragvon Mariette M. » Mo 19. Feb 2018, 19:47

Helmuth hat geschrieben:Daher gehe ich davon aus, dass auch Jesus in der Art gelernt hatte. Ob von Josef, dem Adoptivvater oder durch andere wissen wir nicht. Aber als 12-Jähriger stellte er beim jährlichen Gang zum Tempel dort Fragen, über die sogar Gelehrte erstaunt waren. Ich gehe also davon aus, dass er sich dem regelmäßigen Studium des gesamten Tanach hingab.

Ein hochgelehrter und schriftgewandter Zimmermann also? Mt 13,55

Helmuth hat geschrieben:Woher er die Weisheit hatte, seine Gleichnisse zu predigen, nun ich denk da kann es nur eine Antwort geben: Gott inspirierte ihn hier direkt oder er hielt es während seiner zahlreichen Gebetsnächte. Wie auch immer, es kam von Gott, dem Vater.

Nein, die Antwort auf die Frage, woher Jesus die Weisheit hatte... als 12Jähriger, am Jakobsbrunnen, in den Gleichnissen und überall sonst, ist: Jesus ist wahrer Mensch UND WAHRER GOTT.

PS: Was natürlich nicht gegen Bibellesen spricht. Aber als Studienobjekt taugt die Schrift wenig, wenn das Gelernte nicht umgesetzt wird im Leben!
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Re: Wo lehrte Jesus tägliches Schriftenstudium?

Beitragvon Helmuth » Mo 19. Feb 2018, 20:03

Mariette M. hat geschrieben:Ein hochgelehrter und schriftgewandter Zimmermann also? Mt 13,55

In der Tat. Lukas berichtet in Kap. 2, dass Jesus bereits mit 12 Jahren erstaunlich gelehrt war und danach an Gunst und Weisheit noch weiter zunahm. In diesen Jahren lehrte Jesus aber nicht, er lernte! Wie jeder andere Mensch auch, dem Gott wohlgesonnen ist.

Aus Mt.13.55 erfahren wir, dass man wegen seiner einfachen irdischen Herkunft Anstoß an ihm genommen hatte. Nichts Neues unter der Sonne.

Mariette M. hat geschrieben:Aber als Studienobjekt taugt die Schrift wenig, wenn das Gelernte nicht umgesetzt wird im Leben!

Auch das lehrt die Schrift. :]
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Re: Wo lehrte Jesus tägliches Schriftenstudium?

Beitragvon John1955 » Di 27. Feb 2018, 09:51

Thea hat geschrieben:Hallo John,
mir ist eine solche Stelle auch nicht bekannt. Es würde mich auch wundern, wenn es die gäbe, denn das Jesus Glauben als etwas sehr "Tätiges", auf den Nächsten bzw. den Mitmenschen bezogenes interpretiert und gelehrt hat, scheint mir eindeutig. Glauben mit Händen und Füßen und Herz (und ein bisschen auch mit dem Kopf), nicht nur mit dem Intellekt und dem Verstand, so verstehe ich seine Botschaft. "Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst" als das höchste Gebot gibt da ja einen recht eindeutigen Pfad vor, oder? Und immer wieder gibt es doch Gleichnisse, wo Jesus spitzfindige Auseinandersetzungen mit Schriftgelehrten mit unnachahmlichem Geschick auf das reale Leben und das konkrete Verhalten des Einzelnen zurückführt, egal wie groß und genau die Bibelkenntnisse, egal wie spitzfindig die theologische Diskussion - das Verhalten im realen Leben gegenüber den Mitmenschen wird in den Mittelpunkt gerückt. Und meines Erachtens gibt es das Bild vom "Glauben mit dem Füßen" (im Sinne eines Losgehens im realen Leben, eines Aufbruchs, wenn Gott ruft) auch im Alten Testament schon an mehreren Stellen......
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Hallo Thea, danke für diese Worte. Die Jünger und Apostel lehrten ja Jesus Christus Worte überall, wo sie hingingen und wer ihnen glaubte, wie sie selber Jesus zuvor, spürte die segensreiche Auswirkung auf ihr Leben. In der 1. Gemeinde zeigte sich die gelebte Liebe/Nächstenliebe darin, dass wer zuviel hat dies verkaufte, um denen, die zuwenig hatten zu geben, was sie benötigten.

