Barmherzigkeit Gottes

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

Moderator: bigbird

Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Mariette M. » Sa 22. Dez 2007, 22:42

Original von Paddy
Hallo, ich fall gleich mal mit der Tür ins Haus... ;)

.....
Liebe bedauernswerten Katholiken, ich werde für Euch beten, jedoch nicht zu Maria sondern zum Chef persönlich: JESUS!

Gruß,
Paddy


Hallo Paddy,

ich bin zwar keine bedauernswerte Katholikin, sondern ganz glücklich :], aber danke, Gebet ist immer willkommen.

Wenn Du schon am Beten bist, bitte denke doch dann auch gleich mit an die bedauernswerten Anglikaner, die bedauernswerten Lutheraner, und besonders auch die bedauernswerten Orthodoxen, ja, halt an alle die bedauernswerten Glieder der alten, grossen Kirchen, die von jeher die Überlieferungen seit der Zeit der Apostel bewahrt haben.
Ironie aus.

Marietta
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Paddy » So 23. Dez 2007, 01:06

Original von Mariette M.

...die von jeher die Überlieferungen seit der Zeit der Apostel bewahrt haben.

Hallo Mariette!

Seltsam, in der Apostelgeschichte kann ich aber nix von diesen "Ritualen" finden. Ich muss wohl ne Bibel mit fehlenden Texten erworben haben. :( ;)

Du hast übrigens recht! Ich müsste für alle Großen Kirchen beten, denn in jeder gibt es das Ein oder Andere, das irgentwie seltsam ist. Auch in der Kirche, mit der ich aufgewachsen bin, gibt es ein paar kritisch zu betrachtene Punkte.

Ich will keine Leute anderer Kirchen verurteilen, aber meine Meinung darf ich ja äußern, dafür ist ein Forum ja schließlich da.

Jeder muss eben für sich selbst entscheiden, ob die lokale Kirche oder Gemeinde das vertritt, wovon man persönlich auch überzeugt ist. Und das tut die RKK meiner Ansicht nach eben nicht...


Viele Grüße,
Paddy
Paddy
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Mariette M. » So 23. Dez 2007, 01:38

Original von Paddy

Hallo Mariette!

Seltsam, in der Apostelgeschichte kann ich aber nix von diesen "Ritualen" finden. Ich muss wohl ne Bibel mit fehlenden Texten erworben haben. :( ;)



Deine Bibel ist vermutlich schon vollständig, nur "siehst" Du nicht, weil Deine Tradition dich anders lehrt.
Die ersten Christen waren gläubige Juden, und natürlich haben sie die Gebete, Rituale und Feste gehalten, wie sie diese von ihrer angestammten Religion her kannten. Als Christen haben sie andere Inhalte hineingelegt, aber die Formen blieben, das bezeugt die Apostelgeschichte und die Briefe eindeutig.

Schau mal hier zum Beispiel:
"In Cäsarea lebte ein Mann namens Kornelius, Hauptmann in der sogenannten Italischen Kohorte; 2 er lebte mit seinem ganzen Haus fromm und gottesfürchtig, gab dem Volk reichlich Almosen und betete beständig zu Gott. 3 Er sah um die neunte Tagesstunde in einer Vision deutlich, wie ein Engel Gottes bei ihm eintrat und zu ihm sagte: Kornelius!" Apg 10

etwas weiter unten steht auch:
"Am folgenden Tag, als jene unterwegs waren und sich der Stadt näherten, stieg Petrus auf das Dach, um zu beten; es war um die sechste Stunde."

Warum, denkst Du, wird hier die neunte, oder die sechste Stunde erwähnt? (es waren die Gebetszeiten der Juden...)

In Apg 2,14 steht:"42 Sie hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten."

Was sind wohl die Gebete? (Richtig, es waren spezielle Gebete, die liturgischen Gebete der frühen Kirche.

Oder hier noch ein Beispiel aus Apg 16
"25 Um Mitternacht beteten Paulus und Silas und sangen Loblieder; und die Gefangenen hörten ihnen zu."

Warum genau um Mitternacht? (Du ahnst es sicher...)

Als Abschluss vielleicht noch dies:
"16 Paulus hatte sich entschlossen, an Ephesus vorbeizufahren, um in der Provinz Asien keine Zeit zu verlieren. Denn er hatte es eilig, weil er, wenn möglich, am Pfingstfest in Jerusalem sein wollte. " Apg 20

Warum, denkst Du, war es dem Paulus so wichtig, genau an Pfingsten in Jerusalem zu sein? Warum wird hier auf das Fest Bezug genommen?

Such einmal selbst nach solchen Stellen, Du wirst Dich wundern...

(Ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass allerdings für mich als Angehörige der katholischen und apostolischen Kirche das Prinzip "sola scriptura" für sich nicht haltbar ist. Die Heilige Schrift ist das Herz der Überlieferung, aber, sie ist nur ein Teil der umfassenden Tradition - des gelebten und überlieferten Glaubens der Kirche .)

Grüsse,
Marietta
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Lambert » So 23. Dez 2007, 14:50

Nun Liebe Marietta, Du schreibst ja: Ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass allerdings für mich als Angehörige der katholischen und apostolischen Kirche das Prinzip "sola scriptura" für sich nicht haltbar ist. Die Heilige Schrift ist das Herz der Überlieferung, aber, sie ist nur ein Teil der umfassenden Tradition - des gelebten und überlieferten Glaubens der Kirche .

Die Frage ist mal, nun wie stellt sich die Bibel selbst dar?

Die Antwort findet man in Timotheusbrief 3, 16-17

Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke voll zugerüstet“.

Es besagt, daß die Schrift selbst ausreichend ist für den Christen um zu jedem guten Werk voll zugerüstet zu sein. Ja dieser Text sagt uns, das die Bibel nicht „erst der Anfang“ oder „nur die Grundlage“ oder „das Fundament für eine komplettere Kirchentradition“ist. Ja Liebe Marietta, die Schrift ist perfekt und völlig ausreichend für Alles im christlichen Leben.

Die Haubtaussage ist ja, das die Schrift uns lehrt, uns zurechtweist uns unterweist, uns überführt, uns trainiert und uns ausrüstet. Ja Marietta eines solltes Du wissen, Bibelchristen verleugnen nicht den Wert von Kirchentradition. Vielmehr halten Christen den Punkt aufrecht, das Kirchentradition auf der klaren Lehre der Schrift aufgebaut sein muß und vollständig mit der Schrift übereinstimmen muß, um gültig zu sein. Die Bibel sagt, studiere das Wort Gottes für dich selbst. Im Wort Gottes wirst du Gottes Beschreibung und Gottes Absicht Seiner Gemeinde finden.

Timotheus 2:15

Strebe danach, dich Gott bewährt zur Verfügung zu stellen als einen Arbeiter, der sich nicht zu schämen hat, der das Wort der Wahrheit in gerader Richtung schneidet.“

Ja Marietta, es gibt zwei Haubtunterschiede zwischen Katholiken und „Bibelchristen“ ist das Verständnis der Art, wie wir uns Gott nähern können. Katholiken neigen dazu, sich Gott durch Zwischenmittler, so wie Maria oder die Heiligen, zu nähern. Christen wenden sich direkt an Gott, Gebete werden nur an Gott selbst gerichtet. Die Bibel lehrt, das wir selbst uns Gottes Gnadenthron mit Kühnheit nähern können (Hebräer 4:16). Die Bibel macht es absolut klar, das Gott sich wünscht das wir zu Ihm beten, mit Ihm kommunizieren, Ihn um die Dinge, die wir brauchen, bitten (Philipper 4:6; Matthäus 7:7-8; 1. Johannesbrief 5:14-15). Es gibt keinen Grund für einen Mittler oder Zwischenmittler, weil Christus unser einziger Mittler ist (1. Timotheus 2:5), und Christus und der Heilige Geist schon für uns vermitteln steht ja geschrieben in Römer 8:26-27; Hebräer 7:25.


Herzliche Grüsse, und ein gesegentes frohes Weihnachstfest wünsch ich Euch allen, Andreas:praisegod: :praise:
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Vicconivs » So 23. Dez 2007, 15:00

Und täglich grüßt das Murmeltier.


Original von Lambert
Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke voll zugerüstet“.

Es besagt, daß die Schrift selbst ausreichend ist für den Christen um zu jedem guten Werk voll zugerüstet zu sein. Ja dieser Text sagt uns, das die Bibel nicht „erst der Anfang“ oder „nur die Grundlage“ oder „das Fundament für eine komplettere Kirchentradition“ist. Ja Liebe Marietta, die Schrift ist perfekt und völlig ausreichend für Alles im christlichen Leben.
Wo bitte steht da, daß die Schrift ausreichend für alles im christlichen Leben sei? Ich lese daraus eher, daß die Schrift ein hervorragendes Buch zur Lehre ist. Nichts, was da steht würde ein Katholik bestreiten, aber was du da machst, bauscht den Vers irgendwie auf, zu etwas das... *hust* unbiblisch ist. Oder findest Du eine Stelle in der Bibel die sagt, die Schrift allein täte zählen? Wohl kaum ;).


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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Lambert » So 23. Dez 2007, 15:16

Original von Vicconivs
Und täglich grüßt das Murmeltier.


Original von Lambert
Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke voll zugerüstet“.

Es besagt, daß die Schrift selbst ausreichend ist für den Christen um zu jedem guten Werk voll zugerüstet zu sein. Ja dieser Text sagt uns, das die Bibel nicht „erst der Anfang“ oder „nur die Grundlage“ oder „das Fundament für eine komplettere Kirchentradition“ist. Ja Liebe Marietta, die Schrift ist perfekt und völlig ausreichend für Alles im christlichen Leben.
Wo bitte steht da, daß die Schrift ausreichend für alles im christlichen Leben sei? Ich lese daraus eher, daß die Schrift ein hervorragendes Buch zur Lehre ist. Nichts, was da steht würde ein Katholik bestreiten, aber was du da machst, bauscht den Vers irgendwie auf, zu etwas das... *hust* unbiblisch ist. Oder findest Du eine Stelle in der Bibel die sagt, die Schrift allein täte zählen? Wohl kaum ;).






Nun Lieber Vicconivs, überlese bitte nicht die Aussage: damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke voll zugerüstet“.

Die Schrift ist vollkommend, weil die Schrift den Menschen volkommend macht in seinen Werken, eine Schrift die es nicht ist vollkommnend, dann könnte die Schrift den Menschen nicht vollkommend machen zu jeden Werk, ist doch logisch, oder? Es gibt nichts anderes, es sei es wird ein anderes Evangelium verkündigt, oder ein Sonderlehre, dies ist aber unbiblisch, die Bibel bedarf keine weiteren Lehren.


Herzliche Grüsse, Andreas:praisegod: :praise:


ps. erkläre mir doch bitte was an der Aussage unbiblich sei?
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Paddy » So 23. Dez 2007, 15:21

Original von Mariette M.

Deine Bibel ist vermutlich schon vollständig, nur "siehst" Du nicht, weil Deine Tradition dich anders lehrt.

Hallo Mariette,

dieser Satz von mir war natürlich mit etwas Ironie geschrieben, wie Du am ( :( ;) ) erkennen kannst. Ich bin mir sogar sicher, dass meine Bibel vollständig ist, ganz klar!
Woher willst Du wissen, ob nicht auch die kath. Tradition Dich was falsches lehrt?


Als Abschluss vielleicht noch dies:
"16 Paulus hatte sich entschlossen, an Ephesus vorbeizufahren, um in der Provinz Asien keine Zeit zu verlieren. Denn er hatte es eilig, weil er, wenn möglich, am Pfingstfest in Jerusalem sein wollte. " Apg 20

Warum, denkst Du, war es dem Paulus so wichtig, genau an Pfingsten in Jerusalem zu sein? Warum wird hier auf das Fest Bezug genommen?

