Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

Moderator: kingschild

Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Taube » So 26. Sep 2010, 12:22

...und bei Dir, Scardanelli, bekommt dieses Verständnis auch einen Einfluss auf Dein Handeln im heutigen Leben?

"Ach! wär ich nie in eure Schulen gegangen! Die Wissenschaft, der ich in den Schacht hinunter folgte, von der ich, jugendlich töricht, die Bestätigung meiner reinen Freude erwartete, die hat mir alles verdorben. Ich bin bei euch so recht vernünftig geworden, habe gründlich mich unterscheiden gelernt von dem, was mich umgibt, bin nun vereinzelt in der schönen Welt, bin so ausgeworfen aus dem Garten der Natur, wo ich wuchs und blühte, und vertrockne an der Mittagssonne."

Du weisst, lieber Scardanelli, wer das geschrieben hat?


Gruss Taube
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon LordAlm » So 26. Sep 2010, 19:22

Meta hat geschrieben:das Thema christlicher Antisemitismus macht mir sehr zu Schaffen, weil ich diese hässlichen Blüten auch immer wieder in diesem Forum lesen kann. Menschen, die sich als besonders fromm ansehen, verbreiten dieses Gedankenschlecht.

...die Gotteslästerung derjenigen, die sich als jüdisch ausgeben, ohne es zu sein, sondern eine Versammlung des Satans sind.

die Christen haben sich doch selber unrechtmässig an die Stelle des jüdischen Volkes gesetzt ......

man findet die jüdischen Glaubensgrundlagen im neuen Testament überall, man muss nur hinsehen .... wollen ......

Hallo Meta,
Deine unqualifizierten Anschuldigungen gegenüber Christen kann ich so nicht stehen lassen, und wenn du dich persönlich durch dieses Forum angegriffen fühlst, so bitte um Beweise! Wir würden Antisemitismus hier nicht gelten lassen, sondern korrigieren und editieren. Daher hat Jeder die Möglichkeit, den Meldeknopf zu betätigen!

Zu deinem letzten Satz:
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Andi69 » So 26. Sep 2010, 20:15

Taube hat geschrieben:... was ändert sich an der Beziehung zwischen Juden und Christen, wenn es den Kaiser am Po juckte? Was willst Du damit rechtfertigen?

Es bleibt ja immer noch Deine Frage ganz oben: "Die zweite Frage lässt sich nicht so einfach beantworten." Die Antwort auf diese entscheidende Frage ist es, die uns heute noch betreffen kann. Vor allem ist die Frage, warum wir das nicht so leicht beantworten können (oder wollen?). Daraus liesse sich etwas lernen. Des Kaisers linke Pobacke kann uns hier egal sein.

Gruss Taube

Ich wollte gar nichts rechtfertigen, sondern eher die Ursachen ausleuchten, die dazugeführt haben, dass das Verhältnis heute so ist, wie es ist.

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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Scardanelli » So 26. Sep 2010, 23:11

Taube hat geschrieben:...und bei Dir, Scardanelli, bekommt dieses Verständnis auch einen Einfluss auf Dein Handeln im heutigen Leben?

Die Juden haben Jesus nicht als den Messias angenommen, weil sie ihn durch bestimmtes Verhalten erkennen.
Jesus hat nicht das getan, was Juden vom Messias erwarten.

Jesus entspricht auch nicht dem völlig, was ich unter dem Heiland verstehe, deshalb kann Jesus auch nicht viel Einfluss auf mein Handeln haben, aber das nur am Rande.

Wie es scheint, erfüllt aber Jesus bei Christen das, was sie vom Heiland erwarten.

Wenn Jesus bei den Juden nicht den Messias ausfüllt, aber bei den Christen, dann wird das zwangsläufig zu Spannungen führen, weil Jesus ja ein Jude gewesen ist.

Sage mir, wenn die Juden Jesus angenommen hätten, was hätten sie da angenommen? Was ist denn der Heiland der Christen ohne die Kreuzigung, aber genau das hätten die Juden dann angenommen. Der Christus den die Juden angenommen haben, ist der Heiland ohne Kreuz.
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Taube » Mo 27. Sep 2010, 08:43

Andi69 hat geschrieben:...
Ich wollte gar nichts rechtfertigen, sondern eher die Ursachen ausleuchten, die dazu geführt haben, dass das Verhältnis heute so ist, wie es ist.

LG, Andi

Ich habe es schon so verstanden, wollte aber auf einen weiteren Punkt hinweisen.

Es ist oft so, dass eine Analyse oft in der Analyse stecken bleibt. Du hast recht, es ist wichtig, die Ursachen zu kennen. Wir kennen das aber aus dem Geschichtsunterricht in der Schule. Solange aber die Analyse unser Sein nicht betrifft, kann es langweilig werden. Das ginge in der Schule ja noch. Aber gerade das Verhältnis Juden Christentum kann nicht aufgearbeitet werden, wenn nicht die Gegenwart genau so präsent gemacht wird wie die Vergangenheit.

Diese tiefe Prägung, die Du angesprochen hast weiter oben, interessiert mich. ...und die Frage, ob man tatsächlich nicht aus dieser tiefen Prägung herauskommen kann? Was ist in "diesem Judentum" enthalten, was uns so ängstigt und natürlich immer schon geängstig hat?

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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Taube » Mo 27. Sep 2010, 09:02

Scardanelli hat geschrieben:
Taube hat geschrieben: Konkret fragst Du, ob die Gesetze möglicherweise nicht angemessen sind?

Eigentlich nicht. Vielmehr versuche ich mich in die Lage des Hohen Rates zu versetzen, der mit dem Fall "Jesus" betraut wurde.
Wahrscheinlich hätte ich Jesus als verantwortlicher Priester aufgrund der Faktenlage auch verurteilt.
...

Wenn Du Dich in die Lage des Hohen Rates versetzt hast,... Kannst Du das? ...kann ich mich überhaupt als Mensch in eine Gruppe von Menschen hinein versetzen? Geteilte Verantwortung, halbe Verantwortung? Ist das Deine Distanz, die Du suchst?

Wenn Du Dich nur in einen Rat dieses Gremiums hinein versetzt, wie würdest Du Dich fühlen? Hast Du das Gesetz richtig angewendet und den möglichen Spielraum ausgenutzt? Falls nicht, hat Du dem Gesetz so viel Macht gegeben, dass es über Dich herrscht? Da sind also die Gesetzesbestimmungen aufgeschrieben und handelst danach ohne Nachfrage. Du gibst also alle Macht diesem Wortlauf. Wer bist Du dann noch? Du hast Dich doch selbst "genichtet".

Du hast Dich versucht, in den Hohen Rat zu versetzen. Es muss beim Versuch bleiben, den Hohen Rat gibt es nicht mehr. Aber wie reagierst Du, Du als Mensch hinter der Maske des Nicknamens, heute in den vielen Situationen, in die Du Dich immer wieder stellst. ...oder gibt es das nicht mehr für Dich?

