Die Augenzeugen Jesu

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

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Re: Die Augenzeugen Jesu

Beitragvon onThePath » Fr 13. Jul 2018, 09:20

Die Geschichte der Bekehrung von Josh McDowell werde ich lesen, wenn ich sie im Internet finde.

lg, otp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Die Augenzeugen Jesu

Beitragvon Helmuth » Fr 13. Jul 2018, 09:51

onThePath hat geschrieben:Die Geschichte der Bekehrung von Josh McDowell werde ich lesen, wenn ich sie im Internet finde.

Hier:
https://clv.de/clv-server.de/wwwroot/pdf/255712.pdf

Der gute Mann gehorcht dem Grundsatz, umsonst habt ihr empfangen, umsonst gebt es weiter. Braver Mann! :]
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Re: Die Augenzeugen Jesu

Beitragvon onThePath » Sa 14. Jul 2018, 09:58

Ja, der CLV. Vorbildlich. Habe es sofort "gedownloadet". Aber noch keine Zeit gehabt zu lesen.

Lg, otp
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Re: Die Augenzeugen Jesu

Beitragvon Habatom » Mi 19. Sep 2018, 12:01

Moin Helmut, moin "onthepath",



schönes Thema - was gibt es an historischen Tatsachen über den Menschen und Gottes Sohn Jesus Christus.


Was haben wir persönlich mit Gott erlebt, was wird oder ist an unserem Leben sichtbar -- und das wird im Großen und Ganzen erst nach unserem irdischem Ableben von Gott selbst - dem Schöpfer dieses Universums - offenbar und beurteilt --

von unseren Mitmenschen sollte es - sofern wir Licht und Salz sind - auch schon in diesem Leben früher oder später Früchte erkennen lassen.

Und dann ein weiteres Thema in der Kirchengeschichte - die sich leider irgendwann mehr und mehr einem Kaisertum angeglichen hat, wo von oben herab bestimmt und festgelegt wird, wie sich der Mensch zu verhalten hat, wie seine Stellung Gott gegenüber ist.
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Re: Die Augenzeugen Jesu

Beitragvon Helmuth » Do 20. Sep 2018, 06:34

Habatom, Danke für deinen Beitrag,

Habatom hat geschrieben:Was haben wir persönlich mit Gott erlebt, was wird oder ist an unserem Leben sichtbar

Das ist ein gutes Stichwort, was ich aber im Zusammenhang mit dem Thema dieses Threads betrachten möchte.

Auch wir können Augenzeugen werden, und zwar wenn sich Gottes Macht sichtbar manifestiert. Wer schon einmal Zeuge einer wundersamen Heilung war, der versteht das.

Selbst erlebte Wunder vertiefen die Zuverlässigkeit in die Berichte, in denen uns die Augenzeugen über Jesu Heilungen an Ort und Stelle in Israel berichten.

Viele stehe diesen Berichten skeptisch gegenüber, weil sie dies heute nicht mehr erleben. Weil sie aber grundsätzlich glauben wollen, zumindest in dem Sinne, dass das als historisches Geschen anerkennen, nicht dass es für heute geglaubt werden muss, so intepretieren sie das gegenwärtige Nichtwirken als Willen Gottes für heute.

Die Aussage, die Jesus zu Thomas machte: "Selig, die nicht sehen und glauben" wird dazu gerne herangezogen.

Dabei redete Jesus nicht davon, dass wir nichts mehr sehen werden von alldem, sondern davon, dass, auch wenn man etwas nicht selbst erlebt hat, man am Glauben festhalten soll, und spricht uns dafür selig.
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Re: Die Augenzeugen Jesu

Beitragvon Habatom » Do 20. Sep 2018, 18:33

Helmuth hat geschrieben:Ich möchte euch diese mehrteilige (in einem zusammengefasste) Filmdokumentation vorstellen:

https://www.youtube.com/watch?v=Xr7toVxPLlk

Es wird die enorme Wichtigkeit der Augenzeugen Jesu näher beleuchtet, welche aus wissenschaftlicher Sicht die historisch höchste Zuverlässigkeit haben, um die Glaubwürdigkeit der uns überlieferten Schrift zu belegen. Und das gilt für alle Umstände Jesu:

- Jesu Leben, Sterben und Auferstehung
- Jesu Wunderheilungen
- Das Evangelium
- Die Entstehung der Schrift



Hallo Helmut,


was macht ein "ungläubiger Thomas" ... bezüglich von Augenzeugen, deren Worte teils erst Jahrzehnte später in griechischer Sprache dann niedergelegt wurden -- lange Zeit nur in lateinische Schrift für wenige zugänglich, von Luther dann aufwendig ins Deutsche übersetzt ....


