Evolution oder Schöpfung

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

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Evolution oder Schöpfung

Beitragvon Nudeleintopf » Fr 6. Okt 2017, 19:15

Der „Schöpfer" oder „Erschaffer“ ist eine kreationistische Fiktion menschlicher Gehirne, für die wissenschaftliche Erkenntnis zu komplex ist, und die daher simple Erklärungen "für alles und jedes" ad hoc bevorzugen. Glauben statt Denken! Ein zutreffendes Beispiel dafür sind die Langzeitkreationisten wie die Zeugen Jehovas, die ständig in dressurartiger Manier, wie vernetzte Marionetten, ihr Schöpfergesabber zum Besten geben.

Derartige Vorstellungen gehen mitunter sogar so weit zu behaupten, der "Schöpfer" habe alles was die Evolution untermauert, selbst eingebracht, um "unseren Glauben auf die Probe zu stellen", bzw. „uns zu prüfen“. Also am Bsp. der Fundstücke, hat er persönlich mit seiner Schöpfkelle, weltweit jedes einzelne Fundstück in der dafür richtigen Sedimentschicht eingebuddelt, genauso wie er bei jeder schwangeren Frau ein evolutionäres Überbleibsel in die Gebärmutter ein geschöpft hat. Nachgewiesener Maßen sind das die Fragmente eines Eierlegers, dessen genetischer Abdruck identisch ist, mit den Dotter Genen der Reptilien. Und von diesen sogenannten „Prüfungen“, gibt es inzwischen so unendlich viele, da würde selbst der Schöpfer nicht mal mehr an sich glauben und sich noch gegen Wissenschaft und Vernunft wehren.

Der "Schöpfer" hat spätestens seit Darwin ein für allemal ausgedient, weil schon da die "Gestaltungshypothese" brachial und nachprüfbar belegt wurde. Seither sind bergeweise weitere Beweise zur Untermauerung der betreffenden Aussagen hinzukommen, aber rein gar nichts, was die Existenz übernatürlicher Figuren und Kräfte belegen könnte. Die Wahrscheinlichkeit dass das Rumpelstilzchen und Spongebob sich das Ja-Wort geben, ich ergänze mit Donald Trump und Kim Jong-un als Trauzeugen, Händchen haltend mit lila Raketendildo im Allerwertesten, ist höher einzustufen als der Nachweis oder die Offenbarung eines solchen Himmelsgeistes.

Jetzt zum Kurzzeitkreationismus, insbesondere der in den USA und die Sichtweise auf Charles Darwin. Dass Menschen wie dieser homo creationensis, bis zum heutigen Tag an den aus finsterstem Unwissen geborenen zusammenfantasierten Mumpitz glauben, der scharenweise in diesen Schriften steht, liegt daran, dass das religiöse Weltbild so erschütternd einfach scheinende Erklärungen für Alles und Jedes liefert, die man sich völlig mühelos zu eigen machen kann, also ohne sich der Mühe des Lernens und Gewinnens überprüfbarer Erkenntnisse und Tatsachen gestütztem Wissen zu unterziehen.

Charles Darwin, der übrigens kein Atheist war, ist für Kreationisten und nicht nur für diese, der personifizierte Antichrist. Wenn man sich einmal die Mühe macht und Informationen über ihn einholt, über Darwin der so akribisch und penible gearbeitet hat wie kein anderer, seinen geleisteten Beitrag mit denen der Kreationisten vergleicht, dann kann man nur zu der Schlußfolgerung kommen; dieser Darwin hatte mehr Verstand in seinem Hintern als alle Kreationisten zusammen in ihrem eigentlich dafür vorgesehenem Organ.

Mein Fazit: Kreationismus, ob lang, kurz oder in jeder anderen Form, steht für eine besonders effektive Art leicht- und abergläubisch veranlagte Menschen vollends zu vereinnahmen, dass sie auf alles und jedes nur noch eine einzige Antwort haben. Der Schöpfer, der Schöpfer, der Schöpfer...

Übrigens, die durch Selektionsdruck begünstigte andauernde rasche Veränderung von Krankheitserregern und Mikroorganismen, die dazu führt dass neue Arten oder zumindest Subspezies entstehen, ist ein wahrlich eindrucksvolles Beispiel für das Stattfinden der Evolution unmittelbar vor unseren Augen!

Und jetzt meine Diskussionsfrage: Warum bekommen Kreationisten keine langen Nasen vom lügen?
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Re: Evolution oder Schöpfung

Beitragvon Hanspeter » Fr 6. Okt 2017, 20:44

Weil sie eben nicht lügen, sondern glauben.

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Re: Evolution oder Schöpfung

Beitragvon Nudeleintopf » Fr 6. Okt 2017, 20:46

Hanspeter hat geschrieben:Weil sie eben nicht lügen, sondern glauben.

Hanspeter


Falsch: Die richtige Antwort lautet: Das lassen die physikalischen Gesetze nicht zu, genauso wie sie es nicht zulassen, dass jemand von den Toten auferstehen kann.
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Re: Evolution oder Schöpfung

Beitragvon onThePath » Fr 6. Okt 2017, 21:05

Ja das ist wohl so was wie das erste atheistische Dogma. Vorgetragen wie ein Naturgesetz.
Wie sollte der Wissenschaftler auch auf einfache Weise die Existenz einer anderen Welt hinter der materiellen Welt finden ?

Am ehesten findet man das bei der Erforschung der Möglichkeiten der menschlichen Psyche. Da müsste man schon bei der Prapsychologie beginnen. Wo die Naturgesetze durchbrochen werden.

LG otp
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Re: Evolution oder Schöpfung

Beitragvon bigbird » Sa 7. Okt 2017, 14:05

Wir haben schon fast 20 offene Threads, die das Stichwort "Evolution" im Titel tragen. Nudeltopf - kannst dir einen aussuchen und dort weiterdiskutieren.

Darum schliesse ich diesen Thread - er kann nach 48 Stunden gelöscht werden.

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Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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