Jesu Auftrag der Mission

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

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Jesu Auftrag der Mission

Beitragvon Lepitoptera » Do 19. Jan 2017, 17:00

Hallo zusammen

Die Gemeinde, die ich besuche, ist der Meinung, dass wir alle den Auftrag von Jesus hätten seine Jünger zu sein und weitere Jünger zu machen. Wir also den Leuten das Evangelium bringen und sie ebenfalls zu weiteren Jüngern machen sollten.
Was denkt ihr darüber und wir geht ihr allenfalls dabei vor? Eine leichte Aufgabe zu das ja nicht gerade, aber es wäre Jesus Wille und unsere Aufgabe als seine Jünger das Evangelium zu verkündigen. Was ist eure Meinung?

Lg Lepitoptera
Barmherzigkeit ist es, etwas nicht zu bekommen, das wir verdient hätten (Tod). Gnade ist es, etwas zu bekommen, das wir nicht verdient hätten (Himmel). Danke Jesus!
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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon SunFox » Do 19. Jan 2017, 22:43

Liebe Lepitoptera,

das Problem ist aber, das nicht alle Christen das "gleiche" Evangelium Jesu haben! ;)

Fakt ist und das unumstösslich, das es nur eine Wahrheit gibt und daraus ergibt sich, das es auch nur ein Evangelium gibt!

Zur Wahrheitsfindung gibts nur einen Grundsatz und der lautet: "Nur die Schrift allein!"

Problem dabei ist aber, das praktisch alle schon so voreingenommen sind, das sie es in Anspuch für sich selbst nehmen, voll und ganz im Wort der Schrift zu stehen und jeder der anders lehrt, bzw. auslegt automatisch irrt!

Je größer der Unterschied in der Auslegung der Schrift ist, desto mehr muß diese gegenteilige Meinung bekämpft und unterdrückt werden, nicht immer ganz fair und teils auch recht lieblos! Ich weiß wovon ich schreibe!

Klar haben wir alle den Auftrag, die Botschaft Jesu in die Welt hinauszutragen und dieses wird im Gleichnis von den anvertrauten Talenten in Matthäus 25,14-30 ganz deutlich, heißt es im letzten Vers: "Und den unnützen Knecht werft hinaus in die äußerste Finsternis; da wird sein Heulen und Zähneklappern."

Unnütz sein bedeutet lieblos sein!

Und leider gilt auch hier für einge 1.Johannes 4,8: "Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe."

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon Lepitoptera » Fr 20. Jan 2017, 00:47

Lieber SunFox

Ich fühle mich einfach mal wieder unter Druck gesetzt. Die Leute aus meinem Umfeld wissen, dass ich Christin bin. Ich habe allen schon von Gott erzählt. Aber wenn der „Spielball“ nicht zurückgeworfen wird, wie soll ich dann weiter erzählen? Ich habe es sogar schon angeboten das Evangelium zu erklären, aber das Angebot wurde nicht angenommen. Was soll ich denn noch tun? Ich habe mehreren Person erzählt, was Jesus für mich getan hat, wie er fundamental mein Leben verändert hat. Aber offensichtlich hat mein Bericht bei niemandem die Neugier erweckt. Ich erzähle also von Gott, werfe den ersten Ball, aber der Ball wird nicht zurückgeworfen. So sehe ich keine Möglichkeit noch mehr erzählen zu können. Wie macht ihr es denn? Erzählt ihr überhaupt anderen von Jesus? Erklärt ihr jemandem das Evangelium?
Eigentlich bin ich der Meinung, dass Jesus alles voll und ganz im Griff hat. Dass ER dafür sorgen wird, dass jeder die Chance zur Rettung bekommt! Dass jeder vom Evangelium erfahren wird - dass ER dafür sorgen wird. Dass nicht beispielsweise wegen MIR jemand nicht gerettet wird, nur weil ICH versagt habe, in dem ich demjenigen nichts erzählt habe. Jesus Worte; gehet hinaus in die Welt und macht alle zu Jüngern… waren diese Worte nicht an seine Apostel gerichtet gewesen? Damals WUSSTE ja auch noch keiner von Jesus! Also MUSSTEN die Apostel der Welt von Jesus erzählen. Ist in der heutigen Zeit Jesus wirklich noch unbekannt? Hat nicht jeder schon von Jesus gehört? Ist es nicht einfach so, dass viele gar nicht mehr von Jesus erfahren wollen? Da nützt es auch nichts ihnen das Evangelium um die Ohren zu hauen.
Ich frage mich so oft, wieso habe ich damals zugehört und mehr erfahren wollen, als man mir von Jesus erzählt hat? Wieso hörte ICH zu und ging nicht weg? Wieso schrieb ich ihnen anschliessend und stellte viele Fragen? ICH habe ihnen somit den Spielball zurückgeworfen und somit konnten sie mir einen weiteren Pass zuwerfen. Aber wenn ICH einen Spielball werfe, kommt der Ball nicht zurück. Was kann ich denn in diesem Fall noch tun? Ich fühle mich einfach unter Druck gesetzt von den Worten des Pastors. Er hat es sinngemäss sogar so formuliert gehabt, dass wir uns Jesus verweigern würden, seinem Willen nicht gehorchen würden, wenn wir nicht das Evangelium verkünden gehen und keine neuen Jünger machen würden...

Liebe Grüsse
Lepitoptera
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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon SunFox » Fr 20. Jan 2017, 02:17

Lepitoptera hat geschrieben:Lieber SunFox

Aber wenn ICH einen Spielball werfe, kommt der Ball nicht zurück. Was kann ich denn in diesem Fall noch tun? Ich fühle mich einfach unter Druck gesetzt von den Worten des Pastors. Er hat es sinngemäss sogar so formuliert gehabt, dass wir uns Jesus verweigern würden, seinem Willen nicht gehorchen würden, wenn wir nicht das Evangelium verkünden gehen und keine neuen Jünger machen würden...

Liebe Grüsse
Lepitoptera


Hallo liebe Lepitoptera, nur ganz kurz (später mehr)! ;)

Das Evangelium ist kein Spielball den man anderen zuwirft und den andere dann gezwungen sind aufzufangen!

Dein Pastor sollte sich mal was merken, nämlich das man das Evangelium auch zur Unzeit verkünden kann, und es dann womöglich verlästert wird!

Alles zur seiner Zeit und nicht die Perlen vor die Säue werfen! Evangelium ist mehr als anderen laufend mit Wort Gottes zu kommen und sie damit zu erdrücken! Evangelium ist auch Willen Gottes vorleben!

Ich glaube das du dich unter Erfolgszwang setzt und dass das von eurem Pastor forciert wird, das ist nicht gut!

So, so weit erstmal, will ins Bett, gn8!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon Gnu » Fr 20. Jan 2017, 04:45

Pastoren können gut reden, sie verkündigen das, was sie als Evangelium verstanden haben, gegen Bezahlung, denn es ist ihr Dienst, das zu tun. Der beste Verkündiger des Evangeliums ist die Bibel, das Problem, das wir haben, ist, dass niemand sie versteht. Solange nicht Jahweh spricht, tötet der Buchstabe. Das Christentum, wie es heute gelehrt wird, ist ein Auslaufmodell. Das schreibt schon Paulus in Römer 9 bis 11. Noch nicht einmal die wenigen Leute, die Hebräisch können, verstehen die Bibel. Was willst du also den Leuten in der Welt für ein Evangelium verkünden? Als ich mich mitte 1981 zu Jesus bekehrt hatte, wollte ich sofort, dass alle Leute die gleiche Erfahrung machen könnten, wie ich. Ich hatte auch keine Ahnung, wie man evangelisiert, und das ist bis heute so geblieben. Das Problem war schon damals, was ich allerdings zuerst selbst erfahren musste bzw. durfte, dass es keine Gemeinde Jesu mehr gibt, sondern nur noch Denominationen, die sich gegenseitig Leute abjagen, weil jede meint, das reinere, sprich urtümlichere Evangelium zu kennen. Es gibt grosse Schwätzer, die gut reden können. Verkündiger des Evangeliums findest du unter ihnen keine. Sie sind alle zu Demagogen verkommen.

Dein Leben spricht lauter als deine Worte. Das Evangelium verkündigen darf nur, wer übers Wasser laufen kann. Jesus hat's uns vorgemacht, es funktioniert. Leider weiss heute niemand mehr wie, ausser vielleicht einige Buddhisten, die aber wiederum nichts von Jesus wissen und folglich die Wahrheit nicht verkündigen können, die frei macht. Buddhisten sind Esoteriker, die Denkmäler auf dem Säntis errichten und dann wieder nach Tibet gehen, wo sie ihr Land gegen die Kommunisten verteidigen müssen.

