Rosenkranz

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

Moderator: bigbird

Re: Gerettet aus Gnade

Beitragvon Mariette M. » So 5. Feb 2006, 15:44

Original von sterngucker
Original von Mariette M.
Es ist eine Form des Gebets, nicht mehr und nicht weniger.


Allein die Tatsache, dass hier widerbiblisch zu einer verstorbenen Person gebetet wird, anstatt direkt zu Gott ist gräulich.


auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole :)

1) gehen nicht alle Rosenkranzgebete an Maria
2) ist Maria genausowenig tot, wie alle anderen Entschlafenen, die Gott schon heute schauen.
3) mag diese Ansicht DEINER Lesart der Bibel widersprechen, das heisst aber nicht, dass sie widerbiblisch wäre.

Mariette
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Re: Gerettet aus Gnade

Beitragvon sterngucker » So 5. Feb 2006, 18:01

Du kannst dich gerne so oft wiederholen wie du möchtest, es wird so nicht biblischer (und auch nicht verständlicher) und hier sprechen wir ja nicht mal von einer "Grauzone". Zudem hast du dem Bernhard ja zuvor erklärt, was die "offizielle Version" ist und dort stehts klar, an wen was gerichtet ist...

"Denn das Wort des Herrn ist wahrhaftig,
Und all sein Tun ist Treue"

Psalm 33,4
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Re: Gerettet aus Gnade

Beitragvon Mariette M. » So 5. Feb 2006, 18:13

Original von sterngucker
Zudem hast du dem Bernhard ja zuvor erklärt, was die "offizielle Version" ist und dort stehts klar, an wen was gerichtet ist...


Meine Erklärung an Bernhard bezieht sich nur auf den zitierten Satz... und der ist aus einem marianischen Rosenkranz, ja.

Und was das Thema "biblisch" angeht... da hab ich keine Lust mehr zu streiten. Akzeptier doch einfach, dass verschiedene Christen die Bibel unterschiedlich lesen. Was für Dich "unbiblisch" ist, das ist für mich sehr wohl aus der Bibel begründbar.

Gruss
Mariette
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nicht viel plappern wie die Heiden

Beitragvon Bernhard » Mo 6. Feb 2006, 06:39

Erinnern wir uns an die Worte Jesus in Matthäus 6,7-15

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet. Darum sollt ihr so beten:

Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

Das "Vater unser" Gebet empfiehlt uns Jesus für uns zu beten. Wo aber sagt uns Gottes Wort das wir das "Gegrüsst seist du Maria" beten sollen?

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Re: nicht viel plappern wie die Heiden

Beitragvon Mariette M. » Mo 6. Feb 2006, 10:47

Original von Bernhard
sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen.


Lieber Bernhard,

ich lade Dich ein, die Frage differenziert anzusehen. Ok? :)

Ich gehe mit Dir - und unserm Herrn - einig, dass Gott nicht taub ist und durchaus einen normalen, knappen Satz verstehen kann. :)Und ihn dann auf SEINE Weise beantworten wird.

Trotzdem lädt ER uns auch immer wieder ein unsere Bitten unablässig vor Gott zu bringen. Und Paulus empfiehlt in Eph 6,14
18Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist;


Ja, wir sollen nicht "leere Worte dahinplappern" als Frömmigkeitsübung oder Alibigebet... dem habe ich auch eine Absage erteilt. Ein Rosenkranz in zehn Minuten runtergeleiert verliert seinen Wert.
Ebenso sage ich, es ist falsch, den Worten an sich eine Wirkung zuzumessen, wenn das Herz nicht dabei ist. Täglich 5 Rosenkränze in eine Tagesroutine zu quetschen und sich dann noch eine Wunderwirkung zu erwarten, wie eine Userin geschildert hat, das ist Quälerei... wenn nicht geistlich sogar sehr gefährlich.

Ich höre von freikirchlicher Seite so oft, dass "in eigenen Worten frei zum Herrn gebetet werde". Find ich toll, und mach ich auch so. Ich hab aber auch schon erlebt, dass solches freie Gebet zum Geplapper wird, oder sogar zum Instrument, seine eigene Frömmigkeit darzustellen oder Geschwistern mal einen Fingerzeig zu geben. "Ach, Herr, lass doch den X merken, ob sein Verhalten wirklich gut ist für ihn".. na toll!
Mich macht solches Fürbittgebet, wie ich es in freikirchlichen Gottesdiensten erlebt habe, aber auch schon anderswo, ganz kribbelig, wenn der Betreffende sich in minutenlangen Monologen ergeht und jede Atempause mit einem gejapsten "Herr!" kaschiert, so dass man fürchtet, er hört nie mehr auf.... ;)

Ich denke, dass Du in Deiner Jugend den Rosenkranz als endloses und laaaaangweiliges Geleier erlebt hast. Auch ich empfand es als Kind als ermüdend. Vermutlich ist auch der Rosenkranz deswegen ein wenig aus der Mode gekommen in der nachkonziliaren Aufbruchsstimmung. Heute erlebt er eine Renaissance.. und erstaunlicherweise entdecken vor allem viele junge Christen das Gebet für sich.

Du schriebst, dass der Herr uns "nur" das Vaterunser gelehrt hat. Stimmt. Und aus diesem Grund kommt dem Herrengebet auch im katholischen Gottesdienst eine ganz zentrale Rolle zu. Ebenso wie in der persönlichen Gebetspraxis jedes Katholiken. Ins Vaterunser legen wir unseren Lobpreis, unsere Hoffnung, unsern Dank und unsere ganz persönlichen Bitten.

Nun... der Herr hat aber doch nicht ausdrücklich verboten, auch anders zu beten.
ER selbst hat doch als Jude die Psalmen immer wieder gesungen... ER selbst hat sich in der Stille an seinen Vater gewandt, oder hat in der Verzweiflung zu ihm geschrien.

Rosenkranzgebet, das würde ich ansiedeln im Bereich "betrachtendes Gebet". Ich glaube, es lässt sich auch beim andächtigsten Beter nicht vermeiden, dass durch die Wiederholungen der Geist abschweifen will. (Das passiert übrigens auch bei freiem Beten)
Durch die stetigen Wiederholungen der Heilsgeheimnisse wird aber der Mensch immer wieder zurückgeholt. Und aus den gewohnten Worten strahlen dann die christologischen Sätze heraus.

"Jesus, der für uns mit Dornen gekrönt worden ist!"

oder
"Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat!"

Wow... da brauche ich eigentlich auch keinen Passionsfilm mehr, nicht?

und dann

"Jesus, der von den Toten auferstanden ist."

"Jesus, der in den Himmel aufgefahren ist."

also, wir wissen das ja alles... aber es geht schon tiefer, wenn Du es so eine halbe Stunde lang oder mehr immer wieder bedenkst.

Noch ein letztes... zu einer ganz andern Gebetsform, die aber doch mit dem Rosenkranz gemeinsames hat: dem Sprachensingen. Ich könnte mir vorstellen, dass Du nicht so viel davon hältst, aber vielleicht täusch ich mich ja.
Das ist ja nun keine typisch katholische, sondern eher charismatisch/pfingstliche Erscheinung. Seinen Geist, sein Hirn, seinen Mund überlässt der Beter ganz Gott.. will garnichts mehr selbst, betet, was der Geist Gottes ihm in jedem Augenblick eingibt. Ähnlich wie Davids Tanz vor der Lade - ich stelle mir das jedenfalls gern vor, dass David es ähnlich erlebte - erfährt der betende Mensch eine ganz innige Nähe zu Gott, steht gewissermassen vor SEINEM Thron im Himmel...
So ähnliche tiefe Momente habe ich auch im Rosenkranz schon erlebt, ein Aufgehen in der Betrachtung Jesu, das in einer unglaublichen Freude über den Herrn mündet.

Danke, wenn Du bis hierhin mitgelesen hast.
Vielleicht konnte ich Dir einige Gedankenanstösse geben?
Ich verlange ja nicht, dass Du den Rosenkranz jetzt hervorkramst...aber... lass ihn doch den Mitchristen, die damit was anfangen können.
Danke übrigens, Dir und andern Geschwistern, dass ihr mit euren kritischen Fragen mich dazu zwingt, mir genaue Gedanken zu machen, WARUM ich etwas will oder nicht.

