Wiederkunft Jesu?

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

Moderator: bigbird

Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Katholik » Fr 3. Mär 2006, 09:59

Hallo zusammen!

Habe da mal eine kleine Frage:

Ich habe vorhin in einem anderen Thread etwas von der Wiederkunft Jesu gelesen.

Nun wollte ich fragen:

Glauben die Protestanten an die Wiederkunft Jesu??
Oder tut das sonstwer??

Sollten das vielleicht sogar wir Katholiken glauben (vielleicht habe ich ja etwas im Religionsunterricht oder in der Kirche verpasst).

Habe mich nur gerade gewundert, als ich das gelesen habe, ich habe nämlich gedacht, nur die Juden glaubten an die Ankunft eines Propheten, für uns sei Jesus der letzte Prophet gewesen??

Vielen Dank schon im Voraus für die Beantwortung meiner Frage.


MfG Katholik
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Sandra73 » Fr 3. Mär 2006, 10:08

Guten Morgen Katholik,

ich bin nicht sicher ob ich Deine Frage richtig verstehe.
Dass Jesus wiederkommt, steht doch in der Bibel ganz deutlich. Aber nicht als Mensch und Prophet, sondern verklärt in den Wolken, dann werden ihn alle erkennen.Dies ist ja ein Kernthema der Bibel.
Wie hast Du Deine Frage gemeint? Kannst Du etwas präzisieren?

Lieber Gruss,

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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon doro » Fr 3. Mär 2006, 10:47

Hallo Katholik!

Soweit ich weiss, ist das auch Lehre der RKK. Oder bin ich schief gewickelt?
Schau dir doch mal die Lesungen an, die während des Advents im Stundengebet oder während der Messe gelesen werden.

lg, doro

Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Yehudit » Fr 3. Mär 2006, 11:30

Ob und wie die Wiederkunft Jesu in der RKK gelehrt wird, kann ich grad nicht sagen, obwohl ich auch katholisch aufgewaschsen bin. Tatsache aber ist, dass in der Bibel mehrmals davon die Rede ist und das letzte Buch der Bibel, der Offenbarung, beschrieben steht, wie das sein wird und was vorher alles geschehen wird.

Apg.1.9 Und als er das gesagt hatte, awurde er zusehends aufgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg. 10Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen bzwei Männer in weißen Gewändern. 11Die sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so cwiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.

Mt. 24.29 Sogleich aber nach der Bedrängnis jener Zeit wird die aSonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und bdie Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. 30Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden cwehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden dsehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. 31Und er wird seine Engel senden mit hellen ePosaunen, und sie werden seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern. (Dies ist in den ersten drei Evangellien geschrieben. Im Johannes hab ich es auf Anhieb grad nicht gefunden.)

Off.1.7 Siehe, aer kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und balle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen.

Dan.7.13 Ich sah in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels jwie eines Menschen Sohn und gelangte zu dem, der uralt war, und wurde vor ihn gebracht.
Kadosh, kadosh, kadosh! Adonai Elohim tz va ot.
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon gingko » Fr 3. Mär 2006, 12:26

Hallo katholik,
katholische und evangelische Christen haben das gleiche Glaubensbekenntnis. Im 2. Artikel des Credo heißt über Jesus Christus:

´aufgefahren in den Himmel .... von dort wird er kommen zu Richten die Lebenden und die Toten´.

Achte mal in nächsten Gottesdienst / Messe darauf. ;)
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Katholik » Fr 3. Mär 2006, 14:58

Aha! Ja diese Worte sind mir schon bekannt, ich dachte aber immer, das sei so eine Art "spirituell" gemeint, so quasi "er kommt während der Messe in die Kirche oder richtet vom Himmel über die Lebenden und die Toten".

Aber ist das jetzt im Ernst so gemeint, dass Jesus Christus in nächster Zeit irgendwann effektiv auf die Erde herunterfahren wird, für alle Menschen sichtbar???????

Könnte es nicht sein, dass dies schon geschehen ist, in Fatima, als die Sonne zu zittern anfing?

MfG

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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Yehudit » Fr 3. Mär 2006, 15:06

Original von Katholik

Könnte es nicht sein, dass dies schon geschehen ist, in Fatima, als die Sonne zu zittern anfing?

MfG

Katholik
??????????????? :? ?????????????????
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Katholik » Fr 3. Mär 2006, 15:33

Was ist?? Was ist daran so fraglich??

Noch nie was von den Ereignissen in Fatima anfang des letzten Jahrhunderts gehört??

Was bist du eigentlich??? Jüdin???
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Yehudit » Fr 3. Mär 2006, 15:55

Nö, ich kenne ehrlich gesagt nur eine Fatima, und die arbeitet bei uns im selben Haus. Jüdin bin ich auch nicht, sondern Christin mit einemHerz, das für die Juden schlägt.

Grüessli Yehudit
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Mariette M. » Fr 3. Mär 2006, 16:32

Original von Katholik

Sollten das vielleicht sogar wir Katholiken glauben (vielleicht habe ich ja etwas im Religionsunterricht oder in der Kirche verpasst).

MfG Katholik


Ja, definitiv hast Du etwas verpasst...

... das kommt davon, wenn statt des Apostolikums in der Messe nur noch ein "Glaubenslied" geträllert wird! :roll:

Guck mal im Katechismusder kath. Kirche, Ziffern 668 bis 682, da steht es alles.

Und lies dazu auch mal die Evangelien, die Briefe und die Offenbarung... haben Dir ja andere schon die Stellen zitiert.

Ja, es kann jeden Moment soweit sein!
Bist Du bereit?

Mariette
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon doro » Fr 3. Mär 2006, 16:47

Hallo Katholik!

Fatima ist zwar in katholischen Kreisen sehr bekannt, aber dass wahrscheinlich viele Reformierte oder Evangelikale nichts davon wissen, finde ich nicht überraschend. ;)

In Fatima (einem Ort in Portugal) gab es Marienerscheinungen Anfang des letzten Jahrhunderts glaubs. Maria ist dort drei (?) Kindern erschienen.
Ich erinnere mich nicht mehr genau, aber ich glaube, da war etwas von der Sonne die sich drehte oder so. Jedenfalls sah sie ganz besonders aus während einer (oder aller?) Erscheinung.

Ich war mal da vor etwas mehr als 4,5 Jahren. Es sagte mir nur wenig. Ich war damals noch nicht wirklich gläubig. Heute könnte ich wahrscheinlich auch nicht viel damit anfangen. Marienerscheinungen sind mir suspekt, sorry.

Aber jedenfalls: ich glaube nicht, dass das etwas mit der Wiederkunft Jesu zu tun hatte. Jesus wird auf eine Weise kommen, dass wir ihn alle erkennen.

Und das wäre ja da nicht der Fall gewesen.

lg, doro


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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Pietà » So 26. Aug 2007, 18:45

Ich möchte mich dem "guten Morgen Katholik" anschliessen ;)

Also das mit Fatima und der zitternden Sonne hat *gg*...ähm, das hat glaub ich, so rein thematisch, schon eher was mit Maria zu tun...

Zum: "Jesus kommt wieder, bist du bereit?": Diese Haltung kann man als Naherwartung Jesu Christi bezeichnen.

Man erwartet zum Beispiel, dass Jesus "Jetzt", in der Zeitspanne meines Lebens wiederkommt.
Man kann das eigentlich mit der Erwartung der "Apokalypse", der Endzeit gleichsetzen, da Er ja kommen wird, zu richten, die Lebenden und die Toten.

Ob diese Haltung der Naherwartung Jesu für den lebendigen christlichen Glauben, der meiner Meinung nach die Ewigkeit vor Augen haben sollte, konstruktiv ist, wage ich zu bezweifeln.

Das Reich Gottes in der Ewigkeit vor Augen, ohne dabei zu vergessen, jetzt, morgen, sein ganzes Leben in Form von Stunden und Tagen christlich zu leben.

Es gibt Christen, die damit ihr christliches Leben reflektieren, so nach dem Motto: was hätte ich alles noch zu tun, wenn er morgen wieder käme..?
Wie würde Er mich sehen, wenn Er heute an meine Tür klopfen würde..?
usw.
Das find ich ok, wenns nicht abdriftet...

Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir.
Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier.
Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin,
weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin.
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon SunFox » Mi 7. Nov 2007, 12:19

Original von bigbird
Darum verhänge ich ein 14-tägliches Moratorium für neue Threads mit katholischen Themen.


Alter Thread mit Fragen dazu!

Original von Pietà
Man erwartet zum Beispiel, dass Jesus "Jetzt", in der Zeitspanne meines Lebens wiederkommt.
Man kann das eigentlich mit der Erwartung der "Apokalypse", der Endzeit gleichsetzen, da Er ja kommen wird, zu richten, die Lebenden und die Toten.

Ob diese Haltung der Naherwartung Jesu für den lebendigen christlichen Glauben, der meiner Meinung nach die Ewigkeit vor Augen haben sollte, konstruktiv ist, wage ich zu bezweifeln.


Liebe Pietà,

bist du nicht der Überzeugung, das man jeden Tag so leben sollte, als wenn es der letzte Tag wäre?

Rückt für dich Jesus (sein mögliches Erscheinen) in weite Ferne, weil für dich der HERR noch lange nicht kommt?

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon picopedro » Mi 7. Nov 2007, 18:27

die wiederkunft jesu hat noch nicht stattgefunden.

15 Denn das sagen wir euch in einem Worte des Herrn, daß wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrigbleiben, den Entschlafenen nicht zuvorkommen werden;
16 denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herniederfahren, und die Toten in Christus werden auferstehen zuerst.
17 Darnach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und also werden wir bei dem Herrn sein allezeit.
18 So tröstet nun einander mit diesen Worten! (1. thess. 4/15-18-)

es muß also zuerst die entrückung derer stattfinden, die wiedergeboren sind, also hier mit jesus in geistiger gemeinschaft leben und gefäße des heiligen geistes sind.

lg peter


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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Pietà » Do 8. Nov 2007, 09:11

Original von SunFox

Alter Thread mit Fragen dazu!

Original von Pietà
Man erwartet zum Beispiel, dass Jesus "Jetzt", in der Zeitspanne meines Lebens wiederkommt.
Man kann das eigentlich mit der Erwartung der "Apokalypse", der Endzeit gleichsetzen, da Er ja kommen wird, zu richten, die Lebenden und die Toten.

Ob diese Haltung der Naherwartung Jesu für den lebendigen christlichen Glauben, der meiner Meinung nach die Ewigkeit vor Augen haben sollte, konstruktiv ist, wage ich zu bezweifeln.


Liebe Pietà,

bist du nicht der Überzeugung, das man jeden Tag so leben sollte, als wenn es der letzte Tag wäre?

Rückt für dich Jesus (sein mögliches Erscheinen) in weite Ferne, weil für dich der HERR noch lange nicht kommt?

Liebe Grüße von SunFox


Die Wiederkunft Christi und die allgegenwärtige Präsenz Christi im Hier und Jetzt sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

Wenn man nun seinen Hauptfokus auf die zukünftige Wiederkunft Christi legt, baut man eine unwirkliche Ferne zu *Christus im Hier und Jetzt* auf... das ist psycho-logisch ;) .

