Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

Moderator: kingschild

Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon jes_25913 » Sa 22. Aug 2015, 07:58

kingschild hat geschrieben:
Keili hat geschrieben:Wie findest du dieye Formulierung?

Jesus hat sich am Kreuz, mir mit seinem ganzen Leben geschenkt.


Schön gesagt. Dir hat er alles gegeben und anderen hier auch. Es gibt aber einige die Glauben alles von Gott sei ungenügend. Das einzige ungenügende, ist der Glaube, das Gott nicht alles gegeben hat.



editiert
Zuletzt geändert von kingschild am So 23. Aug 2015, 14:46, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Punkt 20 Forenregel und mein PN's an Dich.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon onThePath » Sa 22. Aug 2015, 10:35

Jes, mit
Frieden, Liebe, Ruhe, Glückseligkeit, Kraft, Freude, Gesundheit, übernatürliche Befähigungen?
ist das so eine Sache.

Wäre das grundsätzlich so, ohne wenn und aber, dann klingt das schon nach Erwartung von Belohnung dafür, dass man sich ganz Gott zuwendet.
Ich finde diese Erwartungshaltung in den Evangelien nicht, sondern es wird darauf hingewiesen, dass man auch durch Leid durch muss.

Grundsätzlich erlaubt das menschliche Wesen nur teilweise und zeitweise diese Eigenschaften.

Wobei gerade Gesundheit nicht gewährleistet ist.
Bei übernatürlichen Fähigkeiten überwiegt die Gefahr, sehr abzudriften. Die Esoterik zeigt ja genug negative Beispiele, dass die Ursache für höhere Fähigkeiten oft genug weder Gott noch eigene Fähigkeiten dazu sind.
Auch wenn sie noch so sehr überzeugt sind, dass es gute Fähigkeiten sind.

Frieden, Liebe, Ruhe, Glückseligkeit, Kraft, Freude

Daran kann man arbeiten, aber es bleibt eher teilweise. Und gegen viele Widerstände von Menschen, Psyche und Leib. Übrigens sagen viele Heilige am Ende ihres Lebens, sie hätten gerade erst angefangen. Obwohl in unseren Augen sie wahre Glaubenshelden waren.

Hat ja nicht jeder wie Du die Zeit von abertausenden von Wiedergeburten, und Du bist möglicherweise dabei sowieso am Anfang. Also Geduld, in nicht überschaubarer, sehr fernen Zukunft in etlichen tausenden von Jahren hast Du Dein Ziel völlig erreicht, vielleicht mit sehr langen Rückschlägen. ;)

lg, oTp
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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Johelia » Sa 22. Aug 2015, 12:06

jes_25913 hat geschrieben:
Johelia hat geschrieben:Sali Manifest

Vielleicht solltest du weniger auf Pilgrim (und alle anderen hier) einhacken. Sie mag manchmal etwas trocken daher kommen, aber nur, das sie als Bibel Lehrer berufen ist.
Hallo,

wer hat Dir denn das gesagt?

LG,
jes


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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Johelia » Sa 22. Aug 2015, 12:21

Manifest hat geschrieben:Lass mich mal philosophieren:....

Kol 2,8 Seht zu, dass niemand euch einfange durch die Philosophie und leeren Betrug nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt und nicht Christus gemäß! ;)


Ich habe die unfassbare Frechheit besessen, die Weltmeere hinter mich zu lassen.
Schlimmer noch, ich habe die für den sogenannten Weltgott absolut unverzeihliche Überheblichkeit, mich vom direkten Licht der Sonne verwöhnen zu lassen und zu schauen, was die zurück gebliebenen Fische so treiben.
Und um das ganze zum dritten mal zu toppen, wage ich noch mit den Fischen zu kommunizieren mit dem Ziel, ebenfalls das Wasser der Weltmeere hinter sich zu lassen.

Wenn Du sagst, dass es eine unfassbare Frechheit ist hier den Abfall von Gott zu proklamieren, Evolution zu predigen, dann wird das wohl stimmen. :mrgreen:


Aber es kommt mir so vor, dass du kein einziges Wort von dem verstehen wirst, was ich gerade gesagt habe.

Es stimmt, ich bin nicht fähig in deinen Gedankenbahnen zu denken und will das auch auf keinen Fall!! :ugeek:

Mein erster und letzter Gedanke eines jeden Tages ist Gott. Das Irdische interessiert mich nur insofern, dass ich eine Verantwortung gegenüber meinen Mitmenschen habe und meinen Körper als Tempel des Heiligen Geistes erhalten soll. Wenn Vater mich nach hause holt bin ich bereit.
Alles andere ist irrelevant.

Lg
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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon jes_25913 » Sa 22. Aug 2015, 12:38

Johelia hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:
Johelia hat geschrieben:Sali Manifest

Vielleicht solltest du weniger auf Pilgrim (und alle anderen hier) einhacken. Sie mag manchmal etwas trocken daher kommen, aber nur, das sie als Bibel Lehrer berufen ist.
Hallo,

wer hat Dir denn das gesagt?

LG,
jes


Sie selbst.


Oh, na dann muss das ja stimmen.... :roll:

LG,
jes
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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Johelia » Sa 22. Aug 2015, 13:27

Jeshu hat geschrieben:Das klingt für mich als hätte Jesus Christus nur den Christen vergeben.
Das wage ich aber zu bezweifeln. Jesus hat noch am Kreuz zu Seinem Vater gesagt:
"Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun".
Mit dieser Bitte hat Jesus in meinen Augen also auch den Juden vergeben, die ihn nicht als Messias erkannt haben und noch schlimmer, Ihn sogar hinrichten ließen. Schließlich ist Er der König auch über die Juden und ist als Ihr Gott barmherzig.



Hallo Jeshu

Dein Verständnis zum Auftrag, Leben und Tod unseres Erlöser Jesus Christus von Natzareth, ist schon erstaunlich dürftig, obwohl du hier ja immer proklamierst Sprachrohr von Jesus zu sein. :shock:

Jesus war von Anfang an, noch vor der Schöpfung war ER.

Sein Auftrag zu seinen Lebzeiten als Mensch, VOR Seinem Kreuzesstod waren die verlorenen Schafen des Hauses Israel. Mat 15,27.

Da Jesus noch lebend am Kreuz die von dir zitierten Worte aus Lk 23,34 gesprochen hat hat ER sie explizit für die Juden gesprochen. Dieses Wort gilt also garantiert explizit für die Juden.

ERST mit dem TOD am Kreuz ist der neue Bund (Mt 26,28 / Mk 14,24 / Lk 22,20 / uva.) in Kraft getreten und die Vergebung der Sünden wurde auf ALLE an Jesus glaubenden erweitert.

Dass es keinen anderen Weg in den Himmel gibt als der Glaube an Jesus, hat Jesus selbst erklärt.

Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.


Lerne Jeshu, lerne

liebe Grüsse
Johel
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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Manifest » Sa 22. Aug 2015, 21:05

Johelia hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:
Johelia hat geschrieben:Sali Manifest

Vielleicht solltest du weniger auf Pilgrim (und alle anderen hier) einhacken. Sie mag manchmal etwas trocken daher kommen, aber nur, das sie als Bibel Lehrer berufen ist.
Hallo,

wer hat Dir denn das gesagt?

LG,
jes


Sie selbst.

Hallo Türsteher jes_25913,
Hört sich an, als wollte Pilgrim von mir eine spezielle Interpretation ihres Beitrages, so wie sie alles anderen auch bekommen haben.

Bekommt sie aber nicht.
Warum? Weil es eine ganz böse Unart ist, gutgläubige vorzuschicken um das zu bekommen, was man haben will.
Kleine Gören mit größeren Geschwistern machen das besonders gerne (und das Volk Israels, aber das ist eine andere Geschichte) um A) das zu bekommen was man haben will und B) in jedem Fall seine Hände in Unschuld waschen zu können.
Die würden sogar Gott vorzuschicken versuchen um ihre nicht selten hintertriebenen Ziele zu erreichen.


Joh. 6:53
53 Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohns esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch. 54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken. 55 Denn mein Fleisch ist die wahre Speise, und mein Blut ist der wahre Trank. 56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm. 57 Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und ich lebe um des Vaters willen, so wird auch, wer mich isst, leben um meinetwillen. 58 Dies ist das Brot, das vom Himmel gekommen ist. Es ist nicht wie bei den Vätern, die gegessen haben und gestorben sind. Wer dies Brot isst, der wird leben in Ewigkeit.


Eins von beiden ist der Glaube oder expliziter, seine Lehre, die als Wissen im Verstand liegt zu Glauben.
Aber was ist das andere und wie sind beide zugeordnet?

Gruß
Manifest
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und an dem was jemand findet lässt sich leicht ablesen wohin sein Blick gerichtet ist.
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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Jeshu » So 23. Aug 2015, 12:28

Johelia hat geschrieben:
Jeshu hat geschrieben:Das klingt für mich als hätte Jesus Christus nur den Christen vergeben.
Das wage ich aber zu bezweifeln. Jesus hat noch am Kreuz zu Seinem Vater gesagt:
"Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun".
Mit dieser Bitte hat Jesus in meinen Augen also auch den Juden vergeben, die ihn nicht als Messias erkannt haben und noch schlimmer, Ihn sogar hinrichten ließen. Schließlich ist Er der König auch über die Juden und ist als Ihr Gott barmherzig.


Hallo Jeshu

Dein Verständnis zum Auftrag, Leben und Tod unseres Erlöser Jesus Christus von Natzareth, ist schon erstaunlich dürftig, obwohl du hier ja immer proklamierst Sprachrohr von Jesus zu sein. :shock:

Jesus war von Anfang an, noch vor der Schöpfung war ER.


