Homosexualität bei kath. Priestern

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

Moderator: bigbird

Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon rejo » Mi 30. Nov 2005, 19:14

Heute las ich in er Tageszeitung vom neuen vatikanischen Erlass zur Frage homosexueller Priester.
Danach darf kein aktiver Homosexueller ins Priesterseminar einziehen um Preister werden zu wollen. Hingegen wird Homosexualität, die erst nach der Weihe akut wird und dann ausgelebt wird, zu keinem Ausschluss führen muss.

Ich finde, dass dies ein sehr realitätsnaher Beschluss ist. Er erkennt die Not der Geweihten an. Bei vielen kommt eine homosexuelle Disposition erst im höheren Alter zum Vorschein, was man ja zur Genüge von verheirateten Männern kennt. Der Beschluss zwingt Neulinge dazu, die Finger von einer Situation zu lassen, die ihnen größe Einschränkungen im Gemüts- und Gefühlsleben eintragen könnte.

Der Beschluss ist ebenfalls praktisch zu sehen, dass so nämlich der Priesterstand nicht zur Domäne von Homosexuellen werden kann.
Da gibt es nämlich auch Zeitgenossen, die nicht so ohne sind. Auf diese Weise soll vorbeugend eine neue Einseitigkeit hin zu einer pro-homosexuellen Einstellung vermieden werden.

Gruß

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon onThePath » Mi 30. Nov 2005, 19:18

Original von rejo
Heute las ich in er Tageszeitung vom neuen vatikanischen Erlass zur Frage homosexueller Priester.
Danach darf kein aktiver Homosexueller ins Priesterseminar einziehen um Preister werden zu wollen. Hingegen wird Homosexualität, die erst nach der Weihe akut wird und dann ausgelebt wird, zu keinem Ausschluss führen muss.

Ich finde, dass dies ein sehr realitätsnaher Beschluss ist. Er erkennt die Not der Geweihten an. Bei vielen kommt eine homosexuelle Disposition erst im höheren Alter zum Vorschein, was man ja zur Genüge von verheirateten Männern kennt. Der Beschluss zwingt Neulinge dazu, die Finger von einer Situation zu lassen, die ihnen größe Einschränkungen im Gemüts- und Gefühlsleben eintragen könnte.

Der Beschluss ist ebenfalls praktisch zu sehen, dass so nämlich der Priesterstand nicht zur Domäne von Homosexuellen werden kann.
Da gibt es nämlich auch Zeitgenossen, die nicht so ohne sind. Auf diese Weise soll vorbeugend eine neue Einseitigkeit hin zu einer pro-homosexuellen Einstellung vermieden werden.

Gruß

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Jo, aber Re:
Homosexuelle Neigung erst im Alter erkennen?
Wenn das so ist, kann man sie gleich als falsch abwehren,
denn ich denke, auch Alter schützt vor Dummheit nicht und eine falsche Neigung kann auch im Alter wachsen.

mfg, oTp
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Wolfi » Mi 30. Nov 2005, 19:28

Tja, beim Umgang mit der Sexualität, da haben´s die Evangelen inzwischen tatsächlich schon ein wenig leichter, als die Katholen.
Schade eigentlich, wurde die Bibel geschrieben, bevor Freud mit seinen Forschungsergebnissen die Erde besucht hat. Ich bin hundertpro überzeugt, dass Jesus nämlich dann auch ein Sexualleben zugestanden worden wäre und das Ganze mit Liebe und Sexualität nicht zu derartigen Deformationen im Umgang miteinander/nebeneinander geführt hätten.
(übrigens generell noch ein interessanter Ansatz, mal davon auszugehen, was wäre, wenn die Persönlichkeiten der Weltgeschichte in einer anderen Reihenfolge erschienen wären... ;)
lg, wolfi
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon onThePath » Mi 30. Nov 2005, 19:42

Original von Wolfi
Tja, beim Umgang mit der Sexualität, da haben´s die Evangelen inzwischen tatsächlich schon ein wenig leichter, als die Katholen.
Schade eigentlich, wurde die Bibel geschrieben, bevor Freud mit seinen Forschungsergebnissen die Erde besucht hat. Ich bin hundertpro überzeugt, dass Jesus nämlich dann auch ein Sexualleben zugestanden worden wäre und das Ganze mit Liebe und Sexualität nicht zu derartigen Deformationen im Umgang miteinander/nebeneinander geführt hätten.
(übrigens generell noch ein interessanter Ansatz, mal davon auszugehen, was wäre, wenn die Persönlichkeiten der Weltgeschichte in einer anderen Reihenfolge erschienen wären... ;)
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Was Du nimmst Freud total ernst und seinen Blödsinn über die Trieblehre ?

:D :D :D :D

Freud ist ein kleines Lichtchen und es gibt genug Psychologen, die nicht mit ihm übereinstimmen.

Wann erblühte die Psychologie?
Zusammen mit dem Spiritismus.
Ja, zu der Zeit gab es den Beginn von merkwürdige Strömungen.

Freud ist ein Beginner, aber die Psychologie heutzutage schon weiter .

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon onThePath » Mi 30. Nov 2005, 19:49

Freud hat wohl erkannt, daß Konflikte die Seele krank machen.

Daß diese Konflikte, die unbewältigt sind, und unverarbeitet, immer weiter das Wohlbefinden stören, auch wenn der Mensch sichihrer nicht mehr bewußt ist.

Aber den Mensch auf sexuelle Triebe zu reduzieren und die freie Sexualität fordern, ist wiederum Blödsinn.

