Jersus Christus

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

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Jersus Christus

Beitragvon Nudeleintopf » Do 28. Sep 2017, 18:01

Jesus Christus, eine Kunstfigur? Teil 1

Wer oder was war dieser Jesus? Ein Mensch, der Sohn Gottes oder doch nur eine Kunstfigur. Man sagt ihm nach, dass er der Heiland, welcher Wunderdinge vollbrachte, dass er von den Toten auferstanden und in den Himmel aufgestiegen sei. Manche sagen sogar, er ist unter uns. Nun das ist für einmal aber ziemlich starker Tobak. Um dahinter zu kommen, was es mit diesem Jesus auf sich hat, müssen wir uns erst einmal mit den Worten und Taten des biblischen Jesus auseinandersetzen, denn der Umfang der über den Menschen Jesus verfügbaren historischen Fakten ist außerordentlich dürftig!

Jesus der Voraussager: Der biblische Jesus hat durch Worte das „Reich Gottes“ voraus gesagt. Im Grunde vergleichbar mit dem Hornberger Schießen, denn dieses Reich kam nicht, aber dafür kam das „Reich der Kirche“. Aber warum die Kirche? Die Vermutung liegt nahe, dass dies ein inszeniertes Spiel mit dem Ziel war, die Funktion des „Heilsbringers“ vom ausbleibenden „Herrn“ auf die Kirche zu übertragen.
Aber statt des Heils auf Erden kamen mit diesem Reich nicht nur die neuen Herren, die Pfaffen; mit ihnen als Vollstrecker kam auch die „neue Reichsordnung“. Das waren die Leibeigenen, die Sklaverei, die Inquisition, der Ablasshandel, das Blutgold, die Simonie, der Zehnte, die Erbschleicherei, die Hexenverbrennungen, die Vergewaltigung von allem was nicht bei Drei auf den Bäumen war. Und das waren leider gewöhnlich die Kleinsten, die bis in die heutige Zeit, diese Gewalt- und Missetäter über sich ergehen lassen mussten,………; in bisher noch nie dagewesenen Dimensionen.

Jesus der Heiland: Da war er gar nicht mal der erste dieser Gilde, die man „Messias“, „Heiland“ oder „Erlöser“ nannte. Die gab es schon vielfach dutzendweis vor ihm und alle verstanden sich darauf, durch Schwätzen und durch meisterhaft inszenierte Darbietungen an Illusionen, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ein Beispiel möchte ich Ihnen nennen. Asklepios (lat. Aesculapius), der griechische Gott der Heilkunde, wurde ebenfalls „Erlöser“ der Welt genannt, lange vor Jesus. Sein heiliges Reich war in Epidaurus. Dieses galt als das Lourdes der Antike. Etwa seit dem 5. Jahrhundert v.Chr., wurde die damalige Welt mit einem Netz von fast 500 Kultfilialen und Heilzentren überzogen. In den Tempeln von Kos hingen unwahrscheinlich viele Votivtafeln von dankbar Geheilten, mit Diagnose und natürlich erfolgreicher Heilbehandlung, welche dem Kranken, im Traum während eines Heilschlafes von Gott bzw. dem Erlöser offenbart wurde.

Jesus der auf dem Wasser lief: Da war er auch nicht der erste, denn diese Annahme des „auf dem Wasser laufen“, wird durch die griechische Tatsache bekräftigt, dass schon im Altertum viele Legenden davon erzählen. So lief zum Beispiel auch schon Orion, der Sohn des Poseidon, auf dem Wasser, wie auf dem Land.

Wir dürfen aber annehmen, dass im Zuge der Übersetzung, durch ein sprachliches Missverständnis (oder eine absichtliche Hochstilisierung) dieses zum Wunder verherrlicht worden ist. Der jüdische Theologe und Religionswissenschaftler Pinchas Lapide (1922-1997), erklärt das ganz ausführlich in seinem Buch „Er wandelte nicht auf dem Meer – Ein jüdischer Theologe liest die Evangelien“.

