Wusste Jesus, wie weit der Erdkreis ist?

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

Moderator: kingschild

Re: Wusste Jesus, wie weit der Erdkreis ist?

Beitragvon Helmuth » Di 8. Aug 2017, 07:55

Danke für deine sonnigen Grüße und halt halt brav an den Dogmen fest. Bist ein braves Schäfchen. Mal sehen, was dich am Ende wirklich gerettet hat.

Auch sonnige Grüße
Meine aus Wien :D
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Re: Wusste Jesus, wie weit der Erdkreis ist?

Beitragvon jesher » Di 8. Aug 2017, 07:59

Helmuth hat geschrieben:Danke für deine sonnigen Grüße und halt halt brav an den Dogmen fest. Bist ein braves Schäfchen. Mal sehen, was dich am Ende wirklich gerettet hat.
Du behauptest also bei mir Dogmen, spottest dann über mich und stellst das ganze in den Rahmen meiner Errettung. Oh weija.

Abgesehen davon... das "Dogma" nicht gleichbedeutend mit "falsch" ist, sollte Dir klar sein.

sonnige grüße
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Re: Wusste Jesus, wie weit der Erdkreis ist?

Beitragvon Helmuth » Di 8. Aug 2017, 08:13

Für mich stehen Dogmen, wenn überhaupt davon die Rede sein soll, als Klartext in der Schrift. Und darüber gehe ich nicht hinaus.

Spotten? Nun ein klein wenig wird jeder vertragen, muss ich doch auch oder? Das wird dir exakt dann nicht schaden, wenn du dich nicht verhärtest, sondern für den Zugang durch den Heiligen Geist offen bleibst.

Im Gegenteil, ein wenig herausforderung ist doch gut, um seinen Glaube auch immer zu überorpfen.

Meine Überprüfung hat ergeben: Jesus wusste mit Sicherheit nicht alles. Über eine Entleerung seines Wissens sehe ich keinen Schriftbezug, weil es genau umgekehrt geschrieben steht:
Lk 2, 52 hat geschrieben:Und Jesus nahm zu an Weisheit und Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.

Also was bezeugt die Schrift? Er nahm ab an Weisheit, die Wissen voraussetzt, oder er nahm zu?
Zuletzt geändert von Helmuth am Di 8. Aug 2017, 08:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wusste Jesus, wie weit der Erdkreis ist?

Beitragvon jesher » Di 8. Aug 2017, 08:17

Helmuth hat geschrieben:Spotten? Nun ein klein wenig wird jeder vertragen, muss ich doch auch oder? Das wird dir exakt dann nicht schaden, wenn du dich nicht verhärtest, sondern für den Zugang durch den Heiligen Geist offen bleibst.
Ja, klar. In Deinem Umfeld finden die Leute das sicher total klasse von Dir als dogmenfolgendes Schäfchen bezeichnet zu werden.... besonders die, die Du nicht kennst. Und natürlich finden Leute Deinen Spott genau dann nicht lustig, wenn sie nicht für den Heiligen Geist offen bleiben.
Helmuth hat geschrieben:...um seinen Glaube auch immer zu überorpfen.
Damit fang am Besten mal gleich an.

Das in Lukas 2,52 "Wissen" fehlt, fällt selbst Dir auf. Immerhin. Und die Gleichung "mehr Wissen, mehr Weisheit" ist vermutlich noch nie aufgegangen.

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Re: Wusste Jesus, wie weit der Erdkreis ist?

Beitragvon Helmuth » Di 8. Aug 2017, 11:56

Kommen solche Worte wie:
jesher hat geschrieben:Damit fang am Besten mal gleich an.

Ist für mich Diskussion Ende, denn es sollte darum gehen Wissen zusammenzutragen und nicht sich gegenseitig zu bevormunden.
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Re: Wusste Jesus, wie weit der Erdkreis ist?