?
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Re: Die Augenzeugen Jesu

Beitragvon Helmuth » So 23. Sep 2018, 18:28

Habatom hat geschrieben:was macht ein "ungläubiger Thomas" ... bezüglich von Augenzeugen, deren Worte teils erst Jahrzehnte später in griechischer Sprache dann niedergelegt wurden -- lange Zeit nur in lateinische Schrift für wenige zugänglich, von Luther dann aufwendig ins Deutsche übersetzt .... ?

Habatom, mit Verlaub ich verstehe deine Anfrage nicht. Worum geht es? Meinst du dich selbst mit dem "ungläubigen Thomas"?

Und was beinhaltet die Frage: Glaube/Unglaube? Die Sprache? Diverse Übersetzungen? Vielleicht präzisierst du. Ich bin bemüht dir gerne aufrichtige Antworten zu geben, dazu muss ich aber dein Ansinnen besser verstehen.
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Re: Die Augenzeugen Jesu

Beitragvon kingschild » So 23. Sep 2018, 19:38

Habatom hat geschrieben:

Hallo Helmut,

was macht ein "ungläubiger Thomas" ... bezüglich von Augenzeugen, deren Worte teils erst Jahrzehnte später in griechischer Sprache dann niedergelegt wurden -- lange Zeit nur in lateinische Schrift für wenige zugänglich, von Luther dann aufwendig ins Deutsche übersetzt ....


?


Hallo Habatom

Jesus Christus gibt dazu klar Auskunft:

Joh 14:23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.


Wer anfängt nach zu folgen, dem sind wunderbare Verheissungen gegeben. Das heisst jeder der ein Zeuge werden will, fängt irgendwo mal mit Demütigen suchen an.

Für einen ungläubigen Thomas heisst dies eben auch täglich, den Unglauben ablegen und um Befreiung zu bitten.

God bless
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Re: Die Augenzeugen Jesu

Beitragvon Habatom » Mo 24. Sep 2018, 07:49

Helmuth hat geschrieben:Habatom, Danke für deinen Beitrag,

Habatom hat geschrieben:Was haben wir persönlich mit Gott erlebt, was wird oder ist an unserem Leben sichtbar

Das ist ein gutes Stichwort, was ich aber im Zusammenhang mit dem Thema dieses Threads betrachten möchte.

Auch wir können Augenzeugen werden, und zwar wenn sich Gottes Macht sichtbar manifestiert. Wer schon einmal Zeuge einer wundersamen Heilung war, der versteht das.

Selbst erlebte Wunder vertiefen die Zuverlässigkeit in die Berichte, in denen uns die Augenzeugen über Jesu Heilungen an Ort und Stelle in Israel berichten.

Viele stehe diesen Berichten skeptisch gegenüber, weil sie dies heute nicht mehr erleben. Weil sie aber grundsätzlich glauben wollen, zumindest in dem Sinne, dass das als historisches Geschen anerkennen, nicht dass es für heute geglaubt werden muss, so intepretieren sie das gegenwärtige Nichtwirken als Willen Gottes für heute.

Die Aussage, die Jesus zu Thomas machte: "Selig, die nicht sehen und glauben" wird dazu gerne herangezogen.

Dabei redete Jesus nicht davon, dass wir nichts mehr sehen werden von alldem, sondern davon, dass, auch wenn man etwas nicht selbst erlebt hat, man am Glauben festhalten soll, und spricht uns dafür selig.



Hallo Helmut,


da spricht ein "ungläubiger Thomas" in dir....
wenn du schreibst:


Auch wir können Augenzeugen werden, und zwar wenn sich Gottes Macht sichtbar manifestiert.

und das ist jetzt nicht bös gemeint... denn auch der Apostel Thomas, der an die Auferstehung Jesu erst glaube, als Jesus ihm dann nocheinmal persönlich erschien und seine (von Thomas) Hände in seine "Wundmale" legte...

worauf Thomas dann bezeugte, mein Herr und mein Gott ..