Ganz so ein Schwindel ist das über dem Wasser laufen aber nun doch nicht. Denn es gibt jemand, der das kann. Damit meine ich nicht die Heiländer, die Illusionisten oder die Insekten, es handelt sich um die Jesus-Christus-Echse, kein Fabelwesen, sondern sie sprintet tatsächlich über das Urwaldwasser zwischen Mexico und Brasilien. Etwa 10 Meter schafft sie, bevor ihre ca. 200 Gramm Körpergewicht den Gesetzen der Physik Folge leisten müssen. Ausreichend um gefräßigen „Schlangen“ zu entkommen. https://www.youtube.com/watch?v=k387eWYA-jY

Jesus der Nachplapperer: Da gab es noch „Hillel“, einer der bedeutendsten pharisäischen Rabbiner (gestorben ca. 9 n. Chr.). Er war Vorsteher des Sanhedrin und Gründer und Oberhaupt einer Schule zur Auslegung der Schrift. Nicht geringe Teile der „Worte Jesu“ sind von Hillel abgeschaut. Auch die nach seinen Grundsätzen überlieferten exegetischen Regeln zur Auslegung der Tora, haben als eine recht nahe Vorlage für die christliche Exegese gedient.

Zwischenfazit: Die christlichen Glaubensinhalte sind keine Originale. Sie sind wohl weitestgehend oder allesamt von älteren orientalischen Kulturen und des griechisch-römisch geprägten Mittelmeerraums abgekupfert. Man könnte das jetzt fortsetzen; es würde den Rahmen sprengen.

Der menschliche Jesus am Tage seiner Geburt: Darüber kann niemand etwas sagen, weil, ganz einfach, sein Geburtstag, sein Geburtsjahr und sein Geburtsort nicht bekannt sind. Die wundersamen Legenden um seine Geburt, sind nichts weiter als fromme Märchen. Vergessen sie also alles was man ihnen bisher über Jesus zu Weihnachten und in Bethlehem eingetrichtert hat. Diese Erzählungen weisen nicht mehr Wahrheitsgehalt auf, als die vom Weihnachtsmann.

Die Fakten über Jesus: Was aber, wissen wir konkret über das tatsächliche Leben bis zu seiner Hinrichtung. Ganz wenig! Aber warum, bei so vielen ihm zugeschriebenen Worten, Wundertaten und nicht zuletzt seine Verwandlung in einen Außerirdischen. Die ersten Ihm zugeschriebenen Worte fand man in den Schriften des Paulus, Verfasser der ältesten Schriften im NT (ca. 55 nach, aber das war auch nichts konkretes über sein Leben). Entweder gab es nichts darüber zu berichten oder er war nicht von Interesse. Dann war da noch der bekannte jüdische Historiker Flavius Josephus. Er lebte von ca. 38 – nach 100. In seinen Schriften gab es Textstellen in der seine Wundertaten und seine Auferstehung bezeugt sind. Inzwischen als eine Fälschung entlarvt. Die christliche Kirche selbst betrachtet es als überarbeitete Version.

Was die Zweifel aber wohl noch mehr fördert, war die Tatsache, dass es über die NT-Schriften hinaus, keine beweiskräftigen Zeugnisse zeitgenössischer Historiker gab. Kein römischer und nicht einmal ein jüdischer Historiker fand Interesse an diesem Menschen, fast so als hätte es den Jesus gar nicht gegeben. Und diese Historiker ob römisch oder jüdisch, waren bekannt dafür, akribisch und penible ihrer Arbeit nach zu gehen.

Die derart dürftige, besser die fehlende historische Bezeugung von Jesus, war schon den antiken Christen ein Dorn im Auge, dass sie ein „Schreiben von ihm an den König Abgar Ukhama von Edessa“, einen Brief des Pilatus an Kaiser Tiberius und andere ähnliche Produktionen fälschten. Diese Schwindeleien wie so viele andere, wurden aber entlarvt.

