Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon kingschild » Mi 17. Dez 2008, 17:37

rejo hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:

Auf jeden Fall ist Sex ausserhalb der Ehe sicher nichts was Gott so geplant hat, Sex innerhalb der Ehe war aber eine Aufforderung von Gott an den Menschen.

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Und wo steht das? Ich kann in den Wegweisungen Gottes, den Zehn Geboten, dazu nichts finden. Hat Gott vergessen, das dort hineinzuschreiben? Daher wollte ich dich bitten, mir zu sagen, wo deine Meinung in der Bibel bestätigt wird. Was ist am Sex schlecht? Was ist daran schmutzig und entwürdigend?
Gott hat ihn geschaffen und nicht Satan. Also ist es in Ordnung ihn zu jeder Zeit zu genießen, nicht nur in der Ehe.


Gemäss Bibel fängt die Ehe mit dem Eins werden an. Über Ehebruch und scheiden und begehren steht mehr als genug in der Bibel. Und auch über Hurerei. Das Herumhuren fängt nicht dort an wo man dafür bezahlt. Ich hab nirgends gesagt Sex sei schmutzig oder entwürdigend.

Heb 13:4 Die Ehe soll ehrlich gehalten werden bei allen und das Ehebett unbefleckt; die Hurer aber und Ehebrecher wird GOtt richten.

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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon Grasy » Mi 17. Dez 2008, 19:00

rejo hat geschrieben:Diese kann sich niemand aussuchen.


Na vielleicht doch? Vielleicht kann's der moderne Mensch? Wenn er sich nur einen weißen Mantel anzieht das Wort "Verstand" hin und her schwenkt und sich gegenseitig gescheite Titel verleiht, vielleicht darf er gut oder normal heißen was doch Sünde ist. Als ob der sündige Mensch hier irgendwie als Maßstab für das natürliche taugen und man so ganz einfach Gottes Ordung über den Haufen werfen könnte. Das erinnert mich an eine Predigt vom Pastor Busch als er den Griff eines gewissen Regimes auf das Gewissen der Menschen beschrieb. Das ist nicht das erste mal - und vielleicht auch nicht das letzte mal.


Und die Welt verändert sich ständig.


Stimmt. Schlimmer geht wohl (noch) immer. Die Sünde gabs aber schon vor tausenden Jahren in der Welt. So neu ist die nicht.
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon Grasy » Mi 17. Dez 2008, 19:20

rejo hat geschrieben:Wo steht dann in seinem Hauptgebot, dass Sex verboten sei?


Und wo steht in der Bibel daß Gebot daß man von gar keinem der Bäume essen dürfe? Das ist doch hier gar nicht die Frage ob Sex verboten sei, sondern ob es dazu eine Ordnung gibt. Und die gibt es sehr wohl. Davon kann man schon in den 10 Geboten lesen - und nicht nur dort.


Deine Nebenwege sind nicht Jesu Hauptwege.


Jesus hat die Einheit der Ehe sogar noch verschärft dargestellt (Mt 19) und wie es zur Schöpfung war. Seit dem aber ist die Sünde in der Welt. Wir können nicht mehr einfach tun was wir wollen und meinen damit wären wir schon am richtigen Weg so lange niemand unmittelbar sagt das finde er schlecht. Die Menschen können sich auch im Bösen einig sein.

Daß du Mt 25 usw. hervorhebst ist an sich schon richtig rejo. Aber das ist nicht alles was in der Bibel steht und nicht alles was uns Gott durch die Bibel gesagt hat.


Mfg,
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon sugi » Do 18. Dez 2008, 09:52

Hi kingschild, du weisst ich mag dich, und du weisst, dass ich dich und deine Beiträge sehr schätze..das weisst du nicht? Dann lass es dir jetzt von mir gesagt haben.. Ich weiss einen Bruchteil von dem was eigentlich wirklich abgeht, was die sexuellen Übergriffen betrifft...aber wieviele Menschen hätten keine Chance, jetzt nur deinen Bibelvers angesprochen irgendwie zu halten? Denn auch laut Bergpredigt ist dies nicht möglich. Wir müssen immer auseinanderscheiden, in welcher Zeit wir leben...es ist die Gnadezeit! Was heisst das?! Ja, er vergibt, wenn wir bereuen....und gut wäre, es nicht mehr tun. Nicht mehr tun? Was ist mit den Gedanken? Wenn, dann muss man frei werden, richtig frei, und dass geht nur durch Jesus. Aber nicht einfach schnell und weg ist es....

Es ist ein zu Ihm hinwachsen....und kann Jahre, oder sogar ein Leben lang dauern...also immer.

kingschild hat geschrieben:
rejo hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:

Auf jeden Fall ist Sex ausserhalb der Ehe sicher nichts was Gott so geplant hat, Sex innerhalb der Ehe war aber eine Aufforderung von Gott an den Menschen.


Und wo steht das? Ich kann in den Wegweisungen Gottes, den Zehn Geboten, dazu nichts finden. Hat Gott vergessen, das dort hineinzuschreiben? Daher wollte ich dich bitten, mir zu sagen, wo deine Meinung in der Bibel bestätigt wird. Was ist am Sex schlecht? Was ist daran schmutzig und entwürdigend?
Gott hat ihn geschaffen und nicht Satan. Also ist es in Ordnung ihn zu jeder Zeit zu genießen, nicht nur in der Ehe.


Gemäss Bibel fängt die Ehe mit dem Eins werden an.

Ich gehe mit dir im Grossen und Ganzen überein.. Nur: Was ist, wenn das Einswerden als Kind geschieht? Ungewollt?

Weisst du..diese Regeln, so wie wir sie manchmal aufbauen kann man nicht imer 1:1 übernehmen.... Doch Gott kann aber immer und aus allem, etwas Gutes entstehen lassen... Dann habe ich (deinen Aussagen nach) Hurerei getrieben...nun ja, es wurde mir auch früh was vorgemacht, was macht man nun? Nein, du brauchst mir auf diese Frage keine Antwort zu geben..ich bin auf dem guten Weg..dafür danke ich Gott, und bin Ihm immer und unendlich dankbar..! Es ist allgemein gemeint..


