Papst schafft Vorhölle ab

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

Moderator: bigbird

Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon Vicconivs » Mi 23. Jan 2008, 18:52

Haste wieder Stress zuhause? ;)
"Ein bisschen, wie wenn man ein Borstenschwein streichelt."
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon John-Paul » Mi 23. Jan 2008, 22:01

Original von Sanctus
Da es jetzt die Vorhölle nicht mehr gibt und es nun offiziell heißt, das ungetaufte Kinder nicht in die Hölle kommen, ist ein Teil der Begründung für eine Kindstaufe nun davongeflogen.

Nein, die Kindstaufe ist vom katholischen Lehramt nie mit dem Limbus begründet worden (da es diese Lehre, wie gesagt, nie vertrat). Entsprechend fällt nun auch keine Begründung für die Kindstaufe weg.

Original von Sanctus
Viele katholische Christen werden diese "Neuerung" überhaupt nicht zur Kenntniss nehmen bzw. sie werden davon gar nichts wissen. Es gibt soviele Dogmen und Regeln, die sich seit dem Mittelalter geändert haben und viele katholische Christen wissen noch gar nichts davon.

Ich bin wohl auch einer dieser ignoranten katholischen Christen. Denn von einer Änderung von Dogmen seit dem Mittelalter weiß auch ich nichts. ;)

Welche Dogmen der katholischen Kirche haben sich Deiner Meinung nach denn verändert?

Gruß
JP
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon John-Paul » Mi 23. Jan 2008, 22:02

Original von onThePath
Original von jeremia
Original von Sanctus
Es gibt soviele Dogmen und Regeln, die sich seit dem Mittelalter geändert haben und viele katholische Christen wissen noch gar nichts davon.




Die katholische Kirche musste noch kein einziges ihrer Dogmen zurücknehmen! Kein einziges!
LGJ


Hallo, jeremia , grüß Dich :)

Dein Besuch hier ist selten geworden.


lg, oTp



@ jeremia

Kann mich nur anschließen. Ich freue mich sehr, von Dir zu lesen! :)

Viele Grüße
JP
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon picopedro » Do 24. Jan 2008, 21:26

Original von Vicconivs
Haste wieder Stress zuhause? ;)


machst du wieder heute auf besonders witzig?

:D :D
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon Vicconivs » Do 24. Jan 2008, 22:20

Um meinen Lieblingsmiesepeter aufzuheitern mach ich sogar das. :]
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon Teodulija » Do 24. Jan 2008, 23:38

Original von John-Paul

Welche Dogmen der katholischen Kirche haben sich Deiner Meinung nach denn verändert?

Gruß
JP



also, erstmal das Glaubensbekenntnis von Nikaia (Filioque), dann das Jurisdiktionsprimat des Papstes von Rom gegenüber den anderen vier Patriarchaten, die unbefleckte Empfägnis der Muttergottes und schlussendlich (und am schlimmsten) die Unfehlbarkeit des Papstes. Weiterhin Umkehr vom Ritus nach Vatikanum 2...

Die Liste wäre noch länger, aber das merkt mann erst, wenn mann sich mit der Orthodoxie befasst, denn diese hat die Kirche des ersten Jahrtausends unverändert in die heutige Zeit gerettet, und dass, ohne dass es jemals kreuzzüge, Hexenverfolgung oder weltliche Herrschertitel von Bischöfen besetzt wurden...
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon picopedro » Fr 25. Jan 2008, 09:54

Original von Vicconivs
Um meinen Lieblingsmiesepeter aufzuheitern mach ich sogar das. :]


hast du etwas getrunken? :D
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon Petros » Fr 25. Jan 2008, 17:58

Original von John-Paul

Welche Dogmen der katholischen Kirche haben sich Deiner Meinung nach denn verändert?

Gruß
JP


Original von Teodulija
also, erstmal das Glaubensbekenntnis von Nikaia (Filioque),


Der Zusatz "und dem Sohne" ist mit der Tradition (sowohl der schriftlichen als auch der mündlichen) vereinbar.

Jesus hauchte den Jüngern den Hl. Geist ein.

Es wäre auch nicht ganz falsch zu behaupten, der Sohn gehe aus dem Hl. Geist hervor, denn der Hl. Geist zeugte Jesus.



dann das Jurisdiktionsprimat des Papstes von Rom gegenüber den anderen vier Patriarchaten,

Der Jurisdiktionsprimat ist nach einigen Quellen sehr wohl in der katholischen Tradition verankert.

Die Orthodoxen sehen darin einen "Primat der Liebe", jedoch keinen Jurisdiktionsprimat.

Darüber wird man wohl (heutzutage) sicher nicht mehr einig...



die unbefleckte Empfägnis der Muttergottes

ist auch in der katholischen Tradition bereits vorhanden...


die Unfehlbarkeit des Papstes.

ex kathedra!


Weiterhin Umkehr vom Ritus nach Vatikanum 2...

Lateinische Messe? Nö, ohne mich...


Die Liste wäre noch länger, aber das merkt mann erst, wenn mann sich mit der Orthodoxie befasst, denn diese hat die Kirche des ersten Jahrtausends unverändert in die heutige Zeit gerettet, und dass, ohne dass es jemals kreuzzüge, Hexenverfolgung oder weltliche Herrschertitel von Bischöfen besetzt wurden...

