Jesus und die Macht des Todes

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

Moderator: kingschild

Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon Keili » Do 23. Feb 2017, 08:28

Hallo,

was bedeutet für euch in eurem persönlichen Leben, dass Jesus die Macht des Todes gebrochen hat?

Der Tod hat in meinem Leben noch sehr viel Macht. Es gibt da verschiedene Erscheinungsformen in dem der Tod an mich herantritt. In Form von Angst, Sinnlosigkeit, Verlust von Menschen die mir Lieb waren, Verlust von Gesundheit usw.
Mit welchen Formen des Todes habt ihr in eurem Leben zu kämpfen und wie hilft euch der Glaube an Jesus dabei und auch seine Lehre, die ja den Tod bezwingen soll?

Liebe Grüße
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon POW » Do 23. Feb 2017, 09:42

Keili hat geschrieben:Hallo,

was bedeutet für euch in eurem persönlichen Leben, dass Jesus die Macht des Todes gebrochen hat?


Genaugenommen hat Jesus die Macht des Todes noch nicht gebrochen. Der Tod ist allgegenwärtig in all seinen denkbaren Ausformungen und mit allem Leid, dass der Tod in seinem Gefolge mit sich trägt.

Wobei man gerade heute beobachten kann, das viele Menschen dem Leben schon mitten in ihrem Leben gestorben sind, aber das wäre dann schon wieder eine ganz andere Geschichte.
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon Keili » Do 23. Feb 2017, 09:55

POW hat geschrieben:
Keili hat geschrieben:Hallo,

was bedeutet für euch in eurem persönlichen Leben, dass Jesus die Macht des Todes gebrochen hat?


Genaugenommen hat Jesus die Macht des Todes noch nicht gebrochen. Der Tod ist allgegenwärtig in all seinen denkbaren Ausformungen und mit allem Leid, dass der Tod in seinem Gefolge mit sich trägt.

Wobei man gerade heute beobachten kann, das viele Menschen dem Leben schon mitten in ihrem Leben gestorben sind, aber das wäre dann schon wieder eine ganz andere Geschichte.


Hallo Pow,

kurz mal am Rande, ich finde deine Beiträge sehr interessant und fundiert. Ich selbst habe eine Zeitlang Philosophie studiert und mich damit intensiv beschäftigt. Mir scheint du auch, da du das Wort metaphysisch verwendet hast und deine Beiträge den Stil haben. Was ist dran an der Sache? Kannst auch privat schreiben, weil das wahrscheinlich hier nicht so hingehört.

Zum Thema :
Aber hat Jesus nicht versprochen, dass wer an ihn glaubt und nach seinem Wort lebt, den Tod nicht schmecken wird? Geistiger Tod ist gemeint!

Und hat der Tod nicht auch eine nützliche Komponente? Wenn hier diskutiert wird, will man ja auch dem Falschen den Tod durch das Wahre bringen. Das heißt, wir unterstellen immer das uns die Lüge den Tod und das Wahre das Leben bringt.
Wenn in uns etwas lebt, werden wir es dann nicht auch Außen erfahren. Wenn aber in uns etwas stirbt, zum Beispiel die Liebe zu jemanden, muss es dann nicht auch zwangsläufig im Außen Trennung geben?
Will nicht Gott auch den Tod der Lüge des Bösen oder beziehungsweise will er es nicht wandeln?

Oft hänge ich an Sachen und Menschen. Und je nach dem Grade, wie man daran hängt ordentlich oder unordentlich und diese verschwindet, stirbt man doch irgendwie mit oder?
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon Keili » Do 23. Feb 2017, 09:57

Hallo Pow,

Wobei man gerade heute beobachten kann, das viele Menschen dem Leben schon mitten in ihrem Leben gestorben sind, aber das wäre dann schon wieder eine ganz andere Geschichte.


Wie meinst du das genauer? Worin machst du das fest?
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon POW » Do 23. Feb 2017, 10:19

Keili hat geschrieben:
POW hat geschrieben:
Keili hat geschrieben:Hallo,

was bedeutet für euch in eurem persönlichen Leben, dass Jesus die Macht des Todes gebrochen hat?