Und Jesus antwortete, du glaubst weil du gesehen hast...

selig sind die nicht sehen und doch glauben...!

Wenn wir also erst ein Wunder brauchen um "sehen" zu können, mag das für den einen oder anderen wichtig und hilfreich sein...

Ich gleiche da nicht dem Apostel Thomas aus der Bibel (auch wenn ich Thomas heiße und lange Zeit nichts mit Gott anfangen konnte) -- mich hat durch ein Bibelvers Gottes Reden erreicht und überzeugt (1989) das Jesus Christus Herr und Gottes Sohn ist. Und heute kann ich sagen, nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in/durch mir/mich. Darf mich Botschafter an Christi statt nennen - so wie alle Christen, die hier Gott, den Vater erkannt haben und von ihm erkannt worden sind.


Wir haben das Thema "Augenzeuge Jesu". Worin dann gerne auch das Apostelamt begründet wird, bei der Katholischen Kirche allein über Petrus abgeleitet als "Oberhirte" mit alleinigem ewigen Stuhl /Herrschaftsbereich ... im Vatikanstaat...

Ein reformierter Christ denkt hier anders und kennt das allgemeine Priester- und Königs(Herrscher)tum aller Kinder Gottes. Aller Christen.

Manche sprechen mit Paulus vom Ende des Aposteltums. Andere streiten sich noch heute wer denn was noch zu sagen hat/weiß. Die Bibel zeigt uns im Korintherbrief auf, das für die christliche Gemeinde auf Erden zuerst die Apostel gesetzt sind, dann die Propheten, dann die Lehrer, dann die Hirten...etc..

Und wenn wir hier eine gute Ordnung finden, die Gott uns durch Paulus im 1. Korintherbrief 12,

27 Ihr aber seid Christi Leib und, einzeln genommen, Glieder.
28 Und die einen hat Gott in der Gemeinde eingesetzt erstens als Apostel, zweitens andere als Propheten, drittens als Lehrer, sodann Wunderkräfte, sodann Gnadengaben der Heilungen, Hilfeleistungen, Leitungen, Arten von Sprachen.
29 Sind etwa alle Apostel? Alle Propheten? Alle Lehrer? Haben alle Wunderkräfte?
30 Haben alle Gnadengaben der Heilungen? Reden alle in Sprachen? Legen alle aus? 31 Eifert aber um die größeren Gnadengaben! Und einen Weg noch weit darüber hinaus zeige ich euch:


aufzeigt, dann sehen wir am Landschaftsbild der vielen christlichen Gemeinden auf Erden eher eine zunehmenden Verweltlichung und Orientierungslosigkeit, was so kommen musste nach Aussagen von Jesus und anderen Propheten.

Auf der anderen Seite gebe ich - zumindest was meine Person anbelangt - meinem Umfeld ab jetzt auch wieder Hoffnung und Zuversicht, weil ich weiß, das zumindest punktuell Gott immer wieder Menschen herausruft, Gemeinde neu zu bauen und zu gestalten, Gesellschaftliche Entwicklungen durch ihr Vorbild positiv zu beeinflussen und zu prägen. Weiterhin Menschen herauszurufen aus ihrem Leben fern von Gott, auf das das Reich Gottes mehr und mehr Gestalt annimmt.
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Re: Die Augenzeugen Jesu

Beitragvon Habatom » Mo 24. Sep 2018, 07:57

Desweiteren bezeugen wir durch unser Leben, was wir sind, denken, sagen tun.


Entweder wird Jesus Christus dann von anderen Menschen in uns erkannt, oder nicht.

Und immer wird sich die Frage stellen, sind wir nur frommer Schein, oder Licht und Salz für diese Erde.

Gehören wir zu der Gruppe im letzten Gericht, die sagen wird, haben wir nicht in deinem Namen große Wunder getan ...?


Oder gehören wir zu der Gruppe, die sagen wird, wann haben wir dich je hungrig oder durstig...etc...gesehen...

Nicht das es auch Kinder Gottes gibt, die die Gabe der Wunderwirkung, Krankenheilung, etc. ensprechend 1. Korinther 12,... auch haben...

Aber das alles wird nicht entscheidend sein, für unser persönliches Leben und Wirken hier auf Erden.
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Re: Die Augenzeugen Jesu

Beitragvon Helmuth » Di 25. Sep 2018, 06:56

Habatom hat geschrieben:da spricht ein "ungläubiger Thomas" in dir....
wenn du schreibst: ...