Life is not just black and white...

Auch die Orthodoxie hat diesbezüglich Dreck am Stecken. Man spricht einfach nicht oft darüber, da wir ja bekanntlich im Westen leben!
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon Teodulija » Fr 25. Jan 2008, 18:35

moment mal, ich sprach das 1. Jahrtausend an, als all diese Dinge noch anders waren in der RKK, nach und nach wurden sie geändert durch "Konzilienbeschlüsse", die Orthodoxie anerkennt aber nur die sieben Konzilien des ersten Jahrtausends, und darauf ging ich ein. Letztendlich sind es alles änderungen in der Dogmatik! Das kann heute selbst der Vatikan nicht mehr leugnen...

Die Orthodoxie hatte (und hat vielleicht) Dreck am stecken wie jede andere kirche auch (denn ALLE sind fehlbar), aber diese beschränken sich auf einige priester oder mönche, wie in allen kirchen heute. niemals in den ganzen 2000 Jahren hat aber ein Patriarch zur verbrennung von menschen, zu kriegszügen, u.s.w... aufgerufen. im gegenteil, die orthodoxie wurde sogar das opfer eines kruzzuges, nähmlch des vierten!

Was die änderung/einführungen neuer "dogmen" angeht, da ist die rkk einfach einigen verfehlungen gefolgt von irgendwelchen "Fürstklerikern" (die Päpste waren ja auch jahrhundertelang gleichzeitig politische oberhäupter des Kirchenstaates!). aber es wurde einiges erkannt, und die rkk geht wieder näher zurück zur lehre der orthodoxie, des ersten jahrtausends, und es wird hoffentlich eines Tages VOLL und GANZ nach den sieben Konzilien des ersten jahrtausends in der rkk gelehrt, denn das würde auch die rückführung des patriarchats von rom in die kirche führen...
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon rejo » Fr 25. Jan 2008, 19:07

Original von stranger
Habe gelesen, dass der Papst offenbar die Vorhölle abgeschafft hat:

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,478599,00.html

Ja wie jetzt? Passt nicht mehr ins heutige Wohlfühlevangelium oder was? Warum schafft der einfach die Vorhölle ab?

Gruß, stranger


Wo bitte steht was von Vorhölle in den vier Evangelien?

Gruß

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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon rejo » Fr 25. Jan 2008, 19:12

Original von Teodulija
moment mal, ich sprach das 1. Jahrtausend an, als all diese Dinge noch anders waren in der RKK, nach und nach wurden sie geändert durch "Konzilienbeschlüsse", die Orthodoxie anerkennt aber nur die sieben Konzilien des ersten Jahrtausends, und darauf ging ich ein. Letztendlich sind es alles änderungen in der Dogmatik! Das kann heute selbst der Vatikan nicht mehr leugnen...

Die Orthodoxie hatte (und hat vielleicht) Dreck am stecken wie jede andere kirche auch (denn ALLE sind fehlbar), aber diese beschränken sich auf einige priester oder mönche, wie in allen kirchen heute. niemals in den ganzen 2000 Jahren hat aber ein Patriarch zur verbrennung von menschen, zu kriegszügen, u.s.w... aufgerufen. im gegenteil, die orthodoxie wurde sogar das opfer eines kruzzuges, nähmlch des vierten!

Was die änderung/einführungen neuer "dogmen" angeht, da ist die rkk einfach einigen verfehlungen gefolgt von irgendwelchen "Fürstklerikern" (die Päpste waren ja auch jahrhundertelang gleichzeitig politische oberhäupter des Kirchenstaates!). aber es wurde einiges erkannt, und die rkk geht wieder näher zurück zur lehre der orthodoxie, des ersten jahrtausends, und es wird hoffentlich eines Tages VOLL und GANZ nach den sieben Konzilien des ersten jahrtausends in der rkk gelehrt, denn das würde auch die rückführung des patriarchats von rom in die kirche führen...


Dein Beitrag gefällt mir.

Ab dem Spätmittelalter war die RKK gänzlich in den Händen der Fürstengeschlechter und hatte deren Interessen zu dienen.
Der abendländische Atheismus und "Religion ist Opiums fürs Volk" hat darin seinen Ursprung.

Gruß

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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon Sterntalerchen » Fr 25. Jan 2008, 19:15

Original von Sanctus
Hallo,

noch ein kleiner Zusatz von mir..

Da es jetzt die Vorhölle nicht mehr gibt und es nun offiziell heißt, das ungetaufte Kinder nicht in die Hölle kommen, ist ein Teil der Begründung für eine Kindstaufe nun davongeflogen.


Nein, ganz so einfach ist das nicht. Die Limbus-Lehre entstand wesentlich später als die Kindstaufe, die bereits in der Didache als "Haustaufe" erwähnt wird.
Die Limbuslehre war vorallem ein Mut Machen von seiten der Kirche, als die Kindersterblichkeit unheimlich hoch war.
Dass die Lehre abgeschafft wurde, ist nur eine logische Konsequenz und war mehr als überfällig.