Grüsse
Mariette
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Re: nicht viel plappern wie die Heiden

Beitragvon SunFox » Mo 6. Feb 2006, 11:14

Original von Mariette M.
Trotzdem lädt ER uns auch immer wieder ein unsere Bitten unablässig vor Gott zu bringen. Und Paulus empfiehlt in Eph 6,14
18Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist;


Ganz richtige meine liebe Mariette!

Und nirgendwo steht das Schild:

Bild

Der Weg zu Gott ist nicht durch irgendetwas gesperrt!

Also sollt ihr beten:

"Vater unser, der du bist im Himmel....!"

Und des weiteren:

"Was ihr bitten werdet in meinem Namen....!" (Jesus Christus)

"Kommet her alle die ihr mühselig und beladen seid, ICH will euch erquicken!"

Viele Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Das "Vater unser" leben

Beitragvon Bernhard » Mo 6. Feb 2006, 12:21

Beim "Vater unser" Gebet geht es vor allem darum, dieses Gebet auch zu leben!

Ich kann nicht Vater sagen, wenn ich diese Beziehung zu Gott nicht lebe.

Ich kann nicht unser sagen, wenn mir die anderen Christen gleichgültig sind.

Ich kann nicht im Himmel sagen, wenn mein Interesse nur für die Erde gilt.

Ich kann nicht geheiligt werde dein Name sagen, wenn ich im Zorn Gott fluche.

Ich kann nicht dein Reich komme sagen, wenn ich Gott nicht gehorsam bin.

Ich kann nicht dein Wille geschehe sagen, wenn ich Gottes Wille für mein Leben nicht annehme.

Ich kann nicht wie im Himmel so auf Erden sagen, wenn ich die Wahrheit über Gott nicht weitersage.

Ich kann nicht unser tägliches Brot gib uns heute sagen, wenn ich den Notleidenden nicht helfe.

Ich kann nicht und vergib uns unsere Schuld sagen, wenn ich mein Unrecht nicht zugebe.

Ich kann nicht wie auch wir vergeben unseren Schuldigern sagen, wenn ich gegen jemanden einen Groll habe.

Ich kann nicht und führe uns nicht in Versuchung sagen, wenn ich in der Versuchung bleiben will.

Ich kann nicht sondern erlöse uns von dem Bösen sagen, wenn ich die Sünde liebe.

Ich kann nicht denn dein ist das Reich sagen, wenn ich am Eigentum hänge.

Ich kann nicht und die Kraft sagen, wenn ich Angst vor den Menschen habe.

Ich kann nicht und die Herrlichkeit sagen, wenn ich meine Ehre suche.

Ich kann nicht in Ewigkeit sagen, wenn ich an ein Leben nach dem Tod nicht glaube.

Ich kann nicht Amen sagen, wenn das Gebet nicht mein Wunsch ist.

(Verfasser unbekannt)

Niemand kann das «Vater unser» aus eigener Kraft leben. Gott schenkt uns die Kraft dazu, wenn wir Jesus Christus als unseren Erlöser und Herrn annehmen.
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Sprachenreden

Beitragvon Bernhard » Mo 6. Feb 2006, 13:00

Liebe Mariette

Gerne schreibe ich dir, was ich über das Zungenreden, oder Sprachenreden wie es auch teilweise übersetzt wird, denke.

Das Sprachenreden kommt in der Bibel zum ersten Mal in Apostelgeschichte 2, 4 vor: Und sie wurden alle mit Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Heilige Geist ihnen gab auszusprechen.

Die Zuhörer entsetzten sich und sagten: Siehe, sind nicht alle diese, die da reden, Galiläer? Und wie hören wir sie, ein jeder in unserer eigenen Mundart… von den grossen Taten Gottes in unserer Sprache reden? Verse 7-11.

Petrus erklärt das Sprachenreden als ein Zeichen der Erfüllung der Vorhersage des Propheten Joel, dass Gott jedem, der an Jesus Christus glaubt, den Heiligen Geist gibt Verse 16-21 und 38-39.

Das Sprachenreden ist kein Reden zu den Menschen, es ehrt Gott. Apg. 10, 46. Denn wer in einer Sprache redet, redet nicht zu den Menschen, sondern zu Gott. 1. Korinther 14, 2.

Das Sprachenreden kommt dann erst in Apg. 10, 44-46 wieder vor, als Petrus Nichtjuden das Evangelium verkündet. Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die das Wort hörten. Und die Gläubigen aus der Beschneidung, so viele ihrer mit Petrus gekommen waren, gerieten ausser sich, dass auch auf die Nationen die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen worden war; denn sie hörten sie in Sprachen reden und Gott erheben.

Das Sprachenreden war für die Juden der Beweis, dass Gott auch die Heiden retten will. Dann antwortete Petrus: Könnte wohl jemand das Wasser verwehren, dass diese nicht getauft würden, die den Heiligen Geist empfangen haben wie auch wir? Apg. 10,47.

Auch für die Johannesjünger in Apg. 19, 1-7 war das Sprachenreden ein Zeichen, dass der Heilige Geist bereits ausgegossen wurde : …als Paulus ihnen die Hände aufgelegt hatte, kam der Heilige Geist auf sie, und sie redeten in Sprachen und weissagten. Sie empfingen zwei Geistesgaben. Sie redeten in fremden Sprachen und in verständlicher Sprache weissagten sie. Das Sprachenreden enthält keine Weissagung. Ich wollte aber, daß ihr alle in Sprachen redetet, vielmehr aber, daß ihr weissagtet. Wer aber weissagt, ist größer, als wer in Sprachen redet… 1. Kor. 14, 5.

Das Sprachenreden ist eine Geistesgabe, die Gott nicht allen gibt. Dem einen wir durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber das Wort der Erkenntnis… einem anderen aber Arten von Sprachen… Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist und teilt jedem besonders aus, wie er will. 1. Kor. 12, 8-11.

Wichtiger als alle Geistesgaben ist die Liebe. Die Liebe vergeht niemals; seien es aber Weissagungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden 1. Kor. 13, 8.
Im Gegensatz zur Weissagung und Erkenntnis, die erst wenn das Vollkommene kommt weggetan wird, wird das Sprachenreden aufhören.

Bei Weissagung und Erkenntnis gebraucht Paulus in 1. Korinter 13, 8 das Wort "weggetan" werden. Bei Sprachen nennt er ein anderes Wort "aufhören".

Würden alle drei zur gleichen Zeit zu Ende kommen, hätte Paulus für alle drei das gleiche Wort "weggetan" gebraucht.

"Aufhören" kann bedeuten, das es irgend wann einmal aufhören wird, ohne bestimmte Zeit.

"Weggetan" wird etwas zu einer bestimmten Zeit, Paulus nennt die Zeit: wenn das Vollkommene kommt wir.

Diese Annahme wird im Vers 9 bestätigt, das das Wort Sprachen nicht mehr vorkommt und nicht als stückweise bezeichnet wird.

1.Kor.13,9 Denn wir erkennen stückweise, und wir weissagen stückweise; wenn aber das Vollkommene kommt, wird das, was stückweise ist, weggetan werden.

Da das Sprachenreden ein Zeichen war, dass Gott den Heiligen Geistes geben hat Apg. 10, 44-46, ist anzunehmen, das diese Gnadengabe aufgehört hat.

Das Neue Testament berichtet von diesen Ereignissen und dies genügt, um glauben zu können Joh. 20, 30-31.

Im 1. Thess. 5, 19-22 sagt Gottes Wort: Den Geist löscht nicht aus! Weissagungen verachtet nicht, prüft aber alles.

Wer die Gabe des Sprachenredens hat, muss beten, dass er das Sprachenreden auch auslegen kann um zu prüfen was er sagt. 1. Kor. 14, 13.

