Homosexualität bei kath. Priestern

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

Moderator: bigbird

Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Mo 5. Dez 2005, 12:53

Original von Nitrosio
Ich glaube kaum, dass es hier noch irgendetwas hineinzuinterpretieren gibt; denn da ist die Bibel ganz klar und alles andere ist eine satanische Irrlehre. ;)

Das was du erzählst ist eine satanische Irrlehre.

(Wollen wir jetzt auf deinem Kindergartenniveau weitermachen? Oder ernsthaft?)

zu 3. Mose 18 und 3. Mose 20:
LIES HIER: Leviticus 20:23 und die Verlogenheit

Wer mit diesen Bibelstellen gegen Homosexualität "argumentiert" ist verlogen, heuchlerisch, dumm oder ungerecht. Oder alles von dem.

Dich würde ich eher als Heuchler einschätzen.



Original von Nitrosio
Römer 1

24Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit, so daß ihre Leiber durch sie selbst geschändet werden, a 25sie, die Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient haben statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen.

26Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; 27desgleichen haben auch adie Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein mußte, an sich selbst empfangen.

Darum? Und wo ist das WARUM zu diesem DARUM? Immer wieder wird diese Stelle erst kastriert, bevor sie gegen die Homosexuellen verwendet wird. Du zitierst die Bibel falsch, um deine Abneigung gegen Homosexualität zu begründen. Du missbrauchst das Wort des Herr für deine eigenen Zwecke!

Das WARUM zu diesem DARUM sind nämlich die Götzendienste. Wer sich nur ein wenig auskennt weiß, dass viele rituelle Kulte sexuelle Handlungen mit einschließen (damals, teilweise aber auch heute noch). Dieses ist das unnatürliche.



Original von Nitrosio
Offenbarung 22

14Selig sind, die eihre Kleider waschen, daß sie teilhaben an dem Baum des Lebens und zu den Toren hineingehen in die Stadt. 15Draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und alle, die die Lüge lieben und tun.

Wo siehst du die Verbindung zwischen dieser Stelle und Homosexualität? Wegen der Unzüchtigen? Dann müsstest du belegen können, dass die Bibel Homosexualität eindeutig als Unzucht festlegt.

Ansonsten ist es nur deine kleine Meinung, dass es Unzucht ist und es besteht überhaupt kein Zusammenhang.




Nein, die Bibel gibt nichts her, was ausreichen würde Homosexualität zu verurteilen.

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon onThePath » Mo 5. Dez 2005, 12:58

Original von Lamdil


Nein, die Bibel gibt nichts her, was ausreichen würde Homosexualität zu verurteilen.




Die Bibel gibt nichts her, was Homosexualität einigermaßen rechtfertigen würde. ;)

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Mo 5. Dez 2005, 13:02

Original von Nitrosio
1. Korinther 6

9Oder wißt ihr nicht, daß die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Laßt euch nicht irreführen! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, Ehebrecher, Lustknaben, Knabenschänder, 10Diebe, Geizige, Trunkenbolde, Lästerer oder Räuber werden das Reich Gottes ererben. 11Und solche sind einige von euch gewesen. Aber ihr seid breingewaschen, ihr seid cgeheiligt, ihr seid dgerecht geworden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes.

Und wo siehst du hier Homosexuelle? Lustknaben - das sind solche, die sich prostituieren. Die Behauptung, alle Homosexuellen wären Stricher, ist genauso blöd, wie die Behauptung, alle Frauen sind Nutten.

Und Knabenschänder sind Vergewaltiger. Homosexuelle sind genauso viel oder wenig Vergewaltiger wie Heterosexuelle. Also Wo siehst du hier einen Grund, alle Homosexuellen zu verdammen?



Original von Nitrosio
Mit natürlich meint die Bibel hier "von Gott gegeben"; also ist das Andere von Satan.

Ja genau, es ist immer das gemeint, was grad passt, gell?

Wie kommst du überhaupt darauf, dass manche Menschen von Satan geschaffen sind? Bloß weil du nicht verstehst, dass ihnen andere Gefühle eingegeben sind als dir?

Homosexualität ist nichts satanisches.
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Mo 5. Dez 2005, 13:10

Original von onThePath
2.) Deutet nichts darauf hin, daß Homosexualität wirklich vererbt wird.
Natürlicherweise ware diese Vererbungslinie mangels Nachwuchs schon lange ausgestorben.

Naja - Unfruchtbarkeit ist auch nicht erblich und doch schafft euer Gott immer wieder Menschen, die keine Kinder bekommen können. Sind die nun auch von Satan, oder was?



Original von onThePath
3.) Die Natur von manchen Menschen sind z.B. Eigenheiten, die auffallen:
Manche haben den Drang, sich immerzu zu waschen.
Das ist eine Zwangsneurose.
Ich werde mich bemühen, auch noch Beispiele zu finden, die nicht krankhaft sind.

Na dann bemüh dich mal. Denn dein Beispiel ist völlig unangebracht. Schließlich gibt es einen Unterschied zwischen einer Neurose (das ist eine krankhafte, therapierbare Verhaltensanomalie) und einem veranlagten Sexualtrieb.



Original von onThePath
Es ist jedenfalls eine Tatsache, daß viele Neigungen des Menschen natürlich erscheinen, weil angeblich veranlagt, aber dennoch nicht gut zu heißen sind.

Ja, es gibt Veranlagungen, die nicht gut zu heißen sind. Pädophilie zum Beispiel. Wer sich an kleinen Mädchen oder Jungs vergreift, der zerstört ihr Leben und richtet an ihrer Seele schweren Schaden an. Das ist nicht nur nicht gut zu heißen, das ist zu verurteilen.

Doch warum sollte Homosexualität zu veruteilen sein? Es entsteht dabe kein Schaden, der nicht auch bei heterosexuellem Verkehr geschehen würde.

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Mo 5. Dez 2005, 13:12

Original von onThePath
Original von Lamdil
Nein, die Bibel gibt nichts her, was ausreichen würde Homosexualität zu verurteilen.

Die Bibel gibt nichts her, was Homosexualität einigermaßen rechtfertigen würde. ;)

Das stimmt. Genaugenommen sagt die Bibel über Homosexualität nichts aus. Wahrscheinlich, weil es Gott egal ist, wer sich liebt. Entscheidend ist, dass die Menschen lieben können.


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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon onThePath » Mo 5. Dez 2005, 13:15

Original von Lamdil
Original von onThePath
Original von Lamdil
Nein, die Bibel gibt nichts her, was ausreichen würde Homosexualität zu verurteilen.

Die Bibel gibt nichts her, was Homosexualität einigermaßen rechtfertigen würde. ;)

Das stimmt. Genaugenommen sagt die Bibel über Homosexualität nichts aus. Wahrscheinlich, weil es Gott egal ist, wer sich liebt. Entscheidend ist, dass die Menschen lieben können.


Igrorierst Du nicht etwas ? :D
Vielleicht solltest Du doch die Stellungnahme der Baptisten aufmerksam lesen ?


