Wer war Jesus?

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

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Wer war Jesus?

Beitragvon Jesus4You » Do 11. Feb 2010, 19:37

Hier ein interessantes Video.
Was haltet Ihr davon?

http://www.youtube.com/watch?v=5DnnGrlAssE
Ich glaube an die Existenz des Göttlichen aber ich glaube nicht das eine bestimmte Religion die göttlichen Rechte gepachtet hat. In jeder Religion findet man ein Stück der großen Wahrheit.
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon Leuchte » Do 11. Feb 2010, 23:06

Die ersten drei Gründe, die mir schnell einfallen, warum Jesus der wahre Sohn Gottes ist, sind: erstens trifft auf Ihn mit sehr großer Genauigkeit die Zeitangabe Daniels, zweitens besass Er als erster die Macht böse Geister auszutreiben, drittens gab es viele Zeugen Seiner Auferstehung, die durch diese Bestätigung Seiner wahren Sohnschaft in den Tod in Seinem Namen freiwillig gingen. Natürlich kann man auch viele andere Gründe nennen.

Doktor der Theologie A.Bolotnikov hält nicht alles von den Qumran's Funden für sehr seriöse Quellen, da das gefundene Material ursprünglich nicht von "reinen" Christen niedergeschrieben wurde. Ob das so stimmt und dafür tatsächlich klare Belege gibt, weiss ich nicht.
Es ist etwas Großes: An Gräbern stehen und doch froh bleiben.
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon Jesus4You » Fr 12. Feb 2010, 00:23

Es wurden Schriftrollen von den Jüngern gefunden, die Jesus direkt kannten.
Sie nannten ihn nicht den Sohn Gottes, sondern einen heiligen Menschen, der zum göttlichen führt. Jesus lehrte, dass das Göttliche überall zu finden ist und ganz besonders in uns selber. Selbsterkenntnis ist das Schlüsselwort, das war seine Lehre. So haben es die die gefundenen Schriftrollen offenbart, laut dem Bericht.

Ich finde es faszinierend und es wundert mich nicht mehr, warum die Kirche die Gnostiker und alles was darauf hinweisen könnte, vernichtet hatte. Denn Jesus tatsächliche Lehre lautete halt ganz anders. Gott ist überall und Gott ist in jedem von uns. Wir müssen es nur erkennen, uns selber erkennen.

Gottes Sohn scheint ein Titel gewesen zu sein für Menschen, die das Göttliche in sich erkannt haben, also erleuchtet waren. Somit ist derjenige, der das göttliche in sich gefunden hat, Gottes Sohn bzw. 'Gottes Tochter. Und demnach sind wir es alle, sobald wir es erkannt haben.

Jesus wurde erst viel später zu "Gottes Sohn" erhoben, von der Kirche.
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon sternenkind56 » Fr 12. Feb 2010, 01:23

@Y4U: Das gefällt mir was Du über Jesus schreibst :applause:
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon Oli4 » Fr 12. Feb 2010, 08:20

Leuchte hat geschrieben:zweitens besass Er als erster die Macht böse Geister auszutreiben,

Kurzer Einwurf:

LK 11,19 Wenn aber ich durch Beelzebul die Dämonen austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie eure Richter sein. (Mt 12,27)


MK 3,13 Und er steigt auf den Berg und ruft zu sich, die er wollte. Und sie kamen zu ihm; 14 und er berief zwölf, damit sie bei ihm seien und damit er sie aussende, zu predigen 15 und Vollmacht zu haben, die Dämonen auszutreiben.
im VGl zu
Mk 9,38 Johannes sagte zu ihm: Lehrer, wir sahen jemand Dämonen austreiben in deinem Namen; und wir wehrten ihm, weil er uns nicht nachfolgt.
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon Marcus » Fr 12. Feb 2010, 08:30

Jesus4You hat geschrieben:Gott ist überall und Gott ist in jedem von uns.

Das kann man nun auf verschiedene Arten auslegen und zwar:
Wir alle sind Götter (was schlicht falsch ist)
Wir Christen wurden allesamt von Gott berührt (was ich schon als viel wahrscheinlicher ansehe)
Jesus4You hat geschrieben:Gottes Sohn scheint ein Titel gewesen zu sein für Menschen, die das Göttliche in sich erkannt haben, also erleuchtet waren. Somit ist derjenige, der das göttliche in sich gefunden hat, Gottes Sohn bzw. 'Gottes Tochter. Und demnach sind wir es alle, sobald wir es erkannt haben.

Ich sehe Gott als meinen Vater, richtig, und jeder andere Christ wird vermutlich das gleiche sagen. Hingegen bin ich grundverschieden zu Jesus, der der wahre Sohn Gottes ist. Er wurde ohne Sünde geboren und ist auch ohne gestorben, ich hingegen...
Jesus hatte ganz andere Fähigkeiten wie ich sie habe, was Leuchte ja auch schon gesagt hat.
In der Bibel steht geschrieben, dass wir uns vorsehen sollen vor den falschen Propheten, die noch kommen.
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon Oli4 » Fr 12. Feb 2010, 08:41

Jesus4You hat geschrieben:Ich finde es faszinierend und es wundert mich nicht mehr, warum die Kirche die Gnostiker und alles was darauf hinweisen könnte, vernichtet hatte. Denn Jesus tatsächliche Lehre lautete halt ganz anders. Gott ist überall und Gott ist in jedem von uns. Wir müssen es nur erkennen, uns selber erkennen.

Lieber J4u. Anscheinend fasziniert dich mehr die schmeichelnde Vorstellung des Pantheismus, als Christus der (dringend notwendige) Erlöser und personale Anbetungsort und Zentrum aller göttlichen Gedanken.

Uns selber erkenenn, da stimme ich dir zu, das ist vorab das allerdringlichste Tun eines jeden, auch wenn das Urteil sehr sehr schlecht aussieht für uns.., die Lösung ist aber ganz nahe, das gehört untrennbar zur frohen Botschaft ! :praise:

Lies dazu am besten die Bibel (besser als Videos zu schauen oder bei Kirchen Fehler zu suchen - was wir alle laufend tun-) z.Bsp. Johannes 15 (+ das ganze Johannesevangelium!) spez. zum Thema Weinstock und überlege unter Gebet ganz genau, als welche Teile eines Weinstockes wir bezeichnet sind und was diese Teile können und sollen und wo sie hingehören und was der Erfolg aus ihrem 'Tun' sein wird.
Ebenso wichtig ist zu erkennen wer frei macht, wer Wahrheit ist, wer Wort ist etc. man darf udn soll das ganz genau anhand der Schrift lernen. Scheint manchmal bei Johannes etwas abstrakt ist aber wunderschöne Bildersprache mit grösstmöglichem Tiefgang udn Kraft und Wirkung. Ich muss es täglich immer wieder verinnerlichen und noch weit gefasster verstehen lernen damit ich es leben kann; dieser Vorgang will und hört nie auf.
Gottes Gnade
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon Jesus4You » Fr 12. Feb 2010, 09:36

Also ich fand das Video sehr aussagekräftig und es lagen ja auch Beweise vor, siehe die Aufzeichnungen die gefunden wurden. Das Thomas-Evangelium soll das Erste gewesen sein, noch vor den anderen Evangelien und darin wird Jesus komplett anders beschrieben.

Fakt ist auch, das Jesus erst viel später von der Kirche zu Gottes Sohn gemacht wurde und auch was die Jungfrauengeburt angeht.

All das passt sehr stimmig zu den Unterlagen die gefunden wurden. Und somit hege ich keinen Zweifel daran. Und warum sollte ich? Die Unterlagen beweisen nicht, das es Jesus nicht gab. Es gab ihn. Er war nur anders und lehrte anders, als es die Kirche später zu lehren began.

