Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Evangelisch-reformierte Kirchen, lutherische Kirche, anglikanische Kirche

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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon alegna » Mi 16. Nov 2011, 08:59

patrick84 hat geschrieben:Aber leider gibt es ja fast niemand mehr, die das auch will. :(

Dann würde ich sagen lohnt es sich zu warten, bis Du die richtige gefunden hast, eine die genau wie Du, warten möchte :umarm:
Die gibt es ganz bestimmt, das weiss ich :)
Viel Kraft für Dich .... :pray:

lieber Gruss
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon bigbird » Mi 16. Nov 2011, 11:25

patrick84 hat geschrieben:Aber ich will kein sex vor der Ehe. Aber leider gibt es ja fast niemand mehr, die das auch will. :(


Du kannst das ja für dich selber entscheiden, da bist du ganz frei. Es ist schon so, dass Menschen mit dieser Haltung meistens auf Unverständnis stossen.

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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon Le Chef » Mi 16. Nov 2011, 11:47

bigbird hat geschrieben:Du kannst das ja für dich selber entscheiden, da bist du ganz frei. Es ist schon so, dass Menschen mit dieser Haltung meistens auf Unverständnis stossen.

bigbird


Le Chef meint:

Hier kommen wir aber ins Thema Masturbation. ;)
Ihr denunziert
Ihr seid schlecht informiert
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon onThePath » Mi 16. Nov 2011, 14:41

Thema Masturbation ?

Da zeigt sich, wer Herr über seine sexuellen Regungen ist.

Von selbstbeherrscht mit wenig Frustration,
über selbstbeherrscht mit vielen inneren Anfechtungen

über ab und zu "sexuellen Druck über Selbstbefriedigung abbauend" ( Weil er meint, es nicht anders zu schaffen)
bis hin zu zwanghaften, exzessiven Selbstbefriedigung die nicht mehr dieser Mensch beherrscht, sondern die ihn beherrscht.

Ich habe als Christ die Vorgabe, dass ein gesunder, psychisch und glaubensstarker Mensch mit keinen Sex vor der Ehe klarkommen kann und auch ohne Selbstbefriedigung. Nicht zum Nachteil sondern zum Vorteil im persönlichen Bewältigen und Herrschen über seine Begierden. Da ist dann keine ständige Anfechtung mehr und auch kein ständiger "sexueller Druck".


lg, oTp
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon Habatom » Do 20. Sep 2018, 15:15

onThePath hat geschrieben:Thema Masturbation ?

Da zeigt sich, wer Herr über seine sexuellen Regungen ist.

Von selbstbeherrscht mit wenig Frustration,
über selbstbeherrscht mit vielen inneren Anfechtungen

über ab und zu "sexuellen Druck über Selbstbefriedigung abbauend" ( Weil er meint, es nicht anders zu schaffen)
bis hin zu zwanghaften, exzessiven Selbstbefriedigung die nicht mehr dieser Mensch beherrscht, sondern die ihn beherrscht.

Ich habe als Christ die Vorgabe, dass ein gesunder, psychisch und glaubensstarker Mensch mit keinen Sex vor der Ehe klarkommen kann und auch ohne Selbstbefriedigung. Nicht zum Nachteil sondern zum Vorteil im persönlichen Bewältigen und Herrschen über seine Begierden. Da ist dann keine ständige Anfechtung mehr und auch kein ständiger "sexueller Druck".


lg, oTp




Dieter,

du scheinst ja hier der Schreibfreudigste zu sein, mit oft dem letzte Worte...


Sex vor der Ehe in der evangelischen Kirche...
geendet nun von dir mit deinem Statement, wie sehr du dich beherrschen kannst..


Also allem vorweg : Betrachten wir das Buch der Hoheliebe im AT ist die Bibel alles andere als Lustfeindlich.

Nur gibt es noch eine wesentlich höhere Qualität von Lust und Liebe zwischen zwei Menschen, die sich gefunden haben, als wir es oft meinen, wenn wir von Verliebtheit sprechen, von sexueller Lust sprechen.

Es gibt einen Vers im NT - ich habe ihn gerade nicht gefunden - wo es heißt, "wer sich nicht enthalten kann, der heirate..."

Und hier finden sich wohl auch die meisten Menschen wieder - Paulus war da eine Ausnahme, Jesus auch...

wobei allerdings auch Paulus von sich spricht, das auch er das Recht (oder die Möglichkeit) hätte, wie die anderen Apostel (Petrus hatte eine Schwiegermutter, war also verheiratet - zumindest hatte einmal geheiratet --vielleicht ja schon Witwer...aber das ist egal...) sich eine Frau zu nehmen. Zu heiraten.

Für manche kommt Heirat auch gar nicht in Frage - zu Jesu Zeiten wären da zum Beispiel die Eunuchen zu nennen... weiter will ich mal hier nicht gehen..

Sex ist dann der natürliche Ausdruck des Lebens des ganzen Menschens. Manche fokussieren all ihre Energie aber lediglich auf die "Mitte" ... weil sie halt noch nicht gelernt haben, ihren ganzen Körper zur Geltung zu bringen -- und nicht nur ihre Geschlechtsteile... ich rede etwas in Rätseln... aber lassen wir das..

Selbstbefriedigung - kommt lediglich im Buch Sirach vor, wo davon gesprochen wird, das wenn jemand "Unzucht" an sich selbst betreibt, er keine Ruhe hat bis das Feuer ausgebrannt ist....


Nun - daraus leitete sich dann irgendwann fehlweislich der Schluss ab, nach 666 Schuß ist Schluss...

was natürlich Unsinn ist..

Eltern haben hier eine sehr hohe und in unserer sexualisierten Gesellschaft fast unmöglich nachzukommende Verantwortung für ihre Kinder, diese sich in Bahnen entwickeln zu lassen, in der sie ganzheitlich und ganz natürlich zu ihrer Sexuellen Identität und zu einem Gegenüber finden.

Bei Frauen oder Männermangel haben wir dann irgendwann ein Problem.

Was aber letztendlich nicht von Gott als Sünde oder Schuld heimgesucht werden kann, kennt er doch alle Nöte und Probleme der Menschen.

Nein - wir brauchen uns hier nicht ängstigen wenn wir Selbstbefriedigung betreiben - wenn es denn nicht anders möglich ist, seine Energie "abzubauen"... dann ist es zur Zeit halt so....

es ist nicht das Ideal...aber auch kein Beinbruch...

Meiner Meinung nach.