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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon lay_shrink » Mo 5. Dez 2005, 14:35

Hi rejo,


Hallo lay_shrink,

harte Worte! Wer kann sie ertragen? Wie wird es dir am Tage des Gerichts ergehen?

Höre oder lies Jesu Worte, die da stehen beim Evangelisten Matthäus (Kap. 7, 1-3): Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. a 2Denn nach welchem Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und bmit welchem Maß ihr meßt, wird euch zugemessen werden.
Ich verurteile nicht; ich gebe wider, was die Bibel sagt.
Gott ist ganz klar gegen die Homosexualität. Darum ist es eine Zumutung Gott gegenüber, Seinem Wort zu widersprechen, aber dann doch in die Kirche einzuziehen. Ist dir denn bewusst, was es bedeutet, in die Kirche zu gehen oder sogar in der Kirche zu arbeiten? Du tust etwas für Gott, du möchtest Zeit mit ihm und anderen Menschen verbringen, die Gott aufrichtig lieben; du opferst sogar deine Zeit, um nahe bei Gott zu sein.
Ja, es sind harte Worte, aber ich scheue mich nicht davor, sie auszusprechen, denn die Bibel hat Authorität, und Gott sagt mehr als einmal in der Bibel GANZ DEUTLICH, dass Er die Homosexualität nicht befürwortet.

Und im Thread "Homosexualität" hatte ich eine Liste mit Gottes Geboten im AT vorgelegt, die heute offiziell kein gläubiger Christ mehr beachten muss. Nur die Bemerkung zur männlichen Homosexualität, die muss weiter gelten. Wieso eigentlich? Was stört gerade Christ an dieser sexuellen Realität?

Lass mich raten: die Liste wurde von Menschen zusammengestellt.
Das ist schön für dich, rejo, dass du denkst, du hättest da etwas in der Hand. Nur ist das nicht von Relevanz für mich (oder irgend jemandem, der ALLE Gebote Gottes achtet), denn schon viele sind gekommen und haben versucht, Gottes Gebote und Anweisungen zu ihren Gunsten zu modifizieren oder gar zu eliminieren. Hat man zuerst Gottes Meinung eingeholt, bevor man eine solche gewagte Aussage macht wie: "...Gottes Geboten im AT, die heute offiziell kein gläubiger Christ mehr beachten muss..."? I doubt so. Jede Veränderung an Gottes Wort bringt einen Widerspruch anderen Aussagen Gottes gegenüber. Ich nehme die Bibel so wie sie ist.



Ps.: Immerhin hat Gott nach Aussage des AT (Gen) den Menschen erschaffen und nicht der Mensch sich selbst. Und wenn da etwas an den biologischen Vorgaben nicht stimmen sollte, kann die Ursache nicht beim Menschen liegen.

Ja, so einfach ist es, die Schuld auf andere abzuwälzen, wenn man die Fehler nicht bei sich selber suchen möchte. Rejo, mit allem Respekt, diese Antwort finde ich billig. Es überzeugt mich nicht im Geringsten. Zudem hat die Homosexualität nichts mit der biologischen und physikalischen Vorgabe zu tun, mit der Gott den Menschen erschaffen hat. Homosexuell zu sein ist eine Präferenz, eine Vorliebe und wird sicher nicht vom biologischen Aufbau des Menschen bestimmt. Sogar die Wissenschaft besagt dies - zumal man nicht feststellen konnte, dass die Homosexualität in irgend einer Weise genetisch bedingt ist.
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Mo 5. Dez 2005, 14:42

Original von lay_shrink
Nur ist das nicht von Relevanz für mich (oder irgend jemandem, der ALLE Gebote Gottes achtet), denn schon viele sind gekommen und haben versucht, Gottes Gebote und Anweisungen zu ihren Gunsten zu modifizieren oder gar zu eliminieren.

Den möchte ich sehen, der alle Gebote halten kann. :D

Also du kannst es bestimmt nicht.



Original von lay_shrink
Sogar die Wissenschaft besagt dies - zumal man nicht feststellen konnte, dass die Homosexualität in irgend einer Weise genetisch bedingt ist.

Stimmt - es gibt keinen Beweis für eine genetische Ursache. Es gibt aber auch keinen Beweis, dass eine genetische Ursache ausgeschlossen ist.

Die Ursache ist derzeit noch unbekannt. Das heißt aber nicht, dass es Homosexualität eigentlich nicht gibt und dass die Homosexuellen sich das nur einbilden, weil sie gerne gegen deine Gebote verstoßen wollen. :roll:
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon lay_shrink » Mo 5. Dez 2005, 14:48

Original von Lamdil
Original von lay_shrink
Das Wort sagt mehr als deutlich, dass die Homosexualität dem Herrn ein GREUEL ist.

Hallo lay_shrink,

bist du ein Heuchler oder unwissend oder einfach ungerecht? Oder von allem etwas?

Warum ich das frage? Schau mal hier: Leviticus 20:13 und die Verlogenheit

Es ist schändlich, was du schreibst.




Für dich bin ich wahrscheinlich alles zusammen. Was mir so breit wie lang ist, denn ich kenne Gottes Gedanken:

Leviticus 18:22 - Du darfst mit einem Manne keinen geschlechtlichen Umgang haben wie mit einer Frau; es wäre ein Greuel.
Leviticus 20:13 - Wenn ein Mann sich mit einem anderen Mann wie mit einer Frau vergeht, haben beide Schändliches begangen.
Römer 1:18-27 - Gottes Zorn enthüllt sich vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, die Wahrheit in Ungerechtigkeit niederhalten. Ist doch, was sich von Gott erkennen läßt, in ihnen offenbar; Gott selbst hat es ihnen kundgetan. Denn sein unsichtbares Wesen, seine ewige Macht und Göttlichkeit sind seit der Erschaffung der Welt an seinen Werken durch die Vernunft zu erkennen. Sie sind darum nicht zu entschuldigen, weil sie trotz ihrer Erkenntnis Gottes ihn nicht als Gott verherrlichten und ihm nicht dankten, sondern sie verfielen in ihren Gedanken auf Nichtigkeiten, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Sie rühmten sich, weise zu sein, und sind zu Toren geworden. Sie vertauschten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes mit dem Abbild der Gestalt von vergänglichen Menschen, von Vögeln, Vierfüßlern und Gewürm. Darum überließ sie Gott der Unreinheit, nach der ihr Herz gelüstete, so daß sie gegenseitig ihre Leiber schändeten, sie welche die Wahrheit Gottes gegen die Lüste eingetauscht hatten und nun dem Geschöpf Verehrung und Anbetung erwiesen anstatt dem Schöpfer, der hochgelobt ist in Ewigkeit. Amen! Deshalb überließ sie Gott den schimpflichsten Leidenschaften. Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Geschlechtsverkehr mit dem widernatürlichen. Ebenso gaben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in ihrer Begierde gegeneinander: Männer trieben mit Männern Unzucht und empfingen so den gebührenden Lohn für ihre Verirrung. Weil sie es verwarfen, Gott in der Erkenntnis festzuhalten, überließ sie Gott einer verworfenen Gesinnung, so daß sie taten, was sich nicht geziemt, und nun angefüllt sind von jedweder Ungerechtigkeit, Bosheit, Habgier, Schlechtigkeit, voll von Neid, Mordlust, Streitsucht, Hinterlist, Niederträchtigkeit. Sie sind Ohrenbläser, Verleumder, Gotteshasser, Frevler, Stolze, Prahler, erfinderisch im Bösen, unbotmäßig gegen die Eltern, unverständig, treulos, lieblos, erbarmungslos.