Über Ehebruch und scheiden und begehren steht mehr als genug in der Bibel.

Ja, und Ehebruch geschieht auch durch Gedanken..... laut Bergpredigt, die ich immer und immer wieder gerne lese....ach wie schön, sich angenommen zu wissen, ohne dass mit dem Finger auf einem gezeigt wird!!


Und auch über Hurerei. Das Herumhuren fängt nicht dort an wo man dafür bezahlt. Ich hab nirgends gesagt Sex sei schmutzig oder entwürdigend.

Ja eben, es fängt schon im Kopf an...... ;)

Nichts gegen deine Gedanken, nur ein kleiner Gedankenstoss meinerseits..
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon Taube » Do 18. Dez 2008, 10:44

sugi hat geschrieben:Weisst du..diese Regeln, so wie wir sie manchmal aufbauen kann man nicht imer 1:1 übernehmen.... Doch Gott kann aber immer und aus allem, etwas Gutes entstehen lassen...


Das ist es und darin liegt auch der Unterschied. Nur die Regeln, dann könnte man auch Buddhist werden! Dass Gott aber gerade aus dem Schwachen, aus dem Fehlbaren, aus dem Gescheiterten.... trotzdem noch mit viel Geduld Gutes machen kann, das ist es, was den Unterschied ausmacht.

Gruss Taube
Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon sugi » Do 18. Dez 2008, 10:56

Taube hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Weisst du..diese Regeln, so wie wir sie manchmal aufbauen kann man nicht imer 1:1 übernehmen.... Doch Gott kann aber immer und aus allem, etwas Gutes entstehen lassen...


Das ist es und darin liegt auch der Unterschied. Nur die Regeln, dann könnte man auch Buddhist werden! Dass Gott aber gerade aus dem Schwachen, aus dem Fehlbaren, aus dem Gescheiterten.... trotzdem noch mit viel Geduld Gutes machen kann, das ist es, was den Unterschied ausmacht.

Gruss Taube

Das ist es, was ich ansprechen möchte.

Er kann aus allem, Gutes entstehen lassen.

Nein, Buddhist gibt keine Liebe und ist keine Liebe, es ist die Selbstliebe.... Gott aber ist Liebe. Und von Ihm bekommt man Liebe.
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon Taube » Do 18. Dez 2008, 11:31

kingschild hat geschrieben:Über Ehebruch und scheiden und begehren steht mehr als genug in der Bibel. Und auch über Hurerei.


Übrigens, wie würdest Du gläubigen Frauen, z.B. aus Südamerika, begegnen, die in der Schweiz sich prostituieren, um die Familie zu unterhalten in ihrem Heimat-Drittweltland?

Gruss Taube
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon valdes » Do 18. Dez 2008, 11:34

Taube hat geschrieben:
Übrigens, wie würdest Du gläubigen Frauen, z.B. aus Südamerika, begegnen, die in der Schweiz sich prostituieren, um die Familie zu unterhalten in ihrem Heimat-Drittweltland?


darf ich zynisch antworten? matthäus 6,26
zu sagen: "hier herrscht freiheit" ist immer ein irrtum, oder auch eine lüge, denn freiheit herrscht nicht. erich fried
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon kingschild » Do 18. Dez 2008, 12:05

sugi hat geschrieben:Hi kingschild, du weisst ich mag dich, und du weisst, dass ich dich und deine Beiträge sehr schätze..das weisst du nicht? Dann lass es dir jetzt von mir gesagt haben.. Ich weiss einen Bruchteil von dem was eigentlich wirklich abgeht, was die sexuellen Übergriffen betrifft...aber wieviele Menschen hätten keine Chance, jetzt nur deinen Bibelvers angesprochen irgendwie zu halten? Denn auch laut Bergpredigt ist dies nicht möglich. Wir müssen immer auseinanderscheiden, in welcher Zeit wir leben...es ist die Gnadezeit! Was heisst das?! Ja, er vergibt, wenn wir bereuen....und gut wäre, es nicht mehr tun. Nicht mehr tun? Was ist mit den Gedanken? Wenn, dann muss man frei werden, richtig frei, und dass geht nur durch Jesus. Aber nicht einfach schnell und weg ist es....


Hi Sugi

Ja wir leben in der Gnadenzeit und jeder hat Zeit um umzukehren. Für diejenigen die es nicht tun wollen gilt aber was im Wort steht.

1Kor 6:9 Wisset ihr nicht, daß die Ungerechten werden das Reich GOttes nicht ererben? Lasset euch nicht verführen: weder die Hurer noch die Abgöttischen noch die Ehebrecher noch die Weichlinge noch die Knabenschänder.

Das können wir die Mädchenschänder auch noch anhängen.

Das ist ja genau der Punkt den ich im anderen Vers aufzeigen wollte, das man nicht ausserhalb begehren soll. Durch diese begehren ensteht viel Leid und gerade speziell beim Kindesmissbrauch. Aber auch sonst entsteht viel Leid man schaue nur mal was in unserer Gesellschaft so abgeht. Die Message aber von einigen hier ist lebe Deine Lust aus und wenn durch dies einem anderen Leid ensteht ist ja nicht mein Problem.

Gott gibt aber Hilfe das genau diese Sünden vermieden werden sollten, wenn es dann nicht klappt dann leben wir in der Gnadenzeit aber die Gnade gilt nur für die Menschen die sie annehmen, denn Umkehr ist etwas das Jesus lehrte und nicht weiter sündigen.

Nicht derjenige der missbraucht wurde ist Schuld sondern derjenige der missbraucht.

Wir sollen vergeben und Menschen helfen damit sie umkehren können aber besser noch ist wenn man durch die Hilfe Gottes präventiv vorbeugen kann und nicht einfach jede Sünde als legitim und gottgewohlt ansschaut nur weil der Mensch schwach ist. Diesen Freibrief kennt die Bibel auch nicht für die Gnadenzeit.
Wenn die mehr tun würden dann hätten wir weniger Leid auf dieser Welt.