Ha, verstehe, du meintest mich! ok, ok! :)

Aber da dürften wir uns missverstanden haben. Ich kann Augenzeuge der Herrlichkeit Gottes werden, wenn Gottes HG sich manifestiert. Dann bin ich Augenzeuge seiner Manifestation geworden. Das heißt nicht, dass ich das zuvor nicht gelaubt hätte und Gott es mir nun beweisen musste wie beim Thomas.

Nein, ich denke sogar aus dem Fehler, sprich "Unglauben" Thomas gelernt zu haben. Mein Fehler ist ich erwarte mir immer zuviel und bin dann enttäuscht, dass nicht alles eintrifft.

PS: Schwall mich bitte nicht mit "Lehre" voll. Ich bin keine Babychrist mehr. :mrgreen:
Bleib beim Thema hier, welches "Augenzeuge" beleuchten soll, Danke!
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Re: Die Augenzeugen Jesu

Beitragvon Habatom » Di 25. Sep 2018, 07:18

Helmuth hat geschrieben:
Habatom hat geschrieben:da spricht ein "ungläubiger Thomas" in dir....
wenn du schreibst: ...

Ha, verstehe, du meintest mich! ok, ok! :)

Aber da dürften wir uns missverstanden haben. Ich kann Augenzeuge der Herrlichkeit Gottes werden, wenn Gottes HG sich manifestiert. Dann bin ich Augenzeuge seiner Manifestation geworden. Das heißt nicht, dass ich das zuvor nicht gelaubt hätte und Gott es mir nun beweisen musste wie beim Thomas.

Nein, ich denke sogar aus dem Fehler, sprich "Unglauben" Thomas gelernt zu haben. Mein Fehler ist ich erwarte mir immer zuviel und bin dann enttäuscht, dass nicht alles eintrifft.

PS: Schwall mich bitte nicht mit "Lehre" voll. Ich bin keine Babychrist mehr. :mrgreen:
Bleib beim Thema hier, welches "Augenzeuge" beleuchten soll, Danke!



Guten Morgen Helmuth,


du hast an anderer Stelle hier geschrieben:

Auch wir können Augenzeugen werden, und zwar wenn sich Gottes Macht sichtbar manifestiert.

Könntest du das näher erläutern? Sprichst du von der Wiederkunft Jesu hier auf Erden? Denn erst dann werden ALLE Augen sehen und erkennen, wer der HERR ist.


Gottes heiliger Geist kann sich dann erst einmal nur persönlich in deinem Leben auswirken. Und dies geschieht durch die Früchte des heiligen Geistes. Durch die guten Werke die du dann tust, wenn dieser Glaube nicht ein toter Glaube ist.


Und ich möchte auch hier wiederum an die Worte Jesu erinnern:


Johannes 20
24 Thomas aber, einer von den Zwölfen, genannt Zwilling, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.
25 Da sagten die anderen Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Händen das Mal der Nägel sehe und meine Finger in das Mal der Nägel lege und lege meine Hand in seine Seite, so werde ich nicht glauben.
26 Und nach acht Tagen waren seine Jünger wieder drinnen und Thomas bei ihnen. Da kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und trat in die Mitte und sprach: Friede euch!
27 Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
28 Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!

29 Jesus spricht zu ihm: Weil du mich gesehen hast, hast du geglaubt.

Glückselig sind, die nicht gesehen und doch geglaubt haben!
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Re: Die Augenzeugen Jesu

Beitragvon Habatom » Di 25. Sep 2018, 07:22

Noch eine Frage an Dich, Helmuth,


was verstehst Du unter Manifestation? Wenn du schreibst:

Ich kann Augenzeuge der Herrlichkeit Gottes werden, wenn Gottes HG sich manifestiert. Dann bin ich Augenzeuge seiner Manifestation geworden.

?
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Re: Die Augenzeugen Jesu

Beitragvon Helmuth » Do 1. Nov 2018, 07:50

Habatom hat geschrieben:was verstehst Du unter Manifestation? Wenn du schreibst:

Ich kann Augenzeuge der Herrlichkeit Gottes werden, wenn Gottes HG sich manifestiert. Dann bin ich Augenzeuge seiner Manifestation geworden.
?