Denn wenn ich in einer Sprache bete, so betet mein Geist, aber mein Verstand ist fruchtleer. Was ist nun? Ich will beten mit dem Geist, aber ich will auch beten mit dem Verstand. 1. Kor. 14, 14.

Wer die Gabe der Auslegung nicht bekommt, darf das Sprachenreden nicht ausüben. Es entsteht keine Frucht und er kann sein Reden nicht prüfen.

In der Gemeinde dürfen zwei höchstens drei und nacheinander in einer fremden Sprache reden und einer legt aus. Wenn niemand auslegen kann, darf nicht in fremden Sprachen geredet werden. 1. Kor. 14, 27-28.

Wer die Anweisungen aus Gottes Wort ablehnt, wird auch von Gott abgelehnt. Wenn jemand meint, ein Prophet oder sonst ein Geistbegabter zu sein, so erkenne er, dass das, was ich euch schreibe, ein Gebot des Herrn ist. Wenn aber jemand das nicht erkennt, so wird er auch von Gott nicht erkannt. 1. Kor. 14, 37-38.

Wer nicht über das hinausgehen, was geschrieben steht 1. Kor. 4, 6 und den Willen Gottes tun, der gehören zu Gott Matth. 7, 21-32 und hat das ewige Leben Joh. 3, 36.
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Re: Sprachenreden

Beitragvon Mariette M. » Mo 6. Feb 2006, 13:37

Original von Bernhard
Liebe Mariette

Gerne schreibe ich dir, was ich über das Zungenreden, oder Sprachenreden wie es auch teilweise übersetzt wird, denke.


Siehst Du, Bernhard, dann hab ich Deine Ansicht also richtig eingeschätzt. :)

Original von Bernhard
Petrus erklärt das Sprachenreden als ein Zeichen der Erfüllung der Vorhersage des Propheten Joel, dass Gott jedem, der an Jesus Christus glaubt, den Heiligen Geist gibt Verse 16-21 und 38-39.

Das Sprachenreden ist kein Reden zu den Menschen, es ehrt Gott. Apg. 10, 46. Denn wer in einer Sprache redet, redet nicht zu den Menschen, sondern zu Gott. 1. Korinther 14, 2.

Das Sprachenreden ist eine Geistesgabe, die Gott nicht allen gibt. Dem einen wir durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber das Wort der Erkenntnis… einem anderen aber Arten von Sprachen… Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist und teilt jedem besonders aus, wie er will. 1. Kor. 12, 8-11.

Wichtiger als alle Geistesgaben ist die Liebe. Die Liebe vergeht niemals;


Ja, absolute Zustimmung.

Widersprechen muss ich Dir natürlich bezüglich Deiner Auslegung von 1. Kor 13 ( unsere charismatische Lieblingsstelle ;)) und bezüglich Apg 10, 44-46.
Ich muss Dir wohl nicht erklären, dass ich als charismatische Christin diese Stellen anders als Du lese...

Original von Bernhard
Wer nicht über das hinausgehen, was geschrieben steht 1. Kor. 4, 6 und den Willen Gottes tun, der gehören zu Gott Matth. 7, 21-32 und hat das ewige Leben Joh. 3, 36.


... und deshalb auch diese Stelle ohne Angst lesen kann.

Mariette
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Re: Das "Vater unser" leben

Beitragvon Mariette M. » Mo 6. Feb 2006, 13:43

Original von Bernhard
Beim "Vater unser" Gebet geht es vor allem darum, dieses Gebet auch zu leben!

...
Niemand kann das «Vater unser» aus eigener Kraft leben. Gott schenkt uns die Kraft dazu, wenn wir Jesus Christus als unseren Erlöser und Herrn annehmen.


Ja... alles wahr!

Was es allerdings mit unserer Rosenkranzdiskussion zu tun hat, kann ich grad nicht auf Anhieb sehen.

Mariette, die sich wünscht, auch so schöne Texte für "copyandpaste" einsätze auf Lager zu haben, aber doch eigentlich lieber persönlich auf die jeweilige Frage antwortet. Was Zeit braucht, die ich jetzt definitiv nicht mehr zu geben bereit bin... Ciao, i bin emol am Wösch zämmelege...
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Re: nicht viel plappern wie die Heiden

Beitragvon Fohlen » Mo 6. Feb 2006, 14:03

Hallo Mariette!

Vielen dank für Deine Anworten. Entschuldige, für mein kindliches Fragen.
Du sagtest: Rosenkranzgebet ist ein betrachtendes Gebet,das den Betern in die Gegenwart Jesus führt. Die Worte werden unwichtg, wichtig............!

Es hört sich an, das man sich durch das Rosenkranzgebet bei Maria anmelden muss, um ein Gesprächstermin bei Jesus zu erhalten, das ER mir, meine Sorgen, Erfolgszwänge und Erfolgsdruck (leiden) anhört und weg nimmt!?

Habe ca. mit 10 Jahren angefangen mehr oder weniger den Rosenkranz alleine oder in der Geminschaft, bis ich ca. 30 war zu beten. Meine kindlichen Gedanken waren dabei: "Gott hilf mir!" Ist doch nicht falsch?
Kannst Du mir erklären, dass ich mit 10 Jahren schon Selbstmordgedanken hatte, und die Gedanken waren sehr, sehr oft, ich will nicht täglich sagen, aber sie waren oft genug, und sie gingen bis zu meinem 32 Lebensjahr??
Als ich 15 J. war, starb ein Mitschüler von mir und bei der Beerdigung hatte ich schon den Wunsch mit ihm zu tauschen.
Man kann eigentlich nicht sagen, dass das Rosenkranzgebet zu Jesus führt!?

Durch eine Bekannte die ca. 500 km entfernt wohnt und von Jesus faselt, und mir eine lebendige Beziehung gezeigt hat, bekam ich das neue Testament und sie empfahl mir darin zu lesen. Ich lese seit 5 Jahren das Evangelium (Mathäus, Markus, Lukas und Johannes). Bin ein kleines fohlen wo Milch drinkt.

Als ich Deine Anworten lass, kam mir der Gedanke: "Wieso und warum steht das Rosenkranzgebet und die röm. kath. Kirche und Mitglieder vor dem Tor der Wahrheit und verstellen, versperren den Zugang zum Tor der Wahrheit für die Menschen die hinein wollen!?"
Irgendwie kam mir der Gedanke der Satz bekannt vor! Ich schaute im neuen Testament nach, und fand den Vers Mt. 23,13 und ein Vergleichsvers im Lukas 11,52.
Ich finde der Gedanke schlimm, noch schlimmer finde ich, das erlöste und gerettete Menschen der röm.kath. Kirche vor dem Tor der Wahrheit stehen und versperren das Tor der Wahrheit, für die Menschen die hinein wollen!!?? Das Du der Schuh auch nicht anziehst, und die röm.kath. Kirche, die Veranwortung auch nicht übernehmen wollen, ist mir auch klar.

Mittlerweile bin ich mir sicher, dass das Rosenkranzbeten nicht nur zu Selbstmordgedanken, sondern auch zu Selbstmord führen kann!!!?

Gruss fohlen
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Re: nicht viel plappern wie die Heiden

Beitragvon Mariette M. » Mo 6. Feb 2006, 19:53

Original von Fohlen
Meine kindlichen Gedanken waren dabei: "Gott hilf mir!" Ist doch nicht falsch


Hallo Fohlen...

nein, was sollte daran falsch sein?

Original von Fohlen
Kannst Du mir erklären, dass ich mit 10 Jahren schon Selbstmordgedanken hatte,


wie könnte ich, ich kenne Dich und Dein Leben doch garnicht, ausser dass Du mal den Rosenkranz gebetet hast.

Original von Fohlen
Mittlerweile bin ich mir sicher, dass das Rosenkranzbeten nicht nur zu Selbstmordgedanken, sondern auch zu Selbstmord führen kann!!!?


