Die gefundene Perle

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

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Die gefundene Perle

Beitragvon Christustraeger » Mi 6. Jan 2016, 16:08

45 Wiederum ist das Reich der Himmel gleich einem Kaufmann, der schöne Perlen sucht; 46 als er aber eine sehr kostbare Perle gefunden hatte, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.


Der reiche Kaufmann gab alles für die wunderbare Perle, die er gefunden hatte. Diese Perle ist niemad anderes als Jesus Christus. Sein Denken ud Handeln (Name) hat ihn voll und ganz überzeugt, so dass er sei Hab und Gut hergibt um eines Lebens mit Christus. Ich war dieser reiche Kaufmann und bin jetzt glücklich. Was denkt ihr?

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Re: Die gefundene Perle

Beitragvon lionne » Mi 6. Jan 2016, 16:42

>>>> Matthäus 13,45-46 :baby:
Gruss lionne
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Re: Die gefundene Perle

Beitragvon Christustraeger » Mi 6. Jan 2016, 16:47

Liebe Ilonne, glaubst Du mir? Du hast natürlich recht mit der Ergänzung. Der Text ist aus Mattäus 13.
Und wollest Du mir widersprechen?

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Re: Die gefundene Perle

Beitragvon lionne » Mi 6. Jan 2016, 22:02

Christustraeger hat geschrieben:Und wollest Du mir widersprechen?

Grundsätzlich bin ich ein Mensch, der nicht unbedingt auf Konfrontation/Widerspruch aus ist. Nun gut, zu der betreffenden Bibelstelle (Matthäus 13,45-46) gibt es verschiedene Interpretationen/Kommentare, die - bei Interesse - recherchiert werden können.... :geek:
Gruss lionne
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Re: Die gefundene Perle

Beitragvon firebird » Do 7. Jan 2016, 12:05

Christustraeger hat geschrieben:
45 Wiederum ist das Reich der Himmel gleich einem Kaufmann, der schöne Perlen sucht; 46 als er aber eine sehr kostbare Perle gefunden hatte, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.


Der reiche Kaufmann gab alles für die wunderbare Perle, die er gefunden hatte. Diese Perle ist niemad anderes als Jesus Christus. Sein Denken ud Handeln (Name) hat ihn voll und ganz überzeugt, so dass er sei Hab und Gut hergibt um eines Lebens mit Christus. Ich war dieser reiche Kaufmann und bin jetzt glücklich. Was denkt ihr?

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Lieber Christusträger,

Du fragst uns, was wir denken. Ich denke, dass es in der Bibel vieles zu lesen gibt, das uns fasziniert. Je länger je mehr glaube ich, dass all die biblischen Inhalte eine Auswirkung auf unser praktisches Leben haben müssen.

Du schreibst, dass Du Dich selbst als diesen reichen Kaufmann siehst, der jetzt glücklich ist. So erlaube ich mir, Dich zu fragen: Was hat das Leben mit Christus an Dir verändert?

Ein Kaufmann ist ein ausgerechneter Mensch. Er macht genau Bilanz und stellt Soll- und Habenseite einander gegenüber. Was genau gabst Du preis, um das Andere zu gewinnen?

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Re: Die gefundene Perle

Beitragvon Christustraeger » Do 7. Jan 2016, 17:37

Lieber firebird,

ich stamme aus einer Kaufmannsfamilie und es wäre mir ein Leichtes gewesen reich zu werden. Doch erschien mir das nicht der Sinn meines Lebens zu sein. Ich wollte immer schon Gott dienen - nur Jesus Christus habe ich je über mir akzeptiert und Gott schenkte mir diesen Weg. Heute blicke ich zurück auf wunderbare Tage mit IHM und bin glücklich, dass er mir so eine Gnade schenkte mit IHM zu sein. Verstehst Du jetzt besser, lieber firebird?

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Re: Die gefundene Perle

Beitragvon Thelonious » Fr 8. Jan 2016, 20:03

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Re: Die gefundene Perle

Beitragvon lionne » Fr 8. Jan 2016, 20:18

Christustraeger hat geschrieben:ich stamme aus einer Kaufmannsfamilie und es wäre mir ein Leichtes gewesen reich zu werden.