Du kennst diese Verse wahrscheinlich schon. Aber vielleicht kannst du dich ja in rejos Liste "Gebote, die man heute nicht mehr halten muss" einschreiben.


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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon lay_shrink » Mo 5. Dez 2005, 14:57


Den möchte ich sehen, der alle Gebote halten kann. :D

Also du kannst es bestimmt nicht.

Ich habe auch nie gesagt, dass ich alle Gebote halten kann. :D Bitte verdreh den Sinn meiner Worte nicht.


Die Ursache ist derzeit noch unbekannt. Das heißt aber nicht, dass es Homosexualität eigentlich nicht gibt und dass die Homosexuellen sich das nur einbilden, weil sie gerne gegen deine Gebote verstoßen wollen. :roll:

Wie ich schon gesagt habe: die Homosexualität ist eine Vorliebe; du entscheidest dich dafür, dich sexuell so auszuleben. Die Frage ist, ob es gut für dich ist. Und nein, es ist nicht gut für dich.
Homosexualität ist bestimmt keine Einbildung. Hab ich auch nicht gesagt. Sag mal, woher nimmst du denn diese Gedanken? :D
Sie beachten Gottes Gebot nicht, weil sie es nicht KENNEN. Oder weil sie Gott nicht kennen.
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon onThePath » Mo 5. Dez 2005, 15:05

Original von Lamdil

Die Ursache ist derzeit noch unbekannt. Das heißt aber nicht, dass es Homosexualität eigentlich nicht gibt und dass die Homosexuellen sich das nur einbilden, weil sie gerne gegen deine Gebote verstoßen wollen. :roll:


Ich zitiere in Anlehnung Deiner Beweisführung:
Das heißt aber nicht, daß es Waschzwang (eine Zwangsneurose) nicht gibt, und daß es nur Einbildung ist. :D

Es gibt also Verhaltensmuster, die eigentlich nicht sein sollten.

Ich suche noch nettere Beispiele, Geduld.

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Mo 5. Dez 2005, 15:11

Original von lay_shrink
Für dich bin ich wahrscheinlich alles zusammen. Was mir so breit wie lang ist, denn ich kenne Gottes Gedanken:

...

Du kennst diese Verse wahrscheinlich schon. Aber vielleicht kannst du dich ja in rejos Liste "Gebote, die man heute nicht mehr halten muss" einschreiben.

Liebe lay,

ich muss zugeben, ich hielt dich für heuchlerisch und habe mich dabei geirrt. Inzwischen neige ich eher zu der Vermutung, dass du größenwahnisinnig bist.

Du kennst Gottes Gedanken? Bist du da nicht etwas voreilig? Du kennst "seine Worte" - die Bibel. Doch um daraus auf die Gedanken zu schließen, müsstest du diese Worte verstehen. Wie schwierig das ist, beweisen die Jahrhunderte des Zwiespalts und der Diskussion zwischen den verschiedenen christlichen Lehren. Wenn du wirklich Gottes Gedanken wüsstest, wärst du wohl die größte aller Propheten.

So wie ich die Verse verstehe, gehören sie nicht in eine Liste der Gebote, die nicht mehr einzuhalten sind.

Sie sagen nach meinem Verständnis aber nichts über homosexuell veranlagte Menschen aus und können deshalb nicht gegen sie verwendet werden.



Original von lay_shrink
Wie ich schon gesagt habe: die Homosexualität ist eine Vorliebe; du entscheidest dich dafür, dich sexuell so auszuleben.

Jeder Mensch - Homo oder Hetero - kann sich entscheiden, sexuell zu leben oder enthaltsam.

Doch man kann sich nicht für oder gegen seine Gefühle entscheiden. Man nur höchstens entscheiden, ob man sie unterdrückt oder ob man sie zulässt und sich mit ihnen arrangiert. Niemand entscheidet sich dafür oder dagegen, homosexuell zu empfinden, denn eine Entscheidung ist eine bewusste Handlung.

Ich dreh die Frage mal um:

Als Mädchen hast du sicher auch mal gesagt: Jungs sind doof. Doch irgendwann hat sich bei dir Mutter Natur geregt und die Hormone machten aus dem Mädchen, das du warst, eine Frau.

Aber wann genau hast du entschieden: So, ab heute sind Jungs nicht mehr doof, sondern sexy. War es überhaupt eine Entscheidung, oder haben deine Gefühle dir diese Entscheidung abgenommen, ohne dass du etwas dafür getan hast?



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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon onThePath » Mo 5. Dez 2005, 15:19

Original von Lamdil



Doch man kann sich nicht für oder gegen seine Gefühle entscheiden. Man nur höchstens entscheiden, ob man sie unterdrückt oder ob man sie zulässt und sich mit ihnen arrangiert. Niemand entscheidet sich dafür oder dagegen, homosexuell zu empfinden, denn eine Entscheidung ist eine bewusste Handlung.



Allein schon, daß es psychologisch auffällige Zwangshandlungen gibt, zeigt:

1.) Daß es falsche Verhaltensmuster gibt.
2.) Die auch noch so stark sind, daß sie oft nicht zu kontrollieren sind.

Dies deutet weder auf vVererbung noch auf eine natürliche Veranlagung.

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Mo 5. Dez 2005, 15:43

Original von onThePath
Allein schon, daß es psychologisch auffällige Zwangshandlungen gibt, zeigt:

1.) Daß es falsche Verhaltensmuster gibt.
2.) Die auch noch so stark sind, daß sie oft nicht zu kontrollieren sind.

Dies deutet weder auf vVererbung noch auf eine natürliche Veranlagung.

Ich habe auch nie behauptet, dass es vererbt wird. Ich habe nur eine genetische Ursache nicht ausgeschlossen. Man kann übrigens auch genetische Grundlagen haben, die nicht von den Eltern vererbt wurden. Trisomie 21 entsteht meines Wissens auch, ohne dass die Eltern selber betroffen sind.

Mit deiner Weise hier zu diskutieren kommen wir aber keinen Schritt weiter. Natürlich gibt es Verhaltensstörungen - oft werden sie durch traumatische Erlebnisse ausgelöst oder entwickeln sich. Es gibt aber auch Merkmale, die zum Beispiele hormonell oder genetisch veranlagt sind. Bei vielem weiß man noch gar nicht, warum die Menschen so unterschiedlich sind.