Genaugenommen hat Jesus die Macht des Todes noch nicht gebrochen. Der Tod ist allgegenwärtig in all seinen denkbaren Ausformungen und mit allem Leid, dass der Tod in seinem Gefolge mit sich trägt.

Wobei man gerade heute beobachten kann, das viele Menschen dem Leben schon mitten in ihrem Leben gestorben sind, aber das wäre dann schon wieder eine ganz andere Geschichte.


Hallo Pow,

kurz mal am Rande, ich finde deine Beiträge sehr interessant und fundiert. Ich selbst habe eine Zeitlang Philosophie studiert und mich damit intensiv beschäftigt. Mir scheint du auch, da du das Wort metaphysisch verwendet hast und deine Beiträge den Stil haben. Was ist dran an der Sache? Kannst auch privat schreiben, weil das wahrscheinlich hier nicht so hingehört.

Zum Thema :
Aber hat Jesus nicht versprochen, dass wer an ihn glaubt und nach seinem Wort lebt, den Tod nicht schmecken wird? Geistiger Tod ist gemeint!

Und hat der Tod nicht auch eine nützliche Komponente? Wenn hier diskutiert wird, will man ja auch dem Falschen den Tod durch das Wahre bringen. Das heißt, wir unterstellen immer das uns die Lüge den Tod und das Wahre das Leben bringt.
Wenn in uns etwas lebt, werden wir es dann nicht auch Außen erfahren. Wenn aber in uns etwas stirbt, zum Beispiel die Liebe zu jemanden, muss es dann nicht auch zwangsläufig im Außen Trennung geben?
Will nicht Gott auch den Tod der Lüge des Bösen oder beziehungsweise will er es nicht wandeln?

Oft hänge ich an Sachen und Menschen. Und je nach dem Grade, wie man daran hängt ordentlich oder unordentlich und diese verschwindet, stirbt man doch irgendwie mit oder?


Eine interessante Thematik, die früher oder später in die Transzendenz einmündet, oder in mystische Bereiche, was mir nicht gerade unangenehm wäre!

Der Tod ist das Leben, oder ohne den Tod würden wir nicht leben können, unser Sterben ist der Schritt zum und in....
Ich denke da auch sofort an Johannes 12: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt...

Für mich ist es kein Paradox, wenn ich zu mir selbst sage, dass das Sterben ein Gewinn ist, dass hat nichts mit Lethargie und Gleichgültig zu tun, sondern im Tod liegt der Sinn des Lebens und der Tod ist vielen geplagten und gequälten Menschen durchaus ein Freund, mehr noch eine Erlösung.

Ein endloses Thema, eigentlich. Wobei uns hier gerade das Neue Testament viele interessante und auch aufschlussreiche Antworten schenkt. Hier können unermessliche Schätze sozusagen gehoben werden.
Hier bietet das Christentum auch eine bessere Alternative zum Buddhismus, denn wer hat schon wirklich Lust, auf diesem doch recht verlotterten Planeten immer wieder eingeboren zu werden?
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon POW » Do 23. Feb 2017, 10:22

Keili hat geschrieben:Hallo Pow,

Wobei man gerade heute beobachten kann, das viele Menschen dem Leben schon mitten in ihrem Leben gestorben sind, aber das wäre dann schon wieder eine ganz andere Geschichte.


Wie meinst du das genauer? Worin machst du das fest?


Das hat mehr mit unserer Zeit zu tun und dem zunehmenden: "homo homini lupus" zu tun.
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon Keili » Do 23. Feb 2017, 10:30

Hallo Pow,

eigentlich erfahren wir viele Tode in unserem Leben, mit manchen können wir besser umgehen und manchen nicht.
Das Kindsein ist in uns gestorben und wir werden erwachsen. So manch eine Liebe stirbt. Mancher trauert man hinter her, mancher nicht. Ein Arbeitsplatz stirbt.
Die Frage ist doch, je mehr man irgendwie dran hängt, umso schwerer fällt es uns los zu lassen. Ist nicht entscheident, wie sehr wir eine Sache oder Person lieben, um loslassen zu können. Fühlen wir uns nicht Tod, wenn wir es für ewig tot glauben und noch dran hängen durch Liebe?

