Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Evangelisch-reformierte Kirchen, lutherische Kirche, anglikanische Kirche

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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon alegna » Sa 22. Okt 2011, 08:03

SunFox hat geschrieben:Ich meinte eigentlich so liebe alegna, ob man durch übertriebene Evangelikalität wieder unevangelikal werden kann?

Nein eben nicht, denn
alegna hat geschrieben:Solange man immer ganz an Jesus Botschaft bleibt nicht!!


:comeon: :comeon:
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon horatio » Sa 22. Okt 2011, 08:27

SunFox hat geschrieben:
horatio hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Kann eigentlich etwas zu evangelikal sein? ;)

Liebe Grüße von SunFox


Nein, denn dann hieße es ja adventistisch!

:))


Perfekt! :comeon:

Liebe Grüße von SunFox


Entschuldigung, guter Sun Fox, wenn du durch meine humorigen Einsprengsel hier nun mit dem Schild nach "oben" stehst. Kommt nicht wieder vor und ich behaupte dann, vorsichtshalber, das Gegenteil vom Anteil meines Humoranfalls.

Kopf hoch und immer einen Handbreit Bibelverse auf den Lippen, wünsche ich dir, von ganzem Herzen!
(Und möge dir dein lebensfrischer Humor niemals abhanden kommen, ich lese diesen jedenfalls sehr gern und bevorzugterweise.)

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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon bigbird » Sa 22. Okt 2011, 09:23

bigbird hat geschrieben:Bitte - hier geht es um evangelikal - nicht um Darbystisch oder STA ...

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Das bedeutet, dass ich hier nichts mehr über STA und Darby lesen möchte. Ich habe darum noch ein paar Posting gelöscht.

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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon SunFox » Sa 22. Okt 2011, 15:21

horatio hat geschrieben:Entschuldigung, guter Sun Fox, wenn du durch meine humorigen Einsprengsel hier nun mit dem Schild nach "oben" stehst. Kommt nicht wieder vor ...


Du brauchst dich bei mir nicht entschuldigen lieber horatio, denn zumindestens ich habe es verstanden wie du es gemeint hattest und das ist wichtig! Viel schlimmer wäre es gewesen, wenn ich es fehlgedeutet hätte! ;)

horatio hat geschrieben:... und ich behaupte dann, vorsichtshalber, das Gegenteil vom Anteil meines Humoranfalls.


Da bin ich aber beruhigt, denn jetzt kann ich wenigstens sagen, das dieses sogar besser ist! Denn schließlich will man ja nicht mit allen in einen Topf geworfen werden! Da wird man dann ja garnicht mehr erkannt! :lol:

horatio hat geschrieben:Kopf hoch und immer einen Handbreit Bibelverse auf den Lippen, wünsche ich dir, von ganzem Herzen!


Nur eine Handbreit? Lieber beide Hände voll, damit der Mund über geht! :)

horatio hat geschrieben:(Und möge dir dein lebensfrischer Humor niemals abhanden kommen, ich lese diesen jedenfalls sehr gern und bevorzugterweise.)

horatio


Liebe ohne Humor wäre das gleiche wie ein Stück Brot ohne Belag und ich bevorzuge es, wenn ich auf dem Brot etwas drauf habe! ;)

Und wenn ich mal etwas Aufheiterung brauche, dann dürfen es auch ruhig die humoristischen Ausflüge eines kleinen katholischen Priesters sein und wenn dann so Sätze von ihm fallen wie: "Dieser Feigling, läßt sich vom Vatikan kaufen!", dann ist es schon recht amüsant aus der Situation heraus!

Man darf eben nicht immer alles so ernst nehmen, das Leben selbst ist ernst genug! :))

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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon horatio » Sa 22. Okt 2011, 15:44

Danke, guter Sun Fox.

