Was, so einfach?

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

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Was, so einfach?

Beitragvon Bernhard » Fr 23. Sep 2016, 07:41

An meine Kindertaufe kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich war ein Säugling, als diese Handlung an mir vollzogen wurde. Bei der ersten Kommunion war ich der Meinung, ich würde Jesus in mir aufnehmen. Man sagte mir, in der Firmung hätte ich den Heiligen Geist bekommen. Alle diese Sakramente schafften jedoch keine persönliche Beziehung zum lebendigen Gott. Man hielt mich für einen Christen, aber Jesus war weit weg von mir.

Ich glaubte an ein Weiterleben nach dem Tod, und so versuchte ich mich mit guten Werken und anständigem Leben selber zu erlösen. Trotzdem verfiel ich in manchen Sünden. Um diese aufrichtig zu bekennen, ging ich zur Beichte. Das brachte mir etwas Erleichterung, und doch musste ich mich manchmal fragen: "Warum muss ich denn noch ins Fegefeuer, wenn Gott mir alle Schuld vergeben hat?"

Von grossen Heiligen wusste ich, dass sie viele Opfer brachten. Auch ich wollte Opfer auf mich nehmen. Ich ging zur Schweizergarde, um dem Papst, der Kirche und Gott zu dienen. Doch schon bald merkte ich, dass dieser Dienst nur eine Tradition ist. So verliess ich nach einem Jahr den Vatikan.

In einer Evangelisation hörte ich zum ersten Mal in meinem Leben, man könne wissen, dass man gerettet ist für alle Ewigkeit. Der Grund für diese Gewissheit sei weder unser gutes Benehmen noch die Taufe, die Kommunion, das Abendmahl oder die Konfirmation, sondern allein Gottes Gnade.

Die Bibel offenbart uns Gottes Plan, die Sünde der Menschen durch ein einmaliges und ewig gültiges Opfer zu richten und uns Menschen dadurch zu versöhnen. Diese Sühnung hat der Sohn Gottes ein für allemal geleistet. Gott bestätigte dieses Opfer, indem er Jesus Christus von den Toten auferweckte.

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn dahingab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3,16

An jenem Abend in der Evangelisation durfte ich meine Sünden bereuen und sie meinem Herrn Jesus bekennen. Er reinigte mich von allem Bösen (1. Johannesbrief 1,9). Ich durfte Jesus Christus den ersten Platz in meinem Leben einräumen und wurde durch seinen Geist von neuem geboren (Johannes 3,3). Seither habe ich die feste Gewissheit, dass Jesus Christus in mir wohnt (Epheser 3,17), dass ich ein Himmelserbe bin (Römer 8,17) und dass ich nach meinem Sterben bei Jesus sein werde (Johannes 14,3).

Vielleicht sagst du jetzt: "Das ist viel zu einfach; so leicht werden wir nicht errettet! Man muss doch sein Kreuz tragen, gute Werke tun und geduldig alles Gott aufopfern." Aber du kannst deine guten Werke nicht mit dem Erlösungswerk Christi vermischen. Hast du Gott bei der Erschaffung von Himmel und Erde geholfen? Bist du Ihm zur Seite gestanden, als er eine Rose oder ein winziges Insekt bildete? Wie viel weniger braucht er deine Mitarbeit zu deiner Errettung!

Weder bei der Schöpfung des Universums noch bei der (geistlichen) Neuschöpfung eines Menschen braucht Gott deine Hilfe. Du ehrst Gott, wenn du dich im Glauben allein auf Jesu Erlösungswerk verlässt. Denn "alle haben gesündigt und die Herrlichkeit verloren, die Gott ihnen zugedacht hatte, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschen ist" (Römer 3, 23-24).

Gott will unsere Gebete, Nächstenliebe und guten Werke. Aber dadurch können wir nicht gerettet werden. Vielmehr geben wir dadurch unserer Dankbarkeit Ausdruck, dass Gott unsere Sünden vergeben und uns angenommen hat.

Durch unsere Voreltern kamen Tod und Verlorenheit über uns. Doch Gott in seiner überströmenden Liebe wurde in Jesus Christus Mensch, nahm das Todesurteil, das uns galt, auf sich und öffnete uns so den Himmel. "Denn aus Gnaden seid ihr errettet durch den Glauben; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit niemand sich rühme" (Epheser 2, 8-9).

Möchtest du gerade jetzt dieses unverdiente Geschenk aus Gottes Hand annehmen? Du kannst das etwa mit den folgenden Worten tun:

"Herr Jesus, der Du auch meine Sündenschuld am Kreuz von Golgatha getragen und bezahlt hast, ich bekenne mich vor Dir schuldig. Es tut mir leid, dass ich gesündigt habe. Vergib mir alle meine Sünden und reinige mein Herz und Gewissen. Löse mich von allen Bindungen an das Böse und nimm Wohnung in meinem Herz und Leben, damit Du mich führen kannst. Ich danke Dir, dass Du mir völlig vergeben und mir das ewige Leben geschenkt hast. Leite mich durch Deinen Heiligen Geist und lass nicht zu, dass ich mich jemals wieder von Dir trenne. Amen."