Keine Sorge, lieber Johel, als „Sprachrohr“ von Jesus weiß ich alles, was Er auch weiß:
„Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ehe denn Abraham ward, bin ich“. Joh. 8, 58

Sein Auftrag zu seinen Lebzeiten als Mensch, VOR Seinem Kreuzesstod waren die verlorenen Schafen des Hauses Israel. Mat 15,27.


Jesus ist zu uns gekommen nicht wegen den Gerechten, sondern wegen den Sündern, die vor Gott Buße tun wollen, damit auch kein Schaf verloren gehe.
Und damit natürlich auch alle "Blinden" nicht mehr, die in Ihm plötzlich Gott sehen können und sofort an Ihn glauben. Gilt also auch für "Nichtjuden", sprich Heiden.

Im Psalm 82 "Der höchste Richter" steht von Asaph:

"Ich habe wohl gesagt: "Ihr seid Götter und allzumal Kinder des Höchsten"; aber ihr werdet sterben wie Menschen und wie ein Tyrann zugrunde gehen.
Gott, mache dich auf und richte den Erdboden; denn du bist Erbherr über alle Heiden"!


Dass es keinen anderen Weg in den Himmel gibt als der Glaube an Jesus, hat Jesus selbst erklärt.
Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

Lerne Jeshu, lerne

liebe Grüsse
Johel


Und was soll ich nun von Dir lernen, was ich nicht schon von unserem Meister wüßte, Johel? Soll ich umkehren und wieder blind werden?
Wie Du schon sagst:

"Niemand kommt zum Vater als nur durch mich".

Das ist mir "Warnung" von Jesus genug. Dir offenbar nicht, denn die "Offenbarung des Johannes" hat Jesus NICHT selbst verkündet, sondern ein Prophet.

Merke "ein Knecht ist nicht größer denn sein HERR" - Jesus Christus.

LG
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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon kingschild » So 23. Aug 2015, 14:36

Manifest hat geschrieben:Hallo Kingschild,
alles in allem ist das, was mancher "Christ" in Sachen Erlösung von sich gibt sehr egoistisch angehaucht, um es mal vorsichtig auszudrücken.


Ich sehe keinen Egoismus darin, die Gnade Gottes anzunehmen. Es ist ein Plan Gottes das wir Frieden schliessen mit Ihm. Wer nach dem Leben sucht, der tut sicher das richtige. Nach der Erlösung geht es ja noch weiter aber eben nicht wieder dorthin zurück, das wir uns erneut, selbst erlösen müssten, durch was auch immer. Wenn wir bei der eigenen Erlösung stehen bleiben so mag das ein wenig dürftig sein aber trotzdem bleibt das Erlösungswerk Christi, dennoch vollkommen. Meist bleibt ja ein Christ nicht dort stehen, sondern begeht ja den Weg der Heiligung.

Da hast du aber einen schönen Text ausgesucht von dem du offenbar nicht einmal im Ansatz begriffen hast, worum es da geht.


Es geht dort um das Wesentliche, das nicht sie und wir es tun, sondern Gott. (der Erlöser).

Hast du auch aus dem Zusammenhang gerissen.
Im Text steht sinngemäß lediglich, dass Gott das Volk Israels nicht nur nicht strafen sondern sogar liebkosen wird, wenn es sich wieder zu Gott wendet.
Gehörst du zum Volk Israels?


Manifest dort geht es auch darum das er befreien wird. Genau so wie Christus es dem Volk Israel sagte:

Joh. 8.36 Wird euch nun der Sohn frei machen, so seid ihr wirklich frei.

Auch wenn Hosea zu Israel sprach so, wissen wir als Christen, das der Erlöser nicht nur für Israel gekommen ist auch wenn er zu Ihnen gesandt wurde:

Joh 10:16 Und ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stalle sind; auch diese muß ich führen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirt werden.

Wenn also der Herr von einer Herde spricht, so kann ich Dir einfach sagen, ja der Herr Jesu Christi hat mich gerufen.



Dort geht es um Schätze zu gewinnen und natürlich immer mit Gott zusammen. Der Ursprung war aber das Du von einem Himmlischen Wesen erarbeiten gesprochen hast. Vielleicht habe ich da ein wenig falsch verstanden.

Aber meine Frage bezog sich auf dieses Himmlische Wesen erarbeiten, weil dort sehe ich einfach das es dem Menschen nicht gelingt. Meine Erfahrung zeigt mir gerade hier auf Erden, das die welche angeblich am meisten an diesem Wesen arbeiten, in den wesentlichen Punkten völlig neben diesem Himmlischen Wesen stehen und man bei genauer Betrachtung nichts sieht, als eben Irdische Werke. Zudem erkenne ich einfach bei mir, dass es heisst in der Gnade zu bleiben. Dies heisst für mich, demütig bleiben und nicht übermütig werden. Christi Werk ist nun mal vollkommen und bleibt vollkommen und erst wenn ich mich aus dieser Vollkommenheit heraus bewege, folgt mir die Unvollkommenheit nach.

Das man aber Gutes tun soll, das sei unbestritten. In der Gnade sich bewegen und daran festhalten ist aber kein Böses Werk und oder gar ein Irdischer Schatz.

God bless
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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon kingschild » So 23. Aug 2015, 15:01

Jeshu hat geschrieben:Das klingt für mich als hätte Jesus Christus nur den Christen vergeben.
Das wage ich aber zu bezweifeln.


Wenn die welche keine Frieden schliessen mit Gott und seinem Sohn, in den Himmel kämen, dann wäre im Himmel kein Frieden zu finden. Da wird Gott darüber wachen, das es nicht soweit kommt.

Jesus selbst hat gesagt:

Mr 3:35 Denn wer den Willen Gottes tut, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.

und im im 1 Johannesbrief lesen wir:

1Jo 2:17 und die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.


Frieden mit Gott ensteht nicht dadurch, das man mit IHM, seinem Sohn und seinem Wort auf Kriegsfuss bleibt.

Jesus selbst hat es eindrücklich gesagt:

Mt 10:33 wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will auch ich verleugnen vor meinem himmlischen Vater.

Wie sollte als der Verleugner Frieden haben mit Gott, wenn er nicht umkehrt, Busse tut und den Gesandten Gottes annimmt?

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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Johelia » So 23. Aug 2015, 16:14

Jeshu hat geschrieben:Und was soll ich nun von Dir lernen, was ich nicht schon von unserem Meister wüsste, Johel? Soll ich umkehren und wieder blind werden?

Nein von mir sollst du nur einen Gedankenanstoss erhalten, damit du realisierst, dass du wirklich noch blind bist. Lernen sollst du von Gott!
Was du uns hier permanent erzählst mag ja von deinem "Meister" kommen. Aber es kommt sicher nicht von Jesus Christus.

Prüft man deines Meisters Geist (1Joh 4,1) und seiner Irrlehre, ist offensichtlich, dass du das Licht des Lichtärgers gesehen hast. Das ist aber sicher nicht von Jesus Christus.

Jeshu hat geschrieben:"Niemand kommt zum Vater als nur durch mich".

Das ist mir "Warnung" von Jesus genug.

Offensichtlich nicht, denn du versuchst den Vater und den Sohn voneinander zu spalten. Das ist schon lange die Taktik des Widersachers und ein nur allzu offensichtliches Zeichen eines Falschgeistes und eine Irrlehre.
Du predigst ein anderes Evangelium!

Gal1,6 Ich wundere mich, dass ihr euch so schnell von dem, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, abwendet zu einem anderen Evangelium,
7 wo es doch kein anderes gibt; einige verwirren euch nur und wollen das Evangelium des Christus umkehren.
8 Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium entgegen dem verkündigten, was wir euch als Evangelium verkündigt haben......

---------------
Jeshu hat geschrieben:....denn die "Offenbarung des Johannes" hat Jesus NICHT selbst verkündet, sondern ein Prophet.

Du scheinst zu vergessen, dass Jesus den Johannes selbst zum Apostel berufen hat. Im Heiligen Geist schrieb Johannes:
Off 1 Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss; und indem er sie durch seinen Engel sandte, hat er sie seinem Knecht Johannes kundgetan, 2 der das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt hat, alles, was er sah.

Stempelst du jetzt auch noch Johannes, den Heiligen Geist und sein Engel zum Lügner?

Na toll
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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Manifest » So 23. Aug 2015, 19:56

kingschild hat geschrieben:Dort geht es um Schätze zu gewinnen und natürlich immer mit Gott zusammen. Der Ursprung war aber das Du von einem Himmlischen Wesen erarbeiten gesprochen hast. Vielleicht habe ich da ein wenig falsch verstanden.

Aber meine Frage bezog sich auf dieses Himmlische Wesen erarbeiten, weil dort sehe ich einfach das es dem Menschen nicht gelingt. Meine Erfahrung zeigt mir gerade hier auf Erden, das die welche angeblich am meisten an diesem Wesen arbeiten, in den wesentlichen Punkten völlig neben diesem Himmlischen Wesen stehen und man bei genauer Betrachtung nichts sieht, als eben Irdische Werke. Zudem erkenne ich einfach bei mir, dass es heisst in der Gnade zu bleiben. Dies heisst für mich, demütig bleiben und nicht übermütig werden. Christi Werk ist nun mal vollkommen und bleibt vollkommen und erst wenn ich mich aus dieser Vollkommenheit heraus bewege, folgt mir die Unvollkommenheit nach.
So langsam kommen wir auf einen Nenner.