Nun.. da kann ich Dich wohl kaum vom Gegenteil überzeugen, ja?
Ausser vielleicht ;).... wie erklärst Du Dir denn all die alten Menschen, die ihr Lebtag lang dieses Gebet schätzten und liebten? Haben sich alle nicht umgebracht, scheint mir...
Weisst Du, ich finde, Deine Sicht ist reichlich kurzsichtig. Aber eben, überzeugen werde ich Dich nicht und will ich auch nicht.
Ich freue mich mit Dir, dass Du auf Deinem jetzigen Weg glücklicher bist.

Grüsse
Mariette
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Re: nicht viel plappern wie die Heiden

Beitragvon ausländer » Di 7. Feb 2006, 07:52

Anmeldung bei Maria, wie kommst Du darauf? Ich habe in der Praxis den Rosenkranz auf Wallfahrten gelernt.



Original von Fohlen
Hallo Mariette!

Vielen dank für Deine Anworten. Entschuldige, für mein kindliches Fragen.
Du sagtest: Rosenkranzgebet ist ein betrachtendes Gebet,das den Betern in die Gegenwart Jesus führt. Die Worte werden unwichtg, wichtig............!

Es hört sich an, das man sich durch das Rosenkranzgebet bei Maria anmelden muss, um ein Gesprächstermin bei Jesus zu erhalten, das ER mir, meine Sorgen, Erfolgszwänge und Erfolgsdruck (leiden) anhört und weg nimmt!?

Habe ca. mit 10 Jahren angefangen mehr oder weniger den Rosenkranz alleine oder in der Geminschaft, bis ich ca. 30 war zu beten. Meine kindlichen Gedanken waren dabei: "Gott hilf mir!" Ist doch nicht falsch?
Kannst Du mir erklären, dass ich mit 10 Jahren schon Selbstmordgedanken hatte, und die Gedanken waren sehr, sehr oft, ich will nicht täglich sagen, aber sie waren oft genug, und sie gingen bis zu meinem 32 Lebensjahr??
Als ich 15 J. war, starb ein Mitschüler von mir und bei der Beerdigung hatte ich schon den Wunsch mit ihm zu tauschen.
Man kann eigentlich nicht sagen, dass das Rosenkranzgebet zu Jesus führt!?

Durch eine Bekannte die ca. 500 km entfernt wohnt und von Jesus faselt, und mir eine lebendige Beziehung gezeigt hat, bekam ich das neue Testament und sie empfahl mir darin zu lesen. Ich lese seit 5 Jahren das Evangelium (Mathäus, Markus, Lukas und Johannes). Bin ein kleines fohlen wo Milch drinkt.

Als ich Deine Anworten lass, kam mir der Gedanke: "Wieso und warum steht das Rosenkranzgebet und die röm. kath. Kirche und Mitglieder vor dem Tor der Wahrheit und verstellen, versperren den Zugang zum Tor der Wahrheit für die Menschen die hinein wollen!?"
Irgendwie kam mir der Gedanke der Satz bekannt vor! Ich schaute im neuen Testament nach, und fand den Vers Mt. 23,13 und ein Vergleichsvers im Lukas 11,52.
Ich finde der Gedanke schlimm, noch schlimmer finde ich, das erlöste und gerettete Menschen der röm.kath. Kirche vor dem Tor der Wahrheit stehen und versperren das Tor der Wahrheit, für die Menschen die hinein wollen!!?? Das Du der Schuh auch nicht anziehst, und die röm.kath. Kirche, die Veranwortung auch nicht übernehmen wollen, ist mir auch klar.

Mittlerweile bin ich mir sicher, dass das Rosenkranzbeten nicht nur zu Selbstmordgedanken, sondern auch zu Selbstmord führen kann!!!?

Gruss fohlen

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Re: nicht viel plappern wie die Heiden

Beitragvon Rene_10r » Di 7. Feb 2006, 12:32

Hallo zusammen.

Also das ich so eine große diskusion anrege hätte ich nicht erwartet.

Aber das ist auch nicht schlecht so. Danke einmal für die Beiträge.

Leider konnte ich mich noch nicht bis zum Schluss vorkämpfen. Aber eine Frage habe ich doch zwischen drinn die ich doch mal eben in den raum werfen möchte.

Warum macht man es denn überhaupt, MAria anzubeten. Wenn man doch mit demütigen Herzen zu Jesus kommt und er vergibt. Was bedarf man denn dann noch einer Fürbitte?

Wo steht denn eigentlich das Maria eine Heilige ist und man sie anbeten kann?

Selbst Jesus spricht so zu einer "heiligen"

Joh 2,3+4

Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus spricht zu ihr: Was geht´s dich an, Frau, was ich tue?

Das verstehe ich nicht.

LG

René
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Re: nicht viel plappern wie die Heiden

Beitragvon Mariette M. » Di 7. Feb 2006, 23:05

Original von Rene_10r
Hallo zusammen.

Also das ich so eine große diskusion anrege hätte ich nicht erwartet.


Ehrlich nicht, Rene?

wenn Du so ein erzkatholisches Thema in einem freikirchlich geprägten Forum reinstellst, kannst Du doch davon ausgehen, dass es ein Riesenthread wird!


Original von Rene_10r
Warum macht man es denn überhaupt, MAria anzubeten. Wenn man doch mit demütigen Herzen zu Jesus kommt und er vergibt. Was bedarf man denn dann noch einer Fürbitte?

Wo steht denn eigentlich das Maria eine Heilige ist und man sie anbeten kann?

Selbst Jesus spricht so zu einer "heiligen"

Joh 2,3+4

Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus spricht zu ihr: Was geht´s dich an, Frau, was ich tue?

Das verstehe ich nicht.



Irgendwie hab ich das Gefühl, dass Du Deine Meinung zum Thema schon gemacht hast. Oder irre ich mich?

Nur ein Detail möchte ich erwähnen. Als Katholische störe ich mich an dem Wort "anbeten" im Zusammenhang mit Maria.
Sag lieber: "Bitten an Maria richten"... oder "sie um Fürbitte bitten". Anbetung gebührt allein Gott.

Grüsse
Mariette
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Re: nicht viel plappern wie die Heiden

Beitragvon Fohlen » Mi 8. Feb 2006, 01:11

Hallo ausländer!

Ist ganz einfach erklärt.
Mariette sagte oder so ähnlich: Rosenkranz ist ein betrachtendes Gebet, das den Betern in die Gegewart Jesus führt. Die Worte werden unwichtig, wichtig usw..............!

Sie, will mir damit indirekt sagen, dass die Maria (Muttergottes) die Mittlerin, die Verbindung zwischen mir dem Erlöser Jesus Christus ist.
Die röm. kath. Kirche und Papst(Mitgliedern) zeigt, lehrt und sagt es auch zum größten Teil.
Darum mein kindlich, primitiv und kuzsichtiger Vergleich. Streite nicht ab das ich auch so bin. Das heißt, die Maria ist eine Sekretärin die mich zum Arzt weiter leitet! Wahrscheinlich hatte ich keinerlei Referenzen (Anstand, Ausbildung, geisige Einstellung, kindlich primitiv, kurzsichtig, ungenügend, usw)dazu! Man braucht eine Sonderstellung bei Maria, dass sie die bitte oder Fürbitte wieterleitet.

Ich frage mich: " Wie unzufrieden, unglücklich, depressiv, deprimiert, traurig, seelisch in so einem kaputten Gefühlshaushalt oder Gefühlszustand kommen muss, bis endlich die Maria (Muttergottes) mich in die Gegenwart Jesus führt???
Ich war wahrscheinlich 20 Jahre ein schlechter und fauler Rosenkranzbeter!?

Der einzige Mittler von Mensch zu Gott(Vater) ist nur der Erlöser JESUS Christus , auch keine erlöste oder auch nicht erlöste Verstorbene Ahnen und Verwandte! Steht im 1. Thimotheus 2,5 Denke es ist die Grundvoraussetzung?

Nach 1 ein 1/2 jähriger Bekehrungsprozess bade ich jetzt in der liebe Gottes und ich fühle mich bei IHM unglaublich Wohl. " GOTT sei DANK !!!"

Gruss fohlen
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Marienverehrung

Beitragvon Bernhard » Mi 8. Feb 2006, 10:26

Hallo René

Deine Fragen zum Gebet an Maria sind berechtigt. Gerne schreibe ich dir, wie es zur Marienverehrung kam.

