Erlebnis mit Mariaverehrung

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

Moderator: bigbird

Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Mo 27. Aug 2007, 16:49

Original von doro
Hallo Pietà

Ich stosse mich etwas an diesem "gewisse Kreise"... Das ist irgendwie so vage - und doch konkret zugleich (das klingt irgendwie doof :D). Wir können uns ja alle denken, dass du Freikirchen damit meinst. Aber meinst du jetzt alle oder die meisten und alle ihre Mitglieder oder...



@doro

Mit "gewisse Kreise" meinte ich sogenannte Untergruppierungen in Freikirchen, die sich dem verschrieben haben, die rkKirche mit Hasstiraden zu beschimpfen.

Du siehst, so beschränkt, dass ich alle damit meine, bin ich nicht. ;)

Mit "Gewisse Kreise" versuchte ich also eine Eingrenzung zu machen, um eben nicht sagen zu müssen, die Protestanten, Freikirchen usw., also alle... ;)

Kam demfall grad gegenteilig rüber.

Gruss Pietà

Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir.
Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier.
Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin,
weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin.
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Mo 27. Aug 2007, 17:08

Original von doro
Andererseits: wenn von rk Seite aus gesagt werden darf, dass protestantische Gemeinden nicht "Kirchen im eigentlichen Sinne" sind, dann darf auch von protestantischer Seite Kritik geübt werden. :)
Sie sollte aber - da bin ich mehr als einverstanden - auf möglichst einigermassen informierte und faire Weise angebracht werden.



@doro

Das war eine Aussage des Papstes bezüglich des rkatholischen Selbstverständnisses und geht eigentlich nur die Gemeinde dieser Kirche etwas an.

Diese Haltung, zu lauern bis der Papst einen mucks macht und sich dann damit (meinst auch noch unfundiert) das Recht zu geben, solch wüste Beschimpfungen gegen diese Kirche von sich zu geben, finde ich bedenklich, da sind wir uns einig.

Wenn diese Aussage des Papstes staatlich-rechtliche Konsequenzen für Protestanten gehabt hätte, dann könnte man darüber diskutieren...
Aber auch dann ist der Ton verfehlt, mit dem man die rkK beschimpft.

Was stört es mich, wenn ein Buddhist sagt, die KK sei keine Kirche?
Ebensowenig hat es die Protestanten zu interessieren, wie die rkK ihr Selbstverständnis definiert.

Das finde ich unchristlich und unselbstständig.

PS: Mit Protestanten sind nicht alle Protestanten gemeint, eben nur gewisse.

Nicht Kirchen im eigentlichen Sinne...
Ich sehe in diesem Satz kein einziges Schimpfwort, wie man auf protestantischer und freikirchlicher Seite her oftmals sehr vorschnell in den Mund nimmt.

Gruss Pietà

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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Petros » Mo 27. Aug 2007, 17:39

Original von Mariette M.
Dass Maria uns retten solle, das ist, denke ich, ein un-orthodoxer Gedanke. Vielleicht möchte ja Willchen was dazu sagen?


"Iperagia Theotoke soson imas" bedeutet das, soviel ich weiss...
„Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes“. (vgl. 1 Kor 6, 19)
Eigentlich suchen wir in allem nur Eines: Die Spur dieses göttlichen Geistes, dieses himmlischen Feuers, ohne die diese Welt für uns nur Finsternis wäre. (Charles de Montalenbert)
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Petros » Mo 27. Aug 2007, 17:41

Original von Mariette M.
Sei gegrüßt, Frau und Königin,
heilige Gottesmutter Maria!
Du bist die Jungfrau, Bild der Kirche,
erwählt vom Vater im Himmel,
geheiligt von seinem geliebten Sohn
und seinem Geist, dem Tröster.
In dir war und bleibt die Fülle der Gnade
und alles, was gut ist.
Sei gegrüßt, du sein Palast.
Sei gegrüßt, du sein Zelt.
Sei gegrüßt, du seine Wohnung.
Sei gegrüßt, du sein Gewand.
Sei gegrüßt, du seine Magd.
Sei gegrüßt, du seine Mutter.

(Franz von Assisi)

Ein sehr schönes "Gebet". :)
„Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes“. (vgl. 1 Kor 6, 19)
Eigentlich suchen wir in allem nur Eines: Die Spur dieses göttlichen Geistes, dieses himmlischen Feuers, ohne die diese Welt für uns nur Finsternis wäre. (Charles de Montalenbert)
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Mariette M. » Mo 27. Aug 2007, 18:02

Original von Petros
Original von Mariette M.
Dass Maria uns retten solle, das ist, denke ich, ein un-orthodoxer Gedanke. Vielleicht möchte ja Willchen was dazu sagen?


"Iperagia Theotoke soson imas" bedeutet das, soviel ich weiss...



Ok, wieder was gelernt.

danke
Marietta
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Enggi » Mo 27. Aug 2007, 19:14

Original von Pietà

Achja: Was hältst Du von dem Wort "Glaubensbekenntnis", Enggi?
Geht es da jetzt um einen Sachverhalt, oder eine Person?

Es ist im doppelten Sinn eine Sache. Sowohl der Glaube ist eine Sache als auch das Bekennnis ist eine Sache, somit ist das Bekenntnis des Glaubens eine Sache und nicht eine Person. Im Glaubensbekenntnis drin kommen Personen vor, aber so lautete deine Frage ja nicht.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Mo 27. Aug 2007, 21:04

Original von Enggi Es ist im doppelten Sinn eine Sache. Sowohl der Glaube ist eine Sache als auch das Bekennnis ist eine Sache, somit ist das Bekenntnis des Glaubens eine Sache und nicht eine Person. Im Glaubensbekenntnis drin kommen Personen vor, aber so lautete deine Frage ja nicht.




Eben. Glaubensbekenntnis ist Glaubensbekenntnis und nicht nur Glauben und nicht nur Bekenntnis.

"Das Bekenntnis des Glaubens ist eine Sache und nicht eine Person"?

Tut man sich (im Christentum) mit dem Glaubensbekenntnis nicht zu einer Person, nämlich dem Dreifaltigen Gott bekennen?

Wenn ja, dann würde doch Glaubensbekenntnis Glaubensbekenntnis bleiben... zusammen geschrieben und zusammen gehörend.


Vielleicht bewirbst Du Dich mal im Klub der toten Dichter...
Dort werden solche Dinge ganz bestimmt endlos diskutiert.

Machen solche Diskussionen Sinn.
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon rosen-kreuz » Di 28. Aug 2007, 15:24

Original von rosen-kreuz
Wenn ich Maria in meine Gebete als Fürsprecherin einbeziehe,werde ich auch immer von Gott erhört.


Ja,ich hatte in den letzten 2 Jahren einige Gebetserhörungen und zwar meine Tante,die Krebs hatte und im Koma lag,mein Sohn und mein Mann,die krank waren.

Ich betete intensiv zu Gott,
danach mein Mariengebet:Gegrüßest seist Du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit Dir, Du bist gebenedeit unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht Deines Leibes, Jesus. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes! AMEN.

Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns,sagen wir im Gebet:ein paar Stunden später,meine Tante wurde wach.(was für ein WUNDER)sogar mit Augenzeugen und Arzt
Dank sei dem Herrn
mein Kind wurde eine halbe Stunde nach Gebet gesund :]
mein Mann einen halben Tag später nach Gebet :))
GELOBT sei JESUS CHRISTUS

Niemand kann sich vorstellen,was für ein Gefühl das ist,wenn solche großen Wunder geschehen und Jesus auch heut
noch hilft. :)

Ich bete für mich persönlich weiter so,denn ich weiß,Jesus ist bei mir,auch mit Fürbitte durch Maria.
Der Welt, den Menschen Christus nahebringen: das war und ist die Bestimmung der Gottesmutter. Gewiß, es gibt verschiedene Wege zu Christus man muß nicht über Maria gehen (wobei Maria objektiv immer mit dem Erlösungsgeschehen verbunden ist).

Man muß nicht über Maria gehen, aber man darf !

