Homosexualität bei kath. Priestern

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

Moderator: bigbird

Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon onThePath » Do 8. Dez 2005, 16:48

@ rejo

Leider ist hier eine Antwort von mir verloren gegangern.
Deshalb kurz.

Ich bekenne Jesus als den Sohn Gottes, der echte Wunder gewirkt hat, Menschen geheilt und vom Tod auferweckt hat, echte Dämonen austrieb und auferstanden ist.

Und hierin bin ich einer unter meinesgleichen.

Alles deuten an Begebenheiten im AT verblaßt dagegen.


mfg, oTp


Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Do 8. Dez 2005, 16:58

Original von onThePath
Ich bekenne Jesus als den Sohn Gottes, der echte Wunder gewirkt hat, Menschen geheilt und vom Tod auferweckt hat, echte Dämonen austrieb und auferstanden ist.

Was hat das eigentlich noch mit dem Thema Homosexualität zu tun?

Kann es sein, dass du hier nur noch rumspamst und erklärst was ohnehin keiner Frage stellt, weil dir zum eigentlichen Thema nichts mehr einfällt?
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon onThePath » Do 8. Dez 2005, 17:36

Original von Lamdil
Original von onThePath
Ich bekenne Jesus als den Sohn Gottes, der echte Wunder gewirkt hat, Menschen geheilt und vom Tod auferweckt hat, echte Dämonen austrieb und auferstanden ist.

Was hat das eigentlich noch mit dem Thema Homosexualität zu tun?

Kann es sein, dass du hier nur noch rumspamst und erklärst was ohnehin keiner Frage stellt, weil dir zum eigentlichen Thema nichts mehr einfällt?


Ich rede mit Rejo.

Wenn Du gerne Futter haben möchtest, ich habe noch jede Menge Aussagen der Baptisten- Erklärung.

mfg, oTp
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon rejo » Do 8. Dez 2005, 19:17

Original von onThePath
@ rejo

Leider ist hier eine Antwort von mir verloren gegangern.
Deshalb kurz.

Ich bekenne Jesus als den Sohn Gottes, der echte Wunder gewirkt hat, Menschen geheilt und vom Tod auferweckt hat, echte Dämonen austrieb und auferstanden ist.

Und hierin bin ich einer unter meinesgleichen.

Alles deuten an Begebenheiten im AT verblaßt dagegen.


mfg, oTp




@onThePath

Bemerkenswert deine Erklärung und dein Bekenntnis zu Jesus.
Meine Einstellung zu AT und zum NT kannst du täglich in meiner Signatur nachlesen!

Wenn das AT dagegen verblast, warum kannst trotzdem immer noch nicht erklären, wieso du an manchen Gesetzen des Pentateuch so stur festhältst und andere keines Blickes würdigst?
Bist du nun endlich zu einer brauchbaren Antwort in der Lage?
Solange du das nicht geklärt hast, kannst du dir weitere Antworten auf meine Beiträge ersparen.

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon miccio » Do 8. Dez 2005, 20:21

hallo onthepath
da der thread "homosexualität" im forum "gesellschaft / ethik.." in der zwishcenzeit geschlossen wurde, gebe ich dir hier gerne meine antwort zu deinen nachfolgenden beschuldigungen.

Du hast aber jede Menge Schimmer ?
Wieder mal ein selbsternannter Expert, der seine eigenen Argumente verherrlicht und die der anderen abwertet.

Mir aber auch egal. Viel Gerede und viel Geschwätz war hier zu lesen in den Threads über Homosexualität.

Wichtig ist nur, was ich aus Liebe zu Gott denke und tue.
Darum streite ruhig um die Position der Homosexuellen.

Wichtig ist einzig , absolut gesehen, was Gott darüber denkt.
Es wäre gut, wenn Du davon auch einen Schimmer hättest.


mfg, oTp


also ich bin kein experte und habe das auch nirgends behauptet. zudem weiss ich nicht was du unter "verherrlichung" verstehst, aber verherrlicht habe ich jedenfalls gar nichts.
wie auch immer:ja, ich habe einen schimmer! das kommt, weil meine schwester und ich mit zwei frauen aufgewachsen sind. mit meiner mum und ihrer freundin. demzufolge habe ich einen ziemlich grossen schimmer.
allerdings stelle ich fest, dass du dir tatsächlich einbildest zu wissen, was gott ´denkt´!!!
nun gut, wenn du mir folgende bemerkung erlaubst: ich denke nicht dass du weisst, was gott ´denkt´.
erstens, weil gott keine person ist die denkt und zweitens, weil dein verstand offenbar nicht richtig denken kann!
wärst du nämlich denkfähig, würdest du merken, dass du von rein gar nichts einen schimmer hast!
in diesem sinne, wünsche ich dir zum neuen jahr mehr denkfähigkeit und mehr schimmer.
gruss, miccio
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Do 8. Dez 2005, 20:47

@ onThePath - ich habe mal deine Baptisten angelesen:
Seite, auf der HuK-Argumente widerlegt werden sollen.