Wenn man selbst Zeuge dessen wird was der Heilige Geist in seiner Kraft bewirkt.
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Re: Die Augenzeugen Jesu

Beitragvon Habatom » Do 1. Nov 2018, 08:06

Helmuth hat geschrieben:
Habatom hat geschrieben:was verstehst Du unter Manifestation? Wenn du schreibst:

Ich kann Augenzeuge der Herrlichkeit Gottes werden, wenn Gottes HG sich manifestiert. Dann bin ich Augenzeuge seiner Manifestation geworden.
?

Wenn man selbst Zeuge dessen wird was der Heilige Geist in seiner Kraft bewirkt.




Zeuge als Zuschauer?

Oder Zeuge als ein Mensch, der das dann auch verkörpert, was er gesehen hat und was er glaubt?

Wenn ich dann als Christ nun das verkörpere und in meinem Leben zum Ausdruck bringe, was der heilige Geist in seiner Kraft in mir und durch mich bewirkt, bin ich dann nicht automatisch auch ein Augenzeuge dessen, was Gott tut. Was Gott durch Jesus getan hat?

Stellen wir als Christen nicht alle den Leib Jesu hier auf Erden da? Er das Haupt und wir seine Glieder?

Sind wir damit nicht alle Zeugen? Bezeugen durch unser Leben und unsere Nächstenliebe, was Jesus für uns tat?


Wieso sollte nun also noch ein Unterschied gemacht werden, zwischen den Menschen, die Jesus mit ihren Augen gesehen haben?
Wenn Jesus selbst zu einem Apostel Thomas sagt, selig sind die, die nicht sehen und doch glauben?

Müssen Apostel von daher ausschließlich Augenzeugen gewesen sein?
Wenn doch selbst der Apostel Paulus Jesus nicht selbst gesehen hat!

Apostelgeschichte 9
3 Als er aber hinzog, geschah es, dass er sich Damaskus näherte. Und plötzlich umstrahlte ihn ein Licht aus dem Himmel;
4 und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul, Saul, was verfolgst du mich?
5 Er aber sprach: Wer bist du, Herr? Er aber sagte: Ich bin Jesus, den du verfolgst.



Dazu ergänzend möchte ich noch an Hiob erinnern, als er ausrief: Nun hat mein Auge dich gesehen....

Er wurde Zeuge an dem was Gott durch ihn tat und hat durch sein Leiden und Leben dann das Handeln Gottes bezeugt. Als Augenzeuge. Als jemand, der nicht nur erfahren hat, was Gott tut, sondern der dies auch verstand, der hierüber in Erkenntnis dessen, warum Gott so mit ihm handelte jetzt sagen konnte:

Hiob 42,
2 Ich habe erkannt, dass du alles vermagst und kein Plan für dich unausführbar ist.
3 "Wer ist es, der den Ratschluss verhüllt ohne Erkenntnis?" So habe ich denn meine Meinung mitgeteilt und verstand doch nichts, Dinge, die zu wunderbar für mich sind und die ich nicht kannte.
4 Höre doch, und ich will reden! Ich will dich fragen, und du sollst es mich wissen lassen!
5 Vom Hörensagen hatte ich von dir gehört, jetzt aber hat mein Auge dich gesehen.
6 Darum verwerfe ich mein Geschwätz und bereue in Staub und Asche.
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Re: Die Augenzeugen Jesu

Beitragvon Helmuth » Do 1. Nov 2018, 09:38

Habatom hat geschrieben:Müssen Apostel von daher ausschließlich Augenzeugen gewesen sein?
Wenn doch selbst der Apostel Paulus Jesus nicht selbst gesehen hat!

Ich reihe seine Begegnung mit Jesus unter Augenzeugen ein. Er sah ihn nicht mit den Augen, weil er durch Jesu Erscheinung geblendet wurde, das ist richtig, aber er redete mit ihm Hebräisch wie wir uns auf Deutsch hier unterhalten und erhielt konkrete weitere Anweisungen.

Ananias erklärte ihm unmittelbar danach seine Berufung, welche dieser ebenfalls direkt durch Jesu HG erhalten hatte und Paulus ging der Aufgabe in seinem späteren Leben auch nach. Ich reihe Paulus damit unter Augenzeugen ein, von mir aus sage bei ihm dazu "Ohrenzeugen", wie du willst, darüber streite ich nicht. :]
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Re: Die Augenzeugen Jesu

Beitragvon Habatom » Fr 2. Nov 2018, 10:18

Helmuth hat geschrieben:
Habatom hat geschrieben:Müssen Apostel von daher ausschließlich Augenzeugen gewesen sein?
Wenn doch selbst der Apostel Paulus Jesus nicht selbst gesehen hat!