Auch weder die Jünger noch die Apostel hielten die Zuhörer an, sich jedwelchem Schriftenstudium zu widmen, sondern sie lehrten im Sinne Jesus Christus, was zu wissen segensreich für sie war.

Gruss John
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Re: Wo lehrte Jesus tägliches Schriftenstudium?

Beitragvon John1955 » Di 27. Feb 2018, 10:13

Mariette M. hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:
Also mir persönlich hat es sehr geholfen, mich eine Zeit lang nurmehr - dafür aber intensiv- mit den Evangelien und auch der Apostelgeschichte zu beschäftigen.

Mir ging/geht es genauso. Irgendwann habe ich aus meiner Bibel alle Worte Jesu in ein extra Heft geschrieben, um nah an seiner Lehre zu sein.


Hallo Marietta M.

Das tat ich genauso. Und dadurch lernte ich den Vater im Himmel natürlich immer besser kennen. Wer Jesus Christus im Handeln "beobachtet", und ihm zuhört, seine Worte in Kopf und Herz aufnimmt, erkennt den, der ihn gesandt hat.

Bei der Verklärung sagte ja die Stimme aus dem Himmel, also der Vater Jesu, auf IHN sollt ihr hören; wie dieselbe Stimme schon bei der Taufe Jesu im Jordan sagte: Dies ist mein Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe.

Von da an sah ich auch die Umsetzung Jesus Missionsauftrag nach Kreuzigung und Auferstehung mit andern Augen, wenn ich mit der Apostelgeschichte weiterfuhr klarer als zuvor. Jesus gebot ja, weiterzulehren, was sie von ihm lernten und kein tägliches Schriftenstudium irgendwelcher Bücher darin. Jesus Worte galten ja als Worte Gottes, Jesus als fleischgewordenes Wort Gottes, dass sich von da an ausbreitete.

Das Wort Gottes aber wuchs und mehrte sich. Apostelgeschichte 12.24


Und ich fragte mich immer mehr, warum denn die Schriftgelehrten so auch Pharisäer wie dereinst Paulus sich dermassen anstrengten, das Lehren im Namen Jesus strikte zu verbieten und gefangen zu nehmen, gar zu steinigen wer sich nicht daran hielt. Beispiele hierfür sind ja wohl bekannt.

Gruss John
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Re: Wo lehrte Jesus tägliches Schriftenstudium?

Beitragvon John1955 » Di 27. Feb 2018, 10:43

kingschild hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:.
Jesus verwies eigentlich immer auf das Bleiben an SEINEM WORT, SEINER LEHRE. Deshalb sollte doch schon mehr darauf hingewiesen werden, wennschon Bibelstudium, dann prioritär dort, wo Jesus Christus lehrt, was für Christen wichtig und richtig ist. Jesus wünschte sich doch Nachfolger und Befolger seiner Lehren und keine Schriftengelehrten-Nachfolger, bin ich überzeugt.


Hallo John

Wir Menschen vergessen oft sehr schnell, selbst wenn uns das Wort eben tief in unsere Herzen geschrieben wurde ist es zumindest hilfreich eben für die Nachfolge des öfteren auch wieder das Wort Gottes zu lesen und darüber nach zu sinnen. Jesus hat kein Gesetz gemacht und ich habe noch nie eine Kirche gesehen die daraus ein Gesetz macht.

Viele Menschen aber erkennen wie heilsam es ist, treu beim Wort zu bleiben und wie eben Gott auch täglich durch sein Wort zu uns spricht.

Wir lesen auch von Jesus:

Lu 19:47 Und er lehrte täglich im Tempel;

Das heisst seine Nachfolger Jünger und Zuhörer wurden dort täglich mit dem Wort Gottes konfrontiert. Im Tempel war es üblich das die Schriften gelesen wurde und man sich eben immer wieder daran erinnerte, sich damit auseinander setzte, sie in seinen Tagesablauf einfliessen liess, Erkenntnisse daraus zog.