Der Text beginnt damit, dass es nicht bewiesen ist, dass Homosexualität angeboren ist. Das lässt sich auch nicht bestreiten, doch genausowenig ist bewiesen, dass Homosexualität nicht angeboren ist.

Desweiteren heißt es, dass auch eine angeborene Homosexualität keine Rechtferigung gäbe. "Nur weil eine Sache angeboren ist, wird sie nicht normal (Trisomie-21)." und "Und ist nicht der Mensch von Natur aus ein Sünder? Ist nicht gerade das, was uns natürlicherweise auszeichnet - von Geburt an - unser Problem?"

Ich selbst würde auch sagen, dass etwas angeborenes nicht automatisch richtig ist. Genausowenig ist es automatisch falsch, sonst müsste man den Heterosexuellen auch den Verkehr verbieten, weil es die ihnen angeborene und deshalb sündige Natur ist.

So beginnt die ganze Argmentationsführung mit einem Patt. Es wird kein Grund genannt, warum Homosexualität eine Sünde sein soll. Zwar wird überzeugend dargelegt, dass man nicht zweifelsfrei argumentieren kann mit: "Homosexualität ist angeboren. Wenn Gott Menschen so gemacht hat, dann kann Homosexualität nicht Sünde sein."

Aber widerlegt wird das Argument nicht.



Den anderen Punkten werde ich mich später widmen. Ich bin gespannt, ob dann echte Argumente kommen.
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Do 8. Dez 2005, 21:40

mein Kommentar zu onThePaths Empfehlung: Seite, auf der HuK-Argumente widerlegt werden sollen.

Das zweite Argument, an dem der Autor der Seite vergeblich bemüht, lautet: Homosexualität kann man nicht ändern.

Sein erster Einwand beschränkt sich darauf, auf 1Kor 6:9-11 zu verweisen. Wenn ich die Stelle dort lese, steht dort aber nichts von Homosexuellen. Benannt sind Unzüchtige noch Götzendiener, Ehebrecher, Lustknaben, Knabenschänder, Diebe, Geizige, Trunkenbolde, Lästerer oder Räuber. Nichts davon kann man auf alle beziehen, die homosexuell empfinden.

Und auch die angesprochene "Reinigung" in 1 Kor 6:11 bezieht sich im Text ausschließlich darauf, dass jemand gewisse Taten nicht mehr tut. Das aber bedeutet nicht, dass auch das Empfinden geändert wird.

Laut 1 Kor 6:9-11 kommen die nicht in den Himmel, die nach Paulus´ Vorstellungen Sünde tun und wer vom Geist gereinigt ist, tut die Sünder nicht mehr. Auf homosexuelles Empfinden geht die Stelle überhaupt nicht ein.


Der nächste Versuch, das Argument zu entkräften, ist ein Hinweis auf wechselnde sexuelle Orientierung. Tatsächlich gehen viele Wissenschaftler davon aus, dass die sexuelle Orientierung nicht so dualistisch ist, wie bisher oft angenommen. Viele Menschen bewegen sich also in Wahrheit zwischen den zwei Ufern, mal mehr zur einen, mal zur anderen Seite. So ist es jedenfalls bei Linkshändern. Viele können im Kleinkindalter beide Hände benutzen, orientieren sich dann aber an ihrer rechthändischen Umgebung. Einige sind jedoch so stark linkshändig veranlagt, dass sie sich nicht umstellen können, ohne schwere Schäden dabei zu erleiden.

Der Wechel zwischen den sexuellen Neigungen ist also durchaus interessant, ist aber kein Beweis dafür, dass er allen Menschen möglich ist. Diese Annahme deutet vielmehr auf ein schlichtes dualistisches Denken hin, das der Realität aber nicht gerecht wird.

Zuletzt behauptet der Autor noch, dass eine Veränderlichkeit oder Unveränderlichkeit von Homosexualität keinen Einfluss auf die moralische Bewertung hat. (Ich hoffe, der nimmt die Masche nicht jedes Mal, sonst wird es langweilig.)

Hier kann ich ebenso wie beim ersten Argument bestätigen, dass ich ebenso denke. Die moralische Wertung bleibt davon unbetroffen. Somit kann das Argument weder für, noch gegen die Homosexualität verwendet werden. Und schon wieder haben wir einen Patt.

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Nitrosio » Do 8. Dez 2005, 21:49

Mögest du denken wie du willst; Unzüchtige werden jedenfalls das Reich Gottes nicht ererben. :oops:
24Ihr verblendeten Leiter, die ihr Mücken seihet und Kamele verschluckt! 25Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist's voll Raubes und Fraßes! Matthäus 23
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon FioreGraz » Do 8. Dez 2005, 21:59

Original von Nitrosio
Mögest du denken wie du willst; Unzüchtige werden jedenfalls das Reich Gottes nicht ererben. :oops:


Stimmt auch Heterosexuelle lassen sich mit dem gleichen Eifer verdammen.