Ich reihe seine Begegnung mit Jesus unter Augenzeugen ein. Er sah ihn nicht mit den Augen, weil er durch Jesu Erscheinung geblendet wurde, das ist richtig, aber er redete mit ihm Hebräisch wie wir uns auf Deutsch hier unterhalten und erhielt konkrete weitere Anweisungen.

Ananias erklärte ihm unmittelbar danach seine Berufung, welche dieser ebenfalls direkt durch Jesu HG erhalten hatte und Paulus ging der Aufgabe in seinem späteren Leben auch nach. Ich reihe Paulus damit unter Augenzeugen ein, von mir aus sage bei ihm dazu "Ohrenzeugen", wie du willst, darüber streite ich nicht. :]



Und diese Zeit mit den Aposteln (den Augenzeugen Jesu) endete dann irgendwann?
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Re: Die Augenzeugen Jesu

Beitragvon Helmuth » Fr 2. Nov 2018, 20:57

Habatom hat geschrieben:Und diese Zeit mit den Aposteln (den Augenzeugen Jesu) endete dann irgendwann?

Diese Frage verstehe ich nicht. Jede menschliche Zeit endet irgendwann einmal. Was meinst du?
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Re: Die Augenzeugen Jesu

Beitragvon Habatom » Sa 3. Nov 2018, 07:36

Helmuth hat geschrieben:
Habatom hat geschrieben:Und diese Zeit mit den Aposteln (den Augenzeugen Jesu) endete dann irgendwann?

Diese Frage verstehe ich nicht. Jede menschliche Zeit endet irgendwann einmal. Was meinst du?



Hier darf ich gleich mehrere Fragen an Dich formulieren.

Was verstehst du unter "jeder" menschlichen Zeit? Gibt es mehrere verschiedene menschliche Zeiten? Gab es vor der jetzigen "Weltzeit" (oder sagen wir vor diesem jetzigen Zeitalter) schon eine andere Zeit mit Menschen?

Ausgehen können wir doch beide nur von den uns nachvollziehbaren Daten und Ereignissen, die uns über bestimmte Menschen überliefert worden sind. Hier sind in der Bibel die Geschlechtsregister zu erwähnen, die in den Daten uns ein schlüssiges nachvollziehbares Bild des Menschen vor Augen malen, begonnen mit Adam und Eva in Eden (vor rund 6000 Jahren).

Gab es vor Adam und Eva schon andere Menschen? Darüber können wir nur spekulieren. Uns überlegen ob hier eine Entwicklung vom Affen zum Menschen stattgefunden hat. Und ob nun Gott hier einen "Menschenaffen" heraus gegriffen hatte, dem er den Auftrag erteilte, über die Tiere zu herrschen, sich die Schöpfung untertan zu machen. Ihm ein Gebot in Eden gab. Ihm mit einem Willen ausstattete, der es dem "Menschenaffen" ermöglichte, so sein zu wollen, wie Gott. Zu wissen was gut und böse ist.
Interessanter Weise finden wir hier ein ähnliches Verhalten von Tieren sonst nirgendwo. Tiere, die in ihrem Bestreben nach Macht und in unersättlicher Gier sich selbst bereit sind, auszurotten. Tiere die die Möglichkeit innehaben, die nach dem Bilde Gottes geschaffen sind, sich hier dann selbst zu verleugnen, dem Sohn Gottes (Jesus) nachzufolgen um durch den heiligen Geist dann eine Wiedergeburt zu erleben. Die ihr Leben gänzlich verändern tut. Auf das sie eine Bekehrung beschreiben können. Auf das sie aus Glauben leben. In selbstloser Nächstenliebe handeln.

Bei Tieren habe ich solches noch nicht beobachtet. So muss, so tut sich der Mensch - der Christ zumindest - doch mehr als deutlich vom Tier unterscheiden.

Und ein Ende dieser Menschenzeit? Seit Adam und Eva? Ist meines Erachtens nach nicht in Sicht. Denn die Menschen, die in Christus sind, werden dann ewig bei Gott in einem neuen Universum zu Hause sein. Wenn dieses Universum dann Geschichte sein wird.