Das klingt gerade so, als ob Du mir unterstellst, ich würde die Christlichen Feiertage nicht kennen und schätzen!?! Was an Pfingsten geschah brauchen wir uns wohl nicht nochmal gegenseitig erklären, oder? ;) Ich schätze diesen Feiertag sehr!

Allerdings ist "einen Feiertag halten" nicht zu vergleichen mit "Gebetszeiten einhalten"...

Wenn Du schon auf solche Bibelstellen pochst, wie erklärst Du Dir dann die Verschiebung des Sabbats auf den Sonntag?
Ich selbst bin mit der evangelischen Kirche aufgewachsen, doch ich bezweifle trotzdem, dass der Sonntag der siebente Tag ist, an dem der Herr ruhte!
Im Grundtext der Bibel heißt es nämlich nicht "du sollst den Feiertag oder den Sonntag heiligen" sondern "den Sabbattag". Wörlich: "Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst!"


(Ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass allerdings für mich als Angehörige der katholischen und apostolischen Kirche das Prinzip "sola scriptura" für sich nicht haltbar ist. Die Heilige Schrift ist das Herz der Überlieferung, aber, sie ist nur ein Teil der umfassenden Tradition - des gelebten und überlieferten Glaubens der Kirche .)

Damit unterstreichst Du nur das, was ich (u.A.) der RKK vorwerfe:

Jegliche traditionellen Überlieferungen und "Visionen" von sogenannten "Propheten in der heutigen Zeit" oder neue Beschlüsse von Oberhäuptern der Kirchen sind eine verfälschung des Wortes Gottes. Diese werden meistens dadurch gerechtfertigt, dass angeblich Gott, Jesus oder sogar Maria mit Menschen kontakt aufnahm.

Ich glaube schon, dass Gott/Jesus den Menschen durch Träume gewisse Botschaften senden kann. Das hab ich sogar schon selbst erfahren, aber es sind wohl eher Botschaften für das eigene Leben und nicht für ganze Kirchen oder Völker!

Kontakt "von Maria zu Menschen" halte ich für unmöglich, da sie tot ist. Kontakt "zu Maria" kann möglich sein, genauso wie zu jeder toten Person im Totenreich. Dies sollte allerdings nicht druchgeführt werden! (Finde leider gerade die passende Bieblstelle nicht...)

Für mich zählt nur eines:
Wir sollen Jesus als unseren Erlöser annehmen und Ihm unser Leben anvertrauen. Seine Botschaft wetererzählen. Mit Ihm leben. Ihn teilhaben lassen. Ihn loben. Ihm danken. Ihn bitten. Und das immer dann, wenn es uns in den Sinn kommt. Je öfter desto besser, ist ganz klar! Man braucht keine bestimmten Zeiten, Orte oder Texte.

Mich interessiert aber auch Deine konkrete Meinung über das was wirklich zählt!

Gruß,
Paddy
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Paddy » So 23. Dez 2007, 16:14

Original von Vicconivs

Wo bitte steht da, daß die Schrift ausreichend für alles im christlichen Leben sei? Ich lese daraus eher, daß die Schrift ein hervorragendes Buch zur Lehre ist. Nichts, was da steht würde ein Katholik bestreiten, aber was du da machst, bauscht den Vers irgendwie auf, zu etwas das... *hust* unbiblisch ist. Oder findest Du eine Stelle in der Bibel die sagt, die Schrift allein täte zählen? Wohl kaum ;).

Hallo Vicconivs,

Dass die Bibel alleine zählt findet man nicht in der Bibel, das mag sein, ABER lies doch mal Offenbarung 21:18
"Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: Wenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen."

Man kann also deutlich lesen, dass es Gott nicht möchte, dass sein Wort "ergänzt" wird. Jetzt denkst du sicher: "Die Bibel ist ja unverändert!" Dieser Satz entschuldigt anscheinend alles. Ich sehe aber keinen großen Unterschied, ob man direkt in die Bibel etwas hinzufügt oder ob das extern geschieht. In anderen Büchern oder mit Worten.

Man muss die Bibel einfach als ausreichend anerkennen, hier ein ausgedachtes Beispiel:

Jemand aus einer nicht christlichen Region der Erde hat noch nie etwas von Gott und Jesus gehört. Eines Tages findet er eine Bibel. Er liest sie und ist begeistert davon. So sehr, dass er anfängt Gott anzubeten, an ihn zu Glauben und mit Jesus zu leben. Er fängt auch an die Botschaft seinen Freunden und Bekannten zu erzählen...

Willst Du mir nun sagen, dieser Mann hätte trotz seiner großen Überzeugung und seines Einsatzes für Gott nicht die ausreichenden Grundlagen um letztendlich errettet zu werden?

Ich denke es ist einfach die Natur der Bibel, ausreichend zu sein, denn ich denke nicht, dass dieser besagte Mann die Möglichkeiten hätte sich irgentwo "Updates" zu besorgen, in denen Dinge stehen, die er außerdem noch beachten sollte...

Denken wir mal drüber nach!

Gruß,
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Lambert » So 23. Dez 2007, 16:34

Nun Lieber Vicconivs, Du schreibst ja auch unteranderem, die Bibel sei ein hervorragendes Buch zur Lehre ist.

Nun, wo lese ich den die Barmherzigkeit Gottes, über die Vergebung der Sünde? Doch einzig alleine in der Bibel, sie ist mehr als ein hervorragenes Buch unter vielen, es ist das einzigst Buch wo man sagen kann, es ist das Buch.

Denn durch das Evangelium werden wir errettet, wenn wir an dem Wortlaut festhalten was an uns verkündigt worden ist (1. Kor. 15, 2). Und wo lese ich diese Errettung? Doch in der Bibel!

Es steht doch geschrieben in 2.Kor. 5,19

Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung

Zu dem soll man das Wort in 1 Tim 6, 2-3 sehr ernst nehmen.

Dies lehre und dazu ermahne! 3Wenn jemand anders lehrt und bleibt nicht bei den heilsamen Worten unseres Herrn Jesus Christus und bei der Lehre, die dem Glauben gemäß ist.

Und wo lese ich die heilsame Worte? Doch in der Bibel, wo sonnst noch?

Grüsse, Andreas:praisegod: :praise:
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Paddy » So 23. Dez 2007, 16:48

Original von Lambert

Zu dem soll man das Wort in 1 Tim 6, 2-3 sehr ernst nehmen.

Dies lehre und dazu ermahne! 3Wenn jemand anders lehrt und bleibt nicht bei den heilsamen Worten unseres Herrn Jesus Christus und bei der Lehre, die dem Glauben gemäß ist.


Hallo Lambert,

hast meine volle Zustimmung!

Ich möchte Deine Bibelstelle noch etwas weiterzitieren: 1 Tim 6:3-5

Wenn jemand anders lehrt und bleibt nicht bei den heilsamen Worten unseres Herrn Jesus Christus und bei der Lehre, die dem Glauben gemäß ist, der ist aufgeblasen und weiß nichts, sondern hat die Seuche der Fragen und Wortgefechte. Daraus entspringen Neid, Hader, Lästerung, böser Argwohn, Schulgezänk solcher Menschen, die zerrüttete Sinne haben und der Wahrheit beraubt sind, die meinen, Frömmigkeit sei ein Gewerbe.


Gruß,
Paddy
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Lambert » So 23. Dez 2007, 17:00

Original von Paddy
Original von Lambert

Zu dem soll man das Wort in 1 Tim 6, 2-3 sehr ernst nehmen.

Dies lehre und dazu ermahne! 3Wenn jemand anders lehrt und bleibt nicht bei den heilsamen Worten unseres Herrn Jesus Christus und bei der Lehre, die dem Glauben gemäß ist.


Hallo Lambert,

hast meine volle Zustimmung!

Ich möchte Deine Bibelstelle aber noch etwas weiterzitieren: 1 Tim 3-5

Wenn jemand anders lehrt und bleibt nicht bei den heilsamen Worten unseres Herrn Jesus Christus und bei der Lehre, die dem Glauben gemäß ist, der ist aufgeblasen und weiß nichts, sondern hat die Seuche der Fragen und Wortgefechte. Daraus entspringen Neid, Hader, Lästerung, böser Argwohn, Schulgezänk solcher Menschen, die zerrüttete Sinne haben und der Wahrheit beraubt sind, die meinen, Frömmigkeit sei ein Gewerbe.


Gruß,
Paddy



Ja Paddy, leider hat es sich in der Kirchengeschichte sich erwiesen, viele haben die Ermahnung nicht zu herzen genommen, es haben sich Lehren eigeschlichen wo man meint es ist ein anderes Evangelium, Lehre die nicht von Jesus ausgegangen, vielen ist der Barmherzige Gott ein verborgener Gott.

Eines der entscheiden Unterschied zwichen einen Bibelchristen und den Katholiken ist ja, ist die Frage der Erlösung. Katholiken betrachten die Erlösung fast völlig als Prozess, während Christen die Erlösung beides als abgeschlossenen Zustand und als Prozess betrachten. Katholiken sehen sich selbst als „erlöst werdende“, während Christen sich als „Erlöste“ sehen. 1. Korinther 1:2 sagt uns: „...den Geheiligten in Christus Jesus, den berufenen Heiligen...“. Die Wörter „geheiligt“ und „heilig“ stammen vom selben griechischen Grundwort ab. Dieser Vers erklärt, das Christen beidseits geheiligt und zur Heiligkeit berufen sind. Die Bibel präsentiert die Erlösung als Geschenk, das in dem Moment erhalten wird, in dem wir unseren Glauben in Jesus Christus legen (Johannes 3:16). Wenn eine Person Christus als Erlöser annimmt, ist er/sie gerechtfertigt (als rechtschaffen erklärt – Römer 5:9), erlöst (aus der Versklavung zur Sünde gerettet - 1. Petrusbrief 1:18-), versöhnt (mit Gott Frieden schließen – Römer 5:1), geheiligt (für Gottes Zwecke auserwählt – 1. Korintherbrief 6:11), und als neue Schöpfung wiedergeboren (1. Petrus 1:23; 2. Korintherbrief 5:17). Dies alles sind vollendete Fakten, die zum Zeitpunkt der Erlösung vollständig empfangen werden. Christen sind dann berufen, ein geheiligtes Leben zu führen, einfach aus Dankbarkeit für das, was Gott für uns getan hat.

Katholiken vertreten den Standpunkt, das die Erlösung durch Glauben erhalten wird, aber dann durch gute Werke und die Teilnahme an den Sakramenten „instand gehalten“ werden muß. Bibelchristen leugnen nicht die Bedeutung guter Werke oder das Christus uns beruft, die Verordnungen als Erinnerung an Ihn und im Gehorsam zu Ihm zu beachten. Der Unterschied besteht darin, das Christen diese Dinge als Ergebnis der Erlösung betrachten, nicht als Bedingung für die Erlösung oder als Mittel zum Zweck, um die Erlösung aufrecht zu erhalten. Die Erlösung ist ein vollbrachtes Werk, durch das Bußopfer Jesu Christi erkauft (1. Johannesbrief 2:2). Gott bietet uns die Erlösung und die Zusicherung der Erlösung an, weil Jesu Opfer vollständig, restlos und absolut ausreichend war. Wenn wir Gottes kostbares Geschenk der Erlösung annehmen, dann können wir wissen, das wir erlöst sind. 1. Johannesbrief 5:13 sagt aus: „Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wißt, daß ihr ewiges Leben habt, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt“.


Ja auch Dir wünsche ich ein frohes besinnliches Fest, Andreas:praisegod: :praise:
Lambert
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Paddy » So 23. Dez 2007, 17:06

Hallelujah!