Die Taufe ist zwar noch immer das Eintauchen in Gott und in das Christentum, wie auch die Reinwaschung der Erbsünde.
Doch diesen Schritt zu Gott sollte man als Erwachsener bzw. als älteres Kind allein machen.
Die Begründung der Eltern, das sie ihr Kind schon als Säugling taufen wollen, damit es nicht in die Hölle kommt, gibt es ja nicht mehr.


Natürlich finde ich die Überlegung richtig. Allerdings geht sie mir nicht weit genug. Nicht die Taufe allein macht den Glauben, sondern ein vorhergehendes Katechumenat, damit den Leuten klar wird, worauf sie sich einlassen. "Karteileichen" sind sicher nicht das Ziel.
Allerdings kann ich auch Eltern verstehen, die ihr Kind getauft wissen wollen, da sich sonst auch sehr praktische Probleme im Falle eines plötzlichen Kindstodes ergeben können: Manche katholische Pfarrer weigern sich noch immer ungetaufte Menschen auf katholischen Friedhöfen zu beerdigen.


Aber wie wird die Realität aussehen?
So wie immer...
Viele katholische Christen werden diese "Neuerung" überhaupt nicht zur Kenntniss nehmen bzw. sie werden davon gar nichts wissen. Es gibt soviele Dogmen und Regeln, die sich seit dem Mittelalter geändert haben und viele katholische Christen wissen noch gar nichts davon. Und in einem Gottesdienst werden diese "Neuigkeiten" auch nicht bekannt gegeben. Schade..., ist es doch in jeder Firma selbstverständlich, das die Mitglieder Neuigkeiten erfahren.

Gruß

Sanctus


Nunja, es gibt Möglichkeiten sich zu informieren, z. B. in den Gemeindeblättern etc.
Die Frage ist doch eher, ob es für die Menschen von Belang ist, wenn sich das ändert.
Dogmen wurden in dem Sinne nicht "geändert", es wurde eher eine Anpassung an die Lebenswirklichkeit vorgenommen, wenn man bei Dogmen davon überhaupt sprechen kann. ;)
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon Sanctus » Sa 26. Jan 2008, 09:56

Hallo,
also bevor es hier noch so weiter geht, in Bezug auf Dogmen, will ich folgendes sagen.
Ich habe den Beitrag ziemlich schnell geschrieben, weil ich nicht so viel Zeit hatte und habe deshalb versehentlich das Wort "Dogmen" verwendet. :))

Gruß

Sanctus
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon Petros » Sa 26. Jan 2008, 16:26

Ich möchte auch noch etwas präzisieren.

Die RKK hat keine Dogmen geändert, sondern neue Dogmen verkündet. Das ist ein wesentlicher Unterschiede, finde ich...

„Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes“. (vgl. 1 Kor 6, 19)
Eigentlich suchen wir in allem nur Eines: Die Spur dieses göttlichen Geistes, dieses himmlischen Feuers, ohne die diese Welt für uns nur Finsternis wäre. (Charles de Montalenbert)
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon rejo » Sa 26. Jan 2008, 20:31

Original von stranger
Habe gelesen, dass der Papst offenbar die Vorhölle abgeschafft hat:

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,478599,00.html

Ja wie jetzt? Passt nicht mehr ins heutige Wohlfühlevangelium oder was? Warum schafft der einfach die Vorhölle ab?

Gruß, stranger


Der Papst hat endlich eingesehen, dass Gott doch nicht so unbarmherzig ist, wie es die kath. Lehre von der Vorhölle es haben wollte.
Lk 15, 11-24!

Gruß
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon SunFox » Di 29. Jan 2008, 14:29

Original von Petros
Ich möchte auch noch etwas präzisieren.

Die RKK hat keine Dogmen geändert, sondern neue Dogmen verkündet. Das ist ein wesentlicher Unterschiede, finde ich...




Achso, also Dogmen inhaltlich verändert lieber Petros! ;)

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon picopedro » Di 29. Jan 2008, 15:58

Original von SunFox
Achso, also Dogmen inhaltlich verändert lieber Petros! ;)

Liebe Grüße von SunFox


wenn jemand sich lehren schafft, dann kann er sie auch wieder abschaffen oder verändern.

das einzige, was man nicht abschaffen kann und auch nicht verändern kann ist das reine wort gottes, so wie jesus und die apostel es verkündigt und gelehrt haben. aber mit diesem wort haben die geänderten und vorher geschaffenen dogmen ohnedies nichts zu tun.

liebe grüsse
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon Teodulija » Di 29. Jan 2008, 18:04

Original von Petros
Ich möchte auch noch etwas präzisieren.

Die RKK hat keine Dogmen geändert, sondern neue Dogmen verkündet. Das ist ein wesentlicher Unterschiede, finde ich...