Natürlich kann man sich durch gutes Tun kein himmlisches Wesen "verdienen", sondern man bekommt ein himmlisches Wesen ganz automatisch, wenn man gutes tut um des guten willen und nicht um des vermeintlichen Verdienstes wegen.
Dieser eigentlich rein mentale Unterschied ist für viele kaum ersichtlich oder gar vermittelbar, warum allein die innere Haltung bei äußerlich gleichen Handlungen einen so großen Unterschied machen soll.

Da können zwei rein äußerlich gesehen vollkommen das gleiche tun. Aber weil sich einer dabei heimlich einen himmlischen Lohn resp. Schätze erhofft, bekommt er diese nicht. Während ein anderer das genau das gleiche, rein um des guten willen tut, ohne dabei an irgendwelche Entlohnungen zu denken, bekommt er diese.

Aber was sind die himmlischen Schätze eigentlich?
Also erst mal stört mich die Mehrzahl, wodurch sich das ganze auf einen Schatz reduziert.
Und nun kann man das schon fast wörtlich nehmen:
Der Schatz besteht darin, ein Schatz zu sein.
Hat dir schon einmal jemand gesagt, dass du ein Schatz bist oder so etwas wie: "Du bist ein Engel"?

Und darin besteht der Schatz im Himmel: Als selbst Engel geworden unter den Engeln und Jesus weilen zu können, als wären es Freunde und Brüder, weil himmlisches Blut in deinen Adern fließt.

Aber das ist ganz schwer zu vermitteln, weil heutzutage jede Handlung ganz fest mit der Erwartung auf einen Lohn verknüpft ist.
Und dann - so glaube ich - kommt es zu einem ganz merkwürdigen Verhalten:
Es wird lieber in einer art Notlüge behauptet, man könne für das Himmelreich nichts tun, als bei der Wahrheit zu bleiben und ehrlich zu sagen: "Ich schaffe es einfach nicht etwas zu tun, ohne auf einen Lohn zu hoffen.".

Aber das ist eben genau himmlisches Verhalten und führt zu den "Schätzen" im Himmel, etwas tun zu können, ohne auf einen Lohn zu hoffen.

Gruß
Manifest
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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon onThePath » So 23. Aug 2015, 20:24

Hallo, Manifest

Wie siehst Du in diesem Zusammenhang: " Man wird himmlisch durch gute Taten" die Notwendigkeit, an Gott zu glauben und an seinen Sohn Jesus ? Genügt es, nur selbstlos liebevoll zu handeln, oder ist Deiner Meinung nach auch die Liebe zu Gott mitentscheidend. Man kann da vielleicht als Hilfe in drei Gruppen unterteilen:
1. Die die sagen es gibt keinen Gott und kein Weiterleben.
2. Falsche Religion
3. Glauben durch Jesus Christus.

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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Johelia » So 23. Aug 2015, 20:40

Manifest hat geschrieben:Natürlich kann man sich durch gutes Tun kein himmlisches Wesen "verdienen", sondern man bekommt ein himmlisches Wesen ganz automatisch, wenn man gutes tut um des guten willen und nicht um des vermeintlichen Verdienstes wegen.
Dieser eigentlich rein mentale Unterschied ist für viele kaum ersichtlich oder gar vermittelbar, warum allein die innere Haltung bei äußerlich gleichen Handlungen einen so großen Unterschied machen soll.

Gruß
Manifest


Lieber Manifest
Also diese Sprache verstehe sogar ich. 8-)

Ich stimme dir voll zu, dass dieses Konzept richtig ist! :praise: Eben leider leider schwer vermittelbar. :cry:
Die Botschaft des Evangeliums betrachtend finde ich den Unterschied schon eher offensichtlich. Hier im Forum gibt/gab es einige die leider auf Werksgerechtigeit bauen.

Lieber Gruss
Johel
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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon onThePath » Mo 24. Aug 2015, 10:21

Manifest hat geschrieben:Natürlich kann man sich durch gutes Tun kein himmlisches Wesen "verdienen", sondern man bekommt ein himmlisches Wesen ganz automatisch, wenn man gutes tut um des guten willen und nicht um des vermeintlichen Verdienstes wegen.

Direkt zu meiner Frage, wie Du das siehst in Bezug auf Glaube zu Gott. Ich denke z.B. nicht, dass ein Atheist, der Gottes Existenz verneint, automatisch ein himmlisches Wesen bekommt. Sicher wird ihm auch das Finden der richtigen Motivation für das Gut-Sein schwierig werden.


Dieser eigentlich rein mentale Unterschied ist für viele kaum ersichtlich oder gar vermittelbar, warum allein die innere Haltung bei äußerlich gleichen Handlungen einen so großen Unterschied machen soll.

Diese Formulierung hat mir geholfen, die Notwendigkeit von Demut und Bescheidenheit anschaulicher zu machen,
Da können zwei rein äußerlich gesehen vollkommen das gleiche tun. Aber weil sich einer dabei heimlich einen himmlischen Lohn resp. Schätze erhofft, bekommt er diese nicht. Während ein anderer das genau das gleiche, rein um des guten willen tut, ohne dabei an irgendwelche Entlohnungen zu denken, bekommt er diese.

Da wird die Liebe bei der rechten Motivation helfen. Indem ich etwas aus Liebe zu Gott tue, schaue ich nicht auf den Lohn.

Aber was sind die himmlischen Schätze eigentlich?
Also erst mal stört mich die Mehrzahl, wodurch sich das ganze auf einen Schatz reduziert.
Und nun kann man das schon fast wörtlich nehmen:
Der Schatz besteht darin, ein Schatz zu sein.
Hat dir schon einmal jemand gesagt, dass du ein Schatz bist oder so etwas wie: "Du bist ein Engel"?

Und darin besteht der Schatz im Himmel: Als selbst Engel geworden unter den Engeln und Jesus weilen zu können, als wären es Freunde und Brüder, weil himmlisches Blut in deinen Adern fließt.

Ja, ein himmlisches Wesen zu haben, eine neue Kreatur geworden zu sein.
Aber das ist ganz schwer zu vermitteln, weil heutzutage jede Handlung ganz fest mit der Erwartung auf einen Lohn verknüpft ist.
Und dann - so glaube ich - kommt es zu einem ganz merkwürdigen Verhalten:
Es wird lieber in einer art Notlüge behauptet, man könne für das Himmelreich nichts tun, als bei der Wahrheit zu bleiben und ehrlich zu sagen: "Ich schaffe es einfach nicht etwas zu tun, ohne auf einen Lohn zu hoffen.".

Ja, allerdings kann so Mancher der Christ wird, einen Lohn deutlich erkennen: Gebundene, Beladene werden frei, ihr Leben kann aus der Misere heraus in Ordnung kommen.

Aber das ist eben genau himmlisches Verhalten und führt zu den "Schätzen" im Himmel, etwas tun zu können, ohne auf einen Lohn zu hoffen.

Ja, deshalb sind Mönche dazu aufgerufen, an ihrem Innenleben, auch gerade an ihrer Motivation zu arbeiten. Deshalb schätzen sie sich auch gerne als gering ein.

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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Manifest » Mo 24. Aug 2015, 12:00

Hallo oTp,
zu allem ein großes JA, außer dieses finde ich ist von hinten aufgezogen:

onThePath hat geschrieben:
Manifest hat geschrieben:Natürlich kann man sich durch gutes Tun kein himmlisches Wesen "verdienen", sondern man bekommt ein himmlisches Wesen ganz automatisch, wenn man gutes tut um des guten willen und nicht um des vermeintlichen Verdienstes wegen.

Direkt zu meiner Frage, wie Du das siehst in Bezug auf Glaube zu Gott. Ich denke z.B. nicht, dass ein Atheist, der Gottes Existenz verneint, automatisch ein himmlisches Wesen bekommt. Sicher wird ihm auch das Finden der richtigen Motivation für das Gut-Sein schwierig werden.
Wenn man das rückwärts liest, trifft es zu:
Weil ein Atheist keine Motivation zum guten tun hat (allenfalls zum gerechten tun), kann er kein himmlisches Wesen, kein himmlisches Licht (Jesus) und keine himmlische Weisheit (Gotteserkenntnis) bekommen.

onThePath hat geschrieben:Wie siehst Du in diesem Zusammenhang: " Man wird himmlisch durch gute Taten" die Notwendigkeit, an Gott zu glauben und an seinen Sohn Jesus ? Genügt es, nur selbstlos liebevoll zu handeln, oder ist Deiner Meinung nach auch die Liebe zu Gott mitentscheidend. Man kann da vielleicht als Hilfe in drei Gruppen unterteilen:
1. Die die sagen es gibt keinen Gott und kein Weiterleben.
2. Falsche Religion
3. Glauben durch Jesus Christus.

Er ist dann wohl gerecht vor Gott, ein rechtschaffender Mensch sozusagen.

Aber für ein GottesKIND braucht es folgendes:
Schau dir so viele Christen an, sie tragen Jesus am Kreuz durch die Welt wie einen Schaschlikspieß und essen sein Fleisch (Glauben) im Übermaß. Aber wer trinkt auch sein Blut durch sein himmlisches tun, auf das himmlisches Blut in seinen Adern fließt und nichts anderes mehr gesagt werden kann als: "Wahrlich, du bist nicht von dieser Welt. In deinen Adern fließt himmlisches Blut und deshalb kannst du nur ein Kind Gottes sein."?!
Wer gibt sich die Mühe und verwandelt den wässrigen Alltag in ein Fest der Liebe, in einen berauschenden von Liebewein durchtränkten Tag. Wo wird denn noch Wasser oder gar Essig in Wein verwandelt?
Glaube ist im Übermaß vorhanden, aber wo ist der Wein, wo ist die Liebe?