Gruss Pietà
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon SunFox » Do 8. Nov 2007, 10:38

Original von Pietà
Original von SunFox
bist du nicht der Überzeugung, das man jeden Tag so leben sollte, als wenn es der letzte Tag wäre?

Rückt für dich Jesus (sein mögliches Erscheinen) in weite Ferne, weil für dich der HERR noch lange nicht kommt?


Die Wiederkunft Christi und die allgegenwärtige Präsenz Christi im Hier und Jetzt sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

Wenn man nun seinen Hauptfokus auf die zukünftige Wiederkunft Christi legt, baut man eine unwirkliche Ferne zu *Christus im Hier und Jetzt* auf... das ist psycho-logisch


Liebe Pietà,

kann man überhaupt in diesem Punkt etwas in die Zweitrangigkeit schieben?

Sicher ist das hier und jetzt wichtig, aber was ist denn das Ziel von Jesus?

Das hier und jetzt, oder eben die Rückführung zum Vater?

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon luis carlos » Do 8. Nov 2007, 12:27

Ja, was ich mir unter der Wiederkunft Christi vorstelle, mehr kann ich auch nicht, doch vielleicht gibt das eine Dialoggrundlage. Für mich ist Christus das Symbol für das Antlitz Gottes. Nun schrieb der jüdische Dialogphilosoph Martin Buber, ich zitiere aus Gog und Magog, Heidelberg 1949, S. 298f: ...vom Scheitel bis in einen schwarzen Schleier gehüllt. Nur die Füße waren nackt, und durch den Rest der Lache, in dem sie standen, waren zu sehen, dass Staub, wie von einer Wanderschaft auf der Landstraße, sie bedeckte, dazwischen aber erschienen blutende Wunden. Die Frau sprach: Ich bin ermattet, denn ihr habt mich gehetzt. Ich bin siech, denn ihr habt mich gepeinigt. Ich bin beschämt, denn ihr verleugnet mich. Ihr seid der Zwingherr, der mich in der Verbannung hält. Wenn ihr einander feind seit, hetzt ihr mich. Wenn ihr einander verleugnet, verleugnet ihr mich. Jeder von euch verbannt seine Gefährten, und so verbannt ihr mitsammen mich ...Ich bin in Wahrheit bei euch. Wähne nicht, meine Stirn entsende himmlische Strahlen. Die Glorie ist drüben geblieben. Mein Gesicht ist das der Kreatur. Sie hob den Schleier vom Gesicht, und er erkannte es."
Nun wir Männer sind zielorientiert und dadurch ringen wir mit anderen Männern wie Jakob mit Gott, der dann zwar den Namen Israel bekam, jedoch mit ausgerenkter Hüfte herumläuft, und heute darf der Jude noch kein Hüftfleisch essen.
Doch warum ringen wir? Weil wir das Antlitz Gottes, was wir in der Frau erkennen besitzen wollen, und treten zu denen in Konkurrenz, die das auch wollen. Werden Doktor und Professor gar, gewinnen Rennen und sind Fußballstar, nur um dieses geliebte Wesen zu beeindrucken. So haben wir unseren Weg verloren und wollen haben, wollen Mammon doch nicht Gott, wer will sein in seinem Tun, voller Hingabe, das Antlitz Gottes kommt dann wie selbstverständlich zu Dir. So meine These jede Frau, die ich bedingungslos liebe, ist für mich MARIA, die Mutter der Erde Denn sie leuchtet mir, sie ist mein Licht, denn sie gibt sich hin, denn sie ist mein Leben, denn sie gebiert das Leben. So kommt niemand zum Vater, wird niemand Vater wenn nicht durch sie und in ihr.
So reden viele von Himmeln(Vorstellungen) hier ist sie die Mutter der Erde, die reine Hingabe die mich versöhnt. Oder warum wird der Erzengel Michael mit dem flammenden Schwert gezeigt? Zeig mir seine Flamme und du weißt wohin sein Schwert gehört. Oder was bedeutet FREUDE SCHÖNER GÖTTERFUNKEN TOCHTER AUS ELYSIUM, WIR BETRETEN FEUERTRUNKEN, HIMMLICHE DEIN HEILIGTUM? Dieses Heiligtum ist meine Kirche. Oder wie das der anerkannte ZEN-Meister IKKYU SOJUN schon im 1400 Jahrhundert ausgedrückt hat: "Eine Frau bedeutet Erleuchtung, wenn bei eurem Zusammensein der rote Faden eurer gegenseitigen Leidenschaft in dir brennt und dich erkennen lässt".ISBN-13 978-3-936018-48-6
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Haimax » Fr 16. Nov 2007, 12:00

Original von Sandra73
Guten Morgen Katholik,

ich bin nicht sicher ob ich Deine Frage richtig verstehe.
Dass Jesus wiederkommt, steht doch in der Bibel ganz deutlich. Aber nicht als Mensch und Prophet, sondern verklärt in den Wolken, dann werden ihn alle erkennen.Dies ist ja ein Kernthema der Bibel.
Wie hast Du Deine Frage gemeint? Kannst Du etwas präzisieren?

Lieber Gruss,

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Er hat es 2000 Jahre nicht geschafft wieder zu kommen, langsamm müsste es jeder gemerkt haben, dass nichts wieder kommt!
Alle Menschen sind gleich.
Rassen, Nationalität und Religion spielen keine Rolle, wichtig ist der gelebte Respekt, die Tolleranz, das Recht auf Glück und das Recht sich zu verwirklichen.
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon luis carlos » Fr 16. Nov 2007, 12:46

Original von Haimax
Er hat es 2000 Jahre nicht geschafft wieder zu kommen, langsamm müsste es jeder gemerkt haben, dass nichts wieder kommt!

so ist es, wer meint er könne es christus gleich tun, wie hitler, der sein werk vollenden wollte, oder george bush, der meint er wäre der erlöser kann natürlich nicht als jesus erscheinen, der nie auch nur einen menschen getötet hat, sondern sich töten ließ ohne widerstand.
so scheinen wir männer nicht geeignet, diese welt zu retten, ich beobachte das gegenteil, so ist die chance die wir haben, die fähigkeit von frauen zu versöhnen, dadurch dass sie leben in diese welt setzen, dadurch dass man nur durch sie zum vater wird, dadurh dass sie für den mann der sie liebt das antlitz gottes ist, dadurch dass sie sich "nageln" lässt und in dieser reinen hingabe fähig ist leben zu empfangen und auszutragen. hier wird die metapher von der "unschuldigen reinen maria" deutlich, sie ist das licht, das leben und seine wahrheit und niemand kommt und wird zum vatwe wenn nicht durch sie und in ihr. so gibt es über 3,5 milliarden jesusse, wenn wir die unschuld dieser frau erkannt haben. mehr ist nicht.und diese weisen frauen sagen:DAS SCHENKEN HÄLT DIE WELT ZUSAMMEN.
http://www.ab40.de/seiten/archiv_skizzen/06_1/06_1_4a.html
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Pietà » Fr 16. Nov 2007, 12:50

Original von Haimax
Liebe Sandra

Er hat es 2000 Jahre nicht geschafft wieder zu kommen, langsamm müsste es jeder gemerkt haben, dass nichts wieder kommt!


Hallo Haimax

Was meinst Du mit der Aussage, Christus habe es 2000 Jahre nicht geschafft, wiederzukommen???
Du meinst ja wohl nicht, Er habe sich bemüht, wieder zu kommen und es trotzdem nicht geschafft, oder ;) ?

Christus hat immer nur das getan, wofür die Zeit reif war und wenn die Zeit reif ist, wird Er wiederkommen.
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Pietà » Fr 16. Nov 2007, 13:03

Original von luis carlos
hier wird die metapher von der "unschuldigen reinen maria" deutlich, sie ist das licht, das leben und seine wahrheit und niemand kommt und wird zum vatwe wenn nicht durch sie und in ihr. so gibt es über 3,5 milliarden jesusse, wenn wir die unschuld dieser frau erkannt haben. mehr ist nicht.und diese weisen frauen sagen:DAS SCHENKEN HÄLT DIE WELT ZUSAMMEN.


Hallo luis carlos

Es ist schon so, dass Maria den Menschen Christus näher bringt.
Es ist auch in der Marienverehrung korrekt und erlebbar, dass falsche Propheten dahinschmelzen wie Butter in der Sonne, denn unsere liebe Mutter lässt nur Christus gelten :) .
Es ist aber auch so, dass wir hier in einem protestantischen Forum sind und die Marienverehrung als Götzenkult beschumpfen wird - wenn Du nun in Deinem Glauben hier nicht allzu sehr verletzt werden willst, solltest Du Dich vorsichtig zu Maria äussern.

Ich für meinen Teil habe mich sehr gewundert, mit wieviel Hass diese liebliche Gestalt der Hingabe an den Willen Gottes bekämpft wird...

Gruss Pietà
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Oli4 » Fr 16. Nov 2007, 13:05

Original von Haimax
Er hat es 2000 Jahre nicht geschafft wieder zu kommen, langsamm müsste es jeder gemerkt haben, dass nichts wieder kommt!

Salü Haimax

Darauf lasse ich mal Gottes Wort sprechen :)

2. Petrus 3,1 Diesen zweiten Brief, Geliebte, schreibe ich euch bereits, in welchen beiden ich durch Erinnerung eure lautere Gesinnung aufwecke, 2 damit ihr gedenkt der von den heiligen Propheten schon vorher gesprochenen Worte und des durch eure Apostel übermittelten Gebotes des Herrn und Retters 3 und zuerst dies wisst, dass in den letzten Tagen Spötter mit Spötterei kommen werden, die nach ihren eigenen Begierden wandeln 4 und sagen: Wo ist die Verheißung seiner Ankunft? Denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles so von Anfang der Schöpfung an. 5 Denn denen, die dies behaupten, ist verborgen, dass von jeher Himmel waren und eine Erde, die aus Wasser und durch Wasser Bestand hatte, und zwar durch das Wort Gottes, 6 durch welche die damalige Welt, vom Wasser überschwemmt, unterging. 7 Die jetzigen Himmel und die jetzige Erde aber sind durch dasselbe Wort aufbewahrt und für das Feuer aufgehoben zum Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen. 8 Dies eine aber sei euch nicht verborgen, Geliebte, dass beim Herrn ein Tag ist wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag. 9 Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten, sondern er ist langmütig euch gegenüber, da er nicht will, dass irgendwelche verloren gehen, sondern dass alle zur Buße kommen.

Vers 9 ist dabei das wichtigste. :)
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon ImAlucSac » Fr 16. Nov 2007, 13:09

Apg.1.9 Und als er das gesagt hatte, awurde er zusehends aufgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg. 10Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen bzwei Männer in weißen Gewändern. 11Die sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so cwiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.

Off.1.7 Siehe, aer kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und balle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen.