Als aber die Männer nicht auf ihn hören wollten, nahm der Levit seine Nebenfrau und führte sie zu ihnen hinaus auf die Straße. Sie mißbrauchten sie und trieben mit ihr die ganze Nacht hindurch ihr Unwesen bis zum Morgen. Erst bei Aufgang der Morgenröte ließen sie sie frei. Gegen Morgen kam die Frau und brach vor der Haustür des Mannes, bei dem ihr Herr wohnte, zusammen und blieb da liegen, bis es hell wurde. Als ihr Herr am Morgen aufstand, die Haustür öffnete und hinaustrat, um weiterzuziehen, lag die Frau, seine Nebenfrau, vor der Haustür mit den Händen auf der Schwelle....
(Ri 19) Ihr weiteres Schicksal dafür

Die Israeliten aber kehrten zu den Benjaminitern zurück und machten sie mit dem Schwert nieder von den Männern bis zum Vieh, alles, was sich in den Städten vorfand.


Nur mal als Gegeneinwurf gegen die Sodom und Gomorra Gschicht die sicher mal gebracht wurde.

LG
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon rejo » Do 8. Dez 2005, 22:15

Original von Lamdil
"Nur weil eine Sache angeboren ist, wird sie nicht normal (Trisomie-21)." und "Und ist nicht der Mensch von Natur aus ein Sünder? Ist nicht gerade das, was uns natürlicherweise auszeichnet - von Geburt an - unser Problem?"


Hi Lamdil,

Homosexualität und Trisomie 21 in einen Topf zu werfen ist schon ein starkes Stück. Diese Herrschaften lassen auch nichts aus mit seltsamen menschenfeindlichen Vorstellungen das unwissende Kirchenvolk zu ängstigen.

Und dann kommt es so richtig dicke: Der Mensch ist von Geburt an ein Sünder.
Wäre ich von Geburt an Gott, besäße ich all das Wissen Gottes und die Übersicht, dass ich von Fehleinschätzungen und Fehlhandlungen verschont bliebe. Da Gott mich aber so nicht wollte, muss ich mit meiner menschlichen Eingeschränktheit und der daraus folgenden Fehlerhaftigkeit vorlieb nehmen. Was daran sündig sein soll, wenn Gott das so geschaffen hat, bleibt mir schleierhaft.

Dazu sagte Jesus folgendes, nämlich zu der Manie, in allem Tun eines Mitmenschen Sündhaftigkeit erblicken zu wollen, wenn sein Tun nicht gefällt:
Mt 7, 1-5
Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. 2Denn nach welchem Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr meßt, wird euch zugemessen werden. 3Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge? 4Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen?, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge. 5Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; danach sieh zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst.

Was bleibt da noch von den Vorwürfen mancher Christen gegen aktive Homosexuelle.

Haben die Herren Baptisten wohl übersehen oder nie gelesen. Seltsam, dass sie Stellen aus dem AT so stark betonen und die Gegenargumente aus dem NT nicht berücksichtigen wollen.

Gruß

Rejo
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Do 8. Dez 2005, 22:18

Original von Nitrosio
Mögest du denken wie du willst; Unzüchtige werden jedenfalls das Reich Gottes nicht ererben. :oops:

:roll: Geht das schon wieder los ... :roll:

Tu mir mal den Gefallen und schreibe erst mal hier: Definition von Unzucht, was Unzucht überhaupt ist.

Danke.

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Nitrosio » Do 8. Dez 2005, 22:18

Also wenn das Nazis gewesen wären; währe dann der Einsatz einer thermonuklearen Bombe nicht auch zu rechtfertigen gewesen? :roll:
24Ihr verblendeten Leiter, die ihr Mücken seihet und Kamele verschluckt! 25Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist's voll Raubes und Fraßes! Matthäus 23
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon rejo » Do 8. Dez 2005, 22:23

Original von Nitrosio
Mögest du denken wie du willst; Unzüchtige werden jedenfalls das Reich Gottes nicht ererben. :oops:


Lasst dich also in die fürstliche Zuchtanstalt einweisen, damit du weißt, was du zu tun hast und nicht unzüchtig wirst.
Wäre dir klar, was mit Zucht oder Unzucht gemeint ist und aus welchem Denken diese Begrifflichkeiten stammen, würdest du dich schämen müssen.

Gruß

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Do 8. Dez 2005, 22:31

Original von rejo
Hi Lamdil,

Homosexualität und Trisomie 21 in einen Topf zu werfen ist schon ein starkes Stück. Diese Herrschaften lassen auch nichts aus mit seltsamen menschenfeindlichen Vorstellungen das unwissende Kirchenvolk zu ängstigen.