Wenn dein Pfarrer Druck macht, dass jeder Christ die Pflicht habe, das Evangelium den Ungläubigen zu erzählen, dann hat er aus seiner Sicht sicher recht gesprochen. Er ist dann aber selbst in der Pflicht, seine Zuhörer auszubilden, wie das zu geschehen hat. Vielleicht kann er das sogar, und es liegt an seinen Zuhörern, dass sie nicht verstehen können, wie sie erfolgreich evangelisieren, sprich Mitglieder anwerben können.
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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon Keili » Fr 20. Jan 2017, 05:44

Hallo,

lieber gut handeln, als viel reden. Zum Lehrer sind wenige berufen und auch viele Unberuffene gibt es heute. Wie hat Jesus gesagt, wenn ihr reden sollt, dann denkt nicht vorher nach, was werde ich sagen. Er legt es euch in dem Moment ins Herz. Niemand als Gott allein kann wissen, was im Menschen ist und dem dem er es offenbart. Oftmals arbeitet der Herr durch euch am Nächsten, wo ihr es selber gar nicht merkt und es sind dann Worte und Taten, die beim Nächsten etwas verändern, an die ihr nie gedacht hättet.
Deshalb sollte man stets auf sich sehen und Liebe üben, alles andere tut der Herr von alleine.
Worte oder Überredungsglauben haben noch nie zu Christus geführt, erst wenn ein Mensch selbst im Inneren anfängt ernsthaft zu suchen, nach Gotteserkenntnis und seiner Liebe, dann kann ihm das auch fruchten. Aber den Zeitpunkt und was dahin geschehen muss, kennt Gott allein und niemand der den Weg wandel will, den Christus vorgelebt hat, kann zu ihm kommen. Dies muss er nicht bewusst im Glauben tun an Jesus, aber der Vater, die Liebe muss den Menschen zu ihm ziehen.
Alles hat seine Zeit.

Liebe Grüße
Thomas
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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon Gnu » Fr 20. Jan 2017, 08:02

Lepitoptera hat geschrieben:Hallo zusammen

Die Gemeinde, die ich besuche, ist der Meinung, dass wir alle den Auftrag von Jesus hätten seine Jünger zu sein und weitere Jünger zu machen. Wir also den Leuten das Evangelium bringen und sie ebenfalls zu weiteren Jüngern machen sollten.
Was denkt ihr darüber und wir geht ihr allenfalls dabei vor? Eine leichte Aufgabe zu das ja nicht gerade, aber es wäre Jesus Wille und unsere Aufgabe als seine Jünger das Evangelium zu verkündigen. Was ist eure Meinung?

Lg Lepitoptera

Hallo Lepitoptera

Im Prinzip hat diese Gemeinde Recht, wenn sie meint, es sei ihre Aufgabe, Jünger von Jesus zu sein und weitere Jünger zu machen. Was versteht sie aber darunter? Das ist der Knackpunkt, an dem sie sich bewähren muss, wenn sie nicht scheitern will. Jesus hat irgendwo gesagt, was die Kriterien sind, dass jemand sein Jünger sein kann. Zum Beispiel Lukas 14, 25-33. Diese Gemeinde hat hoffentlich die Kriterien erfüllt. Wahrscheinlich eher nicht.

Wir griechisch römisch verbildeten Menschen verstehen noch nicht einmal das Alte Testament, wie wollen wir denn die Evangelien der Bibel verstehen, wenn man sie uns falsch auslegt? Wir meinen zwar, die Briefe der Apostel würden uns dabei helfen, und das täten sie auch, wenn wir sie lesen und verstehen würden. Aber auch da sind zuviele Missverständnisse ins Denken des Christentums nebeneingeführt worden, die meistens hart verteidigt werden, wenn man sie hinterfragt und anzweifelt.

Überlege doch einmal: Was ist der Unterschied zwischen uns und den Jüngern, die in der Bibel beschrieben sind? Wir müssen eine Bibelschule absolvieren, um Missionar zu werden. Wir können zwar auch den zweiten Bildungsweg nehmen, Autodidakt zu sein. Die Apostel hatten jeder eine Ausbildung beim Meister selbst und auch danach waren sie unfähig, das Evangelium gemäss Auftrag in Jerusalem, Judäa, Samaria und der ganzen Welt zu verkündigen. Sie konnten, solange Jesus bei ihnen war, die Leute zur Busse aufrufen, Kranke heilen, Dämonen austreiben, den Staub von den Sandalen schütteln und so weiter. Erst nach dem Wochenfest, welches fälschlich Pfingsten genannt wird, fing der Dienst des Jünger der zweiten Generation Machens erst an. Denn da hatten sie den Heiligen Geist.

Was sich heute als Heiliger Geist ausgibt, ist ein anderer Geist. Der wahre Heilige Geist, den es vereinzelt immer noch gibt, muss sich an der Schrift messen lassen. Den musst du aber haben, um ein Zeuge Jesu Christi zu sein. Sonst bist du bestenfalls Überbringer eines Evangeliums der Sonderlehren, die als Nebenwirkung dies und das haben, wogegen es Pharmaka zu kaufen gibt.

Liebe Grüsse, Gnu
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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon Lepitoptera » Fr 20. Jan 2017, 13:34

Danke mal soweit für die Antworten!
Naja, sie machen schon eine Kampagne, wie wir "missionieren" sollen. Aber dennoch ist das viel leichter gesagt als getan! Meine persönliche Überzeugung ist, dass Gott selbst dafür sorgen wird, dass jeder die Chance zur Rettung bekommt und somit auf irgend eine Weise vom Evangelium erfahren wird und sich für oder gegen Jesus entscheiden kann. Aber die Gemeinde macht auf "Panik", dass alle da draussen verloren gehen werden, wenn WIR es ihnen nicht sagen würden! Und dementsprechend bauen sie Druck auf. Was glaubt ihr denn? Glaubt ihr, dass Gott die Lage im Griff hat? Wieso sollte er die Verantwortung der Rettung auf UNS abwälzen? Ohne ihn können wir ja ohnehin nichts tun! Hat Jesus doch gesagt! Also ist es doch im Endeffekt ohnehin ER, der durch uns hindurch wirkt und somit andere rettet und nicht wir!
Bei einer Person habe ich wirklich den Verdacht, dass Jesus mich und meinen Mann bei dieser Person eingesetzt hat ihr beizustehen, ihr zu helfen und auch von Gott und Jesus zu erzählen. Und siehe da, diese Person wirft den Spielball auch tatsächlich zurück, dass wir einen neuen Pass zuwerfen können. Ich glaube, dass Jesus bei jeder Person, die ihn noch nicht kennt, einen Plan hat, durch wen, was und wie und wo er dieser Person die Chance geben will ihn erkennen zu können. Dass nicht WIR einfach planlos auf Leute einquatschen müssten in der Panik, dass derjenige ansonsten verloren gehen würde. Gott lässt nicht zu, dass irgendjemand verloren geht, dem das Himmelreich bestimmt ist. Es ist weder unser Verdienst noch unser Versagen, sondern allein Gottes Gnade und Wirken, wenn jemand zu Jesus findet und gerettet wird. Was denkt ihr?

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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon Keili » Fr 20. Jan 2017, 19:50

Lepitoptera hat geschrieben:Danke mal soweit für die Antworten!
Naja, sie machen schon eine Kampagne, wie wir "missionieren" sollen. Aber dennoch ist das viel leichter gesagt als getan! Meine persönliche Überzeugung ist, dass Gott selbst dafür sorgen wird, dass jeder die Chance zur Rettung bekommt und somit auf irgend eine Weise vom Evangelium erfahren wird und sich für oder gegen Jesus entscheiden kann. Aber die Gemeinde macht auf "Panik", dass alle da draussen verloren gehen werden, wenn WIR es ihnen nicht sagen würden! Und dementsprechend bauen sie Druck auf. Was glaubt ihr denn? Glaubt ihr, dass Gott die Lage im Griff hat? Wieso sollte er die Verantwortung der Rettung auf UNS abwälzen? Ohne ihn können wir ja ohnehin nichts tun! Hat Jesus doch gesagt! Also ist es doch im Endeffekt ohnehin ER, der durch uns hindurch wirkt und somit andere rettet und nicht wir!
Bei einer Person habe ich wirklich den Verdacht, dass Jesus mich und meinen Mann bei dieser Person eingesetzt hat ihr beizustehen, ihr zu helfen und auch von Gott und Jesus zu erzählen. Und siehe da, diese Person wirft den Spielball auch tatsächlich zurück, dass wir einen neuen Pass zuwerfen können. Ich glaube, dass Jesus bei jeder Person, die ihn noch nicht kennt, einen Plan hat, durch wen, was und wie und wo er dieser Person die Chance geben will ihn erkennen zu können. Dass nicht WIR einfach planlos auf Leute einquatschen müssten in der Panik, dass derjenige ansonsten verloren gehen würde. Gott lässt nicht zu, dass irgendjemand verloren geht, dem das Himmelreich bestimmt ist. Es ist weder unser Verdienst noch unser Versagen, sondern allein Gottes Gnade und Wirken, wenn jemand zu Jesus findet und gerettet wird. Was denkt ihr?

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Ich glaube, es hängt alles von der Liebe im jeweiligen Menschen selbst ab.
Manche Völker haben nicht so das Christentum und Jesus als Namen für Gott, aber der Mensch selbst kann trotzdem eine gute Liebe haben. Manche haben den Namen Christus im Mund, aber haben die Liebe nicht.
Die Liebe im Menschen ist sein Gott und sein Richter am jeweiligen Tage.

Liebe Grüße
Thomas
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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon Lepitoptera » Sa 21. Jan 2017, 12:44

Okay. Aber was ist eure Meinung? Die Gemeinde ist klar der Auffassung, dass die Leute verloren gehen werden, wenn wir anderen von der Gemeinde nicht eingreifen würden, indem wir ihnen vom Evangelium erzählen und ICH teile diese Meinung nicht! ICH bin der Überzeugung, dass es unser Gott vollumfänglich im Griff hat und bei jedem Menschen ganz klar weiss und es geplant hat, wie und durch wen er diesem das Evangelium verkünden will. Wir uns also keine Sorgen machen müssen, dass unseretwegen jemand verloren gehen könnte, nur weil WIR es ihm nicht gesagt haben. Wieso sollte Gott die Verantwortung der Rettung auf unseren Erfolg bzw eben Misserfolg stützen? Uns braucht er als Werkzeuge, wenn er uns bei jemandem dafür vorgesehen hat. Aber die Ehre bleibt bei Gott, wenn sich dann jemand tatsächlich bekehrt und nicht bei uns. Was sagt ihr dazu? Glaubt ihr der Gemeinde und fühlt ihr euch deswegen gestresst noch die "Welt" retten zu müssen oder vertraut ihr Gott, dass ER schon weiss, WIE er jedem einzelnen die Chance zur Rettung geben will?