Trotz dieser fehlenden zeitgenössischen Zeugnisse suggeriert das organisierte Christentum seinen Anhängern von Anfang an, dass alle Worte Jesu, authentische Aussagen sind, die von ihm selbst gesprochen wurden. Bei den ihm zugeschriebenen Wundertaten wird analog auch so verfahren. Aber niemand, auch nicht der Pastor Sonntags auf der Kanzel, wenn er von Jesus etwas zum Besten gibt, weist seine Schäfchen darauf hin, dass dem Menschen Jesus die Mehrzahl dieser Worte und Taten, erst von den spätantiken Schreibern, Abschreibern, Nacherzählern oder Dichtern der NT-Texte in den Mund gelegt bzw. zugeschrieben worden sind.

Passend auch dazu das Ergebnis umfangreicher Forschungen eines bekannten deutsch-französischen Arztes und evangelischen Theologen (Albert Schweitzer): "Der Jesus von Nazareth, der als Messias auftrat, die Sittlichkeit des Gottesreiches verkündete, das Himmelreich auf Erden gründete und starb, um seinem Werk die Weihe zu geben, hat nie existiert. Er ist eine Gestalt, die vom Rationalismus entworfen, vom Liberalismus belebt und von der modernen Theologie in ein geschichtliches Gewand gekleidet wurde."

Bleiben wir bei dem Menschen Jesus, welcher vor rund 2000 Jahren in Palästina geboren wurde und im Alter von ungefähr 30 Jahren einem politischen Mord zum Opfer fiel. Dieser wurde von den Christen der Anfänge mittels ihrer Schreiber, zur Kunstfigur Jesus Christus geformt, eine mythische Bezeichnung für einen neuen, in diesem Fall christlichen Gott, antik-hellenistischen Zuschnitts. Man kann die Schriften des NT durch wälzen, immer und immer wieder, bei keinem Verfasser wird man historisch korrekte Informationen über den Menschen erkennen.

Die unterschiedlichen Schreiber dieser Texte, lassen nur erkennen, dass sie sich dem Mythos vom Gottmenschen Christus verschrieben haben. Berücksichtigt man die entsprechenden gesellschaftlichen Bewegungen der damaligen Zeit, war das auf den Punkt genau das, was erwartet bzw. erhofft wurde. Diese Vergottung des Menschen Jesu, entstanden durch die Konkurrenz zwischen den verschiedenen antik-hellenistischen Religionen, besser ausgedrückt, zwischen den Mysterienkulten, war gewissermaßen das womit man das Volk beherrschen konnte. Denn es herrschte die Meinung, dass nur Götter die Menschen erlösen bzw. das Heil bringen konnten. Treffend dazu ein Zitat von Charles Baudelaire, Schriftsteller (1821-1867), „Gott ist das einzige Wesen, das, um zu herrschen, nicht selbst zu existieren braucht“.
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Re: Jersus Christus

Beitragvon Nudeleintopf » Do 28. Sep 2017, 18:03

Jesus-Christus, eine Kunstfigur? Teil 2

Diese Verwandlung vom Menschen zum Heilsbringer beginnt bei Paulus. Sie wird in den drei synoptischen Evangelien fortgesetzt und erreicht den Höhepunkt im Johannesevangelium. Darin wird Jesus gleichgesetzt mit den präexistenten Logos. Die christliche Kirche hat durch ihre Vertreter über alle Zeiten hinweg keinen Zweifel an der Geschichtlichkeit Jesu zu gelassen, der Mensch Jesus jedoch, wurde praktisch verneint. Er war einfach nicht von Interesse für die jeweils tonangebende Theologie. Die Kunstfigur jedoch wird zum Sprachrohr der Vertreter des Christentums. Sie wurde zum willfährigen Instrument im Konkurrenzkampf mit den damals etablierten Religionen. Betrachtet man die geschichtliche Entwicklung des Christentums, von Anfang an, stellt sich die Kirche als alleinige Heilsbringerin dar. Und das suggeriert sie ihren Gläubigen in einer Selbstverabsolutierung, bis in die heutige Zeit.