Was meint Jesus eigentlich für einen Tod? Meinte er nicht den geistigen Tod. Der physische Tod existierte für ihn doch gar nicht so relevant?oder?
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon Mariette M. » Do 23. Feb 2017, 10:35

POW hat geschrieben:Hier bietet das Christentum auch eine bessere Alternative zum Buddhismus, denn wer hat schon wirklich Lust, auf diesem doch recht verlotterten Planeten immer wieder eingeboren zu werden?

Naja... auch ein Buddhist hat dazu keine Lust. Er strebt danach, den ewigen Kreislauf zu verlassen.
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon Mariette M. » Do 23. Feb 2017, 10:38

POW hat geschrieben:
Keili hat geschrieben:Hallo,

was bedeutet für euch in eurem persönlichen Leben, dass Jesus die Macht des Todes gebrochen hat?


Genaugenommen hat Jesus die Macht des Todes noch nicht gebrochen. Der Tod ist allgegenwärtig in all seinen denkbaren Ausformungen und mit allem Leid, dass der Tod in seinem Gefolge mit sich trägt.


Der Tod ist noch nicht abgeschafft. Aber er hat keine Macht über die, die Gott nah sind, denn Gott ist das Leben. Gottferne ist Tod.
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon Mariette M. » Do 23. Feb 2017, 10:39

Keili hat geschrieben: Der physische Tod existierte für ihn doch gar nicht so relevant?oder?

Wie meinst Du das? Weil Jesus wusste, dass er auferstehen würde?

In dieser Hinsicht ist der Tod für keinen Gläubigen relevant. Oder?
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon POW » Do 23. Feb 2017, 10:43

Keili hat geschrieben:
Was meint Jesus eigentlich für einen Tod? Meinte er nicht den geistigen Tod. Der physische Tod existierte für ihn doch gar nicht so relevant?oder?


Diese Frage ist für uns Menschen, die wir an diese Erde, an diesen Raum und diese Zeit gebunden sind, einfach nicht beantwortbar. Oder um mit Shakespeares Hamlet zu antworten:

"Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als Eure Schulweisheit sich träumen lässt.“

Unserer Erkenntnis, unserem Wissen sind eindeutig Grenzen gesetzt, die sollten wir akzeptieren lernen, Gott lässt sich schwer in die Karten schauen. Begnügen wir uns mit dem, was uns zugemessen wurde.
Denn hinter den Vorhang hat noch kein einziger Mensch geschaut, oder schauen dürfen.
(Obwohl POW das gerne einmal würde.)
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon Keili » Do 23. Feb 2017, 10:49

Mariette M. hat geschrieben:
Keili hat geschrieben: Der physische Tod existierte für ihn doch gar nicht so relevant?oder?

Wie meinst Du das? Weil Jesus wusste, dass er auferstehen würde?

In dieser Hinsicht ist der Tod für keinen Gläubigen relevant. Oder?


Ich denke das Jesus mehr über den geistigen Tod gesprochen hat. Das Physische oder Weltliche, war doch oft nur ein Gleichnis für Geistige Dinge.

Natürlich kann uns als Gläubige auch der physische Tod belasten. Der Eigene sowie der von geliebten Menschen. Ich weiß doch nicht was mich im Jenseits erwartet. Für Luther war die Hölle danach ziemlich real und er war gläubig.
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon onThePath » Do 23. Feb 2017, 10:50

Ja, Jesus hat die Macht des Todes, die auch die Macht des Bösen ist, gebrochen.

Damit ist ja nicht gemeint, dass Leid und Tod aus dem Leben der Christen verschwinden.
Nein, das geschieht uns immer noch.

Aber die frohe Botschaft tröstet und rüstet uns, psychisch nicht an unseren Lebensumständen zu zerbrechen.

Ja, leicht gesagt, wird Mancher antworten. Es hat ja nicht Jeder die Charakterkraft, dem Leid zu trotzen und sich nicht davon kaputt machen zu lassen. Oder die Last von Krankheiten und Schmerz auszuhalten. Das setzt uns alen zu, und es kann zuviel werden.

