Erlebnis mit Mariaverehrung

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

Moderator: bigbird

Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Lambert » Fr 21. Sep 2007, 19:48

Da ich im Moment ziehmlich krank bin, werde ich nur auf einens Antworten, denn Du schreibst:

Meinst Du jetzt damit, dass Dein Weg in den Himmel klare Sache sei?
Du lebst also in der Heilsgewissheit?
Auf was gründest Du das?
Darauf, dass Du in der Bibel liesst?
Oder, weil Du....?

Auf das Wort hin ist mein Glauben gegründet in Jesaja 40,8 steht geschrieben:

Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewig bestehen.

und in Psalm 119,105

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.

Es ist auch der Geist Gottes, durch ihn habe ich gewissheit das Jesus mir vergeben, ich brauch nichts dazu zu tun



Grüsse, Andreas
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Enggi » Fr 21. Sep 2007, 20:16

Original von Pietà
Hier in diesem Thread sollte eigentlich Bekehrungsfanatismus und Psychogewalt angeprangert werden, aber: Es wird die KK angeprangert, und das nur weil Bernhard Protestant oder sonstwas ist.
Bernhard war Katholik und hat sich zu Jesus Christus bekehrt. Irgendwann später merkte er, dass er in der falschen Kirche war und hat eine Bibelschule besucht.

Aber damit hat er wohl ein Sakrileg begangen, wenn ich dich bisher richtig verstanden habe.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon SunFox » Fr 21. Sep 2007, 20:24

Original von Enggi
Original von Pietà
Hier in diesem Thread sollte eigentlich Bekehrungsfanatismus und Psychogewalt angeprangert werden, aber: Es wird die KK angeprangert, und das nur weil Bernhard Protestant oder sonstwas ist.
Bernhard war Katholik und hat sich zu Jesus Christus bekehrt. Irgendwann später merkte er, dass er in der falschen Kirche war und hat eine Bibelschule besucht.

Aber damit hat er wohl ein Sakrileg begangen, wenn ich dich bisher richtig verstanden habe.


Lieber Enggi,

folgendes zum Verständnis von Sakrileg:

"Das Sakrileg (seit dem 16. Jahrhundert von lateinisch: sacrilegium = Tempelraub; aus sacer = heilig + legere = stehlen, (aus)lesen[1]) bezeichnet ein Vergehen gegen Heiliges.

Unter Sakrileg fällt zum Beispiel in verschiedenen Religionen die Entweihung heiligen Bodens oder heiliger Sachen durch Raub, Schändung oder Missbrauch, aber auch ein Angriff auf geweihte Personen.

Wird ein Sakrileg begangen, so wird es oft auch als Blasphemie oder Gotteslästerung bezeichnet."

Quelle

Außerdem kenne ich noch andere Schreiber hier im Forum, die sich von dem Katholizismus losgesagt haben und jetzt ihren Weg mit Jesus gehen! :)

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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Babett » Fr 21. Sep 2007, 20:57

Original von SunFox

Außerdem kenne ich noch andere Schreiber hier im Forum, die sich von dem Katholizismus losgesagt haben und jetzt ihren Weg mit Jesus gehen! :)

Liebe Grüße von SunFox



SunFox, was glaubst Du, mit wem die Christen ihren Weg gehen, die trotz aller Mankos noch immer der RKK angehören? Hatten wir das Thema nicht schon mal ? 8-)
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon SunFox » Fr 21. Sep 2007, 21:14

Original von Babett
Original von SunFox

Außerdem kenne ich noch andere Schreiber hier im Forum, die sich von dem Katholizismus losgesagt haben und jetzt ihren Weg mit Jesus gehen! :)

Liebe Grüße von SunFox



SunFox, was glaubst Du, mit wem die Christen ihren Weg gehen, die trotz aller Mankos noch immer der RKK angehören? Hatten wir das Thema nicht schon mal ? 8-)


Liebe Babett,

Apostelgeschichte 17,23: "Denn als ich umherging und eure Heiligtümer betrachtete, fand ich auch einen Altar, an dem die Aufschrift war: Einem unbekannten Gott. Was ihr nun, ohne es zu kennen, verehrt, das verkündige ich euch."

In ähnlicher Art un Weise sehe ich das und ich habe dir schon auf deine PN geantwortet, darum gehe ich nicht weiter darauf ein! :)

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon SunFox » Fr 21. Sep 2007, 21:28

Aber was sagt die Bibel denn nun zu Maria Himmelfahrt?

Johannes 3,13: "Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel als nur der, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, der Sohn des Menschen."

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Petros » Fr 21. Sep 2007, 22:44

Original von SunFox
Aber was sagt die Bibel denn nun zu Maria Himmelfahrt?

Johannes 3,13: "Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel als nur der, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, der Sohn des Menschen."

Liebe Grüße von SunFox


Das Fest heisst offiziell "Maria Aufnahme in den Himmel".
Theologisch gesehen ist Christus hinaufgefahren, während Maria von Christus aufgenommen wurde...


„Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes“. (vgl. 1 Kor 6, 19)
Eigentlich suchen wir in allem nur Eines: Die Spur dieses göttlichen Geistes, dieses himmlischen Feuers, ohne die diese Welt für uns nur Finsternis wäre. (Charles de Montalenbert)
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Lambert » Sa 22. Sep 2007, 07:21

Original von Petros
Original von SunFox
Aber was sagt die Bibel denn nun zu Maria Himmelfahrt?

Johannes 3,13: "Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel als nur der, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, der Sohn des Menschen."

Liebe Grüße von SunFox


Das Fest heisst offiziell "Maria Aufnahme in den Himmel".
Theologisch gesehen ist Christus hinaufgefahren, während Maria von Christus aufgenommen wurde...






So ein Unsinn, nirgens steht es in der Schrift geschrieben, irgend ein Papst kam wohl in den 50. Jahren auf diese Idee. Da kann man doch sehe, wie man Katholiken verführen kann.



Grüsse, Andreas



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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Sa 22. Sep 2007, 08:47

Original von SunFox

Du behauptest also, das die KK über sämtliche Bibelschreiber geurteilt hat, wer denn nun in eben diesem Wort Gottes stehen darf und wer nicht?


Man kann etwas ja schon masslos doof formulieren.
Studier doch einmal etwas Kirchengeschichte (vielleicht gibt es das ja auch in Comic-Form), und dann kannst Du die Frage nocheinmal etwas differenzierter formulieren und differenzierter beantworten.

In was für einer Bibel lesen eigentlich Adventisten?

Sie beansprucht also für sich Urheber des Wortes Gottes im Wortlaut zu sein,


:warn:

da sie eine Sortierung unternommen hat, eben wer eine Irrlehre gepredigt hat und wer eben die Wahrheit sagte und halt dementsprechend in der Bibel aufgenommen wurde!


Das mag für Dich entsetzlich sein, aber: Ja!
Und zwar Kraft des Heiligen Geistes, der im Weihesakrament der Apostolischen Sukzession weitergegeben wurde.

Was kann das wohl für ein Glaube sein, der sich der Wahrheit nicht stellen kann?

Wieder erhebt damit die KK Ansprüche, die ihr nicht zugesprochen werden können!