Wenn du dich vorbehaltlos dem Herrn Jesus anvertraust, bist du ein Kind Gottes und hast das ewiges Leben. Lies täglich im Wort Gottes; denn durch die Bibel will Gott zu dir reden und dir seinen Willen kundtun. Du darfst mit allen Anliegen direkt zu Jesus Christus kommen. "Denn es ist nur ein Gott und nur ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat zur Erlösung für alle" (1. Timotheus 2,5-6). Gott kennt alle unsere Gedanken, noch ehe wir sie ausgesprochen haben. Gott segne dich!
Ich sehe mir gerne die mutmachenden Berichte von www.hofmithimmel.de an.
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Re: Was, so einfach?

Beitragvon Mariette M. » Fr 23. Sep 2016, 07:59

Hallo Bernhard,

hast Du eine Erklärung für die Tatsache, dass so viele "wiedergeborene" Christen so ängstlich und unsicher fragen, ob sie denn WIRKLICH erlöst seien?

Nachzulesen in diesem und anderen christlichen Foren.
lg Mary
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Re: Was, so einfach?

Beitragvon Bernhard » Sa 24. Sep 2016, 06:51

Liebe Mary

1Johannes 1,5-7 zeigt mir wie ich zur Heilsgewissheit kommen kann: "Die Botschaft, die wir von Jesus Christus empfangen haben und die wir an euch weitergeben, lautet: Gott ist Licht; bei ihm gibt es nicht die geringste Spur von Finsternis. 6 Wenn wir behaupten, mit Gott verbunden zu sein, in Wirklichkeit aber in der Finsternis leben, lügen wir, und unser Verhalten steht im Widerspruch zur Wahrheit. 7 Wenn wir jedoch im Licht leben, so wie Gott im Licht ist, sind wir miteinander verbunden, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.

Im Licht wandeln heisst nach dem Willen Gottes leben und jede Sünde sofort bekennen, sie hassen und lassen. Dann reinigt und Jesus Christus durch sein stellvertretenden Tod und von aller Schuld und wir haben immer Gemeinschaft mit Gott als seine Kinder. Vers 7

Wen wir in der Sünde verharren, so haben wir keine Gemeinschaft mit Gott und der Heilige Geist kann unserem Geist auch nicht das Zeugnis geben gerettet zu sein.

Römer 8,16 Ja, der Geist selbst bezeugt es uns in unserem Innersten, dass wir Gottes Kinder sind.
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Re: Was, so einfach?

Beitragvon maria139 » Mo 26. Sep 2016, 20:19

Mariette M. hat geschrieben:Hallo Bernhard,

hast Du eine Erklärung für die Tatsache, dass so viele "wiedergeborene" Christen so ängstlich und unsicher fragen, ob sie denn WIRKLICH erlöst seien?

Nachzulesen in diesem und anderen christlichen Foren.
lg Mary


Hallo Mary

Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass die meisten "Wiedergeborenen Christen" die sich nach gesprochenem Übergabegebet schon dazu zählten Wiedergeborene Christen zu sein und somit "erlöst" "errettet" zu sein. Doch sie waren aufgrund ihres Zeugnisses, praktisch täglich noch zu sündigen, noch teilweise weit davon entfernt wahrhaftig "erlöst" respektive "errettet" zu sein.

Jene die ich kennenlernte waren davon überzeugt, dass sie nun den Heiligen Geist in sich hätten und wer ihr Verhalten kritisiere, ihre teils fragwürdigen Bibelinterpretationen, kritisiere den Heiligen Geist.

Es handelte sich dabei immer um solche, die dann bekundeten noch immer täglich zu sündigen, also fleischliche Gesinnung zu zeigen, was zeigt, dass der Heilige Geist noch nicht allzuviel zu sagen hat.

Auf die Frage, wovon denn errettet, erlöst fühlst Du Dich nach der Bekehrung? bekam ich meist die Antwort. Ist doch egal, Hauptsache ist ich bin es. ;)

So einfach also. lg Maria
Jesus Christus ist für mich Masstab für wahre Göttlichkeit in AT und NT.z.B. betr. Johannes 12.45 / 14.9 I love Jesus deep down in my heart...
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Re: Was, so einfach?

Beitragvon Dreieck » Mo 26. Sep 2016, 21:12

Ja, wenn es so einfach ist, sich über andere zu erheben, dann mach ich das auch mal. Hiermit spreche ich mich HEILIG. Keine Widerrede, ihr Niederen!
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Re: Was, so einfach?

Beitragvon Mariette M. » Mi 28. Sep 2016, 21:04

Bernhard hat geschrieben:Liebe Mary....


Lieber Bernhard,
dein Beitrag beantwortet meine Gegenfrage nicht.... die ich gerne nochmals stelle:

Warum, wenn denn alles so einfach ist, zweifeln so viele "Wiedergeborene" an ihrer Rettung?

lg Mary
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Was, so einfach?