Es gab Jesus, er fand das Göttliche um uns herum und in uns Menschen. Er wurde erleuchtet und somit "Sohn Gottes" und führte die Menschen zum Göttlichen. Und er sagte, er allein ist der Weg zu Gott, man müsse ihn aufnehmen. Somit meinte er, das wir wie er werden müssen, erleuchtete Menschen, die das göttliche in sich erkennen. Man kann es also aus eigener Kraft schaffen, durch Selbsterkenntnis des eigenen Ichs und der Welt. Man braucht keine Kirche dazu, keinen Gottesdienst, kein Beichten. Und somit würde auch die Höllenstrafe nichtig werden, da die Hölle hier auf Erden wäre, aus der wir nur durch Selbsterkenntns des Göttlichen in uns und um uns herum heraus kommen.

Und das gefiehl der Kirche damals nicht und noch heute.
Denn damit würde die Kirche ihre Macht verlieren und auch de gesamte Botschaft des Christentums, da Jesus Lehre ganz anders war.

Also warum sträubt Ihr Euch so gegen die Fakten?
Jesus hat gelebt!
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon Oli4 » Fr 12. Feb 2010, 09:52

Jesus4You hat geschrieben:Also warum sträubt Ihr Euch so gegen die Fakten?

Warum sträubst Du dich so gegen die Quelle ?
Wegen persönlichen Enttäuschung von Menschen/Menschengruppen ? Und Du selbst, wen entäuschtest wohl Du auch schon ? Alle diese weggegangen von Dir ?
Halte dich am besten alleine an das Wort, das lebendige Wort

Joh 5,47 Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben?
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon alegna » Fr 12. Feb 2010, 10:06

Jesus4You hat geschrieben: Man kann es also aus eigener Kraft schaffen, durch Selbsterkenntnis des eigenen Ichs und der Welt.

Na dann, wünsch ich kraftvolles Kämpfen mit dem Ich.
Also warum sträubt Ihr Euch so gegen die Fakten?
Jesus hat gelebt!

Dass Jesus gelebt hat, bestreitet ja niemand, nur dass er einfach ein Mensch war der den Weg zeigt weil er selbst erleuchtet wurde.
Jesus Christus ist der Sohn Gottes, lies die Heilige Schrift :lesen:
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon jes_25913 » Fr 12. Feb 2010, 10:18

Hallo Jesus4you,

das Video werde ich vielleicht später einmal ansehen (da ich nur begrenzten Zugang zum Internet habe und ein Video viele KB verbraucht). Aber so viel zu Deinen Gedanken:
Ohne Selbsterkenntnis gibt es auch keine Gotteserkenntnis. Beides bedingt sich wechselseitig. Vielleicht hilft Dir der folgende Eingangstext ?

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon Jesus4You » Fr 12. Feb 2010, 10:50

Ich sehe das so.
Die Kirche hat sich die Botschaft von Jesus selber so zurechtgebogen, das sie mehr Kontrolle über die Menschen hatte. Hätte die Kirche die Wahrheit gelehrt, dann hätte sie keine Angst vor Andersdenkenden haben brauchen und diese dann zu töten und Schriften zu vernichten. Jemand der Andersgläubige ermordet und Schriften zerstört, der hat etwas zu verbergen.

Und so hat die Kirche einen schönen Zaun gebaut, um ihre "Schäfchen" an sich zu binden. Und damit ja kein Schäfchen verloren geht, hat man den Zaun mit Starkstrom versehen. Jedes Schäfchen das eine andere Meinung hatte und über den Zaun der Glaubenslehre hinaus wollte, ging in Flammen auf. Und das meine ich wörtlich. Und das wissen wir ja alle.

Der Zaun existiert noch heute, da er die Glaubenslehre der Kirche und des gesamten Christentums verkörpert. Aber durch unser Zeitalter in dem wir leben, liegt auf dem Zaun kein Starkstrom mehr. Und so können dich Schäfchen über den Zaun springen und nach der wirklichen "Wahrheit" suchen, ohne Angst zu haben, verbrennen zu müssen. Aber viele Schafe sind so eingeschüchtert, das sie noch immer glauben, das der Zaun voller Strom ist und sich hinter dem Zaun das Verderben befindet.

Zu welchen Schafen gehört Ihr?
Zu den Schafen die denken und sich auf den Weg machen oder zu den Schafen, die zu eingeschüchtert sind und lieber in ihrer Gefangenschaft bleiben, innerhalb der falschen Glaubenslehre des Christentums?

Wie sagte unsere Bio-Lehrerin einmal zu uns. als wir nicht das Fenster öffnen wollten? "Lieber im eigenen Muff ersticken, als frische Luft zu bekommen". :-D
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon Sandra73- » Fr 12. Feb 2010, 11:13

Lieber Jesus4You,

ich habe mir den Link von anfang bis Schluss angesehen.
Was mich echt erstaunt ist die Tatsache, dass Du so vorbehaltslos glaubst, dass wenn jemand in einem YouTube Video "Fakten" sagt, dass es auch echte Fakten sind...?
Und wenn morgen jemand kommt und wieder irgend etwas anderes als "Fakt" proklamiert und es Dir logisch erscheint, Du dann wieder auf diesen Zug aufspringst?
Wie war das neulich, als Du so klar hier postuliert hast, was Gott Dir zur Antwort gegeben hat? Was oder wer war das denn?
Ich frage mich, wie das dann wohl auch auf Deine Frau und Deine Tochter wirkt, wenn Du alle Nase lang irgend etwas Anderes als die wahre Wahrheit als Fakt vertrittst....?

Ich gehe mit Dir einig, dass die Kirche in vielem eine Dogmatik aufgebnaut hat, um ihre Macht auszuüben und Kontrolle über die Menschen. Auch wenn die meisten Christen es vielleicht nicht wahrhaben wollen.
Und dass dieser göttliche Urfunke im Mensachen vorhanden ist, da zweifle ich auch nicht daran, denn irgendwas muss ja den Ruf Gottes reflkektieren können bezw. beantworten, an etwas muss er ja anklingen, und wir sind auch nach dem Sündenfall noch Gottes Ebenbild, nirgends wird das widerrufen.
Und wir müssen wieder das in uns entdecken, und wieder werden, was wir in Wirklichkeit sind und schon immer waren. Das denke ich auch.
Nur:

Welchen Sinn macht es, deswegen den Kreuzestod und die Auferstehung für uns Menschen zu leugnen?
Sind die Aussagen im Videolink wirklich stimmig, so wie Du überzeugt zu sein scheinst?
Denn was für einen Sinn würde ein Jesus, der wirklich gelebt hat und so etwas gelehrt hat, denn machen, wenn zuvor schon alles einmal da war?
Und was ist denn die Quintessenz dieser vorgängigen Kulte, haben sie die Menschen verändert? Gibt es Zeugnisse von Menschen, die damals gelebt haben und die als Märtyrer starben für Dyonisos oder Mitras? Wo ganze Menschengruppen verändert wurden und durch ihre Liebe zu den Menschen aufgefallen sind, so wie die ersten Christen?
Gibt es Belege dafür, dass zu der Zeit sder Kreuzigung diese Sonnenfinsternis, die länger als eine gewöhnliche Sonnenfinsternis angedauert hat, stattgefunden hat, die damals als Beweis angesehen wurde dass Jesus wirklich der Sohn Gottes war und ist?
Dies ist nämlich wissenschaftlich belegt, dass es damals eine ungewöhnlich lange "Sonnenfinsternis" gegeben hat, die man nicht erklären kann.
Das ist nur eines von einigen Beispielen.

