Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

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Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Gnu » Fr 11. Sep 2020, 21:10

Leider fand ich beim Scannen durch die aktiven Threads des letzten Jahres keinen offenen Strang, an den ich mich hätte anhängen wollen. Es gab zwar Beiträge, deren Betreff "Jesus" enthält, aber sie sind entweder gesperrt oder behandeln ein anderes Thema als den selbst „gebastelten” Jesus, auf den ich inhaltlich immer mal wieder stosse.

Mir geht es um die Frage, ob an Jesus Christus gläubige Menschen das ganze alte Testament in die Tonne der Geschichtsliteratur treten dürfen, wie es einige Mitglieder gerne tun. Und wenn nicht, dann interpretieren sie so lange an den Propheten herum, bis es wieder zu ihrem persönlichen Jesusbild passt, das heisst, sie ihre eigene Sekte haben.

Der Streit, wenn man ihn als solchen auffassen will, geht um Fragen der Festzeiten, der Sexualmoral und anderer biblischer Details, in denen sich Katholiken, Protestanten und alle davon abgeleiteten Strömungen (meinetwegen Sekten, im positiven oder neutralen Wortsinn) nicht einig sind, sondern gerne behaupten „So wie wir es lehren und tun ist es richtig, und alle anderen sind falsch”.

Ich selber bin tolerant, aber nicht akzeptant, was bedeuten soll: So lange ihr euren Mist selber führt, stört er mich nicht, aber wehe, ihr wollt mich zwingen, eure Regeln zu übernehmen. Beispiele werden folgen. Fürs erste liegt in der Kürze die Würze.
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Urmilsch » Mi 16. Sep 2020, 10:21

Gnu hat geschrieben:
Mir geht es um die Frage, ob an Jesus Christus gläubige Menschen das ganze alte Testament in die Tonne der Geschichtsliteratur treten dürfen, wie es einige Mitglieder gerne tun. Und wenn nicht, dann interpretieren sie so lange an den Propheten herum, bis es wieder zu ihrem persönlichen Jesusbild passt, das heisst, sie ihre eigene Sekte haben.



Guten Morgen Gnu,

meiner Einer ist der Ansicht, dass in diesem Kontext die Vokabel "Glaube" (in früherer Bedeutung „gutheißen“ aus der Grundbedeutung „sich etwas lieb/vertraut machen“), dem Faktitiv zu lieb[3] zu indogermanisch lub-/lewbʰ- (‚begehren‘, ‚lieb haben‘, ‚für lieb erklären‘, ‚gutheißen‘, ‚loben‘[4]) siehe Wikipedia) eine nicht unerhebliche Rolle spielt, denn wie soll man etwas Gut heißen können, wenn nicht auch das Gegenteilige in den Schriften zu finden wäre?

Nun hat doch der Leser der abrahamitischen religiösen Schriften, hier eben AT, NT und Koran eine Wahl zwischen unterschiedlichen Akteuren ihrem Wesen nach, denn wenn die Akteure eins nicht sind, dann konform ihrer Aussagen.

Ich persönlich bin der Ansicht, dass Jesus das komplette Alte Testament aushebelt, nicht nur weil er der Einzige ist, welcher Aussagen trifft welche ich einem Schöpfer zuordne, sondern weil er in der Schrift objektiv dem angekündigten Propheten des alten Testaments der Thora entspricht, auf welchen gemäß dieser Schrift abschließend zu hören ist, vgl. Dtn 18, 18-19. (Und wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen reden wird, von dem will ich's fordern.)

Das läuft im Übrigen bei unseren heurigen Rechtsnormen analog, sobald Rechtsnorm 1 auf Rechtsnorm 2 als übergeordnetes Mittel verweist, ist die Rechtsnorm 2 eben das Maß aller Dinge. Hierbei ist es auch vollkommen wurschd, ob das Spätere das Jüngere verdrängt oder das Höherrangige das Niederrangige.

Was aber genau sagt Jesus abschließend: " Bleibt in meiner Liebe! So ihr meine Gebote (Nicht irgend welche anderen Gebote) haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe. Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, gleichwie ich euch liebe. Ich sage hinfort nicht, dass ihr Knechte seid; denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, dass ihr Freunde seid; denn alles, was ich habe von meinem Vater gehört, habe ich euch kundgetan.Das gebiete ich euch, dass ihr euch untereinander liebt. siehe Joh 15, 9-17.

Jetzt kommt doch meines Erachtens der Glaube ins Spiel: Man kann das At und das NT lesen und zum Schluss kommen, dass im AT nie die Worte des unsichtbaren Vaters, des Schöpfers von Himmel und Erde zu finden waren, bzw. dass Sie vermischt mit den Gegenteiligen Aussagen wurden, denn während das AT auffordert Menschen zu steinigen, sieht es das NT gänzlich anders. Während das AT Auge um Auge und Zahn um Zahn fordert, fordert Jesus die Feindesliebe.

Nun ist geschichtlich erst Jesus das Wort Gottes und dessen Aussagen unterscheiden sich doch nicht unerheblich vom alten Testament.

Wer glaubt denn aber nun an Gott, welcher sich selbst kasteit, viele Worte macht und im Glauben Gott einen gefallen zu tun andere Menschen denunziert, unterdrückt oder sonst etwas grausames tut (siehe Scharia im Islam, dessen Glaubensgrundlage eben aus Aussagen des AT und Aussagen des NT besteht, siehe Sure 3:3) oder welcher an die Worte Jesu glaubt, welcher seine Nachfolger dazu aufforderte gut mit seinen Mitmenschen umzugehen?

Gnu hat geschrieben:Der Streit, wenn man ihn als solchen auffassen will, geht um Fragen der Festzeiten, der Sexualmoral und anderer biblischer Details, in denen sich Katholiken, Protestanten und alle davon abgeleiteten Strömungen (meinetwegen Sekten, im positiven oder neutralen Wortsinn) nicht einig sind, sondern gerne behaupten „So wie wir es lehren und tun ist es richtig, und alle anderen sind falsch”.


Der Streit basiert meines Erachtens auf dem Unglaube und der Irrlehre der Menschen, denn Jesus (Das Wort Gottes) trug uns lediglich auf, uns untereinander zu lieben. Das kann man gewiss unterschiedlich deuten, jedoch bestünde Gottesdienst Allgemein im Dienst am Mitmenschen, was ebenfalls ein gewisses Verständnis über die Funktionsweise unseres materiellen Körpers voraussetzt.

Ich selber bin tolerant, aber nicht akzeptant, was bedeuten soll: So lange ihr euren Mist selber führt, stört er mich nicht, aber wehe, ihr wollt mich zwingen, eure Regeln zu übernehmen.


"So euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr recht frei." Es gibt keine Regel, über das Gebot Jesu hinaus, dem Schöpfer von Himmel und Erde!
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Lazar » Mi 23. Sep 2020, 23:48

Gnu hat geschrieben:Mir geht es um die Frage, ob an Jesus Christus gläubige Menschen das ganze alte Testament in die Tonne der Geschichtsliteratur treten dürfen, wie es einige Mitglieder gerne tun. Und wenn nicht, dann interpretieren sie so lange an den Propheten herum, bis es wieder zu ihrem persönlichen Jesusbild passt, das heisst, sie ihre eigene Sekte haben.


Praktizierst Du das "Sektiererische" in Deinem "Hauskreis" nicht ebenso, liebes Gnu? Bloß, dass Du dabei leider eher das NT in die Tonne trittst?

Ansonsten wäre ich persönlich laut Deiner Definition nach nun quasi eine neue Sekte mit einem nur einzigen Mitglied: Mich. Denn das, was ich exakt von Jesus Christus/Gottes Sohn im Himmel halte und glaube, habe ich hier bis jetzt noch nirgends in dieser Form angetroffen.
In diesem Rahmen darfst Du leider bloß nicht vergessen, liebes Gnu, dass damals auch die Christen für viele strenggläubigen Juden/AT nur eine äußerst unliebsame und deshalb dringend zu verfolgen und damit gleichzeitig auszulöschen müssende Sekte waren. Die "Alte Kirche"/Katholische Kirche setzte dies später ähnlich fort.

Herzliche Grüße
Eleazar
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Urmilsch » Do 24. Sep 2020, 06:28

Lazar hat geschrieben: Denn das, was ich exakt von Jesus Christus/Gottes Sohn im Himmel halte und glaube, habe ich hier bis jetzt noch nirgends in dieser Form angetroffen.

Herzliche Grüße
Eleazar


Eleazar, könntest du mir kurz in ein, zwei Sätzen erklären, was du von Jesus Christus hältst?

LG Urmilsch
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Lazar » Do 24. Sep 2020, 19:34

Urmilsch hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben: Denn das, was ich exakt von Jesus Christus/Gottes Sohn im Himmel halte und glaube, habe ich hier bis jetzt noch nirgends in dieser Form angetroffen.

Herzliche Grüße
Eleazar


Eleazar, könntest du mir kurz in ein, zwei Sätzen erklären, was du von Jesus Christus hältst?

LG Urmilsch


Lieber Urmilsch,
diesen Wunsch kann ich Dir in dieser extremen Komprimierung leider nicht erfüllen :) und will es auch gar nicht, denn es geht hier für mich um den wichtigsten Menschen, der jemals auf Erden gelebt hat. Ein paar Sätze mehr musst Du darüber also schon lesen wollen. Ich denke, hier in zwei bereits älteren Posts von mir kommt es - auch nicht allzu lang - ganz gut rüber:

http://forum.jesus.ch/viewtopic.php?p=866451#p866451 +
http://forum.jesus.ch/viewtopic.php?p=866487#p866487

Entscheidend ist hierfür:

"Es gibt durchaus "Bibelwort", das dem Sohn Gottes sowohl dessen erste Schöpfung bestätigt, als damit auch seine "Präexistenz" und gleichzeitig sein einmaliges "Einssein mit dem Vater" - also mit Gott.
Der Sohn Gottes IST zwar nicht Gott, aber Er ist mit Ihm im gemeinsamen absolut identischen Heiligen Geiste, das heißt, Christus ist damit trotzdem gleichsam Gott, obwohl Er nur dessen Abbild und Vertreter ist.

Gläubige können diese "Konstellation" scheinbar tatsächlich nur schwer begreifen."


Herzliche Grüße
Eleazar
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon John1955 » Fr 25. Sep 2020, 00:37

Gnu hat geschrieben:
Mir geht es um die Frage, ob an Jesus Christus gläubige Menschen das ganze alte Testament in die Tonne der Geschichtsliteratur treten dürfen, wie es einige Mitglieder gerne tun. Und wenn nicht, dann interpretieren sie so lange an den Propheten herum, bis es wieder zu ihrem persönlichen Jesusbild passt, das heisst, sie ihre eigene Sekte haben.

.


Also jene gläubigen Menschen die ich hier und da kenne, die lediglich AN Jesus glauben, statt IHM, kümmern sich ja mehr ums AT, der so genannten Hebräischen Bibel, statt sich auf dasjenige Gottverständnis im NT zu fokussieren, das der Menschheit zugänglich zu machen Gottes Sohn Jesus gar Verfolgung, Todesdrohungen, letztendlich Kreuzigung in Kauf nahm.