Beitragvon Lepitoptera » Mi 28. Sep 2016, 21:35

Liebe Mary

Ich vermute, dass es mit Erlebtem/Prägungen/Traumas aus der Vergangenheit (z.B. Kindheit) zu tun haben könnte. Bei mir scheint es definitiv damit zusammen zu hängen. Weil mir innere Sicherheit, ein Fundament, gesundes Selbstvertrauen und generell das Urvertrauen fehlt, wirkt sich dies auch auf meine Beziehung zu Gott aus. Obwohl ich die Worte höre, ist dieser Kloss im Hals, die eiserne Faust ums Herz, die niederdrückenden Gefühle und Gedanken in meinem Kopf stets vorhanden. Manchmal gelingt es mir, sie wegzudrücken. Oftmals aber nicht. Ich weiss nicht, ob es mir jemals gelingt, mich wirklich gerettet zu fühlen....

Lg Lepitoptera
Barmherzigkeit ist es, etwas nicht zu bekommen, das wir verdient hätten (Tod). Gnade ist es, etwas zu bekommen, das wir nicht verdient hätten (Himmel). Danke Jesus!
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Re: Was, so einfach?

Beitragvon firebird » Do 29. Sep 2016, 12:17

Mariette M. hat geschrieben:Hallo Bernhard,

hast Du eine Erklärung für die Tatsache, dass so viele "wiedergeborene" Christen so ängstlich und unsicher fragen, ob sie denn WIRKLICH erlöst seien?

Nachzulesen in diesem und anderen christlichen Foren.
lg Mary



Hallo zusammen,

so versuche ich einmal auf diese sehr wohl berechtigte Frage einmal eine Antwort zu geben.

Mit der Wiedergeburt ist das göttliche Leben aus dem Heiligen Geist in unser Inneres gekommen. Es ist ein Geschenk Gottes an seine Kinder.

Johannesevangelium Kap.1 Verse 12 & 13
Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind.


Nun ist es leider so, dass unser Leben nicht permanent unter der Herrschaft dieses neuen Lebens aus dem Heiligen Geiste steht. Dies merken wir daran, dass wir so ziemlich tagtäglich in Sünden hineintrampen, was in uns natürlich die Frage aufkommen lassen kann, ob wir tatsächlich Kinder Gottes sind. Auch unsere Gefühlswelt ist häufig nicht von diesem neuen Leben durchdrungen. Dies merken wir daran, dass wir immer wieder in Ängste geraten, die eben so ausarten, dass wir an unserem Heil zweifeln.

Ja unsere Gefühlswelt ist ein weiter Bereich in dem wir angefochten werden können. Was hat Jesus getan als er angefochten wurde? Er hat sich immer wieder auf das geschriebene Wort berufen. Genau das können wir auch tun. Gerade anhand dem oben zitierten Bibelwort:

Habe ich ehrlichen Herzens Jesus Christus angenommen ??
Wenn ich dazu ja sagen kann, dann bin ich ein Kind Gottes!! So steht es geschrieben!!

Nochmals zur Frage von Mariette:

hast Du eine Erklärung für die Tatsache, dass so viele "wiedergeborene" Christen so ängstlich und unsicher fragen, ob sie denn WIRKLICH erlöst seien?


Meine Erklärung: Jene wiedergeborenen Christen müssen noch besser lernen mit Anfechtungen umzugehen.

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Allein bin ich ein schlechtes Team!
Doch mit Jesus Christus bin ich im besten Team!
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Re: Was, so einfach?

Beitragvon Knecht » Do 29. Sep 2016, 15:56

Vielleicht sind die Zweifelnden auch im Vorteil. Besser mit (unbewusster) Demut zweifeln, als sich selbst erhöhend immer wieder einreden, dass man ab einem gewissen Zeitpunkt automatisch gerettet und erlöst ist. Erst beim Gericht wird sich herausstellen, wer wirklich die Geretteten sein werden. Neben dem demütigen Glauben werden die Werke und Früchte, ob zweifelnd oder nicht, eine wesentliche Rolle spielen.

Am Besten ist es einfach, in Demut ein gottgefälliges Leben führen zu wollen, alles andere ergibt sich von selbst.

Gruß
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Re: Was, so einfach?

Beitragvon Johelia » Sa 1. Okt 2016, 10:52

Lieber Bernhard

Vielen Dank für deine ermutigenden Worte in deinem Eingangspost!
Bernhard hat geschrieben:Die Bibel offenbart uns Gottes Plan, die Sünde der Menschen durch ein einmaliges und ewig gültiges Opfer zu richten und uns Menschen dadurch zu versöhnen. Diese Sühnung hat der Sohn Gottes ein für allemal geleistet. Gott bestätigte dieses Opfer, indem er Jesus Christus von den Toten auferweckte.


Was die Kindertaufe anbelangt, so habe ich meine Taufe als Baby für mich nicht anerkannt und habe daher als Erwachsener die Entscheidung getroffen mit Jesus zu sterben und wieder Aufzuerstehen.
Ich habe mich zur Ganzkörper- Erwachsenentaufe für Jesus entschieden!!

