Maria

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

Moderator: bigbird

Re: Maria

Beitragvon Scardanelli » Mo 30. Dez 2002, 21:02

Hallo John-Paul,
Immer wieder dankbar über deine gut recherchierten Beiträge, versuche ich jetzt die Begriffe Unfehlbarkeit und Sündhaftigkeit zu formulieren. Ich bitte dich dann, diesen Versuch von mir zu kritisieren.
Der Papst ist innerhalb des dogmatischen Rahmens unfehlbar, wenn er den formellen Gehalt verwaltet und aus diesem in das Leben der Gläubigen greift. In dieser Tätigkeit als Verwalter ist er unfehlbar.
Der Papst selber muss für sich dann zwischen seinen Verwaltungsaufgaben und seiner eigenen Person unterscheiden, so wie einer im Berufsleben ein Richter sein kann und zu Hause ein Privatmensch. Als Richter wäre er dann unfehlbar, aber zu Hause den anderen Sterblichen gleich.

Interessant ist die Bibelstelle, aus welcher dieser Anspruch hergeleitet wird:

Mk. 8,27 Und Jesus und seine Jünger gingen hinaus in die Dörfer von Cäsarea Philippi. Und auf dem Weg fragte er seine Jünger und sprach zu ihnen: Was sagen die Menschen, wer ich bin? 8,28 Sie aber antworteten ihm und sagten: Johannes der Täufer; und andere: Elia; andere aber: einer der Propheten. 8,29 Und er fragte sie: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin? Petrus aber antwortet und spricht zu ihm: Du bist der Christus. 8,30 Und er redete ihnen ernstlich zu, daß sie mit niemandem über ihn reden sollten.

Mt.16,13 Als aber Jesus in die Gegenden von Cäsarea Philippi gekommen war, fragte er seine Jünger und sprach: Was sagen die Menschen, wer der Sohn des Menschen ist? 16,14 Sie aber sagten: Einige: Johannes der Täufer; andere aber: Elia; und andere wieder: Jeremia oder einer der Propheten. 16,15 Er spricht zu ihnen: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin? 16,16 Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. 16,17 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Bar Jona; denn Fleisch und Blut haben es dir nicht geoffenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist. 16,18 Aber auch ich sage dir, daß du bist Petrus, und auf diesem Felsen werde ich meine Gemeinde bauen, und des Hades Pforten werden sie nicht überwältigen. 16,19 Und ich werde dir die Schlüssel des Reiches der Himmel geben; und was immer du auf der Erde binden wirst, wird in den Himmeln gebunden sein, und was immer du auf der Erde lösen wirst, wird in den Himmeln gelöst sein. 16,20 Dann gab er seinen Jüngern strenge Weisung, daß sie niemand sagten, daß er der Christus sei.

Matthäus hat hier die Vorlage von Markus bearbeitet und dieser nicht nur aus seinem reicheren Wissen einiges beigefügt. So hat er z. B. aus dem von Luther verschmähten Buch der Makkabäer die Erscheinung des Jeremias hereingebracht, auf welchen die Juden noch z. Zt. Jesu gewartet haben.
Der Zusatz, der über Markus hinausgeht strapaziert die Intention von Jesus durchaus, denn Jesus hat gar keine Gemeinde gegründet. Hier spricht weniger der Jesus, welcher noch zuvor seine Jünger gefragt hat, für wen ihn denn die Menschen halten, als vielmehr der bereits auferstandene. Die Wendung am Schluss, mit der auch Markus diesen Abschnitt schließt hat an dem Einschub dann etwas eher Komisches, als wenn die Gemeinde selbst im Verborgenen sein sollte.
Dieser Einschub leitet sich deshalb eher von der sich bildenden Gemeinde ab, denn er erfordert bereits die fertige Christologie, die zuvor in diesem Abschnitt gar nicht intendiert ist.

Dies ist für mich ein Ergebnis eines Lesens im Kontext und der Hl. Geist wird schon seine Gründe haben, warum er uns mit Markus dasselbe Stück in einer ursprünglicheren Form gibt, damit man erkennen kann, wie sich Wahrheit entfaltet und das menschliche Handeln ist ein Teil der Wahrheit.
Jesus hat dies vermutlich nicht zu Petrus gesagt, denn sonst hätte dies auch Markus überliefert. Es ist deshalb als ein Produkt der Gemeindebildung anzusehen.
Es muss damit aber nicht falsch sein, man muss es nur aus dem Kontext richtig verstehen, als eine Art des Menschen, mit dem Glauben umzugehen. Ob ein Segen dann auf den Konsequenzen liegt, die daraus entspringen, kann man ja jeweils beurteilen und so wäre im Amt des Papstes zu beurteilen, ob es gesegnet ist oder nicht. Ein formeller Segen, weil es irgendwo steht, ist eher schal, denn damit überstrapaziert man einen Formalismus.
Wie gesegnet das Amt des Papstes ist, dass hast du ja anhand von Beispielen aus dieser Tradition bereits belegt und nun kann jeder selbst beurteilen, ob Gottes Segen darauf liegt.

P. S. Was hat denn Luther so an den Makkabäern gestört?
Benutzeravatar
Scardanelli
Gesperrt
 
Beiträge: 9346
Registriert: So 6. Okt 2002, 21:02

Re: Maria

Beitragvon Bernhard » Mi 1. Jan 2003, 14:46

Hallo John-Paul

Du erwähntest Matthäus 16, 18 wo Jesus zu Petrus sagt: Aber auch ich sage dir, dass du bist Petrus, und auf diesem Felsen werde ich meine Gemeinde bauen…

Ohne Zweifel ist hier Petrus als der Felsen gemeint, aber der bekennende, gläubige und gehorsame Petrus. Nicht das geringste deutet darauf hin ,dass diese Verheissung auf irgendwelche Amtsnachfolger übertragbar sei.

Nach Epheser 2, 20 gibt es auch kein Grundsteinlegendes Apotolat: Ihr seid aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, wobei Christus Jesus selber Eckstein ist.

Petrus selber schreibt in seinem Brief 1. Petrus 2, 5: …lasst euch auch selbst als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, ein heiliges Priestertum… Vers 6 Denn es ist in der Schrift enthalten: Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein, und wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.

Die Gemeinde ist nicht auf Menschen gebaut, sondern auf Jesus wobei alle Christen lebendige Bausteine sind.

In Matthäus 16, 19 sagt Jesus Petrus weiter: Und ich werde dir die Schlüssel des Reiches der Himmel geben und was immer du auf der Erden binden wirst, wird in den Himmeln gebunden sein, und was immer du auf der Erde lösen wirst, wird in den Himmeln gelöst sein.

Hier gibt Jesus an Petrus die Vollmacht für die Gemeinde die Schlüssel zu tragen. Diese besondere Schlüsselstellung wird sichbar bei der Geistesausgiessung zu Pfingsten (Apg.2, 14-41), beim Durchbruch bei der jüdisch-heidinischen Mischbevölkerung der Samariter (Apg. 8, 14-25) und bei der ersten Verkündigung des Evangeliums bei den Heiden (Apg. 10, 9-48-).

In diesem Sinn ist Petrus Wegbereiter der weltweiten Gemeinde und ihr Fels. Seine Stellung ist unwiederholbar und war immer die des Helfens und nie des Herrschens.