Aber diese Bibelstellen kann man doch nicht wörtlich nehmen. Ich denke nicht, daß Jesus, falls er tatsächlich wiederkommt, auf einer Wolke schwebt und alle ihn sehen. Wie soll denn das möglich sein?? Da müsste er sich ja an hunderten verschiedenen Orten der Erde gleichzeitig visualisieren.
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon sugi » Fr 16. Nov 2007, 13:37

Original von ImAlucSac
Da müsste er sich ja an hunderten verschiedenen Orten der Erde gleichzeitig visualisieren.

Sollte das ein Problem für Gott sein?! Kann irgendwas verglichen werden mit unserem beschrenktem Denken, gegen die göttliche Macht?

Dass Kommen Christi, in Macht und grosser Herrlichkeit, wird nach den 7 Jahren Trübsal sein..

Dann war die Entrückung schon! Und, es steht über die Entrückung selbst nicht viel in der Bibel..und auch nicht, dass Ihn alle Augen sehen werden..

Das wird erst sein, wenn das 1000 jährige beginnen wird..eben nach der Trübsal!


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und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon ImAlucSac » Fr 16. Nov 2007, 14:06

Ich weiß jetzt nicht ob es für Gott Probleme geben kann. Naja wird schon werden.

Vielmehr interessiert mich, warum so viele denken, Jesus kommt aus den Wolken, nur weil es da steht. Wieso sollte man in genau diesem Punkt die Bibel wörtlich nehmen, wenn man sie doch sonst auch nicht wörtlich nimmt?

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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Mariette M. » Fr 16. Nov 2007, 14:46

Original von ImAlucSac
Ich weiß jetzt nicht ob es für Gott Probleme geben kann. Naja wird schon werden.

Vielmehr interessiert mich, warum so viele denken, Jesus kommt aus den Wolken, nur weil es da steht. Wieso sollte man in genau diesem Punkt die Bibel wörtlich nehmen, wenn man sie doch sonst auch nicht wörtlich nimmt?

mfg, Jakki


Hi, Jakki,

die Wolke ist doch ein altes Bild für die Anwesenheit Gottes, bsp bei der Übermittlung der Zehn Gebote, beim Durchgang durch das Rote Meer, auch bei der Verklärung Jesu. Ich denke, deshalb gibt es das Bild, dass der verherrlichte Christus, der Gott ist, eben "aus der Wolke" wieder erscheinen wird.

Ob da tatsächlich Wolken zu sehen sein werden, who knows,.. ich glaube aber fest, dass das zweite Kommen Christi eindeutig und für alle sichtbar und IN HERRLICHKEIT sein wird. Das verpassen wir Menschen schon nicht :)

Marietta
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Genussdenker » Fr 16. Nov 2007, 15:40

Das Threma ist äusserst interessant. Dazu hätte ich ein paar Überlegungen. Halt etwas unkonventionell. Aber mit erstaunlichem Ergebnis.

Mag es Jemand hören (lesen)?
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Pietà » Fr 16. Nov 2007, 15:50

Original von Genussdenker
Das Threma ist äusserst interessant. Dazu hätte ich ein paar Überlegungen. Halt etwas unkonventionell. Aber mit erstaunlichem Ergebnis.

Mag es Jemand hören (lesen)?


JA :) .
Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir.
Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier.
Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin,
weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin.
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon stranger » Fr 16. Nov 2007, 17:40

Original von Pietà
Hallo luis carlos

Es ist schon so, dass Maria den Menschen Christus näher bringt.
Es ist auch in der Marienverehrung korrekt und erlebbar, dass falsche Propheten dahinschmelzen wie Butter in der Sonne, denn unsere liebe Mutter lässt nur Christus gelten :) .


Wenn Maria Deine Mutter ist, dann alles Gute zum ca. 2020. Geburtstag. Schön, dass Du in diesem gesegneten Alter noch in Foren schreibst. :D


Original von Pietà
Es ist aber auch so, dass wir hier in einem protestantischen Forum sind und die Marienverehrung als Götzenkult beschumpfen wird - wenn Du nun in Deinem Glauben hier nicht allzu sehr verletzt werden willst, solltest Du Dich vorsichtig zu Maria äussern.


Oder alternativ einfach die biblischen Wahrheiten akzeptieren, ohne sein Wunschdenken reinzudichten... ;)

Liebes Grüßle,

stranger :)
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Genussdenker » Fr 16. Nov 2007, 19:09

@"Pietà" : merci beaucoup.

@alle :

Eine mögliche "Lösung" der Wiederkunft Christi´s liegt sehrwahrscheinlich unter Anderem im doppeldeutigen/zirkulären Gottesbegriff. Dieser wiederum wird ja in der Dreifaltigkeit manifestiert.
Denn Jesus gehört nun ja dazu.

Aber selbst Jesus ist uns ein dualer Begriff. Einerseits leiblicher Mensch, andererseits Sohn Gottes. Aber sein Wirken auf Erden musste einen tieferen Grund gehabt haben als einfach "nur" : "Hallo da bin ich und stelle gleich mal´ ein paar Sachen richtig". Pardon die Ausdrucksweise :)) .

Jeh mehr ich darüber nachgrübelte, dachte ich mir auch das konnte ja kein Zufall gewesen sein. Warum ausgerechnet damals? Warum ausgerechnet dort? Warum ausgerechnet den Sohn als leiblichen Menschen zu uns schicken?
Wenn wir nun dies alles aber auf Zufall abtun, "verraten" wir uns selber. "Wir" sind es ja, die ständig vom "Plan Gottes" sprechen.
Die Wahrheit, dazu noch eine endgültige, werden wir nie beanspruchen können; es wäre eine Anmassung.

Dann sprechen wir halt nach juristischer Manier nicht von "Beweisen", sondern von "Indizien".
Also : warum ausgerechnet Jesus?

Drehen wir das Rad der Zeit "etwas" zurrück. Das Jahr 35 v Chr.
Die einzige Religion/Kultur die sich zu Gott bekannte, war die Jüdische. Gott musste sich also an diese wenden. Hindu´s hätten beim Erscheinen Jesus lediglich mit der Schulter gezuckt. Die hatten mit dem schweigendem Siddartha schon genug um sich Zähne auszubeissen . . .

Gott wusste was in der Welt geschah. Und er wusste auch was geschehen würde. So wusste er auch, dass die Juden keine hundert Jahre später aus Israel vertrieben würden. Er musste also handeln.
Denn es gab ein Problem zwischen den Menschen und Gott : der Sündefall.

Gott entliess den Mennschen im Wissen darum dass gesündigt hatte und dafür sowohl bestraft (Auszug aus Paradies) aber auch gleichzeitig belohnt wurde (gabe zur Erkenntnis/Herrschaft über die Welt).
Fluch und Segen. Gleichzeitig.

Damit der Mensch dies aber begreiffen würde und keinen Unsinn anstellen würde, band er die Menschen an sich. Die Religion. Aber die Menschen waren so sehr mit sich beschäftigt, dass er ein Mittel brauchte, um es ihnen klarzumachen. Zuerst bestrafte er sie einfach weiterhin, wenn sie ihm nicht folgten.
Doch auch das zeigte nur marginal Wirkung. So versuchte er einen Neuanfang, da er wusste, einen an seiner Seite zu haben, der es erkannte. Noah.

Doch als das Wasser sich wieder verflüchtigte, wurde es immer noch nicht besser.
Und der bis dahin Einizge, der ihn uneingeschränkt vertraute, konnte auch nicht viel bewirken. Abraham.

Doch der Mensch lernte ja schliesslich lesen und schreiben und Gott sah, dass dies dem Mensch ungeheurer wichtig war. Aber überhaupt schienen den Menschen irgendwelche Bildchen und Figürchen wichtiger zu sein, als dass was er ihnen stets sagte. Doch eine Schrift hatte en Vorteil, dass das Wort transportiert und auch in späteren Jahrhunderten verstanden würde.
So nahm er sich den Mose zur Brust.
Übergab ihm die allerwichtigsten Regeln schriftlich in die Hand. Jetzt müsste es klappen.

Aber nein, der Mensch begriff es immer noch nicht, zumindest nicht vollumgänglich und fürchtete sich aber weiterhin vor Gott.
Im Gegenteil : die übergeben Worte vernalassten den Menschen sogar dazu, sich darum zu streiten! Sie interpretierten Dinge in die Worte, die er gar nicht so meinte. Es war zum verzweifeln!!
Der Mensch schien bezüglich Gott einfach nicht aus dieser "Achtung der Chef kommt"-Mentalität heraustreten zu wollen.

Nun drängte aber die Zeit! Denn die Herren, die nicht nur Mascarpone mitbrachten, sondern auch Elend, drohten, "sein" Volk zu vertreiben. Die Römer.
Und mit Wasser muss man ja auch im Himmel sparsam umgehen. Denn Engel sollten ja kein Wein trinken, damit die Amorpfeile nicht die Falschen träfe. Und die Liebe im Schienbein bringt ja auch nicht viel . . .

Also : was tun, un Himmel´s Willen?!
Worauf hört der Mensch am meisten?

Auf sich.

Und hier hört der Spass auf . . .


So, jetzt noch ein Kaffee & dann geht´s weiter. Im Ernst.
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Genussdenker » Fr 16. Nov 2007, 20:50

Nun ,die gläubigen Menschen glaubten schon immer, Gott würde ihnen eines Tages seinen Sohn in Menschengestalt schicken.
Und auf was sollten die Menschen nicht am ehesten hören, als auf einen Menschen?!
Er sandte ihnen einen. Den Messias.

Doch, warum? Gott hätte sich ja wieder eimal offenbaren und alles mögliche sagen können. Oder eine "Korrektur" des Bundeslade schicken können. Quasi "Bundeslade 2.0".

Doch kommen wir auf den Sündefall zurrück.
Wie gesagt, bestand die Ausweisung aus dem Paradies nicht nur aus einer Strafe, sondern ebenso aus einem Geschenk. Die Erkenntnis.
Die gösste Stärke des Menschen. Sein Potential.
Warum schenkte Gott uns diese Gabe?
Vielleicht aus Vegebung wegen dem Apfel? Weil der Mensch damals eben noch nicht die Gabe besass, aber sie beanspruchte?
Vorstellbar wär´s. Vielleicht.

Wenn also der Mensch etwas erkennen wollte, dann musste er dies sich selbst zur Aufgabe machen. Doch weil Gott den Menschen ja an sich binden musste, damit er ihn nicht vergisst, war er auch gezwungen, sie zu bestrafen, wandten sie sich von ihm ab.
Diese ständige Wiederholung führte jedoch dazu, dass sich der Mensch vor Gott zu fürchten begann.
Einzig Abraham und Noah hatten dies bis anhin kompromisslos begriffen. Es sei zB an die Geschichte um die vermeintliche Opferung Isaak´s erinnert.

Zudem war der Mensch auch nicht naturgemäss dafür beschaffen, Gott in seinem vollem Umfang erkennen zu können. Also die absolute Wahrheit über ihn.

Aber damit der Mensch nun endlich begriffen würde, das der Auszug aus dem Paradies gut gemeint war, musste er es ihnen anders klarmachen. Mit Liebe.

So sandte er seinen Sohn als Propheten zu den Menschen.
Er volbrachte Wunder und bewies sich. Aber er brachte ihnen auch bei wie sie untereinader/miteinander umzugehen hätten : gerecht!