Die Menschen im AT haben so schnell vergessen. Die grössten Wunder erlebten Sie und kurz darauf nahmen sie es mit der Treue wieder nicht mehr ernst oder gar nicht ernst.

Klar wir NT Christen haben den Heiligen Geist der uns ermahnt, der uns führt und der uns leitet aber wie sieht es bei uns aus? Sind wir wirklich immer treu im Wort unterwegs, wissen wir es wirklich immer eins zu eins wie es dort eben stand, nehmen wir uns die Vorbilder auch des AT zu Herzen und vergessen nicht?

So kann eben auch die Erinnerung in der Predigt eben ein Weckruf sein, in dieser treuen Haltung sich zu bewegen und ja das Wort eben nicht nur zu hören, sondern eben treu zu bewahren.

Steht nicht auch im Sendschreiben das die Gemeinde die erste Liebe vergessen hat? Wenn es also sein kann, das sogar Neu Testament Christen die erste Liebe vergessen trotz des Heiligen Geistes, wie viel mehr können sie da andere Details vergessen, wenn sie das was sie erhalten haben, nicht bewahren?

Wenn das Wort sagt selig ist auch das bewahren, können wir durchaus auch Ermahnung erhalten, dies eben zu tun. Wir alle kennen die Hektik der Zeit, die Dinge wo uns der Feind abhalten möchte vom Wesentlichen und so ist eine Tägliche Rückbesinnung auf das Wort sicher nicht als Gesetz zu verstehen aber als guter Ratschlag, in der Treue zu bleiben auch beim lesen der Worte Gottes.

Wenn die Apostel dieses Wort täglich hörten, durch Lesung und Auslegung und die Begleitung aller Wunder und am Ende wieder von Jesus ermahnt wurden, weil sie alles vergessen hatten? Sind wir da weiter als die Apostel? Ich kann nur von mir sagen, mir schadet es nicht ab und zu an Wesentliche Dinge erinnert zu werden.

Wenn ich die Briefe lese, welche Paulus und Petrus oft zur Ermahnung geschrieben haben an die Gemeinden, so zeugt dies auch davon das auch die Gemeindenmitglieder oft schnell im hören waren aber auch wieder schnell im vergessen. ;)

Tägliches Studium ist nicht ein Gesetz aber gegen das Menschliche lau werden, schadet es nicht wenn man öfters daran erinnert wird. Wie sagte ja Jesus mal so schön:

Mt 4:4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: « Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht. »

Schön ist es sicher wenn diese Wort fest im Herz verankert ist durch den Geist Gottes aber eine Tägliche Lesung, wird ja in diesem Sinne sicher nicht ein contra Produktive Wirkung haben.

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Hallo Kingschild

auch Dir danke für Deine Ausführungen. Die Jünger und Apostel, also insbesondere die Jünger wahren ja keine Schriftgelehrten. Sie lehrten nachweislich weiter, was Jesus Christus ihnen während seiner ca. 3-jährigen Tätigkeit beigebracht hat.

Der Heilige Geist, den Jesus ja all seinen Getreuen verheissen hatte, half ihnen dabei an den Worten Gottes aus Christi Mund dranzubleiben und sie im Sinne des Herrn Jesus weiterzugeben.

Auch sie lasen nicht stets in irgendwelchen Schriften, verteilten auch Keine, wäre ja zu jener Zeit auch unmöglich gewesen, gab es ja meines Wissens keine Buchdruckmaschinen, und natürlich keine Kopiermaschinen ;-)

Jesus lehrte in den Synagogen, was Gott in ihm ihn reden liess und wirkte Wunder, die ihm durch die göttliche Kraft in ihm ermöglicht wurden. Petrus predigte ja, dass Jesus all die Wunder tun konnte, weil Gott mit ihm war.(Petrus selber spürte diese Kraft auch.