In den Jahren 626-612 vor Christus haben die Israeliten eine Königin des Himmels verehrt. Gott war erzürnt über dieses Verhalten und sagte zum Propheten Jeremia: Du aber, bitte nicht für dieses Volk und erhebe weder Flehen noch Gebete für sie… Denn ich werde nicht auf dich hören. Siehst Du nicht, was sie in den Städten Judas und auf den Strassen von Jerusalem tun? Die Kinder lesen Holz auf, und die Väter zünden das Feuer an, und die Frauen kneten den Teig, um für die Königin des Himmels Kuchen zu machen. Kränken sie denn mich, spricht der Herr, nicht vielmehr sich selbst zu ihrer eigenen Schande? Jeremia 7, 16 - 19

Die Verehrung einer Himmelskönigin kam von Babylon. Semiramis, ein Frau voller Lust und Unzucht, wurde durch ihre dämonische Bosheit sehr mächtig. Viele Völkerstämme unterwarfen sich ihr aus Furcht. Sie war verheiratet mit ihrem Sohn Nimrod. Als dieser frühzeitig starb, verlangte sie vom Volk, dass man ihm göttliche Ehre gab. So verehrte das Volk Nimrod als Gott und Semiramis bekam den Namen Gottesmutter.

Zu ihrer Verehrung liess sie von sich Statuen machen, die darstellten, wie sie ihren Sohn als Kind in den Armen hält. Die Verehrung dieser Gottesmutter Semiramis breitete sich über die ganze Erde aus.

Auch im Neuen Testament findet man die heidnische Verehrung einer Gottesmutter. Der Apostel Paulus verkündigte in Ephesus die alleinige Erlösung durch Jesus Christus. Viele Heiden glaubten an Jesus und trennten sich von ihren Bräuchen. Demetrius, ein Silberschmied, versammelte die Kunsthandwerker und deren Arbeiter und sagte ihnen: Ihr seht und hört, dass dieser Paulus nicht allein in Ephesus, sondern beinahe von ganz Asien eine grosse Volksmenge überredet und abgewandt hat, da er sagt, dass das keine Götter seien, die mit Händen gemacht werden. Nicht allein aber ist für uns Gefahr, dass dieses Geschäft in Verruf kommt, sondern auch, dass der Tempel der grossen Göttin Artemis für nichts geachtet und auch ihre herrliche Grösse, die ganz Asien und der Erdkreis verehrt, vernichtet wird. Apostelgeschichte 19, 26-27.

Es gab dann einen heftigen Aufruhr und das Volk verteidigte ihre Göttin Artemis. Sie waren von dieser mächtigen Frau abhängig und kamen von ihr nicht los. So entstand eine klare Trennung zwischen dem Heidentum und dem Christentum.

Im Jahre 391 nach Christus ernannte Kaiser Theodosius I. das Christentum zur Staatsreligion und verbot alle heidnischen Kulte. Für viele Heiden war dies eine schwere Zeit. Sie mussten sich einer Vater-Gottheit unterordnen, obwohl sie im Herzen an einer Mutter-Gottheit festhielten.

Eine christliche Staatskirche ist nicht im Willen Gottes. Gott zwingt keinen Menschen, an ihn zu glauben. Jesus sagt in Offenbarung 22, 17: Wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst!

Darum liest man auch in der Apostelgeschichte 2, 41: Die nun sein Wort aufnahmen, liessen sich taufen; und es wurden an jenem Tag dreitausend Seelen hinzugetan.
Jesus wusste, dass nicht alle Menschen an ihn glauben werden und dass es nur wenige sind, die ihn suchen und finden werden. Darum sagte er: Gehet ein durch die enge Pforte, denn breit ist der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm hineingehen. Schmal ist der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden. Matthäus 7, 13-14.

Im Jahre 431 bezeichnete das Konzil zu Ephesus Maria nicht mehr als Mutter Jesu, sondern als Gottesgebärerin. So begann an Stelle der Artemis die Verehrung von Maria als Gottesmutter.

Die Bibel zeigt nirgends, dass Maria als Gottesmutter verehrt werden darf. Jesus hat Maria auch nie als Mutter angeredet und sie auch nicht als Mittlerin angenommen. In Johannes 2, 3-4 heisst es: Als es an Wein mangelte, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein. Jesus spricht zu ihr: Was habe ich mit dir zu schaffen, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.

Maria selbst bezeichnete sich nie als die Mutter Gottes sondern nur als die Dienerin des Herrn. Lukas 1, 38: Maria aber sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort.

Um das Jahr 650 begann das Fest zur Ehre der Jungfrau Maria. Man lehrte, dass Maria immer Jungfrau geblieben sei.

Die Bibel sagt nirgends, dass Maria nach der Geburt weiterhin Jungfrau blieb. Sie zeigt aber, dass Maria neben Jesus noch weitere Kinder hatte. Markus 6, 3: Ist dieser (Jesus) nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und ein Bruder des Jakobus und Joses und Judas und Simon? Und sind nicht auch seine Schwestern hier bei uns?

Im Jahr 1208 wurde das Rosenkranz-Gebet eingeführt. Es ist ein Gebet, das oftmals wiederholt wird.

Jesus sagte seinen Jüngern: Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die von den Nationen; denn sie meinen, dass sie um ihres vielen Redens willen erhört werden. Matthäus 6, 7.

Im Jahre 1316 entstand das Ave Maria-Gebet und Maria wurde zur Mittlerin (Fürsprecherin) gemacht.

Der Apostel Paulus bezeugt durch die Führung des Heiligen Geistes: Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus. 1. Timotheus 2, 5.

Erst im Jahr 1854 kam das Dogma «Maria unbefleckte Empfängnis». Diese Lehre besagt, dass Maria nie gesündigt hätte und frei von der Erbsünde wäre.

Maria wird von dem Engel als Begnadigte angesprochen, was bedeutet, dass auch sie der Gnade bedurfte. Lukas 1, 28: Und er (Engel Gabriel) kam zur ihr (Maria) hinein und sprach: Sei gegrüsst Begnadigte! Der Herr ist mit dir.

Maria selber sagt, dass Gott ihr Heiland ist und auch sie das Heil braucht. Lukas 1, 47: Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist hat frohlockt in Gott, meinem Heiland.

Gottes Wort sagt auch in Römer 3, 10 und 23 unmissverständlich: Da ist kein Gerechter, auch nicht einer… alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes.

Im Jahr 1950 kam das jüngste Mariendogma, die Lehre von Maria Himmelfahrt. Es besagt, dass Maria leiblich in den Himmel aufgenommen wurde.

Die Bibel erwähnt nur Henoch (1. Mose 5, 24) und Elia (2. Könige 2, 11), die nicht durch den Tod gegangen sind.

Was nicht in der Bibel steht, darf nicht hinzugefügt werden. Sprüche 30, 6: Füge zu seinen Worten nichts hinzu, damit Gott dich nicht überführt und du als Lügner dastehst!

Gottes Wort sagt

Matthäus 7, 21: Nicht, wer mich dauernd Herr nennt, wird in Gottes Reich kommen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.

Markus 7, 7-8: Ihre Gottesdienste sind wertlos, weil sie ihre menschlichen Gesetze als Gebote Gottes ausgeben. Aber Gottes Gebote beachtet ihr nicht, sondern ersetzt sie durch eure Vorschriften.

2. Johannesbrief 9-11: Wer über das hinausgeht, was Christus uns gelehrt hat, der wendet sich von Gott ab. Nur wer sich an die Lehre von Christus hält, hat mit dem Sohn auch den Vater. Sollte also jemand zu euch kommen, der euch etwas anderes erzählen will, den schickt gleich wieder weg. Vermeidet jeden Kontakt mit ihm. Denn wer diese Verführer auch nur grüsst, unterstützt ihre bösen Absichten und macht sich mitschuldig.

Markus 1, 15: Ändert euch von Grund auf! Kehrt um zu Gott und nehmt seine Heilsbotschaft im Glauben an!