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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon Gnu » Sa 21. Jan 2017, 12:54

Die beste Antwort in der Bibel, die mir spontan in den Sinn kommt, ist das Buch Esther.
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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon kingschild » Sa 21. Jan 2017, 12:55

Lepitoptera hat geschrieben:Hallo zusammen

Die Gemeinde, die ich besuche, ist der Meinung, dass wir alle den Auftrag von Jesus hätten seine Jünger zu sein und weitere Jünger zu machen. Wir also den Leuten das Evangelium bringen und sie ebenfalls zu weiteren Jüngern machen sollten.
Was denkt ihr darüber und wir geht ihr allenfalls dabei vor? Eine leichte Aufgabe zu das ja nicht gerade, aber es wäre Jesus Wille und unsere Aufgabe als seine Jünger das Evangelium zu verkündigen. Was ist eure Meinung?

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Hallo Lepitoptera

Wir Menschen haben alle unterschiedliche Gaben, wenn wir diese Gaben unter Führung und Leitung Gottes zum wohle unserer Mitmenschen und der Gemeinde einsetzen, so wird das Reich Gottes mitten unter uns Gestalt annehmen und einige aus der Welt werden umkehren und dieses Reich in sich aufnehmen, weil Gott auch Ihnen Gnade schenkt und weil auch sie eine Umkehr möchten.

Nicht jeder ist aber der geborene Evangelist und auch bei diesen gibt es unterschiedliche Formen und Gaben. Wenn wir aber die Liebe Gottes in uns überfliessend werden lassen, dann wird die Welt etwas von diesem überfliessenden erfahren. Oft braucht es dazu auch nicht viele Worte aber die richtigigen Wort im richtigen Moment schenkt uns Gott.

In dieser Ruhe sollten wir die Evangelisation angehen und sehen. Wir stehen nicht im Zwang ein Quote zu erreichen aber das was Gott uns schenkt, das sollten wir teilen mit unseren Nächsten. Sei es in der Gemeinde oder eben an der Front, dort wozu wir berufen sind.

Bevor wir aber an der Front dienen, müssen wir wissen was ist unsere Identität in Christus, was sind unsere Gaben, was sind unsere schwächen und dann sollten wir Gott bitten, das er in unserer Schwäche stark wird, das wir seinen Willen erkennen und tun können.

Wenn Du zum Beispiel die Gabe des Beten für andere Menschen hast und dies auch tust, dann erfüllst Du den Auftrag genau gleich wie der welcher draussen auf der Strasse den Menschen direkt mit dem Evangelium konfrontiert.

Apropos, wir können nicht Menschen zu Jünger machen, wir können ein Zeugnis sein für die Liebe, Gnade Gottes in dieser Welt und wenn Menschen dieses Zeugnis annehmen oder aufnehmen, dann können die Prediger sie dann zu Jüngern schulen, wenn sie bereit sind sich schulen zu lassen.

Zuerst Zeugnis sein für die Liebe Christi alles andere führt Gott. Wenn dann ein Mensch bereit ist Gott nach zu folgen, dann wird er auch bereit sein sich eben schulen zu lassen. Diese Bereitschaft können wir aber nicht erzwingen aber wir können beten, das Leute das Gute des Reiches Gottes in uns erkennnen und anfangen zu fragen nach dem Reich Gottes.

Lu 24:48 Fanget an in Jerusalem, Zeugen davon zu sein!

Zeugen kann man mit Wort und Tat, fangen wir an mit den Taten, so werden die Leute fragend und wenn sie fragenden werden, dann können wir sagen, nicht durch unsere Kraft, sonder durch Gottes Kraft sind diese Taten geschehen, zu Ehre unsere Vaters im Himmel.


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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon kingschild » Sa 21. Jan 2017, 13:09

Lepitoptera hat geschrieben:Okay. Aber was ist eure Meinung? Die Gemeinde ist klar der Auffassung, dass die Leute verloren gehen werden, wenn wir anderen von der Gemeinde nicht eingreifen würden, indem wir ihnen vom Evangelium erzählen und ICH teile diese Meinung nicht! ICH bin der Überzeugung, dass es unser Gott vollumfänglich im Griff hat und bei jedem Menschen ganz klar weiss und es geplant hat, wie und durch wen er diesem das Evangelium verkünden will. Wir uns also keine Sorgen machen müssen, dass unseretwegen jemand verloren gehen könnte, nur weil WIR es ihm nicht gesagt haben. Wieso sollte Gott die Verantwortung der Rettung auf unseren Erfolg bzw eben Misserfolg stützen? Uns braucht er als Werkzeuge, wenn er uns bei jemandem dafür vorgesehen hat. Aber die Ehre bleibt bei Gott, wenn sich dann jemand tatsächlich bekehrt und nicht bei uns. Was sagt ihr dazu? Glaubt ihr der Gemeinde und fühlt ihr euch deswegen gestresst noch die "Welt" retten zu müssen oder vertraut ihr Gott, dass ER schon weiss, WIE er jedem einzelnen die Chance zur Rettung geben will?

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Wir sind nicht dafür verantwortlich wenn die Welt nicht sucht. Wir sind aber verantwortlich das wir Zeugnis geben gemäss den Gaben die uns Gott gegeben hat. Wir sind berufen das zu teilen was uns geschenkt wurde aber eben nicht jeder Mensch kann dies mit Worten tun aber mit Taten können wir für das Recht einstehen, gute Werke tun usw.

Gott ist die Rettung für diese Welt, nicht wir müssen die Welt retten aber wenn Gott uns gerettet hat, dann sollten wir eben auch der Welt Zeugnis ablegen sei dies eben in Wort und Tat oder Tat und Wort. Aber dieses Zeugnis ablegen soll kein Krampf werden sondern es soll so geschehen:

Joh 15:5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben; wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.

Wenn wir also in der Ruhe in Ihm bleiben, dann wird es nicht zum Krampf.

Hier noch folgendes:

Ps 81:10 (81-11) Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus Ägyptenland heraufgeführt hat. Tue deinen Mund weit auf, so will ich ihn füllen!

Nicht aber überall ist die Zeit, dies zu tun, wenn wir aber in Ihm sind, so wissen wir wann wir den Mund auftun sollen.

Jedoch von der Angst das ich versagen könnte, sollten sich auch keine Gemeinde leiten lassen, weil so würde man sich ja mehr auf seine Stratgien verlassen als auf das was eben Gott tun möchte.

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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon Lepitoptera » Sa 21. Jan 2017, 16:09

Lieber Kingschild

Finde ich so eigentlich sehr gut gesagt. Ich habe einfach Mühe, wenn ich mich unter Druck gesetzt fühle. Wie ich oben schon erwähnt habe, spreche ich immer wieder von Gott. Auch, was er für mich getan hat. Aber wenn dann kein weiteres Interesse zurückkommt vom Gegenüber, kann ich nicht weiterreden, denn dann würde ich mich demjenigen aufzwingen, was ich nicht tun will.
Ich finde es nicht richtig von Pastoren mit Druck zu arbeiten. Wenn mir jemand einreden will, dass ich mich Jesus Wille verweigern würde, wenn ich nicht das Evangelium verkündige, finde ich das hart. Ich habe eigentlich keine Mühe über das zu reden, was Gott für mich getan hat. Ich habe keine Probleme zu bekennen, dass ich an Jesus glaube und somit zu ihm stehen kann. Aber was dann das Evangelium betrifft, ist das einfach nicht so einfach. Gerade ältere Generationen sind auch von dem Wirken und Machtmissbrauch der Kirche geprägt. Nur schon das reine Wort Jesus löst bei ihnen eine Ablehnung aus, weil sie durch die Kirche negativ geprägt worden sind. Bereits bei meiner Mutter muss ich dies feststellen. Wenn ich jetzt noch komme und sage, dass sie ohne Jesus verloren gehen wird, bewirkt dies nur noch weitere Ablehnung ihrerseits und leider ist dies bei vielen Leuten ein Problem. Ich will nicht noch mehr kaputt machen, als bei vielen Leuten schon kaputt ist. Deshalb vertraue ich lieber Gott, dass er schon weiss, was zu tun ist, dass solche Leute von ihren negativen Prägungen geheilt und sich ihm wieder zuwenden können. Ja, wir sollen ein Zeugnis sein und von Gott erzählen, aber nicht aufgrund von Druck der Gemeinde, die einem ein schlechtes Gewissen aufbürden will. Dies finde ich lieblos gegenüber den Mitgliedern der Gemeinde...

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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon kingschild » Sa 21. Jan 2017, 18:14

Lepitoptera hat geschrieben:Lieber Kingschild

Finde ich so eigentlich sehr gut gesagt. Ich habe einfach Mühe, wenn ich mich unter Druck gesetzt fühle. Wie ich oben schon erwähnt habe, spreche ich immer wieder von Gott. Auch, was er für mich getan hat. Aber wenn dann kein weiteres Interesse zurückkommt vom Gegenüber, kann ich nicht weiterreden, denn dann würde ich mich demjenigen aufzwingen, was ich nicht tun will.