Der größte Siegeszug des Weltgeistes ist dich glauben zu machen, dass du nichts für Gott tun könntest!

Dabei kannst du sogar Todgeweite(s) ins ewige Leben holen. Wie das?
Meinst du denn, du könntest barmherziger und liebevoller sein als Jesus? Wohl kaum.
Wenn aber du als im Verhältnis zu Jesus liebloser und unbarmherziger Mensch von ganzem Herzen deine liebevolle barmherzige Hand ausstreckst und sagst: "Ich will das du bleibst und ich will das lebst, selbst wenn ich dich für ewig an meiner Seite ertragen müsste.", wird Jesus dann wohl nein sagen?

Gruß
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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon onThePath » Mo 24. Aug 2015, 14:06

Manifest hat geschrieben:Hallo oTp,
zu allem ein großes JA, außer dieses finde ich ist von hinten aufgezogen:
...........

onThePath hat geschrieben:Wie siehst Du in diesem Zusammenhang: " Man wird himmlisch durch gute Taten" die Notwendigkeit, an Gott zu glauben und an seinen Sohn Jesus ? Genügt es, nur selbstlos liebevoll zu handeln, oder ist Deiner Meinung nach auch die Liebe zu Gott mitentscheidend. Man kann da vielleicht als Hilfe in drei Gruppen unterteilen:
1. Die die sagen es gibt keinen Gott und kein Weiterleben.
2. Falsche Religion
3. Glauben durch Jesus Christus.

Er ist dann wohl gerecht vor Gott, ein rechtschaffender Mensch sozusagen.

Gruß
Manifest


Also, ich möchte jedenfalls herausstellen, dass die andere Seite der Medaille der Glaube an Gott und Liebe zu Gott ist. Und die eine Seite wäre dann sozusagen "aktiver" Gottgehorsam, der praktisch bezeugt.

Aber eine Münze mit nur einer geprägten Seite ist ungültig.

lg, oTp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Jeshu » Mo 24. Aug 2015, 20:40

Johelia hat geschrieben:
Prüft man deines Meisters Geist (1Joh 4,1) und seiner Irrlehre, ist offensichtlich, dass du das Licht des Lichtärgers gesehen hast. Das ist aber sicher nicht von Jesus Christus.


Das kommt allein auf den "Prüfer" an, lieber Johel!

LG
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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon kingschild » Di 25. Aug 2015, 19:10

Manifest hat geschrieben:Natürlich kann man sich durch gutes Tun kein himmlisches Wesen "verdienen", sondern man bekommt ein himmlisches Wesen ganz automatisch, wenn man gutes tut um des guten willen und nicht um des vermeintlichen Verdienstes wegen.
Dieser eigentlich rein mentale Unterschied ist für viele kaum ersichtlich oder gar vermittelbar, warum allein die innere Haltung bei äußerlich gleichen Handlungen einen so großen Unterschied machen soll.


Hallo Manifest

Wenn das so einfach wäre, dann wäre der Tod Christi am Kreuz nicht nötig gewesen. Wie steht es so schön in der Schrift:

Joh 1:11 Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.

Wenn Du genau siehst wie viele Menschen noch heute grosse Mühe haben Ihn auf zu nehmen, dann sollte Dir bewusst sein, das der Mensch kläglich scheitert daran, Frieden zu schliessen mit Gott. Damit es mit dem Frieden schliessen aber funktioniert, dazu wurde Christus gesandt und trotz dem das er alles gegeben hat, ist die Menschheit nicht bereit alles von Ihm zu nehmen. Ihre eigenen Wege sind Ihnen wichtiger, als der Frieden mit IHM.

Da können zwei rein äußerlich gesehen vollkommen das gleiche tun. Aber weil sich einer dabei heimlich einen himmlischen Lohn resp. Schätze erhofft, bekommt er diese nicht. Während ein anderer das genau das gleiche, rein um des guten willen tut, ohne dabei an irgendwelche Entlohnungen zu denken, bekommt er diese.


Ein Christ hat ja seinen Schatz bereits gefunden, den Frieden mit Gott. Mehr kann ein Mensch nicht finden.

Aber was sind die himmlischen Schätze eigentlich?
Also erst mal stört mich die Mehrzahl, wodurch sich das ganze auf einen Schatz reduziert.
Und nun kann man das schon fast wörtlich nehmen:
Der Schatz besteht darin, ein Schatz zu sein.
Hat dir schon einmal jemand gesagt, dass du ein Schatz bist oder so etwas wie: "Du bist ein Engel"?


Ja Manifest, gab es auch schon aber nicht weil ich ein Engel wäre, sondern weil einer in mir lebt der grösser ist, als ich und dem kann ich die Hand nicht reichen. Ich kann Deine Argumentation nach vollziehen aber das tönt mir eben zu stark nach: Ich bin gut, ich selbst bin der Schatz. Der Schatz sind aber nicht wir, der Schatz ist wenn jemand das Himmelreich findet. Das er dann dass, was er fand auch mit anderen teilt ist selbst verständlich aber er selbst ist eben nicht der Schatz, sonder das was er gefunden hat ist der Schatz.

Und darin besteht der Schatz im Himmel: Als selbst Engel geworden unter den Engeln und Jesus weilen zu können, als wären es Freunde und Brüder, weil himmlisches Blut in deinen Adern fließt.


Ich bin einen neue Kreatur durch Christi Blut, jedoch bin ich immer noch Mensch, der auf dieser Erde lebt auch wenn ich vom Himmlischen Brot essen durfte.

Aber das ist ganz schwer zu vermitteln, weil heutzutage jede Handlung ganz fest mit der Erwartung auf einen Lohn verknüpft ist.
Und dann - so glaube ich - kommt es zu einem ganz merkwürdigen Verhalten:
Es wird lieber in einer art Notlüge behauptet, man könne für das Himmelreich nichts tun, als bei der Wahrheit zu bleiben und ehrlich zu sagen: "Ich schaffe es einfach nicht etwas zu tun, ohne auf einen Lohn zu hoffen.".

Aber das ist eben genau himmlisches Verhalten und führt zu den "Schätzen" im Himmel, etwas tun zu können, ohne auf einen Lohn zu hoffen.

Gruß
Manifest


Ich glaube das die Erwartung nicht unbedingt etwas schlechtes sein muss, den Erwartung bedeutet auch zu Glauben, das sich die Verheissungen erfüllen werden. Handeln tut man aber sicher nicht aus dieser Erwartung heraus, handeln tut man weil man sieht es ist gut, gutes zu tun, weil man es selber auch schon erfahren hat, wie gut es tut wenn einem gutes widerfährt und nichts böses. Das Böse mit guten zu erwidern, ist ein grosser Segen aber es ist nicht ein Aufgabe die ich eben so ganz aus mir selbst heraus tun könnte. Das geht meist nur im Team, mit dem Partner der mehr vermag zu tun, als ich je in der Lage wäre. Sobald ich meinen Teampartner vergesse, tue ich schon nicht mehr viel gutes auch wenn mich dabei die ganze Welt, als Engel bezeichnen würde.

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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Manifest » Mi 26. Aug 2015, 21:11

Hallo kingschild,
kingschild hat geschrieben:Joh 1:11 Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.

Wenn Du genau siehst wie viele Menschen noch heute grosse Mühe haben Ihn auf zu nehmen, dann sollte Dir bewusst sein, das der Mensch kläglich scheitert daran, Frieden zu schliessen mit Gott. Damit es mit dem Frieden schliessen aber funktioniert, dazu wurde Christus gesandt und trotz dem das er alles gegeben hat, ist die Menschheit nicht bereit alles von Ihm zu nehmen. Ihre eigenen Wege sind Ihnen wichtiger, als der Frieden mit IHM.
Mit Gott im volkstümlichen Sinne Frieden zu schließen ist wohl das kleinste Problem, zumal der von allen den wenigsten Ärger macht.
Aber da Gott im realen Sinne alles in allem ist, ist er auch dein Nächster, alle Menschen und alles, dem du je begegnet bist.

Wenn du dann nichts mehr in dir findest, demgegenüber noch irgendein geheimer Groll existiert, also allem vom ganzen Herzen vergeben ist, dann hast du wirklich Frieden mit Gott, weil auch Gott dir alles vergeben hat (Vater Unser: "...so wie auch wir vergeben unseren Schuldigern...").
Wer dann noch Groll auf dich hat, der hat den gleichen Weg zu gehen wie du.

Das ist die wahrhaftige Vergebung von den Sünden.

kingschild hat geschrieben:Joh 1:11 Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Andere Perspektive:
Zwei verschiedene Menschen gehen durch die gleiche Einkaufszeile und erzählen was sie gesehen haben.
Der/die Eine: "Karstadt, Lidl, Schmuck, schöne Klamotten, viele Leute und manchmal auch ganz schön dreckig.".
Der/die Andere: "Viele Läden, Leute und auch arme Bettler.".

Oder mit anderen Worten:
Die Ihn nicht aufgenommen haben, die waren so sehr mit Seinem Eigentum beschäftigt, dass sie Ihn gar nicht wahrgenommen haben. Und wenn, dann nur als Störung ihres Tagesgeschäfts.

Gruß
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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Jeshu » Do 27. Aug 2015, 00:33

Johelia hat geschrieben:
Jeshu hat geschrieben:"Niemand kommt zum Vater als nur durch mich".

Das ist mir "Warnung" von Jesus genug.

Offensichtlich nicht, denn du versuchst den Vater und den Sohn voneinander zu spalten. Das ist schon lange die Taktik des Widersachers und ein nur allzu offensichtliches Zeichen eines Falschgeistes und eine Irrlehre.
Du predigst ein anderes Evangelium!

Das stimmt nicht, Johel, ich bin der, der am meisten betont, dass der Vater und Jesus Eins sind, nach dem Motto "wer mich sieht, sieht den Vater". Und wenn Du Jesus anschaust und siehst JHWH, dann stimmt für mich eben etwas nicht;
denn allein bei dieser Bemerkung müssten bei einem bereits alle Alarmglocken losschrillen.
Und dass Jesus selbst die Gesetze im AT dem Mose eingegeben hat, ist ja nun völlig abstrus.
Weder die Juden werden dies bestätigen, noch Christen, denn nach der Trinität ist Jesus nicht derselbe wie der Vater und bei Mose heißt es "der HERR" also GOTT selbst, nicht sein Sohn, hat zu Ihm gesprochen.
---------------
Johel hat geschrieben:
Jeshu hat geschrieben:....denn die "Offenbarung des Johannes" hat Jesus NICHT selbst verkündet, sondern ein Prophet.


Du scheinst zu vergessen, dass Jesus den Johannes selbst zum Apostel berufen hat. Im Heiligen Geist schrieb Johannes:
Off 1 Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss; und indem er sie durch seinen Engel sandte, hat er sie seinem Knecht Johannes kundgetan, 2 der das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt hat, alles, was er sah.

Stempelst du jetzt auch noch Johannes, den Heiligen Geist und sein Engel zum Lügner?
Na toll
Johel


Deine "Logik" ist wahrlich schwindelerregend, Johel. Im Prinzip hat irgendein Prophet namens Johannes behauptet, dass Jesus erst die Offenbarung von GOTT bekommen hat, diese dann "deutet", diese Weissagung dann wieder an einen Engel weitergibt, damit dieser diese zum Johannes im Heiligen Geist spricht? Abenteuerlich.
Jesus hat selbst gesagt:
"So ich von mir selbst zeuge, so ist mein Zeugnis nicht wahr"... und ... Ich aber nehme nicht Zeugnis von Menschen; Joh. 5, 31-34

Zusätzlich zeugt aber die völlig andere Sprache dieses Johannes im Vergleich zu der des Johannes aus dem Evangelium von der Nichtidentität der Schreiber.
Träum weiter davon, das ist bestimmt Deine & Co Lieblingsstelle:

"Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Stuhl zu sitzen, wie ich überwunden habe und mich gesetzt mit meinem Vater auf seinen Stuhl".Off. 3, 21

Blöd nur, dass Jesus in Markus 10 etwas anderes sagt:
Sie sprachen zu ihm: Gib uns, daß wir sitzen einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken in deiner Herrlichkeit. 38 Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr wisset nicht, was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, und euch taufen lassen mit der Taufe, mit der ich getauft werde? 39 Sie sprachen zu ihm: Ja, wir können es wohl. Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr werdet zwar den Kelch trinken, den ich trinke, und getauft werden mit der Taufe, mit der ich getauft werde; 40 zu sitzen aber zu meiner Rechten und zu meiner Linken stehet mir nicht zu, euch zu geben, sondern welchen es (von GOTT) bereitet ist.

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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon onThePath » Do 27. Aug 2015, 10:45

Mit Gott im volkstümlichen Sinne Frieden zu schließen ist wohl das kleinste Problem, zumal der von allen den wenigsten Ärger macht.
Aber da Gott im realen Sinne alles in allem ist, ist er auch dein Nächster, alle Menschen und alles, dem du je begegnet bist.

Wenn du dann nichts mehr in dir findest, demgegenüber noch irgendein geheimer Groll existiert, also allem vom ganzen Herzen vergeben ist, dann hast du wirklich Frieden mit Gott, weil auch Gott dir alles vergeben hat (Vater Unser: "...so wie auch wir vergeben unseren Schuldigern...").
Wer dann noch Groll auf dich hat, der hat den gleichen Weg zu gehen wie du.


Manifest, wobei der Frieden mit Gott davon abhängt, dass außer Unvergebenheit auch keine Sünden zwischen Gott und dem Menschen stehen als trennende Mauer. Das ist auch was gelehrt wird: Vergebung, Reue, Buße, Umkehr, Korrektur.

Keinen Groll, auch keinen geheimen in sich haben: Nichts vergiftet den Menschen innerlich mehr als dieser Unfrieden. Als negative Erlebnisverarbeitung belastet und behindert der Groll bis hin zu tiefen Verletzungen und schlimmsten Traumata den Menschen. Da liegen dann Schatten "auf der Seele", im Gefühlserleben und in der eigenen Gedankenwelt bis hin zu äußerster Finsternis von depressiver selbstzerstörerischer Kaputtheit und Ängsten.

Der Kreuzestod von Jesus als Selbstopfer Gottes zur Vergebung der Menschheit, zum Wegräumen was zwischen dem Mensch und Gott steht, war nach unserem Glauben ja auch notwendig. Und Jesus betete unter Qualen noch: "Gott vergib ihnen".

lg, oTp
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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Manifest » Do 27. Aug 2015, 14:41

Hallo oTp,
onThePath hat geschrieben:...
Der Kreuzestod von Jesus als Selbstopfer Gottes zur Vergebung der Menschheit, zum Wegräumen was zwischen dem Mensch und Gott steht, war nach unserem Glauben ja auch notwendig. Und Jesus betete unter Qualen noch: "Gott vergib ihnen".

Ganz genau.
Ohne Jesus wäre quasi eine vollkommen unmögliche vollständige Wiedergutmachung aller Sünden nötig gewesen, vorausgehend natürlich die Einsicht und die Reue.

Mit Jesus aber ist alles vergangene vergeben und es ist nur noch nötig, die Welt mit all ihrem Groll und all ihren Verlockungen hinter sich zu lassen. Und wenn einem einer auf die linke Wange schlägt, lass keinen Groll in dein Herz, sondern sag zu dir "sh!t happens" und halt am besten noch die andere hin.

Jesus voll und ganz nachzufolgen heißt, die Welt hinter sich zu lassen und zwar mit Stumpf und Stiel. Für einige ein Grund ins Kloster zu gehen in der Hoffnung, dass es dort einfacher ist. Ob es das ist, weiß ich nicht, war noch nie in einem Kloster.

Für das ewige Leben für sich allen genommen braucht es keine Nachfolge, da reicht es Ihn mit seinem Glauben "auf den Schirm" zu haben und zu behalten, so etwa wie die drei heiligen Könige den Stern von Bethlehem im Visier hatten.
Allerdings wird man auf diese recht bequeme Weise Jesus selbst kaum jemals begegnen und damit die wohl höchstmögliche Seligkeit erfahren. Denn dafür muss man wie die drei heiligen Könige sein weltliches Königreich aus dem Herzen werfen, damit Jesus darin Einzug halten kann.

Gruß
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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Schoham » Do 27. Aug 2015, 15:48

Hallo Jeshu

Jesus antwortete: Wenn ich mich selber ehre, so ist meine Ehre nichts. Es ist aber mein Vater, der mich ehrt, von dem ihr sagt: Er ist unser Gott; und ihr kennt ihn nicht; ich aber kenne ihn. Und wenn ich sagen wollte: Ich kenne ihn nicht, so würde ich ein Lügner, wie ihr seid. Aber ich kenne ihn und halte sein Wort.
Abraham, euer Vater, wurde froh, dass er meinen Tag sehen sollte, und er sah ihn und freute sich.
Joh. 8. 45.56


Wer war in Deinen Augen denn dieser Gott, mit dem Abraham eine innige Freundschaft hatte, den David der gute Hirte nannte und Maleachi und Jesaja Vater?

Haben wir nicht alle "einen" Vater? Hat uns nicht "ein" Gott geschaffen?
Mal. 2,10


Lieben Gruss
Maria
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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon kingschild » Do 27. Aug 2015, 22:11

Jeshu hat geschrieben:
Zusätzlich zeugt aber die völlig andere Sprache dieses Johannes im Vergleich zu der des Johannes aus dem Evangelium von der Nichtidentität der Schreiber.


"Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Stuhl zu sitzen, wie ich überwunden habe und mich gesetzt mit meinem Vater auf seinen Stuhl".Off. 3, 21

Blöd nur, dass Jesus in Markus 10 etwas anderes sagt:
Sie sprachen zu ihm: Gib uns, daß wir sitzen einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken in deiner Herrlichkeit. 38 Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr wisset nicht, was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, und euch taufen lassen mit der Taufe, mit der ich getauft werde? 39 Sie sprachen zu ihm: Ja, wir können es wohl. Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr werdet zwar den Kelch trinken, den ich trinke, und getauft werden mit der Taufe, mit der ich getauft werde; 40 zu sitzen aber zu meiner Rechten und zu meiner Linken stehet mir nicht zu, euch zu geben, sondern welchen es (von GOTT) bereitet ist.

LG
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Ist nicht das Thema hier und möchte auch nicht das dieser Thread wieder mit der alten Leier verseucht wird.

Trotzdem ein kleiner Hinweis, der Schlüssel liegt im Wörtchen: überwindet.

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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon kingschild » Do 27. Aug 2015, 22:34

Manifest hat geschrieben:Frieden zu schließen ist wohl das kleinste Problem, zumal der von allen den wenigsten Ärger macht.
Aber da Gott im realen Sinne alles in allem ist, ist er auch dein Nächster, alle Menschen und alles, dem du je begegnet bist.

Wenn du dann nichts mehr in dir findest, demgegenüber noch irgendein geheimer Groll existiert, also allem vom ganzen Herzen vergeben ist, dann hast du wirklich Frieden mit Gott, weil auch Gott dir alles vergeben hat (Vater Unser: "...so wie auch wir vergeben unseren Schuldigern...").
Wer dann noch Groll auf dich hat, der hat den gleichen Weg zu gehen wie du.

Das ist die wahrhaftige Vergebung von den Sünden.


Hallo Manifest

Ich kann Dir im zweiten Teil schon beipflichten. Nur wie viele Menschen leben ohne grossen Groll und verwerfen trotzdem das Evangelium Christi. Wenn es eben so einfach wäre Gott anzunehmen, warum tun es denn sowenige, warum ist man mit seinem Nachbarn im Frieden aber wenn das Wort: Jesus Christi fällt, sagen viele nein Danke.

Es wäre einfach ja zu sagen, die Frage ist ja, warum tun es dann so wenige, wenn es so einfach ist? Warum meinen sie das sie eben Busse und Umkehr nicht nötig haben obschon gerade eben Gott sagt, es sei zwingend nötig? Sehen wir ja auch bei Jesus leben, er spricht von Umkehr und viele sagten im, wir sind gut genug, wir brauchen Dich nicht, selbst die welche es am besten hätte wissen sollen, lehnten die Umkehr ab und meinten Ihre Werke seien ausreichend.

Joh 1:11 Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.


Andere Perspektive:
Zwei verschiedene Menschen gehen durch die gleiche Einkaufszeile und erzählen was sie gesehen haben.
Der/die Eine: "Karstadt, Lidl, Schmuck, schöne Klamotten, viele Leute und manchmal auch ganz schön dreckig.".
Der/die Andere: "Viele Läden, Leute und auch arme Bettler.".

Oder mit anderen Worten:
Die Ihn nicht aufgenommen haben, die waren so sehr mit Seinem Eigentum beschäftigt, dass sie Ihn gar nicht wahrgenommen haben. Und wenn, dann nur als Störung ihres Tagesgeschäfts.


Verstehe ich alles und dennoch glaube ich fest, die Rettung kommt nicht dadurch das ich glaube richtig zu sehen, die Rettung kommt dann, wenn ich erkenne, ich sehe doch eigentlich noch viel zu oft, nicht richtig. Sobald ich diese Perspektive aus den Augen verliere, habe ich das Wesentliche nicht erkannt oder verliere das Wesentliche eben aus den Augen.

Joh 7:18 Wer aus sich selbst redet, der sucht seine eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, der ist wahrhaft, und keine Ungerechtigkeit ist in ihm.

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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Manifest » Fr 28. Aug 2015, 19:37

Hallo kingschild,
kingschild hat geschrieben:Ich kann Dir im zweiten Teil schon beipflichten. Nur wie viele Menschen leben ohne grossen Groll und verwerfen trotzdem das Evangelium Christi. Wenn es eben so einfach wäre Gott anzunehmen, warum tun es denn sowenige, warum ist man mit seinem Nachbarn im Frieden aber wenn das Wort: Jesus Christi fällt, sagen viele nein Danke.

Sagen Nein Danke zu was?
Sagen sie Nein Danke zu Jesus, zum Christentum allgemein oder sagen sie Nein Danke zum darüber reden?

Sehr viele leben ihren Glauben still für sich und haben sicher ihre Erfahrungen mit "öffentlichen" Christentum gemacht im Sinne von: "Wo viel geredet wird, ist immer auch viel Streit".
Und:
Willst du in Frieden leben, dann rede gerade nur so viel wie das Tagesgeschäft erfordert. Alles darüber hinaus ist vom Teufel.
Nicht umsonst gibt oder gab es das Schweigegelübde in den Klostern.

Also wenn jemand nicht darüber reden mag, sagt das absolut nichts darüber aus, ob der seinen Lebensweg mit Christus geht.
Das kann man viel eher am Verhalten ablesen. Sprich: "An ihren Werken werdet ihr sie erkennen.".
Das gilt nicht nur für Propheten, das gilt für Jedermann.
Jedermann, der Werke im Sinne der Lehre Jesu tut, ist automatisch ein bisschen sein Prophet.
Nur leider denken allzu viele Christen gleich an Wunder wirken, kranke Heilen oder gar Tote zum leben erwecken, was natürlich seltenst funktioniert. Dabei kann ein bisschen Trost und Zuwendung ohne gewinnbringende Hintergedanken schon wahre Wunder bewirken.

Und eines ist mir bei Gottes Hilfe ganz besonders aufgefallen: Gott erfüllt niemals Erwartungen. Man kann ihn immer bitten, aber sobald auch nur die kleinste Erwartungshaltung dabei ist, wird garantiert nichts daraus.

Gruß
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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon kingschild » Fr 28. Aug 2015, 20:51

Manifest hat geschrieben:
Sagen Nein Danke zu was?
Sagen sie Nein Danke zu Jesus, zum Christentum allgemein oder sagen sie Nein Danke zum darüber reden?


Hallo Manifest

Sie glauben das sie Gut sind und die Gnade Gottes nicht nötig haben, obschon das Evangelium Gottes eben etwas anderes lehrt.

Sehr viele leben ihren Glauben still für sich und haben sicher ihre Erfahrungen mit "öffentlichen" Christentum gemacht im Sinne von: "Wo viel geredet wird, ist immer auch viel Streit".
Und:
Willst du in Frieden leben, dann rede gerade nur so viel wie das Tagesgeschäft erfordert. Alles darüber hinaus ist vom Teufel.
Nicht umsonst gibt oder gab es das Schweigegelübde in den Klostern.


Wie willst Du dann lernen deinem Nächsten zu vergeben, wenn Du allem was Gemeinschaft ist aus dem Weg gehst? Klar gibt es Konflikte im zusammen leben und klar gibt es solche, die diesem lieber aus dem Weg gehen und ein Eremiten dasein wählen aber hat nicht gerade Christus die Gemeinschaft gelehrt, obschon seine Jünger auch sehr viel stritten? Weisst du wenn ich alleine unterwegs bin, ist es sicher einfacher und es gibt auch Momente wo ich mich zurück ziehe aber Christus selbst hat die Gemeinschaft gelebt und die Jünger eben so angeleitet. Klar wenn ich mit der Welt unterwegs bin, dann werden mir weniger Geistliche Kämpfe begegnen, weil die Welt versucht der Teufel auch nicht zu entzweien, bei der Gemeinschaft Christi ist er aber ständig dran, nach Wegen zu suchen um sie zu entzweien.

Klar wenn ich nichts sage, dann habe ich defintiv keine Angriffsfläche aber die Liebe leben heisst auch im Konflikt eben meinen nächsten zu lieben, wie soll ich lernen meine Feinde zu lieben, wenn ich nicht mal fähig bin mit den Brüdern Gemeinschaft zu haben, trotz allem was an Schwierigkeiten im Zusammenleben auf mich zu kommt? Genau in der Gemeinschaft kannst Du lernen, was es heisst wenn Dein Ego, sich hinter deinem nächsten anstellen muss. Gelebte Praxis, des VATER UNSER...

Apg 2:42 Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.

Und glaube mir die waren noch enger verknüpft als das es heute der Fall ist.

Jesus hat uns gelehrt:

Joh 15:17 Das gebiete ich euch, daß ihr einander liebet.

Ja ich Liebe Dich Bruder aber ich will nicht mit Dir Gemeinschaft haben? Manifest, Gemeinschaft ist nicht immer einfach aber gerade im Konflikt kann ich lernen, zu lieben und zu vergeben.


Also wenn jemand nicht darüber reden mag, sagt das absolut nichts darüber aus, ob der seinen Lebensweg mit Christus geht.
Das kann man viel eher am Verhalten ablesen. Sprich: "An ihren Werken werdet ihr sie erkennen.".
Das gilt nicht nur für Propheten, das gilt für Jedermann.
Jedermann, der Werke im Sinne der Lehre Jesu tut, ist automatisch ein bisschen sein Prophet.
Nur leider denken allzu viele Christen gleich an Wunder wirken, kranke Heilen oder gar Tote zum leben erwecken, was natürlich seltenst funktioniert. Dabei kann ein bisschen Trost und Zuwendung ohne gewinnbringende Hintergedanken schon wahre Wunder bewirken.


Ja sicher im kleinen Treu sein und nicht alles an die Grosse Glocke hängen zeugt sicherlich von Demut aber Christus hat im Bezug auf sich selbst auch mal gesagt:

Mt 10:33 ....wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will auch ich verleugnen vor meinem himmlischen Vater.

Damit sind meiner Meinung nach eben nicht nur die Werke gemeint, sondern eben das man auch mal dem die Ehre gibt, welcher einem fähig machte, die Werke zu tun. Ein klares Bekenntnis vor den Menschen für Christus und Gott an der rechten Stelle, das zeugt eben auch von Demut, das muss nicht ständig sein aber so ab und an, schadet es eben nicht oder eben zumindest mal bei der Taufe.

Und eines ist mir bei Gottes Hilfe ganz besonders aufgefallen: Gott erfüllt niemals Erwartungen. Man kann ihn immer bitten, aber sobald auch nur die kleinste Erwartungshaltung dabei ist, wird garantiert nichts daraus.


Sicher nicht immer aber wer seinen Partner und Kinder liebt, der schaut auch manchmal das er eine Erwartung erfüllen kann. Aber sicher nicht in dem Sinne das er all unsere Erwartungen erfüllen würde, wenn es nicht zu unserem Besten dienen würde. Aber ab und an überraschte er seine Kinder schon und manchmal werden unsere Erwartungen sogar übertroffen. Das sein Zeitplan dann auch nicht immer unser Zeitplan ist, das kennen wir ja alle.

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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Manifest » Fr 28. Aug 2015, 22:20

Hallo kingschild,
kingschild hat geschrieben:Wie willst Du dann lernen deinem Nächsten zu vergeben, wenn Du allem was Gemeinschaft ist aus dem Weg gehst? Klar gibt es Konflikte im zusammen leben und klar gibt es solche, die diesem lieber aus dem Weg gehen und ein Eremiten dasein wählen aber hat nicht gerade Christus die Gemeinschaft gelehrt, obschon seine Jünger auch sehr viel stritten? Weisst du wenn ich alleine unterwegs bin, ist es sicher einfacher und es gibt auch Momente wo ich mich zurück ziehe aber Christus selbst hat die Gemeinschaft gelebt und die Jünger eben so angeleitet. Klar wenn ich mit der Welt unterwegs bin, dann werden mir weniger Geistliche Kämpfe begegnen, weil die Welt versucht der Teufel auch nicht zu entzweien, bei der Gemeinschaft Christi ist er aber ständig dran, nach Wegen zu suchen um sie zu entzweien.

Klar wenn ich nichts sage, dann habe ich defintiv keine Angriffsfläche aber die Liebe leben heisst auch im Konflikt eben meinen nächsten zu lieben, wie soll ich lernen meine Feinde zu lieben, wenn ich nicht mal fähig bin mit den Brüdern Gemeinschaft zu haben, trotz allem was an Schwierigkeiten im Zusammenleben auf mich zu kommt? Genau in der Gemeinschaft kannst Du lernen, was es heisst wenn Dein Ego, sich hinter deinem nächsten anstellen muss. Gelebte Praxis, des VATER UNSER...
Das ist zwar richtig, funktioniert aber irgendwann nicht mehr, weil überall wo du hin kommst, sich alles in Frieden umwandelt. Bis, ja bis du wieder gehst, dann schlagen sie sich wieder die Köpfe ein. Nicht sofort, aber ziemlich bald.

Klar, wenn jemand mit geballter Faust auf mich zu gerannt käme, dann kann ich auch nichts mehr machen, aber sonst...


kingschild hat geschrieben:Damit sind meiner Meinung nach eben nicht nur die Werke gemeint, sondern eben das man auch mal dem die Ehre gibt, welcher einem fähig machte, die Werke zu tun. Ein klares Bekenntnis vor den Menschen für Christus und Gott an der rechten Stelle, das zeugt eben auch von Demut, das muss nicht ständig sein aber so ab und an, schadet es eben nicht oder eben zumindest mal bei der Taufe.
Das ist natürlich wahr!

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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Jeshu » Fr 4. Sep 2015, 23:03

Schoham hat geschrieben:Hallo Jeshu

Jesus antwortete: Wenn ich mich selber ehre, so ist meine Ehre nichts. Es ist aber mein Vater, der mich ehrt, von dem ihr sagt: Er ist unser Gott; und ihr kennt ihn nicht; ich aber kenne ihn. Und wenn ich sagen wollte: Ich kenne ihn nicht, so würde ich ein Lügner, wie ihr seid. Aber ich kenne ihn und halte sein Wort.
Abraham, euer Vater, wurde froh, dass er meinen Tag sehen sollte, und er sah ihn und freute sich.
Joh. 8. 45.56


Wer war in Deinen Augen denn dieser Gott, mit dem Abraham eine innige Freundschaft hatte, den David der gute Hirte nannte und Maleachi und Jesaja Vater?

Haben wir nicht alle "einen" Vater? Hat uns nicht "ein" Gott geschaffen?
Mal. 2,10


Lieben Gruss
Maria


Maria, doch natürlich - geschaffen hat uns alle nur "ein" Gott -
der VATER von Jesus Christus.

Aber leider verehren nicht alle Seinen Vater als den "einen Gott".
Sonst würde Gottes Sohn nicht sagen:

"Es ist aber mein Vater, der mich ehrt,
von dem ihr sagt: Er ist unser Gott; und ihr kennt ihn nicht;
ich aber kenne ihn".

Und Abraham auch, denn er hat Jesus gesehen.
Nämlich im Hain Mamre als Er ihm und Sara als der HERR erschienen ist.

Doch wer ist dann der andere "Gott", den so viele Menschen "kennen" und verehren?

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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Schoham » Mo 7. Sep 2015, 20:27

Guten Abend Jeshu

Du bist nur auf Abraham eingegangen. Nicht aber auf David, Maleachi und Jesaja.

Wer ist dann für dich der, von dem Hosea spricht?

Ich will mich mit dir verloben für alle Ewigkeit, ich will mich mit dir verloben in Gerechtigkeit und Recht, in Gnade und Barmherzigkeit. Ja, in Treue will ich mich mit dir verloben und du wirst den HERRN erkennen.
Hos. 20,21.22


Mit liebem Gruss
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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Schoham » Fr 11. Sep 2015, 18:38

Der Herr Jesus Christus, der aus der Bibel, ist untrennbar mit dem Kreuz verbunden. Sein Blut schenkt Rettung. Er ist das Lamm Gottes. Der Auszug aus Aegypten des Volkes Gottes, die Opfer im alten Bund vor Jesus und die Aussagen der Apostel nach Jesus. Ein Jesus ohne Kreuz, ohne Moses zuvor und ohne die Aussagen seiner Apostel ist ein anderer. Und die Verkündigung ein anderes Evangelium.....
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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Jeshu » Sa 12. Sep 2015, 12:11

Schoham hat geschrieben:Guten Abend Jeshu

Du bist nur auf Abraham eingegangen. Nicht aber auf David, Maleachi und Jesaja.

Wer ist dann für dich der, von dem Hosea spricht?

Ich will mich mit dir verloben für alle Ewigkeit, ich will mich mit dir verloben in Gerechtigkeit und Recht, in Gnade und Barmherzigkeit. Ja, in Treue will ich mich mit dir verloben und du wirst den HERRN erkennen.
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Es ist schwer für mich, hierauf überhaupt einzugehen, liebe Maria, viel zu komplex ist das Thema AT in Zusammenhang mit Jesus Christus.
Ich finde es grundsätzlich anmaßend, GOTT/VATER von Jesus Christus menschliche Worte in den Mund zu legen, das vermag allenfalls der Sohn.

Für mich ist es mehr so, dass Propheten weniger das Wort Gottes im direkten "Zitat" sprechen können, als allein weissagen. Es "geschieht" also sehr viel "Wahres" in den Schriften, jedoch ob dies auch tatsächlich immer der Wille GOTTES ist?

Bezüglich David hat Jesus in Matthäus 22 zum Beispiel gesagt:

41 Da nun die Pharisäer beieinander waren, fragte sie Jesus 42 und sprach:
"Wie dünkt euch um Christus? wes Sohn ist er?" Sie sprachen: Davids.
43 Er sprach zu ihnen: Wie nennt ihn denn David im Geist einen Herrn, da er sagt: 44 "Der HERR hat gesagt zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis daß ich lege deine Feinde zum Schemel deiner Füße"?
45 So nun David ihn [Christus] einen HERRN nennt, wie ist er denn sein Sohn?
46 Und niemand konnte ihm ein Wort antworten, und wagte auch niemand von dem Tage an hinfort, ihn zu fragen.


Was wäre denn nun die Antwort auf Seine Frage?
Ist Jesus Christus nun Davids Sohn oder Gottes Sohn?
Oder ist das für Dich daselbe?

LG
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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Pilgrim » Sa 12. Sep 2015, 14:32

Jeshu hat geschrieben:Bezüglich David hat Jesus in Matthäus 22 zum Beispiel gesagt:

41 Da nun die Pharisäer beieinander waren, fragte sie Jesus 42 und sprach:
"Wie dünkt euch um Christus? wes Sohn ist er?" Sie sprachen: Davids.
43 Er sprach zu ihnen: Wie nennt ihn denn David im Geist einen Herrn, da er sagt: 44 "Der HERR hat gesagt zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis daß ich lege deine Feinde zum Schemel deiner Füße"?
45 So nun David ihn [Christus] einen HERRN nennt, wie ist er denn sein Sohn?
46 Und niemand konnte ihm ein Wort antworten, und wagte auch niemand von dem Tage an hinfort, ihn zu fragen.


Was wäre denn nun die Antwort auf Seine Frage?
Ist Jesus Christus nun Davids Sohn oder Gottes Sohn?

Jesus Christus ist beides, David's Sohn und Gottes Sohn zugleich! Wenn David Ihn "Herr" nennt, fragte Jesus die Pharisäer, wie kann Er dann sein Sohn sein?. Jesus' Argument war, dass der Titel "Sohn von David" alleine für den Messias nicht genügend war, dass Er auch der Sohn von Gott ist. David hätte einen lediglich menschlichen Nachkommen nicht als ""Herr" angesprochen. Wie viele Menschen heutzutage, hat die religiöse Elite des Judaismus nie die offensichtliche Wahrheit gesehen, weil sie für Wahrheit nicht auf die Schrift guckten. Wenn sie überhaupt einen Blick in die Schrift warfen, so war es als Versuch ihre menschlich ausgedachte religiöse Tradition und persönliche Bevorzugung abzuspreizen.
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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Jeshu » So 13. Sep 2015, 12:34

Schoham hat geschrieben:Der Herr Jesus Christus, der aus der Bibel, ist untrennbar mit dem Kreuz verbunden. Sein Blut schenkt Rettung. Er ist das Lamm Gottes. Der Auszug aus Aegypten des Volkes Gottes, die Opfer im alten Bund vor Jesus und die Aussagen der Apostel nach Jesus. Ein Jesus ohne Kreuz, ohne Moses zuvor und ohne die Aussagen seiner Apostel ist ein anderer. Und die Verkündigung ein anderes Evangelium.....


Liebe Maria,
Jeschua ist nur bedingt Opfer von GOTT

Wir Menschen haben Ihn in Wahrheit geopfert und geschlachtet und Sein Blut vergossen
GOTT hat es nur zugelassen, Jesus hat sich selbst geopfert für die Israeliten, um ihnen zu zeigen und zu beweisen, dass Er der Messias ist, aber sie haben Sein einzig reines Opfer vor GOTT nicht erkannt und Ihn nicht als Ihren Retter angenommen
Alle anderen Opfer, die bis dahin GOTT gebracht wurden zählen nicht. Jesus hat sie auch nicht gefordert. Wozu auch? Damit sich Menschen damit selbst vergeben?

Doch ich bin ohnehin kein Jude, mit mir ist Jeschua/Gott verbunden ohne jegliches Blut seit Anfang, denn für mich gilt der Alte Bund nicht.
Gleichwie Jesus vor Seinem Tod den Blinden sehend gemacht hat ohne Sein Blut
Gleichwie Er Seine Apostel auserwählt und ihnen Gottes Wort und die Schrift eröffnet hat ohne Sein Blut
Gleichwie Er bereits viele davor geheilt hat ohne Sein Blut

Wer mit Gott ist, braucht Sein Blut nicht, nur die nicht sind mit Gott, denn Jesus ist wegen der Sünder gekommen, nicht wegen den Gerechten.

Für Gottes Kinder braucht es auch den "Beweis" nicht aus dem AT, dass Jesus Christus der angekündigte Messias ist. Gottes Kinder erkennen ihren HERRN ad hoc.
An der Stimme, an der Rede, an Seinem Licht. Wenn Er sagt, Er kommt von GOTT, und dass Er der Sohn Gottes ist, dann glauben sie es einfach, weil sie tief in sich innen drin wissen, dass es stimmt. Ich behaupte, Mose Wort braucht es für uns Christen in Wahrheit nicht, um an Jesus Christus glauben zu können.
Es gibt mehrere Stellen im NT, die das beweisen.

LG
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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Jeshu » So 13. Sep 2015, 13:03

Pilgrim hat geschrieben:
Jeshu hat geschrieben:Bezüglich David hat Jesus in Matthäus 22 zum Beispiel gesagt:

41 Da nun die Pharisäer beieinander waren, fragte sie Jesus 42 und sprach:
"Wie dünkt euch um Christus? wes Sohn ist er?" Sie sprachen: Davids.
43 Er sprach zu ihnen: Wie nennt ihn denn David im Geist einen Herrn, da er sagt: 44 "Der HERR hat gesagt zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis daß ich lege deine Feinde zum Schemel deiner Füße"?
45 So nun David ihn [Christus] einen HERRN nennt, wie ist er denn sein Sohn?
46 Und niemand konnte ihm ein Wort antworten, und wagte auch niemand von dem Tage an hinfort, ihn zu fragen.


Was wäre denn nun die Antwort auf Seine Frage?
Ist Jesus Christus nun Davids Sohn oder Gottes Sohn?

Jesus Christus ist beides, David's Sohn und Gottes Sohn zugleich!

Das geht aber nicht, Pilgrim. Joseph, Jesus Vater, ist ein "Sohn" aus dem Haus Davids. Jesus wurde jedoch vom Heiligen Geist gezeugt, nicht von Josef?
Denn Er hat Maria ja bis zur Geburt Jesu "nicht erkannt" (Matt. 1):

.... Jakob zeugte Joseph, den Mann Marias, von welcher ist geboren Jesus, der da heißt Christus.
17 Alle Glieder von Abraham bis auf David sind vierzehn Glieder. Von David bis auf die Gefangenschaft sind vierzehn Glieder. Von der babylonischen Gefangenschaft bis auf Christus sind vierzehn Glieder.
18 Die Geburt Christi war aber also getan. Als Maria, seine Mutter, dem Joseph vertraut war, fand sich's ehe er sie heimholte, daß sie schwanger war von dem heiligen Geist.

Deswegen hat Jesus gesagt:
Wenn David Ihn "Herr" nennt, fragte Jesus die Pharisäer, wie kann Er dann sein Sohn sein?.

Das heißt für mich, dass Jesus eigentlich nicht der leibliche Sohn von David ist und damit auch nicht von Abraham abstammt (Er war ja auch vor Abraham) - allenfalls im menschlichen Denken - sondern viel höher ist, nämlich das "Höchste", das es gibt: Gottes Sohn, der den Stuhl von David dann natürlich trotzdem besteigt.

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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Johelia » So 13. Sep 2015, 21:03

Jeshu hat geschrieben:Das heißt für mich, dass Jesus eigentlich nicht der leibliche Sohn von David ist und damit auch nicht von Abraham abstammt (Er war ja auch vor Abraham) - allenfalls im menschlichen Denken - sondern viel höher ist, nämlich das "Höchste", das es gibt: Gottes Sohn, der den Stuhl von David dann natürlich trotzdem besteigt.

LG
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Hallo Jeshu

Ich schlage vor, dass du dir mal ein paar Gedanken über die unterschiedlichen Stammbäume Jesu machst und die Jüdische Tradition der Ahnenaufzählung betrachtest.

Dies erklärt auch warum Jesu Genealogie in Matthäus und Lukas unterschiedlich dargestellt sind. Ich sehe das so, dass Lukas den Stammbaum von Maria wiedergibt, und Matthäus den Stammbaum Josefs. Matthäus verfolgt die Linie Josefs (des gesetzmäßigen Vaters Jesu) über Davids Sohn Salomo, während Lukas die Linie Marias (die Blutsverwandte Jesu) über Davids Sohn Nathan verfolgt.
Über beide Linien ist Jesus ein Nachkomme Davids und daher berechtigt, der Messias zu sein.
Schau mal Hier

Vielleicht löst das Deinen unbiblischen Konflikt.

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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Schoham » Mo 14. Sep 2015, 15:42

Wir schreiben sehr an einander vorbei, Jeshu. Ich glaube einem Noah, Mose, David, Hesekiel und all den andern in der Schrift, das sie ihren Schöpfergott erfahren haben und das dieser Eine der Vater unseres Herrn Jesus Christus ist. Das Kreuz Jesu und sein kostbares Blut, werden wir wohl nur im Zusammenhang mit den Opfern des alten Bundes, wirklich verinnerlichen können...Dieses einfache Evangelium wird seit Petrus gepredigt und auf diesem Fundament wird Gemeinde Gottes erbaut.

denn ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes
1. Petr. 1,18.19


Denn auch Christus hat "einmal" für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führte, und ist getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist.
1. Petr. 3,18


Und es wird fast alles mit Blut gereinigt nach dem Gesetz, und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.
Hebr. 9,22


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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon Jeshu » Mi 16. Sep 2015, 22:38

Johelia hat geschrieben:
Jeshu hat geschrieben:Das heißt für mich, dass Jesus eigentlich nicht der leibliche Sohn von David ist und damit auch nicht von Abraham abstammt (Er war ja auch vor Abraham) - allenfalls im menschlichen Denken - sondern viel höher ist, nämlich das "Höchste", das es gibt: Gottes Sohn, der den Stuhl von David dann natürlich trotzdem besteigt.

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Hallo Jeshu

Ich schlage vor, dass du dir mal ein paar Gedanken über die unterschiedlichen Stammbäume Jesu machst und die Jüdische Tradition der Ahnenaufzählung betrachtest.

Dies erklärt auch warum Jesu Genealogie in Matthäus und Lukas unterschiedlich dargestellt sind. Ich sehe das so, dass Lukas den Stammbaum von Maria wiedergibt, und Matthäus den Stammbaum Josefs. Matthäus verfolgt die Linie Josefs (des gesetzmäßigen Vaters Jesu) über Davids Sohn Salomo, während Lukas die Linie Marias (die Blutsverwandte Jesu) über Davids Sohn Nathan verfolgt.
Über beide Linien ist Jesus ein Nachkomme Davids und daher berechtigt, der Messias zu sein.
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Vielleicht löst das Deinen unbiblischen Konflikt.

Johel


Welchen unbiblischen Konflikt denn, Johel? Tatsache ist doch darin laut Lukas und Matthäus, dass Josef nicht der Vater von Jesus war, sondern der Heilige Geist, das Höchste, das von GOTT auf die Erde in unsere Welt kommen kann?
Von dem ist Maria "befruchtet" worden. Nur deshalb ist auch der höchste heilige Mensch, der wahre Sohn von GOTT auf Erden dabei "herausgekommen"... ;)

Was interessieren mich also akribische menschliche "Stammbäume", wenn Jeschua der HERR ist über David - also garantiert nicht sein Sohn?

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Re: Jesus Christus ist am Kreuz für mich gestorben

Beitragvon kingschild » Sa 19. Sep 2015, 17:59

Habe wieder mal in den Thread AT verschoben.

Noch einmal, bitte keine Diskussionen darüber hier. Erstens OT, zweitens wird es mühsam wenn eben alle Threads immer beim gleichen Thema landen.

God bless
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