Beichte gut - alles gut?

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

Moderator: bigbird

Re: Beichte Gut alles Gut?

Beitragvon Enggi » Mi 28. Nov 2007, 12:30

Original von Mariette M.

Abgesehen davon... ist natürlich die Verehrung der Gottesmutter biblisch zu stützen, ja sogar von der Bibel gefordert. Das ist nur leider eine der Stellen, die ein freikirchlicher Christ normalerweise nicht anstreicht...;)
Ich würde die Bibelstelle gerne anstreichen. Welche ist es denn?



EDIT: Aha, nachher wieder einen Rückzieher gemacht. Schon gut, liebe Marietta M. Ich dachte bloss, du würdest jetzt anfangen, Jack Chicks Traktate zu bestätigen, als ich auf deinen Gottesmutter-Beitrag stiess.
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Re: Beichte Gut alles Gut?

Beitragvon Mariette M. » Mi 28. Nov 2007, 14:19

Original von Enggi
Original von Mariette M.

Abgesehen davon... ist natürlich die Verehrung der Gottesmutter biblisch zu stützen, ja sogar von der Bibel gefordert. Das ist nur leider eine der Stellen, die ein freikirchlicher Christ normalerweise nicht anstreicht...;)
Ich würde die Bibelstelle gerne anstreichen. Welche ist es denn?



EDIT: Aha, nachher wieder einen Rückzieher gemacht. Schon gut, liebe Marietta M. Ich dachte bloss, du würdest jetzt anfangen, Jack Chicks Traktate zu bestätigen, als ich auf deinen Gottesmutter-Beitrag stiess.


Rückzieher, ne... nicht in der Sache, nur was mein Verhalten anging ;)

Bitte anstreichen:
Lukas 1 39-56, inbesondere Vers 48

Grüessli
Marietta
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Re: @ Sanctus, Oli und alle...

Beitragvon Mariette M. » Mi 28. Nov 2007, 14:25

Original von Oli4
Original von Mariette M.
was vermischst Du denn hier wieder alles zusammen? Man nehme ein Stichwort und breite sich darüber aus. Beichte Pfarrer, Fürbitte

Nichts.

Nur das Zitierte. "Für einander einstehen" (im Gebet), wie zitiert und im Zusammenhang mit den umliegenden Versen betrachtet.


Vergiss nicht viel zu trinken während deiner Fastenzeit.

Gottes Segen


Auch Dich bitte ich um Verzeihung. Deine Art zu schreiben hat mich genervt, aber das entschuldigt nicht meinen aggressiven Ton.
Ja, ans Trinken denke ich, lach..

Die Bitte um Verzeihung weite ich aus auf "alle"... die ich gestern nicht genannt, aber doch mit gemeint hatte.

Und jetzt geh ich wirklich, nicht beleidigt und auch nicht wütend, sondern im Wissen, dass es mir gut tut, mal wieder zu pausieren...
e schöni Adväntsziit eu allne
Marietta
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Re: Beichte Gut alles Gut?

Beitragvon Petros » Mi 28. Nov 2007, 22:24

Original von Lambert
ps. Es hat schon unendliche Diskusionen ergeben über die Maria, aber die Maria eine Führsprecherin gibt es keine Stelle dies rechtfertigt. Es ist das Blut Christi welches von unsere Schuld reinigt.


Ja, so unwichtig ist die Rolle Mariens eben doch nicht...

Gibt es wirklich keine Stelle, wo Maria als "Mittlerin" zwischen Jesus und den anderen Menschen wirkt?

Wie ist es beim Hochzeitsfest in Kana?

Die Leute gingen zu Maria und diese bat ihren Sohn etwas dagegen zu tun.
Und obschon seine "Stunde noch nicht gekommen" war, hörte er auf seine Mutter. Und das trotz des Verses "Quid mihi et tibi, mulier?", das oft negativ interpretiert wird.

Und übrigens: Die Fürbitte hat nichts mit dem Opfer Christi und der "Reinigung von der Schuld" zu tun, sondern ist Zeichen der Gemeinschaft der Gläubigen (der triumphierenden und der streitenden Kirche).

LG Petros
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Re: Beichte Gut alles Gut?

Beitragvon Enggi » Mi 28. Nov 2007, 23:07

Na ja, ich hab da so meine Probleme mit dem Ausdruck Gottesmutter.

In der Bibel wird beschrieben, wie Gott seinen Sohn Mensch werden liess. Und irgend in einem apostolischen Brief steht sinngemäss, dass er in der Zeit seines menschlichen Dienstes nicht mehr Gott war, sondern ganz Mensch. Er liess seine Schöpferkraft beim Vater zurück. (Das mit den Vögelchen, die er als Kind im Sandkasten erschuf und ihnen Leben einhauchte, ist glaubs ein islamisches Märchen). Er wurde wie unsereins, nur ohne Sünde. Er selbst nannte sich Menschensohn, jedenfalls meistens. Also ist seine Mutter Menschenmutter und nicht Gottesmutter.