Dann hast Du ja einmal mehr Dein Glaubensgebäude vor der Wahrheit gerettet.
Lügen haben kurze Beine - irgendwann einmal kannst Du nicht mehr schnell genug vor der Wahrheit davonrennen...

Man kann nicht einfach daher kommen und sagen: "Wir sind die Ersteller des Wortes Gottes (...)"


Wer tut denn das sagen, wer?

Genauso wie der HERR die Schreiber der Bibel inspiriert hat, genauso hat der HERR über die Zusammenstellung in gleicher Art und Weise geachtet!


Sag ich ja.

Einen Anteil daran hat die KK-Monarchie überhaupt nicht!


Wie gesagt: Beschäftige Dich doch einmal mit Kirchengeschichte.

Es verhält sich damit genauso, wie mit der Behauptung, das Petrus praktisch der erste Papst war!


Petrus war der erste Papst.
Daran kann man glauben oder nicht.
Gott wird es uns schon mitteilen, ob dies die Wahrheit war oder nicht.

Meinst Du, dass die Prophetin Ellen G. White die erste Päpstin war?

Original von Pietà
Die sogenannten Apokryphen haben keinen Platz in der Bibel gefunden.
Vielleicht gibt es welche, die in der Bibel hätten Platz finden sollen und vielleicht ist es so, dass da Menschen in der KK sich bei der Kanonisierung in manchen Schriften verfehlt haben?


Da hat sich in der KK überhaupt nichts verfehlt und es gab auch nichts, was hätte noch eine Aufnehmung hätte finden müßen nach Ansicht des HERRN!


Guten Morgen, Vogel Strauss!

Du warst nie ein besonderst fleissiger Schüler, gäll?
Aber das brauchst Du ja auch nicht, Adventisten haben ja eigene Schulen, da muss man wahrscheinlich nur Adventist sein und man hat das gepackt mit der Bildung...

Original von Pietà
Jedenfalls hat diese Kanonisierung das abendländische Christentum geformt.


Wie schon gesagt, handelt es sich dabei um einen ungültig erhobenen Anspruch!


Es ist mir schon klar, dass Adventisten ihr Glaubensgebäude auf Behauptungen aufbauen... das hat bei Euch ja schon fast Tradition ;) .

Original von Pietà
Dieses Verfahren wurde Kraft der apostolischen Sukzession vom Heiligen Geist geführt, wer anderes behauptet sollte die Bibel zur Seite legen.
Somit wohnt Gott der KK (mindestens auch) inne.


Richtig ist halt, das unter der Führung des Heiligen Geistes die Bibel in ihrer allgemeingültigen Form Bestand annahm,


aber das wurde nicht durch die KK getragen! Würde es die KK nicht geben, hätte die Bibel nicht anders ausgesehen, da sie eben Gottes Wort ist und HG-geformt! Also was hat die KK für einen maßgeblichen Anteil daran, wenn man alle für katholisch erklärt, die durch den Heiligen Geist geführt Sorge dafür getragen haben, das die Bibel im Sinne des lebendigen Gottes entstanden ist?


Eine trübe Suppe von Wahrheiten, Halbwahrheiten und Lügen.

Was war denn nun zuerst da, das Huhn oder das Ei?

Es ist ein schöpferischer Diebstahl, wenn man sagt, das die KK die Bibel geschaffen hat!


Reisserisch formuliert, was die Aussage dennoch nicht sinnvoller macht.

Ihr Adventisten seit ja auch ziemlich gut in Bekehrungsfanatismus: Hast Du zum Thread-Thema auch noch was zu sagen?

Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir.
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Cool » Sa 22. Sep 2007, 08:57

Wieso kontert man immer mit den adventistischen Lehren in der katholischen Forenabteilung?

Kann man sich nicht auf den Boden der Tatschen und der Bibel berufen?

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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Sa 22. Sep 2007, 09:11

Original von Lambert

So ein Unsinn, nirgens steht es in der Schrift geschrieben, irgend ein Papst kam wohl in den 50. Jahren auf diese Idee. Da kann man doch sehe, wie man Katholiken verführen kann.



Grüsse, Andreas


Bei solchen Antworten fragt man sich halt schon: Steht denn Dein Name in der Bibel, Andreas?
Wenn nein, bist Du nach Deiner Logik dann nämlich keine Christ.
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Cool » Sa 22. Sep 2007, 09:14

Original von Pietà
Original von Lambert

So ein Unsinn, nirgens steht es in der Schrift geschrieben, irgend ein Papst kam wohl in den 50. Jahren auf diese Idee. Da kann man doch sehe, wie man Katholiken verführen kann.



Grüsse, Andreas


Bei solchen Antworten fragt man sich halt schon: Steht denn Dein Name in der Bibel, Andreas?
Wenn nein, bist Du nach Deiner Logik dann nämlich keine Christ.


Joh 1,40 Einer von den zweien, die Johannes gehört hatten und Jesus nachgefolgt waren, war Andreas, :D

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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Sa 22. Sep 2007, 09:15

Original von Cool
Wieso kontert man immer mit den adventistischen Lehren in der katholischen Forenabteilung?

Kann man sich nicht auf den Boden der Tatschen und der Bibel berufen?

Echt Cool


Weil man sich da auch den Adventisten-Fanatismus gefallen lassen muss.

Es geht doch nicht an, dass mir einer eine Irrlehre aufdecken will, der selber eine Irrlehre als Glaubensgrundlage hat.

Gäbe es die Prophetin Ellen G. White nicht, gäbe es die Adventisten nicht.

Wenn man vor fremden Türen wischen geht, muss man damit rechnen, dass vor der eigenen auch gekehrt wird.

Ist das verständlich?
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Sa 22. Sep 2007, 09:18

Original von Cool
Original von Pietà
Original von Lambert

So ein Unsinn, nirgens steht es in der Schrift geschrieben, irgend ein Papst kam wohl in den 50. Jahren auf diese Idee. Da kann man doch sehe, wie man Katholiken verführen kann.



Grüsse, Andreas


Bei solchen Antworten fragt man sich halt schon: Steht denn Dein Name in der Bibel, Andreas?
Wenn nein, bist Du nach Deiner Logik dann nämlich keine Christ.


Joh 1,40 Einer von den zweien, die Johannes gehört hatten und Jesus nachgefolgt waren, war Andreas, :D

Echt Cool


Das wird wohl des Rätsels Lösung sein:jump: .

Danke, Cool!
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Cool » Sa 22. Sep 2007, 09:24

Edit: Beitrag steht in Bezug als Antwort auf 10:15-Aussage.

Aber so lenkt man doch immer vom Thema ab, wo es doch eigentlich über andere Kirchen, Freikirche und Sekten eigene Abteilungen gibt.

Hinterher kommt wieder der :warn: , und es heißt: ´Bitte wieder zum Thema zurück kehren, ansonsten wird geschlossen.´

Ich frage mich, ob man das will?

Warum widerlegt man also nicht Behauptungen auf der biblischen Grundlage, bzw. auf der Grundlage geschichtlicher Fakten?