Aber wenn Charakterstärke eine Sache der inneren Haltung ist, dann können wir die Kraft, Leid zu verkraften, aus der Bibel schöpfen.

Wie werde ich innerlich stark, ist eine Lebensaufgabe. Wie bewältige ich Ängste, wie halte ich dem Leid stand ?

Ich selber habe auch schlimmes Leid erfahren. Was nützt es, dass ich daran zerbreche ?
Schaue ich mal lieber, wie es Anderen geht, und ob ich ihr Leid lindern kann.
Mitgefühl gehört zur Nächstenliebe. Und wer auf Andere schaut, schaut weg von sich selber.

Jesus hat sgar die Herrlichkeit und Fülle seines höchsten Himmels verlassen, weil er die Menschen liebt, und jeden Einzelnen anspricht, ihn tröstet und den Weg zum ewigen Leben weist. Er scheute sich nicht, mit uns mit zu leiden und uns zu helfen in all unserer Not.


lg,, otp
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon Keili » Do 23. Feb 2017, 11:02

Hallo Pow

ür mich ist es kein Paradox, wenn ich zu mir selbst sage, dass das Sterben ein Gewinn ist, dass hat nichts mit Lethargie und Gleichgültig zu tun, sondern im Tod liegt der Sinn des Lebens und der Tod ist vielen geplagten und gequälten Menschen durchaus ein Freund, mehr noch eine Erlösung.


Das Paradox ist Teil des Lebens Jesu!
Mit seinem Tod hat er die Macht des Todes gebrochen.

Wer sein Leben sucht, wird es verlieren, wer es verliert um meinetwillen, wird es gewinnen.

Wer gibt, dem wird gegeben.

Ist es nicht eine Eigenschaft der Liebe das Paradoxe? Das sie sich mehrt, wo sie sich verschwendet.
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon POW » Do 23. Feb 2017, 13:55

Keili hat geschrieben:Hallo Pow

ür mich ist es kein Paradox, wenn ich zu mir selbst sage, dass das Sterben ein Gewinn ist, dass hat nichts mit Lethargie und Gleichgültig zu tun, sondern im Tod liegt der Sinn des Lebens und der Tod ist vielen geplagten und gequälten Menschen durchaus ein Freund, mehr noch eine Erlösung.


Das Paradox ist Teil des Lebens Jesu!
Mit seinem Tod hat er die Macht des Todes gebrochen.



WIr nähern uns jetzt einem tiefen Tal mit dem Namen: Absurd, ein oft besuchtes Tal im ewig blühenden Lande Grotesk.

Es sei denn, du bist eine Unsterbliche. Alle Menschen müssen (immer noch) sterben, und alle Menschen haben ihren Tod immer noch und zu jedem Zeitpunkt zu vergegenwärtigen.
Jesus hat den Tod noch nicht besiegt, keinesfallstens und nirgendwo.

Es mag im NT da stehen, was immer auch da stehen will, wir alle sind und bleiben, bis auf weiteres, sterbliche Wesen.
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon Keili » Do 23. Feb 2017, 14:03

POW hat geschrieben:
Keili hat geschrieben:Hallo Pow

ür mich ist es kein Paradox, wenn ich zu mir selbst sage, dass das Sterben ein Gewinn ist, dass hat nichts mit Lethargie und Gleichgültig zu tun, sondern im Tod liegt der Sinn des Lebens und der Tod ist vielen geplagten und gequälten Menschen durchaus ein Freund, mehr noch eine Erlösung.


Das Paradox ist Teil des Lebens Jesu!
Mit seinem Tod hat er die Macht des Todes gebrochen.



WIr nähern uns jetzt einem tiefen Tal mit dem Namen: Absurd, ein oft besuchtes Tal im ewig blühenden Lande Grotesk.

Es sei denn, du bist eine Unsterbliche. Alle Menschen müssen (immer noch) sterben, und alle Menschen haben ihren Tod immer noch und zu jedem Zeitpunkt zu vergegenwärtigen.
Jesus hat den Tod noch nicht besiegt, keinesfallstens und nirgendwo.

