Schule des Herzensgebetes

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

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Schule des Herzensgebetes

Beitragvon caelo » Do 23. Feb 2006, 10:10

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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon kleine_Blume » Sa 25. Feb 2006, 22:40

Ich habe auch schon vom Jesusgebet gelesen, bin aber nicht mehr sicher ob es das ist, was ich meine. Da spricht man öfters am Tag folgende Worte:
"Jesus, Sohn Davids, erbarme dich meiner!"

Ich finde das eine gute Sache, weil man dann mit Jesus in Kontakt bleibt. Das grösste Jesusgebet ist - so stelle ich es mir vor - wenn man den Willen Gottes erfüllt und in einer ständigen Gegenwart Gottes weilt.

Kannst du noch was darüber sagen, bitte! Danke!
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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon Gotthard » So 26. Feb 2006, 12:33

Das Herzgebet geht so:

"Herr Jesus Christus, erbarme Dich meiner sündigen Seele. Amen"

Es gibt von diesem Gebet auch persönliche Versionen. So wie es oben steht, wird es in Russland gebetet und ist für jedermann gültig.

Die Beste Wirkung erziehlt man durch tägliche häufige Übung. Man kann das Gebet in jeder freien Minute, bei jeder Wartezeit, im Zug, Bus, Flugzeug usw. beten. Es wird dann so etwas automatisch. Man kann dadurch zu einem tiefen Verständnis zu Jesus-Christus kommen.

Hier noch ein Hinweis aus dem 17. Jahrundert:
Anglus Silesius, "Cherubinischer Wandersmann", 1. Buch, Spruch 61.:

"Wird Christus tausendmal zu Bethlehem geboren,
und NICHT IN DIR, du bleibst noch ewiglich verloren.
Das Kreuz zu Golgatha kann dich nicht von dem Bösen,
Wo es nicht auch in dir wird aufgericht, erlösen."

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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon Mudu » So 26. Feb 2006, 13:31

> Die Beste Wirkung erziehlt man durch tägliche häufige Übung. Man kann das Gebet in jeder freien Minute, bei jeder Wartezeit, im Zug, Bus, Flugzeug usw. beten. Es wird dann so etwas automatisch. Man kann dadurch zu einem tiefen Verständnis zu Jesus-Christus kommen.

Darf ich jetzt als "katholischer Outsider" fragen, warum ausgerechnet dieses Gebet weit bringen soll? Ich sehe hier kein bisschen Persönlichkeit, kein bisschen Gedankliche Auseinandersetzung mit Jesus und schon gar keinen Dialog.

Lebe ich aber mit Jesus eine persönliche Beziehung, brauche ich doch keine vorgefertigten Verse auswendig zu lernen und, wie du schon sagtest, "automatisch" beten, ohne mit den Gedanken wirklich beim Text zu sein.

Das ist meine Meinung zu vorgefertigten Gebetstexten. Ich will jetzt aber nicht die Diskussion stören, falls ihr eigentlich über etwas anderes philosophiert.

Gruss
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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon onThePath » So 26. Feb 2006, 13:55

Ich frage mich dies:

Wenn ich immer wieder einen bestimmten Satz wiederhole,
ist das sinnvoll ?

Was bewirkt diese ständige Wiederholung ?

Ich weiß, daß dies sicher eine Wirkung hat.
Aber es erinnert mich eher an östliche Meditationspraktiken,
wo man sein Denken mit einem Mantra zentriert.


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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon kleine_Blume » So 26. Feb 2006, 14:00

Danke für die Informationen.
Ich finde es ein sehr schönes Gebet und mache es auch regelmässig, denn ich glaube, dass der Heiland Freude hat, wenn man zwischendurch reumütig sagt: Herr, erbarme dich. So verliert man seine Schwächen nicht aus den Augen und bekommt neue Kraft, wenn man seine Augen zum Himmel richtet.

A propos "automatische", auswendige Gebete: Ich glaube, wie überall, macht es die gute Mischung aus. Vorgefertigte Gebete, betrachtendes Beten, Herzensgebet, Gebete in der Gemeinschaft,...alles zusammen führt zum wahren Frieden und zu einer guten Gottesbeziehung.
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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon Enggi » So 26. Feb 2006, 14:41

Das einzige auswendig gelernte Gebet, das ich kenne, ist das «Unser Vater». Dieses steht so in der Bibel aufgeschrieben und wird häufig in Gebetsgemeinschaften und Hauskreisen als Abschlussgebet gemeinsam rezitiert.

Man kann aber auch das Lied «Segne uns, oh Herr» singen.

Ueberhaupt ist man in der Gestaltung des Gebetslebens weitgehend frei, ausser dass Jesus gewarnt hat, viel plappern sei "heidnisch". Das ist wohl eher ein Tiefschlag gegen das chanten von Mantras.

__________________
Mt 6,7 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon Gotthard » So 26. Feb 2006, 18:54

@mudu
@kleine_Blume
@Enggi

ich kann dich wegen dem "automatisch" gut verstehen. Auch mir sind die geleierten Rosenkränze und Vater Unser, die ich in der katholischen Kirche oder bei Prozessionen hörte ein echter Gräuel. Beim Herzgebet ist es etwas anders. Ich will auch gerne seine Wirkung erklären, aber möglicherweise verursache ich dadurch einen Sturm der Entrüstung:
Bitte übt nicht gleich Kritik, wenn Euch etwas fremd ist, sondern versucht "neutral" zu sein, und die Aussage auf Euch wirken zu lassen, und sie zu überdenken.

Beim Herzgebet, das neben dem Vater Unser eines der wichtigsten ist, auch in seiner Wirkung, geht es um Folgendes:

Christus hat bei seiner Erdenmission einen Liebesimpuls auf die Erde gebracht. Dieser Liebesimpuls wirkt nun und kann - K A N N - von einem Menschen aufgenommen werden, wenn er das will. Niemand zwingt ihn dazu.
Nun hat Christus seinen "Wohnsitz" beim Menschen im Herzen. Wenn man sich das Herz als rund vorstellt, dann ist es der äussere Sektor. Nun stellt sich die Frage, wieviele Erdenleben hat ein Mensch in den letzten zweitausend Jahren gehabt. Diese Frage ist deshalb entscheidend, weil dieser Impuls nur in einem Erdenleben aufgenommen werden kann. Nachtodlich geht da gar nichts mehr. Und unter anderem über die Meditation des Herzgebetes kann der Christusbereich vergrössert werden, solange, bis das ganze Herz durchchristet ist.
Dazu ein Beispiel aus meinem derzeitigen Erdenleben:
Vor Jahren habe ich einmal eine Zeitlang bei einem Menschen einen Tag in der Woche gearbeitet, weil er arm war und Hilfe brauchen konnte. Dieser Mensch ist in seiner Entwicklung sehr weit fortgeschritten, und so hatte ich die Möglichkeit, mit ihm über dies und das zu sprechen, mich über dies und das, auszutauschen.
Und eines Tages, wie ich bei ihm war, da kamen zwei Damen vorbei, die ihn kannten und mit ihm eine Besprechung über Lebensprobleme hatten. Sie waren damit zeitig fertig und haben dann noch etwas "herumgealbert", weil eben diese beiden Damen selber gute Fähigkeiten hatten, geistige Dinge zu erforschen.
Als er dann nach der Besprechung wieder zu mir kam - wir arbeiteten im selben Raum - da erzählte er mir davon. Natürlich nicht, wer die Damen waren, und was sie besprochen hatten, sondern über den Teil des "herumalberns". Dieser Teil beinhaltete, dass sie von sich gegenseitig feststellten, wieviel Christus-Impuls sie in sich veranlagt hatten.
Nachdem er mit seiner Erzählung fertig war, fragte ich ihn, ob er auch bei mir feststellen könne, wieviel Christusimpuls ich schon integriert habe. Da fragte er das ab und sagte - ungefähr - 60%. Dann fragte ich ihn, mit wieviel Christusimpuls ich in dieses Erdenleben heruntergekommen sei? Dann fragte er auch das ab und sagte 25%. Dann sah er mich ganz erstaunt an und sagte: "Du hast aber mächtig an Dir gearbeitet". Er hat mir dann noch eine weitere Meditatione genannt, mit der ich noch etwas mehr "Gas geben" konnte, um den Christusimpuls in mir zu verstärken.

