Rosenkranz

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

Moderator: bigbird

Rosenkranz

Beitragvon Rene_10r » Fr 6. Jan 2006, 11:14

Hallo.

Ich habe da mal eine Frage.
Mich interessiert gerade,

Wie oft, wann und aus welchen anlässen ihr so den Rosenkranz betet?

René
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Re: Rosenkranz

Beitragvon bigbird » Fr 6. Jan 2006, 11:27

Hallo René

Es käme mir nie in den Sinn, den Rosenkranz zu beten, wüsste nicht mal, wie das wirklich geht!!!

Anders gesagt: Du bist hier in einem mehrheitlich reformierten :) Forum, weiss nicht wie sinnvoll diese Frage hier ist. Es ist natürlich nicht verboten, katholische Themen anzuschneiden. Ich habe deine Frage mal verschoben in die "katholische Abteilung" - vielleicht mag sich ja jemand äussern dazu.



bigbird, Forumsleitung

PS. Ich werde hier keine endlose Diskussion über Sinn und Unsinn des Rosenkranz zulassen. Es geht hier um die Eingangsfrage!
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Rosenkranz

Beitragvon Papa Moll » Fr 6. Jan 2006, 11:30

Original von bigbird
PS. Ich werde hier keine endlose Diskussion über Sinn und Unsinn des Rosenkranz zulassen. Es geht hier um die Eingangsfrage!


... dann müsste also bei Bedarf jemand einen Thread eröffnen mit der Eingangsfrage "Sinn oder Unsinn des Rosenkranz-Gebetes" - richtig?

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Re: Rosenkranz

Beitragvon Papa Moll » Fr 6. Jan 2006, 11:31

Original von Rene_10r
Hallo.

Ich habe da mal eine Frage.
Mich interessiert gerade,

Wie oft, wann und aus welchen anlässen ihr so den Rosenkranz betet?

René


Kurzum - nie, weil ich weder katholisch bin, und mir die Bibel keinen Anlass gibt, solches zu tun.

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Re: Rosenkranz

Beitragvon bigbird » Fr 6. Jan 2006, 11:33

Hallo Papa Moll
Auch mal wieder im Land?
Original von Papa Moll
... dann müsste also bei Bedarf jemand einen Thread eröffnen mit der Eingangsfrage "Sinn oder Unsinn des Rosenkranz-Gebetes" - richtig?
Och, bring doch die Leute nicht noch auf solche Ideen - und ausserdem sind wir jetzt schon OT :D

Schluss damit!

bigbird

Edit: Ich möchte eigentlich aus sonst keine OT-Diskussionen :warn:



Ein weiser Mann hat mal gesagt:
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Re: Rosenkranz

Beitragvon Lamdil » Fr 6. Jan 2006, 12:19

Original von Rene_10r
Wie oft, wann und aus welchen anlässen ihr so den Rosenkranz betet?

Richtet sich die Frage auch an Moslems oder Buddhisten? Die haben doch auch so Gebetskugelketten.
Die Macht des Wortes bezwingt das Chaos.

Dem heiligen Gna!(Müslischnitzel.)
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Re: Rosenkranz

Beitragvon bigbird » Fr 6. Jan 2006, 12:21

Original von Lamdil
Richtet sich die Frage auch an Moslems oder Buddhisten? Die haben doch auch so Gebetskugelketten.
Machs nicht kompliziert - ich habe ins Forum Kath. Kirche verschoben, es geht um das römisch-katholische Rosenkranz-Gebet.

bb
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Re: Rosenkranz

Beitragvon Another_Way06 » Fr 6. Jan 2006, 19:23


Hallo Renè,

sei nicht betrübt über die Barmherzigkeit den Katholiken gegenüber, die man hier im Forum übt.

Ich bin kein Kenner der Rosenkranzszene, habe aber auch hier wunderbare Erlebnisse gehabt, da ich viele Wege beschreite.

Die Hauptzeit des Rosenkranzgebetes findet man im Mai. Dieser Monat ist der Mutter Gottes gewidmet. Ob die Tradition in kath. Kirchen noch heute fortgeführt wird, weiß ich nicht. In der Regel gibt es in großen Städten schon einzelne Kirchen, die sich ganz besonders dem Rosenkranzgebet widmen. Dies täglich und das ganze Jahr über.

Der Rosenkranz dient zum einen der Verehrung der Mutter Jesu. Seine Technik, das sich wiederholende Beten der gleichen Strophen hat zudem meditativen Charakter. Bis hin, dass man das Denken einstellt und eine tiefe meditative Ruhe verspürt – ja sogar Seelenfrieden und Einklang mit Gott und sich selbst. Ich kann nur jedem Protestanten empfehlen, auch das Rosenkranzgebet einzuführen. Sicherlich braucht man nicht zur Mutter Gottes (entschuldigt, Maria die Mutter Jesu) zu beten. Das Vater Unser oder ein ähnliches eigenes Gebet an Jesus bringt den gleichen Erfolg.
(Dies allgemein für alle, die den Rosenkranz nicht kennen)

Nun zu Deiner Frage:
„Wie oft, wann und aus welchen Anlässen ihr so den Rosenkranz betet?“

Wenn Du ein inniges Bedürfnis danach hast, dann bete so oft Du willst und kannst. Warum nicht täglich? Dann suche Dir einen Zeitpunkt, der Dir ausreichende Zeit und Muße gibt. Vor allem, dass Du auch anschließend noch Zeit danach hast, damit Du mit der erfahrenen Seelentiefe nicht wieder in die Rush-Hour unserer Welt ertrinkst. Und Anlässe gibt es so viele wie man Seelenbedürfnisse hat. Da das Rosenkranzgebet die Seele beruhigt ist es eine gute Demutsübung, falls die Seele im Sturm ist, die Orientierung verloren hat, Traurigkeit schmerzt u.v.m. Gleichfalls ist das Rosenkranzgebet gut, falls man weiß, dass man sich nun größerer geistiger und seelischer Anstrengungen aussetzen muss. Also geht man entspannt und im Vertrauen auf die neue eigene Kraft, auch im Wissen des Schutzes Mariens, zurück ins Leben.

Das Rosenkranzgebet halte ich für einen ungeheuren positiven Aspekt.