Dir auch ein gesegnetes Weihnachtsfest! :)
Paddy
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Mariette M. » So 23. Dez 2007, 18:55

Original von Lambert
Original von Vicconivs
Und täglich grüßt das Murmeltier.


Original von Lambert
Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke voll zugerüstet“.

Es besagt, daß die Schrift selbst ausreichend ist für den Christen um zu jedem guten Werk voll zugerüstet zu sein. Ja dieser Text sagt uns, das die Bibel nicht „erst der Anfang“ oder „nur die Grundlage“ oder „das Fundament für eine komplettere Kirchentradition“ist. Ja Liebe Marietta, die Schrift ist perfekt und völlig ausreichend für Alles im christlichen Leben.
Wo bitte steht da, daß die Schrift ausreichend für alles im christlichen Leben sei? Ich lese daraus eher, daß die Schrift ein hervorragendes Buch zur Lehre ist. Nichts, was da steht würde ein Katholik bestreiten, aber was du da machst, bauscht den Vers irgendwie auf, zu etwas das... *hust* unbiblisch ist. Oder findest Du eine Stelle in der Bibel die sagt, die Schrift allein täte zählen? Wohl kaum ;).






Nun Lieber Vicconivs, überlese bitte nicht die Aussage: damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke voll zugerüstet“.

Die Schrift ist vollkommend, weil die Schrift den Menschen volkommend macht in seinen Werken, eine Schrift die es nicht ist vollkommnend, dann könnte die Schrift den Menschen nicht vollkommend machen zu jeden Werk, ist doch logisch, oder? Es gibt nichts anderes, es sei es wird ein anderes Evangelium verkündigt, oder ein Sonderlehre, dies ist aber unbiblisch, die Bibel bedarf keine weiteren Lehren.


Herzliche Grüsse, Andreas:praisegod: :praise:


ps. erkläre mir doch bitte was an der Aussage unbiblich sei?


Die Frage ist, lieber Andreas, worauf bezieht sich Paulus hier?
Alle Schrift, die Timotheus kennen konnte... ist das die heute bekannte Bibel? Wohl kaum, sonst wäre dieser Brief nicht in der heutigen Bibel enthalten, nicht wahr?
Paulus bezieht sich auf die Heilige Schrift des alten Bundes, die Timotheus von Kindesbeinen an kennt. Der Brief ist gedacht als Trostschrift, Paulus tröstet und bestärkt Timotheus, weil er ihn nicht mehr selbst besuchen kann.

Übrigens ist die Übersetzung "alle Schrift ist von Gott eingegeben" nicht eindeutig. Je nach Übertragung kann auch gelesen werden: "Alle Schrift, die von Gott eingegeben ist". Ein kleiner, feiner Unterschied, nicht?

Marietta

PS: Zum Glück wurde die Bibelstelle hier nicht zum ersten Mal zitiert, so wusste ich sofort, dass natürlich der 2. Timotheusbrief gemeint sein muss. ;)

PS 2: Bitte mach doch nicht immer nur die Gegenüberstellung von "katholisch":cry:womit du wohl röm.kath. meinst" und "Christen" oder "bibeltreu". Auch dir dürfte bekannt sein, dass auch die ganze orthodoxe Christenheit sich auf eine reiche Tradition beruft, und dass auch dort die Bibel nur ein Teil, wenn auch ein wichtiger Teil, der Überlieferung ist.

Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Mariette M. » So 23. Dez 2007, 19:14

Original von Paddy

Original von Paddy dieser Satz von mir war natürlich mit etwas Ironie geschrieben, wie Du am ( :( ;) ) erkennen kannst. Ich bin mir sogar sicher, dass meine Bibel vollständig ist, ganz klar!


Und ich bin mir sicher, dass Deine Bibel nicht die vollständige Lehre enthält.

Original von Paddy Woher willst Du wissen, ob nicht auch die kath. Tradition Dich was falsches lehrt?


Ich vertraue da bestimmten Kriterien, an denen ich die Glaubwürdigkeit von Auslegungstraditionen messe. Bei Interesse schreibe ich gerne mehr dazu.

Original von Paddy
Das klingt gerade so, als ob Du mir unterstellst, ich würde die Christlichen Feiertage nicht kennen und schätzen!?! Was an Pfingsten geschah brauchen wir uns wohl nicht nochmal gegenseitig erklären, oder? ;) Ich schätze diesen Feiertag sehr!


Das war ein Beispiel dafür, dass die frühe Kirche durchaus Festzeiten kannte, mit Ritualen und festen Liturgien, die sich aus dem Gottesdienst im Tempel entwickelt hatten.

Original von Paddy Allerdings ist "einen Feiertag halten" nicht zu vergleichen mit "Gebetszeiten einhalten"...


Ich verstehe nicht, was Du damit sagen willst.

Original von Paddy Wenn Du schon auf solche Bibelstellen pochst, wie erklärst Du Dir dann die Verschiebung des Sabbats auf den Sonntag?
Ich selbst bin mit der evangelischen Kirche aufgewachsen, doch ich bezweifle trotzdem, dass der Sonntag der siebente Tag ist, an dem der Herr ruhte!
Im Grundtext der Bibel heißt es nämlich nicht "du sollst den Feiertag oder den Sonntag heiligen" sondern "den Sabbattag". Wörlich: "Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst!"


Die frühe Kirche hat mit der Zeit ganz bewusst eigene Akzente gesetzt, um sich eben vom Judentum abzugrenzen. Die Feier des Sonntages als erstem Tag der Woche ist so ein neuer Akzent. (Wobei der Sonntag anfangs keineswegs ein Ruhetag war)
Was ich aber ausdrücken wollte, ist dies. Die Kirche des ersten Jahrhunderts hat überlieferte Formen übernommen, bsp. auch die Gepflogenheit vorformulierter liturgischer Gebete und der Tageszeitengebete. Ich habe nicht gesagt, sie hätten dem Inhalt nach jüdisch gebetet, nur der Form nach. Sie fanden nichts Verwerfliches an festen Gebeten und Ritualen, darum ging es mir.

Original von Paddy
Jegliche traditionellen Überlieferungen und "Visionen" von sogenannten "Propheten in der heutigen Zeit" oder neue Beschlüsse von Oberhäuptern der Kirchen sind eine verfälschung des Wortes Gottes. Diese werden meistens dadurch gerechtfertigt, dass angeblich Gott, Jesus oder sogar Maria mit Menschen kontakt aufnahm.


Nein, das ist Käse.Die Offenbarung war mit Jesus Christus abgeschlossen (sagt ja die Bibel eindeutig). Danach wurde nichts "neuoffenbartes" hinzugefügt. Es wurde einzig die gewachsene Tradition, die Überlieferung, die im Glauben der Kirche, des Leibes Christi lebt, ausgelegt und festgehalten.
(Ich spreche übrigens hier nicht allein von der römischen Kirche...)

Original von Paddy
Kontakt "von Maria zu Menschen" halte ich für unmöglich, da sie tot ist. Kontakt "zu Maria" kann möglich sein, genauso wie zu jeder toten Person im Totenreich. Dies sollte allerdings nicht druchgeführt werden! (Finde leider gerade die passende Bieblstelle nicht...)


Oh, keine Ursache: 5 Mose 18, 10 und 11 :)
Passt aber nicht, da Maria nach der Tradition natürlich nicht im Reich des Todes ist.

Original von Paddy Für mich zählt nur eines:
Wir sollen Jesus als unseren Erlöser annehmen und Ihm unser Leben anvertrauen. Seine Botschaft wetererzählen. Mit Ihm leben. Ihn teilhaben lassen. Ihn loben. Ihm danken. Ihn bitten. Und das immer dann, wenn es uns in den Sinn kommt. Je öfter desto besser, ist ganz klar! Man braucht keine bestimmten Zeiten, Orte oder Texte.


Nichts anderes lehrt die Kirche.
Eine Form des Gebetes schliesst die andere ja nicht aus.

Original von Paddy Mich interessiert aber auch Deine konkrete Meinung über das was wirklich zählt!


Jesus Christus zählt.
Jesus Christus, der Sohn Gottes, unser Retter.

Marietta
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Lambert » So 23. Dez 2007, 19:44

Nun Liebe Marietta, es gibt Grammatisch ähnliche gr. Konstrutionen wie z.B. (Römer 7,12; 2Kor. 10, 10; 1Tim 1, 15; 2, 3 ; 4, 4) überzeugen, daß die Übersetzung "die ganze Schrift ist eingegeben" richtig ist.

Ja Du schreibst:Alle Schrift, die Timotheus kennen konnte... ist das die heute bekannte Bibel? Wohl kaum, sonst wäre dieser Brief nicht in der heutigen Bibel enthalten, nicht wahr?

Ist denn der Brief auch nicht an uns gerichtet? Wenn es nicht der Fall wäre, so wäre es auch nicht in der Bibel, wär ja im Privatbesitz geblieben, da es ja nicht der Fall ist, hat dieses Wort für uns alle die da glauben seine vollkommend Gültigkeit, die einschränkung wie Du sie aufführst hat somit keine weiter Aussage wie du es darstellst.



Auch Dir wünsche ich ein frohes besinnliches Fest, Andreas:praisegod: :praise:
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Lambert » So 23. Dez 2007, 19:51

Original von Mariette M.
Original von Paddy

Original von Paddy dieser Satz von mir war natürlich mit etwas Ironie geschrieben, wie Du am ( :( ;) ) erkennen kannst. Ich bin mir sogar sicher, dass meine Bibel vollständig ist, ganz klar!


Und ich bin mir sicher, dass Deine Bibel nicht die vollständige Lehre enthält.

Original von Paddy Woher willst Du wissen, ob nicht auch die kath. Tradition Dich was falsches lehrt?


Ich vertraue da bestimmten Kriterien, an denen ich die Glaubwürdigkeit von Auslegungstraditionen messe. Bei Interesse schreibe ich gerne mehr dazu.

Original von Paddy
Das klingt gerade so, als ob Du mir unterstellst, ich würde die Christlichen Feiertage nicht kennen und schätzen!?! Was an Pfingsten geschah brauchen wir uns wohl nicht nochmal gegenseitig erklären, oder? ;) Ich schätze diesen Feiertag sehr!


Das war ein Beispiel dafür, dass die frühe Kirche durchaus Festzeiten kannte, mit Ritualen und festen Liturgien, die sich aus dem Gottesdienst im Tempel entwickelt hatten.

Original von Paddy Allerdings ist "einen Feiertag halten" nicht zu vergleichen mit "Gebetszeiten einhalten"...


Ich verstehe nicht, was Du damit sagen willst.

Original von Paddy Wenn Du schon auf solche Bibelstellen pochst, wie erklärst Du Dir dann die Verschiebung des Sabbats auf den Sonntag?
Ich selbst bin mit der evangelischen Kirche aufgewachsen, doch ich bezweifle trotzdem, dass der Sonntag der siebente Tag ist, an dem der Herr ruhte!
Im Grundtext der Bibel heißt es nämlich nicht "du sollst den Feiertag oder den Sonntag heiligen" sondern "den Sabbattag". Wörlich: "Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst!"


Die frühe Kirche hat mit der Zeit ganz bewusst eigene Akzente gesetzt, um sich eben vom Judentum abzugrenzen. Die Feier des Sonntages als erstem Tag der Woche ist so ein neuer Akzent. (Wobei der Sonntag anfangs keineswegs ein Ruhetag war)
Was ich aber ausdrücken wollte, ist dies. Die Kirche des ersten Jahrhunderts hat überlieferte Formen übernommen, bsp. auch die Gepflogenheit vorformulierter liturgischer Gebete und der Tageszeitengebete. Ich habe nicht gesagt, sie hätten dem Inhalt nach jüdisch gebetet, nur der Form nach. Sie fanden nichts Verwerfliches an festen Gebeten und Ritualen, darum ging es mir.