Beitragvon jesher » Di 8. Aug 2017, 12:04

Helmuth hat geschrieben:Kommen solche Worte wie:
jesher hat geschrieben:Damit fang am Besten mal gleich an.
Ist für mich Diskussion Ende, denn es sollte darum gehen Wissen zusammenzutragen und nicht sich gegenseitig zu bevormunden.
Noch so ein "Ding". Kommt eine solche Aussage von Dir, ist es vollkommen in Ordnung. Weshalb solltest Du Deinen Glauben nicht überprüfen und weshalb beendet man eine Diskussion wenn einem geraten wird, die eigenen Worte selbst umzusetzen?

Das nutzt Dir um die sachlichen Teile eines Beitrages ignorieren zu können, hm? Ein solches Vorgehen stellt doch die Frage, ob nicht eher Du derjenige bist, der von seinen eigenen Dogmen nicht abweichen will und sich weigert, den eigenen Glauben zu überprüfen.

Sag doch gleich, das Du hier durch Deine unqualifizierten Dogmen-Unterstellungen lediglich Frust ablassen willst.

Wissen und Weisheit stehen übrigens noch immer in keinem kausalen Zusammenhang. Wenn Du also Wissen zusammentragen willst, dann höre auf Leuten ständig durch Dein "Dogmen"-Gerede zu bevormunden.

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Re: Wusste Jesus, wie weit der Erdkreis ist?

Beitragvon Lepitoptera » Di 8. Aug 2017, 12:38

Lieber Helmuth

Zu welchem Zeitpunkt genau hat denn Jesus begonnen für dich zu existieren? Sagt Jesus nicht selbst, dass er der Anfang und das Ende wäre?


Offb 21,6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

Offb 22,13 Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, derAnfang und das Ende.

Wie verstehst du denn diese beiden Zitate? Bedeuten sie für dich nicht, dass Jesus schon immer da gewesen wäre?

Liebe Grüsse
Lepitoptera
Barmherzigkeit ist es, etwas nicht zu bekommen, das wir verdient hätten (Tod). Gnade ist es, etwas zu bekommen, das wir nicht verdient hätten (Himmel). Danke Jesus!
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Re: Wusste Jesus, wie weit der Erdkreis ist?

Beitragvon Helmuth » Di 8. Aug 2017, 14:26

Der Thread behandelt ein Allwissen Jesu, daher bitte zurück zu meiner auf das Thema bezogenen Frage.
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Re: Wusste Jesus, wie weit der Erdkreis ist?

Beitragvon jesher » Di 8. Aug 2017, 14:46

Helmuth hat geschrieben:Der Thread behandelt ein Allwissen Jesu, daher bitte zurück zu meiner auf das Thema bezogenen Frage.
Diese hier?
Helmuth hat geschrieben:
Lk 2, 52 hat geschrieben:Und Jesus nahm zu an Weisheit und Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.
Also was bezeugt die Schrift? Er nahm ab an Weisheit, die Wissen voraussetzt, oder er nahm zu?
Hatten wir schon.

Wissen und Weisheit stehen in keinem kausalen Zusammenhang. Weisheit setzt kein bestimmtes Maß an Wissen voraus und ein großes Wissen macht nicht weise.

Das in der Bibelstelle das Wort "Wissen" nicht steht, sollte Dir zu denken geben.

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Re: Wusste Jesus, wie weit der Erdkreis ist?

Beitragvon Helmuth » Di 8. Aug 2017, 15:05

Hallo jesher,

Es freut mich, wenn du zur Diskussion zurückkehrst. Das ist erfreulich und erbauend und hilft dann auch anderen.
jesher hat geschrieben:Wissen und Weisheit stehen in keinem kausalen Zusammenhang.

Bist du dir da sicher? Würdest du behaupten ein 3 Jähriger ist weiser sein als ein 30 Jähriger? Was unterscheidet sie zunächst grundlegend?

jesher hat geschrieben:Weisheit setzt kein bestimmtes Maß an Wissen voraus und ein großes Wissen macht nicht weise.

Ersteres definitiv nein, zweiteres ja. Ein Mindesmaß ist für Weisheit unumgänglich. Z.B. kann kein Richter ohne Faktenwissen richten. Er muss wissen was der relevante Tatbestand ist, aber er muss nicht alles wissen, das ist der springende Punkt. Und Jesus wird ja einmal richten.