L.G.
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon rosen-kreuz » Di 28. Aug 2007, 15:37


Original von Petros
(Das klingt auch ziemlich eigenartig: Gott und dann Gottesmutter... Nanu, was kann man da machen)



Jesus (ich und der Vater sind eins, Joh.10,30)

also Gottesmutter

L.G.
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon doro » Di 28. Aug 2007, 16:11

Hallo Petros

Original von Petros
Kennst Du den Grund dafür?

Nein, den kannte ich nicht. Maria als die neue Eva also?

Was schockiert Dich denn?

Das "rette uns" oder "überheilig"? (Es gibt ja Hyperdulie auch in der RKK)

Ersteres... ;) "Überheilig" klingt in meinen Ohren zwar ungewohnt, aber wirklich schockieren tut es mich, wenn Leute zu Heiligen beten, sie sollen sie retten, gesund machen, ihnen irgendwo raushelfen oder wenn mir jemand sagt, Maria habe "eine Stadt (Lyon) aus der Pest gerettet".

Letzteres kam von einer Frau, die ca. 350 Jahre nach den damaligen Ereignissen zur Welt kam und somit nicht aus einer "Notsituation" so formuliert hat...
Ok, man könnte höchstens sagen, dass sie durch die Diskussion über Maria und die "Fête des Lumières" (womit eben dieser Rettung gedacht wird) mit mir in einer Notsituation war. ;)

Man muss das aber etwas distanzierter ansehen: Wenn man einen Engel oder Heiligen anruft, dann kann man ihn auch in Notsituationen anrufen.

Und dann macht "Hl. Petrus, hilf mir" oder "Hl. Petrus, rette mich (wenn Gott will!!!)" Sinn.

Also, dass dann Petrus mehr macht als Fürbitte? Dass wirklich er eingreift?

Oder wie meinst du das? Dass einem so eine Formulierung mal "rausrutschen" kann?

lg, doro
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon doro » Di 28. Aug 2007, 16:44

Hallo Mariette

Original von Mariette M.
Oder die Stelle in einem Hochgebet?
>Gütiger Vater, gedenke dass wir deine Kinder sind,
und schenke uns allen das Erbe des Himmels
in Gemeinschaft mit der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria,
mit deinen Aposteln und mit allen Heiligen.

Ich glaube ich meinte eher das (aber irgendwie auch beide)... Das wird doch nach der Wandlung gesprochen, oder?

Hm... Liturgie: da hätte ich wohl etwas Nachhilfe nötig, gäll? :)

Ich hatte einfach das "Marie et tous les Saints" oder so ähnlich im Ohr... Jetzt weiss ich wieder, aus welchen Zusammenhängen. Danke! ;)


@Pietà: Guten Abend! :)

Original von Pietà
Mit "gewisse Kreise" meinte ich sogenannte Untergruppierungen in Freikirchen, die sich dem verschrieben haben, die rkKirche mit Hasstiraden zu beschimpfen.

Du siehst, so beschränkt, dass ich alle damit meine, bin ich nicht. ;)

Ui, da muss ich mich entschuldigen, dass ich es für möglich hielt. Sorry, gäll! ;)

Diese Formulierungen wie "gewisse Kreise" sind halt zu oft auch Gelegenheiten jemanden "getarnt" anzugreifen oder zu verleumden... Wurde hier auch schon gemacht (also, nicht unbedingt in Katholiken-Threads).

Kam demfall grad gegenteilig rüber.

Jupp, aber da kannst du nichts dafür. Und ich bin froh, hab ich nachgefragt... Dann ist das ja geklärt. Schön, schön! :)

Original von Pietà
Das war eine Aussage des Papstes bezüglich des rkatholischen Selbstverständnisses und geht eigentlich nur die Gemeinde dieser Kirche etwas an.

Aber dass es auch von anderen Kreisen wahrgenommen wird, überrascht nicht wirklich.


Nicht Kirchen im eigentlichen Sinne...
Ich sehe in diesem Satz kein einziges Schimpfwort, wie man auf protestantischer und freikirchlicher Seite her oftmals sehr vorschnell in den Mund nimmt.

Nein, kein Schimpfwort... Und doch ist es, so denke ich, für protestantische wie auch katholische Christen, die sich für die Einheit der Christen (also in der Ökumene, wobei das so ein Reizwort ist) engagieren, ein Schlag ins Gesicht, wenn solche Aussagen kommen.

Allerdings ist sie ja nicht die einzige solche Aussage... Neu war mir das nicht wirklich. Und ich finde es eigentlich auch wichtig und richtig, dass die RKK solches klar formuliert. Auch wenn ich nicht damit einverstanden bin und es mir weh tut.
Ich musste in dem Zusammenhang (dass das Dokument ja nur für Katholiken bestimmt war) an etwas denken, das ich kürzlich gelesen habe (ist zwar ein anderer Zusammenhang - interreligiöser Dialog mit Muslimen):

Dies erfordert, dass ich keine versteckten Intentionen habe, die ich meinen muslimischen Freunden nicht zeigen könnte, noch eine doppelzüngige Sprache - eine Sprache, die für die Christen bestimmt ist und eine zweite, andere, die für Nicht-Christen akzeptabel ist. Dies bedeutet, dass ich das, was ich vor meinen muslimischen Freunden nicht sagen könnte, so weit möglich [auch] nicht in ihrer Abwesenheit sagen sollte.
(Van Nispen tot Sevenaer, Christian, Chrétiens & Musulmans. Frères devant Dieu?, Les éditions de l’atelier, Paris, France, 2004, S. 124. - Übersetzung von mir)


Es ist für mich selber auch etwas, was ich wohl noch nicht wirklich lebe. Aber dieser Text (und das drum rum) hat mich herausgefordert. Ich sollte wohl mal etwas mehr drüber nachdenken. :)

Gemeinden und Christen und allgemein Menschen, die mit der RKK im Dialog stehen, interessiert natürlich, was diese Kirche von ihnen hält... Das ist doch ganz natürlich, denke ich. ;)

lg, doro
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Di 28. Aug 2007, 16:54

Da das Wort "Fürbitte" immer mal wieder Anlass gibt, unserem rkatholischen Glauben weissichwas zu unterstellen, möcht ich hier einmal eine Definition von Fürbitte geben:

Wir betrachten die Gesamtheit aller Glaubenden als den mystischen Leib Christi, die Kirche. Alle Glieder der Kirche sind auf geheimnisvolle Weise in Christus Jesus miteinander verbunden.

Hier gibt es nicht nur eine "horizontale" Komponente - die Beziehung mit unseren Brüdern und Schwestern im Glauben jetzt hier und in der ganzen Welt.
Es gibt auch eine "vertikale Komponente" - die Beziehung mit allen Brüdern und Schwestern im Glauben, die jemals gelebt haben und noch leben werden.

Man spricht auch von der leidenden Kirche (im Fegefeuer), der streitenden Kirche (hier auf Erden) und der triumphierenden Kirche

(der Heiligen und Seligen, die bereits zur Anschauung Gottes gelangt sind).

Durch diesen geheimnisvollen Zusammenhang im mystischen Leib Christi sind die einzelnen "Teile" der Kirche befähigt, ja sogar berufen, füreinander im Gebet vor Gott einzustehen.
Das Fürbittgebet im Rahmen der Hl.Messe ist (von den Ursprüngen her) ein Vorrecht des Gottesvolkes - priesterliches Tun der Glieder des Leibes Christi füreinander.

Gleichzeitig vertrauen wir fest darauf, dass auch die Heiligen und Seligen, die schon vor Gott stehen, mit uns im mystischen Leib verbunden sind.
Daher rufen wir gerne Heilige und Selige um ihre Fürbitte an.

Gott ist es wohlgefällig, wenn seine "Kinder" zusammenhalten und füreinander einstehen, so wurde schon vielfach der Segen Gottes besonders durch das Fürbittgebet erfahrbar.

