Facharbeit: Papst und die Ökumene

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

Moderator: bigbird

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon SunFox » Fr 6. Jan 2006, 01:28

Definiert mir sachlich den Begriff Anbetung!

Viele Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon Vicconivs » Fr 6. Jan 2006, 01:47

Wenn ich mir das so ansehe, könnte ich meinen, du hättest ein Schild. Da lohnt offensichtlich auch keine Argumentation, auf die gehst du eh nicht ein, ein klassischer Fall, um den sich vielleicht die Moderation kümmern sollte. Für erwiesermaßen haltlose Anschuldigungen und Unterstellungen ist das Forum nicht gedacht, ich glaube, das kannst du auch deiner Rauhfasertapete erzählen, die bekommt davon zumindest kein Magengeschwür.



So, jetzt aber zum eigentlichen Thema, und zwar der Facharbeit.

Mein Vorschlag an dich wäre, die Verschiedenen Schismata der Christenheit zu beleuchten, denn durch diese wird die Okumene ja überhaupt erst auf den Tisch gebracht, also, wer spaltet sich ab, warum spaltet sich wer ab, wie reagiert die Großkirche darauf. Dann könnte man sehen, wie sich die Beziehungen zwischen den jeweiligen Kirchen nach der Spaltung entwickelt haben. Gerade bei den Ostkirchen (die primäre Bedeutung des Begriffes rührt ja von dem Ost-West-Schisma (Deutsche werden jetzt lachen :D). Dieses entbrannte ja um einige Kleinigkeiten und wurde ziemlich weit hochgepuscht, wie man leider konstatieren muss. Die Rolle der einzelnen Päpste ist hier sicher auch durchaus einer genaueren Betrachtung würdig und bestimmt spannend nachzuvollziehen.

Als zweiter Punkt böte sich dann die Geschichte rund um Luther an, und das zu referieren, was man in den beteiligten Kirchen an Versöhnlichkeiten unternommen hat, sicher wichtig wäre aber wohl auch eine Aufzählung der trennenden Punkte. Allein die Sache mit den Sakramenten ist ja nun schon ein wirklich wichtiger Grund. Haben eigentlich alle (nennenswerten) Protestanten nur drei Sakramente?

Was halt wissenswert wäre, wie genau die Themenstellung aussieht. Bei dem, was ich bislang weiß, könnte ich so ziemlich alles daraus machen und hätte sicher ein paar Tage Freude, über ein solch interessantes Thema schreiben zu dürfen (und nicht über Sozialgeschichte im 19. Jh *würg).

Einen lieben Gruß, L.
"Ein bisschen, wie wenn man ein Borstenschwein streichelt."
Benutzeravatar
Vicconivs
Wohnt hier
 
Beiträge: 1103
Registriert: Sa 27. Apr 2002, 16:09

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon John-Paul » Fr 6. Jan 2006, 01:48

Original von SunFox
Definiert mir sachlich den Begriff Anbetung!

http://www.stjosef.at/morallexikon/anbetung.htm

Gruß
JP
Benutzeravatar
John-Paul
Wohnt hier
 
Beiträge: 1476
Registriert: Do 10. Okt 2002, 13:38

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon SunFox » Fr 6. Jan 2006, 02:31

Hallo John-Paul,

folgende Zitate:

"Zahlreiche Zeichen weisen darauf hin, wie sehr die heilige Jungfrau auch heute gerade durch dieses Gebet jene mütterliche Sorge walten lassen will, welcher der sterbende Erlöser in der Person des Lieblingsjüngers alle Kinder der Kirche anvertraut hat: »Frau, siehe dein Sohn!« (Joh 19, 26). Bekannt sind die verschiedenen Umstände im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert, in denen die Mutter Christi in der einen oder anderen Weise ihre Gegenwart und ihre Stimme vernehmbar gemacht hat, um das Volk Gottes zu dieser Form des betrachtenden Gebetes aufzurufen. Wegen ihres bedeutenden Einflusses auf das Leben vieler Christen und wegen der amtlichen Anerkennung, die sie seitens der Kirche erfahren haben, möchte ich besonders an die Erscheinungen in Lourdes und Fatima11erinnern. Diese Wallfahrtsorte sind das Ziel zahlreicher Pilger auf der Suche nach Trost und Hoffnung."

Maria lebt mit den Augen auf Christus gerichtet und macht sich jedes seiner Worte zu eigen: »Sie bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach« (Joh 19, vgl. 2, 51). Die Erinnerungen an Jesus, die sich ihrer Seele einprägten, haben sie in allen Umständen begleitet, indem sie die verschiedenen Momente ihres Lebens, die sie an der Seite Jesu verbrachte, in Gedanken nochmals durchlief. Diese Erinnerungen bildeten, in gewisser Weise, den ,,Rosenkranz“, den sie selbst unaufhörlich in den Tagen ihres irdischen Lebens wiederholte."

"Eine Schule wie die Mariens ist um so wirksamer, wenn man bedenkt, daß sie diese abhält, um uns der Gaben des Heiligen Geistes in Fülle teilhaftig werden zu lassen. Sie stellt uns dabei das Beispiel der »Pilgerschaft im Glauben« 17 vor Augen, in der sie unsere unvergleichliche Lehrerin ist. Angesichts eines jeden Geheimnisses des Sohnes lädt Sie uns ein, wie bei ihrer Verkündigung, die Fragen in Demut zu stellen, die auf das Licht hin öffnen, um stets im Glaubensgehorsam abzuschließen: »Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast« (Lk 1, 38 )."

"Es ist dies das vom Zweiten Vatikanischen Konzil formulierte erleuchtete Prinzip, das ich in meinem Leben so stark erfahren habe, um es zur Grundlage meines bischöflichen Wappenspruches zu machen: Totus tuus.21 Dieses Motto inspiriert sich bekanntlich an der Lehre des heiligen Ludwig Maria Grignion de Montfort, der die Rolle Mariens auf dem Weg eines jeden von uns zur Gleichgestaltung mit Christus wie folgt erklärt hat: »Unsere ganze Vollkommenheit besteht darin, gleichförmig mit Christus Jesus, geeint und geweiht an ihn zu sein. Jedoch die vollkommenste aller Formen der Hingabe ist unbestreitbar jene, die uns noch vollkommener mit Christus gleichgestaltet, vereinigt und uns ihm weiht. Da Maria das Geschöpf ist, welches am meisten Christus gleichgestaltet ist, folgt daraus, daß unter den Frömmigkeitsformen jene, die eine Seele besser unserem Herrn gleichgestaltet und ihm weiht, die Marienverehrung ist, die Verehrung seiner heiligen Mutter, und daß umso mehr eine Seele ihr geweiht ist, sie auch mehr Jesus Christus selbst geweiht ist« ."

"Zur Unterstützung unseres Betens, welches Christus und der Geist in unserem Herzen hervorbringen, kommt uns Maria mit ihrer mütterlichen Fürsprache zu Hilfe. »Das Gebet der Kirche ist durch das Gebet Marias wie getragen« .23 Tatsächlich ist es so, daß, wenn Jesus, der einzige Mittler, der Weg unseres Gebetes ist, Maria, die ganz durchlässig für ihn war, uns den Weg zeigt. »Ausgehend von dieser einzigartigen Mitwirkung Marias am Wirken des Heiligen Geistes haben die Kirchen das Gebet zur heiligen Mutter Gottes entfaltet. Sie richteten dieses Gebet ganz auf Christus aus, wie er sich in seinen Mysterien zeigt«"

"Der Rosenkranz ist gleichzeitig Betrachtung und Bittgebet. Die beharrliche Anrufung der Mutter Gottes stützt sich auf das Vertrauen, daß ihre mütterliche Fürsprache beim Herzen ihres Sohnes alles vermag. Sie ist »allmächtig aus Gnade«, wie der selige Bartolo Longo es in einer kühnen Formulierung, die richtig verstanden werden muß, in seiner Supplica alla Vergine formulierte."

" »Du bist als Frau so groß und giltst so viel, / daß, wer nach Gnade dürstend dich nicht anruft, / umsonst zu fliegen suchte, ohne Flügel«.26 Während wir im Rosenkranz zu Maria flehen, stellt sie, das Heiligtum des Heiligen Geistes (vgl. Lk 1, 35), sich für uns vor den Vater, der sie mit Gnade erfüllt hat, und vor den Sohn, der aus ihrem Schoß geboren wurde, um für uns und mit uns zu beten."

