Der überwältigte Engel

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

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Der überwältigte Engel

Beitragvon Christustraeger » Do 31. Dez 2015, 05:53

Engel sind von Gott geschaffen und deshalb können sie auch von sich auch nicht schlecht sein. Der Engel muss durch etwas fremdes überwältigt worden sein. Gott sei dank war es nur ein (wenn auch perfekter) Engel, der überwäligt wurde. Machen wir uns klar und sind dann beruhigt, wie viel höher Christus ist als jeder Engel und vertrauen wir auf unsere REttung vor dem Bösen in IHM ...

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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon SunFox » Do 31. Dez 2015, 08:24

Christustraeger hat geschrieben:Engel sind von Gott geschaffen und deshalb können sie auch von sich auch nicht schlecht sein.


Lieber Christof, nichts was Gott schafft ist schlecht! Aber 'von sich aus' kann es dennoch schlecht werden!

Satan (Luzifer) ist ja selbst nichts anderes als ein Engel, der doch von sich selbst, aus seinem Inneren heraus böse geworden ist! Gott hat ihn nicht als Böse erschaffen, sondern als ein Wesen mit einem freien Willen! Freier Wille bedeutet ungebundener Wille und Satans Wille hat sich dafür entschieden gegen Gott zu sein!

Christustraeger hat geschrieben:Der Engel muss durch etwas fremdes überwältigt worden sein. Gott sei dank war es nur ein (wenn auch perfekter) Engel, der überwäligt wurde.


Weiß zwar nicht ganz, was du Ausdrücken willst, aber Satan hat sich praktisch selbst überwältigt, seine eigene Begierde ist ihm zum Fallstrick geworden!

Jakobus 1,13-15: "Niemand sage, wenn er versucht wird, dass er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand. Sondern ein jeder, der versucht wird, wird von seinen eigenen Begierden gereizt und gelockt. Danach, wenn die Begierde empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod."

Man kann also Satan nicht als Ausrede für die eigene Begierde nehmen, wenn man diese nicht unter Kontrolle hat!

Satan forciert zwar die Begierde, entscheiden tut man aber selbst!

1.Petrus 2,11.12: "Liebe Brüder, ich ermahne euch als Fremdlinge und Pilger: Enthaltet euch von fleischlichen Begierden, die gegen die Seele streiten, und führt ein rechtschaffenes Leben unter den Heiden, damit die, die euch verleumden als Übeltäter, eure guten Werke sehen und Gott preisen am Tag der Heimsuchung."

Christustraeger hat geschrieben:Machen wir uns klar und sind dann beruhigt, wie viel höher Christus ist als jeder Engel und vertrauen wir auf unsere REttung vor dem Bösen in IHM ...


Obwohl Jesus als Mensch eine kleine Zeit niedriger als die Engel war!

Hebräer 2,5-9: "Denn nicht den Engeln hat er untertan gemacht die zukünftige Welt, von der wir reden. Es bezeugt aber einer an einer Stelle und spricht (Psalm 8,5-7): »Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Sohn, dass du auf ihn achtest? Du hast ihn eine kleine Zeit niedriger sein lassen als die Engel; mit Preis und Ehre hast du ihn gekrönt; alles hast du unter seine Füße getan.« Wenn er ihm alles unter die Füße getan hat, so hat er nichts ausgenommen, was ihm nicht untertan wäre. Jetzt aber sehen wir noch nicht, dass ihm alles untertan ist. Den aber, der »eine kleine Zeit niedriger gewesen ist als die Engel«, Jesus, sehen wir durch das Leiden des Todes »gekrönt mit Preis und Ehre«; denn durch Gottes Gnade sollte er für alle den Tod schmecken."

Ich frage mich immer, ob Jesus für diese kleine Zeit, wo er niedriger als die Engel war, ob er da Gott war, denn Gott kann ja nicht niedriger als die Engel sein? Habe keine schlüssige Antwort darauf, es spricht einiges dafür, aber auch einiges dagegen!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon Pilgrim » Do 31. Dez 2015, 16:51

SunFox hat geschrieben:Ich frage mich immer, ob Jesus für diese kleine Zeit, wo er niedriger als die Engel war, ob er da Gott war, denn Gott kann ja nicht niedriger als die Engel sein?

Natürlich war Jesus diese Zeit hindurch immer noch Gott…ansonsten wir ja keinen Gott mehr hätten… :lesen:
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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon SunFox » Do 31. Dez 2015, 17:08

Pilgrim hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Ich frage mich immer, ob Jesus für diese kleine Zeit, wo er niedriger als die Engel war, ob er da Gott war, denn Gott kann ja nicht niedriger als die Engel sein?

Natürlich war Jesus diese Zeit hindurch immer noch Gott…ansonsten wir ja keinen Gott mehr hätten.


Diese Antwort ist in sich schon falsch, denn mal angenommen Jesus wäre in der Zeit wo er niedriger wie die Engel war, von seinem Gottestatus entbunden, dann wäre immer noch der Vater und der Heilige Geist Gott! Somit stimmt deine Aussage nicht, das wir in dem Fall keinen Gott mehr hätten!

Erkläre mir bitte einmal, wie Gott kleiner sein kann wie Geschöpf, wo Gott immer über Geschöpf steht?
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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon Johelia » Do 31. Dez 2015, 17:30

SunFox hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Diese Antwort ist in sich schon falsch,....

Aber du mußt ja deiner Linie treu bleiben! :baby:


Du aber auch :tongue:
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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon SunFox » Do 31. Dez 2015, 17:38

Johelia hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Diese Antwort ist in sich schon falsch,....