Was die Gedanken anbelangt dann sollten wir sie unter den Gehorsam Christi nehmen und wenn wir dabei scheitern ist uns vergeben denn Gott sieht unser Herz.

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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon valdes » Do 18. Dez 2008, 12:09

kingschild hat geschrieben:Die Message aber von einigen hier ist lebe Deine Lust aus und wenn durch dies einem anderen Leid ensteht ist ja nicht mein Problem.


das hat niemand gesagt. auch nicht zwischen den zeilen.
der streitpunkt ist einvernehmlicher sex zwischen erwachsenen, die nicht in einem abhängigkeitsverhältnis stehen. nichts anderes. kein kindsmissbrauch, keine prostitution, keine vergewaltigung. nichts dergleichen.
zu sagen: "hier herrscht freiheit" ist immer ein irrtum, oder auch eine lüge, denn freiheit herrscht nicht. erich fried
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon kingschild » Do 18. Dez 2008, 12:18

Taube hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Über Ehebruch und scheiden und begehren steht mehr als genug in der Bibel. Und auch über Hurerei.


Übrigens, wie würdest Du gläubigen Frauen, z.B. aus Südamerika, begegnen, die in der Schweiz sich prostituieren, um die Familie zu unterhalten in ihrem Heimat-Drittweltland?

Gruss Taube


Auf jeden Fall nicht erklären das dies Gottes Wille sei und das eine Umkehr möglich ist für alle.

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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon kingschild » Do 18. Dez 2008, 12:33

valdes hat geschrieben:der streitpunkt ist einvernehmlicher sex zwischen erwachsenen, die nicht in einem abhängigkeitsverhältnis stehen. nichts anderes. kein kindsmissbrauch, keine prostitution, keine vergewaltigung. nichts dergleichen.


In der Bibel steht etwas über begehren was einem nicht zusteht. Aus diesem heraus entstehen Ehebruch, Prostiution, Kindermissbrauch, Vergewaltigung, Scheidung usw. Die Bibel erklärt wie das Ehebett sein sollte.

Wenn ein ungläubiger Sex ausserhalb der Ehe hat und herumhurt geht mich dies sicher nichts an, wenn man aber anfängt dieses Verhalten als Biblisch Gottgewohlt hinzustellen, das lese ich so nicht in der Bibel. Ein Ehebrecher hat auch einvernehmlichen Sex mit einem anderen Erwachsenen.

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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon SunFox » Do 18. Dez 2008, 12:38

kingschild hat geschrieben:In der Bibel steht etwas über begehren was einem nicht zusteht. Aus diesem heraus entstehen Ehebruch, Prostiution, Kindermissbrauch, Vergewaltigung, Scheidung usw.


Somit sind alle die soetwas tun nicht aus Gott geboren!

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon rejo » Do 18. Dez 2008, 13:19

valdes hat geschrieben:sorry, ich kanns nicht lassen...

rejo hat geschrieben:1. Das christliche Hauptgebot heißt: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst! Es heißt nicht: Liebe deinen Nächsten! Das ist die Voraussetzung für eine weitere Diskussion. Wer die Fakten absichtlich verwischt, hat nicht das Ziel der Wahrheit näher zu kommen.


tut mir leid, ich dachte man komme dann schon draus, was gemeint ist. nur für dich: "du sollst deinen nächsten lieben wie dich selbst." (3. mose 19,8)

es gibt übrigens hebräischkundige (ich spreche diese sprache leider nicht), die wie folgt übersetzen: "liebe deinen nächsten, denn er ist wie du."

edit: so etwa die jüdische bibelübersetzung: "die schrift".

2. Das Hauptgebot des Judentums heißt dagegen: Du sollst den Herrn deinen Gott lieben...!


du kannst das noch hundertmal behaupten. ich will eine quelle sehen.

ich habe schon einen führenden pharisäer zitiert, ich tue es gerne noch einmal: auf die frage eines nichtjuden, ob er ihm seine religion auch erklären könne, wenn er auf einem bein stünde, antwortete rabbi hillel: "was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu. das ist die ganze tora, der rest ist kommentierung."

wenn wir jetzt noch die übersetzung aus antiken fremdsprachen berücksichtigen, ist das doch ziemlich genau matthäus 7,12; oder etwa nicht?
wo ist jetzt genau der unterschied?

Und das soll dasselbe sein? Wie man unschwer erkennen kann, ist das nicht dasselbe.


wie schon mehrmals erwähnt: ich sehe keinen unterschied zwischen diesen beiden aussagen.

Von daher gibt es keine jüdisch-christliche (wischi-waschi) Ethik!


wenn du christliche ethik wirklich nur als "wie du willst, dass man dich behandelt, so behandle auch die anderen." definieren willst, hast du natürlich recht. dann gibts eine jüdisch-pharisäische ethik, die vom christentum übernommen wurde.


Der ethische Impetus eines Mose ist nicht der ethische Impetus eines Jesus von Nazareth. Diesen Unterschied erkennen zu können, wird doch noch jedem normalen Menschen möglich sein.


was hat die diskussion jetzt mit mose zu tun? nach jüdischer (und christlicher) auffassung, hat mose keinen einzigen buchstaben zu den ethischen richtlinien der tora geschrieben. wenn du die ethik der tora für qualitativ anders hälst als die ethik des neuen testamentes, müsstes du sagen: "der ethische impetus eines JHWHs ist nicht der ethische impetus eines jesus von nazareth." ich denke, das willst du nicht.

vielleicht ist dir auch aufgefallen, dass das herz dieses christlichen ethischen impetus' die auslegung der tora ist. was sagt denn jesus genau?
"alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! darin besteht das gesetz und die propheten."
jesus legt an dieser stelle den tanach aus und sagt, dass dieser aus der erwähnten goldenen regel bestehe. wenn du also sagst, dass die tora einen anderen ethischen impetus verfolge, als die nächstenliebe (wie sich selbst), nennst du jesus von nazareth, wenn nicht einen lügner, so doch mindestens einen schlechten exegeten.

