Zwangsarbeiter für die RKK

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

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Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon paraklet » Do 1. Sep 2005, 09:47

Bischof Lehmann sagte gestern in einer Pressekonferenz – das jedem Zwangsarbeiter der unter der RKK im zweiten Weltkrieg gelitten hat, das also jeden Unterdrückten und von der Kirche ausgebeuteten Menschen zweitausendfünfhundert Euro Entschädigung gezahlt werden.

Nach 60 Jahren!!!

Die Kirche ließ für sich Zwangsarbeiter arbeiten.
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Gruß, Peter.
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Lamdil » Do 1. Sep 2005, 11:16

Original von paraklet
Bischof Lehmann sagte gestern in einer Pressekonferenz – das jedem Zwangsarbeiter der unter der RKK im zweiten Weltkrieg gelitten hat, das also jeden Unterdrückten und von der Kirche ausgebeuteten Menschen zweitausendfünfhundert Euro Entschädigung gezahlt werden.

Nach 60 Jahren!!!

Wow, das ging ja schnell. Wenn man bedenkt, wie lange die RKK gebraucht hat um offiziell einzuräumen, dass die Erde keine Scheibe ist und dass man seinerzeit die "Ketzer" fälschlicher Weise verbrannt hat.

Und dass die Kirche Zwangsarbeiter hatte, überrascht mich auch nicht. Manche Kirchenleute würden mit dem Teufel selbst paktieren, solange es in ihre Pläne passt.
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Kybernet » Do 1. Sep 2005, 17:01

Original von paraklet
Bischof Lehmann sagte gestern in einer Pressekonferenz – das jedem Zwangsarbeiter der unter der RKK im zweiten Weltkrieg gelitten hat, das also jeden Unterdrückten und von der Kirche ausgebeuteten Menschen zweitausendfünfhundert Euro Entschädigung gezahlt werden.

Nach 60 Jahren!!!

Die Kirche ließ für sich Zwangsarbeiter arbeiten.
Es gibt nichts neues unter der Sonne.

Gruß, Peter.





Passst ja ganz gut zu der übrigen Geschichte der RKK.

Traurig.
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon parepidimos » Do 1. Sep 2005, 17:11

@alle reflexartigen RKK-Verdrescher:

An dem Tag, an welchem ihr euch ueber eure eigenen Fehler mehr aufregt als ueber jene anderer, habt ihr einen ganz wesentlichen Teil des Evangeliums begriffen. Bleibt dran!
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Lamdil » Do 1. Sep 2005, 18:57

Original von parepidimos
@alle reflexartigen RKK-Verdrescher:

Wer verdrischt denn? Ich kann doch wohl noch sagen, dass mich das nicht überrascht.

Außerdem passiert das weit weniger reflexartig, als du glaubst. Aber dir ist ja jeder Nächste ein Bösewicht, wenn er etwas sagt, das dir nicht behagt. Aber auch diese Worte können gesagt werden und haben ihr Recht. In dem Moment, wo du das begreifst, bist du vielleicht auch bereit, das Evangelium wirklich an dich heranzulassen. :D ;)


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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon parepidimos » Do 1. Sep 2005, 19:13

> Ich kann doch wohl noch sagen, dass ...

Die Entscheidung, ob du dich angesprochen fuehlst ist alleine an dir. ;)
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Seneca » Do 1. Sep 2005, 19:42

Original von parepidimos
@alle reflexartigen RKK-Verdrescher:

An dem Tag, an welchem ihr euch ueber eure eigenen Fehler mehr aufregt als ueber jene anderer, habt ihr einen ganz wesentlichen Teil des Evangeliums begriffen. Bleibt dran!


Geh du doch mit gutem Beispiel voran :)
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Lamdil » Do 1. Sep 2005, 20:46

Original von parepidimos
> Ich kann doch wohl noch sagen, dass ...

Die Entscheidung, ob du dich angesprochen fuehlst ist alleine an dir. ;)

Ha - von drei Einträgen war einer von mir - natürlich sah ich es als eine Reaktion an. Außerdem bin ich gewohnt, dass du mimosenhaft wirst, solbald dir was nicht in den Kram passt. Nicht, dass du sonst zimperlich wärst, aber selbst bist du ja der dünnhäutige Typ.