Aber du mußt ja deiner Linie treu bleiben! :baby:


Du aber auch :tongue:

Du kannst gerne meine Behauptung berichtigen, wenn du anderer Ansicht bist! ;)
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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon Pilgrim » Do 31. Dez 2015, 20:58

SunFox hat geschrieben:…angenommen Jesus wäre in der Zeit wo er niedriger wie die Engel war, von seinem Gottestatus entbunden…

Jesus ist jedoch nicht halb Mensch und halb Gott, sondern Er ist vollkommen Gott und vollkommen Mensch. Jesus hat zwei deutliche Wesen: göttlich und menschlich. Als das Wort (Johannes 1:1, 14) Mensch wurde hat sich das göttliche Wesen nicht verändert, sondern das Wort (Gott) hat Sich mit der Menschheit verbunden (Kolosse 2:9). Das göttliche Wesen von Jesus hat sich nicht verändert. Jesus ist und bleibt die zweite Person der Gottheit.
SunFox hat geschrieben:…dann wäre immer noch der Vater und der Heilige Geist Gott!

Nur haben wir ja keine drei Götter, sondern nur ein Gott in drei Personen. Wenn nun nur ein Gott ist (5.Mose 6:4; Jesaja 43:10; 44:6; 44:8 ) und dieser Gott drei Personen hat und eine der Personen davon nicht mehr existiert, dann wäre da keine Gottheit mehr die ein Gott ist.
SunFox hat geschrieben:Erkläre mir bitte einmal, wie Gott kleiner sein kann wie Geschöpf, wo Gott immer über Geschöpf steht?

Jesus in Seiner Menschheit war den Engeln ein bisschen niedriger, nicht Seine Gottheit.
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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon SunFox » Do 31. Dez 2015, 22:29

Pilgrim hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:…angenommen Jesus wäre in der Zeit wo er niedriger wie die Engel war, von seinem Gottestatus entbunden…

Jesus ist jedoch nicht halb Mensch und halb Gott, sondern Er ist vollkommen Gott und vollkommen Mensch.


Entweder ist man zu 100% Mensch, oder zu 100% Gott! Ist man beides zu gleichen Anteilen, dann bedeutet das 50% : 50%!

Und es geht in meiner Annahme nur um die Zeit von der Geburt Jesu, bis zur seiner Auferstehung!

Philipper 2,6-8: "Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz."

1. Da steht: "... der in göttlicher Gestalt war ...

2. Dann folgt das Gott gleich sein,

3. dann das entäußern Seiner selbst! Wovon entäußert? Kann ja nur die Gottgleichheit gemeint sein!

4. Nun als Folge die angenommene Knechtsgestalt und dieses im Wesen als auch in der Erscheinung den Menschen gleich!

5. Gott erniedrigte sich, indem er für eine kurze Zeit kleiner wie die Engel wurde!

Pilgrim hat geschrieben:Jesus hat zwei deutliche Wesen: göttlich und menschlich. Als das Wort (Johannes 1:1, 14) Mensch wurde hat sich das göttliche Wesen nicht verändert, ...


Johannes 1,14: "Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit."

Aus der Aussage geht aber nicht hervor, ob Jesus von Geburt bis zur seiner Auferstehung auch Gott war! Da steht genau genommen: "Gott wurde Mensch und wohnte unter uns!"

Pilgrim hat geschrieben:... sondern das Wort (Gott) hat Sich mit der Menschheit verbunden (Kolosse 2:9). Das göttliche Wesen von Jesus hat sich nicht verändert.


Kolosser 2,9: "Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig"

Der Text spricht aber über Jesus nach seiner Auferstehung:

Kolosser 2,14: "Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet."

Pilgrim hat geschrieben:Jesus ist und bleibt die zweite Person der Gottheit.


Wird Gott weniger, wenn sich ein Teil der Gottheit erniedrigte und Knechtsgestalt annahm?

Kann Gott zur Sünde versucht werden?

Jak 1,13: "Niemand sage, wenn er versucht wird, dass er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand."

Markus 1,12.13: "Und alsbald trieb ihn der Geist in die Wüste; und Jesus war in der Wüste vierzig Tage und wurde versucht von dem Satan und war bei den wilden Tieren, und die Engel dienten ihm."

Hebräer 4,14.15: "Weil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der die Himmel durchschritten hat, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis. Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde."

Wenn Jesus zur Zeit der Versuchung Gott gewesen wäre, was wäre es dann besonderes gewesen der Sünde zu widerstehen? Er ist versucht worden in allem wie wir, das bedeutet unter gleichen Voraussetzungen!

Kann Gott sterben?

1.Timotheus 6,16: "(Gott) der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen."

Gemäß Philipper 2,6-8 hat sich Jesus aus diesem Licht heraus entäußert!

Offenbarung 1,17.18: "Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot; und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle."

Bisschen tot (Mensch) und bisschen lebendig (Gott)? Was ist also die Aussage Jesu wert, wenn er selbst sagt, das er tot war?

Was sagte Jesus am Kreuz:

Matthäus 27,46: "Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?"

Wie kann man so eine Aussage machen, wenn man doch selbst Gott ist?

Apostelgeschichte 2,30-32: "Da er nun ein Prophet war und wusste, dass ihm Gott verheißen hatte mit einem Eid, dass ein Nachkomme von ihm auf seinem Thron sitzen sollte, hat er's vorausgesehen und von der Auferstehung des Christus gesagt: Er ist nicht dem Tod überlassen, und sein Leib hat die Verwesung nicht gesehen. Diesen Jesus hat Gott auferweckt; dessen sind wir alle Zeugen."

Apostelgeschichte 13,37: "Der aber, den Gott auferweckt hat, der hat die Verwesung nicht gesehen."

Hätte Jesus sich selbst auferwecken können von den Toten, sprich vor der Verwesung seines Leibes bewahren können?

Pilgrim hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:…dann wäre immer noch der Vater und der Heilige Geist Gott!