Und mit dem Entscheid des Apostelkonzils ist jeder Rückgriff auf die Gesetze des Mose obsolet geworden.


darum sollte es in diesem kleinen exkurs ja eigentlich nicht gehen. aber ganz so stimmt das natürlich nicht. "liebe deinen nächsten wie dich selbst" ist wohl für christInnen genausowenig obsolet, wie "du sollst nicht töten".


Alles, was für Christen gilt, steht im NT. Darum bedarf es nicht der jüdischen Übersetzungen von Textstellen des Pentateuch. Alle Übersetzungeen des christlichen Hauptgebotes sind Übersetzungen von Evangelienstellen. Deshalb gelten die für Christen und nicht weil sie auch im Pentateuch zu finden sind.
Goldene Regeln aus dem babylonischen Talmud sind für Christen weder verpflichtend noch gültig!
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon rejo » Do 18. Dez 2008, 13:30

kingschild hat geschrieben:
Wenn ein ungläubiger Sex ausserhalb der Ehe hat und herumhurt geht mich dies sicher nichts an, ...

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Es geht um vor der Ehe und nicht außerhalb der Ehe. Absichtliche Verwischungen führen in die Irre! Wenn du jedoch glaubst in dem Fall deine Version von Christentum anderen beibringen zu müssen, dann lese bitte Mt 1,19-22 und Joh 8, 3-11.
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon sugi » Do 18. Dez 2008, 13:42

kingschild hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Hi kingschild, du weisst ich mag dich, und du weisst, dass ich dich und deine Beiträge sehr schätze..das weisst du nicht? Dann lass es dir jetzt von mir gesagt haben.. Ich weiss einen Bruchteil von dem was eigentlich wirklich abgeht, was die sexuellen Übergriffen betrifft...aber wieviele Menschen hätten keine Chance, jetzt nur deinen Bibelvers angesprochen irgendwie zu halten? Denn auch laut Bergpredigt ist dies nicht möglich. Wir müssen immer auseinanderscheiden, in welcher Zeit wir leben...es ist die Gnadezeit! Was heisst das?! Ja, er vergibt, wenn wir bereuen....und gut wäre, es nicht mehr tun. Nicht mehr tun? Was ist mit den Gedanken? Wenn, dann muss man frei werden, richtig frei, und dass geht nur durch Jesus. Aber nicht einfach schnell und weg ist es....


Hi Sugi

Ja wir leben in der Gnadenzeit und jeder hat Zeit um umzukehren. Für diejenigen die es nicht tun wollen gilt aber was im Wort steht.

Und darum fragt man: Sex vor der Ehe?

1Kor 6:9 Wisset ihr nicht, daß die Ungerechten werden das Reich GOttes nicht ererben? Lasset euch nicht verführen: weder die Hurer noch die Abgöttischen noch die Ehebrecher noch die Weichlinge noch die Knabenschänder.


1.Kor.6,9-18 Der Leib ist heilig: weil er gewaschen und gerechtfertigt ist

1.Kor.6,9-11
9 Oder wisst ihr nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, noch Ehebrecher noch Götzendiener, noch Lustknaben, noch Knabenschänder, 10 noch Diebe, noch Habsüchtige, noch trunkenholde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben. 11 Und das sind manche von euch gewesen; aber ihr seid abgewaschen, aber ihr seid geheiligt, aber ihr seid gerechtfertigt worden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unserer Gottes.

Das ist ja genau der Punkt den ich im anderen Vers aufzeigen wollte, das man nicht ausserhalb begehren soll.

1.Kor.6,19.20
19 Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes in euch ist, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? 20 Denn ihr seid um einen Preis erkauft worden. Verherrlicht nun Gott mit eurem Leib.

Nicht derjenige der missbraucht wurde ist Schuld sondern derjenige der missbraucht.

Aber durch die Auswirkungen, die nun mal "gepflanzt" wurde, macht man sich schuldig!

Wir sollen vergeben und Menschen helfen damit sie umkehren können aber besser noch ist wenn man durch die Hilfe Gottes präventiv vorbeugen kann und nicht einfach jede Sünde als legitim und gottgewohlt ansschaut nur weil der Mensch schwach ist.

Da hast du recht.. Nur, der Mensch ist schwach.....

Noch zu erwähnen: schwach im Fleisch. Stark im Geist.

Wenn die mehr tun würden dann hätten wir weniger Leid auf dieser Welt.

Aber der grosse Teil geht dem Abgrund entgegen.... Daher wird es immer Leid geben... es gibt sie nicht weniger..aber man soll etwas dafür tun. Bestimmt kingschild.
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon valdes » Do 18. Dez 2008, 13:48

rejo hat geschrieben:Alles, was für Christen gilt, steht im NT. Darum bedarf es nicht der jüdischen Übersetzungen von Textstellen des Pentateuch. Alle Übersetzungeen des christlichen Hauptgebotes sind Übersetzungen von Evangelienstellen. Deshalb gelten die für Christen und nicht weil sie auch im Pentateuch zu finden sind.
Goldene Regeln aus dem babylonischen Talmud sind für Christen weder verpflichtend noch gültig!


das hat weder jemand in frage gestellt, noch war es thema unserer diskussion.


da du aber auf eine inhaltliche replik verzichtest, gehe ich davon aus, dass du mir in folgenden punkten zustimmst:

- die christliche ethik fusst auf der auslegung der tora. in welcher jesus einem früheren pharisäischen rabbi zustimmt.

- es gibt keinen unterschied zwischen christentum und judentum, was die wichtigkeit der nächstenliebe vor allen anderen geboten angeht.

- die tora verbietet vorehelichen geschlechtsverkehr nicht.
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon kingschild » Do 18. Dez 2008, 13:52

Hallo Sugi

Das habe ich nicht ganz gecheckt wie Du dies meinst. Ich habe geschrieben der Missbrauchte ist unschuldig und derjenige der die Tat vollbringt ist Schuldig. Darauf hast Du mir folgendes geantwortet was ich in diesem Zusammenhang nicht einordnen kann. Meinst Du das derjenige der die Tat vollbringt sich schuldig macht an sich selbst und am Opfer oder was meinst Du hier.