Quelle

Und man betet doch zu Maria, man macht aus ihr einen Vermittler zwischen Gott und uns Menschen! Und das ist unbiblisch!

Viele Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon Vicconivs » Fr 6. Jan 2006, 02:50

Na du bist mir aber auch ein ganz lernresistenter, was? Fällt dir in deinem Wahn nichtmal auf, daß im zitierten Text selbst deine Vorurteile entkräftet werden? Das ist ... beachtlich. Wirklich beachtlich. Ich glaube, hier bin ich so langsam echt an der Grenze meiner pädagogischen Fähigkeiten.

Original von SunFox

"Zur Unterstützung unseres Betens, welches Christus und der Geist in unserem Herzen hervorbringen, kommt uns Maria mit ihrer mütterlichen Fürsprache zu Hilfe. »Das Gebet der Kirche ist durch das Gebet Marias wie getragen« .23 Tatsächlich ist es so, daß, wenn Jesus, der einzige Mittler, der Weg unseres Gebetes ist, Maria, die ganz durchlässig für ihn war, uns den Weg zeigt.»Ausgehend von dieser einzigartigen Mitwirkung Marias am Wirken des Heiligen Geistes haben die Kirchen das Gebet zur heiligen Mutter Gottes entfaltet. Sie richteten dieses Gebet ganz auf Christus aus, wie er sich in seinen Mysterien zeigt«"

"Der Rosenkranz ist gleichzeitig Betrachtung und Bittgebet. Die beharrliche Anrufung der Mutter Gottes stützt sich auf das Vertrauen, daß ihre mütterliche Fürsprache beim Herzen ihres Sohnes alles vermag. Sie ist »allmächtig aus Gnade«, wie der selige Bartolo Longo es in einer kühnen Formulierung, die richtig verstanden werden muß, in seiner Supplica alla Vergine formulierte."

" »Du bist als Frau so groß und giltst so viel, / daß, wer nach Gnade dürstend dich nicht anruft, / umsonst zu fliegen suchte, ohne Flügel«. 26 Während wir im Rosenkranz zu Maria flehen, stellt sie, das Heiligtum des Heiligen Geistes (vgl. Lk 1, 35), sich für uns vor den Vater, der sie mit Gnade erfüllt hat, und vor den Sohn, der aus ihrem Schoß geboren wurde, um für uns und mit uns zu beten."


Aber wie heißt es so schön? Don´t feed the Trolls, ein Grundsatz, den ich einfach nicht zu beherzigen scheine.


L.

P.s.: Fürbitte ist biblisch.

[size=0.25]Edit: Da fällt einem auf, was man noch alles markieren müsste...[/size]
"Ein bisschen, wie wenn man ein Borstenschwein streichelt."
Benutzeravatar
Vicconivs
Wohnt hier
 
Beiträge: 1103
Registriert: Sa 27. Apr 2002, 16:09

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon SunFox » Fr 6. Jan 2006, 03:09

Hallo mein lieber Vicconivs,

wie nennst du das? Entkräften!

Für mich ist das aber die vollendeste Bestättigung!

Es ist klar, das Vater, Sohn und Heiliger Geist ganz oben anstehen, aber warum wir zu Maria beten sollen, damit sie einer Vermittlertätigkeit ausüben soll, das ist mir völlig Schleierhaft!

Es ist natürlich schön, wenn der "Heilige Stuhl" sich immer wieder ein Hintertürchen offen hält, um Kritiken angemessen entgegentreten zu können, aber es ändert nichts an der Tatsache der Marienanbetung!

Nicht umsonst heißt es: "Ausgehend von dieser einzigartigen Mitwirkung Marias am Wirken des Heiligen Geistes haben die Kirchen das Gebet zur heiligen Mutter Gottes entfaltet."

Nicht nur das Maria am Wirken des Heiligen Geistes teilhaben soll (ich würde soetwas Einflussnahme auf einen Teil der Gottheit nennen), hat man ihr speziell ein Gebet gewidmet! Also man betet zu ihr! Und um es nicht ganz so drastisch klingen zu lassen, richtet sie dieses schnell auf Christus aus! So hat man also schnell einen Nachsatz formuliert, um sich irgendwie rechtfertigen zu können! Und was ist dann daraus geworden? Der Weg zu Christus über den Umweg Maria!

Viele Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon Vicconivs » Fr 6. Jan 2006, 03:36

So, jetzt nochmal (nicht, daß wir uns hier seid dem Anfang dieses Threads wiederholen würden...), für die ganz einfachen Gemüter.


Fürbitte für andere. Beispiel, biblisches:
Jakobus 5,16: Bekenne einer dem andern seine Sünden und betet füreinander, daß ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.*

Beispiel, biblisches, zweites:
Römer 15,30: 30Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, durch unsern HERRN Jesus Christus und durch die Liebe des Geistes, daß ihr helfet kämpfen mit Beten für mich zu Gott*

Also, wenn es doch wohl biblisch ist, andere darum zu bitten, für einen zu beten, was kann dann daran falsch sein?


Original von Sunfox Es ist klar, das Vater, Sohn und Heiliger Geist ganz oben anstehen, aber warum wir zu Maria beten sollen, damit sie einer Vermittlertätigkeit ausüben soll, das ist mir völlig Schleierhaft!

Maria wird gebeten, bei Gott Fürbitte zu halten, für die Belange des Betenden. Das solches biblisch ist, habe ich dir wohl eben bewiesen. Weiterhin. Es scheint spät, aber dir ist sicher schon bekannt, wie Jesus auf die Welt kam, oder? Er fiel nicht von oben, Gott stellte ihn auch nicht einfach nach Betlehem, nein, er ging den wohl niedrigsten Weg der menschlichen Geburt. Da zeigt sich wieder, welch Leiden er auf sich zu nehmen gewillt war. Hier fügt sich dann auch nahtlos ein Wort zu deiner nächsten Fehlinterpretation an:
Nicht umsonst heißt es: "Ausgehend von dieser einzigartigen Mitwirkung Marias am Wirken des Heiligen Geistes haben die Kirchen das Gebet zur heiligen Mutter Gottes entfaltet."

Wer gebar Jesus? Richtig, Maria. Wie wurde Maria schwanger? Na? Richtig, durch den Heiligen Geist. Gab sie dazu ihr Einverständnis? Ja, sie gab es. So. Wenn ich dir das jetzt noch biblisch belegen soll, will ich das gerne tun, aber ich denke, bei derart Offensichtlichem verzichte ich mal darauf, ja? Daraus kann man doch wohl mit recht behaupten, daß Maria ein durchaus besonderes Mitwirken am Wirken des Heiligen Geist hat, ja?

Und was ist dann daraus geworden? Der Weg zu Christus über den Umweg Maria!

Nein, leider immernoch nicht. Es ist eine Bitte an Maria, zu Christus zu bitten. Und eine solche ist, wie ich dir oben belegte, biblisch.

In diesem Sinne: Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes.

L.

*Bibelstellen nicht aus einer bösrömischen, sondern aus einer Lutherbibel. Du siehst, ich nehme auf deine kleinen Eigenheiten Rücksicht ;). Soll hilfreich sein, bei Belangen der Ökumene.
"Ein bisschen, wie wenn man ein Borstenschwein streichelt."
Benutzeravatar
Vicconivs
Wohnt hier
 
Beiträge: 1103
Registriert: Sa 27. Apr 2002, 16:09

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon SunFox » Fr 6. Jan 2006, 04:09

Gehe morgen darauf ein, habe ich jetzt keine Ambitionen mehr zu! Ist schon ein bischen spät, und die Müdigkeit hat mich eingeholt!

Gute Nacht und viele liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon Joggeli » Fr 6. Jan 2006, 06:33

Original von Vicconivs
So, jetzt nochmal (nicht, daß wir uns hier seid dem Anfang dieses Threads wiederholen würden...), für die ganz einfachen Gemüter.


Fürbitte für andere. Beispiel, biblisches:
Jakobus 5,16: Bekenne einer dem andern seine Sünden und betet füreinander, daß ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.*

Beispiel, biblisches, zweites:
Römer 15,30: 30Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, durch unsern HERRN Jesus Christus und durch die Liebe des Geistes, daß ihr helfet kämpfen mit Beten für mich zu Gott*

Also, wenn es doch wohl biblisch ist, andere darum zu bitten, für einen zu beten, was kann dann daran falsch sein?



Hallo Vicco

Ich muss ich aber auch noch mein Veto einlegen:

Es ist ein grosser Unterschied, wenn ich einen Bruder oder eine Schwester im Glauben bitte, für mich zu beten, oder aber wenn ich zu einer toten Person bete, für mich zu bitten! Letzteres gehört schon fast in den Bereich "Okultes", Totenbeschwörung.