Nur haben wir ja keine drei Götter, sondern nur ein Gott in drei Personen.


Bei Gott ist kein Ding unmöglich, und warum sollte es IHM nicht möglich sein, für eine kurze Zeit zu zweit zu agieren? Die 3. Person der Gottheit ist ja nicht verloren, sie ruht nur!

Pilgrim hat geschrieben:Wenn nun nur ein Gott ist (5.Mose 6:4; Jesaja 43:10; 44:6; 44:8 ) und dieser Gott drei Personen hat und eine der Personen davon nicht mehr existiert, dann wäre da keine Gottheit mehr die ein Gott ist.
SunFox hat geschrieben:Erkläre mir bitte einmal, wie Gott kleiner sein kann wie Geschöpf, wo Gott immer über Geschöpf steht?

Jesus in Seiner Menschheit war den Engeln ein bisschen niedriger, nicht Seine Gottheit.


Matthäus 26,51-52: "Und siehe, einer von denen, die bei Jesus waren, streckte die Hand aus und zog sein Schwert und schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm ein Ohr ab. Da sprach Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen. Oder meinst du, ich könnte meinen Vater nicht bitten, dass er mir sogleich mehr als zwölf Legionen Engel schickte?"

Jesus war zu der Zeit niedriger als die Engel, er hatte also keine Befehlsgewalt über jene und darum die Aussage, das er seinen Vater um zwölf Legionen Engel bitten könnte wenn er wollte! Wäre Jesus in dem Moment auch Gott, hätte er selbst den Engeln befehlen können!

Es ist halt nicht immer alles so einfach, und eben darum haben so viele auch Probleme mit der Gottheit Jesu, wie z.B. die Zeugen Jehovas! Es sind solche Gründe wie ich oben angeführt habe, warum die Gottheit Jesu gänzlich geleugnet wird! Es wird nicht in Betracht gezogen, das die Lösung eventuell gänzlich anders ist, nämlich nur eine kleine Zeit der Begrenzung!

Die Gottheit Jesu zweifel ich nicht an, er ist genauso ewiger Gott wie der Vater und der Heilige Geist, aber ich ziehe es in Betracht, das Jesus wirklich für eine kurze Zeit gänzlich wie unsereiner geworden ist! 100% wissen tue ich es nicht, aber ich schliesse es nicht aus, da nach den biblischen Aussagen auch real die Möglichkeit dazu gegeben ist! Ich lasse also die Frage für mich offen! ;)
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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon Pilgrim » Fr 1. Jan 2016, 00:49

SunFox hat geschrieben:Entweder ist man zu 100% Mensch, oder zu 100% Gott! Ist man beides zu gleichen Anteilen, dann bedeutet das 50% : 50%!

Im Falle Jesus war Er jedoch 100% Gott und zugleich 100% Mensch.
SunFox hat geschrieben:Und es geht in meiner Annahme nur um die Zeit von der Geburt Jesu, bis zur seiner Auferstehung!

Heja, die Auferstehung von Jesus Christus ist ja die Grundlage des Christlichen Zeugnis; die Grundlage des Evangelium. Die Basis für die Hoffnung unseres Glauben ist die Auferstehung von Jesus Christus, Seine Auferstehung wird zur Garantie für unsere Auferstehung. Das ist ein grundsätzliches Element in Christlicher Theologie. Jesus sagte in Johannes, Kapitel 5, "dass eine körperliche Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten sein wird. Einige zum Leben und einige zur Verdammung."

Der Apostel Paulus sagt im Römer 8:23, dass es eine Erlösung unseres Leibes geben wird. In der Tat sagt er im 2.Korintherbrief, Kapitel 5, Verse 2,3 und 4, dass "Wir begehren mit einem Körper der vom Himmel ist bekleidet zu sein. Und wenn wir nicht bekleidet wären, wir nackt sein würden." So ist also die Idee, dass ein Geist ewig ohne Körper leben könnte mit dem Christentum überhaupt nicht verwandt.
SunFox hat geschrieben:Philipper 2,6-8: "Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz."

Als Jesus Sich in Seiner Fleischwerdung Selbst entleerte (Kenosis), trennte Er Sich weder von Seiner Gottheit noch tauschte Er Seine Gottheit gegen eine Menschennatur aus, sondern dieser Begriff beschreibt Seine Selbstentsagung, legte in bestimmten Bereichen Seine Privilegien ab.
SunFox hat geschrieben:Johannes 1,14: "Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit."
Aus der Aussage geht aber nicht hervor, ob Jesus von Geburt bis zur seiner Auferstehung auch Gott war! Da steht genau genommen: "Gott wurde Mensch und wohnte unter uns!"

Wenn Paulus im Philipper 2:6 sagt Jesus "in der Gestalt Gottes war", so bekräftigt er ja damit gerade, dass Jesus von Ewigkeit her Gott war. Die entscheidenden Eigenschaften (wie die Person in sich selbst ist) haben stets zur grundlegenden Lehre der Gottheit von Christus gehört…Johannes 1:1, 3, 4, 14… :lesen:
SunFox hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:…Kolosser 2:9…"Fülle der Gottheit leibhaftig"…

Der Text spricht aber über Jesus nach seiner Auferstehung:

Tja…dann ist's ja noch deutlicher, dass Jesus Christus im Himmel nun einen verherrlichten, menschlichen Körper hat.
FunFox hat geschrieben:Kolosser 2,14: "Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet."

Ja, das hat Er am Kreuz vollbracht.
Wird Gott weniger, wenn sich ein Teil der Gottheit erniedrigte und Knechtsgestalt annahm?