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sugi hat geschrieben:Aber durch die Auswirkungen, die nun mal "gepflanzt" wurde, macht man sich schuldig!
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon sugi » Do 18. Dez 2008, 14:08

kingschild hat geschrieben:Hallo Sugi

Das habe ich nicht ganz gecheckt wie Du dies meinst. Ich habe geschrieben der Missbrauchte ist unschuldig und derjenige der die Tat vollbringt ist Schuldig. Darauf hast Du mir folgendes geantwortet was ich in diesem Zusammenhang nicht einordnen kann. Meinst Du das derjenige der die Tat vollbringt sich schuldig macht an sich selbst und am Opfer oder was meinst Du hier.

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sugi hat geschrieben:Aber durch die Auswirkungen, die nun mal "gepflanzt" wurde, macht man sich schuldig!


Damit meine ich: dass durch einen missbrauch einen Samen gesät wurde der sich entwickelt..und durch dieses entwickeln macht man Dinge, die man nicht tun würde..weil es von einem missbrauch kommt. Damit macht man sich auch schuldig. Nicht in diesem Sinne: Opfer wurde selbst Täter, sondern, Opfer ist gefangen in einer Sünde..die eben viele Auswirkungen haben kann.......

Verständlicher?
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon kingschild » Do 18. Dez 2008, 16:57

sugi hat geschrieben:Aber durch die Auswirkungen, die nun mal "gepflanzt" wurde, macht man sich schuldig!

Damit meine ich: dass durch einen missbrauch einen Samen gesät wurde der sich entwickelt..und durch dieses entwickeln macht man Dinge, die man nicht tun würde..weil es von einem missbrauch kommt. Damit macht man sich auch schuldig. Nicht in diesem Sinne: Opfer wurde selbst Täter, sondern, Opfer ist gefangen in einer Sünde..die eben viele Auswirkungen haben kann.......

Verständlicher?


Ja jetzt hat es geklappt.

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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon rejo » Do 18. Dez 2008, 22:41

valdes hat geschrieben:
rejo hat geschrieben:Alles, was für Christen gilt, steht im NT. Darum bedarf es nicht der jüdischen Übersetzungen von Textstellen des Pentateuch. Alle Übersetzungeen des christlichen Hauptgebotes sind Übersetzungen von Evangelienstellen. Deshalb gelten die für Christen und nicht weil sie auch im Pentateuch zu finden sind.
Goldene Regeln aus dem babylonischen Talmud sind für Christen weder verpflichtend noch gültig!


das hat weder jemand in frage gestellt, noch war es thema unserer diskussion.


da du aber auf eine inhaltliche replik verzichtest, gehe ich davon aus, dass du mir in folgenden punkten zustimmst:

- die christliche ethik fusst auf der auslegung der tora. in welcher jesus einem früheren pharisäischen rabbi zustimmt.

- es gibt keinen unterschied zwischen christentum und judentum, was die wichtigkeit der nächstenliebe vor allen anderen geboten angeht.


Ganz und gar nicht! Die christliche Ethik ist keine jüdische und fusst auf den Evangelien!
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon valdes » Fr 19. Dez 2008, 00:14

rejo hat geschrieben:Ganz und gar nicht! Die christliche Ethik ist keine jüdische und fusst auf den Evangelien!


sorry, wenn ich noch mal mit off topic komme, aber ich möchte diese diskussion gern abschliessen.

sag doch bitte konkret, wo du widersprichst:

- die christliche ethik wird in matthäus 7,12 zusammengefasst

- in matthäus 7,12 legt jesus von nazareth die tora aus.

- er sagt: "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch." sei eine adäqute zusammenfassung der hebräischen bibel.

- der kernsatz der christlichen ethik ist also die interpretation des tanach durch jesus von nazareth.

- dieser von jesus zusammengefasste tanach ist die heilige schrift der juden.

- der führende pharisäische rabbi hillel legt die tora genau gleich aus: "was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu. das ist die ganze tora, alles andere ist kommentierung"

- dieser rabbi lebte eine generation vor jesus.

- daraus folgt: der kernsatz der christlichen ethik bezieht sich auf die hebräische bibel und ist ein zitat eines jüdischen rabbis.

- deine von dir gemachte unterscheidung zwischen christlicher und jüdischer ethik ist zumindest in diesem punkt unhaltbar.
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon Grasy » Fr 19. Dez 2008, 00:16

sugi hat geschrieben:Er kann aus allem, Gutes entstehen lassen.


Und uns auch von der Sünde befreien. Aber wir können doch jetzt nicht gut heißen was gar nicht gut ist? Dann wär das Motto schönreden, über alles hinweg sehen, wird schon werden, ... Dann bräuchte es auch keiner Ermahnung. Die wurde uns ja in Liebe gegeben und nicht um uns damit zu ärgern.

"Wisset ihr nicht, daß eure Leiber Christi Glieder sind? Sollte ich nun die Glieder Christi nehmen und Hurenglieder daraus machen? Das sei ferne! Oder wisset ihr nicht, daß, wer an der Hure hangt, der ist ein Leib mit ihr? Denn »es werden«, spricht er, »die zwei ein Fleisch sein.« Wer aber dem HERRN anhangt, der ist ein Geist mit ihm. Fliehet der Hurerei! Alle Sünden, die der Mensch tut, sind außer seinem Leibe; wer aber hurt, der sündigt an seinem eigenen Leibe." (1.Kor 6:15-18 - Lut1912)

"Aber um der Hurerei willen habe ein jeglicher sein eigen Weib, und eine jegliche habe ihren eigenen Mann." (1.Kor 7:2 - Lut1912)

"So sie aber sich nicht mögen enthalten, so laß sie freien; es ist besser freien denn Brunst leiden." (1.Kor 7:9 - Lut1912)


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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon Grasy » Fr 19. Dez 2008, 00:37

Taube hat geschrieben:Übrigens, wie würdest Du gläubigen Frauen, z.B. aus Südamerika, begegnen, die in der Schweiz sich prostituieren, um die Familie zu unterhalten in ihrem Heimat-Drittweltland?