Gott segne dich!
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Re: Marienverehrung

Beitragvon Seneca » Mi 8. Feb 2006, 10:50

Original von Bernhard
Die Verehrung einer Himmelskönigin kam von Babylon. Semiramis, ein Frau voller Lust und Unzucht, wurde durch ihre dämonische Bosheit sehr mächtig. Viele Völkerstämme unterwarfen sich ihr aus Furcht. Sie war verheiratet mit ihrem Sohn Nimrod. Als dieser frühzeitig starb, verlangte sie vom Volk, dass man ihm göttliche Ehre gab. So verehrte das Volk Nimrod als Gott und Semiramis bekam den Namen Gottesmutter.

Und aus dem Sohn der Semiramis wurde Jesus?
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Re: Marienverehrung

Beitragvon SunFox » Mi 8. Feb 2006, 13:23

Hallo Bernhard,

dein Artikel heute von 10:26 ist wohl mit einer der Besten die hier im Forum geschrieben wurden!

Er zeigt klar und deutlich Ursprünge und Zusammenhänge auf!

Danke! :)

Viele grüße von SunFox
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Re: Marienverehrung

Beitragvon Mariette M. » Mi 8. Feb 2006, 14:19

Original von Bernhard

Deine Fragen zum Gebet an Maria sind berechtigt. Gerne schreibe ich dir, wie es zur Marienverehrung kam.


Sagen wir mal: Wie es aus freikirchlicher Sicht dazu kam.

Ist ja schon riesig beeindruckend, diese Zusammenstellung von x-beliebigen Stellen querbeet durch die Mythologie und die Bibel.
Stichhaltig ist es aber hinten und vorne nicht.

Da Du meine Beträge eh nie inhaltlich kommentierst, Bernhard, beschränke ich mich auf ein Beispiel.

Der zweite Johannesbrief richtet sich gegen Irrlehrer, das ist wahr.. gegen ganz konkrete Irrlehrer, nämlich die:
Viele Verführer sind in die Welt hinausgegangen; sie bekennen nicht, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist. Das ist der Verführer und der Antichrist.


vor DENEN sollen wir uns hüten, die behaupten, Jesus sei nicht im Fleisch gekommen, nicht ganz Mensch gewesen. Weiter sagt der Vers nichts aus.

Grüsse
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Re: nicht viel plappern wie die Heiden

Beitragvon Mariette M. » Mi 8. Feb 2006, 14:33

Original von Fohlen

Ich war wahrscheinlich 20 Jahre ein schlechter und fauler Rosenkranzbeter!?



Fohlen, da Du meinen Nick nochmal reingenommen hast in Deine Antwort...

Du liest in meine Antworten Dinge hinein, die ich beim Schreiben nicht im Sinn gehabt habe.

Ich habe Dir ganz zu Beginn geantwortet, dass ich es als geistlichen Missbrauch empfinde, was man Dir über den Rosenkranz erzählt hat. Wenn ich Dich recht verstanden habe, hat man Dich gelehrt, dass Du nur fleissig, möglichst täglich mehrmals die Gebete hersagen sollst, damit Du geheilt wirst. Und weil es nicht klappte, hast Du - in den Augen deiner Berater - nicht gut genug gebetet. Ist das so richtig?

Ich freue mich für Dich, dass Du Jesus ganz persönlich kennengelernt hast und nun "in der Liebe baden kannst". Preis sei IHM dafür!

Was ich hier schon die längste Zeit darzulegen versuche ist dies: Es kommt letztlich nicht auf das WAS des Gebets an... sondern auf das WIE. Ich kann Jesus finden, indem ich im Rosenkranz seine Taten für uns bedenke. Ich kann IHN finden, indem ich IHM frei mein Herz ausschütte, indem ich IHN mit Liedern preise oder nur still vor IHM bin...und auf viele andere Arten. Wichtig ist, dass ER im Zentrum steht und IHM alle Ehre gegeben wird.

Deshalb habe ich auch geschrieben, dass - auch - der Rosenkranz für mich ein christologisches betrachtendes Gebet ist. Sinn und Zweck ist NICHT, die "Vorzimmerdame" Maria - welche ein Wort!! - herumzukriegen, dass sie uns endlich vorlässt...

Aber, wenn es Dir ohne dieses Gebet viel besser geht.. ist doch schön für Dich!

Grüsse
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Re: Marienverehrung

Beitragvon SunFox » Mi 8. Feb 2006, 14:35

2.Johannes 1-11: " Der Älteste an die auserwählte Herrin und ihre Kinder, die ich lieb habe in der Wahrheit, und nicht allein ich, sondern auch alle, die die Wahrheit erkannt haben, um der Wahrheit willen, die in uns bleibt und bei uns sein wird in Ewigkeit: Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, sei mit uns in Wahrheit und in Liebe! Ich bin sehr erfreut, dass ich unter deinen Kindern solche gefunden habe, die in der Wahrheit leben, nach dem Gebot, das wir vom Vater empfangen haben. Und nun bitte ich dich, Herrin - ich schreibe dir kein neues Gebot, sondern das, was wir gehabt haben von Anfang an -, dass wir uns untereinander lieben. Und das ist die Liebe, dass wir leben nach seinen Geboten; das ist das Gebot, wie ihr´s gehört habt von Anfang an, dass ihr darin lebt. Denn viele Verführer sind in die Welt ausgegangen, die nicht bekennen, dass Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist. Das ist der Verführer und der Antichrist. Seht euch vor, dass ihr nicht verliert, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangt. Wer darüber hinausgeht und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat Gott nicht; wer in dieser Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn. Wenn jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, so nehmt ihn nicht ins Haus und grüßt ihn auch nicht. Denn wer ihn grüßt, der hat teil an seinen bösen Werken."

Da bekommt die Aussage, die einmal fallen wird: "HERR, haben wir nicht in deinem Namen?", ihre ganze Tragweite der Bedeutung!

Viele Grüße von SunFox
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Re: Marienverehrung

Beitragvon Mariette M. » Mi 8. Feb 2006, 15:20

Original von SunFox
2.Johannes 1-11: " Der Älteste an die auserwählte Herrin und


Ich gebs auf!

Wenn Du partout nicht lesen willst, was da steht, sondern das, was man Dich hineinzulesen gelehrt hat... werde glücklich damit.

Mariette
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Re: Marienverehrung

Beitragvon SunFox » Mi 8. Feb 2006, 17:22

Original von Mariette M.
Original von SunFox
2.Johannes 1-11: " Der Älteste an die auserwählte Herrin und


Ich gebs auf!

Wenn Du partout nicht lesen willst, was da steht, sondern das, was man Dich hineinzulesen gelehrt hat... werde glücklich damit.

Mariette

Ja ganz klasse, zeig mir bitte den Verweis darauf, das dieses Schreiben an Maria der Mutter Jesu geht!

1.Johannes 5,14.15: "Und das ist die Zuversicht, die wir haben zu Gott: Wenn wir um etwas bitten nach seinem Willen, so hört er uns. Und wenn wir wissen, dass er uns hört, worum wir auch bitten, so wissen wir, dass wir erhalten, was wir von ihm erbeten haben."

Wo bitte brauchen wir eine Fürsprecherin?

Viele Grüße von SunFox
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Re: nicht viel plappern wie die Heiden

Beitragvon Fohlen » Mi 8. Feb 2006, 18:54

Hallo Mariette und die Anderen!

Du fragst mich:.... wie erklärst Du Dir denn all die alten Menschen, die ihr Lebtag lang dieses Gebet(Rosenkranz) schätzten und liebten?
Anscheinend kenne ich den Unterschied zwischen ein Gebet (Worte)lieben und Gott-Jesus zu lieben nicht.

Heißt das, dass man das leiden Jesus Christus lieben sollen??? Ich finde dieser Gedanke schrecklich!?

Ich hätte eine Frage an alle!!!?

Kann man sich an dem leiden Jesus Christus ergötzen oder erfreuen????

"Ich liebe Jesus und nicht das leiden Jesus Christus!!"

Gruss fohlen
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Re: nicht viel plappern wie die Heiden

Beitragvon parepidimos » Mi 8. Feb 2006, 19:43

> Ich hätte eine Frage an alle: Kann man sich an dem leiden Jesus Christus ergötzen oder erfreuen

Kommt halt etwas drauf an, was du mit deiner reichlich polemischen Wortwahl genau bezweckst. Aber so grundsaetzlich meine ich schon: "Durch seine Wunden sind wir geheilt." (Jes. 53, 5) Ohne Leiden kein Heil.
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Re: Marienverehrung

Beitragvon Mariette M. » Mi 8. Feb 2006, 19:45

Original von SunFox

Ja ganz klasse, zeig mir bitte den Verweis darauf, das dieses Schreiben an Maria der Mutter Jesu geht! ...


Hab ich das behauptet??

weisst du, ich find es ein wenig schwach, einfach "das Thema zu wechseln", wenn Du zugeben müsstest, dass Du die vorherige Bibelstelle nach Deinem Gusto - oder wessen auch immer - und zu Ungunsten der katholischen Geschwister umgebogen hast.

Ciao...
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Re: nicht viel plappern wie die Heiden

Beitragvon Mariette M. » Mi 8. Feb 2006, 19:58

Original von Fohlen
Hallo Mariette und die Anderen!

Du fragst mich:.... wie erklärst Du Dir denn all die alten Menschen, die ihr Lebtag lang dieses Gebet(Rosenkranz) schätzten und liebten?


Liebe Fohlen...

Du weisst, dass der Hinweis auf die alten Menschen als Beweis gedacht war, dass Rosenkranzbeten nicht unausweichlich in den Selbstmord treibt.

Original von Fohlen
Anscheinend kenne ich den Unterschied zwischen ein Gebet (Worte)lieben und Gott-Jesus zu lieben nicht.


Ja, anscheinend..

Original von Fohlen
Heißt das, dass man das leiden Jesus Christus lieben sollen??? Ich finde dieser Gedanke schrecklich!?

Ich hätte eine Frage an alle!!!?

Kann man sich an dem leiden Jesus Christus ergötzen oder erfreuen????

"Ich liebe Jesus und nicht das leiden Jesus Christus!!"

Gruss fohlen


Ich habe nicht gesagt, dass wir das Leiden Jesu "Lieben" sollen.
Aber es stimmt schon, dass Du Jesus nicht kennen kannst, ohne auch diese Seite anzunehmen. Gelitten für uns. Grausam gefoltert für uns. Durch SEINE Wunden sind wir geheilt.

Ich denke, "Lieben" ist das falsche Wort. Aber demütig macht es mich, dankbar ...

übrigens werden im Rosenkranz nicht nur die Leiden bedacht, sondern auch die Wunder, die Auferstehung, die Himmelfahrt, SEINE Gegenwart bis heute.... der ganze Christus halt.

Grüsse
Mariette
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Re: nicht viel plappern wie die Heiden ...@ Bernhard

Beitragvon Mariette M. » Mi 8. Feb 2006, 20:04

Ich höre von freikirchlicher Seite so oft, dass "in eigenen Worten frei zum Herrn gebetet werde". Find ich toll, und mach ich auch so. Ich hab aber auch schon erlebt, dass solches freie Gebet zum Geplapper wird, oder sogar zum Instrument, seine eigene Frömmigkeit darzustellen oder Geschwistern mal einen Fingerzeig zu geben. "Ach, Herr, lass doch den X merken, ob sein Verhalten wirklich gut ist für ihn".. na toll!


Darauf bist Du mir immer noch eine Antwort schuldig.

Mariette
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?

Beitragvon Rene_10r » Do 9. Feb 2006, 09:17

Hallo.

Vielleicht habe ich die Antwort ja noch nicht gefunden.

Aber wo steht denn nun in der Bibel das wir Maria als Fürsprecherin brauchen?

Was ich bisher gefunden habe ist, das Jesus unser Fürsprecher bei Gott ist. Und wenn wir ihn Bitten er uns vergibt.

Dann bin ich mal über eine andere Stelle gesolpert da steht das man keine anderen Götter haben soll. Steht nicht auch in Apostelgeschichte 17,16
Als aber Paulus in Athen auf sie wartete, ergrimmte sein Geist in ihm, als er die Stadt voller Götzenbilder sah.

Würde er nicht auch ergrimmen wenn er vielerorts die Statuen und Figuren und Bilder der Maria sehen würde? Ist das nicht genau dasselbe?
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Re: (nicht viel plappern wie die Heiden ...@ Bernhard) @Mariette

Beitragvon Rene_10r » Fr 10. Feb 2006, 11:42

Zitat:
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Zitat:
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Ich höre von freikirchlicher Seite so oft, dass "in eigenen Worten frei zum Herrn gebetet werde". Find ich toll, und mach ich auch so. Ich hab aber auch schon erlebt, dass solches freie Gebet zum Geplapper wird, oder sogar zum Instrument, seine eigene Frömmigkeit darzustellen oder Geschwistern mal einen Fingerzeig zu geben. "Ach, Herr, lass doch den X merken, ob sein Verhalten wirklich gut ist für ihn".. na toll!
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Darauf bist Du mir immer noch eine Antwort schuldig.
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Hallo Mariette.

Was suchst du lange nach Antwort? Steht denn nicht geschrieben: Mt 7,21
Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern adie den Willen tun meines Vaters im Himmel.

Wer sagt dir denn, das jemand der so betet wie du es geschrieben hast nicht einfach nur ein namens Christ ist?

Schlimm ist auch oft, nur weil man es dort so gesehen hat, ist es doch nicht überall so. Obwohl das schlecht ist wenns so ist.

Leider ist das oft so, das viele den gleichen Namen tragen, völlig unterschiedlich sind.
Bei uns in der Gegend gibt es auch 2 Gemeinden, sie gehören zur selben vereinigung. Aber den Unterschied der Gemeinden sieht man schon auf den ersten Blick.
Die einen sehen alles locker. Das muss man nicht ernst nehmen, und das auch nicht. Die anderen aber leben nach der Lehre der Bibel.

Ich denke es ist nichts neues, wenn man sagt das es überall "schwarze schafe" gibt.

LG

René


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Re: nicht viel plappern wie die Heiden

Beitragvon Rene_10r » Fr 10. Feb 2006, 12:01

Original von Mariette M.
Nur ein Detail möchte ich erwähnen. Als Katholische störe ich mich an dem Wort "anbeten" im Zusammenhang mit Maria.
Sag lieber: "Bitten an Maria richten"... oder "sie um Fürbitte bitten". Anbetung gebührt allein Gott.

Grüsse
Mariette


Hallo Mariette

Das verstehe ich leider nicht ganz.

Wo liegt denn der Unterschied? Wo unterscheidest du denn zwischen Anbete und Fürbitte? Was ist denn die Definition von Anbeten?
Warum gibt es denn so eine "strenge Regel" die man "bittet"
Was ist denn beten? im Geiste sich goot zu wenden an welchen man durch seine Gnade glauben darf. was nimmst du für eine haltung und einstellung dabei ein?
Ist das beim "fürbitten" bei Maria anders? oder soll es nur ein "fürbitten" sein ist aber nicht doch vielleicht ein gebet?
leider bin ich da recht schwach drin, so das ich das nicht genau differenzieren kann.

Gruß

René
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Warum weint Maria

Beitragvon Bernhard » Fr 10. Feb 2006, 18:46

In Walliserdorf Grächen, Schweiz, wurde das Comic-Traktat «Warum weint Maria?» www.chick-gospel.de/html/index.htm verteilt.

Man verlangte vom Dorfpfarrer Gregor Dalliard in der Sonntagspredigt eine Stellungsnahme zu diesem Traktat.

Pfarrer Dalliard sagte in seiner Predigt unter anderem:

Im Jahr 391 erhob Kaiser Theodosius I. das Christentum zur Staatsreligion und verbot alle heidnischen Kulte…
Aber nur 40 Jahre später brachte das Konzil in Ephesus eine entscheidende Wende. Zwar wurde die Anbetung der Artemis nicht wieder erlaubt, aber die christliche Kirche bezeichnete Maria, nicht mehr als Mutter Jesu, sondern als jene, die Gott geboren hatte, Gottesgebärerin, und begann sie gleichzeitig als "Gottesmutter" zu verehren. Damit wurde Maria entwürdig und zur einer Göttin gemacht, die sie nie war und nie sein wollte. Nun hatten die Epheser wieder ihre Göttin, einen Ersatz für die Artemis, denn unzählige Heiden strömten zur Zeit des Theodosius in die christlichen Gemeinden ein und nahmen ihren Götterglauben mit, den sie im Herzen trugen. Maria wurde nun Gottesmutter, Himmelskönigin, jene Frau, die früher eben die Artmis war…

Quelle: Buch «Ich durfte nicht mehr Priester sein» Gregor Dalliard, Dynamis Verlag, CH-8280 Kreuzlingen.

Pfarrer Gregor Dalliard wurde daraufhin zum Bischof nach Sitten gerufen und weil er nicht an die "Unfehlbarkeit der römisch katholischen Kirche" glaubte, exkommuniziert (von der kath. Kirche ausgeschlossen).

Heute ist Pfarrer Gregor Dalliard verheiratet, hat drei Kinder und verkündet in vielen Orten die frohe Botschaft des Evangeliums.
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Re: (nicht viel plappern wie die Heiden ...@ Bernhard) @Mariette

Beitragvon Mariette M. » Fr 10. Feb 2006, 22:57

Original von Rene_10r
Wer sagt dir denn, das jemand der so betet wie du es geschrieben hast nicht einfach nur ein namens Christ ist?


ähem.... ja gibt es denn Namenschristen in einer FEG?

Original von Rene_10r
Schlimm ist auch oft, nur weil man es dort so gesehen hat, ist es doch nicht überall so. Obwohl das schlecht ist wenns so ist.


Ja, natürlich nicht...
ich habs allerdings an verschiedenen Orten so erlebt.. aber egal.

Mir ging es in dem Beispiel ja darum, dass auch ein "freies Gebet" als "Geplapper wie von Heiden" daherkommen kann.. wenn nicht sogar weit schlimmer, als Vergewaltigung von Geschwistern.

Mariette
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: nicht viel plappern wie die Heiden

Beitragvon Mariette M. » Fr 10. Feb 2006, 23:10

Original von Rene_10r

Hallo Mariette

Das verstehe ich leider nicht ganz.

Wo liegt denn der Unterschied? Wo unterscheidest du denn zwischen Anbete und Fürbitte? Was ist denn die Definition von Anbeten?
Warum gibt es denn so eine "strenge Regel" die man "bittet"
Was ist denn beten? im Geiste sich goot zu wenden an welchen man durch seine Gnade glauben darf. was nimmst du für eine haltung und einstellung dabei ein?
Ist das beim "fürbitten" bei Maria anders? oder soll es nur ein "fürbitten" sein ist aber nicht doch vielleicht ein gebet?
leider bin ich da recht schwach drin, so das ich das nicht genau differenzieren kann.

Gruß

René


Danke, dass Du nachfragst, René,

Fürbittgebet kennst Du sicher? Da bittet man Gott FÜR andere Menschen, für die Regierenden, für die Armen, für einen Kranken... etc.
Wenn jemand Maria um Fürbitte bittet, dann heisst das in etwa :"Bete Du für mich, Maria". Da katholische Christen ihre Verstorbenen nicht als Tote sehen, sondern als Glieder der Gemeinschaft der Heiligen, glauben sie, dass auch Maria und die Heiligen Fürbitte halten können, ebenso wie auch die lebenden Geschwister.

Dieser "Umweg" liegt aber längst nicht allen Katholiken und es gibt viele, die ihr Lebtag lang nie so zu Maria reden.

Anbetung heisst: Ich bete meinen Gott an! Ich stehe staunend vor SEINER Grösse, Liebe, Barmherzigkeit, Gerechtigkeit, vor SEINER Schöpfermacht und ..... ich preise IHN, ich singe für IHN, ich gebe IHM die Ehre...
und DAS würde ich bei Maria niemals tun.

Maria ehre ich auch... als die Frau, die zum Plan Gottes ihr JA gesagt hat und diesem Ja treu geblieben ist bis unter das Kreuz.

Ist der Unterschied jetzt klarer?

Mariette
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Re: Warum weint Maria

Beitragvon Vicconivs » Sa 11. Feb 2006, 13:14

Maria wurde nun Gottesmutter, Himmelskönigin, jene Frau, die früher eben die Artmis war…

Denkst du nicht, daß Maria die Gottesmutter ist? Dann kommst du aber ziemlich ins Rudern mit der Zweinaturenlehre... Artemis hat, soweit ich weiß, Jesus nicht auf die Welt gebracht, das hinkt etwas... Abgesehen davon muss man schon einigermaßen schmerzbefreit sein, um nach einem abgeschlossenen Theologiestudium auf´n Chick reinzufallen...
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Re: nicht viel plappern wie die Heiden

Beitragvon ausländer » Di 14. Feb 2006, 07:48

hallo rene. warum wird maria verehrt. wenn du in der bibel liest, was maria tat, dann wirst du keine frau auf der welt finden, die dazu in der lage ist oder war. siehe zb bei markus.


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Maria Mutter Gottes?

Beitragvon Rene_10r » Di 14. Feb 2006, 14:48

Hallo zusammen.

Also eins verstehe ich nicht. Bisher wurde mir keine Stelle in der Bibel genannt, welche Maria eine solche hohe Rolle zuweist.
Sie ist doch das Wort Gottes. Warum steht da nichts davon?

Was steht denn in Markus, was Maria großes getan hat? Was meinst du Ausländer?

Das einzige ist doch, das sie ein Werkzeug Gottes war. Und ein Werkzeug Gottes ist doch jeder wiedergeborene, welcher sich in den Dienst am Herrn gibt.

Ich verstehe das nicht. warum braucht man denn einen Fürsprecher, wenn man doch gleich zum meister gehen kann.
Das entscheidene ist doch das man aufrichtigen Herzens um etwas bittet. und wer da bittet, dem wird gegeben.

Bittet man denn Maria nun um die Sachen die man haben möchte und die nicht dem Willen Gottes entsprechen?

Zum Thema Maria = Muttergottes wollte ich mal meine gedanken abgeben, die ich mit dem bisher erlesenen habe.
Also nehmen wir mal das beispiel bei uns. Meine Mutter ist auch die Mutter Rene´s. Dies bedeutet aber auch gleichzeitig, das sie vor mir war und ich durch sie.

Nehmen wir dabei an, wie behauptet wird, MAria ist die Muttergottes,dies bedeutet sie müsste doch vor ihm gewesen sein und er durch sie. Daraus kann man ja schließen, das Maria Gott ist.

Ich denke dem ist nicht so. So steht es nicht geschrieben.
Und das Maria höher ist als andere denke ich auch nicht. Sie war ein Werkzeug welches Gott benutze um seinen Plan zu erfüllen. wie hoch muss denn auch Mose sein, der erwählt war Gott zu sehen. Warum bitten wir denn nicht auch ihn um fürbitte?
Ich denke wenn geschrieben steht kommet zu mir, alle die ihr mühselig und beladen seit, bittet in meinem namen, wer da bittet dem wird gegeben, dann braucht man keinen mehr der für einen bittet.
Jesus ist unser fürsprecher bei gott. warum soll ich denn einen noch größeren umweg über maria machen, welche als Muttergottes nie in der schrift erwähnt wird?
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Re: Rosenkranz

Beitragvon bigbird » Di 14. Feb 2006, 14:53

Hallo Rene und die andern

Es geht hier nicht um die Stellung von Maria, sondern um den Rosenkranz ... bitte bleibt beim Thema.

dankeschön 8-)

bigbird
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Rosenkranz

Beitragvon SunFox » Di 14. Feb 2006, 15:20

Also für mich ist die Lehre vom Rosenkranzgebet eine Sonderlehre! Soviel um beim Thema zu bleiben!

Viele Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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