Aber zurück zum Thema.
Ich habe mich mal so ein wenig eingelesen, also alles was im Zusammenhang mit dem Thema evangelikal dann aus freien, unabhängigen und seriösen Quellen so zu finden ist.
Auch der Begriff evangelikal im Zusammenhang des evangelikalen Spektrums dann mit so Dingen wie Tea Party, Christian right, dem alltäglichen Geschehen im Bible Belt und deren inhaltliches Übergreifen auf europäisch evangelikale Gruppierungen.
Und wenn man das alles so liest und verinnerlicht, dann möchte man oft nicht glauben, was da alles so unsägliches am "Wirken und Werken" ist.
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Gnu » Sa 22. Okt 2011, 16:42

horatio hat geschrieben: Und wenn man das alles so liest und verinnerlicht, dann möchte man oft nicht glauben, was da alles so unsägliches am "Wirken und Werken" ist.

Sag an horatio, bist du einer Verschwörung auf der Spur?
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon horatio » Sa 22. Okt 2011, 17:23

Gnu hat geschrieben:
horatio hat geschrieben: Und wenn man das alles so liest und verinnerlicht, dann möchte man oft nicht glauben, was da alles so unsägliches am "Wirken und Werken" ist.


Sag an horatio, bist du einer Verschwörung auf der Spur?


Ja, sogar einer richtigen Weltverschwörung die sich permanent und starrsinnig um die alles umfassende Frage drückt:

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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Ihr » Sa 22. Okt 2011, 22:06

horatio hat geschrieben:Auch der Begriff evangelikal im Zusammenhang des evangelikalen Spektrums dann mit so Dingen wie Tea Party, Christian right, dem alltäglichen Geschehen im Bible Belt und deren inhaltliches Übergreifen auf europäisch evangelikale Gruppierungen.

Also erstens hat "evangelikal" grundsätzlich mal nichts mit den genannten Gruppierungen zu tun. Die Verquickung der politischen Rechten in den USA mit theologisch Konservativen ist eine Erscheinung, die erst ca. auf die 1980er-Jahre zurückgeht (zB. auf die "Moral Majority" & Co.). Evangelikalismus ist viel älter, und war historisch nicht immer "rechts". Wenn wir hier differenzieren wollen, dann müssen wir von solchen Gleichsetzungen wegkommen. Und zweitens hat der europäische Evangelikalismus durchaus ein Eigenleben, welcher vor die Zeit der US-Fundis zurückreicht (zB. Pietismus). Auch hier legst du Denkschemen zugrunde, die der Sache nicht wirklich gerecht werden.
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon horatio » So 23. Okt 2011, 07:40

Ihr hat geschrieben:
horatio hat geschrieben:Auch der Begriff evangelikal im Zusammenhang des evangelikalen Spektrums dann mit so Dingen wie Tea Party, Christian right, dem alltäglichen Geschehen im Bible Belt und deren inhaltliches Übergreifen auf europäisch evangelikale Gruppierungen.



Also erstens hat "evangelikal" grundsätzlich mal nichts mit den genannten Gruppierungen zu tun.


Du meinst also, diese "Bewegung" der Tea Party zum Beispiel, deren Anhänger sind zum größten Teil Katholiken und die so genannte Christian right wird nicht (auch) von evangelikalen Christen mit getragen oder besser gesagt - innerhalb der religiösen (denkenden und handelnden) Rechten sind keine evangelikalen Christen vertreten?


Also erstens hat "evangelikal" grundsätzlich mal nichts mit den genannten Gruppierungen zu tun.


Das Wort "grundsätzlich", das ist hier und im Themenzusammenhang einfach nicht richtig.

Hier ein recht interessanter Link zum Thema:

http://gaebler.info/oekumene/pally.htm#link

Marcia Pally lehrt an der New York University Multilinguale und Multikulturelle Studien.

Für mich selbst ist das alles wertungsfrei und jeder darf sich im Net oder über spezielle Literatur da selbst sein eigenes Bild machen.
Jeder will und wird spezielle christliche Konfessionen grundsätzlich so sehen, wie er will, oder möchte, oder durch seine oft sehr spezielle Kirchenzugehörigkeit eben sehen muss.
Das ewige Hauen und Stechen zwischen den verschiedensten christlichen Kirchen selbst, das ist mir völlig gleichgültig, das sind allein eure Probleme.
Für mich soll dieser lediglich Thread einige Wissenslücken schließen, zu konfessionellem Pallaver oder "denominativen" Hickhack fehlt mir der Nerv und ist mir meine Zeit zu schade.
(Damit meine ich nicht unbedingt deine Person, ich will hier nur eventuell "aufkeimenden Hoffnungen" die Spitze nehmen.)