Wozu gibt es Bücher, die beim Gericht geöffnet werden? Da steht was drin was nachgelesen werden muss. Das ist wie Akten am weltlichen Gericht. Sie wären ansonsten ohne Belang.
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Re: Wusste Jesus, wie weit der Erdkreis ist?

Beitragvon jesher » Di 8. Aug 2017, 16:15

Helmuth hat geschrieben:Es freut mich, wenn du zur Diskussion zurückkehrst. Das ist erfreulich und erbauend und hilft dann auch anderen.
War ja nur eine Reaktion auf Dein "Dogmen" Gesülze. Solange Du nicht wieder das Thema hier verlässt, ist alles gut.
Helmuth hat geschrieben:Bist du dir da sicher?
Absolut.

Ja, klar kann ein 3 Jähriger in einigen Dingen weiser sein als ein 30 Jähriger, wobei Du Deinen Vergleich sicher absichtlich so krass gewählt hast. Nimm einfach einen Vergleich der naheliegender ist. Bei Erwachsenen untereinander ist es eigentlich jedem klar, dass Weisheit und Wissen nicht Hand in Hand gehen. Deine Oma hatte vermutlich weniger Faktenwissen als Du und hat Dich in Weisheit um Längen überragt.... zumindest wünsche ich Dir eine solche Oma gehabt zu haben. Jeder sollte eine solche Oma (gehabt) haben.

Dein "Richter"-Beispiel stellt ebenfalls keinen kausalen Zusammenhang her, da Weisheit längst nicht auf Faktenwissen beschränkt ist.

Wissen ungleich Weisheit.

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Re: Wusste Jesus, wie weit der Erdkreis ist?

Beitragvon Helmuth » Di 8. Aug 2017, 22:56

Ein 3 Jähriger der einem 30 jährigen überlegen ist denn zeig mir mal. Du verteidigst hier falsche Positionen.

Gut, wenn du den krassen Vergleich ablehnst, dann nimm einen 12 Jährigen wie Jesus in Lk2 zitiert wird und einem 50+ wie mich. Meinst du Jesus war mit mir bereits mit 12 an Wissen überlegen? Wenn ja, worin?
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Re: Wusste Jesus, wie weit der Erdkreis ist?

Beitragvon jesher » Mi 9. Aug 2017, 07:21

Na, bei allen Fragen die das Leben betreffen kann das möglich sein. Gerade Kinder begreifen und durchschauen Verhaltensweisen von Erwachsenen regelmäßig besser als es die Erwachsener selbst tun, weil ich Blick noch nicht durch vernebelt ist.

Es ist allgemein bekannt, dass reines Faktenwissen längst kein Garant für Weisheit ist, Dir nicht? Weisheit ist sogar völlig unabhängig von Faktenwissen. Andersherum ist eine große Menge an Faktenwissen längst keine Garantie für weises Verhalten. Im Gegenteil verhalten sich gebildete Menschen oft überaus dumm und unweise.

Es wundert mich, dass Dir das in Deinem Leben oder in dem was Du bislang gelesen oder gesehen hast noch nicht aufgefallen ist. Oder tust Du nur so, als ob Du das nicht wüsstest?

Jesus ist ein ganz besonderer Fall. Da er keinen Zugang zu den Schriften hatte und trotzdem bereits lehren konnte, müsste Dich in seinem Fall bereits längst zum Zweifeln über Deine These gebracht haben. Dir war er bereits als 12 Jähriger an Weisheit überlegen und mir auch. Ob das bei seinem Faktenwissen zum Holzhandwerk oder zu den Schriften auch so war, wissen wir nicht. Als Mensch OHNE Sünde hat er den klaren Blick auf die Menschen, ihr Verhalten, ihre Worte und auf das, was ihm in den Schriftlesungen und von seinen Eltern an Faktenwissen mitbekommen hat, gehabt.