Einige hören auf ihn, die anderen, die meisten nicht. Doch das nicht´s zur Sache. Viel entscheidender war, wie der Messias aus der welt ging.
Denn damit sollte alles besiegelt werden.

Immer wieder habe ich mich gefragt, warum die vier Evangelien über die letzten Worte Jesu am Kreuz so verschieden überliefert sind. Matthäus und Markus berichten ähnlich über seine letzten Worte am Kreuz. Lukas und Johannes jedoch anders. Was hat das zu bedeuten? In vielem sind sie sich nämlich einig. Bis zu den Namen der beteiligten (zB Simon von Cyrene). Im Grundsätzlichen gibt es kaum Unterschiede. Aber warum gerade bei den letzten Worten?
Ausgerechnet beim Wichtigsten sind wir dem Zweifel oder der Unkenntnis überlassen.
Dachte man sich etwa während der Kanonisierung "na, dann können die Gläubigen eben selber wählen, was ihnen am besten passt . ."?

Wenn ich an etwas nicht glaube : an Zufälle.

Dies brachte und untermauerte meine Idee : wir müssen es selber erkennen!

Also haben wir das selbe Element, welches ich als tieferen Grund für Jesus´ Erscheinen auf der Welt betrachte.
Dies wird also bis in die Evangelien konsequent weitergeführt.

Doch Jesus diente nicht "nur" Als Zweck, damit wir das AT endlich vestehen würden. Nein, vergessen wir den Sündefall und die Schöpfung nicht.
Denn : Jesus´ hat selber "gesündigt"!
Brachte Menschen in Bedrängis sich zu entscheiden (Judas), er zwang Menschen dazu, sich selber zu verleugnen (Petrus während des Kreuzganges), er erweckte Tote (sollte es etwa ein Geschenk sein, plötzlich wieder zu leben? Sollte es ein Geschenk sein, zwei mal sterben zu müssen?!). Ist Nachlassen der Geduld etwa eine Tugend (Gleichnis des Feigenbaum´s). Jesus war Mensch, ganz und gar. Und gleichzeitg Gottes Sohn.

Nein, Jesus war viel mehr als einfach ein "lieber Kerl, der mal kommt um zu helfen"!
Er war zugleich die Einlösung des Ebenbild Gottes!

Mit Jesus wurde Mensch zu Gott und Gott zu Mensch. Das Ebenbild.

Und : wäre der Mensch nach seinem Ebenebild . Dann müsste auch unser Ebenbild sündigen können. Und das Ebenbild tat es sogar!
Erst jetzt wurde der Sündefall aufgehoben. Ja, er wurde aufgehoben.

Der Bezug, die Bindung Mensch - Gott wurde durch Jesus komplett. Durch Jesus wurde der Bund nun vollständig.

Und, was taten die Menschen? Einige von ihnen begriffen es, andere nicht. Und die die es begriffen, hatten wiedrrum nicht´s anders zu tun, als krampfhaft den alten Bund zu lösen, als darauf aufzubauen. Ab diesem Moment war es jedoch zu spät und es mussten immer wieder Neuanfänge gemacht werden. Im Wissen um das Erkennen, durfte man es aber nicht so darstellen, sondern es subtil vermitteln. Zudem gewann der worttreue Mythologie bei Vielen bereits zu sehr an Bedeutung. Man gab vier Evangelien mit, die schon also in der Form verdeutlichen sollen, dass es nicht das konkrete Wort sein kann, worauf, man sich stützen sollte. Ein genialer Trick!
Aber leider so offensichtlich dass man ihn erst erkennt, wenn man sich die betreffende Frage stellt. Ja, vor lauter Wald die Bäume nicht mehr sehen. . .

Ja, durch Jesus wurde der Bezug Mensch - Gott komplett/vollständig.

Somit war nun also auch das letzte Mittel ausgeschöpft.
Auch darum wusste man. So blieb nur noch die Idee der Erweckung. Doch auch hinter dieser steht etwas Tieferes : Die Apokalypse soll nicht das Ende der Welt, des weltlichen Menschen bedeuten. Sondern die letzte Konsequenz, dass Gott die Schöpfung ruckgängig machen müsste, würde sich der Mensch über ihn stellen. Würde der Mensch seinen Bezug zu ihm glänzlich verlieren.
Aber die Apokalypse/Erweckung ist nicht dass Donnergetöse.

Nein, wir bereiten uns die Apokalypse schleichend selber zu . . .

Denn : ein zweites Mal können wir den Apfel nicht essen . . .

Würden wir es velangen von ein Zweites Mal Gott verziehen und zu werden, so würden wir ihn verleugnen. Niemals dürfen wir uns über ihn stellen, denn was wäre wohl das zweite Geschenk . . ? Etwa die absolute Wahrheit?

Qintessenz : es gibt also für Gott/Jesus keinen Grund mehr, auf der Welt zu erscheinen. Nicht für uns offenbart.
Da aber der zirkuläre/duale Gottesbegriff (Gott in Allem, der "universelle Gott) bedeutet auch, dass Gott allgegenwärtig ist.
Und im Gebet kann sich der Gläubige zudem an ihn wenden.
Gott ist und war also nie weg.

Was ich hier schrieb, ist bestimmt für Manche/r starker Tuback. Bestimmt ist es nicht die Wahrheit, darauf erhebe ich keinen Anspruch. Ich betrachte es als Idee, als Wahrscheinlichkeit; besonders als Anregung.
Sollte ich die Grenzen überschitten haben (zB wegen Sünden Jesus´;) so würde ich dies bei Aufforderung selbstverständlich editieren.

Gruss Genussdenker
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon luis carlos » Sa 17. Nov 2007, 02:36

Original von Pietà

Hallo luis carlos

Es ist schon so, dass Maria den Menschen Christus näher bringt.
Es ist auch in der Marienverehrung korrekt und erlebbar, dass falsche Propheten dahinschmelzen wie Butter in der Sonne, denn unsere liebe Mutter lässt nur Christus gelten :) .
Es ist aber auch so, dass wir hier in einem protestantischen Forum sind und die Marienverehrung als Götzenkult beschumpfen wird - wenn Du nun in Deinem Glauben hier nicht allzu sehr verletzt werden willst, solltest Du Dich vorsichtig zu Maria äussern.

Ich für meinen Teil habe mich sehr gewundert, mit wieviel Hass diese liebliche Gestalt der Hingabe an den Willen Gottes bekämpft wird...

Gruss Pietà


Liebe Pietà,

das tut mir leid, ich habe hier Menschen erlebt, die meinten Jesus Christus kommt durch Amerika. Mich interessiert der Film WIE IM HIMMEL, wo einem schwedischen protestantischen Pfarrer oder Pastor seine Grenzen gezeigt und bewusst wurden. Mir geht es nur um die Metapher von Maria, die in der katholischen Kirche hochgehalten wird, da dort die Vertreter der "reinen" Lehre es verbieten, das eine Frau Priesterin wird. Dort ist der Priester ein Diener Gottes, d.h. in meinen Augen ein Diener der Schöpfung. So gibt es die Aufforderung von Pax Christi, die Schöpfung zu bewahren. Was jedoch in dieser Zeit seit ca. 250 Jahren passiert ist, dass die Schöpfung weitgehend zerstört wurde. Also die Energiereserven, die die Sonne auf der Erde angelegt hat, wurden weitgehend erschöpft. Nun kommen weise Frauen und haben den Slogan: DAS SCHENKEN HÄLT DIE WELT ZUSAMMEN. Und wir wissen, Gandhi hat mit einem Satz: DAS SALZ GEHÖRT UNS, die Engländer aus dem Land zu vertrieben. Doch Gandhi war kein Jesus, er wollte etwas für sein Volk. Das Symbol JESUS ist pure Hingabe. Und das liegt in dem Satz, den diese weise Frauen formuliert haben. Der Antroposoph Götz Werner, auch kein Christ sondern ein Steiner Nachfolger, hat den einfachen Satz formuliert: Ausreichendes bedingungsloses Grundeinkommen und nur noch Konsumsteuer. Damit ist der Staat entmachtet, und die Demokratie wird an die Basis zurückgegeben. Das ist der erste Schritt in Richtung Gottesreich auf Erden, denn die Würde des Menschen ist unantastbar ist nur im Sinne von frei, gleich und geschwisterlich zu erreichen, ohne Überbau. Jesus war unter den Jüngern von seinem Verständnis ein Gleicher unter Gleichen. Was haben wir daraus gemacht? Männer ziehen sich Frauenkleider an und holen die Menschen in Kirchen aus Stein. Doch die wahre Kirche ist für jeden Mann seine Frau. Deshalb hat Beethoven die 9. Symphonie komponiert, mit dem bezeichendem Satz...wir betreten feuertrunken Himmliche dein Heiligtum. Und hier liegt die Erklärung, die Kirche ist der Schoß der Frau für den Mann, und nicht die kalten Gemäuer, dann ist er bei seiner immer Geliebten angekommen. Ich weiß nicht was die katholische Kirche dazu meint, ich weiß nur, das Benedict behauptet, wir müssen die Naturgesetze studieren, und zwar jenseits von Wirtschaft, Politik und Religion, und durch diesen Satz wird deutlich, er weiß im Rahmen einer neuen Weltordnung mit nur einer "Familie" spielt Religion, Wirtschaft und Politik keine Rolle mehr,also er sägt an dem Ast, auf dem er sitzt. Da der konservative Bischof von Linz, Dr. Ludwig Schwarz für das bedingungslose Grundeinkommen ist, weist das auch praktisch in diese Richtung. Ein katholischer Pfarrer, der z.B. 1400.- Euro im Monat erhält und seine geliebte Haushälterin auch, der muss nicht mehr das Zölibat heucheln, er braucht weder die versorgende Kirche noch dieses "Erpressungsmittel" zölibatär zu leben. Denn diese Begrenzung wurde ja in der katholischen Kirche geschaffen, um die Besitztümer nicht an Frauen weiter zu vererben, die der Priester geschaffen hatte, und als Druckmittel nur der "reinen" Lehre zu dienen, wobei wie auch im protestantischen Glauben nicht gesehen wurde, es geht nicht um die äußere, sondern um die innere Kirche, und die ist nur in der Beziehung der Menschen untereinander zu finden, also im DU. Die Schöpfung ist das Werk Gottes, und in Matth. 6,19-34 zeigt Jesus sehr deutlich, was er damit meint, dies haben die Kirchen , auf Grund eigener Machtansprüche verraten, und da nehme ich keine Kirche aus, die meint Gott wäre in ihren Gemäuern. Gott ist im Menschen, und in seiner Natur. Und jetzt kommen wir zum wesentlichen Punkt. Der Namensgeber Benedict XIV, von dem jetzigen Papst hat Benedict XVI. als Vorbild genommen. Dieser hatte damals Kopernikus rehabilitiert, also sich der Wissenschaft zugewandt, die Freimaurer verboten, und wollte die Zinsen abschaffen. In Matth 6,24 wird klar, dass die Freimaurer, die die Dollarnote entwickelt haben, den Grundsatz GOTT oder MAMMON=TEUFEL verlassen haben, und Gott = DOLLAR an das Geld gefesselt haben, symbolisch Christus als den 13. unter den 12 Aposteln taucht dort 13 Mal auf, ein Novum, wenn man weiß, dass es sonst in Amerika kaum eine Hotelzimmernummer mit der Zahl 13 gibt, weil diese Esoterikgläubigen Angst vor dieser Zahl haben, weil sie die Taro-karte 13 der Tod bedeutet, so auch die Angst vor dem Freitag dem 13, an dem 1929 die Börsen zusammengebrochen sind. Hier wird deutlich, es tobt der Kampf zwischen der Vertreter der "reinen" Lehre und dem Freimaurertum, die meinen alles wäre relativ. Und da das nicht stimmt für den, der die Naturgesetze studiert hat, haben die Relativisten keine Chance oder eben durh die Bombadierung durch Atombomben finden wir uns alle in der verbrannten Erde wieder und erscheinen vielleicht wieder in 30.000 Jahren, wenn die atomare Halbwertzeit menschliches Leben wieder möglich macht. Es gibt ja die Apokalypse vom Johannes und es gibt ja die Möglichkeit, heute, dass wir es schaffen uns 700 Mal in die Luft zu jagen und völlig zu verseuchen,und es gibt natürlich genauso die Möglichkeit innerhalb von 24 Stunden gemeinsam auf zu erstehen, wie gesagt die gesamte Menschheit, weil das die Kommunikationsmöglichkeiten das erlauben, weil der Kapitalismus durch seine Netze das vorbereitet hat, so wie wir hier im Internet weltweit miteinander verbunden sind.
Da ich ein Mann bin, und daher von meiner Natur zielorientiert, so muss ich blindes Vertrauen aber auch blind sein, so muss ich die Macht an meine Frau abgeben, die einfach mehr sieht und Leben in diese Welt setzen kann, dass hat nur Jesus gezeigt,als er wieder auferstanden ist, also sind wir vor CHRISTUS alle arm. Dass ist für mich seine Botschaft der Wiederkunft, Jesus ist in jeder Frau angelegt, und deshalb habe ich das Symbol der unschuldigen Maria bemüht, erst wenn wir das sehen, sehen wir in jeder Frau eine Mutter und dass alleine ist die Heilung der Mutter Erde. Denn wo uns die Himmel(Vorstellungen) trennen versöhnt uns die (Mutter) Erde, tod oder lebendig, das ist der Punkt den wir wählen können. Wählen wir weiterhin das Dollarmonopolyspiel bedeutet das Tod für uns alle, wählen wir den Spruch der Frauen: DAS SCHENKEN HÄLT DIE WELT ZUSAMMEN, werden wir gemeinsam auferstehen.
AMEN
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Lambert » Mo 26. Nov 2007, 13:20