Grüße

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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Kimi » So 23. Okt 2011, 10:07

horatio hat geschrieben:Hier ein recht interessanter Link zum Thema:

http://gaebler.info/oekumene/pally.htm#link


Ich habe den sehr interessanten Artikel gelesen. Vielen Dank für den link. Pat Robertson habe ich übrigens in den 80er Jahren selbst einmal live erlebt. (Ich denke nicht gern daran zurück :| )
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Ihr » So 23. Okt 2011, 13:24

horatio hat geschrieben:Du meinst also, diese "Bewegung" der Tea Party zum Beispiel, deren Anhänger sind zum größten Teil Katholiken und die so genannte Christian right wird nicht (auch) von evangelikalen Christen mit getragen oder besser gesagt - innerhalb der religiösen (denkenden und handelnden) Rechten sind keine evangelikalen Christen vertreten?

Das ist nicht meine Meinung, sondern deine Unterstellung. Wer lesen kann, ist im Vorteil.

Jeder will und wird spezielle christliche Konfessionen grundsätzlich so sehen, wie er will, oder möchte, oder durch seine oft sehr spezielle Kirchenzugehörigkeit eben sehen muss.

Ich schlage vor, wir erweitern den Begriff noch um Kirchenunzugehörigkeit, damit deine eigenen Zwänge nicht unnötig ausgeschlossen sind oder sich gar einen Sonderstatus einbilden.

(Damit meine ich nicht unbedingt deine Person, ich will hier nur eventuell "aufkeimenden Hoffnungen" die Spitze nehmen.)

Wenn du da auf meine aufkeimenden Hoffnungen anspielst, bei dir sei eventuell doch der Wille zu einer fairen Diskussion auf gleicher Augenhöhe vorhanden, dann kann ich dir bestätigen, dass die Spitzen erfolgreich eliminiert sind. Keine Sorge also.
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon horatio » So 23. Okt 2011, 13:27

Ihr hat geschrieben:Wenn du da auf meine aufkeimenden Hoffnungen anspielst, bei dir sei eventuell doch der Wille zu einer fairen Diskussion auf gleicher Augenhöhe vorhanden, dann kann ich dir bestätigen, dass die Spitzen erfolgreich eliminiert sind. Keine Sorge also.


http://de.wikipedia.org/wiki/Viel_L%C3%A4rm_um_nichts
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Ihr » Mo 24. Okt 2011, 21:02

Horatio, die Diskussion um die evangelikale Identität mag für dich "viel Lärm um Nichts" sein. Du brauchst dich ja nicht beteiligen. Stimmen "von aussen" sind sowieso von sehr begrenztem Wert, solange unter selbstidentifizierenden Evangelikalen keine Klarheit herrscht, was unter der Bezeichnung überhaupt verstanden wird. Somit ist dann auch nicht klar, inwiefern eine Kritik wie jene von Marcia Pally überhaupt greift. Mir geht es vollständig am A vorbei, ob in den USA Evangelikale existieren die jenen Mann zum Präsidenten wählten, den zu verhöhnen in Europa zum guten Ton gehört. Wer so denkt, der denkt nicht theologisch oder inhaltlich, sondern ideologisch.

Gibt es hier überhaupt jemanden, der sich selber als "evangelikal" bezeichnet? Oder hofft jeder, "die anderen" seien gemeint, wenn Hugo Stamm wieder einmal in die Tastatur greift?
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Gnu » Di 25. Okt 2011, 06:18

Ihr hat geschrieben: Gibt es hier überhaupt jemanden, der sich selber als "evangelikal" bezeichnet? Oder hofft jeder, "die anderen" seien gemeint, wenn Hugo Stamm wieder einmal in die Tastatur greift?

Wenn Hugo Stamm die Christen angreift, dann bin ich selbstverständlich evangelikal. Nach innen aber gehöre ich nicht mehr zur (evangelikalen) Allianz, denn ich distanziere mich von einigen Lehrsätzen, die drinnen gelten.
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon alegna » Di 25. Okt 2011, 06:28

Ihr hat geschrieben:Gibt es hier überhaupt jemanden, der sich selber als "evangelikal" bezeichnet? Oder hofft jeder, "die anderen" seien gemeint, wenn Hugo Stamm wieder einmal in die Tastatur greift?