Interessant ist es natürlich allemal, dass die Idee der Stellvertretenden Kreuzigung und des Abendmahls bereits in früheren Kulten praktiziert udn erzählt wurden. Welchen Sinn dies ergibt und wieso das so war, darüber nachzudenken lohnt sich bestimmt, und ich bin auch sicher, dass ich da zu einem stimmigen Schluss kommen werde.
Neu ist mir dies allerdings auch nicht, da ich mich schon vor drei Jahren damit auseinander gesetzt habe. Und es hat mich nicht umgekrempelt wie ein Blatt im Wind.

Da die heutige Christenheit geschwächt ist durch allerlei und wir nicht mehr diese Kraft und dieses Licht verbreuiten zu dem wir berufen sind, geschieht es leicht, dass wir offen werden fü¨r solche "Offenbarungen".
Ich weiss, was ich mit Jesus erlebt habe und welche Kraft er in meinem Leben freigesetzt hat.

Mit lieben Grüssen,
Sandra
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon Eirene » Fr 12. Feb 2010, 11:53

Jesus4You hat geschrieben:Hier ein interessantes Video.
Was haltet Ihr davon?

http://www.youtube.com/watch?v=5DnnGrlAssE


Danke Dir Jesus4You für den Hinweis "Wer war Jesus?", den Du am 11.2.10 als Thema erstellt hast.
Spontan entschliesse ich mich, unter dem Thema: Jesus lebt und wirkt allezeit" zu antworten - denn eine von vielen Antworten darauf ist vielleicht auch HIER zu finden, für die Menschen, die das Wissen um Jesus Leben und Wirken in sich bewusst aufnehmen.
Alles Liebe für Dich Eirene
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon Schoham » Fr 12. Feb 2010, 11:58

Jesus Christus ist der Mensch gewordene:

Ich bin
.

Gott der war und ist und kommt.

Jesus4You hat geschrieben:Zu welchen Schafen gehört Ihr?

Ich gehöre Jesus Christus und Er hat eine Herde die Ihm folgt.
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon Wolfi » Fr 12. Feb 2010, 12:00

Liebe Sandra73

Was mich echt erstaunt ist die Tatsache, dass Du so vorbehaltslos glaubst, dass wenn jemand in einem YouTube Video "Fakten" sagt, dass es auch echte Fakten sind...?
Und wenn morgen jemand kommt und wieder irgend etwas anderes als "Fakt" proklamiert und es Dir logisch erscheint, Du dann wieder auf diesen Zug aufspringst?
Wie war das neulich, als Du so klar hier postuliert hast, was Gott Dir zur Antwort gegeben hat? Was oder wer war das denn?
Ich frage mich, wie das dann wohl auch auf Deine Frau und Deine Tochter wirkt, wenn Du alle Nase lang irgend etwas Anderes als die wahre Wahrheit als Fakt vertrittst....?

jesus4you scheint damit eine gewisse Leichtgläubigkeit an den Tag zu legen. Gleichzeitig weist es jedoch auch auf eine Lernbereitschaft hin, wie sie etwas sehr Schönes ist, finde ich. Lernbereitschaft ist die beste Voraussetzung dafür, dass sich jemand danach auch als lernfähig erweist. ;-)

Ich gehe mit Dir einig, dass die Kirche in vielem eine Dogmatik aufgebnaut hat, um ihre Macht auszuüben und Kontrolle über die Menschen. Auch wenn die meisten Christen es vielleicht nicht wahrhaben wollen.

Tja, solange noch so viele Christen sich nicht klar von derartigen Machenschaften zu distanzieren wagen, müssen sie sich nicht wundern, wenn sie als Mittäter bezeichnet werden.

Und dass dieser göttliche Urfunke im Mensachen vorhanden ist, da zweifle ich auch nicht daran, denn irgendwas muss ja den Ruf Gottes reflkektieren können bezw. beantworten, an etwas muss er ja anklingen, und wir sind auch nach dem Sündenfall noch Gottes Ebenbild, nirgends wird das widerrufen.

Gottes Ebenbild?- Heisst es nicht "Du sollst kein Bildnis machen..."? ;-)

Und wir müssen wieder das in uns entdecken, und wieder werden, was wir in Wirklichkeit sind und schon immer waren.

Was sollte denn das bitteschön sein?- Sind wir nicht eher das Produkt unserer bisherigen persönlichen Entwicklung, die bei unserer Geburt begann und mit unserem dereinstigen Tod zu einem Ende findet?

Nur:

Welchen Sinn macht es, deswegen den Kreuzestod und die Auferstehung für uns Menschen zu leugnen?

Welchen Sinn macht es denn, an den Kreuzestod und die Auferstehung zu glauben?- Leugnen finde ich bezogen auf Glaubensdinge ein höchst fragwürdiges Wort.

Sind die Aussagen im Videolink wirklich stimmig, so wie Du überzeugt zu sein scheinst?

Wissen wir's?- Wollen wir daran glauben, dass es wahr ist?-

Denn was für einen Sinn würde ein Jesus, der wirklich gelebt hat und so etwas gelehrt hat, denn machen, wenn zuvor schon alles einmal da war?

Steter Tropfen höhlt den Stein vielleicht? Das Frauenstimmrecht brauchte z.B. auch mehrere Anläufe. ;-)

Und was ist denn die Quintessenz dieser vorgängigen Kulte, haben sie die Menschen verändert?

Das Zusammenleben wurde dadurch schon massgeblich beeinflusst ...

Gibt es Zeugnisse von Menschen, die damals gelebt haben und die als Märtyrer starben für Dyonisos oder Mitras?

Märtyrer, oder solche, die's gerne geworden wären, gab's schon zu allen Zeiten bis in's heute hinein. Ich weiss nicht, ob sie dir in der Schule auch noch, wie uns damals, von Winkelried erzählten?- ;-)

Wo ganze Menschengruppen verändert wurden und durch ihre Liebe zu den Menschen aufgefallen sind, so wie die ersten Christen?

War dem tatsächlich so?- Nun, auch die Schweizer fielen dereinst mal als gastfreundliches Touristenland auf. Was ist davon noch geblieben?- ;-)

Gibt es Belege dafür, dass zu der Zeit der Kreuzigung diese Sonnenfinsternis, die länger als eine gewöhnliche Sonnenfinsternis angedauert hat, stattgefunden hat, die damals als Beweis angesehen wurde dass Jesus wirklich der Sohn Gottes war und ist?
Dies ist nämlich wissenschaftlich belegt, dass es damals eine ungewöhnlich lange "Sonnenfinsternis" gegeben hat, die man nicht erklären kann.
Das ist nur eines von einigen Beispielen.

Für den von dir angesprochenen wissenschaftlichen Beleg hätte ich doch gerne noch eine genauere Quellenangabe. Ich nehme nämlich nicht an, dass damals schon mit Schweizer Präzisionsuhren die Zeit gemessen werden konnte. Jedoch sind wir heute in der Lage, zurückberechnen zu können, wann wo eine Sonnenfinsternis stattgefunden haben muss. Auch über die Dauer einer Sonnenfinsternis kann man heute präzisere Berechnungen erstelleln, als diese uns von damaligen Zeitgenossen hätte geliefert werden können.

Interessant ist es natürlich allemal, dass die Idee der Stellvertretenden Kreuzigung und des Abendmahls bereits in früheren Kulten praktiziert udn erzählt wurden. Welchen Sinn dies ergibt und wieso das so war, darüber nachzudenken lohnt sich bestimmt, und ich bin auch sicher, dass ich da zu einem stimmigen Schluss kommen werde.
Neu ist mir dies allerdings auch nicht, da ich mich schon vor drei Jahren damit auseinander gesetzt habe. Und es hat mich nicht umgekrempelt wie ein Blatt im Wind.

Vielleicht war einfach die Zeit noch nicht reif dafür? :baby:

Da die heutige Christenheit geschwächt ist durch allerlei und wir nicht mehr diese Kraft und dieses Licht verbreuiten zu dem wir berufen sind, geschieht es leicht, dass wir offen werden für solche "Offenbarungen".