Es mag im NT da stehen, was immer auch da stehen will, wir alle sind und bleiben, bis auf weiteres, sterbliche Wesen.


Ich bin männlich. Das bloß so.
Glaubst du, dass du vergehst für immer odee glaubst du an eine Seele, die nicht stirbt?
Jesus ist ja auferstanden oder nicht? Er hat sich töten lassen. Er wusste doch von seinem Tod oder nicht?
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon POW » Do 23. Feb 2017, 14:14

Keili hat geschrieben:
POW hat geschrieben:

WIr nähern uns jetzt einem tiefen Tal mit dem Namen: Absurd, ein oft besuchtes Tal im ewig blühenden Lande Grotesk.

Es sei denn, du bist eine Unsterbliche. Alle Menschen müssen (immer noch) sterben, und alle Menschen haben ihren Tod immer noch und zu jedem Zeitpunkt zu vergegenwärtigen.
Jesus hat den Tod noch nicht besiegt, keinesfallstens und nirgendwo.

Es mag im NT da stehen, was immer auch da stehen will, wir alle sind und bleiben, bis auf weiteres, sterbliche Wesen.


Ich bin männlich. Das bloß so.
Glaubst du, dass du vergehst für immer odee glaubst du an eine Seele, die nicht stirbt?
Jesus ist ja auferstanden oder nicht? Er hat sich töten lassen. Er wusste doch von seinem Tod oder nicht?


Wenn Jesus auch Gott ist, also Jesus = Gott, dann würde, wenn Jesus um seinen Tod wusste, das alles ein gewisses G'schmäckle bekommen, denn Gott als Jesus wusste nur zu gut, das ein Gott nicht sterben kann.
(Damit wären wir auch gleich beim theologischen An und Ausschalter des Jesus gleich Mensch und Jesus gleich Gott.)
Er erahnte seinen Tod sicherlich, denn er stellte sich auch gegen das jüdisch religiöse Establishment und mit seiner versuchten, aber gescheiterten Reformation des versteinerten jüdischen Gesetzesglaubens, damit hatte er auch seinen Tod besiegelt.
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon Keili » Do 23. Feb 2017, 14:31

POW hat geschrieben:
Keili hat geschrieben:Hallo Pow

ür mich ist es kein Paradox, wenn ich zu mir selbst sage, dass das Sterben ein Gewinn ist, dass hat nichts mit Lethargie und Gleichgültig zu tun, sondern im Tod liegt der Sinn des Lebens und der Tod ist vielen geplagten und gequälten Menschen durchaus ein Freund, mehr noch eine Erlösung.


Das Paradox ist Teil des Lebens Jesu!
Mit seinem Tod hat er die Macht des Todes gebrochen.



WIr nähern uns jetzt einem tiefen Tal mit dem Namen: Absurd, ein oft besuchtes Tal im ewig blühenden Lande Grotesk.

Es sei denn, du bist eine Unsterbliche. Alle Menschen müssen (immer noch) sterben, und alle Menschen haben ihren Tod immer noch und zu jedem Zeitpunkt zu vergegenwärtigen.
Jesus hat den Tod noch nicht besiegt, keinesfallstens und nirgendwo.

Es mag im NT da stehen, was immer auch da stehen will, wir alle sind und bleiben, bis auf weiteres, sterbliche Wesen.


Zum Thema grotesk:
Was Christus am Kreuz vollbracht hat, zeigt uns Hebräer 2:14: „Weil nun die Kinder an Blut und Fleisch Anteil bekommen haben, ist auch er in gleicher Weise dessen teilhaftig geworden, damit er durch seinen Tod den zunichtemachte, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel.“
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon POW » Do 23. Feb 2017, 17:10

Keili hat geschrieben:
POW hat geschrieben:
Keili hat geschrieben:

WIr nähern uns jetzt einem tiefen Tal mit dem Namen: Absurd, ein oft besuchtes Tal im ewig blühenden Lande Grotesk.