Original von Paddy
Jegliche traditionellen Überlieferungen und "Visionen" von sogenannten "Propheten in der heutigen Zeit" oder neue Beschlüsse von Oberhäuptern der Kirchen sind eine verfälschung des Wortes Gottes. Diese werden meistens dadurch gerechtfertigt, dass angeblich Gott, Jesus oder sogar Maria mit Menschen kontakt aufnahm.


Nein, das ist Käse.Die Offenbarung war mit Jesus Christus abgeschlossen (sagt ja die Bibel eindeutig). Danach wurde nichts "neuoffenbartes" hinzugefügt. Es wurde einzig die gewachsene Tradition, die Überlieferung, die im Glauben der Kirche, des Leibes Christi lebt, ausgelegt und festgehalten.
(Ich spreche übrigens hier nicht allein von der römischen Kirche...)

Original von Paddy
Kontakt "von Maria zu Menschen" halte ich für unmöglich, da sie tot ist. Kontakt "zu Maria" kann möglich sein, genauso wie zu jeder toten Person im Totenreich. Dies sollte allerdings nicht druchgeführt werden! (Finde leider gerade die passende Bieblstelle nicht...)


Oh, keine Ursache: 5 Mose 18, 10 und 11 :)
Passt aber nicht, da Maria nach der Tradition natürlich nicht im Reich des Todes ist.

Original von Paddy Für mich zählt nur eines:
Wir sollen Jesus als unseren Erlöser annehmen und Ihm unser Leben anvertrauen. Seine Botschaft wetererzählen. Mit Ihm leben. Ihn teilhaben lassen. Ihn loben. Ihm danken. Ihn bitten. Und das immer dann, wenn es uns in den Sinn kommt. Je öfter desto besser, ist ganz klar! Man braucht keine bestimmten Zeiten, Orte oder Texte.


Nichts anderes lehrt die Kirche.
Eine Form des Gebetes schliesst die andere ja nicht aus.

Original von Paddy Mich interessiert aber auch Deine konkrete Meinung über das was wirklich zählt!


Jesus Christus zählt.
Jesus Christus, der Sohn Gottes, unser Retter.

Marietta



Nun Liebe Marietta, da stellt sich die Frage für mich, was mach den es so sicher das Paddys Bibel unvollständig sei?


Herzliche Grüsse, Andreas:praisegod: :praise:
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Mariette M. » So 23. Dez 2007, 20:18

Original von Lambert



Nun Liebe Marietta, da stellt sich die Frage für mich, was mach den es so sicher das Paddys Bibel unvollständig sei?


Herzliche Grüsse, Andreas:praisegod: :praise:


Unvollständig habe ich nicht gesagt. Paddy wird wohl alle Bücher drin haben (ausser den Apokryphen, nehme ich mal an, lach)

aber ich habe gesagt, dass nicht die vollständige Lehre der Apostel drin steht.

Wodurch ich so sicher bin? Nun, das bezeugt die Bibel selbst.

Marietta
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Humphrey » So 23. Dez 2007, 20:33

wo er den Körper seiner geliebten Sati lagen sah, geschmückt mit weißen Kleidern, einen Rosenkranz in ihrer Hand haltend und prachtvoll glänzend,


Steht das in der Bibel ?
Wo steht das und in welcher Bibel ?
Bitte überdenkt noch mal kurz meine Beiträge, da sie Irrlehre enthalten könnten.
Seit bitte forsichtig mit meinen Beiträgen !!!
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Lambert » So 23. Dez 2007, 21:02

Original von Mariette M.
Original von Lambert



Nun Liebe Marietta, da stellt sich die Frage für mich, was mach den es so sicher das Paddys Bibel unvollständig sei?


Herzliche Grüsse, Andreas:praisegod: :praise:


Unvollständig habe ich nicht gesagt. Paddy wird wohl alle Bücher drin haben (ausser den Apokryphen, nehme ich mal an, lach)

aber ich habe gesagt, dass nicht die vollständige Lehre der Apostel drin steht.

Wodurch ich so sicher bin? Nun, das bezeugt die Bibel selbst.

Marietta



Nun Liebe Marietta, was lehrt denn noch die Aposteln was nicht in der Bibel geschrieben steht? Nun das die Bibel bezeugt das sie unvollständig sei, ist mir neu, oder es ist mir entgangen


Grüsse, Andreas
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon SunFox » So 23. Dez 2007, 22:11

Original von Vicconivs
Und täglich grüßt das Murmeltier.


Original von Lambert
Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke voll zugerüstet“.

Es besagt, daß die Schrift selbst ausreichend ist für den Christen um zu jedem guten Werk voll zugerüstet zu sein. Ja dieser Text sagt uns, das die Bibel nicht „erst der Anfang“ oder „nur die Grundlage“ oder „das Fundament für eine komplettere Kirchentradition“ist. Ja Liebe Marietta, die Schrift ist perfekt und völlig ausreichend für Alles im christlichen Leben.
Wo bitte steht da, daß die Schrift ausreichend für alles im christlichen Leben sei? Ich lese daraus eher, daß die Schrift ein hervorragendes Buch zur Lehre ist. Nichts, was da steht würde ein Katholik bestreiten, aber was du da machst, bauscht den Vers irgendwie auf, zu etwas das... *hust* unbiblisch ist. Oder findest Du eine Stelle in der Bibel die sagt, die Schrift allein täte zählen? Wohl kaum


Lieber Vicconivs,

laß mal die Murmeltiere da wo sie hin gehören! ;)

In dem von Lambert angeführten Test steht:

"Damit der Mensch Gottes vollkommen sei!"

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Vicconivs » So 23. Dez 2007, 22:21

Richtig, und das widerlegt, was ich schrub, weil?
"Ein bisschen, wie wenn man ein Borstenschwein streichelt."
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Mariette M. » So 23. Dez 2007, 22:21

Original von Lambert
Nun das die Bibel bezeugt das sie unvollständig sei, ist mir neu, oder es ist mir entgangen


Grüsse, Andreas


Ja, es vermutlich sind dies Stellen, die Du nicht angestrichen hast :)

Wenn man mal schaut, aus welchen Anlässen bsp die Briefe des Paulus geschrieben wurden, dann wird klar:
Es sind nicht Lehrschriften, sondern es sind
- Antworten auf Anfragen
-Verdeutlichungen, da, wo die Lehre nicht mehr korrekt weitergegeben wurde
- es sind Antworten auf konkrete Fragen oder Probleme, die sich gestellt hatten...
- es sind also eigentlich "Anhänge" zur Lehre :)

Im Römerbrief, der am "lehrmässigsten" daherkommt, schreibt Paulus in der Einleitung, Kapitel 1:
„13 Ich will aber nicht, dass euch unbekannt sei, Brüder, dass ich mir oft vorgenommen habe, zu euch zu kommen - und bis jetzt verhindert worden bin -, damit ich auch unter euch einige Frucht haben möchte, wie auch unter den übrigen Nationen. 14 Sowohl Griechen als auch Nichtgriechen, sowohl Weisen als auch Unverständigen bin ich ein Schuldner. 15 Dementsprechend bin ich, soviel an mir ist, willig, auch euch, die ihr in Rom seid, das Evangelium zu verkündigen.“

Daraus wird deutlich, dass der Brief nur eine vorläufige Notlösung war, viel lieben hätte Paulus den Römers die gute Nachricht direkt verkündet – mündlich.

Die Überlieferung der apostolischen Lehre ist enthalten in der gelebten und geglaubten Tradition der Kirche, und teilweise wurde sie auch schriftlich festgehalten. Wo nötig, aber nicht vollständig. Ganz viele Dinge, die ihren selbstverständlichen Platz hatten im Leben der jungen Kirche wurden einfach deshalb nicht niedergeschrieben, weil eh alle es wussten und bejahten.

liebe weihnachtliche Grüsse....ich tauch dann nochmal ab bis nach den Festtagen, das war heute die Ausnahme ;)
Marietta
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Enggi » So 23. Dez 2007, 23:00

Original von Wolke 7
wo er den Körper seiner geliebten Sati lagen sah, geschmückt mit weißen Kleidern, einen Rosenkranz in ihrer Hand haltend und prachtvoll glänzend,


Steht das in der Bibel ?
Wo steht das und in welcher Bibel ?
Wie kommst du darauf, dass das in der Bibel stehen könnte? SunFox schrieb doch, woher er diesen Text zitiert.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Enggi » So 23. Dez 2007, 23:16

Paulus schrieb, die Schrift sei „nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit“ und die Bibel selbst mache den Menschen Gottes „vollkommen [d.h. reif, Gottes Willen entsprechend], für jedes gute Werk ausgerüstet“ (2. Timotheus 3,16.17; Nichtrev. Elb. + Schlachter). Anders gesagt, die Bibel enthält alle notwendige Lehre, Zurechtweisung und Unterweisung in der Gerechtigkeit für die, die nach ihr Leben wollen, um vollkommen in Christus zu sein.

Die Verfechter des katholischen Glaubens führen Kardinal John Henry Newman aus dem 19. Jahrhundert an, um dies zu widerlegen. Denn wenn diese Verse das oben genannte bewiesen, dann bewiesen sie „zu viel“, nämlich, daß schon „das Alte Testament allein als Glaubensregel ausreichen würde und damit das Neue Testament unnötig wäre“, da alles, was Timotheus besaß, das Alte Testament war. Dieses Argument ist aus mehreren Gründen irreführend.

Zunächst besaß Timotheus mehr als das Alte Testament. Paulus schreibt dies in seinem zweiten Brief an ihn, folglich besitzt er außer dem Alten Testament mindestens zwei Briefe von Paulus. Paulus schreibt dann weiter, er stünde kurz vor seinem Märtyrertod (2. Timotheus 4,6-8-), so daß dies der letzte Brief ist, den Paulus schrieb. Damit ist Timotheus offenbar im Besitz aller Paulusbriefe. Es ist wahrscheinlich etwa das Jahr 66, und so verfügt Timotheus ebenfalls über die ersten drei Evangelien und den größten Teil des übrigen Neuen Testaments.

Darüber hinaus ist es klar, daß Paulus mit „alle Schrift“ (Kap. 3,16) die ganze Bibel meint und nicht nur das, was bis dahin aufgeschrieben worden war. Die Bibel benutzt oft ähnliche Ausdrücke, aber an keiner Stelle sind damit nur die bis dahin geschriebenen Bücher gemeint. Als Jesus sagte, „das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag“ (Johannes 12,48-), dann meint er damit nicht nur das, was er bis zu dieser Zeit geredet hatte. Genauso bezog er sich, als er sagte „dein Wort ist Wahrheit“ (Johannes 17,17), damit auf das ganze Wort Gottes, obwohl noch nicht alles aufgeschrieben worden war.

Aus: Die Frau und das Tier, Kapitel 22, Sola Scriptura?
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Lambert » Mo 24. Dez 2007, 02:56

Original von Mariette M.
Original von Lambert
Nun das die Bibel bezeugt das sie unvollständig sei, ist mir neu, oder es ist mir entgangen


Grüsse, Andreas


Ja, es vermutlich sind dies Stellen, die Du nicht angestrichen hast :)

Wenn man mal schaut, aus welchen Anlässen bsp die Briefe des Paulus geschrieben wurden, dann wird klar:
Es sind nicht Lehrschriften, sondern es sind
- Antworten auf Anfragen
-Verdeutlichungen, da, wo die Lehre nicht mehr korrekt weitergegeben wurde
- es sind Antworten auf konkrete Fragen oder Probleme, die sich gestellt hatten...
- es sind also eigentlich "Anhänge" zur Lehre :)

Im Römerbrief, der am "lehrmässigsten" daherkommt, schreibt Paulus in der Einleitung, Kapitel 1:
„13 Ich will aber nicht, dass euch unbekannt sei, Brüder, dass ich mir oft vorgenommen habe, zu euch zu kommen - und bis jetzt verhindert worden bin -, damit ich auch unter euch einige Frucht haben möchte, wie auch unter den übrigen Nationen. 14 Sowohl Griechen als auch Nichtgriechen, sowohl Weisen als auch Unverständigen bin ich ein Schuldner. 15 Dementsprechend bin ich, soviel an mir ist, willig, auch euch, die ihr in Rom seid, das Evangelium zu verkündigen.“

Daraus wird deutlich, dass der Brief nur eine vorläufige Notlösung war, viel lieben hätte Paulus den Römers die gute Nachricht direkt verkündet – mündlich.

Die Überlieferung der apostolischen Lehre ist enthalten in der gelebten und geglaubten Tradition der Kirche, und teilweise wurde sie auch schriftlich festgehalten. Wo nötig, aber nicht vollständig. Ganz viele Dinge, die ihren selbstverständlichen Platz hatten im Leben der jungen Kirche wurden einfach deshalb nicht niedergeschrieben, weil eh alle es wussten und bejahten.

liebe weihnachtliche Grüsse....ich tauch dann nochmal ab bis nach den Festtagen, das war heute die Ausnahme ;)
Marietta


Nun Liebe Marietta, Deine Begründung ist eine Tür für Sekten mit sonderlichen Lehren, mit diesen Lehren hatt schon Paulus seine Sorgen gehabt. Zum anderen ist es ja so, das das Evangelium zu der ganzen Zeit, also auch nicht nur eine räumliche sondern für die ganze Zeit seine Gültigkeit hat, zu dem ist die Gemeinde kein Raum für Privatoffenbarung wie es auch heute viele Sekten es pflegen. als Zusatzlehren erklärt wird, w.z.B. die Mormonen es verkündigen.

Noch anzumerken ist ja Deine Aussage, sie ist zu der Bibel wiedersprüchlich, wenn doch geschrieben steht Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke voll zugerüstet“.

Es steht doch geschrieben in Römer 10, 17

So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.

Und wo lese ich das Wort? Ich habe ja geschrieben, das Wort ist nicht zeitlich oder räumlich begrenzt, sie hat für uns seine gültigkeit und für weitere Generationen, ja es steht geschrieben, wenn auch Himmel und Erde vergehen, so seine Worte aber nicht.

Zu dem hast Du ja geschrieben: Die Überlieferung der apostolischen Lehre ist enthalten in der gelebten und geglaubten Tradition der Kirche, und teilweise wurde sie auch schriftlich festgehalten. Wo nötig, aber nicht vollständig.

Bitte Marietta, was ist den unvollständig, habe wir ein unvollständiges Evangelium in der Bibel zur Hand, und welche Tradtion geglaubt, sollte da nicht an das Evangelium geglaubt werden?

Es steht doch geschrieben in 1 Kor 15, 1

Ich erinnere euch aber, liebe Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht, 2durch das ihr auch selig werdet, wenn ihr´s festhaltet in der Gestalt, in der ich es euch verkündigt habe; es sei denn, daß ihr umsonst gläubig geworden wärt. 3Denn als erstes habe ich euch weitergegeben, was ich auch empfangen habe: Daß Christus gestorben ist für unsre Sünden nach der Schrift; 4und daß er begraben worden ist; und daß er auferstanden ist am dritten Tage bnach der Schrift;

Das Evangelium ist ganz niedergelegt für uns alle die da glauben denn das Wort Gottes ist, denn in 2.Thess 3, 1 steht geschrieben:

Weiter, liebe Brüder, betet für uns, daß das Wort des Herrn laufe und gepriesen werde wie bei euch

Ja das Wort Gottes soll laufen um die ganze Welt in aller Zeiten, was ist da am besten wenn nicht die Bibel? Nein Marietta so verhält es sich eben nicht wie Du es erklärst, wer endscheidet denn was tatsächlich von Gott kommt, oder eine Menschenwort ist? Selbst Geistlichen die in dem Herrn sind, sind gegenüber von Fehlern nicht gefeit, auch ihnen unterlaufen welche, es muss aber eine Orientierung geben an dem man sich halten kann, und demnach alles bemessen werden kann, das ist eben die Bibel, sie verschaft einzig alleine die sichere Ebene für den Christen. Siehe selbst einigen Freikirchen die sich an das Wort halten wollen unterlaufen Irrtümer. In diesen Moment liegt es ja an mir, es zu überprüfen wie es sich mit dem Wort Gottes verhält, in dem ich selbst die Bibel zur Hand nehme und es studiere.


Herzliche Grüsse, Andreas
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Mariette M. » Mo 24. Dez 2007, 11:11

Original von Lambert
Original von Mariette M.
Original von Lambert
Nun das die Bibel bezeugt das sie unvollständig sei, ist mir neu, oder es ist mir entgangen


Grüsse, Andreas


Ja, es vermutlich sind dies Stellen, die Du nicht angestrichen hast :)

Wenn man mal schaut, aus welchen Anlässen bsp die Briefe des Paulus geschrieben wurden, dann wird klar:
Es sind nicht Lehrschriften, sondern es sind
- Antworten auf Anfragen
-Verdeutlichungen, da, wo die Lehre nicht mehr korrekt weitergegeben wurde
- es sind Antworten auf konkrete Fragen oder Probleme, die sich gestellt hatten...
- es sind also eigentlich "Anhänge" zur Lehre :)

Im Römerbrief, der am "lehrmässigsten" daherkommt, schreibt Paulus in der Einleitung, Kapitel 1:
„13 Ich will aber nicht, dass euch unbekannt sei, Brüder, dass ich mir oft vorgenommen habe, zu euch zu kommen - und bis jetzt verhindert worden bin -, damit ich auch unter euch einige Frucht haben möchte, wie auch unter den übrigen Nationen. 14 Sowohl Griechen als auch Nichtgriechen, sowohl Weisen als auch Unverständigen bin ich ein Schuldner. 15 Dementsprechend bin ich, soviel an mir ist, willig, auch euch, die ihr in Rom seid, das Evangelium zu verkündigen.“

Daraus wird deutlich, dass der Brief nur eine vorläufige Notlösung war, viel lieben hätte Paulus den Römers die gute Nachricht direkt verkündet – mündlich.

Die Überlieferung der apostolischen Lehre ist enthalten in der gelebten und geglaubten Tradition der Kirche, und teilweise wurde sie auch schriftlich festgehalten. Wo nötig, aber nicht vollständig. Ganz viele Dinge, die ihren selbstverständlichen Platz hatten im Leben der jungen Kirche wurden einfach deshalb nicht niedergeschrieben, weil eh alle es wussten und bejahten.

liebe weihnachtliche Grüsse....ich tauch dann nochmal ab bis nach den Festtagen, das war heute die Ausnahme ;)
Marietta


Nun Liebe Marietta, Deine Begründung ist eine Tür für Sekten mit sonderlichen Lehren, mit diesen Lehren hatt schon Paulus seine Sorgen gehabt. Zum anderen ist es ja so, das das Evangelium zu der ganzen Zeit, also auch nicht nur eine räumliche sondern für die ganze Zeit seine Gültigkeit hat, zu dem ist die Gemeinde kein Raum für Privatoffenbarung wie es auch heute viele Sekten es pflegen. als Zusatzlehren erklärt wird, w.z.B. die Mormonen es verkündigen.

Noch anzumerken ist ja Deine Aussage, sie ist zu der Bibel wiedersprüchlich, wenn doch geschrieben steht Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke voll zugerüstet“.

Es steht doch geschrieben in Römer 10, 17

So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.

Und wo lese ich das Wort? Ich habe ja geschrieben, das Wort ist nicht zeitlich oder räumlich begrenzt, sie hat für uns seine gültigkeit und für weitere Generationen, ja es steht geschrieben, wenn auch Himmel und Erde vergehen, so seine Worte aber nicht.

Zu dem hast Du ja geschrieben: Die Überlieferung der apostolischen Lehre ist enthalten in der gelebten und geglaubten Tradition der Kirche, und teilweise wurde sie auch schriftlich festgehalten. Wo nötig, aber nicht vollständig.

Bitte Marietta, was ist den unvollständig, habe wir ein unvollständiges Evangelium in der Bibel zur Hand, und welche Tradtion geglaubt, sollte da nicht an das Evangelium geglaubt werden?

Es steht doch geschrieben in 1 Kor 15, 1

Ich erinnere euch aber, liebe Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht, 2durch das ihr auch selig werdet, wenn ihr´s festhaltet in der Gestalt, in der ich es euch verkündigt habe; es sei denn, daß ihr umsonst gläubig geworden wärt. 3Denn als erstes habe ich euch weitergegeben, was ich auch empfangen habe: Daß Christus gestorben ist für unsre Sünden nach der Schrift; 4und daß er begraben worden ist; und daß er auferstanden ist am dritten Tage bnach der Schrift;

Das Evangelium ist ganz niedergelegt für uns alle die da glauben denn das Wort Gottes ist, denn in 2.Thess 3, 1 steht geschrieben:

Weiter, liebe Brüder, betet für uns, daß das Wort des Herrn laufe und gepriesen werde wie bei euch

Ja das Wort Gottes soll laufen um die ganze Welt in aller Zeiten, was ist da am besten wenn nicht die Bibel? Nein Marietta so verhält es sich eben nicht wie Du es erklärst, wer endscheidet denn was tatsächlich von Gott kommt, oder eine Menschenwort ist? Selbst Geistlichen die in dem Herrn sind, sind gegenüber von Fehlern nicht gefeit, auch ihnen unterlaufen welche, es muss aber eine Orientierung geben an dem man sich halten kann, und demnach alles bemessen werden kann, das ist eben die Bibel, sie verschaft einzig alleine die sichere Ebene für den Christen. Siehe selbst einigen Freikirchen die sich an das Wort halten wollen unterlaufen Irrtümer. In diesen Moment liegt es ja an mir, es zu überprüfen wie es sich mit dem Wort Gottes verhält, in dem ich selbst die Bibel zur Hand nehme und es studiere.


Herzliche Grüsse, Andreas


Lieber Andreas,

versuche mal folgendes Gedankenexperiment:

Mit "Wort Gottes" ist nicht zwingend "die Bibel" gemeint.

Mit dieser Annahme verpuffen die meisten Deiner hier zitierten biblischen Beweise.
Wort Gottes, das ist eben viel mehr als dieses zugegebenermassen total wichtige und richtige Buch. Das Wort von der Erlösung ist die ganze Überlieferung! Es ist letztlich Christus selbst. Christus, der bei uns ist bis ans Ende der Zeiten. In seiner Kirche, die SEIN Leib ist.
Und dadurch entfällt auch die Frage, wer oder was denn Autorität habe über die Lehre. Die letzte Autorität hat Christus. Christus, der lebt in der Einen Heiligen Katholischen und Apostolischen Kirche. (Die übrigens nicht gleich der römisch-katholischen Kirche ist.)
Es geht doch überhaupt nicht um Neuoffenbarungen wie bsp. bei den Mormonen. Es geht um die Überlieferung, die schon in den Zeiten der Apostel bestanden hat, und die in der Kirche, in gelebten Glauben, in den Schriften der Väter, in der Bibel gelebt hat bis heute. Die Gesamtheit des Volkes Gottes ist meine Autorität, das in seiner Tradition die Wahrheit und Richtigkeit der Lehre bis heute bewahrt hat.

Deshalb orientiere ich mich lieber an den Ursprüngen als an dem, was heutige Bibelinterpreten in das Buch der Bücher hineinlegen, ohne auch nur im Geringsten die Auslegungstradition der Väter und der Kirche zu berücksichtigen.

Liebe Grüsse und schöne Weihnacht
Marietta

Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
Mariette M.
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Lambert » Mo 24. Dez 2007, 12:36

Original von Mariette M.
Original von Lambert
Original von Mariette M.
Original von Lambert
Nun das die Bibel bezeugt das sie unvollständig sei, ist mir neu, oder es ist mir entgangen


Grüsse, Andreas


Ja, es vermutlich sind dies Stellen, die Du nicht angestrichen hast :)

Wenn man mal schaut, aus welchen Anlässen bsp die Briefe des Paulus geschrieben wurden, dann wird klar:
Es sind nicht Lehrschriften, sondern es sind
- Antworten auf Anfragen
-Verdeutlichungen, da, wo die Lehre nicht mehr korrekt weitergegeben wurde
- es sind Antworten auf konkrete Fragen oder Probleme, die sich gestellt hatten...
- es sind also eigentlich "Anhänge" zur Lehre :)

Im Römerbrief, der am "lehrmässigsten" daherkommt, schreibt Paulus in der Einleitung, Kapitel 1:
„13 Ich will aber nicht, dass euch unbekannt sei, Brüder, dass ich mir oft vorgenommen habe, zu euch zu kommen - und bis jetzt verhindert worden bin -, damit ich auch unter euch einige Frucht haben möchte, wie auch unter den übrigen Nationen. 14 Sowohl Griechen als auch Nichtgriechen, sowohl Weisen als auch Unverständigen bin ich ein Schuldner. 15 Dementsprechend bin ich, soviel an mir ist, willig, auch euch, die ihr in Rom seid, das Evangelium zu verkündigen.“

Daraus wird deutlich, dass der Brief nur eine vorläufige Notlösung war, viel lieben hätte Paulus den Römers die gute Nachricht direkt verkündet – mündlich.

Die Überlieferung der apostolischen Lehre ist enthalten in der gelebten und geglaubten Tradition der Kirche, und teilweise wurde sie auch schriftlich festgehalten. Wo nötig, aber nicht vollständig. Ganz viele Dinge, die ihren selbstverständlichen Platz hatten im Leben der jungen Kirche wurden einfach deshalb nicht niedergeschrieben, weil eh alle es wussten und bejahten.

liebe weihnachtliche Grüsse....ich tauch dann nochmal ab bis nach den Festtagen, das war heute die Ausnahme ;)
Marietta


Nun Liebe Marietta, Deine Begründung ist eine Tür für Sekten mit sonderlichen Lehren, mit diesen Lehren hatt schon Paulus seine Sorgen gehabt. Zum anderen ist es ja so, das das Evangelium zu der ganzen Zeit, also auch nicht nur eine räumliche sondern für die ganze Zeit seine Gültigkeit hat, zu dem ist die Gemeinde kein Raum für Privatoffenbarung wie es auch heute viele Sekten es pflegen. als Zusatzlehren erklärt wird, w.z.B. die Mormonen es verkündigen.

Noch anzumerken ist ja Deine Aussage, sie ist zu der Bibel wiedersprüchlich, wenn doch geschrieben steht Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke voll zugerüstet“.

Es steht doch geschrieben in Römer 10, 17

So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.

Und wo lese ich das Wort? Ich habe ja geschrieben, das Wort ist nicht zeitlich oder räumlich begrenzt, sie hat für uns seine gültigkeit und für weitere Generationen, ja es steht geschrieben, wenn auch Himmel und Erde vergehen, so seine Worte aber nicht.

Zu dem hast Du ja geschrieben: Die Überlieferung der apostolischen Lehre ist enthalten in der gelebten und geglaubten Tradition der Kirche, und teilweise wurde sie auch schriftlich festgehalten. Wo nötig, aber nicht vollständig.

Bitte Marietta, was ist den unvollständig, habe wir ein unvollständiges Evangelium in der Bibel zur Hand, und welche Tradtion geglaubt, sollte da nicht an das Evangelium geglaubt werden?

Es steht doch geschrieben in 1 Kor 15, 1

Ich erinnere euch aber, liebe Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht, 2durch das ihr auch selig werdet, wenn ihr´s festhaltet in der Gestalt, in der ich es euch verkündigt habe; es sei denn, daß ihr umsonst gläubig geworden wärt. 3Denn als erstes habe ich euch weitergegeben, was ich auch empfangen habe: Daß Christus gestorben ist für unsre Sünden nach der Schrift; 4und daß er begraben worden ist; und daß er auferstanden ist am dritten Tage bnach der Schrift;

Das Evangelium ist ganz niedergelegt für uns alle die da glauben denn das Wort Gottes ist, denn in 2.Thess 3, 1 steht geschrieben:

Weiter, liebe Brüder, betet für uns, daß das Wort des Herrn laufe und gepriesen werde wie bei euch

Ja das Wort Gottes soll laufen um die ganze Welt in aller Zeiten, was ist da am besten wenn nicht die Bibel? Nein Marietta so verhält es sich eben nicht wie Du es erklärst, wer endscheidet denn was tatsächlich von Gott kommt, oder eine Menschenwort ist? Selbst Geistlichen die in dem Herrn sind, sind gegenüber von Fehlern nicht gefeit, auch ihnen unterlaufen welche, es muss aber eine Orientierung geben an dem man sich halten kann, und demnach alles bemessen werden kann, das ist eben die Bibel, sie verschaft einzig alleine die sichere Ebene für den Christen. Siehe selbst einigen Freikirchen die sich an das Wort halten wollen unterlaufen Irrtümer. In diesen Moment liegt es ja an mir, es zu überprüfen wie es sich mit dem Wort Gottes verhält, in dem ich selbst die Bibel zur Hand nehme und es studiere.


Herzliche Grüsse, Andreas


Lieber Andreas,

versuche mal folgendes Gedankenexperiment:

Mit "Wort Gottes" ist nicht zwingend "die Bibel" gemeint.

Mit dieser Annahme verpuffen die meisten Deiner hier zitierten biblischen Beweise.
Wort Gottes, das ist eben viel mehr als dieses zugegebenermassen total wichtige und richtige Buch. Das Wort von der Erlösung ist die ganze Überlieferung! Es ist letztlich Christus selbst. Christus, der bei uns ist bis ans Ende der Zeiten. In seiner Kirche, die SEIN Leib ist.
Und dadurch entfällt auch die Frage, wer oder was denn Autorität habe über die Lehre. Die letzte Autorität hat Christus. Christus, der lebt in der Einen Heiligen Katholischen und Apostolischen Kirche. (Die übrigens nicht gleich der römisch-katholischen Kirche ist.)
Es geht doch überhaupt nicht um Neuoffenbarungen wie bsp. bei den Mormonen. Es geht um die Überlieferung, die schon in den Zeiten der Apostel bestanden hat, und die in der Kirche, in gelebten Glauben, in den Schriften der Väter, in der Bibel gelebt hat bis heute. Die Gesamtheit des Volkes Gottes ist meine Autorität, das in seiner Tradition die Wahrheit und Richtigkeit der Lehre bis heute bewahrt hat.

Deshalb orientiere ich mich lieber an den Ursprüngen als an dem, was heutige Bibelinterpreten in das Buch der Bücher hineinlegen, ohne auch nur im Geringsten die Auslegungstradition der Väter und der Kirche zu berücksichtigen.

Liebe Grüsse und schöne Weihnacht
Marietta




Nö Liebe Marietta, was da die Katholische Kirche lehrt wiederspricht die Bibel, siehe Bilderdienst, Marien und heiligen Verehrung die als Mittler dienen, denn es gibt nur einen Mittler, alles andere ersehe ich als Sonderlehre, es ist die Schrift, denn es ist Gottes Wort. Denn an dieser ist es zu ergründen wie es sich verhält, kann ja jeder kommen, es sei von Jesus. Wozu auchnoch weiter Lehren, denn in der Bibel steht das ganze Evangelium, und nicht wie Du es behaubtest es sei unvollständig, den biblichen Beweise den zu erbringen um diese Behaubtung hast Du ja noch nicht erbracht. Im gegenteil ist der Fall, die Offenbarung hat die Bibel als Schluss sich dargestellt, es gibt nicht weiteres zu lehren, alles zu ermahnung und zu erbaung, oder Trost ist alles Nötige was wir wissen und erkennen sollen geschrieben worden, es bedarf keine weiter Schriften die sich als Wort Gottes darstellt.

Zu Deinen Kommentar, Mit "Wort Gottes" ist nicht zwingend "die Bibel" gemeint.

Was gibt es denn noch was sich für den Christenmenschen alls Wort Gottes ausgibt?



Herzliche Grüsse, Andreas:praisegod: :praise:
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Paddy » Mo 24. Dez 2007, 15:49

Wie man sieht, ist es vergebliche Liebesmüh, einem katholiken zu erklären, dass allein der Glaube uns erretten kann. Nicht die zugehörigkeit zu einer Kirche! Ich höre immer nur Kirche, Kirche, Kirche und nochmal Kirche!!!

Ich hab mal einen Suchlauf durch meine PC-Bibel mit dem Stichwort "Kirche" gemacht. Erstaunliches Ergebnis: "NULL"

Da sieht man mal wie viel einfluss die Kirchen auf ihre jeweiligen Anhänger ausüben. "Alles was die Kirche sagt muss zwangsläufig stimmen!"

Traditionelle, überlieferte Riten und Brauchtümer in allen Kulturen und Kirchen sind schlichtweg von Menschen erfunden und oft heidnischen Ursprungs und haben keine biblische Bedeutung mehr. Zu allem Übel werden diese auch noch von Generation zu Generation ergänzt und abgeändert. Da kann nichts "ursprüngliches" mehr übrig bleiben, oder?

Außerdem scheint der grundsatz der meisten Kirchen zu sein: "Je komplizierter, umso besser!"

Ich glaube nicht, dass Gott von seinen Menschen erwartet, die Kirchenkulturen und Traditionen zu studieren. Es ist doch soooo einfach!!!

>> Glaube daran, dass Jesus für Dich gestorben ist. Danke Ihm dafür, indem Du zu Ihm betest, Ihn lobst und Ihm Dein Leben anvertraust. Ihn teilhaben lässt an Deinem Leben. <<

Nur das will Gott von uns!

Alles drumherum ist reine Schikane und bringt nur Verwirrung und Streit zwischen den Kirchen und Konfessionen. Das möchte Gott sicherlich nicht!

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, dem Geburtstag unseres Herrn Jesus!!!

GBY,
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Mariette M. » Mo 24. Dez 2007, 23:51

Original von Paddy
Wie man sieht, ist es vergebliche Liebesmüh, einem katholiken zu erklären, dass allein der Glaube uns erretten kann.


Verlorene Liebesmüh nicht, liebe Paddy, aber ziemlich unnötig. Wir wissen das nämlich längst...;)

Original von Paddy Ich hab mal einen Suchlauf durch meine PC-Bibel mit dem Stichwort "Kirche" gemacht. Erstaunliches Ergebnis: "NULL"


Kleiner Tipp: Such mal in der Einheitsübersetzung, da triffst Du mehr :D

Original von Paddy Alles drumherum ist reine Schikane und bringt nur Verwirrung und Streit zwischen den Kirchen und Konfessionen. Das möchte Gott sicherlich nicht!


Vermutlich reden wir nicht vom Gleichen.
Das was ich unter Tradition verstehe.. den Glauben, die Gebete, die Liturgie, die Sakramente.. das ist alles andere als Schikane, es ist Hilfe zum Leben, es ist Heilung, es ist Anstoss zur Heiligung, zur Vergöttlichung.

Liebe Grüsse
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Enggi » Di 25. Dez 2007, 09:13

Original von Paddy

Ich hab mal einen Suchlauf durch meine PC-Bibel mit dem Stichwort "Kirche" gemacht. Erstaunliches Ergebnis: "NULL"
Ich brauchte seinerzeit noch eine gedruckte Bibel-Konkordanz um herauszufinden, dass die Kirche eine Fälschung sein muss. Aber es ging auch so. Als Konsequenz bin ich ausgetreten. Es gibt auch einige Bibelstellen, welche das empfehlen.
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Paddy » Di 25. Dez 2007, 14:19

Liebe Mariette,

Du wirst es kaum glauben, aber ich war gestern Abend in der Kirche! In meiner lokalen evangelischen Gemeinde.

Seit ich entschlossen hab, mit Jesus zu leben, bin ich ein sehr kritischer Besucher von Gottesdiensten und ganz besonders ein kritischer Zuhörer bei Predigten. Und ich muss sagen, was der Pfarrer dort gepredigt hat gefiel mir sehr gut und ich kann es absolut unterstreichen...

Was Du noch weniger glauben wirst, ich hab mir im Fernsehen nach Mitternacht auch den Rest der Liveübertragung vom Vatikan angesehen. Ich tue das nicht, weil ich spontan zum Katholiken konvertiert bin, sondern weil ich auch Interesse an anderen Kirchen und deren "Ritualen" zeige.

Was hab ich da gesehen... Zunächst mal natürlich die Botschaft, dass Jesus für uns als Mensch auf die Erde gekommen ist. Dass er unser Erlöser ist. Soweit sogut... Diese Ansicht wird ja offenbar noch von allen christlichen Kirchen vertreten.

Aber es ging ja noch weiter: Einer dieser Kardinäle hatte es mal wieder nicht lassen können, die ganzen "Heiligen" zu erwähnen, die ja angeblich jetzt schon im Himmel sind und als Fürsprecher für uns eintreten. Ganz vorne im "Heiligen"-Team war natürlich Maria dabei... An den Sündenablass beim Besuch von Lourdes wurde natürlich auch gedacht und das Ave Maria durfte selbstverständlich auch nicht fehlen.

Ein anderer - diesmal kein verbaler - Punkt stach mir ebenfalls ins Auge: Das Abendmahl wurde ausgeteilt, jedoch blieben die Kehlen der Gläubigen leider staubtrocken! Mit andern Worten, es gab keinen Wein oder ein anderes Safterzeugnis der Weintraube zu trinken. Mal davon abgesehen, dass es sehr unangenehm sein kann, wenn einem die Oblate am Gaumen kleben bleibt, hat es ja eine viel fatalere Auswirkung. Für mich ist das eine absolute verfälschung des Abendmahles und somit für den Empfänger des Mahles nicht vollständig und damit wertlos!

Klär mich doch mal auf: Warum wird das "Blut Christi" weggelassen? Ich kann das nicht akzeptieren! Dafür kanns keine Entschuldigung geben!

Gruß,
Paddy
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon picopedro » Di 25. Dez 2007, 14:27

Original von Paddy
Wie man sieht, ist es vergebliche Liebesmüh, einem katholiken zu erklären, dass allein der Glaube uns erretten kann. Nicht die zugehörigkeit zu einer Kirche! Ich höre immer nur Kirche, Kirche, Kirche und nochmal Kirche!!!



das ist leider nicht die einzige gruppe, die sich als die allein seligmachende betrachtet.

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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Mariette M. » Di 25. Dez 2007, 21:46

Hallo Paddy,

Original von Paddy Was Du noch weniger glauben wirst, ich hab mir im Fernsehen nach Mitternacht auch den Rest der Liveübertragung vom Vatikan angesehen. Ich tue das nicht, weil ich spontan zum Katholiken konvertiert bin, sondern weil ich auch Interesse an anderen Kirchen und deren "Ritualen" zeige.


Das finde ich gut und fair von Dir...

Original von Paddy Was hab ich da gesehen... Zunächst mal natürlich die Botschaft, dass Jesus für uns als Mensch auf die Erde gekommen ist. Dass er unser Erlöser ist. Soweit sogut... Diese Ansicht wird ja offenbar noch von allen christlichen Kirchen vertreten.


Ja, klar. Das macht doch eine christliche Kirche aus, dass sie Jesus Christus den Sohn Gottes als Erlöser bekennt.

Original von Paddy Aber es ging ja noch weiter: Einer dieser Kardinäle hatte es mal wieder nicht lassen können, die ganzen "Heiligen" zu erwähnen, die ja angeblich jetzt schon im Himmel sind und als Fürsprecher für uns eintreten. Ganz vorne im "Heiligen"-Team war natürlich Maria dabei... An den Sündenablass beim Besuch von Lourdes wurde natürlich auch gedacht und das Ave Maria durfte selbstverständlich auch nicht fehlen.


Nun, warum sollte ein römischer Kardinal nicht so feiern, wie es die römische Kirche vorsieht? Nur weil Du es nicht nachvollziehen kannst, wird wohl kaum der ganze Vatikan anders feiern...

Original von Paddy Für mich ist das eine absolute verfälschung des Abendmahles und somit für den Empfänger des Mahles nicht vollständig und damit wertlos!


Das ist dir jetzt vielleicht unverständlich.. aber für mich ist ein reformiertes Abendmahl viel unvollständiger als eine katholische Eucharistie.. selbst wenn es da Traubensaft gibt ;)

Original von Paddy Klär mich doch mal auf: Warum wird das "Blut Christi" weggelassen? Ich kann das nicht akzeptieren! Dafür kanns keine Entschuldigung geben!


Wir Katholiken empfangen in der Hostie den ganzen Christus, seinen Leib mit Fleisch und Blut.
Den Wein lassen wir weg eher aus praktischen Gründen (ist ein wenig blöd zum Aufbewahren, wenn nicht alles getrunken wurde.. und das müssten wir ja, da wir daran glauben, dass es in Wahrheit Christi Blut IST)
Auch wir empfinden es allerdings als schade, nur unter der Gestalt des Brotes zu kommunizieren, und das ist einer der Gründe, warum sich die Kommunion unter beiden Gestalten wieder mehr und mehr durchsetzt, vor allem da, wo eine kleinere und überschaubare Gemeinschaft feiert.

Liebe Grüsse
Mariette
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Frau Katz » Mi 26. Dez 2007, 09:19

Original von Paddy
Wie man sieht, ist es vergebliche Liebesmüh, einem katholiken zu erklären, dass allein der Glaube uns erretten kann. Nicht die zugehörigkeit zu einer Kirche! Ich höre immer nur Kirche, Kirche, Kirche und nochmal Kirche!!!


Katholische Kirche ist auch was Schönes - die Gebäude, der Ritus, der Weihrauch...

allerdings ist es ebenso oft vergebliche Liebesmüh, einem Freikirchler erklären zu wollen, dass der tätige Glaube und die tätige Nächstenliebe das sind, was rettet. Und nicht etwa das Herbeten von einigen Dogmen oder die emotionale Aufwühlung von Lobpreisliedern.


Original von Paddy
Da sieht man mal wie viel einfluss die Kirchen auf ihre jeweiligen Anhänger ausüben. "Alles was die Kirche sagt muss zwangsläufig stimmen!"


hältst du die Leute ernsthaft für so naiv?

Meine Mutter auf alle Fälle, die hat schon als Kind nicht alles geglaubt, was der Pfarrer so erzählte... zum Beispiel, dass Kinder, die ungetauft sterben, in die Vorhölle kommen sollen.


Original von Paddy
Traditionelle, überlieferte Riten und Brauchtümer in allen Kulturen und Kirchen sind schlichtweg von Menschen erfunden und oft heidnischen Ursprungs und haben keine biblische Bedeutung mehr. Zu allem Übel werden diese auch noch von Generation zu Generation ergänzt und abgeändert. Da kann nichts "ursprüngliches" mehr übrig bleiben, oder?


Das Christentum hat auch keine "ursprünglichen" Rituale. Jesus hat nach Art der Juden gefeiert, und da gar nichts Neues erfunden. Das Teilen von Brot und Wein, die gemeinsame Mahlzeit, ist eine ur-menschliche Geste, die Verbundenheit ausdrückt. Auch die Botschaft von Ostern, die Auferstehung, lässt sich ganz natürlich mit den Naturvorgängen verbinden: das Korn, das in die Erde gepflanzt wurde, steht um diese Jahreszeit wieder auf...


Original von Paddy
Außerdem scheint der grundsatz der meisten Kirchen zu sein: "Je komplizierter, umso besser!"


Stimmt, das müsste so nicht sein.


Original von Paddy
Glaube daran, dass Jesus für Dich gestorben ist. Danke Ihm dafür, indem Du zu Ihm betest, Ihn lobst und Ihm Dein Leben anvertraust. Ihn teilhaben lässt an Deinem Leben.

Nur das will Gott von uns!


ich glaube nicht, dass dieser Jesuskult, den du vorschlägst, biblisch belegbar ist. Für mich ist das schon gefährlich nahe am Götzenkult. Jesus hat gesagt, wir sollen zum Vater beten, nicht zu ihm.

grüsse, barbara
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Lambert » Mi 26. Dez 2007, 10:13

Ja Frau Katz, ich will mal jetzt nur auf diesen Kommentar eingehen, alles andere würde im Einzelnen hinaus gehen:

ich glaube nicht, dass dieser Jesuskult, den du vorschlägst, biblisch belegbar ist. Für mich ist das schon gefährlich nahe am Götzenkult. Jesus hat gesagt, wir sollen zum Vater beten, nicht zu ihm.

Es ist eine typiche katholische Antwort, halt nur durch eine Stellesagt man so gleich...., ohne andere Stellen hinzuziehen um eine gesamt Aussage zu erkennen, wie oft es sich so verhält

Denn wenn Jesus sagt:

Ich bin das Brot des Lebens: Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten.

So darf und soll auch zu ihn kommen wenn ich durst habe

Ich bin das Brot des Lebens.

Genau verhält es sich doch, wenn ich hunger habe, so kann ich bei Ihm meinen Hunger stillen, und hunger hat man ja bekanntlich mehr als nur einmal am Tag

Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Welch eine Zusage von unseren Heiland, ich brauch nicht mehr in der Finsternis, Er meine Freudewonne mein Heil, Er ist meine Fussesleuchte.

Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er errettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.

Halleluia kann ich nur sagen, Er ist mein Retter, ich brauch nicht ständig eine neue Weide zu suchen, den dies ist sehr anstrengend mit vielen endteuschungen verbunden, jetzt finde ich immer die richtige Weide ohne auf das neuste zu suchen müssen Frau Katz.

Wirglich Götzendienst? Nö Frau Katz, er läd uns alle ein, die Hunger und Durst haben, die müde und beladen sind. Wo ist den das die Grenze wo man sagen könnte, es sei Götzendienst, wo und wann würde Jesus bei einen Götzendiesnt wenn ich sie tuzn würde mich abweisen? Aus welcher Bibelstelle bezeihst Du den deine Argument, aber Ikonen haben, wo doch die Schrift davor warnt. Und zu guter letzt, einer kann es nun wirgliche nicht vertragen den Namen Jesus, denn der Teufel, dieser kann es verknusern das Jesus ihn überwunden hat und besiegt. Deswegen ist er immer auf der Versuchung Christen zu benebeln um ja das der Name nicht erwähnt wird, erst recht nicht in seinen Namen, er der König aller Könige angebetet wird


Grüsse, Andreas
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Frau Katz » Mi 26. Dez 2007, 10:35

Hallo Lambert!

"typisch katholisch" bin ich garantiert nicht... ich fühle mich eher den Werten der Aufklärung verpflichtet. Wozu auch gehört, Texte zu analysieren und im Kontext zu lesen.

Wer sagt denn all diese "ich bin"-Worte? Doch der Logos, das Wort, das im Anfang bei Gott war und alles gemacht hat, was gemacht ist. "Jesus" hingegen war lediglich der Name, den das Wort während gut dreissig Jahren angenommen hatte, als es sich in menschlicher Form auf der Erde bewegte. Was in Bezug auf die Gesamtheit seiner Existenz nur ein sehr kurzer Augenblick ist.


Genau verhält es sich doch, wenn ich hunger habe, so kann ich bei Ihm meinen Hunger stillen, und hunger hat man ja bekanntlich mehr als nur einmal am Tag


Jesus lehrte uns, zum Vater zu beten (und nicht etwa zu ihm): "Vater, unser tägliches Brot gib uns heute."




Halleluia kann ich nur sagen, Er ist mein Retter, ich brauch nicht ständig eine neue Weide zu suchen, den dies ist sehr anstrengend mit vielen endteuschungen verbunden, jetzt finde ich immer die richtige Weide ohne auf das neuste zu suchen müssen Frau Katz.


Enttäschungen sind eine tolle Sache - denn wo man ent-täuscht ist, ist die Täuschung aufgehoben, und folglich die Wahrheit sichtbar. Ich wünsche dir, in diesem Sinne, noch sehr viele Enttäuschungen. :)



Wo ist den das die Grenze wo man sagen könnte, es sei Götzendienst, wo und wann würde Jesus bei einen Götzendiesnt wenn ich sie tuzn würde mich abweisen?


Götzendienst ist schon, sich an Jesus zu wenden, nicht an Gott. Oft wird den Katholen vorgeworfen, sie beteten die Heiligen an, nicht Gott - was ich, wenn es denn jemand täte, für einen Fehler halten würde - ebenso halte ich es für einen Fehler, die kurzzeitige Menschengestalt des WORTES, die sich Jesus nannte, für Gott zu halten.

Götzendienst ist überall, wo gesagt wird "Gott ist so und so - Gott will das und das." Denn überall dort wird Gott, der Unbegreifliche, in das Korsett menschlicher Wünsche und Neigungen und Bedürfnisse gepresst und instrumentalisiert.



Aus welcher Bibelstelle bezeihst Du den deine Argument, aber Ikonen haben, wo doch die Schrift davor warnt.


ich beziehe mich auf den Ruf zur Freiheit: ChristIn zu sein, bedeutet frei zu sein. Es bedeutet, selbst zu erkennen, was dienlich ist und was nicht. "Alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich", sagte zB Paulus, und ähnliche Stellen sind durch das ganze NT zu finden, bei verschiedenen Autoren.



Und zu guter letzt, einer kann es nun wirgliche nicht vertragen den Namen Jesus, denn der Teufel, dieser kann es verknusern das Jesus ihn überwunden hat und besiegt. Deswegen ist er immer auf der Versuchung Christen zu benebeln um ja das der Name nicht erwähnt wird, erst recht nicht in seinen Namen, er der König aller Könige angebetet wird


Jesus selbst hat betont, es reiche nicht, "Herr, Herr" zu rufen. Es gehe darum, den Willen des Vaters (nicht den Willen von Jesus) zu tun.

Den Namen Jesus wie ein Amulett vor sich herzutragen, ist auch Götzendienst... oder man könnte wohl auch Magie dazu sagen, denn es geht nach dem Prinzip, dass man allein durch das Aussprechen bestimmter Worte Schutz erhält. Ob man in einem solchen Ritual dann Jesus oder Apollo oder Manitu anruft, spielt dann auch keine Rolle mehr. "Namen sind Schall und Rauch"... ist doch ein Vers des AT, wenn ich mich recht erinnere. Also, was versuchst du, dich an Schall und Rauch festzuhalten? Da ist nichts Solides... das Solide ist jenseits aller Namen.

grüsse, barbara
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Lambert » Mi 26. Dez 2007, 11:09

Ja, ja, so einfach macht man sich auf die von mir hingewiesenen Bibelstelle blos nicht einlassen, nur darauf zu pochen, zu dem noch aus den Zusammenhang zu reissen, wenn Er sagte: Wer zu mir kommt, den will ich nicht verstossen, oder seine Rede: Kommt her zu mir, die müde und beladen seid, Ich will euch erqicken. Ein merkwürdiger Götze der einen noch erquikt, bis jetzt lese ich ja das in der Bibel, das Götzen nicht reden können und erst recht nicht trösten kann, weil ein Götze tod ist.

Zum anderen hast Du mal nur die hälfte gelesen, ich habe geschrieben, ich brauch nicht mehr ständig eine neue Weide zu suchen, sondern laut seiner Verheissung habe ich zu jeder Zeit einen Zugang auf seine Weide.



Grüsse, Andreas:praisegod: :comeon:


ps. Ich trag mit sicherheit kein Amulett, aber im meinen Herzen mit Sicherheit :D
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Lambert » Mi 26. Dez 2007, 14:31

Ja Frau Katz, nach Deiner Aussage könnte man ja sagen, das die armen Aposteln leider in die Irre gegangen sind, und somit die ganze Schrift ein Irrtum ist. Denn es gibt ja zahlreiche Bibelstellen die aufzeigen, das der Name Jesus rettet.

Apg 2, 38

Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des heiligen Geistes.

Vers 4, 10

so sei euch und dem ganzen Volk Israel kundgetan: dIm Namen Jesu Christi von Nazareth, den ihr gekreuzigt habt, den Gott von den Toten auferweckt hat; durch ihn steht dieser hier gesund vor euch.

Vers 4, 12

Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.

Vers 19, 17

Das aber wurde allen bekannt, die in Ephesus wohnten, Juden und Griechen; und Furcht befiel sie alle, und der Name des Herrn Jesus wurde hoch gelobt.

Röm 1, 5

Durch ihn haben wir empfangen Gnade und Apostelamt, in seinem Namen den Gehorsam des Glaubens aufzurichten funter allen Heiden, 6zu denen auch ihr gehört, die ihr berufen seid von Jesus Christus.

1 Kor 1, 2

an die Gemeinde Gottes in Korinth, an die Geheiligten in Christus Jesus, die berufenen Heiligen samt allen, die den Namen unsres Herrn Jesus Christus anrufen an jedem Ort, bei ihnen und bei uns:

Vers 1, 10

Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, daß ihr alle mit einer Stimme redet und laßt keine aSpaltungen unter euch sein, sondern haltet aneinander fest bin einem Sinn und in einer Meinung.

Als letztes nun mal, den es gibt noch viele mehrhere Stellen über den Namen Jesus, es ist halt nur ein kleiner Ausszug, nun jetzt mal 2 Thess 1, 2

damit in euch verherrlicht werde der Name unseres Herrn Jesus und ihr in ihm, nach der Gnade unseres Gottes und des Herrn Jesus Christus.

Ja Frau Katz, wer ist der Herr, der Name über allen Namen steht?


Grüsse, Andreas:praisegod: :praise:
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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Enggi » Mi 26. Dez 2007, 16:27

Original von Frau Katz
"Namen sind Schall und Rauch"... ist doch ein Vers des AT, wenn ich mich recht erinnere.
Nein der stammt von Johann Wolfgang von Goethe, und heisst: "Gefühl ist alles; Name ist Schall und Rauch." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust zu Gretchen - Teil der Antwort auf die "Gretchenfrage"

Das was du vermutlich meinst heisst: "Ich sah an alles Tun, das unter der Sonne geschieht, und siehe, es war alles eitel und Haschen nach Wind." - Prediger 1,14
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Barmherzigkeit Gottes

Beitragvon Paddy » Mi 26. Dez 2007, 18:57

Hallo Barbara (Frau Katz),

ich will genre auf Deine Kommentare eingehen...

Original von Frau Katz:
allerdings ist es ebenso oft vergebliche Liebesmüh, einem Freikirchler erklären zu wollen, dass der tätige Glaube und die tätige Nächstenliebe das sind, was rettet. Und nicht etwa das Herbeten von einigen Dogmen oder die emotionale Aufwühlung von Lobpreisliedern.


Zunächst mal wird es dich Überraschen, dass ich offiziell in der evangelischen Kirche "Mitglied" bin. Da mir der Glaube aber dort sehr unpersönlich und oft langweilig und leblos rüberkommt habe ich nie einen aktiveren Einsatz in der Kirche in betracht gezogen. Außerdem, wenn man sich die offiziellen Kirchen-Jugendgruppen so ansieht, wird man schnell feststellen, dass das Ganze oft wenig mit Gott und dem Glauben zu tun hat.

Ich bin aber ein aktives Mitglied einer Organisation für junge Christen, die aber ebenfalls keine freikirchliche Gruppe ist. Aber ob Freikirche oder nicht ist doch völlig egal. Der Glaube des einzelnen Menschen zählt!

Höre ich aus Deinem Satz etwa heraus, dass Du denkst, ich würde gute Taten nicht wertschätzen? Im Gegenteil! Seit ich mir vorgenommen hab, mit Gott zu leben, merke ich auch eine Veränderung in meinem Leben und dazu gehört z.B. die steigende Hilfsbereitschaft und insgesamt eine größere Nächstenliebe. Das ist meiner Meinung nach der Heilige Geist, der in mir wirkt!

Wie schon mehrmals erwähnt, finde ich es ebenfalls nicht gut, irgendwelche Dogmen oder vorgegebene Gebete herunterzuleiern. Das wird bei mir/uns auch nicht gemacht!

Doch, nenne mir doch einen Grund, warum Lobpreis etwas schlechtes sein soll??? Kann ich nicht ganz verstehen...

hältst du die Leute ernsthaft für so naiv?


Bei vielen kann ich das leider nur mit JA beantworten!


Das Christentum hat auch keine "ursprünglichen" Rituale. Jesus hat nach Art der Juden gefeiert, und da gar nichts Neues erfunden. Das Teilen von Brot und Wein, die gemeinsame Mahlzeit, ist eine ur-menschliche Geste, die Verbundenheit ausdrückt. Auch die Botschaft von Ostern, die Auferstehung, lässt sich ganz natürlich mit den Naturvorgängen verbinden: das Korn, das in die Erde gepflanzt wurde, steht um diese Jahreszeit wieder auf...

Jesus nahm natürlich eine, wie Du es nennst "ur-menschliche Geste" für seine Zwecke als Vorbild. Er sagte aber auch, "tut dies zu meinem Gedächtnis"! Und das ist für mich eine offensichtliche biblische Aufforderung das Abendmahl - zum Gedenken an Jesus - zu feiern.

ich glaube nicht, dass dieser Jesuskult, den du vorschlägst, biblisch belegbar ist. Für mich ist das schon gefährlich nahe am Götzenkult. Jesus hat gesagt, wir sollen zum Vater beten, nicht zu ihm.


Zunächst mal sagen die Bibelzitate von Lambert ja eigentlich schon alles. Hier noch meine eigene Meinung:

Jesus ist ja gleichzeitig Gott und somit macht es keinen Unterschied, ob ich zu "Gott" zum "Herrn" zum "Vater" zu "Jesus" oder zum "Heiligen Geist" bete. Schon mal was von der Dreieinigkeit gehört? Es ist die gleiche "Kraft/Person/Macht".

Götzenkult ist Marienverehrung, Heiligenverehrung, Verehrung von kirchlichen Oberhäuptern, das Glauben an Medaillen oder Gegenständen mit Wunderkräften (auch Glückswürfel, Steine, Karten, und was auch immer...)

Das was Du als "Jesuskult" beschimpfst ist schlicht und einfach die Botschaft des Neuen Testaments!

Jesus hat diese Erde erschaffen, er ist als Mensch auf diese Erde gekommen, um für uns zu sterben und er wird auch am jüngsten Tag vor uns stehen! (Alles nachzulesen in einem Buch, das nennt sich Bibel) ;)

Wer diese Meinung nicht teilt, der kann sich Katholik, Protestant oder sonstwie nennen, aber nicht Christ!


Gruß,
Paddy
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