Mit ihm können wir uns nicht vergleichen. Er konnte als Mensch ohne Sünde jede Information wesentlich besser verarbeiten und umsetzen, als wir es je können werden. Frei von falschem Egoismus, Stolz, Hochmut, Arroganz, Eigennutz, Neid und allen schlechten Emotionen die Welt und sich selbst betrachten zu können, ist eine völlig andere Dimension der Wahrnehmung.

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Re: Wusste Jesus, wie weit der Erdkreis ist?

Beitragvon Helmuth » Mi 9. Aug 2017, 10:26

Ein Geldstück hat zwei Seiten, du zeigst mir fortwährend die eine, ich versuche beide zu sehen. Wie oft möchtest du noch die eine Seite betonen, dass reines Faktenwissen noch nicht Weisheit ist? Ja stimmt !!

Und nun bitte endlich zur anderen Seite. Ohne Faktenwissen kann es keine Weisheit geben.

Daraus lässt sich leicht schlussfolgern, das mit zunehmender Weisheit Wissen mit zunimmt. Das ist eine allgemeine Erfarung, die man an jedem Menschen beobachten kann. Somit gilt das in der gleichen Weise für Jesus.

Bitte hier keine falsche Anbetung predigen. Ich bete Jesus nicht für sein Wissen an, denn das hat er genauso erhalten wie du und ich. Ich bete ihn auch nicht für seine Weisheit an, das ist ebenso eine Gabe, ich bete ihn dafür an, was er für uns zur Erlösung getan hatte.

Somit habe ich überhaupt kein Problem damit, wenn er nicht alles wissen konnte. Das macht ihn um kein Mykrogramm bedeutungsloser.

Jesus musste alles lernen, auch den Gehorsam, dazu braucht man kein Überwissen, das sind geistliche Angelegenheiten, die durch den Geist erbracht werden.

Würden diese Dinge durch Wissen erfolgen, dürfte es keine intelligenten Wissenschaflter geben, die ihn ablehnen, also ist es schon einmal aus diesem Grund nicht von entscheidender Bedeutung, wieviel man weiß.

Hier schließt sich auch der Kreis wiederum zu deiner Aussageseite. Ihr Faktenwissen bringt sie dadurch noch nicht zum Glauben, aber der Umkehrschluss ist falsch, komplett falsch sogar.
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Re: Wusste Jesus, wie weit der Erdkreis ist?

Beitragvon jesher » Mi 9. Aug 2017, 12:09

Helmuth, Du weisst doch, dass Weisheit und Faktenwissen nicht von einander abhängig sind, oder? Mir kommt die Debatte gerade so.... sinnlos vor? Machst Du ein Späßchen mit mir und den Lesern? Hätte nicht gedacht, einem erwachsenen Menschen noch erklären zu müssen, dass viel Faktenwissen so ziemlich gar nichts mit Weisheit zu tun hat.

Helmuth hat geschrieben:Ein Geldstück hat zwei Seiten, du zeigst mir fortwährend die eine, ich versuche beide zu sehen. Wie oft möchtest du noch die eine Seite betonen, dass reines Faktenwissen noch nicht Weisheit ist? Ja stimmt !!
Geldstücke ja. Weisheit nicht. Ich zeige Dir lediglich Weisheit und die ist unabhängig von Faktenwissen.
Helmuth hat geschrieben:Und nun bitte endlich zur anderen Seite. Ohne Faktenwissen kann es keine Weisheit geben.
Falsch, noch immer. Ohne Faktenwissen kann es reichlich Weisheit geben und gibt es auch. Vielleicht solltest Du da mal wachsamer durch die Welt laufen.
Helmuth hat geschrieben:Daraus lässt sich leicht schlussfolgern, das mit zunehmender Weisheit Wissen mit zunimmt.
Das stimmt, aber eben kein Faktenwissen. Noch immer ist Wissen nicht die Basis für Weisheit, wird es auch nie und war es auch nie.
Helmuth hat geschrieben:Bitte hier keine falsche Anbetung predigen. Ich bete Jesus nicht für sein Wissen an, denn das hat er genauso erhalten wie du und ich.
Bitte was? Unterstellst Du wieder irgendwas? Nein, natürlich hat Jesus sein Wissen nicht so erhalten wie Du und ich. Der Vater hat ihm auch in seiner Zeit als Mensch eine Menge mehr offenbart als Dir und mir.