Wie würdest du jemanden begegnen der arm ist und darum für sich und seine Familie anfängt zu stehlen? Hingehen um mit ihm andere ausrauben und anschliessend sein Gewissen beruhigen? Und was sollte man mit der Prostituierten tun? Sich zu ihr legen damit sie die Familie daheim ernähren kann? Das ist doch absurd!
Vielleicht sollte man zusehen daß man so eine Prostituierte nicht ausnutzt und weiter in die Unzucht treibt sondern unterstützen daß sie das nicht mehr nötig hat und versuchen ihr eine bessere Arbeit zu besorgen oder jemanden suchen der sie lieb hat und heiratet und womöglich noch sie und ihre Familie versorgt ohne der Bedingung daß sie dafür mal eben jemanden über sich kriechen lassen muss?

Wenn die Frage einen Hintergrund hat und du so jemanden kennst dann würde ich das Buch "Die Liebe ist stark" von "Francine Rivers" wärmstens empfehlen.


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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon rejo » Fr 19. Dez 2008, 02:26

valdes hat geschrieben:
rejo hat geschrieben:Ganz und gar nicht! Die christliche Ethik ist keine jüdische und fusst auf den Evangelien!


sorry, wenn ich noch mal mit off topic komme, aber ich möchte diese diskussion gern abschliessen.

sag doch bitte konkret, wo du widersprichst:

- die christliche ethik wird in matthäus 7,12 zusammengefasst

- in matthäus 7,12 legt jesus von nazareth die tora aus.

- er sagt: "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch." sei eine adäqute zusammenfassung der hebräischen bibel.

Wo steht, dass das eine adäquate Zusammenfassung der hebräischen Bibel sei? Davon steht da nichts. Das ist deine Interpretation und die darfst du behalten.
Die christliche Lehre und Ethik kommt nicht aus dem AT sondern steht im NT! Da steht alles, was ein Christ zu beachten hat. Das AT ist nur dazu da, um zu erkennen, wo Jesu Lehre sich vom AT unterscheidet und was bei ihm neu und daher anders ist als im AT und an der Ethik des AT. Ähnlichkeiten berechtigen nicht zu irrigen Behauptungen.
An Gal 5, 14 kann man erkennen, dass im Christentum nur das gilt, was als das Hauptgebot Jesu in den Evangelien genannt wird. Und die korrekte Übersetzung dazu findet sich nur in christlichen Bibeln. Wie jüdische Bibeln das ähnliche Gebot aus Lev. übersetzen, spielt dabei keine Rolle. Es ist der Text in den Evangelien, der übersetzt wird und nicht der aus Lev.
valdes hat geschrieben:- der kernsatz der christlichen ethik ist also die interpretation des tanach durch jesus von nazareth.

- dieser von jesus zusammengefasste tanach ist die heilige schrift der juden.

- der führende pharisäische rabbi hillel legt die tora genau gleich aus: "was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu. das ist die ganze tora, alles andere ist kommentierung"

- dieser rabbi lebte eine generation vor jesus.

- daraus folgt: der kernsatz der christlichen ethik bezieht sich auf die hebräische bibel und ist ein zitat eines jüdischen rabbis.

- deine von dir gemachte unterscheidung zwischen christlicher und jüdischer ethik ist zumindest in diesem punkt unhaltbar.


Eben nicht! Klug aber leider falsch!

Und Hillel im babylonischen Talmud sagt angeblich dasselbe?
Er sagt etwas Neagtives. Jesus gibt jedoch eine positive Anweisung. Und was ist mit dem, was man nach Hillel darf? Das darf man dann anderen ungefragt antun? Ja, wolltest du dass haben? Das kann ich verstehen. Sie sich zum Vormund seiner Mitmenschen aufzuspielen. Gute Vorstellung vom Macht über andere! Aber wieso gefällt dir das?

Jesus sagt anderes. Nach ihm darf man nur dann anderen etwas antun, wenn man von einem Mitmenschen dazu gebeten wurde mit eindeutigen Hinweisen. Nur das darf man dann tun und sonst nichts.
Hier fehlt das Subjekt als Maß und Vormund der Mitmenschen.
Das kann jeder klar unterschieden! Du auch?
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon Taube » Fr 19. Dez 2008, 08:50

Grasy hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:Übrigens, wie würdest Du gläubigen Frauen, z.B. aus Südamerika, begegnen, die in der Schweiz sich prostituieren, um die Familie zu unterhalten in ihrem Heimat-Drittweltland?
Wie würdest du jemanden begegnen der arm ist und darum für sich und seine Familie anfängt zu stehlen? Hingehen um mit ihm andere ausrauben und anschliessend sein Gewissen beruhigen? Und was sollte man mit der Prostituierten tun? Sich zu ihr legen damit sie die Familie daheim ernähren kann? Das ist doch absurd!
Vielleicht sollte man zusehen daß man so eine Prostituierte nicht ausnutzt und weiter in die Unzucht treibt sondern unterstützen daß sie das nicht mehr nötig hat und versuchen ihr eine bessere Arbeit zu besorgen oder jemanden suchen der sie lieb hat und heiratet und womöglich noch sie und ihre Familie versorgt ohne der Bedingung daß sie dafür mal eben jemanden über sich kriechen lassen muss?

Wenn die Frage einen Hintergrund hat und du so jemanden kennst dann würde ich das Buch "Die Liebe ist stark" von "Francine Rivers" wärmstens empfehlen.

Ja, die Frage ist nicht theoretisch, sondern hat Hintergründe. Geh selber in den Kreis 4 in Zürich und schaue. Ob Du damit mit einem Buch helfen kannst, werden Dir die betroffenen Frauen schon sagen. Wenn Dir diese Umgebung zu schmuddelig ist, schliesse Dich z.B. der Heilsarmee an, sie wirken dort. Wenn Du meinst, dass die Bestsellerautorin aus dem amerikanischen Mittelstand mit einer schönen erfundenen Geschichte die Wirklichkeit der Not trifft, dann musst Du Dich wirklich mal die Realität anschauen. Es ist verflixt schwierig in der heutigen Zeit in solchen Situationen zu helfen. Punktuell kann mal mal schauen, ob eine hilfeleistende Institution im Heimatland dieser Frau bei der Rückkehr helfen kann.