Die Bibel verbietet uns, Kontakt mit Toten aufzunehmen, wir sollten uns an Jesus, als Vermittler zu Gott halten.

Aus diesem Grund sind die von dir zitierten Bibelstellen hier falsch am Platz.

Joggeli
Benutzeravatar
Joggeli
Administrator im Ruhestand
 
Beiträge: 7648
Registriert: So 31. Mär 2002, 14:57
Wohnort: Rüebliland

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon Vicconivs » Fr 6. Jan 2006, 08:05

Manchmal komme ich mir vor, wie eine große, bösige Dogmatik. Hihi. Gut, immerhin propagiere ich keine Geheimlehre, sondern rezitiere nur Wissen, daß es an jeder Straßenecke gibt. Also dann, girls, boys, here we go!

Jesus sagt in Johannes 11,23-26:
Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. 24Marta spricht zu ihm: Ich weiß wohl, daß er auferstehen wird - bei der Auferstehung am Jüngsten Tage. 25Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; 26und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?

So, ich glaube das, was Jesus sagt. Glaubst du es auch? Ein weiteres Beispiel, das wirst du sicher auch kennen. Matthäus 22,23:

An demselben Tage traten die Sadduzäer zu ihm, die lehren, es gebe keine Auferstehung, und fragten ihn 24und sprachen: Meister, Mose hat gesagt (5. Mose 25,5-6): «Wenn einer stirbt und hat keine Kinder, so soll sein Bruder die Frau heiraten und seinem Bruder Nachkommen erwecken.» 25Nun waren bei uns sieben Brüder. Der erste heiratete und starb; und weil er keine Nachkommen hatte, hinterließ er seine Frau seinem Bruder; 26desgleichen der zweite und der dritte bis zum siebenten. 27Zuletzt nach allen starb die Frau. 28Nun in der Auferstehung: wessen Frau wird sie sein von diesen sieben? Sie haben sie ja alle gehabt. 29Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irrt, weil ihr weder die Schrift kennt noch die Kraft Gottes. 30Denn in der Auferstehung werden sie weder heiraten noch sich heiraten lassen, sondern sie sind wie Engel im Himmel. 31Habt ihr denn nicht gelesen von der Auferstehung der Toten, was euch gesagt ist von Gott, der da spricht (2. Mose 3,6): 32«Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs»? Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden.

Naja, ich will nicht von mir behaupten, daß ich jetzt wirklich bibelfest sei, also folge ich doch einfach den Worten Christi, bei dem gehe ich einfach mal aus, daß er weiß, was er redet. Nun wirst du sicher fragen, wie das auch mit verstorbenen Heiligen so aussieht. Ziehen wir auch dazu mal ein Beispiel aus der Bibel heran, denn niemand geringerer als Jesus selbst tut nun in Matthäus 17,1 folgendes:

Und nach sechs Tagen nahm Jesus mit sich Petrus und Jakobus und Johannes, dessen Bruder, und führte sie allein auf einen hohen Berg. 2Und er wurde verklärt vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. 3Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia; die redeten mit ihm.

So, ich habe nicht gezählt wie lange, aber es wird wohl niemand bestreiten, daß Moses und Elia schon länger nicht mehr als "lebend" betitelt werden, trotzdem sprechen sie mit Jesus. So, jetzt ist uns ja nun im 1. Johannes 2,3-6 folgendes gesagt:

Und daran merken wir, daß wir ihn kennen, wenn wir seine Gebote halten. 4Wer sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in dem ist die Wahrheit nicht. 5Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, daß wir in ihm sind. 6Wer sagt, daß er in ihm bleibt, der soll auch leben, wie er gelebt hat.

Mehr wäre dazu von meiner Warte nicht zu sagen, alles weitere wird sich wohl wieder im Kreis drehen.

Ich gehe dann mal schlafen und möchte noch um einen selbstgebackenen Keks wetten, daß das nächste Kärtchen, das hier ausgegraben wird, was mit Thimoteus zu tun hat. Also dann... schöne Nacht, noch.


Lieben Gruß, L.
"Ein bisschen, wie wenn man ein Borstenschwein streichelt."
Benutzeravatar
Vicconivs
Wohnt hier
 
Beiträge: 1103
Registriert: Sa 27. Apr 2002, 16:09

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon rejo » Fr 6. Jan 2006, 08:35

Original von Desiree
Rejo, muss es denn sein, dass alles, was man nicht versteht, in jedem Fall gleich mal schlechtestmöglich für den Papst ausgelegt wird, oder wahlweise auch für die gesamte katholische Kirche?
Ist das denn Deine Art, mit Deinen katholischen Mitbrüdern im Herrn umzugehen? Erwartest Du dann wirklich, umgekehrt ernstgenommen zu werden?

Liebe Grüße,
Desi


Dann erzähle mir doch bitte, was du an dem Vorgehen des Entzugs der Lehrerlaubnis in dem Falle gut findest. Du hast zwar meine Worte gegeißelt, mir aber nicht erklärt, was daran sachlich unrichtig sein soll.
Desirée, kann es nicht sein, dass du Kritik an dir lieb gewordenen Instititionen und deren Führerfiguren nicht abkannst?

Wir leben hier alle auf der Erde unter Menschens und da menschelt es manchmal ganz gewaltig. Und einem lieben Mitbruder in Christo zu sagen, dass solche Umgangsweisen irritieren, entspricht nach meinem Empfinden eher einem ehrlichen Miteinander als wenn ich ihm eine geschönte und damit gefälschte Reaktion zukommen lasse.
In letzterem Falle täusche ich ihn darüber, was im Fussvolk so gedacht wird. Offenbar sind wir realiter immer noch in den Zeiten des Feudalismus, in denen die da unten die da oben bewusst täuschen mussten. Im Übrigen gehört Offenheit für Kritik zu den guten Eigenschaften, das Unterdrücken von offener Rede dagegen in die Ecke von Täuschung und Hinterlist! Soll man also der Kirchenleitung keine ehrliche Reaktion zukommen lassen?

Gruß

Rejo
rejo
Wohnt hier
 
Beiträge: 3285
Registriert: Mo 26. Apr 2004, 20:24

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon rejo » Fr 6. Jan 2006, 08:50

Original von Vicconivs

Und daran merken wir, daß wir ihn kennen, wenn wir seine Gebote halten. 4Wer sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in dem ist die Wahrheit nicht. 5Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, daß wir in ihm sind. 6Wer sagt, daß er in ihm bleibt, der soll auch leben, wie er gelebt hat.

Lieben Gruß, L.


Nein, Vicconivs, ich denke da eher an Galater.
Denn es interessiert mich schon, welche Gebote ich einhalten soll.
Da wäre vor dem Halten der Gebote erst mal zu fragen, welche Gebote seine Gebote denn sind.
Irgendwelche Gebote, von denen irgendwelche behaupten, es seien seine Gebote, einzuhalten, kann doch nicht Zeichen eines echten Christen sein. Der überlegt doch erst, was er tut, bevor er etwas tut. Er prüft zunächst einmal die Rechtmässigkeit eines Auftrages oder einer Anweisung. Alles andere ist blinder Gehorsam, wie man ihn Tyrannen entgegenbringen muss. Jesus nannte sich "unseren Bruder"! Und glaubst du, dass man seinem Bruder nicht ins Antlitz schauen und fragen darf, ob er das so oder so gemeint hat mit seinen Geboten? Nach Paulus hat Jesus die Gebotslage sehr vereinfacht. Es gibt für ihn nur noch eins und das steht in Gal 5, 14.

Gruß

Rejo
rejo
Wohnt hier
 
Beiträge: 3285
Registriert: Mo 26. Apr 2004, 20:24

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon Huitzilopochtli » Fr 6. Jan 2006, 09:02

Original von John-Paul
Das ist schlechterdings unwahr.
Mit ausdrücklichem Einverständnis der katholischen Kirche habe ich meine Frau in einer evangelischen Trauung geheiratet. Die Zeremonie wurde durch eine evangelische Pfarrerin (eine gute Freundin von uns) gehalten. Ein katholischer Priester, der den Segen hätte spenden können, war nicht anwesend.


Gar nicht unwahr! :P :D
Ich weiss von einem befreundeten Pfarrer, dass er mittlerweile bei keinem ökumenischen Gottesdienste mehr mitleitet, weil die Haupthandlungen (zb Segenspendung) ausschliesslich der Katholische Priester vornehmen darf. In dem Zusammenhang hat er ausdrücklich die Eheschliessung erwähnt. Warum das bei euch geklappt hat... :?