Helmuth hat geschrieben:Jesus musste alles lernen, auch den Gehorsam, dazu braucht man kein Überwissen, das sind geistliche Angelegenheiten, die durch den Geist erbracht werden.
Da lediglich Gehorsam erwähnt wird, und das dem Vater gegen über, ist der Rest Spekulation. Natürlich hatte Jesus "Überwissen" und zwar jede Menge davon. Ist Dir das noch nicht aufgefallen? Auch hielt er jede Menge Wissen zurück und teilte es mit seinen Jüngern erst dann, als sie es auch vertragen haben. Einfach mal nachlesen in der Bibel.

Helmuth hat geschrieben:Würden diese Dinge durch Wissen erfolgen, dürfte es keine intelligenten Wissenschaflter geben, die ihn ablehnen, also ist es schon einmal aus diesem Grund nicht von entscheidender Bedeutung, wieviel man weiß.
Welche "Dinge"? Du wechselst das Thema.... Jesus anzunehmen geht lediglich und ausschließlich über den Glauben und der wird von Gott geschenkt. Was hat Wissen damit zu tun?
Helmuth hat geschrieben:Hier schließt sich auch der Kreis wiederum zu deiner Aussageseite. Ihr Faktenwissen bringt sie dadurch noch nicht zum Glauben, aber der Umkehrschluss ist falsch, komplett falsch sogar.
Ja, der Kreis. Ist Dir schwindelig geworden? Weisheit geht nicht Hand in Hand mit Faktenwissen. Tat es noch nie, wird es nie tun. Faktenwissen war auch nie Grundlage oder Zugang des Glaubens und Weisheit auch nicht. Bitte beim Thema bleiben.

Vielleicht liegt es auch daran, dass Du Dich nicht so gut ausdrücken kannst und eigentlich nicht sagst, was Du wirklich meinst. Versuche es doch mal mit anderen Worten. :)

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Re: Wusste Jesus, wie weit der Erdkreis ist?

Beitragvon Lepitoptera » Mi 9. Aug 2017, 22:00

Knecht hat geschrieben:
Lepitoptera hat geschrieben:Liebe Maria, lieber Rupert

Das sind spannende Ansätze, vielen Dank, denen ich genauer nachgehen möchte und diesbezüglich ein paar Pastoren befragen möchte...

Ja gut, Lepitoptera. Mehrere Meinungen einzuholen ist immer gut. Vieleicht informierst du uns mal nach Wochen oder Monaten, was dabei rausgekommen ist. Und danke für die kurze Rückmeldung.

Gruß
rupert


Lieber Rupert

Ich habe mit jemandem darüber gesprochen von der neuen Gemeinde. Ich fand es wunderschön, dass er im Grunde genommen meine persönliche Einstellung teilt - so wie auch ich es in mir fühle. Und zwar die Frage; ist es wirklich so wichtig? Ist es wichtig, ob mit "dem Wort" tatsächlich Jesus oder Weisheit gemeint ist? Jesus hatte die Weisheit in sich. Jesus sagt; ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben - niemand kommt zum Vater denn durch mich. Ist der Beweis oder der Gegenbeweis für eine Dreieinigkeit so zental für unsere Beziehung zu Gott? Wie weit ist es für uns Menschen überhaupt möglich die göttlichen Vorstellungen erfassen und verstehen zu können? Müssen wir alles verstehen?