Alles Gute

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PS: an Admin. Lebt als Kinder des Lichtes? Der Rosenkranz bringt ein gewaltiges Licht! Und ich bin nicht mal katholisch.
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Re: Rosenkranz

Beitragvon SunFox » Fr 6. Jan 2006, 19:45

Original von Another_Way06

Seine Technik, das sich wiederholende Beten der gleichen Strophen hat zudem meditativen Charakter. Bis hin, dass man das Denken einstellt und eine tiefe meditative Ruhe verspürt

Da das Rosenkranzgebet die Seele beruhigt ist es eine gute Demutsübung, falls die Seele im Sturm ist, die Orientierung verloren hat, Traurigkeit schmerzt u.v.m. Gleichfalls ist das Rosenkranzgebet gut, falls man weiß, dass man sich nun größerer geistiger und seelischer Anstrengungen aussetzen muss. Also geht man entspannt und im Vertrauen auf die neue eigene Kraft, auch im Wissen des Schutzes Mariens, zurück ins Leben.
Hallo Another_Way06,

Der Rosenkranz bringt nicht Licht, sondern hat mystischen Ursprung, bringt also Dunkelheit!

Wie du so schön sagst, bis man das Denken einstellt!

Da ich dieses aber nicht möchte und meinen Verstand immer eingeschaltet behalten will, werde ich mich hüten mystischen Praktiken in meinem Leben Raum zu gewähren!

Da dieses Thema schon an anderer Stelle gerade erst ausführlich behandelt wurde, sehe ich keinen Anlass dazu hier an dieser Stelle darauf noch in irgendeiner Art und Weise ausführlicher einzugehen!

Das soll es dann damit auch gewesen sein!

Viele grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Rosenkranz

Beitragvon Schoham » Fr 6. Jan 2006, 19:51

Wenn ich mit meinem Mann rede, so rede ich ganz frei und offen, das was ich denke und was mich beschäftigt.

Wenn ich zu Gott bete, so bete ich das, was mir Sein Geist eingibt zu beten.

Nicht ein von Menschen vorgeschriebenes Reden.
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Re: Rosenkranz

Beitragvon bigbird » Fr 6. Jan 2006, 19:54

Original von Another_Way06

Hallo Renè,

sei nicht betrübt über die Barmherzigkeit den Katholiken gegenüber, die man hier im Forum übt.

Ich bin kein Kenner der Rosenkranzszene, habe aber auch hier wunderbare Erlebnisse gehabt, da ich viele Wege beschreite.

Die Hauptzeit des Rosenkranzgebetes findet man im Mai. Dieser Monat ist der Mutter Gottes gewidmet. Ob die Tradition in kath. Kirchen noch heute fortgeführt wird, weiß ich nicht. In der Regel gibt es in großen Städten schon einzelne Kirchen, die sich ganz besonders dem Rosenkranzgebet widmen. Dies täglich und das ganze Jahr über.

Der Rosenkranz dient zum einen der Verehrung der Mutter Jesu. Seine Technik, das sich wiederholende Beten der gleichen Strophen hat zudem meditativen Charakter. Bis hin, dass man das Denken einstellt und eine tiefe meditative Ruhe verspürt – ja sogar Seelenfrieden und Einklang mit Gott und sich selbst. Ich kann nur jedem Protestanten empfehlen, auch das Rosenkranzgebet einzuführen. Sicherlich braucht man nicht zur Mutter Gottes (entschuldigt, Maria die Mutter Jesu) zu beten. Das Vater Unser oder ein ähnliches eigenes Gebet an Jesus bringt den gleichen Erfolg.
(Dies allgemein für alle, die den Rosenkranz nicht kennen)
das alles war nicht gefragt ;)

Nun zu Deiner Frage:
„Wie oft, wann und aus welchen Anlässen ihr so den Rosenkranz betet?“

Wenn Du ein inniges Bedürfnis danach hast, dann bete so oft Du willst und kannst. Warum nicht täglich? Dann suche Dir einen Zeitpunkt, der Dir ausreichende Zeit und Muße gibt. Vor allem, dass Du auch anschließend noch Zeit danach hast, damit Du mit der erfahrenen Seelentiefe nicht wieder in die Rush-Hour unserer Welt ertrinkst. Und Anlässe gibt es so viele wie man Seelenbedürfnisse hat. Da das Rosenkranzgebet die Seele beruhigt ist es eine gute Demutsübung, falls die Seele im Sturm ist, die Orientierung verloren hat, Traurigkeit schmerzt u.v.m. Gleichfalls ist das Rosenkranzgebet gut, falls man weiß, dass man sich nun größerer geistiger und seelischer Anstrengungen aussetzen muss. Also geht man entspannt und im Vertrauen auf die neue eigene Kraft, auch im Wissen des Schutzes Mariens, zurück ins Leben.

Das Rosenkranzgebet halte ich für einen ungeheuren positiven Aspekt.
Du nimmst zwar Bezug auf die Frage, beantwortest sie aber nicht!
PS: an Admin. Lebt als Kinder des Lichtes? Der Rosenkranz bringt ein gewaltiges Licht! Und ich bin nicht mal katholisch.
Auch das gehört nicht zum Thema, aber lies doch im Epheser nach, um welches Licht es geht!

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wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

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Re: Rosenkranz

Beitragvon bigbird » Fr 6. Jan 2006, 19:56

Original von SunFox
Original von Another_Way06

Seine Technik, das sich wiederholende Beten der gleichen Strophen hat zudem meditativen Charakter. Bis hin, dass man das Denken einstellt und eine tiefe meditative Ruhe verspürt

Da das Rosenkranzgebet die Seele beruhigt ist es eine gute Demutsübung, falls die Seele im Sturm ist, die Orientierung verloren hat, Traurigkeit schmerzt u.v.m. Gleichfalls ist das Rosenkranzgebet gut, falls man weiß, dass man sich nun größerer geistiger und seelischer Anstrengungen aussetzen muss. Also geht man entspannt und im Vertrauen auf die neue eigene Kraft, auch im Wissen des Schutzes Mariens, zurück ins Leben.
Hallo Another_Way06,

Der Rosenkranz bringt nicht Licht, sondern hat mystischen Ursprung, bringt also Dunkelheit!

Wie du so schön sagst, bis man das Denken einstellt!