Die Himmelskönigin wurde ja schon im alten Testament verworfen, und erst später wurde Maria in diesen Stand befördert. Ob sie sich wohl darüber freute?

Gehabt euch wohl.
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Re: Beichte Gut alles Gut?

Beitragvon Petros » Mi 28. Nov 2007, 23:27

Original von Enggi
Na ja, ich hab da so meine Probleme mit dem Ausdruck Gottesmutter.

Man muss zuerst definieren, was eine Mutter ausmacht.
Eine Mutter ist eine Frau, die ein Kind geboren hat. Maria wird also zu Recht Theotokos oder Deipara genannt (Gottesgebärerin).


In der Bibel wird beschrieben, wie Gott seinen Sohn Mensch werden liess. Und irgend in einem apostolischen Brief steht sinngemäss, dass er in der Zeit seines menschlichen Dienstes nicht mehr Gott war, sondern ganz Mensch. Er liess seine Schöpferkraft beim Vater zurück. (Das mit den Vögelchen, die er als Kind im Sandkasten erschuf und ihnen Leben einhauchte, ist glaubs ein islamisches Märchen). Er wurde wie unsereins, nur ohne Sünde. Er selbst nannte sich Menschensohn, jedenfalls meistens. Also ist seine Mutter Menschenmutter und nicht Gottesmutter.

Christus war 100% Mensch und 100% Gott, ergo Gott in Menschengestalt.

Wäre Maria nur Menschenmutter gewesen, wäre Jesus nur ein Mensch gewesen.
Die menschliche Natur hat Jesus von Maria, die göttliche vom heiligen Geist.

Was die Tauben aus Sand angeht: Im apokryphen Evangelium nach Thomas steht was von 12 Sperlingen, die Jesus als 5-Jähriger aus Lehm formte.


Die Himmelskönigin wurde ja schon im alten Testament verworfen, und erst später wurde Maria in diesen Stand befördert. Ob sie sich wohl darüber freute?

Wie willst Du sonst die Mutter des Königs des Universums nennen?
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Re: Beichte Gut alles Gut?

Beitragvon sugi » Mi 28. Nov 2007, 23:57

Original von Petros
Original von Lambert
ps. Es hat schon unendliche Diskusionen ergeben über die Maria, aber die Maria eine Führsprecherin gibt es keine Stelle dies rechtfertigt. Es ist das Blut Christi welches von unsere Schuld reinigt.

Ja, so unwichtig ist die Rolle Mariens eben doch nicht...

Nicht wichtiger..

Mt. 12,47.48 Und es sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draussen und suchen dich zu sprechen. Er aber antwortete und sprach zu dem, der es ihm sagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er streckte seine Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, meine Mutter und meine Brüder!



greez
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Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
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Re: Beichte Gut alles Gut?

Beitragvon Grasy » Do 29. Nov 2007, 00:03

Original von Mariette M.
Sie haben Maria sicher schon zu Lebzeiten gebeten, so wie jeder Christ den anderen um Gebet bittet.


Warum hätten sie Maria bitten sollen wenn sie als Jünger mit Jesus durch das Land gezogen sind? Warum hätten sie nicht Gott bitten sollen oder Jesus?



Ausserdem hatte im Judentum die Mutter, insbesondere die Königinmutter schon eine besondere Stellung... da liegt doch der Gedanke nahe, dass gerade IHR Eintreten beim Sohn besonders kräftig ist?


"Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden. Er antwortete aber und sprach zu dem, der es ihm ansagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er reckte die Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, das ist meine Mutter und meine Brüder! Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mein Bruder, Schwester und Mutter." (Mt 12:47-50 - Lut1912)



Ich sage ja nicht, dass nicht auch der direkte Weg gehe... aber, wie es scheint, hatte Maria schon seit Beginn eine besondere Stellung.


Maria hatte schon eine besondere Stellung. Sie wurde ja von Gott erwählt. Sie war sicher eine gottesfürchtige Frau. Aber wo hast du gelesen daß sie eine besondere Stellung in Sachen Fürbitte hätte daß sie heute millionenfach um Fürbitte gebeten werden sollte? Besonders auch im Hinblick auf Mt 12?



Ist jetzt etwas klarer, was ich mit meiner hier in diesem Forum wohl schon provokativen Ansicht meinte?


;) - Ich denke ich weiß schon was du meinst.


Mfg,
Grasy
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Re: Beichte Gut alles Gut?

Beitragvon sugi » Do 29. Nov 2007, 09:15

Original von Grasy
Original von Mariette M.
Ich sage ja nicht, dass nicht auch der direkte Weg gehe... aber, wie es scheint, hatte Maria schon seit Beginn eine besondere Stellung.

Maria hatte schon eine besondere Stellung. Sie wurde ja von Gott erwählt.

Sie war eine ganz normale Frau, die auserwählt wurde..jemand musste es ja sein!! Wie sonst würde sich die Verheissung erfüllen..

Doch, heisst es auch im Gesetz: 2.Mose 20,4.5
Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen.


greez



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Re: Beichte Gut alles Gut?