Auf meine Schilderung, dass ich oft nicht wüsste zu WEM ich beten sollte, sagte er mitfühlend, dass es ihm genau gleich ergangen wäre. Er hätte für sich entschieden einfach zu Jesus beten zu wollen. Sollte Jesus oder der Vater oder wer auch immer nicht damit einverstanden sein, so würde er es bestimmt von ihm erfahren. Er würde sich also keine "Sorgen" wegen solchen Dingen machen, sondern sich einfach von Gott leiten lassen. Er hat mir echt ins Herz geredet. Wieso alles also so kompliziert machen? Somit bin ich persönlich wieder bei der Demut angelangt. Es ist für mich einfach nicht mehr relevant. Egal, was mit "Wort" gemeint ist, unabhängig davon, ob Gott dreieinig ist, das alles soll meine Beziehung zu Gott nicht mehr trüben. Ich weiss im Herzen, dass Gott mich liebt. Ich glaube an den Vater, an Jesus und den Heiigen Geist. Ich glaube daran, dass Jesus für mich gestorben ist und der Heilige Geist in mit wohnt. Ich glaube, dass alles, was ich zu Jesus sage der Vater hört und alles was ich zum Vater sage, auch Jesus hört. Denn sie sind eins.

Er hatte es mit einem guten Beispiel erklärt: Man nehme ein dreiblätteriges Klehblatt. Das Klehblatt ist Gott und jedes der drei Blätter stellt einen Teil von Gott dar: ein Blatt Vater, ein Blatt Jesus, ein Blatt Heiliger Geist und alles zusammen Gott. Aber selbst wenn es nicht so sein sollte, und? Dann werde ich es irgendwann dann schon verstehen dürfen. Ich glaube fest daran, dass mich Gott alles, was für meine Beziehung zu ihm wirklich relevant und wichtig ist, schon wissen lässt. Ich vertraue ihm und das zählt für mich und nicht, dass ich alles weiss....

Liebe Grüsse
Lepitoptera

P.s. Er hat mir noch etwas Wunderschönes gesagt, weil ich darüber klagte, dass ich solch ein Perfektionist wäre und eben alles unbedingt richtig machen möchte und deshalb auch so vieles hinterfragen würde und genauer wissen möchte. Er fragte mich, ob ich wüsste, was das Gegenteil von Perfektionismus wäre? Er sagte Demut. Wenn ich alles perfekt machen möchte, dann würde ich es wegen mir selbst machen. Perfektionismus entstünde durch Selbstunsicherheit und Minderwert. Deshalb würde ich alles perfekt machen wollen. Aber Gott würde vielleicht etwas ganz anderes von mir wollen. Hätte einen anderen Weg für mich. Also schliesst sich wieder der Kreis und ich bin erneut bei der Demut. Ich habe mein Leben Gott anvertraut und übergeben. Ich ehre ihn mit meinem vollsten Vertrauen auf ihn, auf seine Weisheit, Kraft und Führung. Mein Perfektionismus steht mir im Plan Gottes nur im Wege und verhindert, dass ER in mir wirken und weitere Schritte mit mir gehen kann. Ich lasse los und endlich ihn ans Ruder...
Barmherzigkeit ist es, etwas nicht zu bekommen, das wir verdient hätten (Tod). Gnade ist es, etwas zu bekommen, das wir nicht verdient hätten (Himmel). Danke Jesus!
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Re: Wusste Jesus, wie weit der Erdkreis ist?

Beitragvon Knecht » Do 10. Aug 2017, 18:56

Hallo Lepitoptera,

ich finde, die Person mit der du gesprochen hast, hat dich gut beraten. Nein, wir müssen nicht alles verstehen also nicht alles wissen.

Dazu passt auch gut Kohelet/Prediger 7,16

Halte dich nicht zu streng an das Gesetz und sei nicht maßlos im Erwerb von Wissen! Warum solltest du dich selbst ruinieren?

Das hat schon was, weil wenn man komplexhaft permanent nach Wissen giert, also nach Perfektion strebt, geht womöglich vieles Gute im Leben an einem vorbei; man schadet sich selbst.
Wissen abzulehnen wäre aber auch falsch, am Besten man versucht einen mittleren Weg zu finden.
Ich halte es so: Wenn ein Wissen vorbeikommt, nehme ich es gerne an, wenn ich mir aber nicht 100%ig sicher bin, lasse ich es offen, bis vielleicht jemand mit besseren logischen Argumenten dieses Wissen mir einleuchtender macht, oder eben auch Gegenteiliges herauskommt.
Dabei hilft mir, mich selbst nicht allzu wichtig zu nehmen, was auch eine Erscheinungsform von Demut ist, viel wichtiger ist mir Gerechtigkeit, und weil nicht alles um Gerechtigkeit geht, auch die Logik. Die nehme ich gerne von jedermann an, auch wenn es manchmal schwieriger ist, sie von jemandem zu nehmen, zu dem man nicht so ein gutes Verhältnis hat. Wie gesagt, wenn man sich selbst nicht zu wichtig nimmt, gelingt es oft recht gut. Seitdem ich das erkennen durfte, bin ich gut damit gefahren.