Wobei ich es wertfrei sehe - schließlich ist Trisomie 21 auch keine Schande für die Betroffenen. Als Beispiel für genetische Besonderheiten wird es wohl deshalb so häufig genutzt, weil es eines der ganz wenigen Beispiele ist, die schon ausreichend erforscht sind, um sie überhaupt als Beispiel benennen zu können.

Von daher denke ich, man sollte hier nicht dünnhäutig sein und solche Vergleiche nicht dramatisieren. Zumindest, wenn es um den Sachverhalt genetischer Besonderheiten geht. Problematisch wird es IMHO dort, wo man dann willkürlich weiter Gemeinsamkeiten ableiten möchte, die überhaupt nicht bestehen.
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon rejo » Do 8. Dez 2005, 22:56

Original von Lamdil

Von daher denke ich, man sollte hier nicht dünnhäutig sein und solche Vergleiche nicht dramatisieren. Zumindest, wenn es um den Sachverhalt genetischer Besonderheiten geht. Problematisch wird es IMHO dort, wo man dann willkürlich weiter Gemeinsamkeiten ableiten möchte, die überhaupt nicht bestehen.


Ich bin deshalb so dünnhäutig, weil mir das schon sehr in die Nähe der Nazi-Argumente vom lebensunwerten Leben kommt. Und Trisomie-21 Patienten waren auf jeden Fall Opfer der Euthanasie-Verbrechen. Aber auch ganz normale Fälle von leichter Idiotie, die zu Hause im bäuerlichen Betrieb mitarbeiteten, wurden in die Tötungsanstalten geschickt.
Es ist die Argumentation, die mich so wahnsinnig stört, dass einige Menschen glauben sich über andere erheben zu dürfen um mit ihnen moralische Selektion betreiben zu können, begründet mit angeblichen Genanomalien: Schon von Geburt an..verdorben, ein menschliches Scheusal, eine Gefahr für die seelische Gesundheit...

Gruß

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon onThePath » Do 8. Dez 2005, 23:25

Oh, hier ist eine Versammlung von pro-Homosexuellen.

Wie ich sehe, wird fleißig daran gearbeitet, die Argumente der Baptisten auszuhebeln.

Macht nur, der Worte kann man viel machen, vor allem, wenn Bibelstellen nicht 100% eindeutig sind.

Wer sich aber nahe an den Quellen orientieren möchte, sollte gleich die Erklärung der HuK und die Stellungnahme dazu von den Baptisten lesen.

Ich habe weder die Absicht noch das absolute Bibelwissen über Homosexualität, um die Bibel meinerseits so lange zu wenden, bis die Aussagen mir passen-was ich auch ablehnen würde, weil Wahrheitsfindung so fair wie möglich sein muß.

Erstens bin ich nicht homosexuell , andererseits kein Homosexuellen-Feind.
Deshalb fehlt mir das Motiv, wie die Gegenseite den anderen niederzumähen.

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Seneca » Do 8. Dez 2005, 23:54

Original von Nitrosio
Mögest du denken wie du willst; Unzüchtige werden jedenfalls das Reich Gottes nicht ererben. :oops:

.. und die, die glauben, sie würden es ererben, weil sie sich für so gut halten, sind die, die am meisten riskieren, in der hölle grilliert zu werden.
Nicht weil etwas zu schwierig ist, wagen wir es nicht: weil wir es nicht wagen, ist es schwierig.
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Do 8. Dez 2005, 23:54

Original von onThePath
Wie ich sehe, wird fleißig daran gearbeitet, die Argumente der Baptisten auszuhebeln.

Ich beziehe einfach Stellung dazu. Es ist nicht meine Schuld, dass die Argumente so relativierbar sind.



Original von onThePath
Ich habe weder die Absicht noch das absolute Bibelwissen über Homosexualität, um die Bibel meinerseits so lange zu wenden, bis die Aussagen mir passen-was ich auch ablehnen würde, weil Wahrheitsfindung so fair wie möglich sein muß.

Wer wendet denn hier Bibelverse? Ich deute sie nach meinem Geist. Dass diese Interpretation nicht mit deiner übereinstimmt, spricht nicht automatisch gegen meine oder deine.



Original von onThePath
Deshalb fehlt mir das Motiv, wie die Gegenseite den anderen niederzumähen.

Häää? Wer ist denn deine Gegenseite? Alle, die dir nicht nach dem Mund reden, oder was.



Seit Tagen schreibst du im Grunde nur noch, dass du dich hier eigentlich nicht äußern kannst und dann kommen mehr oder minder versteckte Angriffe gegen jeden, dem du sachlich nichts mehr entgegenbringen kannst. Das finde ich nicht besonders qualifiziert.