In dieses Bild passt auch das Wort von Augustinus (354-430), des wohl einflussreichsten Vordenkers der alten Kirche: "Ich würde dem Evangelium nicht glauben, wenn mich nicht die Autorität der Kirche dazu bewöge."

Fazit: die größte geistesgeschichtlich missbrauchte Figur ist Jesus. Das begann bei Paulus und wird unverdrossen bis heute fortgesetzt. Und dabei wissen wir noch nicht einmal mit allerletzter Sicherheit ob der Mensch Jesus überhaupt gelebt hat, mit einiger Wahrscheinlichkeit ja, aber eines weiß man inzwischen mit absoluter Sicherheit: Der biblische Jesus alias Christus hat nie existiert. Er ist eine Kunstfigur, ein Phantasieprodukt spätantiker religiöser Enthusiasten. Der Echsen Jesus dagegen, ist Realität und der Mensch Jesus ist der große Unbekannte des Christentums.

Und das ist in den Fachkreisen auch bestens bekannt, in der modernen Theologie wird das schon ernsthaft in Betracht gezogen das Jesus-Christus nur eine Kunstfigur ist, welche die Botschaft der Evangelien vermitteln und verkünden soll. Und das wird inzwischen auch den Studenten der Theologie an den Europa-Unis nicht vorenthalten. Und der Pastor, sonntags auf der Kanzel, wird dies nicht seinen Schäfchen vermitteln. Er wird sie weiterhin den Klingelbeutel füllen, Halleluja singen und unwissend sterben lassen.

Bitte versteht mich jetzt nicht falsch, die Brisanz dieses Themas ist fast nicht zu übertreffen. Manch einer mag mich vielleicht als Antichrist ansehen, aber ich bin nicht derjenige, der als erster behauptet, dass Christus eine Kunstfigur ist. Mit diesem Thema hat sich schon die moderne Theologie beginnend etwa bei M. Dibelius und R. Bultmann, beschäftigt.

Mein Kommentar hier ist nur eine minimale Zusammenfassung dieser inzwischen sehr vielen Meinungen und Aussagen von Theologen, Bibelforschern etc. die jahrelang diese Schriften studiert haben.
Die Liste derer, darunter sind auch richtig große und bekannte Namen, die das inzwischen in Betracht ziehen oder richtig davon ausgehen, ist richtig lang. Ob es Euch nun schmeckt oder nicht, ich vermute eher nicht, in Zukunft werdet ihr euch immer mehr mit solchen Aussagen auseinander setzen müssen. Die Wahrheit kommt eines Tages immer ans Licht. Und davon ist auch Jesus-Christus nicht befreit, oder sagen wir besser, diejenigen die an diesem Konstrukt religiöser Autorität immer noch festhalten.

„Es wird der Tag kommen, an dem die mystische Entstehung Jesu im Leib einer Jungfrau und mit dem höchsten Wesen als Vater in die gleiche Kategorie eingeordnet wird wie die Fabel von der Geburt der Minerva aus dem Kopf Jupiters“. Thomas Jefferson (1743-1826, 3. Präsident der USA).
Anmerkung von mir: Von diesem Tag sind wir nicht mehr allzu weit entfernt.
Übrigens, dieser Jefferson ist der Verfasser der Jeffersonbibel. Das ist die Bibel, aus der alle übernatürlichen Phänomene und die Naturgesetze vergewaltigenden Geschichten entfernt worden sind. Wurde erst vor wenigen Jahren wieder gefunden und restauriert. Leider konnte er nicht alle Schriften bereinigen. Es blieb ihm zu wenig Zeit dafür.
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Re: Jersus Christus

Beitragvon Jure » Do 28. Sep 2017, 19:15

Dein Text sieht zu einem großen Teil aus, wie ein Plagiat aus verschiedenen Quellen, mindestens aus sieben. Es scheint also nicht oder nur zu einem Teil aus Deiner eigenen Feder zu stammen. Damit machst Du 1. Dich selbst strafbar, weil Du gegen das Urheberrechtsgesetz handelst und fügst 2. dem Forum möglichen Schaden zu, weil sich dieses schließlich ebenfalls an das Gesetz halten muss. Und 3. ist das arg arg traurig, wenn Du solche Begründungen abkupfern musst.
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Re: Jersus Christus

Beitragvon Gnu » Do 28. Sep 2017, 19:46

Hallo Nudeleintopf,

Gehe ich recht in der Annahme, dass du der Sohn des fliegenden Spaghettimonsters bist?