Sicherlich soll jeder selber bestimmen, wie viel Bibelstudium ihm wichtig und richtig erscheint. Doch mir ist in meinem Umfeld aufgefallen, dass mittels jeweiligen Bibelleseplan -gerade bei Frischbekehrten- die segensreichen, heilsamen Lehren Jesus Christus über Gott und seinen Willen, die Verheissung bei getreuer Nachfolge, seinem Evangelium vom Reich Gottes durch Abkehr der damaligen Sünder vom Sündigen, kaum bis gar keine Aufmerksamkeit zukommt. Das ist dann ja aus meiner Sicht klar kontraproduktiv.

Paulus bemerkte ja, dass der Buchstabe töten kann, aber der Geist belebt. Jesus machte ja die Jünger darauf aufmerksam, dass sie durch die Sendung des Hl.Geistes stets daran erinnert würden, was Jesus sie lehrte und ihnen auftrug weiterzulehren. ( der Hl. Geist also eine Art effiziente persönliche Hörbibel, in jeder Situation die richtigen Worte in sich hören lassend ;-) )

Gruss John
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Re: Wo lehrte Jesus tägliches Schriftenstudium?

Beitragvon kingschild » Di 27. Feb 2018, 13:56

John1955 hat geschrieben:Hallo Kingschild

auch Dir danke für Deine Ausführungen. Die Jünger und Apostel, also insbesondere die Jünger wahren ja keine Schriftgelehrten. Sie lehrten nachweislich weiter, was Jesus Christus ihnen während seiner ca. 3-jährigen Tätigkeit beigebracht hat.

Der Heilige Geist, den Jesus ja all seinen Getreuen verheissen hatte, half ihnen dabei an den Worten Gottes aus Christi Mund dranzubleiben und sie im Sinne des Herrn Jesus weiterzugeben.


Gern geschehen John1955

Weisst Du ich sehe die Jünger schon als Schriftgelehrte, weil wenn Jesus eben täglich im Tempel lehrte, waren sie ja täglich mit den Schriften konfrontiert und eben darüber hinaus noch mit der Praxis. Ich könnte mir vorstellen das diese 3 Jahre eben eine sehr intensive Zeit waren. Von daher jeden Tag ein paar Minuten Studium der Schriften kann nur helfen.

Zudem wussten ja die Jünger auch schon vorher etwas über die Schriften, weil es ja üblich war das man zumindest am Sabbath eben die Synagoge besuchte. Sonst hätten sie gar nichts über den Messias gewusst und wir lesen ja unter anderm auch das sie etwas über die Schriften wussten:

Joh 1:41 Dieser findet zuerst seinen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden (das heißt übersetzt: den Gesalbten).

Paulus der dann später zur Nachfolge kam dort können wir davon ausgehen das er ein tiefes Schriftstudium hinter sich hatte.


Auch sie lasen nicht stets in irgendwelchen Schriften, verteilten auch Keine, wäre ja zu jener Zeit auch unmöglich gewesen, gab es ja meines Wissens keine Buchdruckmaschinen, und natürlich keine Kopiermaschinen ;-)

Jesus lehrte in den Synagogen, was Gott in ihm ihn reden liess und wirkte Wunder, die ihm durch die göttliche Kraft in ihm ermöglicht wurden. Petrus predigte ja, dass Jesus all die Wunder tun konnte, weil Gott mit ihm war.(Petrus selber spürte diese Kraft auch.


Ja sicher sie verteilten keine Schriften aber eben eine Predigt in der Synagoge, wurde immer anhand der Schriften geprüft. Von Jesus heisst es ja er legte Ihnen die Schriften aus, das heisst er musste Bezug nehmen auf diese Schriften und seine Auslegungen wurde sowohl vom Volk wie auch von den Schriftgelehrten klar anhand der Schriften geprüft. Dort konnte er keine Predigt halten welche eben keinen Bezug nahm zu diesen Schriften, wo die Juden der damaligen Zeit schon eben einen treuen Umgang mit diesen Schriften hatten. Die Missionsreisen der Paulus weisen auch immer auf das hin.