Die unmittelbarste Form des Fürbittgebetes finden wir im Fürbittgebet Jesu für die Jünger und die Welt (Joh 17,9ff) - und im stellvertretenden Kreuzestod Jesu, in dem Er dem Vater die Antwort der Liebe, das vollkommene "JA", stellvertretend für die Menschheit gibt.
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Di 28. Aug 2007, 18:08

Liebe doro

Was Du schreibst, verstehe ich alles.

Was Du bei all dem jedoch nicht vergessen darfst, ist, dass der Grund, wieso es das Christentum heute überhaupt noch gibt, derjenige ist, dass die apostolische Sukzession in der KK gehütet wird wie ein kostbares "rohes Ei" (ich hoffe, man verzeiht mir den Ausdruck ;) ).

Du musst bedenken, dass die KK/rKK fest davon überzeugt ist, dass, gerade durch diese apostolische Sukzession, die von Jesus Christus persönlich initiiert worden ist und Kraft des Heiligen Geistes bis heute weitergegeben wurde, uns garantiert, dass die Nachfolge Christi höchstmöglich unverfälscht bewahrt und weitergegeben werden kann.

Der Papst hat nicht gesagt, dass ihr keine Christen seid, sondern, dass ihr nicht Kirche im eigentlichen Sinne seid, also nicht im Sinne der apostolischen Sukzession.

Hierzu vielleicht die vatikanische Stellungsnahme:

Zitat:

Frage: Warum schreiben die Texte des Konzils und des nachfolgenden Lehramts den Gemeinschaften, die aus der Reformation des 16. Jahrhunderts hervorgegangen sind, den Titel "Kirche" nicht zu?

Antwort: Weil diese Gemeinschaften nach katholischer Lehre die apostolische Sukzession im Weihesakrament nicht besitzen und ihnen deshalb ein wesentliches konstitutives Element des Kircheseins fehlt.

Die genannten kirchlichen Gemeinschaften, die vor allem wegen des Fehlens des sakramentalen Priestertums die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums nicht bewahrt haben, können nach katholischer Lehre nicht "Kirchen" im eigentlichen Sinn genannt werden.

Ende des Zitats

Ich denke, der ökumenische Dialog ist wichtig.
Aber dafür muss es zum Dialog kommen und darf nicht bei wüsten Beschimpfungen gegenüber der rkKirche bleiben.

Die rkKatholiken können ihren Glauben nicht einfach so im Versteckten leben.
Sie ringen in aller Öffentlichkeit um den rechten Glauben.

Ich hoffe, Du verstehst diese Worte des Papstes nun so, dass sie Dich nicht mehr verletzen.
Ich glaube nicht, dass es im Sinne des Papstes war, dass nicht-katholische Christen von seinen Worten verletzt werden.
Ich weiss, dass die Sehnsucht nach Einheit und Frieden in meiner Kirche real ist und hoffe, dass der ehrliche Dialog mit wohlmeinenden nicht-katholischen Christen durch die Worte des Papstes nicht allzusehr gefährdet wurde.
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon doro » Di 28. Aug 2007, 18:36

Hallo Pietà

Original von Pietà
Was Du bei all dem jedoch nicht vergessen darfst, ist, dass der Grund, wieso es das Christentum heute überhaupt noch gibt, derjenige ist, dass die apostolische Sukzession in der KK gehütet wird wie ein kostbares "rohes Ei" (ich hoffe, man verzeiht mir den Ausdruck ;) ).

Demnach müsste es das protestantische Christentum irgendwann nicht mehr geben, da dies nur mit apostolischer Sukzession möglich ist?

Der Papst hat nicht gesagt, dass ihr keine Christen seid, sondern, dass ihr nicht Kirche im eigentlichen Sinne seid, also nicht im Sinne der apostolischen Sukzession.

Das weiss ich. ;)

Ich denke, der ökumenische Dialog ist wichtig.
Aber dafür muss es zum Dialog kommen und darf nicht bei wüsten Beschimpfungen gegenüber der rkKirche bleiben.

Das gilt aber auch anders rum... ;) Ich kann mich noch erinnern daran, dass der Priester unserer Pfarrei uns Ministranten (und wohl auch anderen Kindern und sonst Leuten) früher gesagt hat, die FEG (die ganz in der Nähe der einen Kirche der Pfarrei ihr Gemeindegebäude hat) sei eine Sekte und man solle ganz gut aufpassen und da nie hingehen, die würden sonst versuchen einen reinzuziehen. :cry:

Gott sei Dank ;), scheint dieser Priester seither aber auch einen Weg gemacht zu haben. Ich denke nicht, dass er das heute noch sagen würde. Es werden ja auch ökumenische (mit den Reformierten und Methodisten) Alpha-live Kurse durchgeführt.

Ich hoffe, Du verstehst diese Worte des Papstes nun so, dass sie Dich nicht mehr verletzen.

Nun, wirklich verletzen tun sie mich nicht... Nicht für mich persönlich. Das war eher der Fall, als ich Ausschnitte der Enzyklika "Ut unum sint" (ja, ausgerechnet die) gelesen habe. Da hab ich mich grässlich aufgeregt.

Mittlerweile hab ich mich vielleicht, was meine eigene Kirchenzugehörigkeit betrifft, innerlich einfach schon genug weit von der RKK entfernt?

Also, ich werd jetzt nicht mehr heulen gehen deswegen. Dazu bin ich mir das schon zu sehr gewohnt. Aber irgendwie weh tut´s dennoch.

Ich glaube nicht, dass es im Sinne des Papstes war, dass nicht-katholische Christen von seinen Worten verletzt werden.

Nein, das glaube ich natürlich auch nicht!

Und nochmal: ich finde es wichtig, dass so etwas gesagt wird... Gerade auch gegen aussen! Anderes fände ich geheuchelt. Die anderen Kirchen/Christen sollen doch wissen, woran sie sind.

Ich weiss, dass die Sehnsucht nach Einheit und Frieden in meiner Kirche real ist

Das weiss ich auch. ;) Ich war und bin sehr stark mit Katholiken (bzw. einer Gemeinschaft) in Kontakt, die diese Sehnsucht teilen und für die Einheit arbeiten (u.a. meine Eltern).
Andererseits gibt es in der RKK alle möglichen Strömungen; also auch sicher viele Gläubige, die die Sehnsucht nicht teilen.

lg, doro
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Di 28. Aug 2007, 19:20

Original von doro
Hallo Pietà

Original von Pietà
Was Du bei all dem jedoch nicht vergessen darfst, ist, dass der Grund, wieso es das Christentum heute überhaupt noch gibt, derjenige ist, dass die apostolische Sukzession in der KK gehütet wird wie ein kostbares "rohes Ei" (ich hoffe, man verzeiht mir den Ausdruck ;) ).

Demnach müsste es das protestantische Christentum irgendwann nicht mehr geben, da dies nur mit apostolischer Sukzession möglich ist?



Nein, das protestantische Christentum lebt ja nicht in dieser apostolischen Sukzession und es gibt es dennoch... ;) , was ich auch gut finde.
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Di 28. Aug 2007, 19:47

Original von doro Das gilt aber auch anders rum... ;) Ich kann mich noch erinnern daran, dass der Priester unserer Pfarrei uns Ministranten (und wohl auch anderen Kindern und sonst Leuten) früher gesagt hat, die FEG (die ganz in der Nähe der einen Kirche der Pfarrei ihr Gemeindegebäude hat) sei eine Sekte und man solle ganz gut aufpassen und da nie hingehen, die würden sonst versuchen einen reinzuziehen. :cry:

Gott sei Dank ;), scheint dieser Priester seither aber auch einen Weg gemacht zu haben. Ich denke nicht, dass er das heute noch sagen würde. Es werden ja auch ökumenische (mit den Reformierten und Methodisten) Alpha-live Kurse durchgeführt.



Selbstverständlich gilt das auch andersrum!

Nur ER ist vollkommen, alle anderen sollten nicht zuletzt auch sich selbst zuliebe den Weg mit unserem Herrn Jesus Christus gehen, der zu Einheit und Frieden führt.

Niemand, der dieses Ringen nach Wahrheit und dieses Streben nach Gott und die Liebe zur Gemeinschaft untereinander aufgegeben hat, der sagt: weil ich zu dieser Konfession gehöre, hab ich meinen Heiligenschein, ist wahrer Christ.

Wir leben alle in Sünde, d.h. in der Gottferne, da kann niemand von sich behaupten, für ihn sei die Sache gegessen.

Und dass wir von solchen Pauschalverurteilungen weggekommen sind, wir die wir uns aufrichtig bemühen und nicht einfach verurteilen, ist heute sichtbar - darüber bin ich auch froh.
Es ist eine der Errungenschaften der Menschheit, die wir durch die Gnade Gottes mit Jesus Christus machen konnten, auf die wir wirklich stolz sein können.

Gott sei dank!
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon doro » Di 28. Aug 2007, 20:36

Hallo Pietà

Original von Pietà
Nein, das protestantische Christentum lebt ja nicht in dieser apostolischen Sukzession und es gibt es dennoch... ;) ,

Klar, du hast aber gesagt, dass die Existenz des Christentums nur möglich ist, da es die apostolische Sukzession in der RKK gibt. Oder hab ich das falsch verstanden?

was ich auch gut finde.

:)


lg, doro
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon SunFox » Di 28. Aug 2007, 20:40

Original von doro
Hallo Pietà

Original von Pietà
Nein, das protestantische Christentum lebt ja nicht in dieser apostolischen Sukzession und es gibt es dennoch... ;) ,

Klar, du hast aber gesagt, dass die Existenz des Christentums nur möglich ist, da es die apostolische Sukzession in der RKK gibt. Oder hab ich das falsch verstanden?

was ich auch gut finde.

:)


lg, doro


Für mich lebt das Christentum durch Jesus Christus! :pray:

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon doro » Di 28. Aug 2007, 20:40

Amen, Bruder! :))

:praisegod:

lg, doro
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Enggi » Mi 29. Aug 2007, 07:51

Original von Pietà
Eben. Glaubensbekenntnis ist Glaubensbekenntnis und nicht nur Glauben und nicht nur Bekenntnis.

"Das Bekenntnis des Glaubens ist eine Sache und nicht eine Person"?

Tut man sich (im Christentum) mit dem Glaubensbekenntnis nicht zu einer Person, nämlich dem Dreifaltigen Gott bekennen?
Das habe ich ja geschrieben, du hättest es nur lesen müssen:
Original von Enggi
Im Glaubensbekenntnis drin kommen Personen vor,

Original von Pietà
Vielleicht bewirbst Du Dich mal im Klub der toten Dichter...
Dort werden solche Dinge ganz bestimmt endlos diskutiert.

Machen solche Diskussionen Sinn.
Wenn nicht, weshalb diskutierst du dann? Ich habe nur auf deine Frage geantwortet, die von dir anders formuliert war, als du sie gemeint hast.
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Petros » Mi 29. Aug 2007, 09:11

Original von doro
"Überheilig" klingt in meinen Ohren zwar ungewohnt,

Sorry, ist auch nur eine wörtliche Übersetzung von Hyperhagia Theotokos.



aber wirklich schockieren tut es mich, wenn Leute zu Heiligen beten, sie sollen sie retten, gesund machen, ihnen irgendwo raushelfen oder wenn mir jemand sagt, Maria habe "eine Stadt (Lyon) aus der Pest gerettet".

Tja, Engel helfen auch. Und da die Toten "wie die Engel" sind, finde ich das nicht so abwegig.

Aber schlussendlich entscheidet nicht der Engel selbst, sondern wird vom Herrn ausgesandt! Das ist vielleicht der springende Punkt: Engel müssen auch um Erlaubnis bitten!


Also, dass dann Petrus mehr macht als Fürbitte? Dass wirklich er eingreift?

So abwegig ist das nicht (aber Gott muss ihn senden!)


Oder wie meinst du das? Dass einem so eine Formulierung mal "rausrutschen" kann?

Sie können einem ja durch das Gebet helfen und somit eingreifen...
Sorry, aber ich bin etwas überfordert, wenn´s um solche Fragen geht.

LG Petros
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Mi 29. Aug 2007, 19:47

Original von doro
Hallo Pietà

Original von Pietà
Nein, das protestantische Christentum lebt ja nicht in dieser apostolischen Sukzession und es gibt es dennoch... ;) ,

Klar, du hast aber gesagt, dass die Existenz des Christentums nur möglich ist, da es die apostolische Sukzession in der RKK gibt. Oder hab ich das falsch verstanden?


@doro

Ich habe gemeint: ohne die vom Heiligen Geist getragene Apostolische Sukzession der KK, der Bewahrung durch Überlieferung der Botschaft Jesu, gäbe es das Christentum heute in der Form nicht, dass es eine Weltreligion wäre und so jeder mehr oder weniger Zugang dazu hat.
Ohne die KK gäbe es die Überlieferung des Neuen Testamentes nicht.
Ohne KK und ohne Bibel kein protestantisches Christentum.

Die Juden haben Jesus nicht als den Christus anerkannt - Seine Botschaft wäre vertuscht worden oder vor Ort geblieben.

Die Heiden hatten sowieso keinen Zugang zu Seiner Botschaft, hätten diese also auch nicht weitergegeben - Seine Botschaft wäre nicht gehört worden.

JudenChristen und HeidenChristen waren die ersten Bewahrer und Weitergeber der Botschaft Jesu Christi - die ersten Apostel - Apostolische Sukzession - aus der KK/rkK ist das protestantische Christentum entstanden.

In diesem Sinne: Ja!
Das protestantische Christentum, das heutige Christentum allgemein, gäbe es in der Form ohne die von Jesus Christus initiierte und vom Heiligen Geist getragenen Apostolische Sukzession der KK nicht.

Auch wenn dies in diesem Forum vielleicht "etwas" gewagt ist für die Meisten, aber: die KK ist gottgewollt.
Ja: Ich glaube daran.



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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Lambert » Mi 19. Sep 2007, 10:14

Nun Pietà, es ist tatsächlich doch etwas gewagt, denn die Kath. Kirche sagt ja: Das Protestanten nicht auf die Apostolische Sukzession berufen können, weil sie den Papst nicht anerkennen.

Da stellt sich doch die Frage, was ist den eine Apostolische Sukzession?

Die apostolische Sukzession oder apostolische Nachfolge ist die ununterbrochene Weitergabe des Bischofsamtes ausgehend von den Aposteln über viele Bischöfe vergangener Tage bis hin zu den heutigen Bischöfen, mittels der Bischofsweihe.”

Es liegt ja auch die Frage nahe, war tatsächlich Petrus in Rom?

Diese Frage ist ja bekannt und die Antworten sind sehr kontrovers, kann also nicht so einfach geklärt werden, einiges spricht dafür und einiges was auch nicht unerheblich ist dagegen, soll so jetzt auch nicht weiter gestritten werden, aber eines der Aussage kann man so auch nicht zustimmen, es wird ja ausgesagt über eine ununterbrochen Weitergabe, dies kann man nun wirglich verneinen, ununterbrochen erzählt die Geschichte ein anderes, sie ist gezeichnet durch Mord und Todschlag, es hat ja auch zwei Päpste gegeben, denn Spaltung war auch sehr oft der Fall.

Zu dem möchte ich ja auch noch dazu sagen, ist mein Glauben auf Petrus hin gegründet, oder auf den Namen Jesus, wenn er doch der Grundstein ist, es kann keinen anderen geben als der schon gegründet ist, besagt ja eine Bibelstelle.


Herzliche Grüsse, Andreas
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Mariette M. » Mi 19. Sep 2007, 11:32

Original von Lambert
es hat ja auch zwei Päpste gegeben, denn Spaltung war auch sehr oft der Fall.



Es gab sogar schon mal drei Päpste gleichzeitig :)

Was allerdings die apostolische Sukkzession in keiner Weise in Frage stellt.

Denn apostolische Sukkzession heisst ja nicht: "Ein Papst legt dem nächsten die Hände auf".. das ginge ja garnicht, da ein Papst auf Lebenszeit gewählt ist, sein Nachfolger also erst nach seinem Tod bestimmt wird.