Jesus war nicht "ein Teil" der Gottheit, sondern Gott Selbst…Johannes 1:1, 14; 8:24, 58; Kolosse 2:9 und Hebräer 1:8… :lesen:
SunFox hat geschrieben:Kann Gott zur Sünde versucht werden? […]

Gott kann versucht werden…lies Psalm 106:13-15 und Matthäus 4… :lesen:
SunFox hat geschrieben:Wenn Jesus zur Zeit der Versuchung Gott gewesen wäre, was wäre es dann besonderes gewesen der Sünde zu widerstehen? Er ist versucht worden in allem wie wir, das bedeutet unter gleichen Voraussetzungen!

Sicherlich, darum wurde Gott Mensch und wohnte unter uns unter gleichen Voraussetzungen. Er war jedoch makellos.
SunFox hat geschrieben:Kann Gott sterben? […]

Nein, Gott kann nicht sterben, da Er unveränderlich ist…Psalm 90:2 und Maleachi 3:6… :lesen:
SunFox hat geschrieben:Bisschen tot (Mensch) und bisschen lebendig (Gott)? Was ist also die Aussage Jesu wert, wenn er selbst sagt, das er tot war?

Was du zu verstehen unterlässt ist die Tatsache, dass Jesus zwei Naturen hat: Gott und Mensch. Das ist was wir die Hypostatische Union nennen. In der einen Person von Christus sind zwei ausgeprägte Wesen (Naturen) das göttliche und das menschliche. Es war die menschliche Natur die am Kreuz starb, nicht die göttliche Natur. In Christus sehen wir einen biologischen Tod, nicht den Tod eines göttlichen Wesen das Gott ist.
SunFox hat geschrieben:Was sagte Jesus am Kreuz:
Matthäus 27,46: "Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?"
Wie kann man so eine Aussage machen, wenn man doch selbst Gott ist?

Jesus sagte das, weil Er Mensch wie auch Gott ist und als Mensch, war Er unter dem Gesetz (Galater 4:4) und für ein Weilchen niedriger als die Engel (Hebräer 2:9). Jesus als Mensch unter dem Gesetz würde auch jemand haben den Er Gott nennen, ehren und anbeten würde…eben weil Er unter dem Gesetz ist. Das Gesetz verlangte Gott zu ehren und zu Ihm zu beten.
Hätte Jesus sich selbst auferwecken können von den Toten, sprich vor der Verwesung seines Leibes bewahren können?

Allerdings! Jesus sagte ja von Seinem Körper, "Zerstöre diesen Tempel und in drei Tage werde Ich ihn wieder aufrichten" (Johannes 2:19. Es war gewiss "Gott" der Seinen Körper aufrichtete (Römer 10:9; 1.Petrus 1:21) und Jesus ist Gott. Die Schrift lehrt auch, dass der Vater Ihn aufrichtete (Galanter 1:1; Epheser 1:17, 20). Und gemäss Römer 8:11 war es auch der Heilige Geist der Ihn aufrichtete. Demgemäss war die ganze Trinität dabei beteiligt.
SunFox hat geschrieben:Bei Gott ist kein Ding unmöglich, und warum sollte es IHM nicht möglich sein, für eine kurze Zeit zu zweit zu agieren? Die 3. Person der Gottheit ist ja nicht verloren, sie ruht nur!

Du irrst, denn Gott kann nicht alles tun…und ganz bestimmt kann Er Sich nicht verändern.
SunFox hat geschrieben:Jesus war zu der Zeit niedriger als die Engel, er hatte also keine Befehlsgewalt über jene und darum die Aussage, das er seinen Vater um zwölf Legionen Engel bitten könnte wenn er wollte! Wäre Jesus in dem Moment auch Gott, hätte er selbst den Engeln befehlen können!

Nur eben hat Jesus in bestimmten Bereichen freiwillig Seine Privilegien abgelegt. Z.B. solange Er auf Erden war, verzichtete Er auf Seine himmlische Herrlichkeit und eine Angesicht zu Angesicht Beziehung mit Gott…Johannes 17:5… :lesen: Während Seiner Fleischwerdung unterwarf Jesus Sich völlig dem Willen des Vaters und der Führung des Heiligen Geistes. Am Kreuz bekam Er den Zorn Gottes wegen der Sünde der Menschen zu spüren.
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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon SunFox » Fr 1. Jan 2016, 01:12

Pilgrim hat geschrieben: :lesen:


Letztendlich hast du aber nichts bewiesen, sondern nur Aussage gegen Aussage gesetzt, da bringt ein :lesen: mehr oder weniger auch nicht weiter!

Das Problem das es sowohl als auch sein kann besteht weiterhin!

Und wenn ich etwas nicht beweisen kann, auch hier sowohl als auch, dann muß ich die Frage als unbeantwortet offen lassen!

Es ist besser zuzugeben, etwas nicht genau zu wissen, als wie das man behaarlich womöglich auf einen Irrtum pocht!
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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon Pilgrim » Fr 1. Jan 2016, 02:44

SunFox hat geschrieben:Es ist besser zuzugeben, etwas nicht genau zu wissen, als wie das man behaarlich womöglich auf einen Irrtum pocht!

Ja, das ist gemäss deines Unwissen und deines Zweifel eine gute Idee und deine Demut ehrt dich :applause:

Die frühe Gemeinde betrachtete die Inkarnation als eine der wichtigsten Wahrheiten unseres Glauben. Und darum formulierten sie das Chalzedonische Kredo, das was wir über die Inkarnation zu glauben und nicht zu glauben haben. Dieses Kredo war die Frucht eines grossen Konzil das vom 8.Oktober bis 1.November, 451, in der Stadt Chalzedon stattgefunden hat und von "allen Hauptbranchen des Christentum als den Masstab orthodoxer Definition der biblischen Lehre der Person Christus genommen wird seit diesem Tag" (Wayne Grudem, Systematic Theology, Seite 556).