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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Taube » Mo 27. Sep 2010, 09:17

Meta hat geschrieben:...
das Thema christlicher Antisemitismus macht mir sehr zu Schaffen, weil ich diese hässlichen Blüten auch immer wieder in diesem Forum lesen kann. Menschen, die sich als besonders fromm ansehen, verbreiten dieses Gedankenschlecht.

....das sind interessante Texte.

Das Thema ist, wie glaubhaft die Prozessberichte im NT wirklich sind.
Woher kommt denn dieser christliche Antisemitismus ? Das passt nicht zum angeblich von HaSchems Geist geleiteten Christentum.
Da gibt es dann auch die Frage, warum soll HaSchem den Christen was anderes erzählen, als seinem jüdischen Volk ??
....

...die Gotteslästerung derjenigen, die sich als jüdisch ausgeben, ohne es zu sein, sondern eine Versammlung des Satans sind.
die Christen haben sich doch selber unrechtmässig an die Stelle des jüdischen Volkes gesetzt ......
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und jetzt? Aus Beobachtungen kommst Du zur Frage nach dem christlichen Antisemitismus. Ohne aber den Antisemitismus bei Christen genauer zu begründen, verwirfst Du nun die Christen als Versammelte Satans.

...und nun?


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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Scardanelli » Mo 27. Sep 2010, 16:28

Taube hat geschrieben:
Scardanelli hat geschrieben: Vielmehr versuche ich mich in die Lage des Hohen Rates zu versetzen, der mit dem Fall "Jesus" betraut wurde.
Wahrscheinlich hätte ich Jesus als verantwortlicher Priester aufgrund der Faktenlage auch verurteilt.
...

Wenn Du Dich in die Lage des Hohen Rates versetzt hast,... Kannst Du das? ...kann ich mich überhaupt als Mensch in eine Gruppe von Menschen hinein versetzen? Geteilte Verantwortung, halbe Verantwortung? Ist das Deine Distanz, die Du suchst?

Es ist immer gut zu ergründen, was möglich ist.

Da der Hohe Rat aus Menschen gebildet wurde und ich ein Mensch bin, bin ich in der Lage mich da hinein zu versetzen.

Alles, was Menschen der Möglichkeit nach können, dass ist mir nicht fremd, weil ich Mensch bin. Dabei ist nur zu beachten, dass es allgemein sein muss, denn nur das, was allgemein ist, daran hat jeder Mensch Anteil.
Taube hat geschrieben:Wenn Du Dich nur in einen Rat dieses Gremiums hinein versetzt, wie würdest Du Dich fühlen? Hast Du das Gesetz richtig angewendet und den möglichen Spielraum ausgenutzt? Falls nicht, hat Du dem Gesetz so viel Macht gegeben, dass es über Dich herrscht? Da sind also die Gesetzesbestimmungen aufgeschrieben und handelst danach ohne Nachfrage. Du gibst also alle Macht diesem Wortlauf. Wer bist Du dann noch? Du hast Dich doch selbst "genichtet".

Zweifellos hat der Sanhedrin Jesus verurteilt. Jetzt wäre zu ergründen, ob er dazu ein Recht hatte. Nach der Thora wurden Menschen wegen Lappalien hingerichtet. Im Ernst, wenn sie den Altar mal ein paar Meter verrückt haben etc.
Das Todesurteil Jesu aufgrund dieses empfindsamen Gesetzes sollte nicht wunder nehmen.

Der Tod Jesu ist auf der einen Seite notwendig, aber auf der anderen Seite schwer zu bekommen.

Es ist nicht so einfach, auf Befehl einen Unschuldigen zu Tode zu verurteilen, weil Unschuldige eher durch Zufälle ungerecht behandelt werden.
Die Hinrichtung eines Unschuldigen ist eher selten.

Wenn Jesus vor seine Mitmenschen getreten ist und vor die Gerichtsbarkeit und gesagt hat: Ich bin die Wahrheit, dann hätte er wissen müssen, was ihm blüht, wenn er nicht beweisen kann, die Wahrheit zu sein. Wenn sich ein Mensch für die Wahrheit hält, dann wäre es Gotteslästerung, wenn er es nicht beweist.
Jesus ist also nicht schuldlos, weil er hätte wissen müssen, dass diese steile Behauptung in diesem Kreis aufgrund der Thora zu seinem Tod führen wird.
Damit kann durchaus angenommen werden, dass Jesus den Tod gesucht hat und er hat mittelbar seine Richter in Versuchung geführt, ihn zu verurteilen, was sie dann auch getan haben.

Das reine Lamm ist in diesem Prozess so rein dann doch nicht, weil Jesus die Richter benutzt hat, um ans Kreuz zu kommen.
Und das ist für mich der schale Beigeschmack an diesem Opfer.
Taube hat geschrieben:Du hast Dich versucht, in den Hohen Rat zu versetzen. Es muss beim Versuch bleiben, den Hohen Rat gibt es nicht mehr. Aber wie reagierst Du, Du als Mensch hinter der Maske des Nicknamens, heute in den vielen Situationen, in die Du Dich immer wieder stellst. ...oder gibt es das nicht mehr für Dich?

Ohne dieses Gericht würde in keiner Kirch ein Kreuz hängen.
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Taube » Di 28. Sep 2010, 09:20

Scardanelli hat geschrieben:Es ist immer gut zu ergründen, was möglich ist.

Da der Hohe Rat aus Menschen gebildet wurde und ich ein Mensch bin, bin ich in der Lage mich da hinein zu versetzen.

Alles, was Menschen der Möglichkeit nach können, dass ist mir nicht fremd, weil ich Mensch bin. Dabei ist nur zu beachten, dass es allgemein sein muss, denn nur das, was allgemein ist, daran hat jeder Mensch Anteil.
...

Leider Scardanelli, ist die Summe der einzelnen Menschenmeinungen nicht so gross, wie die Gemeinschaftsmeinung. Da fehlt Dir etwas Wesentliches, das Gemeinschaftliche. Kaum möglich ist es deshalb, sich in einen Rat zu versetzen. Du kann zwar die Handlungen des Rates ergründen, aber Du kannst Dich nur in einen Rat hinein versetzen und bleibst auch nur Du, als einzelne Person. Du musst Dich in Dich hineinversetzen. Aber ich bekomme das Gefühl, dass Du das am liebsten von Dir wegschieben möchtest, stimmts?

Es muss allgemein sein? Schön wäre es schon! Versucht wird es oft. Damals auch, als sechs Millionen Juden ermordet wurden, blieben viele allgemein und wollten nur ein kleines Rädchen bleiben, das keinen Einfluss auf das Geschehen hatten. Was Dir das Menschsein nicht fremd ist, weil Du ein Mensch bist kann ich noch halbwegs nachvollziehen. Aber vielleicht ist Dir fremd, was für einen Teil Du in der Gesellschaft bist, das gesellschaftliches Rädchen? Das Kreuz in der Kirche ist deshalb nicht nur vom Rat her zu verstehen sondern auch vom Heute her immer neu zu verantworten (hier kommst nämlich auch die Erbsünde, ober besser die Erbschuld dazu).