Nein, es bedeutet: Jeder Priester der röm.kath. Kirche und der andern Kirchen, die in der Sukkzession stehen, ist geweiht worden durch einen Bischof, der seinerseits als Priester geweiht wurde durch einen Bischof... undsoweiter... bis hin zu den Aposteln.

Grüsse, Marietta
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Teodulija » Mi 19. Sep 2007, 17:00

Original von Lambert
Nun Pietà, es ist tatsächlich doch etwas gewagt, denn die Kath. Kirche sagt ja: Das Protestanten nicht auf die Apostolische Sukzession berufen können, weil sie den Papst nicht anerkennen.




nein lambert, das ist schlicht und einfach falsch!

die rkk sagt, dass die Orthodoxen sich auch auf die apostolische sukzession berufen kann, und die orth. kirche hat Rom auch nicht...
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Petros » Mi 19. Sep 2007, 17:54

Original von Teodulija
Original von Lambert
Nun Pietà, es ist tatsächlich doch etwas gewagt, denn die Kath. Kirche sagt ja: Das Protestanten nicht auf die Apostolische Sukzession berufen können, weil sie den Papst nicht anerkennen.




nein lambert, das ist schlicht und einfach falsch!

die rkk sagt, dass die Orthodoxen sich auch auf die apostolische sukzession berufen kann, und die orth. kirche hat Rom auch nicht...


Alle Kirchen mit Bischöfen stehen in der apostolischen Sukzession. Nicht alle werden aber von jeder Konfession anerkannt.
Die Anglikaner werden bspw. (wenn ich mich nicht irre) von der römischen Kirche nicht als apostolisch anerkannt (aus welchem Grund auch immer)
„Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes“. (vgl. 1 Kor 6, 19)
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Enggi » Do 20. Sep 2007, 09:16

Original von Petros
Die Anglikaner werden bspw. (wenn ich mich nicht irre) von der römischen Kirche nicht als apostolisch anerkannt (aus welchem Grund auch immer)
Die anglikanische Kirche entstand ca. 1534, als die Bischöfe Englands entschieden, dass der König von England und nicht der Papst von Rom Oberhaupt der Kirche Englands sein sollte.

Papst Pius V. erklärte im Februar 1570 Königin Elisabeth zur Ketzerin, enthob sie ihres Königreichs, untersagte ihren Untergebenen, ihr zu gehorchen und exkommunizierte alle, die ihr weiterhin treu blieben.
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Do 20. Sep 2007, 09:51

Original von Teodulija
Original von Lambert
Nun Pietà, es ist tatsächlich doch etwas gewagt, denn die Kath. Kirche sagt ja: Das Protestanten nicht auf die Apostolische Sukzession berufen können, weil sie den Papst nicht anerkennen.




nein lambert, das ist schlicht und einfach falsch!

die rkk sagt, dass die Orthodoxen sich auch auf die apostolische sukzession berufen kann, und die orth. kirche hat Rom auch nicht...


@Lambert: So ist es.
Das Protestantische Christentum steht nicht in der Apostolischen Sukzession, weshalb sie von der Katholischen Kirche (römisch wie orthodox) nicht als Kirche im eigentlichen Sinne/Selbstverständnis angesehen wird.

Aus diesem Grund betrachten sich die römische und die orthodoxe Kirche trotz "Spaltung" gegenseitig als Schwesternkirchen.
Google doch einfach mal zum Thema.

Nachtrag: Es gibt jedoch auch im Protestantischen Christentum Versuche, die Apostolische Sukzession wieder herzustellen - aber wie gesagt: Falscher Thread.
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Do 20. Sep 2007, 10:01

Original von Lambert
Es liegt ja auch die Frage nahe, war tatsächlich Petrus in Rom?

Diese Frage ist ja bekannt und die Antworten sind sehr kontrovers, kann also nicht so einfach geklärt werden, einiges spricht dafür und einiges was auch nicht unerheblich ist dagegen, soll so jetzt auch nicht weiter gestritten werden, aber eines der Aussage kann man so auch nicht zustimmen, es wird ja ausgesagt über eine ununterbrochen Weitergabe, dies kann man nun wirglich verneinen, ununterbrochen erzählt die Geschichte ein anderes, sie ist gezeichnet durch Mord und Todschlag, es hat ja auch zwei Päpste gegeben, denn Spaltung war auch sehr oft der Fall.

Zu dem möchte ich ja auch noch dazu sagen, ist mein Glauben auf Petrus hin gegründet, oder auf den Namen Jesus, wenn er doch der Grundstein ist, es kann keinen anderen geben als der schon gegründet ist, besagt ja eine Bibelstelle.


Herzliche Grüsse, Andreas


Lieber Andreas

Dies ist leider nicht der Thread, in dem wir dies diskutieren können.

Nur soviel: Die Vergangenheit aller Menschen ist Mord und Totschlag, auch die Deine, Andreas.
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Enggi » Do 20. Sep 2007, 16:49

Original von Pietà
Hier geht´s um Marienverehrung, die Frage, ob Exorzismus heilig oder scheinheilig macht usw.
Also um Marienverehrung gleich Götzenkult und dem Ausgangsbericht von Bernhard, in dem er seinen Exorzismus mit dem "Sünder" als grossartig verkauft, dabei jedoch eine psychische Gewalt gegen den "Sünder" an den Tag legt, die ich abstossend finde: Eine psychisch gewalttätige "Inquisition".
Falsch.
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Do 20. Sep 2007, 17:22

Original von Enggi
Original von Pietà
Hier geht´s um Marienverehrung, die Frage, ob Exorzismus heilig oder scheinheilig macht usw.
Also um Marienverehrung gleich Götzenkult und dem Ausgangsbericht von Bernhard, in dem er seinen Exorzismus mit dem "Sünder" als grossartig verkauft, dabei jedoch eine psychische Gewalt gegen den "Sünder" an den Tag legt, die ich abstossend finde: Eine psychisch gewalttätige "Inquisition".
Falsch.


Pravo Enggi, da befand ich mich wohl im falschen Thread.

Enggi der Korrektor!

Gut gemacht!
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Do 20. Sep 2007, 17:45

Original von Bernhard
Hallo

Ich bin gespannt, was du von der Mariaverehrung erwartest. Gerne schreibe ich dir mein Erlebnis auf.

An einem Abend besuchte ich einen jungen Mann, mit dem ich öfters über den Glauben an Jesus Christus reden konnte. Ich lud ihn zu evangelistischen Vorträgen ein.
Er erzählte mir von seinen Selbstmordgedanken und Mordabsichten. Ich liess ihn 5. Mose 18, 10-14 lesen und fragte ihn, ob er solche Dinge täte. Er erzählte mir von seinem Gläserrücken, Pendeln, Wassersuchen und Heilen. Die Bibelstelle zeigte ihm, dass Gott dies verbietet.

Mit Johannes 3, 5 und 1. Johannesbrief 3, 8 erklärte ich ihm die notwendige Erlösung und Befreiung durch Jesus Christus. Er glaubte dem Wort Gottes und wollte Jesus als seinen Erlöser annehmen. Aus 2. Mose 20 erklärte ich ihm die 10 Gebote. Er erkannte seine Sünden und war bereit, sie zu bekennen (1. Johannes 1, 9) und nicht mehr zu tun (Johannes 8, 11). Ich betete ihm in kurzen Sätzen ungefähr folgendes Gebet vor, das er nachsprach:

«Herr Jesus Christus, ich glaube, dass du auch für mich gestorben und auferstanden bist. Es tut mir leid, dass ich gesündigt habe. Vergib mir alle meine Sünden. Ich will begangenen Schaden wieder gutmachen. Löse mich von allen Bindungen Satans. Ich übergebe Dir die Führung meines Lebens. Komm in mein Herz, ich will ganz für dich leben. Danke, Herr Jesus, dass du mir alle meine Sünden vergeben hast und in meinem Herzen lebst. Ich will dir jede neue Sünde, die mir bewusst wird, bekennen, sie hassen und lassen. Danke, Vater im Himmel, dass ich jetzt dein Kind bin und das ewige Leben habe. Danke, dass du mir den Heiligen Geist gegeben hast, der mich nun in alle Wahrheit führt. Im Namen Jesus Christus sage ich mich jetzt los von Satan und allen Dämonen. Sie haben kein Anrecht mehr auf mich. Ich gehöre nun Gott und ihm allein will ich dienen. Amen.»

Ich fragte ihn, was er jetzt für ein Gefühl hätte. Er sagte, dass ein grosser Druck von ihm weggegangen sei. Er fühle sich nun frei. Nur ein Bild von der Maria wäre vor ihm erschienen, das langsam zur Seite ging. Schon bei der Begrüssung sah ich an ihm eine Maria-Medaille. Mit Matthäus 11, 28 und 1. Timotheus 2, 5 erklärte ich ihm, dass wir nicht zu Maria beten, und sie nicht als Fürsprecherin und Mittlerin nehmen dürfen. Er glaubte dem Wort Gottes und legte die Maria-Medaille auf den Tisch.

Ich nahm die Medaille und sagte: «Dies ist nicht Maria, die Mutter von Jesus. Hinter dieser Maria ist Satan, der sich als Maria und Muttergottes ausgibt.» Darauf sagte er mir, dass er ein warmes Herz bekommen habe, als ich die Maria-Medaille in die Hand nahm. Plötzlich spürte ich eine Wärme aus der Medaille in mich hineinkommen. Mein Körper wurde ganz warm. Ich warf die Medaille auf den Tisch und betete laut: «Herr Jesus Christus, befreie mich von diesen Anfechtungen Satans. Bewahre auch meine Lieben zuhause.» Während dem Gebet ging die Wärme fort.

Da sagte mir der Mann, dass ich Maria bräuchte. Während dem Gebet hätte er gesehen, wie das Herz von Jesus zu mir gekommen wäre und wie das Herz von Maria nicht zu mir kommen konnte, weil ich sie abwies. Auf der Rückseite der Medaille war das Herz von Jesus und das Herz von Maria dargestellt. Er sagte mir weiter, dass das Herz von Maria zu meiner Familie gegangen wäre, als ich um Schutz für sie bat.

Ich zeigte ihm mit 2. Thessalonicher 2, 9, dass dies alles eine Verführung von Satan sei und dass uns Jesus allein genüge (Apg. 2, 12). Er glaubte der Verführung, die in 2. Korinther 11, 14 vorausgesagt wurde und wollte sich nun im Namen Jesus vom Marienkult lossagen. Doch er konnte plötzlich mein vorgesagtes Gebet nicht mehr nachsprechen. Ich spürte wieder eine Wärme auf mich zukommen. Ich stand auf und sagte ihm, dass wir diesen Raum verlassen müssten.

Im Wohnzimmer erklärte ich ihm, dass Satan durch die Medaille einen Machtanspruch hätte und dass er darum nicht beten konnte (Epheser 6, 12). Ich betete ihm erneut ein Lossagegebet vor. Jetzt konnte er beten und Jesus bitten, ihn von allen bösen Mächten zu befreien (Johannes 8, 36 und Titus 2, 14).

Ich riet ihm, die Medaille zu verbrennen (Apostelge-schichte 19, 19). Er war einverstanden. Als wir wieder bei der Medaille waren, sagte er plötzlich: «Ich kann doch nicht Maria verbrennen!» Alle meine erneuten Erklärungen nützten nichts mehr. Ich machte ihn noch einmal auf die Vorträge aufmerksam und ging fort.

Am anderen Tag rief ich meine Frau an. Sie hatte keine Anfechtungen erlebt. Mir wurde bewusst, dass Satan ein Lügner und Verführer ist (Johannes 8, 44). Vier Tage später kam der junge Mann zum Vortrag über «Aberglaube und Okkultismus». Nach dem Vortrag ging er zum Evangelisten und entschied sich für Jesus Christus. Anschliessend gab er mir die Mariamedaille und eine Jesus-Medaille zur Vernichtung. Ich warf sie in einen Fluss.

Nach diesem Erlebnis fragte ich mich, warum Gott zugelassen hat (Johannes 10, 29), dass Satan mich mit einer Wärme belasten konnte? Mir wurde bewusst, dass man mit Gegenständen, an denen Satan sein Anrecht hat, nicht leichtfertig umgehen darf (1. Petrus 5, 8-), sondern sie sofort vernichten muss (Epheser 4, 27).

Das Erlebnis zeigte mir auch, dass Wärmeströmungen aus Gegenständen oder Menschen nicht von Gott kommen, sondern Verführungen von Satan sind (2. Thessalonicher 2, 9).

Wer von der Wahrheit abkommt (Jakobus 5, 19) und dem Wort Gottes etwas hinzufügt (Offenbarung 22, 18-) wendet sich von Gott ab und unterstützt die bösen Absichten Satans (2. Johannes 9-11).

Der Apostel Johannes schrieb den Christen: Wenn wir behaupten, dass wir zu Gott gehören und dennoch in der Finsternis der Sünde leben, dann lügen wir und widersprechen mit unserem Leben der Wahrheit… Wenn wir aber unsere Sünden bereuen und sie bekennen, dann dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott seine Zusage treu und gerecht erfüllt: Er wird unsere Sünden vergeben und uns von allem Bösen reinigen. (1. Johannes 1, 6 und 9)

Viele falsche Propheten werden auftreten und viele verführen. Und weil sich überall das Böse durchsetzt, wird bei vielen die Liebe erlöschen. Wer aber bis zum Ende durchhält, der wird gerettet (Matthäus 24, 11-13).

Wenn du willst, kannst du gerade jetzt Jesus als deinen Erlöser und Herrn annehmen. Bitte Jesus um Vergebung von deine Sünden, nimm ihn in dein Leben auf und übergebe ihm die Führung deines Leben.

Dein Glaube wächst, wenn du täglich die Bibel liest, mit Gott redest und Kontakt zu anderen Christen pflegen. Gott segne dich! :)

Bernhard


Kann man das nicht für Bekehrungsfanatismus und Psychogewalt halten?

Ist das ein guter Christ?

Schliesslich tut er ja redlich was gegen den "Götzenkult" -ein wahrer Nachfolger Christi!
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Do 20. Sep 2007, 17:49

Vielleicht möchtest Du Dich dazu äussern, Andreas?
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Do 20. Sep 2007, 17:52

Was das scheinheilige Feuer gegen die Marienverehrung doch alles so anrichten kann... :shock:

Und das alles gründet natürlich auf dem Felsen Jesus Christus.

*kopfschüttelohneende*

Das Himmelreich ist euch gewiss gewiss gewiss!
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon SunFox » Do 20. Sep 2007, 21:50

Original von Pietà

Das protestantische Christentum, das heutige Christentum allgemein, gäbe es in der Form ohne die von Jesus Christus initiierte und vom Heiligen Geist getragenen Apostolische Sukzession der KK nicht.


Also liebe Pietà,

somit setzt du den HERRN selbst in die Schwachheit, der gesagt hat: "Ich bin bei euch, alle Tage bis an der Welt Ende!" :(

Du machst Gott von der katholischen Kirche abhängig und sagst praktisch: "Hätte es die katholische Kirche nicht gegeben, dann wäre das Christentum untergegangen, die Briefe und Schreiben der Apostel wären wohl verloren gegangen und kein Mensch hätte mehr gewußt, was Gott durch diese den menschen mitteilen wollte!"

Du glaubst also wirklich, das der HERR nicht seine Macht genutzt hätte, um sein heiliges Wort für die Öffentlichkeit zu bewahren?

Gerade die Widerstände gegen die katholisch Kirche sind es gewesen, die biblische Grundwahrheiten nicht sterben lies!