Normaler Weise würde ich mich nicht angesprochen fühlen. Im Vergleich zu dem *****, den manche reformierte über die RKK ablassen, sind meine Äußerungen ja regelrecht päpstlich. :D


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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon rejo » Di 6. Sep 2005, 20:38

Warum muss RKK in den Augen Andersgläubiger immer mehr bringen als die Kritiker selbst aufzubringen vermögen.
Für mich befindet die RKK in aller bester Gesellschaft, sie ist genauso gut oder schlecht wie die
Menschen um sie herum.
Oder brauchst für Christen der reformatorischen Kirchen immer noch das Vorbild der RKK, damit sie wissen, wie man richtig gut ist? :shock:

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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Domenicus » Fr 16. Sep 2005, 13:36

Naja, schon witzig wie hier so manch Reformierter oder Freikirchler den erhobenen Zeigefinger gegen die katholische Kirche hebt, aber dummerweise nicht auf seinen eigenen Verein schaut. Das Streuen von Salz in die Wunde des Bruders ist immernoch schmerzfreier als in die eigene Wunde!

Wie war das grad nochmal mit dem Splitter im Auge... :D
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Lamdil » Fr 16. Sep 2005, 15:02

Original von rejo
Warum muss RKK in den Augen Andersgläubiger immer mehr bringen als die Kritiker selbst aufzubringen vermögen.

Wer sagt denn, dass sie das muss? Aber wenn man Fehler bemerkt, muss man doch drauf aufmerksam machen können. Ich erwarte sogar, erhoffe mir, dass man mich auf meine Fehler aufmerksam macht.



Original von Domenicus
Das Streuen von Salz in die Wunde des Bruders ist immernoch schmerzfreier als in die eigene Wunde!

Wie war das grad nochmal mit dem Splitter im Auge... :D

Das mit dem Splitter und dem Auge war zumindest ein wichtiges Gleichnis. Doch wollen wir jetzt das Thema "Fehler" tabuisieren, nur weil wir selbst alle Fehler haben?

Ich denke es ist wichtig, ohne Scheuklappen auch solche Themen anzugehen. Zugegeben, mein Kommentar hätte weniger ironisch sein können, aber wir müssen auch über solche Dinge miteinander sprechen können.

Außerdem habe ich nicht die Katholiken im Visier gehabt, sondern die Institution. Und die wird auch von ihren Mitgliedern selber kritisiert, vielleicht möchten die sich ja mal hier im Forum äußern, was sie dazu sagen, dass ihre Kirche sich jetzt erst zu diesem Schritt entschieden hat.



Bei alledem sollte ich vielleicht auch schreiben, dass ich es anerkenne, dass die RKK diesen Schritt überhaupt macht. Das finde ich gut.
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Domenicus » Fr 16. Sep 2005, 16:30

Original von Lamdil Ich denke es ist wichtig, ohne Scheuklappen auch solche Themen anzugehen. Zugegeben, mein Kommentar hätte weniger ironisch sein können, aber wir müssen auch über solche Dinge miteinander sprechen können.

Außerdem habe ich nicht die Katholiken im Visier gehabt, sondern die Institution. Und die wird auch von ihren Mitgliedern selber kritisiert, vielleicht möchten die sich ja mal hier im Forum äußern, was sie dazu sagen, dass ihre Kirche sich jetzt erst zu diesem Schritt entschieden hat.



Du hast es selbst erkannt, du hättest weniger ironisch sein können, weil Ironie bei solch heiklen Themen ein Schuss in den Ofen sein können. Natürlich kann und muss man auch über solche Themen sprechen können, erst recht erwarte ich dann aber eine gewisse Distanz und die Unterlassung jedlichen Spotts, zumal ich aus eigenen Beobachtungen sagen kann, dass die größten Kritiker meistens selbst die größten Heuchler sind.
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon parepidimos » Fr 16. Sep 2005, 17:57

Original von Domenicus
Naja, schon witzig wie hier so manch Reformierter oder Freikirchler den erhobenen Zeigefinger gegen die katholische Kirche hebt, aber dummerweise nicht auf seinen eigenen Verein schaut.

Auf welchen Post beziehst du dich konkret?

Bis jetzt waren es paraklet, Lamdil und Kybernet, welche sich negativ/zynisch gegenueber der RKK geaeussert haben, wobei mir keiner dieser drei als Reformierter oder Freikirchler bekannt ist. Rejo und ich (ein Freikirchler) haben die RKK insofern verteidigt, dass wir daran erinnert haben, den Blick auf eigene Fehler zu lenken (wobei auch Rejo ansatzweise in deinem ref/kath Dualismus zu stecken scheint).

Du siehst: Es sind gerade *nicht* die Reformierten/Freikirchler hier, welche den Zeigefinger erheben. Und ausgerechnet die Reformierten/Freikirchler sind es, welche auf eigene Schwaechen aufmerksam machen. Die Fakten legen in beiden Aspekten das exakte Gegenteil dessen nahe, was du schreiben zu muessen meintest.
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Domenicus » Fr 16. Sep 2005, 18:50

Liebe/r parepidimos

Du warst damit nicht gemeint, soviel ist sicher! ;)
Leider kann man bei jesus.ch anhand des Profils nicht sehen, welcher Gemeinde man angehört (bei jesus.de ist es da schon besser :)) ), daher habe ich gedacht, dass es sich bei den "Kritikern" um Freikirchler oder Reformierte handelt, weil ich aus eigener Erfahrung die größten Dispute immer mit diesen Gruppierungen hatte, vor allem mit denen aus dem anglo-amerikanischen Raum.

Also nochmals sorry an dich, du warst damit nicht gemeint!
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Kybernet » Fr 16. Sep 2005, 18:57

Original von Domenicus
Liebe/r parepidimos

Du warst damit nicht gemeint, soviel ist sicher! ;)
Leider kann man bei jesus.ch anhand des Profils nicht sehen, welcher Gemeinde man angehört (bei jesus.de ist es da schon besser :)) ), daher habe ich gedacht, dass es sich bei den "Kritikern" um Freikirchler oder Reformierte handelt, weil ich aus eigener Erfahrung die größten Dispute immer mit diesen Gruppierungen hatte, vor allem mit denen aus dem anglo-amerikanischen Raum.

Also nochmals sorry an dich, du warst damit nicht gemeint!



Jesus.de ist - im Vergleich zu Jesus.ch - auch bereits teilweise katholisch geprägt, soweit ich das sehe. Dieses Forum hier ist hingegen evanglisch/evangelikal eingestellt, daher kommen Deine Kirchendogmen nicht so gut an. ;)
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Domenicus » Fr 16. Sep 2005, 19:22

Original von Kybernet
Jesus.de ist - im Vergleich zu Jesus.ch - auch bereits teilweise katholisch geprägt, soweit ich das sehe. Dieses Forum hier ist hingegen evanglisch/evangelikal eingestellt, daher kommen Deine Kirchendogmen nicht so gut an. ;)

Edit: Beleidigungen gelöscht
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon parepidimos » Fr 16. Sep 2005, 19:55

Reisst euch zusammen!

Domenicus, evangelisch heisst nicht automatisch anti-katholisch. Obwohl hier bisweilen sogar Moderatoren Muehe haben, dies sauber zu trennen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass es Katholiken hier nicht einfach haben.
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon jeremia » Sa 17. Sep 2005, 19:03

irgendwie geht das am thema vorbei!
interessant sind folgende fragen!
1. um wieviele zwangsarbeiter hat es sich gehandelt
2. waren sie nur in deutschland eingesetzt(incl.österreich)
oder auch in den eroberten gebieten
3. wer hat den einsatz angeordnet? die rkk oder die nsdap
4. inwieweit war der vatikan daran beteiligt
was sucht ihr den lebenden bei den toten?
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Domenicus » So 18. Sep 2005, 13:31

Original von jeremia
irgendwie geht das am thema vorbei!
interessant sind folgende fragen!
1. um wieviele zwangsarbeiter hat es sich gehandelt
2. waren sie nur in deutschland eingesetzt(incl.österreich)
oder auch in den eroberten gebieten
3. wer hat den einsatz angeordnet? die rkk oder die nsdap
4. inwieweit war der vatikan daran beteiligt




Zunächst müsste hier auch natürlich erwähnt werden, was interessanterweise von allen verschwiegen wurde, dass auch die protestantischen Kirchen Zwangsarbeiter während der NS-Zeit beschäftigten.

Eine berechtigte -und vielleicht die wichtigste- Frage ist jedoch: wie wurden diese Zwangsarbeiter von den Kirchen behandelt? Welche Arbeiten mussten sie leisten? Handelte es sich in der Praxis auch um Zwangsarbeiter, oder wurden diese Menschen von den Kirchen tatsächlich geschützt (das würde auch die geringen Entschädigungskosten erklären)?

Weiss darüber jemand etwas mehr??
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Joggeli » So 18. Sep 2005, 18:11

Original von Domenicus

Zunächst müsste hier auch natürlich erwähnt werden, was interessanterweise von allen verschwiegen wurde, dass auch die protestantischen Kirchen Zwangsarbeiter während der NS-Zeit beschäftigten.



Hallo Domenicus

Zunächst musst du für diese Behauptung zuverlässige Quellen benennen, sonst müsste dein Beitrag wegen Difamierung gelöscht werden.

Also bitte - wir warten gerne auf entsprechende Angaben.

Gruss
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Domenicus » So 18. Sep 2005, 18:29

Original von Joggeli
Original von Domenicus

Zunächst müsste hier auch natürlich erwähnt werden, was interessanterweise von allen verschwiegen wurde, dass auch die protestantischen Kirchen Zwangsarbeiter während der NS-Zeit beschäftigten.



Hallo Domenicus

Zunächst musst du für diese Behauptung zuverlässige Quellen benennen, sonst müsste dein Beitrag wegen Difamierung gelöscht werden.

Also bitte - wir warten gerne auf entsprechende Angaben.

Gruss
Joggeli


Hier eine Quelle

http://www.welt.de/data/2005/09/01/768528.html

Ich zitiere:
Anders als die EKD war die katholische Kirche nicht der Berliner Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" beigetreten, sondern hatte sich ungeachtet aller Kritik auch aus dem Regierungslager für ihren Weg der direkten Entschädigung entschieden.

Da auch die EK Entschädigung gezahlt hat, muss auch sie Zwangsarbeietr unterhalten haben.


Und hier der ganz deutliche Text:

Rheinische Kirche beschäftigte 1.200 Zwangsarbeiter
Düsseldorf (epd). Die rheinische evangelische Kirche hat während des Zweiten Weltkriegs etwa 1.200 Zwangsarbeiter beschäftigt. Im Einzelnen seien bislang 478 Fälle nachgewiesen, sagte der Historiker Uwe Kaminsky am Dienstag in Düsseldorf bei der Vorstellung seines Buches «Dienen unter Zwang». Es ist die erste größere Studie zu Zwangsarbeit im Bereich der christlichen Kirchen während des NS-Zeit. Etwas mehr als die Hälfte der Betroffenen waren den Angaben zufolge «Ostarbeiter» aus der Sowjetunion, überwiegend junge Frauen. Beschäftigt wurden sie vor allem in der Land- und Forstwirtschaft sowie in Krankenhäusern und Heimen der Diakonie als Putzhilfen und in Wäschereien, vereinzelt auch als Haushaltshilfen in kinderreichen Pfarrfamilien. Die Kirche sei an einem Zwangs- und Unrechtssystem beteiligt gewesen und bekenne diese Schuld, sagte der rheinische Präses und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Manfred Kock. «Auch das System von Kirche und Diakonie war im Zweiten Weltkrieg daran beteiligt, dass Menschen die Würde genommen wurde.» Die dunklen Seiten der Vergangenheit müssten aufgedeckt werden, «um den Opfern auch auf diese Weise Gerechtigkeit widerfahren zu lassen». Kock räumte ein, die Kirche sei «spät mit der inhaltlichen Aufarbeitung, hoffentlich nicht zu spät». Der Direktor der rheinischen Diakonie, Reinhard Witschke, äußerte sich «beschämt» darüber, dass «Kirche und Innere Mission in das staatliche System der Knechtung ausländischer Arbeitskräfte eingebunden waren». Die Scham werde dadurch nicht geringer, dass die Zahl vergleichsweise klein und die Zwangsarbeiter «relativ human untergebracht waren», sagte Witschke dem epd.


http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2002_04_23_4_ekir_zwangsarbeiter.html

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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Kybernet » So 18. Sep 2005, 18:43

Original von Domenicus
Original von Joggeli
Original von Domenicus

Zunächst müsste hier auch natürlich erwähnt werden, was interessanterweise von allen verschwiegen wurde, dass auch die protestantischen Kirchen Zwangsarbeiter während der NS-Zeit beschäftigten.



Hallo Domenicus

Zunächst musst du für diese Behauptung zuverlässige Quellen benennen, sonst müsste dein Beitrag wegen Difamierung gelöscht werden.

Also bitte - wir warten gerne auf entsprechende Angaben.

Gruss
Joggeli


Hier eine Quelle

http://www.welt.de/data/2005/09/01/768528.html

Ich zitiere:
Anders als die EKD war die katholische Kirche nicht der Berliner Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" beigetreten, sondern hatte sich ungeachtet aller Kritik auch aus dem Regierungslager für ihren Weg der direkten Entschädigung entschieden.

Da auch die EK Entschädigung gezahlt hat, muss auch sie Zwangsarbeietr unterhalten haben.



Wenn ich Deinen Link aufrufe, kommt ein Bericht über Zwangsarbeiter der Römisch-Katholischen-Kirche.

Oder was siehst Du hier:

http://www.welt.de/data/2005/09/01/768528.html

Das perfekte Eigentor. :D
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Domenicus » So 18. Sep 2005, 18:44

Original von Domenicus
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Edit: Beleidigungen gelöscht


Interessant wie so manch Adminsitrator empfindlich reagiert, sobald man [protestantisch-] offensive Beiträge brandmarkt. Bei "katholischen" Beiträgen ist man da wohl nicht so zimperlich, da spielt es natürlich auch keine Rolle, ob man als Lügner ec. abgestempelt wird. ;)

Für was gibt es denn hier die AGB´s, wenn letztlich nur nach Bekenntnis der Religion gehandelt wird?
Naja, was soll´s: der Schweizer ist nunmal kein Deutscher!
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Domenicus » So 18. Sep 2005, 18:46

Original von Kybernet

Wenn ich Deinen Link aufrufe, kommt ein Bericht über Zwangsarbeiter der Römisch-Katholischen-Kirche.

Oder was siehst Du hier:

http://www.welt.de/data/2005/09/01/768528.html

Das perfekte Eigentor. :D



Wenn man beim Lesen eines Textes nicht über die Überschrift hinauskommt, dann ist das mit Sicherheit bedauerlich. Dann braucht sich aber auch der "Leser" nicht zu wundern, wenn er aufgrund mangelnder Informationen nicht mitreden kann. :]
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Kybernet » So 18. Sep 2005, 18:46

Original von Domenicus
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Edit: Beleidigungen gelöscht


Interessant wie so manch Adminsitrator empfindlich reagiert, sobald man [protestantisch-] offensive Beiträge brandmarkt. Bei "katholischen" Beiträgen ist man da wohl nicht so zimperlich, da spielt es natürlich auch keine Rolle, ob man als Lügner ec. abgestempelt wird. ;)

Für was gibt es denn hier die AGB´s, wenn letztlich nur nach Bekenntnis der Religion gehandelt wird?
Naja, was soll´s: der Schweizer ist nunmal kein Deutscher!



Persönliche Beleidigungen haben nichts mit Evangelisch oder Katholisch zu tun, Freundchen. :x
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Domenicus » So 18. Sep 2005, 18:53

Original von Kybernet

Persönliche Beleidigungen haben nichts mit Evangelisch oder Katholisch zu tun, Freundchen. :x


Ich bin mir sicher, dass eine Mäßigung bzw. ein Aufgeben im Austragen deiner Vorurteile gegen Katholiken deutlich zu einem friedlicheren Miteinander beitragen würde.

In dieser Hoffnung

viele Grüße
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Kybernet » So 18. Sep 2005, 20:04

Original von Domenicus
Ich bin mir sicher, dass eine Mäßigung bzw. ein Aufgeben im Austragen deiner Vorurteile gegen Katholiken deutlich zu einem friedlicheren Miteinander beitragen würde.



Zitier mal ein von mir genanntes vermeintliches Vorurteil, dann können wir drüber sprechen.

Im Übrigen bist Du es, der hier jeden und alles angeht, da werden mir SunFox, Sterngucker, Joggeli etc. sicherlich beipflichten.
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Joggeli » So 18. Sep 2005, 20:13

Original von Domenicus

Ich bin mir sicher, dass eine Mäßigung bzw. ein Aufgeben im Austragen deiner Vorurteile gegen Katholiken deutlich zu einem friedlicheren Miteinander beitragen würde.




Und wenn in diesen (katholischen) Foren nicht sofort eine Mässigung beider Seiten eintritt, werde ich hier eine Schliessübung veranstalten, und für eine gewisse Zeit jede Neueröffnung von Threads unterbinden.

Man kann gegen den Katholizismus sein - dies ist ja nicht abwegig in einem freikirchlichen Forum, und man kann die versuchen, den Katholizismus zu rechtfertigen - aber wie man das tut, das ist eintscheidend.

Dies ist die letze (Ver-)Warnung.

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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon powidl » Mo 19. Sep 2005, 15:27

Original von jeremia
...waren sie nur in deutschland eingesetzt(incl.österreich)
oder auch in den eroberten gebieten
Hallo jeremia

Ich bitte dich, solche Beleidigungen in Zukunft zu lassen.

Österreich war nie ein Teil von Deutschland und wird auch nie einer werden. Österreich hat sich aus reinem Selbsterhaltungstrieb dem Nazideutschland angeschlossen in dem Wissen, keine Chance in einem eventuellen Krieg zu haben.

Für die Zukunft solltest du dir merken: Österreicher gehören nicht zu den Piefkes und in Cordoba haben wir es ihnen gezeigt! :D

Gott zum Grusse

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Wo kämen wir denn hin, wenn jeder sagen würde, wo kämen wir hin, und niemand ginge hin, um zu sehen, wohin man hinkäme, wenn man hinginge.
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Joggeli » Mo 19. Sep 2005, 15:52

Original von powidl
Original von jeremia
...waren sie nur in deutschland eingesetzt(incl.österreich)
oder auch in den eroberten gebieten
Hallo jeremia

Ich bitte dich, solche Beleidigungen in Zukunft zu lassen.

Österreich war nie ein Teil von Deutschland und wird auch nie einer werden. Österreich hat sich aus reinem Selbsterhaltungstrieb dem Nazideutschland angeschlossen in dem Wissen, keine Chance in einem eventuellen Krieg zu haben.

Für die Zukunft solltest du dir merken: Österreicher gehören nicht zu den Piefkes und in Cordoba haben wir es ihnen gezeigt! :D

Gott zum Grusse

powidl



Naja - ich sehe keine Beleidigung. Austria ist zwar kein Teil von Deutschland, aber immerhin ein Teil der EU, in welcher Deutschland auch mitregieren tut, oder nicht?

Gruss
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon jeremia » Mo 19. Sep 2005, 16:07

@powidl!

ich nehm deinen beitrag mal ironisch.
da ich jedoch österreicher bin, kann´s keine beleidigung sein.
aber zu deiner information war österreich von 38-45 teil des deutschen reiches und nicht nur das! österreich, oh welche demütigung für den österreichischen patriotismus, wurde auch von deutschland (bayern) gegründet!
der dom zu salzburg gilt als wichtigste DEUTSCHE kirche und wien war die hauptstadt des heiligen römischen reiches DEUTSCHER nation! die kaiserkrone kannst du in wien bestaunen.
in der donaumonarchie gab es ungarn, kroaten, bosnier, italiener, slowaken,usw und deutsche! keiner sagte " ich bin österreicher, sondern ungar, kroate,.....und deutscher!
erst nach dem zusammenbruch der monarchie entwickelte sich laaaangsam das österreichische nationalbewusstsein. was heute österreich ist, ist der deutsche teil österreich ungarns.
also sind wir ösis gar nicht so undeutsch. auf jeden fall brauchen wir nicht so zu tun, als hätten wir mit der traurigen geschichte des wk2 nichts zu tun!
aber ich nehme ja an, dass du das gar nicht ernst meintest.
was sucht ihr den lebenden bei den toten?
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Domenicus » Mo 19. Sep 2005, 19:32

Original von jeremia
@powidl!

ich nehm deinen beitrag mal ironisch.
da ich jedoch österreicher bin, kann´s keine beleidigung sein.
aber zu deiner information war österreich von 38-45 teil des deutschen reiches und nicht nur das! österreich, oh welche demütigung für den österreichischen patriotismus, wurde auch von deutschland (bayern) gegründet!
der dom zu salzburg gilt als wichtigste DEUTSCHE kirche und wien war die hauptstadt des heiligen römischen reiches DEUTSCHER nation! die kaiserkrone kannst du in wien bestaunen.
in der donaumonarchie gab es ungarn, kroaten, bosnier, italiener, slowaken,usw und deutsche! keiner sagte " ich bin österreicher, sondern ungar, kroate,.....und deutscher!
erst nach dem zusammenbruch der monarchie entwickelte sich laaaangsam das österreichische nationalbewusstsein. was heute österreich ist, ist der deutsche teil österreich ungarns.
also sind wir ösis gar nicht so undeutsch. auf jeden fall brauchen wir nicht so zu tun, als hätten wir mit der traurigen geschichte des wk2 nichts zu tun!
aber ich nehme ja an, dass du das gar nicht ernst meintest.


Österreich ist immer noch das, was die meisten deutschen Bundesländer früher waren: unabhängig. Bayern hatte eigentlich dieselben Bestrebungen wie Österreich, allerdings hat Ludwig II. von Bayern seinen Staat dermaßen in den Ruin getrieben, dass das preußische Bestechungsgeld von Bismarck noch rechtzeitig kam :D
And shepards we shall be,
For thee my Lord for thee,
Power hath descended forth from thy hand,
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So we shall flow a river forth to thee,
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IN NOMINE PATRIS ET FILII ET SPIRITUS SANCTI!
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Galet » Mo 19. Sep 2005, 20:17

Im Übrigen bist Du es, der hier jeden und alles angeht, da werden mir SunFox, Sterngucker, Joggeli etc. sicherlich beipflichten.


Hallo Kybernet, du bist ein wahrer Possenreißer, natürlich pflichten die dir sicher bei. Wenn du den Hooligan aus der Nordkurve beschuldigst, geben dir die Hooligans aus der Südkurve auch immer Recht.


Ich würde lieber den Schiedrichter fragen! :praisegod:

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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon sterngucker » Mi 21. Sep 2005, 11:41

Original von Galet
Ich würde lieber den Schiedrichter fragen! :praisegod:


Das fände ich toll, wenn du das tust. :) :praisegod:
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Und all sein Tun ist Treue"

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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon powidl » Mi 21. Sep 2005, 11:57

Original von jeremia
...also sind wir ösis gar nicht so undeutsch...
Schäm dich!

Diese Aussage grenzt an LANDESVERRAT! :D
Wo kämen wir denn hin, wenn jeder sagen würde, wo kämen wir hin, und niemand ginge hin, um zu sehen, wohin man hinkäme, wenn man hinginge.
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon jeremia » Mi 21. Sep 2005, 19:52

ahhh jetzt geht mir ein licht auf!

du bist jörg haider! :D :D
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon jeremia » So 25. Sep 2005, 18:31

oooops! ich werd´doch wohl nicht ins schwarze getroffen haben? :))
was sucht ihr den lebenden bei den toten?
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon John-Paul » Do 29. Sep 2005, 21:20

Hier mal ein seriöser Text zum Thema von Professor Hummel, dem Direktor der Forschungsstelle der Kommission für Zeitgeschichte Bonn:

http://www.akademie-rs.de/publikationen/hp56_hummel.htm

Gruß
JP
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon SunFox » Do 29. Sep 2005, 21:41

Wir wollen unseren alten Kaiser Wilhelm wiederhaben!:DBild

Dann kann Merkel, Schröder unmd Co. woanders weiterspielen!BildBild

:tongue: :tongue: :tongue:

Viele Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Zwangsarbeiter für die RKK

Beitragvon Domenicus » Fr 30. Sep 2005, 13:36

Original von SunFox
Wir wollen unseren alten Kaiser Wilhelm wiederhaben!:DBild


Wenn du den haben willst, muss dann aber auch gleich Bismarck mitgeliefert werden, sonst läuft gar nichts...
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