Fünf Hauptwahrheiten sind es mit denen das Kredo von Chalzedon diese biblische Lehre der Inkarnation zusammengefasst hat:

1) Jesus hat zwei Wesen…Er ist Gott und Mensch.
2) Jedes Wesen ist voll und vollständig…Er ist vollkommen Gott und vollkommen Mensch.
3) Jedes Wesen bleibt getrennt.
4) Christus ist nur eine Person.
5) Dinge die nur von einem Wesen wahr sind, sind nichtsdestoweniger wahr von der Person des Christus.

Ein richtiges Verständnis dieser Wahrheiten sollte das meiste deiner Verwirrung und viele Probleme die in deinen Gedanken herumschwirren aufklären :comeon:
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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon SunFox » Fr 1. Jan 2016, 10:42

Pilgrim hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Es ist besser zuzugeben, etwas nicht genau zu wissen, als wie das man behaarlich womöglich auf einen Irrtum pocht!

Ja, das ist gemäss deines Unwissen und deines Zweifel eine gute Idee und deine Demut ehrt dich :applause:


Du bist nicht mehr Wissender wie meine Wenigkeit und ich habe ein wenig deine Beweisführung durchgearbeitet und diese ist unkorrekt in ihren Ausführungen!

Pilgrim hat geschrieben:Die frühe Gemeinde betrachtete die Inkarnation als eine der wichtigsten Wahrheiten unseres Glauben. Und darum formulierten sie das Chalzedonische Kredo, das was wir über die Inkarnation zu glauben und nicht zu glauben haben.


Die frühe Gemeinde, oder die frühe katholische Kirche? Und das was ich zu glauben habe, das laße ich mir nicht von irgendwelchen Konzilen vorschreiben! Ich habe die Bibel als Gottes Wort, ich habe die Fähigkeit von Gott bekommen selbst zu prüfen und zu entscheiden und jeder trägt die Eigenverantwortung bei sich selbst!

Römer 11,33-35: "Welche Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unerforschlich sind seine Gerichte und unaufspürbar seine Wege! Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Mitberater gewesen? Oder wer hat ihm vorher gegeben, und es wird ihm vergolten werden?"

Epheser 1,15-17: "Deshalb höre auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört habe, nicht auf, für euch zu danken, und ich gedenke euer in meinen Gebeten, dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst."

Pilgrim hat geschrieben:Dieses Kredo war die Frucht eines grossen Konzil das vom 8.Oktober bis 1.November, 451, in der Stadt Chalzedon stattgefunden hat und von "allen Hauptbranchen des Christentum als den Masstab orthodoxer Definition der biblischen Lehre der Person Christus genommen wird seit diesem Tag" (Wayne Grudem, Systematic Theology, Seite 556).


Nun dieses Konzil war aber in anderen Punkten sehr uneinig! ;)

"Die Päpste bestehen daher bis heute auf dem Primat des römischen Bischofs über die Gesamtkirche, der bis heute von den orthodoxen Kirchen abgelehnt wird.

Kurz- und mittelfristig bedeutsamer war die scharfe Opposition der Kirchen von Ägypten, Palästina und Syrien, welche in den Beschlüssen von Chalcedon eine Rückkehr zum Irrtum des Nestorianismus sahen.

Das Konzil von Chalcedon führte daher zum Schisma zwischen der Reichskirche (das heißt der orthodoxen und katholischen Kirche) und den altorientalischen Kirchen. Der Streit mit den Miaphysiten konnte bis zum Ende der Spätantike nicht beigelegt werden, entsprechende Versuche der Kaiser führten später lediglich zum akakianischen Schisma."
Quelle

Pilgrim hat geschrieben:Fünf Hauptwahrheiten sind es mit denen das Kredo von Chalzedon diese biblische Lehre der Inkarnation zusammengefasst hat:

1) Jesus hat zwei Wesen…Er ist Gott und Mensch.
2) Jedes Wesen ist voll und vollständig…Er ist vollkommen Gott und vollkommen Mensch.
3) Jedes Wesen bleibt getrennt.
4) Christus ist nur eine Person.
5) Dinge die nur von einem Wesen wahr sind, sind nichtsdestoweniger wahr von der Person des Christus.


Es sind Beschlüsse von Menschen, die sich selbst untereinander nicht einig waren und wo es um viele Punkte heftige Streitereien gab! Biblischer Beleg für die Aussagen fehlt!

Pilgrim hat geschrieben:Ein richtiges Verständnis dieser Wahrheiten sollte das meiste deiner Verwirrung und viele Probleme die in deinen Gedanken herumschwirren aufklären


Beweise mir anhand der Schrift diese Wahrheiten! :lesen:

Mal sehen wer dann gedankliche Probleme bekommt! ;)
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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon onThePath » Fr 1. Jan 2016, 12:29

Jojo,
Was man kaum begreifen kann, was nützt es, darüber zu streiten ?
Etwa, dass man es besser begreift als der Mitchrist?
Da kann man bis in alle Ewigkeit weiter streiten.

Bewahre uns Gott davor, eigene Vorstellungen zu verbreiten. Oder Alles so zu zerreden, dass am Ende keiner mehr weiss was richtig ist.

LG, otp
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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon SunFox » Fr 1. Jan 2016, 13:05

onThePath hat geschrieben:Was man kaum begreifen kann, was nützt es, darüber zu streiten ?


Erfasst lieber oTP, was man kaum begreifen kann! ;)

Nicht was nützt es darüber zu streiten, sondern was nützt es darüber zu diskutieren!

onThePath hat geschrieben:Etwa, dass man es besser begreift als der Mitchrist?


Es geht doch nicht um besser oder schlechter, sondern um anders!