Nochmals zum nicht allzu langen Buch Kohelet, der hat sich viel über das Wissen Gedanken gemacht, kann nur empfehlen, dort mal kurz reinzuschauen.


Gruß
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Re: Wusste Jesus, wie weit der Erdkreis ist?

Beitragvon Thelonious » Do 10. Aug 2017, 19:39

Knecht hat geschrieben:Dabei hilft mir, mich selbst nicht allzu wichtig zu nehmen, was auch eine Erscheinungsform von Demut ist, ...


Demut ist übrigens viel mehr als das, Knecht. Viel mehr!

Sich unter die gewaltige Hand Gottes zu demütigen (1. Petr. 5,6) ist eben zu erkennen, welchen Stand man vor Gott tatsächlich hat:

Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; das Wollen ist zwar bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten gelingt mir nicht. (Röm. 7,18).

Aber jetzt kommst du bestimmt wieder mit deinen tollen, guten Werken aus diesem thread. Richtig? :roll: ;)

Gruß
Thelonious
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Re: Wusste Jesus, wie weit der Erdkreis ist?

Beitragvon Reginald 32 » Di 15. Aug 2017, 21:53

Einen schönen Abend alle.

Etwa 600 v. Chr. hatten die Phönizier Afrika umrundet. Um 300 v.Chr. und auch schon früher wussten die Griechen, dass die Erde eine Kugel ist. Sie wussten aber noch nicht, wie groß diese Kugel war. Dafür hatten sie nur Vermutungen. Bis dann der Leiter der Bibliothek von Alexandria eine Messung vor nahm. Er maß den Einfallswinkel der Sonnen Strahlen an zwei weit auseinander liegenden Punkten in Aegypten und kam so auf einen Erdumfang von umgerechnet etwa 39 000 km.

Erstaunlich, was die Alten wussten.

Die Wikinger kamen um 1000 n. Chr. nach Amerika. Man vermutet, Kolubus habe ihre Berichte gekannt, als er nach Amerika fuhr.. Dort wurden die Spanier aber schon erwartet, denn es gab die Sage, dass eines Tages die Weißen Götter, die übers Meer nach Osten gefahren waren, wieder zurück kehren würden. Und so wurde der Räuber Cortez von den Azteken zunächst mit göttlichen Ehren empfangen.

Ich glaube, dass Jesus ganz Mensch und ganz Gott war. Als Gott hat er die Erde erschaffen, als Mensch ist er an meiner Stelle gestorben. Ob er über die Größe und Beschaffenheit der Erde Bescheid wusste ? Als Mensch sicherlich so viel wie seine Umgebung wusste (siehe oben). Als Gott wusste er mehr als wir heute über unseren Planeten wissen.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Wusste Jesus, wie weit der Erdkreis ist?

Beitragvon Johelia » Mi 16. Aug 2017, 21:26

Reginald 32 hat geschrieben:Ich glaube, dass Jesus ganz Mensch und ganz Gott war. Als Gott hat er die Erde erschaffen, als Mensch ist er an meiner Stelle gestorben. Ob er über die Größe und Beschaffenheit der Erde Bescheid wusste ? Als Mensch sicherlich so viel wie seine Umgebung wusste (siehe oben). Als Gott wusste er mehr als wir heute über unseren Planeten wissen.

Liebe Grüße von Reginald.


AMEN!

Auch dir einen schönen Abend
Johel
Ihr könnt nicht Gott (JHWH) und dem Geld dienen!
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