Es sei denn, du bist eine Unsterbliche. Alle Menschen müssen (immer noch) sterben, und alle Menschen haben ihren Tod immer noch und zu jedem Zeitpunkt zu vergegenwärtigen.
Jesus hat den Tod noch nicht besiegt, keinesfallstens und nirgendwo.

Es mag im NT da stehen, was immer auch da stehen will, wir alle sind und bleiben, bis auf weiteres, sterbliche Wesen.


Zum Thema grotesk:
Was Christus am Kreuz vollbracht hat, zeigt uns Hebräer 2:14: „Weil nun die Kinder an Blut und Fleisch Anteil bekommen haben, ist auch er in gleicher Weise dessen teilhaftig geworden, damit er durch seinen Tod den zunichtemachte, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel.“


Was immer noch nichts daran ändert, dass der Gottseibeiuns zu dieser Zeit in dieser Welt immer noch schwer unterwegs ist.
Meine grundlegende Meinung zu Höllen und Teufel: im Christentum wird dem Teufel eine Macht zugesprochen, die dem Hinkefuß einfach nicht zusteht, oder zustehen sollte, sie gebührt dem Lord of the Flies einfach nicht, er ist der menschlichen Aufmerksamkeit nicht wert, weil zuoft und zuviel für unser selbstverschuldetes Fehlverhalten bemüht, sozusagen als ewiger Hau den Lukas für das, was wir selbst verbockt haben.
Das Reich des wirklich Bösen wirkt in anderer Dimension, Kraft und Legion und sollte für uns einfache Menschen grundsätzlich immer unberührt bleiben.

Höllen, Dämonen und Teufel, für mich die Büchse der Pandora allgemeiner christlicher Theologie, viel zu nahe am Feuer.
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon onThePath » Do 23. Feb 2017, 17:34

Ich sehe das ganz locker. Satan hat nur die Macht über uns, die wir ihm geben.
Sagt das NT etwa nicht, dass der wachsame Christ ihn nicht zu fürchten braucht ?

Wer benutzt Satan denn zur eigenen Rechtfertigung oder gar als Gegner Gottes, der ihm ebenbūrtig sei ?

lg, otp
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon Keili » Do 23. Feb 2017, 17:41

onThePath hat geschrieben:Ich sehe das ganz locker. Satan hat nur die Macht über uns, die wir ihm geben.
Sagt das NT etwa nicht, dass der wachsame Christ ihn nicht zu fürchten braucht ?

Wer benutzt Satan denn zur eigenen Rechtfertigung oder gar als Gegner Gottes, der ihm ebenbūrtig sei ?

lg, otp


Das kommt darauf an, wie gut man mit den Gewalten des Todes in seinem Leben umgehen kann. Ist das eine Charakterfrage? Vielleicht?
Schon Nietzsche sagte, schaust du zu sehr in einen Abgrund, schaut der Abgrund in dich.
Ich bin leider sehr anfällig für diese Blicke. Selbst Schuld könnte man sagen, aber warum.
Vielleicht sollte ich die Kraft haben. Woran liegt es? Hmm?
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon Keili » Do 23. Feb 2017, 17:50

Es ist vielleicht auch eine Lehre bei Gott, sich nicht umzudrehen in den Abgrund schauen und zur Salzsäule erstarren. Den Blick fest Himmelwärds zu richten und nicht in die Hölle zu schauen. Da tut wohl Pow gut daran. Alos auf das Leben schauen nicht auf den Tod?
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon kingschild » Do 23. Feb 2017, 18:40

POW hat geschrieben:Es sei denn, du bist eine Unsterbliche. Alle Menschen müssen (immer noch) sterben, und alle Menschen haben ihren Tod immer noch und zu jedem Zeitpunkt zu vergegenwärtigen.
Jesus hat den Tod noch nicht besiegt, keinesfallstens und nirgendwo.

Es mag im NT da stehen, was immer auch da stehen will, wir alle sind und bleiben, bis auf weiteres, sterbliche Wesen.


Hallo POW

Versuche es doch mal so zu sehen auch Christen müssen mal Ihren Physischen Leib (Fleisch) ins Grab legen aber das wir da eben sterben würde das sagt uns der Widersacher.