Petrus wird von Jesus bevollmachtigt die Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden. Wo sie gepredigt wird, kann gelöst werden. Wo man sich ihr verweigert, verschliesst sich das Himmelreich (Matthäus 10, 113-14). Diese Vollmacht verheisst Jesus zwei Kapitel später allen Jüngern. Matthäus 18, 18: Was ihr etwas auf der Erde binden werdet, wird es im Himmel gebunden sein, und wenn ihr etwas auf der Erde lösen werdet, wird es im Himmel gelöst sein.

Gott segne dich und schenke dir offene Augen, damit du seine Spuren entdeckst in den Herausforderungen, die dir das Leben stellt.

Bernhard
Ich sehe mir gerne die mutmachenden Berichte von www.hofmithimmel.de an.
Benutzeravatar
Bernhard
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5419
Registriert: Sa 28. Dez 2002, 11:36
Wohnort: Schweiz

Re: Maria

Beitragvon John-Paul » Do 2. Jan 2003, 13:48

Hallo zusammen,

Bernhard: Deine letzten beiden Beiträge enthalten praktisch keine neuen Argumente gegenüber jenen, die in diesem Thread schon ausgetauscht wurden. Daß ich sie für historisch falsch, oft von Vorurteilen geleitet und im Gesamtkontext des christlichen Glaubens für inkonsistent halte, habe ich bereits immer und immer wieder argumentiert. Niemand ist gezwungen, die Interpretationen eines anderen anzunehmen. Wir drehen uns aber wirklich im Kreis, wenn hier selbst (durch wissenschaftliche Quellen belegte) historische Tatsachen schlicht bestritten werden.

Auch auf die Tatsache, daß sich die Stellen in Mt 16:18 und Mt 18:18 durch die "Schlüssel" unterscheiden, die nur Petrus erhält, nicht aber die anderen Apostel, daß die "Schlüssel" offensichtlich auf Jes 22:22 (das Recht zur Gründung einer Dynastie) anspielen, wie auch protestantische Theologen einräumen: auf alles das habe ich immer wieder hingewiesen; niemand in diesem Thread geht aber auf solche Hinweise ein.

Und vielleicht erklärt mir auch einmal jemand, wer - wenn nicht Petrus bzw. seine legitimen Nachfolger - denn das Recht zu binden und zu lösen heute innehat, da die Apostel lange tot sind?


Original von Bernhard
Gott segne dich und schenke dir offene Augen, damit du seine Spuren entdeckst in den Herausforderungen, die dir das Leben stellt.

Dito.

Zu Scardanelli: Warum konkret Luther die Bücher der Makkabäer aus der Bibel, wo sie der Heilige Geist bald anderthalb Jahrtausende vorher eingefügt hatte, wieder entfernte, weiß ich nicht genau. Ich nehme an, weil Luther den Widerspruch zu seinen Lehren sah, wenn dort etwa von der Praxis des Gebets für die Verstorbenen oder jener der Fürbitte der Heiligen die Rede ist. Aber selbst dann, wenn man diese Bücher - aus Gründen, die mir nicht einsichtig sind - nicht mehr als inspiriert ansehen möchte, zeigen sie eben doch, daß das Gebet für die Verstorbenen und das Heiligengebet mindestens schon im 2. Jahrhundert VOR Christus (in dem die Bücher entstanden) üblich waren und nicht, wie von protestantischer Seite immer wieder behauptet, eine spätere Erfindung der katholischen Kirche sind, welche den Urchristen angeblich unbekannt gewesen ist.


Bei allem Streit sollten wir uns aber wirklich die Worte von Juan Antonio Maria zu Herzen nehmen:

Original von juan antonio maria
Wir sind doch oft nur Halbgescheite oder Besserwisser. Manchmal wäre darum etwas mehr Bescheidenheit und Respekt angebracht. ... Lassen wir uns nicht zu sehr auf eine "Kopfreligion" ein, und urteilen und werten über andere Ansichten. Das hat uns Jesus nicht gelehrt.

Ich will mich gern hier auch an die eigene Nase fassen. Das wichtigste ist, daß wir trotz aller Meinungsverschiedenheiten uns gegenseitig als Brüder und Schwestern in Christus sehen – in Offenheit und Respekt für die jeweils andere Sichtweise.

Herzlichen Gruß an alle

JP
Benutzeravatar
John-Paul
Wohnt hier
 
Beiträge: 1476
Registriert: Do 10. Okt 2002, 14:38

Re: Maria

Beitragvon John-Paul » Do 2. Jan 2003, 18:46

Lieber Scardanelli,

hier nun noch ein paar Anmerkungen zu den übrigen Passagen Deines letzten Beitrags:

Original von Scardanelli
... versuche ich jetzt die Begriffe Unfehlbarkeit und Sündhaftigkeit zu formulieren. Ich bitte dich dann, diesen Versuch von mir zu kritisieren.
Der Papst ist innerhalb des dogmatischen Rahmens unfehlbar, wenn er den formellen Gehalt verwaltet und aus diesem in das Leben der Gläubigen greift. In dieser Tätigkeit als Verwalter ist er unfehlbar.
Der Papst selber muss für sich dann zwischen seinen Verwaltungsaufgaben und seiner eigenen Person unterscheiden, so wie einer im Berufsleben ein Richter sein kann und zu Hause ein Privatmensch. Als Richter wäre er dann unfehlbar, aber zu Hause den anderen Sterblichen gleich.

Bis hierhin habe ich keine Einwände, wenn ich auch den Begriff des “Verwaltens” immer noch ein wenig ungewöhnlich in diesem Zusammenhang finde.


Original von Scardanelli
Matthäus hat hier die Vorlage von Markus bearbeitet und dieser nicht nur aus seinem reicheren Wissen einiges beigefügt. ....

Jesus hat dies vermutlich nicht zu Petrus gesagt, denn sonst hätte dies auch Markus überliefert. Es ist deshalb als ein Produkt der Gemeindebildung anzusehen.

Ich weiß zwar, daß man heute - entgegen der kirchlichen Tradition - oft davon ausgeht, daß Matthäus sein Evangelium später als Markus verfaßte, weil letzteres kürzer ist und ca. 90 Prozent des Inhalts des Matthäusevangeliums enthält.
Man kann aber mit guten Gründen anderer Meinung sein. Nach der kirchlichen Tradition gibt es vom Matthäus-Evangelium einen aramäischen oder hebräischen Urtext, wenn wir auch nur einen griechischen Text dieses Evangeliums im Wortlaut kennen. Markus hingegen war – wie es auch heute niemand bestreitet – offensichtlich ein Hellenist, der bereits einen griechischen Urtext verfaßte. Was spricht also gegen die traditionelle Annahme, daß Markus aus dem Matthäus-Evangelium für seine hellenistischen, nicht-jüdischen Leser das herausfilterte, ins Griechische übersetzte und bearbeitete, was für diesen Personenkreis interessant war? (vgl. zur Entstehungsgeschichte der Evangelien das immer noch ausgezeichnete Buch “Das Leben Jesu” von Prof. Dr. Josef Ricciotti, Basel 1955, S. 76-153).