Der Ausgangspunkt war ja die Bemerkung von kingschild "Über Ehebruch und scheiden und begehren steht mehr als genug in der Bibel. Und auch über Hurerei." Es ist nicht getan mit solchen Feststellungen. Im Gegenteil: Es schreckt ab. Gott hatte andere Ansätze.

Die Samaritanerin durfte Jesus zu trinken geben, obwohl er wusste, dass sie nicht korrekt ist. Ein andere Sünderin durfte Jesus die Füsse waschen, zum Zöllner ging Jesus zum Übernachten. Überall hat Jesus zuerst den Menschen angeschaut und ist ihm begegnet. Weil Jesus wusste, dass der Mensch schon lange vorher gescheitert ist und ihm dann hilft, kommt er, nicht um zuerst zu sagen, dass etwas nicht erlaubt ist: "Vorehelichen Sex ist in der Bibel verboten" ist blosse Ethik und erst mal belanglos im Lichte der letzten Dinge. Dagegen das "Zachäus, los, komm herunter, denn heute muss ich in deinem Haus einkehren." ist Rettung.

Gruss Taube
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon onThePath » Fr 19. Dez 2008, 09:43

Weil Jesus wusste, dass der Mensch schon lange vorher gescheitert ist und ihm dann hilft, kommt er, nicht um zuerst zu sagen, dass etwas nicht erlaubt ist: "Vorehelichen Sex ist in der Bibel verboten" ist blosse Ethik und erst mal belanglos im Lichte der letzten Dinge. Dagegen das "Zachäus, los, komm herunter, denn heute muss ich in deinem Haus einkehren." ist Rettung.



Könnte es sein, dass Jesus nur richtig vorgeht ? Dabei muß man ja nicht immer mit dem Finger auf die Sünde eines Menschen zeigen.

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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon Taube » Fr 19. Dez 2008, 09:56

onThePath hat geschrieben:
Weil Jesus wusste, dass der Mensch schon lange vorher gescheitert ist und ihm dann hilft, kommt er, nicht um zuerst zu sagen, dass etwas nicht erlaubt ist: "Vorehelichen Sex ist in der Bibel verboten" ist blosse Ethik und erst mal belanglos im Lichte der letzten Dinge. Dagegen das "Zachäus, los, komm herunter, denn heute muss ich in deinem Haus einkehren." ist Rettung.

Könnte es sein, dass Jesus nur richtig vorgeht ?


Ich weiss nicht genau, was Du damit meinst. Kannst Du das nochmals genauer ausdrücken. Vielleicht kann ich dann nochmals schauen, wo ich etwas unklar ausgedrückt haben. Übrigens habe ich nicht gesagt, dass Sünde belanglos ist, sondern nur, dass bei eschatologischer Betrachtung im erster Annäherung die Sünde als ethische Kategorie mal belanglos ist, denn schuldig ist erstmals jedermann geworden.
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon onThePath » Fr 19. Dez 2008, 10:02

Ja, schuldig vor Gott ist jedenfalls Jedermann.

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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon valdes » Fr 19. Dez 2008, 10:28

ich hab die diskussion zwischen rejo und mir über matthäus 7,12 ins bibel-unterforum verlegt.

link

ich hoffe, das klappt mit dem linkt, aber wer es sucht, wird es auch so finden.
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon sugi » Fr 19. Dez 2008, 11:50

Hi Grasy

Grasy hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Er kann aus allem, Gutes entstehen lassen.


Und uns auch von der Sünde befreien. Aber wir können doch jetzt nicht gut heißen was gar nicht gut ist?

Das sollte es wiederum auch nicht heissen..und wird hoffentlich nicht aus meinem posting so herausgelesen.

Du wirst kennen: Dem Jude ein Jude, dem Grieche ein Grieche, Weisst du, was ich dir damit sagen will?!?
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und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
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dann ebnet er selbst deine Pfade!

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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon kingschild » Fr 19. Dez 2008, 17:30

Taube hat geschrieben:
Der Ausgangspunkt war ja die Bemerkung von kingschild "Über Ehebruch und scheiden und begehren steht mehr als genug in der Bibel. Und auch über Hurerei." Es ist nicht getan mit solchen Feststellungen. Im Gegenteil: Es schreckt ab. Gott hatte andere Ansätze.

Die Samaritanerin durfte Jesus zu trinken geben, obwohl er wusste, dass sie nicht korrekt ist. Ein andere Sünderin durfte Jesus die Füsse waschen, zum Zöllner ging Jesus zum Übernachten. Überall hat Jesus zuerst den Menschen angeschaut und ist ihm begegnet. Weil Jesus wusste, dass der Mensch schon lange vorher gescheitert ist und ihm dann hilft, kommt er, nicht um zuerst zu sagen, dass etwas nicht erlaubt ist: "Vorehelichen Sex ist in der Bibel verboten" ist blosse Ethik und erst mal belanglos im Lichte der letzten Dinge. Dagegen das "Zachäus, los, komm herunter, denn heute muss ich in deinem Haus einkehren." ist Rettung.

Gruss Taube


Taube hier geht es nicht darum wie ich jemanden begegne sondern es geht im Thread um die Frage ist es o.k oder nicht, dies gilt es zu beantworten.

Wie man am besten einem Sünder begegnet da würde ich Dir beipflichten aber um dies geht es hier nicht. Und auch bei der Begegnung wenn der Sünder fragt was Sünde ist, lügt man in nicht an sondern man sagt im besser die Wahrheit auch wenn dies im ersten Moment sehr unangehnem ist.

Jesus hat die Ausstrahlung das Zachäus sofort wusste was für eine Umkehr er machen musste, wenn Du diese auch hast dann bist Du wahrhaft gesegnet.

Da mir hier noch mangelt muss ich zuweilen darüber sprechen was Umkehr bedeutet aber darüber zu schweigen das tue ich eher zu oft.