Also ich für meine Wenigkeit halte eh nicht viel von Bezeichnungen und von Schubladisierungen, ich bin einfach nur Christ, ein Mensch der versucht Jesus nachzufolgen, mit allen Höhen und Tiefen. Ob ich als evangelikal oder wer weiss was sonst noch betitelt werde ist mir ziemlich wurst.

lieber Gruss
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Ihr » Di 25. Okt 2011, 10:35

alegna hat geschrieben:Also ich für meine Wenigkeit halte eh nicht viel von Bezeichnungen und von Schubladisierungen, ich bin einfach nur Christ, ein Mensch der versucht Jesus nachzufolgen, mit allen Höhen und Tiefen. Ob ich als evangelikal oder wer weiss was sonst noch betitelt werde ist mir ziemlich wurst.

Alegna, ich will dir nicht zu nahe treten, bitte nimm meine Bemerkungen nicht persönlich. Aber für mich ist der vermeintlich bescheidene Verzicht auf "Bezeichnungen und Schubladisierungen" einfach nur postmodernes Palaver. Wenn wir das wirklich praktizieren würden, dann wäre keinerlei Dialog über irgendwas mehr möglich. Denn Sprache besteht unter anderem eben genau darin, dass sie Dinge bezeichnet und einordnet. Du verwendest ja ebenfalls Bezeichnungen, wenn du dich als "Christ" bezeichnest und dies dann mit "Nachfolge" definierst. Dieser Definition würde nicht jedermann folgen, es ist eine Schubladisierung die du diskussionslos voraussetzt. Wenn diese Worte Inhalt haben sollen, dann sind sie notwendigerweise Abkürzungen für etwas, was mehr Erläuterung braucht. Und wenn sie keinen Inhalt haben, dann sind sie eben inhaltlos.

Natürlich sind am Ende die Bezeichnungen selber wurscht, sie sind nur ein Mittel der Verständigung. Diese Verständigung ist nicht nur die Grundlage menschlicher Denkprozesse, sondern sie ist auch unabdingbar wenn es um die Verarbeitung des Evangeliums (Dogmatik) in der Gemeinde und die Verkündigung nach aussen (Mission) geht. Der Begriff "evangelikal" ist nunmal da, ob wir das wollen oder nicht. Und wenn er uns bisweilen übergestülpt wird ist es auch legitim bzw. notwendig (meine ich), seinen Inhalt nicht einfach "den anderen" zu überlassen. Denn darin gebe ich dir recht: Begriffe ohne Inhalte sind nicht nur nutzlos, sondern auch ein Gewaltakt gegenüber jenen, die dadurch in ein Ghetto gedrängt werden.
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Johelia » Di 25. Okt 2011, 15:03

Hollo zusammen

Wird evangelikal nicht so genannt, weil es ein Reimport aus Amerika ist und sich, wegen der wörtlich fundamentalen Exegese, von der Protestantischen Exegese etwas unterscheidet? In Englisch kann mit dem Wort evangelical kein Unterschied dargestellt werden, daher spricht man auch von protestant and evangelical.


Grüsse Jel
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Ihr » Di 25. Okt 2011, 15:52

Johelia hat geschrieben:Wird evangelikal nicht so genannt, weil es ein Reimport aus Amerika ist und sich, wegen der wörtlich fundamentalen Exegese, von der Protestantischen Exegese etwas unterscheidet?

Nur gab es "Evangelicalism" schon lange vor dieser "wörtlich fundamentalen Exegese". Ich denke da etwa an einen Jonathan Edwards. Die Exegese, auf die du ansprichst ist das Steckenpferd der sog. "Fundamentalists", wie sie ab dem frühen 20. Jh. auftraten. Und das ist mein Punkt: Evangelicalism ist weiter und älter als Fundamentalism, und es ist ein (leider verbreiteter) Irrtum, E zu sagen aber eigentlich F zu meinen.

In Englisch kann mit dem Wort evangelical kein Unterschied dargestellt werden, daher spricht man auch von protestant and evangelical.

Das hatten wir ja bereits.
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