Shalom
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Re: Jersus Christus

Beitragvon onThePath » Do 28. Sep 2017, 20:18

Nudeleintopf Ich habe mal mit deinem Zitat von Albert Schweitzer nachgesehen. Ich fand es in einem Spiegel Bericht mit der Deutung dass man eben den geschichtlichen Jesus nicht erforschen können wird. Dort finden sich auch viele deiner Kampfargumente gegen Jesus. Ich habe den Eindruck dieser Spiegel Bericht deutet Jesus als einen Entwurf seiner Zeit aus verschiedenen Teilen konstruiert. Klingt für mich wie so eine Art Archetypus oder Mythos für den die Zeit reif war. Passt jedenfalls vorzüglich zu Jung, der okkulte verstrickt war und sich mit seinen inneren Führern unterhielt. Dann wäre ja der Kreis von vergleichender Religionsforschung zum Okkultismus geschlossen.
Passt in diesem Fall vorzüglich zusammen. Ich würde niemals diesem Jung trauen. Er steht ja auch für Glaubensverfall und das von Jemand der sich innerlich mit seinen Leitgeistern unterhielt. Seitdem denkt Jeder der nicht selbst denkt dass alle Religionen Mythen seien.

Es muss nicht alles so sein wie man es sich denkt.

LG otp
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Re: Jersus Christus

Beitragvon jes_25913 » Do 28. Sep 2017, 20:53

Hallo OTP,

C.G. Jung: "Das Gute ist gleichbedeutend mit der unbedingten Nachfolge Christi und das Böse eine Behinderung derselben. "

LG,
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Re: Jersus Christus

Beitragvon Orpheus » Do 28. Sep 2017, 21:35

Hallo Nudeleintopf,
welches ist dein Anliegen?
Worüber möchtest du diskutieren?
Gruss
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Re: Jersus Christus

Beitragvon onThePath » Fr 29. Sep 2017, 06:24

jes_25913 hat geschrieben:Hallo OTP,

C.G. Jung: "Das Gute ist gleichbedeutend mit der unbedingten Nachfolge Christi und das Böse eine Behinderung derselben. "

LG,
jes


Nein Danke
Jung hat für mich negative Bedeutung darüber kann auch manches gute Wort von ihm nicht hinweg täuschen.
Und seine inneren Ansprechpartner sind ein warender Aspekt woher er seine Thesen über Mensch und Gott schöpft. Ich mag seine Lehre gar nicht. Jung war kein Christ. Er hat alles religiöse als Mythen und sonstwas gedeutet.

LG otp
Zuletzt geändert von onThePath am Fr 29. Sep 2017, 06:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Jersus Christus

Beitragvon onThePath » Fr 29. Sep 2017, 06:26

Nudeleintopf, kommt ausser deinem Abgesang auf das Christsein noch was was produktiv ist ?
Oder ist deine Mission schon erfüllt ? Hast du nur Dampf ablassen wollen ?
Oder kann man sogar hoffen dass du weiterdenkst als bisher ?

LG otp
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Re: Jersus Christus

Beitragvon bigbird » Fr 29. Sep 2017, 09:08

Nudeleintopf hat geschrieben:
Mein Kommentar hier ist nur


Hallo Nudeleintopf, was du schreibst, ist kein Kommentar, sondern sind wilde Spekulationen und ein buntes Gemisch von so genannten "Forschungen".
So geht das aber hier nicht. Wenn du etwas wirklich ernsthaft diskutieren willst (wir sind ein Diskussionsforum), so schreib diesen Punkt hin, stell deine Frage(n) dazu und lass dich auf ein Gespräch ein.