Nun kann ich nicht sagen, wieviel von diesem Zuwachs auf die Meditation des Herzgebetes zurückgeht, aber sie hat gewiss Anteil, denn ich hatte ein paar Jahre vorher damit angefangen, sie zu verrichten.

Und das "automatisch" will ausdrücken, dass diese Meditation im Hintergrund ablaufen kann, und sie wirkt.

@kleine_Blume
ich hatte Freude an Deiner Reaktion auf meine Mitteilung. Es ist so, wie Du sagst: dadurch, dass man sich seiner Unzulänglichkeiten immer bewusst ist, schützt es vor Hochmut, der schnell auftreten kann. Und es ist etwas sehr sehr schönes, das Verhältnis zu Christus vertiefen zu können. Der Christusimpuls bewirkt, dass die eigenen Handlungen "christlicher" werden. Ohne ihn wirken sie oft zerstörerisch und aus egoistischen Motiven. Das ändert durch den Christusimpuls



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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon gingko » So 26. Feb 2006, 22:38

Original von Gotthard
Nachdem er mit seiner Erzählung fertig war, fragte ich ihn, ob er auch bei mir feststellen könne, wieviel Christusimpuls ich schon integriert habe. Da fragte er das ab und sagte - ungefähr - 60%. Dann fragte ich ihn, mit wieviel Christusimpuls ich in dieses Erdenleben heruntergekommen sei? Dann fragte er auch das ab und sagte 25%.


Hallo Gotthard,
ich deinen Post mehrmals gelesen.
Die obige Passage hat mich einfach ratlos gemacht.
Wie kommt dein Gesprächspartner zu der Aussage von den 60% und vor allem zu den 25% bei deiner Geburt ?

Kennt er dich bereits seit dieser Zeit ?

Ansonsten gehst du anscheinend von der Theorie der Reinkarnation. Ich halte sie mit dem christlichen Glauben für unvereinbar.

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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon Mariette M. » So 26. Feb 2006, 23:29

Original von Enggi
Das einzige auswendig gelernte Gebet, das ich kenne, ist das «Unser Vater». Dieses steht so in der Bibel aufgeschrieben und wird häufig in Gebetsgemeinschaften und Hauskreisen als Abschlussgebet gemeinsam rezitiert.



Welche der beiden biblischen Fassungen ist denn in Hauskreisen gebräuchlich?

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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon gingko » So 26. Feb 2006, 23:36

Original von Enggi
Das einzige auswendig gelernte Gebet, das ich kenne, ist das «Unser Vater». Dieses steht so in der Bibel aufgeschrieben und wird häufig in Gebetsgemeinschaften und Hauskreisen als Abschlussgebet gemeinsam rezitiert.



Meinst du das Vaterunser wird nur dort gebetet ?
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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon onThePath » Mo 27. Feb 2006, 01:32

Ja, der Christus-Impuls :D

Weiß der Kuckuck was das ist.

EDIT: Die dritte Internetseite schon führte mich mit Christusimpuls zur Anthroposophie Rudolf Steiners.

Und Rudolf Steiner hat ja viele Zutaten für seine Art des Glaubens:
Buddhismus, Christentum, Theosophie, Gnostizismus, Mystik, Idealismus,, Spiritismus und Magie.


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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon Gotthard » Mo 27. Feb 2006, 04:22

@ginko
ich deinen Post mehrmals gelesen.
Die obige Passage hat mich einfach ratlos gemacht.
Wie kommt dein Gesprächspartner zu der Aussage von den 60% und vor allem zu den 25% bei deiner Geburt ?
Kennt er dich bereits seit dieser Zeit ?

das sind geistige Abfragen. Der Ursprung von allem Sein ist geistiger Art. Bevor sich etwas physisch sichtbar zeigen kann ist es geistig. Und es gibt sehr viele geistige Wesen. Zwischen dem Menschen und der Heiligen Trinität gibt es noch neun Hierarchiestufen. Die dem Menschen am nächsten stehende ist diejenige der Engel. Jeder Mensch hat einen persönlichen Engel.


Ansonsten gehst du anscheinend von der Theorie der Reinkarnation. Ich halte sie mit dem christlichen Glauben für unvereinbar.

Wiedergeburt ist keine Theorie, sondern eine Tatsache. Ich kenne mehrer meiner Erdenleben, nicht vollständig, aber in Auszügen. Und in den letzten zweitausend Jahren war ich mehrere Male auf der Erde. Dass ich dabei "nur" 25% Christusimpuls geschafft habe zeigt, dass ich darin nicht sehr fleissig war. Diese Zahl hat meinem Gesprächspartner voraussichtlich mein Engel genannt. Mein Engel kennt das Geheimnis meiner vielen Erdenleben aber auch den Plan des derzeitigen.
Seine früheren Erdenleben zu kennen ist nicht eine Notwendigkeit. Wenn Du Details darüber erfragen darfst, dann gibt es auch Bereiche, die abgedeckt werden, wo Dir Deine Fragen nicht beantwortet werden.
Wenn heute alle Menschen ihre früheren Erdenleben anschauen könnten, dann bestünde die Gefahr, dass sie zuviel "ins Kino" gingten. Es ist nicht der Sinn und Zweck eines Erdenlebens, sich an dem, was früher einmal war, zu erbauen. Sinn und Zweck eines Erdenlebens ist die innere Weiterentwicklung mit dem Ziel, dem Bösen wieder abzuringen, was es sich angeeignet hat. Das Böse zurück zu wandeln in seinen Urzustand, der einmal gut war. Das Böse ist über das, was unter dem Begriff "Engelstürze" bekannt ist, entstanden. Bei Hieronymus Bosch finden sich darüber sehr schöne bildliche Darstellungen, die der Wahrheit entsprechen.

In der Unkenntnis von Wiedergeburt und Schicksalsgesetz in christlichen Kirchen liegt ja eben ein grosses Problem. Im Vatikan sind diese Tatsachen bekannt, aber es wurde da auch die Meinung vertreten, die Menschen seien für diese Wahrheiten nicht reif. Da bei zeigt sich gerade in der Geschichte der letzten einhundert Jahre, wie nötig es die Menschen hätten, diese Tatsachen zu kennen. Ich glaube, dass sie in ihrer Lebensführung weniger Fehler machen würden, wenn sie sich bewusst wären, dass sie für alles, was sie tun einen Preis erhalten, aber auch einen Preis bezahlen. Und das gilt auch für alles das, was man hätte tun sollen und nicht getan hat.
Ob Kirchenvertreter an der Front darüber Bescheid wissen, weiss ich nicht.
Mit der Ablehnung der Lehre von Wiedergeburt und Karma hat sich im übrigen die Kirche Roms ein grosses Problem bereitet. Nicht jede Kritik an dieser Kirche ist berechtigt. So hat sie beispielsweise in der Ablehnung von Empfängnisverhütung und Abtreibung Recht. Auch noch an anderen Aussagen, die sie vor die Menschen hinstellt. Das Problem, das wir heute aber haben ist dies, dass man den Menschen nicht mehr dogmatisch sagen darf, so ist es. Du hast es zu glauben und Dich darnach zu richten. Heute muss man es den Menschen erklären, wieso etwas so und nicht anders richtig ist. Man muss den Menschen Entscheidungshilfen anbieten und sie dann sich freibleibend entscheiden lassen. Nur über die Erkenntnis über Wiederverkörperung und Schicksalsgesetz kann man verstehen, wieso Empfängnisverhütung und Abtreibung falsch sind, und was sie für die betreffenden Menschen für Folgen haben.