Was ist es was sich während der Taufe (Ganzkörpertaufe) vollzieht?
Beim Untertauchen unter das Wasser, starb ich den Tod der meiner Sünde unausweichlicher Sold ist.
Beim Auftauchen aus dem Wasser bin ich in Jesus Christus wieder auferstanden.


Ich bin mit Jesus gestorben und habe das Verdikt meiner Sünde erfüllt und bin nun von neuem Geboren!

Darum steht ja auch geschrieben:

Röm 6,23 Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.


Apg 2,38 Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.


Eph 4,5 Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe,


Mariette M. hat geschrieben:...hast Du eine Erklärung für die Tatsache, dass so viele "wiedergeborene" Christen so ängstlich und unsicher fragen, ob sie denn WIRKLICH erlöst seien?


Seit Jahren versuche ich in verschiedenen Foren das Evangelium unseres Königs Jesus Christus zu verkündigen, das so einfach ist wie Bernhard es beschrieben hat!! :praise: :praisegod:

Doch im deutschsprachigen Raum wird das Evangelium so überhaupt nicht angenommen, denn die ach so intelligenten, viel belesenen, theologisch geschulten, ihrem Dogma komplett ergebenen "Christen", philosophieren, streiten sich lieber untereinander als die Liebe Gottes in sich regieren zu lassen und einfach dieses wunderbare, völlig unverdiente Geschank anzunehmen. :(

Währenddessen, gibt es Millionen von Menschen, die an der Grundprogrammierung unserer Herzen nach Liebe und und Geborgenheit (Übersetzung) verzweifeln und Gott nicht finden können, da sie der Lüge Satans glauben und permanent fragen:
1.Mose 3,1; Hat Gott wirklich gesagt: Von allen Bäumen1 des Gartens dürft ihr nicht essen?

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch aber:
Ja, es ist so einfach!! :praisegod:
Aus Glauben an Jesus Christus sind wir errettet!
Es ist Vollbracht! :jump: :praise:

P.S: Wenn jemand werke vollbringt, dann nur zur Freude Gottes, Werke führen nicht zur Rettung!

Liebe Grüsse
Johel
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Re: Was, so einfach?

Beitragvon Mariette M. » Sa 1. Okt 2016, 18:24

Lepitoptera hat geschrieben:Liebe Mary

Ich vermute, dass es mit Erlebtem/Prägungen/Traumas aus der Vergangenheit (z.B. Kindheit) zu tun haben könnte.

Ich glaube eher, dass es damit zusammenhängt, dass Erlösung eben nicht "so einfach" ist. Es ist die gesunde Reaktion eines Menschen, ... kein krankhafter Zug, wenn er diese Tatsache erkennt.

Lepitoptera hat geschrieben: Ich weiss nicht, ob es mir jemals gelingt, mich wirklich gerettet zu fühlen....

Lg Lepitoptera

Es geht ja auch nicht darum, wie Du Dich FÜHLST. Gefühle können leider sehr trügerisch sein. Es geht doch um die tägliche Beziehungsarbeit, um das Gott anhängen, um das Zweifeln und dann wieder Zurückkommen.

lg Mary
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Re: Was, so einfach?

Beitragvon Mariette M. » Sa 1. Okt 2016, 18:28

Johelia hat geschrieben:
Mariette M. hat geschrieben:...hast Du eine Erklärung für die Tatsache, dass so viele "wiedergeborene" Christen so ängstlich und unsicher fragen, ob sie denn WIRKLICH erlöst seien?


Seit Jahren versuche ich in verschiedenen Foren das Evangelium unseres Königs Jesus Christus zu verkündigen, das so einfach ist wie Bernhard es beschrieben hat!!

Auch Deine Worte sind keine Antwort auf meine Frage. Ich habe nicht nach den von Dir so belächelten
ach so intelligenten, viel belesenen, theologisch geschulten, ihrem Dogma komplett ergebenen "Christen",
gefragt, sondern nach denen, die genau so ein Übergabegebet gesprochen haben und DOCH immer noch und immer wieder (ver-)zweifeln an ihrer Rettung.
Und: Indem Du einfach einen draufsetzt und die Behauptung des "ach so einfach" in deinen Worten wiederholst, erklärst Du überhaut nichts.
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Re: Was, so einfach?

Beitragvon Johelia » Sa 1. Okt 2016, 22:22

Mariette M. hat geschrieben:
Johelia hat geschrieben:
Mariette M. hat geschrieben:...hast Du eine Erklärung für die Tatsache, dass so viele "wiedergeborene" Christen so ängstlich und unsicher fragen, ob sie denn WIRKLICH erlöst seien?


Seit Jahren versuche ich in verschiedenen Foren das Evangelium unseres Königs Jesus Christus zu verkündigen, das so einfach ist wie Bernhard es beschrieben hat!!

Auch Deine Worte sind keine Antwort auf meine Frage.