Hallo Leptioptera,

da handelst Du vollkommen dem Wort Gottes konform, wenn jemand nichts hören möchte, so sollte man dies respektieren und eben die Zeit für die aufsparen, die hören wollen.


Ich finde es nicht richtig von Pastoren mit Druck zu arbeiten. Wenn mir jemand einreden will, dass ich mich Jesus Wille verweigern würde, wenn ich nicht das Evangelium verkündige, finde ich das hart. Ich habe eigentlich keine Mühe über das zu reden, was Gott für mich getan hat. Ich habe keine Probleme zu bekennen, dass ich an Jesus glaube und somit zu ihm stehen kann. Aber was dann das Evangelium betrifft, ist das einfach nicht so einfach.


Druck oder gar Angst, wäre defintiv der falsche Weg. Die Pastoren machen da vielleicht ein wenig Druck aber wenn jemand eben mit diesem nichts anfangen kann, sollte er sich zu nichts drängen lassen. Ein gedränger Mensch würde ja auch nicht echt wirken und somit wäre er eher kontra produktiv unterwegs. Zeugnis erzählen wo es passt ist Evangelisation und wenn jemand dort nicht mehr wissen möchte, können wir das ruhig so stehen lassen. So lautete auch der Auftrag an die Jünger:

Mt 10:14 Und wenn euch jemand nicht aufnehmen, noch eure Rede hören wird, so gehet fort aus diesem Haus oder dieser Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen!




Gerade ältere Generationen sind auch von dem Wirken und Machtmissbrauch der Kirche geprägt. Nur schon das reine Wort Jesus löst bei ihnen eine Ablehnung aus, weil sie durch die Kirche negativ geprägt worden sind. Bereits bei meiner Mutter muss ich dies feststellen. Wenn ich jetzt noch komme und sage, dass sie ohne Jesus verloren gehen wird, bewirkt dies nur noch weitere Ablehnung ihrerseits und leider ist dies bei vielen Leuten ein Problem. Ich will nicht noch mehr kaputt machen, als bei vielen Leuten schon kaputt ist.


Hier reicht es oft kurz zu fragen, was denn Christus genau falsch gemacht hat und man kann diese Menschen auch mit dieser Frage alleine lassen, der eine wird vielleicht nachdenken, der andere nicht und der dritte wird vielleicht etwas nennen, wo wir Ihm sagen können, das dies aber eben nichts mit Christus zu tun hätte. Wenn sich aber jemand nur tödlich aufregt über eine solche Nachfrage dann auch hier besser stehen lassen und weiter beten für diese Person.


Deshalb vertraue ich lieber Gott, dass er schon weiss, was zu tun ist, dass solche Leute von ihren negativen Prägungen geheilt und sich ihm wieder zuwenden können. Ja, wir sollen ein Zeugnis sein und von Gott erzählen, aber nicht aufgrund von Druck der Gemeinde, die einem ein schlechtes Gewissen aufbürden will. Dies finde ich lieblos gegenüber den Mitgliedern der Gemeinde...

Lg Lepitoptera


Eben auf Gott vertrauen, für die Menschen beten und dann öffenen sich die Türen oft wie von selbst und wenn sie geschlossen sind, brauchen wir uns darüber nicht weiter Gedanken machen, denn das ist nicht unsers Auftrag.

Das man jemanden ein schelchtes Gewissen aufbürdet wäre falsch. Aber auch Pastoren wissen nicht immer wie die Botschaft bei allen ankommt, vielleicht ist es ja auch nicht dass, was sie wollten aber infolge des aufzeigen der Dringlichkeit, kann eben auch Druck entstehen. Dort dürfen wir aber auch gelassen bleiben.

Ich wünsche Dir viel Ruhe und Gelassenheit und bleibe einfach in Christus, der Rest wird er dir zeigen. Wenn wir Täter der Worte Christi sind, dann ist das auch Evangelisation.

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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon Lepitoptera » So 22. Jan 2017, 00:02

Lieber Kingschild

Danke für deine Zeilen! Sie haben mir geholfen! Danke!

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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon firebird » So 22. Jan 2017, 07:00

Liebe Lepitoptera,

von meiner Seite noch eine Kleinigkeit.

Epheser 6 Vers 15

... und beschuht an den Füßen mit der Bereitschaft zur Verkündigung des Evangeliums des Friedens!


Hier wird von der Bereitschaft geredet.

Es könnte ja sein, dass jemand einmal Dir einen Ball zuspielt. Dann ist wichtig, dass Du den Ball fängst und wieder zurückspielst.

Nicht wie ich beim Schüler-Fussball damals, da konnte ich die Pässe nicht fangen oder dann habe ich geschlafen.

Lieber Gruss
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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon Lepitoptera » So 22. Jan 2017, 21:15

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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon onThePath » So 22. Jan 2017, 21:53

Ich finde, ich habe im Gegensatz zu meiner Frau gar nicht das Talent, Anderen viel von Jesus zu erzählen.
Deshalb habe ich auch wenig getan, bis seltsamerweise dieser grosse Hauskreis mit ungläubigen jungen Menschen bei uns entstand. Und auch da wollte ich anfangs nicht mitmachen, schon weil ich mich in grösseren Gruppen nicht wohl fühle. Aber dann habe ich doch mitgemacht und wir wurden wie eine grosse Familie. Mein Verhalten zielte nie auf Bekehrung sondern darum, verantwortlich zu handeln und liebevoll. Nie in meinem Leben habe ich soviel gelernt.

Und neulich war mindestens inzwischen schon die 4. Hochzeit, an der wir im Rahmen unserer Hauskreisfamilie teilnahmen.

Hätte man mir vor dem Hauskreis gesagt, ich würde jemals an all dem beteiligt sein, hätte ich es nicht geglaubt.
Aber ich denke Gott hat alles passend gemacht zur richtigen Zeit.

Lg, otp
Zuletzt geändert von onThePath am So 22. Jan 2017, 22:50, insgesamt 1-mal geändert.
Veränderung ist das einzig Bleibende.

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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon maria139 » So 22. Jan 2017, 22:30

SunFox hat geschrieben:Liebe Lepitoptera,

das Problem ist aber, das nicht alle Christen das "gleiche" Evangelium Jesu haben! ;)

Fakt ist und das unumstösslich, das es nur eine Wahrheit gibt und daraus ergibt sich, das es auch nur ein Evangelium gibt!

Zur Wahrheitsfindung gibts nur einen Grundsatz und der lautet: "Nur die Schrift allein!"

Problem dabei ist aber, das praktisch alle schon so voreingenommen sind, das sie es in Anspuch für sich selbst nehmen, voll und ganz im Wort der Schrift zu stehen und jeder der anders lehrt, bzw. auslegt automatisch irrt!

Je größer der Unterschied in der Auslegung der Schrift ist, desto mehr muß diese gegenteilige Meinung bekämpft und unterdrückt werden, nicht immer ganz fair und teils auch recht lieblos! Ich weiß wovon ich schreibe!

Und leider gilt auch hier für einge 1.Johannes 4,8: "Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe."

Liebe Grüße von SunFox


Hallo sunfox, :umarm: diese deine Worte haben mich sehr berührt und gleichzeitig auch gefreut. Was denkt wohl Jesus darüber, wie sein einstiges Evangelium vom Nahen Reiches Gottes durch inneren und äusseren Wandel zu gelebter, tätigen, Liebe und Nächstenliebe anders als er verkündet verbreitet wird?

Als ich Gast in einer FEG war da rief der Kassier der Gemeinde auf, dass man intensiver Un- oder Andersgläubige zum Glauben an Jesus bekehren und in die Gemeinde mitbringen soll. Er erwarte übers Jahr ein enormes Gemeindewachstum. Auch der Pastor machte wohlmeinend Druck. Bald war klar, dass es um die roten Zahlen in der Buchhaltung ging, was mir der Kassier dann auch nach dem Gemeindeabend leise bestätigte.

Ich habe nur bei einer einzigen Evangelisationerlebt, dass tatsächlich Jesus einstiges Evangelium vom Reich als EVANGELIUM CHRISTI verkündet wurde. Ist schon lange her.

Gruss Maria
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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon Lepitoptera » So 22. Jan 2017, 23:15

maria139 hat geschrieben:Ich habe nur bei einer einzigen Evangelisationerlebt, dass tatsächlich Jesus einstiges Evangelium vom Reich als EVANGELIUM CHRISTI verkündet wurde. Ist schon lange her.

Gruss Maria


Liebe Maria

Du hast auch schon in anderen Threads angedeutet, dass heute nicht mehr Jesus einstiges Evangelium verkündet, sondern dass es verfälscht verkündet würde. Was genau ist denn falsch? Was wäre deiner Meinung nach denn heute noch richtig und was falsch?

Lg Lepitoptera
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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon maria139 » Mo 23. Jan 2017, 09:03

Lepitoptera hat geschrieben:[

Liebe Maria

Du hast auch schon in anderen Threads angedeutet, dass heute nicht mehr Jesus einstiges Evangelium verkündet, sondern dass es verfälscht verkündet würde. Was genau ist denn falsch? Was wäre deiner Meinung nach denn heute noch richtig und was falsch?

Lg Lepitoptera


Liebe Lepitoptera
Jesus lehrte die damaligen Menschen, also seine jüdischen Glaubensgeschwister, umzudenken, die Gesinnung zu ändern (metanoia heisst nicht Busse zu tun, sondern umzudenken, Sinneswandel), an die Frohe Botschaft zu glauben, dass nun das Reich Gottes nahe herbeigekommen sei.