Beitragvon Enggi » Do 29. Nov 2007, 13:25

Der Thread hat zum Thema Beichte gut, alles gut
Original von xpert 04.03.2006, 18:07
Ich gehöre sicher zu denen Menschen, die ab und zu mal gesündigt haben, Dann fiel mir die Beichte ein. Ist sie die Erlösung? Oder ist sie für nix gut.

Ist es auch so eine Erfindung von den Christen, um die Sünden des Christentums zu rechtfertigen? Kann ich sündigen mit dem Hintergedanken, dass ich nach der Beichte ins Paradies komme? Wenn nicht, wozu ist sie gut?

Erfindung wie die Inquisition?
Vielleicht kann man als Katholik sogar Maria seine Sünden beichten, und trotzdem sind wir vom Thema abgekommen.
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Re: Beichte Gut alles Gut?

Beitragvon Lambert » Do 29. Nov 2007, 15:31

Original von sugi
Original von Petros
Original von Lambert
ps. Es hat schon unendliche Diskusionen ergeben über die Maria, aber die Maria eine Führsprecherin gibt es keine Stelle dies rechtfertigt. Es ist das Blut Christi welches von unsere Schuld reinigt.

Ja, so unwichtig ist die Rolle Mariens eben doch nicht...

Nicht wichtiger..

Mt. 12,47.48 Und es sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draussen und suchen dich zu sprechen. Er aber antwortete und sprach zu dem, der es ihm sagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er streckte seine Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, meine Mutter und meine Brüder!



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Re: @ Sanctus, Oli und alle...

Beitragvon Oli4 » Do 29. Nov 2007, 16:32

Original von Mariette M.
Auch Dich bitte ich um Verzeihung. Deine Art zu schreiben hat mich genervt, aber das entschuldigt nicht meinen aggressiven Ton.
Angenommen! :baby:


Und jetzt geh ich wirklich, nicht beleidigt und auch nicht wütend, sondern im Wissen, dass es mir gut tut, mal wieder zu pausieren...
Gut so, mach das! :)
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Re: @ Sanctus, Oli und alle...

Beitragvon SunFox » Fr 30. Nov 2007, 11:47

"Also sollt ihr beten: Vater unser, der du bist im Himmel - und vergib uns unsere Schuld ....!"

Jesus selbst hat eine ´Mußvorschrift´ gegeben und keine ´Kannvorschrift´!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Beichte Gut alles Gut?

Beitragvon Lambert » Fr 30. Nov 2007, 18:45

Original von Petros
Original von Enggi
Na ja, ich hab da so meine Probleme mit dem Ausdruck Gottesmutter.

Man muss zuerst definieren, was eine Mutter ausmacht.
Eine Mutter ist eine Frau, die ein Kind geboren hat. Maria wird also zu Recht Theotokos oder Deipara genannt (Gottesgebärerin).


In der Bibel wird beschrieben, wie Gott seinen Sohn Mensch werden liess. Und irgend in einem apostolischen Brief steht sinngemäss, dass er in der Zeit seines menschlichen Dienstes nicht mehr Gott war, sondern ganz Mensch. Er liess seine Schöpferkraft beim Vater zurück. (Das mit den Vögelchen, die er als Kind im Sandkasten erschuf und ihnen Leben einhauchte, ist glaubs ein islamisches Märchen). Er wurde wie unsereins, nur ohne Sünde. Er selbst nannte sich Menschensohn, jedenfalls meistens. Also ist seine Mutter Menschenmutter und nicht Gottesmutter.

Christus war 100% Mensch und 100% Gott, ergo Gott in Menschengestalt.

Wäre Maria nur Menschenmutter gewesen, wäre Jesus nur ein Mensch gewesen.
Die menschliche Natur hat Jesus von Maria, die göttliche vom heiligen Geist.

Was die Tauben aus Sand angeht: Im apokryphen Evangelium nach Thomas steht was von 12 Sperlingen, die Jesus als 5-Jähriger aus Lehm formte.


Die Himmelskönigin wurde ja schon im alten Testament verworfen, und erst später wurde Maria in diesen Stand befördert. Ob sie sich wohl darüber freute?

Wie willst Du sonst die Mutter des Königs des Universums nennen?




:D Mit sicherheit nicht als Himmelskönigin, selbst Jesus sprach die Maria nicht mit Mutter an, sondern Frau, ist wohl auch mit absicht, damit nicht so ein Unsinn endsteht wie die Bezeichnung der Maria als Himmelskönigin. Ansonnsten wird die Maria in den Evangelien als die Mutter von Jesus beschrieben. :D


Herzliche Grüsse, Andreas
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Re: Beichte Gut alles Gut?

Beitragvon Petros » Sa 1. Dez 2007, 04:24

Man spricht auch nicht von der "Himmelskönigin Maria".
Im Osten wird sie Theotokos (Gottesgebärerin), Panagia (Allheilige), Despina (Gebieterin) genannt, im Westen vorwiegend Madonna (unsere liebe Frau), Deipara (Gottesgebärerin), Mater Redemptoris (Mutter des Erlösers), oder schlicht und einfach Maria.