Indem ich die Aussage mache (hier nochmals als Zusammenfassung) dass viele Christen aus Unglauben, und mental Akrobatik nicht fähig sind die einfache Botschaft des unverdienten Geschenk Gottes (Aus Glauben sind wir errettet und nicht aus Werken) zu akzeptieren, habe ich meine Antwort auf deine Frage gegeben.
Wenn dir diese Antwort nicht zusagt, dann sag welche Antwort du denn gerne haben möchtest?



Mariette M. hat geschrieben:Ich habe nicht nach den von Dir so belächelten
ach so intelligenten, viel belesenen, theologisch geschulten, ihrem Dogma komplett ergebenen "Christen",
gefragt,...

Ich habe diese Menschen nicht belächelt sondern für und mit ihnen geweint. Bitte mein gesetztes Smily beachten. ;)

Grüsse
Johel
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Re: Was, so einfach?

Beitragvon Knecht » So 2. Okt 2016, 06:39

Johelia hat geschrieben:P.S: Wenn jemand werke vollbringt, dann nur zur Freude Gottes, Werke führen nicht zur Rettung!

Wahnsinn, wie man nur Jesu Worte sowie die von allen Propheten so verdrängen kann. Was Jesus wohl dazu sagen würde? Aber vielleicht war Jesus ja nur ein dummer Esel oder gerade besoffen, als er das Beispiel vom reichen Mann und vom armen Lazarus (Lk.16,19-31) oder vom Weltgericht (Mt, 25,31-46) ....... erzählt hat.

Irgendwie kann man schon auf die Idee kommen, dass es, wenn es sich weniger um eine geistige Verblendung handelt, einfach mehr der herzlos werdende Geiz ist, der ausredend behauptet, allein durch den Glauben ist man erlöst wie gerettet - und fertig. Gute Werke und Früchte haben für das Seelenheil kein Gewicht, da man ja, hurra, sowieso seit der rituellen Taufe erlöst und gerettet ist.

Wenn wir Menschen Mitleid, Mitgefühl, Liebe und Erbarmen.... für unsere Nächsten (barmherzige Samariter) entwickeln, dann hat Gott Freude. Am toten Glauben, ohne Werke und Früchte, hat er keine Freude.


Gruß
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Re: Was, so einfach?

Beitragvon Mariette M. » So 2. Okt 2016, 12:21

Jesus Christus sagt:
Wer sich an meine Gebote hält und sie befolgt, der liebt mich wirklich. Und wer mich liebt, den wird mein Vater lieben; und auch ich werde ihn lieben und mich ihm zu erkennen geben.«
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Was, so einfach?

Beitragvon onThePath » So 2. Okt 2016, 12:29

Ich überlege gerade...

Gott ist Gott weil er wie Gott handelt.

Der Mensch ist, wie er handelt. Oder wie er denkt ? Oder ist der Mensch gerettet weil er einmal ja zu Jesus gesagt hat ?
Jedenfalls sollte doch das Wesen Gottes im Christen immer mehr durch sein Handeln zum Ausdruck kommen.

Ich sehe aber auch Zustände des Menschen, die entlasten.
Wer in tiefer Depression steckt, ist meiner Meinung nach entlastet. Dasselbe denke ich auch, wenn ein Mensch eine solche psychische Entwicklung durchgemacht hat, die sich negativ auf die Handlungsfreiheit auswirkt. In diesen Fällen genügt es meiner Meinung nach, Gott zu vertrauen, daß man von ihm liebevoll angenommen ist. Wenn sich allmählich die inneren Bedingungen verbessern, erwachsen dann daraus auch Taten. Wenn nämlich das Wort Gottes wie Balsam in ihrer Seele wirkt und Mitchristen sie liebevoll an die Hand nehmen.
So wie ein Mensch gehen kann, wenn seine Beine funktionieren, so kann der Mensch handeln, wenn er psychisch handlungsfähig ist. Ich weiß aus Erfahrung, dass es aber genug Menschen gibt,die ziemlich unfrei sind in ihrer Handlungsfähigkeit. Und da denke ich freundlich auch an einige, die hier schreiben. Es wäre respektlos zu viel von ihnen zu verlangen aufgrund ihrer momentanen psychischen Situation.
Wenn ein Mensch wieder gehen lernen muß, ist viel Übung mit viel Mühe und Selbstüberwindung nötig. So muß der Mensch auch seinen Verstand üben und sein Handlungsvermögen. Und für Manche ist ein kleiner Schritt zunächst schon ein mühsam errungener Sieg. Und in diesem Fall wird die Freude Gottes darüber auch groß sein.

Aber selbst wer als handlungsfähig gilt, hat innere Hindernisse zu überwinden. Leicht fällt christliches Handeln jedenfalls nicht, es gilt, gegen innere Widerstände Sieger zu werden. Das ist der gewöhnliche innere Kampf.

lg, otp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Was, so einfach?

Beitragvon maria139 » Do 13. Okt 2016, 08:40

onThePath hat geschrieben:Ich überlege gerade...

Gott ist Gott weil er wie Gott handelt.

Der Mensch ist, wie er handelt. Oder wie er denkt ? Oder ist der Mensch gerettet weil er einmal ja zu Jesus gesagt hat ?
Jedenfalls sollte doch das Wesen Gottes im Christen immer mehr durch sein Handeln zum Ausdruck kommen.