Er sprach aber zu ihnen: Ich muß auch andern Städten das Evangelium verkündigen vom Reiche Gottes; denn dazu bin ich gesandt. Lukas 4.43

Und es begab sich darnach, daß er reiste durch Städte und Dörfer und predigte und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes; und die zwölf mit ihm, Lukas 8.1

Und sie gingen hinaus und durchzogen die Märkte, predigten das Evangelium und machten gesund an allen Enden. Lukas 9.6

Aber Jesus sprach zu ihm: Laß die Toten ihre Toten begraben; gehe du aber hin und verkündige das Reich Gottes! Lukas 9.60

Andernorts wird die Auferweckung Jesus durch seinen Vater als Evangelium verstanden. Und leider Gottes wird sogar das Werk der Feinde Jesus, die gemäss Jesus auch Feinde seines Vaters im Himmels sind, also die Kreuzigung auf Golgatha als Evangelium Jesus verkündigt. Dies obwohl Jesus sagte, dass sie nicht Gott zum Vater hätten, sondern deren Vater ein Menschenmörder und ein Lügner war.

Hier noch eine sehr eindrückliche Aussage von Jesus:
Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wäre mein Reich von dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft, daß ich den Juden nicht ausgeliefert würde; nun aber ist mein Reich nicht von hier. Johannes 18.36


Nach Kreuzigung und Auferstehung lehrte Jesus ja, SEINE einst ihnen beigebrachten Lehren, sein Evangelium in die Welt hinauszutragen, damit das Reich Gottes hätte sich ausweiten können, und sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes zu taufen.

Was wurde denn Dir beigebracht, was es sich mit dem Evangelium Jesu Christi auf sich hat?

Gruss Maria
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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon firebird » Mo 23. Jan 2017, 09:08

Lepitoptera hat geschrieben:Liebe Maria

Du hast auch schon in anderen Threads angedeutet, dass heute nicht mehr Jesus einstiges Evangelium verkündet, sondern dass es verfälscht verkündet würde. Was genau ist denn falsch? Was wäre deiner Meinung nach denn heute noch richtig und was falsch?

Lg Lepitoptera


Liebe Lepitoptera,

eine Antwort auf Deine Frage winkt Dir schon in den Zeilen von Maria139 entgegen:

Maria139 hat geschrieben:Bald war klar, dass es um die roten Zahlen in der Buchhaltung ging, was mir der Kassier dann auch nach dem Gemeindeabend leise bestätigte.


Der springende Punkt liegt bei den Motiven. Dies ist nicht neu, das war schon zur Zeit des Apostel Paulus schon so.

Philipper 1 Verse 15 bis 18

Einige zwar predigen Christus auch aus Neid und Streit, einige aber auch aus gutem Willen. Die einen aus Liebe, weil sie wissen, dass ich zur Verteidigung des Evangeliums eingesetzt bin; die anderen aus Eigennutz verkündigen Christus nicht lauter, weil sie mir in meinen Fesseln Bedrängnis zu erwecken gedenken. Was macht es denn? Wird doch auf jede Weise, sei es aus Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt, und darüber freue ich mich. Ja, ich werde mich auch freuen,


Lieber Gruss
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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon firebird » Mo 23. Jan 2017, 09:18

Maria139 hat geschrieben: .... Und leider Gottes wird sogar das Werk der Feinde Jesus, die gemäss Jesus auch Feinde seines Vaters im Himmels sind, also die Kreuzigung auf Golgatha als Evangelium Jesus verkündigt.



Hooopla !!! :? :? :?

Jetzt stehen mir aber die Haare zu Berge.

Liess sich Jesus nicht auf Golgatha kreuzigen, um für unsere Sünden bei Gott Sühne zu erwirken? Ist nicht gerade das, dass wir von unserer Sündenschuld befreit sind, der Kern des Evangeliums?

Extrem nachdenkliche Grüsse
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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon kingschild » Mo 23. Jan 2017, 11:54

maria139 hat geschrieben:Und leider Gottes wird sogar das Werk der Feinde Jesus, die gemäss Jesus auch Feinde seines Vaters im Himmels sind, also die Kreuzigung auf Golgatha als Evangelium Jesus verkündigt.


Hallo maria139

Die Kreuzigung Jesus ist fester Bestandteil des Evangelium Gottes, das man aus eigener Kraft gute Werke tut wäre eine krasse missachtung des Erlöser, des Erlösungswerk Christis und des 1 Gebotes.

Von neuem geoboren wird man nämlich nicht durch gute Werke, sondern das man Gott und den Erlöser annimmt, sonst würde man ja bezeugen ich habe keinen Erlöser und Gott nötig, ich kann es alleine. Dies wäre dann die Sünde Adams und Evas die auch ohne Erlöser ans Ziel gelangen wollten.

Das Werk am Kreuz zu verleugnen, das tun andere Religionen aber nicht Christen. In sämtlichnen Christlichen Kirchen, Freikirchen und Landeskirchen, sowie bei den Aposteln Gottes, im AT und im NT ist klar wer der Erlöser ist und bleibt und der Erlöser heisst nicht Mensch, sondern Gott, sowohl im AT wie im NT.

Wir sehen seit Adam was passiert, wenn der Mensch den Erlöser, verwirft oder missachtet und wenn er Gottes Werk gering achtet oder gar verleugnet.

Sicher folgen aus dem Glauben Werke aber ohne Glauben an den Erlöser und die Erlösungstat Christi, wird das Werk nie vollkommen sein. Jesu seine Tat am Kreuz ist vollkommen, unser Werk wird schon dann unvollkommen, wenn wir das Kreuz leugnen oder als nicht Bestandteil des Evangliums betrachten. Unsere Werke können der Vollkommenheit des Werkes am Kreuz nichts dazu tun, ohne diese Werk sind sowohl Juden wie Griechen gescheitert.

Sowohl die Propheten, wie Christus, wie die Apostel haben die Kraft des Erlösers und seine Erlösungswerk am Kreuz hingewiesen und immer gepredigt.

Lu 24:47 und daß in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden gepredigt werden soll unter allen Völkern.


Apg 5:31 Diesen hat Gott zum Anführer und Retter zu seiner Rechten erhöht, um Israel Buße und Vergebung der Sünden zu verleihen.

Apg 10:43 Von diesem legen alle Propheten Zeugnis ab, daß jeder, der an ihn glaubt, durch seinen Namen Vergebung der Sünden empfangen soll.


Apg 13:38 So sei euch nun kund, ihr Männer und Brüder, daß euch durch diesen Vergebung der Sünden verkündigt wird;

Apg 26:18 um ihnen die Augen zu öffnen, damit sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott, auf daß sie Vergebung der Sünden und ein Erbteil unter den Geheiligten empfangen durch den Glauben an mich!

Eph 1:7 in ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden nach dem Reichtum seiner Gnade,

Kol 1:14 in welchem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Sünden;

Gottes Gebote zu missachten, ist eine grosse Sünde, der Hebrärer Brief schreibt dazu:

Heb 10:29 wieviel ärgerer Strafe, meinet ihr, wird derjenige schuldig erachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch welches er geheiligt wurde, für gemein geachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat?

Die Predigt der Selbst Erlösung durch Nachahmung von guten Werken gibt es im Christentum nicht, sondern die Rettung durch Jesus Christus, der nicht einfach ein Wanderprediger war, dessen Werke man sicher zu Herzen nehmen sollte, weil er unser Vorbild ist. Die Erlösung kommt nicht durch nachahmung sondern durch Nachfolge und Nachfolge bedeutet auch das man das Blut Jesus eben nicht verleugnet, sondern durch Wiedergeburt welche nicht erarbeitet werden oder erkauft werden kann.

Was meinst Du zur Predigt es Petrus, der von Christus als fest erwählt wurde, hat er es falsch verstanden?

2Pe 2:1 Es gab aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, welche verderbliche Sekten nebeneinführen und durch Verleugnung des Herrn, der sie erkauft hat,

Näme mich einfach Wunder, weil wir uns eben nicht selber erkaufen können.

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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon kingschild » Mo 23. Jan 2017, 12:57

maria139 hat geschrieben:
Als ich Gast in einer FEG war da rief der Kassier der Gemeinde auf, dass man intensiver Un- oder Andersgläubige zum Glauben an Jesus bekehren und in die Gemeinde mitbringen soll. Er erwarte übers Jahr ein enormes Gemeindewachstum. Auch der Pastor machte wohlmeinend Druck. Bald war klar, dass es um die roten Zahlen in der Buchhaltung ging, was mir der Kassier dann auch nach dem Gemeindeabend leise bestätigte.

Ich habe nur bei einer einzigen Evangelisationerlebt, dass tatsächlich Jesus einstiges Evangelium vom Reich als EVANGELIUM CHRISTI verkündet wurde. Ist schon lange her.

Gruss Maria


Hallo Maria

Jeder Christ weiss dass man selbst, anders Gläubige, nicht bekehren kann.

Wir können diese Aussage weder prüfen noch haben wir einen Gegenvergleich des Kassier oder Pfarrer dieser Gemeinde. Wir wissen lediglich das Worte auch falsch verstanden werden können und dies kann auch zu Zwietracht führen kann. Zwietracht wäre nicht eine Gabe des Geistes Gottes, sondern Liebe und Vergebung.

Dies hat uns Christus gelehrt, zu lieben und zu vergeben. Wäre dort also ein Fehler passiert von einem einzelnen Mitglied oder auch von zweien, dann gilt auch hier eines, Gnade, Liebe und Vergebung, falls es dann so gewesen wäre aber wie gesagt, das können wir nicht prüfen, weil wir die Gegenseite nicht hören können.