Im übrigen bin ich mir durchaus bewusst, dass die Evangelische Kirche auch ihre Schandflecken in der Geschichte hat. Ich habe das Ganze aber im Zusammenhagen mit der offenbar in der Katholischen Kirche vorherrschenden Meinung geschrieben, die Evangelischen würden die Ökumene nur anstreben, weil sie grad nix besseres zu tun haben oder weil´s ihnen eh leicht fallen würde.

@ Desiree
Ich klage nicht an, dass die Katholische Kirche ihren eigenen Weg geht. Ich beklage nur, dass sie zu keinem Kompromiss bereit ist und sich immer noch als allein seeligmachende Kirche versteht.

Dominus Iesus (Abschnitt IV)
Die Gläubigen sind angehalten zu bekennen, dass es eine geschichtliche, in der apostolischen Sukzession verwurzelte Kontinuität53 zwischen der von Christus gestifteten und der katholischen Kirche gibt: »Dies ist die einzige Kirche Christi... Sie zu weiden, hat unser Erlöser nach seiner Auferstehung dem Petrus übertragen (vgl. Joh 21,17), ihm und den übrigen Aposteln hat er ihre Ausbreitung und Leitung anvertraut (vgl. Mt 28,18ff.), für immer hat er sie als ”die Säule und das Fundament der Wahrheit“ (1 Tim 3,15) errichtet. Diese Kirche, in dieser Welt als Gesellschaft verfasst und geordnet, ist verwirklicht [subsistit in] in der katholischen Kirche, die vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird«.54 Mit dem Ausdruck »subsistit in« wollte das Zweite Vatikanische Konzil zwei Lehrsätze miteinander in Einklang bringen: auf der einen Seite, dass die Kirche Christi trotz der Spaltungen der Christen voll nur in der katholischen Kirche weiterbesteht, und auf der anderen Seite, »dass außerhalb ihres sichtbaren Gefüges vielfältige Elemente der Heiligung und der Wahrheit zu finden sind«,55 nämlich in den Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, die nicht in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen.56 Bezüglich dieser Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften ist festzuhalten, dass »deren Wirksamkeit sich von der der katholischen Kirche anvertrauten Fülle der Gnade und Wahrheit herleitet«.57
Huitzilopochtli
Hat sich eingelebt
 
Beiträge: 77
Registriert: Mi 7. Dez 2005, 19:10

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon rejo » Fr 6. Jan 2006, 09:03

Original von John-Paul

Die katholische Kirche bezeichnet sich nicht als "allein seligmachend", wie ich Dir bereits mehrfach anhand der Originaldokumente nachgewiesen habe.

Gruß
JP


Wo also findet man in den Konzilsdokumnten die Stelle, an der explizit das "extra ecclesia nulla salus" aufgehoben wird?
Oder ist es nicht vielmehr so wie schon seit tausend Jahren, dass klammheimlich darüber hinwegegangen wird, bis die Leut es vergessen haben?
Die Anerkennung, dass man unter bestimmten Umständen auch in anderen Religionen Heil gefunden werden kann, ist de fakto noch keine generelle Aufhebung des "extra ecclesia nulla salus". Dann muss man das auch konkret so formulieren, dass auch der dümmste und unwissenste Katholik das eindeutig versteht. Deshalb, weil die RKK durch die Jahrhundert hindurch nicht einmal vor brutaler Gewalt zurückgeschreckt ist, das allen Menschen in aller Welt, besonders aber in Europa mit aller Härte des Feuers und des Schwertes einzubleuen.

Gruß

Rejo

rejo
Wohnt hier
 
Beiträge: 3285
Registriert: Mo 26. Apr 2004, 20:24

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon rejo » Fr 6. Jan 2006, 09:23

Original von Huitzilopochtli
Original von John-Paul
Das ist schlechterdings unwahr.
Mit ausdrücklichem Einverständnis der katholischen Kirche habe ich meine Frau in einer evangelischen Trauung geheiratet. Die Zeremonie wurde durch eine evangelische Pfarrerin (eine gute Freundin von uns) gehalten. Ein katholischer Priester, der den Segen hätte spenden können, war nicht anwesend.


Gar nicht unwahr! :P :D
Ich weiss von einem befreundeten Pfarrer, dass er mittlerweile bei keinem ökumenischen Gottesdienste mehr mitleitet, weil die Haupthandlungen (zb Segenspendung) ausschliesslich der Katholische Priester vornehmen darf. In dem Zusammenhang hat er ausdrücklich die Eheschliessung erwähnt. Warum das bei euch geklappt hat... :?


Ganz einfach. das war nicht gestern und nicht heute, das war vorgestern. Vor langer langer Zeit als man die Worte der Konzilsväter noch ernst nahm und fleißig herumexperimentieren durfte, also vor etwa dreißig Jahren! Sakramentenspendungen sind vom ökumenischen Experiment ausgenommen. In punkto Ehe ist das Unsinn. Aber so manche Kirchenoberen scheinen zu glauben, sie und nicht die Eheleute spendeten das Sakrament.

Gruß

Rejo
rejo
Wohnt hier
 
Beiträge: 3285
Registriert: Mo 26. Apr 2004, 20:24

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon Vicconivs » Fr 6. Jan 2006, 10:25

Zwei Dinge mal als Einwurf an Rejo:

1. Du irrst, bezüglich des ´einen´ Gebotes, seinen Nächsten zu lieben. Du vergisst Gott!

2. Das Sakrament spenden doch nicht die Kirchenoberen. Das Sakrament spenden auch nicht die Eheleute. Das Sakrament spendet Gott. Wobei die Ehe, wie ich grade bei Wiki lese, bei den Protestanten gar kein Sakrament ist? Stimmt das? Ich bin irritiert. Das würde natürlich schon Sinn machen, Mischehen von katholischen Priestern vollziehen zu lassen, wäre dem so.

Was übrigens Desiree und den ´Vorwurf´ der katholischen Betriebsblindheit angeht, ich glaube, sie wird es mir verzeihen, wenn ich jetzt breittrete, daß sie evangelische Theologie studiert, was ihr wohl einen recht... großen Sichtkreis in dieser Hinsicht verschafft. Das Problem der Kritik ist einfach, und wie schon in einem anderen Thread von Weislicht angesprochen, daß es einfach nicht immer wirklich erheiternd ist, mitzulesen, wie die einen Christen hier auf die anderen Christen losgehen. So oft wie ich hier in diesem Thread schon "Lüge, Arglist, Falle" und so gelesen hab, mei, an das Gute im Menschen glaubt hier auch keiner mehr, oder? Schade eigentlich.


Lieben Gruß, L.
"Ein bisschen, wie wenn man ein Borstenschwein streichelt."
Benutzeravatar
Vicconivs
Wohnt hier
 
Beiträge: 1103
Registriert: Sa 27. Apr 2002, 16:09

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon rejo » Fr 6. Jan 2006, 11:29

Original von SunFox

Man bringt ihr Verehrung entgegen wie einem Gott!

Jesus bleibt auf der Strecke und sein "Stellvertreter" sagt ja und Amen dazu!

Ist das Richtig?

Wem allein gehört Ehre und Anbetung?

Viele Grüße von SunFox


Du sollst Vater und Mutter ehren! Steht das nicht in den Zehn Geboten?
Was also hast du gegen die Verehrung Mariens, der Mutter Jesu?

Du kennst offenbar den inneren Sinn bestimmter Begriffe in unserer deutschen Sprache nicht so recht und subsumierst für dich Bedeutungsinhalte, die von anderen nicht geteilt werden. Verehrung ist bekanntlich nicht Anbetung!

Und in keiner der von dir angeführten Dank- und Verehrungsadressen kommt irgendeine Form unzulässiger Anbetung durch. Man bedankt sich für ihre Fürsprache. Früher zu Zeiten der Fürstenherrscher galt das besonders für die Fürstenmütter. Man buhlte regelrecht um deren Gunst, weil man auf ihren Einfluss auf das Denken und Handeln des regierenden Fürsten baute. Siehe dazu auch die Bartholomäusnacht in Frankreich und Katharina de Medicis Rolle bei dieser Unternehmung. Da sieht man, dass alles rein menschlich ist und nichts Göttliches dabei im Spiele sein muss. Emotionalität kann man auch aus der Religion nicht raushalten. Damit musst du nun mal leben.