Und schau noch etwas anderes:
Gott ist Liebe. Das ist nicht so, weil der neue Papst es selber gesagt hat. Ich habe mich übrigens darüber sehr gefreut. Es ist so, weil es Wahrheit ist. Die Liebe des Sohnes gibt es auch beim Vater. Wenn man die Arbeitsweise der geistig-göttlichen Wesen studiert, kann man feststellen, dass sie vom Vater aus durch alle Hierarchiestufen durchgeht, bis zum Menschen hinunter. Dort ist sie dann als Möglichkeit vorhanden. Wir können lieben oder hassen oder beides. Die göttlichen Hierarchieen kennen den Hass nicht. Er kommt von einem teuflischen Wesen.
Und wenn Du also erkennen kannst, dass Gott Liebe ist, dann musst Du doch auch diese Liebe in dem, was mit Dir ist, feststellen können, da jeder Mensch seinen Ursprung in Gott hat. Unser geistiger Wesenskern stammt vom Vater.
Wenn Du aber in die Welt blickst, was findest Du da? Unvollkommene Menschen findest Du da. Würde mich Gott nach einem Erdenleben in dem Zustand "einfrieren", den ich dann habe, dann wäre Gott nicht Liebe. Es wäre ein verdammender Gott, er wäre eigentlich "böse". Das ist er aber nicht. Das ist nicht eine Theorie, sondern ich habe das feststellen können, dass es so ist.
Gott gibt mir nach einem abgeschlossenen Erdenleben die Möglichkeit, meine Fehler, die ich begangen habe, selber auszubessern. Das geschieht über das Schicksalsgesetz. Und dass ich diese Chance habe, das zeigt eben auch, wie sehr Gott jeden Menschen liebt.
Aber noch etwas anderes zeigt es. Das Vater Unser, eines der wichtigsten christlichen Gebete, die es gibt, sagt in der fünften Bitte:

"UND VERGIB UNS UNSERE SCHULDEN WIE AUCH WIR VERGEBEN UNSEREN SCHULDIGERN"

Wenn wir das tun, einem Menschen verzeihen, was er uns angetan hat, dann werden in der göttlichen Buchhaltung, ind unserem Schicksalsbuch tausend Vergehen der gleichen Art getilgt. Das ist geistig erforscht. Und ich habe es selber erlebt. Und ich kann bestätigen, dass, wenn man es erleben darf, es sehr eindrücklich ist. Man ist erschlagen von der Güte, Liebe, Barmherzigkeit Gottes und wird sehr demütig.

Das Vater Unser wird in der Geistigen Welt als das umfassendste aller Gebete bezeichnet. Ich wollte einmal wissen, was man am Besten für einen Verstorbenen tun kann, und dann war die Antwort: Das Vater Unser beten. Auf die Frage wieso war die Antwort: weil es das umfassendste Gebet ist, das es gibt.


@onThePath
Der Christusimpuls ist ein rein geistiger Liebesimpuls.
Was hast Du gegen Rudolf Steiner?
Steiner ist eine Individualität, die geistig forschen konnte. Und das hat er auf vielen Gebieten getan. Sein Fehler war, dass er sich mit der katholischen Kirche und den Jesuiten angelegt hat. Die geistigen Wahrheiten, die Rudolf Steiner erforscht hatte, hätten in die Anthroposophie und die katholische Kirche einfliessen sollen. Beides hätte sich verbinden sollen. So war es beabsichtigt. Wäre es gelungen hätten wir heute christliche Kirchen, die die Dimension der Tiefe hätten und die Kirchen wären nicht leer.
Leider gibt es noch immer Feindschaft zwischen Anthroposophen und katholischer Kirche. Wenn ein Anthroposoph einen anderen Anthroposophen niedermachen will, dann bezeichnet er diesen als "Jesuit". Valentin Tomberg, ein treuer Schüler Rudolf Steiners wurde aus der Anthroposophischen Gesellschaft vertrieben und ging dann nach dem zweiten Weltkrieg zur katholischen Kirche. Er tat dies im Auftrage von Rudolf Steiner. Steiner wirkt seit seinem Ableben im Geistigen, und die echten Schüler von Steiner haben geistigen Kontakt zu ihm. Tomberg wollte mit seinem Wechsel zur katholischen Kirche versuchen, die geistig erforschten Wahrheiten dort einzubringen. Er scheiterte.
Sein Wechsel zur katholischen Kirche hatte bei Anthroposophen zur Folge, dass er heute als "Jesuit" gilt. Wichtige Werke von ihm wurden von katholischen Anthroposophen sogar so gefälscht, dass sie als katholisch gelten können. Sein früheres anthroposophisches Werk wird verleugnet. Es geht so weit, dass alles getan wird, dass Menschen, die danach suchen, es nicht finden können.
Wie kann man sich soweit vermessen das Wort "Jesuit" als Schimpfwort zu verwenden. Wenn man es etwas weiter auslegt, gibt es doch nichts Schöneres, als Christus zu dienen, von IHM einen Auftrag zu übernehmen und diesen auszuführen.
Christus dienen wollte übrigens auch der Gründer des Jesuitenordens.

Bitte stellt Fragen, wenn etwas unverständlich formuliert ist. Wir müssen wieder lernen, zu fragen, denn nur über Fragen kommen wir weiter.
Die göttlichen Hierarchien geben keine Informationen, wenn nicht gefragt wird.
Die Gegenmächte mischen sich dauernd ein, ungefragt!
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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon onThePath » Mo 27. Feb 2006, 14:37

@ Gotthard

Glaubst Du im Ernst, Rudolf Steiner sei
der einzige Mensch der durchblickt ?

Der durchblickt durch alle Rätsel des Jenseitigen ?

Der alle Wahrheiten aller Religionen vereint und dazu noch Magie und Spiritismus ?

Steiner kommt von der Theosophie, die durch mediales Schreiben entstand, also höchst fragwürdige Herkunft und Inhalte hat.

Sie ist östlich geprägt,
und Rudolf Steiner hat noch das Christentum
- esoterisches Christentum-
hineingemengt.

Aber all dies:
Spiritismus und Geisterverkehr der verschiedensten Art,
Heisbotschaften von Madam Blavatzki bis Lorber;

all das hat ja heutzutage Hochkonjunktur

Ich sehe es eher als von der Wahrheit ablenkend und als Großangriff Luzifers auf die Psyche des Menschen an.

-----
Jesuiten sind anscheinend oft sehr gelehrte Mönche.
Aber wenn ich sehe, wo sie überall ihre Nase reinstecken, kommen mir Bedenken.

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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon caelo » Mo 27. Feb 2006, 18:15

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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon Gotthard » Mo 27. Feb 2006, 19:01

@onThePath
Glaubst Du im Ernst, Rudolf Steiner sei
der einzige Mensch der durchblickt ?
Der durchblickt durch alle Rätsel des Jenseitigen ?
Der alle Wahrheiten aller Religionen vereint und dazu noch Magie und Spiritismus ?


nein natürlich nicht, wie könnte ich. Das wäre ja vermessen. Den Durchblick zu erlangen ist grundsätzlich niemandem verwehrt.
Dass Du Fragen zu Rudolf Steiners Qualität hast, ehrt Dich. Ich meine herausgefunden zu haben, dass Rudolf Steiner "sauber" ist, dass er nicht auf falsche Fährten gelockt werden konnte.
Den gravierenden Fehler, den ich bei ihm finden konnte ist der, dass er sich gegen die katholische Kirche, gegen den Gründer des Jesuitenordens gestellt hat. Dieser Fehler wirkt sich ja jetzt auch karmisch aus.
Darüber weiter unten noch mehr.