Das ist halt das große Problem bei vielen Diskussionen, das es kaum noch um Sachverhalte geht, sondern mehr um das glänzen mit der eigenen Meinung und das auf Biegen und Brechen!

onThePath hat geschrieben:Da kann man bis in alle Ewigkeit weiter streiten.


Müßen "Streitgespräche" zwangsläufig zu Streit führen?

onThePath hat geschrieben:Bewahre uns Gott davor, eigene Vorstellungen zu verbreiten.


Was heißt eigene Vorstellungen verbreiten? Jeder Mensch macht sich nun einmal seine eigenen Gedanken über alles mögliche und Diskussion ist der gegenseitige Austausch darüber!

onThePath hat geschrieben: Oder Alles so zu zerreden, dass am Ende keiner mehr weiss was richtig ist.


Weiß denn wer, was nun letztendlich genau richtig ist?

2.Petrus 3,18: "Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilands Jesus Christus. Ihm sei Ehre jetzt und für ewige Zeiten! Amen."

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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon onThePath » Fr 1. Jan 2016, 13:18

Sunfox, ja stimmt, keiner weiß was genau richtig ist.

Darum wird nach einigem Darlegen des eigenen Verständnisses die weitere Diskussion auch fruchtlos. Weil Jeder bei seiner eigenen Meinung bleibt. Was an echter Wahrheit bleibt ist das, was die Bibel drüber sagt.

Was aus unterschiedlichen Auffassungen kommt, sollte nicht zu Spaltungen führen. Nach der Spaltung wird der Unterschied ja noch mehr hart verteidigt. Und dann haben wir vorgefasste Meinungen eines Glaubens-Kollektivs.

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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon SunFox » Fr 1. Jan 2016, 13:59

onThePath hat geschrieben:Sunfox, ja stimmt, keiner weiß was genau richtig ist.


Es sind ja nicht nur die biblischen Aussagen, die ich bisher schon gebracht habe, es sind ja noch andere Aussagen dazu!

Johannes 5,19: "Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn."

Johannes 5,30: "Ich kann nichts von mir aus tun. Wie ich höre, so richte ich und mein Gericht ist gerecht; denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat."

Jesus bezeugt hier doch, das er nicht dazu in der Lage ist, etwas von sich aus zu tun? Warum? Weil er Mensch war!

So kann Jesus nur das tun was der Vater tut, bzw. dieser durch den Sohn bewirkt! Die göttliche Kraft des Vaters bewirkt in Jesus die Werke des Sohnes!

2.Korinther 5,19: "Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung."

Da steht, das Gott in Christus war, nicht das Christus Gott war und wenn ich dazu Johannes 5 hinzunehme, so tat Jesus wie sein Vater vorgab: "Wie ich höre, so richte ich."

Jesus war halt eine kleine Zeit niedriger als die Engel, er war Mensch!

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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon Johelia » Fr 1. Jan 2016, 15:09

SunFox hat geschrieben:Jesus bezeugt hier doch, das er nicht dazu in der Lage ist, etwas von sich aus zu tun? Warum? Weil er Mensch war!

So kann Jesus nur das tun was der Vater tut, bzw. dieser durch den Sohn bewirkt! Die göttliche Kraft des Vaters bewirkt in Jesus die Werke des Sohnes!


Hallo SunFox

hier sprichst du Jesus ja seine Göttlichkeit ab.
Das ist aber inkonsistent mit deinen vorherigen Aussagen in anderen Threads und eurem Glaubenspunkt 2.

Was/Wo war denn mit Jesus vor seiner Geburt als Mensch und was ist mit Jesus nach der Auferstehung?

Ich glaube du eiferst dich da selbst in die Bredouille um unbedingt Recht zu haben.

Grüsse
Johel
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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon SunFox » Fr 1. Jan 2016, 15:43

Johelia hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Jesus bezeugt hier doch, das er nicht dazu in der Lage ist, etwas von sich aus zu tun? Warum? Weil er Mensch war!

So kann Jesus nur das tun was der Vater tut, bzw. dieser durch den Sohn bewirkt! Die göttliche Kraft des Vaters bewirkt in Jesus die Werke des Sohnes!


Hallo SunFox

hier sprichst du Jesus ja seine Göttlichkeit ab.
Das ist aber inkonsistent mit deinen vorherigen Aussagen in anderen Threads und eurem Glaubenspunkt 2.

Was/Wo war denn mit Jesus vor seiner Geburt als Mensch und was ist mit Jesus nach der Auferstehung?

Ich glaube du eiferst dich da selbst in die Bredouille um unbedingt Recht zu haben.


Zerbrich dir mal micht meinen Kopf Johel, folgendes habe ich geschrieben:

SunFox hat geschrieben:Die Gottheit Jesu zweifel ich nicht an, er ist genauso ewiger Gott wie der Vater und der Heilige Geist, aber ich ziehe es in Betracht, das Jesus wirklich für eine kurze Zeit gänzlich wie unsereiner geworden ist! 100% wissen tue ich es nicht, aber ich schliesse es nicht aus, da nach den biblischen Aussagen auch real die Möglichkeit dazu gegeben ist! Ich lasse also die Frage für mich offen! ;)


Ich habe die Freiheit in Jesus Christus selbst denken zu dürfen! :praisegod:

Lieben Gruß von SunFox
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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon Pilgrim » Fr 1. Jan 2016, 15:53

SunFox hat geschrieben:Die Gottheit Jesu zweifel ich nicht an, er ist genauso ewiger Gott wie der Vater und der Heilige Geist, aber…

Es gibt kein aber, denn es sollte offensichtlich sein, dass wenn Jesus Gott ist, Er immer Gott gewesen ist. Nie war da eine Zeit in welcher Er Gott wurde, da Gott ewig ist.
SunFox hat geschrieben:…aber ich ziehe es in Betracht, das Jesus wirklich für eine kurze Zeit gänzlich wie unsereiner geworden ist!