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Mariette M. » Mi 30. Nov 2005, 20:16

Original von rejo
Heute las ich in er Tageszeitung vom neuen vatikanischen Erlass zur Frage homosexueller Priester.
Danach darf kein aktiver Homosexueller ins Priesterseminar einziehen um Preister werden zu wollen. Hingegen wird Homosexualität, die erst nach der Weihe akut wird und dann ausgelebt wird, zu keinem Ausschluss führen muss.


Moment.. da hat die Zeitung nicht richtig zitiert.

Wenn ein Priester nach der Weihe seine Homosexualität AUSLEBT, ist das genauso ein Zölibatsbruch wie die Beziehung zu einer Frau.. und somit nicht erlaubt. Würde der Betreffende in dieser Sünde verharren, wäre das schon ein Grund zu disziplinarischen Massnahmen. Übrigens finde ich die entsprechende Stelle im Originaldokument garnicht, da ist nur von der Priesterausbildung die Rede.

Richtig ist, dass aktive Homosexuelle nicht geweiht werden können. Ebenso Männer mit "tiefgreifenden HS Tendenzen":cry:sprich, sie sind schwul, leben es aber nicht) und solche, die die Gay-Kultur aktiv unterstützen.

Lg
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Jack » Mi 30. Nov 2005, 22:16

Ich habe einiges darüber gehört. Das, worüber sich betroffene Priester und Schwulenorganisationen aufregen, ist nicht die Unkeuschheit per se (die gibt es auch bei heterosexuellen Priester), sondern der mehr oder weniger unterschwellige Vorwurf und die Implikation, dass die Homosexualität der Hauptgrund für die nicht wenigen pädophilen Uebergriffen der Priester verantwortlich sei.

Man versucht hier also in einem Wisch die Pädophilen und die Homos in einen Güseltopf zu kehren um sie dann bequem loszuwerden.


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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon gfc » Mi 30. Nov 2005, 22:22

Das ist auch richtig so. Ich find das Zölibat zwar nicht befürwortenswert, aber wer so ein Versprechen an Gott abgibt, hat es zu halten, ob mit Frau oder Mann...
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Mi 30. Nov 2005, 22:25

Die offizielle Erklärung eines Pristerseminarleiters in einem Interview lief darauf hinaus:

Heterosexuelle Priesteranwärter haben im Priesterseminar keine Objekte der Verführung. (Da sind keine Frauen.)

Homosexuelle Priesteranwärter finden dort jedoch Objekte der Verführung. (Lauter Männer, soweit das Auge reicht.)

Deshalb müssen die Homos nachweisen, dass sie sich schon drei Jahre lang beherrschen konnten.



Entsprechend kann man sagen:

Die Verordnung trifft nur deshlab Homosexuelle, weil die RKK immer noch nicht zulässt, dass Frauen Priesterinnen werden.

Die Verordnung unterstreicht, dass die RKK ihren Priesteranwärtern das Zölibat nicht zutraut, ohne dass sie eine Entwöhnung nachweisen oder zwangsläufig entwöhnt werden.



Naja, ich finde das Kasperletheater "Rom" immer wieder faszinierend. :D


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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon onThePath » Mi 30. Nov 2005, 22:29

Original von Lamdil


Naja, ich finde das Kasperletheater "Rom" immer wieder faszinierend. :D





Ich finde, Du bist auch ein Puppenspieler der viele Worte bewegt, um seine Puppen tanzen zu lassen.

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Wolfi » Mi 30. Nov 2005, 22:57

@ Lamdil :

Naja, ich finde das Kasperletheater "Rom" immer wieder faszinierend. :D

Kasperletheater?- Ging´s denn in einem Kasperletheater jemals verlogen zu und her?- Ich find´s schlicht in der bestehenden Form des dritten Jahrtausends nach Christus schlicht unwürdig.
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Mariette M. » Mi 30. Nov 2005, 23:01

Original von Lamdil

Heterosexuelle Priesteranwärter haben im Priesterseminar keine Objekte der Verführung. (Da sind keine Frauen.)

Homosexuelle Priesteranwärter finden dort jedoch Objekte der Verführung. (Lauter Männer, soweit das Auge reicht.)

Deshalb müssen die Homos nachweisen, dass sie sich schon drei Jahre lang beherrschen konnten.



Entschuldige, aber das ist ein Witz!

Priesteramtskandidaten sind ja nicht eingesperrt im Seminar.. die haben sehr wohl Kontakt zu Frauen. Was würde es denn nützen, die Kandidaten von Frauen wegzusperren, damit sie nicht in Versuchung kämen? Die werden ja als Priester sowieso auch Frauen betreuen...

Die Dreijahres-Frist heisst nicht, dass Schwule sich drei Jahre lang beherrschen müssen, um geweiht zu werden....
sondern es soll in der Zeit geprüft werden, ob wirklich eine echte Homosexualität vorliegt oder eine "vorübergehende Verirrung in der Nachpubertät". Ist ein Mann wirklich schwul, kann er nicht geweiht werden, auch wenn er enthaltsam lebt.

Grüsse
Mariette
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Mi 30. Nov 2005, 23:08

Original von Mariette M.
Entschuldige, aber das ist ein Witz!

Nein, das war die Erklärung eines Priesterseminarleiters. Deine Erklärung mag vielleicht mit den Vorstellungen von Rom einhergehen, aber der Leiter sagte es so.

Vielleicht war ihm die andere zu peinlich. Würde mich nicht wundern.