M.a.W.: Es ist pure Spekulation, daß Markus vor Matthäus schrieb. Umso mehr muß es Spekulation sein zu vermuten, was Jesus “vermutlich nicht gesagt hat, weil es sonst auch bei Markus gestanden hätte.”

Ich habe mir angewöhnt, im Falle zweier historischer Möglichkeiten im Zweifel der kirchlichen Tradition zu glauben, die sich schon in der Urchristenheit bildete oder jedenfalls zeitlich viel näher am biblischen Geschehen liegt als wir heute. Entsprechend nehme ich die Bibel so, wie sie ist und spekuliere nicht darüber, was Jesus unter welchen Eventualitäten wie gesagt haben könnte. Spekulationen über das “Was wäre gewesen, wenn ... ?” sind unter Historikern im allgemeinen verpönt; nur in bezug auf die biblischen Texte erfreuen sie sich großer Beliebtheit – zumeist geleitet von dem Vorurteil, daß die biblischen Texte "natürlich nicht" vom Hl. Geist inspiriert sind.

Besten Gruß

JP
Benutzeravatar
John-Paul
Wohnt hier
 
Beiträge: 1476
Registriert: Do 10. Okt 2002, 14:38

Re: Maria

Beitragvon Bernhard » Do 2. Jan 2003, 19:23

Hallo John-Paul

Ich habe zum Teil Argumente wiederholt, weil die Bibel nichts anderes aussagt, was auch andere Geschwister bereits schon erklärt haben.

Petrus hat bereits die besondere Schlüsselstellung erfüllt bei der Geistesausgiessung zu Pfingsten (Apg.2, 14-41), beim Durchbruch bei der jüdisch-heidinischen Mischbevölkerung der Samariter (Apg. 8, 14-25) und bei der ersten Verkündigung des Evangeliums bei den Heiden (Apg. 10, 9-41. Es bracht hierfür keine Nachfolger mehr.

Wie Petrus (Matthäus 16,19) und die anderen Jünger Matthäus (18, 18-) sind alle Christen von Jesus bevollmachtigt die Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden. Wo sie gepredigt wird, kann gelöst werden. Wo man sich ihr verweigert, verschliesst sich das Himmelreich. Die Verkündigung schliesst auch ein Lösen und Binden im Sinne des Freisprechens oder nicht Freisprechens von Sünde mit ein (Johannes 20, 23).

Das heisst, jeder Christ hat die Vollmacht einem Menschen zu sagen: «Wenn du deine Sünden Jesus bekennst, dass vergibt er dir die Schuld (löst dich von der Schuld)» 1. Johannes 1, 9 Oder zu sagen: «Wenn du deine Sünden nicht bekennst, so vergibt dir Jesus keine Schuld (du bleibst an deiner Schuld gebunden)» 1. Johannes 1, 7.

Nicht Luther hat die Bücher der Makkabäer aus der Bibel entfernt, sondern die kath. Kirche hat die Apogryphen (Schriften zwischen Altem und Neuem Testament) zur Bibel dazugetan, um ihren Heiligen- und Armenseelenkult zu begründen. Diese Schriften galten nie als von Gott eingegeben.

Jesus sagte in Johannes 14, 21: «Wer mein Wort annimmt und danach lebt, der liebt mich. Und wer mich liebt, den wird mein Vater lieben. Auch ich werde ihn lieben und mich ihm zu erkennen geben.»

Dies wünsche ich dir, mir und allen Lesern! :)

Bernhard
Ich sehe mir gerne die mutmachenden Berichte von www.hofmithimmel.de an.
Benutzeravatar
Bernhard
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5419
Registriert: Sa 28. Dez 2002, 11:36
Wohnort: Schweiz

Re: Maria

Beitragvon Scardanelli » Do 2. Jan 2003, 20:09

Hallo John-Paul
Ich bin mir über die Gültigkeit der Wahrheit, dass der Glaube Berge versetzen kann voll bewusst.
Wenn man die Annahme, oder den Glauben gelten lässt, die Hl. Schrift sei vom Hl. Geist inspiriert, kommt man zu dem gleichen Ergebnis, als wenn man das Gegenteil annehmen würde. Hat der Hl. Geist hier gewirkt, dann hat er nur Wahres gewirkt und hat er hier nicht gewirkt, dann liegt in der Hl. Schrift trotzdem die gleiche Wahrheit. Es fragt sich nur, als was sich uns die Wahrheit zeigt.
Es ist wahr, dass in den drei synoptischen Evangelien alle drei Verfasser den gleichen Stoff behandeln. So zeigen sie Begebenheiten, in welchen Jesus spricht und geben wieder, was Jesus gesprochen hat. Wenn alle drei Berichte einer jeweiligen Situation, mit ihren Bestimmungen wahr sein sollen, dann müssten alle drei Berichte jeweils übereinstimmen. Sie könnten wortwörtlich übereinstimmen, aber sie müssten nach ihrem Gehalt das Selbe wiedergeben. Geben sie jeweils das Selbe wieder, dann wäre zu fragen, wozu dann drei gleiche Berichte? Warum also setzt uns der Hl. Geist dreimal das Selbe vor?
Alle drei Berichte erscheinen als gleich, aber überhaupt nicht als das Selbe und dies ist eigenartig, weil eine Situation mit sich selbst identisch immer nur das Selbe hervorbringen kann, will es ein wahrer Bericht sein.
Man könnte nun vermuten, der Hl. Geist zeigt das Ganze nur als Zusammengesetztes der drei Evangelien, und er krönt diese Zusammensetzung mit dem Johannesevangelium, welches uns von Anfang an, ganz ungeschminkt den bereits auferstandenen Jesus vorführt. Das Johannesevangelium wäre dann diese Synthese, welche sich aus den synoptischen ergeben würde. So hätte der erleuchtete Christ mit diesem letzten Evangelium auch schon genug, denn hier ist der wahre Christus des Glaubens in seiner ganzen Pracht, fix und fertig.
Wäre dem so, dann wäre die Überlieferung der synoptischen Evangelien überflüssig und weil dem so ist, wie man unschwer an der Haltung der vorstelligen Christen ablesen kann, sind die ersten drei Evangelien in der Tat völlig nutzloser Ballast.
Wahr ist aber, dass sich aus den drei synoptischen Evangelien gar keine bruchlose Synthese erschließen lässt. Denn dort, wo sie zusammenkommen wollen, an den jeweiligen Schnittpunkten, wollen sie sich nicht ineinander haken, weil sich die Berichte zum Teil logisch widersprechen und deshalb gar nicht ergänzen können.
Interessant ist vielmehr, dass sie sich teilweise wortwörtlich entsprechen, so dass man auf eine Inspiration durch den Hl. Geist schließen könnte. Dann aber weichen sich unmittelbar neben diesen wortwörtlichen Entsprechungen stark voneinander ab, so dass man hier den Geist in einer Schwäche sehen müsste. Der Geist aber, der hier geschwächelt hat, dass war der jeweilige Geist der Schreiber der Evangelien. Wie menschlich es dabei zugeht, habe ich beispielsweise hier im Forum anhand des Gleichnisses vom Sämann gezeigt, in welchem durch keine Operation eine Konsistenz aller drei Berichte von einem Gleichnis zu Stande zu bringen ist.
Die Wahrheit der Inspiration ist also nur diese Wahrheit, dass hier verschiedenen Sichtweisen ein und desselben Vorganges, dem Leben Jesu mit seinen Implikationen vermittelt worden sind. Der Glaube, der hier allenthalben propagiert wird, der ist an dem NT nur dann wahr, wenn in diesem alleine das Johannesevangelium stünde. Aber der Hl. Geist hat diesem entgegengewirkt, so dass jeder an der Bibel selbst ermessen kann, wer Christ ist und wer dies nur von sich denkt.
Benutzeravatar
Scardanelli
Gesperrt
 