Und dahinter stand und steht wirklich der HERR, denn ER lies es nicht zu, das dieser Glaube sich als sein Glaube durchsetzt! :)

Der Heilige Geist ist der Wächter der Wahrheit und nicht die katholische Kirche und sorgt dafür, das wir an die Worte Jesu festhalten: "Was ihr bitten werdet in MEINEN Namen ...." :praise: :pray:

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Enggi » Do 20. Sep 2007, 22:02

Wovor fürchtest du dich, Pietà?
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Fr 21. Sep 2007, 15:39

Original von SunFox

Also liebe Pietà,

somit setzt du den HERRN selbst in die Schwachheit, der gesagt hat: "Ich bin bei euch, alle Tage bis an der Welt Ende!" :(

Du machst Gott von der katholischen Kirche abhängig und sagst praktisch: "Hätte es die katholische Kirche nicht gegeben, dann wäre das Christentum untergegangen, die Briefe und Schreiben der Apostel wären wohl verloren gegangen und kein Mensch hätte mehr gewußt, was Gott durch diese den menschen mitteilen wollte!"

Du glaubst also wirklich, das der HERR nicht seine Macht genutzt hätte, um sein heiliges Wort für die Öffentlichkeit zu bewahren?

Gerade die Widerstände gegen die katholisch Kirche sind es gewesen, die biblische Grundwahrheiten nicht sterben lies!

Und dahinter stand und steht wirklich der HERR, denn ER lies es nicht zu, das dieser Glaube sich als sein Glaube durchsetzt! :)

Der Heilige Geist ist der Wächter der Wahrheit und nicht die katholische Kirche und sorgt dafür, das wir an die Worte Jesu festhalten: "Was ihr bitten werdet in MEINEN Namen ...." :praise: :pray:

Liebe Grüße von SunFox



@SunFox

Wieso setzt Du Dich nicht einfach mal fundiert mit der KK auseinander?
Jeder einzelne Deiner Kommentare zeugen von Unkenntnis und Vorurteilen.

Ich finde alle Gläubigen bedenklich, die ihr Selbstverständnis im Glauben dadurch definieren, dass sie anderen ihren Glauben absprechen.
Solcherlei ist für mich sozusagen die Kurzdefinition von Sekte und dieses meide ich wie Pest.

Jeder einzelne Mensch kann Sekte pur sein, egal welcher Konfession er angehört - er ist dann nicht Kirche sondern Sekte.
Er spricht über Jesus, aber nicht von Ihm.
Er verwehrt den anderen das Tor zum Himmel, indem er sich zwar mit Jesus Christus wichtig macht, nicht aber Seine Botschaft lebt und weitergibt.
Er tut sich keinen Gefallen damit und den anderen auch nicht.
Er schadet "im Namen Jesu Christi" der Menschheit und das ist schlecht und wird ganz bestimmt nicht "belohnt" werden.

Wenn Du, SunFox und andere, überaus grosszügig über die Verfehlungen der eigenen Kirche hinwegsehen, dann sollte man das mit den Verfehlungen der Kirche anderer auch tun.

Wenn man kritisiert, sollte man auch offen sein für Selbstkritik.

Selbstkritik lese ich eigentlich nur in Post´s von Katholiken.

Hier in diesem Thread sollte eigentlich Bekehrungsfanatismus und Psychogewalt angeprangert werden, aber: Es wird die KK angeprangert, und das nur weil Bernhard Protestant oder sonstwas ist.
Das ist Sekte und das finde ich schlecht und solches geschieht nicht im Namen Christi, auch wenn dabei mit Seinem Namen herumhantiert wird.

Jede Kirche besteht aus Menschen und alle Menschen sind fehlbar - wer anderes behauptet lügt.
Nur der Heilige Geist wacht über Wahrheit und Unwahrheit.
Jeder Mensch, der Kirche ist, kann davon dank der Gnade Gottes profitieren.
Kein Mensch, der Sekte ist, wird durch den Heiligen Geist geleitet.
Sekte ist jeder, der andere Menschen immer nur belehren oder angreifen tut - er stellt sich selbst als unfehlbar hin, in allem, und im Gegenzug dazu stellt er "die Anderen" immer als fehlbar hin.

Es werden Bibelverse zitiert und man vergisst dabei, von wem man diese Bibel hat: Nämlich von der KK.

Bevor es "die Bibel", wie sie in der heutigen Form von jedem gelesen werden kann, gab, hat die KK viele verschiedene christliche Schriften analysiert, als Irrlehre verworfen oder kanonisiert.

Die sogenannten Apokryphen haben keinen Platz in der Bibel gefunden.
Vielleicht gibt es welche, die in der Bibel hätten Platz finden sollen und vielleicht ist es so, dass da Menschen in der KK sich bei der Kanonisierung in manchen Schriften verfehlt haben?

Jedenfalls hat diese Kanonisierung das abendländische Christentum geformt.

Dieses Verfahren wurde Kraft der apostolischen Sukzession vom Heiligen Geist geführt, wer anderes behauptet sollte die Bibel zur Seite legen.
Somit wohnt Gott der KK (mindestens auch) inne.

Die Marienverehrung ist nun Teil des Katholischen Glaubens (römisch wie orthodox).
Wenn die Marienverehrung so betrachtet wird, wie es die KK lehrt und definiert, ist daran nichts schlechtes zu finden und auch nicht als "Konkurrenzunternehmen" zu Jesus Christus anzusehen: Alles anderen sind unfundierte Vorwürfe und Hassredereien, die man der Wahrheit und sich selbst zuliebe lassen sollte.
Ich habe nichts dagegen, wenn man anständig fragt, wie wir Katholiken das nun mit der Maria denn so sehen, aber ich habe etwas dagenen, wenn man verurteilt, bevor man "die Anderen" zu diesem Thema befragt hat, wenn man also zum Stichwort Maria einfach seine primitiven Triebe walten lässt, die man sich als Christ sonst nicht gestattet (Scheinheiligkeit).

Und auch deswegen ist dieser Bericht von Bernhard eher ein Armutszeugnis als ein Bekenntnis zu Christus.

Wenn Bernhard nun Katholik gewesen wäre, dann hätte es durchaus in diesen Thread gepasst, ihn anzuprangern - so wird diese Brutalität gegenüber dem "Sünder" einfach unter den Teppich gekehrt und die KK angegriffen wegen der Maria. Das ist Sekte und geschieht nicht im Namen des Herrn.

Das ist zumindest meine Meinung.

Gruss Pietà
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Lambert » Fr 21. Sep 2007, 17:34

Hallo Ihr Lieben!

Ich denke das ich mit den Worten Jesus anfange, er sagt in Matthäus 4,5.

"Sehet zu, daß euch nicht jemand verführe. Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus, und werden viele verführen

Gerade in den letzten Jahrhunderten auf der ganzen Welt haben sich Erscheinungen gehäuft wo angeblich "Jesus" oder "Maria" erscheint. Kann man wirglich dem glauben schenken, oder sind es lauter verführeriche Geister, die zwar teilweis christliche Botschaften, aber viele sind so raffeniert sind , sie wirken so richtig Fromm, aber die Wirglichkeit ist eine andere, denn sie führen einen von Jesus weg.

Nun ich möchtes nun halt auch begründen warum es sich so verhält.

Ich möchte ein Beispiel geben, hatte eine Nonne Mitte des 20. Jahrhunderts eine Erscheinung eines "Jesus", der sich selber als der "Barmherzige Jesus" bezeichnet und die Verehrung eines angeblichen "Jesusbildes" fordert, ebenso die Einführung von einem "Barmherzigkeitssonntag" eine Woche nach Ostern. In den 10 Geboten wird uns jedoch die Verehrung von Bildern verboten - und warum sollten wir nach Ostern, dem höchsten christlichen Feiertag, gleich ein weiteres Fest feiern? Ist doch merkwürdig, wie die Schrift ja es besagt in
2. Korinther 11,14

Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts. 15Darum ist es nichts Großes, wenn sich auch seine Diener verstellen als Diener der Gerechtigkeit; deren Ende wird sein nach ihren Werken.

Es ist mehr als nur Fragwürdig, ja zu warnen solchen trügerichen Geistern nach zu eifern, so gehört man zu den Verführten so das die Sinne verblendet sind.
Auffällig bei den Erscheinungen das sie einiges verlangen, wie daß sie oft bestimmte Dinge von den Gläubigen fordern. So z.B. daß sie Opfer auf sich nehmen sollen und "Sühneseelen" werden. Beispielsweise sollten sich Hirtenkinder in Fatima 1917 mit Brennesseln die Füße schlagen oder einen Strick um den Leib tragen bzw. ihr Essen wegwerfen. Ebenso gibt es Prophezeiungen die sich dann teilweise erfüllten, teilweise nicht.

Da stellt sich die Frage, warum ein zusätzlichens Opfer, den das Opfer Jesus ist vollkommend, niemand kann ein zusätliches Opfer erbringen um dem Himmelreich näher zu kommen.



Grüsse, Andreas
Lambert
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Fr 21. Sep 2007, 18:31

Original von Lambert

"Sehet zu, daß euch nicht jemand verführe. Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus, und werden viele verführen.


Und was willst Du uns nun mit diesem Satz sagen?
Dieser Satz kann jeder gegen jeden ausspielen, und ich möchte darauf hinweisen, dass es vor allem in Sekten üblich ist, sich als die einzig Wissenden, Auserwählten zu sehen und alle anderen als "von Satan Besessenene."

Sekten auch als Einzelpersonen.

Und damit geht man dann auch sektieren, so nach dem Motto: entweder siehst du es so wie ich oder du bist für immer verloren...

Haarsträubend.

Gerade in den letzten Jahrhunderten auf der ganzen Welt haben sich Erscheinungen gehäuft wo angeblich "Jesus" oder "Maria" erscheint. Kann man wirglich dem glauben schenken, oder sind es lauter verführeriche Geister, die zwar teilweis christliche Botschaften, aber viele sind so raffeniert sind , sie wirken so richtig Fromm, aber die Wirglichkeit ist eine andere, denn sie führen einen von Jesus weg.


Das war nun eine Suggestionsfrage, die Du gleich selber beantwortet hast, was ja auch ok ist, aber die Frage offen lässt, was Du denn nun konkret damit aussagen willst.

Mach Dir doch die Mühe, und liess alle Post´s in diesem Thread zu obigem Thema durch, dann könntest Du nämlich zum Beispiel einzelne Personen mit einem konkreten Thema ansprechen.

Dein von Dir angesprochenes Beispiel geht übrigens unter Volksfrömmigkeit, falls Du beim durchlesen des Thread´s Definitionsprobleme haben solltest.

Ich möchte ein Beispiel geben, hatte eine Nonne Mitte des 20. Jahrhunderts eine Erscheinung eines "Jesus", der sich selber als der "Barmherzige Jesus" bezeichnet und die Verehrung eines angeblichen "Jesusbildes" fordert, ebenso die Einführung von einem "Barmherzigkeitssonntag" eine Woche nach Ostern. In den 10 Geboten wird uns jedoch die Verehrung von Bildern verboten - und warum sollten wir nach Ostern, dem höchsten christlichen Feiertag, gleich ein weiteres Fest feiern?


Und Du meinst jetzt sicher, dass alle Katholiken sagen: Das war wirklich Jesus!
Oder?

Ist doch merkwürdig, wie die Schrift ja es besagt in
2. Korinther 11,14

Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts. 15Darum ist es nichts Großes, wenn sich auch seine Diener verstellen als Diener der Gerechtigkeit; deren Ende wird sein nach ihren Werken.


Mit diesem Satz kann wieder jeder jeden gegen alles ausspielen.

Es ist mehr als nur Fragwürdig, ja zu warnen solchen trügerichen Geistern nach zu eifern, so gehört man zu den Verführten so das die Sinne verblendet sind.
Auffällig bei den Erscheinungen das sie einiges verlangen, wie daß sie oft bestimmte Dinge von den Gläubigen fordern. So z.B. daß sie Opfer auf sich nehmen sollen und "Sühneseelen" werden. Beispielsweise sollten sich Hirtenkinder in Fatima 1917 mit Brennesseln die Füße schlagen oder einen Strick um den Leib tragen bzw. ihr Essen wegwerfen. Ebenso gibt es Prophezeiungen die sich dann teilweise erfüllten, teilweise nicht.


Du klagst jetzt sicher damit die Katholiken an, gäll..?

Da stellt sich die Frage, warum ein zusätzlichens Opfer, den das Opfer Jesus ist vollkommend, niemand kann ein zusätliches Opfer erbringen um dem Himmelreich näher zu kommen.


Meinst Du jetzt damit, dass Dein Weg in den Himmel klare Sache sei?
Du lebst also in der Heilsgewissheit?
Auf was gründest Du das?
Darauf, dass Du in der Bibel liesst?
Oder, weil Du....?
Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir.
Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier.
Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin,
weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin.
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon SunFox » Fr 21. Sep 2007, 19:35

Original von Pietà

Es werden Bibelverse zitiert und man vergisst dabei, von wem man diese Bibel hat: Nämlich von der KK.


Liebe Pietà,

ist die KK Urheber der biblischen Schriften?

Nein!

Original von Pietà
Bevor es "die Bibel", wie sie in der heutigen Form von jedem gelesen werden kann, gab, hat die KK viele verschiedene christliche Schriften analysiert, als Irrlehre verworfen oder kanonisiert.


Du behauptest also, das die KK über sämtliche Bibelschreiber geurteilt hat, wer denn nun in eben diesem Wort Gottes stehen darf und wer nicht?

Sie beansprucht also für sich Urheber des Wortes Gottes im Wortlaut zu sein, da sie eine Sortierung unternommen hat, eben wer eine Irrlehre gepredigt hat und wer eben die Wahrheit sagte und halt dementsprechend in der Bibel aufgenommen wurde!

Wieder erhebt damit die KK Ansprüche, die ihr nicht zugesprochen werden können!

Man kann nicht einfach daher kommen und sagen: "Wir sind die Ersteller des Wortes Gottes und hätten wir das nicht gemacht, sehe heute das Christentum ganz anders aus!"

Genauso wie der HERR die Schreiber der Bibel inspiriert hat, genauso hat der HERR über die Zusammenstellung in gleicher Art und Weise geachtet! Einen Anteil daran hat die KK-Monarchie überhaupt nicht! ;)

Es verhält sich damit genauso, wie mit der Behauptung, das Petrus praktisch der erste Papst war!

Original von Pietà
Die sogenannten Apokryphen haben keinen Platz in der Bibel gefunden.
Vielleicht gibt es welche, die in der Bibel hätten Platz finden sollen und vielleicht ist es so, dass da Menschen in der KK sich bei der Kanonisierung in manchen Schriften verfehlt haben?


Da hat sich in der KK überhaupt nichts verfehlt und es gab auch nichts, was hätte noch eine Aufnehmung hätte finden müßen nach Ansicht des HERRN!

Original von Pietà
Jedenfalls hat diese Kanonisierung das abendländische Christentum geformt.


Wie schon gesagt, handelt es sich dabei um einen ungültig erhobenen Anspruch!

Aber es wird eben sofort jeder für katholisch erklärt, der halt der eigenen Lehre als nützlich erscheint! Nachvollziehen kann es so oder so keiner mehr wirklich richtig, also waren sie eben alle katholisch!

Original von Pietà
Dieses Verfahren wurde Kraft der apostolischen Sukzession vom Heiligen Geist geführt, wer anderes behauptet sollte die Bibel zur Seite legen.
Somit wohnt Gott der KK (mindestens auch) inne.


Richtig ist halt, das unter der Führung des Heiligen Geistes die Bibel in ihrer allgemeingültigen Form Bestand annahm, aber das wurde nicht durch die KK getragen! Würde es die KK nicht geben, hätte die Bibel nicht anders ausgesehen, da sie eben Gottes Wort ist und HG-geformt! Also was hat die KK für einen maßgeblichen Anteil daran, wenn man alle für katholisch erklärt, die durch den Heiligen Geist geführt Sorge dafür getragen haben, das die Bibel im Sinne des lebendigen Gottes entstanden ist?

Es ist ein schöpferischer Diebstahl, wenn man sagt, das die KK die Bibel geschaffen hat! :(

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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