Wenn wir dann in der Bibel lesen:

1. Thess. 4,3

2 Denn ihr wisst, welche Weisungen wir euch gegeben haben durch den Herrn Jesus.
3 Denn dies ist Gottes Wille: eure Heiligung, dass ihr euch von der Unzucht fernhaltet,
4 dass jeder von euch sich sein eigenes Gefäß in Heiligung und Ehrbarkeit zu gewinnen wisse,
5 nicht in Leidenschaft der Begierde wie die Nationen, die Gott nicht kennen;

dann spricht das hier den Verheirateten Gläubigen an...

Für Jungfrauen und junge Männer gibt es soweit ich weiß keine Gebote...
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon onThePath » Do 20. Sep 2018, 17:40

Thomas, mir geht es ja nicht um das letzte Wort. Ich bin lediglich wissbegierig und nachdenklich. Man kommt aber anscheinend nicht so richtig weiter in einem Forum.

LG, otp
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon Habatom » Do 20. Sep 2018, 19:26

Wir oder du?



Hast du meinen letzten Beitrag nicht gelesen?
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon onThePath » Fr 21. Sep 2018, 10:02

Was du schreibst das ist auch noch unbefriedigend in der Gesamtsicht. Und ich müsste noch nachfragen, wie du es genau meinst.

Für Unverheiratete gibt es keine Regeln ?

Zum Thema Selbstbefriedigung: Das Sexuelle des Menschen sollte ja im Gleichgewicht sein. Wann wird es unbeherrscht triebhaft, wann gar zum suchthaften Zwang ? Wann beginnt Selbstbefriedigung, Kopfkino und Pornosucht den Menschen unfrei und triebgesteuert zu machen ? Man erkennt daran deutlich, dass man die Lust auf Sexualität beherrschen muss. Das kann man um so weniger, je mehr man diesen Trieb wuchern lässt. Ich kenne selber Christen, die fremdgegangen sind. Da waren sie wohl eher triebbeherrscht als im Gleichgewicht in sich und mit Gott. Es ist nun mal so, dass der Christ seine Entscheidungen unter der eigenen Kontrolle haben soll, in Übereinstimmung mit dem Geist Gottes. Ohne Selbstdisziplin herrscht nur das innere Chaos.


Kein Sex vor der Ehe ist das Bemühen, seine Gedanken und seine Sexualität zu beobachten und zu beherrschen. Erst wenn man sich beherrscht, lernt man sich kennen, was in einem vorgeht. Dadurch wird man mehr zu einem charakterstarken Christen und später zu einem Ehepartner, auf den man sich in ehelicher Zweisamkeit verlassen kann.

Wer also meint, Selbstbefriedigung sei für sich völlig harmlos, der sollte den Selbsttest machen. Fällt es ihm wider Erwarten schwer darauf zu verzichten, fühlt er sich unwohl und gereizt, da beginnt wohl schon ein Verlust der Selbstkontrolle.

Zu Thema Sucht muss ich ja nicht viel sagen. Die Alkoholsucht. Es fängt völlig harmlos an mit der Lust zu trinken. Und daraus wird über längere Zeit die Trunksucht. Man merkt gar nicht, wie man schließlich die Kontrolle verloren hat. Noch schlimmer: Man belügt sich oft und äußert man habe alles im Griff, alles unter Kontrolle. hätte man lange davor Selbstkontrolle ausgeübt, wozu man auch auf sein Gewissen hören muss, wäre es nicht so weit gekommen. Also warum erst bei der Sexsucht oder Pornosucht wach werden ?


Wo also lasse ich in mir solche Gedanken zu, die wachsen können und die mich meiner Selbstkontrolle berauben können ?

LG, otp
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon Habatom » Fr 21. Sep 2018, 11:25

[quote="onThePath"]Was du schreibst da ist auch noch unbefriedigend in der Gesamtsicht. Und ich müsste noch nachfragen, wie du es genau meinst.

Für Unverheiratete gibt es keine Regeln ?


kennst du die Bibel etwa nicht?
was sagt den Paulus dazu im 1. Korintherbrief Kapitel 7 meine ich...dazu..?

Zum Thema Selbstbefriedigung: Das Sexuelle des Menschen sollte ja im Gleichgewicht sein.

es gibt nicht sexuelles im Menschen - der Mensch drückt sich geschlechtlich aus...jeder.. in die eine oder andere Form und Weise...


Wann wird es unbeherrscht triebhaft, wann gar zum suchthaften Zwang ?

schon mal von der Pupertät gehört ?


Wann beginnt Selbstbefriedigung, Kopfkino und Pornosucht den Menschen unfrei und triebgesteuert zu machen ?

immer dort, wo man sich hier in seiner natürlicher sexueller Entwicklung leiten und treiben lässt, in Bezug auf die äußere Einflussnahme von jungen Menschen.

Man erkennt daran deutlich, dass man die Lust auf Sexualität beherrschen muss.

Sprich doch einmal für dich selbst Helmut. - Und sag nicht allgemein hin "man" ..

Sich zu beherrschen ist Askese ... ein ganz anderes Thema...das heute keiner mehr so predigen würde...

Das kann man um so weniger, je mehr man diesen Trieb wuchern lässt.

aha -- da scheint jemand von sich selbst zu sprechen? oder wieder einmal von anderen..? .--- "Man" --?

Ich kenne selber Christen, die fremdgegangen sind.


Wenn Ehebruch schon mit begehrlichen Blicken anfängt - wie es Jesus in der Bergpredigt ausführt -- dann fallen wir Menschen ersteinmal fast alle durch.
Deswegen hilft uns auch hier Gott. Will uns helfen. Hat uns geholfen. Bietet Vergebung und Erneuerung an.

Da waren sie wohl eher triebbeherrscht als im Gleichgewicht in sich und mit Gott.

Das waren sie dann wohl dort.... aber rechne ich als Christ ihnen dieses dann böse an? Will Gott ihnen dieses böse anrechnen?


Es ist nun mal so, dass der Christ seine Entscheidungen unter der eigenen Kontrolle haben soll, in Übereinstimmung mit dem Geist Gottes.

Oh ha, du redest von Geboten, Zwängen, Anforderungen - die du meinst erfüllen zu müssen um ein guter Christ zu sein.
Falsch. Du kannst aus eigener Anstrengung kein guter Mensch, kein guter Christ sein. Du bist und bleibst ein Wesen, das immer wieder einmal seiner alten Adamsnatur erlegen sein wird.

Aber - und das braucht uns jetzt nicht traurig zu machen - es gibt Vergebung. Heilung. Heiligung. Und es gibt auch die Möglichkeit hier zu überwinden. Aber nicht aus eigener Kraft. Gott muss - Gott will - und Gott wird es bei seinen Kindern schaffen.

Ohne Selbstdisziplin herrscht nur das innere Chaos.