Es gibt zum Beispiel Menschen, die sind strohdoof und andere sind so intelligent, dass sie nicht mehr normal denken können. Manche greifen lieber mit der rechten Hand und andere mit der linken. Manches kann man therapieren, anderes kann man nur unterdrücken, was - wie bei umgeschulten Linkshändern - zu einem schweren Trauma führen kann und einen Menschen zu Grunde richtet.

Alle vertrauenswürdigen Quellen, die ich kenne, sagen aus, dass sie einfach so empfunden haben. Viele haben es verdrängt und sich in sich zurückgezogen. Viele haben verzweifelt dafür gebetet, "normal" sein zu dürfen.

Das ist keine Entscheidung - so à la: Jetzt bin ich mal schwul - es gibt ja sonst nichts neues. Nein, das ist ein schwieriger Prozess, die eigene Sexualität zu erkennen und solche wie ihr machen diese Erkenntnis zum Höllentripp.

edit:
Bei vielen dauert es sehr lange, bis sie gelernt haben, mit diesen Empfindungen umzugehen. Es ist falsch, ihnen einfach nur unterstellen, sie hätten sich gegen Gott entschieden. Es ist keine Entscheidung! Statt dessen sollte man den Menschen helfen, mit diesen vorgegebenen Empfindungen richtig umzugehen.


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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon lay_shrink » Mo 5. Dez 2005, 15:46


ich muss zugeben, ich hielt dich für heuchlerisch und habe mich dabei geirrt. Inzwischen neige ich eher zu der Vermutung, dass du größenwahnisinnig bist.

Du kennst Gottes Gedanken? Bist du da nicht etwas voreilig? Du kennst "seine Worte" - die Bibel. Doch um daraus auf die Gedanken zu schließen, müsstest du diese Worte verstehen. Wie schwierig das ist, beweisen die Jahrhunderte des Zwiespalts und der Diskussion zwischen den verschiedenen christlichen Lehren. Wenn du wirklich Gottes Gedanken wüsstest, wärst du wohl die größte aller Propheten.

Ja, du hast recht in dem Sinn, dass ich Gottes Gedanken nicht KENNE; ich kenne lediglich Sein Wort, die Bibel. So hab ich´s eigentlich auch gemeint. Aber ich nehme schon an, dass sich Gott Gedanken gemacht hat, als er sagte, dass die Homosexualität nichts Gutes sei....! Aber sorry für das Missverständnis.


Jeder Mensch - Homo oder Hetero - kann sich entscheiden, sexuell zu leben oder enthaltsam.

Die Entscheidung zur Enthaltsamkeit oder zur Homosexualität haben nichts gemeinsam. Da in der Bibel - im Gegensatz zur Homosexualität - nichts über Enthaltsamkeit ("Sex vor der Ehe ist Sünde";) gesagt wird, kann man diese beiden Entscheidungen erst mal nicht vergleichen.
Gott hat den Menschen so erschaffen, dass er sich fortpflanzen KANN (wenn er möchte). Wenn er aber nicht will, dann heisst das sicher nicht, dass er die Seite wechseln kann.

Als Mädchen hast du sicher auch mal gesagt: Jungs sind doof. Doch irgendwann hat sich bei dir Mutter Natur geregt und die Hormone machten aus dem Mädchen, das du warst, eine Frau.

Aber wann genau hast du entschieden: So, ab heute sind Jungs nicht mehr doof, sondern sexy. War es überhaupt eine Entscheidung, oder haben deine Gefühle dir diese Entscheidung abgenommen, ohne dass du etwas dafür getan hast?

Ich kann dir darauf keine Antwort geben, ich weiss nicht wie es ist, homosexuell zu sein. Ich kann dir lediglich sagen, dass ich nie sexuelle Gefühle oder Neigungen einer Frau gegenüber hatte. Ich kann auch nicht verstehen, WIE man solche Gefühle bekommt, ich kann nicht in die Gedanken und Gehirne solcher Menschen blicken, die sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen.



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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Mo 5. Dez 2005, 15:57

Original von lay_shrink
Die Entscheidung zur Enthaltsamkeit oder zur Homosexualität haben nichts gemeinsam.

Sorry, aber du bist einfach nur stumpf! Es ist keine Entscheidung, homosexuell zu empfinden!



Original von lay_shrink
Ich kann auch nicht verstehen, WIE man solche Gefühle bekommt, ich kann nicht in die Gedanken und Gehirne solcher Menschen blicken, die sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen.

Das ist mir klar, sonst würdest du nicht so blödsinnige Sachen schreiben, wie "Die Entscheidung zur Enthaltsamkeit oder zur Homosexualität haben nichts gemeinsam."



Original von lay_shrink
Da in der Bibel - im Gegensatz zur Homosexualität - nichts über Enthaltsamkeit ("Sex vor der Ehe ist Sünde";) gesagt wird, kann man diese beiden Entscheidungen erst mal nicht vergleichen.

Es steht noch eher was zur Enthaltsamkeit in der Bibel als über Homosexualität. Es kommt nur drauf an, was du gerne in der Bibel lesen oder nicht lesen willst, stimmts? ;) :roll:



Original von lay_shrink
Gott hat den Menschen so erschaffen, dass er sich fortpflanzen KANN (wenn er möchte). Wenn er aber nicht will, dann heisst das sicher nicht, dass er die Seite wechseln kann.
[list=1]
[*]Nicht alle Menschen sind so geschaffen, dass sie sich fortpflanzen können.
[*]Niemand "wechselt die Seiten" - man erkennt einfach, auf welcher Seite man steht. ES IST KEINE ENTSCHEIDUNG!
[/list=1]

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon rejo » Mo 5. Dez 2005, 16:19

Original von onThePath

Rejo, warum nur ist Dir ausgelebte, zügellose Sexualität so wichtig ?



@onThePath

Seit wann ist ausgelebte Sexualität gleich zu setzen mit zügelloser Sexualität? Greifst du da nicht sehr weit daneben um damit Freude an eigner und fremder Sexualität desavouieren zu können? Das würde bedeuten, dass ein Ehepaar, das sich in jeder freien Minute liebt, zügellos sein müsste. Definierst du so Sexualität? Haben die wie Priester oder Ordensleute geschworen auf ihre Sexualität zu verzichten oder sie nur nach priesterlicher Anweisung leben zu dürfen? Wer gibt Asketen das Recht ihren Mitmenschen das Maß des Lebens vorzuschreiben? Solche wie du etwa? Kennst du etwa das rechte Maß für jeden deiner Mitmenschen?

Rejo
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon rejo » Mo 5. Dez 2005, 16:30

Original von Lamdil
[*]Nicht alle Menschen sind so geschaffen, dass sie sich fortpflanzen können.
[*]Niemand "wechselt die Seiten" - man erkennt einfach, auf welcher Seite man steht. ES IST KEINE ENTSCHEIDUNG!
[/list=1]



So ist es, man stellt nach einiger Lebenserfahrung fest, dass man so geartet ist. Und es nicht so, dass man sich da etwas aussuchen darf. Das würde dann bedeuten, dass der Mensch in der Lage sei, die Zusammenstellung seiner Gene frei zu ändern. Jeder einigermaßen Gebildete weiß um die Gene und deren Bedeutung. Nur wenn es um die HS geht, ist plötzlich alles nicht mehr wahr!

Jeder weiß, um die Bedeutung von Erziehung und deren Wirkung auf das Verhalten der Menschen. Wenn es um HS geht, darf auch dann davon nichts gelten?
Alles menschliche Wissen und alle Erfahrung werden dann bei Seite geschoben, sobald HS vorliegt!

Gruß

Rejo
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon rejo » Mo 5. Dez 2005, 16:39

Original von onThePath

2.) Die auch noch so stark sind, daß sie oft nicht zu kontrollieren sind.

Dies deutet weder auf vVererbung noch auf eine natürliche Veranlagung.

mfg, oTp


Wenn der Zwang zur sexuellen Fortpflanzung nicht auf genetischem Wege weiter gegeben wird, wo hat dann Mensch wie Tier diesen Zwang sonst her?

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon rejo » Mo 5. Dez 2005, 16:44

Original von lay_shrink

Ich kann dir darauf keine Antwort geben, ich weiss nicht wie es ist, homosexuell zu sein. Ich kann dir lediglich sagen, dass ich nie sexuelle Gefühle oder Neigungen einer Frau gegenüber hatte. Ich kann auch nicht verstehen, WIE man solche Gefühle bekommt, ich kann nicht in die Gedanken und Gehirne solcher Menschen blicken, die sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen.




Sorry, lay_shrink, er wollte doch nur wissen, wie du die Änderung deiner Einstellung gegenüber Jungs erlebt hast?

Hat das schon etwas mit Homo oder Hetero zu tun?

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon rejo » Mo 5. Dez 2005, 17:22

Original von Nitrosio
Ich glaube kaum, dass es hier noch irgendetwas hineinzuinterpretieren gibt; denn da ist die Bibel ganz klar und alles andere ist eine satanische Irrlehre. ;)

3. Mose 18

22Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Greuel. 23Du sollst auch ebei keinem Tier liegen, daß du an ihm unrein werdest. Und fkeine Frau soll mit einem Tier Umgang haben; es ist ein schändlicher Frevel.

3. Mose 20

13Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Greuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen. 14Wenn jemand eine Frau nimmt und ihre Mutter dazu, der hat eine Schandtat begangen; man soll ihn mit Feuer verbrennen und die beiden Frauen auch, damit keine Schandtat unter euch sei.




Und daran hältst du dich mit der gleichen Strenge?

5. Mose 21, 18 - 21
Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, 19so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes 20und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold. 21So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, daß er sterbe, und du sollst so das Böse aus deiner Mitte wegtun, daß ganz Israel aufhorche und sich fürchte.

Und du lässt eine Kinder auf jeden Fall steinigen, wenn sie dir nicht gehorchen?

Auch das darf man, wenn man Gottes Anweisungen im AT ernst nehmen muss:
2. Moses 21, 2-11
Wenn du einen hebräischen Sklaven kaufst, so soll er dir sechs Jahre dienen; im siebenten Jahr aber soll er freigelassen werden ohne Lösegeld. a 3Ist er ohne Frau gekommen, so soll er auch ohne Frau gehen; ist er aber mit seiner Frau gekommen, so soll sie mit ihm gehen. 4Hat ihm aber sein Herr eine Frau gegeben und hat sie ihm Söhne oder Töchter geboren, so sollen Frau und Kinder seinem Herrn gehören, er aber soll ohne Frau gehen. 5Spricht aber der Sklave: Ich habe meinen Herrn lieb und mein Weib und Kind, ich will nicht frei werden, 6so bbringe ihn sein Herr vor Gott und stelle ihn an die Tür oder den Pfosten und durchbohre mit einem Pfriemen sein Ohr, und er sei sein Sklave für immer.
7Verkauft jemand seine Tochter als Sklavin, so darf sie nicht freigelassen werden wie die Sklaven. 8Hat ihr Herr sie für sich genommen und sie gefällt ihm nicht, so soll er sie auslösen lassen. Er hat aber nicht Macht, sie unter ein fremdes Volk zu verkaufen, nachdem er sie verschmäht hat. 9Hat er sie aber für seinen Sohn bestimmt, so soll er nach dem Recht der Töchter an ihr tun. 10Nimmt er sich aber noch eine andere, so soll er der ersten an Nahrung, Kleidung und ehelichem Recht nichts abbrechen. 11Erfüllt er an ihr diese drei Pflichten nicht, so soll sie umsonst freigelassen werden, ohne Lösegeld.


Sklaverei ist also immer noch rechtens, wenn man den Worten Gottes in der Bibel gehorcht?
Dann ist Sklaverei für Gott kein Gräuel wohl aber Homosexualität!


Deine Bibelzitate wie meine, beide findest du im Pentateuch, von Moses überliefert!

Welche dieser Anweisungen Gottes dürfen denn nun für Christen gelten, nur deine oder auch meine?

Gruß

Rejo




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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon rejo » Mo 5. Dez 2005, 17:44

Original von lay_shrink

Ich verurteile nicht; ich gebe wider, was die Bibel sagt.
Gott ist ganz klar gegen die Homosexualität. Darum ist es eine Zumutung Gott gegenüber, Seinem Wort zu widersprechen, aber dann doch in die Kirche einzuziehen. Ist dir denn bewusst, was es bedeutet, in die Kirche zu gehen oder sogar in der Kirche zu arbeiten? Du tust etwas für Gott, du möchtest Zeit mit ihm und anderen Menschen verbringen, die Gott aufrichtig lieben; du opferst sogar deine Zeit, um nahe bei Gott zu sein.
Ja, es sind harte Worte, aber ich scheue mich nicht davor, sie auszusprechen, denn die Bibel hat Authorität, und Gott sagt mehr als einmal in der Bibel GANZ DEUTLICH, dass Er die Homosexualität nicht befürwortet.

Das ist schön für dich, rejo, dass du denkst, du hättest da etwas in der Hand. Nur ist das nicht von Relevanz für mich (oder irgend jemandem, der ALLE Gebote Gottes achtet), denn schon viele sind gekommen und haben versucht, Gottes Gebote und Anweisungen zu ihren Gunsten zu modifizieren oder gar zu eliminieren. Hat man zuerst Gottes Meinung eingeholt, bevor man eine solche gewagte Aussage macht wie: "...Gottes Geboten im AT, die heute offiziell kein gläubiger Christ mehr beachten muss..."? I doubt so. Jede Veränderung an Gottes Wort bringt einen Widerspruch anderen Aussagen Gottes gegenüber. Ich nehme die Bibel so wie sie ist.



Du hast vollkommen recht! Aber erkläre mir doch bitte, warum folgende Gebote Gottes aus dem AT heute von Christen nicht mehr beachtet werden, sondern längst verworfen wurden. Alle diese Gebote Gottes, die von dir erwähnten wie die von mir zitierten, stehen im Pentateuch und werden als das Gesetz Gottes bezeichnet.

5. Mose 21, 18 - 21
Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, 19so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes 20und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold. 21So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, daß er sterbe, und du sollst so das Böse aus deiner Mitte wegtun, daß ganz Israel aufhorche und sich fürchte.

2. Moses 21, 2-11
Wenn du einen hebräischen Sklaven kaufst, so soll er dir sechs Jahre dienen; im siebenten Jahr aber soll er freigelassen werden ohne Lösegeld. a 3Ist er ohne Frau gekommen, so soll er auch ohne Frau gehen; ist er aber mit seiner Frau gekommen, so soll sie mit ihm gehen. 4Hat ihm aber sein Herr eine Frau gegeben und hat sie ihm Söhne oder Töchter geboren, so sollen Frau und Kinder seinem Herrn gehören, er aber soll ohne Frau gehen. 5Spricht aber der Sklave: Ich habe meinen Herrn lieb und mein Weib und Kind, ich will nicht frei werden, 6so bbringe ihn sein Herr vor Gott und stelle ihn an die Tür oder den Pfosten und durchbohre mit einem Pfriemen sein Ohr, und er sei sein Sklave für immer.
7Verkauft jemand seine Tochter als Sklavin, so darf sie nicht freigelassen werden wie die Sklaven. 8Hat ihr Herr sie für sich genommen und sie gefällt ihm nicht, so soll er sie auslösen lassen. Er hat aber nicht Macht, sie unter ein fremdes Volk zu verkaufen, nachdem er sie verschmäht hat. 9Hat er sie aber für seinen Sohn bestimmt, so soll er nach dem Recht der Töchter an ihr tun. 10Nimmt er sich aber noch eine andere, so soll er der ersten an Nahrung, Kleidung und ehelichem Recht nichts abbrechen. 11Erfüllt er an ihr diese drei Pflichten nicht, so soll sie umsonst freigelassen werden, ohne Lösegeld.


Da du ja die Bibel in allen Worten ernst nimmst, dann gehe ich davon aus, dass du deine widerspenstigen Kinder steinigen lässt und weiterhin Mitmenschen als Sklaven hältst! :?

Folgt man deinen Worten gelangt man zu diesem Ende! :cry:

Und sagtest du nicht oben, dass ALLE GEBOTE GOTTES ZU ACHTEN SIND? :(

Gruß

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Mo 5. Dez 2005, 17:51

Damit nicht immer die gleichen Stellen kommen, hier noch ein paar Alternativen:

Lev: 15:19
Hat eine Frau Blutfluss und ist solches Blut an ihrem Körper, soll sie sieben Tage lang in der Unreinheit ihrer Regel verbleiben. Wer sie berührt ist unrein.


Na? Welche Frau hier sperrt sich während ihrer Tage ein, wie Gott es verlangt?



Lev 19:19
Ihr sollt auf meine Satzungen achten: Unter deinem Vieh sollst du nicht zwei Tiere verschiedener Arten sich begatten lassen. Dein Feld sollst du nicht mir zweierlei Arten besäen. Du sollst kein aus zweierlei Fäden gewebtes Kleid tragen.


Dem stelle ich mal ein anderes Zitat gegenüber: "50% Baumwolle, 50% Polyester." (C&A) 8-)



Lev 19:27
Ihr sollt euer Kopfhaar nicht rundum abschneiden. Du sollst deinen Bart nicht stutzen."


Also: Geht bloß nie zum Frisör, sonst kommt ihr in die Hölle.



Lev 21:18/19/20
Denn keiner mit einem Gebrechen darf herantreten: kein Blinder oder Lahmer, kein im Gesicht oder am Körper Entstellter, kein Mann, der einen gebrochenen Fuß hat oder eine gebrochene Hand hat, keiner mit Buckel, Muskelschwund, Augenstar, Krätzem Fleschte oder Hodenquetschung.


Wie wundervoll und ehrerbietend sind doch diese Gebote eines Gottes, der keine Krüppel mag.



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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Jack » Mo 5. Dez 2005, 18:12

Also ein guter Freund von mir der ist auch schwul. Mit dem habe ich mal diskutiert und der hat mir gesagt:
"na weisste, so mit 14 habe ich mich entschieden: jetzt werde ich schwul. mal gucken wie´s ist..."

Bild











Wohl kaum einer sucht sich seine sexuelle Neigung selber aus. Bei Homosexualität tippe ich auf genetische Ursachen, auch wenn das (noch) nicht bewiesen ist. Vieles spricht dafür, wohl spielen auch einige soziale Komponenten in der Kindheit eine Rolle

Aber ich empinde es als äusserst unmenschlich und einer sogenannten "Religion der Liebe" unwürdig, Homosexuellen ihre ureigensten Bedürfnisse des Teufels und für Schmutz zu erklären. Und dies erst noch aufgrund einiger zweifelhafter Bibelversen.

Und was mich noch mehr ärgert, ist dieser scheinheilig entlarvende Spruch, dass man wohl den Sünder liebt, aber sein natürliches Sexualleben verteufelt.


Jack


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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon onThePath » Mo 5. Dez 2005, 18:35

Original von Lamdil

Mit deiner Weise hier zu diskutieren kommen wir aber keinen Schritt weiter.



Aber klar nicht: Wir wollen ja auch in völlig verschiedene Richtungen :D

Oder sagte ich, ich suche eine Mitfahrgelegenheit in Deine Richtung ?

Aber da mir meine Worte nur übel genommen werden, empfehle ich die volle Erklärung der Baptisten.

Zumal auch Lamdil sich nur ständig wiederholt.
Aber sich nicht beschäftigen mit den Argumenten der Gegenseite bedingt ja Wiederholungen.

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Jack » Mo 5. Dez 2005, 18:50

Original von onThePath
Wenn die Natur ihn zur Homosexualität treibt.....

Das Argument kann ich nicht gelten lassen.





Nun, auch in der Natur ist Homosexualität zu beobachten. Bei unseren nächsten Verwandten, den Primaten nicht mal zu knapp (etwa im gleichen prozentualen Verhältniss wie bei Menschen). Also von "widernatürlich" kann schon mal keine Rede sein. Und man glaubt es nicht, aber sie macht sogar im evolutionären Umfeld Sinn!


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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon onThePath » Mo 5. Dez 2005, 18:55

Original von Jack
Original von onThePath
Wenn die Natur ihn zur Homosexualität treibt.....

Das Argument kann ich nicht gelten lassen.





Nun, auch in der Natur ist Homosexualität zu beobachten. Bei unseren nächsten Verwandten, den Primaten nicht mal zu knapp (etwa im gleichen prozentualen Verhältniss wie bei Menschen). Also von "widernatürlich" kann schon mal keine Rede sein. Und man glaubt es nicht, aber sie macht sogar im evolutionären Umfeld Sinn!


Jack


Reine Ansichtssache; ist mir zu oberflächlich.

Wie gesagt: Die Antwort der Baptisten zur Erklärung der HuK lesen.
( Nein ist keine Atoversicherung ;) )


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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Jack » Mo 5. Dez 2005, 19:24


2. Sam 1,26
Es ist mir leid um dich, mein Bruder Jonatan, ich habe große Freude und Wonne an dir gehabt; deine Liebe ist mir wundersamer gewesen, als Frauenliebe ist


passt auch noch gut zum Thema. Also ich find den Vers ziemlich homo-erotisch angehaucht.
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon rejo » Mo 5. Dez 2005, 19:48

Original von Jack
2. Sam 1,26
Es ist mir leid um dich, mein Bruder Jonatan, ich habe große Freude und Wonne an dir gehabt; deine Liebe ist mir wundersamer gewesen, als Frauenliebe ist


passt auch noch gut zum Thema. Also ich find den Vers ziemlich homo-erotisch angehaucht.


Glaube, du verwechselst hier etwas! Wenn du ein von Gott auserwählter und gesalbter König bist, dann gilt §3 der Sonderverordnung, dann darfst du, was Otto Normalo nicht darf mehr.

Dazu:
1 Sam 8, 10-18:
Und Samuel sagte alle Worte des HERRN dem Volk, das von ihm einen König forderte, 11und sprach: Das wird des Königs Recht sein, der über euch herrschen wird: Eure Söhne wird er nehmen für seinen Wagen und seine Gespanne, und daß sie vor seinem Wagen her laufen, 12und zu Hauptleuten über tausend und über fünfzig, und daß sie ihm seinen Acker bearbeiten und seine Ernte einsammeln, und daß sie seine Kriegswaffen machen und was zu seinen Wagen gehört. 13Eure Töchter aber wird er nehmen, daß sie Salben bereiten, kochen und backen. 14Eure besten Äcker und Weinberge und Ölgärten wird er nehmen und seinen Großen geben. 15Dazu von euren Kornfeldern und Weinbergen wird er den Zehnten nehmen und seinen Kämmerern und Großen geben. 16Und eure Knechte und Mägde und eure besten Rinder und eure Esel wird er nehmen und in seinen Dienst stellen. 17Von euren Herden wird er den Zehnten nehmen, und ihr müßt seine Knechte sein. 18Wenn ihr dann schreien werdet zu der Zeit über euren König, den ihr euch erwählt habt, so wird euch der HERR zu derselben Zeit nicht erhören.

Wohl gemerkt, Gott warnt die Israeliten und dann sucht er ihnen auch noch einen aus und lässt ihn zum König salben um seinem Volk damit zu offenbaren, dass dieser gesalbte Mensch mit ihm im Bunde steht.

Und der darf dann Männerliebe schöner finden als Liebe mit Frauen! :shock: 8-)

Gruß

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Jack » Mo 5. Dez 2005, 19:59

Original von onThePath
Original von Jack
Original von onThePath
Wenn die Natur ihn zur Homosexualität treibt.....

Das Argument kann ich nicht gelten lassen.





Nun, auch in der Natur ist Homosexualität zu beobachten. Bei unseren nächsten Verwandten, den Primaten nicht mal zu knapp (etwa im gleichen prozentualen Verhältniss wie bei Menschen). Also von "widernatürlich" kann schon mal keine Rede sein. Und man glaubt es nicht, aber sie macht sogar im evolutionären Umfeld Sinn!


Jack


Reine Ansichtssache; ist mir zu oberflächlich.



Nein, nicht Ansichtsache. Man hat statistisch und zweifelsfrei festgestellt, dass weibliche Verwandte (Mütter, Schwester usw) Homosexueller fruchtbarer sind als der Durchschnitt. Müsste den Link aber mal suchen wenn bedarf besteht.

Jack
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon rejo » Mo 5. Dez 2005, 20:01

Original von onThePath
Aber sich nicht beschäftigen mit den Argumenten der Gegenseite...
mfg, oTp



onThePath, was du schreibst du da? Wie sieht´s denn mit der Erfüllung deiner Versprechungen aus? Wohl schon vergessen?

Und bist du schon auf meine Argumente eingegangen, zum Beispiel den Textstellen, die zur Steinigung von Kindern auffordern und die Haltung von Sklaven sanktionieren.

Erkläre doch bitte endlich mal, wieso diese Anweisungen Gottes nicht mehr gelten dürfen, während dagegen das Verbot der Männerliebe unter frommen Christen immer noch vor allen anderen Geboten und vor allem vor dem Gebot der Nächstenliebe rangiert!

Gruß

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon rejo » Mo 5. Dez 2005, 20:25

Original von onThePath
Du magst mal bei den Baptisten schauen:
http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/bibel/homosexualitaet_und_bibel.htm
als Entgegnung zu den Argumenten der HuK
mfg, oTp


Nehmen wir doch mal Argument 5 und zerpflücken es einfach mal.

So heißt es dort:1. Dieses Argument setzt voraus, dass die Evangelien (bzw. die Aussprüche Jesu) mehr Autorität besitzen als der Rest der Bibel. Diese Idee findet sich jedoch nicht in der Bibel. Siehe dazu: 2Tim 3,16.

Und bei 2Tim 3, 16 steht zu lesen:Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,

Und was belegt das? Belegt das, dass die Evangelien mit den originalen Worten Jesu hinter Texten des AT zu rangieren hat? Belegt das, dass Jesu Hauptgebot sich auf einmal Anweisungen des AT zu beugen hat?
Siehe dazu auch Gal 5, 14!

Gal 5, 14 erklärt klar die Rangfolge der Gebote. Das wird durch 2Tim 3,16 nicht in Frage gestellt.
Nimmt man dazu Jesu Kriitik an der Gebotsauslegung der Pharissäer, wird noch einmal klar, dass die Argumentation im obigen Link unhaltbar ist.

Gruß

Rejo
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Enggi » Mo 5. Dez 2005, 21:14

Original von Lamdil

Homosexualität ist nichts satanisches.
Wie begründest du diese Aussage? Für mich ist jede Sünde satanisch. Alles was von Gott trennt hat seinen Ursprung in drei Quellen: Fleisch, Welt, Teufel. Dies ist eine unheilige Dreieinigkeit, die sich verschworen hat, die Schöpfung zu vernichten, indem sie sie von Gott trennt.


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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Mo 5. Dez 2005, 21:40

Original von onThePath
Aber sich nicht beschäftigen mit den Argumenten der Gegenseite...

Meinst du damit, dass ich auf die Baptisten bislang noch nicht eingegangen bin? Für so einen riesigen Brocken musst du mir schon etwas Zeit geben, ich mach das hier nicht hauptberuflich! Aber rejo hat ja schon mal einen Anfang gemacht.



Original von Enggi
Original von Lamdil
Homosexualität ist nichts satanisches.
Wie begründest du diese Aussage? Für mich ist jede Sünde satanisch. Alles was von Gott trennt hat seinen Ursprung in drei Quellen: Fleisch, Welt, Teufel. Dies ist eine unheilige Dreieinigkeit, die sich verschworen hat, die Schöpfung zu vernichten, indem sie sie von Gott trennt.

Naja, den Beitrag einmal zu schreiben hätte auch gereicht. :D

Wenn die Forderung des Fleisches selbst satanisch ist, dann ist Hunger auch satanisch, denn es ist unser Fleisch, das Essen braucht und aufs Klo geht. Wenn das schon satanisch ist, gibt es an dieser Welt nichts heiliges.

Dass Homosexualität eine Sünde ist, bezweifle ich. Das ist ja wohl nichts neues hier. Es ist egal, ob man weiche Knie bekommt (oder von mir aus Schmetterlinge im Bauch) wegen eines Mannes oder wegen einer Frau. Egal ob man männlich oder weiblich ist, die Gefühle sind keine Sünde, denn die Gefühle kennen kein Gut und Böse, sie sind der Teil von uns, der die Erkenntnis nicht gekostet hat.


"Nur jenes, was man wissend tut,
scheidet sich nach schlecht und gut.
Die Gefühle bleiben rein,
wie immer sie geartet sein."
(Lumbion Parma)




Wie man mit diesen Gefühlen umgeht, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Man kann nicht jedem Gefühl folgen. Wenn die Vernunft die Tat als falsch betrachtet, muss man das Gefühl anders kompensieren.

Aber ich sehe keinen Grund, warum die Liebe zwischen zwei Menschen falsch sein soll.


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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon rejo » Mo 5. Dez 2005, 22:02

Original von Enggi

Alles was von Gott trennt hat seinen Ursprung in drei Quellen: Fleisch, Welt, Teufel. Dies ist eine unheilige Dreieinigkeit, die sich verschworen hat, die Schöpfung zu vernichten, indem sie sie von Gott trennt.


Seltsam, alle drei hat Gott erschaffen und werden von ihm auch noch erhalten.

Rejo

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon onThePath » Mo 5. Dez 2005, 22:03

So, es wird langsam Zeit, daß ich nichts mehr hier antworte, sondern gleich an die Baptisten weiterleite.

Ihre Stellungnahme drückt genau das aus, was ich meine.

Darum Rejo, laß es genug sein, es lohnt nicht,
dieses Referat für Dich noch mal von mir mühevoll neu zu erstellen,
schon allein deshalb nicht, weil weder Du noch ich unsere Meinungen wesentlich ändern werden.

Wenn mir danach ist, werde ich vielleicht noch was von Kurt Koch dazu bringen, falls er dazu viel seelsorgerliches zu sagen hat.

EDIT: Charismatik, Besessenheit und Magie; und Homosexualität müssen aber ein bedeutendes Kampffeld des Satans sein, weil hier so hart gekämpft wird. :(

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon rejo » Mo 5. Dez 2005, 22:26

Original von onThePath

Darum Rejo, laß es genug sein, es lohnt nicht,
dieses Referat für Dich noch mal von mir mühevoll neu zu erstellen,
schon allein deshalb nicht, weil weder Du noch ich unsere Meinungen wesentlich ändern werden.

mfg, oTp


Also bist du nicht in der Lage zu erklären, wie es sein kann, dass du einzelnen Geboten aus den fünf Büchern Moses weiterhin Gültigkeit zusprichst, während du andere klammheimlich unter den Tisch fallen lässt.

Gib´s zu: Du schaffst den von mir eingeforderten Spagat nicht mehr. Statt dies zugeben zu müssen, drückst du dich mit weichen Ausreden vor der weiteren Diskussion.

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Enggi » Mo 5. Dez 2005, 22:29

Original von rejo
Original von Enggi

Alles was von Gott trennt hat seinen Ursprung in drei Quellen: Fleisch, Welt, Teufel. Dies ist eine unheilige Dreieinigkeit, die sich verschworen hat, die Schöpfung zu vernichten, indem sie sie von Gott trennt.


Seltsam, alle drei hat Gott erschaffen und werden von ihm auch noch erhalten.
Ja, darüber lohnt es sich, nachzudenken!
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Mo 5. Dez 2005, 22:32

Original von onThePath
So, es wird langsam Zeit, daß ich nichts mehr hier antworte,

Das freut mich aber. :P


:D :D



Original von onThePath
Wenn mir danach ist, werde ich vielleicht noch was von Kurt Koch dazu bringen, falls er dazu viel seelsorgerliches zu sagen hat.

Ach herrje - dein persönliches Maskottchen hätte ich ja fast vergessen. :D (Gibt es außer dir eigentlich noch einen anderen, der Kurt Koch liest?)



Original von onThePath
EDIT: Charismatik, Besessenheit und Magie; und Homosexualität müssen aber ein bedeutendes Kampffeld des Satans sein, weil hier so hart gekämpft wird. :(

Ich lach mich kaputt! Mach doch mal einen Thread auf über Vegetarier, Abtreibung, Verhütung, oder Evolution. Das sind alles voll die Horrorkampfgebiete des bösen Satans und ich kann dir auch sagen, warum.

Hier treffen einfach sehr konträre Meinungen aufeinander, die in unserer Gesellschaft nicht ungeklärt sind. Außerdem hängen manche ihren ganzen Glauben an solchen Punkten wie Abtreibung und Homosexualität auf. Deshalb sehen sie ihren Glauben angegriffen, wenn hier einer anders denkt. Andererseits verteufeln manche Christen das, was den anderen wichtig und persönlich ist. Diese widerum fühlen sich persönlich angegriffen und verletzt von solchen Worten wie: Du bist gottlos, was du tust ist satanisch, du bist vom Teufel gesteuert.

Kein Wunder, dass es hier etwas kerniger zur Sache geht, als bei Threads in denen Teerezepte ausgetauscht werden. ;)



Ich selbst habe früher übrigens auch blöde Sprüche über Schwule gemacht. Sie passten nicht in mein Verständnis von der Welt. Damit habe ich einem Menschen tiefe Wunden zugefügt, die noch immer nicht verheilt sind. Ich habe damit einen Menschen, der mir sehr wichtig ist zerstört. Erst, als er gebrochen war, sind mir die Augen aufgegangen. Doch inzwischen habe ich etwas verstanden, was enigen hier scheinbar noch fehlt.
Die Macht des Wortes bezwingt das Chaos.

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon rejo » Mo 5. Dez 2005, 22:40

Original von Lamdil
Original von onThePath
So, es wird langsam Zeit, daß ich nichts mehr hier antworte,

Das freut mich aber. :P


:D :D


Mich nicht! :(

Immer dann, wenn´s ans Eingemachte seines theologischen Verständnisses von Christentum geht, weicht er einer weiteren, klärenden Diskussion aus!

Gruß

Rejo
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Registriert: Mo 26. Apr 2004, 20:24

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