. So muß der Mensch auch seinen Verstand üben und sein Handlungsvermögen. Und für Manche ist ein kleiner Schritt zunächst schon ein mühsam errungener Sieg. Und in diesem Fall wird die Freude Gottes darüber auch groß sein.

Aber selbst wer als handlungsfähig gilt, hat innere Hindernisse zu überwinden. Leicht fällt christliches Handeln jedenfalls nicht, es gilt, gegen innere Widerstände Sieger zu werden. Das ist der gewöhnliche innere Kampf.

lg, otp


Hallo otp
Wer Ja zu Jesus sagte, sollte aber auch wirklich konsequent umsetzen, was Jesus von solchen Christen erwarten dürfte. In erster Linie sollte man Jesus glauben, dass wie er handelt, Gott handelt, respektive dass man an Jesus Wundern/Handeln/Verhalten sieht, wie Gott ist. Für die damalige Zeit war Jesus Gottesdarstellung ein Novum mit all den Lehren, wem Gott wann Sünden vergibt etc. und dass Gott an keinerlei Opfer interessiert ist, sondern an Liebe und Barmherzigkeit, Todesstrafe ablehnt etc.

Gott kann also nur so sein, wie Jesus lehrte,dass er ist, handelt, ausnahmslos schöpferische Wunder wirkt, auferweckt statt zu töten, gesund macht statt krank etc.

Jesus sagte ja zu denen, die verwirrt, verunsichert waren durch die Predigt seiner Feinde, der Schriftgelehrten und Pharisäer und somit zu den Verlorenen Schafen des Hause Israels zählten:
Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Matthäus 11.28


Er wollte sie zum wahren Guten Hirten führen, dessen Heiliger Geist in und aus Jesus wirkte. Gott sprach vom Himmel auf Jesus deutend: Dies ist mein geliebter Sohn, auf IHN sollt ihr hören.

Wie Marietta oben schrieb erweist sich die Liebe zu Jesus darin, dass man IHM GLAUBT, seine Lehren/Worte hält/umsetzt, um mit Jesus im Hause Gottes, dem Himmlischen Vater Jesu Christi aufgenommen zu werden.

Johannes 14.23esus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.

Johannes 14.15 Liebet ihr mich, so haltet ihr meine Gebote. 16 Und ich will den Vater bitten, und er soll euch einen andern Tröster geben, daß er bei euch bleibe ewiglich: 17 den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht kann empfangen; denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr aber kennet ihn; denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.


Also geht es Jesus immer darum seine Gebote zu halten, seine Lehren in die Welt zu tragen, dass auch andere die Möglichkeit haben, eine segensreiche Gottverbindung eingehen zu können. Einfach? Mit der Zeit schon, da Gott die willigen wahrhaftigen Jesus-Nachfolgern beim Wollen und Vollbringen unterstützt. Er hat ja grosses Interesse Menschen aus den Fängern seines Widersachers zu erretten.

lg Maria
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Re: Was, so einfach?

Beitragvon maria139 » Do 13. Okt 2016, 09:27

Knecht hat geschrieben:Irgendwie kann man schon auf die Idee kommen, dass es, wenn es sich weniger um eine geistige Verblendung handelt, einfach mehr der herzlos werdende Geiz ist, der ausredend behauptet, allein durch den Glauben ist man erlöst wie gerettet - und fertig. Gute Werke und Früchte haben für das Seelenheil kein Gewicht, da man ja, hurra, sowieso seit der rituellen Taufe erlöst und gerettet ist.

Wenn wir Menschen Mitleid, Mitgefühl, Liebe und Erbarmen.... für unsere Nächsten (barmherzige Samariter) entwickeln, dann hat Gott Freude. Am toten Glauben, ohne Werke und Früchte, hat er keine Freude.


Gruß
rupert


Hallo Rupert, ausgerechnet jene Aussagen Paulus -der immer wieder zitiert wird bezüglich aus Glaube errettet - werden stets bei Epheser 2.8 und 9 belassen, statt 2.10 im gleichen Atemzug zu erwähnen, desgleichen wird Römer 2.6 und 7 tunlichst weggelassen. Auch die einst richtige Version bei Luther von 2. Tim. 3.16 zeigt, was Ziel eines Bibelstudiums sein soll, also wieder Gute Werke, zu denen Gott dann solche schicken kann. 2. Tim.3.17

Und dass es in der Offenbarung heisst: Siehe ich komme bald und mit mir der Lohn für einen jeglichen, nach seinen Werken (Werke die das damalige Gesetz forderte gefallen dem Vater im Himmel nicht, aber GUTE Werke lässt er jene tun, die das Herz am rechten Fleck habe, ein Herz aus Gold anders gesagt. Wer aus Liebe handelt, handelt in Gottes Sinn, in Gemeinschaft mit IHM.

Wer den Willen Gottes im Himmel tut, sich verhält wie es Gott gefällt, erhält Einlass in den Himmel und nicht, die, die Jesus nur anhimmeln, Herr, Herr sagen und doch nicht tun was er als Weg zu Gott dem Himmlischen Vater lehrte.

lg Maria
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Re: Was, so einfach?