Selbstdisziplin ist nicht verkehrt. Wird aber oft falsch verstanden. Man erhält sich dann sehr schnell allem. Flieht vielleicht noch in den Buddismus und versucht Mediativ zu einer Bedürfnislosigkeit zu kommen.

Jesus - und auch Paulus - hatten da sehr viel mehr Freiheiten das Leben in vollen Zügen zu genießen. Ohne auf etwas verzichten zu müssen. Allerdings gelingt das auch nur demjenigen, der hier fest in seinem Glauben steht. Und wer meint zu stehen, der muss noch zusehen, das er nicht fällt.

Ein - wie ich bei dir sehe - scheinbar sehr aufwendiges Unterfangen.


Kein Sex vor der Ehe ist das Bemühen, seine Gedanken und seine Sexualität zu beobachten und zu beherrschen.

So ein Quatsch - wenn du mir erlaubst es mal so auszudrücken.

Denn es würde bedeuten, jede sexuelle Regung im heranwachsenden Menschen stets per Kopf und Lebensweise zu analisieren und kanalisieren. Von welchem pubertierendem Teenager willst du dieses abverlangen?

Erst wenn man sich beherrscht, lernt man sich kennen, was in einem vorgeht.

Falsch - erst wenn Gott dir Erkenntnis über dich schenkt, lernst du dich wirklich kennen.


Dadurch wird man mehr zu einem charakterstarken Christen und später zu einem Ehepartner, auf den man sich in ehelicher Zweisamkeit verlassen kann.

Dadurch - nach deiner Ansicht - entstehen nur angepasste Kirchenangehörige. Die dann in sehr viel Not verfallen können.

Wer also meint, Selbstbefriedigung sei für sich völlig harmlos, der sollte den Selbsttest machen.

Für mich derzeit kein Thema. Für viele andere schon. Hat nichts mit dem Ausgangsthema mehr zu tun. Ist auch in der Bibel nicht wirklich Thema. Was der einzelne für sich macht. Entscheidend ist das, was Gott aus uns macht. Und wo wir als Menschen und Beziehungspersonen, sei es im sexuellen Kontakt oder auch nicht, zusammentreffen.
Und hier lassen ich pupertierende Teenager und spätpubertierende Erwachsene insofern aussen vor, als das es mich nicht interessiert, wer wie oder was seiner Sexualität Ausdruck verteilt. Weil ich weiß, das dies für einen Menschen ein sehr langes ihn begleitendes Thema sein kann, aber auch weil ich weiß, das dies nicht vom Leben und von Beziehung ausschließt.

Fällt es ihm wider Erwarten schwer darauf zu verzichten, fühlt er sich unwohl und gereizt, da beginnt wohl schon ein der Verlust der Selbstkontrolle.


Wäre zu einfach geschlussfolgert. Vorhandene sexuelle Wünsche einfach zu sublimieren oder hier den Verzicht zu üben, können eine Schräglage erzeugen - müssen aber nicht. Ich erinnere nur mal an einen Uria in der Bibel, der so in seinen Aufgaben als Kämpfer für Israel (David) verstrickt war. Sich mit seinen Männern verbunden fühlte und wusste, das es ihm unmöglich erschien, mit seiner Frau Bethseba, die David geschwängert hatte und deren Kind er nun Uria unterjubeln wollte, zu schlafen.

Auf der anderen Seite nennt Jesus mehrere Gründe warum Menschen Ehelos bleiben könnten. Und die Bibel spricht darüber hinaus von einer besonderen Gabe - hier aus bestimmten Gründen ehelos zu bleiben.

Heirat wird dann den Menschen empfohlen, die sich (auf Dauer ..oder immer wieder schon) nicht sexuell enthalten konnten.

Um der Unzucht wegen, habe ein jeder sein eigenes Gefäß (wird bei uns in der Regel dann auf (ein) Mann --- sein (Frau) bezogen).

Zu Thema Sucht muss ich ja nicht viel sagen. Die Alkoholsucht. Es fängt völlig harmlos an mit der Lust zu trinken. Und daraus wird über längere Zeit die Trunksucht. Man merkt gar nicht, wie man schließlich die Kontrolle verloren hat.

Es soll uns nichts gefangen nehmen. Alkohol trinken an und für sich ist nichts schlimmes. Auch Jesus trank Wein und sein erstes Wunder war die Verwandlung von Wasser in Wein bei einer Hochzeit.

Noch schlimmer: Man belügt sich oft und äußert man habe alles im Griff, alles unter Kontrolle. hätte man lange davor Selbstkontrolle ausgeübt, wozu man auch auf sein Gewissen hören muss, wäre es nicht so weit gekommen. Also warum erst bei der Sexsucht oder Pornosucht wach werden ?


Warum? Weil viele Menschen sich ersteinmal nicht in der Gewalt haben und wie der verlorene Sohn bei den Schweinen erst landen müssen, bevor sie in sich kehren können und sich zurück besinnen und Aufmachen zum Hause des Vaters.


Wo also lasse ich in mir solche Gedanken zu, die wachsen können und die mich meiner Selbstkontrolle berauben können ?


Du - das lasse ich dir hiermit ganz selbst überlassen. In der guten Hoffnung, das Gott dich eines Tages zur Umkehr leiten wird.
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon onThePath » Fr 21. Sep 2018, 11:47

Habatom, Du könntest schon mal mit etwas Disziplin beim Zitieren anfangen.

Und du musst vertragen, dass mich deine Bibelhaftigkeit nicht sonderlich beeindruckt. Ich weiss schon mal sicher, dass du anders denkst als ich. Und als Christen sollten wir nicht zu verschiedene Glaubensansichten haben..

Leider erschwert dein Stil mir das leichte Antworten.

LG, otp
Zuletzt geändert von onThePath am Fr 21. Sep 2018, 12:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon Gnu » Fr 21. Sep 2018, 12:10

onThePath hat geschrieben:Habatom, Du könntest schon mal mit etwas Disziplin beim Zitieren anfangen.

Und du musst vertragen, dass mich deine Bibelhaftigkeit nicht sonderlich beeindruckt. Ich weiss schon mal sicher, dass du anders denkst als ich.

Leider erschwert dein Stil mir das leichte Antworten.

LG, otp

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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon onThePath » Fr 21. Sep 2018, 12:28

Ja, weil mühsam.

Habatom, auf den ersten Eindruck weiß ich nicht, ob deine Antwort biblisch und damit weise ist, oder vielmehr aus einer anderen Bibel stammt, die das Wohlfühlen des natürlichen Menschen fördert. Weniger pauschal geht's eben im Moment nicht.

Schon von daher sollten wir Gnus Ratschlag beherzigen. Und noch dazu nennst du mich Helmut. Der bin ich nicht.

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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon onThePath » Fr 21. Sep 2018, 12:43

Was du schreibst da ist auch noch unbefriedigend in der Gesamtsicht. Und ich müsste noch nachfragen, wie du es genau meinst.

Für Unverheiratete gibt es keine Regeln ?


kennst du die Bibel etwa nicht?
was sagt den Paulus dazu im 1. Korintherbrief Kapitel 7 meine ich...dazu..?

Zum Thema Selbstbefriedigung: Das Sexuelle des Menschen sollte ja im Gleichgewicht sein.

es gibt nicht sexuelles im Menschen - der Mensch drückt sich geschlechtlich aus...jeder.. in die eine oder andere Form und Weise...


Wann wird es unbeherrscht triebhaft, wann gar zum suchthaften Zwang ?

schon mal von der Pupertät gehört ?


Wann beginnt Selbstbefriedigung, Kopfkino und Pornosucht den Menschen unfrei und triebgesteuert zu machen ?

immer dort, wo man sich hier in seiner natürlicher sexueller Entwicklung leiten und treiben lässt, in Bezug auf die äußere Einflussnahme von jungen Menschen.

Man erkennt daran deutlich, dass man die Lust auf Sexualität beherrschen muss.

Sprich doch einmal für dich selbst Helmut. - Und sag nicht allgemein hin "man" ..

Sich zu beherrschen ist Askese ... ein ganz anderes Thema...das heute keiner mehr so predigen würde...


Das kann man um so weniger, je mehr man diesen Trieb wuchern lässt.

aha -- da scheint jemand von sich selbst zu sprechen? oder wieder einmal von anderen..? .--- "Man" --?

Ich kenne selber Christen, die fremdgegangen sind.


Wenn Ehebruch schon mit begehrlichen Blicken anfängt - wie es Jesus in der Bergpredigt ausführt -- dann fallen wir Menschen ersteinmal fast alle durch.
Deswegen hilft uns auch hier Gott. Will uns helfen. Hat uns geholfen. Bietet Vergebung und Erneuerung an.

Da waren sie wohl eher triebbeherrscht als im Gleichgewicht in sich und mit Gott.

Das waren sie dann wohl dort.... aber rechne ich als Christ ihnen dieses dann böse an? Will Gott ihnen dieses böse anrechnen?


Es ist nun mal so, dass der Christ seine Entscheidungen unter der eigenen Kontrolle haben soll, in Übereinstimmung mit dem Geist Gottes.

Oh ha, du redest von Geboten, Zwängen, Anforderungen - die du meinst erfüllen zu müssen um ein guter Christ zu sein.
Falsch. Du kannst aus eigener Anstrengung kein guter Mensch, kein guter Christ sein. Du bist und bleibst ein Wesen, das immer wieder einmal seiner alten Adamsnatur erlegen sein wird.

Aber - und das braucht uns jetzt nicht traurig zu machen - es gibt Vergebung. Heilung. Heiligung. Und es gibt auch die Möglichkeit hier zu überwinden. Aber nicht aus eigener Kraft. Gott muss - Gott will - und Gott wird es bei seinen Kindern schaffen.


Ohne Selbstdisziplin herrscht nur das innere Chaos.

Selbstdisziplin ist nicht verkehrt. Wird aber oft falsch verstanden. Man erhält sich dann sehr schnell allem. Flieht vielleicht noch in den Buddismus und versucht Mediativ zu einer Bedürfnislosigkeit zu kommen.

Jesus - und auch Paulus - hatten da sehr viel mehr Freiheiten das Leben in vollen Zügen zu genießen. Ohne auf etwas verzichten zu müssen. Allerdings gelingt das auch nur demjenigen, der hier fest in seinem Glauben steht. Und wer meint zu stehen, der muss noch zusehen, das er nicht fällt.

Ein - wie ich bei dir sehe - scheinbar sehr aufwendiges Unterfangen.


Kein Sex vor der Ehe ist das Bemühen, seine Gedanken und seine Sexualität zu beobachten und zu beherrschen.

So ein Quatsch - wenn du mir erlaubst es mal so auszudrücken.

Denn es würde bedeuten, jede sexuelle Regung im heranwachsenden Menschen stets per Kopf und Lebensweise zu analisieren und kanalisieren. Von welchem pubertierendem Teenager willst du dieses abverlangen?

Erst wenn man sich beherrscht, lernt man sich kennen, was in einem vorgeht.

Falsch - erst wenn Gott dir Erkenntnis über dich schenkt, lernst du dich wirklich kennen.


Dadurch wird man mehr zu einem charakterstarken Christen und später zu einem Ehepartner, auf den man sich in ehelicher Zweisamkeit verlassen kann.

Dadurch - nach deiner Ansicht - entstehen nur angepasste Kirchenangehörige. Die dann in sehr viel Not verfallen können.

Wer also meint, Selbstbefriedigung sei für sich völlig harmlos, der sollte den Selbsttest machen.

Für mich derzeit kein Thema. Für viele andere schon. Hat nichts mit dem Ausgangsthema mehr zu tun. Ist auch in der Bibel nicht wirklich Thema. Was der einzelne für sich macht. Entscheidend ist das, was Gott aus uns macht. Und wo wir als Menschen und Beziehungspersonen, sei es im sexuellen Kontakt oder auch nicht, zusammentreffen.
Und hier lassen ich pupertierende Teenager und spätpubertierende Erwachsene insofern aussen vor, als das es mich nicht interessiert, wer wie oder was seiner Sexualität Ausdruck verteilt. Weil ich weiß, das dies für einen Menschen ein sehr langes ihn begleitendes Thema sein kann, aber auch weil ich weiß, das dies nicht vom Leben und von Beziehung ausschließt.

Fällt es ihm wider Erwarten schwer darauf zu verzichten, fühlt er sich unwohl und gereizt, da beginnt wohl schon ein der Verlust der Selbstkontrolle.


Wäre zu einfach geschlussfolgert. Vorhandene sexuelle Wünsche einfach zu sublimieren oder hier den Verzicht zu üben, können eine Schräglage erzeugen - müssen aber nicht. Ich erinnere nur mal an einen Uria in der Bibel, der so in seinen Aufgaben als Kämpfer für Israel (David) verstrickt war. Sich mit seinen Männern verbunden fühlte und wusste, das es ihm unmöglich erschien, mit seiner Frau Bethseba, die David geschwängert hatte und deren Kind er nun Uria unterjubeln wollte, zu schlafen.

Auf der anderen Seite nennt Jesus mehrere Gründe warum Menschen Ehelos bleiben könnten. Und die Bibel spricht darüber hinaus von einer besonderen Gabe - hier aus bestimmten Gründen ehelos zu bleiben.

Heirat wird dann den Menschen empfohlen, die sich (auf Dauer ..oder immer wieder schon) nicht sexuell enthalten konnten.

Um der Unzucht wegen, habe ein jeder sein eigenes Gefäß (wird bei uns in der Regel dann auf (ein) Mann --- sein (Frau) bezogen).


Zu Thema Sucht muss ich ja nicht viel sagen. Die Alkoholsucht. Es fängt völlig harmlos an mit der Lust zu trinken. Und daraus wird über längere Zeit die Trunksucht. Man merkt gar nicht, wie man schließlich die Kontrolle verloren hat.

Es soll uns nichts gefangen nehmen. Alkohol trinken an und für sich ist nichts schlimmes. Auch Jesus trank Wein und sein erstes Wunder war die Verwandlung von Wasser in Wein bei einer Hochzeit.

Noch schlimmer: Man belügt sich oft und äußert man habe alles im Griff, alles unter Kontrolle. hätte man lange davor Selbstkontrolle ausgeübt, wozu man auch auf sein Gewissen hören muss, wäre es nicht so weit gekommen. Also warum erst bei der Sexsucht oder Pornosucht wach werden ?


Warum? Weil viele Menschen sich ersteinmal nicht in der Gewalt haben und wie der verlorene Sohn bei den Schweinen erst landen müssen, bevor sie in sich kehren können und sich zurück besinnen und Aufmachen zum Hause des Vaters.


Wo also lasse ich in mir solche Gedanken zu, die wachsen können und die mich meiner Selbstkontrolle berauben können ?


So ich hab mal etwas sortiert. Und bin froh, dass ich dir nicht immer in einer Gemeinde begegnen muss. Dort würde ich wohl eher einen Bogen um dich machen wegen erheblicher Meinungsverschiedenheiten. Das geht hier im Forum aber nicht, schon weil du so viele negative Bilder von mir im Kopf hast, und verbal auf mich draufhaust. Und weil mir Einiges an deinen Antworten nicht gefällt als Christ.

Du - das lasse ich dir hiermit ganz selbst überlassen. In der guten Hoffnung, das Gott dich eines Tages zur Umkehr leiten wird
.[/quote]


Seltsam, mich an Gott zu verweisen, und dazu noch so herablassend von oben, wo ich eine ehrliche Beantwortung vom Leser erwarte.

Wäre zu einfach geschlussfolgert. Vorhandene sexuelle Wünsche einfach zu sublimieren oder hier den Verzicht zu üben, können eine Schräglage erzeugen - müssen aber nicht. Ich erinnere nur mal an einen Uria in der Bibel, der so in seinen Aufgaben als Kämpfer für Israel (David) verstrickt war. Sich mit seinen Männern verbunden fühlte und wusste, das es ihm unmöglich erschien, mit seiner Frau Bethseba, die David geschwängert hatte und deren Kind er nun Uria unterjubeln wollte, zu schlafen.



Da lernst du also aus dem Lehrbuch der Psychologie. Sublimieren, der schädliche Triebverzicht. Es wird in einem Reizthema viel dahergeredet Was du sagst, ist für mich zu leichtfertig geurteilt.




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Zuletzt geändert von onThePath am Fr 21. Sep 2018, 14:21, insgesamt 1-mal geändert.
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon Habatom » Fr 21. Sep 2018, 14:21

Hallo Gnu,


freut mich dir an dieser Stelle einmal begegnen zu können. Bei einem Thema, das hier ja schon viele Monate lang diskutiert wird und wo am Ende ich mit "onthepath" in einem Dialog geendet bin. Den ich auch jetzt nicht mehr denke hier im großen Rahmen fort zu setzen. Ich könnte das gerne tun, doch direkte Fragen scheint "onthepath" an mich nicht zu haben. Seine Antworten an mich nun weitergehend zu beleuchten, darauf weiterführend einzugehen und hier im öffentlichen Raum dann stehen zu lassen, dürfte wohl die meisten Leser hier überfordern - was ich einfach mal unterstellen möchte - ohne jemanden zu nahe treten zu wollen.

Zudem ist mir aufgefallen, "Gnu" das du nicht direkt auf meinen Beitrag zuletzt geantwortet hast, sondern nur die Reaktion von "onthepath" auf meinen letzten Beitrag aufgegriffen hast und darin schon Rückschlüsse auf mich getroffen hast, die so nicht stimmen und auch nicht sehr klug waren.


Was wir beide, "onthepath" und "habatom" ja auch beklagt haben, das diese Diskussion zuletzt ins Stocken geraten ist und bei "onthepath" mit dem Thema Selbstbefriedigung endete, ist einerseits schade und am Ausgangsthema weit vorbei. Andererseits haben wir aber jetzt ein paar neue Gedankenanstösse und Rückmeldungen. Unter anderem von Dir , "Gnu".


Und ich gebe dir völlig recht, das ich, wenn ich zu einer Überzeugung wie du gelangt bin, mir sehr schwer oder gar nicht tue, auf - wie du es sagst - "zerhackte" aus dem weiteren Umfeld gegriffene Aussagen zum Ursprungsthema einzugehen.


Ich will mich hier keinem Aufdrängen, sondern nur bestimmte Themen im Blick auf das, was die Bibel dazu vielleicht zu sagen weiß, dann zur Diskussion stellen.

So liegt es nun an jedem von uns, alles was wir hören zu prüfen und das Beste davon, was uns persönlich weiterhilft, zu behalten.


mit freundlichem Gruße,
habatom
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon onThePath » Fr 21. Sep 2018, 14:36

Wer kann die evangelische Kirche zu Sex vor der Ehe zitieren ?

lg, oTp
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon Habatom » Fr 21. Sep 2018, 15:06

onThePath hat geschrieben:Wer kann die evangelische Kirche zu Sex vor der Ehe zitieren ?

lg, oTp



Ich nicht ... aus dem Stegreif..


aber schon Martin Luther hat da, als er geheiratet hat, einen kleinen Skandal ausgelöst unter seinen katholischen "Vorgesetzten"...

Aber wenn du nach der Bibel gehst, dann sind hier meist die Erziehungsberechtigten der Töchter gefragt, ihre Töchter einerseits zu "bewahren"/"schützen" -- andererseits darauf bedacht, sie "gut" unter die Haube zu bekommen.

1. Mose 24 ist hier ein schönes Beispiel von der Zusammenführung von Isaak und Rebekka..

einfach mal Lesen...


Für unverheiratete Menschen kennt die Bibel ansonsten keine Gebote in dem Sinne.
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon onThePath » Fr 21. Sep 2018, 15:18

Habatom hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Wer kann die evangelische Kirche zu Sex vor der Ehe zitieren ?

lg, oTp



Ich nicht ... aus dem Stegreif..


aber schon Martin Luther hat da, als er geheiratet hat, einen kleinen Skandal ausgelöst unter seinen katholischen "Vorgesetzten"...

Aber wenn du nach der Bibel gehst, dann sind hier meist die Erziehungsberechtigten der Töchter gefragt, ihre Töchter einerseits zu "bewahren"/"schützen" -- andererseits darauf bedacht, sie "gut" unter die Haube zu bekommen.

1. Mose 24 ist hier ein schönes Beispiel von der Zusammenführung von Isaak und Rebekka..

einfach mal Lesen...


Für unverheiratete Menschen kennt die Bibel ansonsten keine Gebote in dem Sinne.


Es wäre gut, wenn du deinen letzten Satz belegen könntest.

LG, otp
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Re: Erlaubt die ev Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon Habatom » Fr 21. Sep 2018, 17:19

*coby* hat geschrieben:Hi,
hab mal eine Frage:
Nicht das ich das Theam Sex vor der Ehe noch einmal aufheizen möchte, es ist nur so, dass mir ein Evangelischer Pfarrer und Lehrer erzählt hat, dass die ev. Kirche es als nicht schlimm/erlaubt ansieht, wenn man in einer festen Freundschaft (genauer: Verlobung) schon miteinander schläft.
Nun ich kann das nicht ganz glauben: Vertritt die Kirche jetzt ´kein Sex vor der Ehe´ oder nicht? Ist das nun wirklich die Aussage der ev Kirche oder nur eine Meinung!?
Würd mich freuen wenn einer der das genauer (als ich) weiß mir dies noch einmal bestätigen bzw. erklären würde:




Fange ich erst noch mal hier an:

Die Bibel stellt hier in den Büchern des Mose (2. und 5. Buch) für das Volk Gottes einen Rahmen auf, in dem Geschlechtlicher Verkehr zwischen Mann und Frau zu einer Verantwortung für den Manne führen kann, die er allein nicht unbedingt zu tragen in der Lage ist, insofern das beim Geschlechtsverkehr auch eine Verantwortung für den Manne einher geht - allein schon dadurch das die Frau schwanger werden kann und sich hier dann weitere Verpflichtungen für den Mann als Verursacher der Schwangerschaft ergeben. Dieser Verpflichtung sich zu entziehen seitens des Mannes und auch seitens der Frau kann dann in Folge zu einer großen Beziehungsnot des Einzelnen führen. Kann - nicht muss...

Rein körperlicher Sex zwischen Mann und Frau - die sich nicht im geschützten Rahmen einer gegenseitig aufgenommenen Verantwortung und Entscheidung für einander abspielt - ist -- auch aus meiner persönlicher Erfahrung -- nicht unbedingt empfehlenswert. Fällt bei Unverheirateten grob unter der Betitelung : Unzucht

Führt eine sexuelle Beziehung dann aber in eine lebenslange Ehegemeinschaft, kann ich nicht unbedingt von Unzucht sprechen.

Aber nur Sex ohne Liebe -- das ist auf Dauer unbefriedigend und viele können davon irgendwann nicht mehr genug bekommen.

Daher hat es sich dann eingebürgert, das ein Mann innerhalb einer Glaubensgemeinschaft dann sich hier unter Obhut und Zeugen für eine Frau entscheidet, für die er dann auch bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.

Obwohl es im alten Testament durchaus möglich war, auch mehrere Frauen zu haben, die man aber einzelnen auch nicht zu vernachlässigen hatte. Allein Jakob hatte da mit seinen 4 Frauen schon so manche Probleme.

Gedacht ist also ursprünglich die Einehe. Aber um der vielen Nöte schon wissend, war es nach den Geboten von Mose möglich, in bestimmten Fällen (bei Ehebruch) sich vom Partner zu trennen.

Jesus bestätigt dieses.

Im 1. Brief an die Korinther heisst es dann in Kapitel 7

1 Nun zu dem, wovon ihr geschrieben habt: Es ist gut für den Mann, keine Frau zu berühren. 2 Aber um Unzucht zu vermeiden, soll jeder seine eigene Frau haben und jede Frau ihren eigenen Mann. 3 Der Mann gebe der Frau, was er ihr schuldig ist, desgleichen die Frau dem Mann. 4 Die Frau verfügt nicht über ihren Leib, sondern der Mann. Ebenso verfügt der Mann nicht über seinen Leib, sondern die Frau. 5 Entziehe sich nicht eins dem andern, es sei denn eine Zeit lang, wenn beide es wollen, dass ihr zum Beten Ruhe habt; und dann kommt wieder zusammen, damit euch der Satan nicht versuche, weil ihr euch nicht enthalten könnt. 6 Das sage ich aber als Erlaubnis und nicht als Gebot. 7 Ich wollte zwar lieber, alle Menschen wären, wie ich bin, aber jeder hat seine eigene Gabe von Gott, der eine so, der andere so. 8 Den Ledigen und Witwen sage ich: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ich. 9 Wenn sie sich aber nicht enthalten können, sollen sie heiraten; denn es ist besser, zu heiraten, als in Begierde zu brennen. 10 Den Verheirateten aber gebiete ich – nein, nicht ich, sondern der Herr –, dass die Frau sich nicht von ihrem Manne scheiden lassen soll – 11 hat sie sich aber scheiden lassen, soll sie ohne Ehe bleiben oder sich mit ihrem Mann versöhnen – und dass der Mann seine Frau nicht fortschicken soll.



Und für "onthepath"

Für die Unverheirateten gibt nun Paulus hier kein Gebot Gottes an, sondern teilt seine Meinung/Erfahrung mit, indem er eine Empfehlung gibt (alles andere würde halt problematischer werden):

12 Den andern aber sage ich, nicht der Herr: Wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat und es gefällt ihr, bei ihm zu wohnen, so soll er sie nicht fortschicken.
13 Und wenn eine Frau einen ungläubigen Mann hat und es gefällt ihm, bei ihr zu wohnen, so soll sie den Mann nicht fortschicken.
14 Denn der ungläubige Mann ist geheiligt durch die Frau, und die ungläubige Frau ist geheiligt durch den gläubigen Mann. Sonst wären eure Kinder unrein; nun aber sind sie heilig.
15 Wenn aber der Ungläubige sich scheiden will, so lass ihn sich scheiden. Der Bruder oder die Schwester ist nicht gebunden in solchen Fällen. Zum Frieden hat euch Gott berufen.
16 Denn was weißt du, Frau, ob du den Mann retten wirst? Oder du, Mann, was weißt du, ob du die Frau retten wirst?

Hier lesen wir von der Situation, einer von beiden Ehepartner -- oder auch ein Single -- ist mit einer Frau einem Mann zusammen ...
und hört nun den Ruf Gottes ... bekehrt sich .. oder ist schon Christ...der Partner aber nicht..

dann ist es insgesamt leichter - bzw. heilsamer für die Gesellschaft und die beiden Betreffenden - hier nicht den Ungläubigen in die Wüste zu schicken -- sondern bei ihm zu bleiben.

Sex ohne verbindliche Beziehung ist also laut Bibel immer mit Problemen verbunden, und die möchte uns Gott ersparen.
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon onThePath » Sa 22. Sep 2018, 12:15

Hallo, Habatom

Meine Position ist grundsätzlich der verantwortliche Umgang mit der Sexualität. Und eher in der Art, über seinen Sexualtrieb zu achten, anstatt ihn unbeherrscht walten zu lassen. Man kann Schaden nehmen oder anrichten durch ein Zuviel an sexueller Triebhaftigkeit. Sexuelle Triebzügelung, wie kein Sex vor der Ehe oder Verzicht auf Selbstbefriedigung macht nicht grundsätzlich krank. Kann aber stark machen gegenüber sexuellen Versuchungen.

An der Lust zu essen wird ja deutlich, wohin ein zu wenig oder Zuviel führt. Und Sexualität betrifft gleichzeitig zwei Menschen. Wenn du sagst, Ja zum vorehelichen Sex, sagen Andere Ja zum Alkohol, ja zum Cannabis. Ich weiß, kann man nicht direkt vergleichen.Wir wissen aber, dass all das Gefahren birgt und Warnungen sehr angebracht sind.

Habatom, wenn du für den Sex vor der Ehe bist, dann ist das für mich problematisch. Man muss Warnungen beachten mit dem angebrachten Stellenwert in der Diskussion. Ich vergleiche es mal mit der Freigabe von Cannabis, so als wäre es unproblematisch. Die Gegner wissen, dass Cannabis besonders schnell junge Leben zerstören kann, dass seine Problematik immerhin nicht mit der von Alkohol gleichgesetzt werden kann. Die Befürworter haben Anderes im Sinn und gehen nicht auf die Problematik ein. Und wenn ich das merke, würde ich mit den Befürwortern nicht mehr reden, weil es keinen Sinn mehr für mich hätte.


Fast alle Kulturen wollen ihre weiblichen Kinder unberührt in die Ehe entlassen. Das ist zu ihrem Schutze, zu ihrem Ansehen. Und Schutz gegen Geschlechtskrankheiten, die früher gewütet haben. Darunter die schrecklichste Bestie Aids, die erst vor Kurzem gewütet hat und wie die Pest im Mittelalter hätte unzählige Menschenleben vernichten können.


Mich würde interessieren, was die Bibel zum vorehelichen Sex sagt, weil das dann Spekulationen entgegenwirkt.

Gar nicht anfangen will ich mit dem ganzen Wirbel um die Homosexualität und ihrem Bibelkampf zum Für und Wider dazu.

Hier mal ein Artikel vom ERF zum Thema

https://www.erf.de/glaubens-faq/die-bib ... gJCOfD_BwE

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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon onThePath » Sa 22. Sep 2018, 20:34

Es geht in der Frage zwar jetzt darum, ob die evangelische Kirche Sex vor der Ehe erlaubt. aber letztlich geht es bei solchen Fragen darum, wie Gott das regelt und handhabt. Also muss man selbst sorgfältig nach dem Willen Gottes forschen.

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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon Habatom » Mo 24. Sep 2018, 09:01

onThePath hat geschrieben:Es geht in der Frage zwar jetzt darum, ob die evangelische Kirche Sex vor der Ehe erlaubt. aber letztlich geht es bei solchen Fragen darum, wie Gott das regelt und handhabt. Also muss man selbst sorgfältig nach dem Willen Gottes forschen.

lg, oTp




Das würde bedeuten, in welcher Kirche du aufwächst, dessen Lied singst du..

Und gefällt dir dies Lied nicht mehr, musst du halt selbst dich schlau machen was Gott darüber sagt...


Da käme die Mehrzahl aller Kirchenmitglieder schnell an ihre Grenzen..
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon onThePath » Mo 24. Sep 2018, 11:18

Ob die evangelische Kirche noch ein gesunder, biblischer Maßstab in allen Dingen der Sexualität ist, muß sich jeder gläubige Christ sowieso stellen.

LG, otp
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon Habatom » Mo 24. Sep 2018, 13:28

onThePath hat geschrieben:Ob die evangelische Kirche noch ein gesunder, biblischer Maßstab in allen Dingen der Sexualität ist, muß sich jeder gläubige Christ sowieso stellen.

LG, otp



Die Frage stellt sich allenfalls für Verantwortliche in der Evangelischen Kirche.

Und ich stelle mich da grundsätzlich hinter die Evangelische Kirche und kann auch die Frage,


ist Sex vor der Ehe erlaubt nur mit einem Bibelvers von Paulus beantworten:


Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zu Gutem.


So gilt es in jeder Glaubensgemeinschaft Kinder dahin zu führen, das sie aus einer Verantwortung heraus dann dorthin gelangen, hier für sich selbst entscheiden zu können, was gut und was nicht gut für sie ist.
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon onThePath » Mo 24. Sep 2018, 14:28

Ja, wenn du schon Nichtssagendes dazu sagen möchtest.
Oder ähnlich formuliert: Das kann man so oder so sehen.

LG, otp
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon Habatom » Mo 24. Sep 2018, 18:17

onThePath hat geschrieben:Ja, wenn du schon Nichtssagendes dazu sagen möchtest.
Oder ähnlich formuliert: Das kann man so oder so sehen.

LG, otp



wie siehst du es?
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon onThePath » Mo 24. Sep 2018, 18:34

Habatom hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Ja, wenn du schon Nichtssagendes dazu sagen möchtest.
Oder ähnlich formuliert: Das kann man so oder so sehen.

LG, otp



wie siehst du es?


Du kennst meine Ansicht dazu doch, weil ich schon Einiges dazu gesagt habe.
Von dir nehme ich stark an, dass du wenig hinterfragt, ob Sex vor der Ehe von Gott akzeptiert ist. Anscheinend, das geht auch aus deinen Antworten hervor, hinterfragt du auch Homosexualität kaum. Wodurch du eher klingst wie der Zeitgeist mit seinen Ansichten.


Es gibt ja wohl genug Möglichkeiten, in Achtung vor Homosexuellen zu leben. Da braucht man jedenfalls nicht die völlige Gleichmacherei in Form von Homoehen, die kirchlich gesegnet werden.

LG, otp
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon Habatom » Mo 24. Sep 2018, 21:01

Lieber "onthepath",


es geht hier um das Thema, ob die evangelische Kirche Sex vor der Ehe erlaubt.

"DIE" evangelische Kirche gibt es schon mal gar nicht, da ich die Erfahrung gemacht habe, das Pastoren da ganz unterschiedlicher Ansicht sein können. Erster Punkt.


Nun hast du deine Überzeugung dazu kund getan. Die dann scheinbar nicht ungeteiltes Echo in der evangelischen Kirche findet.

Jeder kann und muss dann natürlich auch auf sein eigenes Leben blicken, ob er das, wovon er überzeugt ist, das es sich so und nicht anders zu verhalten hat und in seinem Leben umsetzt und umgesetzt hat.

Hierbei vergleiche ich mich dann aber nicht mit anderen, insofern das ich jedem seine Überzeugung und seinen Glaube lasse. Ihn nicht meine Überzeugung aufzwingen möchte, als das ich sagen würde, so und nicht anders musst du dich verhalten - hier ... in dieser Gemeinde/Gemeinschaft.

Ich hinterfrage im übrigen dann alles, wo es nötig ist und praktiziere einen Lebensstil, der nicht im Widerspruch steht, mit dem was uns Gott, was uns Jesus zu diesem Thema nahe legt.

Und das gestehe ich auch jedem anderen zu. Nur, wo jemand noch Orientierung sucht, da kann ich diesem vielleicht helfen, diese Orientierung in der Bibel zu finden.

Du suchst aber diese Orientierung scheinbar nicht mehr ...?

Wenn das so ist, dann lass uns beide dieses Thema doch an dieser Stelle beenden.
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon Habatom » Mo 24. Sep 2018, 21:05

Eines noch:

Du schreibst:

Da braucht man jedenfalls nicht die völlige Gleichmacherei in Form von Homoehen, die kirchlich gesegnet werden.



Das nenne ich eine Art von Polarisieren, die letztendlich niemanden hilft.

Warum hast du so etwas nötig?
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon onThePath » Mo 24. Sep 2018, 21:29

Habatom hat geschrieben:Eines noch:

Du schreibst:

Da braucht man jedenfalls nicht die völlige Gleichmacherei in Form von Homoehen, die kirchlich gesegnet werden.



Das nenne ich eine Art von Polarisieren, die letztendlich niemanden hilft.

Warum hast du so etwas nötig?


Jaja :roll:

Deine Reaktion zeigt mal wieder: Entweder weiß oder schwarz, farbliche Zwischentöne fehlen.....
Da werde ich ja noch "viel Spaß" mit deinen Ansichten haben. und deine Art, das durchsetzen zu wollen was du für richtig hälst.

Willst du mich Tadeln und Beschämen ? Anstatt fair zu argumentieren ? Ist das nötig ?

Oder meinst du deine Bemerkung natürlich mal wieder ganz anders ? Wäre das so, müssten wir wohl erst mal eine Sprachebene finden.


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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon Habatom » Di 25. Sep 2018, 08:43

Guten Morgen "Onthepath",


einen Schritt zurück also. Du hast geschrieben:

Es gibt ja wohl genug Möglichkeiten, in Achtung vor Homosexuellen zu leben. Da braucht man jedenfalls nicht die völlige Gleichmacherei in Form von Homoehen, die kirchlich gesegnet werden.


Du bringst hier deinen zweiten Satz in eine Schlussfolgerung, die sich so erstmal gar nicht stellen muss und auch nicht stellen sollte.

"Es gibt ja wohl genug Möglichkeiten, ... " ---- klingt für mich erstmal recht unwillig.. - meinst du nicht auch ?

Warum überhaupt hier einen Unwillen/eine Unzufriedenheit zeigen? Dies tut man doch eigentlich nur dann, wenn man selbst sich von etwas bedroht fühlt. Und von etwas bedroht fühlen tut man sich dann, wenn man selbst noch keine klare Abgrenzung zu einem Phänomen gefunden hat, was einen mehr oder weniger berührt und nicht loslässt.

"Da braucht man wenigsten nicht die völlige Gleichmacherei in Form von Homoehen, die kirchlich gesegnet werden."

Zwei völlig verschiedene Themen die du hier aufeinander beziehst.

Die Menschenwürde eines jeden Einzelnen Menschens ist unantastbar:

Die Menschenwürde: unabhängig von Rasse, Herkunft/Religion und Geschlecht --

Dies ist zumindest in Deutschland im Grundgesetz verankert. Wie es diesbezüglich in der Schweiz gerade damit aussieht, weiß ich allerdings im Moment gerade nicht..


Dann sprichst du von einer völligen Gleichmacherei. Und hier muss ich wiederum fragen, inwiefern es einen einzelnen Menschen betreffen kann, der eine Ausrichtung durch seine Eltern hat, der eine Ausrichtung auf Gott haben kann und über beide Ausrichtungen oder auch nur über diese oder jene, dann zu einer eigenen (auch sexuellen) Identität findet.

Segnen - bedeutet für mich dann eine wohlwollende Unterstützung geben und in Vorausschau halten .

Segnen - kann nur im Namen Gottes ... aus dem Willen Gottes heraus, für das was er für gut erachtet ... geschehen.

Insofern ist es gut hier den Willen Gottes zu kennen. Und den finden wir in der Bibel ausführlich dargelegt.

Wenn jemand also etwas segnet, was Gott nicht gut heißt --- dann verknüpft sich das mit keiner bleibenden Ausschau auf das Leben, was Gott nur schenken kann.

Trotzdem hat Gott Geduld mit jedem und möchte Menschen finden und erreichen. Auch wir als Christen sind aufgerufen, jedem einzelnen Menschen Aussichten zu eröffnen (zu segnen) und nicht zu fluchen (sprich die Schuld(en) anderer auf ihren Kopf kommen zu lassen). Sind also aufgerufen zu vergeben. Nicht nachzutragen. Geduldig und sanftmütig mit dem anderen - auch in seiner vielleicht noch nicht vorhandenen sexuellen Orientierung - zu sein.

Statt dessen verteufeln wir so schnell und so gerne. Ich bin darüber recht traurig.
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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon onThePath » Di 25. Sep 2018, 12:02

Habertom,

Ich komme mir schon etwas so vor, als wäre ich so eine Art rotes Tuch für dich. Denn du deutest meine Aussagen nicht gerade wohlwollend.
Andererseits fallen mir zu deinen Aussagen schon Kritikpunkte ein.

Da ich im anderen Thema (Gender) schon zunächst genug gesagt habe, warte ich besser ab.

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Re: Erlaubt die evangelische Kirche Sex vor der Ehe?

Beitragvon bigbird » Di 25. Sep 2018, 20:00

Halloooo, ihr Beiden.
Bitte hört auf, gegenseitig "auf den Mann" zu spielen. Dankeschön!

bb
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