Und ich bitte dich, das innert nützlicher Frist zu tun, sonst werden ich diesen Thread schliessen und dann auch entfernen.

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Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
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Re: Jersus Christus

Beitragvon Nudeleintopf » Fr 29. Sep 2017, 19:39

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Re: Jersus Christus

Beitragvon Nudeleintopf » Fr 29. Sep 2017, 19:42

onThePath hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Hallo OTP,

C.G. Jung: "Das Gute ist gleichbedeutend mit der unbedingten Nachfolge Christi und das Böse eine Behinderung derselben. "

LG,
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Ich versichere, dass ich diesen Jung bis heute nicht gekannt habe. Ich werde mir aber seine Lehren jetzt einmal anschauen.
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Re: Jersus Christus

Beitragvon onThePath » Sa 30. Sep 2017, 07:23

Jung ist einer der drei Väter der Psycholoige. Freud, Jung, Adler.

Für Jung ist Religion keine Spinnerei sondern gehört zur normalen Funktion des Gehirns. Durch diese angebliche Gehirnfunktion würden sich die religiösen Mythen bilden. Auch Jung könnte sich deshalb Christ nennen weil er von diesen psychischen Ordnungskräften profitieren möchte.
Religion hat für ihn also innere Kraft. Damit ist sie aber dann für ihn keine echte Wirklichkeit. Gott, Engel und Dämonen sind dann nicht als Wesen existent sondern nur in der Psyche wirksam weil notwendig für sie.

Das sind natürlich abwegige Gedanken für Christen. Christus, Gott, Engel, Dämonen sind existent und nicht nur wichtige Wirkkräfte der menschlichen Psyche. Jung passt also gut zu rationalen Atheisten. Und liefert Ihnen pseudowissenschaftliche Argumente. Also letztlich Humbug.
Er ist ja noch nicht mal in der Lage seine okkulte Medialität zu erfassen.
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Re: Jersus Christus

Beitragvon jes_25913 » Sa 30. Sep 2017, 10:03

Nudeleintopf hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Hallo OTP,

C.G. Jung: "Das Gute ist gleichbedeutend mit der unbedingten Nachfolge Christi und das Böse eine Behinderung derselben. "

LG,
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Ich versichere, dass ich diesen Jung bis heute nicht gekannt habe. Ich werde mir aber seine Lehren jetzt einmal anschauen.


Hallo Nudeltopf,

ja es lohnt sich wirklich mit Jung zu beschäftigen. Ich habe hier noch drei Zitate:

»Man sollte nachgerade einmal merken, dass es nichts nützt, das Licht zu predigen und zu preisen, wenn es niemand sehen kann.«

»In religiösen Dingen kann man bekanntlich nichts verstehen, das man nicht innerlich erfahren hat. In der inneren Erfahrung erst offenbart sich die Beziehung der Seele zu dem äußerlich Vorgezeigten und Gepredigten ...«

»Solange die Religion nur Glaube und äußere Form und die religiöse Funktion nicht eine Erfahrung der eigenen Seele ist, so ist nichts Gründliches geschehen.«

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Re: Jersus Christus

Beitragvon onThePath » Sa 30. Sep 2017, 12:15

Sehr nebulös was Jung konstruiert. Ihm wäre wohl auch ein Affengott der Hindus recht.

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Re: Jersus Christus

Beitragvon bigbird » Sa 30. Sep 2017, 13:58

Nudeleintopf hat geschrieben:Nichts fürchtet der Mensch wohl so sehr wie die Vorstellung, das, woran er glaubt, könnte falsch sein. (Gudrun Zydek)


Hallo Nudeltopf
Du bist von der Forumsleitung aufgefordert worden, zu formulieren, was genau du diskutieren möchtest. Ich nehme mal an, dass das hier deine Antwort darauf ist.
Damit schliesse ich diesen Thread.

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PS. Kann nach 48 Stunden gelöscht werden.
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