Die FEG hat die Verkündigung des Evangeliums im Vordergrund und ist Teil der Evangelischen Allianz und beruft sich auch auf diese Werte. Selbst wenn ein Kassier einen Fehler machen würde oder gemacht hätte und diese Werte nicht teilen würde, sagt dies nichts über die Gemeinschaft aus. Selbst Judas als Kassier hatte falsche Vorstellungen über Geld und Evangelium, deshalb war Christus trotzdem auf dem richtigen Weg.

Ich lasse den Beitrage mal so stehen aber sollten mehr solche Beiträge folgen, werde ich editieren ohne gross zu kommentieren.

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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon Lepitoptera » Mo 23. Jan 2017, 13:19

maria139 hat geschrieben:
Was wurde denn Dir beigebracht, was es sich mit dem Evangelium Jesu Christi auf sich hat?

Gruss Maria


Liebe Maria

Unter dem Evangelium verstehe ich ganz klar, dass Jesus für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist. Dass wir uns nicht aus eigener Kraft, aus eigenen Werken, retten können.
Welches ist der vermutlich kürzeste Satz, um die Bedeutung von Weihnachten zu erklären?:

Lukas 19,10: Der Menschensohn ist gekommen, um Verlorene zu suchen und zu retten.

Gott war Mensch geworden, mit dem Ziel, die Menschheit retten zu wollen. Deshalb kam er auf die Erde. Deshalb feiern wir Weihnachten!! Alle Menschen sind Sünder!

Römer 3, 9-20: Also, haben wir Juden denn nun den anderen Menschen gegenüber einen Vorteil? Nein, überhaupt keinen. Wir haben ja bereits gezeigt, dass alle Menschen - ob sie Juden sind oder nicht - unter der Herrschaft der Sünde stehen. In der Schrift heißt es: Keiner ist gerecht - nicht ein Einziger. Keiner ist klug; keiner fragt nach Gott. Alle haben sich von Gott abgewandt; alle sind für Gott unbrauchbar geworden. Keiner tut Gutes, auch nicht ein Einziger. Ihre Rede ist faul wie der Gestank aus einem offenen Grab. Sie ist durch und durch verlogen. Ihr Reden ist tödlich wie Otterngift. Ihr Mund ist voller Flüche und bitterer Worte. Sie sind schnell bereit, einen Mord zu begehen. Wohin sie auch gehen, folgen ihnen Verwüstung und Elend. Den Weg des Friedens kennen sie nicht. Sie haben keine Ehrfurcht vor Gott. Wir wissen, dass das, was im Gesetz steht, für die gilt, denen es gegeben wurde. Deshalb können sich die Menschen nicht mehr herausreden, und die ganze Welt ist dem Gericht Gottes unterstellt. Denn niemand wird in Gottes Augen gerecht gesprochen, indem er versucht, das Gesetz zu halten. Im Gegenteil, je besser wir Gottes Gesetz kennen, desto deutlicher erkennen wir, dass wir schuldig sind.


Ich verstehe darunter, dass die Menschheit verloren ist ohne Jesus! Kein einziger Mensch kann vor Gottes Gericht bestehen. Keine gute Tat ist vor Gott so gut, dass sie einen retten würde. Vor Gott sind ALLE Menschen schuldig! Jesus nahm unsere Strafe auf sich und hat mit seinem Blut bezahlt! Denn ohne Blut gibt es keine Vergebung! Gott ändert seine Gesetze nicht! Deshalb hatten die Israeliten früher auch Tieropfer darbringen müssen, so verstehe ich es jedenfalls.

Römer 3,21-31: Doch nun hat Gott uns unabhängig vom Gesetz einen anderen Weg gezeigt, wie wir in seinen Augen gerecht werden können - einen Weg in Übereinstimmung mit dem Gesetz und den Propheten. Wir werden von Gott gerecht gesprochen, indem wir an Jesus Christus glauben. Dadurch können alle ohne Unterschied gerettet werden. Denn alle Menschen haben gesündigt und das Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren. Doch Gott erklärt uns aus Gnade für gerecht. Es ist sein Geschenk an uns durch Jesus Christus, der uns von unserer Schuld befreit hat. Denn Gott sandte Jesus, damit er die Strafe für unsere Sünden auf sich nimmt und unsere Schuld gesühnt wird. Wir sind gerecht vor Gott, wenn wir glauben, dass Jesus sein Blut für uns vergossen und sein Leben für uns geopfert hat. Gott bewies seine Gerechtigkeit, als er die Menschen nicht bestrafte, die in früheren Zeiten gesündigt haben. Er handelte so, weil er Geduld mit ihnen hatte. Und er ist auch jetzt, in dieser Zeit, vollkommen gerecht, indem er die für gerecht erklärt, die an Jesus glauben. Können wir nun stolz darauf sein, dass wir irgendetwas dazu getan haben, von Gott angenommen zu werden? Nein, denn das geschah nicht aufgrund unserer guten Taten, sondern allein aufgrund unseres Glaubens. Wir werden durch den Glauben vor Gott gerechtfertigt und nicht durch das Befolgen des Gesetzes. Oder ist Gott nur der Gott der Juden? Ist er nicht auch der Gott aller Menschen? Natürlich ist er das. Es gibt nur einen Gott. Und es gibt nur einen Weg, von ihm angenommen zu werden. Nur aufgrund des Glaubens spricht er die Menschen vor sich selbst gerecht, ob sie nun Juden sind oder nicht. Wenn wir nun aber den Glauben so betonen, heben wir damit das Gesetz auf? Natürlich nicht! Sondern durch den Glauben bestätigen wir das Gesetz.


Jesus ist der einzige Weg.
Johannes 14,6: Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich. Und Johannes 3,16-21: Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten. Wer an ihn glaubt, wird nicht verurteilt. Wer aber nicht an ihn glaubt, ist schon verurteilt, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat. Und so vollzieht sich das Gericht: Das Licht ist vom Himmel in die Welt gekommen, aber sie liebten die Dunkelheit mehr als das Licht, weil ihre Taten böse waren. Sie hassen das Licht, weil sie im Dunkeln Böses tun. Sie bleiben dem Licht fern, weil sie Angst haben, dass ihre Taten aufgedeckt werden. Wer sich aber nach der Wahrheit ausrichtet, tritt ans Licht und jeder kann sehen, dass er in Verantwortung vor Gott handelt.


Den Galaterbrief finde ich auch sehr eindrücklich. Er bringt auch das Wesentliche so sehr auf den Punkt:
Galater 3,1-14: Oh ihr unverständigen Galater! Wer hat euch so durcheinander gebracht? Ihr habt doch so klar erkannt, was der Tod von Christus für uns bedeutet, als ich euch Jesus Christus, den Gekreuzigten, vor Augen malte! 2 Sagt mir: Habt ihr den Heiligen Geist etwa durch das Befolgen des Gesetzes empfangen? Natürlich nicht. Der Heilige Geist kam auf euch herab, nachdem ihr die Botschaft von Christus gehört und ihr geglaubt habt. 3 Versteht ihr das denn wirklich nicht? Ihr habt begonnen, ein Leben mit dem Heiligen Geist zu führen. Warum wollt ihr jetzt auf einmal versuchen, es aus eigener Kraft zu vollenden? 4 Ihr habt so viel durch die gute Botschaft erfahren. Sollte das etwa vergeblich gewesen sein? Wollt ihr das alles jetzt wegwerfen? 5 Ich frage euch noch einmal: Schenkt Gott euch den Heiligen Geist und wirkt Wunder unter euch, weil ihr das Gesetz Moses befolgt? Oder tut er es, weil ihr die Botschaft glaubt, die ihr über Christus gehört habt? 6 Denn so war es auch bei Abraham: »Abraham glaubte Gott, und Gott erklärte ihn wegen seines Glaubens für gerecht.«1 7 Die wahren Kinder Abrahams sind also die, die an Gott glauben. 8 Doch nicht nur das: Die Schrift wies bereits auf die Zeit voraus, in der Gott auch die Völker wegen ihres Glaubens annehmen würde. Gott hat Abraham diese gute Botschaft schon vor langer Zeit verheißen, als er sagte: »Alle Völker werden durch dich gesegnet werden.«2 9 Deshalb werden alle, die aus dem Glauben an Christus leben, an demselben Segen Anteil erhalten, den Abraham durch seinen Glauben empfangen hat. 10 Wer dagegen auf das Gesetz vertraut, um vor Gott gerecht zu werden, steht unter einem Fluch. In der Schrift heißt es: »Verflucht ist jeder, der nicht alle Gebote beachtet und befolgt, die im Buch des Gesetzes geschrieben stehen.«3 11 Deshalb ist klar, dass niemand je durch das Gesetz vor Gott gerecht gesprochen wird. Denn die Schrift sagt: »Durch den Glauben hat ein Gerechter Leben.«4 12 Dagegen sagt die Schrift über den Weg des Gesetzes: »Wenn du durch das Gesetz Leben finden willst, musst du alle Gebote des Gesetzes erfüllen.«5 13 Doch Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes gerettet6; am Kreuz nahm er den Fluch auf sich7. Denn in der Schrift heißt es: »Verflucht ist jeder, der an einem Holz hängt.«8 14 Durch die Tat von Jesus Christus hat Gott allen Völkern den Segen geschenkt, den er Abraham zugesagt hatte. So empfangen wir den Heiligen Geist durch den Glauben, wie Gott es versprochen hat.