Gruß

Rejo
rejo
Wohnt hier
 
Beiträge: 3285
Registriert: Mo 26. Apr 2004, 20:24

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon rejo » Fr 6. Jan 2006, 11:52

Original von Vicconivs
Zwei Dinge mal als Einwurf an Rejo:

1. Du irrst, bezüglich des ´einen´ Gebotes, seinen Nächsten zu lieben. Du vergisst Gott!
Lieben Gruß, L.


Dann müsste auch Jesus irren; denn dazu hat er sich klar in Lk 10, 25-37 geäußert. Die ersten Verse dieser Textstelle informieren über die beiden obersten Gebote und die nachfolgende Geschichte vom Barmherzigen Samariter klärt den Gläubigen darüber auf, wie die beiden Gebote miteinander korrespondieren und wann sie jeweils unser Verhalten bestimmen sollen.

Dazu der Text bei Lk 10, 25-37:
Und siehe, da stand ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muß ich tun, daß ich das ewige Leben ererbe? 26Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? 27Er antwortete und sprach: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst» 28Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben.

29Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster? 30Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halbtot liegen. 31Es traf sich aber, daß ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber. 32Desgleichen auch ein Levit: als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber. 33Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte er ihn; 34und er ging zu ihm, goß Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn. 35Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir´s bezahlen, wenn ich wiederkomme. 36Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste gewesen dem, der unter die Räuber gefallen war? 37Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen!


Bemerkenswert ist übrigens an dieser Geschichte, dass Jesus das Verhalten eines Nichtjuden mit dem von ausgewiesenen Gottesdienern vergleicht. Das muss man sich im historisch-gesellschaftlichen Kontext von ca. 32 n. Chr. mal vorstellen, was das real bedeutete!
Die ausgewiesenen Gottesdiener, Priester und Levit, halten sich an das oberste Gebot der Gottesliebe und gehn deshalb vorüber. Der Samariter dagegen hält sich an das Gebot der Nächstenliebe und hilft dem Überfallenen. Auf Jesu Resüme brauche dann wohl nicht mehr einzugehen oder?

Und so frage ich wie du oben: Wo bleibt das Gebot der Gottesliebe in dieser Geschichte?

Gruß

Rejo
rejo
Wohnt hier
 
Beiträge: 3285
Registriert: Mo 26. Apr 2004, 20:24

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon Huitzilopochtli » Fr 6. Jan 2006, 12:54

Original von rejo
Was also hast du gegen die Verehrung Mariens, der Mutter Jesu?


So unrecht hat sunfox nun auch wieder nicht. Die Verehrung Mariens und anderer Heiliger trägt manchmal schon sehr merkwürdige Blüten, insbesondere die Reliquienverehrung.

Aber mit der Ökumene hat das eigentlich nix zu tun. Zumindest hat bis jetzt noch kein Katholik von mir verlangt, irgendeine Heiligenstatue zu küssen... :D
Huitzilopochtli
Hat sich eingelebt
 
Beiträge: 77
Registriert: Mi 7. Dez 2005, 19:10

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon SunFox » Fr 6. Jan 2006, 13:03

Original von rejo
Original von SunFox

Man bringt ihr Verehrung entgegen wie einem Gott!

Jesus bleibt auf der Strecke und sein "Stellvertreter" sagt ja und Amen dazu!

Ist das Richtig?

Wem allein gehört Ehre und Anbetung?

Du sollst Vater und Mutter ehren! Steht das nicht in den Zehn Geboten?
Was also hast du gegen die Verehrung Mariens, der Mutter Jesu?

Hallo rejo,

Joggeli hat es schon angesprochen, dieses verehren und anbeten von Maria hat schon fast okultische Züge und es ist ein Unterschied ob ich lebenden Personen Ehre und Achtung entgegen bringe oder einen Totenkult betreibe! Bei den Toten ist es so, das ich sie in einer guten Erinnerung behalten kann, weil dieser oder jener Mensch für mich wertvoll war, aber damit sollte es sich dann auch schon haben! Und das Gebot von ´Vater und Mutter ehren´ bezieht sich doch wohl auf ihrer Zeit des Lebens! Also kannst du den Vergleich, den du hier machst garnicht heran ziehen! Und ein Gedenken ist ein nicht vergessen was mir wiederfahren ist, ein in Erinnerung behalten! Jemand der gestorben ist und der mir zu Lebzeiten ans Herz gewachsen ist, den werde ich immer in guter Erinnerung haben! Aber einen Kult daraus zu machen ist etwas ganz anderes! Maria wird genauso verehrt wie von einigen z.B. Elvis! Elvis lebt - Maria lebt! Totenkult!

Daniel 3,28: "Da fing Nebukadnezar an und sprach: Gelobt sei der Gott Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos, der seinen Engel gesandt und seine Knechte errettet hat, die ihm vertraut und des Königs Gebot nicht gehalten haben, sondern ihren Leib preisgaben; denn sie wollten keinen andern Gott verehren und anbeten als allein ihren Gott!"

5.Mose 32,3: "Denn ich will den Namen des HERRN preisen. Gebt unserm Gott allein die Ehre!"

Römer 16,27: "dem Gott, der allein weise ist, sei Ehre durch Jesus Christus in Ewigkeit! Amen."

Nicht durch Maria!

1.Timotheus 6,16: "der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen."

Die biblischen Aussagen sind eindeutig!

Jesaja 8,19: "Wenn sie aber zu euch sagen: Ihr müsst die Totengeister und Beschwörer befragen, die da flüstern und murmeln, so sprecht: Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen? Oder soll man für Lebendige die Toten befragen?"

Und auch diese Aussage ist unmißverständlich!

Viele Grüße von SunFox

Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon SunFox » Fr 6. Jan 2006, 13:32

Original von Vicconivs
Manchmal komme ich mir vor, wie eine große, bösige Dogmatik. Hihi. Gut, immerhin propagiere ich keine Geheimlehre, sondern rezitiere nur Wissen, daß es an jeder Straßenecke gibt. Also dann, girls, boys, here we go!

Hallo mein lieber Vicconivs,

5.Mose 18,10: "dass nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt oder Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei treibt"

In meiner letzten Antwort an rejo hab ich es schon beschrieben! Die Geheimlehre ist denen nicht geheim, die damit umgehen, aber von Gott? Die böse Dogmatik kommt woher: " Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, sodass er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott." (2.Thess. 2,4)

Wer praktiziert Praktiken die nachgewiesener Weise nicht biblisch sind, ja vor denen sogar gewarnt wird?

Wer macht sich zum Stellvertreter Gottes?

Wer hat sich in der Kirche an oberster Stelle gesetzt?

Jakobus 1,26: "Wenn jemand meint, er diene Gott, und hält seine Zunge nicht im Zaum, sondern betrügt sein Herz, so ist sein Gottesdienst nichtig."

Wer unbiblische Lehren verkündet, und er meint er diene damit Gott, der betrügt nur sein Herz (und das Anderer) und sein Gottesdienst ist nichtig!

Original von Vicconivs
Jesus sagt in Johannes 11,23-26:
Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. 24Marta spricht zu ihm: Ich weiß wohl, daß er auferstehen wird - bei der Auferstehung am Jüngsten Tage. 25Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; 26und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?

So, ich glaube das, was Jesus sagt. Glaubst du es auch? Ein weiteres Beispiel, das wirst du sicher auch kennen.

Glaubst du das Fett markierte, dann ist der Rest leicht erklärt!

Kann aber gerne auf alles näher eingehen!

Viele Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon bigbird » Fr 6. Jan 2006, 13:37

Hallo Leute
Wenn ihr schon am hervorheben seid - das kann ich auch:
Original von Paraglidingchica
Ich schreibe in Religion eine Facharbeit über das Thema ob der Papst förderlich oder hinderlich für die Ökumene ist! Ich brauche ganz viel Material! Also wenn ihr irgendwelche Quellen habt oder auch eigene Meinungen!!! Immer her damit!
Das ist hier das Thema!
Und ich bitte euch dringend, euch dieser Frage zu widmen. Ansonsten könnte mir plötzlich einfallen, diesen Thread zu schliessen ...

bigbird

Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
Benutzeravatar
bigbird
Administrator
 
Beiträge: 46019
Registriert: Do 7. Mär 2002, 07:25
Wohnort: Raum Bern

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon Huitzilopochtli » Fr 6. Jan 2006, 14:44


Man müsste zur Erläuterung vielleicht noch anfügen, dass zitiertes Dokument "Dominus Iesus" die Handschrift von Kardinal Ratzinger trägt.