Beitragvon maria139 » Do 13. Okt 2016, 09:47

Johelia hat geschrieben:Seit Jahren versuche ich in verschiedenen Foren das Evangelium unseres Königs Jesus Christus zu verkündigen, das so einfach ist wie Bernhard es beschrieben hat!! :praise: :praisegod:

Doch im deutschsprachigen Raum wird das Evangelium so überhaupt nicht angenommen, denn die ach so intelligenten, viel belesenen, theologisch geschulten, ihrem Dogma komplett ergebenen "Christen", philosophieren, streiten sich lieber untereinander als die Liebe Gottes in sich regieren zu lassen und einfach dieses wunderbare, völlig unverdiente Geschank anzunehmen. :(


Liebe Grüsse
Johel


Hallo Johel

Seltsam und schade dass viele -und eigentlich fast ausnahmslo solche vermeintlich Geretteten, die bezeugen AN JESUS ZU GLAUBEN - das einstige und einzig wahre Evangelium unseres Herrn und Retters aus der Finsternis ins Licht, Erlöser aus jedwelcher Sündenknechtschaft, so man ihm die Führung des Lebens übergeben hatte, Jesus Christus offenbar nicht kennen auch nicht verkündigen wie er es gerne hätte, ja als seinen Jüngern aufgetragen hat zu verbreiten.

Zur Erinnerung: Das Evangelium von Jesus Christus lautete: Denkt um, ändert Euch damit das Reich Gottes nahen (auf Erden wie im Himmel verwirklicht werden) kann.

Jesus sagte, er sei gekommen, gesandt worden,das Evangelium vom Reich Gottes zu verkünden. Dies lehrte er in Synagogen, in vielen Städten und er nahm auch die 12 Jünger mit und trug ihnen auf DIES EVANGELIUM VOM REICH GOTTES in die Welt hinauszutragen. Ein anderes Evangelium verkündeter er nicht, gab er auch nicht als Missionsauftrag. Auch im Gebet heisst es ja: Dein Reich komme, Dein Wille geschehe.

lg Maria
Jesus Christus ist für mich Masstab für wahre Göttlichkeit in AT und NT.z.B. betr. Johannes 12.45 / 14.9 I love Jesus deep down in my heart...
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Re: Was, so einfach?

Beitragvon Knecht » Fr 14. Okt 2016, 10:27

maria139 hat geschrieben:Hallo Rupert, ausgerechnet jene Aussagen Paulus -der immer wieder zitiert wird bezüglich aus Glaube errettet - werden stets bei Epheser 2.8 und 9 belassen, statt 2.10 im gleichen Atemzug zu erwähnen, desgleichen wird Römer 2.6 und 7 tunlichst weggelassen. Auch die einst richtige Version bei Luther von 2. Tim. 3.16 zeigt, was Ziel eines Bibelstudiums sein soll, also wieder Gute Werke, zu denen Gott dann solche schicken kann. 2. Tim.3.17

Und dass es in der Offenbarung heisst: Siehe ich komme bald und mit mir der Lohn für einen jeglichen, nach seinen Werken (Werke die das damalige Gesetz forderte gefallen dem Vater im Himmel nicht, aber GUTE Werke lässt er jene tun, die das Herz am rechten Fleck habe, ein Herz aus Gold anders gesagt. Wer aus Liebe handelt, handelt in Gottes Sinn, in Gemeinschaft mit IHM.

Wer den Willen Gottes im Himmel tut, sich verhält wie es Gott gefällt, erhält Einlass in den Himmel und nicht, die, die Jesus nur anhimmeln, Herr, Herr sagen und doch nicht tun was er als Weg zu Gott dem Himmlischen Vater lehrte.

Hallo Maria, diejenigen, die Jesus anhimmeln, fälschlich aber meinen, sie seien allein aus dem Glauben erlöst und gerettet, na ja, besonders gescheit ist das nicht. Wenn sie aber, was wir ja nicht wissen, nebenher gute Werke tun, ist dieser Glaube nicht mehr wirklich tot. Sie werden sicherlich leichter in geistig himmlische Sphären kommen, als diejenigen, die nur mit schönen Worten Jesus anhimmeln, aber sonst nicht viel verstanden haben. Wehe aber denen, die wider dem Heiligen Geist aus Geiz, Neid oder Hass...., die guten Werke von anderen gläubigen Geschwistern schlecht machen - oder sonst irgendwie als sinnlos abwerten. Nicht leicht werden sie es haben..... wenn sie nicht vorher umkehren..........