Denn da hätten wir die nächste Frage:
Warum soll jemand seiner Empfindungen wegen derart ausgestoßen sein?


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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Mariette M. » Do 1. Dez 2005, 00:05

Original von Lamdil

Denn da hätten wir die nächste Frage:
Warum soll jemand seiner Empfindungen wegen derart ausgestoßen sein?



hallo

das geht ja nicht um Ausstossung.

Die Kirche macht nur von ihrem Recht Gebrauch, sich ihre "Mitarbeiter" auszusuchen und die Bedingungen festzulegen. Anders als in anderen Gemeinden werden aber Schwule und Lesben nicht ausgeschlossen oder gar therapiert.

mairam
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon John-Paul » Do 1. Dez 2005, 00:15

Original von onThePath
Freud ist ein Beginner, aber die Psychologie heutzutage schon weiter .

Ob das aber wirklich intelligenter ist ...?

Gruß
JP

P.S.: Ich empfinde Deine und die Beiträge von gfc übrigens als ziemlich wohltuend, weil selbst dann, wenn ich mal nicht mit ihnen übereinstimme, das Bemühen um Fairneß und Respekt dem Andersdenkenden gegenüber unübersehbar ist. Das ist es, was ich für wirklich christlich halte.
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Mariette M. » Do 1. Dez 2005, 13:35

Original von Lamdil
Nein, das war die Erklärung eines Priesterseminarleiters. Deine Erklärung mag vielleicht mit den Vorstellungen von Rom einhergehen, aber der Leiter sagte es so.


hallo nochmal,

ich hätte doch gerne die Quellenangabe.. würde das Interview gerne im Original lesen,danke.

Mariette
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Do 1. Dez 2005, 13:40

Original von Mariette M.
ich hätte doch gerne die Quellenangabe.. würde das Interview gerne im Original lesen,danke.

Das war letzte Woche in den Tagesthemen auf der ARD. Du kannst ja mal die dortigen Redakteure fragen, ob sie dir eine Niederschrift des Beitrags zusenden.

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon rejo » Sa 3. Dez 2005, 05:38

Original von Mariette M.
Original von Lamdil
Nein, das war die Erklärung eines Priesterseminarleiters. Deine Erklärung mag vielleicht mit den Vorstellungen von Rom einhergehen, aber der Leiter sagte es so.


hallo nochmal,

ich hätte doch gerne die Quellenangabe.. würde das Interview gerne im Original lesen,danke.

Mariette


Was ich zu Anfang als Aufhänger dieses Threads erwähnt habe, stand in einer Meldung der N-OZ vom selben Tage(auf der 1. Seite!), die sich auf eine Erklärung des Vatikans berief.

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon lay_shrink » So 4. Dez 2005, 13:45

Original von Wolfi
Schade eigentlich, wurde die Bibel geschrieben, bevor Freud mit seinen Forschungsergebnissen die Erde besucht hat. Ich bin hundertpro überzeugt, dass Jesus nämlich dann auch ein Sexualleben zugestanden worden wäre und das Ganze mit Liebe und Sexualität nicht zu derartigen Deformationen im Umgang miteinander/nebeneinander geführt hätten.



Den Sigi kannste rauchen. Er hat einige gute Ansätze zur psychologischen Wissenschaft beigetragen, aber seine Theorien und seine Auffassung von Psychoanalyse aufgrund sexueller Triebe... das glaubt doch kein Mensch mehr, die Wissenschaft hat Sigmund Freud überlebt. Und nein, da bin ich mir sowas von sicher, dass Jesus KEIN Sexualleben "zugestanden" wäre, auch wenn der Sigi angeblich Licht in das Ganze gebracht hat. Auch im Verzicht liegt ein Segen. Und Jesus kam nicht in die Welt, um sich derart zu vergnügen oder sogar Sprösslinge in die Welt zu setzen. Die Bibel erzählt von anderen wichtigeren Dingen.
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon lay_shrink » So 4. Dez 2005, 14:29

So hart es sich anhören mag: Homosexuelle haben in einer kirchlichen Position nichts zu suchen. Da bin ich absolut intolerant. Was sie mit ihrem Leben machen ist ihre Entscheidung, auch sie dürfen ihren freien Willen ausleben. Aber ich finde es eine Beleidigung Gott gegenüber, wenn sie sich über alles hinwegsetzen - über Gottes Wort - und in Sein Haus kommen mit der Absicht, es zu fördern, aber es direkt in den Abgrund beFÖRDERN weil sie Gott NICHT ERNST NEHMEN!
Das Wort sagt mehr als deutlich, dass die Homosexualität dem Herrn ein GREUEL ist. Und dann kommen irgendwelche Psychologen und Ethologen hinzu und rügen die Kirche für ihre Intoleranz und Verschlossenheit - und noch schlimmer: sie verdrehen Gottes Wort so, damit man die Homosexualität rechtfertigen kann und den Homosexuellen so den Weg in eine kirchliche Position ebnet. Es ist höchst blasphemisch.
Ich kann verstehen, dass sich Homosexuelle unterdrückt fühlen und sich deshalb für einen Kampf gegen alles rüsten, was ihnen im Weg steht, um volle Gleichberechtigung zu erhalten. Deshalb kann ich mir auch vorstellen, dass sich ein Homosexueller in die Sache hineinstürtzt um einen Posten in der Kirche zu erhalten, weil er sich bestärkt fühlt in dem Gedanken, dass ihm sozial so gut wie schon alle Rechte zustehen - sogar diese, vielleicht einmal in einer Kirche agieren zu dürfen. Fragt er denn nicht danach, was Gott davon hält? Nein, denn wenn er es tun würde, bekäme er ein definitives Nein von Gott.
Für mich ist Homosexualität und der Glaube an Gott ein ganz klarer Widerspruch, vor allem dann, wenn es darum geht, den Willen Gottes zu erkennen und zu tun. Ich glaube an die Bibel, ich glaube an das Wort Gottes, und das sagt mir, dass Gott nichts von Homosexualität hält. Deshalb finde ich es blasphemisch und beleidigend, wenn sich eine homosexuelle Person über die Bibel hinwegsetzt, Gottes Wort ignoriert und trotzdem mit Gott zusammen arbeiten möchte. Was jedoch schlimmer ist, ist die Tatsache, dass die Kirche (wir sprechen hier von der katholischen Kirche!) solcher Sünde Einlass gewährt!
Aber warum mach ich mir Gedanken darüber, ich gehöre nicht der katholischen Kirche an. Ich glaube an Gott und an Sein Wort.
Um es mit Paulus´ Worten auszudrücken: Maranatha!
"Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben." Und "wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen!" - Albert Einstein
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon rejo » So 4. Dez 2005, 14:36

Original von lay_shrink
Original von Wolfi
Schade eigentlich, wurde die Bibel geschrieben, bevor Freud mit seinen Forschungsergebnissen die Erde besucht hat. Ich bin hundertpro überzeugt, dass Jesus nämlich dann auch ein Sexualleben zugestanden worden wäre und das Ganze mit Liebe und Sexualität nicht zu derartigen Deformationen im Umgang miteinander/nebeneinander geführt hätten.



Den Sigi kannste rauchen. Er hat einige gute Ansätze zur psychologischen Wissenschaft beigetragen, aber seine Theorien und seine Auffassung von Psychoanalyse aufgrund sexueller Triebe... das glaubt doch kein Mensch mehr, die Wissenschaft hat Sigmund Freud überlebt. Und nein, da bin ich mir sowas von sicher, dass Jesus KEIN Sexualleben "zugestanden" wäre, auch wenn der Sigi angeblich Licht in das Ganze gebracht hat. Auch im Verzicht liegt ein Segen. Und Jesus kam nicht in die Welt, um sich derart zu vergnügen oder sogar Sprösslinge in die Welt zu setzen. Die Bibel erzählt von anderen wichtigeren Dingen.


Hallo,

die biologischen Fakten kann man verdrängen, trotzdem bleiben sie in der Realität des Menschen erhalten. Und niemand trinkt Wasser, wenn er keinen Durst hat. Zu behaupten, man käme ohne Trinken aus, so ist das blanker Unsinn. Selbiges gilt auch für die männliche Ausprägung von Sexualität. Sowenig wie man darüber befinden kann, ob man als Durstiger trinken muss, sowenig kann der geschlechtsreife Mann darüber befinden, wie oft er seine Sexualorgane betätigt(Nicht unbedingt zur Fortpflanzung sondern generell!). Dass der eine mehr trinkt als der andere, müsste doch hinreichend klar sein! Genauso verhält sich entgegen aller gegenteiliger Behauptungen bei der Ausprägung des männlichen Sexualtriebes. Wenn also ein Mann lange ohne auskommen kann, so heisst das nicht automatisch, dass das für jeden gelten kann und dann auch muss. Es heißt, dass jeder seine eigene Bedürftigkeit hat und nicht eine, die man mit gemäß dem kategorischen Imperativ allen vorschreiben kann und darf.
Der Biologie lässt sich mit Vorschriften aus der pietistischen Idealismus-Kiste nicht befehlen.

Es müsste sich inzwischen rumgeprochen haben, dass Utopien vom idealen Staat bzw. der idealen christlichen Gesellschaft bisher stets gescheitert sind und das nicht weil die einfachen Leut nicht wollten, sondern weil die Initiatoren so ziemlich an der Raelität vorbei gedacht hatten. Der Genfer Gottesstaat eines J. Calvin und ebenso die Wiedertäuferkultur in Münster müssten doch hinreichend bekannt sein.

Schon Paulus empfiehlt verwitweten Frauen und solchen, die geil sind, sofort zu heiraten, statt teuflischen Phantasien durch übertriebene Enthaltsamkeit die Tür zu öffnen.

Das war an die Adresse der Frauen gerichtet! Und was hatte für Männer zu gelten?

Seltsamerweise gibt er seinen Geschlechtgenossen (Männer) keine solchen differenzierten Anweisungen für deren Sexualleben? War das nach damaliger Meinung nicht üblich oder durften Männer nach damaliger Vorstellung ohne Einschränkung, was Frauen nicht durften?

Gruß

Rejo

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon onThePath » So 4. Dez 2005, 14:48

@ Rejo

Du kannst Doch nicht die Sexualität mit dem Trinken vergleichen !

Dann mach mal folgenden Test:
Ich lebe eine zeitlang enthaltsam, und Du trinkst in dieser Zeit nicht. :D

Das würdest Du nicht überleben.

Der sexuelle Trieb des Menschen wird auch durch seine Gedanken gespeist.
Er kann dadurch eingedämmt oder gesteiget werden zur unersättlichen Gier nach Sex.

Ich glaube nicht, daß ein Mann (oder eine Frau) der/die drei Jahre auf einer einsamen Insel sind, sich selbst befriedigen müssen.
Wenn dieser Mensch auf der Insel nicht ausgesprochen sexuell gierig ist, wird er enthaltsam leben können ohne ständig sexuelle Lustvorstellungen zu haben.

Das Zölibat muß nicht unbedingt sein.
Wer denn möchte und dabei nicht Opfer sich immer mehr steigender sexueller Vorstellungen wird, kann sich so ganz Christus hingeben,- wenn er will.


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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon rejo » So 4. Dez 2005, 17:00

Original von lay_shrink
Aber ich finde es eine Beleidigung Gott gegenüber, wenn sie sich über alles hinwegsetzen - über Gottes Wort - und in Sein Haus kommen mit der Absicht, es zu fördern, aber es direkt in den Abgrund beFÖRDERN weil sie Gott NICHT ERNST NEHMEN!
Das Wort sagt mehr als deutlich, dass die Homosexualität dem Herrn ein GREUEL ist.


Hallo lay_shrink,

harte Worte! Wer kann sie ertragen? Wie wird es dir am Tage des Gerichts ergehen?

Höre oder lies Jesu Worte, die da stehen beim Evangelisten Matthäus (Kap. 7, 1-3): Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. a 2Denn nach welchem Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und bmit welchem Maß ihr meßt, wird euch zugemessen werden.

Und an anderer Stelle, siehe, da stehen diese Worte Jesu Mt 25, 41. 43b-45: Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das hewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! ... Ich bin krank und im Gefängnis gewesen, und ihr habt mich nicht besucht. 44Dann werden sie ihm auch antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig gesehen oder als Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient? 45Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.

Da bleibt dann nur noch die Frage, ob Jesus zu den Geringsten, die in Gefängissen eingesperrt sind, etwa auch (aktive)Homosexuelle gezählt sehen wollte.

Und im Thread "Homosexualität" hatte ich eine Liste mit Gottes Geboten im AT vorgelegt, die heute offiziell kein gläubiger Christ mehr beachten muss. Nur die Bemerkung zur männlichen Homosexualität, die muss weiter gelten. Wieso eigentlich? Was stört gerade Christ an dieser sexuellen Realität?

http://forum.jesus.ch/thread.php?threadid=4286&boardid=51&sid=6b88d736b9b30e0d400432f1465a9fc3&page=2

Gruß

Rejo

Ps.: Immerhin hat Gott nach Aussage des AT (Gen) den Menschen erschaffen und nicht der Mensch sich selbst. Und wenn da etwas an den biologischen Vorgaben nicht stimmen sollte, kann die Ursache nicht beim Menschen liegen.
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon onThePath » So 4. Dez 2005, 17:20

Wer die Dinge beim Namen nennt, richtet nicht, er urteilt nur.

Zu dumm, wenn wir alle nicht unterscheiden lernen, weil wir nicht urteilen=unterscheiden sollten.

Rejo, warum nur ist Dir ausgelebte, zügellose Sexualität so wichtig ?
Genügt Dir nicht ein vernünftiger Umgang im Lichte Gottes mit der Sexualität ?

Jetzt sag noch, Sodomie, Geschlechtsverkehr mit Tieren wäre auch normal. Gott sagt, es ist ihm ein Gräuel.

Ich könnte Dich ja verstehen, wenn Du Psychotherapeut wärest;
dann wärest Du im Konflikt:
Denn wie sich mit seiner Homosexualität aussöhnen, wenn Gott dies nicht liebt ?

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon rejo » So 4. Dez 2005, 21:29

Original von onThePath
Wer die Dinge beim Namen nennt, richtet nicht, er urteilt nur.

Zu dumm, wenn wir alle nicht unterscheiden lernen, weil wir nicht urteilen=unterscheiden sollten.

Rejo, warum nur ist Dir ausgelebte, zügellose Sexualität so wichtig ?
Genügt Dir nicht ein vernünftiger Umgang im Lichte Gottes mit der Sexualität ?

Jetzt sag noch, Sodomie, Geschlechtsverkehr mit Tieren wäre auch normal. Gott sagt, es ist ihm ein Gräuel.

Ich könnte Dich ja verstehen, wenn Du Psychotherapeut wärest;
dann wärest Du im Konflikt:
Denn wie sich mit seiner Homosexualität aussöhnen, wenn Gott dies nicht liebt ?

mfg, oTp



Interessant, deine Reaktion! Wo aber bleibt deine Erwiderung auf meine Bibelzitate und meinen Kommentar? Da könntest du uns allen dann erklären, was wir unter "Sexualität im Lichte Gottes" zu verstehen haben.

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » So 4. Dez 2005, 23:58

Original von lay_shrink
Das Wort sagt mehr als deutlich, dass die Homosexualität dem Herrn ein GREUEL ist.

Hallo lay_shrink,

bist du ein Heuchler oder unwissend oder einfach ungerecht? Oder von allem etwas?

Warum ich das frage? Schau mal hier: Leviticus 20:13 und die Verlogenheit

Es ist schändlich, was du schreibst.




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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Mo 5. Dez 2005, 00:07

Original von onThePath
Du kannst Doch nicht die Sexualität mit dem Trinken vergleichen !

Dann mach mal folgenden Test:
Ich lebe eine zeitlang enthaltsam, und Du trinkst in dieser Zeit nicht. :D

Man kann auch essen nicht mit Trinken vergleichen. Mach doch mal den Test und lebe ohne zu essen, und Du trinkst in dieser Zeit nicht. :D Du verdurstest, bevor du verhungerst.
Und wenn du den Atem anhälst, und nichts mehr trinkst, erstickst du, bevor du verdurstest.

Sexualität kann man natürlich nicht wirklich mit so grundlegenden, überlebenswichtigen Vorgängen vergleichen. Aber sie ist ein Teil des Menschen, bei jedem einzigartig und und doch nichts besonderes, sondern so natürlich wie essen, trinken, schlafen oder sich kratzen, wenn es juckt.


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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon onThePath » Mo 5. Dez 2005, 02:19

Original von Lamdil

Sexualität kann man natürlich nicht wirklich mit so grundlegenden, überlebenswichtigen Vorgängen vergleichen. Aber sie ist ein Teil des Menschen, bei jedem einzigartig und und doch nichts besonderes, sondern so natürlich wie essen, trinken, schlafen oder sich kratzen, wenn es juckt.


Ja, so natürlich, daß daß man nicht wie Affen jederzeit und mit jedem darf. Weil die Menschen dafür Regeln haben.

Atmen dagegen darfst Du immer, auch trinken und essen.

Sexualität hat also Regeln.

mfg, oTp


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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Mo 5. Dez 2005, 02:24

Original von onThePath
Ja, so natürlich, daß daß man nicht wie Affen jederzeit und mit jedem darf. Weil die Menschen dafür Regeln haben.

Atmen dagegen darfst Du immer, auch trinken und essen.

Sexualität hat also Regeln.

Würde ich anfangen, bei einer Beerdigung (nicht beim Leichenschmaus) zu essen und zu trinken, würde man dies auch (sicher zu recht) kritisieren. Wer von uns nimmt schon einen Picknickkorb mit zum offenen Grab?

Wir haben für vieles Regeln. Für manches sogar verschiedene Regeln, je nach gesellschaftlichem Kontext. Die Frage ist, wer sie festlegt und wie sinnvoll sie sind.

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon onThePath » Mo 5. Dez 2005, 02:28

Original von Lamdil
Original von lay_shrink
Das Wort sagt mehr als deutlich, dass die Homosexualität dem Herrn ein GREUEL ist.

Hallo lay_shrink,

bist du ein Heuchler oder unwissend oder einfach ungerecht? Oder von allem etwas?

Warum ich das frage? Schau mal hier: Leviticus 20:13 und die Verlogenheit

Es ist schändlich, was du schreibst.


Die Frage ist ja, ob Du kompetent dafür bist, Gebote der Bibel als veraltet erklären darfst.

Homosexualität ist sicher eine größere Sache als das mit dem Blutfluß.

Hier muß man schon ein kompetenter, informierter Gläubiger sein, um das zu beurteilen.
Und nicht ein Revoluzer, der gegen die Bibel ist.
Wenn Du ein ehrliches Anliegen hast, mußt Du alle Stimmen aus dem Christentum studieren.

Wenn nicht:
Die Revoluzer kommen von überall und haben nur das Ziel, die Bibel lächerlich zu machen. :D

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon onThePath » Mo 5. Dez 2005, 02:34

Original von Lamdil

Wir haben für vieles Regeln. Für manches sogar verschiedene Regeln, je nach gesellschaftlichem Kontext. Die Frage ist, wer sie festlegt und wie sinnvoll sie sind.



Du sagst es.
Gehörst Du zur Welt, wird der Entscheid weltlich sein.

Gehörst Du zu Jesus, wird der Entscheid Gehorsam gegen Gott beinhalten.


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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Mo 5. Dez 2005, 02:41

Original von onThePath
Du sagst es.
Gehörst Du zur Welt, wird der Entscheid weltlich sein.

Gehörst Du zu Jesus, wird der Entscheid Gehorsam gegen Gott beinhalten.

Gehorsam bedeutet das gezielte Erfüllen von Anforderungen.

Da es sehr verschiedene Vorstellungen von Gott und seinen Anforderungen an die Menschen gibt, muss es zwangsläufig auch verschiedene Vorstellungen davon geben, was "Gehorsam gegen Gott" bedeutet.

Wer will das festlegen, wenn nicht Gott?


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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon onThePath » Mo 5. Dez 2005, 02:52

Original von Lamdil
Original von onThePath
Du sagst es.
Gehörst Du zur Welt, wird der Entscheid weltlich sein.

Gehörst Du zu Jesus, wird der Entscheid Gehorsam gegen Gott beinhalten.

Gehorsam bedeutet das gezielte Erfüllen von Anforderungen.

Da es sehr verschiedene Vorstellungen von Gott und seinen Anforderungen an die Menschen gibt, muss es zwangsläufig auch verschiedene Vorstellungen davon geben, was "Gehorsam gegen Gott" bedeutet.

Wer will das festlegen, wenn nicht Gott?





Gut, Du machst es Dir auch nicht ganz einfach.
Ich bin kein Freund der Homosexualität. Sowohl Bibel, als auch katholische Kirche und das freievangelische Umfeld, in dem ich mich jahrelang bewegte, lehnten Homosexualität ab.

Dann gib Dir mal Mühe und hinterfrage meine Einstellung.

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Mo 5. Dez 2005, 02:58

Original von onThePath
Ich bin kein Freund der Homosexualität.

...

Dann gib Dir mal Mühe und hinterfrage meine Einstellung.

Da müsste ich nur, wenn sie begründet wäre. :P



Original von onThePath
Sowohl Bibel, als auch ... lehnten Homosexualität ab.

Die Bibel lehnt Homosexualität ab? Wo denn?



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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon onThePath » Mo 5. Dez 2005, 03:20

Du magst mal bei den Baptisten schauen:
http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/bibel/homosexualitaet_und_bibel.htm
als Entgegnung zu den Argumenten der HuK

oder bei der HuK
http://www.*****/allgem/bibel.htm

Einfach >Homosexualität Bibel< bei google eingeben

So, muß ins Bett, tschüs!
Vorher noch ein Edit: Die baptistische Stellungnahme leuchtet mir in vielen Belangen ein, da man nur mit umsichtiger Logik hier urteilen kann, die wirklich eine Rundumsicht ist.

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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Lamdil » Mo 5. Dez 2005, 03:35

Original von onThePath
Du magst mal bei den Baptisten schauen:
http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/bibel/homosexualitaet_und_bibel.htm
als Entgegnung zu den Argumenten der HuK

Eigentlich mag ich nicht, aber ich werde es wohl machen müssen. Aber das wird sicher ein eigener Thread, weil es hier sonst den Rahmen sprengt. Jedoch nicht mehr heute oder in den nächsten Tagen, denn das wird umfangreich.

Es ist ja nicht so, dass ich ignoriere, was ich widerlegen kann. :D



Original von onThePath
oder bei der HuK
http://www.*****/allgem/bibel.htm

Dieses Forum ist klasse. Es ist ja nicht so, dass man widerlegt, was man ignorieren kann. :P HuK.org gibts aber auch, wenn man es ignoriert.



Original von onThePath
Einfach >Homosexualität Bibel< bei google eingeben

Ja? Probier mal den: Homosexualität im Neuen Testament

Da fanden sich (als ich es zuletzt las) neben abstruden Begründungen gegen die Homosexualität auch zweifelhafte Begründungen für die Homosexualität.

Ich denke aber, dass ich alle Bibelstellen schon durch habe, in die einen Bezug zur Homosexualität hineininterpretiert wird. Eine eindeutige Ablehnung konnte allerdings noch keiner zweifelsfrei nachweisen.


Gute Nacht
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Nitrosio » Mo 5. Dez 2005, 07:39

Ich glaube kaum, dass es hier noch irgendetwas hineinzuinterpretieren gibt; denn da ist die Bibel ganz klar und alles andere ist eine satanische Irrlehre. ;)

3. Mose 18

22Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Greuel. 23Du sollst auch ebei keinem Tier liegen, daß du an ihm unrein werdest. Und fkeine Frau soll mit einem Tier Umgang haben; es ist ein schändlicher Frevel.

3. Mose 20

13Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Greuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen. 14Wenn jemand eine Frau nimmt und ihre Mutter dazu, der hat eine Schandtat begangen; man soll ihn mit Feuer verbrennen und die beiden Frauen auch, damit keine Schandtat unter euch sei.

Römer 1

24Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit, so daß ihre Leiber durch sie selbst geschändet werden, a 25sie, die Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient haben statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen.

26Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; 27desgleichen haben auch adie Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein mußte, an sich selbst empfangen.

Offenbarung 22

14Selig sind, die eihre Kleider waschen, daß sie teilhaben an dem Baum des Lebens und zu den Toren hineingehen in die Stadt. 15Draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und alle, die die Lüge lieben und tun.

24Ihr verblendeten Leiter, die ihr Mücken seihet und Kamele verschluckt! 25Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist's voll Raubes und Fraßes! Matthäus 23
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Wolfi » Mo 5. Dez 2005, 08:51

@ Nitrosio :
Ich glaube kaum, dass es hier noch irgendetwas hineinzuinterpretieren gibt; denn da ist die Bibel ganz klar und alles andere ist eine satanische Irrlehre. ;)

Wenn Du wenigstens anstatt "satanische" "satirische" geschrieben hättest. Dann hätten wir vielleicht noch eine interessante Gesprächsebene. Aber so?- Nun, ich versuch mir mal Mühe zu geben:

22Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau;

Das wird auch nie möglich sein. Es wird immer etwas anderes bleiben, bei einem Mann zu liegen. ;) Es ist nun mal aber eine unumstössliche Tatsache, dass es Männer gibt, welche sich davon nun mal mehr angezogen fühlen, als neben einer Frau zu liegen.
Ein Grundbedürfnis der christlichen Philosophie/Lehre ist doch, dass sich die Anzahl ihrer Zugehörigen wächst und wächst. Ist die Möglichkeit eines solchen Wachstums gegeben, wenn sich Mann neben Mann legt?- Nein! Und so lässt sich auch dieser Satz in der Bibel entschuldigen...

23Du sollst auch ebei keinem Tier liegen, daß du an ihm unrein werdest. Und keine Frau soll mit einem Tier Umgang haben; es ist ein schändlicher Frevel.

Genauso sollst Du auch nicht unrein werden an einem Kind. Ich hoffe, darüber steht dann auch noch was in der Bibel?-

13Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Greuel ist, und sollen beide des Todes sterben

Wir Alle werden über kurz oder lang des Todes sterben...

Blutschuld lastet auf ihnen.

Blutschuld?- Ich dachte, diesen Job hätte Jesus für Euch übernommen?-

14Wenn jemand eine Frau nimmt und ihre Mutter dazu, der hat eine Schandtat begangen; man soll ihn mit Feuer verbrennen und die beiden Frauen auch, damit keine Schandtat unter euch sei.

Nanana... Es ist ja verständlich, dass man vor einer solchen Begebenheit warnt. Aber deswegen gleich so zu drohen?- Nun gut, es war halt eine andere Zeit, als dies geschrieben wurde... Wie man leider immer wieder gut erkennen kann, liegt in solch feurigen Sätzen nun mal die Gefahr, dass sie etlichen Menschen die Möglichkeit bieten, einer ehrlichen persönlichen Auseinandersetzung zu einem Thema aus dem Weg zu gehen... (Zumindest auf mich wirkt es dann irgendwie so)

24Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit, so daß ihre Leiber durch sie selbst geschändet werden, a 25sie, die Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient haben statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen.

Nichts könnte die eigene Begrenztheit (Beschränktheit?) besser ausdrücken, als dieses "Amen"... :tongue:

26Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen;

Wenn die Natur eines Menschen ihn danach treibt, wie kann es dann widernatürlich sein?- Ist doch bloss die Frage, was gesellschaftlich akzeptiert/goutiert wird und was nun eben als Frevel betrachtet werden soll. Und da, meine ich, leben wir doch herrgottnochmal nicht mehr in der Reifezeit der Menschen vor 2000 Jahren, sondern eben schon im dritten Jahrtausend nach Christus, oder?!

14Selig sind, die ihre Kleider waschen, daß sie teilhaben an dem Baum des Lebens und zu den Toren hineingehen in die Stadt.

In was für eine Stadt hineingehen denn?- In eine Stadt der Ängste und des Diktats?- Nee danke! Dafür ist mir die Welt und das Leben doch noch viel zuviel wert...

15Draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und alle, die die Lüge lieben und tun.

Kurz: Paranoia City... :tongue:
liebe Grüsse von draussen!
wolfi

Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon Nitrosio » Mo 5. Dez 2005, 09:41

Zitat:

Das wird auch nie möglich sein. Es wird immer etwas anderes bleiben, bei einem Mann zu liegen. Es ist nun mal aber eine unumstössliche Tatsache, dass es Männer gibt, welche sich davon nun mal mehr angezogen fühlen, als neben einer Frau zu liegen.
Ein Grundbedürfnis der christlichen Philosophie/Lehre ist doch, dass sich die Anzahl ihrer Zugehörigen wächst und wächst. Ist die Möglichkeit eines solchen Wachstums gegeben, wenn sich Mann neben Mann legt?- Nein! Und so lässt sich auch dieser Satz in der Bibel entschuldigen...

Gott ist kein Politiker, der Kompromisse (Koalition mit dem Teufel) auf Kosten der Wahrheit macht. Auch hat Gott den Menschen als Mann und Frau erschaffen; nicht als Mann und Mann. Weiter sei auch zu sagen, dass ausserehelicher Verkehr zu Besessenheit führt und auch daher das Ehebett reinzuhalten ist. Und genau an den Dämonen merkt es auch oft der Partner, dass man fremdgegangen ist. Wissenschaft hin oder her. Die Bibel warnt vor dem Spiel mit dem Feuer.

Zitat:

Genauso sollst Du auch nicht unrein werden an einem Kind. Ich hoffe, darüber steht dann auch noch was in der Bibel?-

1. Korinther 6

9Oder wißt ihr nicht, daß die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Laßt euch nicht irreführen! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, Ehebrecher, Lustknaben, Knabenschänder, 10Diebe, Geizige, Trunkenbolde, Lästerer oder Räuber werden das Reich Gottes ererben. 11Und solche sind einige von euch gewesen. Aber ihr seid breingewaschen, ihr seid cgeheiligt, ihr seid dgerecht geworden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes.

Zitat:

Wenn die Natur eines Menschen ihn danach treibt, wie kann es dann widernatürlich sein?- Ist doch bloss die Frage, was gesellschaftlich akzeptiert/goutiert wird und was nun eben als Frevel betrachtet werden soll. Und da, meine ich, leben wir doch herrgottnochmal nicht mehr in der Reifezeit der Menschen vor 2000 Jahren, sondern eben schon im dritten Jahrtausend nach Christus, oder?!

Mit natürlich meint die Bibel hier "von Gott gegeben"; also ist das Andere von Satan.
24Ihr verblendeten Leiter, die ihr Mücken seihet und Kamele verschluckt! 25Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist's voll Raubes und Fraßes! Matthäus 23
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Re: Homosexualität bei kath. Priestern

Beitragvon onThePath » Mo 5. Dez 2005, 12:01

Wenn die Natur ihn zur Homosexualität treibt.....

Das Argument kann ich nicht gelten lassen.

1.) Ist die Natur des Menschen sowieso gegen Gott getuned ( Sünde, Ungehorsam)

2.) Deutet nichts darauf hin, daß Homosexualität wirklich vererbt wird.
Natürlicherweise ware diese Vererbungslinie mangels Nachwuchs schon lange ausgestorben.
Das noch als zusätzliche, halb ernst gemeinte Ergänzung zu den Argumenten der Baptisten.

3.) Die Natur von manchen Menschen sind z.B. Eigenheiten, die auffallen:
Manche haben den Drang, sich immerzu zu waschen.
Das ist eine Zwangsneurose.
Ich werde mich bemühen, auch noch Beispiele zu finden, die nicht krankhaft sind.

Da ja auf sexuellem Gebiet zumindest das Bewußtsein fehlt, darin könne etwas krankhaft sein.
( Am ehesten bei Nymphonamie und Pädophälie, bei Sado-Maso hingegen weniger, ev. Peornosucht )

Es ist jedenfalls eine Tatsache, daß viele Neigungen des Menschen natürlich erscheinen, weil angeblich veranlagt, aber dennoch nicht gut zu heißen sind.
( Näheres in der Stellungnahme der Baptisten)


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