Ja, aber am siebten und letzten Konzil wurde beschlossen, dass nichts geändert oder dazukommen darf.

und am vierten Konzil von Chalkedon wurde überdies ganz klar und deutlich darauf hingewiesen, dass das Glaubensbekenntnis niemals abgeändert werden darf... (was auch bedeutet, dass nichts dazugenommen werden darf, aus rein dogmatischer sicht!)

also stelle ich nochmals die frage: Wo findet mann eher heute die kirche des ersten Jahrtausends, des Jahrtausends der hl. Apostel, der hl. Kirchenväter und der hl. Konzilien?

wohl viel eher in der Orthodoxie als in der heutigen RKK...
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon picopedro » Di 29. Jan 2008, 18:10

weder hier noch dort, meiner meinung nach.

es geht nämlich gar nicht um die kirche des ersten jahrtausends, sondern um die kirche des ersten jahrhunderts, das war nämlich die wahre kirche mit den lehren von jesus und den aposteln.

danach ging es permanent bergab.

liebe grüsse
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon rejo » Di 29. Jan 2008, 19:08

Original von picopedro
weder hier noch dort, meiner meinung nach.

es geht nämlich gar nicht um die kirche des ersten jahrtausends, sondern um die kirche des ersten jahrhunderts, das war nämlich die wahre kirche mit den lehren von jesus und den aposteln.

danach ging es permanent bergab.

liebe grüsse
peter


Irrtum!
Durch das sture Festhalten an ungaren Vorgaben gings bergab. Das Feststellen der Lenkung machte es unmöglich flexibel und angemessen sinnvoll auf die Zeitläufe zu reagieren. Jedes Versagen führte zu einem noch bedingungsloseren Festhalten an ungerechtfertigten und nicht mehr zeitgemäßen Vorgaben, das dann wiederum die Versagensquote erhöhte. Durch die Festlegungen entstand ein Teufelskreis, der aus dem erwarteten Paradies eine Hölle fabrizierte.

Da der Mensch und die Zeitläufe sich ändern, muss immer wieder von Neuem hinterfragt werden, wie die Evangelien zu verstehen sind. Das Wort Jesu muss für jede Zeit neu ausgelegt werden. Die Konzilien hatten nur Autorität für ihre Zeit; denn nur die kannten sie.
Das Recht, das die Kirchenväter für sich in Anspruch nahmen und die Konzilien, steht auch uns zu.
Woher sollten die Konzilsväter von damals wissen, was uns heute bedrückt? Sie haben sich an den Notwendigkeiten ihrer Zeit orientiert. Und das war richtig. Anderes war gar nicht möglich. Und was dürfen wir daher auch?

Gruß

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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon Sanctus » Di 29. Jan 2008, 20:26

Original von rejo
Original von picopedro
weder hier noch dort, meiner meinung nach.

es geht nämlich gar nicht um die kirche des ersten jahrtausends, sondern um die kirche des ersten jahrhunderts, das war nämlich die wahre kirche mit den lehren von jesus und den aposteln.

danach ging es permanent bergab.

liebe grüsse
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Irrtum!
Durch das sture Festhalten an ungaren Vorgaben gings bergab. Das Feststellen der Lenkung machte es unmöglich flexibel und angemessen sinnvoll auf die Zeitläufe zu reagieren. Jedes Versagen führte zu einem noch bedingungsloseren Festhalten an ungerechtfertigten und nicht mehr zeitgemäßen Vorgaben, das dann wiederum die Versagensquote erhöhte. Durch die Festlegungen entstand ein Teufelskreis, der aus dem erwarteten Paradies eine Hölle fabrizierte.

Da der Mensch und die Zeitläufe sich ändern, muss immer wieder von Neuem hinterfragt werden, wie die Evangelien zu verstehen sind. Das Wort Jesu muss für jede Zeit neu ausgelegt werden. Die Konzilien hatten nur Autorität für ihre Zeit; denn nur die kannten sie.
Das Recht, das die Kirchenväter für sich in Anspruch nahmen und die Konzilien, steht auch uns zu.
Woher sollten die Konzilsväter von damals wissen, was uns heute bedrückt? Sie haben sich an den Notwendigkeiten ihrer Zeit orientiert. Und das war richtig. Anderes war gar nicht möglich. Und was dürfen wir daher auch?

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Das sehe ich nicht so.
Ich finde es gut, das die katholische Kirche sich selbst treu bleibt und nicht jeder Mode der Zeit hinterher läuft bzw. mitläuft. Weht der Wind nach rechts, läuft sie nach rechts, gehts nach links, geht sie auch nach links. So läuft es zum Glück nicht und sollte es auch nicht laufen, wenn sie vorbildcharakter besitzt und ein Fels zum festhalten sein soll.

Wie sagt man so schön.. nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. 8-)

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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon Sterntalerchen » Di 29. Jan 2008, 20:29

Original von Sanctus
Das sehe ich nicht so.
Ich finde es gut, das die katholische Kirche sich selbst treu bleibt und nicht jeder Mode der Zeit hinterher läuft bzw. mitläuft. Weht der Wind nach rechts, läuft sie nach rechts, gehts nach links, geht sie auch nach links. So läuft es zum Glück nicht und sollte es auch nicht laufen, wenn sie vorbildcharakter besitzt und ein Fels zum festhalten sein soll.

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Dem möchte ich mich anschließen. Wenn die Kirche mit der Zeit geht, muss sie mit der Zeit gehen.
Natürlich muss sie den Menschen dienen, damit die Menschen in Gottesnähe sein können - aber nicht zu jedem Preis. Sie ermöglicht den Zugang zu Gott, der uns gegeben ist und ist nicht Mittel der Gottesanpassung an uns.
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon rejo » Di 29. Jan 2008, 21:05

Original von Sanctus
Original von rejo
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weder hier noch dort, meiner meinung nach.

es geht nämlich gar nicht um die kirche des ersten jahrtausends, sondern um die kirche des ersten jahrhunderts, das war nämlich die wahre kirche mit den lehren von jesus und den aposteln.

danach ging es permanent bergab.