Eine Vertiefung der Ökumene mit den Evangelischen unter diesem Papst ist somit sehr, sehr unwahrscheinlich. Die Evangelischen haben dieses Dokument bei der Veröffentlichung als das wahrgenommen, was es ist: Ein Schlag ins Gesicht.

Ein Artikel zum Thema:
http://www.sonntagsblatt.de/artikel/2000/37/37-s3.htm
Huitzilopochtli
Hat sich eingelebt
 
Beiträge: 77
Registriert: Mi 7. Dez 2005, 19:10

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon rejo » Fr 6. Jan 2006, 16:05

Original von Huitzilopochtli
Original von rejo
Was also hast du gegen die Verehrung Mariens, der Mutter Jesu?


insbesondere die Reliquienverehrung.


Hallo, sind wir bei der Marienverehrung oder dem Reliquienkult oder ist das für dich dasselbe?

Für dich mag Maria tot sein, toter geht´s nimmer!

Für einen Katholiken aber ist sie im Himmel. Siehe dazu das Dogma von der leiblichen Aufnahme in den Himmel.
Danach sind Katholiken völlig richtig im Kopf. Ob ich persönlich daran glaube, spielt keine Rolle! Wenn das deren Glaube ist, dürfen sie das meinetwegen, soviel Toleranz kann ich noch aufbringen! :D

Gruß

Rejo
rejo
Wohnt hier
 
Beiträge: 3285
Registriert: Mo 26. Apr 2004, 20:24

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon Huitzilopochtli » Fr 6. Jan 2006, 16:14

Original von rejo
Hallo, sind wir bei der Marienverehrung oder dem Reliquienkult oder ist das für dich dasselbe?


Geht zumindest in die gleiche Richtung. Aber lassen wir das Thema, sonst wird bigbird sauer und mir ist im Grossen und Ganzen eigentlich auch Wurscht, was die Katholiken so treiben, solange sie mir das Kirchsein nicht absprechen ;) :D

Dominus Iesus (Abschnitt IV:17)
Die kirchlichen Gemeinschaften hingegen, die den gültigen Episkopat und die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums nicht bewahrt haben, sind nicht Kirchen im eigentlichen Sinn;
Huitzilopochtli
Hat sich eingelebt
 
Beiträge: 77
Registriert: Mi 7. Dez 2005, 19:10

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon rejo » Fr 6. Jan 2006, 16:16

Original von SunFox
Jakobus 1,26: "Wenn jemand meint, er diene Gott, und hält seine Zunge nicht im Zaum, sondern betrügt sein Herz, so ist sein Gottesdienst nichtig."

Wer unbiblische Lehren verkündet, und er meint er diene damit Gott, der betrügt nur sein Herz (und das Anderer) und sein Gottesdienst ist nichtig!

Nimmst du deine Worte auch immer so ernst?
Aus der Sicht der Römer stimmt deine Aussage nicht, weil sie sich davon nicht angesprochen fühlen. Ihre Deutung ist halt etwas anders. Und mit Hilfe gewisser Stellen im Römerbrief können sie ihr Tun leicht rechtfertigen.

Und wozu gibt es diesen Römerbrief? Eben darum!

Original von Vicconivs
Jesus sagt in Johannes 11,23-26:
Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. 24Marta spricht zu ihm: Ich weiß wohl, daß er auferstehen wird - bei der Auferstehung am Jüngsten Tage. 25Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; 26und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?

So, ich glaube das, was Jesus sagt. Glaubst du es auch? Ein weiteres Beispiel, das wirst du sicher auch kennen.

Glaubst du das Fett markierte, dann ist der Rest leicht erklärt!

Kann aber gerne auf alles näher eingehen!

Viele Grüße von SunFox


Lazarus ist nun aber sofort auferstanden und nicht erst am jüngsten Tage! Und was sagt uns das wiederum?

Rejo
rejo
Wohnt hier
 
Beiträge: 3285
Registriert: Mo 26. Apr 2004, 20:24

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon rejo » Fr 6. Jan 2006, 16:22

Original von SunFox
Hallo rejo,

Joggeli hat es schon angesprochen, dieses verehren und anbeten von Maria hat schon fast okultische Züge und es ist ein Unterschied ob ich lebenden Personen Ehre und Achtung entgegen bringe oder einen Totenkult betreibe! Bei den Toten ist es so, das ich sie in einer guten Erinnerung behalten kann, weil dieser oder jener Mensch für mich wertvoll war, aber damit sollte es sich dann auch schon haben! Und das Gebot von ´Vater und Mutter ehren´ bezieht sich doch wohl auf ihrer Zeit des Lebens! Also kannst du den Vergleich, den du hier machst garnicht heran ziehen! Und ein Gedenken ist ein nicht vergessen was mir wiederfahren ist, ein in Erinnerung behalten! Jemand der gestorben ist und der mir zu Lebzeiten ans Herz gewachsen ist, den werde ich immer in guter Erinnerung haben! Aber einen Kult daraus zu machen ist etwas ganz anderes! Maria wird genauso verehrt wie von einigen z.B. Elvis! Elvis lebt - Maria lebt! Totenkult!



Hallo Sunfox,

als meine Reaktion auf diesen Beitrag kannst du meine letzte Erwiderung an Huitzilopochtli lesen.

Gruß

Rejo
rejo
Wohnt hier
 
Beiträge: 3285
Registriert: Mo 26. Apr 2004, 20:24

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon SunFox » Fr 6. Jan 2006, 16:33

Hallo mein lieber rejo,

da unsere gefiederte Überfliegerin :D des Forums ;) hier keine weitere Einlassungen zu diesem Thema haben möchte, werde ich dir diesbezüglich hier auch keine Antwort darauf geben!

Das Wesentliche wurde sowieso gesagt, mag man nun dem Wort Gottes glauben oder weltlichen Theorien, mir solls zwar nicht egal sein, aber hier ist das Thema ein anderes! Oder doch nicht? Bild

Viele Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon Paraglidingchica » Fr 6. Jan 2006, 18:42

danke das ihr schon soviel geschrieben habt! wie würdet ihr die facharbeit aufbauen? erst den begriff ökumene erklären oder wie?
Paraglidingchica
Lebt sich ein
 
Beiträge: 43
Registriert: Fr 17. Dez 2004, 10:30
Wohnort: aus meiner Mama

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon SunFox » Fr 6. Jan 2006, 18:50

Hallo Paraglidingchica,

als erstes würde ich den Begriff nach seiner ursprünglichen Bedeutung hin aufschlüsseln.

Dann was man heute unter darunter versteht und welches die Ziele sind!

Dann die verschiedenen Ansichten gegeneinander stellen, Übereinstimmungspunkte suchen und Trennendes aufzeigen!

Auch würde ich aufzeigen wer gegen die Ökumene ist und die Begründungen dazu.

Viele Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon Vicconivs » Fr 6. Jan 2006, 20:48

Wie ich schon sagte, ohne, daß wir hier noch ein paar Infos von dir bekommen, wird da wenig draus. Was hast du denn für Vorgaben, für deine Arbeit, was soll sie beleuchten? Erzähl du uns doch mal was, wenn wir dir hier schon Arbeit abnehmen sollen.

So, hier mal ein (katholischer) Link zum Thema Ökumene. Sind ein paar lesenswerte Sachen drin, zum Bleistift eine Encyclica zum Thema von Johannes Paul II:

Klick mich. Ganz fest.


Lieben Gruß, L.

"Ein bisschen, wie wenn man ein Borstenschwein streichelt."
Benutzeravatar
Vicconivs
Wohnt hier
 
Beiträge: 1103
Registriert: Sa 27. Apr 2002, 16:09

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon SunFox » Fr 6. Jan 2006, 21:39

Vieleicht hilft dir folgender Link dann auch weiter:

Die Ökumene im neuen Jahrtausend

Viele Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon rejo » Fr 6. Jan 2006, 22:52

Original von Vicconivs
Klick mich. Ganz fest.
Lieben Gruß, L.