Da muß man sich doch fragen, ob dieses nicht möglich ist, weil man sich anderer Taktik bedient?

In den anderen Glaubensabteilungen müßen sich doch so einige auch ihrer Haut erwehren, wenn dort Glaubensangriffe gestartet werden.

Also warum etwas in die Threads hinein tragen, wenn es dort nicht hin gehört? Nicht nur das es deplaziert ist, es ist dort auch wenig informativ. ;)

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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Sa 22. Sep 2007, 10:20

Original von Cool
Aber so lenkt man doch immer vom Thema ab, wo es doch eigentlich über andere Kirchen, Freikirche und Sekten eigene Abteilungen gibt.

Warum widerlegt man also nicht Behauptungen auf der biblischen Grundlage, bzw. auf der Grundlage geschichtlicher Fakten?

Da muß man sich doch fragen, ob dieses nicht möglich ist, weil man sich anderer Taktik bedient?

In den anderen Glaubensabteilungen müßen sich doch so einige auch ihrer Haut erwehren, wenn dort Glaubensangriffe gestartet werden.

Also warum etwas in die Threads hinein tragen, wenn es dort nicht hin gehört? Nicht nur das es deplaziert ist, es ist dort auch wenig informativ.


Tja, beim Thema Marienverehrung kommen dann halt immer wieder Rundumschläge gegen die KK.

Da heisst es dann auch nie, dass es nicht zum Thema gehöre...

Viele kleine Päpste verderben den Brei...

Was hälst Du übrigens von Bernhard´s Bekehrungsbericht, Cool?

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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Sa 22. Sep 2007, 10:22

Original von Cool

Also warum etwas in die Threads hinein tragen, wenn es dort nicht hin gehört? Nicht nur das es deplaziert ist, es ist dort auch wenig informativ. ;)

Echt Cool


Unfundierte Vorwürfe sind auch wenig informativ und sehr uncool.
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon LordAlm » Sa 22. Sep 2007, 10:36

Christus hat weder eine kirchliche Institution noch ein religiöses Machtsystem gegründet, sondern seine bluterkaufte Gemeinde.

Nur mal zwei Beispiele:
Sie fördert und erlaubt die Anrufung bzw. das Gebet zu verstorbenen Menschen ("Heilige", Maria), obwohl Gott dies verboten und uns in Jesus Christus den einzigen "Mittler zwischen Gott und den Menschen" (1. Tim 2,5) gegeben hat.

Die Bibel kennt nur Gerettete und Verlorene mit den ewigen Aufenthaltsorten von Himmel und Hölle. Die katholische Kirche lehrt die antibiblische Fegefeuerlehre. Papst Benedikt XVI. schreibt sogar: "Wenn es das Fegefeuer nicht gäbe, müsste man es erfinden" ("Gott und die Welt", 2005, S. 140). LG LA
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Sa 22. Sep 2007, 10:49

Original von LordAlm
Christus hat weder eine kirchliche Institution noch ein religiöses Machtsystem gegründet, sondern seine bluterkaufte Gemeinde.

Nur mal zwei Beispiele:
Sie fördert und erlaubt die Anrufung bzw. das Gebet zu verstorbenen Menschen ("Heilige", Maria), obwohl Gott dies verboten und uns in Jesus Christus den einzigen "Mittler zwischen Gott und den Menschen" (1. Tim 2,5) gegeben hat.

Die Bibel kennt nur Gerettete und Verlorene mit den ewigen Aufenthaltsorten von Himmel und Hölle. Die katholische Kirche lehrt die antibiblische Fegefeuerlehre. Papst Benedikt XVI. schreibt sogar: "Wenn es das Fegefeuer nicht gäbe, müsste man es erfinden" ("Gott und die Welt", 2005, S. 140). LG LA


Tja, und was hat das nun mit dem Thread-Thema zu tun?

Und: Das was Du so rot hervorgeschrien hast, wo steht denn das in der Bibel?
Ich meine wortwörtlich, kannst Du mir die Stelle zitieren?

Naja, gut, in Sachen Fanatismus sehe ich da zwischen Dir, Alm, und Bernhard ähnliches, aber so rein thematisch?

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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon LordAlm » Sa 22. Sep 2007, 12:35

Original von Pietà
Und: Das was Du so rot hervorgeschrien hast, wo steht denn das in der Bibel?
Ich meine wortwörtlich, kannst Du mir die Stelle zitieren?

Naja, gut, in Sachen Fanatismus sehe ich da zwischen Dir, Alm, und Bernhard ähnliches, aber so rein thematisch?
Hallo Pietà,
Wenn du die Bibel liest, so würdest du nicht so eine Frage stellen.

Zur Gemeinde Jesu, zum Leib Christi (1.Kor.12,27), gehören, unabhängig von der Benennung, alle diejenigen, die sich in freier Willensentscheidung zu Ihm bekehrt haben. Im letzten Gericht Gottes ist allein entscheidend, ob wir im Buch des Lebens geschrieben sind (Phil.4,3b). Das Reden von "einer einzigen Kirche" ist nicht nur falsch, es ist biblisch betrachtet auch irreführend. Viele Katholiken wiegen sich durch ihre Zugehörigkeit zu dieser Kirche in Sicherheit und meinen, sie bräuchten sich darum nicht zu bekehren. Wer sich einzig auf eine rettende Kirche - wie auch immer sie heissen mag - verlässt, der ist verlassen und muss am Ende mit dem Urteil Jesu rechnen: "Ich kenne euch nicht" (Luk. 13,25). Was wirklich rettet, ist eine Person, und das ist einzig und allein Jesus Christus (Apg. 4,12). Der Schaden solch machtvoller und biblisch nicht haltbarer Definition ist somit im eigenen katholischen Lager am allergrössten.

Und wenn du mich zum Fanatischen ernennst, so nehme ich das als Kompliment. LG LA
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Sa 22. Sep 2007, 13:43

Original von LordAlm
Hallo Pietà,
Wenn du die Bibel liest, so würdest du nicht so eine Frage stellen.


Bei Dir frage ich mich einfach so ziemlich fast bei jedem Beitrag, den Du schreibst, wieso Du es nötig hast, den anderen etwas abzusprechen, mit dem Du Dich dann ganz speziell hervorzuheben versuchst.

Und dass Du oftmals mit Christus drohst, ist nicht im Sinne von Christus - ich kann Dich also genauso gegenfragen, ob denn Du überhaupt in der Bibel liest..?

Zur Gemeinde Jesu, zum Leib Christi (1.Kor.12,27), gehören, unabhängig von der Benennung, alle diejenigen, die sich in freier Willensentscheidung zu Ihm bekehrt haben. Im letzten Gericht Gottes ist allein entscheidend, ob wir im Buch des Lebens geschrieben sind (Phil.4,3b).


Ich bin erleichtert, dass Du das Richten wenigstens als Lippenbekenntnis Gott überlässt!

Steht denn in der Bibel, kein Katholik komme in den Himmel, oder dass diejenigen, die Maria (aus einem biblisch begründeten Grund) verehren (nicht anbeten), nicht in den Himmel kommen?

Viele Katholiken wiegen sich durch ihre Zugehörigkeit zu dieser Kirche in Sicherheit


Das mag sein; an Deinem Beispiel kann man jedoch sehen, dass das nicht nur ein Problem von Katholiken ist, sondern in erster Linie ein Problem einzelner Menschen.

Viele Nicht-Katholiken wähnen sich nämlich dadurch längst im Himmelreich, dass sie keine Katholiken sind.

Grad so blöd, oder?

und meinen, sie bräuchten sich darum nicht zu bekehren.


Krass wie sehr Vermutungen zu Glaubensbekenntnissen werden können... das ist für mich Willkür.

Die KK ist ein einziges, ausformuliertes Bekenntnis zu Jesus Christus.
Der gesamte Gottesdienst ist ein Bekenntnis zu Jesus Christus.

Das dieses Bekenntnis nicht von allen Katholiken mitgetragen wird, ist klar, so wie es auch klar ist, dass nicht jeder, der sich Christ nennt, auch wirklich ein Christ ist.

Wer sich einzig auf eine rettende Kirche - wie auch immer sie heissen mag - verlässt, der ist verlassen und muss am Ende mit dem Urteil Jesu rechnen: "Ich kenne euch nicht" (Luk. 13,25).


Und einmal mehr drohst Du mit Christus - das ist ganz bestimmt nicht im Sinne unseres Herrn.
Vielleicht wirst Du auch zu denen gehören, die mit den Zähnen klappern werden?
Oder wähnst Du Dich in Sicherheit?

Und: Wer ausser Dir behauptet denn, dass die Kirche und nicht Christus selbst rettet?

Ich frage mich, wievielen Menschen Du den Zugang zum Glauben schon versperrt hast...

Was wirklich rettet, ist eine Person, und das ist einzig und allein Jesus Christus (Apg. 4,12). Der Schaden solch machtvoller und biblisch nicht haltbarer Definition ist somit im eigenen katholischen Lager am allergrössten.


Maria ist ein personifiziertes Bekenntnis zu Christus.

Und: Vor Gott kommt es darauf an, was der Einzelne für Schaden angerichtet hat, nicht eine Kirche oder ein Volk.

Was meinst Du, kommst Du da gut weg?
Wenn Du da jetzt schon mit einem grossen JA antworten kannst, dann brauchst Du ja Gott den RICHTER, den GERECHTEN gar nicht mehr.
Du hast Dich dann nämlich gleich selbst in das Buch des Lebens geschrieben.

Gerade Menschen, die so selbstgerecht daherkommen, sind vielfach Menschen, die Maria gar nicht mögen... ein seltsamer Zufall.
Steht es nicht in der Bibel beschrieben, dass gerade Maria sich als besonders demütig gegenüber dem Willen Gottes erwiesen hat?

Die meisten Personen, die in der Bibel vorkommen, wollten doch relativ deutlich mit etwas belohnt werden für den Gehorsam gegenüber Gott, für die Nachfolge Christi.
Was hat Maria gefordert, für ihr schmerzdurchtränktes Opfer, das sie als Mensch zugunsten des Gotteswillens bereit war, zu geben?

Und wenn du mich zum Fanatischen ernennst, so nehme ich das als Kompliment. LG LA


"Nach mir die Sintflut" kann auch eine Lebenseinstellung sein.

Ob dies dem Herrn wohl gefällt?

2 Kor 3,6

6 Er hat uns fähig gemacht, Diener des Neuen Bundes zu sein, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.
Amen.
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon LordAlm » Sa 22. Sep 2007, 14:16

Hallo Pietà,
Du unterstellst mir Dinge, das ist hanebüchen. Maria ist für mich eine von Gott auserwählte Frau und Mutter Jesu, das anerkenne ich völlig, doch eine Göttin mache ich aus ihr nicht, darum würde ich auch nie zu ihr beten.

Nochmals zu deiner Beruhigung:
Zur Gemeinde Jesu gehören die Menschen, die in tiefer Entscheidung Christus nachfolgen, ihm dienen und seinem Wort gehorsam sind. Solche gibt es in allen Denominationen, seien es Lutheraner, Reformierte, Baptisten, Mennoniten oder auch Katholiken usw. LG LA
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon stranger » Sa 22. Sep 2007, 15:03

Original von Pietà
2 Kor 3,6

6 Er hat uns fähig gemacht, Diener des Neuen Bundes zu sein, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.
Amen.



Damit ist natürlich nicht die Bibel als solche gemeint, denn aus der hast Du soeben zitiert, damit ist gemeint, dass die Herzenshaltung kein Buchglaube sein sollte, sondern ein lebendiger Glaube an einen lebendigen Gott - das schmälert aber um einen Deut die Wahrheit der Schrift.

Im Gegenteil, die Bibel gegen die Bibel zu verwenden, wie Du es hier tatest, ist unseriös. Aber das ist erstmal nur meine Meinung.

Generell kommt es darauf an, wie argumentiert wird. Cyril und JP sind da schon recht überzeugend, aber was erstmal nicht erklärbar ist, muss hinterfragt werden.
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Gideon » Sa 22. Sep 2007, 16:44

Das Reinigungsopfer der Maria

Nach der Geburt Jesu in Bethlehem war Maria gemäss dem Gesetz der Gebärenden in 3Mo 12,1-8 während 40 Tagen rituell unrein. Am Ende des siebten Tages musste sie sich in einem Ritualbad untertauchen. Normalerweise war man am Abend nach einer solchen Waschung kultisch rein, doch im Fall der Entbindung war es ganz anders. Sie konnte erst am Abend des 40. Tages als durch das Bad rein gemacht angesehen werden, d.h. am Ende eines "sehr langen Tages" von 33 Tagen. Am folgenden Tag durfte sie ihr Reinigungsopfer im Tempel darbringen. So gingen Maria und Joseph mit dem Kind nach Jerusalem zum Heilgtum des Herrn:

Lukas 2, 22-24:

22) Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz Mose erfüllt waren, brachten sie ihn nach Jerusalem hinauf, um ihn dem Herrn darzustellen
23) gleichwie im Gesetz des Herrn geschrieben steht: "Alles Männliche, das die Mutter durchbricht, soll dem Herrn heilig heissen"
24) und ein Schlachtopfer zu geben nach dem, was im Gesetz des Herrn gesagt ist: "ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.

In diesem Zusammenhang richte man die Auufmerksamkeit auf folgende Tatsache: Gemäss dem Gesetz war nach der Geburt nicht das Kind, sondern lediglich die Mutter unrein. Daher musste auch nur sie durch Tauchbad und Opfer gereinigt werden. Diese Beobachtungen in Verbindung mit rituellen Vorschriften lenken unser Augenmerk auf tiefere geistliche Lektionen: Maria war eine Sünderin wie alle anderen Menschen (Röm 3,23). Auch sie brauchte einen Retter, was sie im "Magnificat" als wunderbares BEkenntnis klar zum Ausdruck brrachte (Luk 1,47). Das Kind Jesus allein war sündlos und vollkommen in jeder Hinsicht (2Kor 5,21; 1Joh 3,5).

Die wahren Verwandten Jesu (Luk 8,19-21; Mt 12,46-50; Mk 3,31-35)

Luk 8,19-21:

19) Es kamen aber seine Mutter und seine Brüder zu ihm und konnten wegen der Volksmenge nicht zu ihm gelangen.
20) Und es wurde ihm gesagt: Deine Mutter und deine Brüder stehen draussen und wollen dich sehen.
21) Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Meine Mutter und meine Brüder sind diese, die das Wort Gottes hören und tun.

Mit andern Worten heisst dies, dass echte Verwandtschaft zu IHM nicht von leiblicher Verwandtschaft abhängt, sondern vom Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes.

Ich kann aus dem Wort Gottes nicht herauslesen, dass Gläubige aufgefordert werden Maria irgendwelche besondere Verehrung zuzusprechen, da sie ebenfalls als Sünderin, wie du und ich, in den Schriften beschrieben wird; und eine Anbetung Marias wäre völlig schriftwidrig! Alle Verehrung und Anbetung gehört einzig und allein Jesus Christus , was deutlich aus den ganzen göttlich inspirierten Schriften hervorgeht!

Gideon

PS: Zusammengestellt aus Konkordanz und "Der Messias im Tempel"
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Teodulija » Sa 22. Sep 2007, 17:36

Die art der konversation hier zeigt mir, dass dies nicht ein christliches forum ist.

seid zueinnander, wie ihr wünscht, dass die anderen zu euch sind!
Hristos voskrese iz smerti, smerti vo smert po plav, Hristovo zivo groblje, zivot darova.
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Sa 22. Sep 2007, 17:51

Original von LordAlm
Hallo Pietà,
Du unterstellst mir Dinge, das ist hanebüchen.


Wenn Du meinst...
Hoffentlich meint Gott auch so, wie Du von Dir meinst...

Maria ist für mich eine von Gott auserwählte Frau und Mutter Jesu, das anerkenne ich völlig, doch eine Göttin mache ich aus ihr nicht, darum würde ich auch nie zu ihr beten.


Und schon wieder ist kein Satz vergangen, ohne das Du nicht unterstellt hast.

1. Maria ist in der KK keine Göttin.
2. Es wird in der KK nicht zu Maria gebetet - kannst ja mal die Post´s in diesem Thread dazu lesen.

Nochmals zu deiner Beruhigung:
Zur Gemeinde Jesu gehören die Menschen, die in tiefer Entscheidung Christus nachfolgen, ihm dienen und seinem Wort gehorsam sind.


In meiner Kirche hat Gott eben einen höheren Stellenwert, das wird uns zwar oftmals als Angst vor Gott ausgelegt, ist in den meisten Fällen wohl eher Ehrfurcht?

Jedenfalls sind wir uns, wenn wir uns das Gebot der Liebe Jesu Christi vergegenwärtigen, immer etwas vorsichtig mit solchen Aussagen wie:

* "Tiefe, einmalige und lebenslang gültige Entscheidung für Christus, die man nur noch gegenseitig beloben, nicht aber immer wieder erneuern muss."

* " Sich gegenseitig Lorbeeren ausstellen, dass man tief und aufrichtig Christus diene... - bei uns wird auch das immer wieder hinterfragt, wie tief und aufrichtig wir wirklich sind - sehr hilfreich dazu ist zum Beispiel das Sakrament der Beichte..."

* "Dem Wort Gottes aufrichtig gehorsam zu sein."

Weisst Du, das klingt alles so scheinheilig und unkritisch gegenüber sich selber.

Wenn man sich einmal vergegenwärtigt, was unser Herr Jesus Christus uns mit Worten gesagt hat, dann kann es doch irgendwie nur scheinheilig sein, wenn ein Mensch behauptet, dass er dies alles mit einem tiefen, reinen Herzen befolgt, denn: KEINER, kein einziger ist durch und durch gerecht, aufrichtig usw.
Auch nicht die Nicht-Katholiken!

Ausserdem predigst Du einen Gott der Angst - ohne Liebe forderst Du mit einem harten Ton andere dazu auf, sich zu Christus zu bekehren...
Du predigst keinen Christus der Gnade und der Liebe.

Ob das wohl in Seinem Sinne ist?

Du wirst es erfahren, so wie ich auch erfahren werde, was ich richtig und was ich falsch getan habe.

Solche gibt es in allen Denominationen, seien es Lutheraner, Reformierte, Baptisten, Mennoniten oder auch Katholiken usw. LG LA


Naja, mit diesem Satz hast Du Dich jetzt mindestens dem ein wenig genähert, was ich gesagt habe mit: Gott wird Menschen, keine Kirchen richten.
Und dennoch: Solch sündlose Nachfolger Christi gibt es nirgend´s, ansonsten wir der Gnade des Herrn nicht mehr bedürften, was wir aber bis über unseren Tod hinaus tun: Seiner Gnade bedürfen.
Dass es also solche gibt, die "in tiefer Entscheidung Christus Nachfolgen, Ihm dienen und seinem Wort gehorsam sind", sind meiner Meinung nach einfach falsche Aussagen.

Jeder einzelne Mensch hat in seinem Leben Phasen, in denen er vielleicht solch reine Momente erlebt, aber kein Mensch verkörpert dies sein ganzes Leben lang; nicht einmal die, die von der rkK als Heilig erklärt wurden - lass Dir das von einem Katholiken sagen...

Die Nachfolge Christi ist eine lebenslange Bemühung, die soviel Wert besitzt, wie man sich aufrichtig darum bemüht -da kann man nicht wohlgefällig auf irgendwelchen Lorbeeren ausruhen und sagen: Ich bin ein guter Christ.

Jeder einzelne ist von der Gnade Gottes absolut abhängig.

Das ist zumindest meine Meinung.

Du sagst jetzt, das es "solche reinen Menschen" auch unter den Katholiken gäbe, dennoch verpasst Du es gefliesslich in fast keinem Post, zu erwähnen, dass die KK schlecht sei.

Kannst Du Dir vorstellen, dass das genauso verfehlt ist, wie wenn man sagt: Das Heil sei nur in der Kirche X zu finden?

Oder: Das Heil sei nur ausserhalb der Kirche zu finden?

Das sind meiner Meinung nach einfach verfehlte Aussagen, denn: Christus nimmt man in seinem Herzen auf - das ist weder an ein kirchliches Leben gebunden noch an ein
nicht-kirchliches Leben.

Es hat nur einen einzigen Menschen gegeben, der Christus mit einem unbefleckten Herzen in sich aufgenommen hat und mit unserem Herrn den ganzen Weg bis zum Pfingstereignis gegangen ist, und das ist Maria.
Dafür ist sie jedem Christ Vorbild und dafür verehren wir sie - alles andere ist Unterstellung zweck´s Selbstbeweihräucherung.
Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir.
Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier.
Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin,
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » Sa 22. Sep 2007, 18:30

Original von stranger
Original von Pietà
2 Kor 3,6

6 Er hat uns fähig gemacht, Diener des Neuen Bundes zu sein, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.
Amen.



Damit ist natürlich nicht die Bibel als solche gemeint, denn aus der hast Du soeben zitiert, damit ist gemeint, dass die Herzenshaltung kein Buchglaube sein sollte, sondern ein lebendiger Glaube an einen lebendigen Gott - das schmälert aber um einen Deut die Wahrheit der Schrift.


Richtig!
Und dennoch hat unser Herr kein Buch hinterlassen, sondern eine Gemeinde..., und diese hat lange Zeit von der mündlichen Überlieferung gelebt, und nicht vom Buchstabenglaube.

PS: ":cry:...) das schmälert aber um einen Deut die Wahrheit der Bibel" war wohl ein freud´scher Versprecher, oder?

Im Gegenteil, die Bibel gegen die Bibel zu verwenden, wie Du es hier tatest, ist unseriös. Aber das ist erstmal nur meine Meinung.


Hab ich das getan?
Das ist nicht Deine Meinung, sondern Deine Unterstellung, stranger.
Es ist einfach eine Relation zur Wortklauberei.

Falls es interessiert: Die Bibel ist auch für Katholiken das Buch der Bücher, und: Ich liebe die Bibel! Da würde ich mein Leben dafür hergeben, wenn´s ausbrechen sollte, das sie verboten sei... *mit dem weissen Fähnlein wink*
Generell kommt es darauf an, wie argumentiert wird. Cyril und JP sind da schon recht überzeugend, aber was erstmal nicht erklärbar ist, muss hinterfragt werden.


Die einen verstehen sich mit jenen besser, die anderen mit anderen...
Was genau hinterfragst Du denn?
Weisst Du, ich für meinen Teil bin nicht in diesem Forum, um zu kuscheln, sondern um zu diskutieren und zu sehen, wieviel dem protestantischen Christentum die Ökumene der Wert ist.

Grrrruss Pietà ;)

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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Enggi » Sa 22. Sep 2007, 18:36

Und wozu braucht man eine Maria-Medaille?
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

·•·•·•· Enggi schreibt jetzt als Gnu weiter ·•·•·•·
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon SunFox » Sa 22. Sep 2007, 19:09

Original von Pietà
Krass wie sehr Vermutungen zu Glaubensbekenntnissen werden können... das ist für mich Willkür.

Die KK ist ein einziges, ausformuliertes Bekenntnis zu Jesus Christus.
Der gesamte Gottesdienst ist ein Bekenntnis zu Jesus Christus.

Das dieses Bekenntnis nicht von allen Katholiken mitgetragen wird, ist klar, so wie es auch klar ist, dass nicht jeder, der sich Christ nennt, auch wirklich ein Christ ist.


Liebe Pietà,

unser lieber Lord hat bezüglich seiner Aussagen schon recht und deine Aussage von oben (fett markiert) ist leider unrichtig, denn gehe doch mal auf urkatholische Seiten, wer steht da immer wieder im Vordergrund?

Jesus oder Maria?

Da brauche ich gar keine Beispiel zu bringen, denn davon kann sich jeder selbst im Internet überzeugen! ;)

Sicherlich wird auch der Name Jesu oft erwähnt, aber der Erlöser steht immer in der zweiten Reihe und darauf wird dann eben die Aussage erfolgen: "Ich kenne euch nicht!" und da wird es dann auch nichts mehr nutzen wenn man sagt: "Herr, haben wir nicht in deinen Namen!"

Bezeichnend ist es doch in dieser Aussage, das man Jesus als ´HERR´ bezeichnet, also das es eben Christen sind, denn Heiden würden so eben nicht antworten! ;)

Man wurde von Jesus verworfen für seinen Glauben und es heißt: "Ich kenne euch nicht!" - denkt darüber überhaupt mal wirklich angestrengt nach?

Original von Pietà
Original vom Lord der Alm Wer sich einzig auf eine rettende Kirche - wie auch immer sie heissen mag - verlässt, der ist verlassen und muss am Ende mit dem Urteil Jesu rechnen: "Ich kenne euch nicht" (Luk. 13,25).


Und einmal mehr drohst Du mit Christus - das ist ganz bestimmt nicht im Sinne unseres Herrn.
Vielleicht wirst Du auch zu denen gehören, die mit den Zähnen klappern werden?
Oder wähnst Du Dich in Sicherheit?

Und: Wer ausser Dir behauptet denn, dass die Kirche und nicht Christus selbst rettet?

Ich frage mich, wievielen Menschen Du den Zugang zum Glauben schon versperrt hast...


Der Wegversperrer 8-) ist bestimmt nicht der Lord, denn er weißt auf Jesus hin und ich bin überzeugt, das wenn er einen Irrtum erkennt, das er auch bereit ist sich zu revidieren! :)

Irren kann jeder, aber das ist dann eben ein Irrtum und nicht Lüge!
Original von Pietà
Original vom Lord der Alm Was wirklich rettet, ist eine Person, und das ist einzig und allein Jesus Christus (Apg. 4,12). Der Schaden solch machtvoller und biblisch nicht haltbarer Definition ist somit im eigenen katholischen Lager am allergrössten.


Maria ist ein personifiziertes Bekenntnis zu Christus.



Maria ist gestorben und tot, es lebe und lebt der auferstandene Jesus Christus und dieses zum Heil für alle die an IHN glauben und IHM allein nachfolgen! :clap:

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon SunFox » Sa 22. Sep 2007, 19:17

Original von Gideon
Alle Verehrung und Anbetung gehört einzig und allein Jesus Christus , was deutlich aus den ganzen göttlich inspirierten Schriften hervorgeht!


Hallo lieber Gideon,

sagen wir mal lieber dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist, denn alles in allem sind wir nur dem einen sich einigen Gott Rechenschaft für unser tun schuldig!

Da nutzt es nichts für schon Gestorbene zu bitten (Mormonen, Neuapostolen), oder irgendwelche toten Heilige (katholische richtungen) anzurufen um eine Heilshilfestellung zu bekommen!

Jesus: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, denn durch mich - und wenn ich nicht mehr da bin, so werde ich euch einen anderen Tröster schicken - und somit bin ich mit euch verbunden alle Tage, bis an der Welt Ende!"

Also was soll dieser ganze Totenkult? :(

Jesus lebt! :pray: :jump: :clap: :praisegod: :pray:

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Lambert » Sa 22. Sep 2007, 19:49

Original von Pietà
Original von Lambert

So ein Unsinn, nirgens steht es in der Schrift geschrieben, irgend ein Papst kam wohl in den 50. Jahren auf diese Idee. Da kann man doch sehe, wie man Katholiken verführen kann.



Grüsse, Andreas

Bei solchen Antworten fragt man sich halt schon: Steht denn Dein Name in der Bibel, Andreas?
Wenn nein, bist Du nach Deiner Logik dann nämlich keine Christ.




Wie kommst Du den darauf das mein Name nicht in der Bibel geschrieben steht? :P
Nun das sind doch auch unterschiedliche Situationen, denn die alle die an Jesus glauben werden gerettet sein, und nicht die in der Bibel geschrieben stehen, hast doch etwas zu wenig darüber überlegt, und solltes doch etwas mehr die Bibel lesen, denn Andreas gehört zu den ja Aposteln, siehe Joh 1,35-42



Grüsse, Andreas
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Lambert » Sa 22. Sep 2007, 20:07

Nun Pietà, Maria tatsächlich keine Göttin?

Wenn du dich nicht täuschts, wie viele Katholiken es auch tun sich täuschen zu lassen.

Revidierter Rosenkranz

Das Papstschreiben trägt zwar die Überschrift

„Rosenkranz der Jungfrau Maria,“ gibt aber dennoch vor, dass im Grunde Christus der Mittelpunkt sei. Während des Rosenkranzes ist es, als ginge man bei Maria zur Schule, um mit ihr gemeinsam zu lernen, die Schönheit des Antlitzes Christi zu erkennen und seine tiefe Liebe zu erfahren. Durch den Rosenkranz empfängt der Gläubige reichlich Gnade aus der Hand der Mutter unseres Erlösers, heißt es da.

Wenn man auch vorgibt, sich auf Christus zu gründen, so erhält aber dennoch die Jungfrau-Maria-Göttin die weitaus meiste Aufmerksamkeit. So besteht das Programm eines kompletten Rosenkranz-Rituals aus 15 Vaterunser-Wiederholungen, 15 Glorias, aber 150 Gegrüßest-seist-du-Marias. Von all diesen Playback-Gebeten sind also 10 x so viele für Maria wie für Gott - und für Jesus ist überhaupt keins.


Wirglich keine Göttin, der Rosenkranz erzählt mir was ganz anderes.


Grüsse, Andreas


ps. Hab ich noch vergessen, hat Jesus nicht gesagt, wir sollen nicht so plappern wie die Heiden es tun, das heißt ja wie Gebetsmühlen, ständige wiederholen von Gebetsformeln?

150 mal Gegrüßest-seist-du-Marias ist doch nun wirglich ein ständiges plappern, da müsste es doch einen auffallen das hier das Gebot nicht beachtet wird. Ja auch das fromme kann so ziehmlich blind machen.
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon LordAlm » Sa 22. Sep 2007, 21:07

Original von Pietà
* "Dem Wort Gottes aufrichtig gehorsam zu sein."

Weisst Du, das klingt alles so scheinheilig und unkritisch gegenüber sich selber.
Hallo Pietà,
Wenn du mich schon so herausforderst, so will ich gerne dazu Stellung nehmen. Kann sein, dass du mich nicht so verstehst wie ich es dir mitteilen möchte. Was meinen Glauben angeht, so bin ich sehr kritisch mit mir selbst, und wie schon Suni schreibt, bin ich gerne bereit Fehler einzugestehen und mich dafür zu entschuldigen.
Doch wenn wir schon dabei sind, will ich dir eine weitere katholische Historie vermitteln.

Selbstüberhöhung und damit Abqualifizierung anderer Kirchen fordert eine deutliche Stellungnahme geradezu heraus. Eine Überprüfung der Aussage die am 10. Juli 2007 der Vatikan offiziell in einem Dokument bekannt gab, soll mit dem Wort Gottes als Messlatte geschehen.

Schon Luther sagte mutig und unmissverständlich: „Konzilien und Päpste können irren.“ Noch deutlicher ist die Bibel, wenn sie in Römer 3,4 feststellt:
„Gott ist wahrhaftig und alle Menschen sind lügner!“

Von diesem Urteil Gottes ist kein Mensch ausgenommen und damit auch kein Papst. Aus biblischer Sicht muss darum auch das 1870 von Menschen ersonnene „Unfehlbarkeitsdogma des Papstes“ als irrig zurückgewiesen werden.

Zur Untermauerung meiner obigen Aussagen auf einen weiteren gravierenden Irrtum der vier letzten Päpste:

Die römisch-katholische Kirche hat die Frage, ob Christen und Muslime zum selben Gott beten, auf dem II. Vatikanischen Konzil (einberufen durch Papst Johannes XXIII., beendet durch Papst Paul VI) mit einem eindeutigen Ja beantwortet. Am 6. Mai 2001 besuchte Johannes Paul II. als erster Papst überhaupt die Omajaden-Moschee in Damaskus und küsste in Ehrerbietung eine grüne Prachtausgabe des Korans.

Auch Papst Benedikt XVI. betonte auf seiner Türkeireise 2006, der Allah des Korans und der Gott der Bibel seien identisch, Christen und Muslime beteten denselben Gott an, wenn auch auf verschiedene Weise. Diese Päpste reihen sich durch ihr Verhalten und ihre Aussagen in die unselige Tradition ein, die mit der Ringparabel des Aufklärers, Humanisten und Freimaurers Gotthold Ephraim Lessing in seinem dramatischen Stück „Nathan der Weise“ begann.

Solches zu ignorieren sehe ich als scheinheilig und unkritisch an. Oder habe ich etwa gelogen?

Vergleichen wir zunächst den Gott der Bibel mit dem Allah des Korans:

Ich habe etwas weit ausgeholt, doch wurden diese Thesen auch hier mit diskutiert.

Mein Gott, der Gott der Bibel, hat einen Sohn: Jesus Christus. Bei der Taufe Jesu erscholl die Stimme Gottes vom Himmel:
„Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“ (Matth. 3,17).

Hingegen wäre es aus islamischer Sicht Gotteslästerung, Allah einen Sohn zu unterstellen. Der Koran sagt in Sure 9,30:
„Die Christen sagen: ‚Christus ist der Sohn Gottes.’ So etwas wagen sie offen auszusprechen. Diese gottverfluchten Leute. Allah schlage sie tot! Wie können sie nur so verschroben sein.“ LG LA
Nichts (Böses) sehen, nichts (Böses) hören, nichts (Böses) reden.
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon stranger » Sa 22. Sep 2007, 21:30

Original von Pietà
Falls es interessiert: Die Bibel ist auch für Katholiken das Buch der Bücher, und: Ich liebe die Bibel! Da würde ich mein Leben dafür hergeben, wenn´s ausbrechen sollte, das sie verboten sei... *mit dem weissen Fähnlein wink*



Ein guter Ansatz, jetzt brauchst Du nur noch die Erkenntnis, dass die Bibel keinem traditionsgesteuerten Kanonisierungsprozess unterworfen war, sondern durch die Allmacht Gottes zu dem gemacht wurde, was sie ist: Das Wort Gottes. Und das Wort Gottes sagt nicht, dass man zu irgendwas anderes beten darf, als zu Gott, und Maria ist ein Mensch wie Du und ich, obwohl Gott sie als Mutter Jesu (nicht Gottes) gebrauchte. Maria ist vor Gott ein sündiger Mensch (nur Jesus ist ohne Sünde), wie Du und ich und alle anderen auch.
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » So 23. Sep 2007, 11:48

Die KK ist ein einziges, ausformuliertes Bekenntnis zu Jesus Christus.
Der gesamte Gottesdienst in der rkK ist ein Bekenntnis zu GOTT.
Jeden Sonntag wird aus dem AT und dem NT vorgelesen und Gott verherrlicht und angebetet. So ist es. Amen.


Liebe Pietà,

unser lieber Lord hat bezüglich seiner Aussagen schon recht und deine Aussage von oben (fett markiert) ist leider unrichtig, denn gehe doch mal auf urkatholische Seiten, wer steht da immer wieder im Vordergrund?

Jesus oder Maria?


Wieso lamentierst Du über Dinge, von denen Du absolut keine Ahnung hast?
Weisst Du was, besuch doch einfach einmal eine
römisch-katholische Messe, dann wirst Du schon hören, wie oft dort der Name unseres Herrn Jesus Christus genannt wird, und wie oft der Name Maria fällt...

Und: Wenn Du Alm unbedingt Lord nennen willst, dann tu´s, für mich ist sowas Blasphemie.
(unserlieberlordneinsowasaberauch: Ein dickes, fettes *gg*)
Jetzt möchtest Du wohl unbedingt gute Karten haben, gäll, damit Du dann wieder eine sektiererische Grossoffensive starten kannst... weisst Du, ich finde das ein Armutszeugnis.
Der Maria kein bisschen Respekt zollen, einander aber gegenseitig Honig ums Maul streichen... erbärmlich.

Maria ist uns Katholiken ein Vorbild in der Nachfolge Christi und das darf respektiert werden - ohne wenn und aber.
Gehst Du Deinen Weg mit unserem Herrn Jesus Christus so konsequent und gefügig wie Maria?
Bist Du ihm so nahe?

Ausserdem ist bei uns Jesus Christus nicht einfach ein Idealmensch, sondern die GottSohn-Ausfaltung des EINEN, und von IHM wird in unserer Messe auch gesprochen.

Die KK kannst Du übrigens nicht im Internet kennenlernen, da musst Du Dich schon in eine unserer Kirchen bemühen...

Da brauche ich gar keine Beispiel zu bringen, denn davon kann sich jeder selbst im Internet überzeugen!


Ja!
Wieso noch vor die Haustüre gehen?
Man kann die ganze Welt im Internet kennenlernen: Hurra!
Selig sind die geistig Armen.

Sicherlich wird auch der Name Jesu oft erwähnt, aber der Erlöser steht immer in der zweiten Reihe


Ganz verruckt, wie Du Dich auskennst, SunFox...

und darauf wird dann eben die Aussage erfolgen: "Ich kenne euch nicht!" und da wird es dann auch nichts mehr nutzen wenn man sagt: "Herr, haben wir nicht in deinen Namen!"


SunFox, der Verkünder?
Wenn es nur soviel Demut unter den Christen gäbe wie Bekehrer und Verkünder, die Welt sähe ein groooosses Stück besser aus.

Und Du kommst ganz bestimmt in dem Himmel, nicht wahr?
Haben die Katholiken nicht schon genug solchen Blödsinn hinter sich gelassen?
Haben wir euch nicht gezeigt, wie unrichtig solche Drohungen mit Christus sind?
Christus ist Gottes Gnade, nicht SEIN Zorn.

Bezeichnend ist es doch in dieser Aussage, das man Jesus als ´HERR´ bezeichnet, also das es eben Christen sind, denn Heiden würden so eben nicht antworten! ;)


:? .

Man wurde von Jesus verworfen für seinen Glauben und es heißt: "Ich kenne euch nicht!" - denkt darüber überhaupt mal wirklich angestrengt nach?


Es reicht doch, wenn Du darüber nachdenkst und uns dann von Deinen hochehrwürdigen Erkenntnissen kosten lässt.
*tränenausdenaugenwisch*

So jetzt wünsch ich Dir noch einen schönen Montag, Sonntag hattest Du ja schon, und: Nicht vergessen:praisegod: , gäll!
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon jeremia » So 23. Sep 2007, 11:54

Original von SunFox
unser lieber Lord hat bezüglich seiner Aussagen schon recht und deine Aussage von oben (fett markiert) ist leider unrichtig, denn gehe doch mal auf urkatholische Seiten, wer steht da immer wieder im Vordergrund?

Jesus oder Maria?

Da brauche ich gar keine Beispiel zu bringen, denn davon kann sich jeder selbst im Internet überzeugen! ;)

Sicherlich wird auch der Name Jesu oft erwähnt, aber der Erlöser steht immer in der zweiten Reihe und darauf wird dann eben die Aussage erfolgen: "Ich kenne euch nicht!" und da wird es dann auch nichts mehr nutzen wenn man sagt: "Herr, haben wir nicht in deinen Namen!"

Bezeichnend ist es doch in dieser Aussage, das man Jesus als ´HERR´ bezeichnet, also das es eben Christen sind, denn Heiden würden so eben nicht antworten! ;)

Man wurde von Jesus verworfen für seinen Glauben und es heißt: "Ich kenne euch nicht!" - denkt darüber überhaupt mal wirklich angestrengt nach?




Ich weiß, dass das mein letzter Auftritt in diesem Forum hier sein wird!
Aber das muss einmal gesagt werden!

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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Pietà » So 23. Sep 2007, 12:03

Original von stranger

Ein guter Ansatz, jetzt brauchst Du nur noch die Erkenntnis, dass die Bibel keinem traditionsgesteuerten Kanonisierungsprozess unterworfen war, sondern durch die Allmacht Gottes zu dem gemacht wurde, was sie ist: Das Wort Gottes. Und das Wort Gottes sagt nicht, dass man zu irgendwas anderes beten darf, als zu Gott, und Maria ist ein Mensch wie Du und ich, obwohl Gott sie als Mutter Jesu (nicht Gottes) gebrauchte. Maria ist vor Gott ein sündiger Mensch (nur Jesus ist ohne Sünde), wie Du und ich und alle anderen auch.


Und Du brauchst nur noch ein wenig Respekt vor dem Glauben Deines Nächsten, ein bisschen mehr Selbstkritik auf Kosten von Selbstgerechtigkeit, das wäre dann auch ein guter Ansatz zum Christsein.

":cry:...) Maria ist vor Gott ein sündiger Mensch, nur Jesus ist ohne Sünde (...)": Wie auch schon erwähnt: Jesus Christus ist für uns rkKatholiken halt kein Mensch, sondern Fleischgewordenes Wort Gottes, und gerade der Titel "Muttergottes" weist auf diese Tatsache hin.

Mein Tip: Glaub Du, wie Du glauben willst, ich glaube, wie ich glauben will und das Richten überlassen wir Gott, wie wär´s?
Deine Aussagen über Christus und Maria sind für mich Irrlehren, da kann ich nicht´s dagegen tun, so wie Du auch in Deinem Glauben verankert bist...

Und: Ja, die Bibel wurde in der KK Kraft des Heiligen Geistes mit dem NT bereichert und es war und ist Gottes Wille, der in der KK wirkt, da hast Du recht.
Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir.
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon Teodulija » So 23. Sep 2007, 12:12

mein beitrag hier ist völlig untergegangen... :x

möge der Herr uns allen vergeben...
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Re: Erlebnis mit Mariaverehrung

Beitragvon bigbird » So 23. Sep 2007, 12:14

Original von Teodulija
möge der Herr uns allen vergeben...
genau!

So wie ihr hier miteinander umgeht, sehe ich mich gezwungen, diesen Thread zu schliessen. Wegen persönlicher Angriffe, ADMS genannt!

bigbird

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Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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bigbird
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