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Irrtum!
Durch das sture Festhalten an ungaren Vorgaben gings bergab. Das Feststellen der Lenkung machte es unmöglich flexibel und angemessen sinnvoll auf die Zeitläufe zu reagieren. Jedes Versagen führte zu einem noch bedingungsloseren Festhalten an ungerechtfertigten und nicht mehr zeitgemäßen Vorgaben, das dann wiederum die Versagensquote erhöhte. Durch die Festlegungen entstand ein Teufelskreis, der aus dem erwarteten Paradies eine Hölle fabrizierte.

Da der Mensch und die Zeitläufe sich ändern, muss immer wieder von Neuem hinterfragt werden, wie die Evangelien zu verstehen sind. Das Wort Jesu muss für jede Zeit neu ausgelegt werden. Die Konzilien hatten nur Autorität für ihre Zeit; denn nur die kannten sie.
Das Recht, das die Kirchenväter für sich in Anspruch nahmen und die Konzilien, steht auch uns zu.
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Was kaufst du dir denn, feste Winterklamotten und Pelze? Damit kommt man auch in jedem Sommer hin!

Das Schifflein Petri muss sich nach den Winden richten, sonst verfehlt es seinen Kurs.
Ein Kapitän muss immer wieder seinen Kurs überprüfen oder neu einstellen. Das ist die Realität. Und Sturheit ist dumm.
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon Sanctus » Di 29. Jan 2008, 21:12

Original von rejo
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weder hier noch dort, meiner meinung nach.

es geht nämlich gar nicht um die kirche des ersten jahrtausends, sondern um die kirche des ersten jahrhunderts, das war nämlich die wahre kirche mit den lehren von jesus und den aposteln.

danach ging es permanent bergab.

liebe grüsse
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Irrtum!
Durch das sture Festhalten an ungaren Vorgaben gings bergab. Das Feststellen der Lenkung machte es unmöglich flexibel und angemessen sinnvoll auf die Zeitläufe zu reagieren. Jedes Versagen führte zu einem noch bedingungsloseren Festhalten an ungerechtfertigten und nicht mehr zeitgemäßen Vorgaben, das dann wiederum die Versagensquote erhöhte. Durch die Festlegungen entstand ein Teufelskreis, der aus dem erwarteten Paradies eine Hölle fabrizierte.

Da der Mensch und die Zeitläufe sich ändern, muss immer wieder von Neuem hinterfragt werden, wie die Evangelien zu verstehen sind. Das Wort Jesu muss für jede Zeit neu ausgelegt werden. Die Konzilien hatten nur Autorität für ihre Zeit; denn nur die kannten sie.
Das Recht, das die Kirchenväter für sich in Anspruch nahmen und die Konzilien, steht auch uns zu.
Woher sollten die Konzilsväter von damals wissen, was uns heute bedrückt? Sie haben sich an den Notwendigkeiten ihrer Zeit orientiert. Und das war richtig. Anderes war gar nicht möglich. Und was dürfen wir daher auch?

Gruß

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Das sehe ich nicht so.
Ich finde es gut, das die katholische Kirche sich selbst treu bleibt und nicht jeder Mode der Zeit hinterher läuft bzw. mitläuft. Weht der Wind nach rechts, läuft sie nach rechts, gehts nach links, geht sie auch nach links. So läuft es zum Glück nicht und sollte es auch nicht laufen, wenn sie vorbildcharakter besitzt und ein Fels zum festhalten sein soll.

Wie sagt man so schön.. nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. 8-)

Gruß

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Ein Kapitän muss immer wieder seinen Kurs überprüfen oder neu einstellen. Das ist die Realität. Und Sturheit ist dumm.


Wie ich bereits geschrieben habe, sehe ich das nicht so.
Die Kirche sollte wie ein "Fels in der Brandung" sein, eine Sicherheit in einer sich ständig verändernden Welt und nicht ein flatterhaftes Wesen das immer mit dem Wind geht oder besser gesagt ein Mitläufer. Und genau das wäre die katholische Kirche, wenn sie sich ständig anpassen würde.

Was findest Du denn genau an der katholischen Kirche nicht zeitgemäß? Was müsste denn der "Mode" entsprechend geändert werden? 8-)
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon rejo » Di 29. Jan 2008, 23:39

Original von Sanctus
Was findest Du denn genau an der katholischen Kirche nicht zeitgemäß? Was müsste denn der "Mode" entsprechend geändert werden? 8-)


Die kath. Kirche ist mir egal. Es geht um Grundsätzliches. Und wer die sogenannte Traditionen, römische Eitelkeiten und Moden aus dem 4. und 5. Jahrhundert, also die so bösen Moden, hier der Spätantike, für wichtiger hält als Jesu Worte, der kann Jesu Jünger nicht sein.

Lies 1 Tim 3, 1-13 u. 1 Tim 4, 1-5 u. 1 Kor 11, 17-34.