Ich glaube ganz klar, dass Jesus auch für meine Sünden am Kreuz gestorben ist. Dass ich durch den Glauben an ihn durch Gottes Gnade erlöst würde. Meine Werke, die ich hier noch auf Erden tue, ist für mich das Zeichen der Auswirkung meines Glaubens. Sie retten mich nicht, weil meine Werke nicht vor Gott bestehen können als Rettung. Aber sie zeigen, dass ich den Glauben in mir trage. Die Liebe zu Gott und zu meinen Mitmenschen. Aber ich glaube nicht, um zum Ursprung dieses Threads zurückzukehren, dass Menschen wegen MIR nicht gerettet würden, nur weil ICH versagt habe ihnen vom Evangelium zu erzählen. Gesegnet sind die, die Gott vertrauen und genau das tue ich! Ich vertraue Gott, dass er die Rettung vollumfänglich im Griff hat! Dass keiner verloren gehen muss! Dass jeder die Chance zur Umkehr von ihm persönlich erhält. Ich vertraue Gott, dass er mich dort einsetzt, wo er durch mich hindurch reden und wirken möchte. Nicht ICH rette Menschen. GOTT rettet. Aber er kann mich als Werkzeug einsetzen. Aber dann nicht aus Druck und Drängeln der Gemeinde jetzt sofort alle Leute hier draussen bekehren zu müssen, weil sie ansonsten verloren gingen. Wenn es an meiner Zeit ist, dass werde ich als sein Werkzeug wirken.

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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon kingschild » Mo 23. Jan 2017, 14:57

Lepitoptera hat geschrieben:Ich glaube ganz klar, dass Jesus auch für meine Sünden am Kreuz gestorben ist. Dass ich durch den Glauben an ihn durch Gottes Gnade erlöst würde. Meine Werke, die ich hier noch auf Erden tue, ist für mich das Zeichen der Auswirkung meines Glaubens. Sie retten mich nicht, weil meine Werke nicht vor Gott bestehen können als Rettung. Aber sie zeigen, dass ich den Glauben in mir trage. Die Liebe zu Gott und zu meinen Mitmenschen. Aber ich glaube nicht, um zum Ursprung dieses Threads zurückzukehren, dass Menschen wegen MIR nicht gerettet würden, nur weil ICH versagt habe ihnen vom Evangelium zu erzählen. Gesegnet sind die, die Gott vertrauen und genau das tue ich! Ich vertraue Gott, dass er die Rettung vollumfänglich im Griff hat! Dass keiner verloren gehen muss! Dass jeder die Chance zur Umkehr von ihm persönlich erhält. Ich vertraue Gott, dass er mich dort einsetzt, wo er durch mich hindurch reden und wirken möchte. Nicht ICH rette Menschen. GOTT rettet. Aber er kann mich als Werkzeug einsetzen. Aber dann nicht aus Druck und Drängeln der Gemeinde jetzt sofort alle Leute hier draussen bekehren zu müssen, weil sie ansonsten verloren gingen. Wenn es an meiner Zeit ist, dass werde ich als sein Werkzeug wirken.

Liebe Grüsse
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Hallo Lepioptera

Du hast den Sohn Gottes bezeugt und Dein Zeugnis ist wahr. Wer weiss wer dieses Zeugnis noch lesen wird und was er darin sehen wird. Ich kann dir aber sagen genau mit diesem Zeugnis, hast Du den Auftrag der Mission erfüllt.

Der eine wird darüber fluchen, der andere sagt wie ich AMEN dazu. Er eine nimmt es an mit freuden und der andere verwirft es. Der eine kann die Perle erkennen, der andere nicht aber Du hast den Willen des Herrn getan, hier und heute und dieses Zeugnis ist lebendig bis zum Tag wo es Menschen lesen können und was wissen wir, wer es noch lesen wird und was daraus enstehen wird. Gott weiss es aber Gott und Ich sind Zeuge, das Du Deinen Dienst treu erfüllst. Mache Dir also keine Sorgen um das was andere so sagen über die Evangelisation, du bist auf dem vollkommen richtigen Weg.

:umarm: :umarm:

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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon Lepitoptera » Mo 23. Jan 2017, 15:51

Danke für die Ermutigung Kingschild! :umarm: Ich habe diesen Text eigentlich vor einigen Tagen meiner Mutter per Mail geschickt gehabt. Sie hat bisher leider noch keine Stellung dazu genommen, aber ich bin soweit mal beruhigt keinen Quatsch verzapft zu haben... ;)

Lg Lepitoptera
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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon kingschild » Mo 23. Jan 2017, 17:16

Lepitoptera hat geschrieben:Ich habe diesen Text eigentlich vor einigen Tagen meiner Mutter per Mail geschickt gehabt. Sie hat bisher leider noch keine Stellung dazu genommen, aber ich bin soweit mal beruhigt keinen Quatsch verzapft zu haben... ;)


Hallo Lepiotera

Der Sieg ist des Herrn und diesen Sieg rufe ich aus über denen welche deine Verwandschaft, binden wollen.

Hier folgnder Psalm:

Ps 3:8 (3-9) Der Sieg ist des HERRN. Dein Segen sei über deinem Volk!

und weiter:

Ps 112:2 Des Same wird gewaltig sein auf Erden; das Geschlecht der Redlichen wird gesegnet sein.

Diesen Segen spreche ich aus über deiner Mutter und deiner ganzen Familie, sowie auch den Sieg des Herrn Jesus Christi, der Herr ist über alle Herren.

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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon maria139 » Mo 23. Jan 2017, 20:21

Ach, was glaubt ihr was Jesus Christus davon hält, dass man längst nicht mehr sein einstiges Evangelium vom Reich Gottes als Evangelium verbreitet das auf Erden wie im Himmel durch entsprechendem Gesinnungswandel, also mit fleischliche Verhaltensweisen aufzuhören nurmehr geistlich zu handeln entstehen könnte? Jesus lehrte das Nahen Reiches Gottes als Evangelium und er nahm die 12 dazu auf dies auch zu tun. Gilt das für euch denn nicht mehr?

Ich glaube Jesus, dass Gott reuige Sünder in die Arme nimmt, ihnen freudestrahlend vergibt und eine Chance gibt sich zum Gerechten vor ihm zu verändern, seinem erstgezeugten Sohn immer ähnlicher zu werden.....und sich der Himmel über jeden Sünder der sich ändern will freut. Ich glaube Jesus, dass Gott denen ihre Sünden vergibt, die selber Vergebungsbereitschaft erkennen lassen und denen nicht, welche nicht vergeben können.

Jesus Christus offenbarte doch keinen Gott, der Wohlgefallen an jedwelchen Sühne- und andern Opfern hatte oder an Steinigung von Menschen. Gehet hin und lernt was da heisst, an Liebe und Barmherzigkeit habe ich Wohlgefallen und nicht an Opfern...oder wenn ihr wüsstet, was das heisst, an Liebe habe ich Wohlgefallen und nicht an Opfern, so hättet ihr die Unschuldigen nicht verdammt. Und die Tempelreinigung zeigt auch, dass Jesus gegen Opfertierverkäufe war und somt klar auch sein Vater der allein wahrer Gott ist.

Jesus sagte, dass wenn dies sein Reich wäre seine Diener verhindert hätten, dass man ihn den Juden ausliefert... und Paulus sagte von der Weisheit Gottes in 1. Kor 2.8 wrlche keine der Oberen erkannt hat, denn hätten sie sie erkannt, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt.

Die Kreuzigung geschah doch allein, weil die Hohepriester verhindern wollten, dass Jesus Christus seine Lehren über den allein wahren Gott verbreiten konnte.

Bei den von Kingchild geposteten Vergebung von Sünden fehlt ein Golgathahinweis und nach Kreuzigung und Auferstehung erwähnte Jusus auch auch kein Sühneopferdogma als Missionsauftrag.

Gruss Maria, die Gott in die Arme genommen hat, als sie von Jesus gelehrt bekommen hat, dass reuige Sünder bei seinem himmlischen Vater willkommen und in seinem Haus aufgenommen werden. Nun stehe ich im Alltag in seinen Diensten, wandle in den von ihm mir vorbereiteten Werken, da ich in Christus eine neue Kreatur geworden bin durch Bleiben in der Gotteslehre seines Sohnes Jesus.

Wir sehen Beide Jesus, als Weg zu Gott, ich aber so, wie Jesus es lehrte und nicht wie ein Bischof, der glaubte der Vater im Himmel sei wie der Sühneopferforderer bei Mose.
Gruss Maria
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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon Lepitoptera » Mo 23. Jan 2017, 21:02

Liebe Maria

Leider habe ich immer wieder bei deinen Posts gewisse Verständigungsschwierigkeiten. Also, habe ich dich richtig verstanden; du bist der Ansicht, dass Jesus nicht wegen unseren Sünden gestorben ist? Ist das korrekt? Natürlich glaube ich an einen vergebenden Vater, der Sünder in die Arme schliesst, wenn sie erkennen, dass sie sich einst von ihm abgewandt haben. Aber das Ticket ist dennoch Jesus. Dass er durch seinen Tod unsere Schuld auf sich genommen hat. Ansonsten würdest du ja aussagen wollen, dass die Briefe von Paulus beispielsweise gelogen wären. Er schreibt in den Briefen ja ganz klar von der Rettung durch den Glauben an Jesus Christus. Dass er für unsere Sünden gestorben ist, siehe beispielsweise den Römerbrief. Ist für dich das gelogen? Entschuldige bitte, aber ich verstehe einfach nicht, woran du genau glaubst...