Christus und sein Vater sagen uns da anderes:

Ps 146:7 Er schafft den Unterdrückten Recht und gibt den Hungrigen Brot; der HERR löst Gebundene.

Joh 11:25 Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt;

Wenn die Gebundenheit weg ist, dann sind wir wirklich frei.

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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon POW » Do 23. Feb 2017, 18:48

kingschild hat geschrieben:
POW hat geschrieben:Es sei denn, du bist eine Unsterbliche. Alle Menschen müssen (immer noch) sterben, und alle Menschen haben ihren Tod immer noch und zu jedem Zeitpunkt zu vergegenwärtigen.
Jesus hat den Tod noch nicht besiegt, keinesfallstens und nirgendwo.

Es mag im NT da stehen, was immer auch da stehen will, wir alle sind und bleiben, bis auf weiteres, sterbliche Wesen.



Christus und sein Vater sagen uns da anderes:

Ps 146:7 Er schafft den Unterdrückten Recht und gibt den Hungrigen Brot; der HERR löst Gebundene.


Dann scheinst du in einer völlig anderen Welt zu leben, als die tagtäglich von unsagbaren Leid bedrückte Kreatur.
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon Gnu » Do 23. Feb 2017, 20:26

POW hat geschrieben:Dann scheinst du in einer völlig anderen Welt zu leben, als die tagtäglich von unsagbaren Leid bedrückte Kreatur.


Römer 8,19
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon onThePath » Do 23. Feb 2017, 20:58

Keili hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Ich sehe das ganz locker. Satan hat nur die Macht über uns, die wir ihm geben.
Sagt das NT etwa nicht, dass der wachsame Christ ihn nicht zu fürchten braucht ?

Wer benutzt Satan denn zur eigenen Rechtfertigung oder gar als Gegner Gottes, der ihm ebenbūrtig sei ?

lg, otp


Das kommt darauf an, wie gut man mit den Gewalten des Todes in seinem Leben umgehen kann. Ist das eine Charakterfrage? Vielleicht?
Schon Nietzsche sagte, schaust du zu sehr in einen Abgrund, schaut der Abgrund in dich.
Ich bin leider sehr anfällig für diese Blicke. Selbst Schuld könnte man sagen, aber warum.
Vielleicht sollte ich die Kraft haben. Woran liegt es? Hmm?


Ich wundere mich über gar nichts mehr. Weil ich die Psyche verstehen will. Da muss an sich mit den düsteren Abgründen der Psyche geschåftigen. Aber ohne dabei zugrunde zu gehen.
War der griechische Prediger auch anfällig, der 10 Jahre lang von Satan gequålt wurde und dann ganz schnell wieder predigen konnte ? Was er erlitt massiv belastend, steht auf der Seite von horst koch unter Biografien. Kostas metallinos.
Ist mir nicht neu, ein bekannter Vorgang, aber so massiv bei einem Prediger ?


Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon onThePath » Fr 24. Feb 2017, 09:53

Keili hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Ich sehe das ganz locker. Satan hat nur die Macht über uns, die wir ihm geben.
Sagt das NT etwa nicht, dass der wachsame Christ ihn nicht zu fürchten braucht ?

Wer benutzt Satan denn zur eigenen Rechtfertigung oder gar als Gegner Gottes, der ihm ebenbūrtig sei ?

lg, otp


Das kommt darauf an, wie gut man mit den Gewalten des Todes in seinem Leben umgehen kann. Ist das eine Charakterfrage? Vielleicht?
Schon Nietzsche sagte, schaust du zu sehr in einen Abgrund, schaut der Abgrund in dich.
................