:oops: .... das ist noch lange keine Causa.... und zudem reine Hypothese!
Ich stamme auch aus einer ......familie und schaut, was aus mir geworden ist! ;) :mrgreen: (Ironie off/Spass beiseite...)

Thelo sagt es ganz klar: Der wahre Reichtum besteht darin, dass uns Gott die Gnade erwiesen hat, dass wir Ihn finden konnten und darin, dass wir sein Gnadenangebot angenommen haben. Und nun mit Ihm leben, über den Tod hinaus bis in alle Ewigkeit.
Dank sei Dir Du allmächtiger, ewiger Gott :praisegod: :praise:
LG lionne
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Re: Die gefundene Perle

Beitragvon Remo » Sa 27. Feb 2016, 21:31

Christustraeger hat geschrieben: Was denkt ihr?


Das Gleichnis vom Kaufmann und der Perle folgt auf jenes vom Schatz im Acker. Diese beiden Gleichnisse zusammen zu lesen, lohnt sich. Denn irgendwann geht einem auf, dass der Arbeiter auf dem Acker und der Kaufmann eines gemeinsam haben: Sie finden das Himmelreich - also den Schatz oder eben die Perle - mitten in ihrem tagtäglichen Leben. Der eine ackert, den andere ist auf "Einkaufstour". Auf das Leben von jedem einzelnen von uns, würde das heissen, dass wir das Himmelreich mitten im Leben finden können, das wir Tag für Tag, jahrein, jahraus führen. Daraus kann man weiterhin erfahren, dass das Himmelreich in unser Leben gekommen ist, nicht etwa wir (von uns aus) zum Himmelsreich.
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Re: Die gefundene Perle

Beitragvon firebird » So 28. Feb 2016, 12:47

Lieber Remo,

Remo hat geschrieben: Sie finden das Himmelreich - also den Schatz oder eben die Perle - mitten in ihrem tagtäglichen Leben. Der eine ackert, den andere ist auf "Einkaufstour". Auf das Leben von jedem einzelnen von uns, würde das heissen, dass wir das Himmelreich mitten im Leben finden können, das wir Tag für Tag, jahrein, jahraus führen. Daraus kann man weiterhin erfahren, dass das Himmelreich in unser Leben gekommen ist, nicht etwa wir (von uns aus) zum Himmelsreich.


vielen Dank für Deine Zeilen. Innerlich ahne ich schon lange, dass es zwischen dem Himmelreich und unserem Alltag Berührungspunkte gibt. Doch mit Deinen Worten hast Du die Sache super auf den Punkt gebracht.

Freundlicher Gruss
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Re: Die gefundene Perle

Beitragvon toemu » Mo 29. Feb 2016, 00:13

Salü mitenand,

bei diesem Gleichnis
Mt 13,46 als er aber {eine} sehr kostbare Perle gefunden hatte, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.

und bei dem mit dem Acker beeindruckt mich am meisten das Wort alles.
Ich frage mich oft ob ich wirklich alles verkaufe für das Himelreich.
Wie versteht ihr das, alles zu verkaufen ?

LG
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Re: Die gefundene Perle

Beitragvon Adam » Mo 29. Feb 2016, 07:31

Verkaufen setze ich auch gleich mit „los lassen“.
Was man verkauft, lässt man los.
Dabei ist es nicht unbedingt zwingend notwendig, dass das was man verkauft/ loslässt einem „am Herzen hängt“. Loslassen kann auch bedeuten, negative Eigenschaften auf zu geben um Christus ähnlicher zu werden.
Aber eben auch, das in seine Hände zu legen / ab zu geben / los zu lassen, was man liebt.

Ein Beispiel:
Vor einiger Zeit fragte man mich mal, was mir das wichtigste im Leben sei.
Ohne lange zu zögern nannte ich Jesus Christus.
Fassungslos, erschüttert, ja, fast vorwurfsvoll fragte man mich: „Nicht deine Kinder?“
Langsam schüttelte ich den Kopf, antwortete mit Nein und der Begründung, dass ich – wenn es sein müsste – ohne meinen Mann leben könnte. Zur Not auch ohne meine Kinder. Aber ein Leben ohne Gott / Jesus ist unmöglich. Er ist Sinn, Grund und Zentrum.



Letzten Endes – mit dem, was geopolitisch auf allen Ebenen momentan national und international passiert – stellt sich unweigerlich die Frage: Bist du bereit, für Jesus Christus dein Leben (diese Perle) zu lassen?

Frieden sei mit dir
Denn was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern erst zur festgesetzten Zeit. Es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert!
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Re: Die gefundene Perle

Beitragvon firebird » Mo 29. Feb 2016, 11:41

Hallo zusammen,

dieses Gleichnis lese ich heute anders als früher. Früher war dieses Gleichnis für mich drückend und predigend.

Heute sehe ich, dass diese Perle für den Kaufmann eine so grosse Faszination auslöste, sodass ihm alles Andere unwichtig wurde. Es war eine Leichtigkeit sich von allem Anderen zu trennen.

Früher blickte ich auf das, was es loszulassen galt. Heute richte ich den Blick auf die Perle und lasse mich von der Perle faszinieren.

Gruss
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Re: Die gefundene Perle

Beitragvon doro » Mo 29. Feb 2016, 12:43

Danke, firebird, für diesen sehr anregenden Perspektivenwechsel! :))

lg, doro
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Die gefundene Perle

Beitragvon toemu » Mo 29. Feb 2016, 14:15

Hallo,

Adam hat geschrieben:Was man verkauft, lässt man los.

Ich finde es ist noch ein treffendes Bild das, was verkauft ist, nicht mehr da ist in unserem Leben.

LG
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Re: Die gefundene Perle

Beitragvon Lepitoptera » Mo 29. Feb 2016, 16:44

Adam hat geschrieben:Ein Beispiel:
Vor einiger Zeit fragte man mich mal, was mir das wichtigste im Leben sei.
Ohne lange zu zögern nannte ich Jesus Christus.
Fassungslos, erschüttert, ja, fast vorwurfsvoll fragte man mich: „Nicht deine Kinder?“
Langsam schüttelte ich den Kopf, antwortete mit Nein und der Begründung, dass ich – wenn es sein müsste – ohne meinen Mann leben könnte. Zur Not auch ohne meine Kinder. Aber ein Leben ohne Gott / Jesus ist unmöglich. Er ist Sinn, Grund und Zentrum.


Sehr beeindruckend....

Ich glaube daran, dass Jesus mich und meinen Mann zusammengeführt hat, weil er wusste/weiss, wie sehr wir uns brauchen. Folglich ist mein Mann (als Irdischer) für mich das Wichtigste! Im Sinne gemeint, also das, was ich brauche, um hier auf Erden überleben zu können. Wir waren wie zwei Ertrinkende gewesen, die sich gegenseitig durch den anderen haben retten können. Für uns beide wäre es undenkbar, ohne den anderen weiterleben zu müssen.
Was aber das Göttliche betrifft, ist für mich natürlich Jesus das Wichtigste! Versteht ihr auf welchen Unterschied ich hinaus will? Findet ihr das falsch?
Barmherzigkeit ist es, etwas nicht zu bekommen, das wir verdient hätten (Tod). Gnade ist es, etwas zu bekommen, das wir nicht verdient hätten (Himmel). Danke Jesus!
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Re: Die gefundene Perle

Beitragvon Thelonious » Mo 29. Feb 2016, 19:40

Hallo,

dieses Perlengleichnis beschreibt für mich zwei Aspekte sehr anschaulich:

Erstens beschreibt dieses die Erlösung als etwas, was den meisten Menschen verborgen ist. Und zweitens, daß es denen, den die Erlösung offenbar wurde, so wertvoll ist, dass die dafür alles - wirklich alles (und das dieses "alles" alles bedeuten kann, hast Du, liebe Adam, ja wirklich sehr eindrucksvoll benannt) bereitwillig aufgeben.

VG
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Re: Die gefundene Perle

Beitragvon Remo » Fr 4. Mär 2016, 14:18

firebird hat geschrieben:Früher blickte ich auf das, was es loszulassen galt. Heute richte ich den Blick auf die Perle und lasse mich von der Perle faszinieren.


In dieser Woche hatte ich Gelegenheit mit einigen anderen Gemeindemitgliedern den Osternachtsgottesdienst vorzubereiten. Als wir so miteinander beteten und diskutierten kam auf einmal eine riesige Freude über den Auferstandenen auf. Es war spürbar, dass alle von dieser Freude erfüllt waren. In dem Moment wurde mir klar, dass es genau diese Freude ist, die einen Menschen bereit macht, alles herzugeben, um diese Begeisterung in sich wachsen zu lassen.

Allerdings bin ich geteilt darüber, ob die Gleichnisse vom Schatz im Acker und von der Perle eine verlangen, sein ganzes Leben zurückzulassen und nochmals auf einer "grünen Wiese" anzufangen. Sprich: Job künden, Haus verkaufen oder Wohnung künden, Kleider, Möbel, etc., einfach alles veräussern. Das, so denke ich, ist nicht die Pointe, auf die Jesus hinaus will. Du und ich, wir können alle unsere Habseligkeiten, Hobbies, den Job und auch die Wohnung behalten. Es geht ums Herz: Woran binden wir es? Was nehmen wir zur Grundlage unseres Lebens? Es heisst ja in der Bergpredigt:

Matthäus 6,33 hat geschrieben:Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden.


Grüsse
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Re: Die gefundene Perle

Beitragvon firebird » So 13. Mär 2016, 08:23

Lieber Remo,

vielen Dank für Deine Zeilen. Ich finde es gut wenn Du Deine Fragen und Bedenken hier schreibst.

Remo hat geschrieben:Allerdings bin ich geteilt darüber, ob die Gleichnisse vom Schatz im Acker und von der Perle eine verlangen, sein ganzes Leben zurückzulassen und nochmals auf einer "grünen Wiese" anzufangen. Sprich: Job künden, Haus verkaufen oder Wohnung künden, Kleider, Möbel, etc., einfach alles veräussern. Das, so denke ich, ist nicht die Pointe, auf die Jesus hinaus will.


Lange Zeit habe ich auch aus diesen Zeilen ein saures "du musst" gelesen. Dies jedoch innerlich ahnend, dass es (hoffentlich) nicht so ist. Doch im Laufe der Jahrhunderte haben ernsthafte Christen dies so missverstanden. Letztes Wochenende hatte ich wieder ein Seminarblock in meiner Ausbildung zum Seelsorger. Da wurde diese Thematik kurz gestreift.

Im alten Bund mussten die Israeliten den Zehnten im Tempel abliefern. Als Tradition haben das zahlreiche Freikirchen und Gemeinschaften übernommen, da sie ja keine Kirchensteuern erheben können. Doch richtigerweise gehört im neuen Bund alles von uns Gott. Damit wären wir wieder bei der gefundenen Perle. Doch an einer anderer Stelle im neuen Testament heisst es, dass Gott weiss, was wir nötig haben. Gott weiss, dass wir ein Dach über dem Kopf benötigen. Gott weiss, dass in dieser Zeit wo Mobilität wichtig ist ein Auto hilfreich oder sogar nötig ist. Gott hat das auch so eingerichtet, dass diese Dinge nicht vom Himmel fallen. Also brauchen wir einen Job um das nötige Kleingeld zu verdienen. Wenn wir eng mit Jesus Christus leben, merken wir im Gewissen wenn wir die Grenzen zur Habsucht oder zur Protzerei überschreiten. Doch Gott kann es sich leisten grosszügig zu sein.

Du und ich, wir können alle unsere Habseligkeiten, Hobbies, den Job und auch die Wohnung behalten. Es geht ums Herz: Woran binden wir es? Was nehmen wir zur Grundlage unseres Lebens?


Ganz genau! Nur dann wenn wir in enger Gemeinschaft mit Jesus Christus leben, ein Gebetsleben pflegen, dann haben wir die richtige Grundlage für unser Leben. Durch dieses Leben mit Jesus Christus werden wir von falschen Bindungen befreit.

Freundliche Grüsse
Firebird
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