Gruß

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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon Teodulija » Di 29. Jan 2008, 23:54





Wie ich bereits geschrieben habe, sehe ich das nicht so.
Die Kirche sollte wie ein "Fels in der Brandung" sein, eine Sicherheit in einer sich ständig verändernden Welt und nicht ein flatterhaftes Wesen das immer mit dem Wind geht oder besser gesagt ein Mitläufer. Und genau das wäre die katholische Kirche, wenn sie sich ständig anpassen würde.

Was findest Du denn genau an der katholischen Kirche nicht zeitgemäß? Was müsste denn der "Mode" entsprechend geändert werden? 8-)


aber eben gerade die rkk ist nicht mehr der fels im meer!

siehe mal die katastrophe von vatikanum 2, die fastenzeiten wurden gestrichen (weihnachten, Petrustag, Maria-Himmelfahrt), die messe wurde so umkonstruirt, dass sie von einem orthodoxen, mit dem ich unlängst gesprochen habe, sie als "nüchtern und kalt" bezeichnete. die messe wird mehrmals am tag gelesen (was strengstens gegen den kanon der ökkumenischen konzilien ist!), was auch wieder ein nachgeben der bedürfnisse der bequemheit des 20./21. JH. ist!

die rkk hat sich so sehr der moderne gefügt, dass es fast nicht mehr auszuhalten ist.

wenn du mal genau hinsiehst, ist nicht die rkk der fels im meer (denn dafür hat sie viel zu viel seit dem 11.JH. geändert oder hinzugefügt...), sondern die Orthodoxie, die seit dem siebten konzil bis heute nichts mehr "erneuert oder reformiert" hat!

Hristos voskrese iz smerti, smerti vo smert po plav, Hristovo zivo groblje, zivot darova.
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon rejo » Mi 30. Jan 2008, 00:53

Original von Teodulija


die messe wird mehrmals am tag gelesen (was strengstens gegen den kanon der ökkumenischen konzilien ist!), was auch wieder ein nachgeben der bedürfnisse der bequemheit des 20./21. JH. ist!


Du kennst dich aber sehr gut aus in der RKK.
Vor wie nach dem Konzil werden in Stadtgemeinden mehrere Messen angeboten. Und der einzelne Pfarrer muss daher auch mehrere Messen am Tag lesen, wenn das nötig sein sollte.

Gruß

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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon picopedro » Mi 30. Jan 2008, 09:50

Original von Sanctus

Irrtum!
Durch das sture Festhalten an ungaren Vorgaben gings bergab. Das Feststellen der Lenkung machte es unmöglich flexibel und angemessen sinnvoll auf die Zeitläufe zu reagieren.



die geschichte zeigte uns ja deutlich, was die sogenannte flexibilität bewirkte:

papsttum
kreuzzüge
marienverehrung
heiligenverehrung
bilderkult
inquisition
waffensegnungen
usw. usw.

das alles ist diametral zum neuen testament.

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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon Petros » Mi 30. Jan 2008, 11:21

Original von Teodulija
siehe mal die katastrophe von vatikanum 2, die fastenzeiten wurden gestrichen (weihnachten, Petrustag, Maria-Himmelfahrt),

Das stimmt so nicht, und das solltest Du wissen...
Bis zum 2. Vatikanum galt jeder Freitag im Jahr als Abstinenztag (kein Fleisch).


die messe wurde so umkonstruirt, dass sie von einem orthodoxen, mit dem ich unlängst gesprochen habe, sie als "nüchtern und kalt" bezeichnete.

Was willst Du? Eine Basilius- oder eine Chrisostomos-Liturgie im lateinischen Ritus?

Wir haben auch unsere verschiedenen Riten in der lateinischen Kirche, namentliche den römischen, den mozarabischen, den abrosianischen und die byzantinischen Riten in den unierten Ostkirchen.


die messe wird mehrmals am tag gelesen (was strengstens gegen den kanon der ökkumenischen konzilien ist!),

Mmmh... :roll:


was auch wieder ein nachgeben der bedürfnisse der bequemheit des 20./21. JH. ist!

Ist es nicht! Die Sonntagspflicht bleibt dadurch bestehen....


die rkk hat sich so sehr der moderne gefügt, dass es fast nicht mehr auszuhalten ist.

Deiner Meinung nach! Was man von Angehörigen anderer Konfessionen hört ist aber das Gegenteil...


wenn du mal genau hinsiehst, ist nicht die rkk der fels im meer (denn dafür hat sie viel zu viel seit dem 11.JH. geändert oder hinzugefügt...), sondern die Orthodoxie, die seit dem siebten konzil bis heute nichts mehr "erneuert oder reformiert" hat!

Ach bitte...

In welchem dieser sieben ökumenischen Konzilien wurde denn bestimmt, dass Geschiedene nochmals kirchlich heiraten dürfen? :roll:
„Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes“. (vgl. 1 Kor 6, 19)
Eigentlich suchen wir in allem nur Eines: Die Spur dieses göttlichen Geistes, dieses himmlischen Feuers, ohne die diese Welt für uns nur Finsternis wäre. (Charles de Montalenbert)
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon Petros » Mi 30. Jan 2008, 11:41

Auf dem II. Vatikanum, das ein pastorales Konzil war, wurden folgende Dinge "reformiert":

- Einführung der Volkssprache in den Gottesdienst
- erste Hälfte des Gottesdienst heisst nun Wortgottesdienst und nicht mehr Katechumenenmesse
- bei bestimmten Anlässen (z.B. Gründonnerstag) Kommunion unter beiderlei Gestalt

Das II. Vatikanum verkündete kein einziges neues Dogma und änderte auch nichts Wesentliches. Es gab keine einzige katholische Tradition oder Andachtsform auf, es wurden keine neuen Lehren beschlossen, aber der alte Glaube wurde auf neue Art erklärt, um damit auf neue Fragen und Nöte einzugehen.