Beiträge: 9346
Registriert: So 6. Okt 2002, 21:02

Re: Maria

Beitragvon John-Paul » Fr 3. Jan 2003, 14:41

Hallo,

gerade stieß ich auf ein interessantes Luther-Zitat, das darüber Aufschluß gibt, daß er Maria als Heilige anrief. 1520 schreibt er in seiner Auslegung des Magnifikat:

"Maria will nicht eine Abgöttin sein. Sie tut nichts. Gott tut alle Dinge. Anrufen soll man sie , dass Gott durch ihren Willen gebe und tue, was wir bitten; wie auch alle anderen Heiligen so anzurufen sind , dass das Werk immer ganz allein Gottes bleibe."

Wir "bitten Gott um rechtes Verstehen dieses Magnificat, das nicht allein leuchte und rede, sondern brenne und lebe in Leib und Seele Das verleihe uns Christus durch Fürbitte und Willen seiner lieben Mutter Maria. Amen."

Auf die Anfrage des Pfarrers von Eilenberg, Georg Kunzelt, wie die Predigt begonnen und geschlossen werden solle, antwortete Martin Luther: "Dass das Wort Gottes uns fruchtbar sei und Gott angenehm, so lasset uns zuvor seine göttliche Gnade anrufen, und sprechet ein inniges Ave Maria oder Paternoster" (Briefe II, 300).

Herzliche Grüße an alle

JP
Benutzeravatar
John-Paul
Wohnt hier
 
Beiträge: 1476
Registriert: Do 10. Okt 2002, 14:38

Re: Maria

Beitragvon Joggeli » Fr 3. Jan 2003, 15:59

Hallo zusammen

Zu diesem Thema sind bereits 126 Beiträge geschrieben worden - wirklich weitergekommen sind wir nicht, weil beide Seiten ihre Standpunkte nicht aufgeben (werden).

Ich würde vorschlagen, dass die Katholiken weiterhin Maria anrufen, und die anderen Christen es eben sein lassen, und wir einander somit nicht den Glauben wegen diesem Punkt absprechen.

Wie schon wiederholt gesagt wurde, ist alleine die Bekehrung und die Wiedergeburt heilsnotwendig. Und es gibt sowohl bei den Katholiken als auch bei den "Reformierten" Gläubige und Ungläubige Menschen.

Es ist die Aufgabe von den Christen sich den Menschen zu widmen, die noch nicht gerettet sind durch Jesus Tod am Kreuz.

Auch wenn wir uns alle das klar vornehmen würden, ginge uns die Arbeit hier im Forum wohl nie aus ;)

Joggeli
Benutzeravatar
Joggeli
Administrator im Ruhestand
 
Beiträge: 7648
Registriert: So 31. Mär 2002, 15:57
Wohnort: Rüebliland

Re: Maria

Beitragvon John-Paul » So 5. Jan 2003, 22:44

Hallo,

da wir offenbar nicht mehr weiter diskutieren sollen, will auch ich künftig darauf verzichten, wenn es mir auch wirklich nicht leicht fällt. Es tut mir einfach weh (und ich finde es, gelinde gesagt, hanebüchen), wenn beispielsweise Bernhard (in dem heute neu eröffneten Thread) ohne jeden Widerspruch Erscheinungen Marias - obwohl sie darin nie auf irgendetwas anderes verweist als auf Jesus - als vom Satan geschickt bezeichnet (Wie blöd muß Satan eigentlich sein, daß er durch Maria so viele Menschen zu Christus schickt?).

Daß die Mutter Gottes und die anderen Heiligen uns (er-)hören, habe ich am Anfang dieses Threads ausführlich anhand der Bibel nachgewiesen. Darum bitte ich (Ihr braucht ja nicht mitzubeten):

Heilige Maria, bitte für uns Sünder um das rechte Verständnis des einzigen wahren und apostolischen Glaubens an Deinen Sohn Jesus Christus.

Herzliche Grüße an alle und Gottes Segen

JP
Benutzeravatar
John-Paul
Wohnt hier
 
Beiträge: 1476
Registriert: Do 10. Okt 2002, 14:38

Re: Maria

Beitragvon Joggeli » So 5. Jan 2003, 22:54

Hallo JP

Bitte diskutiere ruhig mit Bernhard in dem neuen Thread. Ich finde, dies gäbe interessante Aspekte, weil auch er ursprünglich katholisch war. Ich bin gespannt, was sich daraus ergibt.

Liebe Grüsse
Joggeli
Benutzeravatar
Joggeli
Administrator im Ruhestand
 
Beiträge: 7648
Registriert: So 31. Mär 2002, 15:57
Wohnort: Rüebliland

Re: Maria

Beitragvon Bernhard » Mo 6. Jan 2003, 09:06

Hallo Joggeli

Deine Aussage



hat mich sehr gefreut. Dieses Hauptanliegen möchte ich auch immer wieder vor Augen haben.

Nach deinen Aussagen dachte ich, du wolltest diesen Thread am liebsten geschlossen sehen. Darum habe ich unter «Erlebnis mit Mariaverehrung» einen neuen Thread angefangen.

Wenn Jesus der einzige Mittler zwischen uns Menschen und Gott ist (1. Timotheus 2, 5) und wir Menschen nur durch Jesus zu Gott kommen (Johannes 14, 6 und Matthäus 11, 28-30) so finde ich es wichtig alle anderen Wege als eine Verführung darzustellen.

So wie es unterschiedliche Meinungen gibt, so gibt es auch verschiedene Wege im persönlichen Glauben.

Einige gehen den Weg der Selbstgerechtigkeit. Sie glauben, dass sie vor Gott bestehen können, wenn sie sich anstrengen, recht zu leben und allen Mitmenschen freundlich und hilfsbereit begegnen.

Andere glauben, dass Gott nur auf dem Weg über eine bestimmte Kirche zu finden ist. Sie geben sich Mühe, die Lehren dieser Kirche zu befolgen und meinen, dadurch gerettet zu werden.

Wieder anderer glauben, dass in allen Religionen Gott zu finden ist. Sie sagen: «Hauptsache man glaubt an etwas!» Ein viel gehörtes Sprichwort heisst: «Viele Wege führen nach Rom!» Man meint damit, dass viele Wege zum Himmel führen.

Wer hat nun recht? Gottes Wort sagt in Sprüche 14, 12: «Manch einer wähnt sich auf dem richtigen Weg - und läuft geradewegs in den Tod.

Alle unsere Wege führen ins Verderben. Aber warum? Im Römerbrief 3, 23 heisst es: «Denn darin sind die Menschen gleich: Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte.»

Weil wir Sünder sind , gehen wir ins Verderben, und keiner kann sich selber retten! Auch keine Kirche, keine Gemeinschaft oder Organisation kann uns retten. Dahinter stehen immer nur unvollkommene Menschen.