@Vicconivs
Ich stelle mit Schaudern fest, dass da einzig und allein fundamentalistisch-kath. Standpunkte vertreten werden: Kirchengeschichte nach römischem Gusto.
So wird Ökumne nie gelingen mit Behauptungen die eindeutig nicht stimmen. So stimmt nicht, dass Jesus nur eine Kirche gegründet hat. Schon zur Zeit der Apostel entstanden viele unterschiedliche Gemeinden und Gemeinschaften. Erst mit den Eingriffen der römischen Kaiser im 4. Jahrhundert kam das, was wir heute Schismata nennen und das gleich mehrmals.
Die beiden berühmtesten sind einmal ausgelöst worden im Streit um die Natur Jesu (-->Arianismus) und der Streit auf dem Konzil von Chalcedon: Abspaltiumng aller Christengemeinden, die außerhalb des römischen Machtbereichs lagen. Letzteres sagt mehr als tausend Worte. Das aber wird leider in dem besagten Artikel verschwiegen. Er ist daher unreif und echter Ökumene höchst hinderlich. Die RKK müsste endlich von ihrem Machtanspruch herunterkommen gemäß dem Wort Jesu:
Mk 9, 33-35:

Und sie kamen nach Kapernaum. Und als er daheim war, fragte er sie: Was habt ihr auf dem Weg verhandelt? 34Sie aber schwiegen; denn sie hatten auf dem Weg miteinander verhandelt, wer der Größte sei. 35Und er setzte sich und rief die Zwölf und sprach zu ihnen: Wenn jemand will der Erste sein, der soll der Letzte sein von allen und aller Diener.

Ob der Papst das in allem schafft, was hier (fett!) von ihm gefordert wird?

Gruß

Rejo
rejo
Wohnt hier
 
Beiträge: 3285
Registriert: Mo 26. Apr 2004, 20:24

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon Vicconivs » Fr 6. Jan 2006, 23:43

Liebe Moderation, wenn das jetzt hier nicht passt, bäte ich darum, den Thread zu spalten, an dieser Stelle. Ich möchte aber mal auf die Argumentation hier eingehen, scheint das doch die Frage nach den, für die Ökumene ja nicht unbedingt irrelevanten, Schismata zu sein.

Ich stelle mit Schaudern fest, dass da einzig und allein fundamentalistisch-kath. Standpunkte vertreten werden: Kirchengeschichte nach römischem Gusto.

Naja, meine Güte, ich für meinen Teil bin halt nicht bewandert in protestantischer Kirchengeschichte. Haben die sowas? Das was ich kenne, fängt erst mit der Reformation an, und das ist nichts, womit ich mich aus Interesse beschäftige. Also habe ich halt einen Link gepostet, der offizielle Katholische Standpunkte wiedergibt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ob du das jetzt gut findest, ist für die Ökumene nun erstmal ohne Belang.

So wird Ökumne nie gelingen mit Behauptungen die eindeutig nicht stimmen. So stimmt nicht, dass Jesus nur eine Kirche gegründet hat. Schon zur Zeit der Apostel entstanden viele unterschiedliche Gemeinden und Gemeinschaften.

Tja, da muss man natürlich schon schauen, was man will. Entstanden ist auch der Dreitagebart in meinem Gesicht. Aber hat Jesus diese Gemeinden auch gegründet? Tatsächlich hat er doch in Matthäus 16,18 gesagt:
Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. 19Ich will dir die Schlüssel des Himmelreichs geben: alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel gelöst sein.

Daraus folgt, wie du sicher weißt, der hier beschriebene Anspruch, daß die katholische Kirche nun einmal die Kirche ist, die Jesus Christus persönlich gegründet hat. Und der ist hiermit gut belegt, wie ich persönlich finde.

Erst mit den Eingriffen der römischen Kaiser im 4. Jahrhundert kam das, was wir heute Schismata nennen und das gleich mehrmals.
Die beiden berühmtesten sind einmal ausgelöst worden im Streit um die Natur Jesu (-->Arianismus) und der Streit auf dem Konzil von Chalcedon: Abspaltiumng aller Christengemeinden, die außerhalb des römischen Machtbereichs lagen.

Ich will dir an dieser Stelle einen gut gemeinten Rat geben. Bevor du jetzt anfängst, in der Konzilsgeschichte zu herumzupfuschen, lies erstmal ein paar Bücher dazu. Falls Interesse an Litteraturhinweisen besteht, kann ich gerne aushelfen, ich hab da einiges zu. Zu den ersten Schismata kam es (temporal zusammenfallend mit dem Eingreifen eines gewissen Kaisers, der bei dem gemeinten Konzil aber nur Einleitung hielt und das Schlusswort vortrug und sich sonst nicht am Diskurs beteiligte), weil es Differenzen über die Lehre gab, deren Verkündung dort verbindlich beschlossen wurde. Wie ich finde, ein wichtiger Schritt. Ab da an kann man pro Konzil doch eigentlich ein Schisma veranschlagen, oder irre ich mich? Es gibt immer einige, die mit den Inhalten eines Konzilsbeschluss irgendwie unzufrieden sind. Wenn man dann halt meint, nicht in der Kirche bleiben zu können, führt das nun einmal zu einem Schisma, ja. Über den Arianismus will ich hier auch nicht mit dir Diskutieren, das ist recht einfach widerlegt, ebenso wie alle anderen christologischen Häresien dieser Zeit. Griechische und lateinische Kirche kamen zu diesem Zeitpunkt allerdings noch sehr gut miteinander aus, obwohl man nun, wie ich finde, die Patriarchate außerhalb des Patriarchat des Westens nicht wirklich zu Roms ´Machtbereich´ rechnen kann, es sei denn, man akzeptiert das Umfassende Episcopat Roms, aber... das ist dir sicher zu katholisch.

Die RKK müsste endlich von ihrem Machtanspruch herunterkommen gemäß dem Wort Jesu:
Mk 9, 33-35:

Und sie kamen nach Kapernaum. Und als er daheim war, fragte er sie: Was habt ihr auf dem Weg verhandelt? 34Sie aber schwiegen; denn sie hatten auf dem Weg miteinander verhandelt, wer der Größte sei. 35Und er setzte sich und rief die Zwölf und sprach zu ihnen: Wenn jemand will der Erste sein, der soll der Letzte sein von allen und aller Diener.

Nunja. Daraus, daß die Jesus Christus die römisch katholische Kirche gegründet hat, ergibt sich ja nun schon eine gewisse Sonderstellung, wie du schwerlich verleugnen kannst ;) Jedoch keine, die sich im Ausüben von ´Macht´ bescheidet, sondern, so ist es für mich konsequent, in der Ausübung der Lehre. Aber, wie mir scheint, ist dein Wunsch nach der Dienerschaft des Papstes doch bereits vor längerem erfüllt worden? Seit Gregor dem Großen, irgendwann im 5. oder 6. Jahrhunderts, eben der Zeit, in der sich das Papsttum weiter konstituierte, lautet die Selbstbezeichnung "Servus servorum Dei." Diener, der Diener Gottes. Naja, ich persönlich habe nicht allzuviele Päpste miterlebt, persönlich getroffen, oder gar mit ihnen gesprochen, aber das, was ich bislang von Benedikt XVI gesehen habe, wirkt auf mich schon zum einen sehr demütig, zum anderen stimme ich da mit einem Blogger überein, bei dem ich mal gelesen habe, daß er finde, daß sich Benedikt XVI sich durchscheinen zu Christus hin mache. So soll das doch sein. Er ist unser ´Diener´, indem er uns auf Christus hinweist. Welchen größeren Dienst könnte er uns tun?


Lieben Gruß, L.
"Ein bisschen, wie wenn man ein Borstenschwein streichelt."
Benutzeravatar
Vicconivs
Wohnt hier
 
Beiträge: 1103
Registriert: Sa 27. Apr 2002, 16:09

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon SunFox » Sa 7. Jan 2006, 00:20

Original von Vicconivs

Naja, meine Güte, ich für meinen Teil bin halt nicht bewandert in protestantischer Kirchengeschichte. Haben die sowas? Das was ich kenne, fängt erst mit der Reformation an, und das ist nichts, womit ich mich aus Interesse beschäftige.

Daraus folgt, wie du sicher weißt, der hier beschriebene Anspruch, daß die katholische Kirche nun einmal die Kirche ist, die Jesus Christus persönlich gegründet hat.

Ich will dir an dieser Stelle einen gut gemeinten Rat geben. Bevor du jetzt anfängst, in der Konzilsgeschichte zu herumzupfuschen, lies erstmal ein paar Bücher dazu. Falls Interesse an Litteraturhinweisen besteht, kann ich gerne aushelfen, ich hab da einiges zu.

obwohl man nun, wie ich finde, die Patriarchate außerhalb des Patriarchat des Westens nicht wirklich zu Roms ´Machtbereich´ rechnen kann, es sei denn, man akzeptiert das Umfassende Episcopat Roms, aber... das ist dir sicher zu katholisch.