Ob Du, lieber Nickname Scardenelli, den wirklichen Scardanelli wohl gut repräsentierst?

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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Taube » Di 28. Sep 2010, 09:36

Andi69 hat geschrieben:...
Die zweite Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Es hat aber sicher auch im eben geschilderten seinen Grund, weshalb der Antijudaismus auch heute noch so verbreitet ist. Beinahe 2'000 Jahre totalitärer Indoktrination haben dieses Gedankengut offenbar bei einem Grossteil der Christen derart tief eingeprägt, dass die meisten von ihnen es nicht einmal mehr selbst merken.

Es ist tatsächlich eine sehr schwierige Frage, an die ich auch so schlecht herankomme.

Eine Geschichte:
Als ich zwischen acht und zehn Jahre alt war, habe ich ein Gespräch von meiner Tante mit einer Nachbarin mitbekommen. Beide Frauen waren sehr stark im christlichen Glauben verwurzelt. Sie sprachen über unser kleines Dorf. Meine Tante erwähnte, dass die die Strasse, an der die andere Frau wohnte, ganz früher Judengasse genannt worden war. Dieser Name war schon lange vergessen, ich jedenfalls kannte diesen Strassenname nicht mehr. Nach dieser Bemerkung meiner Tante wurde die andere Frau plötzlich still für einen kleinen Augenblick, sie schien mir perplex und unangenehm schamhaft berührt. ...und sagte dann abwehrend, sie seien aber keine Juden.

Mir kam diese Bemerkung dieser Frau unheimlich vor, sie verfolgte mich lange Zeit, ohne diese Bemerkung richtig verstanden zu haben. Was war da los? Wir wohnten in einem kleinen Dorf, ich war mir sicher, dass keine Juden hier wohnten. Ich war mir auch sicher, dass diese Frau kaum einmal mit Juden in Berührung kam. ...und doch, da war etwas tief innen, das sie erstarren liess. Mir selbst blieb ein Unwohlsein über das, was auch in mir stecken kann. Das Gespräch ist heute noch in mir verwurzelt, wie wenn es gestern gewesen wäre.

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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Seltsamer » Di 28. Sep 2010, 10:59

In laufe der Darstellung von Scardanelli frage ich mich, was nach dem jüdischen Gesetz überhaupt erlaubt ist? Nach deutscher Mentalität heute, wie ich verstanden habe, alles ist verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist. Ich meine, wenn was von Gesetzschreibung noch vergessen wurde zu verbieten, kommt ein Beamter und gleicht den „Fehler“ aus… Ist das auch mit dem jüdischen Gesetz so?

Scardanelli hat geschrieben:Es ist dagegen streng verboten, einen Menschen selbst als Gott zu verehren. Ich bin der Weg, das ist nach dem jüdischen Gesetz verboten.
Was für eine Demagogie, um eigene Lehre zu erschaffen! Eine Lehre die ausgerichtet ist nicht nur gegen Christen, sonder auch gegen Juden! Denn so wird auch jüdischer Gesetz bis zu wilden Behauptungen reduziert.

Wenn die Aussage Ich bin der Weg zu Gleichstellung mit Gott in Betracht kommt, was bleibt noch übrig? Wenn der jüdischer Gesetz verbietet zu sagen: „ich zeige euch den Weg mit meinem ganzem Dasein“, was nach dem jüdischen Gesetz überhaupt noch erlaubt ist?

Und wenn ich sage ich bin der Weg, stelle ich mich den Gott gleich – Unsinn!

So sage ich: ich bin der Weg, der einer, der verstanden hat, wie Synoptischen Evangelien entstanden sind und wie diese Evangelien gelesen werden können. So stelle ich mich den Gott gleich? Unsinn und Unsinn und noch Mal Unsinn! Ich bin nur der Weg, der nicht mehr gehen muss, wenn ich der falsche Weg bin. In Gegenteil zu mir, wenn Jesus sagt, ich bin die Wahrheit, hat er keinen Zweifel darüber, was Er sagt. Und so stellt Er sich den Gott gleich – Unsinn!

So sage ich: ich bin der Weg, der einer, der verstanden hat, wie Evangelien entstanden sind.

Einzige Erwartung in Bezug zu meinen Behauptung: steinigen, steinigen, steinigen… egal nach welchen „Gesetz“…

Aber aufgepasst:
Matthäus 7,2 hat geschrieben:Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden.
So sagt die Lehre Jesu.

:baby:
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Scardanelli » Di 28. Sep 2010, 14:18

Taube hat geschrieben:
Scardanelli hat geschrieben:Alles, was Menschen der Möglichkeit nach können, dass ist mir nicht fremd, weil ich Mensch bin. Dabei ist nur zu beachten, dass es allgemein sein muss, denn nur das, was allgemein ist, daran hat jeder Mensch Anteil.
...

Leider Scardanelli, ist die Summe der einzelnen Menschenmeinungen nicht so gross, wie die Gemeinschaftsmeinung. Da fehlt Dir etwas Wesentliches, das Gemeinschaftliche. Kaum möglich ist es deshalb, sich in einen Rat zu versetzen. Du kann zwar die Handlungen des Rates ergründen, aber Du kannst Dich nur in einen Rat hinein versetzen und bleibst auch nur Du, als einzelne Person. Du musst Dich in Dich hineinversetzen. Aber ich bekomme das Gefühl, dass Du das am liebsten von Dir wegschieben möchtest, stimmts?

Das Einzelne einer Person ist nur ein Teil des je Einzelnen. Wenn nicht, dann wäre beispielsweise Liebe unmöglich.
Was in Wahrheit nur einzeln wäre, käme nie in die Verlegenheit zu lieben.
Ich bin also nicht Ich, als diese einzelne Person, darin erschöpfe ich mich nicht.

Die Dinge kommen nicht von außen sondern von innen. Nicht aus Verordnung, sondern aus innerer Notwendigkeit.

Ich verstehe, dass der Sanhedrin jeden Anflug von Gotteslästerung ahnden musste und Jesus hat sich hier verdächtig gemacht. Ich kann die „Schuldlosigkeit“ Jesu nachvollziehen und den Grund seiner Verurteilung. Hier ist gar keiner ohne Schuld.

Selbst wenn Jesus in all seinen Behauptungen die Wahrheit gesagt hätte, wäre der Sanhedrin im Rahmen der Tora nicht im Unrecht, wenn er ihn verurteilt hätte.
Es muss allgemein sein? Schön wäre es schon! Versucht wird es oft. Damals auch, als sechs Millionen Juden ermordet wurden, blieben viele allgemein und wollten nur ein kleines Rädchen bleiben, das keinen Einfluss auf das Geschehen hatten. Was Dir das Menschsein nicht fremd ist, weil Du ein Mensch bist kann ich noch halbwegs nachvollziehen. Aber vielleicht ist Dir fremd, was für einen Teil Du in der Gesellschaft bist, das gesellschaftliches Rädchen?

"Allgemein" meint, über das Einzelne hinaus zu sein. Was nur vereinzelt bleibt, das ist nicht allgemein und damit nicht wahr.
Jeder Täter ist auch Opfer und jedes Opfer ist auch Täter. Es gibt den Menschen nicht, der nur Opfer wäre. Wenn es heißt, alle seien schuldig, dann ist das keine Floskel, sondern auch im Leben jedem Menschen zeigbar.
Es wäre nett, wenn einige Wahrheiten der Bibel auch im Alltag angewandt würden und notwendig zu begreifen, warum jeder Mensch Opfer und Täter ist.
Das Kreuz in der Kirche ist deshalb nicht nur vom Rat her zu verstehen sondern auch vom Heute her immer neu zu verantworten (hier kommst nämlich auch die Erbsünde, ober besser die Erbschuld dazu).

Das "Kreuz" ist einmal die Idee und dann seine zufällige Erscheinung.

Das Problem bei der Realisierung von Ideen ist stets, dass es in der Realität nicht reibungslos abläuft.
Die Jesusgeschichte mit dem Kreuz hat vielleicht zu viele Ecken und Kanten, die an der schönen Idee vom sterbenden Gott anecken. Als da wäre die Schuldlosigkeit, die nicht so ganz gegeben ist. Dann fällt es schwer einem Verurteilten die Opferrolle passgenau anzumessen.

Die Jesusgeschichte reicht wohl, das Kreuz in seiner Bedeutung zu empfinden, aber nicht, um es zu begreifen, weil es in der Realität nicht sauber abgelaufen ist und darunter haben bisher viele Menschen gelitten.
Wenn die Christen auf der einen Seite den Gekreuzigten unbedingt brauchen, kommt in ihnen dennoch das mulmige Gefühl hoch, wer hat ihn denn nun zu Unrecht verurteilt? Auf der einen Seite brauchen die Christen das Unrecht an ihrem Herrn, aber dann möchten sie die scharf anschauen, die ihm dieses Unrecht verpasst haben.
Das läuft halt nicht rund, nicht rund nach der Idee.

Eigentlich müsste alles heilig sein, was unmittelbar mit dem Tod Jesu zu tun hat.
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Scardanelli » Di 28. Sep 2010, 14:32

Seltsamer hat geschrieben:In laufe der Darstellung von Scardanelli frage ich mich, was nach dem jüdischen Gesetz überhaupt erlaubt ist? Nach deutscher Mentalität heute, wie ich verstanden habe, alles ist verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist. Ich meine, wenn was von Gesetzschreibung noch vergessen wurde zu verbieten, kommt ein Beamter und gleicht den „Fehler“ aus… Ist das auch mit dem jüdischen Gesetz so?

Einem Nichtjuden ist nach dem jüdischen Gesetz fast alles erlaubt.

Im gegebenen Fall ist mit Jesus ein Jude unter das jüdische Gesetz gefallen und das zu einer Zeit, als über Israel noch das römische Recht herrschte.

Verboten und geahndet werden in einem Land stets die Tätigkeiten, die zu einer organisierten Aushöhlung des „Grundgesetztes“ führen.
Und Jesus scheint mit seiner Anmaßung, der Weg und die Wahrheit zu sein, gegen die Thora angelaufenn zu sein, die bis dahin dieser Weg gewesen ist. „Jesus“ ist der direkte Konkurrent zur Thora.

Das kann ein Gericht übersehen, wenn es vereinzelt bleibt, aber sobald es eine Öffentlichkeit gewinnt, dann wird es bekämpft, weil es die Gesellschaftsordnung gefährdet.
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Scardanelli » Di 28. Sep 2010, 16:27

Seltsamer hat geschrieben:
Scardanelli hat geschrieben:Es ist dagegen streng verboten, einen Menschen selbst als Gott zu verehren. Ich bin der Weg, das ist nach dem jüdischen Gesetz verboten.
Wenn die Aussage Ich bin der Weg zu Gleichstellung mit Gott in Betracht kommt, was bleibt noch übrig? Wenn der jüdischer Gesetz verbietet zu sagen: „ich zeige euch den Weg mit meinem ganzem Dasein“, was nach dem jüdischen Gesetz überhaupt noch erlaubt ist?

Es wäre die inhaltliche, nicht die formale Gleichstellung mit Gott. Während Gott gut ist, ist der Vermittler die Wahrheit.
Die Wahrheit, oder die Vermittlung ist im Judentum die Thora und im Islam ist es der Koran. Das wäre je die Wahrheit. Im Christentum ist die Wahrheit eigentlich Jesus.

Wenn die Juden bereits über die Wahrheit verfügen, dann kann aus ihren Reihen schwerlich einer kommen und eine andere Wahrheit anbieten. Die meisten Menschen reagieren auf so etwas ärgerlich.

Und jetzt schau doch mal, was von der Thora nach Jesus im Christentum übrig geblieben ist! Es sind einige Brocken übrig geblieben und da muss man sagen, die Richter hatten Recht.
Jesus hat in der Tat die Thora den Christen dem Staub übergeben. Die Juden halten die Thora, viele Christen kennen sie gar nicht aus ihrer Tätigkeit.

Und wenn ich sage ich bin der Weg, stelle ich mich den Gott gleich – Unsinn!
Wie gesagt, nicht formal, aber nach dem Inhalt. Die Wahrheit ist der Weg, den Gott selbst geht, oder eben der Weg Gottes.
Wenn du die Bibel nimmst, dann sei diese die Wahrheit. Die kann ein Christ nur in die Hand nehmen, aber damit nicht behaupten, selbst die Wahrheit zu sein.
Jesus hat aber behauptet, die Wahrheit zu sein.
Die Wahrheit ist Gott.
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Seltsamer » Di 28. Sep 2010, 17:22

Aus dem Haufen deine „Selbstgespräche“, die Du gerade durchgeführt hast, ziehe ich nur kurzes vor:
Scardanelli hat geschrieben:
Seltsamer hat geschrieben:
Scardanelli hat geschrieben:Es ist dagegen streng verboten, einen Menschen selbst als Gott zu verehren. Ich bin der Weg, das ist nach dem jüdischen Gesetz verboten.
Wenn die Aussage Ich bin der Weg zu Gleichstellung mit Gott in Betracht kommt, was bleibt noch übrig? Wenn der jüdischer Gesetz verbietet zu sagen: „ich zeige euch den Weg mit meinem ganzem Dasein“, was nach dem jüdischen Gesetz überhaupt noch erlaubt ist?

Es wäre die inhaltliche, nicht die formale Gleichstellung mit Gott. Während Gott gut ist, ist der Vermittler die Wahrheit.
Die Wahrheit, oder die Vermittlung ist im Judentum die Thora und im Islam ist es der Koran. Das wäre je die Wahrheit. Im Christentum ist die Wahrheit eigentlich Jesus.

Ich glaube weniger, dass Du selber verstehen kannst davon, was Du sagst… Übrigens, aus irgendeinem, keine Ahnung welchen Grund, die Selbstgespräche sind juristisch nicht verwertbar. Auch dann, wenn diese jüdische Gesetze reinterpretieren wollen…

Über die Wahrheit können wir bei anderem Thema diskutieren, vorausgesetzt Du achtes darauf, was andere Meinung vermittelt, Thema entsprechend, nicht nur eigene Lehre vertreibst… Bis dahin, sehe ich kein Grund deine Lehre zu besprechen oder zu bewerten…

Lieber Grüße von Seltsamer!

:shock:
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Meta » Di 28. Sep 2010, 18:57

Gnu hat geschrieben:
Meta hat geschrieben:das ist eine Umschreibung. Im Judentum verwendet man das Wort G-tt nicht, um diesen Namen nicht zu Unrecht auszusprechen. Es gibt verschiedene Umschreibungen. Du kannst Dich hier informieren.

Na ja, Gott, oder G'tt oder G-tt ist aber kein Name, sondern ein Titel. Und der Name, des einzigen Gottes, an den ich glaube, ist JHWH, und den soll man nach dem dritten Gebot nicht (für eitle Zwecke) missbrauchen.

Bist du sicher, dass die Leute hinter haGalil die Schriften und die Kraft Gottes kennen? — Ich zweifle echt daran. (Mal ganz abgesehen davon, dass die Website nicht als Informationssystem taugt.)


das ist auch so eine unglaubliche Beleidigung :(

ich bin ganz sicher, dass die Auslegungen stimmen. Dafür hat mit mir HaSchem die "Augen" geöffnet :praise: hallelu-jahwe

es gibt genug Infos auf hagalil. Auf der ersten Seite, Religion, und oben auf der Leiste, mit der Maus drauf, und so weiter ...

Du scheinst Dich nicht wirklich dafür zu interessieren :P sonst würdest Du es finden

hier einiges zum Lesen:
http://www.hagalil.com/judentum/philosophie/welt.htm
http://www.hagalil.com/judentum/feierta ... hith-1.htm http://www.hagalil.com/judentum/grundla ... ogen-1.htm

Paulus schreibt im Römerbrief 3: Den Juden sind die Worte G-ttes anvertraut, auch die Auslegungen :praise: . Er kennt sich auch mit dem Torastudium aus (Römer 2), und der damit verbundenen höchsten Erkenntnis ...... und so weiter
Zuletzt geändert von Meta am Di 28. Sep 2010, 21:50, insgesamt 1-mal geändert.
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
8,7 Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Meta » Di 28. Sep 2010, 19:10

LordAlm hat geschrieben:
Meta hat geschrieben:das Thema christlicher Antisemitismus macht mir sehr zu Schaffen, weil ich diese hässlichen Blüten auch immer wieder in diesem Forum lesen kann. Menschen, die sich als besonders fromm ansehen, verbreiten dieses Gedankenschlecht.

...die Gotteslästerung derjenigen, die sich als jüdisch ausgeben, ohne es zu sein, sondern eine Versammlung des Satans sind.

die Christen haben sich doch selber unrechtmässig an die Stelle des jüdischen Volkes gesetzt ......

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aber nicht durch das Christentum ......

wenn es um christlichen Antisemitismus geht, hat hier wohl wirklich niemand eine Vorstellung davon, traurig !!

dann leg ich mal los:
http://www.judentum.org/judenmission/
http://www.israel-information.net/glossar/Psycho.htm
http://www.hagalil.com/judentum/rabbi/fh-0811-6.htm
Zuletzt geändert von Meta am Di 28. Sep 2010, 20:46, insgesamt 1-mal geändert.
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
8,7 Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Meta » Di 28. Sep 2010, 19:15

Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
8,7 Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Meta » Di 28. Sep 2010, 19:19

Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
8,7 Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Meta » Di 28. Sep 2010, 19:28

Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
8,7 Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Meta » Di 28. Sep 2010, 19:49

Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
8,7 Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon alegna » Di 28. Sep 2010, 20:02

Hallo Meta
ich glaube es sind nun genug Links, meinst Du nicht?

Gute Nacht
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Meta » Di 28. Sep 2010, 20:14

Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
8,7 Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Meta » Di 28. Sep 2010, 20:30

alegna hat geschrieben:Hallo Meta
ich glaube es sind nun genug Links, meinst Du nicht?

Gute Nacht


warum ???
Hier hat doch niemand irgend welches Wissen über das Judentum und den christlichen Antisemitismus !!! Wie wollt ihr denn dieses Übel bekämpfen ohne Wissen ????

hab mal gelesen: Dummheit ist lernbar :P

Verdrängen hilft auch nicht !!!
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Meta » Di 28. Sep 2010, 20:38

Scardanelli hat geschrieben:
Seltsamer hat geschrieben:
Scardanelli hat geschrieben:Es ist dagegen streng verboten, einen Menschen selbst als Gott zu verehren. Ich bin der Weg, das ist nach dem jüdischen Gesetz verboten.
Wenn die Aussage Ich bin der Weg zu Gleichstellung mit Gott in Betracht kommt, was bleibt noch übrig? Wenn der jüdischer Gesetz verbietet zu sagen: „ich zeige euch den Weg mit meinem ganzem Dasein“, was nach dem jüdischen Gesetz überhaupt noch erlaubt ist?

Es wäre die inhaltliche, nicht die formale Gleichstellung mit Gott. Während Gott gut ist, ist der Vermittler die Wahrheit.
Die Wahrheit, oder die Vermittlung ist im Judentum die Thora und im Islam ist es der Koran. Das wäre je die Wahrheit. Im Christentum ist die Wahrheit eigentlich Jesus.

Wenn die Juden bereits über die Wahrheit verfügen, dann kann aus ihren Reihen schwerlich einer kommen und eine andere Wahrheit anbieten. Die meisten Menschen reagieren auf so etwas ärgerlich.

Und jetzt schau doch mal, was von der Thora nach Jesus im Christentum übrig geblieben ist! Es sind einige Brocken übrig geblieben und da muss man sagen, die Richter hatten Recht.
Jesus hat in der Tat die Thora den Christen dem Staub übergeben. Die Juden halten die Thora, viele Christen kennen sie gar nicht aus ihrer Tätigkeit.

Und wenn ich sage ich bin der Weg, stelle ich mich den Gott gleich – Unsinn!
Wie gesagt, nicht formal, aber nach dem Inhalt. Die Wahrheit ist der Weg, den Gott selbst geht, oder eben der Weg Gottes.
Wenn du die Bibel nimmst, dann sei diese die Wahrheit. Die kann ein Christ nur in die Hand nehmen, aber damit nicht behaupten, selbst die Wahrheit zu sein.
Jesus hat aber behauptet, die Wahrheit zu sein.
Die Wahrheit ist Gott.


hier kannst Du Dich über das jüdische Recht informieren, auch über den Prozess Jesu
http://www.juedisches-recht.de die linke Seite anklicken, Rechtsgeschichte, Neues Testament - Der Prozess Jesu
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Taube » Di 28. Sep 2010, 21:45

Meta hat geschrieben:
alegna hat geschrieben:Hallo Meta
ich glaube es sind nun genug Links, meinst Du nicht?

Gute Nacht


warum ???
Hier hat doch niemand irgend welches Wissen über das Judentum und den christlichen Antisemitismus !!! Wie wollt ihr denn dieses Übel bekämpfen ohne Wissen ????

hab mal gelesen: Dummheit ist lernbar :P

Verdrängen hilft auch nicht !!!

Ein guter Text über den man diskutieren könnte ist mehr wert als 100 gute Links, die einem nur erschlagen. Sorry, Meta, anscheinend hast Du also auch kein Interesse in die Tiefe zu kommen?

Gruss Taube
Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Taube » Di 28. Sep 2010, 21:48

Scardanelli hat geschrieben:Eigentlich müsste alles heilig sein, was unmittelbar mit dem Tod Jesu zu tun hat.

Leider besteht das Leben nicht aus Konjunktiven!

Du schreibst zwar sehr viel, aber Antworten zum Thema...?


Gruss Taube
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Meta » Di 28. Sep 2010, 22:27

Taube hat geschrieben:
Meta hat geschrieben:
alegna hat geschrieben:Hallo Meta
ich glaube es sind nun genug Links, meinst Du nicht?

Gute Nacht


warum ???
Hier hat doch niemand irgend welches Wissen über das Judentum und den christlichen Antisemitismus !!! Wie wollt ihr denn dieses Übel bekämpfen ohne Wissen ????

hab mal gelesen: Dummheit ist lernbar :P

Verdrängen hilft auch nicht !!!

Ein guter Text über den man diskutieren könnte ist mehr wert als 100 gute Links, die einem nur erschlagen. Sorry, Meta, anscheinend hast Du also auch kein Interesse in die Tiefe zu kommen?

Gruss Taube


ich habe die verlinkten Texte schon mindestens ein Mal gelesen, und mich damit über längere Zeit auseinandergesetzt, auch alles im ersten Link, und noch viel mehr in Ordnern gesammelt. Ich kann die jüdische Sicht nur bestätigen.
Du kannst auch auch bei mir vorbeikommen, und in den Ordnern und Büchern lesen ......., mehrere Taschenbücher von Pinchas und Ruth Lapide und den Talmud besitze ich auch .......

es ist doch wichtig, möglichst viele Informationen zu benutzen

Du kannst ja mal mit Lesen beginnen ........
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Andi69 » Mi 29. Sep 2010, 06:24

Meta hat geschrieben:Hier hat doch niemand irgend welches Wissen über das Judentum und den christlichen Antisemitismus !!! Wie wollt ihr denn dieses Übel bekämpfen ohne Wissen ????

hab mal gelesen: Dummheit ist lernbar :P

Verdrängen hilft auch nicht !!!

Ist Überheblichkeit auch lernbar, oder ist die angeboren?
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon doro » Mi 29. Sep 2010, 07:43

Meta hat geschrieben:ich habe die verlinkten Texte schon mindestens ein Mal gelesen,

Dann hättest du sicher auch gewusst, welcher davon sich als Disskussionsgrundlage besonders eignet. Einen einzelnen Text reinzustellen, das hätte vermutlich funktioniert. Schade! :( Aber mit einer Fülle von Links verfehlst du vermutlich dein Ziel.

lg, doro
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Scardanelli » Mi 29. Sep 2010, 08:12

Taube hat geschrieben:
Scardanelli hat geschrieben:Eigentlich müsste alles heilig sein, was unmittelbar mit dem Tod Jesu zu tun hat.

Leider besteht das Leben nicht aus Konjunktiven!
Du schreibst zwar sehr viel, aber Antworten zum Thema...?

Aussagen müssen zutreffen, sonst beginnt sich ihr Gegenstand zu verselbständigen. Du hast im Eingang das geschrieben:

Auch aus anderen Kreisen haben wir in den letzten Tagen wieder Floskeln lesen müssen, welche wiederum den Juden die Schuld am Prozess und am Tod Jesus aufladen wollten. Zum Glück waren da Moderatoren aufmerksam. Deshalb müssen jetzt nicht mehr alle antijudaistischen Bemerkungen der letzten Tage aufgeführt werden
Es wäre gut zu realisieren, vor allem als Christen, dass es Menschen waren, die Jesus verurteilt und umgebracht haben.


Juden sind Menschen, aber Menschen organisieren sich gegen ihre Mitmenschen. Jeder Staat besteht aus Menschen, wo diese Bedingungen gegeben sind.
Die Finnen haben Jesus nicht den Prozess gemacht, sondern die Juden.
Es ist falsch zu sagen, nicht die Juden, sondern die Menschen hätten Jesus den Prozess gemacht. Es trifft einfach nicht zu.

Deine obige Behauptung mag aus Gnade sein, aber du hast hier niemanden vorgestellt, der diese Gnade schultert.

Der Prozess wurde von Römern und Juden veranstaltet, nicht von den Griechen und nicht von den Eskimos.

Falsche Behauptungen führen zur Unruhe, auch dann, wenn diese falschen Aussagen aus Gnade sind.
Es ist einfach nicht wahr, wenn behauptet wird, die Juden hätten Jesus nicht den Prozess gemacht. Es ist egal, was daraus folgt, so sind die Fakten und denen muss man sich stellen.
Offenbar möchtest du den Juden in Sachen Jesus gnädig sein, aber du hast wohl nicht das breite Kreuz, diese Gnade zu schultern. Gnade ist teuer.
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Scardanelli » Mi 29. Sep 2010, 08:29

Seltsamer hat geschrieben: So sage ich: ich bin der Weg, der einer, der verstanden hat, wie Synoptischen Evangelien entstanden sind und wie diese Evangelien gelesen werden können. So stelle ich mich den Gott gleich? Unsinn und Unsinn und noch Mal Unsinn! Ich bin nur der Weg, der nicht mehr gehen muss, wenn ich der falsche Weg bin. In Gegenteil zu mir, wenn Jesus sagt, ich bin die Wahrheit, hat er keinen Zweifel darüber, was Er sagt. Und so stellt Er sich den Gott gleich – Unsinn!

„Ich kenne die Wahrheit“, ist etwas anderes, als die Wahrheit zu sein.

Wenn einer die Wahrheit kennt, dann ist ihm die Wahrheit nur gegenüber, objektiv. Wenn einer die Wahrheit ist, dann ist er sie auch subjektiv, dann ist seine Gesinnung und sein tun im Sinne Gottes. Wenn dein Denken und Handeln mit Gott übereinstimmt, dann bist du Gott.
Beim normalen Menschen stimmt meist nur das Denken mit Gott überein, aber nicht das Handeln.

Menschen haben das Recht, sich Sünder zu nennen, weil ihr Handeln nicht mit Gott überein stimmt.

Sobald auch dein Handeln mit Gott übereinstimmt, bist du kein Sünder mehr und hast auch kein Recht mehr, dich Sünder zu nennen.

Einzige Erwartung in Bezug zu meinen Behauptung: steinigen, steinigen, steinigen… egal nach welchen „Gesetz“…

Aber aufgepasst:
Matthäus 7,2 hat geschrieben:Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden.
So sagt die Lehre Jesu.

Es ist nicht so einfach wie du meinst.

Jesus kam als König nach Jerusalem und ihm wurde von den Juden zugejubelt. Das reicht schon, um vor ein römisches Gericht zu kommen.
Als Geistlicher wusste Jesus, was die Juden von ihrem König erwarten und er wusste, dass er die Römer mit seinem Einzug in Jerusalem provoziert.
Jesus hat die Erwartungen der Juden an sein Königtum nicht erfüllt. Die Juden waren über Jesus enttäuscht, weil er die Römer gar nicht vertrieben hat.
Da haben die Juden Jesus also einen triumphalen Einzug in Jerusalem in der Hoffnung bereitet, er würde als Messias die Römer vertreiben, aber das hat er nicht getan. Also haben sich die Juden als Betrogene empfunden.
Weil Jesus nun die Erwartungen der Juden an den Messias nicht erfüllt hat, haben die nun seine Hinrichtung wie es scheint, wohlwollend gebilligt.
Wenn eine große Hoffnung enttäuscht wird, dann reagieren Menschen ärgerlich.
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Taube » Mi 29. Sep 2010, 08:49

Scardanelli hat geschrieben:... Gnade ist teuer.

Ich weiss, Scardanelli
Aber schön, dass Du jetzt auch darauf kommst. Der Glauben der Christen an die Menschwerdung Gottes, an die Kreuzigung seines Sohnes und der Auferstehung beinhaltet genau dieses Thema der teuren Gnade. Ich sehe, Du hast in den vergangenen Jahren gut mitgelesen.

Vielleicht öffnest Du jetzt auch einmal Dein Herz für Jesus Christus?

Gruss Taube
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Meta » Mi 29. Sep 2010, 10:38

Taube hat geschrieben:
Scardanelli hat geschrieben:... Gnade ist teuer.

Ich weiss, Scardanelli
Aber schön, dass Du jetzt auch darauf kommst. Der Glauben der Christen an die Menschwerdung Gottes, an die Kreuzigung seines Sohnes und der Auferstehung beinhaltet genau dieses Thema der teuren Gnade. Ich sehe, Du hast in den vergangenen Jahren gut mitgelesen.

Vielleicht öffnest Du jetzt auch einmal Dein Herz für Jesus Christus?

Gruss Taube


Jesus war kein Christ! Julius Wellhausen

Jesus ist mein älterer Bruder, aber der Christus der Kirche ist ein Koloss auf tönernen Füssen. Martin Buber

das hat der User via mal geschrieben:

Wie kann man denn einerseits Gottes auserwähltes Volk, die Juden, hassen (egal ob es erst der "späte" Luther war - bzw. sogar noch schlimmer!) und ihre Ausrottung befürworten und forcieren und gleichzeitig behaupten (!!!), Jesus Christus, der dem Fleische nach ein Jude war und zu Juden sprach, zu lieben, ohne ein Lügner zu sein?
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Taube » Mi 29. Sep 2010, 10:42

Ich weiss, dass dies Deine Meinung ist!

Statt dass Du mal etwas zum Thema beiträgst, bringst Du Links, und wiederholst, was Du schon so oft gesagt hast, aber mal eine tiefere Analyse, bringst Du nicht.

Gruss Taube
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Meta » Mi 29. Sep 2010, 11:01

doro hat geschrieben:
Meta hat geschrieben:ich habe die verlinkten Texte schon mindestens ein Mal gelesen,

Dann hättest du sicher auch gewusst, welcher davon sich als Disskussionsgrundlage besonders eignet. Einen einzelnen Text reinzustellen, das hätte vermutlich funktioniert. Schade! :( Aber mit einer Fülle von Links verfehlst du vermutlich dein Ziel.

lg, doro


wenn sie nicht gelesen werden, hat das mit dem bewussten nicht Hinsehenwollen zu tun ...
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon alegna » Mi 29. Sep 2010, 11:15

Meta hat geschrieben:wenn sie nicht gelesen werden, hat das mit dem bewussten nicht Hinsehenwollen zu tun ...

Nein Meta, wenn so viele Links eingestellt werden verliert der Leser die Lust jeden einzelnen anzusehen, hat aber nichts mit nicht wollen zu tun, deshalb ja die Bitte an Dich, vielleicht einen Link, dafür einen extrem guten und dann darüber reden, oder noch besser wie doro schon gesagt hat, einen von Dir ausgesuchten Text reinkopieren als Grundlage. Etliche Links werden nicht gelesen.
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Seltsamer » Mi 29. Sep 2010, 11:31

Werburg pur für gewisse Webseiten, welcher mit dem Thema kaum was zu tun hat!
Meta hat geschrieben:...wenn sie (die Links - S.) nicht gelesen werden, hat das mit dem bewussten nicht Hinsehenwollen zu tun ...
Ich hab gelesen, wie Hinrichtung Jesu legitimiert wird. Leider Erfolglos, Widerspruch auf Widerspruch an sich…

Die Debatte scheint langsam sogar lustig zu werden. Taube nimmt Behauptungen von Scardanelli sehr ernst. Scardanelli dagegen, treibt sein Wunsch durch:
Scardanelli hat geschrieben:Wahrscheinlich hätte ich Jesus als verantwortlicher Priester aufgrund der Faktenlage auch verurteilt.
Wo das Wort „wahrscheinlich“ scheint unerheblich zu sein. Denn einziges Ziel, welcher aus langen Reden von Scardanelli ersichtlich wird, ist der Wunsch, Jesus unbedingt zu verurteilen, egal wie es „begründet“ wird…

So ist die Frage von Taube mehr als legitim:
Taube hat geschrieben:Auf welcher Seite wäre ich gestanden damals, und stehe ich persönlich heute auf der richtigen Seite?
Nur das Wort „wäre“, wurde ich mit dem Wort „bin“ ersetzen. Denn ersichtlich ist auch bei der gegebenen Debatte eine seltsame Tatsache: Die Geschrei der aufgeregte Menge, dauert seit 2000 Jahre.

Die Menge ist aufgeregt nicht weil Jesu was Falsches gesagt oder getan hat, sonder weil die aufgeregte Menge seine unbegründete Erwartungen nicht erfüllen vermag. Was auch Scardanelli vermittelt:
Scardanelli hat geschrieben:…Also haben sich die Juden als Betrogene empfunden. Weil Jesus nun die Erwartungen der Juden an den Messias nicht erfüllt hat, haben die nun seine Hinrichtung wie es scheint, wohlwollend gebilligt.
Wenn eine große Hoffnung enttäuscht wird, dann reagieren Menschen ärgerlich.
Wohlwollend ist leide nicht Wohl wirkend… Läst doch sich selbst wohlwollend kreuzigen! Dann werdet Ihr vielleicht verstehen was das heißt:
Matthäus 22,37-39 hat geschrieben:Jesus aber sprach zu ihm: "Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte. Das andere aber ist ihm gleich; Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."

Ich bin nicht klüger als Jesus, deswegen kann auch kaum diese Lage besser beschreiben als Er:
Matthäus 11,16-19 hat geschrieben: Wem soll ich aber dies Geschlecht vergleichen? Es ist den Kindlein gleich, die an dem Markt sitzen und rufen gegen ihre Gesellen und sprechen: Wir haben euch gepfiffen, und ihr wolltet nicht tanzen; wir haben euch geklagt, und ihr wolltet nicht weinen. Johannes ist gekommen, aß nicht und trank nicht; so sagen sie: Er hat den Teufel. Des Menschen Sohn ist gekommen, isst und trinkt; so sagen sie: Siehe, wie ist der Mensch ein Fresser und ein Weinsäufer, der Zöllner und der Sünder Geselle! Und die Weisheit muss sich rechtfertigen lassen von ihren Kindern.


Viel Spaß noch bei Seitenauswahl…

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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Scardanelli » Mi 29. Sep 2010, 13:31

Taube hat geschrieben:
Scardanelli hat geschrieben:... Gnade ist teuer.

Ich weiss, Scardanelli
Aber schön, dass Du jetzt auch darauf kommst. Der Glauben der Christen an die Menschwerdung Gottes, an die Kreuzigung seines Sohnes und der Auferstehung beinhaltet genau dieses Thema der teuren Gnade. Ich sehe, Du hast in den vergangenen Jahren gut mitgelesen.

Die Menschwerdung Gottes ist zuerst die Idee und damit die Absicht – das muss nur logisch sein.
Schwer ist die Realisierung. Dieser Jesus soll nun die Realisierung der Idee der Menschwerdung Gottes sein.

Wenn Gott Mensch wird, dann muss das alles nach exakt der Dramaturgie ablaufen, wie es die Idee vorgibt.
So muss das Opfer in jeder Hinsicht einem Opfer genügen, oder eben rein sein. Und Gnade muss, damit es wirklich wahre Gnade ist, auch rein sein, nicht mehr nur in der Idee, sondern auch in der kalten Realität.

Zweifellos ist die Verurteilung Jesu von Seiten der Anklage nicht ganz astrein, aber auch nicht so ganz aus der Luft gegriffen. Und weil die Anklage ein gewisses Recht hat, ist Jesus eben nicht rein unschuldig.
Versuch mal heute in Europa als Unschuldiger hinter Gitter zu kommen. Wenn das mit Absicht wäre, wirst du es nicht schaffen.
So musste Jesus die Römer mit seinem königlichen Einzug in Jerusalem provozieren und die Juden im Glauben lassen, er würde ihre Hoffnungen erfüllen. Das ist die Schuld Jesu.

Und dann die Gnade. Gnade zu zeigen, ist extrem schwer. Um Gnade zu zeigen, musst du erstmal an Schuld gelangen. Und Schuld lässt sich nicht aus dem Ärmel schütteln.
Viele Menschen sind dann gnädig, wenn sie die Last der Gnade nicht tragen müssen.
Jakobus kennt diese Sorte, die beten für andere, weil sie das nichts kostet. Sie würden denen, für die sie beten aber nicht so gnädig sein, ihnen ein Bett zur Übernachtung in ihrem eigenen Schlafzimmer anzubieten.
Wahre Gnade kostet den, der gnädig ist, sein Innerstes. Die Gnade geht auf dem Zahnfleisch, weil sie sich bist zum eigenen Untergang entblößt hat.
Insofern ist das Kreuz ein heißer Anwärter auf gezeigte Gnade.
Vielleicht öffnest Du jetzt auch einmal Dein Herz für Jesus Christus?

Das reicht nicht und wenn es alles sein soll, dann wäre es besser, es zu unterlassen. Wer nicht selbst gnädig sein will, der sollte fremde Gnade nicht annehmen, weil das noch mehr Schuld anhäuft.
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Re: Juden und Christen - Jesus von Nazareth und Christus

Beitragvon Sandra73- » Mi 29. Sep 2010, 13:56

Meta hat geschrieben:Jesus war kein Christ! Julius Wellhausen

Jesus ist mein älterer Bruder, aber der Christus der Kirche ist ein Koloss auf tönernen Füssen. Martin Buber

das hat der User via mal geschrieben:

Wie kann man denn einerseits Gottes auserwähltes Volk, die Juden, hassen (egal ob es erst der "späte" Luther war - bzw. sogar noch schlimmer!) und ihre Ausrottung befürworten und forcieren und gleichzeitig behaupten (!!!), Jesus Christus, der dem Fleische nach ein Jude war und zu Juden sprach, zu lieben, ohne ein Lügner zu sein?


Hallo Meta

ich vefolge Deine Argumentationen hier im Forum schon eine Weile.
Ich bin mit Dir in einem Punkt einig, der leider in der Christenheit zuuu oft vergessen oder nicht mehr ernst genommen wird und mir enorm auf der Seele brennt: Eben die jüdische Wurzel, der Baum, in die wir wilden Äste mit eingepfropft sind!!!
Und das "Christentum" ist nicht das, was Jesus gelebt und auch gelehrt hat.

Dennoch: Von der anderen Seite des Pferdes herunterfallen ist es in meinen Augen, zu behaupten, dass die Erlösung heisst, zum Judentum zu konventieren uND dass dies Jesus gelehrt hätte.
Damit wäre er nämlich dann auch umsonst gekreuzigt worden und seine Erlösung wird damit verworfen und verleugnet, damit machst Du ihn also genauso zum Lügner, wie Du es den Christen vorwirfst.

Eine ganz generelle Frage an Dich:
Wie genau stehst Du zum NT? Ist das für Dich Wort Gottes, ungeachtet von Auslegungsfragen? Oder verwirfst Du das NT gänzlich und beschränkst Du Dich auf das AT?
Denn mich würde nämlich interessieren, wie Du den Text der Apostelgeschichte 15 interpretierst.

Mit lieben Grüssen,
Sandra
"Werfet Euer Vertrauen nicht weg, welches eine grosse Belohnung hat."
Hebräer 10,35 ( cori, 5. Oktober 09 )

"Defrommiert!" 30.10.2011
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