Der Römerbrief aber sagt weiter im Kapitel 3 Vers 24 - 25: «Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat. Um unsere Schuld zu sühnen, hat Gott seinen Sohn am Kreuz für uns verbluten lassen. Das erkennen wir im Glauben, und darin zeigt sich, wie Gottes Gerechtigkeit aussieht.»

Weil wir Menschen uns selber nicht retten können, sandte Gott seinen einzigen Sohn Jesus Christus, der stellvertretend für die Sünden der ganzen Menschheit starb, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat (Johannes 3, 16).

Nur Jesus Christus lebte ohne Sünde. Deshalb konnte er für alle Sünder sterben. «Das Blut, das Jesus Christus für uns vergossen hat, befreit uns von aller Schuld.» (1. Johannes 1, 7)

Nach drei Tagen ist Jesus von den Toten auferstanden. Durch seinen Tod und seine Auferstehung machte er uns einen Weg zu Gott. Darum konnte Jesus sagen: «Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen.» (Johannes 14, 6)

Es führen wohl viele Weg nach Rom, aber Rom kann uns nicht zu Gott führen. Allein Jesus ist der Weg zu Gott! Hast du Jesus schon als Weg zu Gott angenommen?

Jesus ist nicht weit weg von dir. Er ist da, wo man ihn im Gebet anruft. Wenn Gott beim Lesen zu dir gesprochen hat, und du den Wunsch hast, Jesus Christus als deinen Erlöser und Herrn anzunehmen, dann kannst du zu ihm beten:

«Herr Jesus Christus, ich habe das ewige Verderben verdient. Ich glaube, dass du auch für mich gestorben und auferstanden bist. Es tut mir leid, dass ich gesündigt habe. Vergib mir alle meine Ungerechtigkeiten. (Zählen Sie auf, was Ihnen bewusst wird.) Befreie und löse mich von allem Bösen. Ich will begangenen Schaden, wo es möglich ist, wieder gutmachen, und jede bewusste Sünde meiden. Komm in mein Leben, und führe mich nach deinem Willen. Danke, Herr Jesus, dass du mir alle Schuld vergeben hast, und nun in mir lebst. Danke, Vater im Himmel, bin ich jetzt dein Kind, und darf den Heiligen Geist haben, der mich in alle Wahrheit führt. Amen.»

Wenn du dieses Gebet aufrichtig gebeten hast, dann hat Jesus dir alle Sünden vergeben (1. Johannes 1, 9), dich vom Zwang, zu sündigen befreit (Römer 6, 6), und dir das ewige Leben geschenkt (Johannes 10, 28-).

Dein Glaube wächst, wenn du täglich die Bibel liest, mit Gott redest und Kontakt zu anderen Christen pflegst. Gott segne dich! :)

Bernhard
Ich sehe mir gerne die mutmachenden Berichte von www.hofmithimmel.de an.
Benutzeravatar
Bernhard
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5419
Registriert: Sa 28. Dez 2002, 11:36
Wohnort: Schweiz

Re: Maria

Beitragvon Wolfi » Di 7. Jan 2003, 09:23

Lieber Bernhard!
Irgendwie mag ich Dich, auch wenn ich das reale Leben wohl ziemlich anders angehe (und auch bewältige) als Du. Wenn das "Busse tun" so einfach wäre, wie Du (oder Deine Glaubensbrüder) Dir das zusammen gestellt hast: Beichten und alle Sünden sind erlassen... Kein Wunder werden so viele "Sünder" immer wieder rückfällig... ;) Eine Figur wie Jesus oder Maria sind aber allemal gut für Menschen, wenn diese sich zu gewissen Zeiten allein überfordert vorkämen. Gute Gesellschaft tut immer gut, ob das nun eine imaginäre oder eine reale ist, finde ich. Daraus kann ich Kraft schöpfen, um mein Leben weiter trotz aller widrigen äusseren Umständen weiter aufrecht und mehr oder minder auch im Sinne eines "guten Christen" zu führen versuchen. Wie auch immer, lieber Bernhard: Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Du mit dem weiblichen Geschlecht noch nicht im Reinen bist! Deshalb auch Dein endloser Kampf mit Maria-Verehrern, denke ich... Verrätst Du uns mal Dein Verhältnis zum anderen Geschlecht?- Vielleicht kommen wir dann ein Stück weiter in dieser Sache?!... :))
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
Benutzeravatar
Wolfi
Gesperrt
 
Beiträge: 6880
Registriert: Di 31. Dez 2002, 14:50

Re: Maria

Beitragvon Roland » Mi 8. Jan 2003, 00:31

Hoi zäme,

Habe nur die letzten Beiträge gelesen und möchte einfach ein Zeugnis geben, dass ich früher auch glaubte, durch Maria besser zu Jesus beten zu können. Als ich am Anfang meines Glaubenslebens Gott suchte, war ich von der kath. Kirche sehr beieindruckt. Ich las auch katholische Bücher und suchte mein Heil und mein Glaubenszeugnis auch in der Marien-Verehrung und in religiösen Dingen. Gott gab mir danach die Gnade, dass ich in eine Freikirche durfte, um das erste mal wirklich Bekanntschaft mit JESUS zu haben. Seit dem bin ich ein anderer Mensch! (In den Freikirchen tönen einem meistens auch nicht solche lauten nervtötenden Orgelklänge um die Ohren, das war schon mal richtig befreiend).
Es ging dann allerdings nochmals eine gewisse Zeit, bis ich die Marienverehrung als Götzendienst erkannte. (Wer das nicht glauben will, der gehe einmal nach Bosnien-Herzegovina, nach Medugorje = katholischer Marienverehrungswallfahrtsort, da kann man Menschen vor einer grossen Marien-Statue sehen, wie sie davor knien und die Hände danach ausstrecken und beten. Wahnsinn! Wer das nicht als purer Götzendienst erkennt, der versteht wahrscheinlich auch nicht, dass der Karfreitag eigentlich auch kein Trauertag, sondern ein Festtag ist! Denn an eben diesem Freitag hat Gott den Zugang für die ganze Menschheit zu Ihm geöffnet! Wieso trauern denn die Katholiken an diesem Tag?

Der Satan müsste eigentlich an diesem Tag trauern. Nun denn, in Medugorje trauern sie auch an Ostern! Falls Ihr nicht mehr wisst, was an diesem Tag geschah: (Nein, nicht der Osterhase kam dann, sondern) JESUS ist dann auferstanden!

Die "Gute Nachricht" hat auch nichts mit Religion zu tun! (Geschweige denn mit irgendwelchen religiösen Abhandlungen oder Gebetsleihern). Sondern das Evangelium ist der Glaube an JESUS, Gottes Sohn, der selbst ein Teil Gottes ist und ins Fleisch kam ,in menschlicher Gestalt, um unsere Sünden ans Kreuz zu tragen! Deshalb, weil Gott an diesem Tag den Zugang zu Ihm öffnete ist auch der "Karfreitag" kein Jammertag wie bei der katholischen Lehre, sonder ein GUTER TAG (englisch: Good Friday!) Ja, an eben diesem Tag geschah die unvorstellbare Gnade Gottes für

Jeden der es fassen kann, nämlich dass JESUS für jeden am Kreuz gestorben ist, der an Ihn glaubt. Tatsächlich haben viel Katholiken Mühe, diese Gnade anzunehmen.

In der Bibel steht: ( Lukas 1,48 )

"... Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder ..."

und dabei steht gerade im vorangehenden Vers (Lukas 1,46.47)

"...Meine Seele erhebt den HERRN, und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilandes;..."

Das heisst soviel wie: Maria zu preisen ist o.k. ; aber übertriebene Verehrung und Anbetung: NEIN!, denn dem HERRN (JESUS) gebührt das alleine.

Die Marienverehrung wird bei den Katholiken sehr stark übertrieben. Alle Heiligen waren ja auch Sünder; JESUS alleine war und ist kein Sünder; denn Er ist Gott und kann deshalb ja nicht sündigen. Deshalb gebührt Ihm auch alle Ehre, Preis, Dank und Anbetung!

In der kath. Lehre wird vieles komplett verdreht; zum Beispiel dass Maria als "der Helle Morgenstern" dargestellt wird. In der Bibel wird aber JESUS als der "Helle Morgenstern" genannt, nicht Maria!

Und jetzt das wichtigste, das euch Marienverehrern zu denken geben sollte: (Ja, ich weiss, dieses Bibelzitat wird wohl nicht in der kath. Kirche gelesen, wie auch wahrscheinlich der Römerbrief

von den meisten Katholiken nicht wahrgenommen wird, obwohl sie ja Paulus höchst verehren, oder ist das bei den Katholiken Petrus der dann grad nach Maria kommt, oder etwa Hyronymus? Egal, hier der wichtigste Punkt in der Heiligen Schrift, der Bibel, die man übrigens überall lesen darf, nicht nur in den katholischen Kirche :-)

JESU WAHRE VERWANDTE - Matthäus 12,46-50 (Vergl. Mk 3,31-35; Lk 8,19-21) [ Luther-Bibel, deutsche Bibelgesellschaft, Revidierte Fassung von 1984. ]

"Als Er (Jesus) noch zu dem Volk redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draussen, die wollten mit Ihm reden. Da sprach einer zu Ihm: Siehe, Deine Mutter und Deine Brüder stehen draussen und wollen mit Dir reden.
Er antwortete aber und sprach zu dem, der es Ihm sagte: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? Und Er streckte die Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder! Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter ."


So, jetzt überlegt euch einmal, warum das Jesus wohl gesagt hat.

Seit ich von diesen von Menschen gemachten religiösen Dingen befreit bin, bin ich wirklich ein freier Christ, der bereit ist ein Licht und ein Zeugnis in dieser dunklen Welt zu sein! :) :) :)

Betet zu JESUS oder zum Vater im Himmel im Namen von Jesus Christus. Betet aber ja nicht zu Maria, denn da sind Dämonen am Werk. Wer´s fassen kann, der fasse es! Maria war sehr wohl eine Heilige, aber passt auf, dass ihr Maria nicht über Jesus stellt!

Wünsche Euch von Herzen Gottes Segen und Mut zur Veränderung!

Bruder in Christus - Roland
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle die an Ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
Johannes 3,16


Benutzeravatar
Roland
Member
 
Beiträge: 183
Registriert: Mi 29. Mai 2002, 19:25
Wohnort: Heaven

Re: Maria

Beitragvon Roland » Mi 8. Jan 2003, 00:46

Hallo John-Paul,

gerade stieß ich auf ein interessantes Luther-Zitat, das darüber Aufschluß gibt, daß er Maria als Heilige anrief. 1520 schreibt er in seiner Auslegung des Magnifikat:

Mein lieber John-Paul, Luther war auch nur ein Mensch, und bekanntlich irren sich Menschen. Oder möchtest Du etwa behaupten der Aufruf Luthers zur Vernichtung der Juden sei auch biblisch begründbar gewesen?

Stützt Euch doch auf die Bibel, nicht auf irgendwelche Zitate, und wenn es noch so grosse Persönlichkeiten gewesen sind. Die Heilige Schrift ist alleinig unfehlbar.

Segensgruss, Roland

JESUS is the never ending story! :) :) :)
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle die an Ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
Johannes 3,16


Benutzeravatar
Roland
Member
 
Beiträge: 183
Registriert: Mi 29. Mai 2002, 19:25
Wohnort: Heaven

Da juckt mich doch gleich der Fingernagel!

Beitragvon Wolfi » Mi 8. Jan 2003, 00:48

Soso Roland: Das Bild oder die Figur Maria zu verehren ist also Götzenglaube. Vor einem Gekreuzigten aber nieder zu knien und ihm zu danken, dass er für einem ans Kreuz genagelt sein soll, das ist völlig ok?- Eieiei... Da ist aber noch allerhand klar zu stellen, denke ich! Vorab möchte ich bei Dir (und vieleicht auch anderen) ganz klar stellen, dass für mich keiner und Niemand ans Kreuz genagelt werden muss! Ich bin auch nicht bereit anzuerkennen, dass dies weit vor meiner "Gegenwart" mal für mich gemacht haben soll! Nun gut - im übertragenen Sinne wohl schon auch ein wenig, aber niemals so, wie dies hier so hin und her gereicht wird! Also ich kriege den Eindruck, dass Deine Freikirche, lieber Roland, ziemlich salopp umgeht mit religiösen Dingen und Ansichten. Und wenn die anderen auch so sind wie Du, dann fassen sie sich wohl alle gern immer etwas langatmig?! ;)
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
Benutzeravatar
Wolfi
Gesperrt
 
Beiträge: 6880
Registriert: Di 31. Dez 2002, 14:50

Re: Maria

Beitragvon ItalianGangsta » Mi 8. Jan 2003, 18:07

Ich als Katholik schließ mich natürlich der Meinung von John-Paul an!

Ich verweigere mich almählich der Bezeichnung "Christ" und nenne mich einfach "Katholik", weil meine doch so tollen christlichen "Brüder" uns Katholiken immer wieder in den Rücken fallen, sofern ihnen diese Gelegenheit günstig erscheint!! Ständig haben Protestanten und vorallendingen Sekten die Frechheit uns als unchristlich zu bezeichnen, obwohl besonders letztere genannte Gruppierung meistens nicht einmal seit 300 Jahre lang existiren und wohl wenig über das Urchristentum wissen können.


Und an die Ignoranten die meinen, wir Katholiken würden den Papst als Nachfolger Jesu anerkennen, der sollte sich lieber an so einer Diskusion nicht beteiligen.

Ich weiß nicht, bis vor einiger Zeit hätte ich an sowas wie eine Verbundenheit mit allen Christen geglaubt. Jetzt allerdings sieht man wie viele von euch heuchlerisch sind.
ItalianGangsta
Newcomer
 
Beiträge: 9
Registriert: Mi 8. Jan 2003, 17:39

Re: Maria

Beitragvon Wolfi » Mi 8. Jan 2003, 19:08

Ciao Italian Gangsta! (Zufall, dass Du als Katholik diesen Nick gewählt hast? :D Auch Katholiken hätten eine Überlebens-Chance: Sie müssten einfach endlich mal eingestehen, dass sie sich in vielen Dingen gewaltig geirrt haben (und teilweise immer noch tun!). :D Was die katholische Kirche sich alles erlaubte unter dem Deckmantel des Missionierens. Morden war vor ein paar Jahrhunderten noch kein Problem für diese "Katholiken". Heute noch segnet die katholische Kirche Waffen ein, bevor sie zum Zerfetzen von Leben eingesetzt wird. Verhütung oder gar mal ne Abtreibung sind absolute Sünden... Frauen stellen ja auch heute noch in vielen Belangen für Katholiken Menschen zweiter Klasse dar. Ja: Gilt die Frau nicht heute noch als "unrein", während dem sie ihre Menstruations-Tage hat und darf deshalb gewisse Dinge dann nicht tun?- Wie ist der ganze Zirkus mit dem "Sünden erlassen" in der katholischen Kirche?- Wohl selten irgendwo kann man beim Sündigen so leicht wieder eine Absolution dafür erhalten (haben viele vieleicht deshalb weniger Probleme damit, zu sündigen? :D ) Also, lieber "Italian Catholic": Nicht schmollend in die Ecke, sondern kritisch über die eigenen Bücher! Dann findet Ihr vieleicht auch wieder mal zur grossen Gemeinschaft der Christen zurück?! :D
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
Benutzeravatar
Wolfi
Gesperrt
 
Beiträge: 6880
Registriert: Di 31. Dez 2002, 14:50

Re: Maria

Beitragvon Echse » Mi 8. Jan 2003, 19:25

Hallo zusammen,

Habe heute gerade einen Ablassbrief des Papstes an einen Vorfahren eines Kollegen (samt dessen Familie) gesehen...

Ich musste lachen, aber eigendlich ist es nicht so witzig.

Da steht so in etwa, er solle hinknieen vor den heiligen Vater (nicht etwa Gott, sondern der Papst ist gemeint!) und den apostolischen Segen (da der Papst ja sowas wie der Nachfolger von Paulus sein würde) und den Ablass (sprich Vergebung der Sünden) erhalten...

Mit päpstlichem Siegel versehen, sodass er vor dem Richterstuhl Jesu das Dokument vorweisen kann, welches ihm die Vergebung der Sünden bestätigt...


WAS SOLL DAS??? Das kommt mir ziemlich merkwürdig vor... Hat Paulus auch schon solche Schreiben verfasst?

Danke Bernhard, dass du dir die Zeit genommen hast, etwas Licht in den geschichtlichen Werdegang des Brauches der Marienverehrung zu bringen...

Ich glaube, dass es nebensächlich ist, ob wir Maria nun besonders ehren oder nicht, solange wir sie nicht anbeten, und vor allem unsere Hoffnung allein auf Jesus setzen, nicht auf Fürbitte von Heiligen, und glauben, dass sein Opfertod allein genügt, um unsere Schuld zu sühnen, und den Weg in Gottes Herrlichkeit für uns frei zu machen...

GRUSS
ECHSE
Benutzeravatar
Echse
Power Member
 
Beiträge: 727
Registriert: Di 1. Okt 2002, 09:32
Wohnort: aus Mamas Bauch

Re: Maria

Beitragvon Scardanelli » Mi 8. Jan 2003, 20:43

Nein, Paulus hat seine Schweißtücher verteilt, die dann wie Reliquien behandelt worden sind.
Und Jesus würde in den Evangelen und Katholen das Pendant zu den Pharisäern und Sadduzäern sehen. Auch diese haben sich um Nebensächlichkeiten gestritten und dabei den Kern der Botschaft Gottes verfehlt.
Benutzeravatar
Scardanelli
Gesperrt
 
Beiträge: 9346
Registriert: So 6. Okt 2002, 21:02

Re: Maria

Beitragvon Bernhard » Mi 8. Jan 2003, 21:41

Lieber Wolfi

Gerne verrate ich dir mein Verhältnis zum anderen Geschlecht, und wie mich das andere Geschlecht zum Glauben an Jesus Christus führte.

Durch das Leiten der Wassergymnastik, lernte ich Silvya kennen. Wir verstanden uns gut und hatten eine ähnliche Glaubenseinstellung, obwohl sie reformiert war.

Im Juni 1982 lud mich Silvya überraschend zu einer Evangelisation nach Bern ein. Ich besuchte diese Veranstaltung mehr aus Neugierde als aus echtem Interesse. Während der Predigt schlief ich ein. Silvya schubste mich, doch es nützte nichts. Erst als sie für mich betete wurde ich wach. Da hörte ich etwas, was ich vorher noch nie gehört hatte: Der Redner sagte, wir können wissen, ob wir in den Himmel kommen oder nicht. Was uns von Gott trenne, seien unsere Sünden. Deshalb hätte Gott seinen Sohn Jesus Christus in die Welt gesandt, damit er stellvertretend für die Sünden aller Menschen sterbe. Und weil der Sohn Gottes für uns am Kreuz gestorben sei, könne er alle unsere Sünden vergeben und uns den Himmel schenken.

Er fuhr weiter, die Taufe allein, die Konfirmation, die Firmung oder die Kommunion mache noch keinen Christen aus uns. Notwendig sei eine bewußte Hinwendung zu Jesus Christus als unserem Erlöser und Herrn. Wer ein Christ sein wolle, der müsse seine Sünden im Gebet Jesus Christus bekennen, ihn als seinen Erlöser und Herrn in sein Herz aufnehmen und bereit sein, nach dem Willen Gottes zu leben. Wer nie eine solche Entscheidung für Jesus Christus getroffen hätte, der sei auch kein Christ und komme nach dem Tod nicht zu Gott in den Himmel.

Bisher war ich der Meinung, den Himmel müsse man mit guten Werken verdienen. Die katholische Kirche lehrt auch, niemand könne sagen, dass er ganz sicher in den Himmel kommt (Neuer-Roos: Der Glaube der Kirche, Pustet, Nr. 833, S.515).

Ich erkannte, dass Gott mich persönlich liebt und mir den Himmel schenken möchte. Die Worte der Bibel erreichten mein Herz. Bisher hatte ich geglaubt, ich wäre ein guter Christ. Aber ich hatte Jesus Christus noch nie bewußt als meinen Erlöser und Herrn in mein Herz aufgenommen. Ich hatte mich ihm nie anvertraut und ihn eingeladen, mein Leben zu führen. Ich hatte keine persönliche Beziehung zu Jesus. Deshalb konnte ich mich auch nicht in Wirklichkeit Christ nennen.

Der Evangelist lud alle ein, die sich für Jesus entscheiden wollten, nach der Predigt zu ihm zu kommen. Für mich war klar: Was nützt es mir, wenn ich die ganze Welt gewinne, aber dabei das ewige Leben mit Gott verliere? Ich konnte das Ende der Predigt kaum erwarten und sagte zu Silvya: “Komm wir entscheiden uns für Jesus!” Mit strahlendem Gesicht sagte sie: “Aus diesem Grund habe ich Dich zur Evangelisation eingeladen.” Gemeinsam gingen wir nach dem Vortrag zum Evangelisten.

Er erklärte uns, dass man im persönlichen Gebet dem Herrn Jesus alle Sünden bekennen darf und dann die Vergebung im Glauben annehmen kann. Es war für mich befreiend, im stillen Gebet alle meine Sünden direkt vor Jesus zu bekennen. In der Beichte hatte ich aus Stolz manche Sünden vor dem Priester verschwiegen. Aber Jesus konnte ich alles sagen, er kannte mich sowieso durch und durch. Nun konnte ich glauben, dass Jesus mir vollkommen vergeben hat. Er verspricht nämlich in Hebräer 10,17: “...und ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nicht mehr gedenken. Wo aber dafür eine Vergebung ist, gibt es kein Opfer für die Sünden mehr.”

Der Evangelist erklärte weiter, dass man nun Jesus in das gereinigte Herz aufnehmen solle, so wie es in Johannes 1,12 beschrieben wird: “So viele ihn (Jesus) aber aufnahmen, denen gab er das Recht, ein Kind Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.”

Voller Freude bat ich Jesus, in mein Herz zu kommen. Ich war nun ein Kind Gottes geworden. Ich war gewiß: Meine Sünden sind vergeben. Mein Leben gehört Gott. Mit Jesus bekam ich auch den Heiligen Geist und den Vater im Himmel, so wie Jesus es in Johannes 14,16-17+23 versprochen hat: “Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.”

(Vers 23) “Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.”

Ich war überglücklich, denn durch Christus wurde ich ein neuer Mensch. Mit ihm konnte ich ein neues Leben anfangen, wie die Bibel sagt: “Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. Alles aber von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat.” (2.Korinther 5,17-18-).

In der Vergangenheit hoffte ich auf einen gnädigen Gott. Jetzt aber war ich gewiß, dass ich für meine Sünden nicht mehr bestraft werde. Jesus verspricht in Johannes 5,24:
“Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist vom Tod in das Leben übergegangen.”

Nun wußte ich, dass ich nach meinem Tod in den Himmel komme. Gottes Wort bezeugte es mir in 1.Johannes 5,11-13: “Und dies ist das Zeugnis; daß Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn nicht hat, hat das Leben nicht. Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wißt, daß ihr das ewige Leben habt, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.”

Überaus glücklich kehrten wir von der Evangelisationsveranstaltung nach Hause zurück. Aus Nächstenliebe erzählten wir den Verwandten und Bekannten von unserem Erlebnis. Aber nur wenige wollten etwas von Jesus Christus hören. Trotzdem wuchs in uns der große Wunsch, daß viele Menschen das wahre Evangelium hören und Jesus als Retter und Herrn annehmen.

Silvya verriet mir später, daß sie schon einmal mit 14 Jahren den Entschluß gefaßt hatte, mit Jesus zu leben. Sie hatte mich zu diesem Vortrag eingeladen mit dem stillen Wunsch, daß ich mich für Jesus entscheiden würde. Hätte ich Jesus nicht angenommen, so hätte sie die Freundschaft mit mir beendet. Gott warnt nämlich vor Freundschaften, bei denen keine Glaubensgemeinschaft gegeben ist. In 2.Korinther 6,14-15 heißt es: “Geht nicht unter fremdartigem Joch mit Ungläubigen! Denn welche Verbindung haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis? Und welche Übereinstimmung Christus mit Satan? Oder welche Gemeinschaft zwischen einem Gläubigen und einem Ungläubigen?”

Gott hat die Treue von Silvya gesegnet! Inzwischen sind wir ein glückliches Ehepaar. Gott schenkte uns drei liebe Kinder. Wir erleben ein erfülltes Familienleben, nicht weil wir besonders gute Menschen wären, sondern weil Jesus Christus Mittelpunkt unseres Lebens geworden ist.

In der Abhängigkeit Gottes versuchen wir täglich, unseren Kindern und Mitmenschen ein gutes Vorbild im Glauben an Gott zu sein. Silvya ist mir mit ihrer Gastfreundschaft und ihrem ganzen Ja zu mir eine große Ermutigung und Unterstützung. Wir laden gerne Mitmenschen zu uns ein, um Gemeinschaft mit ihnen zu haben und ihnen etwas von der Liebe Gottes weiter zu geben.

Ich wünsche dir die gleiche wunderbare Erfahrung mit Jesus Christus. Jesus segne dich! :)

Bernhard
Ich sehe mir gerne die mutmachenden Berichte von www.hofmithimmel.de an.
Benutzeravatar
Bernhard
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5419
Registriert: Sa 28. Dez 2002, 11:36
Wohnort: Schweiz

Re: Maria

Beitragvon Wolfi » Do 9. Jan 2003, 00:05

Vielen Dank für die guten Wünsche, lieber Bernhard! Gott wird bestimmt damit zurecht kommen, dass Du und Deine Familie Dich in seine Abhängigkeit begeben hast und Eure Kinder wohl auch eines Tages:) . Aber weisst Du: Gott kommt mit den Unabhängigen genauso gut zurecht (wenn nicht gar noch besser ;) ). Möge nicht nur Gott sondern auch noch ein paar Menschen Euch beistehen! :D Lieben Gruss!
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
Benutzeravatar
Wolfi
Gesperrt
 
Beiträge: 6880
Registriert: Di 31. Dez 2002, 14:50

Re: Maria

Beitragvon ItalianGangsta » Do 9. Jan 2003, 12:11


ei ei ei Leute!!

Lasst doch endlich mal die Geschichte auch Geschichte bleiben.


Was Wolfi!!!! da behauptet von Unterdrückung der Frau ist völlig übertrieben dargestellt!! Ich als Katholik werde es doch wohl besser wissen, was sich in einer katholischen Umgebung (z.B. Italien!!!!) abspielt.
Das sind einfach wieder blöde Vorurteile von euch Anti-Katholiken und nichts weiter. Ich habe noch nie einen Katholiken hören sehen, der meinte eine Frau sei unrein, weil sie ihre Tage hat!!! So ein *****!! Ganz im Gegenteil wir Italiener sind sogar für unsere Leistungen als Liebhaber sehr berühmt :D (und so viel ich weiß sind wir Italiener meistens Katholisch, oder?):D :D

Natürlich stimmt es, daß die Kath. Kirche gegen Verhütung ist (davon nehme ich persönlich abstand), aber ich finde es völlig korrekt, daß sie sich im Kampf gegen die Abtreibung einsetzt!! Ich weiß ja nicht ob du Christ bist, aber wenn du einer sein solltest, wäre das mehr als komische, wenn du für das Abtreiben von Menschen bist!


P.S: Wegen der Sache hier mit meinem Nickname! Ich heiße so, weil ich in der HipHop-Szene tätig bin. Das du daraus andere Schlüsse ziehst, beweißt das du nichts anderes als Orgel-Musik kennst!! :P
ItalianGangsta
Newcomer
 
Beiträge: 9
Registriert: Mi 8. Jan 2003, 17:39

Re: Maria

Beitragvon bigbird » Fr 10. Jan 2003, 12:14

Hallo bo / ItalienGangsta / Scardanelli / Wolfi / Kollege Salzstreuer
(ich hoffe, ich hab grad niemanden vergessen)

Ich schliesse nun diesen Thread, da er nun völlig neben dem Thema durchläuft, lösche die letzten paar Postings.

Danke allen, die hier in diesem interessanten Thema mitdiskutiert haben!

eure bigbird
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“
Benutzeravatar
bigbird
Administrator
 
Beiträge: 45935
Registriert: Do 7. Mär 2002, 08:25
Wohnort: Raum Bern

Vorherige

Zurück zu Katholische Kirche

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast