Wiederkunft Jesu?

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

Moderator: bigbird

Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Pietà » Sa 1. Dez 2007, 14:02

Original von luis carlos
Die Katholen leben nur das Geistige,

Das stimmt nicht ganz.
"Die Katholen" sind in den entlegensten "Ecken" dieser Welt präsent und das um zu helfen und nicht in erster Linie um zu missionieren.
Beispiel: Sibirien. Dort werden Strassenkinder gesammelt und man bemüht sich um ihr Überleben... es sind keine "Gesichter" und Geschichten, die man in den üblichen Vorweihnachtsspendenaufrufe so zu sehen bekommt...

Ausserdem ist nicht nur die Priesterweihe und das damit verbundene Zölibat ein Sakrament, sondern auch die Ehe.

Gruss Pietà
Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir.
Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier.
Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin,
weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin.
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon stranger » Sa 1. Dez 2007, 14:03

Original von Pietà
Das stimmt.
Das Industriezeitalter ist das Zeitalter der Verwüstung, das ist sichtbar und klar.



Das mag aus Deiner begrenzten Perspektive stimmen, liebe Pieta, aber das Gleiche hätte auch jeder x-beliebige Zeitgenosse des Dreisigjährigen Krieges oder beim Untergang des Römischen Imperiums behauptet.


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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon stranger » Sa 1. Dez 2007, 14:06

Original von Pietà
Ausserdem ist nicht nur die Priesterweihe und das damit verbundene Zölibat ein Sakrament



Soviele zur katholischen Theorie, die Praxis zeigt da jedoch recht merkwürdige Blüten, wenn man sich die Presse so anschaut.
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon stranger » Sa 1. Dez 2007, 14:11

Original von Pietà
Und dann gibt es da die grosse Liebe.
Die Liebe zu Gott, die Bestand hat auch wenn einem diese Liebe keine vordergründigen Lebens/Überlebens-Vorteile gibt.
Die Liebe zu allen Deinen Nächsten - die Liebe, die mit der Feindesliebe Mauern durchbricht und Fronten klärt, die den Menschen daran hindern, Gemeinschaft, Einheit und Frieden zu sein!



Deine kleine und "große Liebe" hast Du ja auch recht schön in Deinem Hetzthread über unsere charimatischen- und pfingstkirchlichen Geschwister im HERRN zum Ausdruck gebracht.

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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Pietà » Sa 1. Dez 2007, 14:26

Original von stranger
Original von Pietà
Und dann gibt es da die grosse Liebe.
Die Liebe zu Gott, die Bestand hat auch wenn einem diese Liebe keine vordergründigen Lebens/Überlebens-Vorteile gibt.
Die Liebe zu allen Deinen Nächsten - die Liebe, die mit der Feindesliebe Mauern durchbricht und Fronten klärt, die den Menschen daran hindern, Gemeinschaft, Einheit und Frieden zu sein!



Deine kleine und "große Liebe" hast Du ja auch recht schön in Deinem Hetzthread über unsere charimatischen- und pfingstkirchlichen Geschwister im HERRN zum Ausdruck gebracht.


Nana, stranger, von Dir liest man wenig "Nicht-Aggresives" und Du lässt auch keine Gelegenheit aus, um Angriffe zu starten... kümmere Dich doch lieber um Deinen eigenen Balken vor dem Gesicht.

Ausserdem ist mein Thread kein Hetzthread, aber wenn man so durchflutet ist von Aggressionen, dann sieht man natürlich in allem eine Hetze... :warn:

Zu guter Letzt: In katholischen Foren geht es weit weniger aggressiv zu und her, das einzig aggressive dort sind die Angriffe von Protestanten...auch werden in diesem Forum "die Katholen" alles andere als mit Samthandschuhen angefasst...

Seufz... möchtest Du mir wirklich mit diesem Null-Niveau von Thread zu Thread hinterherhetzen?
Verstehst Du das unter der Nachfolge Christi???

Wieso bist Du so besessen von Deiner Wut auf die "Katholen"?
Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir.
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Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin,
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Lambert » Sa 1. Dez 2007, 16:17

Na, na, Kritik=Hetze? Könnte man ja gleich hinter allen Kritiken zu befürchten lassen, gerade dann wenn es einen nicht passt und unfähig damit um zu gehen, oder gerade wenn man sich auf einen verlorenden Posten sich wähnt.
Wer in der Liebe Gottes sich befindet, kann auch Hetze zudecken:praisegod:



Herzliche Grüsse, Andreas
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon stranger » Sa 1. Dez 2007, 16:36

Original von Pietà
Ausserdem ist mein Thread kein Hetzthread, aber wenn man so durchflutet ist von Aggressionen, dann sieht man natürlich in allem eine Hetze... :warn:


Aber liebe Pieta, natürlich darft Du Deine Wut und Deinen Zorn gegen Pfingstkirchen auch postulieren, falls Du irgendwann einmal den Schritt in die Sachlichkeit geschafft haben solltest. Bis dahin kannst Du Deine Aggressionen gegebenenfalls mittels professioneller Hilfe verarbeiten, auch die Liebe in Christo wäre für Dich sicherlich Balsam.


Original von Pietà
auch werden in diesem Forum "die Katholen" alles andere als mit Samthandschuhen angefasst...


Aber liebe Pieta, was bitteschön sind den "Katholen"? Das hört sich nun aber doch etwas abwertend an, findest Du nicht auch?


Original von Pietà
Seufz... möchtest Du mir wirklich mit diesem Null-Niveau von Thread zu Thread hinterherhetzen?
Verstehst Du das unter der Nachfolge Christi???



Äh, gehört Dir das Forum? Oder darf hier noch jemand mitschreiben?



Original von Pietà
Wieso bist Du so besessen von Deiner Wut auf die "Katholen"?


Wie kommst Du denn bitte auf solch eine absurde Behauptung, liebe Pieta? Das sehen meine katholischen Freunde hier im Forum aber sicherlich anders, da ist wohl Deine Fantasie mit Dir durchgebrannt. Und bitte: Nenne doch diese meine katholischen Freunde nicht "Katholen", das ist abwertend.

Liebe Grüße

stranger :)
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon stranger » Sa 1. Dez 2007, 16:37

Original von Lambert
Wer in der Liebe Gottes sich befindet, kann auch Hetze zudecken:praisegod:



Richtig. Und wurde soeben praktiziert, lieber Lambert.

Dir ein gesegnetes Wochenende.

stranger :)
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Ambrosius » Sa 1. Dez 2007, 20:13

Original von Yehudit
Original von Katholik

Könnte es nicht sein, dass dies schon geschehen ist, in Fatima, als die Sonne zu zittern anfing?

MfG

Katholik
??????????????? :? ?????????????????


Hallo,

ja ich habe davon schon vieles gehört. Da waren es marianische Erscheinungen, die dann sehr bekannt wurden, auch wegen dem Sonnenwunder: als Tausende von Leuten sich um Lucia versammelten, um Maria zu sehen, fing die Sonne an zu wanken und man meinte, dass sie auf die Erde abstürzte. Heute gibt es auch ein ganz bekannter Ort wo gleiches noch geschieht: Medjugorie in Bosnien. Wenn die Prophezeiungen stimmen, die hier von den Maria-Erscheinungen kommen, dann werden wir in den nächsten Jahrzehnten viel schlimmes sehen, was sogar die Greueltaten des XX. Jh bei weitem Übersteigen wird. Aber das deutet eigentlich nur darauf hin, dass wir eben auf eine andere und bessere Welt hoffen dürfen und müssen. Deshalb dürfen wir mit Zuversicht auf das Widerkommen des Herrn warten.

LG Ambrosius
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon luis carlos » Sa 1. Dez 2007, 21:19

Ich würde gerne die Wiederkunft Christi aus einem völlig neuen Blickwinkel betrachten. Wir sehen, dass mit unserer Hilfe die Erde immer mehr zerstört wurde und wird,doch sind wir nicht Teil dieser Erde, die sich selbst dadurch zerstören?
Ist es ein apokalyptischer Gedanke, wenn man sagt, dass wir heute innerhalb von 24 Stunden uns alle von dieser Erde mit Hilfe des Atombombenpotentials verabschieden können? Ist das eine mögliche Vorstellung, wie sich die Erde von uns befreit? Die Umweltkatastrophen werden an Intensität steigen, gibt es dadurch eine Möglichkeit der Umkehr? Wer soll die Wiedergeburt Christi werden? Stell Dir vor dieser stellt sich auf die Autobahn stoppt den Verkehr und sagt den Autofahrern: Ich bin das Licht, die Wahrheit und das Leben, das Salz dieser Erde und Niemand kommt zu Vater wenn nicht durch mich! Was würde ihm passieren? Er wäre es nicht oder ist er es doch?
Wahrheit kann keiner alleine haben, wenn ich die Bibel zitiere und sage, das ist die Wahrheit, doch der andere kann es nicht sehen, ist es eine Lüge, das zur Tatsachenfeststellung. Denn das gesprochene Wort ist vielleicht das Gedenken an Moses: Christus ist auferstanden von den Toten und dadurch verkörpert er das Wort Gottes was bei Gott geblieben ist, und das ist NICHT das Wort. Weil auch hier meine Worte trennen, in Befürworter und Gegner, wenn nur ein Gegner das Wort nicht annehmen kann, ist es nicht die Wahrheit. Deshalb ist das Reich Gottes so nicht zu erfassen.
Es geht bei dir Person Jesus, um Hingabe und wer sagt mir, warum er nur einmal gewalttätig geworden ist, als er die Händler ausdem Tempelvorhof vertrieb?
Hier genau liegt der Schlüssel, was er uns vermitteln wollte.
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Lambert » So 2. Dez 2007, 12:41

Original von luis carlos
Ich würde gerne die Wiederkunft Christi aus einem völlig neuen Blickwinkel betrachten. Wir sehen, dass mit unserer Hilfe die Erde immer mehr zerstört wurde und wird,doch sind wir nicht Teil dieser Erde, die sich selbst dadurch zerstören?
Ist es ein apokalyptischer Gedanke, wenn man sagt, dass wir heute innerhalb von 24 Stunden uns alle von dieser Erde mit Hilfe des Atombombenpotentials verabschieden können? Ist das eine mögliche Vorstellung, wie sich die Erde von uns befreit? Die Umweltkatastrophen werden an Intensität steigen, gibt es dadurch eine Möglichkeit der Umkehr? Wer soll die Wiedergeburt Christi werden? Stell Dir vor dieser stellt sich auf die Autobahn stoppt den Verkehr und sagt den Autofahrern: Ich bin das Licht, die Wahrheit und das Leben, das Salz dieser Erde und Niemand kommt zu Vater wenn nicht durch mich! Was würde ihm passieren? Er wäre es nicht oder ist er es doch?
Wahrheit kann keiner alleine haben, wenn ich die Bibel zitiere und sage, das ist die Wahrheit, doch der andere kann es nicht sehen, ist es eine Lüge, das zur Tatsachenfeststellung. Denn das gesprochene Wort ist vielleicht das Gedenken an Moses: Christus ist auferstanden von den Toten und dadurch verkörpert er das Wort Gottes was bei Gott geblieben ist, und das ist NICHT das Wort. Weil auch hier meine Worte trennen, in Befürworter und Gegner, wenn nur ein Gegner das Wort nicht annehmen kann, ist es nicht die Wahrheit. Deshalb ist das Reich Gottes so nicht zu erfassen.
Es geht bei dir Person Jesus, um Hingabe und wer sagt mir, warum er nur einmal gewalttätig geworden ist, als er die Händler ausdem Tempelvorhof vertrieb?
Hier genau liegt der Schlüssel, was er uns vermitteln wollte.



Lieber luis carlos :)


Ich möchte erstmal durch die Schrift antworten:

9 Das war das wahrhaftige Licht, welches alle Menschen erleuchtet die in diese Welt kommen.

10 Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbige gemacht, und die Welt kannte es nicht.

11 Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.

12 Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben.

Du schreibst ja: Wahrheit kann keiner alleine haben, wenn ich die Bibel zitiere und sage, das ist die Wahrheit, doch der andere kann es nicht sehen, ist es eine Lüge, das zur Tatsachenfeststellung.


Nun, es stimmt schon, keiner kann die Wahrheit für sich sich alleine in anspruch nehmen, er hätte sie alleine. Es gibt einer der die Wahrheit ist, es ist Christus.

In Vers 11 wird ja beschrieben, es gibt welche die die Wahrheit nicht annehmen, nur weil sie die Wahreheit nicht annehmen, heisst das gleich es sei eine Lüge nur weil sie es nicht anerkennen? Mit sicherheit nicht, den die Wahrheit ist unabhängig von jeglicher Beurteilung eines nichterkennens oder eines wohlbehagens (Wahrheit tut auch manche male weh)Lieber luis carlos

Johannesevangelium

Wenn doch Jesus sagt:

Ich bin das Brot des Lebens: Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten. 6,35

Ich bin das Brot des Lebens. 6,48

Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben. 8,12




Herzliche Grüsse, Andreas:praisegod: :praise:
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon luis carlos » So 2. Dez 2007, 13:00

Original von Lambert



Wenn doch Jesus sagt:

Ich bin das Brot des Lebens: Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten. 6,35

Ich bin das Brot des Lebens. 6,48

Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben. 8,12


Ich danke Dir, genau so ist es, ich habe meinen Jesus gefunden, er ist das alles für mich, was brauche ich mehr?
"Wem der große Wurf gelungen, eines Freundes Freund zu sein,
wer ein holdes Weib errungen, mische seinen Jubel ein!
Ja, wer auch nur eine Seele sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer´s nie gekonnt, der stehle weinend sich aus diesem Bund."

herzliche Grüße
Luis Carlos
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Lambert » So 2. Dez 2007, 13:12

Das freut ich mich sehr:praisegod: :praise: :clap: :comeon:


Herzliche Grüsse und Gottes Segen, Andreas
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon luis carlos » So 2. Dez 2007, 17:19

Original von Lambert
Das freut ich mich sehr:praisegod: :praise: :clap: :comeon:


Herzliche Grüsse und Gottes Segen, Andreas

Und ich danke Dir aufrichtig für Deine liebevolle Zustimmung.
Grüß Gott!
Herzlich
Luis Carlos
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Genussdenker » So 2. Dez 2007, 23:24

Original von Pietà

[...]
Danke für Deine Ausführung.
Ich sehe es zwar in verschiedenen Punkten anders, finde den Beitrag aber anregend :) .


Danke Dir sehr "Pietà"!

Ja, es sollte Anregung sein.
:) Gruss :) Genussdenker :)
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Pietà » Mo 3. Dez 2007, 11:49

Original von Genussdenker
Original von Pietà

[...]
Danke für Deine Ausführung.
Ich sehe es zwar in verschiedenen Punkten anders, finde den Beitrag aber anregend :) .


Danke Dir sehr "Pietà"!

Ja, es sollte Anregung sein.
:) Gruss :) Genussdenker :)


Hallo Genussdenker:comeon:

Ich lese Deinen Beitrag immer mal wieder durch und mache mir meine Gedanken dazu - Kommentar folgt...

Ich hoffe, Du hattest einen besinnlichen und schönen 1.Advent

Liebe Grüsse Pietà :)
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Pietà » Mo 3. Dez 2007, 11:53

Original von stranger
Original von Pietà
Ausserdem ist mein Thread kein Hetzthread, aber wenn man so durchflutet ist von Aggressionen, dann sieht man natürlich in allem eine Hetze... :warn:


Aber liebe Pieta, natürlich darft Du Deine Wut und Deinen Zorn gegen Pfingstkirchen auch postulieren, falls Du irgendwann einmal den Schritt in die Sachlichkeit geschafft haben solltest. Bis dahin kannst Du Deine Aggressionen gegebenenfalls mittels professioneller Hilfe verarbeiten, auch die Liebe in Christo wäre für Dich sicherlich Balsam.


Original von Pietà
auch werden in diesem Forum "die Katholen" alles andere als mit Samthandschuhen angefasst...


Aber liebe Pieta, was bitteschön sind den "Katholen"? Das hört sich nun aber doch etwas abwertend an, findest Du nicht auch?


Original von Pietà
Seufz... möchtest Du mir wirklich mit diesem Null-Niveau von Thread zu Thread hinterherhetzen?
Verstehst Du das unter der Nachfolge Christi???



Äh, gehört Dir das Forum? Oder darf hier noch jemand mitschreiben?



Original von Pietà
Wieso bist Du so besessen von Deiner Wut auf die "Katholen"?


Wie kommst Du denn bitte auf solch eine absurde Behauptung, liebe Pieta? Das sehen meine katholischen Freunde hier im Forum aber sicherlich anders, da ist wohl Deine Fantasie mit Dir durchgebrannt. Und bitte: Nenne doch diese meine katholischen Freunde nicht "Katholen", das ist abwertend.

Liebe Grüße

stranger :)


*Gääääähhhhhhn*
:P
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Genussdenker » Mo 3. Dez 2007, 12:04

@"Pietà" :
Original von Pietà
[...]
Ich lese Deinen Beitrag immer mal wieder durch und mache mir meine Gedanken dazu - Kommentar folgt...

Ich hoffe, Du hattest einen besinnlichen und schönen 1.Advent

Liebe Grüsse Pietà :)


Danke dir sehr, "Pietà". Ja, auf Gedanken auf meinen grossen Beitrag im Thread würde ich mich sehr freuen.

Auch ich wünsche Dir, dass Du einen besinnlichen Advent hattest.
Gefeiert habe ich ihn zwar nicht, dennoch gönnte ich mir natürlich besinnliche, genüsserische Stunden :)
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Enggi » Mi 5. Dez 2007, 11:18

Original von Pietà

Wer von uns läuft ohne Kleider in der Gegend herum und lebt von dem, was man ihm gibt?
Niemand.
Doch, ich. Ich versuche es mindestens. Leider sind nicht alle Menschen so tolerant, dass sie das verstehen, und so investieren sie Geld und Zeit, mich gerichtlich verfolgen zu lassen. Und leider ist die Justiz und Polizei auf ihrer Seite.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon luis carlos » Mi 5. Dez 2007, 11:32

Original von Enggi
Original von Pietà

Wer von uns läuft ohne Kleider in der Gegend herum und lebt von dem, was man ihm gibt?
Niemand.
Doch, ich. Ich versuche es mindestens. Leider sind nicht alle Menschen so tolerant, dass sie das verstehen, und so investieren sie Geld und Zeit, mich gerichtlich verfolgen zu lassen. Und leider ist die Justiz und Polizei auf ihrer Seite.

Mir ist nicht bekannt, das Jesus ohne Kleider herumgelaufen ist, er wollte bestimmt nicht die Würde des anderen verletzen. Das Prinzip umsonst ist, dass Jesus das was er tat als Geschenk für die anderen sah, wenn sie es nicht annehmen konnten, hat er die Stadt verlassen.
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Enggi » Mi 5. Dez 2007, 11:45

Original von luis carlos

Mir ist nicht bekannt, das Jesus ohne Kleider herumgelaufen ist, er wollte bestimmt nicht die Würde des anderen verletzen. Das Prinzip umsonst ist, dass Jesus das was er tat als Geschenk für die anderen sah, wenn sie es nicht annehmen konnten, hat er die Stadt verlassen.
Ich denke auch nicht, dass Pietà das meinte, sondern es war nur eine Extremauslegung von Matthäus 6,19-34. (Insbesondere Vers 25: Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?)
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon luis carlos » Mi 5. Dez 2007, 16:17

Original von Enggi
Original von luis carlos

Mir ist nicht bekannt, das Jesus ohne Kleider herumgelaufen ist, er wollte bestimmt nicht die Würde des anderen verletzen. Das Prinzip umsonst ist, dass Jesus das was er tat als Geschenk für die anderen sah, wenn sie es nicht annehmen konnten, hat er die Stadt verlassen.
Ich denke auch nicht, dass Pietà das meinte, sondern es war nur eine Extremauslegung von Matthäus 6,19-34. (Insbesondere Vers 25: Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?)

Genauso ist es, das genau erweitert Moses, der noch im Sinne Kains dachte, IM Schweiße Deines Angesichts musst Du Dein Brot verdienen, Jesus geht mit seinem Vorschlag über das "körperliche" Brot hinaus. Seid ihr nicht viel mehr wie die Vögel des Himmels...?
Daraus wurde in der RkK Kirche abgeleitet, es geht nur um das geistige Brot, also maximal in Form einer Pappscheibe.
Doch diese Metapher musste sein, weil es ja letztendlich um die Wiederkunft Christi geht.Und da geht es um das Fleisch was auferstanden ist, also Jesus, der wie Abel, der verlorenen Sohn ist kehrt zum Daheimgebliegenen zum Kain zurück und zeigt ihm wie das geistige mit dem fleischlichen Brot verbunden wird, und dass kann nur der Schoß einer Frau sein. Weil wir auch vom Schoß der Mutter Kirche sprechen.Der Grund warum Maria erhöht wurde, und nicht Priesterin werden darf, die Männer sind die Knechte Gottes, sie ist das Antlitz Gottes, und er erkennt Gott wenn er in ihr die Kreatur wiedererkennt. Die Wiederkunft kann nur jenseits aller Religionen sein, und vor Christus sind wir alle arm, wer mit seinem Fleische auferstanden ist, der zeige auf!!!:praisegod:
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Pietà » Mi 5. Dez 2007, 16:38

Original von Enggi
Original von luis carlos

Mir ist nicht bekannt, das Jesus ohne Kleider herumgelaufen ist, er wollte bestimmt nicht die Würde des anderen verletzen. Das Prinzip umsonst ist, dass Jesus das was er tat als Geschenk für die anderen sah, wenn sie es nicht annehmen konnten, hat er die Stadt verlassen.
Ich denke auch nicht, dass Pietà das meinte, sondern es war nur eine Extremauslegung von Matthäus 6,19-34. (Insbesondere Vers 25: Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?)


Yep, das habe ich gemeint :) .
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Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin,
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Nemo » Mi 5. Dez 2007, 16:39

Wiederkunft Jesu ?

Hier kann man sich schon mal einen kleinen optischen Eindruck verschaffen wie es ausschauen wird.


http://www.youtube.com/watch?v=kbYssIql3V0
Auffällig ist, dass all die Götter und Göttinnen dieser Welt immer nur über Themen sprachen, die den Menschen zum Zeitpunkt ihres "Empfangs" intellektuell zugänglich waren.
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon luis carlos » Mi 5. Dez 2007, 16:54

Original von Nemo
Wiederkunft Jesu ?

Hier kann man sich schon mal einen kleinen optischen Eindruck verschaffen wie es ausschauen wird.


http://www.youtube.com/watch?v=kbYssIql3V0

Ja wenn Du meinst, ich finde die Realität zeigt eher diese ketzeriche Variante:
http://www.youtube.com/user/catseyes423
Andersausgedrückt.Als der Heilige Philipp Neri mal wieder unter der Kupel der Kirche schwebte, kehrte ein Mönch unter ihm. Als er fertig war rief er: "Philipp Du kannst wieder herunter kommen es ist gekehrt!" Der Versuch der Überhöhung eine typisch westliche Eigenschaft, ich bin schneller, höher weiter, und all dieser Unsinn, was hat das mit SCHEITERN zu tun? Was hat uns Jesus am Kreuz gezeigt? Es ist gescheiter zu scheitern und den Stolz etwas mehr zu können, auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen. Wir brauchen das DU, um uns wieder zu erkennen in GOTT, und das im ES, was unser Kind von Betlehem in uns ist. Bedingungslos glücklich!!!
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Genussdenker » Sa 8. Dez 2007, 17:31

@"Memo" & "Luis Carlos" :

Beide eure Beispile (Links) sind nur schädliche Argumente in der Hand von ideologischen Atheisten.

In "luis carlos" Link ist nur ein verzweifelter Versuch sichtbar, Jesus in die Moderne zu transferieren. Das Element Jesus als tolpatschiger, peinlicher und tuntiger erhält keinerlei Aussagekraft sondern ist nur peinlich und lächerlich. Das ist keine Häresie im Sinne eines Aphorismus, sondern peinlich-dämlicher Klamauk.

Entsprechend dein Link, "Memo". Auch solches zieht Jesus in die Lächerlichkeit. Solchen Filmtricks bedient sich jedes Filmstudio und es ist auch nichts mehr Besonderes, solche Tricks als PC-Programme zu erstehen.
Doch das geübte Auge erkennt den Unterschied und somit die Laienhaftigkeit dieses Video´s.

"luis carlos" Ansatz, seine Kritik ist jedoch berechtigt. Auch ich bekunde sehr mühe damit, den religiösen Glauben mit Erfolg, mit überdurchschnittlichen Attributen zu assotieren. Diese moderne freikirchliche Auffassung widersstrebt mir. Wenn religiöser Glaube lediglich dem persönlichen Erfolg dienen soll und man sich dadurch mit übernatürlichen Eigenschaften versehen will, läuft etwas falsch!
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Haimax » So 9. Dez 2007, 19:02

Original von Pietà

Was meinst Du mit der Aussage, Christus habe es 2000 Jahre nicht geschafft, wiederzukommen???
Du meinst ja wohl nicht, Er habe sich bemüht, wieder zu kommen und es trotzdem nicht geschafft, oder ;) ?

Christus hat immer nur das getan, wofür die Zeit reif war und wenn die Zeit reif ist, wird Er wiederkommen.



Lieber Pietà

Ich wollte damit sagen, dass er versprochen hat zu Lebzeiten seiner Jünger wiederzukommen, aber er starb wie alle Menschen und es ist entgültig!

-------
Nach Kreuzigung und Auferstehung hätte endlich das lang ersehnte Ende der bisherigen Welt anbrechen sollen. Aber der kosmische Umbruch und der irdische Triumph Jesu blieben, wie wir alle wissen, bis heute aus. Dabei war sich Lukas noch sicher gewesen, Jesus (Lk 24,21) "sei es, der Israel erlösen werde", doch damit hatte er sich schon wieder geirrt.
Was hätte nicht alles nach der Auferstehung mit den Menschen geschehen sollen, wenn wir an die vielen Versprechungen Jesu denken (Mk 16,17-19): "Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: in meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Zungen reden, Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird´s ihnen nicht schaden; auf Kranke werden sie die Hände legen, so wird´s besser mit ihnen werden."

Wer also glaubt, soll nun Schlangen aufheben und gefahrlos Gift trinken können. Tolle Fähigkeiten! Aber in den vergangenen 2.000 Jahren ist mir trotz der riesigen Zahl tief gläubiger Menschen noch niemand begegnet, der einen tödlichen Schlangenbiss und einen Gifttrank überlebt hat.

Jesus war in seinem Sendungsbewusstsein fest davon überzeugt, das Himmelreich käme noch zu Lebzeiten seiner Jünger.

Die ganze Sprache der Evangelien deutet zweifellos auf diese Naherwartung des "Reich Gottes" hin (Mt 10,7): "Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen." Jesus versprach seinen Jüngern (Mt 10,23): "Wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet (mit eurer Mission) mit den Städten Israels nicht zu Ende kommen, bis der Menschensohn kommt."

Er wurde nicht müde, auf seine baldige Wiederkehr hinzuweisen (Mt 16,28 und Lk 9,27): "Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn kommen sehen in seinem Reich."
----------

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Rassen, Nationalität und Religion spielen keine Rolle, wichtig ist der gelebte Respekt, die Tolleranz, das Recht auf Glück und das Recht sich zu verwirklichen.
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon luis carlos » So 9. Dez 2007, 19:25

Original von Genussdenker
@"Memo" & "Luis Carlos" :

Beide eure Beispiele (Links) sind nur schädliche Argumente in der Hand von ideologischen Atheisten.


"luis carlos" Ansatz, seine Kritik ist jedoch berechtigt. Auch ich bekunde sehr mühe damit, den religiösen Glauben mit Erfolg, mit überdurchschnittlichen Attributen zu assotieren. Diese moderne freikirchliche Auffassung widersstrebt mir. Wenn religiöser Glaube lediglich dem persönlichen Erfolg dienen soll und man sich dadurch mit übernatürlichen Eigenschaften versehen will, läuft etwas falsch!

Wer glaubt, kennt keine Angst, und da gibt es auch keine schädlichen Argumente.
Ich habe die Variante nicht eingeführt , um Jesus lächerlich zu machen, sondern nur zu zeigen, was passiert, wenn heute einige meinen sie könnten nackt durch die Gegend laufen und Jesus spielen? Es lässt sich Geschichte nicht wiederholen. Doch wir können verstehen und da sehen wir, wer mehr haben will, wer etwas nicht haben will, der will etwas, und ist nicht in der Nachfolge. Also wenn mir etwas missfällt, frage ich mich, was missfällt mir an mir? Denn alles andere ist Steine werfen, und dass tun wir ständig, mit Worten, Gedanken und Taten. Warum schwieg Jesus als er angegriffen wurde? Hier hat er Vorbildcharakter. Warum hat er dennoch die Händler und Geldwechsler mit der Peitsche vertrieben und ihre Tische umgeworfen? Ja weil er wusste, wer das Geld liebt muss Gott hassen, und das zeigt doch Mt.6,24 So ist doch seine Aussage ganz deutlich, also meine Frage, wer ist ein Schenkender, wer folgt ihm nach? Ein Schenkender, der das was er tut, mit tiefer Freude praktiziert.
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Genussdenker » Di 11. Dez 2007, 10:53

Deine Aussagen sind zwar nachvollziehbar, doch entbehren sie der Vollständigkeit.
Glaube ist nun mal keine Enität keine Angst empfinden zu können. Diese diesbezügliche Ausssage war also falsch. Es mag zwar einem Ideal entsprechen, doch wissen wir, dass es sich in der Praxis nicht zwingend so verhalten muss.

Zu sagen, man sei fähig, Jesus verstanden zu haben, seine Inhalte verinnerlicht zu haben, ist geläufig. Einen solchen Anspruch zu erheben berechtigt noch kein Argument.

So etwa wie dein verlinkter Film. Selbst dieses Filmchen zeigt wieder einmal klar, wie schwierig es sein kann Inhalte zu deuten, wenn man sich plötzlich eine Frage stellt. So sei etwa an den Schluss des Film´s erinnert. Dieser Schluss ist doppeldeutig. Dieser tuntige Jesus wird ja am Schluss überfahren. Bedeutet nun dies
- die Welt hat keinen Platz für einen solchen (unverstandenen) Jesus
oder :
- die Welt braucht einen solchen Jesus nicht.

Du hast einzig das provokative Element gesehen und dich für die erstere Antwort entschieden, ohne dich jedoch der Frage überhaupt zu stellen.

Es ist nun möglich, eine Jede Aussage mit beliebigen Inahlten zu deuten. Und es ist nicht nur möglich, sondern gar alltäglich und allgegenwärtig.
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon sugi » Di 11. Dez 2007, 11:23

Original von Haimax
Original von Pietà

Was meinst Du mit der Aussage, Christus habe es 2000 Jahre nicht geschafft, wiederzukommen???


Ich wollte damit sagen, dass er versprochen hat zu Lebzeiten seiner Jünger wiederzukommen, aber er starb wie alle Menschen und es ist entgültig!


1.Thess.4,13-18 Die Offenbarung der Entrückung der Gemeinde

13 Wir sollen euch aber, Brüder, nicht in Unkenntnis lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht betrübt seid wie die übrigen, die keine Hoffnung haben. 14 Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, wird auch Gott ebenso die Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen. 15 Denn dies sagen wir euch in einem Wort des Herrn, dass wir, die Lebenden, die übrigbleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keinewegs zuvorkommen werden. 16 Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen; 17 danach werden wir, die Lebenden, die übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein. 18 So muntert nun einander mit diesen Worten!

Im Vers 17 schliesst die zentrale Stelle über die herrliche Hoffnung der Gemeinde ein: (1)die wiederholte Versicherung Seines Kommen (VV. 13.14); (2) die Offenbarung (VV. 15-17) über die Ereignisse bei Seinem Wiederkommen, die Entrückung der Gemeinde und die Wiedervereinigung aller Gläubigen; und (3) Trost (V.18 )


Alle Verheissungen werden erfüllt werden..





Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

Spr.3,5-6
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Pietà » Sa 15. Dez 2007, 13:59

Original von Genussdenker
@"Memo" & "Luis Carlos" :

Beide eure Beispile (Links) sind nur schädliche Argumente in der Hand von ideologischen Atheisten.

In "luis carlos" Link ist nur ein verzweifelter Versuch sichtbar, Jesus in die Moderne zu transferieren. Das Element Jesus als tolpatschiger, peinlicher und tuntiger erhält keinerlei Aussagekraft sondern ist nur peinlich und lächerlich. Das ist keine Häresie im Sinne eines Aphorismus, sondern peinlich-dämlicher Klamauk.

Entsprechend dein Link, "Memo". Auch solches zieht Jesus in die Lächerlichkeit. Solchen Filmtricks bedient sich jedes Filmstudio und es ist auch nichts mehr Besonderes, solche Tricks als PC-Programme zu erstehen.
Doch das geübte Auge erkennt den Unterschied und somit die Laienhaftigkeit dieses Video´s.

"luis carlos" Ansatz, seine Kritik ist jedoch berechtigt. Auch ich bekunde sehr mühe damit, den religiösen Glauben mit Erfolg, mit überdurchschnittlichen Attributen zu assotieren. Diese moderne freikirchliche Auffassung widersstrebt mir. Wenn religiöser Glaube lediglich dem persönlichen Erfolg dienen soll und man sich dadurch mit übernatürlichen Eigenschaften versehen will, läuft etwas falsch!


Danke, Genussdenker, dass Du Dich für die Würde unseres Herrn einsetzt!!!

Ich schliesse mich bezüglich dieser Videos vollumfänglich Deiner Meinung an - es grenzt an Blasphemie - milde ausgedrückt.

Ich verstehe einfach diese Wundersucht nicht.

Das Wunder geschieht doch im Innern.
Wenn wir einmal bedenken, wie unglaublich schwer es für uns ist, nur schon die kleinste Lebensgewohnheit zu ändern, und dann erleben dürfen, was für grosse Wandlungen Christus in uns erwirkt...

Wieso suchen wir die Wunder in solchen Äusserlichkeiten?
Wieso erwarten wir Christus, wenn Er doch schon längst da ist - immer da war?
Weil es uns einfacher ist.
Es ist doch viel schwieriger, sich Ihm vollumfänglich auszuliefern, Wege zu gehen, die für die Umgebung oft schwer nachvollziehbar sind und uns der Führung Gottes hinzugeben, als sich künstlich ob einem solchen Wunderspektakel in einen aufgeregten Zustand zu versetzen...

Ich kann einfach nur sagen, dass es sich mehr als nur ein bisschen lohnt, sich in stiller Demut dem Herrn zu öffnen und nach Seinem Willen zu denken, zu fühlen und zu handeln - es öffnet sich dabei im Innersten das Wunder der Liebe und dieses Wunder ist grandioser und kraftvoller als alle Spektakel zusammen.

Ich denke, wenn wir bezüglich der Wiederkunft Christi unseren Blick nach innen anstatt nach aussen richten, sind wir gut beraten.
Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir.
Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier.
Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin,
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Pietà » Sa 15. Dez 2007, 14:05

Original von luis carlos
Ja wenn Du meinst, ich finde die Realität zeigt eher diese ketzeriche Variante:
http://www.youtube.com/user/catseyes423


@luis carlos

Meinst Du das wirklich ernst, oder machst Du Scherze? :shock:
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Pietà » Sa 15. Dez 2007, 14:16

Original von Haimax
Original von Pietà

Was meinst Du mit der Aussage, Christus habe es 2000 Jahre nicht geschafft, wiederzukommen???
Du meinst ja wohl nicht, Er habe sich bemüht, wieder zu kommen und es trotzdem nicht geschafft, oder ;) ?

Christus hat immer nur das getan, wofür die Zeit reif war und wenn die Zeit reif ist, wird Er wiederkommen.



Lieber Pietà

Ich wollte damit sagen, dass er versprochen hat zu Lebzeiten seiner Jünger wiederzukommen, aber er starb wie alle Menschen und es ist entgültig!

-------
Nach Kreuzigung und Auferstehung hätte endlich das lang ersehnte Ende der bisherigen Welt anbrechen sollen. Aber der kosmische Umbruch und der irdische Triumph Jesu blieben, wie wir alle wissen, bis heute aus. Dabei war sich Lukas noch sicher gewesen, Jesus (Lk 24,21) "sei es, der Israel erlösen werde", doch damit hatte er sich schon wieder geirrt.
Was hätte nicht alles nach der Auferstehung mit den Menschen geschehen sollen, wenn wir an die vielen Versprechungen Jesu denken (Mk 16,17-19): "Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: in meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Zungen reden, Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird´s ihnen nicht schaden; auf Kranke werden sie die Hände legen, so wird´s besser mit ihnen werden."

Wer also glaubt, soll nun Schlangen aufheben und gefahrlos Gift trinken können. Tolle Fähigkeiten! Aber in den vergangenen 2.000 Jahren ist mir trotz der riesigen Zahl tief gläubiger Menschen noch niemand begegnet, der einen tödlichen Schlangenbiss und einen Gifttrank überlebt hat.

Jesus war in seinem Sendungsbewusstsein fest davon überzeugt, das Himmelreich käme noch zu Lebzeiten seiner Jünger.

Die ganze Sprache der Evangelien deutet zweifellos auf diese Naherwartung des "Reich Gottes" hin (Mt 10,7): "Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen." Jesus versprach seinen Jüngern (Mt 10,23): "Wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet (mit eurer Mission) mit den Städten Israels nicht zu Ende kommen, bis der Menschensohn kommt."

Er wurde nicht müde, auf seine baldige Wiederkehr hinzuweisen (Mt 16,28 und Lk 9,27): "Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn kommen sehen in seinem Reich."
----------

Alles sollte nun Klar sein
Gruss Haimax




Hallo Haimax
Ich verstehe Deine Argumentation - nur: Auch da muss ich sagen, dass wenn man in die falsche Richtung schaut, man Seine Wiederkunft kaum als diese erkennen wird.
Das ist zumindest meine Überzeugung.

Die Juden haben einen Messias erwartet, der ihnen weltliche Vorteile verschafft - das Gegenteil davon ist geschehen.

Das war damals nicht anders als heute.
Vielleicht hat Christus damals nur das Tor für die Wiederkunft des Himmelreiches geöffnet und es liegt an uns, Ihn aufzunehmen, reinzulassen in unser Herz und so Teil seiner Wiederkunft zu sein?

Vielleicht dauert das noch ein Weilchen? ;)

Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir.
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon luis carlos » Sa 15. Dez 2007, 16:04

Original von Pietà


@luis carlos

Meinst Du das wirklich ernst, oder machst Du Scherze? :shock:

Ketzer ändern die Welt nicht Schafe, die Sprüche nachplappern. Nachfolge ist mehr, an den Früchten werden wir uns erkennen, nicht an den Ausschlüssen, das stimmt und das stimmt nicht, JESUS war mehr, er war ein bedingungsloser Revolutionär:

Das Ultimative kennt keine Demokratie. Sokrates war Lehrer. Er lehrte
kostenlos, und er lehnte die Demokratie ab. Hätte Plato den Sokrates
verstanden, so hätte Plato in seinem Schriftgut einen vehementen Feldzug
gegen das Unwesen der Demokratie geführt, und mit noch viel größerer
Heftigkeit gegen das Vorhandensein des Geldes.

In der Natur gibt es weder Geld noch Demokratie. Demokratie ist ein
Bewahrungssystem für gesellschaftliches Elend. Je erfolgreicher eine
Verbesserung innerhalb demokratischer Systeme durchgeführt wird,
desto besser funktioniert die Bewahrung von gesellschaftlichem Elend.
Sokrates hat die Demokratie abgelehnt, weil sie in Wirklichkeit nichts
anderes ist, als eine geschickt übertünchte Diktatur.

Leute, die Argumente gegen die Demokratie vortragen, werden
irrtümlicherweise oft als Verfechter der Diktatur bezeichnet. Diese
Entweder/Oder-Haltung ist schon deshalb nicht statthaft, weil es auch
noch andere Möglichkeiten gibt. Dr. Helmut Kohl hatte die Demokratie als
eine Staatsform zweiter Wahl bezeichnet.

Die Frage nach einer Alternative zur Demokratie hier nun ins Spiel
bringen zu wollen, würde schon deshalb nicht ausreichen, weil
Alternativen immer lediglich nur die Möglichkeit bieten, auf anderen
Wegen an das gleiche Ziel zu gelangen.

Wenn das gleiche Ziel auf einem zweiten Weg erreicht werden kann, so ist
durch das Begehen des zweiten Weges, der bisherige erste Weg nicht
verschlossen. Es gibt dann eben zwei Wege zum gewünschten Ziel.
Demokratie ist eine Alternative zum Kommunismus, und umgekehrt, weil
sie beide in eine Sackgasse führen. Der eine Weg führt in eine kurze, der
andere in eine etwas längere Sackgasse.

Nicht nach einer Alternative, sondern nach einem Ausweg sollte gefragt
werden. Es kommt darauf an, etwas Untaugliches mit etwas Tauglichem
zu ersetzen. Die Demokratie ist heutzutage ebenso zum Auslaufmodell
geworden, wie der Kommunismus.

Es wird schlussendlich kein Weg daran vorbei führen, die Demokratie
durch Selbstbestimmung zu ersetzen, weil gesellschaftliche Stabilität auf
Selbstbestimmung beruht. Selbsttätige Dauerhaftigkeit unterliegt dem
Prinzip der Freiwilligkeit, und Freiwilligkeit ist nun einmal eine durch und
durch individuelle Angelegenheit.

Alle Gesellschaftsformen, die unter militärischem, politischem oder
moralischem Druck errichtet worden sind, verlieren ihren
vorübergehenden Zusammenhalt, sobald der ausgeübte Druck nachlässt.
Man darf motivieren, einladen, empfehlen, ermutigen, vorleben, usw.,
aber mehr nicht. An diesem Punkt endet die Zuständigkeit des
Wohltäters. Überschreitet man diese Grenze, so wird man zum Übeltäter.

Die persönliche Entscheidung, etwas tun oder lassen zu wollen, ist der
tragende Faktor im Innenleben einer stabilen Gesellschaft. Gerade dies
wird in einer Demokratie in erheblichem Maße verhindert. Das Wesen der
Demokratie besteht darin, Minderheiten zu überstimmen, um auf diese
Weise Entscheidungen für Andere zu treffen.

Entscheidungen für Andere zu treffen ist Bevormundung. Gerade dies ist
in einer Demokratie an der Tagesordnung. Bei jeder Abstimmung werden
Minderheiten überstimmt, und damit bevormundet. In demokratischen
Systemen bleibt die Selbstbestimmung auf der Strecke.

Was früher die Kämpfe um kirchliche Dogmen waren, sind heutzutage die
parlamentarischen Kämpfe um den Erlass von Gesetzesparagraphen. In
beiden Fällen sollen Gültigkeiten geschaffen werden, nach denen das Volk
sich zu richten habe, und von denen abzuweichen unter Androhung von
Strafe verboten ist. Auf solche Weise wurde die Menschheit bisher ständig
bevormundet.

Bolschewistische Strukturen sind auch in demokratischen Modellen
enthalten. Menschen benötigen keine Gesetzbücher. Menschen benötigen
weder Vorschriften noch Verbote. Guten Menschen braucht man das Böse
nicht zu verbieten, und böse Menschen lassen es sich nicht verbieten.

Das Wesen der demokratischen Beschlussfassung ist nichts anderes, als
eine Vergewaltigung von Minderheiten. Die Treue zur unterlegenen
Ansicht als eine Straftat anzusehen, ist die Tendenz des demokratischen
Rechts, welches sich gerade dadurch als Unrecht erweist. Die
Aufforderung der Mehrheit, an die Adresse der Überstimmten, in einem
demokratisch gefassten Beschluss das Richtige sehen zu müssen, ist
vollständig unbegründet.

Demokraten richten ebenso gesellschaftlichen Schaden an, wie Diktatoren
es tun. Des Rätsels Lösung liegt im endgültigen Verzicht auf die
Anwendung von moralischem und politischem Druck, sowie in der
Preisgabe jeder Art von Gesetzgebung, Genehmigungsverfahren und
festen Vorschriften.

In der Demokratie zählt die Stimme des Einen nicht weniger, als die des
Anderen. Bei demokratischen Wahlen hat ein kluger Mensch eine Stimme,
also genau soviel, wie ein unkluger Mensch. Unkluge Menschen gab es
schon immer weitaus mehr, als kluge Menschen. Gerade deswegen
vermag demokratisches Recht unangenehme Wahlergebnisse zu zeitigen,
und die daraus resultierenden Konsequenzen nach sich zu ziehen.

Historiker berichten, dass Hitler aufgrund demokratischer
Wahlentscheidung staatspolitisch tätig wurde. In demokratischen
Systemen werden am laufenden Band Minderheiten vergewaltigt. Der
Wortlaut demokratischer Verfassungen besagt zwar, dass das Volk seinen
Willen durch Abstimmung bekunden soll, in Wirklichkeit wird aber gerade
dadurch das Volk zum Stimmvieh erniedrigt, ohne dass es vom Volk
bemerkt wird.

In der Natur gibt es jedenfalls keine Demokratie. Demokratie ist eine
abstrakte Machenschaft, von welcher in der natürlichen Wirklichkeit
nirgendwo ein Beispiel zu finden ist. Jeder halbwegs ehrliche Demokrat
wird zugeben, dass Demokratie keinesfalls das "non plus ultra" (nicht
mehr zu übertreffen) einer Staatsform ist, sondern bestenfalls ein System
zweiter Wahl.

Der Segen, der aus Demokratien bisher entsprungen ist, ist eher
bescheiden, und sollte deshalb auch nicht allzu hochgelobt oder
überbewertet werden, sondern aus nüchterner Realitätsbezogenheit
heraus, als Schadenbegrenzung bezeichnet werden.

Im besten Fall könnte man demokratischen Systemen zugute halten, dass
sie nicht allzu sehr bremsen. Mehr nicht. Es kommt nicht darauf an, was
für eine Verfassung eine Nation hat, sondern in welcher geistigen
Verfassung sie sich befindet. Alle bestehenden Demokratien sehen sich
heutzutage fürchterlichen Problemen gegenübergestellt, die den Kern
ihres Wesens und ihrer Existenz berühren.

Obwohl fast alle Menschen ihre Hoffnungen auf die Demokratie gesetzt
haben, müssen sie nun feststellen, dass vieles ganz anders ausgeht, als
man es sich erhofft hatte, und dass es dieser Kultur nicht gelingt,
Persönlichkeiten hervorzubringen, die tüchtig und klug genug sind, um
der blind umherirrenden Menschheit bei ihrem tragischen Kampf um
Gesundheit und Wohlergehen beistehen zu können.

POPPER konnte uns zurufen: "Wer eine vollkommene Gesellschaft schaffen
will, wird nicht umhin kommen, demokratische Strukturen ebenso
abzulehnen, wie diktatorische Strukturen". Dies ist deshalb so, weil es
sich in beiden Fällen um abstrakte Strukturen handelt. Natürliche Struktur
unterliegt dem Doppelprinzip von Toleranz und Selbstbestimmung.

Der demokratische Gedanke wurde im alten Griechenland ersonnen.
Sokrates war Akademiker. Er ging auf die Straßen und lehrte das Volk dort
kostenlos. Er weigerte sich, für seine Lehrtätigkeit Geld zu nehmen. Das
macht ihn mir persönlich so sympathisch. Sokrates lehnte den
demokratischen Gedanken von vornherein ab, weil er ihn sorgfältig bis zu
Ende durchgedacht hatte, und ihn gerade deswegen durchschauen
konnte.
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Humphrey » Mo 17. Dez 2007, 21:29

für uns sei Jesus der letzte Prophet gewesen??


Ach las es doch, wir sind doch Christen.
Bitte überdenkt noch mal kurz meine Beiträge, da sie Irrlehre enthalten könnten.
Seit bitte forsichtig mit meinen Beiträgen !!!
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon luis carlos » Mo 17. Dez 2007, 23:03

Original von Wolke 7
für uns sei Jesus der letzte Prophet gewesen??


Ach las es doch, wir sind doch Christen.


Ja und? ist jetzt einer hier der Prophet oder sind wir in der Nachfolge? Schenken wir schon? Haben wir schon Mt.6,24 begriffen,wer das Geld liebt muss Gott hassen? Wer lebt diese Nachfolge bedingungslos?

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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Pietà » Mi 26. Dez 2007, 13:56

Original von luis carlos
Ketzer ändern die Welt nicht Schafe, die Sprüche nachplappern. Nachfolge ist mehr,(...)

Grundsätzlich stimmt das ja schon, was Du sagst - aber wie Genussdenker schon festgesgellt hat, ist die Sache nicht zuende gedacht.

Ketzerei ist ja nicht gleich Originalität, nicht gleich "Verbesserung der Zustände". Wenn sich alle nur der Ketzerei verschreiben würden, dann hätten wir wohl bald das pure Chaos auf dieser Welt. Chaos erscheint zwar beweglich, ist aber genauso starr wie das sture.

Es gibt zu jeder Bewegung eine Gegenbewegung, wenn man sich nun nur den Gegenbewegungen verschreiben würde, man ja genauso erstarren tut, wie wenn man nur wie Schafe den Weg des geringsten Widerstandes geht.
Beides ist einseitig.

Wichtig ist es doch, herauszufinden, was Sinn macht und was nicht. Mit dem Sinn kann und soll man sich ohne lautes Geschrei mitbewegen. Und zum Sinnlosen sollte man eine Gegenbewegung machen - auch wenn man Gefahr läuft, der Ketzerei bezichtigt zu werden.

Was das nun aber mit diesem grauenhaften Video zu tun haben soll, das sinnvolle Rebellieren, ist für mich nicht akzeptabel.
Zur Nachfolge Christi gehört es, unseren Herrn zu achten und zu ehren und Seinen Namen nicht in den Schmutz zu ziehen, was mit diesem geschmacklosen Video eindeutig gemacht wird.
Original von luis carlos
an den Früchten werden wir uns erkennen, nicht an den Ausschlüssen, das stimmt und das stimmt nicht,(...)

Es gehört aber zur Menschwerdung, sich per Ausschlussverfahren auf das Richtige zuzubewegen.
Ersichtlich ist dies in der Bibel, aber auch bei der Entwicklung der Kinder.
Zu erfahren, was nicht gut ist führt früher oder später zu dem, was gut ist.
Das Gesetz sagt, was nicht gut ist (Ausschluss) und die Frucht des Gesetzes ist die Liebe (=Freiheit, da das Ungute sosehr ausgeschlossen ist, dass es per Gesetz nicht einmal mehr erwähnt werden muss).

Original von luis carlos
JESUS war mehr, er war ein bedingungsloser Revolutionär:

Ja, Jesus war und ist ein Revolutionär, aber: Nicht nur. In Bezug auf den Willen GottVaters war und ist Er "ein gehorsames Lamm". ;)

Original von luis carlos
Das Ultimative kennt keine Demokratie.

Meiner Meinung nach ist die Bibel auch ein Zeugnis davon, dass das Ultimative (Gott) sehr wohl Demokratie (Christus - Menschwerdung - auf jeden Einzelnen eingehen) kennt, ansonsten Gott meiner Meinung nach gar keinen Sündenfall zugelassen hätte.

Original von luis carlos
Sokrates war Lehrer. Er lehrte
kostenlos, und er lehnte die Demokratie ab. Hätte Plato den Sokrates
verstanden, so hätte Plato in seinem Schriftgut einen vehementen Feldzug
gegen das Unwesen der Demokratie geführt, und mit noch viel größerer
Heftigkeit gegen das Vorhandensein des Geldes.

Ohne Plato würde man den Sokrates gar nicht kennen, oder irre ich mich da?

Und: Nicht gegen die Demokratie, sondern für die Selbstständigkeit ist Sokrates gewesen, oder?
Selbstständigkeit und Demokratie gehören für mich vom Prinzip her zusammen, auch wenn die von Menschen umgesetzte Demokratie zu einer Unselbstständigkeit führen kann, in der es dann für wiederum andere Menschen möglich ist, eine Diktatur hinter vorgehaltener Demokratie auszuüben.
Ausserdem meint platonisch: nicht sinnlich (Fleisch/Geld), sondern seelisch/geistig - ungefähr.

Original von luis carlos
In der Natur gibt es weder Geld noch Demokratie.

In der Natur gibt es kein Geld, das stimmt, aber gratis ist auch da nichts... ;)

Die Demokratie hingegen ist sehr wohl vorhanden.
Wenn man zum Beispiel an die Bildung eines Wolfsrudels denkt, dann kann man beobachten, wie jeder Neuankömmling von seinem Mitspracherecht gebrauch macht, neue Rangordnungskämpfe auslöst und dann nach seinem Vermögen oder Unvermögen ein- oder untergeordnet wird.
Original von luis carlos
Demokratie ist ein
Bewahrungssystem für gesellschaftliches Elend. Je erfolgreicher eine
Verbesserung innerhalb demokratischer Systeme durchgeführt wird,
desto besser funktioniert die Bewahrung von gesellschaftlichem Elend.
Sokrates hat die Demokratie abgelehnt, weil sie in Wirklichkeit nichts
anderes ist, als eine geschickt übertünchte Diktatur.

Das sind Nebenwirkungen der Demokratie, kann ich nicht abstreiten.
Aber nur weil etwas gutes, z.B.Demokratie oder Liebe missbraucht werden kann (sowohl passiv als auch aktiv), muss man das Gute ja nicht grad als schlecht abtun.

Wie oft wird im Namen der Liebe Missbrauch betrieben - deshalb der Liebe den Rücken zuzukehren kann ja wohl nicht die Lösung sein.
Und so sehe ich es auch mit der Demokratie.
Original von luis carlos

Es wird schlussendlich kein Weg daran vorbei führen, die Demokratie
durch Selbstbestimmung zu ersetzen, weil gesellschaftliche Stabilität auf
Selbstbestimmung beruht. Selbsttätige Dauerhaftigkeit unterliegt dem
Prinzip der Freiwilligkeit, und Freiwilligkeit ist nun einmal eine durch und
durch individuelle Angelegenheit.

Selbstbestimmung ist aber auch nicht immer das gelbe vom Ei, da nicht jeder Wille Sinn macht.
Und ausserdem macht Demokratie nur mit selbstständigen Menschen Sinn.
Und Menschen, die sich durch diese Manipulationsfront von Werbung und Marktschreier hindurch ihre Selbstständigkeit bewahrt haben, das sind Menschen die den Sinn der Demokratie aufrecht erhalten.
Das ist zumindest meine Meinung.

So, mir läuft einmal mehr die Zeit davon...
Aber ich möchte auf den Rest Deines interessanten Postings später noch eingehen.

Gruss Pietà
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon luis carlos » Mi 26. Dez 2007, 16:57

Herzlichen Dank für die Weihnachtsbotschaft

meine Erwiderung im Sinne von Bruder Joseph Ratzinger
LUX MAGNA oder MAGNA CARTA -69-, das ist hier nicht die Frage, sondern es geht nur um das ANTLITZ GOTTES. ´LUX MATER´ -33-

Amen.
Ich bin nur ein blinder Esel, und ein Knecht Gottes, was weiß ich denn? Gott macht das Spiel, wenn ich mich führen lasse, was sonst? Oder was bedeutet das für Dich: Ich bin ES? Im Zusammenhang mit GOTT im brennenden Dornbusch?
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Pietà » Do 27. Dez 2007, 13:24

Original von luis carlos

Die persönliche Entscheidung, etwas tun oder lassen zu wollen, ist der
tragende Faktor im Innenleben einer stabilen Gesellschaft. Gerade dies
wird in einer Demokratie in erheblichem Maße verhindert.

Für mich ist das eben gerade die entscheidende Grundkompetenz eines Individuums, sinnvoller Teil einer Demokratie zu sein.

Das stabile Innenleben einer Gesellschaft wird aber nicht wegen der persönlichen Entscheidungen allein aufrecht erhalten - dass man sich entscheidet spielt meiner Meinung nach eine untergeordnete (nicht unwichtige aber untergeordnete) Rolle im Vergleich zu dem für wasman sich entscheidet.

Nehmen wir doch noch einmal die Natur und die Tiere als Vergleich. Der grösste Unterschied zwischen der "Welt der Menschen" und "der Welt der Tiere" besteht doch darin, dass in der Tierwelt die natürliche Selektion auf der Basis von gesunderhaltenden (Über-)Lebensgesetzen eine tragende Rolle spielt.
In der Menschenwelt hingegen spielt die natürliche Selektion kaum mehr eine Rolle - Ungesundes wird wahllos neben Gesundem gewichtet und durchgefüttert.

Und genau an diesem Punkt bekommt die Demokratie eine entscheidende Rolle - sie gibt der natürlichen Selektion sozusagen eine letzte Chance, sich als System zur Aufrechterhaltung von (wahrer) Lebensqualität durchzusetzen, denn: Wenn die Mehrheit eines Volkes sich für das Ungesunde entscheidet, richtet sie sich selber hin und stirbt früher oder später aus.
Wenn die Mehrheit eines Volkes sich aber für das Gesunde entscheidet, dann überstimmt sie die Minderheit des Ungesunden und dieses wird ebenfalls ausgeschieden.

Der Gesellschaftliche Aufstand gegen Gott könnte man meiner Meinung nach gleichsetzen mit dem Ausschalten der natürlichen Selektion.

Im Alten Testament können wir lesen, wie Gott mit SEINEN Anweisungen dem Volk Israel Anweisungen zur Selektion gegeben hat - und somit Anweisungen zum Aufbau und zur Stabilisierung eines gesunden Volkes.
Und, wie uns die Bibel sagt, ist nicht Demokratie das Ziel eines gesunden Volkes sondern eine echte und gehorsame Theokratie, in der sowohl die Individuen als auch die Gemeinschaft zum tragen kommen - dies kann jedoch nur Gott koordinieren.
In unserer Zeit jedoch - bis zur Errichtung einer wahren, alle Völker umspannenden Theokratie - ist die Demokratie die einzig akzeptable Übergangslösung.

In der natürlichen Selektion zu stehen heisst, unter dem Gesetz zu leben und da nur das restlos verinnerlichte Gebot der Liebe zu Gott und dem Nächsten das Gesetz erfüllen kann, ist eben die Demokratie zur Zeit unumgänglich die Regierungsform der (gesunden) Wahl.

Ich hoffe, ich habe mich einigermassen nachvollziehbar ausgedrückt.
Original von luis carlos
Das Wesen der
Demokratie besteht darin, Minderheiten zu überstimmen, um auf diese
Weise Entscheidungen für Andere zu treffen.

Entscheidungen für Andere zu treffen ist Bevormundung. Gerade dies ist
in einer Demokratie an der Tagesordnung. Bei jeder Abstimmung werden
Minderheiten überstimmt, und damit bevormundet. In demokratischen
Systemen bleibt die Selbstbestimmung auf der Strecke.

Das stimmt - aber nur teilweise. Der Mensch ist eben nicht nur Individuum sondern auch Gemeinschaft und dass dabei immer mal wieder Einzelinteressen auf der Strecke bleiben ist Alltag aber nicht automatisch Ungut.

Nicht nur Individuum, sondern auch und vielleicht gerade in erster Linie Gemeinschaft zu sein bedeutet eben nicht, dass das Individuum dabei verweichlicht und zum meinungslosen, ferngesteuerten Zombie wird.

Das ist zumindest meine Meinung.
Original von luis carlos
Was früher die Kämpfe um kirchliche Dogmen waren, sind heutzutage die
parlamentarischen Kämpfe um den Erlass von Gesetzesparagraphen. In
beiden Fällen sollen Gültigkeiten geschaffen werden, nach denen das Volk
sich zu richten habe, und von denen abzuweichen unter Androhung von
Strafe verboten ist. Auf solche Weise wurde die Menschheit bisher ständig
bevormundet.

Das ist eben nicht nur eine Bevormundung, sondern eine Art Verhaltenskorsett, dass so lange nötig ist, wie das Fehlen von Gesetzen zur sinnlosen und unmenschlichen Anarchie führt.
Die Gesetzgebung, zumindest die schweizerische, ist zwar nur ein rudimentärer Abklatsch von dem was Gott von uns als Minimum der Menschlichkeit erwartet - aber lieber das als gar kein Gesetz mehr.
Klar läuft man da als Individuum Gefahr, unter die Räder zu kommen, aber man ist eben, wie gesagt, nicht nur Individuum sondern auch Gemeinschaft und zum Wohl des grossen Ganzen, zum Wohle der Schöpfung, ist es besser, den Verlust von "Gerechtigkeit die nur dem Individuum dient" zu riskieren als Gefahr zu laufen, dass die ganze Gesellschaft in gottlose Anarchie zerfällt.

Das Motto lautet ungefähr so: Machs wie Gott, werde Mensch und die Gemeinschaft wird dir nicht schaden, dich nicht eingrenzen, dich nicht bevormunden, sondern dir Form und einen Wohnraum des Friedens garantieren.

Eine gesunde Gesellschaft ist eine Gesellschaft, die persönliche Interessen eines Individuums in Relation zum Gemeinwohl setzt und das Individuum diesbezüglich korrigiert/einordnet oder, wenn das Individuum "im Eifer des Gefechtes" das Gemeinwohl missachtet, halt auch unterordnet.

Die Hingabe an Gott ist schlussendlich gleichzusetzen mit der Hingabe an die Gemeinschaft.
Das macht zunächst verletzlich und ist, solange es noch Gesetzlosigkeit gibt, auch gefährlich, aber: was mich umhaut macht mich stärker und dieses Risiko müssen wir eingehen. Christus deutet meiner Meinung nach immer wieder darauf hin, dass wir uns das Ausgeliefertsein angewöhnen sollten...

Original von luis carlos
Bolschewistische Strukturen sind auch in demokratischen Modellen
enthalten.

Klar :) .
Es gibt kein Modell in Reinform. Jedes Modell enthält auch Anteile von anderen Modellen - das ist die Natur der Dinge, das ist die Praxis...
Ein Modell verdeutlicht sich ja nur dadurch, dass es eine Idee speziell exponiert, nicht aber dass es in Reinform existiert.
Original von luis carlos

Menschen benötigen keine Gesetzbücher. Menschen benötigen
weder Vorschriften noch Verbote. Guten Menschen braucht man das Böse
nicht zu verbieten,


Das verstehe ich jetzt eben mit: Das Gesetz im Gebot der Liebe erfüllen/überwinden.
Aber das Gesetz kann nicht erfüllt werden, wenn man es verneint, sondern wenn man es annimmt und, wie gesagt, erfüllt und somit überwindet.

Es gibt eben für mich persönlich keine "nur-gute" und "nur-böse" Menschen; alle befinden sich (noch) in diesem Spannungsfeld zwischen Gericht und Gerechtigkeit.

Dass es wohl schlussendlich nur-böse Menschen gibt/geben wird, das sagt mir zwar die Bibel (ansonsten kein Gericht, keine Hölle), aber es liegt nicht an uns Menschen, darüber zu urteilen. Nur Gott kennt SEINE Geschöpfe in- und auswendig und ist legitimiert, darüber zu urteilen. Gott ist sozusagen der einzig rechtsgültige Richter in dieser SEINER Schöpfung.

Und das es zurzeit keine nur-gute Menschen gibt, das sagt mir Christus, der ja das Gesetz nicht nur erfüllt, sondern ganz klar auch verschärft hat.
Nur das Böse nicht zu tun macht noch lange keinen guten Menschen aus - so wie auch das Fehlen von Krieg noch lange kein wahrer Frieden ausmacht.

Original von luis carlos
und böse Menschen lassen es sich nicht verbieten.

Tja, das werden dann schlussendlich diejenigen sein, die die Hölle bewohnen werden.
Aber solange wie Gott allen Menschen die Chance offen lässt, gibt es sie für mich nicht, die Unverbesserlichen.
Original von luis carlos

Das Wesen der demokratischen Beschlussfassung ist nichts anderes, als
eine Vergewaltigung von Minderheiten. Die Treue zur unterlegenen
Ansicht als eine Straftat anzusehen, ist die Tendenz des demokratischen
Rechts, welches sich gerade dadurch als Unrecht erweist. Die
Aufforderung der Mehrheit, an die Adresse der Überstimmten, in einem
demokratisch gefassten Beschluss das Richtige sehen zu müssen, ist
vollständig unbegründet.

Solange der Mensch ohne Gott regiert, sozusagen Gott spielt, solange wird dies nicht zu verhindern sein was für mich dennoch niemals gegen die Demokratie spricht.

Und: Die Mehrheit ist nicht immer im Unrecht, so wie die Minderheit auch nicht immer im Recht ist.

Original von luis carlos

Demokraten richten ebenso gesellschaftlichen Schaden an, wie Diktatoren
es tun. Des Rätsels Lösung liegt im endgültigen Verzicht auf die
Anwendung von moralischem und politischem Druck, sowie in der
Preisgabe jeder Art von Gesetzgebung, Genehmigungsverfahren und
festen Vorschriften.

Für mich ist diese Aussage, wie oben ausgeführt, nicht korrekt.
Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir.
Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier.
Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin,
weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin.
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Pietà
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Pietà » Do 27. Dez 2007, 15:16

Original von luis carlos

In der Demokratie zählt die Stimme des Einen nicht weniger, als die des
Anderen. Bei demokratischen Wahlen hat ein kluger Mensch eine Stimme,
also genau soviel, wie ein unkluger Mensch. Unkluge Menschen gab es
schon immer weitaus mehr, als kluge Menschen.

Hmmmmmmm.
Was mir auffällt, ist, dass wenn Menschen Menschen betrachten und bewerten, oftmals ein sehr unausgeglichenes Resultat dabei herauskommt.
Entweder jubelt der Mensch den Menschen hoch, so nach dem Motto "Krone der Schöpfung" - oder Mensch bewertet Mensch zu hart.
Intelligenz ist meiner Meinung nach in den seltensten Fällen ein endgültiges Resultat, vielmehr zeigt es an, wieviel oder wie wenig das Individuum die Möglichkeit hatte oder wahrgenommen hat, sein Potential zu entfalten.

Es müsste also zunächst einmal jeder Mensch vollumfänglich die Möglichkeit erhalten haben oder sich genommen haben, sein Potenzial zu entfalten.
Erst dann könnte man eine solche Wahrscheinlichkeitsstatistik über den "IQ" der Allgemeinheit machen.

Ich denke, das sollten wir vollumfänglich Gott überlassen, das Urteilen und Richten.
Klar ist es unumgänglich, dass jeder sich mal ob der Intelligenz seiner/seines Mitmenschen an die Stirn tippt. Aber es sollte kein endgültiges Urteil sein, mit dem man verbittert.
So wie Gott uns allen jeden Moment von Neuem die Möglichkeit gibt, unser Gut-Sein und unsere Liebesfähigkeit zu beweisen, so sollten wir das auch mit dem Nächsten tun. Und wenn es beim besten Willen nicht geht, im Gegenüber Intelligentes, Gutes zu entdecken, dann sollte man ignorieren und diesen Menschen Gott überlassen.

Röm 12, 18-19
18 Soweit es euch möglich ist, haltet mit allen Menschen Frieden!
19 Rächt euch nicht selber, liebe Brüder, sondern lasst Raum für den Zorn Gottes; denn in der Schrift steht: Mein ist die Rache, ich werde vergelten, spricht der Herr.

Sich an der Gesellschaft zu rächen, indem man sie als dumm bezeichnet, macht unglücklich.
Bitte versteh mich nicht falsch, luis carlos, ich meine das nicht als Kritik sondern als gutgemeinte Aufforderung, Deinen Zorn (den ich übrigens in dieser Form auch kenne) als Schutzschild fallen zu lassen. Was nämlich hinter diesem Schutzschild hervorkommt ist eine tiefe Trauer über den Zustand dieser Welt. Eine tiefe Trauer darüber, sich nicht an- und ernstgenommen zu fühlen und ein erschüttert sein ob dieser Gräueltaten, zu denen der Mensch fähig ist.

Begib Dich in Gedanken zum Kreuz unseres Herrn Jesus Christus. Wirf Dich vor Ihm nieder und weine einfach und Du wirst erfahren, wie Er sich Dir zuwendet und Dir auf eine Art und Weise Trost spendet wie niemand Trost spenden kann. Er wird Dich mit Seiner Liebe und Seinem Frieden erfüllen und aufrichten - Er wird Dich wandeln.

Die Psalmen.
Die Klagemauer.
Ich danke dem Volk Israel dafür!

Ich weiss nicht, ob ich Dich, luis carlos, mit dieser Empfehlung verfehlt habe - es ist einfach eine Erfahrung meinerseits, die ich an dieser Stelle zum Ausdruck bringen möchte. :)

Original von luis carlos
Gerade deswegen
vermag demokratisches Recht unangenehme Wahlergebnisse zu zeitigen,
und die daraus resultierenden Konsequenzen nach sich zu ziehen.

Historiker berichten, dass Hitler aufgrund demokratischer
Wahlentscheidung staatspolitisch tätig wurde. In demokratischen
Systemen werden am laufenden Band Minderheiten vergewaltigt. Der
Wortlaut demokratischer Verfassungen besagt zwar, dass das Volk seinen
Willen durch Abstimmung bekunden soll, in Wirklichkeit wird aber gerade
dadurch das Volk zum Stimmvieh erniedrigt, ohne dass es vom Volk
bemerkt wird.

Glaub mir, ich weiss was Du meinst. Dennoch: Mach keine Politik daraus sondern lass das Gefühl der Trauer und des Ausgeliefertseins zu und geh damit zum Herrn.

Nicht das Plädoyer für oder gegen eine Regierungsform, nein, die Liebe, die Kraft und der Frieden des Herrn ist der Ausweg und führt zu nachhaltigen (Er-)Lösungen aus solchen Dilemmas.

Original von luis carlos
Der Segen, der aus Demokratien bisher entsprungen ist, ist eher
bescheiden, und sollte deshalb auch nicht allzu hochgelobt oder
überbewertet werden, sondern aus nüchterner Realitätsbezogenheit
heraus, als Schadenbegrenzung bezeichnet werden.

Schadensbegrenzung ist zwar nur eine unglückliche Übergangslösung, aber: Wenigstens das sollte gesichert sein ;) .

Original von luis carlos
Im besten Fall könnte man demokratischen Systemen zugute halten, dass
sie nicht allzu sehr bremsen. Mehr nicht.

Aber auch nicht weniger! ;)
Original von luis carlos
Es kommt nicht darauf an, was
für eine Verfassung eine Nation hat, sondern in welcher geistigen
Verfassung sie sich befindet.

Da stimme ich Dir uneingeschränkt zu!
Original von luis carlos
Alle bestehenden Demokratien sehen sich
heutzutage fürchterlichen Problemen gegenübergestellt, die den Kern
ihres Wesens und ihrer Existenz berühren.

Yep.
Und dass das zur Zeit immer schneller ersichtlich wird, dafür, aber nur dafür, dürfen wir uns bei unserem Mister President Busch bedanken...(*****editiert****editiert***usw. ;) )

Original von luis carlos
Obwohl fast alle Menschen ihre Hoffnungen auf die Demokratie gesetzt
haben, müssen sie nun feststellen, dass vieles ganz anders ausgeht, als
man es sich erhofft hatte,(...)

Auf was die Menschheit auch immer all ihre Hoffnungen setzt könnte man schwerlich aufzählen.
Das einzige, auf das die Menschheit all ihre Hoffnungen setzen sollte, jeder für sich, ist Christus, ist die Liebe und die Gnade. Alles andere endet früher oder später in einer Sackgasse. Das noch so ausgeklügeltste System ist ohne Gott dem Zerfall und der Verderbnis ausgeliefert.

Das ist meine Überzeugung und mit diesem Felsen als Basis meines Daseins habe ich viele Theorien fallen lassen und wurde dafür reich beschenkt.
Es lohnt sich nicht wirklich, wenn Menschen überlegen wie Mensch sich organisieren sollte - gib Gott Deinen Willen, freiwillig, und ER wird organisieren wie kein Mensch dazu imstande wäre...
Original von luis carlos
(...)und dass es dieser Kultur nicht gelingt,
Persönlichkeiten hervorzubringen, die tüchtig und klug genug sind, um
der blind umherirrenden Menschheit bei ihrem tragischen Kampf um
Gesundheit und Wohlergehen beistehen zu können.

Wie gesagt, dass kann nur Gott und der Beistand gelingt auch nur mit Gott, wenn er nachhaltig sein soll.

Original von luis carlos
POPPER konnte uns zurufen: "Wer eine vollkommene Gesellschaft schaffen
will, wird nicht umhin kommen, demokratische Strukturen ebenso
abzulehnen, wie diktatorische Strukturen".

Tja, und das ist eben meiner Meinung nach noch lange nicht, immer noch nicht und schon wieder nicht des Rätsels Lösung... ;) .

Lieber eine unvollkommene Übergangslösung, als ein neuer Titel für eine neue Hoffnung, die ohne Gott sowieso wieder in ein- und derselben Sackgasse enden wird.
Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir.
Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier.
Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin,
weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin.
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