Da ich dieses aber nicht möchte und meinen Verstand immer eingeschaltet behalten will, werde ich mich hüten mystischen Praktiken in meinem Leben Raum zu gewähren!

Da dieses Thema schon an anderer Stelle gerade erst ausführlich behandelt wurde, sehe ich keinen Anlass dazu hier an dieser Stelle darauf noch in irgendeiner Art und Weise ausführlicher einzugehen!

Das soll es dann damit auch gewesen sein!

Viele grüße von SunFox
Auch du gehst nicht auf die Frage ein!
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

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Re: Rosenkranz

Beitragvon bigbird » Fr 6. Jan 2006, 20:03

Das ist die Frage:
Original von Rene_10r
Wie oft, wann und aus welchen anlässen ihr so den Rosenkranz betet?
Bitte beantwortet sie, oder ich schliesse hier sang- und klanglos!

bigbird


Was unter diesem Strich ist und nicht zum Thema, werde ich löschen!


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Re: Rosenkranz

Beitragvon Enggi » Fr 6. Jan 2006, 20:15

Ich bete ihn nie.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

·•·•·•· Enggi schreibt jetzt als Gnu weiter ·•·•·•·
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Re: Rosenkranz

Beitragvon Desiree » Fr 6. Jan 2006, 22:23

Hallo Rene!

Wie oft
Früher hab ich den Rosenkranz eine zeitlang täglich gebetet. Leider, muss ich sagen, bin ich inzwischen viel zu nachlässig dafür geworden... :( Momentan bring ich es auf etwa zwei, drei Mal im Monat...

wann
...und zwar am häufigsten auf längeren Zugfahrten. Schon ist ne halbe Stunde rum. Ansonsten mach ich das eher abends, oder wenn mir eine "öffentliche Gelegenheit" vor die Nase gepflanzt wird...

und aus welchen anlässen?
...wie zum Beispiel zuletzt der Rosenkranz in der Kirche für eine verstorbene ältere Dame aus meiner Verwandtschaft. Ansonsten bete ich den Rosenkranz für Anliegen, die mir ganz besonders am Herzen sind, wenn ich Sorgen habe, die ich sonst nicht leicht in Worte fassen kann, und gelegentlich einfach, weil ich Sehnsucht danach hab. ;)

Liebe Grüße,
Desi
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Re: Rosenkranz

Beitragvon marie-theres » Fr 6. Jan 2006, 23:01

Heute, bete ich ihn nicht mehr, da ich lernte, anders zu beten.

Früher, als Kind wurde ich dazu erzogen und wurde auch immer zu den unterschiedlichsten Anlässen in die Kirche geschickt um den Rosenkranz zu beten. So wurde er gebetet, jeden Samstag Abend im sogen. "Rosenkranzgebet", an Maiandachten (weiss nicht mehr wie oft das war), an Oktoberandachten, an Sterbegebeten - oft wurden die Toten noch zu Hause aufgebart, später in Kapellen, weiter an verschiedenen Bittgängen, welche entweder im Dorf an speziellen Feiertagen abgehalten wurden oder quasi Wanderungen zu anderen Kapellen oder Kirchen in den umliegenden Dörfern stattfanden oder aber zu Hause in der Familie. Also unzählige Male.
liebe grüsse und gottes segen

krea und noch mehr krea
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Re: Rosenkranz

Beitragvon Mariette M. » So 8. Jan 2006, 22:42

Den "klassischen" Rosenkranz fast nur in Gebetsgemeinschaft, so vielleicht viermal im Jahr.

Eigenes Gebet und Schriftmeditation entlang der Rosenkranzkette immer wieder mal.. wenn ich das Abschweifen meiner Gedanken verhindern will.

Grüsse
Mariette
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Re: Rosenkranz

Beitragvon Judith0573 » So 8. Jan 2006, 23:58

Hallo!

Ich bete den Rosenkranz nicht sehr oft. Über Jahre hinweg hab ich ihn gar nicht gebetet, aber in den letzten ca. 5 Jahren weiß ich ihn jetzt hin und wieder zu schätzen.

Wann?
Immer dann, wenn ich alleine bin und die nötige Ruhe und Gemütsverfassung dazu habe. Das kann monatelang gar nicht vorkommen und dann wieder mehrmals die Woche.

Zu welchen Anlässen?
Z.B. vor dem Bibellesen, wenn es tagsüber zu hektisch zuging und die Gedanken im Kopf herumwirbeln, bete ich den Rosenkranz, um zur Ruhe zu kommen.

Im Normalfall ziehe ich das Freie Beten vor, das in jüngster Zeit in der RKK unheimlich an Bedeutung gewonnen hat, wie ich mit Freude beobachten kann. :pray:

Lieben Gruß
Judith
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Re: Rosenkranz

Beitragvon ambition » Mi 11. Jan 2006, 16:16

Original von bigbird
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Hallo Renè,

sei nicht betrübt über die Barmherzigkeit den Katholiken gegenüber, die man hier im Forum übt.

Ich bin kein Kenner der Rosenkranzszene, habe aber auch hier wunderbare Erlebnisse gehabt, da ich viele Wege beschreite.

Die Hauptzeit des Rosenkranzgebetes findet man im Mai. Dieser Monat ist der Mutter Gottes gewidmet. Ob die Tradition in kath. Kirchen noch heute fortgeführt wird, weiß ich nicht. In der Regel gibt es in großen Städten schon einzelne Kirchen, die sich ganz besonders dem Rosenkranzgebet widmen. Dies täglich und das ganze Jahr über.

Der Rosenkranz dient zum einen der Verehrung der Mutter Jesu. Seine Technik, das sich wiederholende Beten der gleichen Strophen hat zudem meditativen Charakter. Bis hin, dass man das Denken einstellt und eine tiefe meditative Ruhe verspürt – ja sogar Seelenfrieden und Einklang mit Gott und sich selbst. Ich kann nur jedem Protestanten empfehlen, auch das Rosenkranzgebet einzuführen. Sicherlich braucht man nicht zur Mutter Gottes (entschuldigt, Maria die Mutter Jesu) zu beten. Das Vater Unser oder ein ähnliches eigenes Gebet an Jesus bringt den gleichen Erfolg.
(Dies allgemein für alle, die den Rosenkranz nicht kennen)
das alles war nicht gefragt ;)

Nun zu Deiner Frage:
„Wie oft, wann und aus welchen Anlässen ihr so den Rosenkranz betet?“

Wenn Du ein inniges Bedürfnis danach hast, dann bete so oft Du willst und kannst. Warum nicht täglich? Dann suche Dir einen Zeitpunkt, der Dir ausreichende Zeit und Muße gibt. Vor allem, dass Du auch anschließend noch Zeit danach hast, damit Du mit der erfahrenen Seelentiefe nicht wieder in die Rush-Hour unserer Welt ertrinkst. Und Anlässe gibt es so viele wie man Seelenbedürfnisse hat. Da das Rosenkranzgebet die Seele beruhigt ist es eine gute Demutsübung, falls die Seele im Sturm ist, die Orientierung verloren hat, Traurigkeit schmerzt u.v.m. Gleichfalls ist das Rosenkranzgebet gut, falls man weiß, dass man sich nun größerer geistiger und seelischer Anstrengungen aussetzen muss. Also geht man entspannt und im Vertrauen auf die neue eigene Kraft, auch im Wissen des Schutzes Mariens, zurück ins Leben.

Das Rosenkranzgebet halte ich für einen ungeheuren positiven Aspekt.
Du nimmst zwar Bezug auf die Frage, beantwortest sie aber nicht!
PS: an Admin. Lebt als Kinder des Lichtes? Der Rosenkranz bringt ein gewaltiges Licht! Und ich bin nicht mal katholisch.
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Also meiner Meinung nach, hat Another_Way06 schon auf die Frage geantwortet. Man betet meines Wissens den Rosenkranz wann immer man will, wie bei einem anderen Gebet.
Die Kette dazu hat man aus einer anderen Religion übernommen (Judentum=Gebetsriemen, oder Buddismus?). Auf jeden Fall hat man eine Kette und spricht immer zehn Mal das Ave Maria, dabei geht man bei der Kette immer eine Perle/Knopf weiter. Nach den zehn Ave Maria, hat es einen grösseren Abstand, dann betet man ein Mal das Vater unser. Dann kommt wieder ein Abstand und wieder zehn Perlen/Knöpfe für das Ave Maria. Da es sich um eine geschlossene Kette handelt, hört das natürlich nie auf. So gibt es auch nicht eine bestimmte Dauer für das Rosenkranzgebet. Das Ave Maria wird nicht immer nur runtergeleiert, sondern man denkt dabei immer an etwas, für das man beten möchte.

Es gibt zwei Monate und diverse Festtage, die Maria gewidet sind. Ich kann mir gut vorstellen, dass man dort dem Rosenkranz noch grössere Bedeutung zukommen lässt.

Ich selbst habe noch nie den Rosenkranz gebetet und habe es auch nicht vor. Es scheint mir sonderbar, dass man Maria zehn mal mehr anbeten soll, als Jesus. Obwohl es heisst "Denn: Einer ist Gott, Einer auch Mittler zwischen Gott und den Menschen: der Mensch Jesus Christus.", 1. Timotheus 2,5

Die Marienverehrung begann etwa 500 n. Chr. und lehnt an die Verehrung der Fruchtbarkeitsgöttin in verschiedenen Polytheistischen Religionen an.
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Re: Rosenkranz

Beitragvon bastlwastl » Mi 11. Jan 2006, 20:59

jetzt reisst du genau die tüte auf, die es zu vermeiden geplant war.
in deiner sicht von marien verehrung stecken mehrere halbwahrheiten, aber die zu klären ist hier nicht thema.
zum thema:
ich persönlich bete den rosenkranz in unregelmässigen abständen. letztes jahr hatte ich lange einen einwöchigen rhytmus, von dem ich aber abgekommen bin.

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Re: Rosenkranz

Beitragvon bastlwastl » Do 12. Jan 2006, 16:52

da wir das hier laut mod nicht aufgreifen sollen und weil es schon etliches zu dem thema gibt: nein,nicht direkt, aber du kannst ja mal hier nachlesen:
http://forum.jesus.ch/thread.php?threadid=6258&boardid=198
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Re: Rosenkranz

Beitragvon Mariette M. » Do 12. Jan 2006, 23:35

Original von ambition
Da es sich um eine geschlossene Kette handelt, hört das natürlich nie auf. So gibt es auch nicht eine bestimmte Dauer für das Rosenkranzgebet.


Berichtigung:

Der Rosenkranz hat einen "Eingang" und einen "Ausgang". Er dauert nie länger als eine halbe Stunde... ;) langsam und bewusst gebetet.

Original von ambition Es scheint mir sonderbar, dass man Maria zehn mal mehr anbeten soll, als Jesus.


Das wäre auch sonderbar.
Natürlich wird Maria mitnichten zehnmal mehr angebetet. Das ganze Rosenkranzgebet ist eine Betrachtung über Geburt, Leben, Sterben und Auferstehung Jesu.

Grüsse
Mariette
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Re: Rosenkranz

Beitragvon Joggeli » Fr 13. Jan 2006, 12:44

Original von Rene_10r
Hallo.

Ich habe da mal eine Frage.
Mich interessiert gerade,

Wie oft, wann und aus welchen anlässen ihr so den Rosenkranz betet?

René


Stopp hier nochmals die Eingangsfrage!


=======================================================

Wir sind nun genau da angelangt, wo dieser Thread nicht hinsollte - deshalb steht er kurz vor einem "aus".

Es gibt genügend Threads, in welchem Katholiken versuchen, diese Frage nach dem "Maria bitt für uns" etc. zu erklären und zu rechtfertigen.

Das ist HIER nicht das Thema - jede weitere solche "Entgleisung" wird gelöscht.

Gruss
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Re: Rosenkranz

Beitragvon Fohlen » Do 2. Feb 2006, 02:28

Hallo!

Komme auch aus der röm.katholischen Ecke.
Mir wurde öfters gesagt: Du bist selber Schuld, wenn du nicht gesund wirst, wenn du nicht betest.(den Rosenkranz betest)! Oder du bist selber Schuld, wenn du nicht gesund wirst, wenn du nicht glaubst.

Ist ein super Gefühl! Habe 2 Jahre versucht den Gloreichen R., den Schmerzhafte R., den Freudenreiche R.und es gibt noch den trostreiche R. je 5 mal 10 was möglich war pro Tag. Nach zwei Jahren war physisch und psyhisch am Ende, wollte nicht mehr Leben. Entschuldige, aber ich hasste das Wort glaube und beten.

Rene, ich empfehle Dir im Evangelium zu lesen und zu Jesus (Gottessohn der Dich erlöst hat)zu reden(beten). Sprich mit IHM wie zu einem sehr guten Freund, er ist auferstanden, Er lebt, Er hört und sieht Dich.

Gruss fohlen
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Re: Rosenkranz

Beitragvon Mariette M. » Do 2. Feb 2006, 09:40

Original von Fohlen
Nach zwei Jahren war physisch und psyhisch am Ende, wollte nicht mehr Leben. Entschuldige, aber ich hasste das Wort glaube und beten.


Hallo Fohlen,

das ist verständlich, dass Dich DIESE Art des Betens an den Rand des seelischen Ruins gebracht hat.
Das darfst Du aber nicht dem Rosenkranzgebet an sich anlasten, sondern der falschen "Anwendung und Erwartung" und allenfalls den Leuten, die Dich solchen Gebrauch gelehrt haben.

Den gleichen Missbrauch von Gebet und Glauben kannst Du auch andernorts - und ohne Rosenkranz - erleben, dass Dir nämlich gesagt wird, Du betest und glaubst zuwenig, wenn Du nicht geheilt wirst.

Grüsse
Mariette
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Mit dem Rosenkranz verleugne ich Jesus

Beitragvon Bernhard » Do 2. Feb 2006, 21:26

Hallo René

Ich habe früher täglich, wenn ich mit meiner Tante zusammen war, den Rosenkranz gebeten.

Zehn mal das Gebet "Gegrüsst seist du Maria", dann einmal das Gebet "Vater unser" und dies im Ganzen fünf Mal.

Wir haben den Rosenkranz gebeten, damit ein Verwandter vom Fegefeuer schneller in den Himmel kommt.

Heute kann ich den Rosenkranz nicht mehr beten, weil ich dadurch Jesus verleugne.

Z.B. heisst ein Gebetsabschnitt: "Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für mich armer Sünder, jetzt und in der Stunde meines Todes. Amen."

Durch die Vergebung von Jesus bin ich kein armer Sünder mehr. Jesus hat mich rein, heilig und vollkommen für den Himmel gemacht.

Vor der Todesstunde brauche ich mich auch nicht zu fürchten. Ich weiss, dass ich nach dem Tod in den Himmel komme, und dies allein aus Gnade, durch die Rettung von Jesus Christus.

Möge das folgende Gedicht dich trösten und ermutigen, auf Jesus zu blicken und alles von ihm zu erwarten.

Christi Blut und Gerechtigkeit,
das ist mein Schmuck und Ehrenkleid,
damit will ich vor Gott bestehn,
wenn ich zum Himmel werd´ eingehn.

Drum soll auch dieses Blut allein
mein Trost und meine Hoffnung sein.
Ich bau im Leben und im Tod
allein auf Jesu Wunden rot.

Solang ich noch hienieden bin,
so ist und bleibet das mein Sinn:
Ich will die Gnad in Jesu Blut
bezeugen mit getrostem Mut.

Gelobet seist du, Jesu Christ,
dass du ein Mensch geboren bist
und hast für mich und alle Welt
bezahlt ein ewig Lösegeld.

Du Ehrenkönig Jesu Christ,
des Vaters ein´ger Sohn du bist;
erbarme dich der ganzen Welt
und segne, was sich zu dir hält.

Gott segne dich!
Ich sehe mir gerne die mutmachenden Berichte von www.hofmithimmel.de an.
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@bigbird.. schon wieder ziemlich o.T.

Beitragvon Mariette M. » Fr 3. Feb 2006, 11:54


An alle Rosenkranzgegner...


warum kann eine einfache Frage nich ebenso einfach sachlich beantwortet werden?

Es war NICHT die Frage, ob Rene den Rosenkranz beten solle, sondern WANN, WIE OFT, ZU WELCHEN GELEGENHEITEN hier mitlesende User das tun. ok?

Grüsse
Mariette
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Re: @bigbird.. schon wieder ziemlich o.T.

Beitragvon sterngucker » Fr 3. Feb 2006, 21:17

Original von Mariette M.
Es war NICHT die Frage, ob Rene den Rosenkranz beten solle, sondern WANN, WIE OFT, ZU WELCHEN GELEGENHEITEN hier mitlesende User das tun. ok?


Dann hast du nicht genau gelesen. Im Eingangspost steht "aus" welchem Anlass man ihn betet usw...

So kann jemand sagen, dass er es 0 - Mal macht und aus welchem Anlass er das so tut usw.

Bernhard hat dies auch so getan und anscheinend weiss er von was er redet.

Wenn man nur Katholikenstimmen hören will, dann ist dies (noch?) das falsche Forum.

herzlichst,

sterngucker
"Denn das Wort des Herrn ist wahrhaftig,
Und all sein Tun ist Treue"

Psalm 33,4
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Re: @bigbird.. schon wieder ziemlich o.T.

Beitragvon Mariette M. » Fr 3. Feb 2006, 22:39

Original von sterngucker
Bernhard hat dies auch so getan und anscheinend weiss er von was er redet.


Nein, Sterngucker,
er hat nicht nur das getan, sondern Rene auch Ratschläge erteilt, indem er schrieb:

Möge das folgende Gedicht dich trösten und ermutigen, auf Jesus zu blicken und alles von ihm zu erwarten.


DAS ist es, war mich bei ihm und anderen störte.

Mariette
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Re: Aus Liebe zu Jesus!

Beitragvon SunFox » Fr 3. Feb 2006, 22:47

Original von Mariette M.
Original von sterngucker
Bernhard hat dies auch so getan und anscheinend weiss er von was er redet.


Nein, Sterngucker,
er hat nicht nur das getan, sondern Rene auch Ratschläge erteilt, indem er schrieb:

Möge das folgende Gedicht dich trösten und ermutigen, auf Jesus zu blicken und alles von ihm zu erwarten.


DAS ist es, war mich bei ihm und anderen störte.

Mariette

Hallo Mariette,

mich stört an Bernhards Beitrag überhaupt nichts!

Du Ehrenkönig Jesu Christ,
des Vaters ein´ger Sohn du bist;
erbarme dich der ganzen Welt
und segne, was sich zu dir hält.

So sei unser Blick gerichtet auf den Anfänger und Vollender des Glaubens!

Darum käme es mir nie in den Sinn einen Rosenkranz zu beten!

Viele Grüße von SunFox

Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Aus Liebe zu Jesus!

Beitragvon Mariette M. » Fr 3. Feb 2006, 22:55

Original von SunFox
mich stört an Bernhards Beitrag überhaupt nichts!

....

Darum käme es mir nie in den Sinn einen Rosenkranz zu beten!



Hallo sunfox...

nochmal zum Mitschreiben:

mich stört nicht der Inhalt von Bernhards Gedicht...

sondern die Tatsache, dass er meint, Rene das Rosenkranzgebet ausreden zu müssen.

ist es jetzt klarer?

Übrigens hat Bernhard das Gebet auch leicht verzerrt in Erinnerung ... korrekt heisst es:

Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.


Also nichts von "armen Sündern". Ich denke, dass das Bewusstsein, dass wir sündige Menschen sind, noch keinem geschadet hat.

Gruss
Mariette

edit: Tippfehler
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Rosenkranz

Beitragvon Fohlen » Fr 3. Feb 2006, 23:37

Hallo Mariette!

Du hast Recht. Aber Deiner Meinung nach müsste ich meinen Mitmenschen, Lehrer, Kirche u. Mitgliedern so auch Dir, und auch dem Papst die Schuld geben. Mit der Schuldfrage hat sich auch Hiob mit seinen Freunden herumgeschlagen.
Gibt es eine richtige Anwendung und Erwartung-haltung beim Rosenkranzbeten oder lehren??? Und wohin gehen die Rosenkranzgebete??? Gehen sie in ein Opferstock, von dort als Opfergaben zu Maria (Muttergottes), die Maria übergibt sie, es seinem Sohn Jesus, er sagt: Danke für eure guten Werke und Leistunungen, und Jesus übergibt sie dann Gottvater und er schreibt die guten Gaben und Werke in das Buch des Lebens!?!

Gruss fohlen
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Gerettet aus Gnade

Beitragvon Bernhard » Sa 4. Feb 2006, 09:30

Hallo Mariette

Bei uns im Wallis haben wir gebeten: bitte für mich armer Sünder…

Diese Fassung ist auch anderorts üblich: www.payer.de/religionskritik/panizza04.htm

Vielleicht interessiert es dich zu lesen, wie es dazu kam, dass ich nicht mehr den Rosenkranz bete?

Als jüngstes von sieben Kindern bin ich 1955 in Visp geboren. Schon früh in meiner Jugend fragte ich nach dem Sinn des Lebens. Beim Betrachten der wunderschönen Welt kam ich zur Überzeugung, dass es einen Schöpfer geben musste, denn durch Zufall konnte diese Welt unmöglich entstanden sein. Auch mein Gewissen zeigte mir, dass es einen Gott geben musste, der seinen Willen in mein Herz gelegt hat, so dass ich nicht tun konnte, was ich wollte.

Ich sagte mir: «Wenn es einen Gott gibt, dann hat mein Leben nur einen Sinn, wenn ich das tue, was er mir sagt.» Wie die meisten Walliser, bin auch ich katholisch erzogen worden. Ich versuchte durch regelmässigen Gottesdienstbesuch ein guter Katholik zu sein und ein anständiges Leben zu führen; denn ich wollte ja nach dem Tod zu Gott kommen.

Trotz meiner Vorsätze konnte ich aber nicht immer ein gutes Leben führen. Um die Ungerechtigkeiten wieder gutzumachen, verzichtete ich auf gutes Essen und verrichtete lange Gebete. Ich meinte, Gott mit diesen Opfern zu gefallen.

Mit 23 Jahren hörte ich, dass jeder katholische Schweizer, der die Rekrutenschule gemacht hat und eine Mindestgrösse von 1,74 Metern aufweist, beim Papst als Leibgardist dienen kann. Ich sah darin eine Möglichkeit, Gott und der Kirche zu dienen und hoffte, Gott auf diese Weise näher zu kommen. Ich bewarb mich und reiste mit grosser Freude im Sommer 1978 nach Rom.

Leider habe ich den erhofften Frieden und die Freude nicht angetroffen. Stattdessen kam mir alles wie eine fromme Scheinwelt vor. So verliess ich, mit dem Einverständnis der Vorgesetzten, nach einem Jahr die Schweizergarde.

Später lernte ich Silvya kennen. Wir verstanden uns gut und hatten eine ähnliche Glaubenseinstellung, obwohl sie reformiert war. Im Juni 1982 lud mich Silvya überraschend zu einer Evangelisation nach Bern ein. Ich besuchte diese Veranstaltung mehr aus Neugierde als aus echtem Interesse.

Doch dann hörte ich etwas, was ich vorher noch nie gehört hatte: Der Redner sagte, wir können wissen, ob wir in den Himmel kommen oder nicht. Was uns von Gott trenne, seien unsere Sünden. Deshalb hätte Gott seinen Sohn Jesus Christus in die Welt gesandt, damit er stellvertretend für die Sünden aller Menschen sterbe. Und weil der Sohn Gottes für uns am Kreuz gestorben sei, könne er alle unsere Sünden vergeben und uns den Himmel schenken.

Er erklärte weiter, die Taufe allein, die Konfirmation, die Firmung oder die Kommunion mache noch keinen Christen aus uns. Notwendig sei eine bewusste Hinwendung zu Jesus Christus als unserem Erlöser und Herrn. Wer ein Christ sein wolle, der müsse seine Sünden im Gebet Jesus Christus bekennen, ihn als seinen Erlöser und Herrn in sein Herz aufnehmen und bereit sein, nach dem Willen Gottes zu leben. Wer nie eine solche Entscheidung für Jesus Christus getroffen hätte, der sei auch kein Christ und komme nach dem Tod nicht zu Gott in den Himmel.

Bisher war ich der Meinung, den Himmel müsse man mit guten Werken verdienen. Ich erkannte, dass Gott mich persönlich liebt und mir den Himmel schenken möchte. Die Worte der Bibel erreichten mein Herz. Ich glaubte, ich wäre ein guter Christ. Aber ich hatte Jesus Christus noch nie bewusst als meinen Erlöser und Herrn in mein Herz aufgenommen. Ich hatte mich ihm nie anvertraut und ihn eingeladen, mein Leben zu führen. Ich hatte keine persönliche Beziehung zu Jesus. Deshalb konnte ich mich auch nicht in Wirklichkeit Christ nennen.

Der Evangelist lud alle ein, die sich für Jesus entscheiden wollten, nach der Predigt zu ihm zu kommen. Für mich war klar: Was nützt es mir, wenn ich die ganze Welt gewinne, aber dabei das ewige Leben mit Gott verliere? Ich konnte das Ende der Predigt kaum erwarten und sagte zu Silvya: «Komm wir entscheiden uns für Jesus!» Mit strahlendem Gesicht sagte sie: «Aus diesem Grund habe ich dich zur Evangelisation eingeladen.»

Gemeinsam gingen wir nach dem Vortrag zum Evangelisten. Er erklärte uns, dass man im persönlichen Gebet dem Herrn Jesus alle Sünden bekennen darf und dann die Vergebung im Glauben annehmen kann. Wir bekannten Jesus alle unsere Sünden und nahmen ihn als unseren Retter und Herrn in unser Herz auf.

Nun wussten wir, dass wir nach dem Tod in den Himmel kommen. Gottes Wort bezeugte es uns in 1. Johannes 5, 11-13: Gott hat ganz eindeutig erklärt, dass er uns das ewige Leben schenkt, und zwar nur durch seinen Sohn Jesus Christus. Wer also an den Sohn glaubt, der hat das Leben; wer aber nicht an Jesus Christus glaubt, der hat auch das Leben nicht. Ich weiss, dass ihr an Jesus Christus, den Sohn Gottes, glaubt. Mein Brief sollte euch noch einmal versichern, dass ihr das ewige Leben habt.

Überaus glücklich kehrten wir von der Evangelisationsveranstaltung nach Hause zurück. Silvya und ich verstanden uns immer besser. Wir wollten den Rest unseres Lebens gemeinsam gehen. Im September 1982 gaben wir uns das Jawort. Gott schenkte uns drei liebe Kinder.

Wir sind ein glückliches Ehepaar und haben ein erfülltes Familienleben. Dies nicht weil wir besonders gute Menschen wären, sondern weil Jesus Christus Mittelpunkt unseres Lebens geworden ist. Keine Ehe und Familie ist ohne Schwierigkeiten. Aber mit allen unseren Fehlern und Problemen können wir im Gebet zu Jesus gehen. Er vergibt uns und gibt uns Weisheit und Gelingen zur Lösung der Probleme oder die Kraft, die Schwierigkeiten zu tragen.

Es ist mein grosser Wunsch, dass noch viele Menschen Jesus Christus als Heiland der Welt erkennen, ihn annehmen und dadurch die frohe Gewissheit des ewige Leben bekommen. Jesus Christus starb am Kreuz für die Sünden aller Menschen. Jeder ist aufgefordert, auf diese Tat zu antworten. Eine Antwort könnte sein: «Dein Sterben Jesus kümmert mich nicht, ich brauche keine Vergebung. Ich bin in Ordnung, so wie ich bin.» Jeder kann aber auch zu Jesus sagen:

«Herr Jesus, bis jetzt habe ich mein Leben nach meinem Gutdünken gelebt. Ich habe selbst entschieden, was richtig und falsch ist. Ich liess mir nichts von dir sagen. Dadurch wurde ich schuldig vor dir und habe gesündigt. Danke, bist du für diese Sünden gestorben. Vergib mir meine ganze Schuld. Von jetzt an will ich für dich leben. Dir allein will ich vertrauen und nicht mehr mir, anderen Menschen oder Dingen. Komm in mein Leben, und zeige mir, was dein Wille für mich persönlich ist. Ich möchte dich kennen und wissen, was du willst. Zeig mir in der Bibel wie ich mit dir, mit meinen Mitmenschen, und mit mir umgehen soll, damit dein Plan für mich gelingt. Danke, dass ich mit dir das Leben habe - hier auf Erden und in der Ewigkeit. Amen.»

Wer so zu Jesus redet, dem vergibt Jesus alle seine Sünden und schenkt ihm das ewige Leben (Johannes 10, 28-). Von Herzen wünsche ich auch dir die frohe Gemeinschaft mit Gott und die Gewissheit des ewigen Lebens.

Die ganze Geschichte kannst du lesen, wenn du mein Profil anklickst, und in meiner Webseite «Taschenbuch» und «online lesen» wählst.

Ich grüsse dich herzlich und wünsche dir alles Liebe und Gute. Gott segne dich und schenke dir seinen Frieden, der alles Verstehen und alle Vernunft übersteigt und dein Herz und deine Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahrt.
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Re: Gerettet aus Gnade

Beitragvon Desiree » Sa 4. Feb 2006, 11:45

Ich glaub, es wär dann mal Zeit, das Ding hier zu schließen. Die können´s nicht lassen, und mich nervt´s. Danke. :roll:
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Re: Gerettet aus Gnade

Beitragvon Fohlen » Sa 4. Feb 2006, 12:38

Hallo Desiree!

Meine Mutter hält sich ,klammert sich ,am Rosenkranzgebet und an der Muttergottes fest. Sie betet täglich Zuhause und in der Kirche den Rosenkranz. Sie macht sich grosse Sorgen um mich und meiner Behinderung. Sie pysisch und nervlich am Ende. Nervt Dir auch dass?????

Gruss fohlen
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Re: Rosenkranz

Beitragvon Mariette M. » Sa 4. Feb 2006, 21:09

Original von Fohlen
Hallo Mariette!

Du hast Recht. Aber Deiner Meinung nach müsste ich meinen Mitmenschen, Lehrer, Kirche u. Mitgliedern so auch Dir, und auch dem Papst die Schuld geben.


Hallo Fohlen,

Nein, den Schuh zieh ich mir nicht an. Was soll ich denn dafür können, dass dir Falsches über den Rosenkranz gesagt wurde und Du unter Erfolgszwang gelitten hast? Nur weil ich katholisch bin, hab ich doch keinen Anteil daran.

Original von Fohlen Gibt es eine richtige Anwendung und Erwartung-haltung beim Rosenkranzbeten oder lehren???


Ja.
Rosenkranzgebet ist betrachtendes Gebet, das den Beter in die Gegenwart Jesu führt. Die Worte werden unwichtig, wichtig wird das, was Jesus für uns getan hat. Die immer zehnmalige Wiederholung holt den Geist immer wieder zurück, zu Jesus. Zu IHM, der für uns Mensch geworden ist, der für uns gelitten hat und gestorben ist, der auferstanden ist und der mit uns lebt in alle Ewigkeit.

Weiter kann der Rosenkranz helfen, in Gemeinschaft zu beten. Ich finde das Wechselgebet schön und hilfreich, um "bei der Sache" zu bleiben. Einer hilft dem andern...

Original von Fohlen Und wohin gehen die Rosenkranzgebete??? Gehen sie in ein Opferstock, von dort als Opfergaben zu Maria (Muttergottes), die Maria übergibt sie, es seinem Sohn Jesus, er sagt: Danke für eure guten Werke und Leistunungen, und Jesus übergibt sie dann Gottvater und er schreibt die guten Gaben und Werke in das Buch des Lebens!?!


Nein.. das ist eine verquere Vorstellung. Rosenkranzgebet als Pflichtübung oder Leistungsmarathon?? Nein!

Liebe Grüsse
Mariette
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Re: Gerettet aus Gnade

Beitragvon Mariette M. » Sa 4. Feb 2006, 21:46

Original von Bernhard
Bei uns im Wallis haben wir gebeten: bitte für mich armer Sünder…


Na, gut, Bernhard,

ich will ja nicht streiten...
die offizielle und heutzutage gebetete Version ist es jedenfalls nicht.

Original von Bernhard
Vielleicht interessiert es dich zu lesen, wie es dazu kam, dass ich nicht mehr den Rosenkranz bete?


Lieber Berhard, Deine Geschichte kenne ich ziemlich gut.. ich bin ja auch bei Jesus.de aktiv :)

Bernhard, ich gehe mit Dir einig, dass kein Mensch sich den Himmel verdienen kann, dass ich und Du und alle Menschen allein durch Gottes Gnade erlöst sind.. und dass dazu nur eines vonnöten ist: In Demut die Erlösung durch Jesus anzunehmen.


Original von Bernhard
Wer nie eine solche Entscheidung für Jesus Christus getroffen hätte, der sei auch kein Christ und komme nach dem Tod nicht zu Gott in den Himmel.


Das hingegen grenzt für mich an seelischen Missbrauch. Wie kann ein Mensch entscheiden, WIE Gott seine Barmherzigkeit zeigen will?
Bernhard, ich bin überzeugt, dass JEDER Mensch, der Gott aufrichtig sucht, der SEINE Nähe sucht, IHN auch finden wird.
Die Frage Himmel oder Hölle darf doch nicht heissen: Wie vermeide ich die Hölle? sondern muss heissen: Wie finde ich Gottes Nähe, wie finde ich SEINE immer währende beseeligende Gegenwart, die Anschauung und Anbetung SEINER Grösse für immer?

Original von Bernhard
Ich grüsse dich herzlich und wünsche dir alles Liebe und Gute. Gott segne dich und schenke dir seinen Frieden, der alles Verstehen und alle Vernunft übersteigt und dein Herz und deine Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahrt.
:) :)

Bernhard, ja, das wünsche ich auch Dir.

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Re: Gerettet aus Gnade

Beitragvon Enggi » Sa 4. Feb 2006, 23:06

Original von Mariette M.
Original von Bernhard
Wer nie eine solche Entscheidung für Jesus Christus getroffen hätte, der sei auch kein Christ und komme nach dem Tod nicht zu Gott in den Himmel.
Das hingegen grenzt für mich an seelischen Missbrauch. Wie kann ein Mensch entscheiden, WIE Gott seine Barmherzigkeit zeigen will?
Bernhard, ich bin überzeugt, dass JEDER Mensch, der Gott aufrichtig sucht, der SEINE Nähe sucht, IHN auch finden wird.
Die Frage Himmel oder Hölle darf doch nicht heissen: Wie vermeide ich die Hölle? sondern muss heissen: Wie finde ich Gottes Nähe, wie finde ich SEINE immer währende beseeligende Gegenwart, die Anschauung und Anbetung SEINER Grösse für immer?
Du findest die Gegenwart Gottes nicht unter Umgehung des von Gott aufgezeigten Heilswegs, nämlich Glauben an den Herrn Jesus Christus. Aber du weisst das selbst auch, nur willst du unbedingt noch einige Rosenkränze hinzufügen. Ich verstehe das schon, aber die Gegenseite, nämlich diejenigen, die Rosenkränze in Bausch und Bogen verwerfen, verstehe ich besser, denn sie sind es, die seelisch missbraucht wurden, von einer Tradition, die sich Kirche nennt.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Gerettet aus Gnade

Beitragvon Mariette M. » So 5. Feb 2006, 11:47

Original von Enggi
Ich verstehe das schon, aber die Gegenseite, nämlich diejenigen, die Rosenkränze in Bausch und Bogen verwerfen, verstehe ich besser, denn sie sind es, die seelisch missbraucht wurden, von einer Tradition, die sich Kirche nennt.


Hallo Enggi,

Ja.. leider gibt es seelischen Missbrauch. Leider auch in der Kirche. Leider auch ausserhalb. Ich könnte Dir Beispiele nennen aus FEG´s, wo Dir die Haare zu Berge stünden.

Aber, nur deswegen, weil mit einer Sache auch Schindluder getrieben werden kann, ist die Sache an sich doch nicht schlecht?

Mir liegt übrigens persönlich garnicht wirklich viel an Rosenkränzen. Aber ich möchte, dass das Rosenkranzgebet - und damit die, die es schätzen - nicht verteufelt wird. Es ist eine Form des Gebets, nicht mehr und nicht weniger. Und es KANN Menschen zu Jesus führen.

Grüsse Mariette

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Re: Gerettet aus Gnade

Beitragvon sterngucker » So 5. Feb 2006, 15:27

Original von Mariette M.
Es ist eine Form des Gebets, nicht mehr und nicht weniger.


Allein die Tatsache, dass hier widerbiblisch zu einer verstorbenen Person gebetet wird, anstatt direkt zu Gott ist gräulich.
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