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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon Grasy » Fr 19. Dez 2008, 17:55

Taube hat geschrieben:Wenn Du meinst, dass die Bestsellerautorin aus dem amerikanischen Mittelstand mit einer schönen erfundenen Geschichte die Wirklichkeit der Not trifft,


Ich bin auch kein Fan von Romanen und natürlich kannst du's in Grund und Boden stampfen, noch ehe du weißt was in dem Buch überhaupt steht, Taube. Hättest du's aber gelesen solltest du eigentlich auch wissen daß es auf einer wahren Begebenheit beruht und es darin um ein Mädchen geht daß zur Prostitution gezwungen wurde und auch vorher aus dem Umfeld stammte. Vielleicht bringt es wirklich nicht viel. "Schön" fällt mir da nicht ein. Da ist so manches eher zum Übel werden und ich denke das sollten eben auch gerade die welche selbst in so 'ner Situation stecken verstehen. Wenn ich mich nicht irre haben sie dann aber später als sie selbst dann von der Prostitution raus war (sie ist anfänglich wieder zurückgelaufen zu ihrem Zuhälter) in Amerika ein Haus gegründet daß eben Prostituierten einen Zufluchtsort geboten hat.

Prostitution ist nicht neu. Die gab es schon vor tausenden Jahren. Ich weiß irgendwo nicht wieso du das hier jetzt hier reinziehst. Was soll denn da das Motto sein? Jegliches genannte Gebot und jegliche genannte Ordnung Gottes gleich im Keim ersticken weil es eben auch die Sünde gibt ist ja wohl verkehrt? Also was soll das bringen? Was hat sich dann Paulus dabei gedacht als er Menschen ermahnt hat? Wer sagt denn daß man den Prostituierten jetzt zynisch unter die Nase reiben soll sie wären aber ganz böse? Es geht doch hier um Sex vor der Ehe. Und den kann man nicht einfach gut heißen weil es Prostituierte gibt. Würde Sex nur im Rahmen der Ehe geschehen wieviele Prostituierte würde es überhaupt geben?


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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon rejo » Sa 20. Dez 2008, 15:27

kingschild hat geschrieben:

Und auch bei der Begegnung wenn der Sünder fragt was Sünde ist, lügt man in nicht an sondern man sagt im besser die Wahrheit auch wenn dies im ersten Moment sehr unangehnem ist.


God bless
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon rejo » Sa 20. Dez 2008, 15:45

onThePath hat geschrieben:
Weil Jesus wusste, dass der Mensch schon lange vorher gescheitert ist und ihm dann hilft, kommt er, nicht um zuerst zu sagen, dass etwas nicht erlaubt ist: "Vorehelichen Sex ist in der Bibel verboten" ist blosse Ethik und erst mal belanglos im Lichte der letzten Dinge. Dagegen das "Zachäus, los, komm herunter, denn heute muss ich in deinem Haus einkehren." ist Rettung.



Könnte es sein, dass Jesus nur richtig vorgeht ? Dabei muß man ja nicht immer mit dem Finger auf die Sünde eines Menschen zeigen.

Belanglos ist Sünde nie, zu keiner Zeit. Denn Gott ändert nichts daran, ob er etwas als richtig oder falsch ansieht.


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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon onThePath » Sa 20. Dez 2008, 18:14

Wieso ist euch die Sünde der anderen so wichtig? Was wollt ihr damit erreichen?
Den § 8 der Bundessatzung Gottes sollte man immer im Auge behalten.


Die Geschichte des Volkes Israel in der Bibel ist eine Geschichte der Beziehung dieser Menschen zu Gott.
Und meist ist es wegen der Sünde eine gestörte Beziehung.

Sünde steht nun mal zwischen dem Mensch und Gott.
Und ins Reine kommt man sicher nicht mit Gott, wenn man Sünde ignoriert.


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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon Enggi » Sa 20. Dez 2008, 18:52

rejo hat geschrieben:Wieso ist euch die Sünde der anderen so wichtig? Was wollt ihr damit erreichen?
Den § 8 der Bundessatzung Gottes sollte man immer im Auge behalten.

Mir ist die Sünde der Heiden unwichtig, solange sie mich nicht mit hineinziehen wollen. Die Sünde der Brüder ist davon schon zu unterscheiden, weil ich automatisch mitschuldig werde, wenn ich sie sehe und nichts sage. Und aufgepasst mit Paragraphennummern. Diese stehen nicht in der Bibel. Sicherer wäre es, Buch, Kapitel und Versnummer oder den Wortlaut anzugeben, dann gerätst du nicht in Gefahr, bei Kirchlern und Freigemeindlern zweierlei verschiedene Emotionen auszulösen.
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon rejo » So 21. Dez 2008, 04:21

Enggi hat geschrieben:
rejo hat geschrieben:Wieso ist euch die Sünde der anderen so wichtig? Was wollt ihr damit erreichen?
Den § 8 der Bundessatzung Gottes sollte man immer im Auge behalten.

Mir ist die Sünde der Heiden unwichtig, solange sie mich nicht mit hineinziehen wollen. Die Sünde der Brüder ist davon schon zu unterscheiden, weil ich automatisch mitschuldig werde, wenn ich sie sehe und nichts sage. Und aufgepasst mit Paragraphennummern. Diese stehen nicht in der Bibel. Sicherer wäre es, Buch, Kapitel und Versnummer oder den Wortlaut anzugeben, dann gerätst du nicht in Gefahr, bei Kirchlern und Freigemeindlern zweierlei verschiedene Emotionen auszulösen.


Dann also 2 Mo 20, 16.
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Re: Erlaubt die ev Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon bigbird » Fr 21. Okt 2011, 08:12

GerhardIngold hat geschrieben:Anders gefragt:


Nein Gerhard, hier wird nicht anders gefragt, bitte bleib beim vorgegebenen Thema! Ich werd ein bisschen löschen.

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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon patrick84 » Mi 16. Nov 2011, 07:40

ich habe nicht alles nachgelesen.
aber ich will kein sex vor der Ehe. Aber leider gibt es ja fast niemand mehr, die das auch will. :(
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