Sie konnnten die Schriften nur in der Synagoge lesen und wie es mit Abschriften aussah und Auszügen weiss ich nicht ganz genau aber gewisse Auszüge über das Gesetz waren klar auch auf die Lederriemen als Tägliche Erinnerung eingraviert und somit mit den Gläubigen in Ihren Häusern.

Von daher Jesus sprach durch den Heiligen Geist aber eben da waren unzählige Menschen da, welche eben auch genau prüften was erzählt er da und da wurde immer wieder die Schriften durchforst, wie es eben damals auch üblich war.


Sicherlich soll jeder selber bestimmen, wie viel Bibelstudium ihm wichtig und richtig erscheint. Doch mir ist in meinem Umfeld aufgefallen, dass mittels jeweiligen Bibelleseplan -gerade bei Frischbekehrten- die segensreichen, heilsamen Lehren Jesus Christus über Gott und seinen Willen, die Verheissung bei getreuer Nachfolge, seinem Evangelium vom Reich Gottes durch Abkehr der damaligen Sünder vom Sündigen, kaum bis gar keine Aufmerksamkeit zukommt. Das ist dann ja aus meiner Sicht klar kontraproduktiv.


Das kann ich nicht beurteilen, weil ich zum Beispiel mich sehr wenig an feste Bibellesepläne hielt und trotzdem immer wieder durch den Geist auf die Schriften hingewiesen wurde. Wichtig ist einfach die Führung sicher vom Geist aber eben das man immer wieder die Schriften auftut und liest und ich denke ja da braucht nicht jeder Mensch dasselbe. Für den einen ist ein Leseplan vielleicht hilfreich als Erinnerung und Struktur, der andere kommt auch ohne gut zurecht. Wichtig ist ja das das was einem der Geist lehrt auch durch die Schriften eben bestätigt, gestützt und gefestigt wird. Weil der eigene Geist eben auch wirkt, ist es auch bei Baby Christen wichtig das sie gut lernen, eigener Geist und Geist Gottes zu unterscheiden und dafür hilft eben auch Treue im Schriftstudium.

Was ja die Schrift auch bezeugt:

Mat. 28.19 Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes
20 und sie halten lehret alles, was ich euch befohlen habe.

Paulus bemerkte ja, dass der Buchstabe töten kann, aber der Geist belebt. Jesus machte ja die Jünger darauf aufmerksam, dass sie durch die Sendung des Hl.Geistes stets daran erinnert würden, was Jesus siWie lehrte und ihnen auftrug weiterzulehren. ( der Hl. Geist also eine Art effiziente persönliche Hörbibel, in jeder Situation die richtigen Worte in sich hören lassend ;-) )


Sicher und wenn man in der Freiheit des Geistes sich zum Studium führen lässt, so macht es auch mehr Freude, weil eben die Erkenntnis nachhaltiger ist. Zu hören wie der Geist führt, jeden Tag ist sicher das hilfreichste aber weil wir wissen, das da auch komische Lehren daraus entstehen können, wenn der eigene Geist von der Schrift wegdriftet, schadet es nicht die Bibel auch treu immer wieder hervor zu nehmen.

Ich fragte mal Jesus wie kann ich wissen wenn ich höre, er antwortete mir: Damit du sicher bist, gibt es immer die Schrift zum nachlesen. Dort wirst Du sehen ob das was ich Dir sage, eins ist, mit dem was geschrieben steht.

Doppeltes Wort ist gerade dort wo die Bibel eben heute in Schriftform da ist etwas das das Fundament vertieft und vom abschweifen bewahrt. Gerade wenn wir sehen wie viele falsche Christusse und Propheten heute schon auf dieser Welt herumrennen und Geistlichen Müll erzählen. Wenn ein so "Galöri" kommt, sagt mir der Geist meist schon von Anfang an auf den musst Du nicht hören, weil das Wort ist ja in mir durch Christus, dann nehme ich aber die Bibel hervor und schaue habe ich richtig gehört oder ist es daran Busse zu tun für mich.

God bless
Kingschild
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