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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon Hanspeter » Mo 23. Jan 2017, 21:42

Liebe Maria

wer hier verlangt denn Sühneopfer oder Steinigung? Du scheibst immer, dass nicht mehr das Evangelium Jesu gepredigt werde. und jetzt greifst du uns alle pauschal und ohne Unterschied an. Ich verstehe nicht, worauf du hinaus willst (was in deinem Verständnis wohl heisst, dass ich das Evangelium Jesu auch nicht begriffen habe).

Werde doch mal konkret! Was genau machen und verstehen wir falsch in deinen Augen? Was genau ist der Unterschied zwischen dem Verständnis in diesem Forum und deinem Verständnis? Wer hat hier nach Sühneopfern verlangt? Verstehst du evtl. etwas falsch?

Wie soll man diskutieren, wenn einem Fehler vorgeworfen werden, ohne diese genau zu beschreiben?

Liebe Grüsse
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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon maria139 » Mo 23. Jan 2017, 22:10

Lepitoptera hat geschrieben:Liebe Maria

Leider habe ich immer wieder bei deinen Posts gewisse Verständigungsschwierigkeiten. Also, habe ich dich richtig verstanden; du bist der Ansicht, dass Jesus nicht wegen unseren Sünden gestorben ist? Ist das korrekt? Natürlich glaube ich an einen vergebenden Vater, der Sünder in die Arme schliesst, wenn sie erkennen, dass sie sich einst von ihm abgewandt haben. Aber das Ticket ist dennoch Jesus. Dass er durch seinen Tod unsere Schuld auf sich genommen hat. Ansonsten würdest du ja aussagen wollen, dass die Briefe von Paulus beispielsweise gelogen wären. Er schreibt in den Briefen ja ganz klar von der Rettung durch den Glauben an Jesus Christus. Dass er für unsere Sünden gestorben ist, siehe beispielsweise den Römerbrief. Ist für dich das gelogen? Entschuldige bitte, aber ich verstehe einfach nicht, woran du genau glaubst...

Lg Lepitoptera


Liebe Lepitoptera, Paulus war einst jemand, der Verbreiter Jesus Lehren verfolgte und eine innere Genugtuung verspürte als der Jesusanhänger Stephanus gesteinigt wurde.... Deshalb sprach er zu einst Seinesgleichen: Jesus starb als WIR noch Sünder waren. Weder du noch ich noch sonst ein Forumteilnehmer lebte zu jener Zeit.

Paulus gestand, dass er früher die Gemeinde Gottes versucht habe zu zerstören. Er setzte sich für Jesus Gesinnungswechsellehren (für DAS Evangelium Jesus vom Reich Gottes) ein, die er einst bekämpfte. Paulus lehrte den sündigen Menschen ausziehen, Abkehr von fleischlicher Gesinnung, also sein Fleisch zu kreuzigen, nurmehr im Geiste zu wandeln.
Dass Paulus nicht bestraft wurde, für seine einstige vehemente Christenverfolgung befand er als grosse Gottesgnade.
Aus dieser Gnade Gottes heraus wurde er errettet.
Jesus vergoss sein Blut, so wie ich es laut Bibel verstehe, um den allein wahren Gott zur Erkenntnis zu geben und dessen unblutigen Vergebungskriterien zur Erkenntnis zu geben und um Steinigungen zu verhindern, der grössten Sünde ein Ende zu bereiten. Mit Werken wie sie das Gesetz Mose forderte, konnte man dem Gott der Hebräer gefallen, vor dem Vater im Himmel aber NICHT als gerechter gelten.
Was verstehst du denn darunter, dass Jesus seinen Vater im Himmel als allein wahren Gott bezeichnet und den Jüngern Mose erklärt dass sie seinen Vater nicht kennen?

Für mich ist das Dranbleiben an und Umsetzung von Jesus Christus Lehren der Weg mit ihm zu seinem Vater geworden.
Jesus ist Führer meines Lebens, mein Retter aus der einstigen Finsternis, Erlöser aus der Macht des Bösen.

Jesus kam, um die Wahrheit zu bringen, die Wahrheit wie Gott ist, wie Gott wem wie vergibt, den Heilsplan seines Vaters mit den bislang Verlorenen Schafen Israels zu bringen und Vergebung für die unwissentlich begangenen Sünden seitens Gott und seiner Gnade zu übermitteln.

Mein Leben gehört Jesus, er ist mein Herr und ich glaube, dass Gott ihn auferweckt hat...dadurch wird man ja errettet und nicht durch den Glauben, dass der Vater im Himmel Jesus Kreuzigung gefordert habe.
Du hast Deinen Glauben an Jesus ich meinen Glauben an Jesus, belassen wir es doch wohl besser einfach dabei.
Gruss Maria
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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon Lepitoptera » Di 24. Jan 2017, 00:00

maria139 hat geschrieben:Mein Leben gehört Jesus, er ist mein Herr und ich glaube, dass Gott ihn auferweckt hat...dadurch wird man ja errettet und nicht durch den Glauben, dass der Vater im Himmel Jesus Kreuzigung gefordert habe.
Du hast Deinen Glauben an Jesus ich meinen Glauben an Jesus, belassen wir es doch wohl besser einfach dabei.
Gruss Maria


Liebe Maria

Du sagst, Gott hätte Jesus Kreuzigung nicht gefordert. Wäre dies so, würden für mich folgende Bibelstellen keinen Sinn mehr machen...

Mk 10,38 Doch Jesus antwortete ihnen: »Ihr wisst nicht, um was ihr da bittet! Könnt ihr den bitteren Kelch des Leidens trinken, den ich trinken werde? Könnt ihr mit der Taufe getauft werden, mit der ich getauft werden muss?«


Mt 26,39 Er ging noch ein bisschen weiter, sank zu Boden und betete: »Mein Vater! Wenn es möglich ist, lass den Kelch des Leides an mir vorübergehen. Doch ich will deinen Willen tun, nicht meinen.«



Mt 26,42 Und wieder ließ er sie zurück und betete: »Mein Vater! Wenn dieser Kelch nicht an mir vorübergehen kann, dann geschehe dein Wille.«


Joh 19,28 Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, und um zu erfüllen, was in der Schrift vorausgesagt war, sagte er: »Ich habe Durst.«


Diese Zitate sagen mir, dass es Gottes Wille war, dass Jesus gekreuzigt wurde. Es gibt noch weitere Stellen, in denen Jesus seinen Jüngern im Voraus angekündigt hatte, dass er sterben müsste. Und als Petrus ihn daran hindern wollte, wies Jesus ihn zurecht. Petrus dachte menschlich und konnte Gottes höheren Plan (noch) nicht verstehen.

Aber gut. Belassen wir es.

Lg Lepitoptera
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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon Mariette M. » Mi 25. Jan 2017, 00:01

Lepitoptera hat geschrieben:Du sagst, Gott hätte Jesus Kreuzigung nicht gefordert. Wäre dies so, würden für mich folgende Bibelstellen keinen Sinn mehr machen...


Lepitoptera hat geschrieben:Diese Zitate sagen mir, dass es Gottes Wille war, dass Jesus gekreuzigt wurde.


Liebe Lepitoptera,
es ist ein Unterschied, ob Gott das Opfer seines Sohnes angenommen hat, eingewilligt hat... oder ob Er das Opfer seines Sohnes brauchte, um vergeben zu können.

Ausserdem kannst Du den Willen des Vaters und den Göttlichen Willen des Gott-Menschen Jesus gar nicht trennen. Sie sind EINS.
lieben Gruss
Maria
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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon Lepitoptera » Mi 25. Jan 2017, 00:38

Hm, entschuldige, aber für mich klingt "angenommen", "eingewilligt" oder "gebraucht" irgendwie etwas nach Haarspalterei.
Ja, sie sind eins und dennoch hat Jesus den Vater gebeten den bitteren Kelch an ihm vorübergehen zu lassen, wenn es seinem Willen entspräche. Dies klingt für mich schon getrennt.

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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon Keili » Mi 25. Jan 2017, 09:07

editiert
Zuletzt geändert von kingschild am Mi 25. Jan 2017, 18:08, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Sonderlehren, können in anderen Threads disktutiert werden, Mission für Sonderlehren siehe Nettiquette
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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon Keili » Mi 25. Jan 2017, 18:24

editiert
Zuletzt geändert von kingschild am Mi 25. Jan 2017, 18:28, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Diskussion über Moderationsmassnahmen sind per PN zu machen auch Nettiquette, welcher du zugestimmt hast.
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Re: Jesus Auftrag der Mission

Beitragvon kingschild » Mi 25. Jan 2017, 18:26

Lepitoptera hat geschrieben:Ja, sie sind eins und dennoch hat Jesus den Vater gebeten den bitteren Kelch an ihm vorübergehen zu lassen, wenn es seinem Willen entspräche. Dies klingt für mich schon getrennt.

Lg Lepitoptera


Es war Jesus sein Wille, das der Wille des Vater geschehe, er machte seinen Geist in dieser Sache eins mit dem Vater aber da Jesus auch ganz Mensch war, sagte Jesus: Wenn es einen anderen Weg gäbe, würde ich diesen vorziehen.

Wir wissen aber aus den Prophten es gibt keinen anderen Weg und es war auch keine anderer Weg vorgesehen, darum gilt, der Wille des Vaters und der Wille des Sohnes der sich mit dem Vater eins, machte.

Off 1:6 Ihm, der uns liebt und uns durch sein Blut von unsren Sünden gewaschen und uns zu einem Königreich gemacht hat, zu Priestern für seinen Gott und Vater: ihm gehört die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit! Amen.

God bless
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