Nunja. Daraus, daß die Jesus Christus die römisch katholische Kirche gegründet hat, ergibt sich ja nun schon eine gewisse Sonderstellung, wie du schwerlich verleugnen kannst

Jedoch keine, die sich im Ausüben von ´Macht´ bescheidet, sondern, so ist es für mich konsequent, in der Ausübung der Lehre. Aber, wie mir scheint, ist dein Wunsch nach der Dienerschaft des Papstes doch bereits vor längerem erfüllt worden? Seit Gregor dem Großen, irgendwann im 5. oder 6. Jahrhunderts, eben der Zeit, in der sich das Papsttum weiter konstituierte, lautet die Selbstbezeichnung "Servus servorum Dei." Diener, der Diener Gottes.



Ich dachte das ist hier ein Thread über die Ökumene?

Da haben wir uns damit abgefunden damit, das wir nicht weiter über die unbiblische Marienanbetung hier schreiben, und dann kommt gleich katholische Massenpropaganda auf uns hernieder!

Original von Vicconivs
Also habe ich halt einen Link gepostet, der offizielle Katholische Standpunkte wiedergibt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ob du das jetzt gut findest, ist für die Ökumene nun erstmal ohne Belang.


Und was hat das mit dem Threadthema zu tun?

Es geht hier nicht um deine Lehrpunkte der katholischen Kirche, und Ökumene interessiert dich eh nicht!

Du bist einer der sich sagt, alle anderen Christen wieder einkassieren wo sie hingehören, in die seligmachende RKK!

Diese Zeiten wo es so gehandhabt wurde sind ein Glück vorbei, aber deine Ansicht spiegelt ganz gut deine Grundeinstellung!

Gut das einige Christen mitdenken und erkennen welchen Sinn die Ökumene aus Sicht der RKK hat!

Viele Grüße von SunFox

PS: Kannst du auch christlich sinnvolle Beiträge bringen?
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon Vicconivs » Sa 7. Jan 2006, 00:28

Weißt du, lieber Sunfox, es ist ja nicht so, als hätte ich keine Nachsicht mit dir, aber mir fehlt das geeignete didaktische Mittel, dich verstehen zu machen, was ich sagen will.

Richtig, ich habe einen Link gepostet, der die Lehre der Katholischen Kirche wiedergibt. Wozu? Zur Ökumene. Soviel mal zur Relevanz im Thread.

Ob ich sinnvolle biblisch fundierte Beiträge schreibe? Naja, biblisch fundiert sind sie, ich habe dir, so oft ich wusste, biblische Belegstellen für meine Aussagen genannt. Sinnvoll? Nein, auslegen tust du mir das sowieso, wie du grade magst. Da kann ich wenig dran machen. Mit Trollen ist freilich schwer sinnvoll zu diskutieren, die Erfahrung scheinen auch schon John-Paul, Weißeslicht und noch einige andere gemacht zu haben.

Lieben Gruß, L.

Edit: Was mir auffällt. Warum ist es nicht möglich, daß man die verschiedenen Lehrmeinungen zur Ökumene zusammenträgt und abgleicht? Anders macht das ohnehin wenig Sinn. Ich meine, sicher, ich könnte jetzt dahergehen und den Link zerpflücken, den du gepostet hast, aber... Bislang habe ich mich hier damit zurückgehalten, den Glauben anderer Christen zu kritisieren. Das schaffst du doch auch, wenn ein Wüterich wie ich das kann.
"Ein bisschen, wie wenn man ein Borstenschwein streichelt."
Benutzeravatar
Vicconivs
Wohnt hier
 
Beiträge: 1103
Registriert: Sa 27. Apr 2002, 16:09

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon SunFox » Sa 7. Jan 2006, 00:42

Original von Vicconivs
Ob ich sinnvolle biblisch fundierte Beiträge schreibe? Naja, biblisch fundiert sind sie, ich habe dir, so oft ich wusste, biblische Belegstellen für meine Aussagen genannt. Sinnvoll?

Hallo mein lieber Vicconivs,

Aussagen sind immer relativ, und über ein Sinnvoll oder Nichtsinnvoll hat hier jeder seine eigene Meinung!

Original von Vicconivs
Nein, auslegen tust du mir das sowieso, wie du grade magst. Da kann ich wenig dran machen.

Nicht wie ich es gerade mag, aber du hast schon recht, das du daran nichts ändern kannst!
Original von Vicconivs
Mit Trollen ist freilich schwer sinnvoll zu diskutieren,

Wie gasagt, Sinnvoll ist relativ - aber es gibt genügend hier die von dem kleinen Troll SunFox gerne die Beiträge lesen! Und das es so ist wird immer wieder bestättigt, ob nun direkt in den Beiträgen, oder per PN oder E-mail und so werde ich mich nicht trollen sondern bestenfalls mit meiner Maus scrollen und weiterhin meine Tastatur bearbeiten

Original von Vicconivs
die Erfahrung scheinen auch schon John-Paul, Weißeslicht und noch einige andere gemacht zu haben.


Hier machen so einige ihre Erfahrungen, und das nicht nur mit meine Wenigkeit!

Durch deine Art der Beiträge bin ich auch wieder um eine Erfahrung reicher geworden! Aber eigentlich auch nicht, denn die Grundeinstellung der RKK ist mir schon geläufig!

Viele liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon Vicconivs » Sa 7. Jan 2006, 01:44

Naja, um sowas mag ich mich mit dir nicht streiten, siehe Edit.

Also, BTT:

Ein (katholisches) Zitat, das ich auch nicht schlecht fand:

"Echte Ökumene ist ein Ringen, das keine billigen Abkürzungen verträgt.", heißt es da auf Kath.net.

Weiterhin: "[...]Aber das Faktum, dass wir jemanden vor den Kopf stossen, darf nie und nimmer ein Kriterium sein, ob wir als Christinnen und Christen etwas tun oder lassen. Es ist unsere Aufgabe und Herausforderung, immer neu im Hören auf Gott das herauszufinden, was dem Willen Gottes entspricht, und dies - gelegen oder ungelegen - zu leben und zu verkünden. Und vor allem dürfen wir nicht aus falscher Rücksicht Quellen und Höhepunkte christlichen Lebens aufgeben. Dies wäre ein schlechter Beitrag zu einer Ökumene, die nie und nimmer eine Ökumene des kleinsten gemeinsamen Nenners sein darf. Echte Ökumene ist ein Ringen, das keine billigen Abkürzungen verträgt und zu einer grösseren Treue zu Christus und seinem Evangelium führen muss.[...]"

Quelle: kath.net

Diese Ansicht finde ich Interessant. Ökumene nicht als ´lange Überfällige´ Einsicht, sondern als nötige Diskussion unter Christen zu betrachten, die zu einer Größeren Treue zu Gott führt.


Lieben Gruß, L.
"Ein bisschen, wie wenn man ein Borstenschwein streichelt."
Benutzeravatar
Vicconivs
Wohnt hier
 
Beiträge: 1103
Registriert: Sa 27. Apr 2002, 16:09

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon Platon » Sa 7. Jan 2006, 07:25

SunFox,

der Herr loben sich aber auch gar zu oft, denn ich lese deine Beiträge auch nicht gerne, und ein Troll bist du wahrlich nicht, eher ein editiert wegen Verstoss gegen die Netikette
Du schreibst:

Hier machen so einige ihre Erfahrungen, und das nicht nur mit meine Wenigkeit!

editiert wegen Verstoss gegen die Netikette

Denn du, dunkler Fuchs, weißt genau was du hier anrichtest.
Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste
Mißtrauensvotum gegen den lieben Gott.

Eine der verbreitetesten Krankheiten ist die Diagnose.

K.K.
Platon
Member
 
Beiträge: 301
Registriert: Fr 28. Okt 2005, 06:08

Re: Facharbeit: Papst und die Ökumene

Beitragvon bigbird » Sa 7. Jan 2006, 11:03

Ich denke, es ist besser, wenn der Threadersteller sich selber auf Socken macht und seine Facharbeit selber erarbeitet. Mit diesem Thread ist das nix, da es nicht möglich zu sein scheint, bei Thema zu bleiben, ohne immer gleich "persönlich zu werden".

bigbird, Forumsleitung - die ihre Ankündung hiermit wahr macht.
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
Benutzeravatar
bigbird
Administrator
 
Beiträge: 46019
Registriert: Do 7. Mär 2002, 07:25
Wohnort: Raum Bern

Vorherige

Zurück zu Katholische Kirche

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste