RKK erst im 6. Jahrhundert "gegründet"!

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

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RKK erst im 6. Jahrhundert "gegründet"!

Beitragvon Kybernet » Fr 16. Sep 2005, 18:54

Dem Lexikon zur Folge, ist die Römisch-Katholische Kirche frühestens erst im 6. Jahrhundert gegründet worden.

Lexikon:
http://de.wikipedia.org/wiki/Alte_Kirche

Mit welcher Berechtigung darf dann behauptet werden, dass sie ununterbrochen seit den Aposteln existiere?

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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert "gegründet"!

Beitragvon Domenicus » Fr 16. Sep 2005, 19:10

Das lässt sich so gar nicht sagen. Du kannst ja schließlich keine Grenze ansetzen wo die "Alte Kirche" (nach dem Autor des wikipedia-Text) aufhört und die katholische Kirche anfängt. Der Übergang ist schlichtweg fließend, weshalb die katholische Kirche mit aller Berechtigung sagen kann, dass sie die Kirche ist, die unmittelbar von den Aposteln gegründet wurde.

Wir dürfen auch nicht vergessen, dass wikipedia ein Lexikon ist, in dem jeder was reinschreiben kann.
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert "gegründet"!

Beitragvon jeremia » Fr 16. Sep 2005, 19:11

glaub nicht alles, was du in wiki liest! die kirche wurde schon im 2. jhdt katholisch genannt. aussedem wurde die kirche von jesus gegründet und nicht im 6. jhdt oder im 2.!
bis luther gab es nur die eine.
lies nach im lexikon der kirchengeschichte und zwar in der printausgabe. ist seriöser.
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert "gegründet"!

Beitragvon Kybernet » Fr 16. Sep 2005, 19:21

Original von jeremia
glaub nicht alles, was du in wiki liest! die kirche wurde schon im 2. jhdt katholisch genannt. aussedem wurde die kirche von jesus gegründet und nicht im 6. jhdt oder im 2.!
bis luther gab es nur die eine.
lies nach im lexikon der kirchengeschichte und zwar in der printausgabe. ist seriöser.
lg jeremia


"Katholisch" heißt auch nur "allgemein" - und das ist natürlich richtig - nur ist mit "katholisch" kein Verein/Kirche/Institution gemeint gewesen, sondern der Leib Jesu Christi, bestehend aus allen wahrhaft an Jesus gläubigen Nachfolgern, damals wie heute.

Was meinst Du, in wie vielen Vereinen das Wort "deutsch" vorkommt, ohne dass damit automatisch alle Nichtmitglieder Undeutsch wären. :D
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert "gegründet"!

Beitragvon Kybernet » Fr 16. Sep 2005, 19:23

Original von Domenicus
Das lässt sich so gar nicht sagen. Du kannst ja schließlich keine Grenze ansetzen wo die "Alte Kirche" (nach dem Autor des wikipedia-Text) aufhört und die katholische Kirche anfängt. Der Übergang ist schlichtweg fließend, weshalb die katholische Kirche mit aller Berechtigung sagen kann, dass sie die Kirche ist, die unmittelbar von den Aposteln gegründet wurde.

Wir dürfen auch nicht vergessen, dass wikipedia ein Lexikon ist, in dem jeder was reinschreiben kann.



Wir dürfen auch nicht vergessen, dass so ein Lexikon einer durchaus höheren Kontrolle unterliegt, nämlich durch alle User, als beispielsweise eine Publikation eines einzelnen Katholiken, der beweisen will, dass die RKK die einzig wahre ist. ;)
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert "gegründet"!

Beitragvon jeremia » Fr 16. Sep 2005, 19:26

Original von Kybernet

"Katholisch" heißt auch nur "allgemein" - und das ist natürlich richtig - nur ist mit "katholisch" kein Verein/Kirche/Institution gemeint gewesen, sondern der Leib Jesu Christi, bestehend aus allen wahrhaft an Jesus gläubigen Nachfolgern, damals wie heute.



da hast du schon recht! doch wie bereits gesagt gab es bis luther nur die EINE! und die wurde von jesus gegründet und von den aposteln und ihren nachfolgern weitergetragen und geführt!
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert "gegründet"!

Beitragvon Kybernet » Fr 16. Sep 2005, 19:34

Original von jeremia
Original von Kybernet

"Katholisch" heißt auch nur "allgemein" - und das ist natürlich richtig - nur ist mit "katholisch" kein Verein/Kirche/Institution gemeint gewesen, sondern der Leib Jesu Christi, bestehend aus allen wahrhaft an Jesus gläubigen Nachfolgern, damals wie heute.



da hast du schon recht! doch wie bereits gesagt gab es bis luther nur die EINE! und die wurde von jesus gegründet und von den aposteln und ihren nachfolgern weitergetragen und geführt!
j



1) Richtig. Es gab nur die EINE, bestehend aus allen wahrhaft an Jesus gläubigen Nachfolgern, da hast Du mir Recht gegeben.

2) Was Du meinst ist aber wohl die "EINE RKK" - aber die wird durch meine von Dir akzeptierte Behauptung (1) bereits ausgeschlossen ("aus allen wahrhaft an Jesus gläubigen Nachfolgern";).
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert "gegründet"!

Beitragvon parepidimos » Fr 16. Sep 2005, 19:36

Oehm Jeremia, deine Ueberheblichkeit gegenueber Wikipedia in Ehren, aber was du hier verzapfst ist schlichtweg uninformiert. Ost- und West-Kirche spalteten sich bereits im Jahr 1054, und bereits damals gab es zahlreiche Gruppierungen ausserhalb der katholischen Kirche. Dass es vor Luther nur eine Kirche gegeben habe ist Unsinn.

Zudem setzt du in deiner Argumentation stillschweigend voraus, dass "katholisch" und "roemisch-katholisch" gleichbedeutend sind. Das ist fuer einen Katholiken zwar zu erwarten, wird aber von nicht-roemischen Christen kaum einleuchten, oder gar als Anmassung herueberkommen.


@Domenicus

Du kannst ja schließlich keine Grenze ansetzen wo die "Alte Kirche" (nach dem Autor des wikipedia-Text) aufhört und die katholische Kirche anfängt.

Nur weil der Uebergang fliessend ist heisst noch lange nicht, dass es deswegen dasselbe ist.

Der Übergang ist schlichtweg fließend, weshalb die katholische Kirche mit aller Berechtigung sagen kann, dass sie die Kirche ist, die unmittelbar von den Aposteln gegründet wurde.

Nochmals, dein Schluss folgt ueberhaupt nicht aus den Tatsachen, und selbst wenn, dann traefe er gleichermassen auch auf die Ostkirchen zu. Aber sogar die Kontinuitaet der Sukzession wuerde ich anzweifeln. Oder will jemand ernsthaft bestreiten, dass der Heilige Stuhl zwischendurch von machthungrigen Apostaten besetzt war? Von den Wirrungen um die Gegenpaepste mal ganz abgesehen ...
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert "gegründet"!

Beitragvon Domenicus » Fr 16. Sep 2005, 19:46

Original von parepidimos
Nochmals, dein Schluss folgt ueberhaupt nicht aus den Tatsachen, und selbst wenn, dann traefe er gleichermassen auch auf die Ostkirchen zu. Aber sogar die Kontinuitaet der Sukzession wuerde ich anzweifeln. Oder will jemand ernsthaft bestreiten, dass der Heilige Stuhl zwischendurch von machthungrigen Apostaten besetzt war? Von den Wirrungen um die Gegenpaepste mal ganz abgesehen ...


So gesehen hast du natürlich recht. Ein fließender Übergang muss nicht zwingend die Gleichheit bedeuten, aber auf die katholische Kirche trifft meine These zu. Welche vernünftigen Argumente sollte es schon geben, dass es nicht so ist? Die orthodoxe Kirche hat es natürlich auch schon immer gegeben, sie selsbt stellt ja dieselben Ansprüche wie die Westkirche, allerdings waren sie es ja, die sich von der Westkirche gespalten haben.
Die Kontinuität der apostolischen Sukzession ist innerhalb der katholischen-, orthodoxen- und anglikanischen Kirche unbestritten. Daran können auch machthungrige Päpste nichts ändern, was gegeben ist, ist gegeben. Schließlich hat sich Israel auch immer wieder gegen Gott versündigt, trotzdem hat Gott sein Volk immer wieder vergeben und sie zum Heil bestimmt... was Gott gesagt und gemacht hat, ist unabänderlich.
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert "gegründet"!

Beitragvon jeremia » Fr 16. Sep 2005, 19:57

@pare! grüss dich gott, nach sooo langer zeit einmal!

ja, da hast du natürlich recht. doch wie du weisst, sind sich ost und westkirche um einiges näher ( was liturgie, eucharistie usw. betrifft) als protestantismus - katholizismus! deswegen hab´ ich diese schisma einmal aussen vor gelassen.
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert "gegründet"!

Beitragvon jeremia » Fr 16. Sep 2005, 20:15

Original von Kybernet
Was Du meinst ist aber wohl die "EINE RKK" - aber die wird durch meine von Dir akzeptierte Behauptung (1) bereits ausgeschlossen ("aus allen wahrhaft an Jesus gläubigen Nachfolgern";).


schön, dass du glaubst zu wissen, was ich meine! da fällt mir cg jung ein:
die wirklichkeit ist wie eine weisse leinwand. was wir sehen sind nur unsere projektionen!
ich meine die rkk und alle menschen guten willens! ob sie jetzt moslems, buddhisten, hindus, atheisten, evangelikale oder sonstwas sind.
in israel sind die friedlichsten menschen übrigens, na rate mal, ATHEISTEN! die wollen einfach nur leben und sich nicht den schädel einschlagen.
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert "gegründet"!

Beitragvon parepidimos » Fr 16. Sep 2005, 21:05

Original von Domenicus
Welche vernünftigen Argumente sollte es schon geben, dass es nicht so ist?

Die RKK beansprucht etwas, die Beweislast ist somit bei ihr. Es ist jedoch mE. ziemlich offensichtlich, dass der Geist Gottes seit jeher auch anderswo geweht hat (wenn nicht sogar mehrheitlich). Die folgenden Fragen ergeben sich daraus fuer die RKK:
- mit welchem Recht haelt sich die RKK fuer etwas Besonderes?
- was bedeutet es in den Augen der RKK fuer einen Christen, *nicht* bei der RKK zu sein?

Die orthodoxe Kirche hat es natürlich auch schon immer gegeben, sie selsbt stellt ja dieselben Ansprüche wie die Westkirche, allerdings waren sie es ja, die sich von der Westkirche gespalten haben.

Das ist historisch inkorrekt. Die beiden haben sich *gegenseitig* exkommuniziert. Zudem ist die orthodoxe Kirche nicht durch eine quasi-monarchische Machtstruktur definiert, sondern durch einen "Zaun" von Traditionen.

Die Kontinuität der apostolischen Sukzession ist innerhalb der katholischen-, orthodoxen- und anglikanischen Kirche unbestritten.

Das waere mir neu. IIRC akzeptieren die Orthodoxen den Papst als gleichwertig mit ihren eigenen Patriarchen, allerdings lediglich in einer konsultativen Funktion. Und die Anglikaner stehen ebenfalls nicht unter dem Papst, stellen ihm aber auch keine Alternative entgegen.

Daran können auch machthungrige Päpste nichts ändern, was gegeben ist, ist gegeben. Schließlich hat sich Israel auch immer wieder gegen Gott versündigt, trotzdem hat Gott sein Volk immer wieder vergeben und sie zum Heil bestimmt... was Gott gesagt und gemacht hat, ist unabänderlich.

Ah, jetzt wird´s interessant! Du gehst offenbar davon aus, dass das ethnische Volk Israel Gottes Versprechen nicht verlieren kann und heute noch sein Volk ist. Ich sehe dagegen, dass Gottes Treue immer an Gehorsam gebunden war und der Bund Abrahams auf die Gemeinde Christi uebergegangen ist. Dh. es gibt in meiner Welt keine Gruppierung, welche rein aufgrund aeusserer Merkmale (Wohnsitz in Rom, Ethnie, Rituale) eine Vorrangstellung geniesst. Wer dazugehoert und wer nicht war seit jeher eine Frage des Gehorsams, und zwar bei Israel genauso wie bei der Gemeinde.
Und selbst wenn es so waere, dass sich Gott an irgend eine aeussere Institution bindet, so ist noch lange nicht gesagt, dass dies der Bischof von Rom sein muss. Die biblischen und historischen Hinweise auf eine derart entscheidende Frage sind mir viel zu unsicher.

Original von jeremia
doch wie du weisst, sind sich ost und westkirche um einiges näher ( was liturgie, eucharistie usw. betrifft) als protestantismus - katholizismus

Dieser Vergleich haelt kein Wasser. Erstens ist diese "Naehe" ja rein aeusserlich, und nicht dogmatisch. Zweitens ist Protestantismus ein weit verzweigtes Gestruepp, welches kaum durch mehr als ein paar grundlegende Ueberzeugungen definiert ist. Ein Lutheraner steht dem Katholizismus naeher als dem Taeufertum oder der Pfingstbewegung.
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert "gegründet"!

Beitragvon Domenicus » Sa 17. Sep 2005, 10:24

Original von parepidimos
Die RKK beansprucht etwas, die Beweislast ist somit bei ihr. Es ist jedoch mE. ziemlich offensichtlich, dass der Geist Gottes seit jeher auch anderswo geweht hat (wenn nicht sogar mehrheitlich). Die folgenden Fragen ergeben sich daraus fuer die RKK:
- mit welchem Recht haelt sich die RKK fuer etwas Besonderes?
- was bedeutet es in den Augen der RKK fuer einen Christen, *nicht* bei der RKK zu sein?


Die katholische Kirche hat klare Beweise für ihre historisceh Kontinuität, es sind ja immer wieder einige Protestanten, die das nicht akzeptieren und dann immer solche Theorien vom 6. Jahrhundert aufstellen. Die RKK erfüllt ihre Beweislast, ob sie jedoch von den anderen Gruppierungen agenommen wird, ist etwas anderes.
Dass der Heilige Geist auch in anderen Gemeinden geweht hat, ist unbestritten (ob mehr oder weniger, sei jetzt mal dahingestellt, ich zumindest kenne keine einzige Kirche, die eine weisse Weste trägt).
Für die katholische Kirche ist die Kirche heute noch immer die einzig wahre, jedoch verleugnet sie nicht, dass es auch Heil in den anderen Konfessionen geben kann.



Original von parepidimos
Das ist historisch inkorrekt. Die beiden haben sich *gegenseitig* exkommuniziert. Zudem ist die orthodoxe Kirche nicht durch eine quasi-monarchische Machtstruktur definiert, sondern durch einen "Zaun" von Traditionen.


Mir ist nicht bekannt, dass die Westkirche die Ostkirche exkommuniziert hätte. Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen :D
Im Übrigen ist die orthodoxe Kirche sehr wohl monarchisch strukturiert, nur konnte bisher weder der russisch-orthodoxe Patriarch noch der Patriarch von Konstantinopel die "Macht" an sich reissen.



Original von parepidimos Das waere mir neu. IIRC akzeptieren die Orthodoxen den Papst als gleichwertig mit ihren eigenen Patriarchen, allerdings lediglich in einer konsultativen Funktion. Und die Anglikaner stehen ebenfalls nicht unter dem Papst, stellen ihm aber auch keine Alternative entgegen.


Es geht ja auch nicht darum, wer wen als seinen Vorgesetzten anerkennt, sondern um die Anerkennung der Bischofswürde. Und die ist in den drei benannten Kirchen unbestritten.

Original von parepidimos Ah, jetzt wird´s interessant! Du gehst offenbar davon aus, dass das ethnische Volk Israel Gottes Versprechen nicht verlieren kann und heute noch sein Volk ist. Ich sehe dagegen, dass Gottes Treue immer an Gehorsam gebunden war und der Bund Abrahams auf die Gemeinde Christi uebergegangen ist. Dh. es gibt in meiner Welt keine Gruppierung, welche rein aufgrund aeusserer Merkmale (Wohnsitz in Rom, Ethnie, Rituale) eine Vorrangstellung geniesst. Wer dazugehoert und wer nicht war seit jeher eine Frage des Gehorsams, und zwar bei Israel genauso wie bei der Gemeinde.
Und selbst wenn es so waere, dass sich Gott an irgend eine aeussere Institution bindet, so ist noch lange nicht gesagt, dass dies der Bischof von Rom sein muss. Die biblischen und historischen Hinweise auf eine derart entscheidende Frage sind mir viel zu unsicher.


Ich behaupte ja nicht, dass Israel heute eine Erstrangstellung einnimmt, das tut sie mit Sicherheit nicht, weil da das Kirchenvolk steht. Aber es würde mich nunmal wundern, wenn Gott das praktizierte Judentum heute nicht mehr anerkenenn würde.
Laut katholischem Glaube bindet sich ja Gott nicht an den Papst, dafür aber an das gläubige Kirchenvolk. Dass der Bischof von Rom eine Erstrangstellung nimmt, begründet sich aus der unbestrittenen Führung des Petrus innerhalb der Apostel. Ob das nun akzeptiert werden kann, oder nicht, ist mit Sicherheit diskusionswürdig, aber aus der Sicht der RKK ist dies logisch und zutreffend.
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert "gegründet"!

Beitragvon sterngucker » Sa 17. Sep 2005, 10:36

Original von Domenicus
Original von parepidimos
Die RKK beansprucht etwas, die Beweislast ist somit bei ihr. Es ist jedoch mE. ziemlich offensichtlich, dass der Geist Gottes seit jeher auch anderswo geweht hat (wenn nicht sogar mehrheitlich). Die folgenden Fragen ergeben sich daraus fuer die RKK:
- mit welchem Recht haelt sich die RKK fuer etwas Besonderes?
- was bedeutet es in den Augen der RKK fuer einen Christen, *nicht* bei der RKK zu sein?


Die katholische Kirche hat klare Beweise für ihre historisceh Kontinuität,


Welche Beweise für welche Kontinuität?

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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert "gegründet"!

Beitragvon Epikur » Sa 17. Sep 2005, 10:50

Es gab bereits zu Jesus oder kurz danach, mehrer Kirchen mit dem selben Gott.
Da ist nichts mit Einigkeit gewesen, schlussendlcih hat sich einfach die grösste/stärkste Fraktion hervorgetan.
z.b. die Gnostiker (ja einige werden behaupten, das stimmt nicht)
Aber der Glaubensgrundsatz war derselbe, oder die verschiedenen "Orden", die sich einem Apostel verschrieben haben.
The reason men are silenced is not because they speak falsely, but because they speak the truth. This is because if men speak falsehoods, their own words can be used against them; while if they speak truly, there is nothing which can be used against them – except force.
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert "gegründet"!

Beitragvon Domenicus » Sa 17. Sep 2005, 10:55

Die Gemeinde, die damals existierten, existieren noch heute innerhalb der katholischen oder orthodoxen Kirche.

Die Gnostiker kann man wohl kaum als Christen auffassen. Soviel mir bekannt ist, kann man sie eher als antike Satanisten auffassen...
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert "gegründet"!

Beitragvon sterngucker » Sa 17. Sep 2005, 11:18

Original von Domenicus
Die Gemeinde, die damals existierten, existieren noch heute innerhalb der katholischen oder orthodoxen Kirche.



Du wirfst hier "mächtige" Behauptungen ein, jedoch ohne Beweise zu bringen. Schade.
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert

Beitragvon jeremia » Sa 17. Sep 2005, 11:26

Original von sterngucker
Du wirfst hier "mächtige" Behauptungen ein, jedoch ohne Beweise zu bringen. Schade.


ach, sterngucker!
warum schaust du nicht einfach in einschlägiger fachliteratur nach?
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert

Beitragvon sterngucker » Sa 17. Sep 2005, 11:30

Original von jeremia
Original von sterngucker
Du wirfst hier "mächtige" Behauptungen ein, jedoch ohne Beweise zu bringen. Schade.


ach, sterngucker!
warum schaust du nicht einfach in einschlägiger fachliteratur nach?
jeremia


Ich schaue doch in "einschlägige" Fachliteratur:

1. Petrus 3,15

Man muss doch selbst erklären können, was man glaubt und damit in Verbindung steht. Die Beweislast liegt bei dem, der die Behauptung aufstellt, ansonsten könnte man dieses Forum schliessen...
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert

Beitragvon jeremia » Sa 17. Sep 2005, 11:40

@sterngucker

ja, aber die katze sollte sich nicht in den schwanz beissen!
und unter "apostolische nachfolge" findest du in einer guten uni-bibliothek sicher mehr und bessere infos als sie die domenicus in der kürze hier liefern könnte.
ausserden hatten wir das schon alles und darauf bezieht sich mein "ach sterngucker".
wir haben halt von einer sache 2 sichtweisen und jeder von uns hat seine "beweise". sollten wir über dieses stadium nicht mal rauswachsen?
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert

Beitragvon sterngucker » Sa 17. Sep 2005, 11:50

Original von jeremia
wir haben halt von einer sache 2 sichtweisen und jeder von uns hat seine "beweise". sollten wir über dieses stadium nicht mal rauswachsen?
jeremia


Hier ist noch kein einziger Beweis geliefert worden, nicht mal ein einziger Literaturhinweis...

Aber wieso erstaunt mich das nicht? :(

Ich kenne "einschlägige" Literatur, die Theo-Studis lesen müssen... aber von Beweisen habe ich noch nichts gelesen.

Man kann nicht über ein Stadium wachsen, wenn das Stadium nicht geklärt ist...

Und auf solche Diskussionen, wo nur auf Literatur verwiesen wird, habe ich keine Lust.
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert

Beitragvon jeremia » Sa 17. Sep 2005, 11:53

kennst du diese literatur, oder hast du sie gelesen?
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert

Beitragvon sterngucker » Sa 17. Sep 2005, 12:04

Original von jeremia
kennst du diese literatur, oder hast du sie gelesen?


Ich habe sie nicht nur gelesen, sondern gleich gekauft und bin immer noch dran.

Aber ich merke, du lenkst immer noch ab wie damals und das bringt nichts, ausser unsinnige Diskussionen. :(
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert

Beitragvon Domenicus » Sa 17. Sep 2005, 12:13

Original von sterngucker
Original von Domenicus
Die Gemeinde, die damals existierten, existieren noch heute innerhalb der katholischen oder orthodoxen Kirche.



Du wirfst hier "mächtige" Behauptungen ein, jedoch ohne Beweise zu bringen. Schade.


Warum sollte das eine "mächtige Behauptung" sein... nenne mir doch Beispiele wieso es diese Gemeinden nicht mehr geben sollte. Die alten christlichen Hochburgen der Antike (Konstantinopel, Alexandrien, Jerusalem, Rom) sind alle gefallen, bis auf Rom, dennoch existieren diese Kirchen entweder in Verbindung mit der katholischen oder orthodoxen Kirche.

Ich weiss gar nicht, warum hier immer so ein aufstand um die "Beweislage" gemacht wird, das dürfte doch allgemein bekannt sein, dass die orientalischen Gemeinde fast ausschließlich katholisch oder orthodox sind!
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert

Beitragvon jeremia » Sa 17. Sep 2005, 12:30

@ sterngucker!

ja wenn du diese literatur bereits gelesen hast, dann dürften deine fragen ja geklärt sein.
wobei ich mir natürlich auch die frage stelle, welche literatur das ist. hört sich kryptisch an.
ausserdem wüsste ich jetzt nicht, wo ich ablenke,denn mehr als auf die kirchengeschichte verweisen, kann ich in diesem falle nicht. oder soll ich dir eine doktorarbeit über frühe kirchengeschichte auf jesus ch schreiben?
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert

Beitragvon jeremia » Sa 17. Sep 2005, 12:32

Original von Domenicus

Ich weiss gar nicht, warum hier immer so ein aufstand um die "Beweislage" gemacht wird, das dürfte doch allgemein bekannt sein, dass die orientalischen Gemeinde fast ausschließlich katholisch oder orthodox sind!


:applause:
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert

Beitragvon SunFox » Sa 17. Sep 2005, 12:39

Original von jeremia
Original von Domenicus

Ich weiss gar nicht, warum hier immer so ein aufstand um die "Beweislage" gemacht wird, das dürfte doch allgemein bekannt sein, dass die orientalischen Gemeinde fast ausschließlich katholisch oder orthodox sind!


:applause:


Tja, da hat sich wohl schon einer früh bemüht die Wahrheit ins Gegenteil zu verkehren!

Viele Grüße von SunFox
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert

Beitragvon jeremia » Sa 17. Sep 2005, 12:44

Original von SunFox
Original von jeremia
Original von Domenicus

Ich weiss gar nicht, warum hier immer so ein aufstand um die "Beweislage" gemacht wird, das dürfte doch allgemein bekannt sein, dass die orientalischen Gemeinde fast ausschließlich katholisch oder orthodox sind!


:applause:


Tja, da hat sich wohl schon einer früh bemüht die Wahrheit ins Gegenteil zu verkehren!

Viele Grüße von SunFox


ja, klar! gottseidank haben dann findige leute im 19.jhdt die wahrheit wieder ans licht gebracht ;)
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert

Beitragvon Epikur » Sa 17. Sep 2005, 13:37

Gnostiker waren wohl kaum Satanisten :roll:
Sondern eine andere Form des Christentums, schliesslich besassen sie Dokumente, die von Jesus handelten (Nag Hammadi)
The reason men are silenced is not because they speak falsely, but because they speak the truth. This is because if men speak falsehoods, their own words can be used against them; while if they speak truly, there is nothing which can be used against them – except force.
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert

Beitragvon sterngucker » Sa 17. Sep 2005, 15:03

Original von jeremia
ausserdem wüsste ich jetzt nicht, wo ich ablenke,denn mehr als auf die kirchengeschichte verweisen, kann ich in diesem falle nicht. oder soll ich dir eine doktorarbeit über frühe kirchengeschichte auf jesus ch schreiben?


Wenn dus nicht mal skizzieren kannst, dann gib mir wenigstens Literaturhinweise.

Eigentlich hast du hier im Forum mal versprochen, dass du gerne detailliert über die Kirche sprechen willst, wenn du wieder zu Hause in Österreich seist und auf deine Bücher zu Hause zurückgreifen kannst... aber da habe ich mich wohl umsonst gefreut. Oder bist du nicht zu Hause? ;)
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert

Beitragvon sterngucker » Sa 17. Sep 2005, 15:06

Original von Domenicus
nenne mir doch Beispiele wieso es diese Gemeinden nicht mehr geben sollte.


Bitte beantworte zuerst meine Frage, die ich dir hier zuerst stellte. Du brauchst nicht detailliert antworten, du kannst die Beweise beim Namen nennen und kurz ausführen, wieso du sie als Beweise achtest, damit ich weiss was für dich als Beweis gilt.

Danach können wir gerne über den Leib Christi in den ersten Jahrhunderten schreiben und das Verhältnis der römisch katholischen Kirche dazu.

Gruss,

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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert

Beitragvon sterngucker » Sa 17. Sep 2005, 15:14

Original von Epikur
Gnostiker waren wohl kaum Satanisten :roll:
Sondern eine andere Form des Christentums, schliesslich besassen sie Dokumente, die von Jesus handelten (Nag Hammadi)


Eine andere Form des Christentums?

Paulus hat vor der Gnosis gewarnt:

1.Timotheus 6,20
O Timotheus! Bewahre, was dir anvertraut ist, und meide das ungeistliche lose Geschwätz und das Gezänk der fälschlich so genannten Erkenntnis*



* gr. gnosis
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert

Beitragvon jeremia » Sa 17. Sep 2005, 18:50

Original von sterngucker
Original von jeremia
ausserdem wüsste ich jetzt nicht, wo ich ablenke,denn mehr als auf die kirchengeschichte verweisen, kann ich in diesem falle nicht. oder soll ich dir eine doktorarbeit über frühe kirchengeschichte auf jesus ch schreiben?


Wenn dus nicht mal skizzieren kannst, dann gib mir wenigstens Literaturhinweise.

Eigentlich hast du hier im Forum mal versprochen, dass du gerne detailliert über die Kirche sprechen willst, wenn du wieder zu Hause in Österreich seist und auf deine Bücher zu Hause zurückgreifen kannst... aber da habe ich mich wohl umsonst gefreut. Oder bist du nicht zu Hause? ;)


wie oft wurde das eigentlich jetzt schon "skizziert"?
alleine wenn du johnpaul eintippst,hättest du genug stoff um eine diplomarbeit in fachtheologie zu schreiben! :)
alle bücher die sich mit kirchengeschichte befassen vielleicht? herder, pattloch sind verlage, bei denen du sicher fündig wirst.
zum versprechen: da hast du recht und ich bin zur zeit zumindest in österreich, jedoch nicht zuhause sondern auf elternbesuch. gedulde dich noch 2-3 wochen!
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert

Beitragvon Kybernet » Sa 17. Sep 2005, 19:24

Original von jeremia
alleine wenn du johnpaul eintippst,hättest du genug stoff um eine diplomarbeit in fachtheologie zu schreiben! :)



Naja, ich glaube nicht, dass Sterngucker 1000 Beiträge von JP durchließt, nur um zufällig eine Antwort zu finden (die dann evtl. auch noch falsch sein könnte). 8-)
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert

Beitragvon jeremia » Sa 17. Sep 2005, 19:31

aber immer wieder alles vom anfang an schreiben, obwohl schon 10000 mal durchgekaut, macht keinen sinn.
vor allem nicht, wenn man kein newcomer ist!
und falsches findest du selten in postings von jp, das kannst du mir glauben.
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert

Beitragvon Kybernet » Sa 17. Sep 2005, 20:17

Original von jeremia
aber immer wieder alles vom anfang an schreiben, obwohl schon 10000 mal durchgekaut, macht keinen sinn.
vor allem nicht, wenn man kein newcomer ist!
und falsches findest du selten in postings von jp, das kannst du mir glauben.



Wenn Du das sagst... Aber man kann auch Richtiges so darstellen, dass Falsches verstanden wird, was als Richtig gemeint wurde.

Sind in der RKK eigentlich Notlügen erlaubt?

Habe ich mal so gehört.

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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert

Beitragvon jeremia » Sa 17. Sep 2005, 20:33

was soll ich darauf antworten?
was sucht ihr den lebenden bei den toten?
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert

Beitragvon Kybernet » Sa 17. Sep 2005, 20:34

Original von jeremia
was soll ich darauf antworten?



Ob diese Info Deiner Meinung nach a) falsch oder b) richtig ist. Wie gesagt, ich will es selber wissen.
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert

Beitragvon jeremia » Sa 17. Sep 2005, 20:47

ich glaube eher, dass das keine ehrlich gemeinte frage, sondern eine polemik sein soll.
bist du mit schulz von thun vertraut?
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Re: RKK erst im 6. Jahrhundert "gegründet"!

Beitragvon parepidimos » Sa 17. Sep 2005, 20:49

Original von Domenicus
Mir ist nicht bekannt, dass die Westkirche die Ostkirche exkommuniziert hätte. Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen :D

ZB. hier. Rom kann sich nur aus der Affaere ziehen, weil Papst Leo IX zum Zeitpunkt der gegenseitigen Exkommunikation daheim in Rom gestorben war, und Kardinal Humbertus im fernen Konstantinopel somit theoretisch kein Mandat fuer die Aktion mehr hatte.
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