Warum glaubst Du denn, Gnu, bestand Jesus darauf, dass er von Gott, dem himmlischen Vater -also NICHT vom Gott/Vater derer die ihn zur Tötung überantworteten, weil immer mehr Juden sich aus innerer Überzeugung der Sekte des Nazareners anschlossen- NUR!!!zu den VerlorenennSchafen des Hauses Israel geschickt wurde?

Ich gehöre ja zu jenen Christen, die JESUS vollkommen glauben, statt nur an ihn. Und das bedeutet auch, dass alles was im AT mit dem durch Jesus im NT verkündeten Gottesglauben unvereinbar ist für mich nicht relevant ist.

Gruss John

Um himmelseits erkennbarer wahrer Christ zu werden und zu bleiben reicht das NT vollkommen.. ;) denn darin kann man ja von Jesus und später seinen Jüngern und Apostel wahres, gottgefälliges Menschsein lernen.

Nicht nur Jesus, sondern auch seine Jünger und insbesondere Apostel Paulus nahmen dafür Verfolgung und Gefangenschaft in Kauf.
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon John1955 » Fr 25. Sep 2020, 00:50

Urmilsch hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben: Denn das, was ich exakt von Jesus Christus/Gottes Sohn im Himmel halte und glaube, habe ich hier bis jetzt noch nirgends in dieser Form angetroffen.

Herzliche Grüße
Eleazar


Eleazar, könntest du mir kurz in ein, zwei Sätzen erklären, was du von Jesus Christus hältst?

LG Urmilsch


Würdest Du mich fragen, Urmilsch, wäre meine Kurzantwort folgendermassen...

Jesus Christus wurde vor 2000Jahren von Gott, unserem Himmlischen Vater insbesondere zu Jesus jüdischen Glaubensgeschwistern - als dort längst fällig gewesene- Orientierungshilfe für wahre, absolut glaubwürdige Göttlichkeit gesandt.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon onThePath » Fr 25. Sep 2020, 07:01

Hallo, John1955, hallo Lazar.

Es ist schon was dran an eurer selbstständigen Interpretation von Jesus.
Sowieso ist Derjenige besser dran, der das Wesentliche dessen, was Jesus sagt, verwirklicht.

Das Gegenteil davon ist ein geistiges Ghetto, in dem viele Christen heimisch sind. Vor allem Sektenchristen. Hat Jesus sie frei gemacht ? Zu eng ist ihr geistiges Korsett, dass ihr Glaube fordert. Auch diese Menschen haben sich ihren eigenen Jesus gemacht.

Mitunter habe ich den Eindruck, Menschen bringen es sogar fertig, Jesus zu einer rettenden Heiligen Kuh zu machen, nämlich wenn sie glauben, zur Rettung reiche der Glaube an Jesus allein.

Dabei kann auch der schlimmste Mafiosi an Jesus glauben. Nur hilft diesem das irgendwie ?

Glaube ist kompliziert, und Niemand kann alles völlig richtig sehen. Dazu macht viel Intelligenz auch noch oft widerspenstig gegen Gott.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Urmilsch » Fr 25. Sep 2020, 08:37

John1955 hat geschrieben:
Ich gehöre ja zu jenen Christen, die JESUS vollkommen glauben, statt nur an ihn. Und das bedeutet auch, dass alles was im AT mit dem durch Jesus im NT verkündeten Gottesglauben unvereinbar ist für mich nicht relevant ist.

Um himmelseits erkennbarer wahrer Christ zu werden und zu bleiben reicht das NT vollkommen.. ;) denn darin kann man ja von Jesus und später seinen Jüngern und Apostel wahres, gottgefälliges Menschsein lernen.


Da bist du tatsächlich eine seltene Spezies auf diesem Planeten, denn ausschließlich Jesus glauben die wenigsten. Noch viel weniger Menschen verstehen tatsächlich, dass die Aussagen des AT und die Aussagen des NT an unglaublich vielen Stellen unvereinbar sind und das sie das auch geschichtlich sein müssen, weil Glaube sonst kein Glaube mehr wäre. Um wahrer Christ zu sein, ist es wie du schon treffend sagtest unabdingbar, seinen Willen, welcher der Wille des Vaters ist, zu erfassen, um nachfolgend ein besserer Mensch auf Grundlage seines Gebots werden zu können, denn in seiner Liebe bleibt derjenige, welcher sein Gebot hält, bzw. dieses gebot als Richtschnur für sein weiteres Handeln entdeckt hat. Ausnahmslos ein jegliches Gleichnis spielt auf sein Gebot oder auf die Erkenntnis Gottes an, welches wiederum an ihn Christus und sein Gebot geknüpft ist, denn die Schrift lehrt uns: Wenn ihr mich kennen würdet, so würdet ihr auch meinen Vater kennen. Und von nun an (erst jetzt; vorher nicht) kennt ihr ihn (den Vater) und habt ihn gesehen.


Würdest Du mich fragen, Urmilsch, wäre meine Kurzantwort folgendermassen...

Jesus Christus wurde vor 2000Jahren von Gott, unserem Himmlischen Vater insbesondere zu Jesus jüdischen Glaubensgeschwistern - als dort längst fällig gewesene- Orientierungshilfe für wahre, absolut glaubwürdige Göttlichkeit gesandt.

Gruss John


Würdet ihr mich fragen, dann haben Christen mitunter ein völlig falsches Bild vom Sohn, weil sie die Vokabel Sohn menschlich deuten, was in diesem Zusammenhang jedoch meines Erachtens fehl am Platz ist. Wie ihr sicherlich bereits wisst, ziehe ich weitere Schriften zu Rate, so ich keine eindeutige Lösung in meiner Schrift finde, da ich der Ansicht bin, dass uns all diese unterschiedlichen Schriften, das SELBE zu erklären versuchen, weil Gott nicht ein Gott einer kleinen Gruppe, sondern aller Menschen ist. Seltsamerweise erklärt das Johannes Evangelium, dass Gott selbst Fleisch wurde und nicht irgend ein Sohn, sondern Gott selbst erscheint als Sohn in dieser Welt, dass ist ein feiner aber doch nicht ganz so kleiner Unterschied. Die Exegeten würden jetzt wieder irgend eine Ausrede finden, welche in ihr Konzept passt, ich bleibe jedoch dabei. Nun ist Christus gemäß dem Kol 1, 15-18 sowie nach dem Joh 1, 1-14 der Schöpfer von Himmel und Erde, denn alles ist gemäß der Schrift durch ihn gemacht und ausnahmslos alles besteht gemäß diesen Schriften in ihm. Das passt zur Aussage Christi in Joh 14, 20, dass wir eines Tages feststellen werden, dass wir uns in ihm (Dem All) befinden und er sich in uns, siehe 1 Kor 3, 16, 2 Kor 6, 16 usw. . Ebenso erklären uns die unverstandenen Schriften wie das Thom Ev, das Christus das All ist, was konform der oben genannten Aussagen, jedoch nicht konform unserer Lehre ist. Betrachten wir die indischen Veden und Puranas, so zeichnen sie ebenfalls genau jenes Bild, was aus Christus keineswegs einen Sohn im menschlichen Sinn macht.

Siehe: Wahrlich, am Anfang schuf der Höchste Meister aller Wesen all die Geschöpfe aus dem Veda Wort (Wir erinnern uns, dass am Anfang das Wort war und alles daraus gemacht wurde Joh 1…), weshalb auch alle Namen und Formen darin enthalten sind. So brachte der ungeschaffene Brahma am Ende seiner Nacht (in der Morgendämmerung des Brahma Tages) aus dem (karmischen) Potential vergangener Existenzen alle Geschöpfe wieder ins Dasein (über Wiedergeburt lässt sich vielleicht streiten, jedoch ergibt es in meinen Augen Sinn, denn auch der Offenbarung des Johannes kann man entnehmen wieder aufgeweckt zu werden ), und wahrlich, es war wohlgetan. Auf diesem Weg kann das unbegreifbare Brahman, das sich im Veda Wort offenbart und in den Upanishaden andeutet, von denen, die eine Einsicht in die Veden gewinnen, allmählich verwirklicht werden. So sollte man zwei Brahmas erkennen (Ich und der Vater sind EINS), das Wort (die Veden bzw. die hervorgebrachte Schöpfung) und das Höchste, was jenseits aller Erscheinungen ist. Wer Brahma im Wort wahrhaft erkennt (Auch hier erinnern wir uns, dass das WORT Fleisch wurde), wird auch das Höchste erkennen.. Auch hier erinnern wir uns:

Und wer mich sieht, der sieht nicht mich, sondern den der mich gesandt hat.

Auch diese Unterscheidung ist jedoch für unser Verständnis nicht unbedingt hilfreich, denn all die genannten Namen und all die genannten Gottheiten, bspw. der Veden, sind Begriffe dieser einen Gottheit, welche sich zum Zwecke der Schöpfung in all diesen unterschiedlichen Dingen zeigt und letztlich die Vielfalt aller Erscheinungsformen ist. Die Vielfalt täuscht als Illusion über den Umstand hinweg, dass alles nur als Ursache den höchsten Gott, das ALLEINE hat.

Fazit: Wer sucht der findet und wer anklopft dem wird aufgetan. Wo aber wird er finden? Da wo er niemals suchen würde, in sich selbst, denn: "Achtet darauf, dass euch niemand in die Irre führt, indem er sagt: ‚Seht hier, seht dort…’, denn der Sohn Gottes ist in euch. Folgt Ihm! Jene, die Ihn suchen, werden Ihn auch finden.

Der Leib (Körper) ist der wahre Tempel Gottes und dient ihm als Aufenthaltsstätte, siehe 1 Kor 3, 16, deshalb ist Gottesdienst der Dienst an den Mitmenschen, was das Gebot des Jesu auch auszudrücken versucht. Letztlich ist es der Dienst an einem selbst, denn all die verschiedenen Formen sind nur Formen dieses einen, eigenen Selbst. Kann man ja nur hoffen, dass wir eines Tages EINS werden, so wie Jesus=das Wort Gottes es sich in Joh 17 wünscht, bzw. wie es Buddha in seinem herrlichen Zitat ausdrückt:

Alle Menschen sind EINS, nur der Name den man ihnen gibt unterscheidet sie!
Zuletzt geändert von Urmilsch am Fr 25. Sep 2020, 12:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Urmilsch » Fr 25. Sep 2020, 08:54

onThePath hat geschrieben:
Glaube ist kompliziert, und Niemand kann alles völlig richtig sehen. Dazu macht viel Intelligenz auch noch oft widerspenstig gegen Gott.

lg, oTp


Du hast es erfasst, niemand kann es mit seinen Sinnen oder dem Verstand von sich aus erfassen, siehe auch Joh 14, 17 (den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht kann empfangen).

Deshalb gibt es doch die Taufe auf den Namen Jesus Christus, denn in diesem Namen wird diese Wahrheit in Form des Heiligen Geistes gesandt siehe Joh 14, 26 und durch die Taufe auf diesen Namen Jesus Christus kann man diese Gabe auch empfangen siehe Apg 2, 38. Wie auch immer die Taufe funktioniert, so sie denn funktioniert, sie scheint eine Art Update, eine Art Bewusstseinserweiterung zu sein, denn das was der Mensch nicht von sich selbst aus erkennen kann, wird er nachfolgend erhalten.

Kann sein, mus es aber nicht. Alles nur Spinnereien meines Hirns :lol:
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Gnu » Fr 25. Sep 2020, 11:52

Urmilsch hat geschrieben:Kann sein, muss es aber nicht. Alles nur Spinnereien meines Hirns :lol:

Nein, ich kann dir soweit folgen. Ich lese nur leider nicht immer alle längeren Beiträge anderer mit der gebotenen Sorgfalt.
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon onThePath » Fr 25. Sep 2020, 14:22

Urmilsch hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:
Glaube ist kompliziert, und Niemand kann alles völlig richtig sehen. Dazu macht viel Intelligenz auch noch oft widerspenstig gegen Gott.

lg, oTp


Du hast es erfasst, niemand kann es mit seinen Sinnen oder dem Verstand von sich aus erfassen, siehe auch Joh 14, 17 (den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht kann empfangen).

Deshalb gibt es doch die Taufe auf den Namen Jesus Christus, denn in diesem Namen wird diese Wahrheit in Form des Heiligen Geistes gesandt siehe Joh 14, 26 und durch die Taufe auf diesen Namen Jesus Christus kann man diese Gabe auch empfangen siehe Apg 2, 38. Wie auch immer die Taufe funktioniert, so sie denn funktioniert, sie scheint eine Art Update, eine Art Bewusstseinserweiterung zu sein, denn das was der Mensch nicht von sich selbst aus erkennen kann, wird er nachfolgend erhalten.

Kann sein, mus es aber nicht. Alles nur Spinnereien meines Hirns :lol:


Ich bin sehr zurückhaltend geworden, was die Intensität des Heiligen Geistes angeht.

Ob Update, Öffnung hin zum Empfang göttlichen Einflusses in uns:
Bei den meisten Menschen, Christen, meine ich nur ab und an ein leicht und sanft wehendes Lüftchen zu erkennen.

Lg, otp
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Urmilsch » Fr 25. Sep 2020, 15:50

onThePath hat geschrieben:
Urmilsch hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:
Glaube ist kompliziert, und Niemand kann alles völlig richtig sehen. Dazu macht viel Intelligenz auch noch oft widerspenstig gegen Gott.

lg, oTp


Du hast es erfasst, niemand kann es mit seinen Sinnen oder dem Verstand von sich aus erfassen, siehe auch Joh 14, 17 (den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht kann empfangen).

Deshalb gibt es doch die Taufe auf den Namen Jesus Christus, denn in diesem Namen wird diese Wahrheit in Form des Heiligen Geistes gesandt siehe Joh 14, 26 und durch die Taufe auf diesen Namen Jesus Christus kann man diese Gabe auch empfangen siehe Apg 2, 38. Wie auch immer die Taufe funktioniert, so sie denn funktioniert, sie scheint eine Art Update, eine Art Bewusstseinserweiterung zu sein, denn das was der Mensch nicht von sich selbst aus erkennen kann, wird er nachfolgend erhalten.

Kann sein, mus es aber nicht. Alles nur Spinnereien meines Hirns :lol:


Ich bin sehr zurückhaltend geworden, was die Intensität des Heiligen Geistes angeht.

Ob Update, Öffnung hin zum Empfang göttlichen Einflusses in uns:
Bei den meisten Menschen, Christen, meine ich nur ab und an ein leicht und sanft wehendes Lüftchen zu erkennen.

Lg, otp


Vielleicht liegt es ja daran, dass wir die Taufe nicht so ausführen, wie es uns Jesus in der Schrift erklärte.

Es geschah aber, da Apollos zu Korinth war, daß Paulus durchwandelte die oberen Länder und kam gen Ephesus und fand etliche Jünger; zu denen sprach er: Habt ihr den heiligen Geist empfangen, da ihr gläubig wurdet? Sie sprachen zu ihm: (nee ham ma net) Wir haben auch nie gehört, ob ein heiliger Geist sei. Und er sprach zu ihnen: Worauf seid ihr getauft? Sie sprachen: Auf die Taufe des Johannes. Paulus aber sprach: (bringt nix) Johannes hat getauft mit der Taufe der Buße und sagte dem Volk, daß sie glauben sollten an den, der nach ihm kommen sollte, das ist an Jesum, daß er der Christus sei. Da sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des HERRN Jesu. Und da Paulus die Hände auf sie legte, kam der heilige Geist auf sie, und sie redeten mit Zungen und weissagten.

Ach was:
- Heiliger Geist gesandt im Namen Jesus Christus Joh 14, 26
- Heiliger Geist empfangbar durch die Taufe auf den Namen Jesus Christus Apg 2, 38
- Geht hin und tauft alle Völker auf den Namen (Jesus Christus) des Vaters, Sohnes und Heiligen Geistes
- Der Christ: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufe ich dich Martin oder Ich Martin taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

!!!!!ZONK!!!!!!

Nächste Tür, nächster Versuch ;)
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon kingschild » Fr 25. Sep 2020, 18:13

John1955 hat geschrieben:
Jesus Christus wurde vor 2000Jahren von Gott, unserem Himmlischen Vater insbesondere zu Jesus jüdischen Glaubensgeschwistern - als dort längst fällig gewesene- Orientierungshilfe für wahre, absolut glaubwürdige Göttlichkeit gesandt.



Die Orientierung wurde längst vorher gegeben. Der Messias kam ja um zu erfüllen und für die Erlösung.

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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon kingschild » Fr 25. Sep 2020, 18:33

Urmilsch hat geschrieben:
Was aber genau sagt Jesus abschließend: " Bleibt in meiner Liebe! So ihr meine Gebote (Nicht irgend welche anderen Gebote) haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe. Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, gleichwie ich euch liebe.


Das Höchste aller Gebote das Jesus Christus bezeugt ist das erste Gebot. Wer das erste Gebot ständig missachtet, verachtet kann nicht in der Liebe unterwegs sein ausser eben in der Liebe zum selbst gebastelten Jesus.

2Mo 20:3 Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

Und ja nicht ihnen dienen, sie verherrlichen, von Ihnen Inspiration nehmen, sie verherrlichen und Ihre Lehren verbreiten usw.

Wenn als Christus das erste Gebot liebte, nicht auflöste und verdrehte, so muss man wenn man seinen Nächsten und Gott liebt, genau in dieser seiner Liebe bleiben, sonst fängt man an schon beim ersten Gebot rum zu basteln und genau das hat Jesus nie gelehrt.

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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Urmilsch » Fr 25. Sep 2020, 19:23

kingschild hat geschrieben:
Urmilsch hat geschrieben:
Was aber genau sagt Jesus abschließend: " Bleibt in meiner Liebe! So ihr meine Gebote (Nicht irgend welche anderen Gebote) haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe. Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, gleichwie ich euch liebe.


Das Höchste aller Gebote das Jesus Christus bezeugt ist das erste Gebot. Wer das erste Gebot ständig missachtet, verachtet kann nicht in der Liebe unterwegs sein ausser eben in der Liebe zum selbst gebastelten Jesus.

2Mo 20:3 Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

Und ja nicht ihnen dienen, sie verherrlichen, von Ihnen Inspiration nehmen, sie verherrlichen und Ihre Lehren verbreiten usw.

Wenn als Christus das erste Gebot liebte, nicht auflöste und verdrehte, so muss man wenn man seinen Nächsten und Gott liebt, genau in dieser seiner Liebe bleiben, sonst fängt man an schon beim ersten Gebot rum zu basteln und genau das hat Jesus nie gelehrt.

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Kingschild, du sollst keine Götter neben mir haben hat der Vater gesagt stimmts?

Wenn ihr mich kenntet (kennen würdet), so kenntet ihr auch meinen Vater. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. (Den Vater) Spricht zu ihm Philippus: HERR, zeige uns den Vater, so genügt uns. (Er hat immer noch nicht verstanden, dass der Vater selbst mit ihm redet und zwar in Form des Sohnes) Jesus spricht zu ihm: (Auf den Vater angesprochen) So lange bin ich bei euch, und du kennst [b]mich (Den Vater) nicht, [/b]Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater; wie sprichst du denn: Zeige uns den Vater?

Ich gab weiter oben zu verstehen, dass Gott der Vater selbst Fleisch in Form des eingeborenen Sohnes wurde. Das macht aus Vater und Sohn keine zwei verschiedene Dinge wie man es bei Menschen erwarten würde, deshalb auch die Aussage Jesu "Ich und der Vater sind EINS". Hier ist aber keineswegs gemeint EINS im Sinne von gleicher Gesinnung sein, sondern EINS sein im Sinne von der SELBE. Der Vater der immer in reiner und unbewegter Form bestand hat, verkörpert sich zum Zwecke der Schöpfung selbst.

Du kannst es sehen wie du willst Kingschild, ich lasse dir gerne deine Vorstellung über Gott, aber:

- Eine Schrift besteht aus Worten und Jesus war gemäß dieser Schrift dessen Wort. Also ist alles was er spricht dem Vater zuzuordnen und nicht einem Sohn im menschlichen Sinn.
- Gemäß der Schrift wird Gott selbst Fleisch und zwar in Form des eingeborenen (in sich selbst geborenen Sohn). Auch das macht aus Jesus nichts anderes als den Vater selbst, welcher in zweierlei Formen bestand hat, einmal in seiner unbewegten Form und einmal in seiner verkörperten Form, welcher die Schöpfung hervorbrachte (Jesus der Schöpfer und logischerweise das All, siehe Kol 1, 15-18 i.v.m. Joh 14, 20 (Ihr in mir und ich in euch), Joh 1, 1-14.
Deshalb passt auch folgende Aussage des Thom EV. Jesus sprach: „Ich bin das Licht, das über ihnen allen ist. Ich bin das All, das All ist aus mir hervorgegangen, und das All ist bis zu mir
ausgedehnt.
Spaltet ein Holz, ich bin da. Hebt den Stein auf, und ihr werdet mich dort finden.“
Es ist konform aller Aussagen der abrahmitischen Schriften.

Es gibt nur ein Gebot Kinschild und das lautet schlicht und ergreifend "Liebt euch untereinander", denn Jesus ist das Maß aller Dinge und der sagte vormals genanntes Gebot. Das gab aber nicht irgendwer, sondern der Vater selbst!

Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich der du allein wahrer Gott bist erkennen.
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Lazar » Fr 25. Sep 2020, 20:17

Urmilsch hat geschrieben:
oTP hat geschrieben: Ich bin sehr zurückhaltend geworden, was die Intensität des Heiligen Geistes angeht.
Ob Update, Öffnung hin zum Empfang göttlichen Einflusses in uns:
Bei den meisten Menschen, Christen, meine ich nur ab und an ein leicht und sanft wehendes Lüftchen zu erkennen.
Lg, otp

Vielleicht liegt es ja daran, dass wir die Taufe nicht so ausführen, wie es uns Jesus in der Schrift erklärte.


Hi oTP & Urmilsch,

Vielleicht liegt es auch daran, dass unsere "Taufe mit Wasser" allenfalls ein "öffentlich-irdisches Zeichen" für die Annahme des christlichen Glaubens sein kann?
Viele der somit von der Kirche "neugeborenen Kinder Christi" tun dies danach in Wahrheit jedoch gar nicht? Ich spreche diesbezüglich aus eigener Erfahrung.

Das heißt, für mich kann in Wahrheit kein einziger Mensch eine "Taufe mit dem Heiligen Geist" ausführen, dies kann letztendlich nur Christus/Gott selbst.

Allein diese "Taufe" führt erst zur Erweckung zum Glauben an unseren wahren Gott.
Sie ist gekennzeichnet von Liebe, Vertrauen und Verständnis - und nicht von Furcht.

Herzliche Grüße
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Zuletzt geändert von Lazar am Fr 25. Sep 2020, 21:41, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Lazar » Fr 25. Sep 2020, 20:48

kingschild hat geschrieben:
Das Höchste aller Gebote das Jesus Christus bezeugt ist das erste Gebot.
Wer das erste Gebot ständig missachtet, verachtet kann nicht in der Liebe unterwegs sein ausser eben in der Liebe zum selbst gebastelten Jesus.

2Mo 20:3 Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

Dies Gebot kann Christus aber unmöglich von sich gelassen haben, Kingschild, weil Er selbst wissen muss, dass es keine "anderen Götter" neben Ihm gibt?
Und Jesus noch dazu im NT gesagt hat*:

"Ihr habt mich nicht erwählt; sondern ich habe euch erwählt und gesetzt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, auf daß, so ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe. Das gebiete ich euch, daß ihr euch untereinander liebet."

Herzliche Grüße
Eleazar

*[Joh. 15, 16-17]
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Urmilsch » Sa 26. Sep 2020, 08:39

Lazar hat geschrieben:
Urmilsch hat geschrieben:
oTP hat geschrieben: Ich bin sehr zurückhaltend geworden, was die Intensität des Heiligen Geistes angeht.
Ob Update, Öffnung hin zum Empfang göttlichen Einflusses in uns:
Bei den meisten Menschen, Christen, meine ich nur ab und an ein leicht und sanft wehendes Lüftchen zu erkennen.
Lg, otp

Vielleicht liegt es ja daran, dass wir die Taufe nicht so ausführen, wie es uns Jesus in der Schrift erklärte.


Hi oTP & Urmilsch,

Vielleicht liegt es auch daran, dass unsere "Taufe mit Wasser" allenfalls ein "öffentlich-irdisches Zeichen" für die Annahme des christlichen Glaubens sein kann?
Viele der somit von der Kirche "neugeborenen Kinder Christi" tun dies danach in Wahrheit jedoch gar nicht? Ich spreche diesbezüglich aus eigener Erfahrung.

Das heißt, für mich kann in Wahrheit kein einziger Mensch eine "Taufe mit dem Heiligen Geist" ausführen, dies kann letztendlich nur Christus/Gott selbst.

Allein diese "Taufe" führt erst zur Erweckung zum Glauben an unseren wahren Gott.
Sie ist gekennzeichnet von Liebe, Vertrauen und Verständnis - und nicht von Furcht.

Herzliche Grüße
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Guten Morgen Eleazar, wir Menschen (Ich nehme mich hier nicht heraus) haben die dumme Angewohnheit, den Großteil der Aussagen religiöser Schriften fleischlich (materiell) aufzufassen. Darüber hinaus verlassen wir uns gerne auf die Auslegungen (Interpretationen) unserer Vorfahren. Was will man auch machen, wenn man im Gehirn ziemlich leer auf diese Welt kommt und diese Interpretationen als das Maß aller Dinge in der Schule und im sozialen Umfeld erlernt. Das macht es aber nicht leichter die Schrift zu verstehen, wenn Gott Geist ist und dieser durch diese Schrift mit uns kommuniziert. Dann wäre da noch der Narzissmuss anzusprechen, welcher sich aufgrund des Egos ausbildet, weshalb niemand andere Schriften zu Rate ziehen möchte. Eins muss aber allen klar sein: Ein Schöpfer und ein Vater würde eine Lösung für alle seine Geschöpfe anstreben und nie eine Lösung für eine kleine Gruppe.

Was die Taufe im Wasser angeht so sehe ich es andersartig: Der Geist Gottes schwebte zu Anfang über den Wassern, bevor überhaupt irgendetwas erschaffen war. Hier ist also keinsfalls irdisches Wasser gemeint, sondern der Raum (Das Feld). In den Veden kann man folgendes hierzu lesen: Den Schöpfer nennt man Brahma, den Erhalter Vishnu und den Vernichter Shiva, und das ist in allen Schöpfungen so. Als selbstgeborener Herr, der diverse Formen ins Leben rufen wollte, erschuf er zuerst das (subtile) Wasser und gab ihm dann Lebenskraft. Im Wasser schwebt das Welten-Ei, (Universum) welches eine goldene Farbe annimmt. Und hier wird Brahma jedes Mal als Selbstgeborener geboren. Auch brachte er die Erde hervor, welche auf dem Wasser schwimmt.

Nun ist der ganze Raum (Das Wasser) mit dem Geist Gottes durchdrungen, dessen Geist mit unserem Leib (Körper) verknüpft ist, siehe 1 Kor 3, 16. Die Taufe des Christus ist nichts anderes als ein Gottesbekenntnis, denn die Taufe soll gemäß den Schriften auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes ausgeführt werden. Wir erinnern uns, dass es heißt: Das ist das ewige Leben, dass sie dich der du allein wahrer Gott bist erkennen. Nun stellt uns der Sohn, welcher die Verkörperung des unsichtbaren Gottes ist, welcher der Schöpfer von Himmel und Erde und mit dem Vater EINS ist, den Vater in der Schrift vor und teilt uns so seinen Namen mit, siehe Joh 17, 6. Er erklärt uns, dass nur er die Wahrheit und das Leben ist. Weiter erklärt er, dass der Vater die für einen Menschen nicht erkennbare Wahrheit in Form des Heiligen Geistes senden wird, so man sich auf den Namen Jesus Christus taufen lässt und sein Gebot hält.

Welche Ohren vernehmen mit Verlaub die Taufe auf den Namen Jesus Christus? Was, wenn es eine Art der Verschränkung, ein Update oder was auch immer ist? Senden und Empfangen sind Vokabeln die so etwas vermuten lassen. Nun entspricht die Taufe auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes nicht dieser Anweisung Jesu, weil dieser Name nicht benannt wird.

Wenn eine IT Stelle einen Computer mit einem Passwort sperrt und die Anleitung beilegt in der es heißt "Wir haben Ihren Computer mit folgendem Passwort gesperrt: (Der Name Ihrer Mutter)", dann wird der Computer vermutlich nicht zu entsperren sein, wenn man als Passwort wortwörtlich "Der Name Ihrer Mutter" eingibt, welcher aber Julia heißt. Ganz im Gegenteil muss sich doch der IT Mensch fragen, ob bei dem Kammeraden noch alle Rädchen korrekt kreisen.

Die Taufe muss folglich auf den Namen Jesus Christus ausgeführt werden, was in der Folge den Sohn mit dem Vater durch den Heiligen Geist verknüpft, verschränkt oder wie auch immer. Wenn ich schon etwas mache was ich nicht wirklich in seiner Wirkung verstehe, dann mache ich es doch richtig und die ersten Christen ließen sich auf den Namen Jesus Christus taufen, was ihnen im Nachgang die Gabe des Heiligen Geistes bescherte, siehe Apg 2, 38.

Wieder einmal heißt es: Kann sein, muss es aber nicht. Da jedoch die wenigsten voll des Heiligen Geistes herumlaufen, kann man es zumindest probieren oder :o ?
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon onThePath » Sa 26. Sep 2020, 09:18

Urmilsch,
Es ist schwer, ein fiktives Puzzle aufzubauen, dessen Puzzelteilchen auch nur fiktiv gebildet werden. Und auch wenn ich die Vorlagen der vieldenkenden Inder nehme, bleibt alles fiktiv und ungewiss.

Wie kann man auch ein Gebäude errichten, das zum grossen Teil aus Bestandteilen anderer unbekannter Dimensionen besteht ?

Man müsste die ganzen Dimensionen und Tiefe Gottes erforschen....
Das wiederum könnten wir nur, wenn wir ein übereinstimmenden Teilchen Gottes wären, das alles von Gott ganz enthält.

Das wiederum halte ich für eine eingebildete Möglichkeit.
Obwohl du immer gerne von Einheit redest.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon lionne » Sa 26. Sep 2020, 10:09

Ich mache mir den Jesus, ähm... die Welt, die mir gefällt! :mrgreen:
https://www.bing.com/videos/search?q=pi ... l&FORM=VIR
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Urmilsch » Sa 26. Sep 2020, 10:25

onThePath hat geschrieben:Urmilsch,
Es ist schwer, ein fiktives Puzzle aufzubauen, dessen Puzzelteilchen auch nur fiktiv gebildet werden. Und auch wenn ich die Vorlagen der vieldenkenden Inder nehme, bleibt alles fiktiv und ungewiss.
Wie kann man auch ein Gebäude errichten, das zum grossen Teil aus Bestandteilen anderer unbekannter Dimensionen besteht ?
Man müsste die ganzen Dimensionen und Tiefe Gottes erforschen....
Das wiederum könnten wir nur, wenn wir ein übereinstimmenden Teilchen Gottes wären, das alles von Gott ganz enthält.
Das wiederum halte ich für eine eingebildete Möglichkeit.
Obwohl du immer gerne von Einheit redest.
Lg, otp


Warum rede ich von Einheit? Na weil sämtliche Schriften uns was über diese Einheit erzählen, die sich in der Vielfalt der Geschöpfe zeigt. Weil Physiker die diese Welt untersuchen diese Einheit entdecken, welche sich aus der augenscheinlichen Vielfalt herauskristallisiert und weil derjenige welchen man sucht, dieses Göttliche, sich in einem selbst offenbart und sei es nur in Form einer Psychose des Gehirns.

In erster Linie ist nichts kompliziert onThePath, nur sind die wenigsten onThePath, onThePath from Jesus: Man müsste als Christ nur Jesus glauben schenken und sein Gebot als Richtschnur allen Handelns beachten, denn das ist es doch was einen Christen ausmachen sollte, da sich Jesus = Gottes Wort = der Vater sich doch nichts anderes von uns wünscht. Er gebot uns nur sein Gegenüber vernünftig zu behandeln und zu lieben, was er jedoch nicht ohne Grund tat (siehe Verbundenheit). Das mag nicht immer auf anhieb gelingen und es mag in mancherlei Hinsicht nicht immer gehen, aber man sollte überhaupt mal damit anfangen den Weg Jesu einzuschlagen und damit meine ich in erster Linie eine Region wie wir, welche größtenteils behauptet eben christlichen Glaubens zu sein. Diesen christlichen Glauben kann ich beim besten Willen in unseren gesellschaftlichen Strukturen nicht erkennen und es verwundert mich auch nicht weiter, bekommt man doch im Religionsunterricht und im gesellschaftlichen Umfeld noch die alten Werte und alten Rituale vermarktet, welche die Menschen schon lange vor Christi erscheinen fabrizierten. Dort nannte man das Ding zuerst Stiftshütte, später Tempel, Kirche usw. Die Schrift lehrt uns aber, dass Gott nicht in Tempeln wohnt die von Menschenhänden gemacht sind und warum nicht? Na weil dessen Geist dieses gesamte Uiversum durchdringt und gemäß sämtlichen Schriften im Mensch selbst haust, in dieser leiblichen Hülle, welcher der wahre Tempel Gottes ist, siehe 1 Kor 3, 16, 2 Kor 6, 16. Deshalb onThePath ist Dienst an den Mitmenschen Gottesdienst und deshalb sind so wenige Menchen die sich Christen nennen auch onThePath, denn sie sehen diesen lebendigen Gott nicht in ihrem Gegenüber. Ich mag mich irren, weil irren eben menschlich ist, aber ich versuche deshalb verschiedene Puzzleteilchen zusammen zu fügen, weil meines Erachtens ein Bild herauskommt und auch ein Bild herauskommen muss, weil wir eben nicht zwei oder drei, sondern EINS sind.

Das ist sie meine ganz persönliche Meinung. Auch ich war nie onThePath und bin noch immer damit beschäftigt ThePath vom Vater zu bestreiten. Das ist aber sein Gebot, dass er uns in der Schrift durch Jesus auftrug. Das funzt leider nicht immer, weil ich ein Haufen Materie bin, welcher von Stoffen wie Hormonen usw. gesteuert wird, die ich leider auch nicht immer im Griff habe. Ich kann aber versuchen den Weg Jesu einzuschlagen und ich kann mir vorstellen, dass in meinem Gegenüber dieser vielmals beschriebene Geist Gottes ebenso im Menschen haust, wie in mir.

Der größte Gottesdienst wäre demnach alle Menschen unter dem Gebot des Jesu zu vereinen, unabhängig davon wie sie sich nennen, an wen sie glauben oder was sie sonst noch so denken, so dass unsere Nachwelt, also eigentlich unser eigenes selbst, besser miteinander leben kann, denn das ist es doch, was sich Gott der Vater wünscht. Interessanterweise wurden sämtliche religiöse Schriften so miteinander verzahnt, dass man das auch kann, so man eine Lösung für alle anstrebt und so man Gott anhand seiner Aussagen in der Schrift auch erkannt hat.
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Urmilsch » Sa 26. Sep 2020, 10:48

lionne hat geschrieben:Ich mache mir den Jesus, ähm... die Welt, die mir gefällt! :mrgreen:
https://www.bing.com/videos/search?q=pi ... l&FORM=VIR
LG lionne


Ich weiß nicht ob Einstein in deinen Augen eine Dumpfbacke ist, aber er formte einst folgende Zitate:

"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!"

sowie

"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert."

Denk mal über die Sprüche nach Lionne: Alle warten sie auf das Reich Gottes, auf das Friedensreich, auf eine Welt in der man friedvoll und gleichberechtigt miteinander lebt und niemand ist bereit, hierzu etwas zu verändern. :roll: Die meisten Christen beten das Vater Unser und verstehen gar nicht, dass dieses Gebet die Aufforderung beinhaltet etwas zu verändern, nämlich das Reich Gottes aufzurichten, indem man: Gott erkennt, seinen Namen heiligt, indem man seinen Willen versucht umzusetzen, seinen Schuldigern vergibt, was dieses Gebot beinhaltet usw. Für alle die mir jetzt sagen wollen, dass dieses Reich nicht auch auf Erden umsetzbar ist, folgende Zeile des Vater Unser: "Dein Reich komme, wie im Himmel, so auch auf Erden"!

Vom quaken allein Lionne wird dieses Reich nie kommen und so machen wie bisher, wird auch nichts bringen, denn dieses kramphhafte festhalten an Gedankengängen unserer Vorfahren hat bisher dieses Reich nicht umsetzen können und wird es auch in der Folge nicht können, siehe Einstein!
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon kingschild » Sa 26. Sep 2020, 11:43

Urmilsch hat geschrieben:
Es gibt nur ein Gebot Kinschild und das lautet schlicht und ergreifend "Liebt euch untereinander", denn Jesus ist das Maß aller Dinge und der sagte vormals genanntes Gebot. Das gab aber nicht irgendwer, sondern der Vater selbst!

Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich der du allein wahrer Gott bist erkennen.


Nein es gibt nicht ein Gebot, sondern zehn Gebote und davon heisst das erste nicht liebt euch untereinander, sondern liebt den alleinigen Gott. Daraus ensteht dann auch die Liebe, welche Christus als zweites Gebot nannte und an diesen zweien hängt dann das ganze Gesetz.

Ja er hat die Jünger die Liebe unter einander gelehrt, er hat sie auch gelehrt die Feinde zu lieben. Feindes Liebe heisst aber nicht das man jede Böse Lehre des Feindes annimmt, sondern er lehrte, das man das Böse mit Gutem überwinden soll.

Des weiteren steht aber auch das man dem Teufel widerstehen soll und eben nicht das wir Satanische Lehre lieben sollen.

Wenn also ein selbst ernannter Jesus kommt voller angeblicher Liebe, der das erste Gebot nicht hat und es ständig umschifft mit Tausend Bibelstellen, so wandelt er eben nicht in der Liebe zu Christus, sonder er wandelt dann in der Liebe zum Satanischen und in der Liebe zur Götzenlehre und genau von diesem predigte der wahre Christus die absolute und Umkehr und das man sich daraus erlösen lassen soll. Nicht meinen eigenen gebastelten Jesus soll ich lieben, nein den allein wahren Gott.

Also wenn ich meinen Bruder oder Schwester, die Liebe zum Götzendienst und zu Luziferischem denken predige dann bin ich in der Liebe zum Teufel unterwegs und nicht in der Gottes Liebe und auch nicht in der Liebe die eben Christus predigte.

Johannes als ein wahrer von Christus direkt erwählter Jünger drückte es so aus:

1Jo 2:15 Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. So jemand die Welt liebhat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters.
1Jo 2:16 Denn alles, was in der Welt ist: des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.

Wenn mein Auge Freude an Götzenlehre hat und diese auf die gleiche Ebene stellt, wie das Heilige Wort Gottes, dann habe ich Lust an der Welt und Lust an der Sünde und wenn ich in dieser Sünde nicht aufhöre diese Sünde auch meinen Bruder zu predigen, dann habe ich zwar Liebe zur Welt aber eben nicht die Liebe Gottes.

Liebe zur Welt, ist nicht Gottes Liebe auch wenn in beidem das Wort Liebe vorkommt.

Wenn ich also nur meinen eigens gebastelten Jesus Liebe und ständig dem Wort Gottes wiederstrebe, es missbrauche, vermische mit anderen Lehren usw. dann ist die Liebe Gottes nicht erkennbar, die Liebe zur Welt aber schon.

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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon kingschild » Sa 26. Sep 2020, 12:22

Lazar hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:
Das Höchste aller Gebote das Jesus Christus bezeugt ist das erste Gebot.
Wer das erste Gebot ständig missachtet, verachtet kann nicht in der Liebe unterwegs sein ausser eben in der Liebe zum selbst gebastelten Jesus.

2Mo 20:3 Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

Dies Gebot kann Christus aber unmöglich von sich gelassen haben, Kingschild, weil Er selbst wissen muss, dass es keine "anderen Götter" neben Ihm gibt?
Und Jesus noch dazu im NT gesagt hat*:

"Ihr habt mich nicht erwählt; sondern ich habe euch erwählt und gesetzt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, auf daß, so ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe. Das gebiete ich euch, daß ihr euch untereinander liebet."

Herzliche Grüße
Eleazar

*[Joh. 15, 16-17]


Doch Jesus hat es immer gelehrt das erste Gebot und er lehrt es noch heute. Die ständige Rebellion dagegen, ändert an dem Umstand nichts. Wenn die Rebellion gegen Gott und sein Wort, mein Gott ist, dann ist das ein Götze der beseitigt gehört.

Wenn die ständige Rebelllion gegen Gottes Wort die einzige Frucht ist die ich bringe, dann ist die Liebe Gottes immer noch vor der Türe und nicht in meinem Herzen.

Christen werden in einem solchen Fall zur Busse geleitet und tun Busse.

Nicht Christen glauben, das Rebellion gegen Gott eine gute Frucht sei.


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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Urmilsch » Sa 26. Sep 2020, 12:47

kingschild hat geschrieben:
Urmilsch hat geschrieben:
Es gibt nur ein Gebot Kinschild und das lautet schlicht und ergreifend "Liebt euch untereinander", denn Jesus ist das Maß aller Dinge und der sagte vormals genanntes Gebot. Das gab aber nicht irgendwer, sondern der Vater selbst!

Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich der du allein wahrer Gott bist erkennen.


Nein es gibt nicht ein Gebot, sondern zehn Gebote und davon heisst das erste nicht liebt euch untereinander, sondern liebt den alleinigen Gott. Daraus ensteht dann auch die Liebe, welche Christus als zweites Gebot nannte und an diesen zweien hängt dann das ganze Gesetz.

Kingschild


Die Thora ist ein Gesetz und deine Theorie mit den 10 Geboten materiellrechtlich nicht haltbar, denn die Thora verweist auf das kommende Wort Gottes als übergeordnetes Instrument, siehe Dtn 18, 18-19 (Und wer meine Worte (Papis Worte) nicht hören wird, welche er in meinem Namen (Papis Namen) reden wird, von dem werde ich es fordern). Er aber, auf dessen Wort zu hören ist, sagte:

- Ein neu Gebot gebe ich euch, daß ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, auf daß auch ihr einander liebhabet. Dabei wird jedermann erkennen, daß ihr meine Jünger seid, so ihr Liebe untereinander habt.
- So ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe.
- Das ist mein Gebot, daß ihr euch untereinander liebet, gleichwie ich euch liebe.
- Das gebiete ich euch, daß ihr euch untereinander liebet.
Joh 13, 34; Joh 15

Jesus sprach Gottes Wort, weil er dessen Verkörperung ist und Jesus sprach, dass derjenige in seiner Liebe bleibt, so er dieses Gebot hält. Hier sind weder 3, noch 10 Gebote, wobei jedoch diese Gebote davon natürlich berührt werden. Du sollst keine anderen Götter neben mich stellen Kingschild heißt eines dieser Gebote. Den Vater aber konntest du geschichtlich erst in Jesus sehen, denn erst er zeigte ihn uns. Joh 14, 7-9 .
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon kingschild » Sa 26. Sep 2020, 13:33

Urmilsch hat geschrieben:..... deine Theorie mit den 10 Geboten materiellrechtlich nicht haltbar,.....


Erstes Urmilsch ist es nicht meine Theorie, sondern das was das Wort Gottes lehrt und auch Christus lehrte, entweder eben man hört und nimmt zur Kenntnis oder man wir nicht Müde zu vermischen Gut und Böse.

Lu 16:17 Doch eher vergehen Himmel und Erde, als dass auch nur ein Strichlein vom Gesetz hinfällig wird.

Das was Du hier schreibst stimmt:

- Ein neu Gebot gebe ich euch, daß ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, auf daß auch ihr einander liebhabet.

Jedoch sagt Jesus dazu auch:

Mt 22:40 In diesen zwei Geboten hanget das ganze Gesetz und die Propheten.

So das erste von diesen zwei Geboten lautet:

2.Mose 20.3 Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.


Wenn also jemand Gott liebt, wird er ihm keine anderen Götter beigesellen und wird eben ihn Liebe nicht seinem Nächsten erzählen, das er dies tun sollte. Weil liebt er seinen Nächsten nicht, verführt er Ihn zur Götzenlehre.

Eben dort wo man das Gesetz und die Propheten einfach auslöschen will, mit dem Wörtchen das sei nun wahre Liebe, dort fängt das basteln an und basteln ist keine Liebe. Hören und bewahren schon.

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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Lazar » Sa 26. Sep 2020, 13:35

kingschild hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:
Das Höchste aller Gebote das Jesus Christus bezeugt ist das erste Gebot.
Wer das erste Gebot ständig missachtet, verachtet kann nicht in der Liebe unterwegs sein ausser eben in der Liebe zum selbst gebastelten Jesus.

2Mo 20:3 Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

Dies Gebot kann Christus aber unmöglich von sich gelassen haben, Kingschild, weil Er selbst wissen muss, dass es keine "anderen Götter" neben Ihm gibt?
Und Jesus noch dazu im NT gesagt hat*:

"Ihr habt mich nicht erwählt; sondern ich habe euch erwählt und gesetzt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, auf daß, so ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe. Das gebiete ich euch, daß ihr euch untereinander liebet."

Herzliche Grüße
Eleazar

*[Joh. 15, 16-17]

Doch Jesus hat es immer gelehrt das erste Gebot und er lehrt es noch heute. Die ständige Rebellion dagegen, ändert an dem Umstand nichts. Wenn die Rebellion gegen Gott und sein Wort, mein Gott ist, dann ist das ein Götze der beseitigt gehört.

Wenn die ständige Rebelllion gegen Gottes Wort die einzige Frucht ist die ich bringe, dann ist die Liebe Gottes immer noch vor der Türe und nicht in meinem Herzen.

Christen werden in einem solchen Fall zur Busse geleitet und tun Busse.

Nicht Christen glauben, das Rebellion gegen Gott eine gute Frucht sei.

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Lieber Kingschild, ich rufe hier sicher nicht gegen "Gott" auf, sondern behaupte nur:
Die Rebellion gegen JHWH hat uns Jesus Christus & Gottes Sohn im NT gewährt!

"Wer MICH sieht - sieht den VATER". *

Bloß die einen wollen diese Wahrheit sehen - und die anderen nicht.

Herzliche Grüße
Eleazar


* Joh. 14, 8
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Habatom » Sa 26. Sep 2020, 13:45

Lazar hat geschrieben:
Lieber Kingschild, ich rufe hier sicher nicht gegen "Gott" auf, sondern behaupte nur:
Die Rebellion gegen JHWH hat uns Jesus Christus & Gottes Sohn im NT gewährt!

"Wer MICH sieht - sieht den VATER". *

Bloß die einen wollen diese Wahrheit sehen - und die anderen nicht.

Herzliche Grüße
Eleazar


* Joh. 14, 8



Da hast du sogar mal einen wahren Satz zu "Papier" gebracht ... ich wollte mich schon gerade auf dich stürzen...wo sonst hier keiner schreibt...
aber Fehlanzeige....

Also muss ich dich jetzt fragen, wie sieht dieser Jesus Christus aus, den du hier uns vor Augen stellst? Wie erfahre ich ihn in meinem Leben?

Was er hat er bislang in und durch dein Leben gewirkt?
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den Vater erkennen

Beitragvon Habatom » Sa 26. Sep 2020, 13:56

Urmilsch hat geschrieben:Die Thora ist ein Gesetz und deine Theorie mit den 10 Geboten materiellrechtlich nicht haltbar, denn die Thora verweist auf das kommende Wort Gottes als übergeordnetes Instrument



Und doch hebt Jesus Christus das Gesetz nicht auf:

Mt. 5,
17 Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.
18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.

Insofern ist deine Behauptung falsch, wenn du schreibst:

Urmilsch hat geschrieben:Jesus sprach Gottes Wort, weil er dessen Verkörperung ist und Jesus sprach, dass derjenige in seiner Liebe bleibt, so er dieses Gebot hält. Hier sind weder 3, noch 10 Gebote, wobei jedoch diese Gebote davon natürlich berührt werden. Du sollst keine anderen Götter neben mich stellen Kingschild heißt eines dieser Gebote. Den Vater aber konntest du geschichtlich erst in Jesus sehen, denn erst er zeigte ihn uns. Joh 14, 7-9 .


Den Vater - den Schöpfer Gott im Himmel - konnten auch schon die alttestamentlichen Gläubigen in der Thora und den Propheten erkennen, so wie es Jesus uns auch in dem Gleichnis vom reichen Manne und dem armen Lazarus deutlich macht:

Lukas 16,
27 Er sprach aber: Ich bitte dich nun, Vater, dass du ihn in das Haus meines Vaters sendest,
28 denn ich habe fünf Brüder, dass er ihnen eindringlich Zeugnis ablege, damit sie nicht auch an diesen Ort der Qual kommen!
29 Abraham aber spricht: Sie haben Mose und die Propheten. Mögen sie die hören!
30 Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn jemand von den Toten zu ihnen geht, so werden sie Buße tun.
31 Er sprach aber zu ihm: Wenn sie Mose und die Propheten nicht hören, so werden sie auch nicht überzeugt werden, wenn jemand aus den Toten aufersteht.
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon kingschild » Sa 26. Sep 2020, 14:13

Lazar hat geschrieben:Die Rebellion gegen JHWH hat uns Jesus Christus & Gottes Sohn im NT gewährt!


Nun dazu vielleicht mal das Wort des Propheten Samuel:

1Sa 15:23 Denn Ungehorsam ist Zaubereisünde, und Widerspenstigkeit ist Frevel und Abgötterei. Weil du nun des HERRN Wort verworfen hast, so hat auch er dich verworfen, daß du nicht König sein sollst!

So und was sagt Jesus von den Propheten und dem Gesetz:

Mt 22:40 In diesen zwei Geboten hanget das ganze Gesetz und die Propheten.

Erstes Gebot heisst:

2 »Ich bin Jahwe, dein Gott! Ich habe dich aus dem Sklavenhaus Ägyptens befreit.
3 Du darfst keine anderen Götter vor mich stellen!
4 Du darfst dir kein Götterbild machen, kein Abbild von irgendetwas im Himmel, auf der Erde oder im Meer!

Wer diese Gebot immer bricht und noch öffentlich zur Rebellion dagegen aufruft, der bezeugt welchem Geist er dient. Und eben wie immer wieder, enden wir in der endlosen Mission und dem Aufruf zu Gottlosem handeln, bis auch dieser Thread wieder geschlossen werden muss, weil zwei oder drei in Ihrem Missionseifer nicht verstanden haben was hier erlaubt ist und was nicht.

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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Lazar » Sa 26. Sep 2020, 16:14

Urmilsch hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Vielleicht liegt es auch daran, dass unsere "Taufe mit Wasser" allenfalls ein "öffentlich-irdisches Zeichen" für die Annahme des christlichen Glaubens sein kann?
Viele der somit von der Kirche "neugeborenen Kinder Christi" tun dies danach in Wahrheit jedoch gar nicht? Ich spreche diesbezüglich aus eigener Erfahrung.

Das heißt, für mich kann in Wahrheit kein einziger Mensch eine "Taufe mit dem Heiligen Geist" ausführen, dies kann letztendlich nur Christus/Gott selbst.

Allein diese "Taufe" führt erst zur Erweckung zum Glauben an unseren wahren Gott.
Sie ist gekennzeichnet von Liebe, Vertrauen und Verständnis - und nicht von Furcht.

Herzliche Grüße
Eleazar


Guten Morgen Eleazar, wir Menschen (Ich nehme mich hier nicht heraus) haben die dumme Angewohnheit, den Großteil der Aussagen religiöser Schriften fleischlich (materiell) aufzufassen. Darüber hinaus verlassen wir uns gerne auf die Auslegungen (Interpretationen) unserer Vorfahren. Was will man auch machen, wenn man im Gehirn ziemlich leer auf diese Welt kommt und diese Interpretationen als das Maß aller Dinge in der Schule und im sozialen Umfeld erlernt. Das macht es aber nicht leichter die Schrift zu verstehen, wenn Gott Geist ist und dieser durch diese Schrift mit uns kommuniziert. Dann wäre da noch der Narzissmuss anzusprechen, welcher sich aufgrund des Egos ausbildet, weshalb niemand andere Schriften zu Rate ziehen möchte. Eins muss aber allen klar sein: Ein Schöpfer und ein Vater würde eine Lösung für alle seine Geschöpfe anstreben und nie eine Lösung für eine kleine Gruppe.


Hi Urmilsch, selbst wenn es nun absolut vermessen klingt:
ich versuche alles immer nur aus der Sicht von Gottes Sohn Jesus Christus im Himmel zu sehen - und eben genau nicht fleischlich/materiell.
Sonst kommt man im Glauben an Gott doch sichtlich auch nicht weiter?
In diesem Sinne können auch nicht nur die "verlorenen Schafe Israels" zu Christus/Gott zurückgeführt werden, sondern muss es in Wahrheit die ganze Welt:

Was die Taufe im Wasser angeht so sehe ich es andersartig: Der Geist Gottes schwebte zu Anfang über den Wassern, bevor überhaupt irgendetwas erschaffen war. Hier ist also keinsfalls irdisches Wasser gemeint, sondern der Raum (Das Feld). In den Veden kann man folgendes hierzu lesen: Den Schöpfer nennt man Brahma, den Erhalter Vishnu und den Vernichter Shiva, und das ist in allen Schöpfungen so. Als selbstgeborener Herr, der diverse Formen ins Leben rufen wollte, erschuf er zuerst das (subtile) Wasser und gab ihm dann Lebenskraft. Im Wasser schwebt das Welten-Ei, (Universum) welches eine goldene Farbe annimmt. Und hier wird Brahma jedes Mal als Selbstgeborener geboren. Auch brachte er die Erde hervor, welche auf dem Wasser schwimmt.

Damit kann ich leider nichts anfangen, Urmilsch,
Brahma, Vishnu oder Shiva sind für mich keine "Götter" oder geistig gar identisch mit dem Vater/Sohn/Heiligen Geist?
Anstatt, dass man einfach an Jesus Christus glaubt, wird Christus lieber anderen bereits bestehenden Glauben angepasst. Dieses Vorgehen behagt mir grundsätzlich überhaupt nicht!
In "Deinem" Koran geschieht dies in ähnlicher Weise. Einerseits soll man dort Jesus/Isa gehorchen, andererseits Mohammed wohl noch um einiges mehr? Irgendwann muss man sich schon entscheiden, welchem Gesandten Gottes man folgt. Nicht umsonst sind viele Muslime deswegen im Glauben an Gott bereits zu Christus gewechselt.

Nun ist der ganze Raum (Das Wasser) mit dem Geist Gottes durchdrungen, dessen Geist mit unserem Leib (Körper) verknüpft ist, siehe 1 Kor 3, 16.
Die Taufe des Christus ist nichts anderes als ein Gottesbekenntnis, denn die Taufe soll gemäß den Schriften auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes ausgeführt werden. Wir erinnern uns, dass es heißt: Das ist das ewige Leben, dass sie dich der du allein wahrer Gott bist erkennen. Nun stellt uns der Sohn, welcher die Verkörperung des unsichtbaren Gottes ist, welcher der Schöpfer von Himmel und Erde und mit dem Vater EINS ist, den Vater in der Schrift vor und teilt uns so seinen Namen mit, siehe Joh 17, 6. Er erklärt uns, dass nur er die Wahrheit und das Leben ist. Weiter erklärt er, dass der Vater die für einen Menschen nicht erkennbare Wahrheit in Form des Heiligen Geistes senden wird, so man sich auf den Namen Jesus Christus taufen lässt und sein Gebot hält.

Welche Ohren vernehmen mit Verlaub die Taufe auf den Namen Jesus Christus? Was, wenn es eine Art der Verschränkung, ein Update oder was auch immer ist? Senden und Empfangen sind Vokabeln die so etwas vermuten lassen. Nun entspricht die Taufe auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes nicht dieser Anweisung Jesu, weil dieser Name nicht benannt wird.

Wenn eine IT Stelle einen Computer mit einem Passwort sperrt und die Anleitung beilegt in der es heißt "Wir haben Ihren Computer mit folgendem Passwort gesperrt: (Der Name Ihrer Mutter)", dann wird der Computer vermutlich nicht zu entsperren sein, wenn man als Passwort wortwörtlich "Der Name Ihrer Mutter" eingibt, welcher aber Julia heißt. Ganz im Gegenteil muss sich doch der IT Mensch fragen, ob bei dem Kammeraden noch alle Rädchen korrekt kreisen.

Die Taufe muss folglich auf den Namen Jesus Christus ausgeführt werden, was in der Folge den Sohn mit dem Vater durch den Heiligen Geist verknüpft, verschränkt oder wie auch immer. Wenn ich schon etwas mache was ich nicht wirklich in seiner Wirkung verstehe, dann mache ich es doch richtig und die ersten Christen ließen sich auf den Namen Jesus Christus taufen, was ihnen im Nachgang die Gabe des Heiligen Geistes bescherte, siehe Apg 2, 38.

Wieder einmal heißt es: Kann sein, muss es aber nicht. Da jedoch die wenigsten voll des Heiligen Geistes herumlaufen, kann man es zumindest probieren oder :o ?


Was soll dies in der Quintessenz aber nun bedeuten oder heißen, Urmilsch? :)
Dass theoretisch ein jeder Mensch zwar berufen ist, Gott zu erkennen, aber die wenigsten im Leben schaffen es?
Ich habe zum Beispiel viele Aussagen von Nahtodeserfahrenen mit Aussagen Christi im NT (auch Thomas-Evangelium) in Korrelation und Kausalität gesetzt - und dabei kam ganz eindeutig heraus:
Diesen unvorstellbar vollkommenen, herrlichen liebevollen und doch absolut souveränen und klaren Herrscher im Himmel muss es geben, einige Menschen haben Ihn bereits vor ihrem endgültigen menschlichen Tod gesehen und erleben dürfen!

Ich selbst habe es noch auf eine andere eindrückliche Art. Ich glaube also fest an den Höchsten Sohn Gottes - Christus - unseren von Gott berufenen Herrn im Himmel... :))

Herzliche Grüße
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Habatom » Sa 26. Sep 2020, 16:35

Lazar hat geschrieben:Hi Urmilsch, selbst wenn es nun absolut vermessen klingt:
ich versuche alles immer nur aus der Sicht von Gottes Sohn Jesus Christus im Himmel zu sehen - und eben genau nicht fleischlich/materiell.
Sonst kommt man im Glauben an Gott doch sichtlich auch nicht weiter?
In diesem Sinne können auch nicht nur die "verlorenen Schafe Israels" zu Christus/Gott zurückgeführt werden, sondern muss es in Wahrheit die ganze Welt:




Aha - die ganze Welt muss zu Christus (Gott) zurückgeführt werden....

wie soll das geschehen?

Lazar hat geschrieben:
[b]wir Menschen (Ich nehme mich hier nicht heraus) haben die dumme Angewohnheit, den Großteil der Aussagen religiöser Schriften fleischlich (materiell) aufzufassen. Darüber hinaus verlassen wir uns gerne auf die Auslegungen (Interpretationen) unserer Vorfahren.


was ja erstmal nicht verkehrt sein muss, soweit unser Lehrer hier Wahres entdeckt haben...

Lazar hat geschrieben:Was will man auch machen, wenn man im Gehirn ziemlich leer auf diese Welt kommt und diese Interpretationen als das Maß aller Dinge in der Schule und im sozialen Umfeld erlernt. Das macht es aber nicht leichter die Schrift zu verstehen, wenn Gott Geist ist und dieser durch diese Schrift mit uns kommuniziert.



Was dann unterstellen täte, das die meisten oder gar alle vorigen Lehrer, die uns hier Wissen vermittelt haben, geirrt haben. Weil wir ja daraus nicht lernen können - konnten?

Und nun sollte man deiner Meinung nach - ganz einfach - an Jesus Christus glauben... wie auch immer das dann gehen soll...
weil ja Gott nicht nur einer kleinen Minderheit von Menschen sich als Vater offenbaren täte ... -? Wobei er sich als Gott schon allen Menschen offenbaren tut -davon mal abgesehen - nur der Punkt ist der, das nicht alle Menschen Gott zum Herrn haben möchte. Und da belässt es auch Gott hier mit diesen Willensäußerungen seiner Geschöpfe. Er drängt oder zwingt sich nicht auf.

Lazar hat geschrieben:Ich selbst habe es noch auf eine andere eindrückliche Art. Ich glaube also fest an den Höchsten Sohn Gottes - Christus - unseren von Gott berufenen Herrn im Himmel... :))

Herzliche Grüße
Eleazar


Deinen Glauben und deine Überzeugungen will und soll dir keiner nehmen. Nur halte ich es für vernünftig mich hierin auch zu prüfen, gerade auch mit Glaubensgeschwistern, ob ich denn in meinem Glauben auch mit anderen Gemeinschaft darin finde. Oder ob er nur das einsame Konstrukt meines eigenen Denkens ist und worin ich mich dann irren könnte. Denn kein Mensch kann in dem was er glaubt und meint richtig zu sein, unfehlbar sein. Es sei denn, Gott selbst hat ihm diesen Glauben geschenkt.
Und hat Gott diesen Glauben nun geschenkt, wird und muss er auch in anderen Menschen zu finden sein.
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Urmilsch » Sa 26. Sep 2020, 17:05

Lazar hat geschrieben:Brahma, Vishnu oder Shiva sind für mich keine "Götter" oder geistig gar identisch mit dem Vater/Sohn/Heiligen Geist?
Anstatt, dass man einfach an Jesus Christus glaubt, wird Christus lieber anderen bereits bestehenden Glauben angepasst. Dieses Vorgehen behagt mir grundsätzlich überhaupt nicht!
In "Deinem" Koran geschieht dies in ähnlicher Weise. Einerseits soll man dort Jesus/Isa gehorchen, andererseits Mohammed wohl noch um einiges mehr? Irgendwann muss man sich schon entscheiden, welchem Gesandten Gottes man folgt. Nicht umsonst sind viele Muslime deswegen im Glauben an Gott bereits zu Christus gewechselt.


Lazar, ich habe mich nicht auf den Namen Jesus Christus taufen lassen, weil ich an andere Götter glaube. Jesus Christus ist für mich das Maß aller Dinge und nur er, weil ich in ihm meinen Gott und Vater sehe und nicht in den vorangegengenen Aussagen oder in den darauffolgenden und ich in aller Konsequenz nur an ihn und seine Aussagen glaube. Es sollte aber auch klar sein, dass wenn man den Willen Gottes auf Erden auch umsetzen möchte, alle Menschen mit ins Boot holen muss. Hierzu muss man zwangsläufig auch die Heiligen Schriften anderer Ethnien mit einbeziehen, welche gar keine andere Gottheit beschreiben, denn die Veden, Puaranas usw. beschreiben das Göttliche genau gleich, nur das damit in den Veden ein anderes Vokabular dafür benutzt wurde. Brahma, Vishnu, Shiva, das sind alles Formen dieses einen Gottes und keinesfalls unterschiedliche Götter, so wie Christus eben die Verkörperung dieses unsichtbaren Gottes ist. Vergleicht man die Aussagen der Schriften dann wird folgendes deutlich. Der unsichtbare Vater, welcher immer in vollkommen reiner und unbewegter Form bestand hat, hat sich zum Zwecke der Schöpfung selbst manifestiert und zwar in Form des Sohnes (Jesus Christus), welcher dann als Schöpfender alles hervorbrachte. Das macht aus dem Sohn und dem Vater natürlich keine zwei verschiedene Dinge und in der logischen Konsequenz aus Jesus den Schöpfer von Himmel und Erde und das All, siehe Kol 1, 15-18 i.v.m. Joh 1, 1-14 i.v,m. Thom Ev.

Was meinen Koran angeht (Ich habe keine Ahnung wie du darauf kommst, dass es meine Schrift sei), so haben die Exegeten meines Erachtens nicht verstanden, dass der Koran die Vorgängerschriften, namentlich Thora + Evangelium bestätigt Sure 3:3 und aufgrund mehrdeutiger Suren falsch gedeutet werden kann Sure 3:7.

Hat man Gott innerhalb der Thora und des Evangeliums anhand seinen Aussagen nicht erkannt, dann deutet man die Schrift eben falsch und setzt falsche Schwerpunkte im Glauben. Sie prüft gewissermaßen den Glauben!

Nun muss man auch diese Menschen abholen, so man alles auf den gemeinsamen Nenner, nänmlich Jesu Gebot bringen möchte. Man sollte ihnen erklären, weshalb Christen gem. Sure 5:82-85 in Gärten eingehen werden, wenn sie eben nicht den Zeilen in diesem Buch glauben schenken und weshalb jemand wenn er denn dem Buch glauben schenkt, vom Gläubigen zum Ungläubigen werden wird. Sure 3:100
Man sollte ihnen zu verstehen geben, dass der Vater sich erst in Jesu Worten den Menschen offenbarte, er der GESANDTE (IHR GESANDTER, Achtung Mehrdeutigkeit) Gottes ist siehe Sure 61:7, er mit den klaren Beweisen kam Sure 43:63 und es nur eine einzige Gemeinschaft geben sollte, die zum Guten auffordert. Ich könnte hier endlos weiter machen, aber man sollte überhaupt erst einmal bei den Christen anfangen, welche meines Erachtens auch nicht vollständig verstanden haben, welche Rolle dieser überhaupt spielt und welche Konsequenzen das für ihren Glauben haben sollte.

Lazar hat geschrieben:Was soll dies in der Quintessenz aber nun bedeuten oder heißen, Urmilsch? :)
Dass theoretisch ein jeder Mensch zwar berufen ist, Gott zu erkennen, aber die wenigsten im Leben schaffen es?
Ich habe zum Beispiel viele Aussagen von Nahtodeserfahrenen mit Aussagen Christi im NT (auch Thomas-Evangelium) in Korrelation und Kausalität gesetzt - und dabei kam ganz eindeutig heraus:
Diesen unvorstellbar vollkommenen, herrlichen liebevollen und doch absolut souveränen und klaren Herrscher im Himmel muss es geben, einige Menschen haben Ihn bereits vor ihrem endgültigen menschlichen Tod gesehen und erleben dürfen!
Ich selbst habe es noch auf eine andere eindrückliche Art. Ich glaube also fest an den Höchsten Sohn Gottes - Christus - unseren von Gott berufenen Herrn im Himmel... :))


Es soll nicht heißen, dass es Gott den Vater nicht gibt, ganz im Gegenteil. Es sollte verdeutlichen, dass wir überhaupt gar nicht gemäß der Anleitung Jesu taufen und aus diesem Grund vielleicht auch nicht voll des heiligen Geistes durch die Gegend laufen, dies jedoch gemäß der Schrift zum korrekten Verständnis benötigt wird, denn die Wahrheit kann die Welt nicht auf anderer Weise empfangen.
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Habatom » Sa 26. Sep 2020, 17:29

Urmilsch hat geschrieben:Es soll nicht heißen, dass es Gott den Vater nicht gibt, ganz im Gegenteil. Es sollte verdeutlichen, dass wir überhaupt gar nicht gemäß der Anleitung Jesu taufen und aus diesem Grund vielleicht auch nicht voll des heiligen Geistes durch die Gegend laufen, dies jedoch gemäß der Schrift zum korrekten Verständnis benötigt wird, denn die Wahrheit kann die Welt nicht auf anderer Weise empfangen.


in welcher von deinen vielen Schriften hast du denn dies gelesen?
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Urmilsch » Sa 26. Sep 2020, 17:30

kingschild hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Die Rebellion gegen JHWH hat uns Jesus Christus & Gottes Sohn im NT gewährt!


Nun dazu vielleicht mal das Wort des Propheten Samuel:

1Sa 15:23 Denn Ungehorsam ist Zaubereisünde, und Widerspenstigkeit ist Frevel und Abgötterei. Weil du nun des HERRN Wort verworfen hast, so hat auch er dich verworfen, daß du nicht König sein sollst!

So und was sagt Jesus von den Propheten und dem Gesetz:

Mt 22:40 In diesen zwei Geboten hanget das ganze Gesetz und die Propheten.

Erstes Gebot heisst:

2 »Ich bin Jahwe, dein Gott! Ich habe dich aus dem Sklavenhaus Ägyptens befreit.
3 Du darfst keine anderen Götter vor mich stellen!
4 Du darfst dir kein Götterbild machen, kein Abbild von irgendetwas im Himmel, auf der Erde oder im Meer!

Wer diese Gebot immer bricht und noch öffentlich zur Rebellion dagegen aufruft, der bezeugt welchem Geist er dient. Und eben wie immer wieder, enden wir in der endlosen Mission und dem Aufruf zu Gottlosem handeln, bis auch dieser Thread wieder geschlossen werden muss, weil zwei oder drei in Ihrem Missionseifer nicht verstanden haben was hier erlaubt ist und was nicht.

Kingschild


Ich möchte ein wenig beschwichtigen Kingschild, wir sind uns doch darüber einig, dass es nur einen einzigen Gott gibt, welche wir den Vater nennen stimmt es ?

Dieser Vater hat in der Thora gesagt, dass er derjenige ist welcher ist (Ich bin der ich bin) und das er derjenige ist welcher sein wird (Ich werde sein), denn genau das bedeutet sein Name siehe Ex 3, 14. Nun sagt er aber auch in Dtn 18, 18-19, dass er einen Propheten erwecken wird, welcher in seinem Namen erscheinen und seine Worte sprechen wird, stimmt es?

Jetzt erscheint Jesus auf der Bildfläche und gleich zu Anfang kann man lesen, dass nicht irgendwer Sohn wird, sondern Gott selbst verkörpert sich und man konnte seine Herrlichkeit sehen, eine Herrlichkeit des eingeborenen Sohnes.

ALLES was jetzt Jesus sagt, kann und darf keinem Sohn zugeordnet werden, denn er entspricht in der Schrift Gottes Wort. Nicht nur, dass er Gottes Wort entspricht, die Schriften erklären uns auch noch, dass er der unsichtbare Vater ist und zwar die bewegte Form des unbewegten Gottes, welche notwendig war, um schöpfen zu können. Deshalb ist Jesus auch der Schöpfer von Himmel und Erde, deshlab wurde alles durch ihn geschaffen und deshalb befindet sich auch alles in ihm, dem ALL.

Er ist mit Verlaub der Vater, denn der Vater und er sind untrennbar EINS, einmal unbewegt und einmal bewegt. Aus diesem Grund reagiert er auch verstört auf die Frage nach dem Vater in Joh 14, 7-9, weil er eben diesem unsichtbaren, vollkommen unbewegten, reinen Vater entspricht, welcher sich um Handeln zu können, eben verkörpern musste.

Die Veden sehen es so: Und Shiva gab zurück:
Ich bin ohne und mit Eigenschaften und der Ursprung für Schöpfung, Erhaltung und Vernichtung. Ich bin das höchste Brahman ohne Verfall und Veränderung. Existenz, Erkenntnis und Glückseligkeit sind meine Attribute. Wahrlich, oh Vishnu, ich bin für immer ohne Eigenschaften. Doch um schöpfen, erhalten und vernichten, also handeln zu können, manifestiere ich mich in drei Formen: Brahma, Vishnu und Rudra.

Wir müssen nicht näher darauf eingehen Kingschild, aber:

- geschichtlich entspricht Jesus Jahwe, nämllich demjenigen welcher ist, derjenige welcher war und demjenigen welcher sein wird, er ist allein wahrer Gott, weil er mit ihm identisch (EINS) ist.
- Somit stelle ich keine anderen Götter neben ihn, wenn ich an ihn allein glaube, ganz im Gegenteil lehrt er, dass wer an ihn glaubt, dieser nicht an einen Sohn glaubt, sondern an den Vater selbst.
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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Lazar » Sa 26. Sep 2020, 19:03

kingschild hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Die Rebellion gegen JHWH hat uns Jesus Christus & Gottes Sohn im NT gewährt!

Nun dazu vielleicht mal das Wort des Propheten Samuel:

1Sa 15:23 Denn Ungehorsam ist Zaubereisünde, und Widerspenstigkeit ist Frevel und Abgötterei. Weil du nun des HERRN Wort verworfen hast, so hat auch er dich verworfen, daß du nicht König sein sollst!

Aber ich habe Christus' Wort ja nicht verworfen, Kingschild?
Sondern allenfalls Mose Wort. Wie Paulus zuweilen auch... ;)

kingschild hat geschrieben:So und was sagt Jesus von den Propheten und dem Gesetz:
Mt 22:40 In diesen zwei Geboten hanget das ganze Gesetz und die Propheten.

Erstes Gebot heisst:

2 »Ich bin Jahwe, dein Gott! Ich habe dich aus dem Sklavenhaus Ägyptens befreit.
3 Du darfst keine anderen Götter vor mich stellen!
4 Du darfst dir kein Götterbild machen, kein Abbild von irgendetwas im Himmel, auf der Erde oder im Meer!


Aber was hat nun das eine mit dem anderen zu tun, Kingschild? Du hast oben den Satz aus dem NT völlig aus dem Zusammenhang gerissen... ->

Die Frage nach dem höchsten Gebot

34 Da aber die Pharisäer hörten, wie er [Jesus]den Sadduzäern das Maul gestopft hatte, versammelten sie sich.
35 Und einer unter ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und sprach:
36 Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Gesetz?
37 Jesus aber sprach zu ihm: "Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte."
38 Dies ist das vornehmste und größte Gebot.
39 Das andere aber ist ihm gleich: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."
40 In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.


So gesehen, fällt ja dann wohl einiges aus dem AT flach. So verstehe ich hier zumindest Christus' Wort. Was nicht auf diesen Nenner passt, wird geistig verworfen.

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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon kingschild » Sa 26. Sep 2020, 19:30

Urmilsch hat geschrieben:
Wir müssen nicht näher darauf eingehen Kingschild, aber:

- geschichtlich entspricht Jesus Jahwe, nämllich demjenigen welcher ist, derjenige welcher war und demjenigen welcher sein wird, er ist allein wahrer Gott, weil er mit ihm identisch (EINS) ist.
- Somit stelle ich keine anderen Götter neben ihn, wenn ich an ihn allein glaube, ganz im Gegenteil lehrt er, dass wer an ihn glaubt, dieser nicht an einen Sohn glaubt, sondern an den Vater selbst.


Schau wenn aus den Schriften welche Du so gerne der Bibel beigesellst, die Vielgötteri und der Götzendienst als Frucht heraus kommt und Du Texte nimmst die ähnlich tönen aber schon im zweiten Satz eben kontra der Heiligen Schrift sind, ja dann müssen wir nicht diskutieren, was es ist, die Frucht ist dann einfach schlicht offensichtlich.

Das der Hinduismus auch Jesus einfach mal in den eigenen Götter Katalog beigesellt hat, das ist mir bekannt. Geht aber eben im Christlichen Glauben nicht weil schon nur dort wo ein kleiner Ansatz ist, der eben dem ersten Gebot Gottes widerspricht oder dem Heilsplan Gottes, fängt der Irrweg an und endet dann eben das man Gut und Böse vereinen will.

Dieser Versuch kann nur scheitern, weil Gut und Böse, haben keinen Platz im Reich Gottes, das Gute und Gerechte schon.

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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon kingschild » Sa 26. Sep 2020, 20:06

Lazar hat geschrieben:Aber ich habe Christus' Wort ja nicht verworfen, Kingschild?
Sondern allenfalls Mose Wort. Wie Paulus zuweilen auch... ;)


Wenn Christus das Gesetz und die Propheten für gültig erklärt und Lazar den Propheten Gottes verwirft, den Christus selbst mehrmals bestätigt hat, zeugt das nicht davon, das er verstanden hat was Christus bestätigte. Das gleiche gilt bei Paulus, wenn er von allen Aposteln Christi anerkannt war, so reicht dieses Zeugnis aus, selbst wenn man nur Bahnhof versteht, bei dem was er uns von Gott mitteilen wollte.




Aber was hat nun das eine mit dem anderen zu tun, Kingschild? Du hast oben den Satz aus dem NT völlig aus dem Zusammenhang gerissen... ->


Da ist nichts aus dem Zusammenhang gerissen. Jesus bestätigt das ganze Gesetz und das erste Gebot lautet eben nicht liebe deinen selbst gebastelten Christus oder höre auf die Stimme von falschen Christussen, sondern das erste Gebot lautet: 2 Mose 2 »Ich bin Jahwe, dein Gott! Ich habe dich aus dem Sklavenhaus Ägyptens befreit.


So gesehen, fällt ja dann wohl einiges aus dem AT flach. So verstehe ich hier zumindest Christus' Wort. Was nicht auf diesen Nenner passt, wird geistig verworfen.


Nein die Aussage Christi hierzu ist nicht, verwirf es wenn Du es nicht verstehst, sondern klar und deutlich:

Mr 13:31 Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen.

und betreffend dem Gesetz hat er gesagt in einer Deutlichen Sprache:

Lu 16:17 Es ist aber leichter, daß der Himmel und die Erde vergehen, als daß ein Strichlein des Gesetzes wegfalle.

Nichts oder gar nichts steht da, von wenn ich es einfach mal nicht verstehe, dann verwerfe ich das Gesetz Gottes und bestimme selbst was Gut und Böse ist.

Zu Mose nimmt er auch Bezug:

Mr 12:26 Aber von den Toten, daß sie auferstehen werden, habt ihr nicht gelesen im Buch Mose’s bei dem Busch, wie Gott zu ihm sagte und sprach: "Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs"?


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Re: Ich mache mir meinen eigenen Jesus

Beitragvon Gnu » Sa 26. Sep 2020, 20:57

Ich kann wieder einmal nur bestätigen, was kingschild schreibt. Unser römisch beeinflusstes Denken lässt manchmal nicht zu, die Bibel ganz zu verstehen, weshalb wir dann geneigt sind, einen älteren Teil als veraltet zu verwerfen, wozu uns mangelhafte Übersetzungen noch zusätzlich anstiften. Wenn ich mit irgendeinem Gesetz des Vaters nicht einig gehe, macht doch das nicht das Gesetz ungültig, sondern es schliesst mich vom Volk Gottes aus.
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