Original von Pietà
Original von luis carlos
hier wird die metapher von der "unschuldigen reinen maria" deutlich, sie ist das licht, das leben und seine wahrheit und niemand kommt und wird zum vatwe wenn nicht durch sie und in ihr. so gibt es über 3,5 milliarden jesusse, wenn wir die unschuld dieser frau erkannt haben. mehr ist nicht.und diese weisen frauen sagen:DAS SCHENKEN HÄLT DIE WELT ZUSAMMEN.


Hallo luis carlos

Es ist schon so, dass Maria den Menschen Christus näher bringt.
Es ist auch in der Marienverehrung korrekt und erlebbar, dass falsche Propheten dahinschmelzen wie Butter in der Sonne, denn unsere liebe Mutter lässt nur Christus gelten :) .
Es ist aber auch so, dass wir hier in einem protestantischen Forum sind und die Marienverehrung als Götzenkult beschumpfen wird - wenn Du nun in Deinem Glauben hier nicht allzu sehr verletzt werden willst, solltest Du Dich vorsichtig zu Maria äussern.

Ich für meinen Teil habe mich sehr gewundert, mit wieviel Hass diese liebliche Gestalt der Hingabe an den Willen Gottes bekämpft wird...

Gruss Pietà



Habe ich schon einmal geschrieben, jetzt aber mit erheblichen Protest, es ist schlichtweg unrichtig, nicht der Wahrheit endsprechen, hier ist keiner der den Mariienkult beschimpft und sonst noch devamiert, es wird jeglich erklärt warum der Marienkult der biblichen Wahrheit wiederspricht. Wenn eine Mutter oder Vater ihren Kindern aufklärt das was die Kinder gern tun, aber gefährlich ist, und dies die Eltern den Kindern sagen, ist das den Hass, oder eine Verunglimpfung? Nein natürlich nicht, den die Eltern wollen das beste für sie, auch vor Schaden bewahren. Und so ist es auch für die die JESUS erkannt haben, und euch aufklären in wie weit der Marienkult Götzendienst gleichbedeutend ist. Maria wird ja auch nicht von uns bekämpft, sie ist ja in gewisser massen für einen Evangelkalen schon ein Vorbild, nämlich den Heiland zu gehorchen, ja auch seiner Mutter musste es tun.


Grüsse, Andreas




ps. Soll nun wirglich kein neues Thema angefacht werden, ich konnte bei dieser Unrichtigkeit einfach nicht schweigen, verzeiht mir bitte für diese kleinen Aussrutscher, wie gesagt, ich konnte es einfach nicht so belassen.
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Lambert » Di 27. Nov 2007, 09:56

Original von luis carlos
Ja, was ich mir unter der Wiederkunft Christi vorstelle, mehr kann ich auch nicht, doch vielleicht gibt das eine Dialoggrundlage. Für mich ist Christus das Symbol für das Antlitz Gottes. Nun schrieb der jüdische Dialogphilosoph Martin Buber, ich zitiere aus Gog und Magog, Heidelberg 1949, S. 298f: ...vom Scheitel bis in einen schwarzen Schleier gehüllt. Nur die Füße waren nackt, und durch den Rest der Lache, in dem sie standen, waren zu sehen, dass Staub, wie von einer Wanderschaft auf der Landstraße, sie bedeckte, dazwischen aber erschienen blutende Wunden. Die Frau sprach: Ich bin ermattet, denn ihr habt mich gehetzt. Ich bin siech, denn ihr habt mich gepeinigt. Ich bin beschämt, denn ihr verleugnet mich. Ihr seid der Zwingherr, der mich in der Verbannung hält. Wenn ihr einander feind seit, hetzt ihr mich. Wenn ihr einander verleugnet, verleugnet ihr mich. Jeder von euch verbannt seine Gefährten, und so verbannt ihr mitsammen mich ...Ich bin in Wahrheit bei euch. Wähne nicht, meine Stirn entsende himmlische Strahlen. Die Glorie ist drüben geblieben. Mein Gesicht ist das der Kreatur. Sie hob den Schleier vom Gesicht, und er erkannte es."
Nun wir Männer sind zielorientiert und dadurch ringen wir mit anderen Männern wie Jakob mit Gott, der dann zwar den Namen Israel bekam, jedoch mit ausgerenkter Hüfte herumläuft, und heute darf der Jude noch kein Hüftfleisch essen.
Doch warum ringen wir? Weil wir das Antlitz Gottes, was wir in der Frau erkennen besitzen wollen, und treten zu denen in Konkurrenz, die das auch wollen. Werden Doktor und Professor gar, gewinnen Rennen und sind Fußballstar, nur um dieses geliebte Wesen zu beeindrucken. So haben wir unseren Weg verloren und wollen haben, wollen Mammon doch nicht Gott, wer will sein in seinem Tun, voller Hingabe, das Antlitz Gottes kommt dann wie selbstverständlich zu Dir. So meine These jede Frau, die ich bedingungslos liebe, ist für mich MARIA, die Mutter der Erde Denn sie leuchtet mir, sie ist mein Licht, denn sie gibt sich hin, denn sie ist mein Leben, denn sie gebiert das Leben. So kommt niemand zum Vater, wird niemand Vater wenn nicht durch sie und in ihr.
So reden viele von Himmeln(Vorstellungen) hier ist sie die Mutter der Erde, die reine Hingabe die mich versöhnt. Oder warum wird der Erzengel Michael mit dem flammenden Schwert gezeigt? Zeig mir seine Flamme und du weißt wohin sein Schwert gehört. Oder was bedeutet FREUDE SCHÖNER GÖTTERFUNKEN TOCHTER AUS ELYSIUM, WIR BETRETEN FEUERTRUNKEN, HIMMLICHE DEIN HEILIGTUM? Dieses Heiligtum ist meine Kirche. Oder wie das der anerkannte ZEN-Meister IKKYU SOJUN schon im 1400 Jahrhundert ausgedrückt hat: "Eine Frau bedeutet Erleuchtung, wenn bei eurem Zusammensein der rote Faden eurer gegenseitigen Leidenschaft in dir brennt und dich erkennen lässt".ISBN-13 978-3-936018-48-6





Lieber luis carlos :)

Ich möcht Dich doch mal fragen, welchen Stellenwert hat die Bibel für Dich, in wie weit sind deine Aussagen auch stimmig mit der Heiligen Schrift? Denn so einige Aussagen sind einfach nicht endsprechend der Bibel.

Von daher ist es sehr wichtig in Wahrheit zu leben, nach den willen des Herrn, wenn Er wieder kommt bereit zu sein. Ihn alleine die Ehre zu geben. Jesus sagte ja: Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er errettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden. (Joh. 10,9)

Die Frage ist ja, wie wird es sein, oder daß Er überhaubt kommt unser Heiland.

Für mich stellt sich auch die Frage, bin ich bereit überhaubt, oder was muss erfüllt sein, und zu guter letzt, kann man gewissheit haben? Fragen auf Fragen, gibt es überhaubt eine Antwort und wo finde ich sie die Antwort? Nun sie alle jetzt zu klären würde es schon eine Zeit dauern.

Zumindesten kann man sagen, es gibt Antworten zu den Fragen, diese finde ich in der ja in der Bibel. Denn das wichtigste Antwort zu den Fragen, denn es ist ein Grundgerüsst, oder der Grundstein worauf der Glaube an Jesus gelegt ist, denn in der Wahrheit zu leben, ohne die Wahrheit kann es ja auch keine Liebe geben, ja kein Vertrauen, keine Zuneigung, keine Gewissheit, all dies ist schlichweg notwendig um in Freiheit zu leben. Alle Unterdrückungen dieser Welt basiert letztenendlich auf einer Lüge. Denn der Vater der Lüge ist ja der Teufel, durch seine Lüge hat die Sünde seinen Anfang genommen.

Viele Lügen haben sich in die Christenheit eingeschlichen, aber so geschickt verpackt so das man es nicht vornerein es erkennt. Darum ist es sehr wichtig sich an einem zu halten, nämlich an das Wort Gottes, und nicht an trügerichen Lehren, aus menschlichen ermässens, siehe:

13bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi, 14damit wir nicht mehr unmündig seien und uns von jedem Wind einer Lehre bewegen und umhertreiben lassen durch trügerisches Spiel der Menschen, mit dem sie uns arglistig verführen. 15 Laßt uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus, 16 von dem aus der ganze Leib zusammengefügt ist und ein Glied am andern hängt durch alle Gelenke, wodurch jedes Glied das andere unterstützt nach dem Maß seiner Kraft und macht, daß der Leib wächst und sich selbst aufbaut in der Liebe."



Herzliche Grüsse, Andreas
Lambert
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon luis carlos » Di 27. Nov 2007, 11:47

Original von Lambert

Lieber luis carlos :)

Ich möcht Dich doch mal fragen, welchen Stellenwert hat die Bibel für Dich, in wie weit sind deine Aussagen auch stimmig mit der Heiligen Schrift? Denn so einige Aussagen sind einfach nicht endsprechend der Bibel.

Von daher ist es sehr wichtig in Wahrheit zu leben, nach den willen des Herrn, wenn Er wieder kommt bereit zu sein. Ihn alleine die Ehre zu geben. Jesus sagte ja: Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er errettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden. (Joh. 10,9)


Herzliche Grüsse, Andreas

Lieber Andreas,

mir geht es darum, in welche Richtung weist die Bibel. Durch meine Auseinandersetzung mit den Papst, den Bischöfen und dem Papstberater Eugen Biser, der sich mit Martin Buber und Nietzsche u.a. beschäftigt hat, komme ich zur Auffassung, das das alte Testament durch Jesus Christus weiter geführt wurde, so ist es deutlich unterschieden zum alten Testament. Ich studiere eben die Auffassungen der Menschen, die lange darüber nachgedacht haben, wie eine Auferstehung möglich sein kann. Doch gibt ja die Gegenpole, die den Tanz um das goldene Kalb nicht beenden wollen, die im Widerstreit mit der Katholischen Kirche liegen und deshalb dort nicht zur Kommunion dürfen.
Warum meinst Du gibt es in der katholischen Kirche das Zölibat? Warum gibt es keine Priesterinnen? Der Mann ist der Diener Gottes, Moses konnte Gott nicht in seiner Herrlichkeit sehen, Jesus schon, so ist das was von Jesus kommt das geistige Brot. Doch das materielle Brot ohne das geistige Brot ist: Im Schweiße Deines Angesichts sollst Du Dein Brot verdienen. Doch es geht da auch um Fortpflanzung und Körperlichkeit. Die Katholen leben nur das Geistige, das wird durch die Kommunion deutlich, die Aufnahme von Christus als vergeistigtest: Das ist mein Blut....
Und nun ist der Priester bedingungsslos zölibatär bist er erkennt, das Geistige und das Körperlich ist eins und in der Beziehung zu seiner Frau zu sehen, eben nicht als Mangelbeziehung, was die normale Ehe ist, sondern als absolute Berufung, die Braut Christi.
Denn Abel, das ist der verlorene Sohn, der auch Jesus war, als er sich aus dem Judentum auch anderen Menschen geöffnet hat, war für die Juden der verlorene Sohn, deshalb wurde er ans Kreuz genagelt: Abel, der Liebling Gottes wurde auch schon von seinem Bruder Kain erschlagen, weil Kain das "geistige Brot" slso die Nahrung des Himmels nicht sehen konnte.Somit geht es um den neuen Adam, doch da frage ich. Sind wir Männer so absichtslos, dass wir als Mann der neue Adam sein können? Ich von mir sage, ich ringe hier mit Dir um Erkenntnis, doch das ist noch nicht die reine Hingabe die Jesus gezeigt hat, sein Schweigen. Wenn Du nicht gefragt hättest, ich hätte mich nicht mehr gemeldet. Du kannstt natürlich sagen ich benutze nicht direkt die Bibelstellen, sondern ich versuche die Zielführung nicht zu verlieren, und dennoch zu glauben: Den Seinen gibt es der Herr im Schlaf. Das ist die Erlösung von der materiellen Ebene und die kann uns nur geschenkt werden, wenn wir Matth.6,19-34 annehmen. Klarer wie da, konnte Jesus doch seine Botschaft gar nicht ausdrücken. Ich kann nicht die Botschaft verkünden, ich bin auf dem Weg, ich finde den Weg durch Gottes Hilfe und durch die Worte, die sein eingeborener Sohn hinterlassen hat, soweit sie durch seine Brüder nicht falschverstanden oder verschleiert wurden. So wie hier in dieser Welt heute auch noch viel verschleiert wird.
herzliche Grüße
Luis Carlos
Ich möchte Dir einmal zeigen, wie bedingungslos sich die Kardinäle dem Papst unterordnen müssen, das erhielt ich am 25.11.07 aus dem Vatikan: Die Feier eines Konsistoriums bezeuge der Stadt und dem Erdkreis die einzigartige Einheit,
mit der die Kardinäle mit dem Papst, dem Bischof von Rom, vereint sind. In der Auslegung
des Evangeliumstextes erinnerte der Papst aber auch daran, dass die Kardinalswürde keine
Machtposition darstelle: „Der Christ ist dazu berufen, wie ein Sklave zu werden und so den
Spuren Jesu zu folgen, indem er sein Leben freigebig und absichtslos für die anderen hingibt.
Nicht die Suche nach Macht und Erfolg, sondern die demütige Selbsthingabe für das Wohl
der Kirche muss jede Handlung von euch und jedes eurer Worte kennzeichnen. Die wahre
christliche Größe besteht in der Tat nicht im Herrschen, sondern im Dienen."
Das Kardinalat sei vor allem ein Amt der Liebe: „Liebe zu Gott, Liebe zu seiner Kirche, Liebe
zu den Brüdern mit einer größtmöglichen und uneingeschränkten Hingabe, usque ad
sanguinem effusionem, wie es in der Formel zur Überreichung des Kardinals-Biretts heißt und
wie es die rote Farbe eurer Gewänder verdeutlicht, die ihr tragt."
http://www.vaticanhistory.de/vh/html/news__vh_.html
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Lambert » Di 27. Nov 2007, 12:06

Original von luis carlos
Original von Lambert

Lieber luis carlos :)

Ich möcht Dich doch mal fragen, welchen Stellenwert hat die Bibel für Dich, in wie weit sind deine Aussagen auch stimmig mit der Heiligen Schrift? Denn so einige Aussagen sind einfach nicht endsprechend der Bibel.

Von daher ist es sehr wichtig in Wahrheit zu leben, nach den willen des Herrn, wenn Er wieder kommt bereit zu sein. Ihn alleine die Ehre zu geben. Jesus sagte ja: Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er errettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden. (Joh. 10,9)


Herzliche Grüsse, Andreas

Lieber Andreas,

mir geht es darum, in welche Richtung weist die Bibel. Durch meine Auseinandersetzung mit den Papst, den Bischöfen und dem Papstberater Eugen Biser, der sich mit Martin Buber und Nietzsche u.a. beschäftigt hat, komme ich zur Auffassung, das das alte Testament durch Jesus Christus weiter geführt wurde, so ist es deutlich unterschieden zum alten Testament. Ich studiere eben die Auffassungen der Menschen, die lange darüber nachgedacht haben, wie eine Auferstehung möglich sein kann. Doch gibt ja die Gegenpole, die den Tanz um das goldene Kalb nicht beenden wollen, die im Widerstreit mit der Katholischen Kirche liegen und deshalb dort nicht zur Kommunion dürfen.
Warum meinst Du gibt es in der katholischen Kirche das Zölibat? Warum gibt es keine Priesterinnen? Der Mann ist der Diener Gottes, Moses konnte Gott nicht in seiner Herrlichkeit sehen, Jesus schon, so ist das was von Jesus kommt das geistige Brot. Doch das materielle Brot ohne das geistige Brot ist: Im Schweiße Deines Angesichts sollst Du Dein Brot verdienen. Doch es geht da auch um Fortpflanzung und Körperlichkeit. Die Katholen leben nur das Geistige, das wird durch die Kommunion deutlich, die Aufnahme von Christus als vergeistigtest: Das ist mein Blut....
Und nun ist der Priester bedingungsslos zölibatär bist er erkennt, das Geistige und das Körperlich ist eins und in der Beziehung zu seiner Frau zu sehen, eben nicht als Mangelbeziehung, was die normale Ehe ist, sondern als absolute Berufung, die Braut Christi.
Denn Abel, das ist der verlorene Sohn, der auch Jesus war, als er sich aus dem Judentum auch anderen Menschen geöffnet hat, war für die Juden der verlorene Sohn, deshalb wurde er ans Kreuz genagelt: Abel, der Liebling Gottes wurde auch schon von seinem Bruder Kain erschlagen, weil Kain das "geistige Brot" slso die Nahrung des Himmels nicht sehen konnte.Somit geht es um den neuen Adam, doch da frage ich. Sind wir Männer so absichtslos, dass wir als Mann der neue Adam sein können? Ich von mir sage, ich ringe hier mit Dir um Erkenntnis, doch das ist noch nicht die reine Hingabe die Jesus gezeigt hat, sein Schweigen. Wenn Du nicht gefragt hättest, ich hätte mich nicht mehr gemeldet. Du kannstt natürlich sagen ich benutze nicht direkt die Bibelstellen, sondern ich versuche die Zielführung nicht zu verlieren, und dennoch zu glauben: Den Seinen gibt es der Herr im Schlaf. Das ist die Erlösung von der materiellen Ebene und die kann uns nur geschenkt werden, wenn wir Matth.6,19-34 annehmen. Klarer wie da, konnte Jesus doch seine Botschaft garnicht ausdrücken.
herzliche Grüße
Luis Carlos
Ich möchte Dir einmal zeigen, wie bedingungslos sich die Kardinäle dem Papst unterordnen müssen, das erhielt ich am 25.11.07 aus dem Vatikan: Die Feier eines Konsistoriums bezeuge der Stadt und dem Erdkreis die einzigartige Einheit,
mit der die Kardinäle mit dem Papst, dem Bischof von Rom, vereint sind. In der Auslegung
des Evangeliumstextes erinnerte der Papst aber auch daran, dass die Kardinalswürde keine
Machtposition darstelle: „Der Christ ist dazu berufen, wie ein Sklave zu werden und so den
Spuren Jesu zu folgen, indem er sein Leben freigebig und absichtslos für die anderen hingibt.
Nicht die Suche nach Macht und Erfolg, sondern die demütige Selbsthingabe für das Wohl
der Kirche muss jede Handlung von euch und jedes eurer Worte kennzeichnen. Die wahre
christliche Größe besteht in der Tat nicht im Herrschen, sondern im Dienen."
Das Kardinalat sei vor allem ein Amt der Liebe: „Liebe zu Gott, Liebe zu seiner Kirche, Liebe
zu den Brüdern mit einer größtmöglichen und uneingeschränkten Hingabe, usque ad
sanguinem effusionem, wie es in der Formel zur Überreichung des Kardinals-Biretts heißt und
wie es die rote Farbe eurer Gewänder verdeutlicht, die ihr tragt."
http://www.vaticanhistory.de/vh/html/news__vh_.html





Nun Lieber luis carlos, was Du freundlichsterweise schreibst und auch die mühe die Du dir machst ist aber nicht der Anlass meines schreibens, es geht mir jetzt aber nicht um die RRK mit ihren verbindlichen Lehren, sondern einzig alleine dem Wort Gottes welche bedeutung sie hat, ist sie für Dich verbindlich, bist Du das Eigentum des Herrn, also eine lebendige beziehung, einen du mit Gott, der sagen kann,lieber Abba (Vater). Über weiters war nicht mein Ansinnen gewesen, sondern letzten endlich lebe ich in der Wahrheit, bin ich bereit wenn Jesus wieder kommt?



Herzliche Grüsse, Andreas :)



ps. Nimm doch die Bibel in Deiner Hand, lass dich von den Herrn und Heiland Jesus überraschen, schlag einfach auf, lass das Wort Gottes auf dich einwirken, denn es ist sein Wort der auch zu Dir sprechen will :)
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon luis carlos » Di 27. Nov 2007, 12:19

Original von Lambert

ps. Nimm doch die Bibel in Deiner Hand, lass dich von den Herrn und Heiland Jesus überraschen, schlag einfach auf, lass das Wort Gottes auf dich einwirken, denn es ist sein Wort der auch zu Dir sprechen will :)


Ich danke Dir für den Tipp
Herzliche Grüße
Luis Carlos
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Pietà » Sa 1. Dez 2007, 10:48

Original von Genussdenker
Nun ,die gläubigen Menschen glaubten schon immer, Gott würde ihnen eines Tages seinen Sohn in Menschengestalt schicken.
Und auf was sollten die Menschen nicht am ehesten hören, als auf einen Menschen?!
Er sandte ihnen einen. Den Messias.

Doch, warum? Gott hätte sich ja wieder eimal offenbaren und alles mögliche sagen können. Oder eine "Korrektur" des Bundeslade schicken können. Quasi "Bundeslade 2.0".

Doch kommen wir auf den Sündefall zurrück.
Wie gesagt, bestand die Ausweisung aus dem Paradies nicht nur aus einer Strafe, sondern ebenso aus einem Geschenk. Die Erkenntnis.
Die gösste Stärke des Menschen. Sein Potential.
Warum schenkte Gott uns diese Gabe?
Vielleicht aus Vegebung wegen dem Apfel? Weil der Mensch damals eben noch nicht die Gabe besass, aber sie beanspruchte?
Vorstellbar wär´s. Vielleicht.

Wenn also der Mensch etwas erkennen wollte, dann musste er dies sich selbst zur Aufgabe machen. Doch weil Gott den Menschen ja an sich binden musste, damit er ihn nicht vergisst, war er auch gezwungen, sie zu bestrafen, wandten sie sich von ihm ab.
Diese ständige Wiederholung führte jedoch dazu, dass sich der Mensch vor Gott zu fürchten begann.
Einzig Abraham und Noah hatten dies bis anhin kompromisslos begriffen. Es sei zB an die Geschichte um die vermeintliche Opferung Isaak´s erinnert.

Zudem war der Mensch auch nicht naturgemäss dafür beschaffen, Gott in seinem vollem Umfang erkennen zu können. Also die absolute Wahrheit über ihn.

Aber damit der Mensch nun endlich begriffen würde, das der Auszug aus dem Paradies gut gemeint war, musste er es ihnen anders klarmachen. Mit Liebe.

So sandte er seinen Sohn als Propheten zu den Menschen.
Er volbrachte Wunder und bewies sich. Aber er brachte ihnen auch bei wie sie untereinader/miteinander umzugehen hätten : gerecht!

Einige hören auf ihn, die anderen, die meisten nicht. Doch das nicht´s zur Sache. Viel entscheidender war, wie der Messias aus der welt ging.
Denn damit sollte alles besiegelt werden.

Immer wieder habe ich mich gefragt, warum die vier Evangelien über die letzten Worte Jesu am Kreuz so verschieden überliefert sind. Matthäus und Markus berichten ähnlich über seine letzten Worte am Kreuz. Lukas und Johannes jedoch anders. Was hat das zu bedeuten? In vielem sind sie sich nämlich einig. Bis zu den Namen der beteiligten (zB Simon von Cyrene). Im Grundsätzlichen gibt es kaum Unterschiede. Aber warum gerade bei den letzten Worten?
Ausgerechnet beim Wichtigsten sind wir dem Zweifel oder der Unkenntnis überlassen.
Dachte man sich etwa während der Kanonisierung "na, dann können die Gläubigen eben selber wählen, was ihnen am besten passt . ."?

Wenn ich an etwas nicht glaube : an Zufälle.

Dies brachte und untermauerte meine Idee : wir müssen es selber erkennen!

Also haben wir das selbe Element, welches ich als tieferen Grund für Jesus´ Erscheinen auf der Welt betrachte.
Dies wird also bis in die Evangelien konsequent weitergeführt.

Doch Jesus diente nicht "nur" Als Zweck, damit wir das AT endlich vestehen würden. Nein, vergessen wir den Sündefall und die Schöpfung nicht.
Denn : Jesus´ hat selber "gesündigt"!
Brachte Menschen in Bedrängis sich zu entscheiden (Judas), er zwang Menschen dazu, sich selber zu verleugnen (Petrus während des Kreuzganges), er erweckte Tote (sollte es etwa ein Geschenk sein, plötzlich wieder zu leben? Sollte es ein Geschenk sein, zwei mal sterben zu müssen?!). Ist Nachlassen der Geduld etwa eine Tugend (Gleichnis des Feigenbaum´s). Jesus war Mensch, ganz und gar. Und gleichzeitg Gottes Sohn.

Nein, Jesus war viel mehr als einfach ein "lieber Kerl, der mal kommt um zu helfen"!
Er war zugleich die Einlösung des Ebenbild Gottes!

Mit Jesus wurde Mensch zu Gott und Gott zu Mensch. Das Ebenbild.

Und : wäre der Mensch nach seinem Ebenebild . Dann müsste auch unser Ebenbild sündigen können. Und das Ebenbild tat es sogar!
Erst jetzt wurde der Sündefall aufgehoben. Ja, er wurde aufgehoben.

Der Bezug, die Bindung Mensch - Gott wurde durch Jesus komplett. Durch Jesus wurde der Bund nun vollständig.

Und, was taten die Menschen? Einige von ihnen begriffen es, andere nicht. Und die die es begriffen, hatten wiedrrum nicht´s anders zu tun, als krampfhaft den alten Bund zu lösen, als darauf aufzubauen. Ab diesem Moment war es jedoch zu spät und es mussten immer wieder Neuanfänge gemacht werden. Im Wissen um das Erkennen, durfte man es aber nicht so darstellen, sondern es subtil vermitteln. Zudem gewann der worttreue Mythologie bei Vielen bereits zu sehr an Bedeutung. Man gab vier Evangelien mit, die schon also in der Form verdeutlichen sollen, dass es nicht das konkrete Wort sein kann, worauf, man sich stützen sollte. Ein genialer Trick!
Aber leider so offensichtlich dass man ihn erst erkennt, wenn man sich die betreffende Frage stellt. Ja, vor lauter Wald die Bäume nicht mehr sehen. . .

Ja, durch Jesus wurde der Bezug Mensch - Gott komplett/vollständig.

Somit war nun also auch das letzte Mittel ausgeschöpft.
Auch darum wusste man. So blieb nur noch die Idee der Erweckung. Doch auch hinter dieser steht etwas Tieferes : Die Apokalypse soll nicht das Ende der Welt, des weltlichen Menschen bedeuten. Sondern die letzte Konsequenz, dass Gott die Schöpfung ruckgängig machen müsste, würde sich der Mensch über ihn stellen. Würde der Mensch seinen Bezug zu ihm glänzlich verlieren.
Aber die Apokalypse/Erweckung ist nicht dass Donnergetöse.

Nein, wir bereiten uns die Apokalypse schleichend selber zu . . .

Denn : ein zweites Mal können wir den Apfel nicht essen . . .

Würden wir es velangen von ein Zweites Mal Gott verziehen und zu werden, so würden wir ihn verleugnen. Niemals dürfen wir uns über ihn stellen, denn was wäre wohl das zweite Geschenk . . ? Etwa die absolute Wahrheit?

Qintessenz : es gibt also für Gott/Jesus keinen Grund mehr, auf der Welt zu erscheinen. Nicht für uns offenbart.
Da aber der zirkuläre/duale Gottesbegriff (Gott in Allem, der "universelle Gott) bedeutet auch, dass Gott allgegenwärtig ist.
Und im Gebet kann sich der Gläubige zudem an ihn wenden.
Gott ist und war also nie weg.

Was ich hier schrieb, ist bestimmt für Manche/r starker Tuback. Bestimmt ist es nicht die Wahrheit, darauf erhebe ich keinen Anspruch. Ich betrachte es als Idee, als Wahrscheinlichkeit; besonders als Anregung.
Sollte ich die Grenzen überschitten haben (zB wegen Sünden Jesus´;) so würde ich dies bei Aufforderung selbstverständlich editieren.

Gruss Genussdenker


Hallo Genussdenker
Danke für Deine Ausführung.
Ich sehe es zwar in verschiedenen Punkten anders, finde den Beitrag aber anregend :) .
Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir.
Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier.
Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin,
weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin.
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon luis carlos » Sa 1. Dez 2007, 13:36

Original von Genussdenker
Die gösste Stärke des Menschen. Sein Potential.
Warum schenkte Gott uns diese Gabe?
Vielleicht aus Vegebung wegen dem Apfel? Weil der Mensch damals eben noch nicht die Gabe besass, aber sie beanspruchte?
Vorstellbar wär´s. Vielleicht.

Ich habe hier etwas von einem kreativen Menschen gefunden, er sieht die Zusamenhänge
http://www.paradiesbau.ch.tt/
herzlich Luis Carlos
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Re: Wiederkunft Jesu?

Beitragvon Pietà » Sa 1. Dez 2007, 13:44

Original von luis carlos
Liebe Pietà,

das tut mir leid, ich habe hier Menschen erlebt, die meinten Jesus Christus kommt durch Amerika.


Diese Naherwartung Christi trägt die seltsamsten Blüten... ;)

Original von luis carlos
So gibt es die Aufforderung von Pax Christi, die Schöpfung zu bewahren. Was jedoch in dieser Zeit seit ca. 250 Jahren passiert ist, dass die Schöpfung weitgehend zerstört wurde. Also die Energiereserven, die die Sonne auf der Erde angelegt hat, wurden weitgehend erschöpft.


Das stimmt.
Das Industriezeitalter ist das Zeitalter der Verwüstung, das ist sichtbar und klar.

Original von luis carlos
Nun kommen weise Frauen und haben den Slogan: DAS SCHENKEN HÄLT DIE WELT ZUSAMMEN.


Ich weiss zwar nicht, welche "weisen Frauen" diesen Slogan verkünden - jedenfalls ist es ein urchristlicher Gedanke, der, zumindest in der RKK, jeden Sonntag umgesetzt wird...

Original von luis carlos
Und wir wissen, Gandhi hat mit einem Satz: DAS SALZ GEHÖRT UNS, die Engländer aus dem Land zu vertrieben. Doch Gandhi war kein Jesus, er wollte etwas für sein Volk.