Ja, sicher wurde Er das (jedoch ohne Sünde), immerhin war Er ja nicht immer Mensch. Das ist ja das fantastische Wunder, dass dieser ewige Gott vor circa 2000 Jahren durch die Inkarnation Mensch wurde. Das ist ja gerade das grosse Ereignis, das wir vor ein paar Tagen gefeiert haben: Gott der Sohn Mensch werdend.

Wenn Gott der Sohn Mensch wurde, so meinen wir ganz bestimmt nicht, dass Er in einen Menschen verwandelt wurde im Sinne, dass Er aufhörte Gott zu sein und anfing Mensch zu sein. Jesus gab in der Fleischwerdung nichts Seiner Gottheit auf.

Die Schrift lehrt uns, dass Jesus nicht lediglich jemand ist der wie Gott ist oder jemand der einen engen Wandel mit Gott hat. Im Gegenteil, Jesus ist der Allerhöchste Gott Selbst. Hebräer gibt uns direktes Zeugnis über Christus vom Vater Selbst: "aber von dem Sohn sagt Er: »Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das Zepter deines Reiches ist ein Zepter des Rechts."
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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon Johelia » Fr 1. Jan 2016, 17:01

SunFox hat geschrieben:Entweder ist man zu 100% Mensch, oder zu 100% Gott! Ist man beides zu gleichen Anteilen, dann bedeutet das 50% : 50%!


Wer/Wo heisst es etwas von zu gleichen Teilen?
Warum gleiche Teile?

Gott kann man nicht teilen!
Die Dreieinigkeit ist NICHT: 1+1+1=3
Mathematisch richtig ist: 1x1x1=1


Und es geht in meiner Annahme nur um die Zeit von der Geburt Jesu, bis zur seiner Auferstehung!

Das verstehe ich.
Was aber spricht dagegen, dass Jesus zu 100% Gott und zu 100% Mensch gleichzeitig ist. Meinst du dass dann mehr als 100% daraus würden?
(10 Euro sind ja auch gleichzeitig 100%"Papier" und 100% 10Euro)

Joh10, 30 Ich und der Vater sind eins. (1x1x1=1)
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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon Christustraeger » Fr 1. Jan 2016, 17:35

Danke, lieber Johel, für das Beispiel mit dem 10€-Schein - sehr treffend. Göttlichkeit und Menschlichkeit sind eben *zwei* Eigenschaften und ganz verschiedene Dinge. Die zugrundeliegende Annahme, dass nur eines im Menschenkörper Platz hätte, entspringt einer materialistischen SIcht. Genauso wäre es ja praktisch unmöglich einen allmächtigen und allwissenden Geist in ein kleines Menschengehirn zu kriegen. Es ging aber alles, somit ist die mat. Sicht wohl falsch.

In LIebe
Christof

62. Kapitel
1 Um Zions<6726> willen<4616> will ich nicht schweigen<8252>, und um Jerusalems<3389> willen<4616> will ich nicht still<2814> sein, bis ihre Gerechtigkeit<6664> hervorbricht<3318> wie Lichtglanz<5051> und ihre Rettung<3444> wie eine lodernde<1197> Fackel<3940>.
Jes 60,3 Und Nationen wandeln zu deinem Licht hin, und Könige zum Glanz deines Aufgangs.
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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon Hanspeter » Sa 2. Jan 2016, 11:27

Sunfox hat geschrieben:Das ist halt das große Problem bei vielen Diskussionen, das es kaum noch um Sachverhalte geht, sondern mehr um das glänzen mit der eigenen Meinung und das auf Biegen und Brechen!


Genau! Das grössere Problem ist aber, dass sich kaum jemand bei dieser Erkenntnis an der eigenen Nase nimmt!

Liebe Grüsse
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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon SunFox » Sa 2. Jan 2016, 11:29

Pilgrim hat geschrieben:Nur eben hat Jesus in bestimmten Bereichen freiwillig Seine Privilegien abgelegt. Z.B. solange Er auf Erden war, verzichtete Er auf Seine himmlische Herrlichkeit und eine Angesicht zu Angesicht Beziehung mit Gott…Johannes 17:5…


Johelia hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Jesus bezeugt hier doch, das er nicht dazu in der Lage ist, etwas von sich aus zu tun? Warum? Weil er Mensch war!

So kann Jesus nur das tun was der Vater tut, bzw. dieser durch den Sohn bewirkt! Die göttliche Kraft des Vaters bewirkt in Jesus die Werke des Sohnes!


Hallo SunFox

hier sprichst du Jesus ja seine Göttlichkeit ab.


Pilgrim hat geschrieben:Wenn Gott der Sohn Mensch wurde, so meinen wir ganz bestimmt nicht, dass Er in einen Menschen verwandelt wurde im Sinne, dass Er aufhörte Gott zu sein und anfing Mensch zu sein. Jesus gab in der Fleischwerdung nichts Seiner Gottheit auf.


Johelia hat geschrieben:
Und es geht in meiner Annahme nur um die Zeit von der Geburt Jesu, bis zur seiner Auferstehung!

Das verstehe ich.


Es ist eine gegebene Tatsache, das Jesus in der Zeit zwischen seiner Geburt und seiner Kreuzigung anders agierte, als zur Zeit seines Wirkens im Alten Testament und wie nach seiner Auferstehung von den Toten und dieses muß einen Grund haben! Es muß Begründbar sein!

Jesus hat während dieser Zeit doch nicht sein Gottsein verloren, es ist bloß nicht einfach zu umschreiben wie dieser Zwischenzustand "eine kleine Zeit niedriger wie die Engel" ausgedrückt werden kann, womit man es vergleichen kann!

Es gibt die Begrifflichkeit einer 'ruhenden Mitgliedschaft', vielleicht kommt dieses dem halbwegs nahe, was ich zum Ausdruck bringen möchte!
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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon Johelia » Sa 2. Jan 2016, 15:31

SunFox hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Und es geht in meiner Annahme nur um die Zeit von der Geburt Jesu, bis zur seiner Auferstehung!


Es ist eine gegebene Tatsache, das Jesus in der Zeit zwischen seiner Geburt und seiner Kreuzigung anders agierte, als zur Zeit seines Wirkens im Alten Testament und wie nach seiner Auferstehung von den Toten und dieses muß einen Grund haben! Es muß Begründbar sein!

In dieser Zeit zwischen Jesu Geburt und seiner Auferstehung war Jesus ja 100% Mensch UND 100% Gott.

Als 100% Mensch in dieser Zeit, was ja eine fleischliche Natur voraussetzt, war Jesus Teil unseres materiellen, linear-zeitlichen Universums. ER war also körperlich den Beschränkungen unseres Fleisches unterworfen.

Es steht nun aber geschrieben,
1Kor.15, 50 Dies aber sage ich, Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können, auch die Vergänglichkeit nicht die Unvergänglichkeit erbt.
51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,...

Wie auch Jesus sagte
Joh 20,17 Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater.

Für mich zeigt das nun an, dass unsere Existenz im Fleisch NICHT derselbe Zustand ist wie wir einst im Himmel haben werden.


Jesus hat während dieser Zeit doch nicht sein Gottsein verloren, es ist bloß nicht einfach zu umschreiben wie dieser Zwischenzustand "eine kleine Zeit niedriger wie die Engel" ausgedrückt werden kann, womit man es vergleichen kann!

Ok einverstanden.
Jesus war ja 100% Mensch und zugleich 100% Gott.
Aber in seinem Zustand im Fleisch war Jesus in dieser Zeit "eine kleine Zeit niedriger wie die Engel", wegen der Beschränkung des Fleisches.

Es gibt die Begrifflichkeit einer 'ruhenden Mitgliedschaft', vielleicht kommt dieses dem halbwegs nahe, was ich zum Ausdruck bringen möchte!

Ich verstehe was du zum Ausdruck bringen möchtest, wobei ich finde dass 'ruhenden Mitgliedschaft' den Punkt nicht auf den Kopf trifft, da dies viel zu "menschlich" gedacht ist und immer irgendwo die 2x100% einschränken.

Gott, Jesus, die Engel, der dritte Himmel existieren ausserhalb unserem 4-Dimensionalen Universum, wir können uns der Realität Gottes nur annähernd vorstellen.

Warum willst du den Zustand in dieser Zeit überhaupt so genau mit Worten definieren?

Grüsse
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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon SunFox » Sa 2. Jan 2016, 16:38

Johelia hat geschrieben:
Jesus hat während dieser Zeit doch nicht sein Gottsein verloren, es ist bloß nicht einfach zu umschreiben wie dieser Zwischenzustand "eine kleine Zeit niedriger wie die Engel" ausgedrückt werden kann, womit man es vergleichen kann!

Ok einverstanden.

Jesus war ja 100% Mensch und zugleich 100% Gott.

Aber in seinem Zustand im Fleisch war Jesus in dieser Zeit "eine kleine Zeit niedriger wie die Engel", wegen der Beschränkung des Fleisches.


Ja lieber Johel, wie willst du das nach der Schrift belegen, das Jesus in dem Zeitraum wo er niedriger wie die Engel war, zu 100% Gott war?

Engel ist Geschöpf wie Mensch auch und Mensch steht wohl auch unter dem Geschöpf Engel, denn in dieses Geschöpf hat Jesus sich ja hineingeboren! Jesus hat den Zustand eines Geschöpfes eingenommen, welches unter dem der Engel eingeordnet ist!

Es widerspricht sich von selbst, das Jesus in dieser Zeit einen Zustand inne hatte, der über Geschöpf steht, dieses wäre bei 100% Gott nämlich der Fall! Jesus war eine kleine Zeit niedriger, nicht größer und auch nicht den Engeln gleich!

Zumal muß man dabei auch noch bedenken, das Jesus nur dann in gleicher Art und Weise versucht werden kann wie wir, wenn er eben nicht Gott ist! Das Gottsein würde nämlich das sündigen von sich aus verhindern!

Und was würde Satan dann dazu sagen?

"Schöne Versuchung ist das, wenn man garnicht in der Lage ist zu sündigen!"

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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon Christustraeger » Sa 2. Jan 2016, 17:16

Lieber SunFox,

deine Verteidigung der Position Satans in allen Ehren, aber auf was, außer Polemik stützt Du denn Deine Meinung. Ich behaupte, dass jeder Geist der wirklich liebt, den Geist Gottes tragen kann. Widerleg das doch mal...

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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon Christustraeger » Sa 2. Jan 2016, 17:53

"Schöne Versuchung ist das, wenn man garnicht in der Lage ist zu sündigen!"


Oooch, der arme Satan, läßt sich doch ein Kind Gottes nicht zur Sünde verführen ... und dabei dachte er doch, dass alle Menschen sündig sind und er der Gewinner ist - oooch....

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Re: Der überwältigte Engel

Beitragvon Pilgrim » Sa 2. Jan 2016, 23:33

SunFox hat geschrieben:Zumal muß man dabei auch noch bedenken, das Jesus nur dann in gleicher Art und Weise versucht werden kann wie wir, wenn er eben nicht Gott ist! Das Gottsein würde nämlich das sündigen von sich aus verhindern!

Diese Unfehlbarkeit Debatte hatten wir schon mal vor zwei Jahren dort angefangen. Könnten wir diese Debatte womöglich dort fortsetzen, da sie hier im "Teufelsthread" eigentlich OT ist…?
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