Mächte des Todes im eigenen Leben......
Man sagt ja, dass die Entstehung von Schizophrenie durch traumatische Erlebnisse begünstigt wird.
Ängste sind auch Abgründe des Todes, die so weit gehen können, dass sie einen beherrschen.
Schlimme persönliche Verluste, wie der Tod eines geliebten Menschen, das kann zu langjährigen inneren Belastungen auch zu einem Sinnverlust führen bis hin zu Selbstmordabsichten. Da gibt es noch einiges mehr, was sich als Gewalten des Todes in einem tun kann. Etwa Menschen, deren Perfektionismus und Ehrgeiz sie in den psychischen Zusammenbruch treibt. Oder denke an Borderline oder den inneren Chaos der bleibend für lange Jahre durch Vergewaltigung entsteht. Viele dieser Leiden verbergen solche Menschen in sich vor Anderen.

lg, otp
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon Keili » Mo 27. Feb 2017, 13:55

Mir kamen ein paar neue Gedanken zum Tod.
Das erstmal als ich über den Tod nach dachte war so mit 14. Meine Oma an der ich gehangen habe und die sehr lieb zu mir war, war gestorben.
Ich fragte mich, wie das ist Tod sein. Ich machte kindlich die Augen zu und dachte, also alles schwarz man sieht nichts mehr. Was sollte ich mir mit 14 drunter vorstellen, ich hatte noch so viel vor.

Heute kommt mir der Gedanke, der Tod ist wie ein dunkler Vorhang, so wie man die Augen zu hat. Und der dunkle Vorhang verstellt den Blick eigentlich auf das Leben. Ebenso wie, Angst, Zweifel, Trauer, innere Finsternisse. Alles dunkle Vorhänge, die den Blick auf das Leben verstellen. Starre ich den dunklen Vorhang, den Abgrund zu lange an, glaube ich der Tod ist wahr. Oder nichts kann den Vorhang wegziehen.
Der Tod verstellt uns den Blick auf das Leben.

Liebe Grüße
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon jesher » Mo 27. Feb 2017, 14:05

Hallo Keili,

in meinem Leben hat der Tod seine Macht verloren. Das Ende meiner irdischen Lebens ist nicht mehr das, wonach sich die Gestalltung meines Lebens ausrichtet. Ein "lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot" gibt es nicht mehr. Mir fehlt jede Scheu über dieses Thema zu sprechen, was in meinem Umfeld, besonders bei Nichtchristen, schon deutlich auffällt. Da musste ich lernen, wieder taktvoller bzw. einfühlsamer zu sein.

sonnige grüße,
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon onThePath » Mo 27. Feb 2017, 14:50

Hallo, Keili

Die Dunkelheit zeugt von all dem, was du beschriebst.

Angst, Zweifel, Trauer, innere Finsternisse. Alles dunkle Vorhänge, die den Blick auf das Leben verstellen.


Nicht verwunderlich, wenn man Finsternis als das Fehlen von Gottes Anwesenheit definiert. Ohne die Anwesenheit Gottes gibt es nichts Positives, alles ist "tödlich", sinnlos, angstvoll.

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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon Keili » Mo 27. Feb 2017, 14:57

onThePath hat geschrieben:Hallo, Keili

Die Dunkelheit zeugt von all dem, was du beschriebst.

Angst, Zweifel, Trauer, innere Finsternisse. Alles dunkle Vorhänge, die den Blick auf das Leben verstellen.


Nicht verwunderlich, wenn man Finsternis als das Fehlen von Gottes Anwesenheit definiert. Ohne die Anwesenheit Gottes gibt es nichts Positives, alles ist "tödlich", sinnlos, angstvoll.

lg, oTp


Ja, das stimmt schon. Das ist ja bei mir kein Dauerzustand. Wie im Leben, davon zeugt ja auch dein Motto, ist alles wechselhaft.
Auch ich spüre Gottes Gegenwart sehr oft, aber auch das Fehlen. Der ewigen GottesGegenwart bei einem treten eben viele Dinge da zwischen, sind sie nun psychischer Natur oder auch lebensfaktischer Natur. Wobei wohl eins mit dem Anderen korreliert.
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Re: Jesus und die Macht des Todes

Beitragvon onThePath » Mo 27. Feb 2017, 15:05

Ja, Keili,

Aber wenigstens ist es ein Auf- und Ab-.
Vielleicht wird es ja doch immer besser ? Wobei du äussere Lebensumstände finden solltest, die dir auch Auftrieb geben. Weg vom Grübeln, Ängsten, Panik, überfordert sein, usw.

lg, oTp
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