Soviel ich weiß, hat Paulus anfangs geglaubt, dass er - aufgrund der Aussage Jesu: „Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles eintrifft“ - das Kommen des Menschensohnes noch erleben darf. Erst später hat er wohl erkannt, dass die Wiederkunft Jesu wie auch das Reich Gottes doch nicht so schnell Wirklichkeit werden wird.
Mit diesem Hintergrund machte es schon Sinn, dass Paulus vorerst mal mit viel Überzeugungsarbeit die Heiden zum rettenden Glauben an Jesus bringen wollte. Der Erfolg blieb nicht aus. Die beginnende Rettung der Seele hat aber aus heutiger Sicht nur insofern Gewicht, wenn danach, wie du ja schreibst, mit guten Werken (Röm 2,6-7 und Jesu Worte sowieso), ein halbwegs gottgefälliges Leben mit allem Drum und Dran geführt wird.

Gruß
rupert
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Re: Was, so einfach?

Beitragvon Gnu » Fr 14. Okt 2016, 18:05

Könnte die Schwierigkeit, an die Erlösung (die eigene) zu glauben, eventuell daher kommen, dass man nicht richtig gelehrt wird? --- Es steht nicht geschrieben, dass man nach der Bekehrung zum Herrn Jesus ein Kind Gottes geworden ist und wiedergeboren sei. Dass man damit zur Braut Jesu gehöre und ein heiliger König und Priester der zukünftigen neuen Welt Gottes geworden sei und so weiter...
Wer die ganze Bibel liest, findet heraus, dass in der Verkündigung in Kirchen und Gemeinden häufig nur ein Teil der Wahrheit gepredigt wird und die Lücken mit Sonder- wenn nicht gar Irrlehren gestopft werden.

Es ist meine Erfahrung, dass nichts so hartnäckig geglaubt wird, wie die Irrtümer, von deren Wahrheit man einmal überzeugt war...

:comeon:
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Re: Was, so einfach?

Beitragvon Gnu » Do 20. Okt 2016, 12:10

Ich glaube auch daran, dass ich nur aus Glauben gerettet bin, und zwar nicht, weil das so einfach war, sondern weil die Bibel keine andere Rettung kennt als die durch den Messias bewirkte. Und da der Messias gegenwärtig abwesend ist, muss ich mich auf die Verkündiger seines Namens verlassen. Von diesen in der Bibel so genannten Aposteln lebt heute auch keiner mehr, weswegen ich mich auf die von ihnen hinterlassenen Schriften verlassen muss. Leider sind die in einer Sprache überliefert, die ich nicht gelernt habe, und ich bin auf die Krücke einer Übersetzung angewiesen.

Bevor ich mich zum Evangelium bekehrte las ich zuerst das Alte Testament und wurde dort im Levitikus (3. Mose) Kapitel 18 Vers 22 plötzlich aus der unsichtbaren Welt informiert, dass das was ich soeben gelesen hatte nicht eine Legende sondern ein Tatsachenbericht sei. Schlagartig wurde mir klar, dass Sünde von Gott trennt und dass es weiter hinten in der Bibel, im Bereich Neues Testament eine Lösung für dieses Problem gibt. Ungefähr ein Jahr später begriff ich dann, dank der schriftlich überlieferten Predigten eines ebenfalls bereits gestorbenen deutschen Pfarrers, wie das mit der Erlösung aus Glauben allein funktioniert und ich nahm Jesus im Glauben auf, bekam auch sofort Heilsgewissheit.

Damit war aber der Mist noch nicht geführt. :comeon: Ich konnte nämlich nicht sofort ein heiliges Leben führen, wie ich mir das gewünscht hätte. Der erste grobe Rückfall betraf dann genau 3. Mose 18, 22 bzw. 3. Mose 20, 13, ein Thema, das in diesem Forum auch schon des öfteren breitgeschlagen wurde.

Das ist es aber nicht, was Mariette M und Lepitoptera weiterhilft, oder?
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Re: Was, so einfach?

Beitragvon Gnu » Do 20. Okt 2016, 13:26

Mariette M. hat geschrieben:
Bernhard hat geschrieben:Liebe Mary....


Lieber Bernhard,
dein Beitrag beantwortet meine Gegenfrage nicht.... die ich gerne nochmals stelle:

Warum, wenn denn alles so einfach ist, zweifeln so viele "Wiedergeborene" an ihrer Rettung?

lg Mary

Liebe Mary,
ich sehe aber im Beitrag von Bernhard sehr wohl die Antwort auf deine Frage. Wenn man nach dem ersten Schritt in ein neues Leben den Wandel so gestaltet, dass man in die Finsternis zurückeht, so verliert man die zuvor gewonnene Gewissheit wieder.

Vermutlich meinst du aber etwas anderes, nämlich, dass man trotz Bekehrung überhaupt nie Heilsgewissheit bekommt. Das kann verschiedene Ursachen haben, z. B. dass man eine Persönlichkeitsspaltung hat (häufig bei Missbrauchsopfern der Fall) oder dass man durch von den Vorfahren ererbte Bündnisse mit der Finsternis beinahe bekehrungsresistent ist.

Ich selbst habe auch noch eine Erblast, die mich immer wieder in die Hurerei zurückzieht. Ich habe mal von einem Ahnenforscher vernommen, dass meine Ur-ur-urgrossmutter den Vater ihres Sohnes nicht geheiratet hat und ihren Familiennamen so auf ihre Nachkommen übertrug.
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