Steiner kommt von der Theosophie, die durch mediales Schreiben entstand, also höchst fragwürdige Herkunft und Inhalte hat.
Sie ist östlich geprägt, und Rudolf Steiner hat noch das Christentum - esoterisches Christentum- hineingemengt. Aber all dies: Spiritismus und Geisterverkehr der verschiedensten Art,
Heisbotschaften von Madam Blavatzki bis Lorber;
all das hat ja heutzutage Hochkonjunktur
Ich sehe es eher als von der Wahrheit ablenkend und als Großangriff Luzifers auf die Psyche des Menschen an.

Es ist richtig, dass Steiner zu Beginn seiner öffentlichen Vortragstätigkeit bei der Theosophieschen Gesellschaft tätig war. Aber er hat sich dann, als dort eine falsche Richtung eingeschlagen worden ist, als nicht Tatsachen entsprechende Wahrheiten verbreitet wurden, von der Theosophischen Gesellschaft getrennt. Er wurde da ja auch angegriffen und es wurden - auch von Madam Blavatsky - Lügen über ihn verbreitet.
Es ist wohl Eifersucht auf seine Fähigkeiten gewesen, die hier gewirkt hat, ein luziferisches Element. Blavatsky wollte selber Mittelpunkt, selber Sonne, sein.
Die Aufgabe, die Steiner bei der Theosophie ausführte, hatte er von östlichen Meistern übernommen. Er wurde aber von diesen auch davor gewarnt, dass er damit "Bösewichter erziehen" werde. Er hat darüber in einem Brief an Frau Marie Steiner-von Sivers 1905 folgendes geschrieben:

«In den Köpfen der sogenannten Theosophen wird sich noch einmal aller Materialismus unseres Zeitalters am krassesten spiegeln. Weil die theosophische Gesinnung selbst eine so hohe ist, werden diejenigen, die nicht ganz von ihr ergriffen werden, gerade die schlimmsten Materialisten werden. An den Theosophen werden wir wohl noch viel böseres zu erleben haben, als an denen, die nicht von der theosophischen Lehre berührt worden sind. Die theosophische Lehre als Dogmatik, nicht als Leben aufgenommen, kann gerade in materialistische Abgründe führen. Wir müssen das nur verstehen. Sieh Dir einmal X an. Der ist auf dem besten Wege, eines der schlimmsten Opfer der Theosophie zu werden. Ohne Theosophie wäre er ein schlichter, unbegabter aber wahrscheinlich braver Gelehrter geworden. Durch die Theosophie wird er ein hochmütiger, neidischer, nörgelnder Streber. Das sind Erwägungen, denen der Okkultist immer wieder nachhängen muss, wenn er daran denken soll, die hohe Weisheit der heiligen Meister in das Publikum zu streuen. Das ist seine grosse Verantwortlichkeit. Das ist es, was uns die Brüder immer entgegenhalten, die im Okkultismus konservativ bleiben und die Methode des Geheimhaltens auch ferner pflegen wollen. – Und kein Tag vergeht, an dem die Meister nicht die Mahnung deutlich ertönen lassen: ‚Seid vorsichtig, bedenkt die Unreife eures Zeitalters. Ihr habt Kinder vor euch, und es ist euer Schicksal, dass ihr Kindern die hohen Geheimlehren mitteilen müsst. Seid gewärtig, dass ihr durch eure Worte Bösewichter erzieht.’ Ich kann Dir nur sagen, wenn der Meister mich nicht zu überzeugen gewusst hätte, dass trotz alledem die Theosophie unserem Zeitalter notwendig ist: ich hätte auch nach 1901 nur philosophische Bücher geschrieben und literarisch und philosophisch gesprochen».


Nach der Trennung von der Theosophischen Gesellschaft wurde die Anthroposophie gegründet. Diese Aufgabe stammt von Michael. Und innerhalb der Anthroposophie kammen dann die Mitteilungen über Christus, weil sie an die Menschen herangetragen werden sollten.
Du hast mit Deinen Vorbehalten punkto Geisterverkehr grundsätzlich Recht. Das sehe ich auch so. Aber es ist auch so, dass man wirkliches Wissen nicht ohne geistige Forschung erwerben kann. Das Problem liegt in dem, was Du angeschnitten hast mit Luzifer. Das Böse besteht auch aus einer Trinität, nur ist sie anders, als die Heilige Trinität. Die Heilige Trinität ist eine Einheit, die Trinität des Bösen eine Dreiheit:
Luzifer ist der Gegenpol zum Heiligen Geist
Ahriman ist der Gegenpol zum Sohn
Sohrat/Asuras ist der Gegenpol zum Vater.

Nun ist die Heilige Trinität sehr schwer zu verstehen, weil sie eine Einheit und keine Dreiheit ist. Aber trotzdem ist es so, dass sie unterschiedlich wirkt. Es ist möglich zu erleben, wenn eine Wirkung vom Vater, vom Sohn oder vom Heiligen Geist kommt, und es zu erklären, geht an die Grenzen unseres Verstandes. Es ist sehr schwierig, diese Gottheit, die verschieden wirken kann zu verstehen.

Nun ist es Ahriman, der sich gegen den Sohn mit allen Mitteln stemmt, nicht aber gegen den Vater. Und Ahriman hat gelernt zu schreiben - bei Nietzsche. Du kannst es erkennen, wie er Nietzsche umgedreht hat, wenn Du Aussagen vom jungen und vom alten Nietsche ansiehst.

Hier ein Zitat des jugendlichen Nietzsches aus
«Gedichte und Sprüche», «Gethsemane und Golgatha», 1864,
7. Strophe:
«O Stätten heiligster Vergangenheit!
Gethsemane und Golgatha! Ihr tönet
Die frohste Botschaft durch die Ewigkeit,
Ihr kündet, dass der Mensch mit Gott versöhnet,
Versöhnet durch das Herz, das hier gerungen,
Das dort verblutet und den Tod bezwungen! »


und nun der alte Nietzsche in «Ecce Homo»:
«... Der Begriff ‚Gott’ erfunden als Gegensatz-Begriff zum Leben – in ihm alles Schädliche, Vergiftende, Verleumderische, die ganze Todfeindschaft gegen das Leben in eine entsetzliche Einheit gebracht! Der Begriff ‚Jenseits’, ‚wahre Welt’, erfunden, um die einzige Welt zu entwerten, die es gibt – um kein Ziel, keine Vernunft, keine Aufgabe für unsre Erden-Realität übrigzubehalten? Der Begriff ‚Seele’, ‚Geist’, zuletzt gar noch ‚unsterbliche Seele’, er-funden, um den Leib zu verachten, um ihn krank – ‚heilig’ – zu machen, um allen Dingen, die Ernst im Leben verdienen, den Fragen von Nahrung, Wohnung, geistiger Diät, Krankenbehandlung, Reinlichkeit, Wetter, einen schauerlichen Leichtsinn entgegen zu bringen!»


Dies ist ein erschütterndes Beispiel, wie Menschen von den Gegenmächten regelrecht umgedreht werden können.

Und seither haben wir das Problem, dass sehr viel "geschrieben steht". Eine Versuchung ist heute nicht mehr so leicht abzuweisen, wie vor zweitausend Jahren, als Jesus Christus eine Versuchung mit dem Hinweis: "es steht geschrieben..." abweisen konnte. Das geht heute nicht mehr. Ahriman hat seine "Schreibe" immer mehr verfeinert und verbessert und schreibt heute durch viele Menschen, die davon keine Ahnung haben. Und deshalb muss man feststellen, nicht alles, was geschrieben steht ist göttlichen Ursprungs und man muss viel Zeit damit verbringen festzustellen, aus welcher geistigen Richtung eine geschriebene Mitteilung kommt.
Meine Erfahrung ist die, dass alles, was trendig ist, alle Bestseller usw. keine göttlichen Inspirationen hat. Die sind, wie Du vermutest, nur dazu da, die Menschen auf falsche Fährten zu locken. Deshalb ist es ja heute so schwer, etwas wirklich Gültiges zu finden. Man muss ungemein viel suchen. Wenigstens ist es mir so gegangen.

Für mich ist Steiner sauber, aber man muss auch bei ihm unterscheiden, was hat er selber geschrieben und was sind "Vortragsnachschriften", die von Zuhörern seiner Vorträge her stammen und die "auch fehlerhaft sein können", wie er selber bestätigt, weil er sich nach seinen eigenen Angaben nicht durchgesehen hat. Dazu hätte er nicht auch noch Zeit gehabt.

Was mir an Steiner besonders gefällt, ist, dass er immer wieder darauf hingewiesen hat, dass man "nicht in Autorität annehmen" soll, sondern dass man das, was er sagte, was er mitteilte, abzuprüfen versuchen solle. Das ist aber mit viel Arbeit verbunden, die viel Zeit kostet. Aber es gibt tatsächlich nur diesen Weg. Das hat aber zur Folge, dass man in seinen Erkenntnissen nicht sehr schnell weiter kommt, aber das kann ich nicht als Nachteil erkennen. Man wird dadurch zur Geduld erzogen, und daran ist nichts falsch, wie mir meine Lebenserfahrung zeigt.


Jesuiten sind anscheinend oft sehr gelehrte Mönche. Aber wenn ich sehe, wo sie überall ihre Nase reinstecken, kommen mir Bedenken.

Die Vorbehalte gegen die Jesuiten sind berechtigt. Ich wollte mit meiner Aussage nicht diese zerstreuen, deshalb sagte ich "weiter auslegt". Die Absichten des Gründers des Jesuiten-Ordens waren gute. Was aus dem Orden geworden ist, ist es nicht. Hier ist tatsächlich luziferischer Einfluss eingefahren. Christus zu dienen, einen Auftrag von ihm auszufürhen hat mit "Jesuit" zu sein nichts zu tun.

Ich habe Steiner sehr viel zu verdanken. Er hat auch verschiedentlich zur Vorsicht in diesen Dingen geraten, und auch vor östlichen Praktiken gewarnt.

Es ist also richtig in diesen Dingen vorsichtig zu sein. Beherzigt man die Warnung Steiners, "nicht in Autorität anzunehmen", dann glaube ich, kann man nicht fehl gehen.
Ein Merkmal gibt es immer, wo man erkennen kann, ob es von falschen Seite kommt. Wenn jemand etwas sagt und dadurch Druck, Zwang, Nötigung ausübt, dann ist es sicher nicht göttlichen Ursprungs. Das ist immer ein deutliches Zeichen.

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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon Enggi » Mo 27. Feb 2006, 21:16

Original von Mariette M.
Original von Enggi
Das einzige auswendig gelernte Gebet, das ich kenne, ist das «Unser Vater». Dieses steht so in der Bibel aufgeschrieben und wird häufig in Gebetsgemeinschaften und Hauskreisen als Abschlussgebet gemeinsam rezitiert.
Welche der beiden biblischen Fassungen ist denn in Hauskreisen gebräuchlich?
Die aus dem Matthäus-Evangelium.
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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon Mariette M. » Mo 27. Feb 2006, 22:18

Original von Enggi
Die aus dem Matthäus-Evangelium.


Ok, Enggi, 1:0 für Dich. Sich naiv zu geben ist entwaffnend :)

Du weisst aber schon, worauf ich hinaus wollte?
Dass nämlich das Vaterunser oder "Unser Vater" keineswegs so eindeutig und zum Auswendiglernen in der Bibel steht, sondern dass es zwei Fassungen gibt, die behaupte ich, eigentlich beide eine "Vorlage" für gottgefälliges Beten darstellen.

Für mich dabei total wichtig:
Gott möchte, dass wir seinen Namen heilig halten und ihn loben... bevor wir überhaupt ans Bitten denken...

Liebe Grüsse
Mariette
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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon Enggi » Mo 27. Feb 2006, 23:08

Original von Mariette M.
Original von Enggi
Die aus dem Matthäus-Evangelium.
Ok, Enggi, 1:0 für Dich. Sich naiv zu geben ist entwaffnend :)

Du weisst aber schon, worauf ich hinaus wollte?
Dass nämlich das Vaterunser oder "Unser Vater" keineswegs so eindeutig und zum Auswendiglernen in der Bibel steht, sondern dass es zwei Fassungen gibt, die behaupte ich, eigentlich beide eine "Vorlage" für gottgefälliges Beten darstellen.
Die am besten bekannte Version steht in Matth. 6,9-13. Die andere Version ist kürzer und steht im Lukas 11,2-4. Aber ehrlich gesagt, dachte ich dass du eventuell auf die zwei Versionen im Matthäus-Evangelium anspieltest, die je nach Urtext den Zusatz "denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit" haben oder eben nicht haben. Wusstest du das?
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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon onThePath » Mo 27. Feb 2006, 23:32

@ Gotthard

Danke für Deine Ausführungen.

Nicht von Kritik verärgert zu sein, sondern versuchen, sachlich zu antworten,
ist nicht so einfach, wenn man von etwas sehr überzeugt ist.

Nun ja, etwas von allem "Geheimen" habe ich mir angelesen, auch einige Bücher von Steiner,
und konnte dann entscheiden, was ich für wahr halte.
Denn ich war auch auf der Suche.

Die Geschichte mit den zwei Jesusknaben klingt jedenfalls seltsam; und eine Vermengung der Religionen und die Wiedergeburt vertrete ich auch nicht.

Ich brauche alle diese Lehren nicht, weil der Täuschungsfaktor sehr hoch ist.

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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon Gotthard » Di 28. Feb 2006, 03:26

@caelo

ich möchte mich bei Dir bedanken, dass Du das Thema "Herzgebet" aufgegriffen hast. Es ist ein sehr bedeutendes Gebet, das auch therapeutisch wirkt. Es hilft, luziferische Einflüsse abzubauen.
Danke
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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon Mariette M. » Di 28. Feb 2006, 10:31

Original von Enggi
die je nach Urtext den Zusatz "denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit" haben oder eben nicht haben. Wusstest du das?


Ja, wusste ich :)
Was für mich auch bedeutet, dass schon in frühester Zeit sogar das "Gebet des Herrn" schon verändert wurde, indem spätere Textzeugen den abschliessenden Lobpreis enthalten, frühere nicht. Ich nehme an, dass sich das Gebet im "täglichen Gebrauch" und im Gottesdienst eben schon gewandelt hatte. Ein Bespiel, dass "Tradition" durchaus eine wichtige Rolle spielt...

Ich hatte aber zuerst tatsächlich auf die verschiedenen Versionen bei Mt und Lk angespielt. Denn die stehen beide SO in jeder heute üblichen Übersetzung. Und da muss man sich als ganz bibeltreuer Christ doch schon fragen, welche Version denn nun die richtige sei, oder irre ich da?

Liebe Grüsse
Mariette

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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon Gotthard » Di 28. Feb 2006, 15:05

@onThePath
Nicht von Kritik verärgert zu sein, sondern versuchen, sachlich zu antworten, ist nicht so einfach, wenn man von etwas sehr überzeugt ist.

ich weiss nicht genau, was Du mir damit sagen willst. Habe ich Dich verärgert mit meinen Ausführungen. Ich bin nicht verärgert.
Bin ich "unsachlich" gewesen? Wenn Du das meinst, dann sag mir wo.

Nun ja, etwas von allem "Geheimen" habe ich mir angelesen, auch einige Bücher von Steiner, und konnte dann entscheiden, was ich für wahr halte. Denn ich war auch auf der Suche.

Es hat bei mir ziemlich lange gedauert, bis ich den Zugang zu den Aussagen Steiners finden konnte. Es gelang mir erst, als ich seine "Arbeitervorträge" las.

Soll ich mich wundern, wieviel Ablehnung Rudolf Steiner entgegen gebracht wird?

Die Geschichte mit den zwei Jesusknaben klingt jedenfalls seltsam; und eine Vermengung der Religionen und die Wiedergeburt vertrete ich auch nicht.

Man kann die Geschichte mit den zwei Jesusknaben nicht verstehen, wenn man die Zusammenhänge von Reinkarnation und Karma ablehnt.
Aber mit der Ablehnung der Wiederverkörperungslehre ist es ja nicht getan. Es ist zwar legitim, sie nicht annehmen zu wollen, aber ist es auch weise? Wäre es nicht gescheiter, selber zu versuchen, herauszufinden, was in diesem Zusammenhang Wahrheit ist? Denn eine Wahrheit wird nicht unwahr, nur weil man sie nicht wahrhaben will, und eine Lüge wird nicht dadurch wahr, dass sie endlos wiederholt wird.

Es ist jedem Menschen möglich, selber herauszufinden, ob die Wiederverkörperungslehre auf Wahrheit beruht.
Und dann möchte ich in diesem Zusammenhang auch noch auf ein Gesetz hinweisen:
Wenn etwas auf einer höheren Stufe stattfindet - hier jetzt auf der Menschheitsstufe - dann muss sich dies auch auf einer niedrigeren Stufe zeigen, einfach diesbezüglich angepasst, aber trotzdem so, dass man es erkennen kann.
Dies ist auch bei "Wiederverkörperung" der Fall.

Für mich ist die "Wiederverkörperung" eine Lebenserfahrung. Und weil ich weiss, dass sie wahr ist, kann ich auch bestätigen, dass das von @caelo zur Sprache gebrachte "Herzgebet" sehr wichtig ist. Die Arbeit, die wir mit diesem Gebet und dem "Vater Unser" leisten, kommt uns in den zukünftigen Inkarnationen wieder zugute.



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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon onThePath » Di 28. Feb 2006, 15:28

@ Gotthard

Ich sehe, daß Du Deine Meinung reflektieren kannst.

Meistens wird man persönlich angegriffen, wenn man die religiösen Welten des Anderen in Frage stellt.

Nun gut, das bleibt uns erspart.

Rudolf Steiner war für mich auch wichtig, um einen Zusammenhang zu bilden der verschiedensten Religionen und esoterischen Lehren.
Nur kannte ich da selber schon Einiges und blieb deshalb in meiner Meinung eigenständig und kritikfähig.

Doch bei ihm gilt dasselbe wie bei allen derartigen Lehren:

Es ist Glaubenssache, die mittels der eigenen Logik ein "für wahr halten" darstellt.

Um jetzt aus den eigenen Ansichten sich von außen betrachten zu können, müßte man sich mit den Ansichtern derer auseinandersetzen, die in der Anthroposophie ihr Heil suchten, sich dann aber irgendwann davon lösten und normale Christen wurden.

Ein anderer Ansatz:
Was Steiner als Wissen vermittelt, wird von seinen Anhängern nur gedacht, nicht geschaut.
Ein Beweis ohne Schauung ist nicht möglich. Und Schauung im Jenseits unterliegen sowieso einem Täuschungsfaktor, deshalb gibt es so viele Religionsgründer. Und so viele verschiedene Aussagen über das Jenseits.

Anthroposophie und Christentum vertragen sich auch nicht.
Steiners "Schauungen" haben nichts Gemeinsames mit der Bibel.

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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon Enggi » Di 28. Feb 2006, 15:29

Original von Mariette M.

Ich hatte aber zuerst tatsächlich auf die verschiedenen Versionen bei Mt und Lk angespielt. Denn die stehen beide so in jeder heute üblichen Übersetzung. Und da muss man sich als ganz bibeltreuer Christ doch schon fragen, welche Version denn nun die richtige sei, oder irre ich da?
Im Zweifelsfalle die ausführlichere Version, haben sich sicher die Väter der Kirche gesagt, und so hat sich die Matthäus-Version eingebürgert. Vielleicht ergäben sich noch gewisse Finessen, wenn man mal eine Bibelarbeit über die zwei Vaterunser machen würde, wobei das Gewicht auf den Gesamtzusammenhang gelegt werden müsste: Beschreiben Matthäus und Lukas das gleiche Ereignis und die gleiche Lehre, oder gibt es Unterschiede?
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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon caelo » Di 28. Feb 2006, 15:56

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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon caelo » Di 28. Feb 2006, 16:02

hallo Gotthard,

aber gerne. Ja ich stimme Dir auch gerne zu.

herzlichst caelo
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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon Gotthard » Di 28. Feb 2006, 16:38

@onThePath

Für Anregungen, Hinweise bin ich immer dankbar.
Ich gebe Dir auch in vielem Recht, auch darin, dass Du Vorbehalte gegen dies oder das hast. Ich bin selber so. Aufgrund meiner Lebenserfahrung weiss ich, dass man immer bestrebt sein soll, sich und das, was man tut, kritisch zu hinterfragen. Es besteht immer die Gefahr von "Betriebsblindheit".
Und Du hast auch Recht mit dem, was Du zu "Täuschungen" sagst. Diese Möglichkeit besteht ja wirklich immer, und deshalb ist in geistigen Angelegenheiten immer Vorsicht geboten. Man muss gerade hier "wissen, was man tut".
Nur kann ich Deine Vorbehalte gegenüber Steiner nicht immer verstehen. Nicht verstehen heisst nicht, nicht akzeptieren. Akzeptieren kann ich sie immer.
Gegenüber dem, was Steiner sagte, bin auch ich mit Skepsis entgegengetreten, wie auch gegenüber Aussagen von anderen. Es hat mich viel Zeit und Arbeit gekostet, die Dinge zu überprüfen und anzuschauen. Und erst durch Mitteilungen, die ich bei Rudolf Steiner, Valentin Tomberg, Willi Seiss gefunden habe, habe ich ein wahres und lebendiges Christentum gefunden. Aber natürlich nicht durch das Lesen dieser Schriften, sondern durch das Verarbeiten des Gelesenen. So kann ich Deine Aussage, Steiners Äusserungen hätten mit dem Christentum nichts zu tun nicht nachvollziehen. Ich kann sie akzeptieren, aber nicht nachvollziehen, weil ich es anders erlebt habe.

Und gestatte mir, noch etwas zu der Wiederverkörperungslehre zu sagen. Wenn es keine Wiederverkörperung für uns Menschen geben würde, dann wird doch alles sinnlos. Man müsste sich fragen, wieso hat Gott den Menschen denn überhaupt geschaffen. War das eine Schnapsidee von ihm, ein Wesen zu schaffen, das sich derart zerstörerisch aufführt, wie es in der Welt sichtbar ist?
Und was hätte dann die Erdenmission von Christus für einen Sinn? Handelt es sich bei Gott um ein bösartiges Wesen, das seinen geliebten Sohn derartige Qualen erleben lässt, wie es geschehen ist. Dann wäre Gott ja nicht Liebe.

Aber Gott ist Liebe, und die Erdenmission von Christus war wesentlich, aber die ganze Evolutionsgeschichte der Menschheitsstufe kann man nur über das Studium der Wiederverkörperung und des Schicksalsgesetzes verstehen lernen.

Bei dem, was Du zu eigenen Wahrnehmungen sagst, kann ich Dir begrenzt zustimmen. Ich habe viel über meinen persönlichen Engel erfahren dürfen.

Was Du zu den Bibelinhalten sagst kann ich nur begrenzt teilen, erstens weil es auch Bibelfälschungen gegeben hat, und gemäss Aussagen aus der geistigen Welt sollen sie hervorragend gemacht worden sein. Es ist also nicht einfach, diese festzustellen.
Dann steht ja am Schluss des Johannes-Evangleiums, dass es unvollständig ist, und dass da noch mehr war. Und dieses Mehr, sozusagen das fünfte Evangelium, das ist eben auch wichtig, kann aber nicht in Buchform gefunden werden, ausser in den Mitteilungen, die Rudolf Steiner darüber gemacht hat.

Du musst nie damit rechnen, dass Du von mir angegriffen wirst, nur weil Du meine Meinung, die auf Lebenserfahrung beruht, nicht teilst.

Was immer Du von meinen Aussagen hälst bleibt vielleicht doch auch von Dir unbestritten, dass das "Herzgebet" - denn das ist ja eigentlich das Thema dieser Kolumne - ein wichtiges Gebet ist. Es ist für unsere Gegenwart und für unsere Zukunft wesentlich, genau so wie das Vater Unser.
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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon Gotthard » Di 28. Feb 2006, 17:07

@onThePath

die beiden Jesusknaben
In der bildenden Kunst sind diese übrigens abgebildet worden.
Du findest von Raffael ein Bild, wo die beiden Jesusknaben mit dem Täufer Johannes - ebenfals als Kind - abgebildet sind. Der Name des Gemäldes lautet: "Madonna del Duca di Terranuova"

Dann gibt es ein Bild mit den beiden Jesusknaben im Tempel, also den zwölfjährigen Jesusknaben, wo der eine lehrt und der andere weggeht. Es ist ein Bild von Borgognone und soll einmal einmal in der Kirche Sant´Ambrogio aufgehängt gewesen sein und jezt in dem an die Kirche angeschlossenen Museum.

Hella Krause-Zimmer hat darüber ein dickes Buch geschrieben mit dem Titel: "Die zwei Jesusknaben in der bildenden Kunst". Ich kann darüber nicht aussagen, erstens weil ich es noch nicht gelesen habe und zweitens, weil ich es nicht auf Wahrheit abgeprüft habe.

Immerhin finde ich interessant, dass es offenbar über diese Geschichte einmal - vor rund fünfhundert Jahren - ein Wissen gegeben hat. Nur, wo ist es geblieben? Wieso wurde es nicht erhalten und muss nun wieder mühsam erworben werden?

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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon Enggi » Di 28. Feb 2006, 17:45

Original von caelo

Ebenso wenig „gy`nai“ mit „Weib“. Gy`nai war damals die übliche freundliche Anrede. Höchstens mit Frau könnte es übersetzt werden, wie man auch bei uns früher Herr und Frau zu den Eltern gesagt hat.
Hallo caelo,

wenn du schon Sprachwissenschaft betreibst, so solltest du wissen, dass noch bis vor kurzer Zeit Weib die Standardbezeichnung für das war, was heute Frau genannt wird. Frau gab es nicht, oder dann war es eher eine Herrin. Luther übersetzte somit ganz korrekt Weib.

Man sagt auch nicht ein frauliches Tier, sondern ein weibliches, wenn man den Gegensatz zu männlich meint.

Folgende Wortpaare entsprechen sich:

Weib - Mann
Frau - Herr

Dass heute Frau - Mann sich entsprechen, ist eine Folge der fortschreitenden Dekadenz.
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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon caelo » Di 28. Feb 2006, 18:50

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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon Enggi » Di 28. Feb 2006, 19:00

Hallo caelo

Kein Problem!

Gottes Segen!
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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon Mariette M. » Di 28. Feb 2006, 20:06

Original von caelo
Hallo Ihr Lieben,

ich bitte Euch, fangt bloß nicht an über die einzig wahre Übersetzung zu diskutieren.


Nein, nein, keine Angst...

Ich halte es lieber so wie Du und vergleiche verschiedene Übersetzungen. Hab auch einige bei mir stehen und vieles gibts ja auch schon online nachzulesen.
Manchmal wünscht ich mir, ich könnte die Originale selbst lesen!

Mariette

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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon Mariette M. » Di 28. Feb 2006, 20:12

Original von Enggi
Vielleicht ergäben sich noch gewisse Finessen, wenn man mal eine Bibelarbeit über die zwei Vaterunser machen würde, wobei das Gewicht auf den Gesamtzusammenhang gelegt werden müsste: Beschreiben Matthäus und Lukas das gleiche Ereignis und die gleiche Lehre, oder gibt es Unterschiede?


Die gleiche Lehre bestimmt!

Ja, so eine Arbeit wär sicher spannend... aber mir kommt da grad unser Hauskreis in den Sinn: Nach langen Tüfteleien und Wörterklaubereien kommt da dann doch immer - glücklicherweise - die Frage "Was ist zentral davon für unsern Glauben? Was bringt uns weiter? näher zu Gott?"

Grüsse
Mariette :)
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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon onThePath » Mi 1. Mär 2006, 00:24

@ Gotthard

Dir ist doch andererseits klar, daß die Geschichte mit den zwei Jesusknaben völlig ohne Beweise ist.

Und Dir scheint es einleuchtend, und mir eben überhaupt nicht.

Nimm mal die Visionen der beiden katholischen Stigmatisierten:
Die z.B. reden auch nicht von zwei Jesusknaben;
ich glaube, daß überhaupt nur Rudolf Steiner so etwas behauptet.

Wären noch andere zu prüfen, dazu habe ich aber im Moment keine Lust, die Auseinandersetzung mit Lorber z.B. würde eine enorme Kraftanstrengung für mich bedeuten.
Solche geistigen Inhalte sind oft schwer verdaulich.

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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon Gotthard » Mi 1. Mär 2006, 03:44

@onThePath

Du findest im Matthäus- und im Lukas-Evangelium die Stammbäume von den beiden Jesusknaben. Sie sind ab Salomo bis Jesus anders. Beide sind aber aus dem Hause Davids geboren.
Ja, meines Wissens nach ist es schon Rudolf Steiner gewesen, der diesen Zusammenhang mitgeteilt hat.
Es gäbe darüber einiges zu sagen, doch sollten wir das dann vielleicht in einer anderen Kolumne behandeln. Wenn Du möchtest, kann ich Dir gerne Informationen geben und versuchen, es Dir zu erklären. Gerne würde ich dazu auch Bildmaterial verwenden, weiss aber nicht, wie man dieses auf welchen Internet-Server auflädt. Aber Bilder können immer auch helfen, besser zu verstehen.
Wie das im 15./16. Jahrhundert mit diesem Wissen war, weiss ich nicht. Ich stelle einfach fest, dass es in der bildenden Kunst bekannt war. Ob es darüber auch Schriften gibt, weiss ich aber nicht. Somit bestätigt die bildende Kunst, was Steiner rund fünfhundert Jahre später mitteilte.
Sicher ist somit, dass Steiner die Geschichte von den beiden Jesusknaben nicht erfunden hat. Er hat sie nur wieder kund getan, und daraus ist ihm viel Feindschaft erwachsen.

Lass mich noch eines festhalten: ich habe grosse Freude an Deiner zurückhaltenden Einstellung. Es ist für mich nicht wichtig, ob Du meine Auffassungen teilst. Wichtig ist, dass Du in diesen Dingen Vorsicht walten lässt, zurückhaltend bist, so lange Du darüber nicht umfassend Bescheid weisst. Und das gefällt mir an Dir.
Es gibt schon einen sicheren Weg, geistig forschen zu können, doch der benötigt die Einstellung der Geduld. Kein "Jufli" kommt zu gültigen Erkenntnissen. Auch darauf hat Rudolf Steiner hingewiesen und vor "Gier nach geistigen Erkenntnissen" gewarnt, weil die nicht zu gültigen Ergebnissen führen.
Steiner wies darauf hin, dass geistige Erkenntnisse zu erzwingen zu versuchen, zu Irrtum führen wird. Mit einer geistigen Wahrheit sei es so, dass diese vom Menschen nur erfahren werden könne, wenn die Wahrheit sich dem Menschen offenbaren wolle. Also oben muss der Wille vorhanden sein, dass unten die Wahrheit empfangen werden kann, und nicht umgekehrt.
Aus meiner Lebenserfahrung heraus kann ich diese Aussage bestätigen. Nicht auf alle Fragen, die ich an meinen Engel gerichtet habe, ist auch eine Antwort gekommen. Man muss die Zeit der Antwortmöglichkeit abwarten können.
Und von einer anderen Quelle her weiss ich - und habe auch hier die Erfahrung machen können, dass es so ist - dass in jedem neuen Lebensjahr wieder die Möglichkeit besteht, dass sich einem Geheimnisse des Lebens - auch im Zusammenhang mit dem Geistig-Göttlichen - erschliessen, die sich im vorherigen Lebensjahr noch nicht aufschliessen durften. Und das macht das Älterwerden interessant, und man kann freudig und gespannt in das neue Lebensjahr hineinblicken, weil es so ist. Dabei ist es auch so, dass man an die grossen Geheimnisse erst mit höherem Alter - ab 63 - herankommt. Es braucht also Geduld.
Und es ist auch so, dass man nie an die letzten Wahrheiten herankommt. Man kann immer tiefer und tiefer in die Wahrheiten eindringen, aber das geht sehr langsam und nur "stetiges suchen und streben" hilft da, weiter zu kommen.

Hier eine Meditation:
«ich habe Geduld, ich werde warten bis mir wird, was mir werden soll».
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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon Gotthard » Mi 1. Mär 2006, 04:00

Hallo caelo

Deine Ausführungen über das Vaterunser erfreuen mein Herz.
Es ist auch in der Akasha-Chronik - das ist das Buch, wo in der Geistigen Welt alles eingeschrieben ist, was Ewigkeitscharakter hat, das aber sehr schwierig zu entziffern ist - mit "Himmel" in der Mehrzahl eingeschrieben. Hier der Wortlaut, wie ich ihn von Willi Seiss erhalten konnte, der dieses Gebet dort gefunden hat:

VATER UNSER
DER DU BIST IN DEN HIMMELN
GEHEILIGT WERDE DEIN NAME
DEIN REICH KOMME
DEIN WILLE GESCHEHE
WIE IM HIMMEL ALSO AUCH AUF ERDEN.
UNSER TÄGLICH BROT GIB UNS HEUTE
UND VERGIB UNS UNSRE SCHULDEN
WIE AUCH WIR VERGEBEN UNSEREN SCHULDIGERN
UND FÜHRE UNS NICHT IN VERSUCHUNG
SONDERN ERLÖSE UNS VON DEM BÖSEN.
DENN DEIN IST DAS REICH
UND DIE KRAFT
UND DIE HERRLICHKEIT
IN EWIGKEIT
AMEN

Es ist tatsächlich so, dass es mehrer Himmel gibt, d.h. einzelne Bereiche. Nach dem Tode, nach der Phase des Fegefeuers, wie es die katholische Kirche nennt, kommt der Mensch in den Bereich der Himmel, der seiner Entwicklungsstufe entspricht, und dort kann er dann sich eine Weile aufhalten, bis es wieder in eine neue Erdenrunde geht.

Dieses wichtigste Gebet, das wir haben, birgt auch noch Geheimnisse. Valentin Tomberg hat darüber 99 Vorträge gehalten, die nicht in Buch-Form vorliegen. Ich hatte einmal die Gelegenheit, ein paar davon zu lesen. Ich habe mich über diese Arbeit Tombergs sehr gefreut und war sehr überrascht, wie tief die Wirkung dieses Gebetes geht.
Auch von Rudolf Steiner liegt mir eine Mitteilung über die Bedeutung dieses Gebetes vor. Er schrieb dazu 1912:

Über das Vaterunser

Das Vaterunser als tägliches Gebet ist im höchsten Grade geeignet, geistige Wahrnehmungskräfte zu entwickeln. Es ist das wirksamste der Gebete. Je mehr Achtung und Hingebung man für dieses Gebet hat, desto besser ist es für einen Menschen. Wenn der Mensch es betet, so liegen - auch wenn er gar nichts davon weiss - doch dem Gebet die Kräfte zugrunde, die die Ursprungskräfte des Menschen sind. Drjenige, der die Menschen dies Gebet lehrte, musste diese Käfte kennen. Wer es gebraucht, kann unbewusst diese Kräfte in sich leben haben. Der Respkt vor diesem Gebet wächst immer mehr, je mehr man hineinkommt. Es kommen dann Zeiten, wo man wegen der Hoheit des Vaterunser es sich nicht zu gestatten wagt, das ganze Vatrunser an einem Tag zu beten, da man von dem Zusammenwirken der sieben Bitten eine so grosse Vorstellung bekommt, dass man sich nicht für würdig hält, jeden Tag dies grosse Gebet in seinem Herzen zu enthalten.


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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon Gotthard » Mi 1. Mär 2006, 08:30

Unterschied zwischen Vaterunser und Herzgebet

Darf ich auf einen grossen Unterschied zwischen Vaterunser und Herzgebet hinweisen?
Beim Herzgebet habe ich in einem meiner Beiträge auf den "Automatismus" für dieses Gebet hingewiesen. Der Automatismus dort soll bewirken, dass es so abläuft, wie der Herzschlag, der Atem, ohne dass man gross danach denken muss. Dann ist die Wirkung optimal.

Beim Vaterunser wiederum wäre der gleiche Automatismus "tödlich". Da darf er nicht sein, wie der Hinweis von Rudolf Steiner klar aussagt. Und ich habe dies auch in meiner Lebenserfahrung.
Das schönste Erlebnis mit dem Vaterunsr, mit seinen ersten drei Bitten, habe ich immer dann, wenn ich es im Freien bei klarem Sternenhimmel beten und dann die Wirkungen dieser drei Bitten und die Grösse Gottes erleben kann. In einem meiner Beiträge habe ich bereits darauf hingewiesen.
Leitsatz und Auftrag:

«du musst immer die Wahrheit sagen, aber du musst nicht immer alles sagen, was wahr ist.»
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Gotthard
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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon onThePath » Mi 1. Mär 2006, 16:03

Original von Gotthard

Es ist tatsächlich so, dass es mehrer Himmel gibt, d.h. einzelne Bereiche. Nach dem Tode, nach der Phase des Fegefeuers, wie es die katholische Kirche nennt, kommt der Mensch in den Bereich der Himmel, der seiner Entwicklungsstufe entspricht, und dort kann er dann sich eine Weile aufhalten, bis es wieder in eine neue Erdenrunde geht.


Ich glaube auch, daß es mehrere Himmel gibt.
Und Läuterungsorte ; nach unten Orte tiefer Finsternis.
Ich stütze mich dabei aber nicht auf Rudolf Steiner,
sondern angefangen mit Hinweisen aus der Bibel bis zu Praktikern des Exorzismus und ergebenen Jüngern Jesu wie Sundar Singh.

Doch sind dies Dinge, die wohl nur wenige Christen mit eigenem Erleben nachprüfen werden können.
Deshalb brauchen sie eher keinen Eingang in das Allgemeinwissen der Christen finden.
Und sie schadet dem christlichen Glauben nicht.

Wovon ich gänzlich Abstand nehme, ist die Lehre der Wiedergeburt.
Die stellt auch eher eine Katastrophe für den christlichen Glauben dar. Denn diese Lehre kann echt zerstörerische Kraft ausüben.


mfg, oTp




Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Schule des Herzensgebetes

Beitragvon caelo » Mi 1. Mär 2006, 17:15

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