Genau.
Und Du beschreibst mit einfachen und guten Worten den Unterschied zwischen einem Propheten, der "nur" für sein Volk etwas erreichen will und Christus, dem Sohn Gottes, der zu allen Menschen gekommen ist.
Den Unterschied zwischen dem menschgewordenen Gott und einem Gottgesandten.

Und Du beschreibst auch, was genau das Volk Israel von "ihrem" Messias erwartet hat und weshalb sie unseren Herrn Jesus Christus abgelehnt haben und bis heute ablehnen.

Original von luis carlos
Das Symbol JESUS ist pure Hingabe.

Hmmmmm.
Mal abgesehen davon dass Christus weit mehr als nur ein Symbol war und ist, stimme ich Dir zu.

Original von luis carlos
Der Antroposoph Götz Werner, auch kein Christ sondern ein Steiner Nachfolger, hat den einfachen Satz formuliert: Ausreichendes bedingungsloses Grundeinkommen und nur noch Konsumsteuer.

Damit ist der Staat entmachtet, und die Demokratie wird an die Basis zurückgegeben.

Ich bin zwar kein Fan von Steiner und Antroposophie, finde jedoch auch, dass der Staat heutzutage viel zu viel Macht hat und von Amtes wegen die Würde des Menschen wohl eher missachtet als schützt - Menschenrechtsverletzungen sind auch in der Schweiz/Deutschland an der Tagesordnung...leider!

Das Gericht wird verdichtet und die Gerechtigkeit löst sich sozusagen in geistigen, nicht umgesetzen Idealen auf, wird unsichtbar und dient somit nicht mehr zum Vorbild.
Ideale wuchern ins Unbrauchbare, treten nur noch unvernünftig auf und werden demenstprechend belächelt.

Dies wiederum öffnet Tür und Tor für den Irrtum, dass alles was möglich ist auch erlaubt sein darf.

So sehe ich das zumindest.

Original von luis carlos
Das ist der erste Schritt in Richtung Gottesreich auf Erden, denn die Würde des Menschen ist unantastbar ist nur im Sinne von frei, gleich und geschwisterlich zu erreichen, ohne Überbau.


Das sehe ich anders.

frei, gleich und geschwisterlich...

Es geht (noch) nicht ohne Überbau, ohne Gesetz, ohne Gericht, ansonsten es um die Gerechtigkeit noch schlechter bestellt wäre, als es eh schon ist.
Dieser "Überbau" muss jedoch bedingungslos auf Gott ausgerichtet sein denn nur ER hat die Weisheit, die SEINE Allmacht bis ins Detail gerechtfertigt.

Christus hat uns das Tor geöffnet/verdeutlicht, diesen "Überbau" im Gebot der Liebe zu Gott und dem Nächsten zu überwinden/erfüllen - durch Christus werden wir gerecht, durch Ihn machen wir uns auf den Entwicklungsweg, weg vom Gericht hin zur Gerechtigkeit.

Original von luis carlos
Jesus war unter den Jüngern von seinem Verständnis ein Gleicher unter Gleichen.


Da bin ich nicht ganz einverstanden mit Dir.
Christus ist Gott und das ist halt immer noch ein wesentlicher Unterschied zum Menschen und wird es meiner Meinung nach auch bleiben.

Ich denke, Gott hat in Christus dem Menschen verdeutlicht, wie sehr ER dem Menschen nahe ist. ER hat dem Menschen die Distanz zu Gott verringert - bis ins Innigste - und dennoch ist ER Gott und nicht "Nur-Mensch".

Original von luis carlos
Was haben wir daraus gemacht? Männer ziehen sich Frauenkleider an und holen die Menschen in Kirchen aus Stein.


Sorry aber diese Männer "in Frauenkleidern" und die Kirche aus Stein liegt mir halt alleweil näher als weise Frauen oder Steiner und co. ;)

Original von luis carlos
Doch die wahre Kirche ist für jeden Mann seine Frau.


Hmmmmmm.
Für mich ist die wahre Kirche jeder Mensch, der vom Heiligen Geist erfüllt, mit Christus als Herr und Bruder an der Seite, auf dem Weg zu GottVater ist.

Original von luis carlos
Deshalb hat Beethoven die 9. Symphonie komponiert, mit dem bezeichendem Satz...wir betreten feuertrunken Himmliche dein Heiligtum. Und hier liegt die Erklärung, die Kirche ist der Schoß der Frau für den Mann, und nicht die kalten Gemäuer, dann ist er bei seiner immer Geliebten angekommen.


Auch das sehe ich anders.
Für mich gibt es "die kleine Liebe" und "die grosse Liebe".

Die kleine Liebe zu leben ist für einen einigermassen normal veranlagten Menschen relativ einfach.
Es ist die Liebe zwischen Mann und Frau, die Liebe zu den Kindern und zu Freunden/Gleichgesinnten.
Die Liebe zu allem, was einem Sicherheit gibt und die Lebensqualität erhöht.
Zur kleinen Liebe zähle ich auch den Humanismus.

Und dann gibt es da die grosse Liebe.
Die Liebe zu Gott, die Bestand hat auch wenn einem diese Liebe keine vordergründigen Lebens/Überlebens-Vorteile gibt.
Die Liebe zu allen Deinen Nächsten - die Liebe, die mit der Feindesliebe Mauern durchbricht und Fronten klärt, die den Menschen daran hindern, Gemeinschaft, Einheit und Frieden zu sein!

Und um von der kleinen Liebe aus die grosse Liebe zu verinnerlichen, in sie hineinzuwachsen, dazu braucht es Gott. Dazu braucht es Christus.
Dies ist für mich das einzige Wachstum, das Sinn macht - die einzige Form von Wachstum, die wirkliche und beständige Früchte hervorbringt und die den Titel "Entwicklung" und "Fortschritt" verdient.

Original von luis carlos
Ich weiß nicht was die katholische Kirche dazu meint, ich weiß nur, das Benedict behauptet, wir müssen die Naturgesetze studieren, und zwar jenseits von Wirtschaft, Politik und Religion, und durch diesen Satz wird deutlich, er weiß im Rahmen einer neuen Weltordnung mit nur einer "Familie" spielt Religion, Wirtschaft und Politik keine Rolle mehr,also er sägt an dem Ast, auf dem er sitzt.


:?
Kannst Du mir vielleicht das Dokument nennen, auf das Du Dich beziehst?

Original von luis carlos
Da der konservative Bischof von Linz, Dr. Ludwig Schwarz für das bedingungslose Grundeinkommen ist, weist das auch praktisch in diese Richtung. Ein katholischer Pfarrer, der z.B. 1400.- Euro im Monat erhält und seine geliebte Haushälterin auch, der muss nicht mehr das Zölibat heucheln, er braucht weder die versorgende Kirche noch dieses "Erpressungsmittel" zölibatär zu leben.


Geheuchelt wird überall.
Und: Es sind weder alle katholischen Priester Heuchler, noch sind alle Nicht-Priester keine Heuchler.

Das Zölibat macht Sinn, ist aber in diesem Thread OT.


Original von luis carlos
es geht nicht um die äußere, sondern um die innere Kirche, und die ist nur in der Beziehung der Menschen untereinander zu finden, also im DU.


Mit dem Zusatz, dass die Liebe zu Gott die Liebe zum DU immer wieder erweitert und bereichert, stimme ich mit Dir an dieser Stelle überein und deshalb ist es auch absolut unnötig, Pauschalverurteilungen auszusprechen.
Ich kann Dir aus eigener Erfahrung versichern, dass es die Wahrheit ist, dass das Christsein in der römisch-katholischen Kirche unumstösslich existiert und auch gelebt und gepflegt wird. :]
Und das Christsein, egal wie man es nennt, ist das Einzige, das der Mensch mit der Liebe und Gnade Gottes zustande gebracht hat und auf das er stolz sein kann.

Aber verlieren wir uns mal lieber nicht in Diskussionen über die äussere Kirche... :)

Original von luis carlos
Die Schöpfung ist das Werk Gottes, und in Matth. 6,19-34 zeigt Jesus sehr deutlich, was er damit meint,


Eine sehr lehrreiche Bibelstelle über das wahre Reich, das wahre Leben.
Niemand hält sich daran.
Alle kümmern wir uns um Kleider, Esswaren, ein Dach über dem Kopf, Partnerschaften usw.
Alle kümmern wir uns mindestens ums Überleben, meistens aber sind wir damit beschäftigt, mehr als nur das Überleben leben zu können.

Wer von uns läuft ohne Kleider in der Gegend herum und lebt von dem, was man ihm gibt?
Niemand.
Wer wäre da um zu geben, wenn es alle wie oben beschrieben halten würden?
Niemand.

Original von luis carlos
dies haben die Kirchen , auf Grund eigener Machtansprüche verraten, und da nehme ich keine Kirche aus, die meint Gott wäre in ihren Gemäuern.

Es ist meiner Meinung nach nicht sinnvoll, die Kirchen für solcherlei verantwortlich zu machen.

Weisst Du, woher das Wort "Sündenbock" kommt? Es kommt aus dem Alten Testament, in dem Böcke für die Sünden der Menschen geopfert wurden - das hat Christus nun aber wirklich und eindeutig abgelöst/abgeschafft.

Wir alle müssen uns einzeln an dem messen und beurteilen, was unser geliebter Herr Jesus Christus uns verkündet hat.

Wie Du ja auch selber gesagt hast: Wir alle sind Kirche und müssen unser Kirche-Sein, unser Christsein an dem messen, was Christus uns gesagt hat und uns dem Willen Gottes hingeben.

Mir jedenfalls ist die Begegnung mit Gott in der Heiligen Messe möglich und das reicht mir eigentlich, denn diese Begegnungen sind grösser als alles, was ich als Mensch sonst so erlebe.

Und deshalb beeindrucken mich Steiner und weise Frauen auch nicht und werden dies auch nie tun - jedem das Seine, hauptsache auf dem Weg zu Gott...*versöhnungsgrins*

Original von luis carlos
Matth 6,24 wird klar, dass die Freimaurer, die die Dollarnote entwickelt haben, den Grundsatz GOTT oder MAMMON=TEUFEL verlassen haben, und Gott = DOLLAR an das Geld gefesselt haben, symbolisch Christus als den 13. unter den 12 Aposteln taucht dort 13 Mal auf, ein Novum, wenn man weiß, dass es sonst in Amerika kaum eine Hotelzimmernummer mit der Zahl 13 gibt, weil diese Esoterikgläubigen Angst vor dieser Zahl haben, weil sie die Taro-karte 13 der Tod bedeutet, so auch die Angst vor dem Freitag dem 13, an dem 1929 die Börsen zusammengebrochen sind.


Sorry aber: :? ...

Original von luis carlos
Hier wird deutlich, es tobt der Kampf zwischen der Vertreter der "reinen" Lehre und dem Freimaurertum,


Der Kampf zwischen Wahrheit und Lüge tobt überall und in jedem, Freimaurer hin oder her...

Gruss Pietà
Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir.
Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier.
Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin,
weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin.
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