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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon onThePath » Fr 9. Dez 2005, 00:23

Original von Lamdil
[
Wer wendet denn hier Bibelverse? Ich deute sie nach meinem Geist. Dass diese Interpretation nicht mit deiner übereinstimmt, spricht nicht automatisch gegen meine oder deine.



Original von onThePath
Deshalb fehlt mir das Motiv, wie die Gegenseite den anderen niederzumähen.

Häää? Wer ist denn deine Gegenseite? Alle, die dir nicht nach dem Mund reden, oder was.



Seit Tagen schreibst du im Grunde nur noch, dass du dich hier eigentlich nicht äußern kannst und dann kommen mehr oder minder versteckte Angriffe gegen jeden, dem du sachlich nichts mehr entgegenbringen kannst. Das finde ich nicht besonders qualifiziert.



Deine Ansichten über Bibel und Homosexualität sind nicht logischer als die der Christen (einschließlich Baptisten).
Und auch nicht besser als meine, die sich aber von Deinen unterscheiden.

Ich mache nur nicht so viel Gedöhns darum:
Lieber gleich die Stellungnahmen von Bedeutung nennen, dann bleibt mir dieses elende Gezerre und Gezurre an Bibelstellen erspart mitzumachen.

Mehr als pro und Contra kann man nicht bringen, dann muß jeder selbst entscheiden, was er für richtig hält.

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Wolfi » Fr 9. Dez 2005, 05:57

@ Seneca :

Da du nicht schwul bist, könntest du dich als priester bewerben.

Ausgerechnet jetzt, wo ich drauf und dran bin, mich zum Atheismus bekennen zu müssen, kommst Du mit einem derartigen Vorschlag... :roll: :D
lg, wolfi
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon LordAlm » Fr 9. Dez 2005, 06:14

Original von Wolfi
@ Seneca :

Da du nicht schwul bist, könntest du dich als priester bewerben.

Ausgerechnet jetzt, wo ich drauf und dran bin, mich zum Atheismus bekennen zu müssen, kommst Du mit einem derartigen Vorschlag... :roll: :D
lg, wolfi

halo Wolvi,

Wenn du keine Angst vor den Konsequenzen hast?

"Der Weg, den du für richtigen hälst, führt dich am Ende vielleicht in den Tod." (Sprüche 14,12)

trozdem schönen dag, so frü und schon so grose bläne! :D

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Wolfi » Fr 9. Dez 2005, 06:25

@ onThePath :

Ich habe weder die Absicht noch das absolute Bibelwissen über Homosexualität, um die Bibel meinerseits so lange zu wenden, bis die Aussagen mir passen-was ich auch ablehnen würde, weil Wahrheitsfindung so fair wie möglich sein muß.

Wahrheitsfindung hat nichts, aber auch gar nichts mit Fairness zu tun! Wer an einer Wahrheitsfindung wirklich interessiert ist, der ist bereit, sich mit jedem Statement unvoreingenommen und schonungslos auseinanderzusetzen. Da Du das offensichtlich (noch?) nicht kannst/willst, musst Du mit Deinen "Argumenten" zwangsläufig auf der Strecke bleiben...

Erstens bin ich nicht homosexuell , andererseits kein Homosexuellen-Feind.
Deshalb fehlt mir das Motiv, wie die Gegenseite den anderen niederzumähen.

Ach?- Den Anderen wegen seinen anderen Ansichten derweil in der Hölle schmoren zu sehen, ist also noch kein Niedermähen?- Hmmm... :roll:

Homosexualität in der kath. Kirche finde ich unpassend, weil ja auch die Heterosexualität in der kath. Kirche nicht gebilligt wird. Warum sollten Homos in der kath. Kirche mehr Privilegien eingeräumt werden, als den Hetis?
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Wolfi » Fr 9. Dez 2005, 06:31

Guten Morgen LordAlm
halo Wolvi,

Wenn du keine Angst vor den Konsequenzen hast?

"Der Weg, den du für richtigen hälst, führt dich am Ende vielleicht in den Tod." (Sprüche 14,12)

trozdem schönen dag, so frü und schon so grose bläne! :D

"Morgenstund hat Gold im Mund" (Sprüche 2´473,725)

Ein jeder Weg führt über kurz oder lang zum Tod. Wichtig für mich ist dabei nicht der Tod, sondern der Weg, den ich bis dahin zurücklegen werde. ;)

Und von wegen "grosse Pläne": Erinnere mich bloss nicht daran! Auch heute stehen noch ein paar Bewerbungen an... :tongue: ;)
lg, wolfi (zur Abwechslung auch Dir mal einen schönen Tag wünschend! ;) )
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Seneca » Fr 9. Dez 2005, 08:45

Original von Wolfi
@ Seneca :

Da du nicht schwul bist, könntest du dich als priester bewerben.

Ausgerechnet jetzt, wo ich drauf und dran bin, mich zum Atheismus bekennen zu müssen, kommst Du mit einem derartigen Vorschlag... :roll: :D
lg, wolfi

Das gehst du aber einem anderen erzählen, erst jetzt bist du auf diesem weg? :D

du, das schöne an den wegen, die man im leben wählt, ist das man weiss, wo sie anfangen, aber nicht, wo sie münden.

pass auf kaffeeflecken auf die unterlagen auf.

lieben gruss

seneca
Nicht weil etwas zu schwierig ist, wagen wir es nicht: weil wir es nicht wagen, ist es schwierig.
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Wolfi » Fr 9. Dez 2005, 09:22

@ Seneca :
Das gehst du aber einem anderen erzählen, erst jetzt bist du auf diesem weg? :D

Nun ja, irgendwie fand ich den Weg mit den Göttern halt lange Zeit spannender und lehrreicher, als jenen Einzelnen ohne dieses Übergeschöpf namens "Gott". Wenn ich derweil deswegen vielleicht etwas verpasst haben sollte, dann klär mich bitte auf, was denn dies sein könnte?- Ja, ich bin eigenartigerweise noch bis vor kurzem tatsächlich noch nie auf die Idee gekommen, die Existenz eines Gottes absolut widerlegen zu wollen...

du, das schöne an den wegen, die man im leben wählt, ist das man weiss, wo sie anfangen, aber nicht, wo sie münden.

Findest Du?- Wenn ich mir nun, nur mal angenommen, den Weg mit Häuschen und Familie wähle, dann weiss ich: Das bindet mich mindestens für die nächsten 20 Jahre an Haus und Herd mit all den Dingen, die damit nun mal auf einen zu kommen... :tongue:. 8-) Huch! :shock: Da geht mir ja gerade durch den Kopf, wie häuslich der Wolfi über die letzten Jahre doch geworden ist. Er verhält sich ja auch schon etwas stubenreiner als auch schon. Und ob man ihm je all seine Flöhe weg kriegt?- Hmmm... :roll: ;)

pass auf kaffeeflecken auf die unterlagen auf.

Hey seneca, raus mit der Sprache: Wo ist die Kamera versteckt?- :shock: 8-) :D

lieben gruss

wolfi
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon onThePath » Fr 9. Dez 2005, 09:57

Original von Wolfi
@ onThePath :

Ich habe weder die Absicht noch das absolute Bibelwissen über Homosexualität, um die Bibel meinerseits so lange zu wenden, bis die Aussagen mir passen-was ich auch ablehnen würde, weil Wahrheitsfindung so fair wie möglich sein muß.

Wahrheitsfindung hat nichts, aber auch gar nichts mit Fairness zu tun! Wer an einer Wahrheitsfindung wirklich interessiert ist, der ist bereit, sich mit jedem Statement unvoreingenommen und schonungslos auseinanderzusetzen. Da Du das offensichtlich (noch?) nicht kannst/willst, musst Du mit Deinen "Argumenten" zwangsläufig auf der Strecke bleiben...



Du redest wieder an den Fakten vorbei.
Wer sich lange genug mit Bibel und Homosexualität befaßt, macht Spurensuche, die auch viel Hintergrundwissen erfordert.

Meinst Du, in ein paar Tagen kann ein Bibelfremder, noch dazu oft ein Nichtchrist, ausloten, was genau Gott meint ?

Wenn ich nicht hier mitmache, hat das damit zu tun.

Ich bin nicht verpflichtet, jede Behauptung, die hier im Forum gemacht wird, zu entgegnen.

Und wenn mich das Thema wirklich mal im Detail interessieren sollte, lese ich die von mir genannten Berichte durch,
die sind logisch geordnet und für eine Orientierung wesentlich besser geeignet als die Posts hier.
Da ist die Zeit dann besser genutzt.

Da ist es doch wirklich unangebracht, wenn Du von mir forderst, über das von mir als vernünftig angesehrene Maß mich hier einzubringen.

Ich muß nicht mehr mich mit diesen Dingen beschäftigen, als wie ich es für sinnvoll ansehe.
Schon weil jeder, noch dazu, wer nicht umfassend informiert ist, manipuliert mit seinen persönlichen Auffassungen .

Da habe ich dann auch gar nichts verpasst. Weder an Unvoreingenommenheiten noch an kompetenten Informationen.

Oder soll ich etwa Zeit hier investieren und dafür einen Schnellkurs machen in Kompetenz Homosexualität und Bibel ?

Das mache ich auch irgendwann mal.
dann werde ich mich an die Arrgumente und Einstellungen hier im Thread erinnern.


mfg, oTp







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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Seneca » Fr 9. Dez 2005, 10:13

Original von Wolfi
@ Seneca :
Das gehst du aber einem anderen erzählen, erst jetzt bist du auf diesem weg? :D

Nun ja, irgendwie fand ich den Weg mit den Göttern halt lange Zeit spannender und lehrreicher, als jenen Einzelnen ohne dieses Übergeschöpf namens "Gott". Wenn ich derweil deswegen vielleicht etwas verpasst haben sollte, dann klär mich bitte auf, was denn dies sein könnte?-

Der gedanke, etwas verpasst haben zu können, ist sowieso falsch. Und das, weil man nur im nachhinein schlau ist. das deckt sich mit meiner behauptung, die du zu widerlegen versuchst:

Mein Original !!! du, das schöne an den wegen, die man im leben wählt, ist das man weiss, wo sie anfangen, aber nicht, wo sie münden.


Original von Wolfi
Findest Du?- Wenn ich mir nun, nur mal angenommen, den Weg mit Häuschen und Familie wähle, dann weiss ich: Das bindet mich mindestens für die nächsten 20 Jahre an Haus und Herd mit all den Dingen, die damit nun mal auf einen zu kommen... :tongue:. 8-)


Sicher? Man kann sich entscheiden, zu heiraten und kinder zu kriegen. Man kann rausfinden, dass man steril ist (ok, es gibt dann verschiedene methoden, aber du verstehst, was ich meine), es kann passieren, dass aus den 20 geplanten jahren nur 2 werden, es kann passieren, dass man haus und herd in 5 jahren fallen lässt... es passiert so viel im leben, gute und schlechte sachen, und wer denkt, schon heute seine agenda für die nächsten 20 jahren füllen zu können, der ist doch ziemlich naiv, oder?
du schreibst auch heute bewerbungen, die du abschicken wirst. wirst du einer dieser jobs bekommen (ich hoffe schon! sei beim gespräch aber netter, als du es manchmal hier drin bist, gell?)? welcher? du kannst es nicht sagen. du weisst nicht, wo dich diese jobsuche hinführen wird.
du kannst das schiff steuern; wo du hinkommst, das hängt aber auch viel von der strömung ab.

Ich pass auf kaffeeflecken auf die unterlagen auf.

Original von Wolfi Hey seneca, raus mit der Sprache: Wo ist die Kamera versteckt?- :shock: 8-) :D


Keine Kamera. bist du schon fertig mit dem schreiben oder machst du schon wieder pause? :oops:


Seneca
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Wolfi » Fr 9. Dez 2005, 12:05

@ Seneca :

und wer denkt, schon heute seine agenda für die nächsten 20 jahren füllen zu können, der ist doch ziemlich naiv, oder?

Nein, nicht gleich eine vollständig gefüllte Agenda. Aber dadurch, dass man nun "Familie" hinein schreibt, einen grossen Teil der Agenda schon gefüllt damit... Dass das Leben dann immer mal wieder anders spielt, wollte ich wirklich nicht anzweifeln damit. Oder: was Anderes: Einer, der sich vornimmt, mal Konzertpianist zu werden, der inverstiert nun mal einen Grossteil in diesen Teil, ein Fussballer in den Fussball und ein "Allrounder"?- Hmmm...

du schreibst auch heute bewerbungen, die du abschicken wirst. wirst du einer dieser jobs bekommen (ich hoffe schon! sei beim gespräch aber netter, als du es manchmal hier drin bist, gell?)?

Das mach ich eigentlich immer, wenn ich mich direkt unter Menschen befinde. Will ja nicht irrtümlich mal erschossen werden... ;)

welcher? du kannst es nicht sagen. du weisst nicht, wo dich diese jobsuche hinführen wird.
du kannst das schiff steuern; wo du hinkommst, das hängt aber auch viel von der strömung ab.

Und davon, dass mir die Puste, der Sprit, nicht ausgeht während der Suche...

Keine Kamera. bist du schon fertig mit dem schreiben oder machst du schon wieder pause? :oops:

:P :D
lg, wolfi
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon rejo » Fr 9. Dez 2005, 16:10

Original von onThePath

Und wenn mich das Thema wirklich mal im Detail interessieren sollte, lese ich die von mir genannten Berichte durch,
die sind logisch geordnet und für eine Orientierung wesentlich besser geeignet als die Posts hier.
Da ist die Zeit dann besser genutzt.

mfg, oTp



@onThePath

Was wären wir ohne die aristotelische Logik. Es war ja so logisch, Menschen, die anderer Meinung waren als der Papst auszuradieren und zu verbrennen.
Gemäss dieses Logikschemas gibt es nur wahr oder falsch. Und da der Papst von Jesus persönlich die Macht über die Wahrheit erlangt hatte - ...und dir werde ich die Schlüssel des Himmelreiches geben... - konnte er bestimmen, was richtig und falsch ist. 1870 hat man dann diesen universal verstandenen Anspruch auf religiöse Fragen begrenzt.
Wenn der Papst also immer weiß, was wahr und richtig ist und immer im Besitze der Wahrheit ist, dann bedeutet jeder Ungehorsam und jede Unbotmässigkeit, dass hier der böse Widersacher im Spiel ist. Also muss man diesen Teufel austreiben d.h. verbrennen. Nach aristotelischer Logik ist das alles richtig: denn wenn es logisch ist, dann stimmt es. Nach Aristoteles ist das richtig. Und so wundert es einen nicht, dass die machtgeilen Römer sich schleunigst der aristotelischen Philosophie bedient haben und dafür die Platonische über Bord warfen. Denn mit der waren solche seltsamen logischen Begründungen nicht machbar. Man wechsle also das logische System aus und schon klappt es wieder mit dem Machtanspruch.

Logik aber ist eben seit einiger Zeit nicht mehr ausreichendes Indiz für wahr und richtig. Es mag also noch so logisch sein, trotzdem ist es falsch!
Wieso das?
Gründet eine Logik auf fehlerhaften oder falschen Annahmen, dann sind auch die Schlussfolgerungen davon betroffen. Auch wenn die Gesetze der Logik eingehalten werden, ist es trotzdem nicht richtig und nicht wahr. Und so kann man belegen, dass die reine Logik kein Beweismittel und Beleg für die Richtigkeit sein kann.

Der Ausgangspunkt der Schlusfolgerungen muss schon nachweisbar richtig sein, sonst stimmen auch die Schlussfolgerungen nicht!

So ist deine Feststellung von der logischen Ordnung der baptistischen Erklärungen zur Homosexualität noch kein Beweismittel, dass deren Logik stimmt.
Emotionen sind logisch nicht erfassbar und einzuordnen. Und wer Liebe nach Logik definiert, landet im Misthaufen der Missverständnisse. Dasselbe gilt für die Bewertung der menschlichen Sexualität. Logisches Denken ist hier nur bedingt geignet, weil Gefühle nicht der Logik gehorchen wollen noch können. Was will man also mit einem siebzehner Schlüssel bei einer fünfzehner Schraube? Das wird nie was! Und was will starre Logik bei der Sexualität?

Auf die Homosexualität angewandt, gründen die Schlussfolgerungen der Verdammung auf Ansichten und Annahmen von vor mehr als 3000 Jahren. Außer dem Bezug auf Gott gibt es keine Begründung, warum das ein Gräuel sein soll! Weiters ist von Mann und Frau die Rede! Aber ab wann galt damals ein Junge als vollgültiger Mann und ein Mädchen als vollgültige Frau. Waren sie dann schon verheiratet oder galt das generell ohne nach Alter und Stand zu unterscheiden.
Das alles muss man erst abklären, bevor man erkennt, welche Anwendung eine bestimmte Regel, ein Gebot unter den damaligen Umständen hatte. Und erst dann weiß man, in welchen Kontext das Gebot heute noch Sinn machen könnte.
Oder macht es Sinn irgendeine Medizin zu nehmen ungeachtet der Krankheit, von der man befallen ist?
Und macht es dann Sinn irgendein Gebot, nur weil es in der Bibel steht und vor vielen tausend Jahren im damaligen Kontext einen bestimmten Sinn hatte, heute noch weiter zu befolgen, wenn weder der genaue Kontext noch der innere Sinn ausreichend belegt ist?
Ist etwas schon gut, nur weil es in der Bibel steht und Gott das mal gebilligt hat? Danach müsste es auch heute noch erlaubt sein Menschen wie Vieh zu kaufen und zu verkaufen und zu halten nach damaligen Regeln und Gesetzen, wie sie von Gott (?) in der Bibel festgeschrieben (?) wurden.

Und wer nicht erklären kann, wieso Homosexualität im AT verdammt wird und die Sklaverei als normal gilt und daher Gott wohl gefällig gewesen sein muss, der kann dann auch nicht begründen, warum Homosexualität weiterhin ein Gräuel bleiben muss, während Sklavenhaltung passé ist. Sind dann nicht alle Gebote von damals, die sich durch Missachtung der Persönlichkeits- und Menschenrechte auszeichnen, endgültig passé?

Auf eine begründete Erklärung dazu werde ich von deiner Seie wohl noch lange warten müssen.
Dein moralischer Vorbeter bei den Baptisten ist wohl noch nicht so weit und ohne den bist nach deiner eigenen Bekundung zu einer Stellungnahme offenbar nicht fähig! :shock:

Gruß

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon rejo » Fr 9. Dez 2005, 16:19

Original von onThePath
Oh, hier ist eine Versammlung von pro-Homosexuellen.



Dann mach dich schleunigst vom Acker, damit du nicht angesteckt wirst!

Ach, was redt ich für´n Unsinn? Bleib, bleib, solange du willst oder kannst!
Ist es nicht besser, wenn du vom HS-Bazillus erwischt wirst und dann an dir selbst erfährst, was es bedeutet als HS unter frommen Christen leben zu müssen?

:D :D :D :oops:

Rejo
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