Himmelskönigin ist sie, weil ihr Sohn, wessen Mutter sie tatsächlich ist und nicht im übertragenen Sinne, der König des Himmels ist (vgl. Christkönigsfest am letzten Sonntag des Kirchenjahres).

So verstehe ich es zumindest. Und ich habe gar kein Problem damit.

Jesus nannte seine Mutter "Frau", weil eben die Frau (Maria) und die Schlange (Satan) (vgl. Genesis) in einer Feindschaftsbeziehung stehen. Jesus zertritt der Schlange den Kopf.

Jesus, der perfekte Erlöser, das reine Lamm, hat gegen kein einziges Gebot des Vaters verstossen, auch nicht gegen "Ehre Deinen Vater und Deine Mutter"; er liebte also seine Mutter Maria und auch seinen Pflegevater Joseph.

Klar waren für Jesus die Familienbande nicht so wichtig, da er alle, welche den Willen Gottes tun, als seine Mutter und seine Geschwister ansieht.
Maria hat aber den Willen Gottes getan und ist ergo auch seine Mutter und Schwester.

Maria hat trotz allem ein einzigartiges Verhältnis mit der Trinität:
Sie ist die Braut des Hl. Geistes, eine Tochter des Vaters und die Mutter des Sohnes.

Wer anders kann so etwas von sich behaupten (nicht im übertragenen Sinne, sondern wahrhaftig)?
„Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes“. (vgl. 1 Kor 6, 19)
Eigentlich suchen wir in allem nur Eines: Die Spur dieses göttlichen Geistes, dieses himmlischen Feuers, ohne die diese Welt für uns nur Finsternis wäre. (Charles de Montalenbert)
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Re: Beichte Gut alles Gut?

Beitragvon Lambert » Sa 1. Dez 2007, 10:24

Original von Petros
Man spricht auch nicht von der "Himmelskönigin Maria".
Im Osten wird sie Theotokos (Gottesgebärerin), Panagia (Allheilige), Despina (Gebieterin) genannt, im Westen vorwiegend Madonna (unsere liebe Frau), Deipara (Gottesgebärerin), Mater Redemptoris (Mutter des Erlösers), oder schlicht und einfach Maria.

Himmelskönigin ist sie, weil ihr Sohn, wessen Mutter sie tatsächlich ist und nicht im übertragenen Sinne, der König des Himmels (vgl. Christkönigsfest am letzten Sonntag des Kirchenjahres).

So verstehe ich es zumindest. Und ich habe gar kein Problem damit.

Jesus nannte seine Mutter "Frau", weil eben die Frau (Maria) und die Schlange (Satan) (vgl. Genesis) in einer Feindschaftsbeziehung stehen. Jesus ist zertritt der Schlange den Kopf.

Jesus, der perfekte Erlöser, das reine Lamm, hat gegen kein einziges Gebot des Vaters verstossen, auch nicht gegen "Ehre Deinen Vater und Deine Mutter"; er liebte also seine Mutter Maria und auch seinen Pflegevater Joseph.

Klar waren für Jesus die Familienbande nicht so wichtig, da er alle, welche den Willen Gottes tun, seine Mutter und seine Geschwister sind.
Maria hat aber den Willen Gottes getan und ist ergo auch seine Mutter und Schwester.

Maria hat trotz allem ein einzigartiges Verhältnis mit der Trinität:
Sie ist die Braut des Hl. Geistes, eine Tochter des Vaters und die Mutter des Sohnes.

Wer anders kann so etwas von sich behaupten (nicht im übertragenen Sinne, sondern wahrhaftig)?




Wirglich, Maria die Braut, da lese ich aber was anderes wer Braut ist, nämlich die Gemeinde ist die Braut Christi. Soll ja nicht heissen sie gehöre nicht dazu, sie war ja in einer Gemeinde und so mit auch als Braut zugehörig. Nirgens wird in der Schrift besagt, das sie in der Gemeinde einen Vorzug hatte.

Und als sie hineinkamen, stiegen sie hinauf in das Obergemach des Hauses, wo sie sich aufzuhalten pflegten: Petrus, Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon der Zelot und Judas, der Sohn des Jakobus. 14Diese alle waren stets beieinander einmütig im Gebet samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und bseinen Brüdern.

Ja Petros, hier wird die Maria zum letzten mal erwähnt, sie standen vor dem Herrn und Heiland Jesus einmütig im Gebet, es war die erste Gemeinde. Wurde sie besonderes hervorgehoben, oder gar einen Vorzug? Nein Petros, nirgens so bezeugt, sondern alle waren vor dem Herrn, sie suchten ihn mit der Sehnsucht eines Kindes, ein verlangen nach dem Vater.


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Re: Beichte Gut alles Gut?

Beitragvon Petros » So 2. Dez 2007, 01:05

Original von Lambert
Original von Petros
Man spricht auch nicht von der "Himmelskönigin Maria".
Im Osten wird sie Theotokos (Gottesgebärerin), Panagia (Allheilige), Despina (Gebieterin) genannt, im Westen vorwiegend Madonna (unsere liebe Frau), Deipara (Gottesgebärerin), Mater Redemptoris (Mutter des Erlösers), oder schlicht und einfach Maria.

Himmelskönigin ist sie, weil ihr Sohn, wessen Mutter sie tatsächlich ist und nicht im übertragenen Sinne, der König des Himmels (vgl. Christkönigsfest am letzten Sonntag des Kirchenjahres).

So verstehe ich es zumindest. Und ich habe gar kein Problem damit.

Jesus nannte seine Mutter "Frau", weil eben die Frau (Maria) und die Schlange (Satan) (vgl. Genesis) in einer Feindschaftsbeziehung stehen. Jesus ist zertritt der Schlange den Kopf.

Jesus, der perfekte Erlöser, das reine Lamm, hat gegen kein einziges Gebot des Vaters verstossen, auch nicht gegen "Ehre Deinen Vater und Deine Mutter"; er liebte also seine Mutter Maria und auch seinen Pflegevater Joseph.

Klar waren für Jesus die Familienbande nicht so wichtig, da er alle, welche den Willen Gottes tun, seine Mutter und seine Geschwister sind.
Maria hat aber den Willen Gottes getan und ist ergo auch seine Mutter und Schwester.

Maria hat trotz allem ein einzigartiges Verhältnis mit der Trinität:
Sie ist die Braut des Hl. Geistes, eine Tochter des Vaters und die Mutter des Sohnes.

Wer anders kann so etwas von sich behaupten (nicht im übertragenen Sinne, sondern wahrhaftig)?




Wirglich, Maria die Braut, da lese ich aber was anderes wer Braut ist, nämlich die Gemeinde ist die Braut Christi.

Bitte lesen!
Orginal von mir:
Sie ist die Braut des Hl. Geistes, eine Tochter des Vaters und die Mutter des Sohnes.




Soll ja nicht heissen sie gehöre nicht dazu, sie war ja in einer Gemeinde und so mit auch als Braut zugehörig. Nirgens wird in der Schrift besagt, das sie in der Gemeinde einen Vorzug hatte.

Dass aber gerade Maria in den entscheidenden Momenten der Heilsgeschichte anwesend ist, kann aber kein Zufall sein.

Sie war dabei, als Jesus das erste Wunder vollbrachte (bzw. bat ihn darum).
Sie stand da, als Jesus starb.
Sie empfing gemeinsam mit seinen Aposteln den Hl. Geist an Pfingsten.




Und als sie hineinkamen, stiegen sie hinauf in das Obergemach des Hauses, wo sie sich aufzuhalten pflegten: Petrus, Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon der Zelot und Judas, der Sohn des Jakobus. 14Diese alle waren stets beieinander einmütig im Gebet samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und bseinen Brüdern.

Ja Petros, hier wird die Maria zum letzten mal erwähnt, sie standen vor dem Herrn und Heiland Jesus einmütig im Gebet, es war die erste Gemeinde. Wurde sie besonderes hervorgehoben, oder gar einen Vorzug? Nein Petros, nirgens so bezeugt, sondern alle waren vor dem Herrn, sie suchten ihn mit der Sehnsucht eines Kindes, ein verlangen nach dem Vater.

Und welche andere Frau hat den Heiland geboren bzw. ist dazu erschaffen worden, den Heiland zu gebären?
Hat Gott Maria nicht den anderen Frauen vorgezogen?

LG Petros

"Lobe den Herrn meine Seele und seinen heiligen Namen. Was er dir Gutes getan hat, Seele, vergiss es nicht, Amen.

Lobe, lobe den Herrn, lobe den Herrn, meine Seele. Lobe, lobe den Herrn, lobe den Herrn, meine Seele.

Der meine Sünden vergeben hat, der mich von Krankheit gesund gemacht,

den will ich preisen mit Psalmen und Weisen, von Herzen ihm ewiglich singen:

Lobe den Herrn meine Seele und seinen heiligen Namen. Was er dir Gutes getan hat, Seele, vergiss es nicht, Amen.

Lobe, lobe den Herrn, lobe den Herrn, meine Seele. Lobe, lobe den Herrn, lobe den Herrn, meine Seele."
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Re: @ Sanctus, Oli und alle...

Beitragvon SunFox » So 2. Dez 2007, 01:35

Original von SunFox
"Also sollt ihr beten: Vater unser, der du bist im Himmel - und vergib uns unsere Schuld ....!"

Jesus selbst hat eine ´Mußvorschrift´ gegeben und keine ´Kannvorschrift´!

Liebe Grüße von SunFox


Immer wenn es zu einem soll Gottes kommt, dann wird an allen Ecken und Kanten gestreikt! :shock:

Liebe Grüße von SunFox
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Re: @ Sanctus, Oli und alle...

Beitragvon Lambert » Mo 3. Dez 2007, 14:02

Nö Petros, nie und nimmer ist die Maria als die Kirche oder die Gemeinde beschrieben worden, die Gemeinde sind alle Gläubige die dazu berufen sind. Nirgens in der Bibel ist sie als Braut beschrieben worden , sondern wie ich es schon geschrieben habe, alle Gläubige die sich in der Gemeinde eingefunden haben um ein Gemeinschaft zu bilden um den Herrn und Heiland Jesus wo Er das Haubt ist zu verherrlichen.

Dann möchte ich kurz auf Johannes 2, 4 eingehen:

Nun die Antwort Jesus ist nicht so unbedingt schroff die wir halt es herraus lesen, sie hat aber einen tiefen Ernst, den wir darin hören sollen:

"Frau, was habe ich mit dir zu tun?" Jesus will damit sagen, Frau, was ist mir und dir? "Was habe wir gemeinsam"? Meine Aufgabe ist eine andere als deine. Du bist eine "Frau", deine Gedanken als Frau sind mit anderen Dingen beschäftigt als mein Denken und Wollen. Du sorgst dich um den fehlenden Wein, und ich trage als das Lamm Gottes die Sünde der Welt und schaue jene Stunde die kommen wird, in der ich sterbend mein Werk vollende.

Ja Petros, alle Marien-Verehrung, wie sie in der Christenheit schon früh begann, ist durch diese Worte selbst aussgeschlossen. Die Mutter Jesus ist eine Frau, mit allem Grossen, was in einem Frauenlebenliegt; aber sie ist auch nicht mehr als das


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Re: Beichte Gut alles Gut?

Beitragvon Enggi » Di 4. Dez 2007, 20:18

Original von xpert
Ich gehöre siche zu denen Menschen, die ab und zu mal gesündigt haben, Dann fiel mir die Beichte ein. Ist sie die Erlösung? Oder ist sie für nix gut.

Ist es auch so eine Erfindung von den Christen, um die Sünden des Christentums zu rechtfertigen? Kann ich sündigen mit dem Hintergedanken, dass ich nach der Beichte ins Paradies komme? Wenn nicht, wozu ist sie gut?

Erfindung wie die Inquisition?
Anstatt euch gegenseitig die Bibel und die Traditon um die Ohren zu schlagen, könntet ihr euch die Mühe machen, mal zu rekapitulieren, was bisher zum Thema gesagt wurde. :tongue:
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Re: Beichte Gut alles Gut?

Beitragvon SunFox » Di 4. Dez 2007, 23:07

Original von Enggi
Der Thread hat zum Thema Beichte gut, alles gut
Original von xpert 04.03.2006, 18:07
Ich gehöre sicher zu denen Menschen, die ab und zu mal gesündigt haben, Dann fiel mir die Beichte ein. Ist sie die Erlösung? Oder ist sie für nix gut.

Ist es auch so eine Erfindung von den Christen, um die Sünden des Christentums zu rechtfertigen? Kann ich sündigen mit dem Hintergedanken, dass ich nach der Beichte ins Paradies komme? Wenn nicht, wozu ist sie gut?

Erfindung wie die Inquisition?
Vielleicht kann man als Katholik sogar Maria seine Sünden beichten, und trotzdem sind wir vom Thema abgekommen.

Hallo lieber Enggi,

beichten kann man ja wem man will, aber ob es oben ankommt, das ist eine andere Frage! ;)

Genau so gut könnte es nur unten ankommen! :shock:

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: @ Sanctus, Oli und alle...

Beitragvon Petros » Mi 5. Dez 2007, 15:06

Original von Lambert
Nö Petros, nie und nimmer ist die Maria als die Kirche oder die Gemeinde beschrieben worden, die Gemeinde sind alle Gläubige die dazu berufen sind.

Wo habe ich denn so etwas geschrieben? 8-)

Ich habe geschrieben, dass Maria die Braut des Hl. Geistes ist.

Die Kirche ist die Braut Christi.

Das ist vielleicht ein kleiner Unterschied für Dich; für mich ist es aber ein grosser. Obwohl es nur einen Gott gibt, gibt es drei voneinander unterschiedliche Hypostasen.
Der Hl. Geist ist nicht Jesus Christus!



Dann möchte ich kurz auf Johannes 2, 4 eingehen:

Nun die Antwort Jesus ist nicht so unbedingt schroff die wir halt es herraus lesen, sie hat aber einen tiefen Ernst, den wir darin hören sollen:

"Frau, was habe ich mit dir zu tun?" Jesus will damit sagen, Frau, was ist mir und dir? "Was habe wir gemeinsam"? Meine Aufgabe ist eine andere als deine. Du bist eine "Frau", deine Gedanken als Frau sind mit anderen Dingen beschäftigt als mein Denken und Wollen. Du sorgst dich um den fehlenden Wein, und ich trage als das Lamm Gottes die Sünde der Welt und schaue jene Stunde die kommen wird, in der ich sterbend mein Werk vollende.

Ich habe auch nicht was anderes gesagt...

Dennoch geht Christus auf die Bitte seiner Mutter ein, obwohl "seine Stunde noch nicht gekommen ist".


Ja Petros, alle Marien-Verehrung, wie sie in der Christenheit schon früh begann, ist durch diese Worte selbst aussgeschlossen. Die Mutter Jesus ist eine Frau, mit allem Grossen, was in einem Frauenleben liegt; aber sie ist auch nicht mehr als das.

Mehr als das ist sie ob Du´s wahr haben willst oder nicht. Daran ändert sich nichts: Sie ist und bleibt "die Mutter meines Herrn", die "Begnadete" und diejenige, die "alle Geschlechter selig preisen werden".

Eine Frau unter vielen? Nein, "die Gesegnete unter den Frauen"!

Schön, dass endlich jemand darauf aufmerksam gemacht hat, dass das Thema dieses Threads ein anderes ist.

@SunFox:

Hast Du das Wesen des Sakraments der Busse überhaupt verstanden?

„Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes“. (vgl. 1 Kor 6, 19)
Eigentlich suchen wir in allem nur Eines: Die Spur dieses göttlichen Geistes, dieses himmlischen Feuers, ohne die diese Welt für uns nur Finsternis wäre. (Charles de Montalenbert)
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Re: @ Sanctus, Oli und alle...

Beitragvon Lambert » Do 6. Dez 2007, 06:10

Jo, ich denke schon, aber Busse ist für mich kein Sakramet, sondern Gnade! :D



Grüsse, Andreas:praisegod: :praise:






ps. So lange ich kein neues Herz und kein neuen Geist habe, kann ich soooooo oft in den Beichtstuhl gehen, und zur Busse Vater unser beten und das auch noch so oft wie ich es will, es nützt über haubt nichts.
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Re: @ Sanctus, Oli und alle...

Beitragvon Lambert » Do 6. Dez 2007, 07:50

Original von Petros
Original von Lambert
Nö Petros, nie und nimmer ist die Maria als die Kirche oder die Gemeinde beschrieben worden, die Gemeinde sind alle Gläubige die dazu berufen sind.

Wo habe ich denn so etwas geschrieben? 8-)

Ich habe geschrieben, dass Maria die Braut des Hl. Geistes ist.

Die Kirche ist die Braut Christi.

Das ist vielleicht ein kleiner Unterschied für Dich; für mich ist es aber ein grosser. Obwohl es nur einen Gott gibt, gibt es drei voneinander unterschiedliche Hypostasen.
Der Hl. Geist ist nicht Jesus Christus!



Dann möchte ich kurz auf Johannes 2, 4 eingehen:

Nun die Antwort Jesus ist nicht so unbedingt schroff die wir halt es herraus lesen, sie hat aber einen tiefen Ernst, den wir darin hören sollen:

"Frau, was habe ich mit dir zu tun?" Jesus will damit sagen, Frau, was ist mir und dir? "Was habe wir gemeinsam"? Meine Aufgabe ist eine andere als deine. Du bist eine "Frau", deine Gedanken als Frau sind mit anderen Dingen beschäftigt als mein Denken und Wollen. Du sorgst dich um den fehlenden Wein, und ich trage als das Lamm Gottes die Sünde der Welt und schaue jene Stunde die kommen wird, in der ich sterbend mein Werk vollende.

Ich habe auch nicht was anderes gesagt...

Dennoch geht Christus auf die Bitte seiner Mutter ein, obwohl "seine Stunde noch nicht gekommen ist".


Ja Petros, alle Marien-Verehrung, wie sie in der Christenheit schon früh begann, ist durch diese Worte selbst aussgeschlossen. Die Mutter Jesus ist eine Frau, mit allem Grossen, was in einem Frauenleben liegt; aber sie ist auch nicht mehr als das.

Mehr als das ist sie ob Du´s wahr haben willst oder nicht. Daran ändert sich nichts: Sie ist und bleibt "die Mutter meines Herrn", die "Begnadete" und diejenige, die "alle Geschlechter selig preisen werden".

Eine Frau unter vielen? Nein, "die Gesegnete unter den Frauen"!

Schön, dass endlich jemand darauf aufmerksam gemacht hat, dass das Thema dieses Threads ein anderes ist.

@SunFox:

Hast Du das Wesen des Sakraments der Busse überhaupt verstanden?





Die Maria wird aber als die Mutter der katholischen Kirche verehrt, aber dies ist unbiblich, nichts dergleichen wird Maria als sollches beschrieben, denn Jesus ist das Haubt der Gemeinde, auf ihn hin ist die Gemeinde gegründet und auch so in der Schrift so gelehrt. Genau so wenig kann man ein Kind der Maria sein, denn Gott will unsere Mutter, Vater und Freund sein, Maria ist da nicht vorgesehen worden.


Grüsse, Andreas
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Re: @ Sanctus, Oli und alle...

Beitragvon Petros » Do 6. Dez 2007, 11:15

Original von Lambert
Die Maria wird aber als die Mutter der katholischen Kirche verehrt, aber dies ist unbiblich, nichts dergleichen wird Maria als sollches beschrieben, denn Jesus ist das Haubt der Gemeinde, auf ihn hin ist die Gemeinde gegründet und auch so in der Schrift so gelehrt.

Schliesst das eine das andere aus? Nö

Maria ist wahrhaftig die Mutter Jesu, der wahrer Gott und wahrer Mensch ist.

Jesus ist das Haupt der Kirche.

Da durch die Taufe wir auch Brüder Christi werden, kann Maria zu Recht die Mutter der Kirche (Gemeinschaft der Gläubigen, deren Haupt Christus ist) genannt werden.

Man kann sagen, dass das, wie vieles im christlichen Glauben, ein Paradoxon ist.

Maria als Geschöpf ist die Mutter des Schöpfers (durch das Wort wurde alles erschaffen).

Maria als Mitglied des Leibes Christi ist zur selben Zeit auch die Mutter dieses Leibes.


Genau so wenig kann man ein Kind der Maria sein, denn Gott will unsere Mutter, Vater und Freund sein, Maria ist da nicht vorgesehen worden.

Wie kommst Du denn auf solch eine Erkenntnis? :)
Gott ist unsere Mutter und unser Vater. Maria wird aber auch zur Mutter der Kirche, wenn man bedenkt, dass alle Brüder und Schwestern Jesu sind.
Das ist lediglich eine logische Schlussfolgerung, nichts weiteres.

Versteh mich nicht falsch. Ich möchte niemanden überzeugen, lediglich erklären, weshalb die röm.-kath. Kirche Maria so nennt.

LG Petros

PS: Die Frage zum Verstehen des Busssakraments war nicht an Dich gerichtet, sondern an SunFox, der immer alles zu wissen denkt...
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Re: @ Sanctus, Oli und alle...

Beitragvon Lambert » Do 6. Dez 2007, 12:58

Original von Petros
Original von Lambert
Die Maria wird aber als die Mutter der katholischen Kirche verehrt, aber dies ist unbiblich, nichts dergleichen wird Maria als sollches beschrieben, denn Jesus ist das Haubt der Gemeinde, auf ihn hin ist die Gemeinde gegründet und auch so in der Schrift so gelehrt.

Schliesst das eine das andere aus? Nö

Maria ist wahrhaftig die Mutter Jesu, der wahrer Gott und wahrer Mensch ist.

Jesus ist das Haupt der Kirche.

Da durch die Taufe wir auch Brüder Christi werden, kann Maria zu Recht die Mutter der Kirche (Gemeinschaft der Gläubigen, deren Haupt Christus ist) genannt werden.

Man kann sagen, dass das, wie vieles im christlichen Glauben, ein Paradoxon ist.

Maria als Geschöpf ist die Mutter des Schöpfers (durch das Wort wurde alles erschaffen).

Maria als Mitglied des Leibes Christi ist zur selben Zeit auch die Mutter dieses Leibes.


Genau so wenig kann man ein Kind der Maria sein, denn Gott will unsere Mutter, Vater und Freund sein, Maria ist da nicht vorgesehen worden.

Wie kommst Du denn auf solch eine Erkenntnis? :)
Gott ist unsere Mutter und unser Vater. Maria wird aber auch zur Mutter der Kirche, wenn man bedenkt, dass alle Brüder und Schwestern Jesu sind.
Das ist lediglich eine logische Schlussfolgerung, nichts weiteres.

Versteh mich nicht falsch. Ich möchte niemanden überzeugen, lediglich erklären, weshalb die röm.-kath. Kirche Maria so nennt.

LG Petros

PS: Die Frage zum Verstehen des Busssakraments war nicht an Dich gerichtet, sondern an SunFox, der immer alles zu wissen denkt...




Bitte bibliche belegen Petros! :] Denn die Schrift beschreibt nur ein einzigen Beistand, den Jesus zugesagt hat.


Grüsse, Andreas


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Re: @ Sanctus, Oli und alle...

Beitragvon Petros » Fr 7. Dez 2007, 17:20

Original von Lambert
Bitte bibliche belegen Petros! :] Denn die Schrift beschreibt nur ein einzigen Beistand, den Jesus zugesagt hat.

Mutter = Beistand? 8-)

Bringst Du nicht einige Begriffe durcheinander? Maria ist die Mutter der Kirche, weil das Haupt der Kirche Christus ist.

Wenn Du damit ein Problem hast, kannst Du mir die Trinität biblisch begründen. Schliesslich gab es in den ersten Jahrhunderten der christlichen Ära Leute, die behaupteten, Jesus wurde vom Vater erschaffen...

Sola Scriptura ist halt schön und gut. Wenn es aber um theologische Fragen geht, wird es sozusagen beinahe nutzlos; denn die Bibel, das sollte endlich allen klar werden, ist nicht einheitlich. Gerade das ist der Beweis, dass die Autoren der Evangelien nicht voneinander abgeschrieben haben, sondern verschiedenen Überlieferungen folgten.

LG Petros
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