Zum täglichen Gottesdienst habe ich diesen Artikel gefunden: http://www.liturgie.de/liturgie/index.php?datei=pub/zgd/jederzeitoffenekirchen&bereich=publikationen

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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon rejo » Mi 30. Jan 2008, 13:01

Original von Petros
Auf dem II. Vatikanum, das ein pastorales Konzil war, wurden folgende Dinge "reformiert":

- Einführung der Volkssprache in den Gottesdienst
- erste Hälfte des Gottesdienst heisst nun Wortgottesdienst und nicht mehr Katechumenenmesse
- bei bestimmten Anlässen (z.B. Gründonnerstag) Kommunion unter beiderlei Gestalt

Das II. Vatikanum verkündete kein einziges neues Dogma und änderte auch nichts Wesentliches. Es gab keine einzige katholische Tradition oder Andachtsform auf, es wurden keine neuen Lehren beschlossen, aber der alte Glaube wurde auf neue Art erklärt, um damit auf neue Fragen und Nöte einzugehen.

Zum täglichen Gottesdienst habe ich diesen Artikel gefunden: http://www.liturgie.de/liturgie/index.php?datei=pub/zgd/jederzeitoffenekirchen&bereich=publikationen




Viel alter Müll aus dem MA und der Neuzeit, der Fürstenherrschaft, wurde rausgeworfen. Leider noch zu wenig! Liest man 1 Timotheus zum Priestertum und zur sexuellen Enthaltsamkeit und 1 Kor zum Thema Abendmahl, war es noch viel zu wenig.

Gruß

Rejo
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon Sanctus » Mi 30. Jan 2008, 15:24

Original von picopedro
Original von Sanctus

Irrtum!
Durch das sture Festhalten an ungaren Vorgaben gings bergab. Das Feststellen der Lenkung machte es unmöglich flexibel und angemessen sinnvoll auf die Zeitläufe zu reagieren.



die geschichte zeigte uns ja deutlich, was die sogenannte flexibilität bewirkte:

papsttum
kreuzzüge
marienverehrung
heiligenverehrung
bilderkult
inquisition
waffensegnungen
usw. usw.

das alles ist diametral zum neuen testament.

lg peter


An Deinem Zitat stimmt etwas nicht..
Und zwar ist es nicht von mir, sondern von Rejo.
Bitte ändere das.
Danke
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon picopedro » Mi 30. Jan 2008, 16:49

Original von Sanctus
Original von picopedro
Original von Sanctus

Irrtum!
Durch das sture Festhalten an ungaren Vorgaben gings bergab. Das Feststellen der Lenkung machte es unmöglich flexibel und angemessen sinnvoll auf die Zeitläufe zu reagieren.



die geschichte zeigte uns ja deutlich, was die sogenannte flexibilität bewirkte:

papsttum
kreuzzüge
marienverehrung
heiligenverehrung
bilderkult
inquisition
waffensegnungen
usw. usw.

das alles ist diametral zum neuen testament.

lg peter


An Deinem Zitat stimmt etwas nicht..
Und zwar ist es nicht von mir, sondern von Rejo.
Bitte ändere das.
Danke
tut mir leid sanctus, ich habe mich hier verschaut.

natürlich zitierte ich rejo, wie ich jetzt bemerkte.

bitte um vergebung!

liebe grüsse
peter
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon Sanctus » Mi 30. Jan 2008, 17:46

Original von picopedro
Original von Sanctus
Original von picopedro
Original von Sanctus

Irrtum!
Durch das sture Festhalten an ungaren Vorgaben gings bergab. Das Feststellen der Lenkung machte es unmöglich flexibel und angemessen sinnvoll auf die Zeitläufe zu reagieren.



die geschichte zeigte uns ja deutlich, was die sogenannte flexibilität bewirkte:

papsttum
kreuzzüge
marienverehrung
heiligenverehrung
bilderkult
inquisition
waffensegnungen
usw. usw.

das alles ist diametral zum neuen testament.

lg peter


An Deinem Zitat stimmt etwas nicht..
Und zwar ist es nicht von mir, sondern von Rejo.
Bitte ändere das.
Danke
tut mir leid sanctus, ich habe mich hier verschaut.

natürlich zitierte ich rejo, wie ich jetzt bemerkte.

bitte um vergebung!

liebe grüsse
peter



Kann ja mal passieren. :D :)
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon Humphrey » Mi 30. Jan 2008, 19:15

Re: Papst schafft Vorhölle ab

*seufz* ...und nachher glaube die Leute daran die von der Religon nicht wissen aber an Gott glauben.... *seufz*
*gähn* ...wozu brauche ich den Papst wenn ich das Licht der Welt habe.... Gott.... *gähn*
... wer brauch den Papst wenn der Retter der Welt > Jesus schon bei uns ist .... ? *seufz*
*gähn* *seufz* *gähn* *seufz* *gähn* *seufz* *gähn* *seufz*
*gähn* *seufz* *gähn* *seufz* *gähn* *seufz* *gähn* *seufz*
*gähn* *seufz* *gähn* *seufz* *gähn* *seufz* *gähn* *seufz*

Fakt ist:
Es gibt keine Vörhölle, also kann man auch keine abschafen.

Fakt ist: Der Papst könnte nie Die Vorhölle abschaffen, weil er nicht Jesus oder Gott ist.

Fakt ist: In der Bibel gibt es keine Päpste .... glaube ich.

Das Thema wird aber zunähmend *gähn* ...... *eingeschlafen* ........*afgewacht* .... langweilig.

Gruß Wolke 7 ! :D
Bitte überdenkt noch mal kurz meine Beiträge, da sie Irrlehre enthalten könnten.
Seit bitte forsichtig mit meinen Beiträgen !!!
Humphrey
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon Petros » Mi 30. Jan 2008, 19:30

Original von Wolke 7
Re: Papst schafft Vorhölle ab

*seufz* ...und nachher glaube die Leute daran die von der Religon nicht wissen aber an Gott glauben.... *seufz*
*gähn* ...wozu brauche ich den Papst wenn ich das Licht der Welt habe.... Gott.... *gähn*
... wer brauch den Papst wenn der Retter der Welt > Jesus schon bei uns ist .... ? *seufz*
*gähn* *seufz* *gähn* *seufz* *gähn* *seufz* *gähn* *seufz*
*gähn* *seufz* *gähn* *seufz* *gähn* *seufz* *gähn* *seufz*
*gähn* *seufz* *gähn* *seufz* *gähn* *seufz* *gähn* *seufz*

Fakt ist:
Es gibt keine Vörhölle, also kann man auch keine abschafen.

Fakt ist: Der Papst könnte nie Die Vorhölle abschaffen, weil er nicht Jesus oder Gott ist.

Fakt ist: In der Bibel gibt es keine Päpste .... glaube ich.

Das Thema wird aber zunähmend *gähn* ...... *eingeschlafen* ........*afgewacht* .... langweilig.

Gruß Wolke 7 ! :D

Schizophrenie wird auch nicht in der Bibel erwähnt... Es gibt sie aber doch!

Habe nichts gegen Dich persönlich (kenn Dich ja nicht), aber gegen Beiträge dieser Art...
„Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes“. (vgl. 1 Kor 6, 19)
Eigentlich suchen wir in allem nur Eines: Die Spur dieses göttlichen Geistes, dieses himmlischen Feuers, ohne die diese Welt für uns nur Finsternis wäre. (Charles de Montalenbert)
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon Sanctus » Mi 30. Jan 2008, 19:34

Also den Papst brauchen wir schon.
Was passiert wenn man keinen hat, sieht man in der evangelischen Kirche.. 8-)
Da laufen alle herum wie wilde Hühner und jeder macht was er will. 8-)
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon Vicconivs » Do 31. Jan 2008, 02:56

Nicht ganz, es gibt ja auch ein Lehramt. Das ist dann im Forum und irgendwie demokratisch, aber... puh. ;)
"Ein bisschen, wie wenn man ein Borstenschwein streichelt."
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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon picopedro » Do 31. Jan 2008, 10:04

und in der römischen kirche nehmen sie die aussagen eines verirrten menschen für ihre lebensführung an, anstatt zur quelle zu gehen, obwohl die geschichte eindeutig zeigt, wieviel blut durch die papstführungen vergossen wurde.

5 So spricht der Herr: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch für seinen Arm hält und dessen Herz vom HERRN weicht!
6 Er wird sein wie ein Strauch in der Wüste; er wird nichts Gutes kommen sehen, sondern muß in dürren Wüstenstrichen hausen, in einem salzigen Lande, wo niemand wohnt.
7 Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Zuversicht der HERR geworden ist!
8 Denn er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und seine Wurzeln zu den Bächen ausstreckt. Er fürchtet die Hitze nicht, wenn sie kommt, sondern seine Blätter bleiben grün; auch in einem dürren Jahr braucht er sich nicht zu sorgen, und er hört nicht auf, Frucht zu bringen. (jer. 17/5)

also, niemand braucht einen papst, zumal nachfolger jesu den heiligen geist als quelle haben.

liebe grüsse
peter


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Re: Papst schafft Vorhölle ab

Beitragvon Vicconivs » Do 31. Jan 2008, 10:11

Und... der Papst hat Jesus und den Heiligen Geist nicht als Quelle? :?

Und wenn Leute die Wahrheit in der Bibel haben und nutzen können, wie erklärst Du Dir dann die allfälligen "Ist meine Fußreflexzonenmassage/Schüssler Salz/Edelsteintralala/Nackt-im-Wald-um-Bäume-rennen-Vorliebe okay, so mit Jesus und so?"-Threads, alleine hier im Forum? Können die alle nicht lesen? Braucht man, um die Bibel lesen zu können eine eigenes Bibelkomittee, wie der Herr Corter? :?
"Ein bisschen, wie wenn man ein Borstenschwein streichelt."
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