Warum sollte es verboten sein, sich neuen "Offenbarungen" zu öffnen?- Wenn nun mal das heutige Wissen neue "Offenbarungen" unumstösslich abverlangt?- ;-)

Ich weiss, was ich mit Jesus erlebt habe und welche Kraft er in meinem Leben freigesetzt hat.

Ja, der religiöse Glaube beinhaltet eine starke Kraft, das steht für mich ausser Frage. Man sollte sich dadurch jedoch den Blick nicht verschleiern lassen.
lg, wolfi
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon Sandra73- » Fr 12. Feb 2010, 12:09

Yeah, Wolfi und ich wieder mal in Reibung, cool :mrgreen:
Ich antworte Dir noch ausführlich. Bis bald und liebe Grüsse :))
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon Holy » Fr 12. Feb 2010, 14:58

Jesus4You hat geschrieben:Zu welchen Schafen gehört Ihr?
Zu den Schafen die denken und sich auf den Weg machen oder zu den Schafen, die zu eingeschüchtert sind und lieber in ihrer Gefangenschaft bleiben, innerhalb der falschen Glaubenslehre des Christentums?

Ich gehöre zu den Schafen, die denken und deswegen innerhalb der Glaubenslehre der BIBEL, oder noch besser gesagt, in dem JESUS, den die BIBEL bezeugt, die Freiheit gefunden haben.
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon alegna » Fr 12. Feb 2010, 15:04

Jesus4You hat geschrieben:Zu welchen Schafen gehört Ihr?
Zu den Schafen die denken und sich auf den Weg machen oder zu den Schafen, die zu eingeschüchtert sind und lieber in ihrer Gefangenschaft bleiben,

Zu den Schafen die sich vertrauensvoll an ihren Hirten Jesus wenden der ihnen den guten Weg und das gute nährende Futter zeigt, weil er die Seinen liebt :]
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon Jesus4You » Fr 12. Feb 2010, 15:19

Ihr bezeichnet MICH als leichtgläubig?
Es sind Schriftstücke gefunden wurden aus der Zeit Jesu, die einen komplett anderen Jesus beschreiben.
Nennt Ihr das Leichtgläubig?
Das Video ist nicht einfach ein YouTube Video sondern eine Reportage wo Wissenschaftler die neuesten Erkenntnisse erörtern.

Leichtgläubig würde ich Euch bezeichnen, die fern von jeglicher Vernunft an das festhalten, was in der Bibel steht und alles wegschieben, was das Gegenteil besagt, auch wenn es stichhaltige Beweise sind.
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon Oli4 » Fr 12. Feb 2010, 15:53

Jesus4You hat geschrieben:Es sind Schriftstücke gefunden wurden aus der Zeit Jesu, die einen komplett anderen Jesus beschreiben.
Nennt Ihr das Leichtgläubig?
Das Video ist nicht einfach ein YouTube Video sondern eine Reportage wo Wissenschaftler die neuesten Erkenntnisse erörtern.

Leichtgläubig würde ich Euch bezeichnen, die fern von jeglicher Vernunft an das festhalten, was in der Bibel steht und alles wegschieben, was das Gegenteil besagt, auch wenn es stichhaltige Beweise sind.

Auf einer privaten HP habe ich heute morgen gelesen, dass es oft das beste sei, sich in gewissen Situationen nicht in Foren aufzuhalten weil es einen "herunterziehen" könne, auch wenn das von niemandem böswillig oder beabsichtig sei.

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Re: Wer ist Jesus?

Beitragvon Schoham » Fr 12. Feb 2010, 18:01

@Jesus4You

Darf ich Dich fragen was sich in Deinem Leben geändert hat oder
verändern wird durch diese Deine neue Erkenntnis?
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon Sandra73- » Fr 12. Feb 2010, 18:12

Lieber Jesus4You,
was heisst "Ihr"? Ich habe Dich nicht leichtgläubig genannt. Falls das rübergekommen ist, sorry.
Ich habe meine Worte auch nicht lediglich direkt auf das Thema selbst bezogen. Sondern ich habe darauf hingewiesen, dass Du eher einen sprunghaften Eindruck hinterlässt, dnd da es noch nicht so lange her ist seit Deinem vorgängigen Thread, wo Du etwas Anderes vertrittst, das Du als Antwort Gottes gehört habest.
Wenn Du immer einmal wieder etwas als "ich habs gefunden!" postulierst als Antwort Gottes, bis dann wieder etwas Neues in dein Leben kommt, das Dich einnimmt und Du mit derselben Leidenschaft vertrittst, hinterlässt das bei mir schon eher einen sprunghaften Eindruck.

Hast Du Dich länger mit den Personen und den Erkenntnissen im Video beschäftigt?
Hast Du ihre Informationen selbst nachgeprüft?
Es geht mir nicht mal in erster Linie darum, an etwas "veraltetem" festzuhalten und dadurch als in deinen Augen halt nicht lernfähig, dafür als sture und blinde Christin zu gelten, sondern es geht mir darum:
Dass Du anscheinend etwas als gesicherte neu enthüllte Wahrheit vertrittst, ohne dass Du ganz persönlich nachprüfen kannst, sondern ebenso etwas, was Dir stimmig scheint und was irgendwelche Menschen, und seien es noch so angesehene Köpfe, postulieren und als reine wissenschaftliche Erkenntnis vermitteln.

Der Gedanke mag interessant sein, und auch bedenkenswert.
Meiner Anbsucht nach benötigt es hier aber mehr als ein YouTube Video, das den Anspruch von Wissenschaftlichkeit und Wahrheit erhebt.
Dies kann eine Diskussionsgrundlage sein, aber kein derart durchschlagender Beweis, dass ich mich auf der Ebene "Warum sträubst Du Dich gegen die Fakten" bewegen kann.

Liebe Grüsse,
Sandra
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"Defrommiert!" 30.10.2011
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon Wolfi » Fr 12. Feb 2010, 18:42

Hallo "Jesus4You"
Ihr bezeichnet MICH als leichtgläubig?

Ich war das. Ich hab's aus dem, was Sandra geschrieben hatte, abgeleitet und vielleicht noch mit ein paar Projektionen aus eigenen Erinnerungen dann auf dich bezogen. Also bitte nicht allzu viel Empörung deswegen (sonst müsste ich gar annehmen, dass vielleicht doch etwas daran sein könnte ;) ).

Ich hatte früher mal so Phasen im Leben, wo ich so nahe, wie nur irgendwie möglich mit Gott verbunden sein wollte. Mal war dies der christliche Gott, dann war's wieder eine andere tiefe Glaubensgemeinschaft. All dies gepaart noch mit ein paar irdischen Unannehmlichkeiten (gescheiterte Beziehung, finanzieller Engpass, keine Tagesstrukturen, religiöse und esoterische Neugierde und viel zuviel Zeit und Energie und eventuell auch noch irgendwelche Drogen) liessen mich damals dann irgendwann psychisch völlig abdriften. In der Klappse sind mir übrigens diverse abgedriftete Christen über'n Weg gelaufen. Einer, der sich für Jesus hielt, war auch mit auf der Gruppe. :-) Ich habe mich noch recht gut mit ihm verstanden damals ... :-)

Wer war Jesus?- Jesus war ein Revolutionär. Im Gegensatz zu anderen Revoluzzern, geriet er nicht in Vergessenheit; im Gegenteil. Man machte einen Mythos aus ihm. Herausfinden zu wollen, wie alles nun wirklich damals war für ihn, das können wir schlicht vergessen. Wir können bloss gewisse Puzzle-Teile zusammenfügen und dadurch ein ungefähres Bild davon kriegen, wann, wie und wo dieser Jesus irgendwann sein Leben verbrachte. Welchen Überlieferungen wir nun aus was für Überlegungen heraus Glauben schenken wollen, das muss nun mal ein jeder für sich entscheiden. Unbestritten bleibt, dass viel Gutes in dem Stoff steckt, der über ihn weiter gereicht wird; egal, ob es nun tatsächlich auch so war oder nicht.
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon Reginald 32 » Fr 12. Feb 2010, 18:42

Jesus4you schreibt:
hr bezeichnet MICH als leichtgläubig?
Es sind Schriftstücke gefunden wurden aus der Zeit Jesu, die einen komplett anderen Jesus beschreiben.
Nennt Ihr das Leichtgläubig?
Das Video ist nicht einfach ein YouTube Video sondern eine Reportage wo Wissenschaftler die neuesten Erkenntnisse erörtern.

Leichtgläubig würde ich Euch bezeichnen, die fern von jeglicher Vernunft an das festhalten, was in der Bibel steht und alles wegschieben, was das Gegenteil besagt, auch wenn es stichhaltige Beweise sind.


Hallo J4y, Ich habe mir das Video Teil 1 angesehen und dabei alte Erinnerungen aufgefrischt. Qumran und der Schrein des Buches mit der Jesajarolle und den vielen Fragmenten anderer alttestamentlicher Schriften ist hochinteressant. Ich habe auch alle verfügbare Literatur über die Schriftrollen gelesen und dabei festgestellt, dass auch Wissenschaftler nur Menschen sind. Sie legen nämlich die Schriftrollen nach ihren persönlichen Glaubensvorstellungen aus.

Du darfst Dir nicht vorstellen, dass die Fragmente oder auch die Rollen vollständige Buchseiten darstellen. Bei den Rollen fehlen Teile oder sehr oft die Randbereiche, die dann mit Hilfe anderer Funde oder auch Textstellen aus heutigen Bibeln ersetzt werden müssen.

Bei den Fragmenten handelt es sich meistens nur um kleine Fetzen mit einzelnen Wörtern oder Buchstaben oder Resten von Buchstaben.. Da sind "Ergänzungsversuchen" Tür und Tor geöffnet, je nach Glaubensvorstellungen des Gelehrten. Und zwei Gelehrte haben da manchmal schon drei Meinungen.

Das Video selbst spiegelt die "Höhere Bibelkritik" wieder. Dies ist ein Versuch, mit allgemeinen wissenschaftlichen Methoden einen antiken Text zu bearbeiten. Das bedeutet aber, dass man an die Bibel genauso herangeht, wie an die Schriften eines Cicero oder Julius Cäsar oder wen auch immer. Und wenn Du nun mal wissenschaftliche Berichte über antike Quellen liest, wie Homer z.B., dann wirst Du genau wie bei der Bibel bei zwei Wissenschaftlern drei Meinungen finden. Das kam ja in den letzten fünf Jahren besonders bei Troja heraus. Dokumentiert wurde dies auf der Troja-Ausstellung in Braunschweig in der Burg Heinrichs des Löwen.

Ich selber sage mir auf Grund meiner Erfahrungen und Erlebnisse mit der Bibel und dem darin beschriebenen Gott, dass man an die Bibel nicht so heran gehen kann, wie an jedes andere alte profane Buch. Wissenschaftlich wird nämlich bestritten, dass ein Mensch z.B. 1000 Jahre die Zukunft voraussagen kann. Das stimmt ja auch. Keiner kann genau sagen, was morgen sein wird. Aber Gott kann das natürlich. Und der Wissenschaftler hat jetzt ein Dilemma. Anerkennt er diesen Fakt, muss er an die Bibel andere Maßstäbe anlegen als an Homer.. Das will er aber nicht. Er meint, er müsse alle Bücher über einen Kamm scheren. Und schon sind falsche Ergebnisse vorprogrammiert.

Kurzum: die "höhere Bibelkritik" liefert zwar wissenschaftliche, aber dennoch falsche Ergebnisse. Einiges aus ihrer Forschung ist verwertbar, das meiste jedoch nicht. Es sei denn, Du entschließt Dich, lieber der Wissenschaft denn Gott zu glauben.

Und nun ein Wort zu den im Video vorgetragenen Parallelen.
Es wurde Alexander der Große als ein Sohn Gottes erwähnt und seine Mutter als eine, die in Mysterien eingeweiht war.
Was weißt Du selbst über Alexander und seine Familie? Wie wirkten sich die Mysterien und die Gottessohnschaft aus?

Ich will es Dir erklären. Olympia, A. Mutter, war eine Albanerin, Tochter des dortigen Königs. Philpp II. von Mazedonien hatte sie als eine unter seinen mehreren Frauen geheiratet, um ihren Vater als Verbündeten zu gewinnen, denn in Mazedonien hatte jedes Tal seinen eigenen Herrscher, und Philipp, ein wüster Raufbold, lebte in ständigem Krieg.

Olympia hatte nur diesen einen Sohn. Philipp schickte ihn zu den Bauern aufs Land, wo sich A. mehr schlecht als recht selbst durchschlagen musste. Er arbeitete als Bauer und Hirte und wurde genau so wüst wie sein Vater. Doch Olympia wollte aus A. unbedingt den Thronfolger machen. Genau das wollten aber Philipps Berater verhindern, die in A. nur einen Halb-Albaner, aber keinen Mazedonier sahen. Also überredete sie Philipp, A. ein Jahr lang von einem Philosophen in griechischer Weisheit ausbilden zu lassen. Als aber Philipp bald darnach auf Drängen seiner mazedonischen Edlen eine mazedonische Prinzessin heiratete, um mit ihr einen mazedonischen Nachfolger zu zeugen, wurde Olympia rasend eifersüchtig. Sie bestach einen Leibwächter, der von Philioo beleidigt worden war, und der brachte kurz darauf seinen König um. Auch die mazedonische Prinzessin verschwand, und Alexander, obwohl halb Albaner, wurde nach einigem Zögern zum König von Mazedonien ausgerufen.

Mit seinem krieggewohnten kleinen Heer zog er nun als 20-jähriger gegen die Perser zu Felde. Motiv: Rache für die Perserkriege. Von seinem Vater hatte er einen überaus tüchtigen General und Strategen übernommen. Der leitete ihn auf seinen Feldzügen. Hinzu kam sein Ruhm aus seiner ersten Schlacht am Granicus und das geschickt aufgebaute Image als Sohn der Götter. Dies trieb ihm die Menschen in Scharen zu. Als er aber mit 120 000 Kriegern nach Indien zog, waren in seiner Armee kaum noch Mazedonier. Entweder waren die gefallen oder wieder nach Hause gegangen zu Frau und Kindern. Beute hatten sie ja genug gemacht. Nach seinem verlustreichen Indienfeldzug ( er brachte nur ein paar Tausend Leute zurück) begann er, sein Reich zu ordnen und sich wie ein orientalischer Fürst auf zu führen. Saufgelage waren an der Tagesordnung. Bei einem solchen Saufgelage ließ er seinen besten Freund und Lebensretter umbringen, weil der ihn nicht als Gott anbeten wollte. Und bei einem der nächsten Saufgelage soff er sich zu Tode. Er wurde nur 33 Jahre alt, war aber ein "Sohn Gottes".

Als Gott mit der Schöpfung begann, erschuf er als ersates den Luzifer, den obersten und schönsten und wohl auch klügsten aller Engel. Dem stieg aber später seine Schönheit und Klugheit zu Kopf. Er wurde total übermütig und wollte Gottes Stelle einnehmen. Das war sein persönlicher Fall. Er wurde zum Satan.

Als Gott den Menschen auf dieser Erde nach und nach Patriarchen und Propheten sandte und diese begannen, auf zu schreiben, was Gott ihnen gesagt hatte, hat Satan aus diesen Schriften sehr schnell gelernt, Gottes Pläne zu erahnen. Und er hat immer und immer wieder Menschen gefunden, mit denen er das tun konnte, was Gott für später in seinem Erlösungsvorhaben plante. Auf diese Weise kamen all die Dinge zu Stande, die im Video aufgeführt werden: Gottessöhne, heilige Mahle, Waschungen und, und, und.
Als dann Jesus kam. waren all die Dinge, die von und über ihn gesagt wurden, auch schon anderswo vorhanden. Und jetzt kam es darauf an: Würden die Menschen sagen: Haben wir doch alles schon gehabt! oder würden einige Menschen sagen: Ja, wir glauben an Dich und nicht an Alexander oder sonst wen.

Siehst Du, Gott kommt es auf den Glauben, auf das unbedingte Vertrauen an und nicht auf das "wissenschaftliche" Wissen. Das Vertrauen auf Gott rettet Dich, nicht das Vertrauen in sich ständig ändernde wissenschaftliche Meinungen.

Wenn es die Umwelt niucht so verschmutzen würde, würde ich das Video einfach in meinen Ofen werfen. So muss man es aber als Sondermüll entsorgen.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon sternenkind56 » Sa 13. Feb 2010, 01:18

@Reginald:

Das Video habe ich nicht gesehen und sage daher jetzt nichts zu diesem Video.

ich verstehe es jedoch m.E. nicht wieso ich an die Bibel nicht auch mit gleichen Kriterien herangehen darf wie an andere überlieferte Schriften.

Die Bibel ist ein Buch und wie jedes andere Buch ist auch sie in einigen Sachen fehlerhaft.

Allerdings sehe ich wie sonst vernünftige Leute bei der Bibel auf einmal jegliches kritisches Denken ausschalten.

Das wird dann oft mit dem heiligen Geist begründet wieso ich bei der Bibel getrost jegliches kritischen Denkvermögen ausschalten dürfe.

Sie tun oft so als wäre die Bibel wörtlich von Gott diktiert worden und halten sich oft an jedem Buchstaben fest, und das auch noch nicht einmal im Originaltext sondern etwa in einer deutschen Übersetzung.

Das Wort Gottes ist in der Bibel nur INDIREKT enthalten.

Die Bibel ist ein Zusammentrag von mündlichen Überlieferung über Leute welche Erfahrungen mit Gott gemacht haben.

Bis das ganze einmal aufgeschrieben wurde vergingen oft Jahre.

in einer mündlichen Überlieferung kann ich nicht erwarten etwa wortwörtliche Rede von Jesus oder anderen Personen vorzufinden.

ich verstehe es nicht wie sich manche Leute an jedem Buchstaben festhalten und jegliches kritisches Denken einfach ausschalten.

Da hilft auch ein heiliger Geist nichts.

Der heilige Geist war der Geistführer von Jesus.

Jesus hatte besondere Fähigkeiten welche es ihm ermöglichten seinen Geistführer wahrzunehmen.

Ohne solche Fähigkeiten mag ich überhaupt nicht in er Lage sein einen Geistführer wie den heiligen Geist wahrzunehmen.
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon Jesus4You » Sa 13. Feb 2010, 10:10

So sehe ich das auch, Sternenkind. :umarm:
Ich glaube an die Existenz des Göttlichen aber ich glaube nicht das eine bestimmte Religion die göttlichen Rechte gepachtet hat. In jeder Religion findet man ein Stück der großen Wahrheit.
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon Eirene » Sa 13. Feb 2010, 10:47

Reginald 32 hat geschrieben:
Jesus4you schreibt:

Siehst Du, Gott kommt es auf den Glauben, auf das unbedingte Vertrauen an und nicht auf das "wissenschaftliche" Wissen. Das Vertrauen auf Gott rettet Dich, nicht das Vertrauen in sich ständig ändernde wissenschaftliche Meinungen.

Wenn es die Umwelt niucht so verschmutzen würde, würde ich das Video einfach in meinen Ofen werfen. So muss man es aber als Sondermüll entsorgen.

Liebe Grüße von Reginald.



Ja, so sehe ich das auch, Reginald, die Videos und alle Schriften und alle weisen Bücher in den Ofen - entsorgen - frei werden in Gedanken, Worten und Werken. Und dann neu beginnen in Gedanken, Worten und Werken, die nun nach dem Entrümpeln wieder rein und frei sind - zu hören, zu sehen, einfach wahrzunehmen. Ja, aus der Taubheit und Blindheit erwacht, sind wir reinen Herzens und hören und sehen das, was ist - denn Gottes Vertrauen erarbeitet jeder aus sich heraus, INNERE Wissenschaft ist die Kunst, die Wahrheit und das Leben zu erfahren, und nach der Erfahrung das einzig wahre zu erkennen, und nach der Erkennung das einzige wahre zu glauben und nach dem Glauben, zu wissen, das sämtliches Wissen aus GOTT entsteht - dann erinnert es uns, EINS mit Gott zusammen ein wunderbares Leben zu haben, denn die tiefste innerste Dankbarkeit wird uns so überwältigen, dass wir einfach ALLES LIEBEN was wir aus Gott heraus schöpfen dürfen. Erinnern wir uns an Jesus Aussage: ALLE seid IHR Kinder Gottes! Wir sind ein Leib/Körper/Tempel (wie es ihr auch umschreiben möget) es ändert nichts an der Tatsache, dass ALLES WISSEN in Gott ist resp. aus Gott kommt.
Glauben an das Wirken Jesus und vielen anderen wunderbaren Menschen von damals wie heute ist gut, wissen jedoch ist besser.

Gott ist lebendig, denn ALLE wissen, dass diese Schöpfung LEBEN ist, indem auch wir kleine Menschenseelen darin hausen und uns gegenseitig lehrmeistern, statt einfach Gottes Werke zu tun, indem wir einander annehmen so wie wir sind, einander lieben so wie wir sind - nicht zuletzt deshalb, weil GOTT in jedem, wirklich in jedem von uns Menschen zugegen ist.
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon onThePath » Sa 13. Feb 2010, 11:07

Von Sternenkind
Der heilige Geist war der Geistführer von Jesus.
Jesus hatte besondere Fähigkeiten welche es ihm ermöglichten seinen Geistführer wahrzunehmen.


Dazu passend: sternenkind

Wir Christen haben absolut nichts mit sogenannten Geistführern zu tun.

Alledie auf unser Hirn einwirken , Gedanken und Gefühle induzieren können:

Gott und seine gehorsamen Engel
Satan und seine "Satansengel"

Geistführer zähle ich zu den unteren.
Ob das die Spiritisten, Spiritualisten und New-Age-Schwärmer wohl verstehen ?

lg, oTp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon Sandra73- » Sa 13. Feb 2010, 12:20

Wenn wir schon mit Links aus dem Netz operieren in dieser Diskussion:

Hier einige Informationen zum Mithraskult und zu den sogenannten Parallelen zwischen Christentum und dem Mithraskult.
Es lässt sich den Schluss ziehen, das der im römischen Reich verbreitete Mithraskult zwar aus dem Persischen übernommen wurde, jedoch durch Überlieferungen andere Elemente enthielt und im römischen Reich aber erst nach Jesus Christus und den Schriften der Evangelien nachgewiesen worden sind in der derart "parallelen" Form und daher eher Elemente des Christentums übernommen hat als umgekehrt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Mithraismu ... hristentum
"Werfet Euer Vertrauen nicht weg, welches eine grosse Belohnung hat."
Hebräer 10,35 ( cori, 5. Oktober 09 )

"Defrommiert!" 30.10.2011
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon alegna » Sa 13. Feb 2010, 12:40

sternenkind56 hat geschrieben:ich verstehe es jedoch m.E. nicht wieso ich an die Bibel nicht auch mit gleichen Kriterien herangehen darf wie an andere überlieferte Schriften.

Niemand sagt Du darfst nicht kritisch sein, kritisch sein, heisst auf der Suche sein.
Die Bibel ist ein Buch und wie jedes andere Buch ist auch sie in einigen Sachen fehlerhaft.

Die Bibel ist nicht irgendein Buch wie jedes andere auch, mal überlegt weshalb gerade die Bibel das meistumstrittene Buch ist, abgesehen davon, dass die Bibel eigentlich eine ganze Bibliothek beinhaltet:
39 Schriften des AT
27 Schriften des NT
dazu 11 sogenannte Spätschriften des AT
Allerdings sehe ich wie sonst vernünftige Leute bei der Bibel auf einmal jegliches kritisches Denken ausschalten.

Ich sags mal so, solange jemand auf der Suche ist, ist er kritisch dem Inhalt der Bibel gegenüber, eigentlich ist er aber Gott gegenüber kritisch, da ja die Bibel Gottes Offenbarungen enthält. Hat der Suchende dann endlich kapiert, dass es um ihn geht und was Gott für ihn getan hat, kann er die Bibel so annehmen wie sie ist und muss nicht mehr kritisch sein.
Das wird dann oft mit dem heiligen Geist begründet wieso ich bei der Bibel getrost jegliches kritischen Denkvermögen ausschalten dürfe.

Ohne der Hilfe des Heiligen Geistes ist es extrem schwierig die Bibel zu erfassen, Teile davon wohl schon, aber nur in der Kraft des Heiligen Geistes erkennen wir die Gesamtheit der Bibel, des Wortes Gottes an uns.
Sie tun oft so als wäre die Bibel wörtlich von Gott diktiert worden und halten sich oft an jedem Buchstaben fest, und das auch noch nicht einmal im Originaltext sondern etwa in einer deutschen Übersetzung.

Es kann sehr hilfreich sein in anderen Übersetzungen zu stöbern, möglichst nahe am Grundtext, doch eigentlich reicht eine gute deutsche Übersetzung für den Hausgebrauch.
Das Wort Gottes ist in der Bibel nur INDIREKT enthalten.

Wenn Du ansprichst, dass sie von Menschen geschrieben wurde und nicht von Gott selbst, kann ich Dir zustimmen, doch wenn Du die Offenbarung des Johannes mal liest wirst Du erkennen, dass das nicht aus ihm selbst gekommen sein kann, sondern dass Gott selbst dies durch ihn gewirkt hat. Will sagen, nur durch Gott konnte Johannes dies sehen und aufschreiben.
Die Bibel ist ein Zusammentrag von mündlichen Überlieferung über Leute welche Erfahrungen mit Gott gemacht haben.

Mehr als das sternenkind, es waren ganz besondere Menschen die hervorgehoben wurden uns zum Zeugnis. Dann waren da auch jene die Jesus den Sohn Gottes direkt erlebt hatten, nicht vergessen.
in einer mündlichen Überlieferung kann ich nicht erwarten etwa wortwörtliche Rede von Jesus oder anderen Personen vorzufinden.

Ich denke wenn der Heilige Geist da wirkt, darf ich das schon erwarten.
ich verstehe es nicht wie sich manche Leute an jedem Buchstaben festhalten und jegliches kritisches Denken einfach ausschalten.

Niemand schaltet es einfach aus.
Da hilft auch ein heiliger Geist nichts.

Ohh, doch, ganz bestimmt hilft da der Heilige Geist ;)
Der heilige Geist war der Geistführer von Jesus.

:?: :?: :?:
Jesus hatte besondere Fähigkeiten welche es ihm ermöglichten seinen Geistführer wahrzunehmen.

:?: :?: :?:
Ohne solche Fähigkeiten mag ich überhaupt nicht in er Lage sein einen Geistführer wie den heiligen Geist wahrzunehmen.

Der Heilige Geist ist auch kein Geistführer sternenkind :idea:
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon schupfermaus » Sa 13. Feb 2010, 17:14

hallo jesus4you
Jesus4You hat geschrieben:Ihr bezeichnet MICH als leichtgläubig?
Es sind Schriftstücke gefunden wurden aus der Zeit Jesu, die einen komplett anderen Jesus beschreiben.
Nennt Ihr das Leichtgläubig?
Das Video ist nicht einfach ein YouTube Video sondern eine Reportage wo Wissenschaftler die neuesten Erkenntnisse erörtern.

Leichtgläubig würde ich Euch bezeichnen, die fern von jeglicher Vernunft an das festhalten, was in der Bibel steht und alles wegschieben, was das Gegenteil besagt, auch wenn es stichhaltige Beweise sind.

diese schriften die du erwähnst kann man zusammen gefasst in einem buch lesen.

Die gnostischen Schriften aus Nag Hammadi
Bibel der Häretiker


editiert

kommisch,etwa ein jahr lang hatte man keinen zugang mehr im net zu diesen schriften........... ;)
wahrscheinlich um etwas zuverbergen zu wollen.

nun kann hier ein jeder sich ein bild von jenen schriften machen.
ich hatte das vergnügen schon vor einem jahr und einige der schriften habe ich zuhause als buch.

ok,sie sind mehr gnostisch,aber ich hoffe das christen mit jenen schriften offen umgehen können.... ;)

liebe grüße,maus
deine einstellung gefällt mir... :umarm:
Zuletzt geändert von Thelonious am Sa 13. Feb 2010, 17:32, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Verlinkung gelöscht, da nicht netikettenkonform
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon schupfermaus » Sa 13. Feb 2010, 17:52

jemannd schrieb..


Ohne der Hilfe des Heiligen Geistes ist es extrem schwierig die Bibel zu erfassen, Teile davon wohl schon, aber nur in der Kraft des Heiligen Geistes erkennen wir die Gesamtheit der Bibel, des Wortes Gottes an uns.


Ohh, doch, ganz bestimmt hilft da der Heilige Geist ;)
[/quote]

ja....viele haben den hl.geist auch der papst.
echt es ist schon zum haare ausreisen wenn man immer hört ich habe den hl.in mir.
wenn du den hl.geist in dir hättest so müsstest du nicht in der bibel lesen.

26der Beistand aber, der heilige Geist, welchen mein Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.


hab dich lieb... :umarm:
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon alegna » Sa 13. Feb 2010, 17:59

schupfermaus hat geschrieben:wenn du den hl.geist in dir hättest so müsstest du nicht in der bibel lesen.

26der Beistand aber, der heilige Geist, welchen mein Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.


2Tim 3,16 Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit,

Und dies mit der Hilfe des Heiligen Geistes :lesen:
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon onThePath » Sa 13. Feb 2010, 18:28

Jesus4You hat geschrieben:Es wurden Schriftrollen von den Jüngern gefunden, die Jesus direkt kannten.
Sie nannten ihn nicht den Sohn Gottes, sondern einen heiligen Menschen, der zum göttlichen führt. Jesus lehrte, dass das Göttliche überall zu finden ist und ganz besonders in uns selber. Selbsterkenntnis ist das Schlüsselwort, das war seine Lehre. So haben es die die gefundenen Schriftrollen offenbart, laut dem Bericht.

Ich finde es faszinierend und es wundert mich nicht mehr, warum die Kirche die Gnostiker und alles was darauf hinweisen könnte, vernichtet hatte. Denn Jesus tatsächliche Lehre lautete halt ganz anders. Gott ist überall und Gott ist in jedem von uns. Wir müssen es nur erkennen, uns selber erkennen.

Gottes Sohn scheint ein Titel gewesen zu sein für Menschen, die das Göttliche in sich erkannt haben, also erleuchtet waren. Somit ist derjenige, der das göttliche in sich gefunden hat, Gottes Sohn bzw. 'Gottes Tochter. Und demnach sind wir es alle, sobald wir es erkannt haben.

Jesus wurde erst viel später zu "Gottes Sohn" erhoben, von der Kirche.



Das ist von Dir ein angenommenes Dogma dem jede Beweiskraft fehlt. Ein "indisches" Christentum, das aber nicht mehr christlich genug ist.
Was die Evangelien und die Briefe aussagen, interessiert Euch wegen Eures Rastern erst gar nicht.
Mit ein wenig Bibelkenntnis merkt man schnell, dass Du wichtige Zusammenhänge einfach entfernt hast. Die Bibel weist vielfach darauf hin, wer Jesus Christus ist. Wer das mißachtet, den würde ich nicht mehr Christ nennen.

Nimm doch Maria, die kannst Du als Ersatz nehmen. Zählt nicht als "Sohn oder Tochter Gottes" und gilt als rein und heilig.
Aber Du klingst mir auch dazu noch nicht mal als gläubig katholisch genug.
lg, oTp
Zuletzt geändert von onThePath am Sa 13. Feb 2010, 20:35, insgesamt 2-mal geändert.
Veränderung ist das einzig Bleibende.

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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon Lambert » Sa 13. Feb 2010, 19:21

schupfermaus hat geschrieben:
jemannd schrieb..


Ohne der Hilfe des Heiligen Geistes ist es extrem schwierig die Bibel zu erfassen, Teile davon wohl schon, aber nur in der Kraft des Heiligen Geistes erkennen wir die Gesamtheit der Bibel, des Wortes Gottes an uns.


Ohh, doch, ganz bestimmt hilft da der Heilige Geist ;)


ja....viele haben den hl.geist auch der papst.
echt es ist schon zum haare ausreisen wenn man immer hört ich habe den hl.in mir.
wenn du den hl.geist in dir hättest so müsstest du nicht in der bibel lesen.

26der Beistand aber, der heilige Geist, welchen mein Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.


hab dich lieb... :umarm:[/quote]


Ich kann Deine Bedenken durch aus verstehen, nun wer das behaubtet kann ich so auch nicht ohne weiteres in Frage stellen. Nur in eines ist es ja, das ich es in der Frucht ersehen kann. Sicher ist es schon fehler machen alle, aber das Endscheidene für mich, ob das auch was er von sich behaubtet, einzig alleine auf das Wort Gottes gegründet ist,und auch der Lehre der Aposteln endspricht. Denn vieles an Lehren und Verkündigungen dir wir zumal lesen und hören, sind zusätzlichen Lehren, die die Bibel nicht lehrt.

Ich könnte noch einiges dazu schreiben, es ist wirglich so wie du es beschrieben hast, es zu Haare ..... Viele kommen mit den Anspruch, ich habe es durch den Herrn, aber wenn man mit der Bibel als Maßstab aller Geistigen Äusserungen vergleicht, so kommt man oft zu anderen Schlußfolgerungen, das es so nicht stimmmen kann.


Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon schupfermaus » So 14. Feb 2010, 17:47

alegna hat geschrieben:
schupfermaus hat geschrieben:wenn du den hl.geist in dir hättest so müsstest du nicht in der bibel lesen.

26der Beistand aber, der heilige Geist, welchen mein Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.


2Tim 3,16 Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit,

Und dies mit der Hilfe des Heiligen Geistes :lesen:

genau so steht es geschrieben,
ALLE SCHRIFTEN.....

und nicht nur die in der bibel zufinden sind!
und schon gar nicht ist das nt damit gemeint,denn zu dieser zeit gab es das nt noch nicht... :lol:

:respekt: entlich hast du mal was zitiert mit dem ich auch einverstanden bin... :mrgreen:

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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon schupfermaus » So 14. Feb 2010, 17:56

Lambert hat geschrieben:

Ich kann Deine Bedenken durch aus verstehen, nun wer das behaubtet kann ich so auch nicht ohne weiteres in Frage stellen. Nur in eines ist es ja, das ich es in der Frucht ersehen kann. Sicher ist es schon fehler machen alle, aber das Endscheidene für mich, ob das auch was er von sich behaubtet, einzig alleine auf das Wort Gottes gegründet ist,und auch der Lehre der Aposteln endspricht. Denn vieles an Lehren und Verkündigungen dir wir zumal lesen und hören, sind zusätzlichen Lehren, die die Bibel nicht lehrt.

welche lehre meinst du?
die erste war so nehme ich an die röm.kath. und danach die erste abspaltung durch luther!
weitere folgten!

Ich könnte noch einiges dazu schreiben, es ist wirglich so wie du es beschrieben hast, es zu Haare ..... Viele kommen mit den Anspruch, ich habe es durch den Herrn, aber wenn man mit der Bibel als Maßstab aller Geistigen Äusserungen vergleicht, so kommt man oft zu anderen Schlußfolgerungen, das es so nicht stimmmen kann.


so und das ist genau der punkt,jeder der sich christ nennt wird das von seine religion sagen,das nur seine stimmt und die anderen nicht.
aber wer von den vielen hat jetzt wirklich die wahrheit?
ich sags dir,keine! ;)

Herzliche Grüsse,maus :umarm:
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon Wolfi » So 14. Feb 2010, 20:07

Hallo sternenkind56

Der heilige Geist war der Geistführer von Jesus.

Jesus hatte besondere Fähigkeiten welche es ihm ermöglichten seinen Geistführer wahrzunehmen.

Ohne solche Fähigkeiten mag ich überhaupt nicht in er Lage sein einen Geistführer wie den heiligen Geist wahrzunehmen.


Erklär mir doch bitte, was dies denn für Fähigkeiten gewesen sein sollen?- Ach ja, da fällt mir eine ein: Er soll ja die Gabe besessen haben, Wasser in Wein verwandeln zu können. :-P Nein, ernsthaft: Was meinst du, dass Jesus an speziellen Fähigkeiten gehabt hätte?

Und von wegen Wahrnehmung des heiligen Geistes: Warum zweifelst du denn an deiner Fähigkeit, diesen wahrnehmen zu können?- Ob das vielleicht an der Vorstellung liegt, die du dir vom heiligen Geist machst?

Wer war Jesus:
Ein grundehrlicher, geistreicher, sozial integrierter und engagierter Jude, der vor rund 2000 Jahren gelebt hat. Ziemlich sicher war er ein unterhaltsamer engagierter Redner. Er war wohl ein grosser geistiger Sportler seinerzeit. Zu körperlichem Sport fand er wohl weniger einen Draht. Aus dem, was ich von ihm zu wissen glaube, vermute ich, dass er wohl eher ein androgyner Typ Mensch war. Bestimmt hatte er damals keine Gelegenheit, Fett anzusetzen. Trotz wenig körperlicher Arbeit oder sportlicher Betätigung, dürfte er ziemlich fit gewesen zu sein. Dass er sich keine Frau suchte, schreibe ich entweder seiner Weisheit, oder aber seinen persönlichen, etwas eigenartigen Familienverhältnissen zu. ;-)
lg, wolfi


@Sandra73:
Wolltest du nicht noch auf eins meiner vorangeganenen Postings reagieren? :baby:
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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon alegna » So 14. Feb 2010, 20:11

schupfermaus hat geschrieben:und nicht nur die in der bibel zufinden sind!
und schon gar nicht ist das nt damit gemeint,denn zu dieser zeit gab es das nt noch nicht... :lol:

Du weisst aber schon, dass dieser Vers nicht so gemeint ist, gell, da nützt Dein lachender Smilie auch nichts, lies und studiere den Timotheus Brief.
Eigentlich ist es sehr schade, wenn Du Gottes Wort dermassen zerreisst und noch glaubst es sei gut so :roll:
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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