Doch bleiben wir bei den Augenzeugen Gottes. Adam und Eva könnten wir anführen. Hiob wurde bereits angeführt. Die 12 Apostel Jesu, seine 12 Jünger wurden angeführt. Dann gab es da noch die 72 Jünger, die Jesus mit dem heiligen Geist ausrüstete und die Dämonen austrieben, Kranke heilten. Dann gab es einen Paulus mit seinen Mitarbeitern. Einen Barnabas mit dem Paulus unterwegs war und viele andere, die vom heiligen Geist ausgerüstet dann zu dem Werk ausgerüstet und bestimmt waren, hier Zeuge zu sein. Hier Botschafter an Christi statt zu sein.

Durch den heiligen Geist dann das zu vollbringen und zu tun, was von Jesus Christus, was von Gott zeugt.

Und du meinst, es gebe keine Augenzeugen mehr heutzutage? Keine Christen mehr, die mit Hiob sagen könnten: Nun hat mein Auge dich gesehen!

Warum sollte denn Jesus in den bislang 2000 Jahren Gemeindegeschichte seine Gemeinde verwaist dastehen lassen. Hier der Gemeinde etwas an Ämtern, Personen, Geistesgaben vorenthalten?

Wenn Jesus seine Gemeinde, seine Braut am Ende doch zubereiten will. Sie geschmückt und fein ausgestattet dann als Jungfrau - mit brennenden Leuchten - zu sich führen möchte.

Ist der heilige Geist denn nicht mehr in der Welt? Wirkt er nicht mehr in und durch die Kinder Gottes? Ist er vielleicht gedrosselt - als das die Gemeinde nur noch auf halber Kraft am Ende leben und gedeihen soll?
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Re: Die Augenzeugen Jesu

Beitragvon Helmuth » Sa 3. Nov 2018, 08:46

Ich würde gerne wieder zur Ausgangsfrage zurückkehren. Es geht um die Glaubwürdigkeit der Schrift, die durch Augenzeugen bestätigt werden, spezifisch das NT. So war mein Eingangspost.

In dem Zusammenhang habe ich gemeint, dass Augenzeuge ein Kriterium dafür ist, welche die Schriften des NT ausweisen. Jemand der kein Augenzeuge war, dessen Berichte wurden nicht anerkannt. Oder er musste Zeuge eines direkt durch Jesu berufenen Apostels sein, denn das Zeugnis dieser Apostel gilt ebenso als authentisch echt.

Dazu sammle ich noch weitere Argumente, welche die Glaubwürdgkeit der Schrift bestätigen und auch zeigen, warum andere Schriften nicht dazugehören.

Manche kurven ständig mit ihren eigenen Gedankengängen herum und ziehen alles OT. In Threads die ich eröffne unterbinde ich das, und auch die Moderatoren, mein Danke an sie dafür.

Ich sammle weitere Argumente, welche die Glaubwürdigkeit unserer Schriften untermauern. Dazu hätte ich gerne Beiträge und Argumente. es gibt sicher noch weitere, als die, welche ich kenne.
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Re: Die Augenzeugen Jesu

Beitragvon Habatom » Sa 3. Nov 2018, 14:18

Helmuth hat geschrieben:In dem Zusammenhang habe ich gemeint, dass Augenzeuge ein Kriterium dafür ist, welche die Schriften des NT ausweisen. Jemand der kein Augenzeuge war, dessen Berichte wurden nicht anerkannt. Oder er musste Zeuge eines direkt durch Jesu berufenen Apostels sein, denn das Zeugnis dieser Apostel gilt ebenso als authentisch echt.

Dazu sammle ich noch weitere Argumente, welche die Glaubwürdgkeit der Schrift bestätigen und auch zeigen, warum andere Schriften nicht dazugehören.

Dazu hätte ich gerne Beiträge und Argumente. es gibt sicher noch weitere, als die, welche ich kenne.



Mein Beitrag dazu:

Die Glaubwürdigkeit der Schrift erfüllt sich für mich darin, das ich das, was ich lese, in meinem Leben (durch das was ich (geworden)bin und bin und was ich tue) bestätigt finde.

Damit kann dann jeder Christ die Glaubwürdigkeit der Schrift bestätigt finden - ohne ein leibhaftiger Augenzeuge Jesu gewesen zu sein.
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